Im Genderwahn ist nur Platz für Quotenfrauen
Mit der Aussage, dass „Hausfrau kein Beruf sei“ hat Frauenministerin Heinisch-Hosek erst
kürzlich auf erschreckende Art unter Beweis gestellt, dass ihr die verschiedenen Lebens-
pläne der österreichischen Frauen augenscheinlich nicht wichtig sind und sie diesen gegen-
über keinen Respekt erbringt.
Anstatt auch jenen Frauen Achtung und Respekt entgegenzubringen, die für sich entschieden
haben ihre Arbeitskraft in die Familie einzubringen, um ihre Kinder aufzuziehen oder den
älteren möglicherweise schon gebrechlichen Familienangehörigen eine adäquate Pflege ange-
deihen zu lassen, missbraucht die Frauenministerin ihre politische Stellung für ihre ideolog-
ischen Zwecke.
Es entsteht unweigerlich der Eindruck, dass Heinisch-Hosek den Jugendmonitor des Familien-
ministers nicht kennt. In diesem gaben immerhin 55 Prozent junge Frauen im Alter von 14
bis 24 Jahre an, gerne Hausfrau sein zu wollen. Aber es ist halt verdammt schwer, die
parteipolitisch ideologisch eingefärbte Brille abzunehmen und die Realität zu akzeptieren,
die sich weit ab der linken Gendertheorie abspielt.
Wir halten die seit Jahrzehnten versuchte bzw. praktizierte Genderlehre ohnehin für eine
absurde Idee. Kein halbwegs normaldenkender Mensch wird allen Ernstes wirklich glauben,
dass es keine biologische Tatsache ist, dass es Männer und Frauen gibt, sondern alle Unter-
schiede ihre Ursache ausnahmslos in gesellschaftlichen Prägungen haben.
Diese Ansammlung von abstrusen Behauptungen jenseits aller anerkannten Wissenschaften
und fernab jeglicher Realität bezeichnen wir schlicht und einfach als Genderwahn. Aber offen-
bar versuchen immer wieder sehr mäßig begabte Frauen – mit Unterstützung ihrer lila Pudeln
– in gesellschaftliche oder berufliche Positionen zu gelangen und rechtfertigen dies mit
der Geschlechter-Gleichberechtigung.
Das Zauberwort heißt „Qualifikation“
Der einzige Vorteil des Genderwahns liegt darin, dass auch jene minderbegabten Frauen, die
von der Natur nicht so bevorzugt wurden, ebenfalls in gehobene Positionen gelangen können.
Denn diese war auch jeglicher Karrieresprung durch „Hochschlafen“ verwehrt.
Es gibt unzählige Frauen, die sowohl im Leben als auch im Beruf ihren „Mann“ stehen ohne
sich dabei der abstrusen Theorien des Genderwahns bedienen zu müssen. Ihr Zauberwort
heißt ganz einfach „Qualifikation“. Daher erscheint es uns mehr als erstaunlich, wenn die
Frauenministerin heute, Mittwoch, im Rahmen der Budgetdebatte im Nationalrat meinte:
„Sie werde sich weiter für Gender Budgeting einsetzen und sei besonders stolz auf die Vor-
bildrolle, die Österreich in diesem Bereich international einnehme.“
Offenbar ist es an Heinisch-Hosek spurlos vorbeigezogen, dass bereits etliche europäische
Länder jegliche Subventionen für die Genderforschung eingestellt haben. In diesen Staaten
hat man bereits erkannt, dass die Gender-Ideologie gescheitert ist. Aber offensichtlich will
man das in politisch links orientierten Kreisen nicht wahrhaben und hält krampfhaft daran
fest.
***** 2012-11-14