Das Wiener Rathaus als Märchenschloss
Da soll noch einer sagen, dass unsere Rot-Grüne Wiener Stadtregierung nichts für den
Nachwuchs übrig hat. Am 21. und 22. April geht es bei den Märchentagen im Wiener Rat-
haus rund. Gut, wir Erwachsenen sind die Märchen die aus dem Rathaus kommen aus-
reichend gewohnt, aber nun sollen auch Kinder damit Bekanntschaft machen.
Als verwunschenes Schloss dürfte das Wiener Rathaus selbst fungieren. Seltsame Fabel-
wesen und Zauberer stehen jeweils von 10:30 bis 17:30 am Programm. Das finden wir
aber sehr löblich, dass nicht alle Regierungspolitiker(innen) in den Osterurlaub gefahren
sind, sondern den Kindern zur Verfügung stehen.
Grüne Marionetten basteln
Auch sollen widerspenstigen Prinzessinnen ihren Auftritt haben. Wir sind schon gespannt
welche Oppositionspolitikerinnen das sein werden. Kreativstationen laden zum Mitmachen
ein. Zuerst geht es in den Rathauspark zum Hundstrimmerl einsammeln. Dann dürfen un-
sere Kleinen diese Souvenirs in bereitgestellte Glaskugel verpacken und zum Andenken mit
nach Hause nehmen.
Bei den Kreativstationen basteln die Besucher(innen) auch Handpuppen. Allerdings ist dafür
das SPÖ-Parteibuch der Eltern Voraussetzung und es dürfen nur grüne Marionetten gebas-
telt werden. Immerhin ziehen ja die Roten die Fäden nach denen die Grünen tanzen und so
soll es auch bleiben.
Märchenerzähler und Trickkünstler
Walking Acts verzaubern mit ihren Tricks und Face-Paintings verwandeln Kinder in Fantasie-
gestalten. Aber ehrlich, welches Kind will schon wie übergewichtiger Landesfürst aussehen.
Daher glauben wir, dass die Kids auf das Face-Painting nicht so reflektieren werden. Mär-
chenerzähler mit Liebe fürs Detail und mitreißender Erzählkraft entführen die Besucher-
(innen) ins Reich der Fantasie. Für die erwachsenen Wiener(innen) nichts Neues, wenn sie
sich die Wahlversprechen der SPÖ und den Grünen vor der Wien-Wahl 2010 in Erinner-
ung rufen.
Kinder die unter den Politikern nicht auffallen wollen haben die Gelegenheit sich als Hexen,
Zauberer, Froschkönig(innen) oder bunte Fabelwesen zu verkleiden, um in die Märchenwelt
des Rathauses unbemerkt eintauchen zu können. Clownin Uutschi ist im Rathaus unterwegs
und unterhaltet die Besucher(innen) mit ihren Tricks, die man sonst nur von den Politikern
gewohnt ist. Außerdem begleitet Uutschi ihr Klientel ein Leben lang, denn sie tritt auch in
Altersheimen auf.
Bei den Märchentagen im Wiener Rathaus ist der Eintritt natürlich frei! Diese gehen Do, 21.
und Fr, 22. April 2011, jeweils 10:30 – 17:30 in Wien 1., Wiener Rathaus/Festsäle im 1. Stock
(Eingang Lichtenfelsgasse) über die Bühne. Info-Tel.: 4000-84 400 oder Information auf dem
Internetportal www.familientage.at
*****
2011-04-18
Die irrealen Ansichten der Grünen
Von den Grünen ist man ja einiges gewöhnt, wenn es um das Thema Strassenverkehr
geht. So werden zum Beispiel sichere Fahrzeuge wie SUV als gefährlich verteufelt, wenn
es die Sicherheit von Kindern betrifft. Dieser Auffassung können wir uns nicht anschliessen,
denn was ist für ein Kind sicherer, als in einem großen Auto mitzufahren.
Uns ist schon klar, dass die Grünen dies mit der Kinder-Sicherheit anders meinen und zwar
bei einer Kollision zwischen einem Kind und einem SUV. Sollte es zu einem solchen trag-
ischen Ereignis kommen wird es egal sein, ob ein Kind bei gleichen Voraussetzungen von
einem „normalen“ Pkw oder einem Geländewagen angefahren wird.
Unter dem Aspekt dieser irrealen Ansicht der Grünen müssten auch Kombis, Kleintranspor-
ter und die allseits beliebten Familien-Vans verteufelt werden. Von Fahrzeugen wie Lkw’s
oder Bussen gar nicht zu sprechen.
Politisches Kleingeld um jeden Preis
Die Grünen versuchen stets mit erstaunlichen Ansichten, politisches Kleinkapital heraus-
zuschlagen, auch wenn ihre Aussagen völlig sinnlos und widersprüchlich sind. Eine
heutige Aussendung ist allerdings mehr als erstaunlich.
In dieser wird die beabsichtigte Radhelmpflicht für Kinder bis zum 12. Lebensjahr, als un-
seriöse Verkehrspolitik bezeichnet. Was soll an einer solch sinnvollen Maßnahme unser-
iös sein?
Wörtlich ist in dieser Aussendung folgendes festgehalten: „Für die vorgebliche Familien-
partei ÖVP und für Verkehrsministerin Bures, die sich mit Radhelm-Inseratenlawinen als
Kinder-Beschützerin stilisieren will, sollte diese Schmerzgrenze bei der von allen unab-
hängigen ExpertInnen abgelehnten Kinder-Radhelmpflicht spätestens jetzt erreicht sein.“
(Quelle: APA-OTS)
Diese Schmerzen und schwere gesundheitliche Folgen werden bei Kinder eintreten, wenn
diese mit dem Fahrrad stürzen und sich dabei ihren ungeschützten Kopf verletzen. Die
obskurse Begründung zur Ablehnung der vorgesehenen Kinder-Radhelmpflicht vertreten
Tanja Windbüchler-Souschill, Jugendsprecherin und Christiane Brunner, Umweltsprech-
erin der Grünen damit, dass den Eltern oder andere Aufsichtspersonen aus der Familie
rechtliche Schwierigkeiten drohen, wenn ein Kind einmal den Helm abnimmt oder nicht
völlig korrekt trägt.
Kennen die Grünen die Strassenverkehrsordnung nicht?
Hier soll offenbar der Eindruck entstehen, dass Eltern oder Aufsichtpersonen keinen Über-
blick darüber haben, ob Kinder bis zum 12. Lebensjahr ohne Helm radfahren, weil diese
allein mit dem Fahrrad unterwegs sind. Möglicherweise sind die Grünen nicht in Kenntnis
der Strassenverkehrsordnung in der festgehalten ist, dass die Teilnahme am öffentlichen
Verkehr mit dem Fahrrad und ohne Aufsicht, für Kinder erst ab dem 12. Lebensjahr gestat-
tet ist.
Vielleicht sollte den Grünen bewusst werden, dass Kinder nur in Begleitung einer Auf-
sichtsperson auf öffentlichen Strassen mit den Fahrrad fahren dürfen. In diesem Fall stehen
sie ohnehin unter ständiger Beobachtung dieser Person. Sollte diese ihre Aufsichtspflicht
verletzten und zulassen dass Kinder ihren Helm abnehmen, gehört diese Aufsichtsperson
ohnehin rechtlich zur Verantwortung gezogen.
Eltern haften immer für ihre Kinder
Offenbar sind die Grünen auch nicht in Kenntnis, dass Eltern in allen Bereichen für ihre Kin-
der haften, auch dann wenn sie ihre Aufsichtspflicht nicht verletzen. Ein kleines Beispiel zur
Demonstration. Ein Kind zertrümmert beim Fussballspielen eine Auslagenscheibe. Hier
werden die Eltern zur Verantwortung gezogen und zur Kasse gebeten.
Es ist in der Tat erstaunlich wie die Grünen mit billiger Polemik und an den Haaren herbei-
gezogenen Argumenten, die Sicherheit von Kindern aufs Spiel setzen, nur um politisches
Kleingeld vereinnahmen zu wollen. Schön langsam entsteht für uns der Eindruck, dass die
Grünen nicht einmal in ihrer eigenen Domäne, nämlich dem Fahrradfahren, ernst zu neh-
men sind.
*****
2011-04-06
Schöne Erfolge verbucht
In der ungustiösen und perversen Angelegenheit über die Schnitzelzubereitung aus
Kinder- und Säuglingsfleisch, konnte dieses Online-Magazin in kürzester Zeit sehr
schöne Erfolge verbuchen.
Unmittelbar nach Erscheinen der Beiträge „Inspiration zu Kindermord“ und „Inspiration
zu Kindermord TEIL2“ am vergangenen Sonntag, wurde das perverse Video auf You
Tube entfernt.
Firmenlogo für Sponsoring ohne Wissen verwendet
Die Fastfood-Kette Schnitzelhaus wurde durch unsere Beiträge aufmerksam gemacht,
dass ihr Unternehmen samt Firmenlogo als Sponsor für ein Filmfestival, bei dem dieser
perverse Video-Clip präsentiert wird, herhalten musste. Dies geschah offenbar ohne
deren Wissen, denn Schnitzelhaus stellte in Abrede, Sponsor dieses Festivals zu sein.
Die Firma Schnitzelhaus distanzierte sich prompt vom Inhalt dieser Filme und ließ
ihren Worten sofort Taten folgen. Sie ließen umgehend ihr Firmenlogo von dieser Web-
seite entfernen.
Screen: frightnights.eu
Finden es die Grünen lustig oder gar appetitlich?
Anders die Grünen, deren Distanzierung offenbar nur ein Lippenbekenntnis ist/war. Denn
diese scheinen nach wie vor unter den Sponsoren auf. Aber möglicherweise finden es die
Verantwortlichen dieser Partei belustigend, wenn in einem Film auf ziemlich realistische
Weise offeriert wird, wie man Kinder und Säuglinge der Fleischgewinnung zuführt.

Screen: frisch-am-tisch.at
Nervosität bei „frisch-am-tisch“
Auf Grund der ERSTAUNLICH -Berichterstattung dürfte auch der Betreiber der impressum-
losen Webseite www.frisch-am-tisch.at nervös geworden sein. Auf dieser wurden Rezepte
zur Schnitzelzubereitung aus Kinderfleisch veröffentlicht.
Screen: frisch-am-tisch.at
Seine Nervosität dürfte ihn dazu veranlasst haben, sämtliche Inhalte auf seiner Webseite
zu entfernen. Beim heutigen Aufruf dieser erstaunlichen Homepage wurde dem Leser
folgendes Bild geboten.
Screen: www.frisch-am-tisch
Schuld sind die Kunstbanausen
Mister Anonym beschwert sich zwar darüber, dass es einige Besucher nicht ganz gecheckt
hätten, dass es sich um eine Satire gehandelt hat. Das sehen wir etwas anders. Zwischen
Satire und Perversion gibt es einen Unterschied, den der Autor von „frisch-am-tisch“ offen-
bar nicht gecheckt hat. Auch jammert er erbärmlich darüber dass es Leute gäbe, die seine
Webseite und deren Inhalt für politische Zwecke missbrauchen. Mit dieser Aussage meint er
wohl den Herausgeber von ERSTAUNLICH.
Diesbezüglich können wir den guten Mann von „frisch-am-tisch“ aber beruhigen, denn die
perversen Inhalte seiner Webseite kann man gar nicht mehr für irgend etwas missbrauchen,
da diese für sich selbst sprechen. Dies dürfte er aber auch selbst wissen und hat daher wohl-
weislich vergessen ein ordnungsgemäßes Impressum anzuführen.
*****
2011-03-29
Schnitzelhaus distanziert sich von den Filmen
Zum Beitrag „Inspiration zum Kindermord TEIL2“ wurde von der Firma Schnitzelhaus
folgendes Kommentar gepostet.
Wir finden es sehr löblich, dass sich die Fastfood-Kette von jeglichem Inhalt der Filme
distanziert. Allerdings sollte die Geschäftleitung ein ernstes Wort mit ihrem PR-Mana-
ger reden, denn gegenteiliger Behauptung wird Schnitzelhaus sehr wohl als Sponsor
des Horror-Filmfestivals „Fright Nights“ angeführt, wie es nachfolgender Screenshot
eindeutig unter Beweis stellt.
Screen: frightnights.eu
Von “frightnights.eu” wird wörtlich hingewiesen:
“Frisch am Tisch – Kulinarische Reise mit Silke” ist der jüngste Spross der Fright Nights
Productions. Mit lieblicher Stimme begleitet uns Kochshow-Moderatorin Silke, wenn Hau-
benkoch Wolfgang Bio-Kinder-Schnitzel aus Freilandhaltung zubereitet. Lassen Sie sich
überraschen. => Zum Video
Firmenlogo direkt unter dem Sponsoren-Hinweis
Bei obigen Hinweis handelt es sich um den perversen Video-Clip, in dem Schnitzelgerichte
aus Kindern kreiert werden. Einige Zentimeter rechts darunter steht in Blockbuchstaben
das Wort „SPONSOREN“. Direkt unter diesem Wort prangt das Logo der Firma Schnit-
zelhaus.
Wir sind zwar keine PR-Fachleute, aber die gegebene Situation lässt eindeutig darauf
schließen, dass die Firma Schnitzelhaus einer der Sponsoren dieses erstaunlichen Film-
festivals ist.
Daher wird eine ledigliche Distanzierung der Fastfood-Kette ein bisschen zuwenig sein,
um wirklich glaubhaft zu wirken. Das PR-Management von Schnitzelhaus sollte alles
daran setzen, dass das Firmenlogo schnellstens entfernt wird, um der offiziellen Dis-
tanzierung die dementsprechende Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Sind auch öffentliche Gelder geflossen?
Das Thema Sponsoring bringt uns gleich zur nächsten Frage, die mit der Firma Schnit-
zelhaus nichts zu tun hat, aber von sehr großem Interesse ist. Es wäre interessant zu
wissen ob bei diesem Filmfestival, bei dem Werbung für derart perverse Filme be-
trieben wird, möglicherweise auch Förderungen aus öffentlicher Hand geflossen sind.
Wir werden dem nachgehen und gegebenenfalls darüber berichten.
*****
2011-03-28
Unser Beitrag fand Echo
Inzwischen wird der Inhalt unseres Beitrags „Inspiration zum Kindermord“ bereits in einigen
Foren diskutiert. ERSTAUNLICH-Leser und Webseiten-Herausgeber Freddy Rabak hat uns
nachfolgenden Screenshot geschickt. Dafür möchten wir uns bedanken, denn dies hat uns
veranlasst in der Sache etwas tiefer zu recherchieren.
Screen: Quelle

Man war offenbar bemüht diesen Artikel aus dem Web zu entfernen, aber bekanntlicher-
weise vergisst das Internet nicht. So konnte dieser im Webcache wieder ausfindig gemacht
werden.
Warum erfolgte keine Anzeigeerstattung von den Grünen?
Grünpolitiker Holub und andere Parteigranden distanzieren sich laut KTZ-Bericht von die-
sem Video. Interessant ist auch die Aussage von Holub, dass man die Macher des Videos
nicht dazu zwingen könne dieses aus dem Netz zu nehmen. Das ist unrichtig, denn es be-
darf nur einer Anzeige bei den zuständigen Behörden. Die Grünen sind ja ohnehin Spe-
zialisten im Erstatten von Anzeigen. Allerdings nur dann, wenn Videos, Games oder sons-
tige Aussendungen nicht ihr politisches Dogma passen.
Warum die Grünen wohl bis jetzt keine gerichtlichen Schritte gegen den Produzenten des
Videos und gegen den Betreiber der Webseite „Frisch am Tisch“ gemacht haben? Bei den
nächsten Screenshots wird es klar.
Screens: frightnights.eu



Die Grünen als Sponsor
Dieses perverse Video wurde für das Horror-Filmfestival „Fright Nights“ angefertigt. Und
siehe und staune wer unter den Sponsoren auftaucht, nämlich die Grünen. Also scheinen
die Distanzierungsaussagen der Grünen Politgranden lediglich ein Lippenbekenntnis zu
sein. Wir wüssten auch schon einen Preis für diesen abartigen Videoclip. Handschellen
und ein Gerichtsverfahren würden wir hier als angemessen betrachten.
Pikantes Detail am Rande. Auch die Firma „Schnitzelhaus“ scheint unter den Sponsoren
dieses Pervers-Videos auf. Damit bekommt das Wort „Schnitzel“ in dieser Fastfood-Kette
eine neue Bedeutung. Wir wünschen den Gästen guten Appetit, wenn sie das nächste
mal in eine Filiale von Schnitzelhaus einkehren und ein Kinder-Schnitzel für ihre Kinder
bestellen.
*****
2011-03-26
Pervers und kriminell
Von einem Leser wurden wir heute auf die Webseite „Frisch am Tisch“ aufmerksam ge-
macht. Auf dieser soll es um die Zubereitung von Kinderschnitzeln gehen. Gut dachten
wir, was ist daran schon besonders. Es wird sich um die Zubereitung kindergerechter
Portionen handeln. Völlig unbefangen und ohne Böses zu ahnen schauten wir auf diese
Webseite.
Was auf dieser impressumlosen Webseite angeboten wird überschreitet nicht nur den
guten Geschmack, sondern ist pervers und kriminell. Statt kindgerechter Schnitzel-Port-
ionen geht es um die Zubereitung des österreichischen Nationalgerichts aus Kinderfleisch.
Alle Screens: www.frisch-am-tisch.at

Das Kinderschnitzel-Rezept


Die richtige Fleischauswahl (perverser geht es nicht mehr)

Die Profis empfehlen die Verwendung von Freiluft-Kindern.
Zu allem Überdruss gibt es zu diesem perversen Rezept noch ein dementsprechendes
Video auf You Tube. Falls dieser Clip noch nicht von den Verantwortlichen gelöscht
wurde, können Sie sich diesen durch Anklicken des folgenden Screenshot ansehen.

Eine Inspiration für Irre
Zwei völlig unbekannte Schauspieler versuchen in diesem Clip offensichtlich einen
vergeblichen Karrierestart. Ob sich diese dazu das richtige Genre ausgesucht haben
ist mehr als fraglich. Jedenfalls können diese zwei später von sich sagen: „Ich war
jung und brauchte das Geld“.
Weder der Webseiteneintrag von „Frisch am Tisch“ noch das Video weisen Satire auf,
sondern sind einfach nur pervers und kriminell. Wer weiß schon, ob sich nicht ein Irrer
von so einer Publikation dazu inspirieren lässt, dass Geschriebene oder den Inhalt
des Video-Clips in die Tat umzusetzen und ein Kind zwecks Schnitzelgewinnung zu
ermorden.
*****
2011-03-26
Spekulanten sind Gewinner jeder Krise
Als Kriegsgewinnler werden Personen oder Organisationen bezeichnet, welche Notsitua-
tionen in Kriegszeiten ausnützen, um überproportional hohen Gewinn zu erwirtschaften.
Das beste Beispiel zur Zeit sind jene Spekulanten die aus den Unruhen in Nordafrika
fette Gewinne erwirtschaften, in dem sie fleißig an der Erdöl-Preisschraube drehen.
Für uns fallen unter den Begriff „Kriegsgewinnler“ aber auch jene Personen oder Organi-
sationen, welche aus Naturkatastrophen und deren Folgen dementsprechende Gewinne
beabsichtigen und/oder diese tatsächlich erzielen. In Folge der schweren Erdbeben und
Tsunamis in Japan, sind im Land der aufgehenden Sonne einige Reaktorblöcke eines
Atomkraftwerkes explodiert. Aller Wahrscheinlichkeit nach tritt auch radioaktives Material
aus den zerstörten Meilern aus.
Ob und wie weit eine Gesundheitsschädigung besteht wissen wir nicht, da wir keine
Spezialisten auf diesem Gebiet sind. Die Meldungen in den Medien sind unterschied-
lich und reichen von harmlos bis lebensgefährlich.
Die Pharmaindustrie nützt ihre Chance
Jedenfalls versucht die Pharmaindustrie aus dieser Situation Gewinne zu lukrieren, in
dem sie Kaliumjodid-Tabletten an den Mann, bzw. vorzugsweise an die Kinder bringen
will. Dabei kommen ihr die ungenauen Medienmeldungen und die teilweise verständ-
liche Panik unter den Menschen nicht ungelegen.
Allein in Österreich sind sechs Millionen Packungen Kaliumjodid gelagert und werden
zum Missfallen der Pharmaindustrie nicht „konsumiert“. Also bediente man sich offen-
bar der Pädagogen, um dementsprechendes Interesse für Kaliumjodid-Tabletten zu
wecken. Denn mit einem Male wird in Niederösterreichs Kindergärten folgende Einver-
ständniserklärung an besorgte Eltern ausgegeben.
(Symbolfoto)

Cholera oder Pest?
Erstaunlich ist die Tatsache, dass die Ausgabe einer solchen Einverständniserklärung
zur Tablettenabgabe erst auf Anweisung des Gesundheitsministeriums erfolgen dürfte.
Wer da wohl seine Hände im Spiel hat? Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt.
Liest man sich die Nebenwirkungen dieser Kaliumjodid-Tabletten durch, entsteht der
reale Eindruck zwischen Cholera und Pest wählen zu können. Jedenfalls dürfte der Phar-
maindustrie die bevorstehende atomare Katastrophe nicht ungelegen kommen, denn die
letzte Schweine- und Vogelgrippe war ein finanzieller Flop.
*****
2011-03-18
Aischa bint Abi Bakr
Aischa bint Abi Bakr war die dritte und jüngste der neun Frauen des islamischen Propheten
Mohammed und wurde als Tochter des Geschäftsmanns und späteren Kalifen Abu Bakr
geboren. Abu Bakr stammte wie Mohammed aus dem damals vorherrschenden Stamm
der Quraisch. Sie ist als Mohammeds Lieblingsfrau bekannt geworden. Die in der Hadith-
Literatur erhaltenen und ihr zugeschriebenen Aussagen bilden eine wichtige Grundlage zur
Erforschung der islamischen Frühzeit.
Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit
Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt.Der Historiker Muhammad ibn
Saʿd († 845 in Bagdad) überliefert in seinem Klassenbuch die eigene Aussage von Aischa,
die gesagt haben soll: „Der Gesandte Gottes heiratete mich im Monat Schawwal im zehn-
ten Jahr der Prophetie, vor der Auswanderung als ich sechs Jahre alt war.
Der Gesandte Gottes wanderte aus und kam in Medina am Montag den 12. Rabī al-awwal
an und veranstaltete mit mir die Hochzeit im Monat Schawwal, acht Monate nach seinem
Auszug aus Medina. Die Ehe vollzog er mit mir als ich neun Jahre alt war.“ Anderen Be-
richten zufolge, ebenfalls als Aussagen von Aischa überliefert, war sie bei dem Eheschließ-
ungsvertrag nicht sechs, sondern sieben Jahre alt. In den kanonischen Hadithsammlungen,
bei Buchārī, Muslim ibn al- Haddschādsch und anderen, sind beide Überlieferungsvarianten
dokumentiert.
Versuch einer emotionslosen Analyse
Der Inhalt der drei obigen Absätze ist nicht unserer Fantasie entsprungen, sondern stammt
aus dem weltweit anerkannten Internet-Lexikon „Wikipedia“. Demnach heiratete Mohammed
ein Mädchen im Alter von 6 bzw. 7 Jahren. Als sie 9 Jahre alt war, vollzog der erwachsene
Mann mit dem Kind den Geschlechtsverkehr.
Wir werden in diesem Beitrag versuchen, die Pädophilie-Vorwürfe gegen den Gründer des
Islams, welche mittlerweile von einigen Politiker(innen) getätigt wurden, emotionslos und
nüchtern zu analysieren.
Mohammed war laut Richterin nicht pädophil
In einem am Montag getätigten Urteil, gegen die Vortragende des Freiheitlichen Bildungs-
instituts, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, argumentierte die Richterin, Bettina Neubauer, in
ihrer Urteilsbegründung dahingehend, dass Pädophilie nur die sexuelle Orientierung ganz
oder überwiegend hin zu minderjährigen Kindern sei. (Quelle: APA-OTS)
Die Islam-Expertin, Sabaditsch-Wolff, hatte im Zuge von islamkritischen Äußerungen, den
„relativ großen Frauenverschleiß“ und „Mohammed habe gern mit Kindern ein bisschen
was gehabt“ durchklingen lassen.
Für die Richterin wurde dem Religionsstifter damit „der sachlich völlig ungerechtfertigte der
Vorwurf der Pädophilie“ gemacht…. (Zitatquelle: derStandard.at)
Screen: derStandard.at
Der Vorwurf der Pädophilie treffe aber nicht zu, da der Gründer des Islams auch mit erwach-
senen Frauen geschlechtlich verkehrte. Sabaditsch-Wolff wurde zu 480,- Euro Geldstrafe,
wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ verurteilt.
Offenbar bezog die verhandelnde Richterin ihr Wissen ebenfalls aus dem Internet-Lexikon
„Wikipedia“ . Denn dort sind als Voraussetzung der Pädophilie folgende Punkte vermerkt:
A) Das sexuelle Interesse gilt Kindern, die sich vor der Pubertät im Sinne der Geschlechts-
reifung befinden. B) Das sexuelle Interesse ist dabei primär, das heißt ausschließlich bzw.
überwiegend und ursprünglich auf Kinder ausgerichtet. C) Das sexuelle Interesse ist zeit-
lich überdauernd.
Strafgesetzbuch § 206 StGB
Da werden die Pädophilen nun aufjubeln, denn folgt man der Urteilsbegründung der
Richterin im Sabaditsch-Wolff – Prozess, bräuchten diese neben ihren geschlechtlichen
Aktivitäten mit Kindern, zusätzlich nur mit erwachsenen Frauen geschlechtlich verkehren
und wären somit straffrei. Sie müssten aber darauf achten, dass sich ihre sexuellen
Handlungen mit Kindern, zu denen mit erwachsenen Frauen in einem ausgewogenen
Verhältnis befinden.
Dass das kompletter Unsinn ist, sagt uns natürlich das Strafgesetzbuch. Im § 206 StGB
ist der Tatbestand zweifelsfrei geregelt. Würde Mohammed mit seiner damaligen Lebens-
weise, in unserem jetzigen Rechtssystem leben, wäre er nach diesem zu verurteilen.
Screen: jusline.at
Urteilsbegründung für uns nicht nachvollziehbar
Für uns stellt sich die Frage, wo die Richterin bei der Äußerung „Mohammed habe gern
mit Kindern ein bisschen was gehabt“ eine Herabwürdigung religiöser Lehren sah. Die Aus-
sage „relativ großen Frauenverschleiß“ ist bei neun Frauen nicht ganz unberechtigt.
Folgt man der Urteilsbegründung der Richterin, Bettina Neubauer, dürfte ein erwachsener
Mann in unserem bestehenden Rechtssystem nicht als Pädophiler bezeichnet werden,
wenn er das gleiche Verhalten wie Mohammed an den Tag legen würde. Mit einem müsste
der gute Mann allerdings rechnen, nämlich mit einer strafrechtlichen Verurteilung als
Kinderschänder.
*****
2011-02-17
Interessante Frage im TS-Forum
Der folgende Beitrag wird so einigen Polizeibeamten nicht gefallen, aber diese Webseite
existiert nicht zum Zwecke des Gefallens von Personen oder Berufsgruppen. Es hat je-
doch jeder die Gelegenheit, sich zum jeweiligen Thema in der Kommentarfunktion zu
äußern und auch Kritik zu üben.
Im TS-Forum, welches auch vom Herausgeber dieser Webseite mäßig bis regelmäßig
besucht wird, stellte ein User sinngemäß die Frage, warum sich die Polizei bei politischen
Umstürzen immer auf die Seite der Machthaber stellt und sich nicht mit dem Volk solidari-
siert.
Jede Medaille hat zwei Seiten
Wir möchten vorauschicken, dass wir keineswegs Feinde der Polizei sind und vor der
normalen Arbeit der Beamten(innen) grossen Respekt haben. Wir sind auch der Mein-
ung, dass jeder Staat dieser Welt einen Polizeiapparat zur Aufrechterhaltung der öffent-
lichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit, sowie zur Verbrechensaufklärung benötigt.
Allerdings hat jede Medaille zwei Seiten und wir wollen in diesem Beitrag, die nicht so
Glänzende aufzeigen. Die Polizei vollzieht als Exekutive, Gesetze und Anordnungen der
Legislative und ist zusätzlich mit dem staatlichen Gewaltmonopol ausgestattet.
Dieses staatliche Gewaltmonopol machen sich Machthaber von Staaten, gelegentlich bis
öfters zu Nutzen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Wenn sie dabei auf Wider-
stand im Volk treffen, benützen sie ganz einfach die Polizei, um diesen zu brechen.
Egal ob Dritte Welt oder westeuropäisches Land
Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Drittes Weltland oder ein zivilisiertes Staats-
gefüge handelt. Typisches Beispiel ist unser Nachbarland Deutschland. Während Merkel
und Co sich über die Vorgangsweise der tunesischen Polizei mokieren, vergessen sie
die jüngst vergangenen, äußerst brutalen Polizeieinsätze im eigenen Land.
Ohne Unterschied wurden dabei Umweltaktivisten, welche gegen einen Castor-Transport
demonstrierten oder Pensionisten und Kinder in Stuttgart (Stuttgart 21), Opfer exzessiver
Polizeigewalt. Die Beamten haben ganz offensichtlich auf Befehl gehandelt.
Um einen solchen Befehl auszuführen, darf ein Mensch nicht über die Eigenschaft des selb-
ständigen Denkens verfügen, sondern muss ein bedingungloser Befehlsempfänger sein.
Dies dürfte auch ein besonderes Aufnahmekriterium sein, um in den Polizeidienst aufge-
nommen zu werden. Personen mit ausgeprägter Willensstärke und der Tendenz ihre Mein-
ung auch öffentlich zu vertreten, werden bei der Polizei mit Sicherheit nicht alt.
Eine Dienstzeit, drei Diensteide
Ein gutes Beispiel für bedingungsloses Nichtdenken ist, dass es in Österreich vorkam,
dass ein und dieselben Beamten auf drei völlig verschiedene Staatsformen ihren Eid
leisteten.
Da gab es die Generation von Polizisten die ihren Eid auf die 1. Republik, dann auf das
Tausendjährige Reich und zu guter Letzt auf die 2. Republik leisteten. Diese Beamten sind
mittlerweile schon verstorben oder es existieren noch einige als Pensionisten.
Wer nun einwirft, dies sei schon lange her und wird sich nicht wiederholen, der befindet sich
im Irrtum. Es ist nicht die Schlechtigkeit, sondern ausgeprägte Existenzangst, die willens-
schwache und zum bedingungslosen Dienen geborene Personen derartige Manöver durch-
führen lassen. Bei der Polizei fällt es halt besonders auf, da die Bevölkerung unmittelbar
betroffen sein kann.
Wie bereits eingangs erwähnt, besteht die Notwendigkeit der Polizei um nicht in anarchische
Zustände zu versinken. Allerdings diese als Freund und Helfer zu bezeichnen, ist schon
etwas vermessen. Denn Freunde verprügeln keine Freunde, auch wenn es ihnen befohlen
wird.
*****
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2011-01-30
Lauda bekam die Diskriminierungskeule zu spüren
Im Beitrag „Der Täter wird zum Opfer“ haben wir unter anderem folgendes geschrieben:
Plötzlich redete man den Menschen ein, dass Homosexualität völlig normal sei. Heutzu-
tage muss man sich direkt schämen, wenn man nicht schwul oder lesbisch ist. Sollte man
berechtigte Einwände gegen diese homosexuelle Revolution erheben, wird man sofort mit
der Diskriminierungskeule erschlagen.
Wie wahr unsere damaligen Zeilen waren, muss nun der Formel-1-Weltmeister und Flug-
unternehmer Niki Lauda, am eigenen Körper erfahren. Er hatte sich als normal veranlagter
Hetero-Mann erlaubt, gegen den Schwulen-Tanz in der ORF-Sendung „Dancing Stars“
Protest einzulegen.
Wir wollen einige Zitate aus dem heutig geführten Interview in der Tageszeitung
„Österreich“ wiedergeben:
Zitate von Niki Lauda
Es gibt so was wie gute Traditionen in unserer Kultur – dazu gehört, dass Männer mit Frauen
tanzen. Bald kommt die Zeit, da werden wir uns noch alle öffentlich dafür entschuldigen,
dass wir heterosexuell sind.
Mich stört, dass ein öffentlich-rechtlicher ORF aus reiner Quotengeilheit, weil er Angst vor zu
wenig Zusehern hat, wichtige Traditionen in diesem Land zerstört. Ich will nicht, dass meine
Kinder im ORF sehen, dass ein Mann mit einem Mann tanzt – und dass sie glauben, das
nachmachen zu müssen. Seit Jahrhunderten tanzen Männer mit Frauen in unserer Kultur –
und das soll man nicht kaputt machen. Quote ist nicht alles im Leben.
Dass es nicht Aufgabe des ORF ist, der Jugend einen schwulen Tanzstil „Mann tanzt mit
Mann“ zu propagieren, den es in Wahrheit nirgends gibt. Es tanzt ja nirgendwo ein Mann
mit einem Mann – in keiner Disco, auf keinem Ball –, nur im ORF, weil der damit Quote
schinden will.
Bei der HOSI ist man fassungslos
Wir finden, dass Lauda mit seiner Aussage recht hat. Sie ist weder homophob noch diskri-
minierend. Wir behaupten nach wie vor, dass Homosexualität evolutionsbedingt nicht
normal ist. Wäre sie das, gäbe es keine zwei verschiedene Geschlechter die zur Nach-
kommenschaftszeugung und der damit verbunden Artenerhaltung notwendig sind.
Christian Högl, Obmann der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, sieht das naturgemäß
anders und ist über die Aussagen von Lauda, wirklich fassungslos und äußerst überrascht.
Er meint: „Wenn Niki Lauda behauptet, dass nirgendwo ein Mann mit einem Mann tanze,
in keiner Disco, auf keinem Ball, dann lässt sich das leicht widerlegen, zum Beispiel durch
den Wiener Regenbogenball.“
Da befindet sich Högl in einem kleinen Irrtum, ist doch der Regenbogenball kein „normaler“
Ball, sondern eine Tanzveranstaltung für Schwule und Lesben. Nun taucht sicherlich wieder
die Frage auf, was ist normal? Zu unserer Überraschung gibt der HOSI-Obmann diesbe-
züglich das Heft selbst aus der Hand.
Denn Högl meint: „Ob es ins Weltbild von Herrn Lauda passt oder nicht: 5-10 % der Bevöl-
kerung sind schwul oder lesbisch.“ Er wirft zwar recht großzügig mit Prozentzahlen herum,
bestätigt aber damit gleichzeitig, dass es sich um eine verschwindende Minderheit handelt.
Das hat uns veranlasst im Internetlexikon Wikipedia nachzusehen, was überhaupt als Norm
anzusehen ist.
Norm laut Wikipedia
Die „Norm“ ist mitunter ein Mittelwert (arithmetisches Mittel, Median, Modalwert) bzw.allge-
meiner ein Kennwert der Zentralen Tendenz. Ein bestimmter Bereich um diesen Mittelwert
(z. B. eine Standardabweichung) wird als normal definiert, wobei im psychodiagnostischen
Bereich der Begriff „durchschnittlich“ gebräuchlicher ist. Bei nicht normalverteilten Variablen
werden für gewöhnlich Prozentränge herangezogen, um die statistische Norm festzulegen.
Ein Prozentrang zwischen 25 und 75 kann zum Beispiel als durchschnittlich gelten, d. h.
der Bereich, in dem 50 % der Werte in der Grundgesamtheit (Bevölkerung) liegen.
Wir glauben nicht, dass man Wikipedia als homophobes Werk titulieren kann. Dieses
Lexikon ist neutral verfasst und haltet sich an Fakten. Nehmen wir nun den von Högl
angegebenen Durchschnittswert der Homosexuellen in Österreich an, entspricht dieser
laut Wikipedia nicht der Norm. In Folge ist daher diese sexuelle Ausrichtung nicht als
normal zu bezeichnen.
Ist der Schuhplattler ein homosexueller Tanz?
Einen kulturellen Defizit orten wir beim Grünen Wiener Gemeinderat „Marco Schreuder“.
Dieser versucht mit der Aussage: „Schauen Sie sich mal so einige Schuhplattler an!“, die
Feststellung von Lauda „es tanzt ja nirgendwo ein Mann mit einem Mann – in keiner
Disco, auf keinem Ball“ zu widerlegen.
Offenbar hat Schreuder noch nie einen Schuhplattler gesehen, denn bei diesem ländlichen
Tanzritual tanzen die Männer für sich und nicht miteinander. Aber sollte wer besonders
wagemutig sein, könnte er ja einen der plattelnden Teilnehmer, meist gestandene Bauern-
burschen, fragen ob er schwul sei. Wir sind sich absolut sicher, dass der nächste Plattler
nicht auf der Schuhsohle, sondern auf der Wange des Fragers landet.
Es wird schon beschämend, heterosexuell zu sein
Aber zurück zu Niki Lauda und seinen berechtigten Aussagen. Als besonders unverschämt
finden wir, dass Högl eine Entschuldigung von Lauda, für seine „homophoben Tiraden“
fordert.
Unserer Meinung nach hat Lauda niemanden beleidigt oder diskriminiert, sondern nur
das gesagt, was sich der überwiegende Teil der österreichischen Bevölkerung denkt. Es
schaut wirklich schon danach aus, sich dafür schämen und entschuldigen zu müssen,
nicht schwul oder lesbisch zu sein.
*****
2011-01-24
Die Zeugen Jehovas auf der Türmatte
Ist es Ihnen auch schon passiert, dass zur ungünstigsten Zeit an Ihrer Wohnungstür ge-
läutet wurde? Und als Sie öffneten standen zwei Zeugen Jehovas vor der Türe und wollten
Sie zu einem besseren Menschen bekehren. Wir glauben, dass dieses Erlebnis schon et-
lichen Personen widerfahren ist.
Die Zeugen Jehovas sind in Österreich mittlerweile eine gesetzlich anerkannte Religionsge-
sellschaft, obwohl sie nicht ganz unumstritten sind. Da gibt es einige Regeln, die in der Tat
wirklich diskussionswürdig sind, um es sehr vornehm auszudrücken.
Gemeinschaftsentzug und fehlender Patriotismus
Da wäre zum Beispiel der „Gemeinschaftsentzug“ der zur Anwendung kommt, wenn ein
Mitglied exkommuniziert wurde. Das bedeutet, dass alle sozialen Kontakte mit dem Ausge-
schlossen abgebrochen werden sollen. Dies gilt auch für engste Familienmitglieder. Ob eine
solche Maßnahme mit einem sozialen Wertesystem zu vereinbaren ist, sei dahingestellt.
Aber auch von Patriotismus halten die Zeugen Jehovas offenbar nicht viel. Sie weigern sich
strikt den Militärdienst abzuleisten. Weiteres lehnen sie alle Handlungen ab, die ihrer Meinung
nach einer Verehrung des Staates oder seiner Repräsentanten gleich kommt, wie zum Bei-
spiel das Singen der Nationalhymne.
Staatliche Organe betrachten sie lediglich als von Gott geduldet, denn ihrer Meinung nach
soll der Mensch nur Gott gehorchen. Mit den bislang aufgezählten Beispielen kann man
mehr oder weniger leben, denn diese sind nicht lebensgefährlich.
Kriminelle Verhaltensregel
Absolute Lebensgefahr besteht allerdings in der Ablehnung von Bluttransfusionen. Dies-
bezüglich sind die Zeugen Jehovas schon etliche male in die Schlagzeilen geraten, da es
wegen dieser erstaunlichen Regel zu Todesfällen gekommen war. Wenn jemand für sich
entscheidet das er lieber sterben will, als sich rettendes Spenderblut zuführen zu lassen,
ist dies sein persönliches Problem.
Wenn allerdings Eltern eine lebensrettende Bluttransfusion für ihr Kind ablehnen, ist dies
für uns eine kriminelle Handlung, egal aus welcher Motivation heraus diese geschieht. Dies
war ein kurzer Einblick in die Welt der Zeugen Jehovas und deren Gepflogenheiten.
Was ist los in Hainburg a.d. Donau?
Dachten wir bislang, dass die niederösterreichische Gemeinde Hainburg a.d. Donau von
einem sozialen Wertesystem geprägt ist, auf ein gegenseitiges respektvolles Verhalten
zwischen Bürger und Staat Wert legt und für den Schutz für Kinder eintritt, dürften wir
uns geirrt haben.
Den anders können wir es uns nicht erklären, dass die Zeugen Jehovas, auf der offiziellen
Webseite der Gemeinde Hainburg a.d. Donau, nachfolgende Werbung schalten können
oder gar amtlicherseits für diese Gemeinschaft geworben wird.
Screen: www.hainburg.at
Veranstaltungs-Bewerbung auf der offiziellen Homepage
Fassen wir noch einmal zusammen. Die Zeugen Jehovas lehnen den Militärdienst ab und
zeigen daher keine Verteidigungsbereitschaft ihrer Heimat. Rausgeworfene Mitglieder
werden mit dem Entzug aller sozialen Kontakte sanktioniert. Der Staat und seine Organe
werden nur als von Gott geduldet betrachtet.
Als ob das nicht schon alles genug wäre, lassen die Zeugen Jehovas lieber ihre Kinder
sterben, als einer lebensrettenden Bluttransfusion zuzustimmen. Und diese Gemeinschaft
darf auf der offiziellen Webseite der Gemeinde Hainburg a.d. Donau, für ihre Veranstalt-
ungen und die damit verbundenen, doch etwas erstaunlichen Verhaltensregeln werben.
Es besteht, wie bereits erwähnt auch die Möglichkeit, dass die Gemeinde für die Zeugen
Jehovas Werbung betreibt. Da stellt sich für uns die Frage, ob mit dieser erstaunlichen
Werbe-Aktion neue Mitglieder für diese Religionsgesellschaft angeworben werden sollen
und vor allem, wer an einer eventuellen Anwerbung ein derartiges Interesse hat.
*****
2011-01-14
Gastautoren-Beitrag
Zum Jahresausklang möchte ich den Leser(innen) dieses Online-Magazins noch
ein Gedicht präsentieren. Dieses soll dazu anregen darüber nachzudenken, wie
blöd eigentlich jeder ist, der in diesem Land arbeitet und brav seine Steuern bezahlt.
Brief eines Türken an seine Frau.
Sulaika, meine liebe Frau,
ich nix mehr arbeiten am Bau,
auch viel Kollega schon entlassen,
Polier sagt nix mehr Geld in Kassen,
doch du nix denken, das sein schlimm,
ich wissen wie zu Geld ich kimm,
der Allah hat mich nicht verdammt,
hat mich geschickt zu Arbeitsamt.
Die Arbeitsamt ist grosser Tempel,
zeig ich Papier her, machen Stempel.
Ungläubiger gibt viele Blauen,
ich Muselmann erst ganz blöd schauen.
Es scheint hier alles wie verhext,
ich brauch nur schlafen, Konto wächst.
Zahlt Arbeitsamt fuer fünfzehn Kinder,
noch vieles Geld bis nächsten Winter.
Ich bin nun schon 3 Jahre fort,
hast du gemacht noch Kinder dort?
Ist ganz egal, wer Vater is‘,
ein jedes Baby bringt mehr Kies.
Sooft du Rock hebst, froh und munter,
geht Lohn hinauf und Steuer runter.
Ich sein bald reich als wie ein Scheich,
Allah sei mit Österreich.
Heut Zahnarzt sagen, ganz gewiss,
bis morgen hab ich neu Gebiss,
vielleicht, wenn Allahs Wille,
ich nächste Woche neue Brille.
In Österreich leben macht viel Spass,
weil alles zahlt die Krankenkass!
Wenn Ostern Oma kommt, will sehn,
dass Oma kriegt auch scheene Zähn.
In Österreich, dem Paradies,
hat jeder eigenes Gebiss.
Hast du Sulaika, Zelt geflickt,
von vielen Geld was ich geschickt?
Halt Einsamkeit noch bissl aus,
dann bring ich Geld und baue Haus,
vermiete Zelt um Türkenpfunde,
an christliche Touristenhunde,
die sich im Wüstensande aalen
und sich erholn vom steuerzahlen.
Und nun ich machen Briefe Schluss
und sende dir ganz viele Gruss,
bleib du gesund und grüss die Lieben,
sag Papa hat lang Brief geschrieben,
aus wunderbarstem Land der Welt,
wo man für Faulheit kriegt noch Geld!
Wenn Vertrag ist aus, dann krieg ich Rent
und Steuerzahler brennt.
Noch einmal lass ich grüssen euch
und Allah sei mit Österreich!
Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht
Daniel Kreuzer
2010-12-30
Nomen est omen
Sollte sich unter den Weihnachtsgeschenken für Ihr Kleinkind eine Quietschente mit dem
(un)sinnigen Namen „Devil Duckie“ befinden, entsorgen Sie diese sofort oder oder rek-
lamieren Sie das Spielzeug in der Verkaufstelle. Trachten Sie in jedem Fall, dass die
Ente nicht in die Hände Ihres Kleinkindes gerät.

Gesundheitsgefährliches Kinderspielzeug
Rückrufaktion
Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ruft das
gefährliche Quietschentchen zurück. Grund für die Gefährlichkeit, des vom Lieferanten
Pappnase & Co aus Hamburg gelieferte Kinderspielzeug, sind ablösbare Kleinteile.
Vertreiber in Österreich ist die Firma „Lumpi`s Spielzeugparadies, Römerstraße 2,
6900 Bregenz“.
Das Spielzeug ist auf Grund seiner einfachen Beschaffenheit, als Spielzeug für Kinder
unter 3 Jahren einzustufen. Die ablösbaren Teile sind dazu geeignet von Kleinkindern
verschluckt zu werden. Dadurch besteht ein unvertretbar hohes gesundheitliches Risiko.
Die Teufels-Qietschente entspricht daher nicht Anforderungen der Europäischen Norm
EN 71 Teil 1.
*****
2010-12-24
Normal 0 21
Haben Altpolitiker Vorbildfunktion?
Dachten wir doch immer, dass Altpolitiker unseres Landes, den angehenden Politikern gutes
Benehmen beibringen würden und diesen erklären, wie man sich in der Öffentlichkeit zu ver-
halten habe. Nach der Entgleisung des Umweltministers Nikolaus Berlakovich am Pariser
Flughafen, waren wir uns da nicht mehr so sicher.
Also begannen wir ein wenig in jener Partei zu recherchieren, aus welcher N. Berlakovich
stammt. Als Bezugsperson in der ÖVP fiel uns der Landesvater von Niederösterreich, Dr.
Erwin Pröll ein. Der Mann ist einer der meistfotografiertesten Persönlichkeiten unseres Lan-
des.
Können solche Augen lügen?
Es gibt kaum ein Plakat, Werbebanner oder Zeitungsfoto der ÖVP, von dem Pröll nicht gütig
herablächelt. Dabei ist er stets von kleinen Kindern, alten Weiblein oder Tieren umringt. Kön-
nen solche Augen lügen fragten wir uns, denn der Mann strahlt doch pure Souveränität aus.
Da wäre sogar der Teufel geflüchtet
Leider befanden wir uns im Irrtum, stießen wir doch bei You Toube auf ein Video, dass zwar
nicht mehr das Jüngste ist, aber an Aktualität nichts verloren hat. Der Landeshauptmann
von Niederösterreich gebärdete sich nach einem Gottesdienst vor versammelter Kirchenge-
meinde derartig, dass sogar der Leibhaftige erblassend geflüchtet wäre.
Quelle: www.youtube.com
Wir wollen dieses Video gar nicht mehr näher dokumentieren, denn es spricht für sich selbst.
Allerdings wissen wir jetzt, welchen Parteikollegen sich der Umweltminister zum Vorbild genom-
men hat.
*****
2010-12-10
Medienwirbel um Nikolausverbot
Und wieder hat ERSTAUNLICH einen kleinen Sieg errungen, welcher diesmal den Kindern
der Kindertagesstätte (Wr. Kinderfreunde) in Wien 10., Franz Koci Strasse 4/7 zu Gute kam.
Nach unserem Beitrag „Nikolausverbot bei den Kinderfreunden“ tat sich so einiges. Einige
Tageszeitungs-Betreiber stürzten sich auf unseren Artikel und schrieben darüber in ihren
Gazetten.

In diesem Hort und Kindergarten herrschte Nikolausverbot
Leiterin wurde zum Gespräch gebeten
Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, wurde die Leiterin des Horts und Kinder-
garten, zu einem Gespräch in die Zentrale der Wiener Kinderfreunde eingeladen. Was dort
besprochen wurde, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Allerdings hing danach folgendes
Schreiben an einer Pinnwand der betreffenden Kindertagesstätte.

Nikolausfeier fand statt
Offenbar war man zur Einsicht gekommen, dass der Dialog mit den Eltern angebrachter ist,
als eigenmächtiges Drüberfahren. Und so kam es wie es kommen musste, der Nikolaus
musste nicht mehr nach Manier des Osterhasen durch den Garten hoppeln, sondern wurde
in die Räumlichkeiten zu den Kindern eingelassen.
Am Montag dem 6. Dezember, fand in der Kindertagesstätte in Wien 10., Franz Koci Str. 4/7,
eine traditionelle Nikolausfeier statt. Leuchtende Kinderaugen blickten den Nikolaus an,
als er seinen Gabensack öffnete und die darin befindlichen Geschenke verteilte.
Kein einziges Kind erschreckte sich vor dem Heiligen mit dem weißen Rauschebart und es
gab bis dato auch keine Reklamationen von moslemischen Eltern. Also es geht doch, dass
man in Österreich noch heimische Traditionen und Kulturgüter hochhalten kann.
*****
2010-12-08
Hochhalten österreichischer Traditionen
Es ist erfreulich, wenn in unserem Lande doch noch österreichische Traditionen hochge-
halten werden. Am 27. November 2010 um 12:53 Uhr, startet zum 11. Mal der Nikolaus-
zug vom Wiener Westbahnhof. Zur Teilnahme eingeladen sind traumatisch geschädigte
Kinder, sowie jene die aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammen.
Screen: http://www.nikolauszug.at/
Keine lachenden Kinder
Erstaunlicherweise haben die Veranstalter des „Nikolauszuges“ keine Bedenken,
dass sich die Kinder vor dem Heiligen mit dem Rauschebart fürchten könnten.
Denn mit dieser erstaunlichen Ausrede begründet der Geschäftsführer der Wiener
Kinderfreunde, Christian Morawek, das „Nikolausverbot“ in der Kindertagesstätte in
1100 Wien, Franz Koci Strasse 4/7.
Für dieses erstaunliche Nikolausverbot wird es im betreffenden Kindergarten und Hort
der Wiener Kinderfreude, vermutlich auch keine Freude, Begeisterung, Dankbarkeit
und vor allem kein Lachen der Kinder geben.
*****
2010-11-17
Brot ist gesund
An und für sich ist Brot ein Grundnahrungsmittel, welches nahrhaft und vor allem gesund
sein sollte. Das dachten wir zumindest, bis wir die Ausgabe des Heftes 11/2010 des Ver-
brauchermagazins „Konsument“ gelesen haben.
Da bietet der Lebensmitteldiscounter Hofer, das Toastbrot der Marke „Korngold“ an und
bewirbt dieses Produkt mit dem Zusatz, frei von Konservierungsmitteln zu sein. Eine feine
Sache, denn es sind ohnehin zu viele Lebensmittel am Markt, in denen es von Chemiezu-
sätzen nur so wimmelt.

Screen: www.hofer.co.at
Droge Alkohol im Toastbrot
Eine neue Qualität, schreibt Hofer dem Toastbrot zu. Diese neue Qualität outet sich in der
Droge Alkohol, welchem dem Brot zum Zwecke der längeren Haltbarkeit zugefügt wurde.

Screen: konsument.at
Vom Gesetz her befindet sich der Lebensmitteldiscounter im Recht. Da Weingeist kein Zu-
satzstoff (E-Nummer), sondern eine Lebensmittelzutat ist, darf auf der Verpackung der Zu-
satz „ohne Konservierungsmittel“ stehen.
Allerdings ist der Verkauf diese Produktes von der vielgepriesenen Verbraucherfreundlich-
keit meilenweit entfernt. Wir wagen es sogar zu behaupten, dass der Verkauf dieses Toast-
brots gefährlich ist.
Kinder in Gefahr
Ausser dem lapidaren Hinweis „Weingeist“, welcher leicht übersehbar und nichtssagend
zwischen den anderen Zutaten steht, gibt es keine Warnung über die Gefährlichkeit dieses
Produktes. Kinder verzehren mit Vorliebe Toastbrot und laufen damit in Gefahr, mit „Korn-
gold“ von Hofer, schon in jungen Jahren an die Droge Alkohol gewöhnt zu werden.
Bedenkt man, dass trockenen Alkoholiker(innen) sogar vom Verzehr von Rotkraut zum Mar-
tinigansl abgeraten wird, ist ein Rückfall in den Alkoholismus durch Konsumation dieses
Toastbrots nicht von der Hand zu weisen.
Billig ist nicht alles, besonders bei Produkten die bestimmte Gefahren in sich bergen. Dies
sollte sich die Firma Hofer zu Herzen nehmen und bei diesem Toastbrot der Marke „Korn-
gold“, unübersehbar den Hinweis „Für Kinder und alkoholgefährdete Personen ungeeig-
net“ anbringen.
*****
2010-11-14
Kinder- und Jugendveranstaltung
Von der Leiterin des Pressereferats des VÖAFV, Dr. Natascha Kornfeld-Ebner, wurden wir
ersucht, eine Aussendung über den „Fishing Kids-1. Junganglertag“ auf ERSTAUNLICH
zu veröffentlichen. Da wir derartige Aktionen für sehr sinnvoll halten, kommen wir diesem
Anliegen gerne nach.
Fishing Kids – 1. Junganglertag
Der VÖAFV (Verband der Österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine) veranstaltet am 14.
November 2010 in der Kulturhalle in Vösendorf den ersten „Fishing Kids“-Junganglertag.
Dem VÖAFV und im speziellen dem Leiter des Jugendreferates, Vizepräsident Gerhard
Leitgeb, ist es ein dringendes Anliegen, das von der Unterhaltungselektronik dominierte
Freizeitverhalten unserer Jugend wieder vermehrt in Richtung „Freude an der Natur“ zu
verlagern und diese für den Angelsport zu interessieren. Dabei möchten wir helfen, den
Lebensraum Wasser zu entdecken und eine tolle Freizeitbeschäftigung, das Angeln, ken-
nen zu lernen.
Den Ehrenschutz übernehmen Landeshauptmann-Stellvertreter von Niederösterreich, Dr.
Josef Leitner, der Bürgermeister von Vösendorf, Ing. Friedrich Scharrer und der Präsident
des VÖAFV, Abgeordneter zum Nationalrat Dr. Günther Kräuter.
Das Programm ist in der Zeit von 10 bis 16 Uhr sowohl auf Fortgeschrittene als auch An-
fänger ausgerichtet, der Eintritt ist frei, und es ist hierfür keine Anmeldung erforderlich.
Unter anderem finden Geschicklichkeits- und Wissenswettbewerbe statt; die Gewinner er-
warten tolle Preise, welche von namhaften Herstellern und Händlern zur Verfügung gestellt
werden. In Workshops und an den Themenständen besteht zudem für alle Match-, Feeder-,
Bolognese- und Stippruteninteressenten und alle Raub- und Friedfischangler die Möglich-
keit, sich Tipps bei führenden Angelexperten Österreichs einzuholen.
Breiter Raum wird auch der Vorstellung der Reviere des VÖAFV gewidmet. Hier wird den
künftigen Junganglern die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der einzelnen Reviere nahe ge-
bracht, wobei die Verantwortung für die Umwelt und ihre Lebewesen im Vordergrund steht.
Für Ruhe und Erholung Suchende bieten sich Teiche, Ausstände oder Flussläufe an, für
Bergbegeisterte und Sportive die rauschenden Gewässer der Äschen- und Forellenregion.
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.fischundwasser.at bzw. beim VÖAFV,
Jugendreferat, Lenaugasse 14, 1080 Wien, Tel: 01-4032176 oder Gerhard Knürzinger, Mo-
bilnummer: 0699-10029689.
Fotocredit: Kraus
Fotocredit: Kraus Fotocredit: Kugler

Funktionäre und Jugendbetreuer leisten wert- und sinnvolle Arbeit in Theorie und Praxis.
Ohne politischen Kommentar geht es nicht
Ganz politisch unkommentiert wollen wir diesen Beitrag jedoch nicht stehen lassen. Der
VÖAFV ist ein sozialdemokratischer Verband und pflegt seit knappen 90 Jahren, Kultur und
Tradition der österreichischen Sportfischerei.
Auch fördern die Funktionäre der einzelnen Vereine unter der Schirmherrschaft des VÖAFV,
Kinder und Jugendliche. Damit tragen diese einen grossen Anteil dazu bei, dass die Kids
ihre Freizeit nicht auf der Strasse verbringen und eventuell auf dumme Gedanken kommen.
Aber kommen wir nochmals auf die Pflege österreichischer Traditionen zurück. Ein Negativ-
beispiel an Traditionspflege können Sie diesem „Beitrag“ über die Kinderfreunde entneh-
men. Diese ebenfalls sozialdemokratische Organisation, scheint darauf keinen besonderen
Wert zu legen.
Angeln in der Badewanne
Würden die Pädagogen in der Kindertagesstätte, Wien 10., Franz Koci Strasse 4/7, die
Traditionspflege der österreichischen Sportfischerei übernehmen, müssten die Kids ohne
Angelhaken oder in einer Badewanne angeln.
Denn sie könnten sich ja immerhin erschrecken, wenn ein grosser Fisch anbeissen würde.
So verhält es sich nämlich auch mit der erstaunlichen Ausrede des Nikolausverbotes. Die-
ser darf besagte Kindertagesstätte nämlich nicht mehr betreten, weil sich die Kinder er-
schrecken könnten.
*****
2010-11-07
Nikolausverbot
Nach Erscheinen unseres Beitrags „Nikolausverbot bei den Kinderfreunden“ dürfte beim
Betreiber der Kindertagesstätte, Feuer am Dach gewesen sein. Am nächsten Tag erfolgte
von einer leitenden Angestellten dieses Unternehmens ein Anruf in unserer Redaktion.
Die Dame wurde von uns ersucht eine Stellungsnahme zu unserem Beitrag zu verfassen,
sollte sie sich mit diesem nicht identifizieren können.
Heute ist diese Stellungsnahme mit dem Ersuchen um ungekürzte Veröffentlichung per E-
Mail eingetroffen. Dem Anliegen kommen wir natürlich gerne nach und geben diese im Ori-
ginaltext wieder.
Stellungsnahme der Kinderfreunde
Sehr geehrter Herr Reder,
sehr erstaunlich las sich für uns der Artikel in ihrem Internet Medium „Erstaunlich“. Wurde
er doch ohne gründlicher Recherche und aus einer sehr einseitigen Sichtweise verfasst.
Erlauben Sie uns daher im Nachfolgenden einige Punkte richtigzustellen:
Die Leitung des Kinderfreunde Kindergarten und Hort im 10. Wiener Gemeindebezirk in
der Franz Koci Strasse 4/7 hat niemals ein Nikolausverbot erlassen. Im Gegenteil, das
Nikolausfest wird in diesem Haus Jahr für Jahr gefeiert! Die Leiterin ist daher über diesen
Beitrag sehr erstaunt!
Nicht zuletzt, weil sie ihrer Meinung nach ein sehr gutes Einvernehmen mit „ihren“ Eltern
hat und diese auch mit vielen verschiedenen Anliegen an sie herantreten. Das Nikolaus-
fest war – anders als in Ihrem Artikel behauptet – allerdings noch nie Gegenstand eines
Elterngespräches.
Genauso wenig hat sich je ein Vater angeboten, den Nikolaus zu spielen. Was aber auch
nicht notwendig ist, da das Nikolausfest ohnehin vom Kindergartenteam organisiert wird.
Nachdem bei den traditionellen Nikolausfeiern (Nikolaus kommt in jede Gruppe) immer
wieder Kinder doch Angst hatten, hat sich das Team dazu entschlossen, dass der Nikolaus
nicht mehr direkt in die Gruppen kommt, sondern durch den vorhandenen großen Garten
und die Kindergartengänge spaziert und den Kindern winkt.
Die Kinder ihrerseits beobachten den Nikolaus durch die Fenster, die sowohl in den Garten
als auch in die Gänge hinaus gehen und haben, wenn sie das wollen, selbstverständlich
auch sie Möglichkeit, ihn auf dem Gang zu besuchen. Erfahrungsgemäß tun sie das jedoch
nicht…
Wenn der Nikolaus dann wieder gegangen ist, findet jedes Kind in der Garderobe ein Niko-
laussäckchen in seinem bzw. ihrem Schuh. Diese Vorgehensweise als Nikolausverbot zu
titulieren, finden wir doch recht seltsam.
Ebenso erstaunlich ist der Vorwurf, es gäbe in diesem Kinderfreunde Kindergarten und Hort
niemals Schweinefleisch. Denn dies entspricht einfach nicht den Tatsachen. Vielmehr kön-
nen die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder die Menüs des vegetarischen Speiseplans, des
Schweinefleisch freiem Speiseplans oder des Speiseplans mit Schweinefleisch bekommen
sollen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Stellungnahme ungekürzt veröffentlichen und wir
würden uns wünschen, dass Sie künftig im Sinne einer objektiven Berichterstattung solche
Stellungnahmen einholen bevor Sie Unwahrheiten verbreiten und Institutione bzw. Men-
schen dadurch diffamieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Morawek
Geschäftsführer
WIENER KINDERFREUNDE
1080 Wien, Albertgasse 23
Telefon: +43 (01) 401 25 – 12 Dw.
Fax: +43 (01) 408 86 00
Internet: http://wien.kinderfreunde.at
ZVR.: 493711481
Altsozialistischer Stil ist bereits überholt
Nun nützt es nichts eine Stellungsnahme im altsozialistischen Stil zu verfassen, denn da-
durch ändert sich an einer gegebenen Tatsache nichts, auch nicht dann wenn man andere
Personen der schlechten Recherche und Diffamierung bezichtigt. Möglicherweise hat dies
noch vor 15 Jahre funktioniert, wo ausser politisch gesteuerten Printmedien keine andere
Berichterstattung möglich war. Mittlerweile sind wir nämlich im Jahre 2010 angelangt, und
diesen Umstand sollte auch von den Kinderfreunden zu Kenntnis genommen werden.
Aber zurück zu den Behauptungen in der Stellungsnahme. Unser Beitrag ist auf Grund
glaubwürdiger Aussagen von Müttern entstanden, die in der besagten Kindertagesstätte
ihren Nachwuchs zur Betreuung untergebracht haben. Daher wurde sehr wohl recherchiert,
es sei denn die Kinderfreunde bezichtigen diese Mütter der Lüge.
Brauchtum und Kultur vergessen?
Dass dem nicht so sein kann ergibt sich sogar aus den eigenen Angaben der Kinderfreunde.
Dann wollen wir den sozialistischen Berufs-Pädagogen einmal erklären, wie eine tradition-
elle österreichische Nikolausfeier in Wirklichkeit aussieht.
Der Nikolaus betritt den Raum, in dem die Kinder bereits auf ihn warten. Dann schlägt dieser
sein goldenes Buch auf und verliest einzeln die Namen der Kinder. Diese holen sich dann
ihre Geschenkpäckchen beim Nikolaus ab.
Es ist durchaus denkbar, dass bei den Sozialdemokraten österreichische Brauchtümer ab-
handen gekommen sind. Wäre ja auch kein Wunder dass man bei dem Kniefall vor dem
Islam, die Kultur des eigenen Landes vergisst.
Nikolaus Nein, Halloween Ja
Die Geschäftsführerin Frau Morawek schreibt, da immer wieder Kinder Angst hatten, hat sich
das Team dazu entschlossen, dass der Nikolaus nicht mehr direkt in die Gruppen kommt,
sondern durch den vorhandenen großen Garten und die Kindergartengänge spaziert und den
Kindern winkt.
Nikolaus als Sputnik
Seltsamerweise wurde aber am 20.10.2010 ein Halloween-Fest gefeiert. Da gab es echt
gruselige Verkleidungen, die wirklich zum Erschrecken von Kindern geeignet gewesen wär-
en. Also erscheint das Argument des „Erschreckens“ nur als billige Ausrede.
Eine weitere Tatsache ist, dass der Nikolaus die Kindertagesstätte nur zum An- und Aus-
ziehen des Kostüms betritt. Dann muss er das Objekt schnellstens verlassen und dreht
am Gehsteig in der Johann Pölzer Gasse seine erste Runde. Die Kinder der Kinderstube,
intern „Kleine Gruppe“ genannt, haben nur die Möglichkeit den Nikolaus vom Fenster aus
zu sehen.
Dann zieht der Heilige mit dem weissen Rauschebart weiter zum Bergtaidingweg. Von
dort aus, können ihn die Kinder der grossen Gruppe, intern „Rote und Grüne“ (wie sinnig)
genannt, ebenfalls vom Fenster aus erspähen. Die Kinder haben definitiv keine Möglich-
keit zum Nikolaus zu laufen, denn dies ließe sich aus personaltechnischen Gründen gar
nicht verwirklichen.
Es ist schon richtig, dass den Kindern ihre Geschenkpäckchen in den Schuhen hinterlegt
werden, allerdings hat diese erstaunliche „Feier“ mit einem Nikolausfest im herkömm-
lichen Sinn nichts zu tun.
Osterhase mit Nikolaus verwechselt?
Möglicherweise wird in dieser Kindertagesstätte der Nikolaus mit dem Osterhasen verwech-
selt. Denn dieser hinterlässt seine Präsente in Schuhe oder sonstigen Behältnissen und
hoppelt fröhlich durch Gärten.
Dass die Mütter nicht gelogen haben, lässt sich aus den eigenen Angaben der Kinderfreun-
de ableiten. Daher ist unser Ausdruck „Nikolausverbot“ durchaus gerechtfertigt. Man könnte
diesen noch etwas abfedern und als Hausverbot für den Nikolaus bezeichnen.
Der einzige Punkt bei den wir uns korrigieren müssen, ist der mit dem Schweinefleisch. Ob-
wohl wir diesen Punkt gar nicht kritisiert hatten entspricht es der Tatsache, dass drei Menüs
zur Auswahl stehen. Aber das war eigentlich gar nicht der Kernpunkt unseres Beitrags.
Wir sind aber gerne bereit, der kommenden Nikolausfeier beizuwohnen, soferne die Leitung
der betreffenden Kindertagesstätte ein ERSTAUNLICH-Team dazu einlädt. In diesem Sinne
bleibt uns nur mehr eines zu sagen, nämlich „Freundschaft“.
*****
2010-11-04
Freudentag für Kinder, jedoch nicht bei den Kinderfreunden
Einer der beliebtesten Heiligen ist zweifelslos der heilige Nikolaus. Zahlreiche Legenden
ranken sich um den freundlichen Mann in der roten Kutte und dem weißen Rauschebart.
Ganz besonders freuen sich Kinder auf diesen Tag.
Allerdings werden die Kinder im Kindergarten und Hort der Kinderfreunde im 10.Wiener
Gemeindebezirk, in der Franz Koci Strasse 4/7, vergeblich auf den Nikolaus warten. Die
Leitung der Kindertagesstätte, welche unter dem Leitgedanken „Kinder sind Gäste, die
uns nach dem Weg fragen !“ geführt wird, hat ein offizielles Nikolausverbot erlassen.

In diesem Hort und Kindergarten herrscht Nikolausverbot
Betroffene Mütter berichten
Am heutigen Tag besuchten zwei Mütter die ERSTAUNLICH-Redaktion und wussten erstaun-
liches zu berichten. Der besagte Hort und Kindergarten beherbergt an die einhundert Kinder.
Zwei Drittel davon haben Migrationhintergrund und sind meist islamischen Glaubensbekennt-
nis. Das restliche Drittel sind österreichische Kinder mit vorwiegend römisch-katholischen
Glauben.
In der Kindertagesstätte werden schweinefleischfreie Speisen angeboten, da die überwiegen-
de Anzahl der Kinder moslemischen Glaubens sind. Aus diesem Grund wurde auch von der
Kindergarten- und Hortleitung ein offizielles Nikolausverbot erlassen, da dieses Fest im Islam
nicht vorkommt.
(Fotoquelle: http://www.nikolo.net/)

Auf ihn werden die Kinder bei den Kinderfreunden vergeblich warten.
An den Kosten und am Kostüm kann es nicht liegen
Am Kostüm des heiligen Nikolaus kann es nicht gelegen sein, da am heutigen Tage im be-
sagten Kindergarten und Hort, dass Halloween-Fest gefeiert wurde. Da gab es echt gruse-
lige Verkleidungen, die wirklich zum Erschrecken von Kindern geeignet gewesen wären.
Auch Fasching wird dort gefeiert. Beide Feste haben allerdings eine Gemeinsamkeit, denn
sie sind nicht christlichen Ursprungs. An den Kosten für die Nikolaus-Miete kann das Ver-
bot auch nicht liegen, denn es haben sich etliche Väter bereit erklärt, den Heiligen mit
dem weißen Rauschebart unentgeltlich zu spielen.
Ist österreichisches Brauchtum und Kultur uninteressant?
Das mit dem Schweinefleisch ist noch verständlich, ausserdem ist dieses ohnehin nicht so
gesund. Das Nikolausverbot hingegen ist in der Tat sehr erstaunlich. Mit einem derartigen
Verbot wird in dieser Kindertagesstätte möglicherweise eine Parallelgesellschaft herange-
züchtet, anstatt Kindern mit Migrationhintergrund, österreichische Kultur und Brauchtum
näher zu bringen.
Offenbar hat es sich noch nicht bis zu den Kinderfreunden herumgesprochen, dass ein
Kniefall vor dem Islam ein Schuss ins eigene Knie ist. Diese bittere Erfahrung musste der
Wiener SPÖ-Bürgermeister erst am 10.10.2010, bei der Wien-Wahl am eigenen Körper
erfahren.
Jedenfalls hat eine Gruppe von österreichischen Müttern die Leitung dieser Kindertages-
stätte aufgefordert, dass skurille Nikolausverbot wieder aufzuheben. Allerdings hüllt man
sich dort noch in Schweigen. Interressant wäre auch zu wissen, wie es pädagogisch zu
rechtfertigen ist, dass rund 30 österreichische Kinder vergeblich auf den Nikolaus warten
werden.
*****
2010-10-29
Ignorieren der Realität
Irgendwie scheint es an den Grünen spurlos vorübergegangen zu sein, dass Drogen
schädlich sind. Zu dieser Tatsache gelangen wir, weil diese nämlich vehement die
Freigabe von Cannabis und Marihuana fordern. Und so sammelte sich wieder einmal
eine Gruppe von Grünen Kiffern, um ihre Forderung der cleanen Menschheit kund-
zutun.
Tatort Mariahilfer Straße, am 2.Oktober 2010
Unbedingt einen Arzt aufsuchen
Die schlimmste Nebenwirkung der Droge, sehen die suchtkranken Kiffer in der Straf-
verfolgung. Vielleicht sollten diese armen Menschen einmal einen Arzt aufsuchen der
ihnen erklärt, dass diese Drogen nicht nur zu psychischen Problemen führen, sondern
Einstiegsdrogen für Heroin sind.
Die GAJ (Grünalternative Jugend) hat diese Tatsache schon erkannt und fordert daher
eine Freigabe für die Droge Heroin. Neben einer Reihe schwachsinniger Argumente für
die Legalisierung dieser Todesdroge, rechtfertigt man diese Forderung damit, dass die
aktuelle Drogenpolitik bei weitem mehr Schaden anrichtet als sie nutzt.
„KEIN KRIEG GEGEN PFLANZEN“
Dieser Spruch kann nur von einem Bekifften stammen
Das Motto „Kein Krieg gegen Pflanzen“ kann in Folge nur bedeuten, dass auch die Frei-
gabe von Kokain, Heroin und Opium gefordert wird. Denn all diese Drogen sind pflanz-
lichen Ursprungs. Vielleicht gab es bei dieser Drogendemo einen Schulterschluss mit
der GAJ?
Wo bleibt die Verantwortung
Angesichts der „Grünen“ Unterstützung dieser absurden Forderung stellt sich die Frage,
wie verantwortungslos agieren die Verantwortlichen bei den Grünen beim Thema Drogen.
Alle normalen Eltern versuchen ihre Kinder von Drogen fernzuhalten und erklären diesen,
wie schädlich Rauschgift ist. Was sollen sich nun heranwachsende Jugendliche denken
wenn sie sehen, dass eine politische Partei die Freigabe von Drogen fordert.
Selbsternannter Drogenexperte Gebi Mair
Einzig der Grüne Tiroler Landtagsabgeordnete Gebi Mair , hat die Drogen-Problematik
erkannt. Allerdings hat er diese in der falschen Partei geortet. Möglicherweise fordern
die Grünen auch die Freigabe von Drogen deshalb, weil man sich im bekifften Zustand
nicht sonderlich viel Gedanken in der Wahlkabine macht.
*****
2010-10-04
Stuttgart 21
In Stuttgart protestieren seit Wochen, Gegner des umstrittenen Bahnhofsprojekt „Stuttgart
21″. Ob das Projekt wirtschaftlich sinnvoll ist entzieht sich unserer Kenntnis, da wir uns sehr
selten mit Auslandsthemen beschäftigen und uns daher in diese Materie nicht eingelesen
haben.
Einerseits wird der dort ansässigen Bevölkerung ein eiserner Sparkurs verordnet, während
anderseits ein derartiges Mammutprojekt aus dem Boden gestampft werden soll. Die beding-
ungslose Verteidigung von „Stuttgart 21“ durch gewisse Politiker(innen) und Manager lassen
den Schluss zu, dass dort auch millionenschwere Provisionszahlungen über die Bühne lau-
fen sollen.
Jedenfalls gingen zigtausende Bürger auf die Strasse, um gegen das Projekt „Stuttgart 21“
zu demonstrieren. Und das bringt uns zum Thema unseres heutigen Beitrages. Ganz unge-
niert bedienten sich Politiker(innen), des staatlichen Gewaltmonopols der Polizei.
Wer waren die Demonstranten?
Zahlreiche TV-Sender veröffentlichten in dieser Woche Videos, die am Ort des Geschehens
mit Handykameras gedreht wurden. Maskierte Polizisten gingen gegen die Demonstranten
mit Schlagstöcken und Pfeffersprays vor.
Bei den Demonstranten handelte es sich aber nicht um linke Anarchos oder rechte Bomber-
jackenträger, die Pflastersteine oder Brandsätze warfen. Nein, es waren Frauen und Kinder
die in friedlicher Weise ihren Protest gegen das umstrittene Projekt „Stuttgart 21“ kundtaten.
Welche Irre sind dort bei der Polizei?
Da stellt sich natürlich die berechtigte Frage, welche psychotisch gestörten Charaktäre in
diesen Polizeiuniformen stecken. Männer die auf Frauen und Kinder mit Schlagstöcken ein-
prügeln und ihnen Pfeffspray ins Gesicht sprühen, können nicht normal sein, auch wenn sie
eine Jacke tragen auf der die Aufschrift „Polizei“ prangt.
Das machen nicht einmal Türsteher
Türsteher von Tanztempeln geraten hin und wieder in die Schlagzeilen, wenn sie einen be-
trunkenen Randalierer zu hart angefasst haben. Diese haben sich dann auch für ihr über-
mäßiges Verhalten vor Gericht zu verantworten. Uns ist jedoch kein einziger Fall bekannt,
dass diese Security-Leute jemals Frauen und Kinder niedergeprügelt haben, weil diese
einer Tür-Abweisung nicht nachgekommen sind.
Gesichter vorsorglich vermummt
Die Verantwortung vor Gericht bleibt den psychotischen Prügelpolizisten erspart, da diese
vorsorglich ihre Gesichter mit Sturmhauben vermummten und auch keine ID-Nummern auf
ihren Uniformjacken vorhanden waren.
Mit diesem Prügel-Einsatz entarnt sich auch die Lüge, warum Beamte dieser „Rollkomman-
dos“ ihre Gesichter vermummen. Nicht um der Rache von Schwerkriminellen zu entgehen,
sondern nicht von ihren Nachbarn und Bekannten, zu Recht angespuckt und gemobbt zu
werden.
Hoffentlich nicht in Österreich
Es bleibt nur die vage Hoffnung, dass Österreich keine derartig psychotisch gestörten Cha-
raktäre in den Reihen der Polizei-Rollkommandos hat. Wer auf Frauen und Kinder einprü-
gelt gehört in keine Polizeiuniform, sondern ins Gefängnis oder in eine Irrenanstalt. Dies
gilt auch für jene Personen, die solche Befehle erteilen.
*****
2010-10-03
Keine Nazis gesichtet
Der Herausgeber dieses Online-Magazins und ein befreundeter Journalist, begaben sich
gestern ins Wiener Rathaus wo eine Wahlveranstaltung der Wiener FPÖ über die Bühne
ging. Grund des Besuches war, die von Linker Seite immer wieder propagierten Nazis aus-
findig zu machen.
Trotz intensivster Nachschau konnten keine Glatzköpfe in Springerstiefel und Bomberjacken
gesichtet werden. Das Publikum dieser Veranstaltung war gemischt und bestand aus norma-
len Arbeitern, bis hin zu gut situierten Unternehmern.

Auch Baumeister Richard Lugner wurde als Nazi beschimpft
Allerdings konnten etliche Herren mit kahlem Haupt entdeckt werden. Diesem Zustand dürfte
aber eher eine genetische Ursache zu Grunde liegen. Würden alle Männer mit Glatze in
Österreich Nazis sein, hätte dieses Land ein echtes Problem. Ausserdem würden Perücken-
geschäfte boomen und die Haarklinik Dr. Moser würde Rekordumsätze verzeichnen.
Eine ganz normale Wahlwerbe-Veranstaltung
Genug dem Sarkasmus, wenden wir uns wieder dem eigentlich Thema zu. Innerhalb der Rat-
hausmauern lief die Veranstaltung gesittet ab und hatte bis zum Eintreffen des Hauptredners
H.C. Strache, den typischen Charakter einer Wahlwerbeveranstaltung.

Mitarbeiter(innen) der FPÖ verteilten kleine Werbegeschenke und ein Clown unterhielt auf der
Bühne die wartende Menge. Ausserdem war für Speisen und Getränke gesorgt. Eine rundum
gut gelungene Veranstaltung könnte man meinen, wenn es da nicht einen kleinen Wermuths-
tropfen gegeben hätte.
Hilflose und fehlgeleitete Kinder
Vor dem Eingang des Wiener Rathauses hatte sich eine kleine Truppe Linker Chaoten ver-
sammelt, die jeden Besucher der das Tor passierte beschimpfte. Nazi war noch einer der
harmlosesten Ausdrücke, mit welchen die Leute bedacht wurden.

Alleine das Haifisch-Kostüm zeigte den kindlichen Charakter der Demonstranten
Eigentlich ist die Bezeichnung „Chaoten“ weit übertrieben, handelte es sich doch eher um
ein hilfloses Häuflein von fehlgeleiteten Kindern, die keine Ahnung hatten was sie eigent-
lich dort suchten. Jedenfalls verteilten sie nachfolgend abgebildeten Flyer und beschimpften
die Besucher dieser FPÖ-Wahlveranstaltung.

Die Kids hatten vom politischen Inhalt dieser Schmierzetteln keine Ahnung
Viel Hass, aber keine Argumente
Eines fiel augenscheinlich sofort auf, nämlich dass diese Kids mit dogmatischen Hassparolen
abgefüllt worden waren. Sie hatten weder Lebens- noch politische Erfahrung, was sich auch
im Dialog bestätigte, welchen der Herausgeber dieses Magazins mit einigen von ihnen führte.
Auf die Frage was sie eigentlich mit ihrem Auftritt bezwecken wollen, kam als einhellige Antwort
„Auffallen“ und das war es auch schon. Interessant war auch die Beantwortung der Frage, wa-
rum sie die Besucher dieser Veranstaltung als Nazis titulieren. Da meinten die Kids, dass alle
FPÖ-Wähler und FPÖ-Symphatisanten Nazis seien.
Wie sie zu diesem Schluss kämen wurde wie folgt beantwortet: „Es gäbe Personen in der FPÖ
welche Ausländerhass fördern und rassistische Thesen predigen“. „Aus diesem Grunde
wäre eine Partei wie die FPÖ in Deutschland verboten.“
Und dass war genau der Punkt, wo den Kids folgende Frage gestellt wurde: „Sollte für so
ein Verbot, die Meinung eines Einzelnen oder einer Gruppe innerhalb einer Partei aus-
schlaggebend sein, dann müßte in Deutschland die SPD verboten werden, wenn man
sich die Thesen eines Thilo Sarrazin anhört?“.
Ab diesem Zeitpunkt blieb den Kindern nur mehr der Mund offen und sie wussten nicht mehr
was sie antworten sollten. Es entstand eigentlich der Eindruck, dass man diese Kids wie Kin-
dersoldaten an die politische Front geschickt hatte, da sich die Urheber dieser Hass- und
Schimpftiraden lieber bedeckt hielten.
Das leuchtende Vorbild Peko Baxant
Vielleicht sollte man dem sozialistischen Nachwuchs lieber Demokratieverständnis lehren,
als sich mit dogmatischen Hassparolen voll zu stopfen. Es ist schon klar, dass nicht jeder
die Meinung einer FPÖ teilt. Allerdings handelt es sich auch bei dieser um eine demokratisch
zustande gekommene Partei, welche die Rechtsnormen des österreichischen Staates er-
füllt.
Bedenkt man allerdings, dass der SPÖ-Jugendsprecher Peko Baxant einen Mann verherr-
licht welcher liebend gerne fremde Mütter gegen deren Willen fickt und den 11.September,
an dem rund 3.000 unschuldige Menschen ihr Leben verloren als Feiertag begeht, wird es
wahrlich ein schweres Unterfangen werden, den politisch missbrauchten Kindern Demokratie-
verständnis beizubringen.
*****
2010-09-08
Nervtötender Werbespot
1. Kind: „Mir ist so fad.“
2. Kind: „Mir war schon einmal fader.“
1. Kind: „Wann denn?“
2. Kind: „Vorige Woche.“
1. Kind: „Das gilt nicht.“
2. Kind: „Na gut, dann ist mir jetzt am fadesten.“
Schluss mit fad. Das grosse McDonald’s Ferienspiel. Für grenzenlosen Ferienspaß mit der
ganzen Familie. Mit täglich neuen Spielen und buntem Bastelspaß.
So oder so ähnlich tönt es nervtötend in regelmäßigen Abständen aus dem Radio. Allerdings
hat der McDonald’s-Ferienspaß auch seine gute Seite. Die Kids sind unter Kontrolle und wer-
den zeitgerecht an Fast Food gewöhnt. Das wiederum garantiert dem Burgerriesen gute Um-
sätze und sichert Arbeitsplätze.
Wem war da wohl fader?
Kein Radio hatten offenbar zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren in Oberöster-
reich. Möglicherweise war auch der Empfang gestört und so erfuhren die beiden Kids nichts
von der McDonald’s-Aktion gegen „Fadität“.
Da den beiden Burschen so fad war, kamen sie auf die glorreiche Idee eine Hauptschule in
Mauerkirchen in ihre Bestandteile zu zerlegen. Hat ja im entferntesten Sinne auch etwas
mit Basteln zu tun.
Sie verwüsteten etliche Klassenzimmer, entzündeten Toilettepapier mit Teelichter, das wie-
derum die Schule Brand setzte und überfluteten diese anschließend bei ihren hilflosen
Löschversuchen.
Putzfrau verhinderte Totalschaden
Dass die Schule nicht zum Totalschaden wurde konnte nur dadurch verhindert werden, dass
die Putzfrau zufälligerweise vorbeikam und sofort die Feuerwehr verständigte, als sie den
Rauch bemerkte der aus dem Gebäude drang.
Laut Polizei beträgt der Schaden am Schulgebäude zwischen 300.000,- und 400.000,- Euro.
Man hofft, dass die Sanierungsarbeiten bis zum Schulbeginn abgeschlossen sein werden
und einem pünktlichen Schulstart nichts mehr im Wege steht.
Für die Schadenssumme hätten sich die beiden Kids bis in die dritte Generation bei McDonald’s
versorgen können. Daher die Moral aus der Geschicht`, vernichte deine Schule nicht, sondern
eile lieber in einen Fast Food-Tempel.
*****
2010-08-10
Kritik an Retortenbefruchtung für Homosexuelle
Bei der gestrigen Sitzung des österreichischen Nationalrates, reagierte der Abgeordnete
Josef Jury (o.F.) auf die Rede der Abgeordnete Daniela Musiol (Grünen) mit der Feststell-
ung, Familie müsse Familie bleiben, nämlich Vater, Mutter und Kinder. Es sei abzulehnen,
dass Lesben und Schwule die Retortenkinder der Gesellschaft aufziehen.
Jurys Aussage, dass weder die Freiheitlichen noch er zur Verfügung stehen werden, dass
Lesben und Schwule die Retortenkinder unserer Gesellschaft aufziehen, ließ nicht lange
auf ein Echo warten.
Wer ist hier wirklich realitätsfremd?
Das virtuelle Sprachrohr der militanten homosexuellen Szene, Oliver Ritter, reagierte
prompt. Im gestrigen Beitrag in seinem Online-Magazin, dass sich fast auschliesslich
nur mit dem Thema der armen benachteiligten Homosexuellen beschäftigt, versuchte
er Jury zur Schnecke zu machen.
Er warf Jury Realitätsferne, Intoleranz und Menschenverachtung vor. Ausserdem unter-
stellte er ihm alle Menschen zu beleidigen, welche nicht auf natürlichen Weg Kinder
zeugen können. Ritter stellte noch provokant die Frage in den Raum ob Retortenkinder,
Kinder zweiter Klasse sind und dies offensichtlich dem Weltbild von Jury entspricht.
Irgendwie scheint Ritter die Realität noch immer nicht wahrgenommen zu haben. Auch
wenn es ihm nicht gefällt, hat es die Natur so eingerichtet, dass zur Zeugung von Kindern
noch immer Mann und Frau erforderlich sind. Also scheint die Realitätsferne bei Oliver
Ritter zu liegen.
Das Argument mit der Tierwelt greift nicht mehr
Zwar argumentieren Homosexuelle immer wieder damit, dass gleichgeschlechtliche Bezieh-
ungen völlig normal sind, da sie ja auch in der Tierwelt vorkommen. Was wir davon halten,
ist bereits in zahlreichen Beiträgen festgehalten. Wir vertreten nach wie vor die Meinung,
dass Homosexualität evolutionsbedingt nicht normal, sondern lediglich eine sexuelle Aus-
richtung oder Vorliebe ist.
Die Natur hat hier beim Menschen eindeutige Schranken gesetzt. Gleichgeschlechtliche
Paare können auf natürlichen Weg keine Kinder zeugen. Aus diesem Grund wollen sie
sich der technischen Medizin bedienen und werfen Gegnern dieser Methode Intoleranz
und Menschenverachtung vor.
Für Heteropaare ist die künstliche Befruchtung in der Retorte oft der letzte Ausweg, sich ihren
Kinderwunsch zu erfüllen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, denn der Natur ein wenig
nachzuhelfen ist legal.
Die Natur lässt sich nicht ungestraft betrügen
Allerdings finden wir Menschen die auf Grund ihrer sexuellen Vorliebe von Natur aus keine
Kinder zeugen können und sich der Retortenbefruchtung bedienen wollen, intolerant und menschenverachtend. Denn diese wollen die Natur betrügen und schaden dadurch den
künstlich produzierten Kindern.
Die menschliche Gesellschaft ist seit ihrem Bestehen so eingerichtet, dass es Vater und
Mutter gibt. Dies sind auch die Beziehungspersonen für die Kinder. Bedenkt man welche
sozialen Probleme bereits bei Scheidungswaisen erwachsen, kann man es sich ausmalen
wie es Kindern in der Schule ergehen wird, die zwei Väter oder zwei Mütter haben.
Kinder sind sehr direkt
Sie werden dem Spott und Hohn ihrer Mitschüler(innen) ausgesetzt sein, denn Kinder halten
mit ihrer Meinungsäußerung nicht hinter dem Berg. Wer kann sich nicht an den rothaarigen
oder fettleibigen Mitschüler erinnern, der ständig die Zielscheibe von Agressionen seiner
Klassenkameraden war.
Man braucht nicht viel Fantasie zu haben um sich vorzustellen, wie es jenen Kindern ergehen
wird, die auf die Frage wie ihre Mama und ihr Papa heißt, mit Karl und Franz anworten. Die
soziologischen Konsequenzen für diese Kinder sind zur Zeit noch gar nicht abzuschätzen.
*****
2010-07-08
Trödler Abraham
Die Firma Tobaccoland, der österreichische Marktführer im Tabakwaren-Großhandel, ist
uns bereits im vorigen Jahr unangenehm aufgefallen. Im Beitrag „Nikotinwerbung für
Kinder“ haben wir kritisiert, dass der Tabakwarengroßhändler seine eigentlichen Pro-
dukte, nicht von Schokolade und Süßwaren auseinander halten kann oder will.
Tobaccoland vermischt Zigaretten weiterhin mit Süßigkeiten
In einer heutigen APA-OTS Aussendung brüstet sich Tobaccoland wiederholt, dass das
Unternehmen Lieferant für klassische Rauchwaren mit mehr als 160 Zigaretten- und
über 400 Zigarrensorten, Autobahnvignetten und Prepaid-Karten bis hin zu Süßwaren
und Getränke, für über 7.100 österreichische Trafiken ist.
Auf die Vermischung von gesundheitsschädlichen Rauchwaren mit Süßwaren wollen wir
nicht mehr näher eingehen, da wir dies im oben zitierten ERSTAUNLICH-Beitrag ohnehin
ausführlich getan haben.
Der neueste Hit
Aber Tobaccoland ist immer wieder für eine Überraschung gut. In derselbigen APA-OTS
Aussendung stellt der Konzern sein neuestes Produkt vor. Die neuen Djarum Gold Seal
Premium Cigarillos sind der aktuelle Hit.
(Fotocredit: Djarum/tobaccoland)

Das neueste Produkt der Firma Djarum aus Indonesien
„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit Djarum fortsetzen und auch
noch ein neues Produkt in unser Sortiment aufnehmen. Die neuen Djarum Gold Seal Pre-
mium Cigarillos bietet wunderbaren Rauchgenuss zu einem sensationellen Preis“, so der
General Manager von Tobaccoland, Manfred Knapp.
Indonesien ein Land der Kinderarbeit
Irgendwie stellte sich bei uns die Frage, wie wunderbarer Rauchgenuss zu einem sensa-
tionellen Preis angeboten werden kann? Hat denn die indonesische Firma Djarum so bil-
lige Arbeitskräfte?
Um unsere Neugier zu befriedigen haben wir ein wenig gegoogelt und sind zu einem er-
staunlichen Ergebnis gekommen. In Indosnesien steht Kinderarbeit an der Tagesordnung.
Unter anderen arbeiten Kinder auch auf Tabakplantagen und in der Zigarrenherstellung.

Kinderarbeit in der Tabakbranche. Diese Bilder wollen wir nicht näher kommentieren
Unzählige Webseiten-Berichte
In unzähligen Webseiten wird über Kinderarbeit in Indonesien und über das Elend in die-
sem Land berichtet. Acht Prozent der Bevölkerung leben von unter 1 US- Dollar pro Tag.
Etwa 28 Prozent der Kinder unter 5 Jahren sind mangelhaft ernährt. Mehr als 40 Millionen
Menschen haben keinen Zugang zu sauberem und sicherem Wasser. Das sind nur einige
Tatsachen aus dem Land, aus dem die Firma Tobaccoland ihren aktuellen Hit importiert.
Hoffentlich müssen auf den Plantagen und in den Fabriken der indonesischen Firma Dja-
rum keine Kinder arbeiten und erhalten die Arbeiter(innen) mehr als 1 US-Dollar am Tag.
Gusto vergangen
Da kann man nur hoffen, dass der General Manager von Tobaccoland, Manfred Knapp die
Arbeitsbedingungen beim indonesischen Tabakwarenhersteller Djarum genaustens unter
die Lupe genommen hat. Uns ist jedenfalls der Gusto des wunderbaren Rauchgenusses
zum sensationellen Preis gründlichst vergangen.
*****
2010-06-22
Wer ist da wirklich nicht tragbar?
Es ist immer wieder erstaunlich dass Spitzenpolitiker der Grünen, diverse Politiker der FPÖ
untragbar finden. Mag sein dass sich einige der Blauen durch gewisse Äußerungen nicht
mit Ruhm bekleckert haben, aber untragbar finden wir etwas anderes.
Untragbar finden wir einen Politiker, der seine seinerzeitige Tätigkeit in einem Kindergarten
z.B. mit folgenden Worten dokumentiert: „Ich wasche ihnen den Popo ab. Ich kitzle sie,
sie kitzeln mich. Wir tätscheln uns.“
Den Hosenlatz geöffnet
Oder laut „Bild.de“ folgendes schriftlich festgehalten hat: „Es ist mir mehrmals passiert,
dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streich-
eln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte
mich vor Probleme. Wenn die Kinder drauf bestanden habe ich sie dennoch gestreichelt“.
Bei diesem Politiker handelt es sich um niemand Geringeren, als den Ko-Fraktionsvorsitz-
enden der Grünen/EFA im Europäischen Parlament Daniel Cohn Bendit. Sozusagen der
Chef der Grünen.
TV-Interview
Im April 1982 gab er in der französischen TV-Sendung „Apostrophes“ folgendes Inter-
view, welches Sie sich unter diesem „Youtube-Link“ ansehen können.
(Screenshot: www.youtube.com)
Cohn-Bendit zum sexuellen Verhalten von Kindern.
Sollte dieses Video und die Übersetzung authentisch und korrekt sein, stellen wir uns die
berechtigte Frage, warum sich noch kein einziger Grünpolitiker von Cohn-Bendit distanziert
hat und diesen als untragbar bezeichnet.
Plädoyer für Drogen
Aber auch zu Drogen hatte der Grüne Spitzenpolitiker ein erstaunliches Verhältnis. „Milde
Drogen, wir verteidigen das“, meinte Cohn-Bendit im selben Interview. Jetzt wird uns auch
klar, warum die offizielle Jugendorganisation der Grünen „GAJ“, sich für die „Legalisierung
von Heroin“ einsetzt. Der Obergrüne Chef-Ideologe fungiert als gelebtes Vorbild.
(Screenshot: www.youtube.com)
Offensichtlich hatte Cohn-Bendit ein wenig zuviel genascht.
Was wollen die Grünen eigentlich wirklich?
Einerseits setzen sich die Grünen für den Nichtraucherschutz ein, während sie andererseits
für die Legalisierung von Drogen sind. Der Kinderschutz ist den Grünen ebenfalls ein be-
sonderes Anliegen. Umso unverständlicher erscheint es, dass diese einem Mann wie Cohn-
Bendit huldigen und sich nicht in aller Deutlichkeit von diesem distanzieren.
Die Grünen sollten schleunigst damit beginnen vor ihrer eigenen Haustüre zu kehren. Selbst
dem naivsten Grünpolitiker muss die Serie der Wahlniederlagen in letzter Zeit, eigentlich zum
Denken geben.
Das ewige Schwingen der Nazikeule um einen politischen Gegner zu diskriminieren, kommt
bei der Wählerschaft nicht mehr an. Sollten die Grünen nicht einen radikalen Kurswechsel
vollziehen, werden sie wie das LIF in die politische Bedeutungslosigkeit verschwinden.
*****
2010-06-21
Wer ist Norbert Walter
Immer wenn sich Wahlen nähern werden auch solche Politiker fleißig, von deren Existenz
die wenigsten Menschen wissen. Da gibt es zum Beispiel den Wiener ÖVP-Gemeinderat
Norbert Walter.
Dieser übt die Tätigkeit eines „nichtamtsführenden“ Wiener Stadtrats aus. Quasi ein ar-
beitsloser Politiker. Walter emigrierte 1989, aus dem heiligen Land Tirol in die Bundeshaupt-
stadt.
Der Law and Order-Mann aus dem heiligen Land
Mein Gott Walter
Obwohl ihn in Wien kaum jemand kennt, ist er in Galtür eine lokale Größe. Er ist nämlich
der Erfinder der „Almkäseolympiade“. Seit dem Jahr 2006 keltert Norbert Walter in
Wien auch seinen eigenen Wein, den er unter dem Namen „Weingut Walter Wien“
vertreibt.
Nachdem man aber weder durch Almkäseolympiaden, noch durch Weinverkauf in Wien
zu politischen Ehren gelangen kann, musste sich Walter etwas einfallen lassen um auf sich
aufmerksam zu machen.
Moralapostel Walter
Der ÖVP-Politiker wohnt im 2. Wiener Gemeindebezirk, in der Nähe des Augartens. Was
lag also näher, als im Heimatbezirk für Anstand und Moral sorgen zu wollen. Nachfolgen-
den Zeitungsartikel haben wir in der Bezirkszeitung für die Leopoldstadt gefunden.
Da staunen wir aber dass Norbert Walter feststellt, dass es in der Nordwestbahnstrasse eine
Peepshow gibt. Der Gemeinderat ist zwar Brillenträger, dass er aber 14 Jahre lang dieses
Lokal nicht gesehen hat, obwohl er in unmittelbarer Nähe wohnt, ist schon erstaunlich.
Fotoquelle: http://www.peep69.at
Das Objekt der Begierde
Korrekt geführter Betrieb
Seit dem Jahr 1996 betreibt Wiens einzige Peepshowkette, die Peep69, diese Filiale. Die
Betreiber erfüllen alle behördlichen Auflagen und haben in 14 Jahren noch keine Probleme
mit der Polizei oder sonstigen Behörden gehabt. Die im Zeitungsartikel genannten „klei-
nen Zimmer für Prostituierte“, gehören nicht zu dem Peepshow-Unternehmen.
Walter leidet unter Info-Mangel
Erstaunlicherweise hat Norbert Walter seinen Beitrag in der falschen Zeitung veröffent-
lichen lassen. Der ÖVP-Gemeinderat macht sich zwar Sorgen wegen der Kinder, hat es
aber verabsäumt, in der Bezirkzeitung einige Seiten vorzublättern.
Da glühen die Handys
Na sieh einer an was sich dort findet. Da bläst die behaarte Omi und unter Anleitung der
Sexlehrerin darf gewichst werden. Da steht doch wortwörtlich: „Hol ihn raus, ich machs
Dir sofort“.
Sterile Fassade vs. obszöne Inserat-Angebote
Bedenkt man dass an der gesamten Auslage der Peepshow kein einziger obszöner Hinweis
angebracht ist, kann man das von diesen Inseraten wohl nicht behaupten. Während Walter
bei der völlig sterilen Fassade eine Gefahr für Kinder ortet, verliert er über die geilen Sex-
omis in der BZ kein einiges Wort.
Noch dazu wird diese Zeitung gratis und frei Haus in jeden Haushalt geliefert. Da brauchen
die Kinder nicht einmal in die Nähe der Peepshow kommen, sondern können gemütlich
von zu Hause aus, sexuelle Telefongespräche führen oder sich Termine ausmachen.
Unter dem Dach der Kirche?
Erwähnenswert ist auch, dass die Bezirkszeitung vom „Styria Verlag“ vertrieben wird. An-
geblich soll bei diesem Unternehmen die Kirche beteiligt sein. Das würde auch erklären,
warum dieser Verlag unter anderem auf religiöse Bücher spezialisiert ist.
Wenn das der Erzbischof Egon Kapellari von der Diözese Graz-Seckau wüsste, die seine
vom Styria-Verlag vertriebenen Bücher fleißig promotet. Aber möglicherweise hat man in
dieser „Diözese“ ohnehin ein eigenes Verhältnis zu Kinder.
*****
2010-06-16
Die Geisel unserer Zeit
Aids ist einer der tödlichsten Krankheiten unserer Zeit. Diese wird durch den HI-Virus aus-
gelöst. Die Übertragung des HIV kann durch Blut, Muttermilch, die Gehirn-Rückenmarks-
Flüssigkeit Liquor und die Sekrete der Genitalien (Vaginalsekret, Sperma) erfolgen.
HIV und AIDS nur durch Sex
Da ist es doch erstaunlich, dass der Aids-Referent der Caritas Internationalis, Msgr. Robert
Vitillo, bei einer Pressekonferenz kirchlicher Vertreter am Montag in Wien, folgende Mein-
ung vertrat. HIV/Aids kann nur durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität
wirkungsvoll bekämpft werden. Die anderen Infektionsmöglichkeiten hatte er bei seinem
Referat außer Acht gelassen, oder er kennt sie schlichtweg nicht.
Der Monsignore meinte, dass 80 Prozent aller Neuinfektionen mit dem HI-Virus durch sex-
uelle Kontakte passieren würden. Wir haben bei der Aids-Hilfe Wien angerufen, um uns
diese Zahl bestätigen zu lassen.
Aids-Hilfe Wien gab Auskunft
Eine sehr nette Ärztin klärte uns über den Virus, die Krankheit und deren Verlauf auf. Der
meist verbreitetste Weg der Infektion mit dem HI- Virus ist der ungeschützte Geschlechts-
verkehr mit einem HIV- Infizierten. Wissenschaftlich fundierte Angaben, für die von Vitillo
getätigte Zahl gäbe es allerdings nicht.
Nun dachten wir, dass der Kirchenmann ein Plädoyer für Präservative halten würde, um
so seine Meinung, des verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität zu untermauern.
Weit gefehlt, denn Monsignore hatte ganz andere Absichten.
Sex-Experte mit Zölibat
Keinen gewünschten Erfolg sieht der von „kathweb“ zum Experten erhobene Kirchen-
mann Vitillo, in der massenhaften Verteilung von Kondomen. Wie ein Mann der in sexueller
Enthaltsamkeit lebt, ausgerechnet ein Experte für Sexualität sein soll, ist uns schleierhaft.
Aber sei es wie es sei, die Ärztin der Aids-Hilfe Wien bestätigte, dass ein ordnungsgemäß
angewandtes Kondom, ein sicherer Schutz gegen die Übertragung des HIV ist. Das sieht
der Monsignore anders. Er plädierte für die katholische Lehre, in der sexuelle Kontakte der
Ehe vorbehalten seien und in dieser das Prinzip der Treue gelte.
Nun wenn das Vitillo als Schutz gegen eine HIV-Übertragung sieht, sollte ihm „kathweb“
schnellsten den Expertenstatus wieder aberkennen. Laut seiner Aussage können verheirat-
ete, katholische Personen den HIV nicht übertragen bekommen, da ja in der katholischen
Lehre das Prinzip der Treue gelte.
Die Aids-Rute im Fenster
Spätestens nach dieser Aussage war klar, was Monsignore wirklich beabsichtigte. Mit der
Rute „Aids“ im Fenster, versuchte er die katholisch angeordnete Enthaltsamkeit zu predi-
gen. Quasi soll den Leuten vermittelt werden, Sex vor der Ehe kann zur HIV-Übertragung
führen.
Aufgeklärte Menschen werden die Aussage des Msgr. Robert Vitillo milde belächeln. Aber
es gibt sicher genügend Leute, die auf Grund fehlender Bildung und/oder religiöser Ab-
hängigkeit, durch die erstaunlichen Worte des Kirchenmannes verunsichert werden.
Predigt für pädofile Priester
Eine derartige Predigt wie sie Vitillo tätigte, wäre besser vor Kirchenmännern angebracht,
welche pädofile Neigungen hegen. Diesen könnte er noch zusätzlich anraten zu onanieren,
anstatt Kinder zu missbrauchen, falls sie der Teufel in Gestalt der sexuellen Lust überfällt.
Aber das mit dem Onanieren hat auch seinen Haken. Angeblich bekommt man ja davon
Rückenmarkschwund und Gehirnerweichung. Wenn wir so einige Aussagen von Vitillo
durchlesen, drängt sich uns ein leiser Verdacht auf.
*****
2010-06-15
Wiedereinstellung unmöglich
Es ist kaum anzunehmen, dass ein(e) Kindergärtner(in) oder Lehrer(in), der/die Gewalt
gegen Kinder ausgeübt hat und dafür auch strafrechtlich verurteilt wurde, je wieder von
seinem/ihrem weltlichen Dienstgeber auf Kinder „losgelassen“ wird.
Selbst wenn ein psychologisches Gutachten bestätigen würde, dass von dieser Person keine
Gefahr mehr gegen Kinder ausgeht, würde jeder weltliche Dienstgeber aus Gründen der Ver-
antwortung von so einem Schritt absehen.
Papst bittet Missbrauchsopfer um Verzeihung
Erst heute bat Papst Benedikt XVI. die Opfer der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche
um Verzeihung. In einer Messe im Vatikan meinte der Oberhirte der röm.kath. Kirche, er bitte
Gott und die Opfer um Vergebung.
Es seien Sünden von Priestern ans Licht gebracht worden und der Skandal rufe nach einer
Reinigung der Kirche, waren ebenfalls die Worte des Kirchenoberhauptes. Speziell den
Missbrauchsopfern wird der Mund vor Staunen offen bleiben, wenn sie nachfolgende Zei-
len lesen, die wir hier wörtlich aus der Webseite der „Diözese Graz-Seckau“ wiedergeben.
Erstaunliches Statement
Im Zusammenhang mit der Aufdeckung der Verletzungen vor allem von Jugendlichen und
Kindern durch sexuelle oder andere Gewalt wurde wiederholt der Vorwurf erhoben, man
habe kirchlicherseits Täter lediglich an einen anderen Ort versetzt, statt sich einem solchen
Problem offen zu stellen. Dementsprechend hat die Diözesanleitung zwei steirische Pfarr-
seelsorger, die vor zwölf bzw. vor zwanzig Jahren straffällig geworden sind, auch zum
Schutz vor nichtqualifizierten Beurteilungen vorläufig von ihrem Dienst freigestellt, um zu
klären, ob auch nach den heute geltenden strengen Kriterien ein Rückfall ausgeschlos-
sen werden kann.
Im Klartext heißt dies, dass die Diözesanleitung die beiden Priester aus Schutz vor nicht-
qualifizierten Beurteilungen und nicht um Kinder zu schützen, vorläufig vom Dienst frei-
gestellt hat.
Erstaunlich finden wir auch, dass erst jetzt strenge Kriterien gelten, die einen Rückfall
auschliessen. Dass bedeutet, dass man dies in früheren Zeiten offensichtlich lockerer
gesehen hat. Die zahlreichen Mißbrauchsfälle in der Kirche haben dies ohnehin unter
Beweis gestellt. Aber die Diözesanleitung legt noch einen drauf und verkündet weitere
Erstaunlichkeiten auf ihrer Webseite.
Dienst unter Aufsicht
Die beiden Seelsorger kehren nun mit 13. Juni 2010 in ihre bisherigen Pfarren zurück,
werden aber bei ihrer Tätigkeit durch den Diözesanvisitator gemeinsam mit dem zustän-
digen Dechant begleitet. Das Arbeitsjahr 2010/2011 wird eine Zeit besonders achtsamer
Erprobung dafür sein, ob diese Seelsorger die Leitung der ihnen anvertrauten Pfarren
so wahrnehmen können, dass Spaltungen ausbleiben oder überwunden werden und
dass die Amts- und Lebensführung dieser Priester klar und voll der kirchlichen Ordnung
entspricht. Andernfalls wird die Diözese eine neue Regelung treffen.
Learning by Doing
Nun werden die beiden Seelsorger wieder auf Kinder losgelassen. Um zu verhindern
dass sie in ihr „altes Schema“ zurückfallen, wird ihnen ein Aufpasser zur Seite gestellt.
Unter dem Motto „learning by doing“ wird beobachtet werden, ob die betroffenen Priester
ihre Dienst so versehen, wie es eigentlich vorgesehen ist.
Schön finden wir auch dass die Diözese einräumt eine neue Regelung treffen zu wollen,
falls dies nicht so sein sollte. Schade dass man diese „neue Regelung“ nicht näher defi-
niert hat. Auch schweigt sich die Diözesanleitung darüber aus, wie sie ihren Feldver-
such eventuell zukünftigen Opfern erklären will.
Nicht lernfähig
Wie wenig die Diözese Graz-Seckau aus den vergangenen Missbrauchsfällen und ihren
Folgen gelernt hat, beweisen auch folgende Zeilen, welche auf ihrer Webseite zu finden
sind.
Die jetzt getroffene und unter klaren Bedingungen stehende Entscheidung beruht auf stren-
gen Regeln für den Schutz von Menschen vor Übergriffen seitens kirchlicher Verantwort-
licher und ist zugleich auch ein Beitrag zu einer oft eingeforderten „Kultur des Verzeihens“.
Eine Entscheidung die auf dem Schutz von Menschen beruht, würde anders aussehen.
Nämlich dass die beiden Priester bis zu ihrer Pensionierung in irgendeiner Klosterbiblio-
thek Bücher abstauben und nie mehr mit Kindern in Berührung kommen.
Verzeihung gilt für die Opfer
Das mit der eingeforderten „Kultur des Verzeihens“ dürften die verantwortlichen Herren
der Diözese Graz-Seckau ein wenig missverstanden haben. Ihr Chef im Vatikan hat näm-
lich die Opfer um Verzeihung gebeten.
Für die missbrauchten Opfer sollte die „Kultur des Verzeihens“ gelten und nicht für ihre
Peiniger.
*****
2010-06-11
Dümmer als dumm
Diese Geschichte ist so erstaunlich dumm, dass wir nicht herumkommen diese wiederzu-
geben. Ein Schwarzafrikaner aus Kamerun hausierte mit folgender Story. Er sei der Sohn
des ehemaligen Finanzministers seines Heimatlandes und habe aus politischen Gründen
flüchten müssen.
Es sei ihm aber gelungen sein Vermögen, umgerechnet etwa 3,2 Millionen Euro, aus
der Heimat mitzunehmen. In Wien versuchte der Mann aus Kamerun einen Betrug abzu-
ziehen, auf den nicht einmal der(die) Dümmste hineingefallen wäre.
Geldwäsche erforderlich
Er wies etlichen Personen einen Koffer voll schwarzer Papierschnitzel vor und behauptete,
er habe aus Sicherheitsgründen das Geld schwarz einfärben müssen. Nun benötige er rund
80.000,- Euro für eine spezielle Chemikalie, um die Banknoten wieder reinwaschen zu
können.
Niemand fiel auf dieses plumpe Lügenmärchen und die versprochene Provisionszahlung
hinein. Ein offenbar profilierungssüchtiger, verdeckter Ermittler der Polizei sah darin den
Kriminalfall seines Lebens. Er gab sich als Interessent aus und als die erste Rate der Zahl-
ung über die Bühne gehen sollte, klickten die Handschellen.
Erstaunliche Urteile
Nun bekam der Kameruner die Rechnung präsentiert. Für eine Geschichte die eigentlich ins
Reich der Dummheit zu verweisen wäre, fasste er vor Gericht 2 Jahre Haft aus. Davon waren
acht Monate unbedingt, welche er absitzen muss.
Da ist es doch erstaunlich, dass ein pädofiler Pfarrer, der bereits 6 Jahre lang Kinderpornos
verbreitet hatte, vor 5 Tagen lediglich acht Monate bedingt ausfasste und damit keinen ein-
zigen Tag sitzen muss.
Milde für Pädofile
In Anbetracht dieses Urteils, wo für verbreiten und tauschen von Kinderpornos, sowie der
Besuch von einschlägigen Chatrooms über etliche Jahre hinweg nur eine bedingte Haftstrafe
verhängt wurde, ist dass Urteil gegen den Kameruner bezüglich des ausgesprochenen Straf-
ausmaßes, ein glattes Fehlurteil.
Der pädofile Gottesmann hatte mit seinem Verhalten Kinder geschädigt, da die Fotos und
Filme ja angefertigt werden mussten. Der Mann aus Kamerun hatte zwar einen Betrug vor,
den er jedoch derart stümperhaft und unglaubwürdig aufzog, dass ohnehin niemand darauf
hineingefallen war.
Angesichts dieser Urteile stellt sich die berechtigte Frage, warum lassen Gerichte bei Kinder-
porno-Delikten, immer wieder eine derart erstaunliche Milde walten. Vergleicht man die zwei
obigen Urteile könnte man direkt zur irrigen Meinung gelangen, dass Kinderpornografie ein
Kavaliersdelikt ist.
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2010-06-08