Machtkampf bei den Linksextremen


Uwe Sailers Adjutant rebelliert ganz offen auf Facebook

Eigentlich  wollten wir dem alternden und verhaltensauffälligen Kriminalbeamten aus Linz,
Uwe Sailer, auf dieser Webseite keine Bühne mehr bieten. Aber nachfolgendes Fundstück
auf  dem  sozialen  Netzwerk  Facebook  rechtfertigt eine Ausnahme.   Wer nicht weiß, wer
dieser Mann ist,  hier ein LINK zur Information.
Manfred Walter, Hausarbeiter in der Johannes Kepler Universität Linz, ist die rechte – pardon
linksextreme  Hand  von  Uwe  Sailer.   Augenscheinlich  wird  Sailer selbst in der anonymen
linksextremen Gruppierung „Heimat ohne Hass“ zur Belastung.
Was  will  Manfred  Walter  seinen  Genoss(innen)  mit  den Worten   „what shall we do with
the drunken sailer…“ genau mitteilen?   Möglicherweise  ist  dieser über etwas in Kenntnis,
über das etliche Personen nur vage Vermutungen anstellen?
Es  hat  den  Anschein,  als  ob im linksextremen Hause  „Heimat ohne Hass“  ein Königsmord
geplant ist. Den Kommentaren von Manfred Walter nach zu schließen, scheint sich Sailer auch
in  den  eigenen  Reihen  im  Abwärtstrend  zu befinden.   Jedenfalls tun sich hier Fragen über
Fragen auf.   Selbst auf weibliche Groupies scheint Uwe Sailer seine Anziehungskraft verloren
zu haben.  Siehe Kommentare der Userin Veronika Keck.
*****
2014-03-12

Existenzgefährdende Strafen bei geringfügigen Mautvergehen


AK OÖ geht für Betroffenen zum Verwaltungsgerichtshof

Foto: © erstaunlich.at
Mehrere  Berufskraftfahrer hatten sich in den letzten Jahren an die Arbeiterkammer gewandt:
Weil aufgrund technischer Probleme an ihrem Fahrzeug bei Mautstellen die Maut nicht auto-
matisch  abgebucht  worden  war,  mussten sie hohe Strafen zahlen.   Die Betroffenen hatten
den Fehler gar nicht bemerkt.
In  einem  besonders  krassen  Fall ging die Arbeiterkammer Oberösterreich per Verfassungs-
beschwerde  gegen  die  Mautordnung  vor.   Die  Verfassungsrichter verweigerten jedoch, die
Angelegenheit  zu  prüfen.   „Wir lassen uns davon nicht entmutigen und gehen nun zum Ver-
waltungsgerichtshof“, kündigt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer an.
Im konkreten Fall drohen einem oberösterreichischen Berufskraftfahrer fast 6.000 Euro Strafe
wegen Fehlbuchungen in Höhe von 38 Euro. „Das ist völlig inakzeptabel!   Es kann nicht sein,
dass  Arbeitnehmern  für  Dinge,  für  die  sie  im Grunde nichts können,  krasse und existenz-
gefährdende Strafen aufgebrummt werden“, sagt Kalliauer.
Nach  einem  Austausch  der  Windschutzscheibe wurde beim betroffenen LKW in der Werk-
statt   die   „GO-Box“,   die  für  die  automatische   Mautabbuchung  sorgt,  nicht  exakt  genug
montiert. Aufgrund einer minimalen Überlappung mit dem Scheibenwischer kam es dadurch
zu vereinzelten Fehlbuchungen, die dann in Anzeigen wegen Mautprellerei mündeten.
Die Folge:  Der  Betroffene soll jetzt für 15 Fehlbuchungen in Niederösterreich 2500 Euro und
für  weitere  19 Fehlbuchungen  in Oberösterreich mehr als 3.200 Euro Strafe bezahlen.  Das,
obwohl  der Unabhängige Verwaltungssenat OÖ im Fall eines anderer Lenkers,  der mit dem-
selben (!)  LKW  unterwegs  war,  kürzlich entschieden hat:  wegen geringen Verschuldens ist
von einer Strafe abzusehen!  Auch der niederösterreichische Verwaltungssenat traf im Vorjahr
in einem praktisch gleichgelagerten Fall ein ähnliches Urteil.
Die  Arbeiterkammer  kritisiert  vor  allem das extreme Missverhältnis zwischen Schaden und
Strafe.   Im  konkreten  Fall stehen  1.353  ordnungsgemäße  Buchungen 34 Fehlbuchungen
gegenüber.   Die  durch  die Fehlbuchungen nicht bezahlte Maut betrug lächerliche 38 Euro,
die ordnungsgemäß entrichtete Maut 1.216,- Euro.
Obwohl  sich  die  Fehlbuchungen  über ein halbes Jahr gezogen hatten,  wurden weder der
Lenker noch der Zulassungsinhaber darüber informiert.   Erst bei einer Anhaltung durch Mit-
arbeiter  der ASFINAG erfuhren sie von diesem Problem.  Der Lenker wurde dabei übrigens
aufgefordert,  an Ort und Stelle 7.700,- Euro Ersatzmaut zu zahlen!
„Ein  derart  krasses  Missverhältnis  zwischen  Anlass  und Strafe und eine derart unfaires Vor-
gehen  werden  wir  nicht  hinnehmen.  Sollte der Verfassungsgerichtshof nicht zu Gunsten des
betroffenen Arbeitnehmers entscheiden, wird die Arbeiterkammer den Europäischen Gerichts-
hof für Menschenrechte anrufen“, zeigt sich der AK-Präsident entschlossen. (Quelle: APA/OTS)
*****
2014-03-11

Wohin Debatten über Homosexuelle führen können


SPÖ bezeichnet Landwirtschaftsminister

Andrä Rupprechter (ÖVP) als Schaf


Screen: APA/OTS
Tippfehler oder Absicht?   Sollte Letzteres zutreffen,  ist dies ebenfalls eine äußerst
seltsame  Vorgangsweise und hat in einer seriös geführten Debatte nichts verloren.
*****
2014-03-11

Bürgerversammlung in Wien Leopoldstadt


Bürger äußerten ihren Unmut über unzumutbare Zustände

Der  Bezirksvorsteher  des zweiten Wiener Gemeindebezirkes lud gestern zur Bürgerversamm-
lung  in  die  BFI – FH  in  der  Wohlmutstraße.  Thema  waren  der  Praterstern das Stuwerviertel
sowie der Prater.   Doch auch andere Bereiche der Leopoldstadt kamen zur Sprache,  aber der
Hauptteil betraf Praterstern & Stuwerviertel.
Die  Bürger  äußerten  ihren  Unmut  über  die  Zustände  in  den  genannten Bereichen und
Bezirksvorsteher,  Stadtkommandant  (Polizei 2/20),  Sicherheitswachkommandant (Polizei
2/20),  Drogenfahndung (Polizei Wien),  sowie Sozialarbeiter von Wiener Drogenprävention
und Caritas standen Rede und Antwort.
Der  Haupttenor  waren  die  „Zustände“  am Praterstern,  die Osteuropäer dort sowie die Punks.
Da  seit Anfang  des  Jahres  die  Polizeipräsenz  am  „Stern“  massiv  erhöht wurde,  kommt es
seither auch zu weniger Sicherheitsproblemen und das subjektive Sicherheitsgefühl der Leute,
welche den Praterstern passieren müssen stieg dadurch enorm an.
Auch  das die Bänke im Bereich des U1 Abganges gegen eine Pissoir-Anlage ausgewechselt
wurden  und  somit  das  „Sandlereck“  entfernt  wurde,  wurde von den Anwesenden inklusive
uns  gut  geheißen.   Bleibt  abzuwarten,  ob  diese Maßnahme auch im Sommer die Wirkung
erzielt, die sei jetzt hat.
Ein  weit  größeres Thema  war  jedoch das Stuwerviertel,  welches unter Lärm,  Abgase und
Prostitution zu leiden hat.   Anrainer beschwerten sich über diese Zustände,  auch wenn sich
die  Lage  seit  dem  neuen Prostitutionsgesetz 2012 gebessert hat.   Nächtliche Streitereien,
Autoverkehr  und  Pöbeleien  regten  die  Bewohner  des  Viertels  auf,  ebenso  wie die neu
entstandene  Drogenszene  in der Umgebung inklusive Max Winter Park und Venedigerau-
Park.
Man  versprach  die  Lage  nochmals  zu sondieren und ggf. zu verbessern,  Schritt für Schritt,
besonders  was  die  Drogenproblematik anbelangt.   Der Moderator,  Michael Schrenk,  inter-
pretierte  zum Ärgernis der Anwesenden das Eine oder Andere Mal die Aussagen der Redner
und  zog  sich  so  den Unmut der Bürger zu.   Manchmal wirkte er auch etwas herablassend,
was  auch  nicht  gut ankam,  bis er schließlich gegen 22:00 Uhr die Versammlung etwas ab-
rupt  beendete,  zum Erstaunen des Veranstalters,  sowie des eigentlich am Wort gewesenen
Polizei-Stadtkommandanten.
Nach  der  Versammlung , welche die FPÖ Bezirkspartei beantragte und von allen Fraktionen
gebilligt  wurde,  rissen  sich  Journalisten  um  so  manchen Redner aus dem Publikum aber
auch  um die Redner vom Veranstalterpult.   Ein Fernsehender aus der Leopoldstadt befragte
besonders betroffene Bürger und machte  u.a. mit uns eine Reportage (Reportageteil) für die
zweite Staffel „Pratergeschichten“, die ab Juni gesendet werden soll.
Resümierend ist von der Bürgerversammlung anzumerken,  dass sie eigentlich nichts brachte.
Also  wird  man  wohl  weiterhin  im  Bezirksparlament  über  Stuwerviertel  „Stern“  und  Prater
streiten um vielleicht irgendwann mal zu einem Ergebnis zu kommen. Ob das dann im Sinne
der Bürger ist, bleibt abzuwarten.
Ergänzend wäre anzumerken, dass es gegen die Versammlung einen „Anschlag“ gab.  Schon
knapp  nach  Beginn  der Bürgerversammlung flogen vier Farbbeutel gegen die Scheiben des
Saales  der BFI – FH  in  der Wohlmutstraße.   Möglicherweise kam dieser von der linke Szene,
welche sich in der Mühlfeldgasse einquartierte und so seit geraumer Zeit dort ein Haus
besetzt hält.
Erich Weber
2014-03-11

Neonazi-Webseite „Alpen-Donau.Info“ ist wieder online


Totgesagte leben offenbar doch länger

Die im März  2011 vom Netz genommene Neonazi-Homepage  „Alpen-Donau.Info“  ist seit
geraumer Zeit wieder online. Hauptthemen zurzeit:  Stimmungsmache gegen das Verbots-
gesetz und Kritik am Urteil gegen den inhaftierten Gottfried Küssel.
Screen: Alpen-Donau.Info

Screen: Alpen-Donau.Info
Wurde  die  Webseite  vom  März 2009  bis zu ihrer Abschaltung über einen US-amerikanischen
Server anonym betrieben, so gibt es jetzt zumindest einen Namen. Das erspart selbsternannten
Datenforensikern  wenigstens  die  Erstellung  von  „Expertisen.  Man darf aber gespannt sein wie
lange  es  dauern  wird,  bis Linke wieder krampfhaft einen Zusammenhang der Neonazi-Home-
page mit der FPÖ konstruieren.
*****
2014-03-10

Begründeter Personalnotstand bei der Post AG


Jede osteuropäische Putzfrau erhält mehr Lohn

Im  Beitrag „Skandal bei der Post“ haben  wir  über  den  Personalnotstand  bei der  Post
berichtet.  Dass dieser nicht von ungefähr stammt, konnten wir nun aus einer Stellenaus-
schreibung der Post AG entnehmen.
15 Stunden  pro Woche – das entspricht gerundet 65 Stunden per Monat (15 x 4,33) –
für einen Bruttolohn von 521,- Euro im Monat.
Wir haben nun mit dem Online Brutto-Netto-Rechner der Arbeiterkammer den Nettolohn
ausgerechnet.
Die Post bezahlt einem  Zusteller also einen Netto-Stundenlohn von sage und schreibe 6,80
Euro.  Für diesen Betrag ist nicht einmal eine osteuropäische Putzfrau zu bekommen. Unter
diesem Aspekt darf einem der Personalnotstand in den Reihen der Zusteller(innen) der Post
AG nicht verwundern.
*****
2014-03-10

Bilder der Woche


Türkische Panzer rollen auf Wien Favoriten zu

Fotos: © erstaunlich.at

Für Kunden mit speziellen Entsorgungswünschen

Foto: © Privat

Ungeeignetes Outfit für einen Bankbesuch

Foto: © erstaunlich.at
*****
2014-03-09

Brustkrebsvorsorge wird nicht mehr für alle Frauen finanziert


Hauptsache Quotenfrauen und „Töchter“ in der Bundeshymne

Heute  werden  sich wieder die selbsternannte Frauenrechtlerinnen gegenseitig auf die Schul-
tern klopfen,  gebetsmühlenartig wiederholen welch großartige Leistungen Frauen leisten, wie
wichtig  es  wäre endlich die Gehaltsschere zu schließen,  wie notwendig es ist,  Frauen in Auf-
sichtsräte  zu  setzen  um  auch  ihre  Leistungen  zu  honorieren  und dabei werde auch nicht
vergessen ,  auf  so  sinnentleerten  Errungenschaften  wie  beispielsweise die „Töchter“ in der
Bundeshymne zu verweisen.
Mit  keinem  Wort  wird  wohl von diesen Damen und Herren,  natürlich auch nicht von Gesund-
heitsminister Stöger erwähnt werden, dass seit 1. Jänner 2014 die Mammographie als eine der
wichtigsten  präventiven  Untersuchungen  für  Frauen  unter  vierzig  und  Frauen über siebzig
Jahren  nicht  mehr  zu  Verfügung steht.   Ganz offensichtlich sind diese Altersgruppen für den
Gesundheitsminister es nicht Wert, ihre Brust vorsorglich untersuchen zu lassen.
Obwohl  ein  Viertel  aller  Brustkrebspatientinnen in die Altersklasse über siebzig fallen, wird
diese  Gruppe  schlicht  und einfach ausgeschlossen oder darf erst zur Mammographie, wenn
vom  behandelnden  Frauenarzt  bereits  ein  Knoten  ertastet wurde.   Diese Verordnung des
sozialistischen Gesundheitsministers ist mehr als zynisch, denn schon heute werden Tumore
gerade bei älteren Frauen nicht im Anfangsstadium entdeckt.
Anstatt  dem entgegen zu wirken und damit auch die Heilungschancen zu erhöhen,  hat sich
der Gesundheitsminister offensichtlich das Ziel gesetzt,  die Mortalität dieser Altersgruppe zu
erhöhen.   Anders  kann  sein  Zynismus,  mit dem er diese  Verschlechterung auch noch als
frauengesundheitspolitischen Erfolg anpreist, nicht interpretiert werden.
Dazu  die  Gesundheitssprecherin  der  FPÖ,  NAbg.  Dr. Belakowitsch-Jenewein:  “Ich  fordere
alle Frauenpolitiker,  die auch nur einen Funken ihrer selbsternannten Tätigkeit ernst nehmen,
auf, gemeinsam dafür zu sorgen,  dass alle Frauen jederzeit eine Vorsorgeuntersuchung ihrer
Brust  vornehmen  dürfen.   Dies  wäre  nicht  nur im Sinne der Prävention und der Gesundheit
der  Frauen – in  einem  entwickelten  Sozialstaat  sollte  dies  eine Selbstverständlichkeit sein.
Hier wären die Damen und Herrn Frauenpolitiker gefordert.“
*****
2014-03-08

Ex-Häftlinge werden ehemaligen Heimkindern bevorzugt


MA40 bezahlt für Ex-Häftling fehlende Versicherungsmonate

Es  ist  nichts  so  fein gesponnen,  um doch nicht eines Tage ans Sonnenlicht zu kommen.  So
auch  die  körperlichen,  seelischen  und  sexuellen   Misshandlungen  von   Kindern in Heimen
des Staates oder von Gemeinden in den 50er und 60er-Jahren. Das Horrorheim der Gemeinde
Wien steht als grausames Musterbeispiel dafür.
Zahlreiche  Jugendliche  musste in derartigen Heimen Zwangs- und Sklavenarbeit verrichten.
Das Perverse dabei war,  dass dies nicht einmal als Ausbildung gewertet wurde. Lohn gab es
keinen  und  vom  „Dienstgeber“  (besserer  Ausdruck  wäre  Ausbeuter)  wurden auch keine
Abgaben zur Sozial- und Pensionsversicherung entrichtet.
Dies  fällt  den  damaligen Heiminsassen heute auf den Kopf.   Fehlende Pensionszeiten müssen
von diesen heute nachgekauft werden. Selbstverständlich muss das aus eigener Tasche bezahlt
werden, denn diesbezügliche Förderungen wurden bis dato immer abgelehnt.   Da haben es Ex-
Häftlinge schon wesentlich besser,  wie es unser stellvertretendes Beispiel beweist.
Herrn XY fehlten auf seine Pension zahlreiche Versicherungsmonate.  Der Grund dafür ist, dass
er  in  dieser  Zeit  im Gefängnis saß.  Also reichte er bei der MA40 um eine Förderung ein.  Was
bei  ehemaligen Heimkindern,  die unbezahlte Sklavenarbeit verrichten mussten unmöglich ist,
ist bei einem Ex-Knacki augenscheinlich eine Selbstverständlichkeit.
Screens: © erstaunlich.at
Da  soll  noch  einmal  wer  sagen,  dass sich Verbrechen in Österreich nicht lohnt!   Dies ist
natürlich  sarkastisch  gemeint,  aber dass Ex-Häftlinge Heimkindern bevorzugt werden, ist
schon mehr als erstaunlich.
*****
2014-03-08

Mahü-Abstimmung frei nach Murphys Gesetz


Mehr schief gehen kann nicht, echt nicht

„Wenn  es  den  Ausdruck  „Fiasko“ noch  nicht gäbe,  hätte man ihn für Mahü-Umbau und Um-
frage  erfinden  müssen“,  sagt  der  Wiener  FPÖ-Klubobmann  Mag. Johann Gudenus  in einer
ersten Reaktion zum Ergebnis, welches auf Grund der skandalösen Umstände als Verbrechen
an der direkten Demokratie bezeichnet wird.
Die verfassungsrechtlich im luftleeren Raum schwebende und auf keinerlei festgeschriebenem
Regelwerk  basierende  Karikatur einer Bürgerbefragung,  hat durch enorme Kosten für Durch-
führung  und  Bewerbung,  Suggestivfragen  mit  dubiosen  Auswertungsmethoden  sowie  eine
willkürlich  vorgenommene  Auswahl des Befragtenkreises der direkten Demokratie in unserer
Stadt massiv geschadet.
Der  Zugriff  auf  die  Wählerevidenz  für die  Durchführung  des  rechtlichen  Nullums war daher
ebenso  nicht legal wie die Heranziehung und Bezahlung von Beamten der Stadt Wien für eine
„private“  Umfrage  von  SPÖ  und  Grünen.   „Zudem waren die Stimmzettel ganz und gar nicht
fälschungssicher,  die FPÖ wird hier in der nächsten  Woche den Beweis führen“,  kündigt FPÖ-
Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik an. (Quelle: APA/OTS)
*****
2014-03-07

Freie Fahrt für den niederösterreichischen Landesfürsten


Weiß Dr. Erwin Pröll nicht wofür eine Rettungsgasse bestimmt ist?


In  Moskau  ist  es  üblich,  dass  die  Reichen und Mächtigen nicht im Stau stehen,  sondern mit
Hilfe   von  Blaulicht  auf  ihren  eigenen Pkws oder sonstigen Begleitfahrzeugen, am gemeinen
Autofahrervolk vorbeibrausen. Von dieser Unsitte machte nicht nur schon der Bundespräsident,
Dr. Heinz Fischer,  sondern auch der niederösterreichische Landeshauptmann , Erwin Pröll, – in
der Vorwoche – zum Ärgernis der im Stau wartenden Autolenker(innen) Gebrauch.
Laut zahlreichen Augenzeugenberichten wurde der Dienstwagen von Pröll am 28.02.2014 auf
der  A 22  durch  die  Rettungsgasse  gefahren.   Diese  war  gebildet  worden,  weil es auf dem
betreffenden  Abschnitt der Autobahn zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen war und
sich dadurch ein Stau gebildet hatte.
Dass die Augenzeugenberichte der Wahrheit entsprachen,  wird in der heutigen Kronen Zeitung
bestätigt.  Demnach habe Pröll seinen Linienflug versäumt und sei daher mit dem Dienstwagen
zu  einem   Arbeitsbesuch  gefahren. „Die  Fahrt   war  mit  der   Autobahnpolizei   abgestimmt“,
erklärt ein Pröll-Sprecher. (Zitat: Kronen Zeitung vom 7.März 2014)
Da  staunen  wir aber,  dass ein Politiker die Nichteinhaltung der Straßenverkehrsordnung zu
seinen Gunsten mit der Polizei abstimmen kann.  Möglicherweise wollte sich der betreffende
Polizeibeamte einen dicken Pluspunkt in seiner Personalakte sichern.
Rettungsgassen wurden deshalb geschaffen um Einsatzfahrzeugen zu ermöglichen,  dass sie
auf  Autobahnen  bei  Staubildung  schneller  zum Unfallort gelangen und damit wertvolle Zeit
für   lebensrettende   Maßnahmen  gewinnen  können.    Das  widerrechtliche   Befahren  einer
Rettungsgasse  ist  kein  Kavaliersdelikt,  sondern  eine zusätzliche Gefährdung aller anderen
Verkehrsteilnehmer, weil damit vorsätzlich ein weiterer Unfall riskiert wird.
Rettungsgassen dienen keinesfalls zum schnelleren Fortkommen von Politikern oder sonstig
privilegierter  Personen.   Dies  sieht  die  Straßenverkehrsordnung  auch  nicht  vor.  Offenbar
scheren  sich  Politiker  wie   Dr. Fischer  und   Dr. Pröll  aber  nicht  um  diese.   Dabei  sollten
gerade Volksvertreter(innen) eine Vorbildfunktion haben.
*****
2014-03-07

Heinisch-Hosek wirft junge Gastrednerin von der Bühne

Für alle, die nicht dabei waren

 
Screen: Google
 
Als  wir  heute den Live Stream vom SPÖ Bundesparteirat 2014  (dieser fand vorige Woche
statt) im Internet suchten,  bot sich uns folgendes Bild:
 
Screen: spoe.at
 
Da wurden wir natürlich neugierig und recherchierten.  Offenbar hatte man bei der SPÖ einen
guten Grund dafür,  die Seite offline zu stellen.   Für alle,  die nicht dabei waren sollte es wahr-
scheinlich  nicht ersichtlich sein,  wie die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek,  eine ihr
offenbar  nicht  angenehme  Gastrednerin von der Bühne warf.   Nachfolgendes Video haben
wir auf Youtube gefunden:
 
Video: youtube.com
 
Die  Jungsozialistin Julia Herr äußerte sich in ihrer Rede gegenüber dem SPÖ-Parteiapparat
kritisch.   So  viel  Aufmüpfigkeit  konnte Heinisch-Hosek offenbar nicht ertragen und verwies
die junge Frau daraufhin kurzerhand der Bühne.   Erstaunlicherweise benützte sie dabei die
Worte  „demokratisch“  und  „Demokratie“.   Tja,  so  wurde  wenigstens ersichtlich,  was man
bei der SPÖ unter diesen Begriffen zu verstehen scheint.
 
Erstaunlich  finden  wir auch,  dass sich die Frauenministerin  laufend gegen Gewalt gegen
Frauen  ausspricht und diese  (wenn auch nur psychisch) selbst ausübt.   Wie im Videoclip
einwandfrei  ersichtlich  ist,  resigniert  Julia Herr  völlig eingeschüchtert,  nachdem sie von
Heinisch-Hosek massiv verbal attackiert wurde.
 
*****
 
2014-03-06

Zukünftig sollen auch Männer Kinder gebären


Barbiepuppen für Knaben und Spielzeugautos für Mädchen

Recht futuristische Forderungen stellte heute Naomi Dutzi, Frauensprecherin der Sozialistischen
Jugend Österreich,  zum internationale Frauenkampftag am 8. März.   Beispielsweise meinte sie
wörtlich:
„Die  Sozialistische Jugend machte aus diesem Grund heute vor dem Parlament in Wien darauf
aufmerksam, dass Rollenbilder und die ungerechte Verteilung von Haus- und Reproduktionsar-
beit schon von klein auf anerzogen werden.“
Gut, über Hausarbeit lässt sich diskutieren, aber die „Reproduktionsarbeit“ wird aus physischen
Gründen  wohl  weiterhin den Frauen überlassen werden müssen.  Es sei denn,  dass Dutzi eine
medizinische Lösung bekannt ist die es ermöglicht,  dass auch Männer Kinder bekommen kön-
nen.
Aber auch gegen die Spielzeugindustrie wetterte die Jungsozialistin. „Beispielsweise produziert
stereotypes  Spielzeug  in  den  Köpfen  von  Kindern bereits Rollenbilder und Ideale“,  so Dutzi.
Als  Protest  dagegen  wurde  heute  solches  Spielzeug  mit  einer  2,5 Tonnen  Walze  vor  dem
Parlament  überrollt.   Dutzi ist sich sicher,  dass damit symbolisch Rollenbilder zerstört wurden.
Fotos: Sozialistische Jugend Österreich
Folgen  wir  der  Logik  Dutzis,  dann werden zukünftig  Buben Barbiepuppen und Mädchen
Spielzeugautos  aufs  Auge  gedrückt  werden.  Da stellt sich für uns die nicht unberechtigte
Frage, werden damit nicht wieder Rollenbilder und Ideale erzeugt?
*****
2014-03-06

Es gibt ihn wieder, den Schutzbund


Unser Tag wird kommen!


Screen (Textausschnitt): facebook.com (Account: „nelsonmandelaplatz“)
Im  Beitrag „Schon  wieder   Gewaltbereitschaft  eines   SPÖ-Funktionärs“ haben  wir  darüber
berichtet,  dass  die  SPÖ-Bezirksrätin  Angelika  Frasl  Überlegungen  anstellt,  dass die SPÖ
gut  beraten  wäre,  den  Republikanischen Schutzbund wieder ins Leben zu rufen.  Offenbar
wurde  nun der Wunsch der SPÖ-Funktionärin erfüllt – zumindest auf dem sozialen Netzwerk
Facebook.
Screen: facebook.com
Ob  dieser  neue Schutzbund schon über eine Bewaffnung verfügt und bereits die Absicht –
wie  sein  Vorgänger – hegt,  die  Bundesregierung  mit  Waffengewalt  zu stürzen,  entzieht
sich unserer Kenntnis. Jedenfalls gibt sich die Truppe recht optimistisch und meint:  „Unser
Tag wird kommen!“
Screen: facebook.com
*****
2014-03-05

Fader Faschingsausklang 2014


Ebenso langweilige Fasching – Dienstagnacht, wie

schon  Halloween  auch  in  der  Wiener Innenstadt

Die meisten Tanzlokale und Discotheken waren am Dienstagabend geschlossen, obwohl Fasch-
ingsdienstag.   Entsprechend  wenig  Leute waren in der City unterwegs und verkleidet schon gar
nicht.   Gerade  mal  im  Bermudadreieck  steppte  der  Bär  etwas,  doch  auch  dort hatte man in
früheren  Jahren  viel  mehr  Betrieb  als diese Nacht.   Die Lokale waren gut besucht, aber trotz-
dem nicht der Rummel früherer Jahre!
Dafür gab es schon in der frühen Nacht Randale am Rabensteig (Bermudadreieck) sodass die
Polizei  inklusive  WEGA  anrücken  musste.   Leider gibt es immer wieder Lokalbesucher , die
Probleme machen.
{besps}fasching14{/besps}
Fotos: © Erich Weber
In diesem Fall sogar solche Leute, die sogar noch Randale machten obwohl WEGA Beamte zu
gegen waren.   Ja sich sogar noch mit diesen anlegten,  was keine gute Idee ist.   Doch mit viel
Feingefühl  und sanfter „Gewalt“ bereinigten die Beamten die Lage,  sodass nach einer halben
Stunde  wieder  Ruhe  herrschte  sowie einer der Haupttäter mit dem Rettungsdienst und einer
blutigen Nase abtransportiert wurde.
Wer ihm diese verpasste konnte nicht geklärt werden, vielleicht ist er im Suff auch nur gestürzt?
Aber  sonst  blieb  es  in  der  Innenstadt  friedlich  und  die  wenigen  „Feierwütigen“ feierten im
Bermudadreieck und einigen anderen Lokalen in der City bis in die frühen Morgenstunden.
Scheinbar sind Fasching,  Halloween und andere Anlässe nicht mehr so attraktiv zum Feiern wie
in den 80ern & 90ern bis hinein in die 2000er,  was man auch zu Silvester stark merkte an Hand
weniger Besucher des Silvesterpfades insbesonders am Stephansplatz.
Erich Weber
2014-03-05

Erstaunliche Zahlungsaufforderung der MA6


Null Euro sind unverzüglich einzubezahlen

Wir sind von Beamt(innen) des Magistrats der Stadt Wien ja schon einiges gewöhnt. Aber
unser  heutiger Fall schafft es locker in die  „Top Ten“.   Herr Walter (Name der Redaktion
bekannt) erhielt eine höchst erstaunliche Zahlungsaufforderung der MA6-BA25.
Screen: © erstaunlich.at
Herr  Walter  wurde  aufgefordert  seinen  offenen  Rückstand  von sage und schreibe NULL
Euro, mittels beiliegendem Zahlschein unverzüglich einzubezahlen. Und dass dieser Zahl-
ungsaufforderung  auch  wirklich  ein amtlicher  Charakter  zugemessen  wird,  wurde diese
von  einem  Oberamtsrat  unterzeichnet.   Tja,  da darf man sich schon an den Kopf greifen.
*****
2014-03-05

Birkenpflanzung als Zeichen der Emanzipation?!


Allergiker dürfen sich über Birkenpflanzung

als Zeichen der Emanzipation freuen

Screen: wien.gv.at
Der Eifer um Gleichberechtigung und gendergerechtes  „Was-auch-Immer“ nimmt außerordent-
lich  merkwürdige  Züge  an.   So  freut  sich  die Stadträtin Frauenberger darüber,  dass im Zuge
eines Kunstprojektes 23 Birken im Gedenken an Johanna Dohnal an 23 verschiedenen Orten in
Wien  gepflanzt  wurden.   Diese  Pflanzungen  sollen „ein Gegengewicht  zur männlichen Domi-
nanz“ schaffen.
Dazu  heute die FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein:  „Dass
gerade  Birken  gepflanzt  werden,  wo über ein Drittel der Bevölkerung, genau 35,9 Prozent, an
einer   Birkenpollenallergie   leiden,  kann  wirklich  nur   Kopfschütteln   hervorrufen.“ So  hätten
beispielsweise auch Rosenstöcke, die keine Allergien auslösen, ein Gedenken bedeutet.
Kurios  ist  diese  Aktion  in  jedem  Fall.   Immerhin wurde bereits 2011 die erste Birke unter Bei-
sein der Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, der Bezirksvorsteherin des 12. Bezirks Gabriele
Votava und der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Haydnpark gesetzt.  Diese neuen
23  Birken  sorgen  für  nichts  weiter  als  für  Atemnot  bei  Allergikern und ein durch Steuergeld
gut gefülltes Konto der Künstlerin Isabelle Kresse.
Doch  das  scheint  den  selbsternannten Frauenpolitikerinnen offenbar wichtiger,  als sich dafür
einzusetzen, dass in so genannten „frauentypischen Berufen“ wie Friseurin, Einzelhandelskauf-
frau  oder  auch  in  den  Sozialberufen,  endlich  eine adäquate,  leistungsgerechte Entlohnung
stattfindet.   Damit  wäre den Frauen in  Österreich weit mehr geholfen,  als mit den 23 Birken in
Wien.
*****
2014-03-04

Absichtlich geschaffenes Verkehrschaos

Neue Busspur ist völlig sinnlos und verursacht nur Chaos

 
Die  Laaerberg Straße  im  10. Wiener Gemeindebezirk führt vom Reumannplatz bis nach
Oberlaa.   Die  Straße  ist  vierspurig (je zwei  Fahrstreifen stadtein- und stadtauswärts) und
nennenswerte  Behinderungen  sind/waren nicht einmal in den Stoßzeiten zu verzeichnen.
 
Auch  der   Privatverkehr  harmonierte  mit  den  Öffentlichen  (Buslinien) – jedoch  nur  bis
zum vergangenen Wochenende. Denn da kam man auf die glorreiche Idee, stadtauswärts
ab der Filmteichstraße bis zur Franz Koci Straße, eine Busspur einzurichten.
 
Video: (c) erstaunlich.at
 
Sowohl bei der Alaudagasse als auch bei der Franz Koci Straße kommt es nun zu massiven
Behinderungen  und  sogar  zu  Unfällen,  da sich die  Fahrspur für den Privatverkehr mit der
Busspur überschneidet.
 

 
Dadurch  sind  die  Linienbusse nun in ihrem Fortkommen massiv behindert.   Busfahrer benöt-
igen  nun  für  die  gleiche Wegstrecke längere Fahrzeiten,  als vor Einrichtung der Busspur.  Tja,
da ist den städtischen  Verkehrsplanern ein richtiges Husarenstück im negativen Sinn gelungen.
 
 
*****
 
2014-03-04

Autofahrer werden abgezockt

Wahlversprechen wurde von den Regierungsparteien gebrochen

 
Die Autofahrer sind wieder einmal die Melkkühe der Nation. Weil die rot-schwarze Regierung
dringend Geld braucht, zapft sie dem Steuerzahler mit der Erhöhung der Normverbrauchsab-
gabe (NoVA) und motorbezogenen Versicherungssteuer 280 Millionen Euro ab.
 
Ein  Mittelklassewagen  ist  damit  zum  Luxusgut  geworden,  das  Pendeln  kaum mehr leistbar.
Doch  es  regt  sich  auch  Widerstand in der Bevölkerung.   Der Oberösterreicher Michael Ortner
hat auf seiner Facebook-Seite „Gegen die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer“
innerhalb weniger Tage mehr als 113.000 „Gefällt mir“ gesammelt.
 
 
Der Welser Michael Ortner startete eine Facebook-Initiative
 
Den  enormen Zuspruch erklärt  sich  der Welser im FPÖ-TV-Interview so:  „Es hat ja ein Wahl-
versprechen gegeben, keine  Massensteuern zu machen –  und das wurde prompt gebrochen
von den Regierungsparteien.“
Was  der  Vorwand  der  „Ökologisierung“ mit dem jüngsten Belastungspaket zu tun hat und
welche  Kosten  ab  1. März  im  Detail  auf  die Autofahrer(innen) zukommen sind, ist nach-
folgend im aktuellen FPÖ-TV-Magazin zu sehen.
 
Video: FPÖ.TV
 
*****
 
2014-03-03

Sicherheitspolitische Bankrotterklärung


SPÖ tut Kritik an drohendem Sicherheitskollaps als Panikmache ab

„Die bereits befürchtete Schließung der Polizeiinspektion Schulgasse soll nun Realität werden,
das  kommt  einem  sicherheitspolitischen Amoklauf gleich“,  so der Bezirksparteiobmann der
FPÖ-Währing, LAbg. Udo Guggenbichler.
„Dies  wird zu weiterer Verunsicherung der Bürger führen.   Das subjektive Sicherheitsgefühl
wird  ins  Bodenlose sinken.   Angesichts der wachsenden Kriminalitätsrate braucht Währing
seine Wachzimmer mehr denn je.   Auch eine Aufstockung des Personals ist unumgänglich“,
so Guggenbichler ergänzend.
Erstaunlich  war  die  Reaktion  des  Bezirksparteivorsitzenden  der  SPÖ-Währing,  LAbg. GR
Fritz Strobl,  auf Guggenbichlers Befürchtungen.   Er wertete diese als Panikmache von Seiten
der FPÖ. „Die Stellungnahme des Bezirksobmanns der FPÖ-Währing, Udo Guggenbichler, ist
ein  weiterer  Beleg  dafür,  dass  die  FPÖ  nichts anderes im Sinn hat,  als die Währingerinnen
und  Währinger  zu verunsichern und mutwillig Panik zu verbreiten“, so der SPÖ-Gemeinderat.
Scheinbar ist Strobl nicht davon in Kenntnis, dass die Polizei schon jetzt personell chronisch
unterbesetzt  ist.   Pensionierungen  und Karenzierungen werden einfach nicht nachbesetzt.
Statt  für  einen  ordentlichen Personalstand zu sorgen und die PI Schulgasse zu renovieren
und zu modernisieren, wird sie nun geschlossen.  Dies kann als Anschlag auf die Sicherheit
des Bezirks gewertet werden.
In Zeiten ausufernder Kriminalität, die Kritik an der Schließung der PI Schulgasse als Panik-
mache  abzutun,  wie  dies  der  Wiener  SPÖ-Gemeinderat Strobl tut,  zeigt das mangelnde
Sicherheitsdenken dieses Mannes auf.
Im Umkreis der PI befinden sich sechs Schulen, drei Kindergärten, außerdem die „Gruft II“ in
der Lacknergasse und das  „St. Josefs Heim“.   Letzteres ist ein Notquartier und provisorische
Schlafstelle  für  hauptsächlich  aus  Rumänien  und  Bulgarien  stammende  obdachlose Zu-
wanderer.
Auf  Grund  von Raufereien und Randalen im Umkreis des Notquartiers,  zunehmenden Dieb-
stählen  in  der  Nachbarschaft  und  aggressive  Bettelei  vor allem im Bereich des „Gersthofer
Platzls“  und  in  der  Währinger Straße,  ist  die Schließung des Polizeipostens Schulgasse ein
sicherheitspolitischer Horror.   Dem Vernehmen nach sind Polizeieinsätze an den angeführten
Örtlichkeiten an der Tagesordnung.
Schließungen von Polizeiinspektionen bedeuten auch den Verlust des subjektiven Sicherheits-
gefühls  der  örtlichen  Bevölkerung.   Die  Verlängerung  der Anfahrtszeiten bei Einsätzen wird
vor  allem  Kriminelle  erfreuen.   Die  Währinger  Polizeiinspektionen  sind ohnehin seit Jahren
personell unterbesetzt,  der Soll-Stand wurde nie erreicht.
„Die  Forderung  der  Währinger FPÖ auf Schaffung von mehr Planposten im  18. Bezirk wurde
trotz  Bürgermeister  Häupls Versprechen,  für  1000 zusätzliche Polizisten für Wien zu sorgen,
nicht umgesetzt. Wenn jetzt Polizeiinspektionen geschlossen werden, ist dies eine sicherheits-
politische  Bankrotterklärung  der  verantwortlichen schwarzen Ministerin und des roten Bürger-
meisters“, so Guggenbichler
*****
2014-03-02

Ist Peter Hochegger nach Brasilien ausgewandert?


Fake oder Realität?

Screen: facebook.com
Wenn  obiges Facebook-Profil kein Fake ist,  dann dürften Lobbyisten in Österreich ein recht
sorgenfreies  Leben  führen  können.   Nicht  einmal  einmal  eine  Verurteilung (nicht rechts-
kräftig) zu 2 ½ Jahren unbedingter Haft, scheinen „Herrn Engelbrecht“ (dem Foto nach Peter
Hochegger) zu beeindrucken.
Dabei erwarten Hochegger noch zwei wesentlich schwerwiegendere Prozesse als jenen, den
er  bereits hinter sich hat.   Vielleicht ist es unter diesem  Gesichtspunkt ohnehin besser, sein
Domizil in Brasilien aufzuschlagen.
Es besteht rein theoretisch natürlich auch die Möglichkeit,  dass man in bestimmten Kreisen
darauf  hofft,  dass Peter Hochegger in Brasilien bleibt und daher bei den zwei noch offenen
Prozessen in Österreich nicht aussagen kann.
*****
2014-03-01

Das soll mal einer nachmachen


Wenn die Abrechnungen bei Telering auch so aussehen, dann ….!

Screen: © Privat
„Das soll mal einer nachmachen“,  so der Werbeslogan von Telering.  Das dachte sich wahr-
scheinlich  auch  jene  Kundin,  die bei diesem Anbieter einen Handyvertrag abgeschlossen
hatte.   Der  am 5. Dezember 2013  abgeschlossene Vertrag,  endete gleich am selben Tag.
Jedenfalls wenn man sich die von Telering angegebene Vertragsdauer ansieht.
Aber  dem nicht genug,  laut Telering ist eine Vertragsverlängerung ab dem  4. September
2013 möglich.  Also zu einem Zeitpunkt als es zwischen der Kundin und Telering noch gar
kein  Vertragsverhältnis  gab.   Bleibt nur zu hoffen,  dass man bei  Telering nicht auch die
Abrechnungen mit einer solchen „Genauigkeit“ und „Sorgfalt“ erstellt.
*****
2014-03-01

Die große Lüge von der Datensicherheit


Volksanwalt leitet Prüfverfahren zum BIFIE Datenleck ein

Volksanwalt  Dr. Peter  Fichtenbauer  leitet  ein amtswegiges Prüfverfahren zum BIFIE Daten-
leck ein.  Der Volksanwalt wird sich dabei an die Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek
wenden und  um  Information ersuchen, wie es zu diesem „Datenleck“ kommen konnte,  und
welche  Maßnahmen  in  ihrem  Ressort  zur Aufklärung und vor allem Vermeidung derartiger
Pannen in Zukunft ergriffen wurden bzw. werden.
„Schüler- und  Lehrerdaten  dürfen nicht durch ein IT-Scheunentor ausspioniert werden.  Es ist
daher Anlass gegeben,  alle Aspekte eines behördlichen Missstandes zu prüfen“,  so Dr. Peter
Fichtenbauer.
Fichtenbauer kritisiert insbesondere auch die Tatsache, dass das Datenleck schon im Dezember
bekannt  war  und  erst  durch  Medienberichte an die Öffentlichkeit gelangte.   Das Prüfverfahren
soll  daher  auch Aufschluss darüber geben,  seit wann die Verantwortlichen vom „Leck“ wussten,
und ob die Gegenmaßnahmen genügend rasch und effizient gesetzt wurden.
„Der  Vorfall muss als Mahnung für alle Verantwortlichen der Republik dienen, auf die Gewähr-
leistung der Computersicherheit intensiver als bisher zu wirken“, so Fichtenbauer ergänzend.
Den  Vorwurf  eines  Datenlecks  will  der  SPÖ-Bundesgeschäftsführer  Norbert  Darabos  nicht
gelten  lassen.   Er  meint,  dass  es sich um einen gezielten Angriff gegen das BIFIE gehandelt
hat.  Darabos beruft sich dabei auf erste Analysen der Kapsch Business Com.   Diese besagen
angeblich, dass ein Insider eine Schadsoftware eingespielt hätte.
Für uns ist das wenig glaubwürdig.  Wir werten dies lediglich als Suche nach einem anderen,
vor  allen  unbekannten Schuldigen.   Seine Unglaubwürdigkeit hat Darabos schon in seiner
Amtszeit als Verteidigungsminister mehrfach unter Beweis gestellt.
Aber  gehen  wir  einmal davon aus,  dass tatsächlich ein Hackerangriff stattgefunden hat, der
nicht  abgewehrt  werden konnte.   Wie um alles in der Welt rechtfertigt man dann seitens des
Gesundheitsministeriums  die  Zusage,  dass  Patientendaten in der ELGA sicher wären?  Die
Daten  die  sich  in  der  elektronischen Gesundheitsakte befinden sind zigfach sensibler und
vor allem wesentliche interessanter als jene, die beim BIFIE gespeichert sind.
*****
2014-02-28

Public Relations für Maria Vassilakou


Studie  bestätigt:  Fußgänger  können  ihr  Tempo

selbst bestimmen und brauchen keinen Parkplatz

Screen: wien.gv.at
Das Büro der Wiener Verkehrsstadträtin gab heute das Ergebnis einer Studie über die Bedeut-
ung  des Zu-Fuß-Gehens in Wien bekannt.  Diese basiert auf einer „repräsentativen“  Umfrage,
die im Auftrag der Magistratsabteilung 18 erstellt wurde.
Sage  und  schreibe  wurden  618 Personen im Alter von über 15 Jahren im Rahmen der Studie
befragt. Soviel zur „repräsentativen“ Umfrage. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, denn
es beträgt satte 94 Seiten. Download hier klicken.
Allerdings  zweifeln  wir  an,  ob für die Erkenntnisse in dieser Studie überhaupt eine solche not-
wendig gewesen wäre.   Denn gratis wird diese nicht gewesen sein und wir meinen,  dass selbst
umsonst noch zu viel gewesen wäre.
In dem 94-seitigen Werk kommt man beispielsweise zur Erkenntnis:  72 Prozent der Befragten
gefällt  das  Gehen,  weil  es  ohne  Hilfsmittel immer und überall möglich ist.   Gehen ist für alle
zugänglich und kostet nichts.    Für 14 Prozent stellt Hundekot am Gehweg,  die größte Barriere
beim Gehen dar.
Wie  nicht  anders zu erwarten,  stellt der KFZ-Verkehr mit 46 Prozent die größte Barriere für zu
Fuß  Gehende dar.   Dieser soll einerseits das Gefühl sicher unterwegs zu sein beeinträchtigen
und  andererseits  auch  den  Komfort  für  Fußgänger  schmälern.   Tja,  kein  Wunder  bei den
vielen Autos, die permanent rücksichtslos auf den Gehsteigen fahren.
Und das bringt uns zum nächsten Punkt.  Wir zitieren wörtlich: Von allen erwähnten Barrieren
werden Radfahrerinnen und Radfahrer am Gehweg am wenigsten oft mit 10 Prozent genannt.
In  dieser  Studie  wird deutlich,  dass der Konflikt mit Radfahrerinnen und Radfahrer eher ein
Randproblem darstellt.
Das finden wir erstaunlich,  sind es doch gerade die Radrowdys,  die eine erhebliche Gefahr
für  Fußgänger  darstellen.   Aber  vielleicht will es sich Vassilakou mit diesem Klientel nicht
verscherzen, war sie doch selbst als ein solcher unterwegs.
In der Studie kommt man auch zur Erkenntnis,  dass Gehende keinen Parkplatz benötigen, sich
nicht  an Einbahnen halten müssen,  sich flexibel und  unabhängig bewegen können und weder
technische Hilfsmitteln noch eine spezielle Ausrüstung benötigen.
Auch  können Fußgänger ihr Tempo beim Gehen selbst bestimmen und die eigenen Füße sind
ein  zuverlässiges  Fortbewegungsmittel.    Zusätzlich ist Gehen eine Fortbewegungsart für Alle,
unabhängig von Alter,  Geschlecht,  Herkunft  oder  Ausbildung.   Auch  das  wird  in  der Studie
festgehalten.
Das  sind  nur  einige Punkte aus der 94-seitigen Studie,  die man auch ohne weiteres als Vorlage
für  eine  Kabarettstück  verwenden  könnte.   Wir  halten  diese  für  ein  PR-Werk zu Gunsten der
politisch schwer angeschlagenen Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Vassilakou.
Bei  den 618 Befragten vermuten wir,  dass diese ein ausgesuchter Personenkreis war.
*****
2014-02-27

ELGA kann Datenschutz nicht gewährleisten


Nach Hacker-Angriff auf Schuldaten ist vielleicht bald ELGA dran

Angesichts des jüngst bekannt gewordenen Datenskandals,  bei dem Berichten zufolge 400.000
Tests  von  Schülern  sowie  37.000  E-Mail Adressen von Lehrern durch einen Hacker-Angriff auf
das  Bundesinstitut  für  Bildungsforschung an die Öffentlichkeit gelangten und auf einem rumän-
ischen Server auftauchten,  ist zu befürchten, dass die unsichere elektronische Gesundheitsakte
ELGA das nächste Ziel sein könnte.   Dass so etwas passieren konnte zeigt auf,  wie weit wir von
der Datensicherheit eigentlich entfernt sind.
ELGA  öffnet  dem  Datenmissbrauch ohnehin schon  jetzt  Tür  und  Tor.   Jeder,  der  in diesem
System angemeldet ist, wird zum gläsernen Patient. Das systematische Sammeln von medizin-
ischen Diagnosen,  Attesten und Medikamentenverschreibungen ist gerade im Hinblick auf den
Datenschutz  eine  überaus  heikle Sache und sollte daher mittels Abmeldung von ELGA unter-
bunden werden.
Dazu  meinte  die  FPÖ-Gesundheitssprecherin  NAbg.  Dr.  Dagmar  Belakowitsch-Jenewein
heute: „Die Menschen wollen ihre sensiblen Gesundheitsdaten geschützt wissen.  Das ist bei
ELGA nicht der Fall.  Theoretisch könnten Unternehmer,  die eine Stelle besetzen wollen, die
Gesundheitsdaten der Bewerber erhalten“.
Es sei daher ein Gebot der Stunde sich von ELGA abzumelden,  betonte  Dr. Belakowitsch-
Jenewein, die diesen Schritt bereits selbst gesetzt hat.
*****
2014-02-26

MARCH: Motorboote statt Naturschutz?


GASTAUTOREN – BEITRAG

Ein  Artikel  in  der aktuellen Ausgabe der Bezirksblätter Gänserndorf titelt  „Tourismus und
Natur in einem Boot!“  Demnach soll die March in Zukunft schiffbar gemacht werden!  Doch
lesen sie zunächst den kompletten Artikel:
Während die  Fischer  für  den  Schutz und für den Erhalt der Ruhe in den Marchauen eintreten,
läuft  auf  bilateraler  Ebene  ein Projekt  mit  dem  Namen „MreNa“!   Dieses Projekt ist Teil des
„Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Slowakei – Österreich“.  Die Abkürz-
ung „MreNa“ steht für Machbarkeitsstudie „Freizeitschifffahrt an der March“!!
Mehr  zum Nachlesen: Hier klicken! Sollte die Studie zum Ergebnis kommen das die Schiff-
fahrt  auf  der March erlaubt wird,  dann ist es endgültig vorbei mit der Ruhe bei den Fischer-
hütten und überhaupt in der ganzen Marchau!
Jedenfalls sieht man wieder einmal wie der Hase läuft! Bei uns am Schutzdamm dürfen nicht
einmal die Radfahrer überall fahren, aber auf der March sollen Motorboote herumrasen!  Wie
es dann zugeht, dazu ist nur ein Blick auf den Bata-Kanal in Tschechien erforderlich!  Schaut
euch  genau  die  Bilder  auf  der  offiziellen Homepage an: Hier klicken! Mehr Informationen
über den Bata-Kanal auf Wikipedia: Hier klicken!
Freunde  und  eines  ist  auch klar,  eine Renaturierung der March gemeinsam mit Motorboot-
verkehr  kann  ich  mir  ehrlich  gesagt  nicht vorstellen!   Auch dürfte manchen klar geworden
sein,  warum  manche  Altarme  nicht  angebunden werden können!   Notwendige Steinwürfe
für die Anbindung- bis in die Mitte der March – würden ja die Motorboote massiv behindern!
Und noch einen Aspekt dürfen wir nicht aus den Augen lassen: Die Machbarkeitsstudie kostet
zwar  € 318.226,-  aber  bei  positivem  Ergebnis  und entsprechender Gesetzesänderung auf
beiden Seiten der March heißt es schon Leinen los für die Freizeitschiffe!   Eine Renaturierung
kostet Millionen und zusätzlich mit sehr viel Arbeit verbunden!  So gesehen dürften die Motor-
boote die Nase vorne haben, die Natur und Fische wieder einmal das Nachsehen!
Kurt Hofer
2014-02-26

Arbeitslose oder Arbeitsunwillige?


L E S E R B R I E F

Werte Redaktion
Ich bin ein treuer Leser eurer Webseite und stimme euch in vielen Dingen zu.  Aber bei einem
kann  ich  euch  nicht  recht  geben.   Zwar seid ihr da nicht allein,  andere Webseiten und Zeit-
ungen  schreiben  auch  darüber.   In Wien soll es angeblich zirka 125.000 Arbeitslose geben.
Meine Betonung liegt auf ARBEITSLOSE. Das sind für mich Menschen, die keine Arbeit finden.
Ich bin ein Gastwirt aus Wien Simmering.   Ich betreibe mit meiner Frau ein kleines Wirtshaus.
Seid  drei  Monaten  suche  ich  zwei Kellnerinnen oder Kellner in Vollzeit (40 Stunden/5Tage-
Woche).   Ich habe schon in diversen Zeitungen inseriert und habe mich auch schon ans AMS
gewandt.   Ich zahle 8,- Euro netto in der Stunde.   Dazu gibt es noch eine Umsatzbeteiligung.
Daher heißt, dass der Monatsnettolohn knappe 1.400,- Euro (exkl. Umsatzbeteiligung) beträgt.
Was  bis  jetzt  daher  gekommen  ist,  lässt  mich  meine Haare raufen.   Die Meisten die daher
kommen  wollen  nur  einen Stempel fürs Arbeitsamt.   Diese erklären mir nämlich beinhart ins
Gesicht, dass sie rund 850,- Euro monatlich Arbeitslosengeld bzw. Mindestsicherung kassieren
und für die Differenz von 550,- Euro sicher nicht arbeiten gehen werden.
Dann  gibt  es  noch  etliche,  die  nur geringfügig angemeldet sein wollen, weil sie ihr Arbeits-
losengeld  nicht  verlieren  wollen.   Dann  gibt  es  noch die Unqualifizierten,  die nicht einmal
einen Teller tragen können oder wollen. Nicht zu vergessen die Unverlässlichen, die kommen
und  gehen  wann  sie  wollen.   Bis heute habe ich noch kein geeignetes bzw.  arbeitswilliges
Personal gefunden.
Aber  nicht  nur  mir  ergeht es so.  Wenn ich mir unzähligen Stellenangebote betreffend der
Gastronomie  in  diversen  Zeitungen  oder  beim  AMS  ansehe frage ich mich,  wie kann es
in Wien nur eine einzige Kellnerin oder einen einzigen Kellner gibt, der arbeitslos gemeldet
ist  und  Arbeitslosengeld  erhält.   Ich  bin  der  festen  Überzeugung,  dass  es sich hier um
Arbeitsunwillige  handelt.  Ich  kann  zwar  nicht  für  andere  Branchen  sprechen,  aber  ich
vermute sehr stark, dass es da nicht viel anders aussieht.
Mit freundlichen Grüßen
ein Gastwirt aus Simmering
2014-02-26

Michael Häupl als Sportminister?


Eine hoffnungsvolle Polit-Karriere ging zu Ende

Heute  gab  die Bundesgeschäftsführerin und Bildungssprecherin der SPÖ,  Laura Rudas,
bekannt,  dass  sie  sich  aus  der  Politik zurückziehen wird,  um ein Studium in den USA
zu absolvieren.  Offenbar hat die nun 32-Jährige von der Politik die Nase voll.
Dabei begann ihre Karriere so vielversprechend. Sie war in der SPÖ seinerzeit ein hoffnungs-
voller  Jungstar,  der die Welt der SPÖ offen stand.  Rudas war mit 22 Jahren Bezirksrätin, mit
23 Jahren  Gemeinderätin,  mit  26  Jahren  Abgeordnete  im  Parlament  und  mit  27 Jahren
Bundesgeschäftsführerin in der Wiener Löwelstraße.
Ob Rudas ihre steile Karriere ihrer geistigen Qualifikation oder dem Umstand verdankt, dass
sie  die Tochter  des  2010 verstorbenen SPÖ-nahen Psychiaters Dr. Stephan Rudas und die
Nichte des ehemaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführers Andreas Rudas ist,  überlassen wir der
Fantasie unserer Leserschaft.
Mit 32 Lenzen wurde ihr sogar die Ehre zuteil,  Bildungssprecherin der SPÖ zu werden.  Das
war allerdings der Anfang vom Ende.  Erst vorige Woche schlug sie ernsthaft vor,  die Matura
abzuschaffen.  Das dürfte sogar dem  „Leider doch nicht“-Doktor  und ihrem Mentor,  Werner
Faymann, zu viel gewesen sein.
Eigentlich schade,  dass sich Fräulein Rudas aus der Politik verabschiedet.   Mein Gott,  was
haben  wir  uns  amüsiert,  wenn sie am Rednerpult des Parlaments stand und unter größter
Anstrengung  versuchte,  den Text  auf  einem vor ihr liegenden Blatt Papier fehlerfrei abzu-
lesen.  Eigentlich konnte sie einem schon leid tun.
Quelle: facebook.com
{mp4-flv img=“videos/rudasrede.jpg“ showstop=“true“}rudasrede{/mp4-flv}
Laura Rudas wird uns abgehen, denn sie war immer wieder einen Beitrag auf  ERSTAUNLICH
wert.   Wir  vermuten,  dass  ihr  schlecht  gesinnte  Personen  daran  beteiligt  waren,  sie in die
Position der SPÖ-Bildungssprecherin zu hieven. Die selben Genossen würden wahrscheinlich
auch alles daran setzen,  dass der Wiener Bürgermeister,  Michael Häupl, Sportminister wird.
*****
2014-02-25

Keine Sexperten bei der Finanz


Lokalbetreiber sollen als Steuereintreiber fungieren

„Entgegen den gesetzlichen Bestimmungen war es in Österreich über Jahre hinweg üblich, dass
in  manchen  Bundesländern von SexarbeiterInnen durch BetreiberInnen monatlich Beträge ein-
behalten  worden  sind  um  diese dem Finanzamt zu überweisen“,  so steht es auf dem Internet-
portal  sexworker.at zu lesen.
Möglicherweise  waren  die  betroffenen Finanzämter  über  diese Inkassotätigkeit gar nicht so
unglücklich,  denn  damit blieb es ihnen erspart, bei den Damen selbst abzukassieren.  Denn
so problemlos ist das nicht,  immerhin gibt es den Paragraphen 216 StGB.  Im Absatz 1 steht:
„Wer  mit  dem  Vorsatz,  sich aus der Prostitution einer anderen Person eine fortlaufende Ein-
nahme  zu  verschaffen,  diese  Person  ausnützt,  ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu
bestrafen.“ Wobei  das  Wort  „ausnützt“ nicht   klar   definiert  ist  und  ganz  nach   Belieben
interpretiert werden kann.
Im  vorigen  Jahr  fällte  der  VwGG  nun  ein Urteil,  in dem eine derartige Vorgehensweise als
rechtswidrig  festgehalten  wurde.   Es  ist  daher  ungesetzlich von Prostituierten irgendwelche
Steuern zu kassieren, um sie ans Finanzamt weiterzuleiten. Da im Urteil auch vermerkt wurde,
dass  es  aus  der Sichtweise der Finanz kein Problem darstellt  „unselbstständige Sexarbeiter-
innen“ als Beschäftigte im  Wirtschaftsbetrieb einzugliedern,  macht es sich diese sehr einfach.
Erstaunlich wird es bei der Klassifizierung durch die Finanz.  Wir können beim besten Willen
nicht  nachvollziehen,  wie der Unterschied zwischen Unselbständigkeit und Selbständigkeit
eruiert wurde. Die Damen machen alle den gleichen Job, sie gehen nämlich der Prostitution
nach.   Dabei ist es egal,  ob es sich beispielsweise um ein Laufhaus, Bordell oder Massage-
studio handelt.
Uns kommt es so vor als wenn sich die Finanz dachte*: „Besser den Spatz in der Hand, als
die Taube  am  Dach“  und  daher  die  Auswahl völlig willkürlich traf.   Den Grund dafür ver-
muten  wir  in  der  nicht  sehr  hohen Steuermoral der Sexarbeiterinnen.   Viele sind nur für
wenige  Monate in Österreich und  wandern dann weiter.   Bevor der Finanz überhaupt auf-
fällt,  dass  diese  Damen  ihre  Steuern nicht entrichtet haben,  sind diese schon in irgend-
einer anderen europäischen Stadt.
Da ist es doch wesentlich einfacher den  Betreiber eines Etablissement in die Verantwortung
zu nehmen.   Dieser ist nämlich verpflichtet, außer seinen eigenen Abgaben auch die seiner
Dienstnehmer  abzuführen.   Und da kommt das im oberen Absatz zitierte Sprichwort* zum
Tragen, denn ein Betreiber ist sehr leicht in die Verantwortung zu nehmen.
Eine Prostituierte als Dienstnehmerin ist nicht möglich.   Dafür gibt es einen guten Grund: Da
wäre  nämlich  die  Weisungspflicht,  der jeder Dienstnehmer im  Rahmen seiner beruflichen
Tätigkeit  unterliegt.   Nicht jede Sexarbeiterin erfüllt (aus welchem Grund auch immer) jeden
sexuellen  Wunsch  eines  Freiers.   Wenn ein Betreiber diesbezüglich eine Weisung erteilen
würde, macht er sich des § 216 StGB schuldig.
Aber augenscheinlich ist das der Finanz egal, solange sie zu ihrem Geld kommt. Eines dürfte
jedenfalls  feststehen:  Viel  nachgedacht  wurde  diesbezüglich nicht.   Aber vielleicht liegt es
daran,  dass bei der Finanz keine Expert(innen) für das horizontale Gewerbe tätig sind.
*****
2014-02-25

Langsames Erwachen des Wurstelpraters


GASTAUTOREN – BEITRAG

{besps}prater{/besps}
Fotos: © Erich Weber
Die  meisten  Betriebe  schlummern  noch im Winterschlaf, andern Orts wird fleißig gebaut und
an weiterer Stelle klaffen große Baulücken, sodass der Volksprater, wie er eigentlich heißt eher
einer großen Baustelle gleicht als einem Vergnügungspark für jung & alt.
Drei  Schandflecke  fallen  besonders ins Auge,  die ehemalige Kidswelt am Wurstelplatz,  die
Baulücke des ehemaligen Traditionsrestaurants Walfisch sowie die leere Fläche des vor mehr
als  einem  Jahr  abgebrannten XXL Restaurants (vormals Holländerschiff) mitten im Wurstel-
prater!
Aber  auch  andere  Stellen  im  Wurstelprater  sind kaum wieder zu erkennen,  weil traditions-
reiche  Betriebe  einfach  weggerissen wurden und nun leere Grundstücke einen traurigen Ein-
druck hinterlassen.
Doch  auch Neues  tut sich,  denn  wo  früher „der Zombi“ war entsteht eine neue Geisterbahn,
gegenüber  entsteht  seit einem Jahr auch ein neues Gebilde während das Sturmboot an fast
selber Stelle in der Straße des ersten Mai ebenfalls weggerissen wurde ohne je dort in Betrieb
gegangen zu sein!?
Nun  fristet  es  in  Einzelteile  zerlegt ein trauriges Dasein am Gelände der Liliput – Bahn.  Dafür
entsteht  etwas  weiter  hinten viel neues,  da wird an Europas größter Sky Diving Anlage gebaut
und gleich daneben an der Diskovery Schaukel. Geht man jedoch weiter Richtung Ausstellungs-
straße  klafft  wieder  eine  große  Baulücke,  doch  wenigstens wird der Platz zur Zeit vernünftig
genutzt.
Ein  Zirkus steht am Gelände des traditionsreichen Restaurants „Wilder Mann“ und setzt so die
Pratertradition  fort.   Streift man weiter durch den Wurstelprater entdeckt man weiter neues, so
zum Beispiel in einer Seitengasse, wo an einer neuen Kinderattraktion gebaut wird.
Andere  Schandflecke  verschwinden  jedoch  auch,  so vor allem Spiellokale die in den letzten
Jahren über Hand nahmen und unsere Jugend ins Verderben trieben.  Bleibt jedoch zu hoffen,
dass dann die Lokale nicht wieder ewig leer stehen und verfallend dahinsiechen!
Aus unserer Sicht besonderer Schandfleck sollte jedoch zumindest zum Teil abgetragen werden.
Die  nahe  dem  Riesenrad befindliche so genannte „Republik Kugelmugel“  welche mit Stachel-
draht  und wirren Sprüchen umgeben ist!   Der Bau selbst ist eine architektonische Besonderheit,
handelt  es  sich doch um ein „kugeliges“ Wohnhaus,  in dem es sich sicher schön wohnen ließe,
wenn man wenig Ansprüche an seine Einrichtung stellt.
Ein Kunstprojekt aus den 80ern des vorigen Jahrhundert, jedoch mit fragwürdigem Hintergrund.
Kugelhaus ja, Stacheldraht und wirre Sprüche nein – das passt nicht zu einer touristischen Perle
der Stadt, die der Wurstelprater nun mal ist.
Umbauten, Neubauten und leider auch Baulücken zieren diese Perle Wiens, bleibt abzuwarten
was  sich  noch  bis  Mitte  März  entwickelt,  wenn  große Teile  des  Wurstelprater anlässlich der
Saisoneröffnung des Schweizerhauses wieder aus dem Winterschlaf erwachen.
Erich Weber
2014-02-24

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten