Krank im Sommerurlaub: ÖGB klärt wichtige arbeitsrechtliche Fragen

In bestimmten Fällen werden Urlaubstage gutgeschrieben – wichtig ist die Krankschreibung

Die Sommer-Urlaubswelle ist in vollem Gange. Viele Arbeitnehmer gönnen sich eine ausgedehnte, wohlverdiente Pause. Tausenden macht aber eine Erkrankung einen Strich durch die Rechnung und sie müssen das Bett hüten. Aktuell wenden sich zahlreiche Beschäftigte an den ÖGB und die Gewerkschaften, da sie verunsichert sind, wie sie sich verhalten sollen bzw. was mit ihrem Urlaub passiert, da sie während ihrer freien Tage erkrankt sind.

ÖGB-Arbeitsrechtsexpertin Verena Weilharter liefert die wichtigsten Antworten zum Thema: Krank im Urlaub.

„Wenn man im Urlaub krank wird, kann man sich nicht erholen – daher regelt das Gesetz: Wird man während des Urlaubs krank und dauert der Krankenstand mehr als drei Kalendertage, dann werden keine Urlaubstage verbraucht. Die Tage, an denen man krank ist bzw. war, werden wieder auf das Urlaubskonto zurückgebucht. Wichtig ist hier aber, dass man den Arbeitgeber über den Eintritt einer Erkrankung informiert und auch eine ärztliche Bestätigung einholt. Wer krank ist, sollte also zum Arzt oder zur Ärztin gehen – nicht nur, um sich behandeln zu lassen, sondern auch, um eine ärztliche Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit einzuholen“, sagt ÖGB-Arbeitsrechtsexpertin Verena Weilharter. Die Bestätigung ist dann vorzulegen, wenn man wieder seinen Dienst antritt, damit die Urlaubstage erhalten bleiben.

Wichtige Regelung: Urlaubstage bei Krankheit rückerstattet

In der Praxis manchmal etwas kompliziert, aber wichtig ist die Regelung, dass der Krankenstand mindestens drei Kalendertage dauern muss. Dazu ein Beispiel: Erkrankt ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin während eines zweiwöchigen Urlaubs bei einer normalen 5-Tage-Woche (Montag bis Freitag sind Arbeitstage) von Freitag bis einschließlich Montag, so liegt eine Krankheit von vier Kalendertagen vor. Die Tage an denen man üblicherweise arbeitet, also bei einer Fünf-Tage-Woche von Montag bis Freitag, werden dann nicht als Urlaubstage gewertet – in diesem Fall also der Freitag und der Montag.

Urlaub verlängert sich nicht automatisch

Wichtig zu wissen ist auch, dass „man Krankenstandstage nicht einfach am Urlaubsende anhängen kann. Der Urlaub verlängert sich nicht um die Krankenstandstage. Er endet am ursprünglich vereinbarten Datum und kann erst mit einer weiteren Urlaubsvereinbarung nachgeholt werden”, hält Weilharter fest.

Das gilt bei Urlauben im Ausland

Das gleiche gilt, wenn man außerhalb von Österreich Urlaub macht und krank wird, hier gibt es aber eine Besonderheit: Wenn man bei einer Ärztin oder einem Arzt im Ausland war, muss man dem Arbeitgeber nach der Rückkehr neben der ärztlichen Bestätigung über die Arbeitsunfähigkeit auch eine behördliche Bestätigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass diese von einer zugelassenen Ärztin bzw. einem zugelassenen Arzt ausgestellt wurde (vor allem dann, wenn sie nicht auf Deutsch ist).

Diese Bestätigung kann zum Beispiel von einer österreichischen Behörde im Urlaubsland (Konsulat oder Botschaft) ausgestellt werden. Auch dazu gibt es wieder eine Ausnahme: Diese zusätzliche behördliche Bestätigung braucht man nicht, wenn man in einem Krankenhaus behandelt wurde und die Krankenstandsbestätigung direkt dort ausgestellt wurde.

„Ob man mit seiner e-card auch im Ausland zur Ärztin oder zum Arzt gehen kann und die Kosten vollständig von der Sozialversicherung übernommen werden, hängt vom jeweiligen Urlaubsland ab”, so Arbeitsrechtsexpertin Weilharter. Es ist daher sinnvoll, sich vorher bei der österreichischen Sozialversicherung darüber zu informieren. (Infos auch hier: https://tinyurl.com/yrsdh4k3)

Man benötigt auf jeden Fall eine Europäische Krankenversicherungskarte (EKVG), die auf der Rückseite der E-Card zu finden ist. Die EKVG muss vollständig ausgefüllt sein und darf nicht abgelaufen sein. Weitere Infos dazu auch auf http://tinyurl.com/25ktrv2u

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Rote Gewerkschafter erfreuten sich bei luxuriösem Hummer-Essen


Wie wohl der beitragszahlende Arbeitnehmer darüber denkt?

 

 

Wie uns mitgeteilt wurde, fand heuer wieder das traditionelle Fischessen der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) statt.  Gottfried Wolfgang Sommer, seines Zeichens SPÖ-Klubobmann von Mariahilf in Wien und Sekretär beim ÖGB, sowie in zahlreichen Ausschüssen tätig, berichtete auf seinem Facebook-Account, unter dem Hashtag „foodporn“ über diese Festivität.

 


 

Dazu veröffentlichte er einige Fotos, die mit einem normalen Fischessen wohl nur mehr im entferntesten Sinne etwas zu tun haben.  Von gebackenen Muscheln bis hin zu delikaten Hummern, konnten sich die Teilnehmer des luxuriösen Essens bedienen.

 

Nun stellen wir uns die Frage wie sinnvoll es ist, wenn die FSG – die eigentlich den Otto Normalarbeitnehmer vertritt – ein derartig luxuriöses und wahrscheinlich auch nicht billiges Gourmet-Festival veranstaltet?

 

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2019-04-13


Fehlen bei Abstimmungen im Nationalrat: „The Winner is“ die SPÖ


Der ehemalige SPÖ-Kurzzeitkanzler Kern fehlte rund 70 % und der rote ÖGB-Boss Katzian 73 ,5 %

 

Eine wirklich hochinteressante Recherche, erschien gestern auf dem Internet-Portal „addendum„.  Das Politometer-Team fotografierte seit der ersten Sitzung der XXVI. Gesetzgebungsperiode am 9. November 2017 bei jeder Abstimmung den Sitzungssaal von zwei Seiten und wertete die Anwesenheit der Abgeordneten aus.   Bei der Rubrik  „Wer war bei den Abstimmungen am häufigsten anwesend?“ erscheint die FPÖ unter den Top 10.   Die SPÖ glänzt in dieser Disziplin nur durch gänzliches Fehlen im Ranking.

 

 

Apropos Glanz durch Fehlen, bringt uns gleich zur Rubrik  „Wer hat bei Abstimmungen am häufigsten gefehlt?“, in der die SPÖ im Ranking gleich 5 mal unter den Top 10 aufscheint.

 

 

Interessant sind auch die Personen, die das Spitzenfeld anführen.  Da wäre einmal der rote Boss des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Wolfgang Katzian, der rund ¾ der Zeit bei den Abstimmungen gefehlt hat.  Möglicherweise trainiert er schon für einen 2 Stunden Arbeitstag.   Knapp danach – fast auf den Fersen – folgt ihm der ehemalige SPÖ-Kurzzeitkanzler Christian Kern.  Vielleicht hat er noch den Nebenjob als Pizza-Bote und kann sich daher nicht so intensiv seiner parlamentarischen Aufgabe widmen, für die er recht gut durch die Steuerzahler entlohnt wird.

 

Gut, andererseits kann man nicht verlangen, dass jemand für einen monatlichen Salär von rund 14.000,- Euro (Abgeordnetengehalt und „SPÖ-Ausgleichszulage“) regelmäßig am Arbeitsplatz erscheint (sark.off).  Möglicherweise glauben so einige Politiker, dass ihnen das zusteht und leben den SPÖ-Wahlslogan zur letzten Nationalratswahl „Holen Sie sich, was Ihnen zusteht!“ aus.

 

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2018-08-05


Dort, wo die SPÖ regiert, gibt es den 13-Stunden-Tag


Vilimsky: „Heuchelei der SPÖ und ihrer ÖGB-Handlanger kennt keine Grenzen“

 

Hier der LINK zum Gesetz

 

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky übte heute heftige Kritik an der völlig unglaubwürdigen Vorgangsweise der SPÖ in Sachen Arbeitszeitflexibilisierung – denn unter SPÖ-Landeshauptmann Kaiser gibt es im Gemeindemitarbeiterinnengesetz sogar den 13-Stunden-Tag.  „Die Heuchelei von SPÖ-Kern und seinen ÖGB-Handlangern kennt keine Grenzen mehr. Während die Roten auf der einen Seite gegen die Arbeitszeitflexibilisierung eine Lügenpropaganda der Sonderklasse betreiben, lassen sie dort, wo sie selbst regieren, die Menschen 13 Stunden arbeiten“, so Vilimsky, der darauf verwies, dass auch Kern selbst in seinem Plan A die Arbeitszeitflexibilisierung verlangt habe.

 

„Die Forderung der SPÖ, dass auch der Betriebsrat einer temporär längeren Arbeitszeit bei anschließendem Lohn- oder Zeitausgleich zustimmen müsse, sei arbeitnehmerfeindlich.  Die SPÖ will, dass nicht die Arbeitnehmer selbst entscheiden können, wie lange sie arbeiten, sondern die roten Gewerkschaftsfunktionäre über sie bestimmen sollen. Das kommt für uns nicht in Frage.  Der Gesetzesvorschlag der Bundesregierung wird nämlich vorsehen, dass die Arbeitnehmer auf freiwilliger Basis selbst festlegen können, ob sie einer flexibleren Arbeitszeit mit einer 4-Tage-Woche zustimmen oder nicht.  Wir werden jedenfalls verhindern, dass die Funktionäre die Menschen zur Mehrarbeit zwingen können“, betonte Vilimsky.

 

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2018-06-23


Welser Magistratsdirektorin denkt augenscheinlich um


Veranstaltung wurde auf außerhalb der Amtsstunden verschoben

Unser  gestriger Beitrag. „Welche Folgen verursacht ..….“ .dürfte bei Renate Kamleithner,
Magistratsdirektorin  der Stadt Wels, zu einem Umdenken geführt haben. Wie heute auf
der  Online-Plattform  von  „DIE ZEITUNG FÜR WELS“  zu  lesen  ist,  wurde  die  derzeit
umstrittene  Magistrats-Veranstaltung  mit ÖGB-Präsidenten Erich Foglar,  die am Freitag
um  10:30  stattfinden  sollte,  aus terminlichen  Gründen gecancelt.  Foglar wird erst am
Nachmittag in Wels erscheinen.
Screen: wels1.at
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2015-03-03

Welche Folgen verursacht der Besuch von ÖGB-Foglar?


Erfolgt am Freitag eine Sperre des Magistrats in

Wels,  wegen Stippvisite eines SPÖ-Funktionärs?

Screen: Privat
Der  ÖGB-Präsident  Erich Foglar (SPÖ)  gibt sich am  6. März  die Ehre in Wels zu er-
scheinen. Den Grund seines Besuches kann dem nachfolgenden Schreiben (Screen-
shot) entnommen werden.
Screen: Privat
Nun scheint Foglar in der Person Renate Kamleithner,  Magistratsdirektorin der Stadt
Wels,  eine  glühende  Anhängerin gefunden zu haben.   Dies entnehmen wir dem 3.
Absatz ihres Schreibens (obiger Screenshot).
Was  wir  allerdings noch dem Schreiben von Renate Kamleithner entnehmen,  lässt
uns ein wenig erstaunen.
Screen: Privat
Die  Magistratsdirektorin  lädt  also  alle Führungskräfte und alle Mitarbeiter(innen) des
Magistrats Wels  zu  dem  Grundsatzreferat  mit  anschließender  Diskussion  mit  dem
ÖGB-Präsidenten ein.   Außerdem ersucht sie um zahlreiches Erscheinen.
So weit – so nicht gut,  denn die besagte  Veranstaltung findet an einem  Werktag währ-
end der Amtsstunden statt.   Da ergibt sich automatisch die Frage, wer am kommenden
Freitag Dienst versehen wird. Oder wird an diesem Tag, das Magistrat in Wels geschlos-
sen?

Zudem  stellt sich die Frage,  müssen sich die Veranstaltungsbesucher einen Urlaubstag
nehmen oder findet der Besuch der Magistrats-Mitarbeiter(innen) während ihrer Dienst-
stunden (also vom Steuerzahler bezahlte Zeit) statt?
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2015-03-02

Für würdige Arbeit, gegen Sklaverei


Anspruch auf menschenwürdigen Lohn

Gestern ging der 3. IGB-Weltkongress in Berlin mit der Verabschiedung eines Programms und
der Wahl von Präsident und Generalsekretärin zu Ende.   Zum Abschluss des Weltkongresses
haben  sich  die  Gewerkschaften  verpflichtet,  in  den  nächsten vier Jahren über 27 Millionen
neue Mitglieder zu organisieren,  moderne Sklaverei zu beenden, angefangen mit Katar,  sich
für  einen  Mindestlohn  stark zu machen,  von dem die Beschäftigten in Würde leben können,
und  den  Teufelskreis  der  Hungerlöhne  in  den Lieferketten globaler Konzerne zu beenden.
So heißt es in einer heutigen Presseaussendung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.

Der  ÖGB  meint  weiters,  dass  die  arbeitenden  Menschen  in aller Welt dem Kongress eine
Agenda mitgegeben haben.  Sie wollen sichere Arbeitsplätze und einen menschenwürdigen
Mindestlohn.  Sie wollen die Macht der Konzerne eindämmen.

Wir fragen uns aber,  warum denn in die Ferne schweifen,  liegt das „Gute“ doch so nah.  Be-
vor  der  ÖGB  multinationale  Konzerne  aufs  Korn nimmt,  könnte er sich doch mit diversen
einheimischen  „Gutmenschen-Organisationen“  befassen.   Denn diese sind in jüngster Ver-
gangenheit mit folgenden Inseraten aufgefallen:


Screen:SOS-Mitmensch


Screen: M-Media

Interessant ist die Tatsache, dass diese Vereine immer wieder auf Menschenrechte pochen.
Wir  sind  der  Meinung,  dass  eine  nicht  leistungsgerechte oder gar keine Entlohnung für
eine  erbrachte  Leistung  unter Ausbeutung fällt und damit gegen ein grundlegendes Men-
schenrecht verstößt.
Wir  finden  es  erstaunlich,  dass  das der  ÖGB augenscheinlich bis heute nicht bemerkt
hat  oder  möglicherweise  nicht bemerkt haben will.   Denn diesbezüglich haben wir bis
dato  kein  Statement  oder  gar eine Kampfansage des Österreichischen Gewerkschafts-
bundes gelesen.
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2014-05-24

AK-Beratungsstelle für illegale ausländische Arbeiter


Dürfen sich inländische Schwarzarbeiter auch beraten lassen?

Im  Frühling 2014  soll in Österreich die erste  „Beratungsstelle für undokumentiertes Arbeiten“
– sprich  illegales  Arbeiten – eingerichtet  werden.   Das  planen  die  Arbeiterkammer  und der
ÖGB.   Ein  genaues  Datum  steht  noch  nicht  fest.   Allerdings  steht  schon fest,  dass  die er-
staunliche Beratungsstelle  im  ÖGB-Gebäude,  im  zweiten Wiener Gemeindebezirk unterge-
bracht  werden soll.   Die Beratung wird durch zwei Angestellte durchgeführt,  wobei diese eng
mit Dolmetscher(innen) zusammen arbeiten werden.
Dieses Vorhaben ist eine glatte Verhöhnung aller österreichischen Arbeitnehmer(innen) und aller
Betriebe, die gesetzeskonform handeln. Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie die aktu-
elle   Rekord-Arbeitslosigkeit  und  Teuerung  bekämpft   werden  kann,  macht  sich  die Arbeiter-
kammer  darum Sorgen,  ob illegale ausländische  Schwarzarbeiter(innen) möglicherweise nicht
gerecht entlohnt werden könnten.
Es  kann  nicht sein,  dass die Arbeiterkammer die Zwangsmitgliedsbeiträge zig tausender Arbeit-
nehmer(innen) dazu missbraucht,  illegale ausländische Arbeitskräfte zu beraten.  Schwarzarbeit
ist ein klarer Gesetzesbruch und daher ein Fall für die Justiz. Man darf gespannt sein, ob vielleicht
demnächst  noch  irgendeine  Organisation  auf  die Schnapsidee kommt Ost-Einbrecher darüber
zu beraten, wo am meisten zu holen ist.
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2014-01-02

Gute Arbeit ist Menschenrecht


Angemessene Entlohnung beweist Würde und Respekt

Arbeiterkammer,  ÖGB  und Katholische Kirche in Oberösterreich haben gemeinsam eine
Deklaration  für gute Arbeit verfasst.   Der Internationale Tag der Menschenrechte am kom-
menden  10. Dezember,  ist  für  diese  Organisationen  ein  guter Anlass,  um mit diesem
Thema an die Öffentlichkeit zu gehen.
Unter  dem Titel  „Gute  Arbeit  ist  Menschenrecht“  wollen o.a.  Organisationen  im Presse-
club Ursulinenhof in Linz, Saal A, um 11 Uhr bei einer Pressekonferenz am 10. Dezember
2013 diese Deklaration präsentieren und um Unterstützungsaufrufe im Internet werben.
„Was ist gute Arbeit? Es geht um menschenwürdige Arbeitsbedingungen und eine ange-
messene  Entlohnung, um Sinn,  Gesundheit und Planbarkeit,  um den Abbau von Leist-
ungsdruck und Entgrenzung, um Würde und Respekt“,  so die Organisatoren.
Angemessene Entlohnung?!  Diesem Thema haben wir schon etliche Beiträge gewidmet.
Für  uns stellt sich nur die Frage,  ob diese auch schon bei den selbsternannten Gutmen-
schenorganisationen,  wie  beispielsweise  SOS-Mitmensch  und M-Media, angekommen
sind?
Screen: SOS-Mitmensch
Screen: M-Media
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2013-12-03

Erbschaftssteuer ab Euro 150.00?


Dieser Klassenkampf wäre wirklich widerlich

Screen: APA/OTS
Da  dürfte  sich  der  FPÖ-Wirtschaftssprecher  Nat.Abg.  Bernhard  Themessl  mächtig verhört
und/oder  verlesen haben.  Denn eine Forderung nach einer Erbschaftssteuer ab Euro 150.00
wäre mehr als ein massiver Angriff auf die heimischen Familienunternehmen und ein Betriebs-
und  Arbeitsplatzvernichtungsprogramm  erster  Güte.   Aber  wir  dürfen  unsere  Leser(innen)
beruhigen,  denn  die  unmoralische ÖGB-Forderung sieht eine Erbschaftssteuer ab  150.000,-
Euro vor.
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2013-06-19
 

Alles Gute zum Geburtstag, Herr Diktator


Nordkoreas Diktatoren erfreuen sich bei

Österreichs Linken besonderer Beliebtheit

 
Das  Regime  von  Nordkorea  wird weltweit geächtet.   Menschenrechtsverletzungen wie Folter
oder  Mord  an politischen Gegner(innen) waren und sind dort noch immer an der Tagesordnung.
Zudem lebt das nordkoreanische Volk in bitterer Armut. Das hinderte aber Vertreter(innen) der
SPÖ nicht, den Machthabern dieser Diktatur einen Huldigungsbesuch abzustatten.  Aber auch
in Österreich  wurde  von  sozialistischer Seite,  dem  verstorbenen Diktator von Nordkorea mit
Lobeshymnen und einer Ausstellung gehuldigt.

 

Im  Dezember 2011  trat „Babyface“ Kim Jong Un, dass verbrecherische Erbe seines Vaters an
und  machte  ihm  bis dato alle Ehre.   Der irre Spätpubertierende trieb es sogar  auf die Spitze
und erklärte am 30.03.2013 dem Nachbarstaat Südkorea den Krieg. Da ist es doch erstaunlich,
dass am selben Tag folgender Artikel in der „KOREA NEWS“ erschien.
 
Screen: KOREA NEWS SERVICE(KNS)
 
Also  da  bereiten  Oliver Jonischkeit,  seines Zeichens ÖGB-Sekretär und der Sankt Pöltner
SPÖ- Funktionär, Thomas Lösch,  Geburtstagsfeierlichkeiten  für den Diktator und Menschen-
rechtsverbrecher Kim Il Sung vor, welche in Österreich voraussichtlich am 15. April 2013 über
die  Bühne  gehen werden.    Da wird der  „Babyface“-Diktator,  Kim Jong Un, aber vor Freude
tanzen.
 
Karikatur: (c) hartmut koechlin
 
Ob  unser  Herr  Bundespräsident,  Dr. Heinz Fischer,  zu den Feierlichkeiten eingeladen wird,
entzieht sich leider unserer Kenntnis.   Ganz abwegig wäre es aber nicht, denn immerhin war
er  jahrelang  Präsidiumsmitglied  der  österreichisch-nordkoreanischen  Freundschaftsgesell-
schaft.
 
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2013-04-03
 

Deitsch nix wichtig: Die ersten Konsequenzen!


Jeder fünfte Wiener Lehrling fiel bei Lehrabschlussprüfung durch

Im  Beitrag  „Deitsche Sprache nix wichtig“  haben  wir uns mit der Lehrlingsausbildung der
Stadt Wien  beschäftigt.   Immerhin  bildet diese Lehrlinge in 15 Berufen aus.  Bei den Auf-
nahmekriterien  für  einen  Lehrplatz  fiel  uns auf,  dass keine Deutschkenntnisse verlangt
wurden.
 
Dass man auf Deutsch keinen besonderen Wert  legte, bestätigte die Gemeinde Wien auch
dadurch,  dass  alle  Informationen über die Lehrlingsausbildung in englischer,  bosnischer,
kroatischer,  polnischer, serbischer und türkischer Sprache zur Verfügung standen.  Offen-
bar  resultierte  dieser  sprachliche Multikulti-Versuch aus der ungezügelten Zuwanderung
und der gescheiterten Einwanderungspolitik.
 
Wir  nehmen an,  dass auch Betrieben aus der Privatwirtschaft   – die ebenfalls Lehrplätze
zu  Verfügung  stellen –  keine  ausreichende Anzahl von deutschsprachigen  Jugendlichen
zur  Verfügung standen.   Rote und grüne Politiker(innen) fordern und forcieren ja bereits
seit Jahren fremdsprachigen Unterricht in den Schulen.
 
Dieser Umstand hat sich nun gerächt.  Das Jahr 2012 brachte einen traurigen Rekordwert
an  nicht  bestandenen Lehrabschlussprüfungen.   Satte 19 Prozent aller Wiener Lehrlinge
fielen  bei der Lehrabschlussprüfung  durch.   Dies ist der Höchstwert seit dem Jahr 1975.
Unser Fazit:  Wer die Landessprache nicht ausreichend beherrscht,  wird in keinem Land
der Welt eine Prüfung bestehen.
 

SPÖ-Landtagsabgeordneter wälzt die Schuld auf Betriebe ab

Wenn Fehler gemacht werden,  sollte man sich diese auch eingestehen. Nicht so die SPÖ,
denn  Multifunktionär  Christoph Peschek,  SPÖ-Landtagsabgeordneter  und Gemeinderat,
Wiener  Jugendsekretär  der  Gewerkschaft der Privatangestellten,  Druck,  Journalismus,
Papier (GPA-djp),  versucht  nun den  „Schwarzen Peter“  den Betrieben zuzuspielen.  Er
unterstellt diesen, Ausbildung mit Ausbeutung zu verwechseln.
 
Dazu  Peschek  wörtlich:  „Wir müssen endlich dem Missbrauch von Lehrlingen als billige
Arbeitskraft einen Riegel vorschieben, denn dieser bedeutet Zukunftsraub! Wenn berufs-
fremde Tätigkeiten wie Wurstsemmel holen oder die Schwerpunkte in der Lehre Kaffee
kochen, kopieren oder aufkehren sind, dann müssen alle Alarmglocken läuten.“
 
Da staunen wir aber,  denn  auch die Lehrlinge in den 70er Jahren holten Wurstsemmeln
und kochten Kaffee,  wobei diese  – bis auf eine unbedeutende Anzahl –  ihre Abschluss-
prüfungen bravourös meisterten.   Dass kopieren von Unterlagen und seinen Arbeitsplatz
sauber halten zu einer normalen Tätigkeit gehört,  scheint Peschek nicht zu wissen.
 
Wir  haben  uns  die  schulische und berufliche Laufbahn des SPÖ-Multifunktionärs ange-
sehen und müssen feststellen,  dass dieser das gar nicht wissen kann.
 
Schulische Ausbildung:
1990 – 1994 Volksschule Natorpgasse
1994 – 2001 AHS Polgarstraße
2001 – 2002 ÖGB-Ausbildung in Arbeits- und Sozialrecht
 
Auf Grund der Tatsache, dass Peschek nur 7 Jahre in der AHS absolvierte kommen wir zur
berechtigten  Annahme,  dass  dieser  nicht  einmal maturiert hat.   Es sei denn er war ein
Wunderkind und hatte eine Klasse übersprungen. Allerdings glauben wir das nicht. Der ein-
jährige Schnellsieder-Kurs beim ÖGB in Sachen „Arbeits- und Sozialrecht“ dürfte das Kraut
auch nicht fett gemacht haben.
 
Beruflicher Werdegang:
Seit 2001 Jugendsekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus,
Papier (GPA-djp) – Wien                                    
seit 2007 Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter(innen)
(FSG) – Wien
2009-2010 Bezirksrat und Jugendbeauftragter für den 22. Wiener Gemeindebezirk
seit 2010 Landtagsabgeordneter und Gemeinderat
 
Hier wertet nun ein Mann, der offenbar nicht einmal zur Matura antrat – geschweige denn
einen  Beruf  erlernt  hat,  über  Betriebe und beurteilt bzw.  kritisiert deren Lehrlingsaus-
bildungsprogramme.   Das einzige was Peschek augenscheinlich erlernte,  war und ist die
Funktion  eines  perfekten SPÖ-Parteigängers.   Mit solchen Politikern in verantwortlichen
Positionen würde es uns nicht wundern, wenn in einigen Jahren kein Lehrling mehr seine
Abschlussprüfung  besteht  oder  es überhaupt keine qualifizierten Auszubildenden mehr
gibt.
 
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2013-02-14
 

Überfallsartiger Anschlag auf Verwaltungsgerichtshof


Rot-Grün will die neue Oberbehörde von

vornherein fest an die Parteileine legen

 
„Still  und heimlich soll der geplante Verwaltungsgerichtshof durch Landesregierung und
Landtag durchgeschleust und fest an die Parteikandare genommen werden“, ärgert sich
Wiens  FPÖ-Klubchef  und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.
 
Er berichtet: „Dadurch, dass die Schaffung der neuen Behörde im letzten Augenblick auf
die Tagesordnung gesetzt wurde, hat die Opposition gerade einmal zwei Werktage Zeit,
sich  mit  der  komplexen Materie auseinanderzusetzen.   Das ist kein Zufall, das ist das
demokratiefeindliche Kalkül der Sozialisten und ihrer grünen Schoßhündchen-Truppe.“
 
Das  mangelnde  Demokratie-Bewusstsein  der  Regierungsparteien  im Wiener Rathaus
manifestiert  sich  auch  deutlich  in  dem Vorschlag, der vorgelegt wird. Gudenus:  „Alle
anderen  Bundesländer  halten  sich an die Vereinbarungen mit dem Bund und versehen
diese  höchsten  Gerichtshöfe  mit  der  notwendigen  Unabhängigkeit.  Nur  die  Wiener
Sozialisten wehren sich mit Händen und Füßen dagegen, dass unabhängige Richter ihre
Misswirtschaft und Skandale aufarbeiten.“
 
Die konkreten Kritikpunkte der Freiheitlichen, die sich durch die Bank mit jenen des ÖGB,
des Bundeskanzleramts, des Rechnungshofs,  der Wirtschafts- und der Arbeiterkammer
decken:

– So wollen die Wiener Sozialisten etwa die Ernennung aller Richter unter Ausschluss der
  Opposition und der Öffentlichkeit in ihren Reihen ausschnapsen.
 
– Der  von  SPÖ-Chef  Häupl  zu ernennende Präsident soll die Macht haben,  in sämtliche
  Fälle   einzugreifen und im Sinne seiner Förderer zu entscheiden.
 
– Um diesen Präsidenten unangreifbar zu machen, darf er sich seine interne Kontrolle nach
   Lust und Laune selbst aussuchen.
 
– Darüber hinaus werden die Kosten des Verwaltungsgerichtshofs, wie bei sämtlichen Pro-
  jekten,  in welche die SPÖ verwickelt ist, explodieren.
 
„Der  Wiener  Vorschlag  klingt  wie eine Mischung von Regelungen aus Nordkorea und aus
dem ESM-Gouverneursrat.  Da zeigen die Roten wieder ihre schreckliche, realsozialistische
Fratze“,  erklärt Gudenus,  „da  ist  ja  der bisher bestehende UVS noch die sinnvollere Lös-
ung.“   „ Dieser  geplanten  Unterstellung  des Verwaltungsgerichtshofs unter rote Kontrolle
werden wir Freiheitliche jedenfalls nie im Leben zustimmen“, so Gudenus

„Sollte das Gesetz tatsächlich in dieser Form durchgepeitscht werden,  dann werden wir im
Sinne einer unabhängigen Rechtsprechung zum Wohle der Bürger gemeinsam mit der ÖVP
einen  Antrag  auf  Gesetzesprüfung beim Verfassungsgerichtshof gemäß Wiener Stadtver-
fassung einbringen“,  merkt Gudenus abschließend an. (Quelle: APA/OTS)
 
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2012-11-30
 

Mir hams ja!


Unnötige Subventionen trotz Sparpaket

Die  Wiener SPÖ  samt  ihrem willfährigen  Anhängsel  den  Wiener Grünen,  verharren trotz
Sparpaket und massivsten Gebührenerhöhungen für die Wiener Bevölkerung weiterhin in der
Disziplin der Geldverschwendung.
Da gibt es beispielsweise ein völlig unnötiges Projekt, das sich „KulturlotsInnen“  nennt und bei
dem die Devise  „Die Suppe kostet mehr als das Fleisch“  voll zutrifft.   Bereits am  14.02.2012
wurde  auf der offiziellen Webseite der Stadt Wien verlautbart,  dass der Kulturausschuss eine
personelle und finanzielle Aufstockung für das Projekt beschließt. Zum dazugehörenden Selbst-
beweihräucherung-Beitrag gelangen Sie durch Anklicken des nachfolgenden Screenshots.
Screen: wien.gv.at
Heute wurde im Wiener Gemeinderat über eine Subventionserhöhung abgestimmt.   Gemeinde-
rat  Ing. Mag. Bernhard Dworak (ÖVP)  erklärte dazu,  dass es sich  hier um ein gemeinsames
Pilotprojekt  der  Stadt und des ÖGB handle.   Die Grundkosten des ÖGB sollen durch Mittel der
Stadt „aufgefettet“ werden.   100.000 Euro aus öffentlichen Mitteln seien nicht zumutbar.
Gemeinderat Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) schloss sich inhaltlich seinem Vorredner an.   Das Pro-
jekt „KulturlotsInnen“ sei nicht als erfolgreich zu betrachten. 13.000 Personen wurden im Zuge
dieses Projektes zur Kultur gebracht,  150.000 Euro  an Eintrittsgeldern bezahlt, die Kosten für
die „KulturlotsInnen“ seien höher.

Was versteht Baxant unter Kunst?

Der ehemalige Berufsjugendliche, Gemeinderat und „leider nicht Stadtrat“, Petr „Peko“ Baxant
(SPÖ) unterstrich, dass alle Menschen Zugang zu Kunst und Kultur bekommen sollen.   Es sei
naheliegend und logisch,  diese Aufgabe Kulturexpert(innen) zu übertragen.  „Es handle sich um
ein erfolgreiches Projekt,  drei MitarbeiterInnen würden in einem vernünftigen Verhältnis zum
Nutzen stehen“, so Baxant.
Uns würde brennend interessieren, was der „leider nicht Stadtrat“ Baxant unter Kunst versteht.
Sind es die Rapsongs seines Spezis und Busenfreundes, dem Skandalrapper Nazar?   Und soll
es die Aufgabe der KulturlotsInnen sein, Menschen den Zugang zu Nazar-Texten, wie beispiels-
weise  „ich ficke deine Mutter“,  zu ermöglichen?
Jedenfalls wurde die Subventionserhöhung gegen die Stimmen der FPÖ und der ÖVP, mehr-
heitlich mit den Stimmen der SPÖ und der Grünen beschlossen.  Na ja, mir hams ja!
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2012-02-24
 

Männer pflegen ihren Körper von innen


Bauarbeiter können nicht in den Schatten

Beim ÖGB ist man neuestens zur Erkenntnis gelangt, dass Bauarbeiter hart in der
Sonne arbeiten müssen,  ob sie wollen oder nicht.  Sie können auch  nicht in den
Schatten gehen, wie dies von Exepert(innen) empfohlen wird.
Na ja,  dass ist eben der Unterschied  zwischen den  Bürohengst(innen)  des ÖGB
und der  hart arbeitenden  Bevölkerung.  Jedenfalls starteten die Bausozialpartner
Gewerkschaft Bau-Holz  (GBH) und  WKO  Geschäftsstelle Bau  mit Unterstützung
der  Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt  (AUVA)  rechtzeitig  am  4.  April eine
großangelegte österreichweite präventive UV-Schutz- und Aufklärungskampagne.

Sonnenbrillen und Sonnencreme

Im Zuge dieser Kampagne sollen 35.000 Stück moderne und arbeitsgerechte UV-
Schutzbrillen unter die hart arbeitenden Bauarbeiter gebracht werden. Dies finden
wir prima, denn eine gut gestylte Sonnenbrille macht auch etwas her.
Zusätzlich  werden  in Mannschaftscontainern  und Aufenthaltsräumen  insgesamt
2.500 Flaschen  einer hochwertigen Sonnencreme  mit Portionsspender bereit ge-
stellt. Diese sollen zur Pflege der abgehärteten Männerhaut dienen.

Ottakringer ist klar im Vorteil

Ob diese äußerliche Pflegeempfehlung mit Sonnencreme angenommen wird bezwei-
feln wir  allerdings,  denn hier  hat die  Firma Ottakringer  einen konträren Vorschlag.
Männer pflegen ihren Körper von innen.
Foto: © erstaunlich.at
Also werte Exeperten vom ÖGB,  GBH und WKO, packt Eure Sonnenmilch wieder ein
und sorgt dafür,  dass an  deren Stelle  ausreichendes Pflegemittel der Firma Ottakrin-
ger in den Containern gelagert wird. Damit steigt Euer Beliebtheitsgrad bei den Bauar-
beitern mit absoluter Sicherheit.
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2011-04-04
 

Präpotente Reaktion der OeNB


Privilegienstadel geriet in den medialen Focus

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) ist in den vergangenen Tagen, in den Focus etlicher
Medien geraten. Grund dafür war das großspurige Auftreten ihres Bosses Ewald Nowotny, der
sich für eine rasche Anhebung des  Pensionsalters auf 70 Jahre aussprach. Gerade der Chef
eines  staatlichen  Unternehmens, in welchem es vor  Privilegien  nur so wimmelt,  fordert die
bestehenden Pensionsrechte der arbeitenden Bevölkerung zu beschneiden.

Das dies eine eindeutige Provokation war, daran ist nicht zu rütteln. Auf Grund der Aussage

von Nowotny,  hagelte es von medialer  Seite heftige Vorwürfe zur moralischen Einstellung
dieses Mannes und den Privilegien in der OeNB.

Fundierte Rechte nur in der OeNB?

Jetzt wehrt sich der Betriebsrat der  Österreichischen Nationalbank  mittels einer Presseaus-
sendung, gegen die angeblich unrichtigen Behauptungen und Halbwahrheiten. In dieser meint
man, dass das  Pensionssystem der OeNB für die Dienstnehmer,  die vor 1998 aufgenommen
wurden auf einer rechtlichen  Grundlage basiert.   Auf Grund dieser  Aussage muß  angenom-
men werden,  dass der Rest der arbeitenden  Bevölkerung in  Österreich rechtlos  ist und ihre
Pensionsansprüche in keinen rechtlichen Grundlagen fundiert sind.

Staatsbetrieb will von Steuergeld nichts wissen

Die Personalvertreter halten weiters fest, dass  sich die Altverträge in einem geschlossenen
System  befinden  und daher  den  Steuerzahler nicht belasten.   Das ist  eine  erstaunliche
Feststellung. Möglicherweise werden diese Pensionen dann aus der Privatkasse der Betriebs-
räte  und  Direktorenriege bezahlt.  Falls es den Herrschaften im Betriebsrat entfallen ist,  die
Oesterreichischen Nationalbank ist ein Staatsbetrieb und Zahlungen wie Gehälter, Pension-
en,  Dienstautos und diverse Privilegien, werden aus Steuergelder beglichen.

Die hohe Bedeutung der Tätigkeit in der OeNB

Auch wird in der Presseausendung erwähnt, welch hohe Bedeutung den Mitarbeiter(innen)
der OeNB zukomme und dass diese nicht zuletzt in der Finanzkrise bereit waren, professio-
nell und einsatzfreudig für die Republik zu arbeiten.

Werte Betriebsräte der OeNB, jeder arbeitende Mensch muß seinen Job mit Einsatzfreude

und Professionalität erledigen, sonst ist er ihn nämlich los. Eine derartige Überbewertung
der Tätigkeit in der Nationalbank ist präpotent und eine Frechheit.

Kampfmassnahmen werden angedroht

Jedenfalls kündigt der Betriebsrat der OeNB an, dass einseitige Eingriffe in Dienstverträge
nicht akzeptiert und mit allen juristischen und gewerkschaftlichen Mitteln bekämpft werden.
Da hoffen wir doch,  dass sich der ÖGB für seine  Mitglieder  ebenfalls stark machen und
Eingriffe in bestehendes Pensionsrecht gleichfalls bekämpfen wird.

Präpotent und überheblich

Den verantwortlichen Damen und Herren in der OeNB sei ins Stammbuch geschrieben, wer
im Glashaus sitzt,  sollte nicht mit Steine  werfen.  Die Presseaussendung, welche unserem
Artikel zugrunde liegt, strotzt vor Präpotenz,  Selbstbeweihräucherung und  Überheblichkeit.
Unter diesem  „Link“   kann sich der/die geneigte Leser(in) den kompletten Text dieser Aus-
sendung durchlesen.

*****

2010-07-23
  

Genderwahn


ÖGB jubelt über anonymen Bericht

„Wir sind froh über den großen  Meilenstein, der mit der Vereinbarung  zur Einkommens-
transparenz gelungen ist“,  diese Meinung vertritt ÖGB-Präsident Erich Foglar.  Bekannter-
weise müssen Betriebe welche mehr als 999 Mitarbeiter(innen)  beschäftigen, ab dem Jahr
2011 bis hin zu Firmen ab 150 Beschäftigte ab dem Jahr 2014 einen anonymen Einkommens-
bericht veröffentlichen.
Diese  Maßnahme wird im  Gleichbehandlungsgesetz  verankert und soll zur  Einkommens-
transparenz  dienen. Die erste Frage die sich für uns stellt ist, welche Transparenz soll durch
einen anonymen Bericht gewährleistet werden?

Kollektivvertrag übersehen?

Aber weiter geht es im Reigen der Erstaunlichkeiten. Die gesamte Rote Fraktion, begonnen
von der Frauenministerin Heinisch-Hosek,  bis abwärts bis  zum kleinsten Funktionär ist der
Meinung, dass diese Einkommenstransparenz zur Schließung der Einkommensschere von
Gehältern zwischen Mann und Frau dienen soll.
Angeblich verdienen Frauen gegenüber Männern, bei einer gleich qualifizierten Tätigkeit
bis zu 18 Prozent weniger. Da erscheint es doch erstaunlich, dass der ÖGB nicht locker
lassen will, bis eine völlige Gleichheit hergestellt ist.
Erstaunlich erscheint es deshalb, gibt es doch den Kollektivvertrag, welcher auch vom
ÖGB mitbeschlossen wurde. In diesem werden Löhne nach Arbeitsjahren und nicht nach
Geschlecht berechnet. Offensichtlich scheint ÖGB-Präsident Erich Foglar diesen Umstand
vergessen zu haben.

Verdienen Frauen wirklich weniger als Männer?

Wurde im Gleichbehandlungswahn bereits das Gesetz einer geschlechtneutralen Posten-
vergabe für Privatbetriebe geschaffen, scheint die Spitze dieses erstaunlichen Wahns noch
nicht erreicht zu sein.
Laut Kollektivvertrag muss ohnehin der gleiche Lohn für gleiche Arbeit bezahlt werden.
Wenn Unternehmen aus geschäftspolitischen  Überlegungen heraus, ein Geschlecht egal
ob es sich dabei um eine Frau oder einen Mann handelt über den KV bezahlt, so ist dies
Angelegenheit des Betriebes. Ein Eingriff in die Entlohnungsstruktur eines Unternehmens
käme einer Enteignung gleich.
Möglicherweise ist es den Gleichberechtigungsfanatikern entgangen, dass es viele Berufe
gibt in denen Frauen bei gleicher Qualifikation mehr als ihre männlichen Geschlechtsge-
nossen verdienen. Als kleine Beispiele wollen wir den Gastgewerbebereich oder Dienst-
leister wie Friseure anführen.

Müssen Männer in Zukunft auch Kinder gebären?

Ist dieses ganze Gleichbehandlungsgerede nicht ohnehin schon erstaunlich genug, plant die
Frauenministerin eine weitere Absurdität. Firmen die in Zukunft keinen anonymen Einkom-
mensbericht veröffentlichen, kommen auf eine „schwarze Liste“.
Mittlerweile darf man sich schon die berechtigte Frage stellen, wann kommt die Frauen-
ministerin Heinisch-Hosek und ihre treuergebenen Parteigenossen, wie zum Beispiel Sozial-
minister Hundstorfer auf die Idee, dass auch Männer Kinder zu gebären haben.
Da diese fiktive Forderung zur Zeit  aus anatomischen Gründen nicht möglich ist, wird man
vielleicht die Medizin bemühen und dies ebenfalls im Gleichbehandlungsgesetz verankern.
Gleichberechtigung der Geschlechter in allen Ehren, aber man sollte nicht das Kind mit dem
Bad ausschütten.

Ablenkungsmanöver?

Vielleicht dient dieses Gleichberechtigungs-Gehabe auch nur dazu, von den wirklichen Pro-
blemen abzulenken. Als ob Österreich momentan keine anderen ernsthaften Sorgen hätte,
befinden sich politisch Verantwortliche zur Zeit auf einem exzessiven Gleichberechtigungs-
Kreuzzug. Für dieses Verhalten gibt es allerdings eine neumodische Wortschöpfung, näm-
lich den Ausdruck „Genderwahn“.
*****

2010-06-07
  

Arbeitslos – was nun?


Auf mehreren Hochzeiten tanzen

An und für sich ist es die Aufgabe des ÖGB, sich um die werktätige Bevölkerung zu küm-
mern und deren Rechte gegenüber Arbeitgeber zu wahren. Da sich aber in letzter Zeit
ein Trend zur Arbeitsunwilligkeit abzeichnet, springt der ÖGB auch auf diesen Zug auf.
Immerhin kann man ja auch von diesem Klientel einen Mitgliedbeitrag kassieren, wenn
diese dementsprechend beraten und betreut werden. Also startet der ÖGB unter dem
Motto „Arbeitslos – was nun?“ einen Infoabend rund um das Thema Arbeitslosengeld.

Aufschlussreicher Infoabend

Am Dienstag den 27. April 2010, findet ein derartiger Informationsabend in der ÖGB-
Zentrale in Wien 2., Johann-Böhm-Platz 1 statt. Beginn ist um 19:00 Uhr. Recht interes-
sante Themen werden referiert.
Zum Beispiel gibt es ausführliche Information über Antragsstellung, wie viel Geld man
bekommt und vor allem wie lange. Welche Rechte ein Arbeits(unwilliger)loser hat. Ganz
nebenbei wird auch über die Pflichten berichtet.

Eigeninitiative ist nicht gefragt

Was wir in der Ankündigung des ÖGB vermissen ist die Tatsache, dass es offensichtlich
nicht vorgesehen ist die Leute zu informieren, wie sie einen neuen Job bekommen. Das
lauschende Publikum  zu etwas Eigeninitiative zu inspirieren scheint kein Programmpunkt
des bunten Abends zu sein.
Da wollen wir doch ein wenig behilflich sein. Man könnte ja zum Beispiel eine der Tausen-
den, beim AMS gemeldeten freien Stellen annehmen. Okay, das AMS hat nicht den besten
Ruf und daher bieten wir eine Alternative an.

Ein paar Euros investieren

Die Investition einiger Euros in den Erwerb der  Tageszeitungen Krone und Kurier, speziell
Freitag, Samstag und Sonntag ist sicher lohnend. Darin inserieren hunderte Firmen und bie-
ten Jobs in allen Bereichen, von der WC-Wartefrau bis zum Hochbauingenieur an. Die Anzahl
der Stellenangebote wird für ein Menschenleben nicht ausreichen.
*****

2010-04-21
  

Kriminaltango TEIL 2

Strache fehlt Rechtswissen

Einer APA-Presseaussendung von gestern war zu entnehmen, dass Herr Strache die
bevorstehende Freilassung von Julius Meinl als ungeheuerlich bezeichnete.
„Wenn Meinl innerhalb kürzester Zeit 100 Millionen Euro auftreiben kann, dann hätte
er die Verpflichtung, damit nicht seine Kaution zu bezahlen, sondern dieses Geld den
Kleinaktionären zurückzugeben und den Opfern zugute kommen zu lassen“, forderte
Strache. (Quelle APA-OTS)

Kleine Rechtskunde

Wir wollen vorausschicken, dass wir von Herrn Meinl den „soundsovielten“ nicht beson-
ders viel halten. Das ist aber unsere Privatmeinung.
   
Dem Herrn Strache sei aber ins Tagebuch geschrieben, dass Herr Meinl noch nicht verur-
teilt wurde, sondern lediglich unter Verdacht steht.
Also gibt es keinen wie immer gearteten Anlass, den Geldbetrag von 100 Mio Euro, der als
Kaution zur Verfügung gestellt wurde, als Schadenswiedergutmachung zu verwenden.
  
Das sollte ein Politiker eigentlich wissen, es sei den er lässt wieder nur „Sprüche“ zur
Stimmungsmache ab.

Meinl und seine Freunde

Das Herr Meinl der „soundsovielte“ in der Wahl seiner Freunde offensichtlich sorg-
fältiger agierte, als dies umgekehrt der Fall war, beweist jetzt die Tatsache, dass
plötzlich ein Betrag von immerhin 100 Mio Euro, als Kaution auf den Tisch gelegt wurde.

Wissen bedeutet Macht und Herr Meinl scheint offensichtlich sehr viel zu wissen.
Das die 100 Mio Euro aus seinem Besitz  stammen bezweifeln wir und nehmen an, dass
dieses Geld tatsächlich von guten „Freunden“ zur Verfügung gestellt wurde.
Wir kommen deshalb zu dieser Annahme, weil es sich kein profilierungssüchtiger Staatsan-
walt hätte nehmen lassen, Meinl freizulassen, wenn er einwandfrei beweisen könnte,
dass dieses Geld aus eventuell strafbaren Handlungen herrührt.

Ermittlungen im Rekordtempo

Auch Lord of War Alfons Mensdorff-Pouilly braucht ab heute nicht länger gesiebte Luft
zu atmen, denn er wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Die offizielle Begründung
dafür ist, weil die Einvernahmen in Österreich abgeschlossen sind.
Da muss man dem Staatsanwalt Respekt zollen, für die Geschwindigkeit mit der er die Ermitt-
lungen abgeschlossen hat. In sage und schreibe 33 Tage waren diese erledigt.
   
Mensdorf-Pouilly stand ja nicht unter Verdacht ein „Hendeldieb“ zu sein, sondern in sehr
umfangreiche Waffengeschäfte mit nicht nachvollziehbaren Provisionen verwickelt zu sein.

Kleinganoven oft monatelang in U-Haft

Wenn man bedenkt das Leute für weitaus geringere Delikte, für die sie unter Verdacht stehen,
oft einige Monate in U-Haft sitzen, gebührt diesen Staatsanwalt ein Eintrag ins Guinessbuch
der Rekorde.
  
Wir sind der Meinung, dass Herr Mensdorf-Pouilly auch ein sehr umfangreiches Wissen hat und
ihm dieses bei seiner Entlassung sicherlich nicht hinderlich war.

Die Tagebücher

Wir können uns noch an die Hausdurchsuchung bei ex ÖGB-Boss Franz Verzetnitsch erinnern.
Dieser war seinerzeit verdächtigt worden, in den Bawag-Skandal verwickelt zu sein.
Der ermittelnde Staatanwalt prüfte damals eine Anklage gegen den ÖGB-Boss.
  
Plötzlich tauchten bei dieser Hausdurchsuchung drei Tagebücher von Verzentnitsch auf.
Brisanten Inhalt können diese zwar nicht gehabt haben, denn sie spielten im Bawag-Prozess
keine Rolle.
  
Den Wink mit dem Zaunpfahl, dürfte aber jeder verstanden haben. Herr Verzentnitsch lebt
heute zurückgezogen und unbehelligt ein gemütliches Leben.
Wer kann schon wissen, wie viele Tagebücher Herr Meinl und Herr Mensdorf-Pouilly, so ganz
zufällig zu Hause herum liegen haben ?
Man darf gespannt sein, wie die Strafverfahren gegen diese Herren ausgehen werden.
Stauni
2009-04-03
  

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