Ist man bei Novomatic doch nervös?
E-Mail von „Spieler-Info.at“
Möglicherweise scheint man beim Novomatic-Konzern doch nervöser zu sein, als wir ange- nommen haben. Erst gestern haben wir den Beitrag „ Strafanzeige gegen…..“ verfasst und schon heute kam elektronische Post, die sich an den Herausgeber dieses Online-Magazins richtete.
Screen: © erstaunlich.at
Allerdings kam das E-Mail nicht von der Novomatic, sondern von der Redaktion der Internet-
plattform „Spieler-Info.at“. Das bestärkt uns neuerlich in der Annahme, dass es sich bei
der besagten Homepage um eine Werbe-Webseite der Firma Novomatic handelt. Die
anderen Punkte für diese Annahme haben wir schon im gestrigen Beitrag angeführt.
Aber nun zum textlichen Inhalt des Mails. Hier wird uns „vorgeworfen“ Thomas Sochwosky
als Märtyrer dargestellt zu haben. Scheinbar hatte man bei „Spieler-Info.at“ Probleme unseren
Text sinnerfassend zu lesen. In keinem einzigen Satz wird Sochwosky als Märtyrer bezeichnet
oder als solcher dargestellt.
Wir haben lediglich die Art und Weise kritisiert, wie über Thomas Sochwosky geschrieben
wurde. Wir kennen den Mann nicht und auch seine Geschäfte waren nicht Tenor unseres
Beitrags. Uns verwunderte nur, dass man auf einer Webseite, in deren Impressum lauter
honorige Akademiker aufscheinen, derart diskreditierende Beiträge verfasste. Und das gegen
einen Mann, der augenscheinlich die gleichen Ziele verfolgt – nämlich den Spielerschutz.
Aber offenbar scheint es den Verantwortlichen auf „Spieler-Info.at“ nicht zu gefallen, dass
Sochwosky gegen einen der weltgrößten Glücksspielautomaten-Hersteller und Aufsteller zu
Felde zieht. Ist ja für uns auch irgendwie verständlich, wird doch die Firma Novomatic auf
der betreffenden Webseite immer wieder lobend erwähnt.
*****
2013-07-23
Strafanzeige gegen Novomatic und Johann Graf – TEIL 2
Hat Novomatic bezüglich der Anzeigeerstattung doch Bedenken?
Im Vormonat haben wir über eine Anzeigeerstattung gegen die Firma Novomatic und deren MehrheitseigentümerJohann Graf berichtet. In unserer Kommentarfunktion machten die User aus ihrer Meinung kein Geheimnis. Der einschlägige Tenor war: „Es wird dabei nichts heraus- kommen“. Heute erschien eine Presseaussendung der Plattform „Spieler-Info“ .In dieser ist unter anderem folgendes wörtlich zu lesen: „Anzeige gegen Novomatic mit „getürkten“ Betroffenen und Schadenssummen? Hat „Initiator“ Thomas Sochowsky mehrere hunderttausend Euro an Ab- gaben nicht bezahlt? Angebliche 35 Mio. Euro von ca. 135 angeblichen Spielern waren die Basis einer Strafanzeige bei LG Wr. Neustadt gegen die Novomatic AG und deren Mehrheits- eigentümer Prof. Johann Graf“. Zusätzlich wird noch die HP „www.spieler-info.at“ verwiesen, in dem Thomas Sochowsky – gelinde gesagt – nicht gut wegkommt. Penibel werden seine geschäftlichen Tätigkeiten und seine Privatgüter aufgezählt. Sogar das Geschäft seines Vaters ist dem Autor erwähnens- wert erschienen. Ferner werden die Leser(innen) darüber informiert, dass Sochowsky vor Jahren selbst im Automaten-Gambling-Geschäft tätig war. Dabei ist das kein Geheimnis, denn dies kann man auch im Wirtschaftsteil der Internetplattform „Zeit-Online“ nachlesen. Übrigens ist der zweiseitige Artikel höchst interessant und wirklich lesenswert. Aber auch auf Sochowskys Webseite gibt es Erstaunliches zu lesen.Aber zurück zum Thema. Liest man sich die Beiträge auf „www.spieler-info.at“ durch, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass Thomas Sochowsky so richtig fertig gemacht werden soll. Sieht man sich die Aufmachung der Webseite an entsteht der Eindruck, dass sich der Betreiber für den Spieler-Schutz einsetzt. Also müssten doch beide am selben Strang ziehen, das sollte man zumindest annehmen dürfen. Dabei sollten doch die angebliche Steuerschulden von Sochowsky kein Hindernis sein.
Screen: spieler-info.at
Liest man sich jedoch in der Webseite „www.spieler-info.at“ ein, wird einem schlagartig klar
warum der Webseitenbetreiber und Sochowsky offenbar nicht die gleichen Ziele verfolgen.
Während Sochowsky für den Spielautomaten-Konzern nicht viel übrig haben dürfte, wird auf
„www.spielerinfo.at“ die Firma Novomatic immer wieder lobend erwähnt.
Hier ein kleines Beispiel:
„Spieler-Info.at hat als Beispiel für ausgereifte Spielerschutzmaßnahmen die Richtlinien der
Novomatic AG ausgewählt:“
Sehr aufschlussreich dieser Satz. Eine Webseite für Spielerschutz wählt sich sich die Richtlinien
just von einem Unternehmen aus, welches Spielautomaten erzeugt und aufstellt. Höchst er-
staunlich finden wir, denn auch bei „www.spieler-info.at“ müsste man wissen, dass Glückspiel-
automaten-Spielsucht erst durch diese Geräte ausgelöst wird. Für uns ist jedenfalls der
Eindruck entstanden, dass es sich bei der besagten Webseite um eine Werbeseite für den
Novomatic-Konzern handeln könnte. Also haben wir weiter recherchiert und sind auch fündig
geworden.
Screen: blog.sektionacht.at
Offenbar stehen wir mit unserer Meinung nicht alleine da. Höchst aufschlussreich und sehr
interessant ist auch eine parlamentarische Anfrage des Grünpolitikers Peter Pilz, welche auf
dem Blog der „sektionacht“ angeführt ist. Interessant ist auch der Name, welcher sich im Blog-
eintrag und im Impressum von „www.spieler-info.at“ gleicht.
Jedenfalls versucht man in den gestrigen drei Beiträgen auf „www.spieler-info.at“ alles, um
Sochowsky unglaubwürdig und verächtlich zu machen. Eine derartige Diskreditierung sucht
wohl seinesgleichen. Möglicherweise hat man beim Novomatic-Konzern bzgl. der Anzeigeer-
stattung doch Bedenken und versucht eine solche auf diese Art abzuwenden.
Dies würde auch nachfolgenden Satz auf „www.spieler-info.at“ erklären, den wir als Ein-
schüchterungsversuch werten:
„Alle auf der Thomas-Sochowsky-Liste müssen nun der Finanz bald nachweisen, WOHER sie
das angeblich verspielte Geld haben und ob diese Einkünfte auch versteuert waren.“
Soll hier vielleicht Druck auf Geschädigten ausgeübt werden um diese zu bewegen, sich von
der Liste streichen zu lassen?
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2013-07-22
Strafanzeige gegen Novomatic und Johann Graf erstattet
Grenzen beim kleinen Glücksspiel um ein Vielfaches überschritten
Rund 140 Personen der Automaten-Klage Gemeinschaft haben Strafanzeige gegen den Novo- matic Konzern und den Mehrheitseigentümer Johann Graf erstattet. Peter Pilz, Reinhold Lopatka, Johannes Hahn, Karl Schlögl und Gerd Schmidt stehen auf der höchst brisanten Zeugenliste. Der Vorwurf: Die Grenzen des kleinen Glücksspiels (50 Cent Einsatz, Euro 20 maximaler Gewinn) werden um ein Vielfaches überschritten. Die Spieler stützen sich dabei auf eine kürzlich veröffentlichte Entscheidung des OGH (6 Ob 118/12i). In diesem Verfahren wurde entschieden, dass die auch von der Novomatic verwendeten Tricks wie Würfelspiel, Gambeln und Action Games illegal sind und die Einsätze zurückzuerstatten sind. Es geht um gewaltige Summen. Alleine die Einschreiter haben zusammen über 33 Mio Euro verspielt. Sie begehren nun über einen Privatbeteiligtenanschluss eine entsprechende Ent- schädigung. Thomas Sochowsky, der die Automaten Klage initiiert hat, rechnet damit, dass sich bis Herbst weitere 150 bis 300 Personen dem Verfahren anschließen. Er hofft, dass die zuständigen Behörden und Gerichte nun endlich durchgreifen und dem il- legalen Glücksspiel, das so viele Familien ins Unglück stürzt, endlich ein Ende bereitet wird. (Quelle: APA/OTS) ***** 2013-06-16Sind Oberösterreichs Grüne bestechlich?
Klare Linie
Dass man bei ERSTAUNLICH kein Freund des Glückspiels ist, geht aus unseren zahl-
reichen Beiträgen darüber einwandfrei hervor. Wie vertreten diesbezüglich eine Linie
von der wir nicht abweichen. Die Auswirkungen des Glückspiels und deren Sucht sind
hinlänglich bekannt.
Foto: ©erstaunlich.at (Symbolbild)
An solchen Automaten wurden und werden Existenzen verspielt!
Hängt es vom Mitverdienen ab?
Ganz anders schaut es bei den Grünen aus. Da hängt es offenbar davon ab, ob man
am Glückspielgeschäft ein wenig mitnaschen kann. Wie wir auf diese Vermutung
kommen? Ganz einfach, wir ziehen nur Schlüsse aus dem Geschriebenen des Landes-
geschäftsführers der Grünen Niederösterreich, Thomas Huber.
Dieser spricht sich heute für ein bundesweites Verbot des kleinen Glücksspiels in
Niederösterreich aus. Der Mann ist offenbar ein Gegner der Automaten – Abzockerei
und das ist auch gut so.
Und jetzt wollen wir unseren Leser(innen) eine wörtliche Aussage von Thomas Huber
zitieren: „Während ÖVP, SPÖ und FPÖ ihre finanziellen Nutzen aus den Sponsoraktivi-
täten der Novomatic ziehen, sind die Grünen Niederösterreich weiterhin unbestechlich.
Wir nehmen kein Geld von Unternehmen, die ihr Geld damit verdienen, spielsüchtige
Menschen auszubeuten!“
Aussage mit Schönheitsfehler
Eine starke Aussage von Herrn Huber, die allerdings einen Schönheitsfehler hat. Offen-
bar hat er noch keinen Blick ins benachbarte Bundesland Oberösterreich getätigt. War
Oberösterreich bis dato noch eine Insel der Seligen, wird sich dies ab Herbst ändern.
Denn nach den Sommerferien werden auch in diesem Bundesland die ersten „ein-
armigen Banditen“ legal in Betrieb gehen können.
Der oberösterreichische Landtag hatte nämlich einstimmig grünes Licht für die Auf-
stellung von Glücksspiel-Automaten gegeben. Und jetzt kommt der Clou. Die Grünen,
deren Chef „Peter Pilz“, Geldspielautomaten mit der Droge Heroin gleichsetzt, stimmten
dem Antrag der Legalisierung von Geldspielautomaten zu.
Huber legt den Grünen-OÖ ein Ei
Folgen wir nun der Argumentation von Thomas Huber, dass ÖVP, SPÖ und FPÖ ihre
finanziellen Nutzen aus den Sponsoraktivitäten der Novomatic ziehen, müsste das auch
für die Grünen in Oberösterreich zutreffen. Die Ablehnung des kleinen Glückspiel unter-
mauert Huber auch damit, dass die Grünen in Niederösterreich unbestechlich sind.
Das wiederum würde bedeuten, dass die Grünen im benachbarten Bundesland bestech-
lich sind, wenn man der Argumentation von Thomas Huber folgt. Eine erstaunliche
Truppe diese Grünen die sich nicht wundern dürfen, wenn sie von Wahl zu Wahl Stim-
men verlieren.
*****
2011-05-09
Illegale Spielautomaten direkt unter Polizeiwachzimmer
Der Wahnsinn trifft nun auch Oberösterreich
War Oberösterreich noch eine Insel der Seligen, wird sich dies ab Herbst ändern. Dennnach den Sommerferien werden auch in diesem Bundesland die ersten „einarmigen Banditen“ legal in Betrieb gehen können.
Der oberösterreichische Landtag hatte nämlich einstimmig grünes Licht für die Aufstell-
ung von Glücksspiel-Automaten gegeben. Selbst die Grünen, deren Chef Peter Pilz, Geld-
spielautomaten mit der Droge Heroin gleichsetzt, stimmten dem Antrag der Legalisierung
von Geldspielautomaten zu.
Wollte man gar nicht kontrollieren?
Ob dabei mehr Spielsüchtige ins Unglück gestürzt werden oder ob der Neueinstieg in dieSpielsucht durch die Legalität der Automaten erleichert wird, interessiert die geldgierigen Politiker(innen) offenbar nicht.
Diese gewinnträchtige zusätzliche Steuereinnahme wird mit der lapidaren Ausrede der
besseren Kontrolle des Glückspiels gerechtfertigt. Eine Kontrolle die es in der LinzerHamerlingstraße (Lenaupark) bis dato offenbar überhaupt noch nicht gegeben hat.
Erstaunliche Feststellung bei Lokalaugenschein
Der Verein zur Prävention gegen unerlaubte Werbeanrufe und Telefonbetrug, sowie zurSpielsuchthilfe (VPT) machte vor wenigen Tagen in Linz bei Lokalaugenscheinen er- staunliche Feststellungen. In zwei Lokalen namens „Orange Cube“ in der Hamerling-
straße (Lenaupark) und in der Humboldstraße, fanden Mitarbeiter des VPTs mehrere
Spielautomaten vor, die bis zu 10.- Euro pro Spiel bespielt werden konnten.

Eine Filiale des Lokals „Orange Cube“ Illegaler Wetteinsatz möglich
Das Erstaunliche an der Angelegenheit ist, dass im selben Gebäude (Lenaupark) in dem die illegalen Spielautomaten aufgestellt sind, einen Stock über dem Lokal ein Polizeiwach- zimmer etabliert ist. Wie naiv oder betriebsblind müssen die Beamten dieses Wachzimmers wohl sein?

Sehen die Beamten dieses Wachzimmers besonders schlecht?
Gute Kontakte zu Politikern und Behörden
Beim VPT sieht man dies anders und meint: „Die Casinobetreiber oder Automatenaufsteller
scheinen ausgezeichnete Kontakte zu Politikern oder den Behörden zu haben, anders kön-
nen wir es uns nicht erklären, warum die Automaten bis heute nicht beschlagnahmt wurden“.
Weiters konnte der VPT in Erfahrung bringen, dass die beiden betreffenden Lokale bereits
seit Jahren bestehen und offensichtlich von den Politikern und zuständigen Behörden ge- duldet werden. Auch hat der Verein mehrere Lokale überprüft und festgestellt, dass fast überall Spielautomaten stehen, obwohl diese in Oberösterreich verboten sind und noch keine Konzessionen vergeben wurden.Mittlerweile wurde sämtliches Beweismaterial vom VPT an den Grazer Rechtsanwalt Dr.
Christian Horwath zur Einbringung von Anzeigen an die Staatsanwaltschaft und Bezirks-
verwaltungsbehörden übergeben.
*****
2011-04-17Grüne Jugend wirbt für Heroinfreigabe
Ist Peter Pilz jetzt für Spielautomaten?
In einem Online-Beitrag der Presse setzt der Grüne Peter Pilz, Novomatic-Automaten derDroge Heroin gleich. Wörtliches Zitat des Grünpolitikers: „Ich mache da zwischen Heroin
und Novomatic-Automaten keinen Unterschied.“
Irgendwas dürfte innerhalb der Grünen Fraktion schieflaufen. Waren wir bis dato der Mein-
ung, dass Pilz gegen Spielautomaten ist, dürften wir uns grundlegend geirrt haben. Sie
werden sich jetzt sicher fragen, wie wir zu dieser Ansicht gekommen sind.
Heroin-Legalisierung
Nun, diese Frage läßt sich leicht beantworten. Die offizielle Jugendorganisation der Grünen
„GAJ“ bewirbt auf ihrer „Homepage“ offiziell die Legalisierung der Droge Heroin. Aus dieser
Forderung schließen wir, dass dies auch für Spielautomaten gelten muss, vor allem weil Pilz
diese mit Heroin gleichsetzt.


(Screenshot: http://www.gaj.at)
Schwachsinnige Argumente
Neben einer Reihe schwachsinniger Argumente für die Legalisierung dieser Todesdroge, istuns ein Argument besonders ins Auge gestochen. Diese hirnrissige Forderung wird gerecht-
fertigt in dem man anführt, dass die aktuelle Drogenpolitik bei weitem mehr Schaden anrich-
tet als sie nutzt.
Durch diese Drogenpolitik entsteht ein Schaden, den vor allem jene DrogenkonsumentInnen
zu tragen haben, die aus welchen Gründen auch immer, ein problematisches Konsumverhal- ten aufweisen, meinen die Grünen Nachwuchspolitiker.Waren die Verfasser bekifft?
Weitere schwachsinnige Argumente möchten wir hier gar nicht mehr zitieren. Der/die geneigteLeser(in) kann diese dem obigen Screenshot oder diesem „Link“ entnehmen. Das sich Grüne
immer wieder für die Freigabe für Cannabis einsetzen ist nichts Neues. Hier dürften aber die Haschzigaretten voll zur Wirkung gekommen sein, denn anders ist es für uns nicht erklärbar, für die Legalisierung einer Todesdroge zu plädieren.
Haben die Grünen ohnehin massive Probleme ihre teils realitätsfremden Ansichten zu verkau-
fen und bei jeder Wahl Stimmenverluste zu verzeichnen, dürfte der Nachwuchs der sich aus der „GAJ“ rekrutieren wird, der entgültig politische Todesstoß für diese Partei sein.*****
2010-06-20Abzocker-Novelle
Novellierung des Glückspielgesetzes
Heute, Dienstag den 13.April 2010 hat sich die Regierung auf ein neues Glückspielgesetz
geeinigt. Gleichzeitig wurde das sogenannte „kleine Glückspiel“ novelliert. Der bisherige
Höchsteinsatz von 0,50 Euro wurde auf 10,- Euro erhöht. Damit wurde offensichtlich einem
lang gehegten Wunsch der Firma Novomatic Rechnung getragen.
Dem Gesetz sei Dank, es darf nun weit höher gezockt werden!
Automatiktaste ist nicht mehr notwendig
Auch bei Einzelautomaten in Gasthäusern wurde der Spieleinsatz auf 1,- Euro erhöht.
SP-Staatssekretär Schieder meint in einer heutigen APA Presse Meldung: „Die auf
vielen Apparaten heute präsente Automatiktaste sowie Parallelspiele soll es künftig nicht
mehr geben, alle diese Tricks, man könnte auch sagen, gezielte Abzocke werden verboten.“
Damit gesteht er allerdings auch ein, dass bisher das „kleine Glückspiel“ ausgetrickst wurde.
Ausserdem wer garantiert dafür, dass es diese Taste nicht weiterhin geben wird, um die neu festgelegte Höchsteinsatzgrenze von 10,- Euro auszutricksen? Ob nur die Automatiktaste als Abzocke bezeichnet werden darf, lassen wir dahingestellt. Eigentlich ist es die Aufstellung des kompletten Spielautomaten die darauf abzielt den Spieler abzuzocken.
Spieler nun schneller pleite
Es macht keinen Unterschied ob mit einer versteckten Taste 10,- Euros gesetzwidrig oder
mit dem novellierten Gesetz der gesamte Betrag mit einer offiziellen Taste verspielt wird.
Diese Novellierung hat nur eines gebracht und zwar, dass Firmen wie Novomatic den
Spielern ihr Geld schneller abnehmen können.
Die realitätsfremde Weltanschauung des VP-Staatssekretärs Lopatka, dass durch die Novel-
lierung des Gesetztes das illegale Automatenspiel in den Hinterzimmern der Wirtshäuser
auszutrocknen bzw. in Spielsalons abzudrängen, in denen es besser kontrolliert werden kann,
wird sich nicht bewahrheiten, da es illegales Glückspiel immer gegeben hat und immer geben
wird.
Grüne diesmal am Boden der Realität
Der Grüne Politiker Peter Pilz hat Recht wenn er sagt: „Das Gesetz ist gemeingefährlicher
und verfassungswidriger Pfusch von Politikern im Dienste der Automatendealer. Dieses Ge-
setz haben Lopatka und Schieder offenbar in einer Automatenhalle gemacht.“
Erstaunlich ist die Aussage des SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer. Er begrüßt dieses Gesetz
und meint: “Einsatzhöchstgrenzen sowie klare Limits für die Spieldauer beim Automaten-
glücksspiel seien ebenso im Gesetzesvorschlag vorgesehen. Das war uns Sozialdemokraten
am wichtigsten.“
Da hat der gute Mann etwas übersehen. Es gab ohnehin eine Einsatzhöchstgrenze von 0,50
Euro. Mit der Verzwanzigfachung des Einsatzes ist eine lange Spieldauer ohnehin nicht mehr
von Nöten. Durch diese extreme Anhebung des Höchsteinsatzes werden die Spieler in kürz-
ester Zeit pleite sein.
Spielhallenbetreiber sind Nutznießer dieses Gesetzes
Auch wir finden, dass dieses Gesetz nicht dem Spielerschutz dient und eine Pfuschlösung ist.
Die Spieler werden nach wie vor die Verlierer sein, jedoch Firmen wie Novomatic werden
ihre Einnahmen wesentlich schneller vermehren können.
*****2010-04-13
Suchtheilung durch Verbot???
Der Stein der Weisen?
Das Erfolgsrezept gegen die Spielsucht, glaubt der stellvertretende Parteivorsitzendeder SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser gefunden zu haben, folgt man einer heutigen APA-Aussendung der SPÖ Kärnten.
Mit einem Verbot des „Kleinen Glücksspiels“ sollen jene Automatenspieler geheilt werden,
die ihrer Spielsucht erlegen sind. Durch die Verschrottung der rund 900 Spielautomaten,
die sich in diversen Kärntner Lokalen befinden, sollte sich das Problem erledigen.
Beschränkte Denkweise
Mit dieser Denkweise scheint ein Herr Kaiser nur innerhalb seines Hutrandes zu denken.Verbote haben Suchtkrankheiten noch nie geheilt. Der beste Beweis dafür ist das Drogen -verbot.
Verbote dienen zur Kriminalisierung
Dieser Satz soll nicht für eine Drogenfreigabe plädieren, sondern dient lediglich alsBeweis dafür, das Verbote weder heilen noch verhindern. Ein jeder Drogensüchtige be-
schafft sich seinen Stoff, obwohl es verboten ist und unter Strafe steht.
Ähnlich verhält es sich auch mit den in letzter Zeit umfangreich verhängten Rauch-
verboten. Wir wagen es zu behaupten, dass nur wegen des Rauchverbotes in der Lieb-
lingskneipe, kein Raucher das Rauchen aufgegeben hat.
Das Geschäft mit der Sucht
Zurück zu den Spielautomaten, die nach Ansicht des Herrn Kaiser auf den Schrottplatzgehören. Er bezichtigt seine politischen Gegner BZÖ/ÖVP, nicht auf jährliche Ein-
nahmen von rund 7 Millionen Euro aus dem „Kleinen Glücksspiel“ verzichten zu wollen.
Laut seiner Aussage sollten Dörfler, Scheuch, Martinz, Tauschitz und Co, endlich
mehr Mut zum aufrechten Gang beweisen, anstatt mit dem Unglück tausender Kärntner-
Verhinderter Don Quichotte?
Wirklich eine edle Gesinnung und mutige Aussage, die hier ein Herr Kaiser vertritt.Da wäre es doch längst an der Zeit, in den eigenen Reihen aufzuräumen. Warum fährt
er nicht nach Wien und unterbreitet sein Ansinnen seinem Parteigenossen, dem Wiener
Bürgermeister Michael Häupl. Die Gemeinde Wien verdient nämlich ein Vielfaches der
Kärntner am „Kleinen Glückspiel“.
Die Realität
Nehmen wir einmal an, dass das „Kleine Glückspiel“ verboten wird. Glaubt Herr Kaiserwirklich, dass mit diesem Schritt alle Spielsüchtigen geheilt sind. Was würde passieren,
wenn diese Form des Glückspiels untersagt wird?
Alle „Spielsüchtigen“ würden in die Arme der Austria Casino AG und der Firma Novomatic
getrieben werden. Diese beiden Konzerne würden von einem Verbot des „Kleinen Glück-
Kurzsichtige Denkweise oder Absicht?
Unser Beitrag soll kein Plädoyer für das „Kleine Glückspiel“ sein, sondern lediglich auf die
kurzsichtige Denkweise des Politikers Peter Kaiser hinweisen. Es wäre aber auch möglich,dass dieser bereits auf den Spuren des designierten EU-Kommissar „Johannes Hahn“ wandelt.
Stauni 2009-10-31
Hans im Glück TEIL 2
Jede Menge Mails
Heftige Reaktionen gab es auf den „CLUB 2“ vom 1.Juli, über den wir nachfolgenden Beitrag
verfasst haben.
http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=299;hans-im-glueck&catid=1;erstaunlichesEinige interessante Mails haben wir für Sie nachfolgend veröffentlicht. Identität, sowie die Mailadresse der Schreiber(innen) haben wir aus Datenschutzgründen weg- gelassen. Besonderer „Publikumsliebling“ war dabei die Vertreterin der Firma Novomatic, Frau Monika Racek. ========================================================
Guten Tag,
ich bin der Meinung, dass diese Club2 Sendung zum Thema Glücksspiel furchtbar
moderiert und auch schon schlecht zusammengestellt worden ist. Zwei rethorisch
zumindest von der Moderatorin unkontrollierbare Leute reden endlos aus einer
trotzigen subjektiven Perspektive an interessanten und konstruktiven Themen vorbei
und liefern nicht den geringsten Beitrag zu einer sinnvollen Diskussion. Ihr Angriffs-
ziel eine Firma, deren Vertreterin vermeintlich zu einem anderen Thema eingeladen
wurde.
daniel
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Hallo
Die Gäste hatten wirklich in fast allen Belangen recht was die Vorwürfe gg Novomatic
betreffen. Leider wurde aber nicht gesagt dass das ganze auch bei der Casino?s das
gleiche ist. Wenn jemand von sich selbst aus so weit ist sich sperren zu lassen braucht
er das Casino eh nicht mehr. Sehr schade ist aber dass die meisten Süchtigen die Send-
ung nicht gesehen haben weil sie ziemlich sicher spielen waren 🙁 Ps : Haben sie zu-
fällig mitgezählt wie die völlig überforderte Frau Racek das Wort „absurd“
verwendet hat ?
Hans-Peter
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ich bezichtige frau racer öffentlich der lüge!
mein ex lebensgefährte hat in einem jahr!!!
4,5 millionen schilling
an den automaten verloren!!!
sissi
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Bezüglich des Glücksspiel darf ich auf einen von mir inizierten Artikel in den Salz-
burger Nachrichten (Beilage) Seite 1,4 und 5 vom 19.5.09 verweisen. Die Aussagen
von Frau Racek sind Grundsätzlich als Schutzbehauptung zu werten. Ich stehe Ihnen
gerne für weitere, vor allem technische Informationen zur verfügung.Automaten sind
Grundsätzlich durch einen Algorithmus gesteuret, dies ermöglicht einen Einstellung der
Gewinnquote. Der Tochterbetrieb der Fa.Novomatic, Admiral bietet Hundewetten an,
die mit Wetten nichts zu tun haben sondern getarnte Glücksspielautomaten sind.
Christian
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Bitte Sie höflichst um die Adresse wo man sich diese Klage die im
club2 Diskussion erwähnt ist anschliessen kann „sammelklage gegen
novomatic“
Besten Dank im Voraus
Frau Tina
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S.g. Damen und Herren!
Habe selbst einmal an einem automat gespielt:
automat nahm keine münzen und ich habe mit einem einzigen knopfdruck 5 euro
verspielt! automat befand sich in einer kleinen seitengasse am graben in wien.
Freundliche Grüße.
Matthias
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die dame von der fa. novomatic lügt wie gedruckt. sicherlich kann man pro spiel
20 euro (pro knopfdruck) verlieren. warum haben sich diese teilnehmer nicht vor-
her bei einem gerät sich informiert.leider eine schlechte gesprächsleiterin bei so
einen wichtigen thema
besten dank
Helmut
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Thema „Spielsucht“
Die Vertreterin der Firma Novamatic erscheint sich mit ihrer permanent ag-
gressiven Art sehr unglaubwürdig, da Sie ständig mit Drohungen um sich wirft,
was eigentlich nur jemand nötig hat, der/die etwas zu verstecken hat.
Ich denke nicht, dass der Firma Novomatic mit dieser Vertretung im TV
geholfen ist. Nebenbei sei erwähnt, dass die Möglichkeiten beim Spielen viel viel-
fältiger sind, als es Novomatic hier glaubhaft machen möchte. Es wäre in solchen
Fällen von Vorteil, einen Versuch beim Spielen zu filmen und in der Diskussion
vorzuführen.
Christian
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CLUB2;
Ist der ORF von Novamatic gekauft?
Die unkompentete Dame von Novomatic lehnt jede Vorfälle ab, hat mehr als 50%
aller anderen und kennt keine Art der Programmierung ihrer Automaten.
Und die Modaratorien versteht nach Ihrer Aussage keine Mathemathik und deshalb
würgt sie Themen ab. Vieleicht sind manche Zuschauer intelligenter und haben sich
mit Mathematik befasst und sind nicht nur Moderatoren.
Ich wurde auch mal von Novomatic angeworben und ich weiß das diese Automaten
auf einen Gewinn-Prozent-Satz programmiert werden. Schade um die Opfer. Diese
Dame von Novomaticist nicht nur unnötig sondern unterstützt eine Art unkontrollier-
barer Mafia.
Peter
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99% der Erwachsenen haben kein Problem mit dem Glücksspiel, weil 98% einen
weiten Bogen um solche Automaten machen. Seriös wäre es, zu benennen, welcher
Anteil des Umsatzes von Spielsüchtigen stammt.
Dass Sie die „nette“ Dame diesen 99%-Satz viele male ohne Zurechtweisung sagen
lassen haben,finde ich unerträglich.
Peter
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Diese Frau von Novomatic ist wirklich unglaublich peinlich, jung und gut bezahlt,
wahrscheinlich WU-Absolventin, kann zum Thema nichts essentielles einbringen,
spricht für ihren Arbeitgeber, wohl nicht schlecht bezahlt – nicht auszuhalten –
wer hat sie eingeladen. Das ist fast zum Abschalten
Elisabeth
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Ich war selber 8 Jahre Mitarbeiter der Novomatic-Tochter Admiral Sportwetten.
Aus Erfahrung kann ich Ihnen mitteilen, dass mehr als 90% der Kunden offensichtlich,
für jeden Laien erkennbar, spielsüchtig sind.
Frau Racek ist ein typischer Vertreter der Novomatic und deren Geschäftsphilosophie:
Aussagen, welche dem Konzern nicht passen, auch wenn den Tatsachen entsprechend,
werden mit Drohungen und Einschüchterungen abgetötet. Dass man z.B. einen 500 Euro
Schein in den Wechsler schieben und danach mit Einsätzen von 10 Euro oder höher spielen
kann, können Sie in jedem Admiral Sportwetten Lokal gleich jetzt testen. Das Personal
wird Sie gerne beraten.Betrachten Sie das Wechselspiel zwischen Geschäftsführung der
Novomatic und politischen Positionen. Jedesmal wenn hier ein Austausch stattfindet, sind
irgendwelche Erleichterungen für den Konzern zu beobachten. Gerne stehe ich für weitere
Auskünfte zur Verfügung.
Robert
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Betreff heutiger Diskussion.Wenn Frau Racek behauptet die anderen lügen und bei
ihren Automaten kann mann pro Spiel nicht mehr als 50 cent verspielen dann lügt sie
und das sag ich auch gerne vor laufender Kamera!Ich fordere sie auf gleich jetzt ins
nächste Wettbüro zu gehn und es auszuprobieren!man kann bis zu 10 € auf einen
Drücker verspielen.Ich beweise es ihnen sofort und überall.
Diese Dame ist soetwas von verlogen und präpotent das ich sie gerne selber verklagen
würde.Ich hab schon mal 1000 euro in einer halbe stunde bei ihren Automaten verloren!
von wegen Unterhaltung hahaha
Alex
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Es geht um Spielsucht und nicht um Werbung für die Firma Novomatic und die legale
Spiellandschaft. Frau RAcek ist eine geschulte Rethorikerin, die sich brutal Redezeit
nimmt und menschenverachtend argumentiert. Bitte eindämmen. Ihre Drohungen
gegenüber den nun kritischen, ehemaligen Spielern ist unverschämt.
Margit
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Furchtbare Moderation ?
Das dieser „CLUB 2“ furchtbar moderiert war, wie Daniel schreibt, kann man so nicht sagen.
Anfänglich neigte zwar die Moderatorin Corinna Milborn, der Novomatic-Vertreterin das Feld
zu überlassen, offensichtlich aus falsch verstandener Loyalität.
Vielleicht dachte sie, dass Frauen unter allen Umständen zusammen halten müssen.
Nach dem ersten Drittel der Show gelang es ihr dann das Ruder an sich zu reißen und eine
halbwegs brauchbare Moderation über die Bühne zu bringen.
Teilnehmer(innen)
Die souveränste und seriöseste Teilnehmerin war für uns, die Kulturwissenschafterin Gabriele
Sorgo. Ihre Aussagen und Einwände hatten stets Hand und Fuß.
Warum der Neurologe und Psychiater Peter Berger an diesem „CLUB 2“ überhaupt teilge-
nommen hat, ist uns bis heute ein Rätsel.
Viele seiner Antworten passten gar nicht zu den gestellten Fragen und überhaupt hatte man
den Eindruck, dass dieser Mann zeitweise geistig ganz wo anders war.
Showstar
Nun zum „Star“ dieser Sendung, die Vertreterin der Firma Novomatic Frau Monika Racek.
Frau Margit meint in ihrem Mail, dass diese eine geschulte Rhetorikerin sei, die sich brutal
ihre Redezeit nahm und menschenverachtend argumentierte.
Die letzten zwei Punkte seien unwidersprochen, jedoch der erste Punkt stimmt mit Sicher-
heit nicht. Gute Rhetoriker wiederholen sich nicht ständig und haben es auch nicht not-
wendig, anderen Diskussionsteilnehmern permanent zu drohen.
In der Schule gefehlt ?
In jener Fachhochschule die Frau Racek besucht hat, dürfte sie im Fach „Rethorik“ öfters
gefehlt haben. Auch ihre aggressive Art lies auf jede Menge Unsicherheit schliessen.
Bei ihr entstand der Eindruck, dass man sie einen Text auswendig lernen ließ, den sie ständig herunterspulte. Ein Kassettenrecorder mit Replayfunktion hätte den selben Zweck erfüllt. Anders ist es nicht erklärbar, dass Frau Racek allen Ernstes behauptete, dass auf Spielauto- maten der Firma Novomatic, nur ein maximaler Spieleinsatz von 50 Cent möglich ist.
Verhöhnung
Der größte Hohn aber bei dieser ganzen Angelegenheit ist, dass ein Betrieb der Glückspiel betreibt die Chuzpe hat, einen Angestellten für Spielerschutz anzustellen.
Vielleicht sollten auch alkoholausschenkende Betriebe eine Arbeitskraft zum Schutz für alkoholgefährdete Personen oder Rotlichtbetriebe jemanden zum Schutz sexsüchtiger Kunden einstellen. Sollte die Glückspielbranche doch noch einen Funken an Glaubwürdigkeit besessen haben, ist sie mit diesem „CLUB 2“ verloren gegangen.
Stauni 2009-07-06
Hans im Glück
Glücksritter
In Krisenzeiten boomt das Glückspiel extrem. Grund dafür ist, das Menschen versuchen
ihr weniges Hab und Gut zu vermehren, indem sie auf den Faktor Glück setzen.
Besonders beliebt sind Geldspielautomaten. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass diese Leute
in Gefahr laufen, „spielsüchtig“ zu werden,
Der Club 2
Spielsucht ist eine Sucht wie viele andere auch und diesbezüglich gibt es zahlreiche ärztliche
Gutachten. Alarmierend bei der ganzen Sache ist, dass die Spieler immer jünger werden.
Diese Tatsache sollte auch gestern Thema eines „Club 2“ im ORF sein, der von der Modera-
torin Corinna Milborn geleitet wurde.
Anwesende Diskussionsteilnehmer waren:
Herbert Beck
Leiter „Responsible Gaming“ (Spielerschutz) Casinos Austria und Österr. Lotterien
Monika Racek
Leiterin des Spielerschutzes Novomatic
Hans Ploss
Mathematiker und „Anti-Glücksspiel-Aktivist“
Peter Berger
Neurologe und Psychiater, Spielsuchthilfe
Thomas Adrian Nemeth
ehemaliger Spieler, Moderator und Stimmenimitator
Gabriele Sorgo
Kulturwissenschafterin