Was ist bei der Parkraumüberwachung MA67 eigentlich los?

Im amtlichen Mail ganz einfach einen Satzteil mit wichtigem Gesetzestext weggelassen

Erst vorgestern haben wir den Beitrag „Welche Qualifikationen sind für den Job eines Parksheriffs erforderlich?“ (wo aus einem Mercedes ein Porsche wurde) gebracht, der mittlerweile auch Niederschlag in der auflagenstarken Tageszeitung HEUTE fand.

Jedenfalls dachte die zu Unrecht bestrafte Lenkerin, dass sie mit einem netten Mail an die MA67 die Angelegenheit berichtigen könne, denn dass der Parkraumwächter mehrere Fehler gemacht hatte steht einwandfrei außer Zweifel.

Als Antwort erhielt sie ein überhebliches Schreiben, in dem unter anderem zu lesen war:

„Zur Feststellung der Identität ist in erster Linie die einwandfreie Ablesung des Kennzeichens wesentlich, während die Angaben über Merkmale des Fahrzeuges, wie insbesondere dessen Marke, Type und Farbe als Beweismittel zurücktreten“

Dem Satz war noch die Zahl „VwGH 10.9.1980, 1544/78, ZfV 1981/1374“ beigefügt und damit endet auch schon die Zitierung des VwGH-Rechtssatzes. Mit diesem Zitat aus dem betreffenden VwGH-Rechtsatzes wollte man der bestraften Lenkerin augenscheinlich vermitteln, dass sie mit einem Rechtsmittel keine Chance hat.

Uns kam das komisch vor und recherchierten deswegen. Unser Bauchgefühl hat uns nicht in Stich gelassen, denn hatte doch der/die vmtl. Vorgesetzte des Parkraumwächters einen sehr erheblichen Teil des Satzes weggelassen. Und zwar jenen wichtigen Teil aus dem erkennbar ist, dass der besagte VwGH-Rechtssatz für den fließenden und nicht für den ruhenden Verkehr gilt.

Im Gesetzestext heißt es nämlich weiter:

„zumal dem Sicherheitsorgan nicht unter allen Umständen zugemutet werden kann, nicht nur die Ablesung des Kennzeichens, sondern auch die sonstigen Merkmale eines  fahrenden  KFZ  genau zu bezeichnen.“

Nun stellt sich für uns die Frage, hat jene Person (vmtl. Vorgesetzte/r des Parkraumwächters), die das Antwort-Mail an die zu Unrecht bestrafte Lenkerin verfasste, den wichtigen Teil des Satzes im besagte VwGH-Rechtssatz absichtlich weggelassen, um die Lenkerin bzgl. der Ergreifung eines Rechtsmittels einzuschüchtern oder machte diese ebenfalls wie ihr Kollege der Parkraumwächter einfach „nur Fehler“?  Auf unsere Nachfrage erhielten wir die Zusage eines Rückrufes, welcher in der Person des Pressesprechers der MA67 erfolgte. Dieser versprach uns, der Sache nachzugehen und uns zeitnah zu informieren. Wir bleiben da am Ball und werden über Ergebnisse berichten.

*****

Opfer sozialistischer Bildungspolitik?


Oder soll nur die Bevölkerung für dumm verkauft werden?

Screen: APA/OTS
Scheinbar  wissen  die   SPÖ-Politiker(innen)  Siegi  Lindenmayr  (SP-Verkehrssprecher),
Susanne  Bluma  (SP-Gemeinderätin)  und  Gerhard  Kubik  (SP-Stadtplanungssprecher)
nicht die Bedeutung des Wortes  „Bevorzugung“.   Denn dieses bedeutet nämlich, etwas
einem anderen vorzuziehen.
Daher  ist es uns völlig rätselhaft,  wie alle Verkehrsarten bevorzugt werden können?  Dies
ist nämlich ein Widerspruch in sich.  Es könnten maximal alle Verkehrsarten gleichgestellt
werden.   Ob  die  obig  angeführten  SPÖ-Politiker(innen)  Opfer  sozialistischer Bildungs-
politik  wurden  oder  ob  sie  nur  die  Bevölkerung  für  dumm verkaufen wollen,  entzieht
sich allerdings unserer Kenntnis.
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2014-12-19

Die bedauernswerte Immigrantin Maria V.


Zuwanderin zum Hausen in der Einöde verurteilt?

In  der  rosaroten Postille  „Der Standard“  haben wir eine herzzerreißende Geschichte entdeckt.
Da ist doch eine  griechische Zuwanderin in der Tat gezwungen, seit über 15 Jahren,  mit ihrem
Mann  eine   89 Quadratmeter kleine Mietwohnung in unmittelbarer Nähe des Wienerwaldes zu
bewohnen.  Das ist wirklich ein Skandal,  dass dem kinderlosen Ehepaar (also 2 Personen) nur
diese Wohnfläche,  die noch dazu auf 2 Ebenen aufgeteilt ist,  zur Verfügung steht.
Dazu kommt noch, dass das Haus in einem Garten steht und der Zugang zur Mietwohnung nur
über einen Gartenzugang möglich ist.  Man stelle sich nur den nervtötenden Lärm vor,  welcher
jeden  Morgen  durch  Vögel in den Bäumen verursacht wird.   Medizinisch bedenklich ist auch
die frische und sauerstoffreiche Luft aus dem nahen Wienerwald.
Geheizt  werden  muss mit Gas,  da das Haus über keinen Fernwärme-Anschluss verfügt.  Ein
Pellets-Ofen  kann nicht eingebaut werden,  da das Gebäude über keinen Kamin verfügt.  Da
stellen  wir  uns  allerdings  die  berechtigte  Frage,  wie die Abgase der Gasheizung ins Freie
geleitet  werden.   Aber vielleicht ist das  Ehepaar technisch nicht so versiert und ist bis heute
noch nicht dahintergekommen.
 
Die Küche der bemitleidenswerten Immigrantin könnte auch ein Facelifting vertragen.  „Aus-
misten und Umbauen wäre auch nicht schlecht.   Nach 15 Jahren sammelt sich ziemlich viel
Graffel an“, so die Dame.
Sie  haben  sicher  schon  erraten  um wem es geht.   Richtig, es handelt sich um die Wiener
Vizebürgermeisterin  sowie  Stadträtin für Stadtentwicklung,  Verkehr,  Klimaschutz,  Energie-
planung und Bürger(innen)beteiligung, Maria Vassilakou.
Wir  wissen  zwar  nicht  wie  viel  man als studierter Linguist und nunmehriger selbstständiger
Kommunikationsberater  (Ehemann)  verdient,  aber  zwei Monatsgehälter von Vassilakou ent-
sprechen  in  etwa  dem  Durchschnitt  eines  Jahresgehalts von Otto Normalbürger.   Da ist es
schon  verständlich,  dass  es  sich  die  Wiener Vizebürgermeisterin nicht leisten kann,  einen
Pellets-Ofen  einbauen  zu  lassen.   Was  das  Ausmisten  ihrer  Wohnung  betrifft,  haben wir
einen  Rat  an  Frau Vassilakou.   Sollte die schmale Geldbörse keine Putzfrau erlauben, dann
selbst Hand anlegen.
Wie  gut  haben  es da doch unzählige Otto Normalbürger.   Sie brauchen nicht beim Wienerwald
in  einem  Haus mit Garten zu leben.   Sie dürfen ihr Leben in Plattenbauten wie Großfeldsiedlung,
Rennbahnweg  oder  Am Schöpfwerk  (um nur einige zu nennen) fristen.   Auch brauchen sie sich
nicht mit einer Gasheizung herumzuschlagen, denn sie haben ja alle einen Fernwärme-Anschluss.
Das  bringt natürlich  den Vorteil,  vom  Fernwärme-Betreiber  mit nicht nachvollziehbaren Abrech-
nungen, so richtig schön zur Kasse gebeten zu werden. Skandale um diesen gibt es nachweislich
genug.
Und  erst  die  Größenverhältnisse.   Da muss Vassilakou samt besserer Hälfte ( 2 Personen) auf
lächerliche 89 Quadratmeter hausen.   Da sieht es bei Otto Normalbürger schon anders aus. Für
eine Wohnung in dieser Größenordnung, sind mindestens vier Personen von Nöten.  Das bringt
natürlich  den  Vorteil  enorm  an  Heizkosten  zu sparen.   Denn umso mehr Menschen in einer
Wohnung  leben,  umso  mehr  wird durch die abgegebene menschliche Wärme der Raum auf-
geheizt.
An  Realitätsverlust  ist allerdings eine Aussage von Vassilakou kaum zu überbieten.   Sie meint,
wenn  nichts  Dramatisches  passiert,  dann  werden  wir  hier  bleiben.   (Anm.  der Red.: 89 m²
große Wienerwald-Wohnung)  „Es ist also durchaus möglich, dass man uns eines Tages in einer
temporären  60-Quadratmeter-Schachtel findet“,  so die Wiener Vizebürgermeisterin.   An dieser
Aussage  kann  man  feststellen,  wie  abgehoben  die  Dame  bereits ist.   Offensichtlich hat sie
keine  Ahnung  davon,  wie viele Wiener(innen) von einer  60-Quadratmeter Wohnung träumen
und diese keinesfalls als Schachtel bezeichnen würden.
*****
2013-06-18
 

Bei uns kommt jeder zu Wort


LESERBRIEF

Zum Beweis dafür,  dass wir politisch unabhängig sind  –  obwohl dies unsere Kritiker(innen)
permanent  bezweifeln –   veröffentlichen  wir  nachfolgenden  Leserbrief eines Mitglieds der
Sozialistischen Jugend.  Auf www.erstaunlich.at  soll jedem die Möglichkeit gegeben werden
seine Meinung äußern zu können. Entweder im Kommentarbereich oder wenn sich Gelegen-
heit  dazu  bietet  mittels eines Leserbriefes.    Der junge Mann drückt seine Meinung höflich
und gewählt aus und das gehört auf jeden Fall honoriert.
 
 
Sehr geehrter Herr Reder!
 
Seit einiger Zeit wird die Forderung nach der Einbindung des Führerscheins in den Schulunter-
richt in der Steiermark laut, ich habe meine Gedanken dazu zusammengeschrieben!   Dieses
Thema  ist  zwar  schon einige Male aufgekommen,  aber nachdem ich selbst Mitglied der SJ
bin sowie Jugendlicher bin, könnten diese Gedanken vielleicht doch interessant sein!
 
Wie  auch  immer,  würde  mich über eine Veröffentlichung freuten,  bitte meinen Namen im
Falle einer Veröffentlichung aber auf  „Stephan V.“   abkürzen!
 
Mit freundlichen Grüßen,
Stephan V.
 
Die Kurzsichtigkeit der Jugendgruppen
Nicht  zum  ersten Mal wird zur Zeit die Forderung nach einer Einbindung des Führerschein-
Kurses in den Schulalltag laut.   Nicht zum ersten Mal scheint die Sozialistische Jugend (SJ)
mit ihrer Forderung abzublitzen, nun auch in der Steiermark.
 
Die Forderung
Die  Idee  an sich ist recht simpel:  Fahrlehrer kommen an die Schulen und unterrichten dort
im Zuge von Freigegenständen die theoretischen Aspekte des Führerscheins.  Die praktische
Übung  wird  wie  gehabt durch die Schüler selbst übernommen.   Finanziert werden soll das
Projekt  zum  Teil  durch  die  Schulen  sowie  durch  ein Entgegenkommen der Fahrschulen.
Andere Freigegenstände sollen eingespart werden, um den Unterricht für die Schüler kosten-
frei zu halten.
 
Das Problem
Nun  ist  aber  gerade  der theoretische Teil des Führerscheins der am wenigsten Kostenauf-
wendigste: Durch die Tatsache, dass hier viele Anwärter gleichzeitig gelehrt werden können,
ergibt  sich  eine große Effizienz und somit niedrige Kosten,  es ist teilweise von 50 Euro pro
Schüler die Rede.  Den Großteil der Kosten entfällt auf die praktischen Fahrstunden, der nur
in  Form  von  Einzelunterricht vollzogen werden kann und zum Beispiel auch die Treibstoff-
kosten miteinkalkuliert werden müssen.
 
Der Nutzen ist somit fraglich,  unter anderem auch weil die Arbeitshaltung in den bestehen-
den  Strukturen  der  Schulhäuser  oft  zu wünschen übrig lässt.   Als Schüler kann man gut
beobachten, wie die Motivation bei Erwähnen des Wortes „Freigegenstand“ abrupt absackt.
 
Die Kurzsichtigkeit
Nun  gut,  der  Vorschlag  an  sich  ist jedenfalls diskutabel,  nur gibt es noch einen zweiten
Aspekt,  der nicht außer Acht gelassen werden darf: die Nachhaltigkeit. Dass ausgerechnet
eine Jugendgruppe den Individualverkehr sowie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
fördern will,  ist dann doch etwas ironisch.   Klar ist,  es muss Geld in die Hand genommen
werden,  dann  sollte  mit  diesem  der unbestritten viel zu schwache öffentliche Verkehr in
ländlichen Gegenden gefördert werden.
 
Den Führerschein und damit das Auto zu fördern und gleichzeitig für den Umweltschutz zu
plädieren  ist  unmöglich.   Des Weiteren geht es auch um eine Bewusstseinsbildung:  Das
Auto  ist  in  der  heutigen Zeit (leider) fast selbstverständlich geworden,  doch gerade bei
Jugendlichen, die es bis zum 18. Lebensjahr gewohnt sind, auch ohne Auto auszukommen,
besteht die Möglichkeit, dieses Verhalten weiter zu verankern.   Wenn der öffentliche Ver-
kehr  gut  genug  ausgebaut  ist,  muss  der  Schritt  hin zum Führerschein viel bewusster
gesetzt werden, was aus der Sicht eines Jugendlichen das einzig richtige sein kann.
 
Das Fazit
Zusammenfassend lässt sich die Aktion als Populismus bezeichnen, als schnelle und kurz-
sichtige Lösung, die bei den Zielgruppen gut ankommt. Betrüblich,  dass dieses Verhalten
schon durch die Jugendgruppen, also den Politikern von morgen, praktiziert wird.   Wenn
schon  die  etablierten  Entscheidungsträgern  jede  Weitsicht  und  Ideologie  vermissen
lassen, wäre es schön zu wissen, dass zumindest die Jugend diese noch besitzt.
 
Stephan V., 18 Jahre, Mitglied der SJ

2012-08-18
 

Rettungsgassen


Bildung einer Rettungsgasse funktioniert nach wie vor nicht

Wie  unsinnig die gesetzliche  Vorschrift zur Bildung  einer Rettungsgasse ist,  wurde gestern
wieder einmal einwandfrei unter Beweise gestellt.   Bei zwei Unfällen   –  auf der A2 und der
A4  – endeten die Versuche Rettungsgassen zu bilden  wie bereits gewohnt  in einem Chaos.
Die  Einsatzfahrzeuge,  die nach der  alten Regelung ohne  Behinderung den  Pannenstreifen
benützen hätten können,  blieben im Stau hängen.

Foto: © erstaunlich.at

 
Das  fantasievolle  Plakat der ASFINAG  soll demonstrieren,  wie eine Rettungsgasse zu bilden
wäre und auszusehen hat.   Allerdings dürfte den Verantwortlichen beim staatlichen Autobahn-
betreiber jeglicher Sinn für die Realität fehlen.

Denn wie wir schon im Beitrag  „Rettungsgassen-Chaos“  festhielten,  ist es nahezu unmöglich
auf  einer zweispurigen  Autobahn eine  Rettungsgasse zu bilden,  die den  Einsatzfahrzeugen
ein rascheres Fortkommen garantiert, als dies bisher auf dem Pannenstreifen der Fall war.

Zeichnung: Koechlin

 
Weil einige Schreibtischtäter die Realität nicht behirnen,  müssen es eben andere Personen in
den Beinen haben. Nach diesem Motto werden Sanitäter in Hinkunft bei Unfällen längere Weg-
strecken zu Fuß zurücklegen müssen.

Rettungsgassen für ungehindertes Fortkommen von Privilegierten

Fahrzeuglenker  sind  verpflichtet bei Stocken des Verkehrs eine Gasse zu bilden,  um Einsatz-
fahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen, so will es der Gesetzgeber. Interessant ist dabei die
Tatsache,  dass die Bildung einer Rettungsgasse nicht nur dann notwendig ist,  wenn ein Unfall
als Ursache der Verzögerung auftritt.

Das  heißt  im  Klartext,  dass bei jeglichem Stauaufkommen eine  Rettungsgasse zu bilden ist.

Egal ob der Stau durch Elefantenrennen (Lkw überholt Lkw),  welche sich oft über etliche Auto-
bahnkilometer erstrecken oder durch einen ältereren Verkehrsteilnehmer, der mit seinem Benz
obligatorisch den linken Fahrstreifen mit 90 km/h benutzt, verursacht wird.

Allein  darin ist die Unsinnigkeit dieser gesetzlichen Regelung zu erkennen,  denn ein rasches
Fortkommen von Einsatzfahrzeugen sollte ausschließlich bei Unfällen erforderlich sein.  Sollte
sich zufälliger Weise, ein von Polizeifahrzeugen eskortierter Privilegierte in einem „normalen“
Stau befinden,  dann soll dieser  gefälligst wie  Otto Normalbürger  warten bis  sich der Stau
auflöst.   Denn ein rascheres  Fortkommen dieses privilegierten Personenkreises,  kann wohl

nicht die Bildung einer Rettungsgasse rechtfertigen.  

“Geisterfahrerlösung“ für Einsatzfahrzeuge wäre ideal

Aber zurück zu den Unfällen. Klar ist, dass es bei Personenschäden auf jede Minute ankommt.
Ein rasches Eintreffen der Rettungskräfte erhöht die Überlebenschance von schwer verletzten
Personen. Anstatt Fahrzeuglenker zur Bildung einer Rettungsgasse zu verpflichten,  erscheint
es weitaus sinnvoller ein Gesetz zu erlassen, welches das verpflichtende Anhalten und die so-
fortige Untersagung der Weiterfahrt vorschreibt, wenn vor einem ein Unfall passiert ist.

Rettungsfahrzeuge könnten dann bei der nächsten Ausfahrt auf die Autobahn auffahren,  um
quasi als „Geisterfahrer“ völlig ungehindert zum Unfallort zu gelangen. Als zusätzliche Sicher-
heit,  falls befürchtet wird das sich Lenker nicht ans Weiterfahrverbot halten, könnte man zur
Absicherung eine Motorradstreife der Polizei oder der Asfinag zum Unfallort schicken, welche
das Verbot der Weiterfahrt überwachen.

Eine solche Maßnahme wäre weit sinnvoller als die vergebliche Bildung einer Rettungsstraße,
die in der Praxis ohnehin nur sehr schwer oder gar nicht realisierbar ist. Aber soweit dürften
die  Verantwortlichen  im Verkehrsministerium und bei der Asfinag nicht gedacht haben.  Da
nützt es auch nichts,  wenn fantasievolle Plakate aufgestellt und Zeitungen mit Inseraten ge-

füttert werden.

*****

2012-01-21

 

Ein Jahr rot-grüne Autofahrer-Hetze


Ein verlorenes Jahr für den Wiener Verkehr

 

Grüne  Kifferparaden zur Hauptverkehrszeit,  Nordbrücken- und Ringsperre für grüne

Parteiveranstaltungen,  die gescheiterte A 23-Sperre für den Radmarathon, 900.000

Euro für die dunkelgrüne Radagentur,  Baum-Mord für den Ringradweg-Neu,  krause

Ideen für Fahrradstraßen, flächendeckende Tempo 30-Zonen und weitere Autofahrer-

schikanen sowie Vorbereitungen zur Ausweitung der Inkassoaktion  Parkpickerl und

so weiter und so fort.

 

Die rot-grüne Wiener Stadtregierung ließ in ihrem ersten Jahr nichts unversucht, um

primitiv genug  zu polarisieren und  Radfahrer gegen Fußgänger  und Autofahrer auf-
zuhetzen.

 

Statt ein friedliches Miteinander aller Straßenverkehrsteilnehmer anzustreben, setzt

Rot-Grün  auf niveaulose Sündenbockpolitik.   Das schadet  dem gesellschaftlichen

Klima in der Stadt Wien.  Man darf gespannt sein,  wann diese dumpfe Eskalations-

strategie ein Ende finden wird.

 

*****

2011-11-14
 

Geisterfahrer wider Willen


Kurse in Verkehrssicherheit dringend gefragt

Die Segnerstraße im  10.Wiener Gemeindebezirk wird zwischen der  Friedhofstraße in

Richtung Oberlaaer Straße als Einbahn geführt. Die Segnerstraße ist in diesem Bereich

zirka 2,5 Meter breit.

 

Screen: Google Maps

 

Nun kann es durchaus vorkommen, dass auf Grund einer Gebrechensbehebung eine Straße
gesperrt und der  Verkehr umgeleitet werden muss.  Eine derartige  Reparatur fand heute
gegen Mittag in der  Oberlaaer Straße statt.  Akteure waren  Bedienstete der  Wiener Gas-
werke.

 

Foto: © erstaunlich.at

 

Anstatt die Oberlaaer Straße dementsprechend vorher abzusperren und den Verkehr umzu-

leiten, hatten die Gemeindebediensteten eine besondere Idee, wie nachfolgendes Foto zeigt.

 

Foto: © erstaunlich.at

 

Jeder Autofahrer der hier nicht umkehrte sondern der Einbahntafel gefolgt wäre,  wäre zum
Geisterfahrer  geworden und hätte unter Umständen einen Verkehrsunfall  verursacht.  Viel-
leicht sollte man sich bei den Wiener Gaswerken überlegen, geeignete Kurse für das Auf-
stellen von Verkehrsschildern abzuhalten.

 

*****

2011-10-19
 

Guten Morgen Wien!


Gleisbauarbeiten in der Favoritenstrasse

Mitte November 2010 begannen in der Favoritenstrasse (10. Bezirk), zwischen der Katha-
rinengasse und dem Verteilerkreis Favoriten, Gleisbauarbeiten.  Dazu wurde die Favoriten-
strasse im betreffenden Bauabschnitt für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitung erfolgte über die Lehmgasse  (hinter der Firma Midas)  und in weiterer Folge
über die Katharinengasse, wieder zur Favoritenstrasse. Megastaus und auch Unfälle waren
die Folge dieser Umleitung, des sehr starken Verkehrsflusses über die kleinen Seitengassen.
Aber oft geht es nicht anders, wenn dringende Bauvorhaben erledigt werden müssen. Aller-
dings ist  nicht einzusehen,  eine Absperrung  und Umleitung aufrecht zu erhalten,  wenn es
gar keine Baustelle mehr gibt.
So geschieht es nämlich zur Zeit, an der eingangs erwähnten Örtlichkeit.  Die Gleisbauarbei-
ten sind seit Mitte Jänner 2011 fertig und das Bauvorhaben ist abgeschlossen. Es befinden
sich weder Arbeiter noch Baumaschinen auf der imaginären  Baustelle.
Wien 10., Favoritenstrasse in Richtung Katharinengasse. Keine Baustelle mehr vorhanden!
Trotz alledem hat sich bis heute noch niemand gefunden, der die Absperrung entfernt, um
den  Verkehr wieder  in die  Favoritenstrasse einfließen  lassen zu können.  Offenbar scheint
man bei der zuständigen Magistratsabteilung (MA 46 – Verkehrstechnische Angelegen-
heiten) zu schlafen.

Offenbar ist niemand zuständig

Dieser Schlaf  wurde jedoch  mit  einem Telefonat  eines  ERSTAUNLICH-Mitarbeiters unter-
brochen.  Allerdings war man seitens der MA 46 sofort bemüht,  den Schwarzen Peter wei-
terzugeben.  Eine nette Dame am  anderen  Ende der Telefonleitung erklärte, wenn es sich
um  Gleisbauarbeiten  gehandelt hat,  seien die  Wiener Linien dafür  zuständig.  Und wenn
diese nicht agieren,  müsste die Polizei die Sache in die Hand nehmen. In der  Abteilung für
verkehrstechnische Angelegenheiten gäbe es nur 5 Mitarbeiter und die können eben nicht
überall sein.
Offensichtlich  verharren  hier  mehrere  Behörden im  Dornröschenschlaf.  Die  MA 46,  die
Wiener Linien  und die  Wiener Polizei.  Apropos Polizei,  gibt es doch unmittelbar nach der
ehemaligen Baustelle  in  der Favoritenstrasse ein Wachzimmer.  Dass  den dort dienstver-
sehenden  Beamten dieser Umstand nicht auffällt, ist auch erstaunlich.
Und solange alle Behörden weiterschlafen, wird es diese Absperrung samt Umleitung weiter-
hin geben. Verkehrsstaus und Unfälle  sind damit auch in Zukunft vorprogrammiert.  Offen-
bar muss  man abwarten,  bis  die  zuständigen  Behörden  erwachen,  um  ihnen  dann ein
„Guten Morgen Wien!“ zuzurufen.
*****

2011-02-02
 

Grüne Schnapsidee


Grüne fordern Tempo 30 für ganz Simmering

Wieder einmal machen die Grünen mit einer Schnapsidee von sich reden. Die Simmeringer
Fraktion fordert tatsächlich die flächendeckende Einführung von Tempo 30-Zonen im 11.
Wiener Gemeindebezirk.

„Statt einem  Fleckerlteppich macht es  mehr Sinn,  in Simmering gleich  flächendeckend
Tempo 30 einzuführen“
,  so der Klubobmann  der Grünen Simmering, Herbert Anreitter.
Die Durchführung  dieser Idee,  würde der Straßenverkehrssicherheit  absolut abträglich
sein.  Simmering hat bereits in  den neuralgischen  Verkehrszonen,  wie zum  Beispiel der
Lorystrasse  oder bestimmten  Bereichen in  Kaiser-Ebersdorf,  ausreichend  Tempo 30-
Zonen.
 
Diese werden auch beachtet, da sie eine auffällige Ausnahme bilden. Würde der gesamte
11. Bezirk eine 30er Zone werden,  käme mit Sicherheit der Gewohnheits-Teufel zur Gelt-
ung.  Das heißt,  langsam aber sicher  würde das Tempolimit von 30 km/h überschritten
werden und zwar umso mehr man an Fahrtzeit in diesem Bezirk zurücklegt.
 
Es würde auch  niemand einsehen,  dass man in einer Landwehrstrasse nur 30 km/h fahren
soll. Der einzige Vorteil läge darin, dass die Polizei mehr abkassieren könnte und aller Wahr-
scheinlichkeit nach  dies auch täte.  Die einzige Ausnahme einer  flächendeckenden Tempo
30-Zone,  wären die  Hauptverkehrsstrassen.  Davon hat  Simmering  aber  nur  zwei und
zwar  die  Simmeringer Hauptstrasse  und  die  Etrichstrasse und  auf diesen  erreicht man
während des Tages, verkehrsbedingt ohnehin keine 50 km/h.
 

Behinderung der Öffis

Aber auch die,  von den Grünen so geschätzten  Öffis wären von  einer allgemeine Tempo
30-Regelung betroffen.  Diese kämen langsamer voran und die  Fahrgäste müssten durch
die langsamere Fahrt, sowie längeren Wartezeiten an den Haltestellen, mehr Zeit einplanen.
 
Wir stellen zwar immer wieder fest,  dass die Grünen sehr realitätsfremd sind, dachten aber
bislang, dass sie die Kunst des Rechnens beherrschen.  Der  Verkehrssprecher der Grünen
Wien, Gemeinderat Rüdiger Maresch,  stellte nämlich folgende Milchmädchenrechnung auf
in dem er behauptete: „Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Öffis ist jetzt ja auch nur 35
km/h“. Dadurch wird die Behauptung aufgestellt, dass es bei den öffentlichen Verkehrsmit-
teln keinen Zeitverlust geben werde. 
 
Egal ob  diese angegebene  Durchschnittsgeschwindigkeit inklusive  der Haltestellenaufent-
halte ist oder nicht,  erreichen die Öffis laut  Maresch nur mehr  35 km/h Durchschnittsge-
schwindigkeit und das bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
 
Die Senkung der Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, um 40 Prozent, auf 30 km/h hätte
zur  Folge,  dass die  Öffis nur  mehr eine  Durchschnittsgeschwindigkeit  von  21 km/h er-
reichen würden, da sich der restliche Verkehr ja nicht in Luft auflöst.
 

Busfahrer mit Fernsteuerung

Aber Maresch setzt noch einen drauf und meint allen Ernstes:  „Die Busfahrer sollen künftig
die Ampeln fernsteuern können, sodass sie immer Grün haben und letztlich schneller unter-
wegs sind“. Wie soll das in der Praxis funktionieren?
 
Nähert  sich  der Bus einer  Ampelkreuzung schaltet der Fahrer  diese  per Fernsteuerung so-
fort auf Grün.  Die Ampel müsste dann sofort wieder  auf Rot umschalten, wenn der Bus den
Kreuzungsbereich verlassen hat.  Das dadurch  entstehende  Verkehrschaos können  wir uns
lebhaft vorstellen. Wie Maresch auf diese erstaunliche  Idee kam und  wie  eine solche  praxis-
gerecht umgesetzt werden soll, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben.

*****

2011-01-27
 

Sparen beim Autofahren


Gastautoren-Beitrag

Wer  von  uns  ärgert  sich nicht,  wenn man schnell mit seinem  Auto  über  die  Autobahn
huschen will und irgendein Penner träumt mal wieder auf der linken Fahrspur. Drängeln?
Lichthupe?

Aber halt: Das kann nach der neuen Vorschrift der StVO sehr teuer werden! Seit dem 1.Au-

gust  2006  gilt  nämlich  die  neue  Dränglervorschrift  in  Österreich:  250 Euro – 4 Punkte –
3 Monate Fahrverbot.

Daher: Lieber gleich rechts überholen. Das kostet lt. gültiger StVO nämlich im Moment: 50
Euro – 3 Punkte. Fahrverbot gibt es erst bei mehrmaligen Wiederholungen.

Fazit: 200 Euro – 1 Punkt – 3 Monate Fahrverbot gespart!

Noch mehr sparen?

Also  rauf auf den  Pannenstreifen.  Das kostet laut  gültiger StVO  im Moment  50 Euro –
2 Punkte. Wieder ein Punkt gespart!  Niemanden bedrängt, nicht aufgeregt,  Nerven ge-
schont,  schnell  vorangekommen. Fazit: 200 Euro,  2 Punkte und  3 Monate Fahrverbot
gespart.

Es geht noch viel billiger und effektiver für die ganz Harten!  Kauf dir ein Blaulicht und ein

Martinshorn, gebrauche dasselbe und du kannst dir den Fahrstreifen aussuchen, der frei-
gemacht werden soll. Die Verwendung solcher kleinen Hilfen im täglichen Verkehr kostet
läppische 20 Euro.

Steht so im § 38 StVO. Blaulicht und Horn werden dann aberbeschlagnahmt – daher mög-

lichst preiswert und sofort in größeren Mengen im Versandhandel (Conrad, Westfalia, etc.)
kaufen.
 
Fazit: 230 Euro gespart und – K E I N E – Punkte!!!

So kann clever Autofahren aussehen, wenn man sich im Gesetz auskennt!“

Eine stressfreie Autofahrt wünscht
Daniel Kreuzer

*****

2010-12-05
 

Koalition der Verlierer


Blaues Wunder für Grüne Truppe

33 Tage nach der Wien-Wahl,  steht die  Koalition der Verlierer fest.  Nach  17 Verhand-
lungstagen  einigte sich der  Noch-Wiener Bürgermeister Michael Häupl,  mit der Wiener
Grünen-Chefin  Maria Vassilakou.   Die nach Macht strebende Grün-Politikerin  wird  Vize-
Bürgermeisterin und die Bereiche Verkehr, Stadtplanung, Klimaschutz und Energie über-
nehmen.
Mit dieser Ressortzuteilung wird die Grüne Truppe ihr blaues Wunder erleben. Denn alle
anderen Ressorts und vor allem das  der Finanzen  bleibt in Roter Hand und damit wer-
den die Grünen, kaum eines ihrer Wahlversprechen einlösen können.  Häupl dürfte von
Schüssel einiges gelernt und bei den Koalitionsverhandlungen sehr gut taktiert haben.

Griechische Verkehrsverhältnisse in Wien?

Der Noch-Wiener Bürgermeister hat Maria Vassilakou nämlich genau jene Bereiche über-
lassen, die nicht von Erfolg und  Danksagungen gekrönt sind.  Beim Ressort Verkehr ist
nur zu hoffen, dass in Wien keine griechischen Verkehrsverhältnisse aufkommen.
Alles was in den Bereichen Verkehr,  Stadtplanung,  Klimaschutz und  Energie schief läuft,
dürfen die Grünen in Zukunft auf ihre Kappe nehmen und werden vermutlich am ausge-
streckten Arm der SPÖ verhungern. Machgelüste gepaart mit  politischer Unerfahrenheit
haben eben ihren Preis und diesen wird Vassilakou am eigenen Körper erfahren müssen.

Günther Kräuter über Koalitionsgespräche erfreut

Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch nicht verwunderlich,  wenn sich  SPÖ-Bundesge-
schäftsführer Günther Kräuter über den erfolgreichen  Abschluss der Koalitionsgespräche
zwischen der SPÖ und den Grünen in der  Bundeshauptstadt Wien aus Sicht der Bundes-
SPÖ, höchst erfreut zeigt.
Kräuter erwarte sich auch Auswirkungen auf das Wählerverhalten bei den nächsten Natio-
nalratswahlen  im  Sinne  der  Sozialdemokratie,  weil die SPÖ zeigte,  dass nicht nur die
Volkspartei als Partner in Frage kommt. Meint er damit dass es einen Unterschied mache,
statt dem einen Verlierer den anderen Loser zum Koalitionspartner zu krönen?

Auswirkungen auf die kommende Nationalratswahl

In einem hat  Kräuter sicherlich recht,  nämlich über die  Auswirkungen auf  das Wähler-
verhalten.  Rund  30 Prozent der Wähler(innen)  bei der Wien-Wahl  haben sich  für die
FPÖ ausgesprochen.  Statt den Wähler(innen)-Wunsch  ernst zu  nehmen,  wurde eine
Koalition der Verlierer gebildet.
Den FPÖ-Wähler(innen) attestierte man Blödheit oder Rechtsextremismus. Wie dieses
Klientel  bei den kommenden  Nationalratswahlen wählen wird, kann sich Kräuter schon
jetzt auf einer Hand  ausrechnen.  Damit sind wir auch schon  bei seiner  Prophezeiung
des Wahlverhaltens. Dieses wird sich mit Sicherheit ändern, allerdings nicht zu Gunsten
der SPÖ.
*****

2010-11-12
 

Sonntags lieber beten


Keine Sonntagsarbeit

„Arbeit am Sonntag muss auf die für die Gesellschaft notwendigen Bereiche wie Gesund-
heit, Sicherheit und Verkehr beschränkt bleiben“, meint der Vorsitzende des Wirtschafts-
bereichs Handel in der GPA-djp, Franz Georg Brantner in einer heutigen APA-OTS Aus-
sendung.
(Fotoquelle http://ak.fsg.or.at/)
Am Sonntag lieber beten statt arbeiten.

Arbeitsverbot bei 400.000 Arbeitlosen?

Im Angesicht von rund 400.000 Arbeitslosen (inkl. Arbeitsunwillige) in Österreich finden
wir, dass dies ein erstaunlicher Standpunkt eines Gewerkschafters ist. Gerade Arbeiten
am Wochenende sind für viele Personen existenziell. Sei es haupt- oder nebenberuflich,
lassen sich am Wochenende doch etliche Euros verdienen.
Gut dies wird Herrn Brantner nicht besonders interessieren, da sein Lohn vermutlich in einer
gehoben Gehaltsklasse angesiedelt ist, welcher aus den Beiträgen der Gewerkschaftsmit-
glieder finanziert wird.

Kein Betrieb im Prater und auf der Donauinsel

Aber kommen wir zur  Forderung des Gewerkschafter und Philanthropen Brantner zurück.
Seiner Meinung nach, soll die Sonntagsarbeit lediglich auf die Bereiche Gesundheit, Sicher-
heit und Verkehr beschränkt bleiben.
Würde man diese absurde Forderung tatsächlich in die Tat umsetzen, wäre z.B. Wien am
Wochenende eine Geisterstadt. Kein Betrieb auf der Donauinsel, kein Eis bei Tichy und Co
und keine Heurigen- oder andere Gaststättenbetriebe. Auch der Prater bliebe geschlossen.

Arbeitsplatzvernichtung

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Programm, welcher durch Wochenendarbeit die
Wirtschaft hochhaltet und damit auch Arbeitsplätze sichert. Die gesamten Freizeitangebote
und kulinarischen Erlebnisse, gäbe es dann nur werktags. Damit wären auch die meist
lukrativen Wochenendjobs nicht mehr existent.

Sonntags lieber beten

Brantner meint auch unter anderem, dass Sonn- und Feiertage als wichtige Zeiträume für
gemeinsame religiöse Aktivitäten erhalten bleiben müssen. Ein wirklich erstaunlicher Stand-
punkt für einen Roten Gewerkschafter.
Irgendwie kommt es uns vor, dass dieser Mann den falschen Job hat. Vielleicht sollte er
sich bei der römisch katholischen Kirche als Seelsorger bewerben. Die Aussichten auf eine
freie Stelle sind dort zur Zeit nicht schlecht, falls die Kirche ihr „kleines“ Problem nicht
schnellstens in den Griff bekommt.
Anderseits kann Brantner leicht Polemik auf Kosten von Kleinverdienern üben. Er kommt
aus der Chemiebranche und dort hat man es offensichtlich nicht notwendig am Wochen-
ende zu arbeiten, weil werktags ohnehin genug Geld verdient wird.
*****

2010-03-25
  

Wahlwerbung vor Verkehrssicherheit

 

Gefährliche Kreuzung

In die Kreuzung der B 211 mit der Zu/Abfahrt der A1-Speedworld im Gemeindebezirk Rohrau
(Bruck/Leitha), ist zur Zeit ein sicheres und gefahrloses Einbiegen nicht möglich.
Wenn man aus der Zu/Abfahrt der A1-Speedworld kommt wird die Sicht nach links in die
Bundesstrasse durch ein Wahlwerbeplakat der FPÖ stark eingeschränkt.

Behörde war in Kenntnis

Wir haben über diesen Missstand bereits am 12.05.2009 berichtet und diesen auch der
zuständigen Behörde gemeldet. Geschehen ist offensichtlich nichts.
Wenn man bei der Beseitigung von diesen so rasch wäre wie beim Aufstellen von Wahl-
werbeplakate, hätte es diesen Unfall wahrscheinlich nicht gegeben.

Unfallursache laut Zeugenaussage

Ein Autolenker der aus der Zu/Abfahrt der A1-Speedworld kommend, nach links in die
B 211 Richtung Bruck/Leitha einbiegen wollte, hatte sich mit seinem Fahrzeug zu weit
in die Kreuzung gewagt, um offensichtlich ein freies Sichtfeld in die Bundesstrasse zu
erhalten, welches durch das o.a. Plakat nur erschwert möglich ist.

Ein Autolenker der von Rohrau kam und in Richtung Bruck/Leitha unterwegs war, mußte
mit seinem Fahrzeug eine Notbremsung machen, um einen Zusammenstoss zu vermeiden.
Die Lenker nachfolgender Fahrzeuge reagierten nicht so rasch und so kam es zu einem
Auffahrunfall mit sieben Autos.
  

Mölzer und Strache rechnen ab     

So schaut die Realität aus, wenn Sie aus der A1-Speedworld in die Bundesstrasse
B 211, des Gemeindebezirkes Rohrau (Bruck/Leitha)einbiegen wollen.
Ausser die lächelnden Gesichter der beiden „Volldemokraten“ Mölzer und Strache
sehen Sie rein gar nichts. 
  
Um eine halbwegs gute Einsicht in die Kreuzung zu bekommen, müssen dement-
sprechend weit in diese einfahren.

 

             

So kann es dann ausschauen, wenn man in die Kreuzung eingefahren ist, um 
„linke“ Einsicht in diese zu bekommen.

 

 

Der Lenker dieses roten Kleinwagens hatte unwahrscheinliches Glück, bei dem Unfall
keine schweren Verletzungen davongetragen zu haben.

 

            

Die Einsatzkräfte waren rasch vor Ort und hatten alle Hände voll zu tun.

 

Gottseidank gabe es keine Schwerverletzten. Der entstandene Sachschaden war
allerdings enorm. Am Verkehrsunfall waren 7(!) Fahrzeuge beteiligt.

 

Stummer Zeitzeuge am Strassenrand, des letzten tödlichen Verkehrsunfalles
 

Wer übernimmte die Verantwortung ?      

Es ist noch gar nicht solange her, als es auf dieser Kreuzung einen Unfall gab, bei dem ein
Toter zu beklagen war. Man kann nur hoffen das sich so etwas nicht wiederholt.

Sollte an dieser Kreuzung nicht raschest im Bezug auf dieses besagte Wahlwerbeplakat
etwas geschehen, stellt sich die berechtigte Frage wer die Verantwortung für einen
eventuellen Toten übernehmen wird, sollte der nächste Unfall nicht so glimpflich ausgehen.

Unserer Meinung nach ist der Inhalt dieses FPÖ-Wahlwerbeplakates so wichtig, dass man
es durchaus flach auf den Boden legen könnte. Außerdem würde man sich den Anblick
von Strache und Mölzer ersparen.
  
Stauni
  
2009-05-18 
  

Sondermeldung B211

 

Wahlwerbung vor Verkehrssicherheit

Am 12.05.2009, also genau vor 5 Tage haben wir den Beitrag „Tag der Abrechnung“
geschrieben.
Er betraf die Verkehrssituation der Kreuzung B 211 mit der Zu/Abfahrt der A1-Speedworld
im Gemeindebezirk Rohrau (Bruck/Leitha).

                 Und täglich grüßen Strache und Mölzer
   
Im speziellen wurde in  diesem Beitrag die Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit,
durch ein Wahlwerbeplakat der FPÖ zur EU-Wahl aufgezeigt.

Behörde war informiert

Wir haben den Mißstand am selben Tage der zuständigen Behörde angezeigt.
Geschehen ist offensichtlich nichts, bis zum heutigen Tage gegen 08:30 Uhr.
Da erfolgte wieder ein schwerer Verkehrsunfall mit 7(!) beteiligten Fahrzeugen.

Laut Zeugenaussagen wollte ein Lenker aus der Zu/Abfahrt der A1-Speedworld nach
links in die B211, in Richtung Bruck/Leitha einbiegen.
Da das dort  o.a. Wahlplakat die Sicht nach links in die B211 weitgehend versperrt,
dürfte er dementsprechend weit in die Kreuzung eingefahren sein, um zu sehen ob

er von links auch freie Fahrt hat.

Schwerer Verkehrsunfall

Ein Autolenker der von Rohrau kam und in Richtung Bruck/Leitha unterwegs war, mußte
mit seinem Fahrzeug eine Notbremsung machen, um einen Zusammenstoss zu vermeiden.
Die Lenker nachfolgender Fahrzeuge reagierten nicht so rasch und so kam es zu einem
Auffahrunfall mit sieben Autos.
 
Die Einsatzkräfte waren rasch und vorbildlich vor Ort. Ob es Schwerverletzte gibt
ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Der Sachschaden ist enorm.
Ein ausführlicher Bericht mit Bilddokumentation erscheint in der morgigen Ausgabe
von „ERSTAUNLICH“.

Stauni

  
2009-05-17
  

Tag der Abrechnung

 

Die Verkehrssicherheitskonferenz

Die Themen Verkehr und Sicherheit standen gestern Nachmittag im Zentrum eines Zusammen-
treffens der drei Landeshauptleute aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland.
Leider haben es die Herren Dr. Erwin Pröll, Michael Häupl und Hans Niessl verabsäumt, einen
kleinen Abstecher zur A1-Speedworld zu machen.
Die Zu- und Abfahrt dieser Anlage, in der auch ein Fahrsicherheitszentrum untergebracht ist, liegt
im Gemeindebezirk Bruck/Leitha und zwar genau an der Bundesstrasse B211, die einer der
stärkst befahrenen Strassen dieser Region ist.

Unfallgefährdete Kreuzung

An der Kreuzung der Ausfahrt der A1-Speedworld mit der B211, kommt es immer wieder
zu schweren Verkehrsunfällen.
Es kann daran liegen, dass etliche Fahrer die von der wenigen Meter entfernten Ostautobahn
A4 abfahren, dass dort befindliche Tempolimit von 70 km/h überschreiten und mit den Fahr-
anfängern die aus dem Driving-Camp kommen zusammentreffen, welche in die Bundesstrasse
einbiegen wollen.
Zu Verkehrsunfällen wird es immer wieder kommen und diese lassen sich leider nicht verhindern.
Man sollte jedoch alles daran setzen, neuralgische Kreuzungen zu entschärfen und nicht die
Verkehrssicherheit noch zusätzlich zu gefährden.
Trauriges Dokument des letzten tödlichen Verkehrsunfalls auf dieser Strecke.
Mit den nachfolgenden Bildern die wir heute früh geschossen haben, können wir
Ihnen dokumentieren, dass Wahlwerbung  offensichtlich vor Verkehrssicherheit geht.
 
 
Hier können Fahranfänger unter Beweis stellen, ob sie das theoretische Wissen gleich
in die Praxis umsetzen können und zwar beim Einfahren in die B211.
 
 

Als erstes trifft man auf das riesige Wahlplakat der AK-Wahlen. Dieses stellt noch
kein besonderes Hindernis dar, weil es noch recht human aufgestellt ist und Einblick
in die Kreuzung nach links gewähren würde, wenn da nicht das nächste Plakat wäre.
 
 
Hier lachen einem die Herren Mölzer und Strache entgegen und versperren jegliche Sicht
nach links in die B211, es sei den man riskiert bis in die Kreuzung einzufahren um einen
eventuell herannahenden Verkehrsteilnehmer zu erspähen.
Sollte dieser jedoch bereits im Bereich des Anhalteweges sein und nicht eine überdurch-
schnittliche Reaktion haben  passiert das Unvermeidliche, es kommt zum Verkehrsunfall.
 
 
 
Wir haben auch ein Foto aus der Gegenrichtung geschossen, um zu dokumentieren wie
ernst diese Situation wirklich ist.
Auch den in Richtung Rohrau fahrenden Verkehr lächeln die beiden Demokraten Mölzer
und Strache entgegen und versperren die Sicht auf die Kreuzung.
Dafür hat der Wahlslogan  „TAG DER ABBRECHNUNG“  etwas für sich.
Ob dieser etwas mit dem Passieren dieser Kreuzung zu tun hat ?
Stauni
  
2009-05-12 
  

Inhalts-Ende

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