Wie verliert man seine Wohnung?
Von Krankheiten bis zum ausgeraubt werden ist alles inkludiert
Wollen Sie in die Chance kommen ausgeplündert zu werden und dies unter Umständen
mit Ihrer Gesundheit oder ihrem Leben zu bezahlen? Wollen Sie mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit Ihre Wohnung verlieren? Dann haben wir die perfekte
Lösung für Sie.
Screens: facebook.com
Vermieten Sie einfach ein oder mehrere Zimmer Ihrer Wohnung an wildfremde Personen.
Bedenkt man, dass in Wien ein Pensionszimmer einfacher Art in etwa 30,- Euro pro Nacht
und Nase kostet, müssten Sie Ihre Räumlichkeiten in etwa an 3 bis 5 Personen vermieten,
um auf den in den obigen Inseraten versprochenen Durchschnitt von 80,- bis 150,- Euro
pro Nacht zu kommen.
Abgesehen von dem zu erwartenden hygienischen Desaster, dass sich in Ihrer Wohnung
abspielen wird (Wohnungen haben meist nur ein Bad und eine Toilette), tummeln sich
mit der Vermietung wildfremde Personen in Ihren privaten Räumen.
Nachdem Sie nicht wissen können was diese beabsichtigen, leben Sie somit ständig in
Gefahr zumindest bestohlen (wenn nicht Schlimmeres) zu werden. Eines wird Ihnen
aber ziemlich sicher ins Haus stehen, nämlich die Kündigung Ihres Vermieters. Uns ist
nämlich kein Mietvertrag für Mietwohnungen bekannt, der das gewerbliche Vermieten
von Zimmern gestattet.
Im Klartext heißt das: Ein Hotelbetrieb in einer Mietwohnungen ist nicht gestattet. Im
Gegenteil, ein solches Verhalten wird als Kündigungsgrund angeführt. Vermutlich
werden Sie zusätzlich auch Schwierigkeiten mit der Gewerbebehörde bekommen.
Sollten Sie dann auf der Straße sitzen spielt das auch keine große Rolle. Sie wenden
sich dann ganz einfach an die Firma „airbnb“ und lassen sich halt ein Zimmer vermit-
teln.
***** 2012-12-17
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe Seite 3 – vom 05.12.2012)
Das „Team Stronach“ will also Österreich dienen und kündigt an, nur mit ihnen unsere bäuer-
liche Struktur erhalten zu können. Neben dem abgegebenen klaren Bekenntnis zur bäuer-
lichen Landwirtschaft in Österreich und der Ankündigung diese fördern zu wollen, ist auch
folgendem Versprechen Aufmerksamkeit zu schenken: „Vor allem möchte ich bäuerliche
Familienbetriebe fördern.“
Wie kann man am besten die Bauern unseres Landes fördern? Dazu meinen wir, dass dies
dadurch möglich ist, wenn man ihnen ihre Waren zu fairen Preisen abkauft. Auch der Export
von bäuerlichen Erzeugnissen wäre eine hervorragende Möglichkeit, die bäuerlichen Betriebe
zu fördern.
Das scheint Herr Stronach jedoch anders zu sehen. Dies schließen wir aus einem kleinen
Beitrag in der selben Zeitung auf Seite 6.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 05.12.2012)
Screen: autbild.de
Gut, weitläufig ausgelegt könnte man Dr. Maria Fekter als Bürokraft durchgehen lassen. Dass
sie aber einen Pkw der Marke Renault fährt oder fahren würde, wagen wir ernsthaft zu be-
zweifeln. Denn da spielt sich unter einem 7er-BWM (natürlich auf Kosten der Steuerzahler)
nichts ab.
Das dürfte auch der Autor des Autobild-Beitrags erkannt haben und entfernte das Foto der
Finanzministerin. Zusätzlich gab es noch eine Entschuldigung. Allerdings geht aus dieser nicht
eindeutig hervor, ob dies für Renault oder für Dr. Maria Fekter gilt.
Screen: autbild.de
*****
Das neue Justizzentrum Richter Dr. Manfred Hohenecker
Dem slowakischen Einbrecher wurde vorgeworfen, in insgesamt 56(!) Fischerhütten, sowie
in ein Gasthaus eingebrochen und dabei einen Schaden von 48.800,- Euro verursacht zu
haben. In dieser Summe war jedoch der angerichtete Sachschaden durch die Einbrüche nicht
enthalten.
Fotos: © erstaunlich.at
Juraj Janos im Verhandlungssaal des Landesgerichts Korneuburg

Fotos: (c) E. Weber