Erstaunliche Kontrollorte
Gegen Vignettenkontrollen der Asfinag ist prinzipiell nichts einzuwenden, denn diese Kon-
trollen gehören zum Aufgabengebiet des staatlichen Autobahnbetreibers. Es kann auch
nicht angehen, dass einige wenige Autofahrer glauben sie könnten sich der Mautpflicht
entziehen, während andere brav ihren Obulus entrichten.
Allerdings sind die Kontrollmethoden, genauer gesagt die Örtlichkeiten an denen die Maut-
sheriffs ihre Kontrollen durchführen, nicht immer mit der Verkehrssicherheit vereinbar. In
unserem Beitrag „Asfinag-Kontrolle verursachte Verkehrschaos“ haben wir über so eine
Situation berichtet und dachten, dass diese nicht zu mehr topen wäre. Da befanden wir uns
leider im Irrtum.
Am gestrigen Tage gegen 13:00 Uhr, führte eine Truppe der Asfinag eine Vignettenkontrolle
auf der A4-Ostautobahn in Richtung Ungarn durch. An und für sich wäre daran nichts be-
sonders, wenn nicht die Auswahl des Kontrollortes in der Tat äußerst gefährlich gewesen
wäre.
Dieser war nämlich in einer Kurve der dort 3-spurigen Autobahn. Urplötzlich standen dem
herannahenden Autoverkehr statt drei Fahrspuren nur mehr eine zur Verfügung. Vor Ort kam
es sogar vereinzelt zu Notbremsungen, da die Mautsheriffs offenbar in ihrem Diensteifer ver-
gaßen, die erhebliche Verengung der Autobahn rechtzeitig und ausreichend anzukündigen.
Erst in der Kurve wurden die Autofahrer von diesem Zustand überrascht und standen vor voll-
endeter Tatsache.

Foto: (c)erstaunlich.at
Wie man am obigen Foto zweifelsfrei erkennen kann, liegt die Straßensperre (Verengung)
inmitten einer Kurve. Zwei Dienstfahrzeuge der Asfinag blockieren die 2. und 3. Fahrspur.
Die Pylonenreihe zur Kennzeichnung der 1. Fahrspur endet neben der Beifahrertüre, des in
der 2. Fahrspur abgestellten Asfinag-Autos. Dann befindet sich noch ein einzelnes Verkehrs-
hütchen seitlich des Fahrzeughecks, des in der 3. Fahrspur abgestellten Wagens. Zirka eine
Wagenlänge hinter diesem wurde noch ein Pannendreieck (einsam und verlassen) an die an
die bauliche Trennung der Autobahn gestellt.
So hat die Sicherungsmaßnahme der Asfinag-Truppe am gestrigen Tage ausgesehen. An-
statt den Vorschriften der StVo Rechnung zu tragen und das von ihnen selbst produzierte
Verkehrshinderniss ausreichend und zeitgerecht anzukündigen, hatte man auf diesen Schritt
offenbar großzügig verzichtet.
Das besagt der § 89 Abs.2 der Straßenverkehrsordnung
Ist ein mehrspuriges Fahrzeug auf einer Freilandstraße auf einer unübersichtlichen Straßen-
stelle, bei durch Witterung bedingter schlechter Sicht, Dämmerung oder Dunkelheit zum Still-
stand gelangt, so hat der Lenker diesen Umstand unverzüglich den Lenkern anderer, auf
dem verlegten Fahrstreifen herannahender Fahrzeuge durch das Aufstellen einer nach den
kraftfahrrechtlichen Vorschriften genehmigten Warneinrichtung anzuzeigen. Diese Warnein-
richtung ist auf dem verlegten Fahrstreifen in der Richtung des ankommenden Verkehrs in
einer der verkehrssicherheit entsprechenden Entfernung von dem zum Stillstand gelangten
Fahrzeug aufzustellen, damit sich die Lenker herannahender Fahrzeuge rechtzeitig auf das
Verkehrshindernis einstellen können.
Verkehrsexperten sprechen von einer ordnungsgemäßen Absicherung dann, wenn auf Auto-
bahnen mindestens 100 bis 200 Meter vor dem Hinderniss der herannahende Verkehr aus-
reichend gewarnt wird. Das war an dieser Örtlichkeit definitiv nicht der Fall, wie unser Foto
einwandfrei unter Beweis stellt.
Asfinag-Kontrollen unter Polizeiaufsicht stellen
Möglicherweise waren die Mautsheriffs auch nicht in Kenntnis der gesetzlichen Bestimmung
der StVo und den Aussagen der Verkehrsexperten. Selbst die Polizei sichert bei Planquad-
raten ihre Straßensperren (Verengungen) ausreichend und gut sichtbar ab, obwohl damit
ein gewisser Überraschungeffekt verloren geht.
Wie böse Zungen behaupten befinden sich unter den Mautsheriffs zahlreiche gescheiterte
Polizisten und solche Personen die gerne Polizist geworden wären, aber nicht die not-
wendige Qualifikation dazu erbrachten. Im Sinne der Verkehrssicherheit wäre es vielleicht
angebracht, den Mannen der Asfinag einen „echten“ Polizeibeamten zur Seite zu stellen, der
sie bei den Sicherungsmaßnahmen berät.
Kuriosum am Rande der Geschichte. Zirka 2 Kilometer nach dem Asfinag-Kontrollort auf der
A4, befindet sich der aufgelassenen Grenzübergang Nickelsdorf. Dieser verfügt über einen
großzügigen Parkplatz, welcher auf einer schnurgeraden Fahrbahn anzufahren ist. An dieser
Örtlichkeit wäre es ohne jegliche Gefährdung von Verkehrsteilnehmer leicht möglich gewe-
sen, diese Vignettenkontrolle durchzuführen.
*****
2011-05-08
Homosexuelle bleiben gerne unter sich
Dass lesbische Frauen in fast allen Lebenslagen gerne unter sich bleiben wollen, können
wir verstehen. Es könnte doch passieren, dass sich ein Hetero-Mann in Unkenntnis der
geschlechtlichen Orientierung einer Lesbe herausnimmt, diese beispielsweise in einem
Kaffeehaus zwecks Flirtversuch anzusprechen.
Aber auch Schwule bleiben gerne unter sich und grenzen heterosexuelle Menschen aus
ihren Aktivitäten aus, wie unser Beitrag „Badefreude für schwule Männer“ unter Beweis stellt.
Aber auch das können wir verstehen. Es ist schon in Ordnung, dass es eigene Bars, Saunen,
Schwimmbäder udgl. für schwule Männer gibt. Es könnte ja immerhin zum Austausch von
Zärtlichkeiten kommen. Und so ein Zungenkuss zwischen schwulen Männern könnte im Auge
eines Hetero-Mannes weh tun.
Aber oft sind Trennungen aus praktischen Gründen von Nöten. Beispielsweise beim Erlernen
einer Sprache. Da ist es klar und für jedermann(frau) verständlich, dass es für Türken, Rumä-
nen usw. getrennte Sprachkurse geben muß. Was sollte auch ein Türke in einem Deutsch-
Sprachkurs für Rumänen suchen?
Trennung nach geschlechtlicher Orientierung
Bei Sprachkursen unter erwachsenen Menschen findet normalerweise keine Trennung nach
dem Geschlecht statt. Daher waren wir äußerst erstaunt, als wir auf die Webseite „Flamingo-
languages“ gestoßen sind. Denn dort erfolgt sogar eine Trennung nach der geschlechtlichen
Orientierung.



Screens: Flamingolanguages
Der Kurs-Veranstalter verspricht, dass alles auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gay-Com-
munity abgestimmt ist. Da sind wir etwas ratlos, denn welche besondere Wünsche haben
Schwule, wenn sie die deutsche Sprache erlernen? Vielleicht nebenbei ein wenig fremd-
sprachlichen Unterricht in französisch und griechisch? Wir meinen damit natürlich die Spra-
chen und ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt.
Interessant ist auch die Tatsache, dass auf der gesamten Webseite von Flamingolanguages
keine Adresse der Sprachschule angegeben ist. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass
sich diese unweit des sehenswerten Schlosses Belvedere und daher in einer äusserst zent-
ralen Lage in einem noblen Viertel befindet. Vielleicht soll es ja auch ein Geheimtip bleiben
um zu verhindern, dass sich homophobe Heteros zum Deutschkurs anmelden.
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2011-05-07
Atom-Reaktoren abschalten
Im Beitrag „Rote Atompolitik“ haben wir über die ablehnende Haltung der Wiener Umwelt-
stadträtin Sima, gegenüber Atomreaktoren berichtet. Mittels eines Schreibens, das jeder
Wiener Haushalt erhielt, fordert Ulli Sima die Abschaltung von Atomreaktoren.
Eine sehr vernünftige Einstellung der Wiener Umweltstadträtin. Alle Atomreaktoren sind ge-
fährlich und seit Fukushima ist einwandfrei bewiesen, dass der Mensch atomare Technik
nicht beherrscht. Hoffentlich meinte Ulli Sima auch jenen Atomreaktor, welcher mitten in
Wien steht.
Atom-Reaktor mitten in Wien
Sie wußten nicht dass es in Wien einen Atomreaktor gibt? Macht nichts, denn dieser Um-
stand ist den wenigsten Wiener(innen) bekannt. An der Adresse Wien 2., Stadion Allee 2 mit
der Ecke Schüttelstraße 115 befindet sich das Atominstitut der österreichischen Universitäten.
Im Gebäudekomplex des Atominstitutes ist ein Atomreaktor des Typs TRIGA Mark-II, halb
unterirdisch untergebracht. Wie auch auf der „Webseite des Institutes“ nachlesbar ist, wurde
dieser Reaktor in den Jahren 1959 bis 1962 von der Firma General Atomic, San Diego/CA,
U.S.A., errichtet und am 7.März 1962 erstmals kritisch. Seither ist der Reaktor ohne längere
Stillstandszeiten durchschnittlich 220 Tage pro Jahr in Betrieb.
Aus dem schliessen wir, dass der Reaktor in den restlich verbliebenen 145 Tagen im Jahr
herunter- und dann wieder hochgefahren wird. Bedenkt man dass es bei diesen Vorgängen
zu den meisten Pannen kommt (Atomkatastrophe in Tschernobyl) kann man davon ausgehen,
dass die angrenzende Bevölkerung während dieser Handlungen massiv gefährdet ist. Ein
Atomreaktor kann eben nicht wie ein Radio per Schalter einfach ein- und ausgeschaltet wer-
den.
Castor per Post und Kühlwasser in den Donaukanal
Weiters wird auf der „Webseite des Atominstitutes“ angegeben, sollten die Brennelemente
einmal nicht mehr verwendbar sein, so werden sie an die U.S.A. zurückgestellt. Bei aller
Fantasie können wir uns einen Castortransport zwischen Wien und den USA schwerlich
vorstellen. Aber wer weiß schon, was man heutzutage alles mit der Post versenden kann.
Der Atom-Reaktor hat eine maximale Dauerleistung von 250 kWth. Damit könnten rund
2.500 Haushalte mit Strom versorgt werden. Die erzeugte Wärme wird teils mit destilliertes
Wasser (Primärkühlkreislauf) und Brunnenwasser (Sekundärkühlkreis) über einen Wärme-
austauscher abgekühlt. Das Kühlwasser wird dann, man höre und staune, in den Donau-
kanal ableitet.

Screen: http://www.ati.ac.at/
Wurden vereinzelte Aussagen von Anglern über verstrahlte Fische im Donaukanal stets in
den Bereich des Anglerlateins verwiesen, sind wir uns jetzt nicht mehr so sicher. Möglicher-
weise ist das abgeleitete Kühlwasser leicht kontaminiert.
Völlig ungeschützte Anlage
Die Tatsache dass auf der Webseite des Atominstitutes eine komplette technische Beschreib-
ung, sowie ausführliche Pläne des Reaktors (mehrsprachig) zum „Download“ bereit stehen,
haben uns dazu veranlasst die Sicherheiteinrichtungen dieser Anstalt genauer unter die Lupe
zu nehmen.
Das gesamte Gelände des Atominstitutes der österreichischen Universitäten ist für jedermann
-(frau) ungehindert zu betreten. Sperrangelweit geöffnete Tore würden für potentielle Attentäter
-(innen) eine willkommene Einladung bedeuten. Vis a vis auf der anderen Straßenseite des
Institutes stand zwar ein Funkstreifenwagen auf dem Gehsteig geparkt, aber von den Gesetzes-
hütern fehlte jegliche Spur.

Foto: (c)erstaunlich.at
Unmittelbar vor der Grundstückeinfahrt konnten wir ein Motorrad ausfindig machen, deren
Halter möglicherweise zum Schutz der Anlage abgestellt wurde. Oder er hat den unüberseh-
baren Hinweis „BMI“ nur zur Vermeidung von Strafmandaten an der Frontscheibe angebracht.

Fotos: (c)erstaunlich.at
Beim Eingang in der Stadion Allee 2 (der ungehindert zu passieren ist) weist ein Schild darauf
hin, dass man sich beim Portier anmelden möge.

Fotos: (c)erstaunlich.at
Über den besagten Eingang gelangt man ungehindert zur Gasdruckregleranlage des Insti-
tutes. Ein potentieller Attentäter würde in diesem Fall sogar nur eine kleine Menge Sprengstoff
benötigen, um die ganze Anlage samt Reaktor in die Luft zu jagen. Dem freien Zugang zur
Gasdruckregleranlage sei Dank.

Fotos: (c)erstaunlich.at
Will man aber ins Innere des Gebäudekomplexes gelangen, führt kein Weg am Portier vor-
bei. Ein etwas älterer, weißhaariger und sehr freundlicher Mann versieht dort seinen Dienst.
Erzählt man diesem eine Geschichte man müsse zum Professor XY um sich etwas abzuholen,
weist dieser hilfsbereit den Weg in die heiligen Hallen, ohne nach einem Ausweis zu fragen.
Ist man nun im Gebäudeinneren, kann man sich völlig frei und ungehindert bewegen. Wichtig
ist nur, dass man die dort anwesenden Personen höflich grüßt und mit Herr oder Frau Kolleg(in)
anspricht. Dann werden einem sogar Türen zu Räumlichkeiten geöffnet, zu denen ein Nor-
malsterblicher keinen Zugang hat. Hat man genug Zeit und Chuzpe, gelingt es einem auch
irgendwann zum Objekt seiner Begierde vorzudringen.

Fotos: (c)erstaunlich.at
Schmutzige Bombe frei Haus
Wir haben uns mit einem Spezialisten unterhalten, welcher den Reaktor-Typ kennt. Sollte
dieser tatsächlich explodieren, kommt es natürlich nicht zu einer Katastrophe wie in Tscher-
nobyl oder Fukushima. Allerdings hätte eine Explosion die Auswirkung einer sogenannten
„schmutzigen Bombe“. Je nach Windrichtung würde sich die radioaktive Wolke in Wiener
Wohngebiete bewegen. Besonders gefährdet wären hier die Bezirke 2., 3., und 11.
Bedenkt man welche Unsummen in Sicherheitsmaßnahmen gegen den Terrorismus inves-
tiert werden ist es erstaunlich, dass die Anlage zu diesem Atomreaktor völlig ungeschützt
und für jedermann(frau) ungehindert zu betreten ist. In diesem Fall bräuchten sich potentielle
Terroristen nicht einmal eine „schmutzige Bombe bauen“, denn diese wird ihnen in Wien frei
Haus serviert.
*****
2011-05-06
Grüne werben für Drogen
Die grüne Sozialsprecherin Birgit Hebein fordert im Rahmen des heurigen internationalen
Hanfwandertages eine Enttabuisierung und sachliche Diskussion um tatsächliche Wirk-
ungen und Folgen von Cannabis. So steht es wörtlich auf der Webseite von „DIE GRÜNEN
WIEN“.
Dass die grüne Sozialsprecherin Hebein die Demonstration von Drogenbefürwortern unter-
stützt, ist nicht weiter verwunderlich. Immerhin fordern die Grünen ja schon seit langer Zeit
die Gleichstellung von Cannabis mit legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin. Verwunder-
lich ist allerdings die Tatsache, dass sich die Grünen nun plötzlich für Drogenprävention
einsetzen wollen. Das glaubt ihnen nämlich keiner.
Erstaunlich dass Birgit Hebein nicht über die tatsächlichen Wirkungen und Folgen von
Cannabis informiert ist. Dies schliessen wir aus der Tatsache, dass sie in der selbigen Aus-
sendung die Freigabe von Cannabis als Ziel nennt. Diese erstaunliche Aussage begründet
sie damit, dass durch die Freigabe eine Trennung des Cannabis-Handels von den Märkten
für andere Drogen sowie die Eindämmung der Beschaffungskriminalität stattfinden soll.
Ein derartig unsinniges Plädoyer für die Freigabe von Cannabis haben wir noch nie gelesen.
Die Droge Cannabis ist am Markt derart günstig erhältlich, sodass diese mit einer eventuellen
Beschaffungskriminalität nicht in Verbindung gebracht werden kann. Allerdings richtet die an-
geblich so harmlose Droge, schwere gesundheitliche Schäden an. Falls Frau Hebein nicht in
Kenntnis deren ist, wollen wir sie hiermit über die Auswirkungen des Genusses von Cannabis
informieren.
Die chronische Wirkung von Marihuana auf die Denkleistung
Die akute Wirkung von Marihuana auf Denkfunktionen ist bekannt und in ihren wesentlichen
Ausprägungen in der wissenschaftlichen Cannabisforschung unumstritten. Anders sieht es
aus mit möglichen langzeitigen Beeinträchtigungen der Wahrnehmungs- und Denkfunktionen
durch einen langzeitigen Konsum.
Bisher gibt es erst eine Längsschnittuntersuchung zu diesem Thema aus dem Jahre 1999,
daneben eine Anzahl von Querschnittstudien, durch die man sich Antworten auf diese Frage
erhofft.
Zu den bekannten Erfahrungen des Cannabisrausches zählen Effekte auf Wahrnehmungs-
und Denkfunktionen. Dazu gehören Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzent-
rationsfähigkeit und Aufmerksamkeit, Veränderungen der Denkprozesse mit assoziativer
Lockerung, Veränderung der Wahrnehmung sensorischer Reize (Schmecken, Riechen,
Sehen, Hören, Tasten) und der Zeitwahrnehmung.
Diese Effekte zählen zum Teil zu den vom Cannabiskonsumenten erwünschten Aspekten
des Cannabisrausches und führen andererseits dazu, dass die Fähigkeit zur Ausführung
von Tätigkeiten, welche Konzentration, Aufmerksamkeit und zielgerichtetes Denken erford-
ern, wie beispielsweise Autofahren oder die Bewältigung anspruchsvoller mentaler Auf-
gaben, während des akuten Rausches herabgesetzt ist.
Quelle: Dr. Franjo Grotenhermen
Lungenschäden durch Cannabis
Langjähriger Cannabis-Konsum kann die Lunge schwer schädigen. Dies ist das Fazit
einer Studie des Universitätsspitals Bern.
Unter den Patienten, die in den letzten Jahren am Inselspital wegen Lungenkollaps (symp-
tomatischer spontaner Pneumothorax, SSP) und Lungenemphysem operiert werden muss-
ten, befanden sich etliche junge Menschen mit fortgeschrittener Zerstörung des Lungen-
gewebes.
Die Lunge bildet zuerst große Blasen, danach platzt eine dieser Blasen und die Lunge kol-
labiert, weil sie wegen der ausgetretenen Luft nicht mehr genug Platz zum Atmen hat. Die-
ses bullöse Lungenemphysem kam in dieser ausgeprägten Form früher bei jungen Patien-
ten nicht vor.
Prof. Ralph Schmid, Chefarzt und Direktor der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie am Insel-
spital Bern, ging mit seinem Team über zweieinhalb Jahren diesem Phänomen nach. Seine
Studie wird in diesen Tagen im European Journal of Cardio-thoracic Surgery (Europäische
Zeitschrift für Herz- und Thoraxchirurgie) veröffentlicht.
102 Patienten untersucht
17 der jungen SSP-Patienten – 16 Männer und eine Frau, Durchschnittsalter 27, alles Can-
nabis-Konsumenten – wurden im Rahmen der Berner Studie systematisch untersucht. Die
Forscher sprachen mit den Patienten, durchleuchteten den Brustkorb mit Röntgen und
Computertomographie, studierten die Krankengeschichte, prüften die Lungenfunktion und
untersuchten Gewebeproben der Lunge im Labor.
Die gleichen Untersuchungen wurden an einer Kontrollgruppe von 85 Nicht-Cannabiskon-
sumenten (Durchschnittsalter 24 Jahre) durchgeführt. Die Resultate wurden danach mit
jenen einer früheren Untersuchung an 75 SSP-Patienten verglichen.
Regelmässiger Cannabis-Konsum
Die 17 Untersuchten hatten im Schnitt während 8,8 Jahren täglich 6 Joints und während
durchschnittlich 11,8 Jahren täglich Zigaretten geraucht. Welche der inhalierten schädig-
enden Substanzen im Rauch für den ausgeprägten Lungenschaden verantwortlich ist, ist
bisher unklar. Nachgewiesen wurden von den Wissenschaftern Cannabis-Fasern, die aus
den ungefilterten Joints direkt in die Lunge gelangen und dort als Entzündungsherde wirken.
In der Kontrollgruppe mit Patienten im gleichen Alter trat kein Lungenemphysem auf, ob-
schon sich in dieser Gruppe 74 regelmäßige Tabak-Raucher befanden.
Prof. Schmids Fazit: „Die Dosis macht das Gift: Wer jahrelang regelmäßig, insbesondere täg-
lich, Cannabis konsumiert, muss mit schweren Lungenschädigungen und Atembehinderung-
en rechnen. “ Angesichts der Verbreitung des Cannabis-Konsums warnt der Berner Thorax-
chirurg auch vor den gesundheitspolitischen bzw. finanziellen Folgen.
Quelle: Universitätsspital Bern
Informieren statt Drogenfreigabe fordern
Diese zwei Berichte, wie wir sie im Original (mit Quellenangabe) in unseren Beitrag kopiert
haben, stammen von einem namhaften Arzt und einer bekannten Klinik. Solche medizin-
ischen Aussendungen finden sich zahlreich im Internet. Wir können der grünen Sozial-
sprecherin Birgit Hebein nur anraten, sich diese aufmerksam durchzulesen.
Auch allen anderen grünen Politikern oder sonstigen Volksvertretern dieses Couleurs, wel-
che dieses Rauschgift so verharmlosen und eine Legalisierung dafür fordern, kann ebenfalls
nur ans Herz gelegt werden sich mit der Materie eingehend auseinander zu setzen. Es ist
absolut verantwortungslos Werbung für Cannabis und Marihuana zu betreiben.
Eine Freigabe der verbotenen Droge Cannabis würde zu einem sprunghaften Konsuman-
stieg führen und hätte fatale volksgesundheitliche Schäden zur Folge. Angesichts der er-
staunlichen Drogenpolitik der Grünen fragen wir uns schon, wie regierungsfähig diese sind.
Denn die Verharmlosung von Drogen und deren Freigabeforderung ist verantwortungslos
und kontraproduktiv.
*****
2011-05-05
Die Tötung von Laden wirft Fragen auf
Wir weinen dem Terroristen-Chef, Osama bin Laden, keine Träne nach. Der Mann war für
den Tod tausender unschuldiger Menschen verantwortlich. Auch wenn es eine gezielte Hin-
richtung gewesen ist und die Festnahme des Terror-Chefs nie geplant war, so wie es die
amerikanische Regierung Glauben machen will.
Aber selbst wenn wir die Person „Osama bin Laden“ ausser Acht lassen, wirft dessen ge-
zielte Tötung interessante Fragen auf. Darf ein Schwerverbrecher und Mörder auch ohne
Prozess hingerichtet werden? Wer hat das Recht zu bestimmen, ob und wann eine Person
gezielt getötet werden darf, obwohl diese gerichtlich nicht dazu verurteilt wurde?
Wäre Osama bin Laden von einem konkurrierenden Clanmitglied getötet worden, so hätte
jede demokratisch eingestellte Person vermutlich gesagt: „Was soll’s, die kennen ja keine
Rechtsstaatlichkeit und agieren nach dem Recht des Stärkeren“.
Wer hat die Lizenz zum Töten?
Was uns in diesem Fall etwas nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass die gezielte Töt-
ung von Osama bin Laden von der Regierung der USA angeordnet und einem staatseig-
enen Spezialkommando durchgeführt wurde. Sind es doch gerade die USA, welche sich
als Hüter und Beschützer demokratischer Werte und Rechtsstaatlichkeit ausgeben.
In jedem demokratischen Staatsgefüge ist es verboten einen anderen Menschen vorsätz-
lich zu töten, selbst wenn es höheren Interessen dient. Also besteht kein Zweifel, dass
die vorsätzliche Tötung eines Menschen in demokratischen Ländern verboten ist und auch
geahndet wird. Dies dürfte auf internationaler Ebene offenbar nicht der Fall sein.
Aussagen von demokratischen Politiker(innen)
Erstaunlich sind auch Aussagen so einiger österreichischer Politiker zur Tötung von Osama
bin Laden. Uns ist schon klar, dass die Tötung des Terror-Chefs kaum eine demokratisch
eingestellte Person in Trauer verfallen lässt. Allerdings in Anbetracht dessen, dass es sich
bei diesen Herrschaften um Personen handelt, welche auf Demokratie und Rechtsstaatlich-
keit Wert legen, sind wir jedoch ein wenig erstaunt.
Bundeskanzler Faymann: „Ich hoffe, dass mit diesem Schritt das internationale Terrornetz-
werk deutlich geschwächt wurde“. (Zitatquelle: oe24.at)
Vizekanzler Spindelegger: „Das ist ein wichtiger Erfolg im weltweiten Kampf gegen den
Terrorismus“. (Zitatquelle: oe24.at)
Außenpolitischer Sprecher der Grünen, Alexander Van der Bellen: „Der Tod von Osama
bin Laden ist ein weiterer Erfolg der Terrorbekämpfung, der hoffentlich al-Kaida schwächen
wird“. (Zitatquelle: gruene.at)
Allerdings sind unsere Politiker Waisenknaben gegen die deutsche Bundeskanzlerin
Angela Merkel. Diese meinte sogar: „Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Osama
bin Laden zu töten“. (Zitatquelle: derstandard.at)
Der König ist tot, es lebe der König
Wie bereits eingangs erwähnt, weinen wir dem Terror-Chef und Mörder, Osama bin Laden,
keine Träne nach. Der Mann hat zum Schwert gegriffen und ist durch das Schwert um-
gekommen. Allerdings glauben wir aber nicht, dass durch seinen Tod der internationale
Terror abnehmen wird. Es werden bereits ausreichend Nachfolger in den Startlöchern
verharren. Möglicherweise wird es einen kurzen internen Streit geben, aber wir sind uns
absolut sicher, dass es demnächst einen neuen Osama bin Laden geben wird.
Im Schlusswort können wir es uns nicht verkneifen, auf die Beiträge „Spenden für Terror-
Camps TEIL 1 und TEIL 2„ und „Osama bin Laden lässt danken“ zu verweisen. Wir haben
bereits zum damaligen Zeitpunkt darauf hingewiesen, dass die Flutopfer-Spenden für
Pakistan dem Terror-Chef Osama bin Laden zugute kommen werden.
Wie recht wir mit dieser Annahme gehabt haben wird nun dadurch bewiesen, dass sich
Pakistan als großzügiges Gastgeberland für den international gesuchten Terror-Chef
erwiesen hat. Welche Summen wurden von den gespendeten Geldern wohl für den Auf-
enthalt von Osama bin Laden abgezweigt? Und wieviel floßen in die zahlreichen Terror-
Camps in Pakistan?
*****
2011-05-04
Blog-Empfehlung
Vom befreundeten Blog-Betreiber Freddy Rabak, wurde an uns nachfolgende Blog-Empfehl-
ung abgegeben.

http://ruthwitt.wordpress.com/
Die junge Frau hat einen erstaunlich frischen Schreibstil. Uns gefällt besonders, dass sie
schreibt wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Wir hoffen dass ihre Beiträge für eine bessere
Welt beitragen, denn dies ist nämlich ihr Motto. Jedenfalls kann man diesen Blog mit guten
Gewissen weiter empfehlen.
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2011-05-03
Casinos Austria lädt ein
Casinos Austria und die Österreichischen Lotterien laden am 5. und 6. Mai 2011 zur
Responsible Gaming Academy ins Studio 44, in Wien 3., Rennweg 44 ein. Im Fokus
dieser Veranstaltung stehen Onlinegaming und frühzeitige Erkennung sowie Therapie
von Spielsucht.
An und für sich nichts besonderes, wenn nicht die Tatsache bestehen würde, dass sich
Casinos Austria und die Österreichischen Lotterien selbst als weltweit führend im Be-
reich des Spielerschutzes titulieren würden. Offenbar um diese Selbstbeweihräucherung
zu unterstreichen, wurden zum Responsible Gaming Academy einige handverlesene Ex-
perten eingeladen.
Der Bock lobt sich als Gärtner
Aber zurück zur Eigenfestellung des Spielerschutzes von Casinos Austria und den Öster-
reichischen Lotterien. Dies wäre in etwa vergleichbar, wenn sich ein Tabakkonzern damit
brüsten würde, er sei weltweit beim Raucherschutz führend. Das gleiche abstruse Beispiel
gilt natürlich auch für Hersteller von alkoholischen Getränken und einem angeblichen Alko-
holikerschutz.
Alkohol, Nikotin und Glückspiel führen früher oder später zu Suchtverhalten. Raucher
werden von ihrer Sucht vermutlich gesundheitliche Schäden im Bereich der Lunge erlei-
den. Bei Alkoholiker wird es ein Leberschaden und möglicherweise ein sozialer Abstieg
werden.
Am gefährlichsten ist aber die Spielsucht. Abgesehen vom sozialen Abstieg der Betrof-
fenen besteht die Gefahr der Begleitkriminalität wie bei Drogensüchtigen. Wer am Spiel-
tisch oder Spielautomaten alles verloren hat kommt leicht auf die Idee, sich auf krimi-
nelle Weise Geldnachschub zu besorgen. Sollte dieser Umstand bei Casino Austria nicht
bekannt sein, können wir die Kriminalstatistik als Nachschlagewerk empfehlen.
Gewinne nur durch Verlierer
Zurück zum hochgelobten Spielerschutz von Casinos Austria und den Österreichischen
Lotterien. Ein Betrieb der es erst ermöglicht, dass Personen spielsüchtig werden können,
lobt sich selbst über den Klee. Bedenkt man, dass diese Firma ein auf Gewinn orientier-
tes Unternehmen ist, klingt das Wort Spielerschutz wie ein Hohn.
Interessant ist auch die Rechtfertigung für einen Spielerschutz, dass sich die Österreich-
ischen Lotterien für eine konsequente Bekämpfung des illegalen Glücksspiels einsetzen.
Da scheint wohl das finanzielles Eigeninteresse viel mehr im Vordergrund zu stehen. Denn
jeder Euro der beim illegalen Glücksspiel verloren wird, kullert nicht mehr in die Kasse der
Österreichischen Lotterien.
Casino Austria und die Österreichischen Lotterien können nur dann gute Gewinne machen,
wenn die Spieler(innen) dementsprechend viel Geld in ihren Casinos oder bei ihren Lotter-
ien verlieren. Und wenn dies geschehen ist setzt der Spielerschutz ein.
Nach der Pleite setzt Spielerschutz ein
Laut Casino Austria ist es jedem Spielteilnehmer möglich eine Selbstsperre zwischen 24
Stunden und bis zu drei Jahren auszusprechen und somit der Spielsucht vorzubeugen. Da
wird der Looser auch keine andere Möglichkeit haben, denn wenn er am Spieltisch alles
verloren hat und daher pleite ist, kann er nicht mehr weiterspielen. Allerdings wird ihn das
weder vor einer Spielsucht bewahren, geschweige davon heilen.
Der einzige Weg eine Spielsucht zu vermeiden ist jener, nicht zu spielen. Weder einen
Lottoschein, noch ein Casinobesuch. Dass würde aber Casino Austria und den Österreich-
ischen Lotterien überhaupt nicht gefallen und so werden sie weiterhin versuchen ihr ge-
winnorientiertes Streben mit dem Deckmäntelchen des selbst erfunden Spielerschutzes
zu bedecken.
*****
2011-05-03

Weiterlesen….
Da waren wir aber höchst erstaunt, als wir diese APA-OTS Aussendung der Parlaments-
direktion gelesen haben. Die Umweltschutzorganisation Global 2000 präsentiert 500.000
Unterschriften für die Abschaltung von Hochsicherheitsreaktoren, anstatt von Schrott-
reaktoren.
Aber es besteht kein Grund zur Sorge, denn fünfeinhalb Stunden später bemerkte die
Parlamentsdirektion ihren Fauxpas und korrigierte diesen. Es sollte natürlich Hochrisiko-
reaktoren heißen.

Allerdings sind wir uns nicht ganz sicher ob es sich um einen freud’schen Versprecher
handelte oder ob wirklich die wenigen Hochsicherheitsreaktoren gemeint waren.
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2011-05-02
LESERBRIEF
Vertreter von 4 Parlamentsparteien unterstützen Thayatalbahn
Utl.: Petition zum Schutz der Thayatalbahn an NR-Präsidentin Mag. Prammer über-
reicht
Eine Delegation des Vereins „Neue Thayatalbahn“ und der Waldviertler Mandatar
Ewald Sacher (SPÖ) aus Krems/Donau überreichten am Freitag, den 29.4.2011 die
Petition zur Erhaltung und Wiedererrichtung der Thayatalbahn an Nationalratspräsi-
dentin Mag. Prammer.
Inhalt der Petition ist der Erhaltung und Schutz der Bahntrasse vor einem geplanten
Radweg. Auch wird die Einhaltung der Versprechen von Bund und Land zur Revitali-
sierung gegenüber der Bevölkerung eingefordert, frei nach Bundeskanzler Faymann,
der bei seiner Antrittsrede forderte, dass Versprechen gegenüber der Bevölkerung ein-
gehalten werden müssen.
Nach der Petitonsübergabe gab es Gespräche mit Nationalratsabgeordneten von SPÖ,
FPÖ, Grüne und BZÖ sowie einen gemeinsamen Pressefototermin. Die Abgeordneten
zeigten ihre Solidarität mit den Bestrebungen des Vereins „Neue Thayatalbahn“ und
unterstützen die an NR-Präsidentin Prammer überreichte Petition.
„Wir möchten den 4 Abgeordneten einen Dank für ihr Engagement und ihre demo-
kratiepolitisch sinnvolle Zusammenarbeit in einem Sachthema aussprechen. Dies ist
ein positives Zeichen für die Bevölkerung. Zusammenarbeit statt Streit – ein Vorbild!“,
so Egon Schmidt, Obmann des Vereins „Neue Thayatalbahn“.
Fotonachweis: Andreas Haider, www.tagr.tv
Obiges Bild: DDr. Josef Baum (Verein „Neue Thayatalbahn“)
Marcel Österreicher (Verein „Neue Thayatalbahn“)
NR-Präsidentin Mag. Prammer
Egon Schmidt (Obmann Verein „Neue Thayatalbahn“)
NR-Abg. Ewald Sacher (SPÖ)
Fotonachweis: Andreas Haider, www.tagr.tv
Obiges Bild: NR-Abg. Ewald Sacher (Gründungsmitglied
Verein Pro Wachauerbahn, SPÖ)
Egon Schmidt (Obmann Verein „Neue Thayatalbahn“)
NR-Abg. Christoph Hagen (Verkehrssprecher BZÖ)
DDr. Josef Baum (Verein „Neue Thayatalbahn“)
NR-Abg. Dr. Gabriela Moser (Verkehrssprecherin GRÜNE)
NR-Abg. Christian Lausch (in Vertretung Verkehrssprecher
Abg. DI Gerhard Deimek, FPÖ)
Marcel Österreicher (Verein „Neue Thayatalbahn“)
Weitere Aktionen sind in Planung.
www.thayatalbahn.at
www.facebook.com/thayatalbahn
mein bezirk.at
Ein Monat dauernde Abstimmung beendet. Über 10.000 Stimmen wurden abgegeben.
Die Bevölkerung hat entschieden! 66 % für die Thayatalbahn!
Mit freundlichen Grüßen
Plattform „Pro Thayatalbahn“
Verein „Neue Thayatalbahn“
2011-05-02
Einschüchterungs-Paragraf
Wie unsinnig der Antiterrorparagraf ist hat der Tierschützerprozess aufgezeigt. Dieser
bedarf einer sofortigen Reform und zwar auch im Sinne der Vaterrechts-Aktivisten.
Nicht nur Tierschützer, sondern auch Vertreter jener Vereine, welche sich für eine
gemeinsame Obsorge nach einer Trennung einsetzten, sind in den vergangenen Mo-
naten und Wochen als Terroristen verfolgt worden.
Väter, die um das Menschenrecht ihrer Kinder kämpfen, auch nach einer Scheidung
zwei Elternteile haben zu können, sind keine Terroristen. Ebenso wenig wie Tier-
schützer die mit ihren Aktionen auf Tierleid und ungesetzliche Tierhaltungsmetho-
den hingewiesen haben.
Beim Terrorismus-Paragrafen geht es nämlich um Schutzgeld, Mord und Erpressung.
Diese Tatbestände treffen weder auf Tierschützer noch auf Vaterrechts-Aktivisten zu.
Das Erstaunliche an der Angelegenheit war und ist, dass dies ein juristisch geschulter
Ankläger nicht bereits im Ansatz erkennt, bzw. erkannte.
Offenbar diente und dient dieser Antiterrorparagraf zur Einschüchterung von System
unliebsamen Personen, wie Tierschützer und Vaterrechts-Aktivisten. Vielleicht wäre
es im Sinne des Steuerzahlers an der Zeit, wieder Untersuchungsrichter(innen) einzu-
setzen um profilierungssüchtigen Staatsanwält(innen) etwas Wind aus den Segeln zu
nehmen. Denn wie der Tierschützerprozess aufzeigte war außer Spesen nichts gewe-
sen.
*****
2011-05-02
Arbeitsmarktöffnung
Erstaunlich dass es ausgerechnet einige Wochen vor der Arbeitsmarktöffnung für die
„neuen EU-Staaten“ zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in Österreich gekommen ist.
Die Jubelmeldungen in gewissen Medien überschlagen sich förmlich. Fast könnte man
annehmen, dass in Österreich Vollbeschäftigung herrscht.
Auch Politiker(innen) von denen man normal sehr wenig bis gar nichts vernimmt, melden
sich plötzlich zu Wort. Da wäre zum Beispiel Fräulein Rudas die anlässlich der 1. Mai-
Feiern meinte, dass Österreich auf die Arbeitsmarktöffnung bestens vorbereitet sei.
Als Patentrezept gegen Lohn- und Sozialdumping meint Rudas: „Es werde mit strengen
Kontrollen und höheren Strafen vorgegangen. Das wurde gesetzlich festgelegt.“ Mit dieser
Aussage beweist die SPÖ-Jungpolitikerin, wie wenig Ahnung sie vom realen Berufsleben
und der Wirtschaft hat. In Österreich gibt es einen gesetzlichen Kollektivvertrag und kein
Unternehmer wird so dumm sein, Arbeitnehmer unter diesem anzumelden. Also was will
Fräulein Rudas kontrollieren lassen?
Entspannung am Arbeitsmarkt
Die Arbeitsmarktöffnung wird zu einer Entspannung am Personalmarkt beitragen. Die unter
permanenten Personalmangel leidenden Branchen im Dienstleistungssektor, wie Hotellerie
und Gastgewerbe, werden endlich aufatmen können. Wir fragen uns ohnehin, wie es z.B.
eine(n) arbeitslos gemeldete(n) Kellner(in) geben kann, wo doch die Gastronomie begon-
nen vom kleinen Beisl bis zu Sterne-Restaurant akuten Personalmangel aufweist.
Die Scheinselbständigkeit in der Baubranche wird ebenfalls eine Ende haben. Endlich vor-
bei die Zeiten wo sich ausländische Bauarbeiter einen Gewerbeschein als Rigipsplatten-
Montageunternehmen lösen mussten und sich bei der SVA pflichtversichern ließen, um
auf einer hiesigen Baustelle arbeiten zu können.
Arbeitslosigkeit wird drastisch steigen
Und dennoch ist die Arbeitsmarktöffnung kein Grund zum Jubeln. Die Arbeitslosigkeit wird
nach geraumer Zeit drastisch steigen. Zwar wird es nicht daran liegen, dass ausländische
Arbeitskräfte den Einheimischen die Arbeitsplätze wegnehmen, sondern ist der Grund ein
völlig anderer.
Österreich ist ein Paradies für Sozialschmarotzer und so wird der einfältigste Slowake,
Tscheche, Ungar oder Pole in kürzester Zeit begriffen haben, dass man vom österreich-
ischen Staat auch Geld erhält, ohne dafür eine Leistung erbringen zu müssen. Nach Er-
füllung der Mindestarbeitszeitdauer welche für die Inanspruchnahme der Arbeitslosen-
unterstützung notwendig ist, wird ein nicht unerheblicher Teil dieser Herrschaften diese
Sozialleistung in Anspruch nehmen.
Kein Arbeitslosenentgelt für Ausländer
Es gäbe nur einen Weg dieses Dilemma zu verhindern. Man bräuchte nur von ausländ-
ischen Arbeitskräften keinen Arbeitslosen-Versicherungsbeitrag einzuheben. Damit gäbe
es auch keinen Anspruch auf Auszahlung eines Arbeitslosenentgeldes. Die dafür not-
wendig gesetzliche Regelung wäre im Interesse des österreichischen Sozialsystems
schleunigst zu schaffen.
Wir sind uns bewusst, dass die Gutmenschenfraktion ihre Hände zusammenschlagen und
zu einem Geheule anstimmen wird, wenn sie diesen Beitrag gelesen haben. Diesen Per-
sonen sei aber gesagt, dass selbst das heutige Sozialsystem bereits nicht mehr finanzier-
bar und nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis dieses entgültig zusammenbricht.
*****
2011-05-01
Erstaunlich – International
Als österreichisches Nachrichten-Medium haben wir es absichtlich verabsäumt, von der
royalen Traumhochzeit zwischen Prinz William und seiner Kate zu berichten. Laut inter-
nationalen Pressemeldungen verfolgten weltweit Hunderte Millionen Menschen das royale
Spektakel im TV. Allein im Nachbarstaat Deutschland saßen zehn Millionen Menschen am
helllichten Tag vor dem Fernseher.
Diesem internationalen Interesse konnten wir uns nun im nachhinein nicht mehr entziehen
und haben im Internet ein wenig recherchiert. Dabei sind wir bei Facebook auf nachfolgen-
des Foto gestoßen.

Fotoquelle: www.facebook.com
Nun wollen wir obiges Bild nicht näher dokumentieren. Wir überlassen es unseren Leser-
(innen) unter Einbeziehung ihrer Fantasie zu deuten, warum sich die zukünftige Queen in
dieser erstaunlichen Position befand.
****
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2011-05-01
Schlag‘ dir Rassismus aus dem Kopf! – Fackelzug 2011
Mit diesem Slogan wirbt die sozialistische Jugend für ihren alljährlichen Fackelzug.
Offenbar ist den Organisatoren dieser Veranstaltung gar nicht bewusst, was das Wort
Rassismus eigentlich bedeutet.
Rassismus bedeutet, andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Reli-
gion abzuwerten, zu verfolgen oder zu töten. Diesen Rassimus gibt es in Österreich
nicht mehr. Zugegebenerweise ist einzuräumen, dass bei der einen oder anderen
Stammtischrunde sicherlich Unmutsäußerungen über Scheinasylanten und Wirt-
schaftsflüchtlinge fallen.
Diese Äußerungen haben aber mit Rassismus nichts zu tun. Offenbar lässt sich mit
diesem Thema aber Geld verdienen und deshalb stellten die Organisatoren des
Fackelzugs vermutlich nachfolgendes Video auf You-Tube ein.

Zum Download bitte HIER KLICKEN
Bei Sichtung dieses Videos kommen wir immer wieder zur Annahme, dass die Fackel-
zug-Organisatoren bei den Proben sehr aktiv beteiligt gewesen sein müssen und dem
Darsteller immer wieder vorgeführt haben, wie man richtig mit dem Kopf gegen die
Tischplatte knallt.
Österreich ist der falsche Staat
Wir können den Organisatoren des Fackelzugs 2011 verbindlich zusichern, dass Öster-
reich der falsche Staat ist, in dem gegen Rassimus demonstriert werden soll. Als
Empfehlung können wir die Elfenbeinküste (Republik Côte d’Ivoire) abgeben, denn
dort herrscht noch Rassimus in Reinkultur. Allerdings verfolgen dort nicht böse weiße
Menschen die schwarze Bevölkerung, sondern sind die Schwarzen untereinander
selbst höchst aktiv.
Eine andere Stammes- oder Religionsangehörigkeit ist als Schwarzer unter Schwarzen
in der Elfenbeinküste tödlich, wie nachfolgendes Video eindeutig unter Beweis stellt.
Dieser Video-Clip wurde erst im März 2011 heimlich mitgedreht.
Dieses Video ist für Kinder und Jugendliche nicht geeignet!
Quelle: cloud.square7.ch
Video-Download HIER oder direkt am Screenshot
Wäre es angesichts dieser Aufnahmen nicht angebrachter den Antirassismus-Fackelzug
in Côte d’Ivoire abzuhalten? Oder haben die Organisatoren dieser Veranstaltung keinen
Mut dazu. Möglicherweise haben diese lediglich eine große Klappe, welche sie sich nur
im antirassistischen Österreich weit aufreißen trauen?
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2011-04-30
LESERBRIEF
Sehr geehrte Unterzeichner und Unterzeichnerinnen der Online-Petiton!
Liebe Freunde und Freundinnen!
Zuerst ein Danke für die Solidarität und Unterstützung. Unsere Bemühungen zur Abwend-
ung der Zerstörung der Thayatalbahn gehen weiter.
Folgende Informationen und Aktionsaufrufe möchten wir zur Kenntnis bringen:
Es wurde von den Bezirksblättern eine Online-Umfrage zur Thayatalbahn gestartet, welche
noch bis 30.4.11 – 00:00 Uhr online ist. Stimmen Sie bitte ab:
Anm. Verein „Neue Thayatalbahn“: Wir fordern einen Radweg NEBEN der Bahn, welcher
die 13 bereits vorhandenen Rad- und Wanderwege rund um Waidhofen/Thaya zu einer
„Thayarunde NEU“ verbindet. Es geht nicht um ein Entweder/Oder sondern um eine Kombi-
nation von Rad UND Bahn. Im Zweifelsfall FÜR die Thayatalbahn.
Hier eine Grafik zu den bereits vorhandenen Wander- und Radwege (auch neben der Bahn)
im Bezirk Waidhofen/Thaya (in Farbe):
Aufruf zur Lösung einer Mitgliedschaft und Spende zur Finanzierung weiterer Protestmaß-
nahmen und Ergreifung rechtlicher Schritte gegen die Zerstörung der Bahntrasse:
Alle Infos: http://thayatalbahn.at/index.php?hm=62
Nachbericht zur Thayatalbahnkonferenz vom 29.3.11:
http://thayatalbahn.at/index.php?hm=29
Videos zur Konferenz:
Bahnunternehmen (BOB) zur Thayatalbahn.
Experten zur Thayatalbahn: http://vlcek.magix.net/album#/meine-alben/!/oa/6285087/
Politiker zur Thayatalbahn: http://vlcek.magix.net/album#/meine-alben/!/oa/6285194/
Diskussion zur Thayatalbahn: http://vlcek.magix.net/album#/meine-alben/!/oa/6285229/
Kultur- und Protest/Demonstrationsausfahrt Wien/Fratres/Slavonice:
Am 14.5.11 findet eine „Stadtflucht“ aus Wien, organisiert vom Verein „Aktionsradius“ aus
Wien statt. Das Ziel ist das Gebiet der Thayatalbahn um Fratres/Slavonice. Zustieg ist ab
Waidhofen/Thaya, Göpfitz/Wild und Dobersberg nach Rücksprache möglich!
8:15 Uhr: Abfahrt Wien
10:00 Uhr: Start des Programms mit der Besichtigung des „Museum Humanum“ von Dr.
Peter Coreth in Fratres.
Fahrt mit dem Bus nach Slavonice
12:00 Uhr: Mittagessen in Slavonice
Stadtrundgang und Besichtigung des Institut of Slavonice
Kurzbesichtigung der alten Ziegelei in Slavonice (geplant)
Besichtigung des renovierten Bahnhofs Slavonice und Protesttransparententhüllung
künstlerische Lesung von Elfriede Jelineks Prosa zum Thema Bahn
16:00 Uhr: Demonstrationszug zu Fuß vom Bahnhof Slavonice nach Fratres bzw. Wald-
kirchen/ Thaya auf der Bahntrasse (festes Schuhwerk!)
19:00 Uhr: Busfahrt nach Dobersberg, Abendessen im Dobersbergerhof
Weitere Infos: http://www.aktionsradius.at/untawex/2011/01/stadtflucht-2011.htm
Petitions-Übergabe an Nationalratspräsidentin Mag. Prammer am 29.4.2011
Online-Petition an Landeshauptmann Erwin Pröll.
Email-Protest an LH Erwin Pröll und die Bürgermeister der Region.
Die Thayatalbahn auf Facebook: www.facebook.com/thayatalbahn – mit vielen Fotos!
ZUKUNFT / ZIELE:
Radweg NEBEN der Bahn – Verhinderung der Zerstörung der Thayatalbahn durch einen
Radweg. Buchprojekt über die Geschichte und Hintergründe zu den Versprechen der Politik
und der Einstellung in Vorbereitung, Verleger bereits vorhanden.
) Dokumentation des politischen Vorgehens gegenüber der österreichischen Bevölkerung
und unseren tschechischen Nachbarn
) Unterstützung der Möglichkeit zur Meinungsbildung durch Information der Bevölkerung
(Thayatalbahn-Konferenz, Informationsveranstaltungen)
) Aufdeckung der Machenschaften und Hintergründe und Förderung der Wahrheit
) Anregung eines Prüfungsverfahren zum Weltkulturerbe
) Überlegung zur Gründung einer politischen Partei
) Abhaltung eines Familienradausflugs von Waidhofen/Thaya nach Dobersberg neben der
Thayatalbahn unter Benützung der bereits jetzt vorhandenen Güter/Begleit/Wander/Rad/
Waldwege im Juni/Juli bzw. monatlich
)Protestfahrt von tschechischen Bahnfreunden mit einer Dampflok nach Slavonice und an-
schließender Protestkundgebung in Waidhofen/Thaya
Leiten Sie bitte diese Email auch an Bekannte und Freunde weiter! Vielen Dank für Ihre
Unterstützung!
Demokratie leben, Wahrheit fördern.
Medien- und Pressereferat
Plattform „Pro Thayatalbahn“
Verein „Neue Thayatalbahn“
Mail: presse@thayatalbahn.at
Info: www.thayatalbahn.at
Informieren Sie sich rund um die Thayatalbahn:
—> Informationsportal: www.thayatalbahn.at
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Mit freundlichen Grüßen
Plattform „Pro Thayatalbahn“
Verein „Neue Thayatalbahn“
2011-04-30
Vierfache Mutter mit ihren Kindern in Bälde obdachlos
Auf ihrer Webseite gibt sich die Rote Wiener Stadtregierung stets bürgernah und sozial
eingestellt. Dass dem offenbar nicht so ist können wir mit einem Fall beweisen, der sich
durch besondere soziale Kälte auszeichnet.
Die vierfache und alleinerziehende Mutter, Irene R., wird ab 1. September 2011, mit ihren
Kindern (von 6 bis 14 Jahre) auf der Strasse sitzen. Obwohl sie im Besitz eines Vormerk-
scheines ist, verweigert ihr der Magistrat der Stadt Wien (Wohnungskommission) eine
Gemeindewohnung.
Im Jahr 2008 flüchtete Irene R. mit ihren vier Kindern, von ihrem alkoholkranken und ge-
walttätigen Ehemann. Die Ehe ist inzwischen geschieden, jedoch verblieb die Wohnung
bei ihrem Ex-Gatten, da es sich um eine Dienstwohnung handelte.
Extrem gesundheitsschädliche Zustände
Geldmäßig nicht gut ausgestattet nahm Irene R. die erstbeste Wohnung, welche ihre
finanzielle Situation zuließ. Die Wohnung war eine Bruchbude, aber irgendwo musste die
vierfache Mutter mit ihren Kindern unterkommen. Und wie heißt es so schön, in der Not
frisst der Teufel auch Fliegen.
Auch den befristeten Mietvertrag unterfertigte Irene R. nur deswegen, um nicht mit ihren
Kindern auf der Strasse zu sitzen oder diese in ein Heim abschieben zu müssen. Abge-
sehen vom Überbelag spottet die Wohnung in Wien 10., Knöllgasse 74 jeglicher Beschreib-
ung.
Ein einziger Heizkörper (in der Küche) dient als Wärmequelle für die gesamte Wohnung.
Es zieht permanent durch Fenster und Türen und großflächige Teile der Wände haben
Schimmelbefall.
Schimmelpilzbefall soweit das Auge reicht!
Irene R. reichte nach Ablauf der Mindestwartefrist um eine Gemeindewohnung ein. Ein Be-
amter der Stadt Wien besichtigte die Wohnung und 1 Woche später erhielt Frau R. einen
Vormerkschein.
Mittlerweile waren die Kinder durch die Wohnsituation erkrankt. Dieser unerträgliche Zu-
stand, wurde dem Amt für soziale Wohnungsvergabe sogar vom Jugendamt schriftlich
mitgeteilt. Zusätzlich endet das Mietverhältnis vertragsbedingt per 31.08.2011.
Bezirksvorsteherin hüllt sich in Schweigen
Irene R. wurde auch bei der Bezirksvorsteherin für den 10. Wiener Gemeindebezirk,
Hermine Mospointner, vorstellig und ersuchte um Hilfe. Eine Antwort hat sie bis dato
nicht erhalten. All diese Gründe veranlassten Irene R. dazu, bei der Wohnungskommis-
sion um eine bevorzugte Behandlung ihres Wohnungsantrags anzusuchen.
Wer nun glaubt dass die Wohnungskommission ein Einsehen mit der leidgeprüften Frau
hatte, der irrt gewaltig. Nachfolgendes Schreiben erhielt Irene R. von diesem Amt.
Keine ausreichenden Gründe
Die Wohnungskommission hatte keine ausreichenden Gründe für eine Vorreihung gefun-
den. Da wollten wir natürlich wissen, welche Anforderungen für eine derartige Maßnahme
von Bedeutung sind. Ein Erstaunlich-Mitarbeiter rief beim zuständigen Amt an und ließ
sich von der Abteilungsleiterin, Frau M., die erforderlichen Kriterien erklären.
Frau M. zählte genau drei Punkte auf. Krankheit, Überbelag und drohende Räumung. Da
waren wir aber erstaunt, denn Irene R. erfüllt alle drei Kriterien. Als dies der Beamtin vor-
gehalten wurde, wusste sie nicht mehr was sie sagen sollte und verwies auf die Kommis-
sionsentscheidung, mit der sie nichts zu tun habe.
Bei der Wohnungskommission schien man offenbar auf die reale Lebenssituation der
Irene R. nicht eingegangen zu sein und negierte augenscheinlich auch das Schreiben
des Jugendamtes. Auch die ins Haus stehende Delogierung per 31.08.2011 (Ablauf des
befristeten Mietverhältnisses) schien niemanden wirklich zu interessieren.
Es ist in der Tat höchst erstaunlich wenn man sieht, wie eine wirklich sozialbedürftige Per-
son im Regen stehen gelassen wird. Irene R. ist eine untadelige Person, welche sich in
ihrem Leben noch nichts zu Schulden kommen hat lassen. Allerdings hat sie ein schweres
Handicap. Sie besitzt kein Parteibuch der SPÖ.
Frauenrechtlerin unterzeichnete Ablehnung
Kuriosum am Rande dieser traurigen Angelegenheit. Bei der Unterzeichnerin des ablehn-
enden Schreibens der Wohnungskommission handelt es sich um niemand Geringere, als
um die Rechtsanwältin Dr. Helene Klaar.
Diese Tatsache ist für uns besonders erstaunlich. Zeigt sich doch die Wiener Rechtsanwält-
in als wackere Kämpferin für benachteiligte Frauen und setzt sich unermüdlich für die
Rechte von Frauen ein. Dies kann man zumindest zahlreichen Pressaussendungen, diver-
sen Publikationen und Aussagen von Frau Dr. Klaar entnehmen.
*****
2011-04-29
Allee der Gerechten
Das Zeitgeschichte-Projekt „A Letter to the Stars“ zollt jenen Menschen Tribut, welche
während des Nazi-Regimes in Österreich, jüdischen Mitbürger(innen) das Leben gerettet
haben. An der Wiener Ringstraße wurde eine „Allee der Gerechten“ installiert. Diese wurde
in den Baum-Alleen des Rings und mit 3-dimensionalen Buchstaben an den Zäunen von
Volksgarten, Heldenplatz und Burggarten gestaltet. Das Projekt wird noch bis zum 5.Mai
zu bewundern sein.
Wir finden diese Aktion gut, denn sie soll die dunkelste Zeit in der österreichischen Ge-
schichte nicht vergessen lassen. Allerdings finden wir eines erstaunlich. Die Anzahl jener
Lebensretter(innen) denen mit der „Allee der Gerechten“ Tribut gezollt wird, finden wir
nämlich äußerst merkwürdig.
Genau 88 Personen
Es sind nicht 87 oder 89 Personen denen hier Respekt erwiesen wird, nein es ist die Zahl
88. Haargenau 88 Österreicher(innen) gelten laut dem Veranstalter des Projekts „A Letter
to the Stars“, als „Gerechte unter den Völkern“. War da keine 89. Person aufzufinden?
Denn genau die Zahl 88 gilt nämlich als Geheimcode der rechtsextremen Szene und Neo-
Nazis. Diese Zahl steht für den Hitlergruß. „H“ ist der achte Buchstabe des deutschen Alpha-
bets und wird als Synonym für den reichsdeutschen Gruß verwendet. Also bedeutet in Nazi-
keisen die Zahl 88, den Gruß „Heil Hitler“.
Was hat sich der Veranstalter dabei gedacht?
Welcher Teufel mag da wohl den Veranstalter dieses Projekts geritten haben, die Zahl der
„Gerechte unter den Völkern“, mit dem Zahlencode für den Hitlergruß gleichzusetzen?
Wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass keine 89. Person ausfindig zu
machen war. Und sollte es tatsächlich so gewesen sein, hätte man auf eine Person ver-
zichten müssen.
Jedenfalls werden sich Mitglieder der rechtsextremen Szene und Neo-Nazis schief lachen,
wenn sie die Zahl 88 im Zusammenhang mit
„A Letter to the Stars“ lesen werden. Diese
gilt nun als Tribut für Lebensretter(innen) von jüdischen Mitbürger(innen) während des
Naziregimes.
Wir können uns sinnbildlich einen Prozess wegen Wiederbetätigung vor Augen führen, bei
dem ein Angeklagter Neo-Nazi erklären wird, dass er die Zahl 88 nur verwendet hat um
Lebensretter(innen) von Juden Respekt zu zollen.
*****
2011-04-28
Grüner Nonsens
Im Beitrag „Kinder-Radhelmpflicht“ haben wir über die irrealen Ansichten der Grünen
berichtet, mit welcher diese eine Helmpflicht für Kinder beim Radfahren ablehnen. Man
versuchte die juristische Schiene zu fahren und wollte allerseits Glauben machen, dass
durch die Helmpflicht für Kinder, den Eltern rechtliche Nachteile erwachsen.
Wir haben die Grüne Fraktion mit unserem damalig gut fundierten Beitrag aufgeklärt,
dass durch die Kinder-Radhelmpflicht nicht mehr und nicht weniger Verantwortung bei
den Eltern liegen wird, als jene die ohnehin bereits vorhanden ist. Seit unserer Bericht-
erstattung haben die Grünen diesbezüglich auch keine Aussendung mehr in dieser Art
publiziert.
Jetzt probiert es der VCÖ
Dafür springt nun der grünnahe VCÖ in die Presche und argumentiert gegen die gesetz-
liche Verpflichtung zum Tragen eines Helmes beim Radfahren. Allerdings sind die
Argumente derart haarsträubend, sodass wir uns fragen warum sich der VCÖ überhaupt
mit dem Thema Fahrrad-Sicherheit im Straßenverkehr befassen traut.
In der aktuellen Printausgabe des VCÖ-Magazins erschien ein Beitrag gegen die Radhelm-
pflicht, welche durch Argumente untermauert wird, bei denen sich jeder halbwegs ver-
antwortungsvolle Mensch an den Kopf greifen muss.

Screen: VCÖ-Magazin (Printausgabe)
Vergrämt der Helm die Lust am Radfahren?
Bedenkt man dass für alle einspurige Kraftfahrzeuge, also vom Mofa bis zum Motorrad
seit Jahren Helmpflicht besteht und dies unzähligen Benutzern dieser Fahrzeuge bei
Verkehrsunfällen das Leben gerettet hat, fragen wir uns warum der VCÖ derart Front
gegen eine Radhelmpflicht bezieht.
Die Sturzhelme für Nutzer von einspurige Kraftfahrzeuge sind im Gegenteil zu den Rad-
helmen sehr unbequem und schränken zum Teil auch die Sicht und die Akustik der
Fahrer ein. Trotzdem schreckt der Helmzwang keinen Biker von der Verwendung seines
geliebten Vehikels ab.
Sicher gibt es einige Narren die im „Easy Rider-Stil“ ohne Helm unterwegs sind um sich
den Wind der Freiheit um ihren ungeschützten Kopf wehen zu lassen. Diese Unbelehr-
baren sind es dann, die ihr Leben mit tödlichen Kopfverletzungen lassen müssen, wenn
es zu einem Sturz oder Unfall kommt.
Daher ist die Argumentation (siehe Screenshot) dass ein Helmzwang zur Abschreckung
der Fahrradnutzung führt völlig unsinnig, ja sogar gefährlich. Besser einmal mehr abge-
schreckt, als für immer tot oder geistig behindert.
Kinder sind am meisten gefährdet
Gerade Kinder können Gefahren oft nicht richtig einschätzen und neigen daher zum
Übermut. Aus diesem resultieren dann oft Stürze mit dem Fahrrad, bei denen es zu
ernsthaften Verletzung im Kopfbereich kommen kann. Ein Arm- oder Beinbruch ist
relativ schnell ausgeheilt. Bei einer eingeschlagenen Schädeldecke sieht die Sache schon
ganz anders aus. Daher ist uns auch die Head-Line des VCÖ-Magazins völlig unverständ-
lich.

Screen: VCÖ-Magazin (Printausgabe)
Studien für den Papierkorb
Die zitierten Studien welche angeblich zeigen, dass eine Radhelmpflicht für Kinder unter
12 Jahren kontraproduktiv ist gehören in den Müll, denn sie sind das Papier nicht wert auf
den sie stehen. Es existieren ja auch Studien die aussagen, dass der Konsum von Cannabis
unbedenklich ist. Ein jeder verantwortungsvolle Arzt schüttelt über solche Studien nur den
Kopf.
Dies gilt natürlich auch für die angebliche Kontraproduktivität der Kinder- Radhelmpflicht.
Wenn uns die Damen und Herren vom VCÖ keinen Glauben schenken, brauchen sie nur
ein Unfallkrankenhaus zu besuchen und sich Kopfverletzungen von verunglückten oder
gestürzten Radfahrern anzusehen, welche auf einen schützenden Helm verzichtet haben.
Der VCÖ benötigt Geld
Möglicherweise haben die erstaunlichen Aussagen seitens des VCÖ zu einem Mitglieder-
schwund geführt. Aus diesem Grund dürfte man nachfolgenden Bettelbrief dem Magazin
beigelegt haben.
Ob ein verantwortungsvoller Mensch eine aktive Fahrradpolitik darin sieht, dass der VCÖ
schützende Fahrradhelme für Kinder unter 12 Jahren als kontraproduktiv bezeichnet,
das sei dahingestellt.
*****
2011-04-27
Finanzielles Aus für Schwule
Der Veranstalter der Gay Games (Schwulen Spiele) Cologne 2010 ist zahlungsunfähig und
meldet Insolvenz an. Das meldet die Internetplattform Welt-Online in einem heutigen Bei-
trag.
Screen: welt.de
Bei den so genannten Olympischen Spielen der Schwulen und Lesben in Köln hatten sich
im vergangenen August rund 10 000 Athleten aus aller Welt in 35 Sportarten gemessen.
Zur aktuellen finanziellen Lage hätten nicht vorhersehbare Kosten und ausgebliebene Zahl-
ungen geführt.
Es seien vereinbarte Zahlungen i n sechsstelliger Höhe ausgeblieben, erklärten die Organi-
satoren der Gay Games Cologne 2010. Schockierend sei allein das Ausmaß der Diebstähle
gewesen – für die fünfstellige Schadenssumme trete keine Versicherung ein.
Die Deutschen sind aufgewacht
Na so was, unsere deutschen Nachbarn werden doch nicht aufgewacht sein und verwenden
Steuer- oder sonstige Gelder lieber sinnvoller, als es Schwulen-Communitys in den
Allerwertesten zu schieben. Was uns besonders erschüttert sind die kriminelle Neigungen
der Gay-Players (Schwulen-Spieler). Bei der vom Veranstalter angegebenen Schaden-
summe, muss wohl alles was nicht niet- und nagelfest war geklaut worden sein.
Aber zurück zum Thema. Nachdem die Deutschen offenbar nicht mehr die finanzielle Frei-
zügigkeit gegenüber Schwulen an den Tag legen, könnten doch die Wiener Stadtväter
(gendergerecht Stadtmütter) in die Presche springen und dem Veranstalter der Gay-
Games (Schwulen Spiele) aus der finanziellen Verlegenheit helfen.
Schwulen-Spiele am Wiener Rathausplatz?
Gibt es doch in Wien einige profilierungssüchtige Politiker(innen) die sich liebend gerne bei
Schwulen-Communitys einschmeicheln und diese fleißig mit Steuergeld sponsern. Siehe
Beitrag „Homosexualität bringt Geld“. Eine Schwulen-Olympiade wäre nämlich noch eine
Veranstaltung, die den Wiener(innen) echt fehlen würde.
Um das Budget nicht über Maßen zu beanspruchen, sollte eine derartige Veranstaltung im
kleinen Rahmen abgehalten werden. Der Wiener Rathausplatz würde sich dafür hervorrag-
end eignen. Disziplinen wie Sackhüpfen, Eier am Löffel um die Wette tragen oder Bock-
springen ließen sich vor dem Rathaus, zum Gaudium des Wiener Publikums, sicher prob-
lemlos bewältigen.
*****
2011-04-26
GASTAUTOREN-BEITRAG
Sag zum Abschied leise Servus
Am Freitag habe ich einen Abschiedsbrief vom Ex-Vizekanzler und Ex-Finanzminister Josef
Pröll erhalten. Diesen möchte ich den Leserinnen und Leser von erstaunlich.at nicht vorent-
halten.

Auf Grund dieses Schreibens habe ich mir schon überlegt meine Wohnung aufzugeben und
auszuwandern. Sollen doch die restlichen Hausbewohner Abdhulla, Emir, Achmed, Erkan, Ali,
Hamza, Göktan, Mehmet und wie sie noch alle heißen, die Suppe auslöffeln welche uns Josef
Pröll und sein Team eingebrockt haben.
Viel Spaß bei Pepis Schulden abstottern wünscht
Daniel Kreuzer
2011-04-25
Arbeitslose Zahnärzte?
Ein Leser hat uns nachfolgenden Video-Link gesendet (Bitte Screenshot anklicken).

Screen: youtube.com
Wenn man dem Inhalt des Videos Glauben schenken darf, werden in naher Zukunft
Zahnärzte arbeitslos werden.
*****
2011-04-25

Screen: kurier.at
Kurier-Interview
Zwei Aussagen des Bundespräsidenten, Heinz Fischer, in einem gestrigen Kurier-Interview
haben uns sehr nachdenklich gestimmt. Neben einigen Fragen zur Ernennung des neuen
Teams der ÖVP, wurden vom Kurier zwei Fragen gestellt, deren Antworten bei jedem
Demokraten Erstaunen aulöst.
KURIER:
Die FPÖ ist in Umfragen bereits Nr. 1. Werden Sie bald Heinz-Christian Strache als Kanz-
ler angeloben müssen?
BP H. FISCHER:
Von „müssen“ kann keine Rede sein. Ich werde auch an die nächste Regierungsbildung mit
großem Verantwortungsbewusstsein herangehen und jetzt weder Befürchtungen noch Hoff-
nungen mit bestimmten Namen verbinden.
KURIER:
Wenn Strache als Kanzlerkandidat mit einer Regierungsliste zu Ihnen kommt, werden Sie
ihn so rasch angeloben wie die neue Mannschaft von ÖVP-Chef Spindelegger?
BP H. FISCHER:
Der Austausch einiger Regierungsmitglieder während einer Gesetzgebungsperiode ist
sicher nicht vergleichbar mit der Neubildung einer Bundesregierung nach einer Neuwahl
des Nationalrats. Am Beginn einer Legislaturperiode geht es um Weichenstellungen, be-
ziehungsweise um das Regierungsprogramm; und eines darf ich zur Klarstellung hinzufü-
gen: Es gibt keinen Rechtsanspruch auf die Ernennung zum Bundeskanzler. Eine Festleg-
ung auf Namen kommt daher derzeit nicht in Frage – weder so noch so.
Was sind demokratische Wahlen noch wert?
Diese Aussagen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein auf demokratischen
Weg gewählter Bundespräsident lässt anklingen, dass er unter Umständen (die er nicht
genauer definiert) nicht dazu bereit ist, H.C. Strache zum Regierungsschef anzugeloben.
Dabei scheint es Herrn Fischer nicht zu stören, dass der FPÖ-Chef die Wahl in einem
demokratischen Weg gewonnen haben muss, um überhaupt Anspruch auf den Kanzler-
posten erheben zu können. Denn das war der Hintergrund der gestellten Frage. Es ist
zwar richtig dass es keinen Rechtsanspruch auf die Ernennung zum Bundeskanzler gibt,
allerdings sollte dem Wählerwillen Rechnung getragen werden.
Dass die SPÖ um ihre Pfründe bangt ist ein offenes Geheimniss. Jahrelange Misswirt-
schaft, Proporz und Freunderlwirtschaft haben dazu geführt, dass sich immer mehr
Wähler von dieser Partei abwandten. Die Ergebnisse der letzten Wahlen, egal auf
welcher Ebene, sprechen eine eindeutige Sprache.
Bundespräsidentenamt abschaffen?
Dass das Herz von Heinz Fischer für die SPÖ schlägt ist kein Geheimniss. Das darf
jedoch nicht dazu führen, dass er die Überparteilichkeit seines Amtes vergisst. In
letzter Zeit wurden bereits öffentliche Diskussionen über die Abschaffung des Amtes
des Bundespräsidenten geführt.
Für einen derartigen Schritt können wir uns nicht erwärmen. Ein souveränes und über-
parteiliches Staatsoberhaupt sollte sich jeder demokratische Staat leisten können.
Allerdings sollte ein Herr Heinz Fischer in sich gehen und darüber nachdenken, ob er
für das höchste Amt im Staat noch die geeignete Person ist.
Durch die im Kurier-Interview getätigten Aussagen, hat sich unserer Ansicht nach Dr.
Heinz Fischer für das überparteiliche Amt des Bundespräsidenten selbst disqualifiziert.
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2011-04-25
Jugend und Verantwortung
Jugendliches Alter soll nicht davor abhalten Verantwortung zu übernehmen und auch
solche zu tragen. Diese Meinung vetraten wir, als der neue ÖVP-Chef Michael Spindel-
egger sein neues Team vorstellte. Unter diesem befindet sich nämlich der 24-jährige
Sebastian Kurz, welcher die Agenden eines Staatssekretärs für Integration übernahm.
Kurz war bereits im Herbst des Vorjahres aufgefallen, als er mit seinem „Geilomobil“ auf
Jungwählerfang für die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen ging, respektive
fuhr. Genützt hatte es allerdings nicht. Aber die sinnlose Wahlwerbekampagne mit dem
spritfressenden Monstertruck war wenigsten geschmackvoller als die des Ex-Berufsjug-
endlichen Peko Baxant (SPÖ). Dieser legte mehr Wert darauf einen Rapper zu promoten,
welcher fremde Mütter gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr aufforderte.
Schlecht vorbereitet
Aber zurück zu Sebastian Kurz. Nun kann man zwar von einem 24-Jährigen nicht erwar-
ten dass er politische Erfahrung besitzt, allerdings hätte ihn sein Mentor doch ein wenig
besser vorbereiten sollen. Denn in diesem Fall wäre ihm eine Blamage erpart geblieben,
welche dem Jungpolitiker im gestrigen Interview mit der Krone-Journalistin, Nadia Weiss,
widerfuhr.
Kurz vertrat doch tatsächlich die irrige Ansicht, dass Asyl oder Zuwanderung nichts mit Inte-
gration zu tun habe und dies deshalb kein Thema für ihn sei. Da irrt der Jungpolitiker ge-
waltig, denn Integration resultiert aus der Zuwanderung. Gäbe es diese nicht, wären auch
keine Integrationsmaßnahmen notwendig.
Die Politik ist kein Schulabschluss-Ball
Nachdem ihm die Krone-Journalistin auf die Tatsache hinwies, dass diese Themen doch
einigemaßen zusammenhängen und wissen wollte ob er Empfehlungen an die Innen-
ministerin aussprechen werde, meinte Kurz wörtlich: „Die Innenministerin und ich verstehen
uns so gut, dass es keine Empfehlungen brauchen wird. Das werden wir in Gesprächen
ausdiskutieren“.
Diese Auffassung ist der nächste Irrtum der dem Jungpolitiker unterläuft. Wir glauben nicht,
dass die neue Innenministerin, Mag. Johanna Mikl-Leitner, mit Herrn Kurz diskutieren wird,
sondern ihm einfach erklärt was Sache ist. Kurz vergisst offenbar, dass die Politik ein bein-
hartes Plaster ist und mit einem Schulabschluss-Ball nichts gemeinsam hat.
Einzig auf die Frage ob er die Aufregung um seine Monatsgage von fast 15.000,- Euro
brutto verstehe, bewies er sich sattelfest und anwortete wie ein altgedienter Polithase
folgendes: „Diese Gage ist gesetzlich so bestimmt, ich habe sie nicht ausverhandelt“. Das
komplette Interview können Sie hier unter www.krone.at nachlesen.
Besser aufs Studium konzentrieren
Nach diesem doch etwas unglücklichen Auftritt auf dem Parkett der großen Politik sind
wir uns nicht mehr so sicher, ob der 24-jährige Sebastian Kurz der richtige Mann für den
Job ist und ob man in einem so jungen Alter überhaupt derart viel Verantwortung über-
nehmen kann oder soll.
Über eines sind wir uns allerdings absolut sicher. Sebastian Kurz wird den freien Fall der
ÖVP weder mindern noch aufhalten. Vielleicht wäre es für ihn besser in einer Jugend-
Organisation der ÖVP mitzuwirken und sich nebenbei wieder auf sein Jus-Studium zu
konzentrieren. Denn da ist Kurz bereits im 13. Semester und noch immer nicht fertig. Hof-
fentlich braucht er für politisch dringende Entscheidungen nicht ebenfalls derartig viel
Überzeit.
*****
2011-04-24
Hochkonjunktur trotz Wirtschaftskrise
Eine Aussendung der „Stieglbrauerei zu Salzburg“ auf APA-OTS, ist uns schon gestern
aufgefallen. Sehr schön dachten wir bei uns, dass ein österreichisches Unternehmen trotz
noch immer anhaltender Wirtschaftskrise derart punkten kann.

Fotocredit: Wild&Team
Run auf Stiegl-Weisse
Für Leser(innen) die sich die Presseaussendung der Firma „Stieglbrauerei zu Salzburg“
nicht durchlesen wollen, präsentieren wir hier die Kurzform in einigen Sätzen im Original-
text.
Die Stieglbrauerei kommt derzeit mit der Produktion für das neue Weißbier „Stiegl-Weisse“,
das seit Ende März auf dem Markt ist, nicht mehr nach. Mit dem neuen, heiß begehrten Wei-
zensaft ist Österreichs größter Privatbrauerei ein absoluter Coup gelungen. Denn die Bier-
liebhaber griffen offensichtlich noch öfter zur neuen Bierspezialität, die zu 100 Prozent aus
österreichischen Zutaten gebraut wird, als geplant.
„Die starke Nachfrage hat alle unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Momentan lie-
fern wir wirklich alles aus, was wir haben; und das ist nicht genug“, freut sich Stiegl-Brau-
meister Christian Pöpperl.
Ausverkauft und trotzdem sündteure Werbung
Wenn wir die Aussendung der „Stieglbrauerei zu Salzburg“ richtig verstanden haben,
fahren diese auf voller Kapazität und sind trotzdem nicht in der Lage für Nachschub zu
sorgen. Grund dafür ist, dass die Nachfrage nach dem Gerstensaft grösser ist als die Bier-
brauerei derzeit überhaupt erzeugen, geschweige denn ausliefern kann.
Da waren wir aber höchst erstaunt, als wir in der heutigen Ausgabe der Kronen-Zeitung
nachfolgend entgeltliche Einschaltung der „Stieglbrauerei zu Salzburg“ sichteten. Noch
dazu war dieses Inserat auf der nicht gerade billigen Seite 3, der auflagenstärksten Tages-
zeitung Österreichs geschalten.

Quelle: Krone Printausgabe (23.04.11)
Also irgendwie passt das nicht zusammen. Eine Firma bewirbt ein Produkt welches laut
eigener Aussage völlig vergriffen ist und man bei dessen Erzeugung nicht nachkommt.
Entweder hat die „Stieglbrauerei zu Salzburg“ einen Werbemanager dem der Überblick
fehlt oder es wurde in der Presseaussendung ein wenig geflunkert. Möglicherweise ist
diese Werbekampagne unter das Motto „Träume sind Bier-Schäume“ gefallen.
Geschlechtsneutrale Bierwerbung
Da loben wir uns doch die Werbestrategie des Konkurrenzunternehmens Hirter. Diese
tönen zwar nicht dass sie ausverkauft sind, präsentieren aber dafür sehr schöne Werbe-
plakate. Da Bier in erster Linie ein Männergetränk ist, haben die Werbestrategen dieser
Brauerei dafür gesorgt, dass für jeden Kerl die richtige visuelle Inspiration für den Bierge-
nuss vorhanden ist.
Foto: (c) erstaunlich.at Foto: (c) erstaunlich.at
Inspiration für den Heteromann Inspiration für Schwule
Na dann Prost!
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2011-04-23
Subventionstopf wurde ausgeleert
Ende Jänner dieses Jahres leerte die Stadt Wien wieder den Subventionstopf über alle
möglichen Vereine und Organisationen aus. Unter den Beglückten befinden sich zahl-
reiche NGOs, Migranten und Linke, über deren Subventionserhalt durch berechtigt
diskutiert werden darf. Wer sich die gesamte Liste der verschenkten Gelder ansehen
will, findet diese unter diesem LINK von Seite 3 bis 8.
Bei Durchsicht der zahlreich vergebenen Subventionen, sind uns zwei großzügige Geld-
verschenkungen besonders ins Auge gestochen. Die Texte A.) und B.) lauten wörtlich:
A.) Die Subvention an QWien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte für
die Durchführung von wissenschaftlichen Aktivitäten im Jahr 2011 in der Höhe von
120.000.- EUR wird genehmigt.
B.) Die Subvention an den Verein zur Veranstaltung und Organisation des Kultur- und
Standortprojektes „Soho in Ottakring“ im Jahr 2011 für das laufende Projekt „Soho
in Ottakring“ in der Höhe von 60.000,- EUR wird genehmigt.
Noch immer auf der Suche?
Nun scheint QWien noch immer wissenschaftliche Erklärungen zu suchen, dass Homo-
sexualität evolutionsbedingt normal ist. Da sie den Beweis offenbar noch immer nicht
gefunden haben, müssen sie halt weitersuchen und dafür gibt es 120.000.- Euro.
Aber auch die „Soho in Ottakring„ bekommt 60.000,- Euro für ein Projekt, dass dem
Otto Normal-Hetero-Verbraucher verklickern soll, dass Homosexualität evolutionsbe-
dingt normal ist.
Wir haben verzweifelt nach einem Subventionsempfänger gesucht, der die Interessen
von Heterosexuellen vertritt und diesbezüglich auch irgendwelche Studien oder Pro-
jekte betreibt die beweisen, dass die Heterosexualität normal ist. Leider haben wir einen
solchen nicht gefunden.
Schön langsam gewannen wir den Eindruck, dass sich Homosexualität finanziell aus-
zahlen könnte und haben weiter recherchiert. Dabei sind wir doch tatsächlich fündig
geworden.
Screen: wien.gv.at
Erfundene Probleme
Liest man sich den Inhalt des obigen Screenshots durch, könnte ein unbedarfter Leser
zur Ansicht gelangen, Österreich sein ein Steinzeit-Islamstaat in dem homosexuelle
Menschen verfolgt und gesteinigt werden. Denn anders ist es nicht zu erklären warum die
Stadt Wien Projekte mit bis zu 5.000,- Euro sponsert, wenn diese folgende Zielsetzungen
verwirklichen.
A.) Maßnahmen zur Bekämpfung und zum nachhaltigen Abbau von bestehenden Diskrimi-
nierungen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität.
B.) Abbau von Homophobie und Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und
Transgenderpersonen.
Homosexuelle Agent Provocateurs
Offenbar haben es die großzügigen Geld-Verschenker noch nicht mitgekommen, dass we-
der in Wien noch im restlichen Österreich, Homosexuelle verfolgt oder diskriminiert werden.
Es werden nur jene homosexuelle Personen in die Schranken gewiesen die glauben, dass sie
Heteros ihren Lebensstil und ihre sexuelle Ausrichtung aufzwingen müssen.
Gerade diese homosexuellen „Agent Provocateurs“ sind es, die heterosexuelle Menschen da-
zu veranlassen ihre Heterosexualität argumentativ zu verteidigen. Dies wird dann von den
militanten Homosexuellen sofort als Diskriminierung und Homophobie bezeichnet.
Eine kleine sarkastische Schlussbemerkung können wir uns aber nicht verkneifen. Sieht man
welche Unsummen, die für uns nicht gerechtfertigt sind, Homosexuellen-Organisationen in
den Rachen geschüttet werden, könnte man durchaus zum Schluss kommen, dass sich
Homosexualität zumindest finanziell bezahlt macht.
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2011-04-21
Jedes 4. Kind in Österreich hat Leseschwächen
Die von der EU-Kommission festgestellte Leseschwäche österreichischer Schüler sollte bei
den Verantwortlichen eigentlich schwere Bedenken auslösen. Zu einem solchen Ergebnis
gelangt man nämlich wenn die Ausbildung des Nachwuchses nicht ernst genommen und
vernachlässigt wird.
Dass diese Ausbildung in der Tat sträflich vernachlässigt wurde kann man schon daran
erkennen, dass die Verantwortlichen für Bildung alles daran setzten jegliches Leistungs-
bestreben von Auszubildenden zu unterminieren. Die Forderungen nach einer niveausenk-
enden Gesamtschule und der Abschaffung des Sitzenbleibens dürften sich in etlichen
Köpfen von Schüler(innen) verankert haben.
Wenn dann noch angesichts der Tatsache, dass gut jedes 4. Schulkind in Österreich
(27,5%) massive Leseschwächen hat, die SPÖ über eine Türkisch-Matura nachdenkt, ist
dieser Umstand bereits mehr als erstaunlich. Hinzu kommt noch, dass das Wachstum an
leseschwachen Schüler(innen) in der Alpenrepublik steigt. Im EU-Vergleich werden wir nur
noch von Bulgarien und Rumänien geschlagen.
Bei der SPÖ und der WKO ist man bestens gerüstet
Aber möglicherweise stört dies die verantwortliche SPÖ-Bildungsministerin Schmied gar
nicht so wirklich, denn ihr Parteigenosse Michael Häupl hat schon Vorkehrungen getroffen,
um nicht vom Bildungsrückstand der zukünftigen Generation überrascht zu werden.
Auch die Zwangsvereinigung WKO ist bestens gerüstet um diesem Dilemma vorzubeugen.
Die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer demonstrieren bereits seit geraumer Zeit ein-
deutig, dass es ihnen offenbar nicht wichtig ist ob Heranwachsende die deutsche Sprache
in Wort und Schrift einwandfrei beherrschen.
SPÖ-Aussendungen der Zukunft?
Ein geringeres Bildungsniveau hat natürlich auch seinen Vorteil. Leseschwache Personen
lesen naturgemäß nicht sehr viel oder gar nichts. Das führt dazu, dass publizierter Lesestoff
nicht hinterfragt wird. Aus diesem Umstand reflektiert wieder die Tatsache, dass sich Regier-
ungskonstellationen wie SPÖ-ÖVP oder SPÖ-GRÜNE ihren Machterhalt sichern können.
Denn es gibt nichts gefährlicheres als einen gebildeten Wähler. Dieser ist nämlich in der Lage
Parteiprogramme zu lesen und irreale Wahlversprechen zu erkennen. Allerdings besteht
auch die Möglichkeit, dass es in naher Zukunft gar nicht mehr notwendig sein wird, publi-
zierte Inhalte von Wahlwerbeplakaten sinnerfassend lesen zu müssen.
Mit einer Aussendung vor der Wien-Wahl 2010 haben die „Jungen Roten“ nämlich bewiesen,
dass Leseschwächen für die SPÖ kein ernstzunehmendes Problem darstellen. Wir wissen
zwar nicht aus welcher Sprache die Worte „Pog“, „Pak“ oder „Thud“ stammen, allerdings
sprechen die Zeichnungen für sich selbst. Möglicherweise sehen so die SPÖ-Wahlwerbe-
plakate der Zukunft aus.
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2011-04-20
Kein Appetit auf Fisch
Seit dem Atomgau in Fukushima scheint den Leuten der Appetit auf Meeresfische, im spe-
ziellen auf Thunfisch, vergangen zu sein. Verwunderlich ist diese Tatsache nicht, da radio-
aktives Kühlwasser aus den beschädigten Atommeilern ungehindert in den Pazifik fließt.
Dadurch sind auch die Fischbestände einer hohen radioaktiven Belastung ausgesetzt und
auf Jahre hinaus ungeniessbar. Der Umsatzrückgang an Thunfisch dürfte auch den Lebens-
mittelkonzern „Edeka“ getroffen haben. Offenbar wurde man dort aus diesem Grunde kreativ
und kreierte eine interaktive Webseite auf der abgefragt werden kann, woher der Dosen-
thunfisch von Edeka stammt.

Screen: edeka.at
Der Schönheitsfehler
Grund für diese aussergewöhnliche Werbekampagne ist die Vermarktung des Yellowfin-
Thunfisches, der nur im tropischen Ostpazifik (also weit weg von Japan) vorkommt. Die
ganze Angelegenheit hat nur einen Schönheitsfehler. Zum Thunfischfang werden soge-
nannte Ringwadennetze verwendet.
Zwar schreibt Edeka den professionellen Fischfang schön, obwohl dieser alles andere als
ein Kaffeekränzchen ist. Dies ist vom Gesichtspunkt des Business bedingt zu verstehen,
will man doch dem Kunden eine heile Welt vorgaukeln. Wer sich einmal die brutalen Meth-
oden dieser professionellen Fischerei ansehen will, dem sei die Doku-Serie „Fang des
Lebens“ auf dem TV-Sender D-Max empfohlen.
WWF dient wieder einmal als Feigenblatt
Was wir allerdings erstaunlich finden ist, dass der WWF diese Art der Fischerei empfiehlt,
denn so steht es auf der Webseite von Edeka. Von der Natur- und Tierschutzorganisation
prangt sogar eine Art Gütesiegel auf der Edeka-Homepage.

Screen: edeka.at
Denn die Fischerei mit Ringwadennetzen ist in Wirklichkeit der Tod vieler Delfine. Ausser-
dem können mit Ringwadennetze einzelne Fischschwärme fast vollständig dem Ökosystem
entnommen werden und daher die Reproduktionsfähigkeit stark befischter Arten gefährden.
Wir haben uns ein wenig schlau gemacht und im international anerkannten Internetlexikon
„Wikipedia“ folgendes gefunden.

Screen: wikipedia.org
Damit hat der WWF wieder einmal bewiesen dass er eine Organisation ist, die als Feigen-
blatt für Lobbyisten dient. Naja, ganz umsonst wird es ja nicht gewesen sein, dass diese
Natur- und Tierschutzorganisation den Fischfang mit Ringwadennetze empfiehlt. Man kann
nur froh sein, dass der WWF einen Panda und keinen Delfin in seinem Logo hat.
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2011-04-19
Das Wiener Rathaus als Märchenschloss
Da soll noch einer sagen, dass unsere Rot-Grüne Wiener Stadtregierung nichts für den
Nachwuchs übrig hat. Am 21. und 22. April geht es bei den Märchentagen im Wiener Rat-
haus rund. Gut, wir Erwachsenen sind die Märchen die aus dem Rathaus kommen aus-
reichend gewohnt, aber nun sollen auch Kinder damit Bekanntschaft machen.
Als verwunschenes Schloss dürfte das Wiener Rathaus selbst fungieren. Seltsame Fabel-
wesen und Zauberer stehen jeweils von 10:30 bis 17:30 am Programm. Das finden wir
aber sehr löblich, dass nicht alle Regierungspolitiker(innen) in den Osterurlaub gefahren
sind, sondern den Kindern zur Verfügung stehen.
Grüne Marionetten basteln
Auch sollen widerspenstigen Prinzessinnen ihren Auftritt haben. Wir sind schon gespannt
welche Oppositionspolitikerinnen das sein werden. Kreativstationen laden zum Mitmachen
ein. Zuerst geht es in den Rathauspark zum Hundstrimmerl einsammeln. Dann dürfen un-
sere Kleinen diese Souvenirs in bereitgestellte Glaskugel verpacken und zum Andenken mit
nach Hause nehmen.
Bei den Kreativstationen basteln die Besucher(innen) auch Handpuppen. Allerdings ist dafür
das SPÖ-Parteibuch der Eltern Voraussetzung und es dürfen nur grüne Marionetten gebas-
telt werden. Immerhin ziehen ja die Roten die Fäden nach denen die Grünen tanzen und so
soll es auch bleiben.
Märchenerzähler und Trickkünstler
Walking Acts verzaubern mit ihren Tricks und Face-Paintings verwandeln Kinder in Fantasie-
gestalten. Aber ehrlich, welches Kind will schon wie übergewichtiger Landesfürst aussehen.
Daher glauben wir, dass die Kids auf das Face-Painting nicht so reflektieren werden. Mär-
chenerzähler mit Liebe fürs Detail und mitreißender Erzählkraft entführen die Besucher-
(innen) ins Reich der Fantasie. Für die erwachsenen Wiener(innen) nichts Neues, wenn sie
sich die Wahlversprechen der SPÖ und den Grünen vor der Wien-Wahl 2010 in Erinner-
ung rufen.
Kinder die unter den Politikern nicht auffallen wollen haben die Gelegenheit sich als Hexen,
Zauberer, Froschkönig(innen) oder bunte Fabelwesen zu verkleiden, um in die Märchenwelt
des Rathauses unbemerkt eintauchen zu können. Clownin Uutschi ist im Rathaus unterwegs
und unterhaltet die Besucher(innen) mit ihren Tricks, die man sonst nur von den Politikern
gewohnt ist. Außerdem begleitet Uutschi ihr Klientel ein Leben lang, denn sie tritt auch in
Altersheimen auf.
Bei den Märchentagen im Wiener Rathaus ist der Eintritt natürlich frei! Diese gehen Do, 21.
und Fr, 22. April 2011, jeweils 10:30 – 17:30 in Wien 1., Wiener Rathaus/Festsäle im 1. Stock
(Eingang Lichtenfelsgasse) über die Bühne. Info-Tel.: 4000-84 400 oder Information auf dem
Internetportal www.familientage.at
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2011-04-18
Der Wahnsinn trifft nun auch Oberösterreich
War Oberösterreich noch eine Insel der Seligen, wird sich dies ab Herbst ändern. Denn
nach den Sommerferien werden auch in diesem Bundesland die ersten „einarmigen
Banditen“ legal in Betrieb gehen können.
Der oberösterreichische Landtag hatte nämlich einstimmig grünes Licht für die Aufstell-
ung von Glücksspiel-Automaten gegeben. Selbst die Grünen, deren Chef Peter Pilz, Geld-
spielautomaten mit der Droge Heroin gleichsetzt, stimmten dem Antrag der Legalisierung
von Geldspielautomaten zu.
Wollte man gar nicht kontrollieren?
Ob dabei mehr Spielsüchtige ins Unglück gestürzt werden oder ob der Neueinstieg in die
Spielsucht durch die Legalität der Automaten erleichert wird, interessiert die geldgierigen
Politiker(innen) offenbar nicht.
Diese gewinnträchtige zusätzliche Steuereinnahme wird mit der lapidaren Ausrede der
besseren Kontrolle des Glückspiels gerechtfertigt. Eine Kontrolle die es in der Linzer
Hamerlingstraße (Lenaupark) bis dato offenbar überhaupt noch nicht gegeben hat.
Erstaunliche Feststellung bei Lokalaugenschein
Der Verein zur Prävention gegen unerlaubte Werbeanrufe und Telefonbetrug, sowie zur
Spielsuchthilfe (VPT) machte vor wenigen Tagen in Linz bei Lokalaugenscheinen er-
staunliche Feststellungen. In zwei Lokalen namens „Orange Cube“ in der Hamerling-
straße (Lenaupark) und in der Humboldstraße, fanden Mitarbeiter des VPTs mehrere
Spielautomaten vor, die bis zu 10.- Euro pro Spiel bespielt werden konnten.

Eine Filiale des Lokals „Orange Cube“ Illegaler Wetteinsatz möglich
Das Erstaunliche an der Angelegenheit ist, dass im selben Gebäude (Lenaupark) in dem
die illegalen Spielautomaten aufgestellt sind, einen Stock über dem Lokal ein Polizeiwach-
zimmer etabliert ist. Wie naiv oder betriebsblind müssen die Beamten dieses Wachzimmers
wohl sein?

Sehen die Beamten dieses Wachzimmers besonders schlecht?
Gute Kontakte zu Politikern und Behörden
Beim VPT sieht man dies anders und meint: „Die Casinobetreiber oder Automatenaufsteller
scheinen ausgezeichnete Kontakte zu Politikern oder den Behörden zu haben, anders kön-
nen wir es uns nicht erklären, warum die Automaten bis heute nicht beschlagnahmt wurden“.
Weiters konnte der VPT in Erfahrung bringen, dass die beiden betreffenden Lokale bereits
seit Jahren bestehen und offensichtlich von den Politikern und zuständigen Behörden ge-
duldet werden. Auch hat der Verein mehrere Lokale überprüft und festgestellt, dass fast
überall Spielautomaten stehen, obwohl diese in Oberösterreich verboten sind und noch
keine Konzessionen vergeben wurden.
Mittlerweile wurde sämtliches Beweismaterial vom VPT an den Grazer Rechtsanwalt Dr.
Christian Horwath zur Einbringung von Anzeigen an die Staatsanwaltschaft und Bezirks-
verwaltungsbehörden übergeben.
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2011-04-17
GASTAUTOREN-BEITRAG
Zukünftige Audienzen bei der Ex-Justizministerin!

Screen: www.orf.at
Sollte in einer allgemeinen Abteilung Bedarf sein, könnte Bandion-Ortner somit künftig
auch für Kleinkriminelle zuständig sein, die im Juristenjargon oft unter dem Schlagwort
„Hendldiebe“ subsummiert werden. Ob sie sich das als ehemalige Justizministerin antun
wird, wird im Straflandesgericht allerdings angezweifelt.
Sagt ein „Hendldieb“ zum anderen: „Ich bin besser als Du weil ich wurde von Bandion-
Ortner verurteilt“. Ob da jetzt eine Vermehrung der Straftaten zu befürchten ist, nur zu
dem Zweck um von Bandion-Ortner verurteilt zu werden?
Mit besten Grüßen
Günther Richter
2011-04-16
Einbruchsdiebstähle verzeichnen Negativrekord
Seit der Öffnung der Grenzen zu den ehemaligen Ostblockstaaten, ist die Kriminalität in
Österreich sprunghaft angestiegen. Besonders bei Einruchsdiebstähle wurde eine Rekord-
marke erreicht. Die Zahlen der Kriminalstatistik des österreichischen Innenministeriums
sprechen für sich.
Den Negativrekord der vergangenen Jahre gab es im Jahr 2009 mit österreichweit 12.259
Einbrüchen in Wohnungen, von denen nur 5,4 Prozent geklärt werden konnten und 7.459
Einbrüchen in Einfamilienhäusern mit einer Aufklärungsrate von gerade einmal 9,1 Pro-
zent.
Alle 36 Minuten geschieht in Österreich ein Einbruch. Nicht nur der städtische, sondern auch
der ländliche Bereich ist zunehmend betroffen. Dabei könnten mindestens 70 Prozent aller
Einbrüche durch Prävention verhindert werden. Zu dieser Thematik hielt der Verband der
Versicherungsunternehmen (VVO) am vergangenen Mittwoch eine Pressekonferenz ab.
Einer der Vortragenden war Ernst Walter Stummer oder auch als „Einbrecherkönig“ bekannt.
Fotocredit: VVO / Fotograf: Ludwig Schedl

Walter Stummer als Vortragender bei der Pressekonferenz des VVO am 13.April 2011
Einbrecherkönig als Vortragender
Was macht ein Einbrecherkönig als Vortragender bei einer Sicherheits-Pressekonferenz?
Diese Frage stellten wir uns und luden Herrn Stummer kurzerhand in die ERSTAUNLICH-
Redaktion ein. Dieser nahm die Einladung an und erzählte aus seinem vergangenen und
jetzigen Leben. Als erstes ließen wir natürlich vom Profi die Bürotüre der Redaktion auf
Einbruchs-Sicherheit überprüfen.
Foto (c) erstaunlich.at

Die Büroeingangstüre bekam von Stummer ein gutes Zeugnis ausgestellt.
Der heute 73-jährige Stummer verbrachte insgesamt 30 Jahre seines Lebens hinter den
Gittern verschiedener Strafanstalten in Österreich. Sein erster Einbruch war im Jahre
1961 in ein Elektrogeschäft auf der Gumpendorferstrasse im 6. Wiener Gemeindebezirk.
Dafür gab es 6 Monate feste Haft.
Sein letzter Job war ein Einbruchsversuch in einen Drogerie-Großmarkt am Antonsplatz im
10. Wiener Gemeindebezirk. Dafür fasste er 2 Jahre Gefängnisaufenthalt aus. Seit dem ist
er geläutert und verwendet sein umfangreiches Wissen zur Verhinderung von Einbrüchen.
Er ist gern gesehener Gast auf Sicherheitsseminiaren, wie zum Beispiel der Donau-Univer-
sität, wo er als Lehrbeauftragter tätig ist.
Hochschule für angewandte Kriminalität
Das Einbruchsgeschäft hat sich im Laufe der Zeit grundlegend geändert, weiß Stummer zu
erzählen. Waren in früheren Zeiten Einbrecher meistens unbewaffnete Einzeltäter, sind es
heute zum Teil schwer bewaffnete Einbrecherbanden. Auch das Ausspähen von Einbruchs-
gelegenheiten unterlag dem Wandel der Zeit. „Früher hat man halt noch im Who-is-Who-
Buch nachgesehen wo die Reichen wohnen, heute steht alles im Internet“, sinniert Stummer.
Ob ihn seine Gefängnisaufenthalte geläutert habe, wollen wir von Stummer wissen. Dazu
hat er eine eigene Philosophie. „Das Gefängnis ist eine Hochschule für angewandte Krimi-
nalität. Da gehst als Unwissender rein und als Meister raus“, meint der Einbrecherkönig auf
diese Frage.
Sicherheit und Vorbeugung ist heute die Thematik des ehemaligen Einbrechers. Mittlerwei-
le hat er in seinem Buch „Der Einbrecherkönig“ (erschienen im Stocker-Verlag) eine Art
Lebensbeichte abgelegt. Wer mehr über Ernst Stummer wissen will, sollte läppische 19,90
Euro investieren und sich dieses Buch zulegen.

Spannender als jeder Krimi! Einbrecher verraten ihre Tricks!
Aber auch im Printmediensektor versucht Ernst Stummer Fuß zu fassen. Seit 2009 gibt er
die Zeitschrift „Öffentliche Unsicherheit“ heraus. Dieses Unterfangen geht jedoch sehr
schwierig von dannen, da es ihm an geeigneten Mitarbeiter(innen) fehlt.
Frau fürs Leben gesucht
Zu guter Letzt betreibt Stummer noch eine Partner-Single-Börse namens „Sewuz“.

Screen: sewuz.com
Nicht ganz uneigennützig wie der Einbrecherkönig augenzwinkernd zugibt. Haben ihn
doch seine jahrelangen Gefängnisaufenthalte in seinen sozialen Kontakten sehr einge-
schränkt. „Vielleicht finde ich noch die Frau meines Lebens“, meint Stummer in einem
sehr melancholischen Ton.
*****
2011-04-16