Linke Geisteskinder


Die FPÖ soll der Blitz beim …….

Auf der impressumlosen Webseite „antifasalzburg.wordpress.com“ scheinen sich so manche
Geisteskinder herumzutummeln.

 

Screen: antifasalzburg.wordpress.com

 

Neben einem jeglicher Realität entbehrenden Text,  findet sich nachfolgender Banner auf dem
obig angeführten Blog.

 

Screen: antifasalzburg.wordpress.com

 

Mit  dem im Banner angeführten  „K(r)ampfspruch“    – der offenbar von einem Sonderschüler
stammt  –   rufen diese linken Geisteskinder  zu einer  antifaschistischen Demonstration gegen
das FPÖ-Neujahrstreffen am 21. Jänner 2012 in Salzburg auf.

 

Mut kann man nicht kaufen

Nun  ist  zwar  hinlänglich  bekannt,  dass  bei  diesen linken Anarcho-Gruppierungen nicht die
geistige Elite Österreichs aufhältig ist, aber eine derart geistige Exhibition fällt unter die Rubrik
„Erstaunlich“.  Um nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können,  verzichtet man auf
dem Gratis-Blog großzügig auf ein Impressum.

 

Das  erinnert uns  an so manche  Demonstration oder besser  gesagt Randale  der linkslinken
Geisteskinder.   Bis zu den Haarwurzeln vermummt,  ziehen sie da Steine  werfend durch die
Gegend.  Die Vermummung ist kein Kälteschutz sondern dient dazu, nicht erkannt zu werden.
Man könnte ja sonst für seine Handlungen zur Verantwortung gezogen werden.

 

Zwar  zeichnen sich diese  linken Anarchos nicht  durch Mut zur Verantwortung aus, erhalten
aber in Feigheit die Note  „Römisch Eins“.   Anstatt sich zu bekennen und einem politischen
Gegner unmaskiert gegenüber zu treten,  ** wünschen sie der FPÖ und allen anderen Feind-
(innen) ein beschissenes neues Jahr.  (** Textausschnitt aus dem Antifa-Beitrag)

 

*****

2012-01-02
 

Gehälter sind kein Betriebsgeheimnis mehr


Löhne müssen offen gelegt werden

Sollten  Sie  heute  die  Stellenangebote  – für  Arbeitsunwillige,  pardon  Arbeitslose  sehr

interessant –  in diversen Tageszeitungen studiert haben, ist Ihnen sicher aufgefallen, dass
fast alle Inserate Gehaltsangaben beinhalten.

 

Waren  und sind doch Löhne zu Recht  ein wohlgehütetes Betriebsgeheimnis,  wird sich so
manche(r) Leser(in) fragen, warum dies nun öffentlich verlautbart wird.  Ursache dafür ist
ein Gesetz,  dass es eigentlich schon seit dem März 2011 gibt.

 

Vorschriften  der  Novelle  zum  Gleichbehandlungsgesetz  schreiben  nämlich  Einkommens-
transparenz in Stellenanzeigen vor. Die Arbeiterkammer erhofft sich von dieser gesetzlichen

Vorschrift , dass sich so die Gehälter der Frauen endlich an die der Männer angleichen.

 

Damit  hat das Gleichbehandlungsgesetz  wiederholt gezeigt,  dass es  eigentlich in Schilda

seinen Platz hätte. Denn in Österreich gibt es einen gesetzlich verankerten Kollektivvertrag,

in dem keine geschlechtsspezifischen Unterschiede gemacht werden.

 

Darum  ist es auch  nicht nachvollziehbar,  dass Frauenministerin  Gabriele Heinisch-Hosek

der Meinung ist,  dass diese Vorschrift all jenen zu einem gerechteren Lohn verhelfen soll,

die  nicht  verhandlungsgeübt  sind,  oder keinen Einblick in  Lohnsysteme im  Arbeitsmarkt

haben.   Ob die Unfähigkeit  einen  Blick in  den Kollektivvertrag zu werfen oder diesbezüg-
liche  Auskünfte  bei  der Arbeiterkammer einzuholen  die Gabe der Verhandlungsgeschick-
lichkeit erhöht sei dahingestellt.

 

Firmen ignorierten weitgehend das skurrile Gesetz

Aus  den obig angeführten Gründen,  haben bis dato  kaum  Firmen irgendwelche Gehalts-
angaben  in ihren geschaltenen  Stelleninseraten veröffentlicht.   Aber nun ist Schluss mit
lustig,  denn ab heute wird gnadenlos abgezockt,  pardon abgestraft.

 

Firmen die in ihren Stellenangeboten keinen Gehaltsangaben angeben  – dabei genügt nicht
der Hinweis auf den gesetzlichen Kollektivvertrag –   werden mit bis zu 360 Euro zur Kasse
gebeten.

 

Die  skurrile gesetzliche Vorschrift enthält  noch eine zusätzliche  Erstaunlichkeit. Zu den Ge-

haltsangaben  müssen noch eventuelle Überzahlungen   – aus welchem Grund auch immer –

des  Kollektivvertrags veröffentlicht werden.   Da dies aber nicht kontrollierbar ist und Unter-

nehmer(innen) auch nicht auf den Kopf gefallen sind, begnügen sich diese die Mindestlöhne

nach  dem gesetzlichen Kollektivvertrag anzugeben.   Jedenfalls gelangt man zu diesem Er-
kenntnis, wenn man sich die Stellenangebote durchliest.

 

Nutznießer dieser höchst erstaunlichen Vorschrift werden wohl kaum Arbeitssuchende sein,

sondern  die Medien in denen die Annoncen geschalten werden.   Denn jedes Wort wird in

diesen  auf  die  sprichwörtliche  Goldwaage  gelegt und  natürlich  verrechnet.   Durch die
zwangsweise Verlautbarung des Lohnangebotes,  enthalten die Inserate naturgemäß mehr

verrechenbare Wörter.

 

Der ORF als (negatives) Musterbeispiel

Da loben wir uns die Gesetzestreue des ORF, zumindest was die Lohnangabe in Stellenaus-

schreibungen betrifft. Der staatliche Rotfunk, pardon Rundfunk, ließ am 28.Dezember 2011

nachfolgendes Inserat in der „Wiener Zeitung“ veröffentlichen.

 

Screen: kritikus.at

 

Allerdings beinhaltete das ORF-Inserat einen Pferdefuß.   Wurde doch bereits am 23.12.2011

für  jedermann(frau) hörbar verlautbart,  dass das SPÖ- Protégé-Kind, Nico Pelinka,  den Job

erhält und das obwohl es eine  gesetzliche Vorschrift zur  Stellenausschreibung gibt.

 

Als  der Skandal aufflog beteuerte man seitens des ORF,  dass sich Pelinka  ganz normal um

den Job bewerben müsse.  Allerdings schenken wir dieser Aussage keinen Glauben und sind

uns ziemlich sicher, dass der SPÖ-Günstling den Posten bekommt. Wäre doch gelacht, wenn

alle Menschen vor dem Gesetz gleich wären.

 

*****

2012-01-01
 

Silvesterpfad 2011 /12


GASTAUTOREN – BEITRAG


Es hat mich sehr gefreut!
 

 

Der  Silvesterpfad 2011 /12, war eher  ein Flop als ein Top,  denn außer unzähligen

Punschständen und dem einem oder anderem Neujahrskramständen hatte er wenig

zu bieten.

 

 

Die  Bühnen zu laut und / oder zu viel  Bässe oder übersteuert,  ein Gräuel für die

Ohren!  Die Interpreten fast alle wenig bekannt und großteils auch wenig wert be-

kannt  zu werden.  Der einzige Lichtblick war die  Radio Wien Band und der Radio

Wien DJ am Rathausplatz, wenngleich dort die Bässe geradezu extrem waren, so-

dass es in der Brust richtig hämmerte.

 

 

Trotz allem war die Stadt gesteckt voll, aber durchaus nur disziplinierte Besucher

unterwegs.

 

 

Die letzen Jahre waren etwas erbaulicher, was den Silvesterpfad betraf, mit bekann-

ten  Interpreten und  auch anderen Unterhaltungen.  Was die Sicherheit  anbelangte

war es heuer ruhig,  kaum alkoholisierte unterwegs,  auch die Knallerei hielt sich in

Grenzen.

 


Private Sicherheitsleute unterstützt von Ordnungsdienstleuten der Stadt sowie der

Polizei  sorgten  erfolgreich  für  Ruhe und Ordnung.  Im Prater sogar noch unter-
stützt  von der Praterwache mit Hunden,  sodass der Wintermarkt und die Prater-
unternehmen einen schönen Silvester verbringen konnten.

 


Mit einem Feuerwerk fand der Silvesterpfad im Prater sein Ende, während es in der

Stadt noch bis rund 02:00 Uhr weiter ging. Teilweise mit Raketen und Böllern sowie

Krachern,  aber weniger als in den letzten Jahren,  vielleicht auch auf Grund der An-

drohung von massivem Durchgreifens durch Ordnungsdienst und Polizei wenn wider-

rechtlich Pyrotechnik zum Einsatz kommen sollte.

 

Der  nächste Silvesterpfad 2012 / 13  wird hoffentlich  mehr zu bieten haben als nur

Alkstände und belanglose Musiker.

 

Erich Weber

2012-01-01
 

Brief aus Linz


LESERBRIEF

 

Liebe Redaktion!

 

Bitte veröffentlicht meinen Brief, der sich an die Einwanderer, an die verantwortlichen Landes-
und Bezirksschulräte, an die Politiker unseres Landes und an den ORF richtet.


Wenn wir in Österreich nicht mehr „Grüß Gott“ sagen dürfen, gibt es nur eine Alter-
native:

 

Wem dieses „Grüß Gott“ nicht gefällt,  der muss es ja nicht sagen,  aber wen es stört,  dass
Österreicher untereinander „Grüß Gott“ sagen, der hat das Recht, Österreich zu verlassen und
sich in einem anderen Land niederzulassen!

 

Schön langsam sollten auch wir in Österreich wach werden!!!

 

Zu Schulbeginn wurden in Linzer Schulen die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert,
wie  man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte.   Grüßen,  Bitte und Danke sagen,  ein-
fach höflich und freundlich sein.

 

Weiters wurde ihnen aber auch mitgeteilt,  dass das bei uns in Oberösterreich so vertraute
„Grüß Gott“ nicht mehr verwendet werden darf,  da das die muslimischen Mitschüler be-
leidigen könnte.

Dazu  kann man als  Otto Normalbürger eigentlich  nichts mehr anfügen und nur  mehr den
Kopf schütteln. Ich kann’s gar nicht glauben. Ist aber wahr.   Ihr könnt Euch gerne in Linz in
den Volksschulen erkundigen.

 

EINWANDERER UND NICHT DIE ÖSTERREICHER SOLLEN SICH ANPASSEN!!!

 

Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht darüber, ob wir irgendein
Individuum oder seine Kultur beleidigen könnten.

 

Die  Mehrheit der Österreicher steht patriotisch zu unserem Land.   Aber immer und überall
hört man Stimmen angeblich ‚politisch korrekter‘ Kreise,  die befürchten, unser Patriotismus
könnte andere beleidigen.

 

Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen Einwanderung;  die meisten Einwan-
derer kamen nach Österreich, weil sie sich hier ein besseres Leben erhofften.

 

Es  gibt aber ein  paar Dinge,  die sich Neuankömmlinge,  und  offenbar  auch hier Geborene,
unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten.


Die  Idee von Österreich  als multikultureller Gemeinschaft  hat bisher nur eine ziemliche Ver-
wässerung unserer Souveränität und unserer nationalen Identität geführt.

 

Als Österreicher haben wir unsere eigene Kultur, unsere eigene Gesellschaftsordnung, unsere
eigene Sprache und unseren eigenen Lebensstil. Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten
entwickelt aus Kämpfen,  Versuchen und Siegen von Millionen Männern und Frauen,  die Frei-
heit suchten.


Wir sprechen hier Deutsch, nicht Türkisch, Spanisch, Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japan-
isch,  Russisch,  oder irgendeine andere Sprache.   Wenn  Sie  also Teil unserer Gesellschaft
werden wollen, dann lernen Sie gefälligst die deutsche Sprache!

 

Im Namen Gottes‘ ist unser nationales Motto.

 

Das ist nicht irgendein politischer Slogan der rechten Parteien.  Wir haben dieses Motto ange-
nommen,  weil christliche  Männer und  Frauen diesen  Staat nach christlichen  Prinzipien ge-
gründet und entwickelt haben.   Es ist also auch nicht abwegig, dies an den Wänden unserer
Schulen mit einem Kreuz zu manifestieren.

 

Wenn  Sie  sich  durch Gott beleidigt fühlen,  dann schlage ich vor,  Sie wählen einen anderen
Ort auf der Welt als Ihren neuen Wohnsitz, denn Gott ist nun mal Teil unserer österreichischen
Kultur.

 

Wenn  Sie das Kreuz in der Schule empört,  oder wenn Ihnen der christliche Glaube nicht ge-
fällt  oder wenn Sie nicht bereit sind,  die in Österreich geltenden Gesetze einzuhalten, dann
sollten Sie ernsthaft erwägen,  in einen anderen Teil dieses Planeten zu ziehen,  er ist groß
genug.

 

Wir  sind  hier glücklich  und  zufrieden  mit  unserer Kultur und haben nicht  den geringsten
Wunsch,  uns groß zu verändern.   Es ist uns auch völlig egal,  wie die Dinge dort liefen, wo
Sie herkamen.

 

Dies ist UNSER STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART, und wir gönnen Ihnen gerne
jede Möglichkeit, dies alles und unseren Wohlstand mit uns zu genießen.

 

Aber  wenn  Sie  nichts  anderes  tun  als reklamieren,  stöhnen und schimpfen über unsere
Fahne, unser Gelöbnis, unser nationales Motto oder unseren Lebensstil, dann möchte ich Sie
ganz dringend ermutigen, von einer anderen, großartigen österreichischen Freiheit Gebrauch
zu machen, nämlich vom

 

‚RECHT UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT PASST!‘

 

Wenn  Sie hier nicht glücklich sind,  so wie es ist,  dann hauen Sie ab!   Wir haben  Sie nicht
gezwungen,  herzukommen.   Sie  haben  uns  darum gebeten, hier bleiben zu dürfen.  Also
akzeptieren Sie gefälligst das Land, das SIE akzeptiert hat. Eigentlich ganz einfach, wenn Sie
darüber nachdenken, oder?


Liebe Grüße  & Guten Rutsch

Carina H. (Lehrerin aus Linz)

2011-12-31
 

Wort des Herausgebers für das Jahr 2011


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und dieses Online-Magazin  ist nun knapp über drei

Jahre alt. Erfreulich ist,  dass auch 2011 ein stetiger Leser(innen)-Zuwachs zu verzeichnen

war.   Bei ERSTAUNLICH war man bemüht diesem Umstand Rechnung zu tragen und dies
mit einer dementsprechenden Berichterstattung zu quittieren.   Egal ob es sich um mediale

Hilfestellungen für sozialschwache Menschen, fragwürdige Geschäfte großer Konzerne oder

um Aufdeckung politischer Skandale handelte.

 

Die Berichterstattungen auf ERSTAUNLICH hatten auch ihre Auswirkungen.  Ob nun  einer

alleinerziehenden vierfachen Mutter zu einer Gemeindewohnung verholfen wurde oder ein

Artikel eine parlamentarische Anfrage auslöste,  hinterließen  ERSTAUNLICH-Beiträge in

sehr  vielen Fällen nachhaltige Wirkung.

 

Im  Alleingang hätte ich das wohl alles nicht geschafft und so möchte ich mich bei meinem

Team,  bei den Gastautoren und bei jenen Personen bedanken, die für dieses Online-Maga-
zinwertvolle Recherchearbeit geleistet haben.  Das ERSTAUNLICH-Team hat heuer auch Zu-

wachs bekommen. Der Künstler, Hartwig Koechlin,  schloss sich uns an und wird mit seinen

Karikaturen,  Portraits udgl.,  den textlichen  Inhalt  so mancher  zukünftiger Beiträge zeich-

nerisch verstärken.

 

Im  Großen und Ganzen  bin  ich mit der  Entwicklung von  ERSTAUNLICH  recht zufrieden,
aber wo Sonne ist gibt es auch Schatten. Wie Sie sicher bemerkt haben, gibt es seit heuer

die Rubrik „Gewerbliche Inserate“ auf  ERSTAUNLICH, die jedoch verwaist blieb.   Das hat
auch seinen guten Grund.

 

ERSTAUNLICH  hat mittlerweile  eine starke Webpräsenz und  wird immer wieder von den

„großen Medien“ als Quelle herangezogen.   Dies dürfte einer namhaften Werbeagentur im

Medienbereich aufgefallen sein.  Jedenfalls trat ein Vertreter dieser Agentur an mich heran

und schlug mir vor,  ERSTAUNLICH  kommerziell zu vermarkten.

 

Also wurde eine dementsprechende Möglichkeit für gewerbliche Inserate geschaffen. Aller-

dings ließ jener Agentur-Vertreter ganz zum Schluss die Katze aus dem Sack.   Nachdem

alle finanziellen Aspekte geklärt waren meinte dieser,  dass man sich auf  ERSTAUNLICH

in der Berichterstattung etwas zurücknehmen müsse,  um potentielle Kunden nicht zu ver-
grämen.

 

Dieses  unmoralische Angebot  ging mir gegen  den Strich und  so verzichtete ich auf eine

Vermarktung  dieses  Online-Magazins.   Denn ich habe  nicht die Absicht  mein Recht auf

freie Meinungsäußerung zu verkaufen.   Dazu habe ich  ERSTAUNLICH nicht ins Leben ge-
rufen.

 

Daher  werden auf  ERSTAUNLICH  weiterhin gut  recherchierte  Erstaunlichkeiten unver-
blümt  veröffentlicht und dies ohne Rücksicht auf politische oder kommerzielle Interessen.
Ich beabsichtige auch zukünftig nicht,  irgendjemanden nach dem Mund zu schreiben nur
weil er/sie ein Inserat schaltet.   Eine solche Gangart überlasse ich lieber den einschlägig
bekannten Medien.

 

Ich wünsche allen Leserinnen und Leser von  ERSTAUNLICH  einen guten Rutsch und ein
erfolgreiches Jahr 2012.   Bitte  bleiben  Sie  dem  erstaunlichen Online-Magazin auch im

neuen Jahr treu und empfehlen Sie es weiter.

 

Erich Reder

2011-12-31
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Verkauft’s mei Gwand, I fahr in Himmel


Der versprochene Beitrag

Im Artikel „Kein Geld fürs AKH, aber Subventionen für Schwule“ haben wir unserer Leser-

schaft einen Beitrag versprochen, in dem wir auflisten werden welche Vereine im heurigen

Jahr mit Subventionen von der Gemeinde Wien bedacht wurden.

 

Wir entschuldigen uns dafür, dass dies eine Weile gedauert hat. Aber die  Recherchen waren

eine wirkliche Sisyphusarbeit.   Wir glauben auch nicht,  dass wir alle Subventionen recher-
chieren konnten,  sondern vermutlich nur die Spitze des Eisberges entdeckten.

 

Bei den von uns aufgelisteten Vereinen sind sicher etliche dabei,  die einer Subvention   – ohne

jegliche Diskussion darüber-   würdig sind. Allerdings erhalten zahlreiche  Organisationen öffent-

liche Gelder,  deren Zweck für uns nicht nachvollziehbar ist.   Auffallend ist auch, dass viele der

aufgelisteten Vereine ein SPÖ-Naheverhältnis aufweisen.

 

Subventionen 2011

Der Verein Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende erhielt 20.400 EUR. 

 

Das Vorhaben „Warenkorb“ erhielt für das laufende Schuljahr  3.650.000 EURO.

 

Der  Wiener Fußballverband erhielt 217.000 EUR.

 

Die Subvention für die Nachwuchssportförderung betrug  663.000 EURO.

 

Die Wiener Landessportorganisation für die Fachverbands- und Leistungssportförderung erhielt

184.000 EURO.

 

600.000 EURO erhielt das Projekt „Wickelrucksack – für jedes in Wien geborene Kind.“

 

Das Magistrat zur Förderung von Vereinen, Gruppen und Projekten im Alternativbereich erhielt

50.000 EURO. genehmigt.

 

14.340.000 EURO erhielt der Verein wienXtra – ein junges Stadtprogramm zur Förderung von
Kindern, Jugendlichen und Familien die in den Häusern in 8, Friedrich-Schmidt-Platz 5 und 8,
Albertgasse 30 genutzten Räumlichkeiten der MA 13.

 

Die  MA 10 wurde ermächtigt,  für die Stadt Wien mit der  Hypo Noe Leasing GmbH die ent-
sprechenden Verträge für die Leasingfinanzierung sowie den Abbruch und die Neuerrichtung
des Kindergartens am Stadtpark abzuschließen und erhielt dafür  5.360.000 EURO.

 

Der  Jazz- und Musicclub Porgy & Bess erhielt 110.000 EURO.

 

Der  Hot Club de Vienne (Verein zur Förderung der Jazzmusik) erhielt  26.000 EURO.

 

Das Wiener Jeunesse Orchester erhielt  47.000 EUR .

 

Für die Umwidmung des Theatervereins Wien, flossen 200.000 EURO an den Betrieb des Kultur-

zentrums Kabelwerk.

 

Der  Verein Hunger auf Kunst und Kultur, Aktion für den freien Zugang zu Kunst und kulturellen
Aktivitäten für von Armut bedrohte Menschen  erhielt 80.000 EURO.

 

Die Tschauner Bühne GmbH erhielt  80.000 EURO.

 

Der  Verein IG Freie Theaterarbeit  51.000 EURO.

 

Für eine nochmalige nicht näher genannte Umwidmung erhielt das  Kulturzentrum Kabelwerk

nochmals eine Geldspritze von  insgesamt  314.000 EURO.

 

Der  Kunstverein Wien erhielt  1.551.900 EURO.

 

Die IG Bildende Kunst (Interessengemeinschaft Bildende Kunst) erhielt  26.000 EURO.

 

Die  Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession erhielt  310.000 EURO.

 

Der  Verein Springerin – Verein für Kritik und Kultur der Gegenwartskunst erhielt für die eng-
lische Online-Ausgabe  22.000 EURO.

 

Der  Verein „Unit F büro für mode“ erhielt  146.000 EURO.

 

Die  Wiener Kammeroper erhielt für den Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswett-
bewerb 25.000 EURO.

 

Das Wiener Volksliedwerk erhielt für das Festival „Wean Hean“  65.000 EURO.

 

Der  Voice Mania Kulturverein erhielt für das Festival „Wien im Rosenstolz  15.000 EURO.

 

Die Gesellschaft der Musikfreunde erhielt für das Frühlingsfestival  140.000 EURO.

 

Die Stadtinitiative Wien – Konzerte erhielt für die eingereichten Konzertprojekte im Frühjahr

40.000 EURO.

 

Den Verein „DV8-Film“ erhielt für das Identities.Queer Film Festival  185.000 EURO.

 

Die Vienna Film Commission GmbH erhielt  100.000 EURO.

 

Zur strukturellen Unterstützung von Kinobetrieben sowie Kinoförderung wurden in Form einer

1. Rate,   250.000 EURO locker gemacht.

 

Der  Wiener Tourismusverband  14.000.000 EUR.  Und weil dieser Betrag offenbar nicht aus-

reichte, gab es einen Nachschlag von zusätzlichen  4.776.000 EURO.

 

Zur  Finanzierung notwendiger infrastruktureller Maßnahmen zur Einrichtung von Mingo-Büros

für Medien flossen  500.000 EURO für die Wirtschaftsagentur Wien.


Der  Verein zur Förderung und Unterstützung von Freien Lokalen Nichtkommerziellen Radiopro-
jekten (Kurzname: Freies Radio Wien) erhielt 280.000 EURO.

 

Der  Verein Forum Wien Arena erhielt  225.000 EURO.

 

Der  Verein „ICE – Internet Center for Education – Verein zur Förderung von Medienaktivitäten
im schulischen und außerschulischen Bereich“  erhielt 720.000 EURO.

 

Der  Verein Juvivo  erhielt 504.800 EURO.

 

Für die Errichtung von Fahrradstehern (Bügelmodell) auf öffentlichem Grund wurden 150.000
EURO locker gemacht.

 

Der Verein Projekt Integrationshaus erhielt  199.583 EURO.

 

An die Interface Wien GmbH flossen  2.920.882 EUR, davon  45.082 EUR als Kofinanzierung für

das EFF Projekt „MoWien“.

 

Die  Diakonie – Flüchtlingsdienst gemeinnützige GmbH. INTO Wien – Integration von Flüchtlingen

erhielt  45.825 EURO.

 

Der  Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit erhielt  86.935 EURO.

 

Der Verein Station Wien – Verein zur Förderung des kulturellen Austausches zwischen In- und

Ausländern erhielt   643.942 EURO.

 

Der  Verein Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden erhielt  22.000 EURO.

 

Der  Verein Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen erhielt  367.999 EURO.

 

Der  Verein Miteinander Lernen – Birlikte Öğrenelim, Beratungs-, Bildungs- und Psycho-

therapiezentrum für Frauen, Kinder und Familien erhielt  132.692 EURO.

 

Der  Verein Helping Hands Koordinationsbüros für integrative und antirassistische Projekte

erhielt  30.500 EURO.

 

Der  Verein für Beratung ausländischer Schülerinnen bzw: Schüler in Wien 15 REBAS 15 er-
hielt 52.078 EURO.

 

Der  Verein Vereinigung für Frauenintegration Amerlinghaus erhielt  63.678 EURO.

 

Für die Fortführung des Integrations- und Diversitätsmonitorings, die Erstellung eines Wiener

Integrations- und Diversitätsmonitors 2011 der Stadt Wien und die Durchführung des Diversi-
tätsmonitorings sowie die Berichterstellung durch einen externen Auftragnehmer, flossen ins-
gesamt 150.000 EURO.

 

Der  Verein LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen erhielt  102.266 EURO.

 

Der Verein Peregrina – Bildungs-, Beratungs- und Therapiezentrum für Immigrantinnen erhielt

163.618 EURO.

 

Der  Verein Piramidops erhielt  86.019 EURO.

 

Der  Verein „WUK – Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser“ erhielt 37.301
EURO.

 

Der  Verein Orient Express – Beratungs-, Bildungs- und Kulturinitiative für Frauen erhielt 84.096
EURO. Aber weil das Geld offenbar nicht ausreichte, gab es einen Nachschlag von

89.500,06 EURO.

 

QWien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte erhielt für die Durchführung von

wissenschaftlichen Aktivitäten  120.000 EURO.

 

An die Planet Music & Media Veranstaltungs- und VerlagsgesmbH flossen 500.000 EURO für
die Sicherung des Veranstaltungsbetriebes, Personalkosten und Werbung der „Szene Wien“.

 

Der  Verein zur Veranstaltung und Organisation des Kultur- und Standortprojektes „Soho in

Ottakring“ erhielt für das laufende Projekt „Soho in Ottakring“ 60.000 EURO.

 

Der Verein Kunsthalle Wien erhielt  4.150.000 EUR.

 

Als zweite Rate der Subvention an den Verein Wiener Volksbildungswerk für den Betrieb, für
das Projekt „Wir sind Wien. Festival der Bezirke“ und für die Projektförderung inklusive „Cash
for Culture“ flossen  1.080.000 EURO.

 

Pro Jahr investiert die Stadt Wien 37.300.000 EURO an Subventionen für die Vereinigten Büh-
nen Wien.

 

Sparpaket und Schuldenbremse

In Zeiten wo wir täglich die Worte  „Schuldenbremse“ und  „Sparpaket“ seitens der Politik zu

hören bekommen ist es erstaunlich, wie locker die Wiener Stadtregierung mit dem ihr anver-

trauten Geld umgeht.   Ganz nach der Devise  „Verkauft’s mei Gwand, I fahr in Himmel“
wird hier Steuergeld mit beiden Händen beim Fenster hinausgeworfen.

 

Allerdings muss diese Geldvernichtung finanziert werden. Deshalb dürfen sich die Wienerinnen

und Wiener über satte Gebührenerhöhungen bei Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Hundesteuer und

Öffi-Fahrpreise erfreuen.

 

*****

2011-12-30
 

Türken bestatten Wiener


GASTAUTOREN – BEITRAG

„Ach Wien, ohne uns Fremde, Migranten, Zugewanderte, hättest Du weder Vergangenheit
noch Zukunft“  sind die belehrenden Worte des  chilenischen Immigranten, Patricio Handl,
im  gestrigen ERSTAUNLICH-Beitrag.


Macht man die Probe auf das Exempel und begibt sich zu diesem Zweck in den 15. Wiener
Gemeindebezirk  auf  die  Märzstraße,  dann  wird  man  sehr schnell den Wahrheitsgehalt
dieser Aussage bestätigt finden.  Während herkömmliche Geschäftszweige wie Handel und
Handwerk  nach und nach  vom Aussterben bedroht sind,  widmen sich unsere weitaus ge-
schäftstüchtigeren zugewanderten Mitbürger einem todsicheren Geschäft.

 

Fotos: © erstaunlich.at

Pleite gegangene Geschäfte in unmittelbarer Nachbarschaft


Fotos: © erstaunlich.at

Ein todsicheres Geschäft im wahrsten Sinn des Wortes

 

So findet sich gleich neben der mesopotamischen Kulturunion ein prosperierendes Bestattungs-
institut,  welches  vermutlich  von  einem  Migranten  türkischer  Abstammung  betrieben  wird.
Selbstverständlich werden diese Dienstleistungen natürlich auch der einheimischen Bevölkerung
angeboten.

 

Fotos: © erstaunlich.at

 

Sogar Rückführungen  – nein,  nicht in frühere Leben – sondern in die Heimat  – wo immer die
auch sein mag (Polen, Nigeria, etc.), stehen auf der Angebotsliste.

 

Fotos: © erstaunlich.at

 

Bei einem so tollen Service kann sich der bestattungswillige Bürger nur fragen, warum sich die
Wiener in den Jahren 1529 oder 1683 so vehement gegen dieses tolle Angebot gewehrt haben.
Ob da die Gewerkschaft die Hand mit im Spiel gehabt haben könnte?

 

Mit besten Grüßen

Günther Richter

2011-12-30
 

Ausländische Hetzer


Plakate an der Gemeindebau-Hausmauer

Nachfolgende Fotos sandte uns ein aufmerksamer Leser ein. Er hatte die Plakate, welche

sich  in verglasten Schaukästen befinden  –   die  an der Hausmauer des Gemeindebau in

Wien 4., Rechte Wienzeile 25-27 montiert sind –  entdeckt.

 

Fotos: © erstaunlichat

 

 

Dazu schrieb uns der Leser noch folgende Zeilen:

 

Geht man am Rande des Wíener Naschmarktes spazieren, dann wird man in der Auslage des

Lokales  Hopfeschampus  – welches in einem Gemeindebau residiert  – gleich in der richtigen

Farbe über die Vergangenheit und die Zukunft Wiens aufgeklärt.


In einer „Patografie“ – was immer das sein mag – von Patricio Handl wird der flanierende Wie-

ner mit den Worten belehrt: „Ach Wien, ohne uns Fremde, Migranten, Zugewanderte, hättest

Du  weder Vergangenheit noch Zukunft.“   Wertes Erstaunlich-Team,  könnt ihr mir  bitte mit-

teilen wer dieser Patricio Handl ist und was er mit seinem Spruch beabsichtigt?

 

Aufklärung

Selbstverständlich wollen wir versuchen den Leser über die angefragte Person und dessen Ab-

sichten  aufzuklären.  Patricio Handl ist ein chilenischer Immigrant,  auf den gewisse politische
Kreise  in Wien  vermutlich schon dringend  gewartet haben.   Was seine Absichten anbelangt,
sind wir uns nicht ganz im Klaren, können aber nachfolgendes Video anbieten.

 

{mp4-flv img=“videos/vinl.jpg“ showstop=“true“}vinl_mp{/mp4-flv}

Quelle:  www.importundexport.at

 

Existenzberechtigung für Wohnpartner

Nach  Sichtung des Videos ersuchen wir,  sich selbst ein Bild zu machen  und eigenes Urteil

darüber fällen.  Wir vermuten stark, dass Patricio Handl  möglicherweise ein  „Agent Provo-

kateur“ ist, um die Existenz von Wohnpartner zu rechtfertigen.

 

Denn diese  Einrichtung der  Gemeinde Wien hat    –  sofern sich die Mitarbeiter(innen) nicht
hinter zugezogenen Vorhängen verstecken und wirklich arbeiten –  die heikle Aufgabe, Streit-
igkeiten in Gemeindebauten zwischen Inländern und Immigranten zu schlichten.  Da kommen
die geistigen Ergüsse von Patricio Handl und der Anbringungsort seiner Plakate wie gerufen.

 

Einerseits  hebt  er  Migranten  und  Zuwanderer  in  den Himmel und unterstellt den Wiener-
(innen),  dass sie ohne diese  weder Vergangenheit noch Zukunft hätten,  während er ander-
seits massiv gegen Inländer hetzt.
 
Nun,  wenn dies nicht genügend Zündstoff für handfeste Auseinandersetzungen beinhaltet, was
dann?  Wie bereits im Beitrag erwähnt, warten gewisse politische Kreise in Wien auf Personen
wie Patricio Handl und für „Wohnpartner“ kommen solche Hetzer vermutlich nicht ungelegen.

 

*****

2011-12-29
 

Nebenerwerb von Kim Jong Un


Interessantes Inserat vom dicken Kim

In Nordkorea hat gestern eine bizarre Beisetzungszeremonie für den verstorbenen Diktator

und  Menschrechtsverbrecher Kim Jong Il stattgefunden.   Jetzt tritt sein Sohn Kim Jong Un

das menschenverachtende Erbe seines Vaters an.  Im Gegensatz zur hungernden Bevölker-
ung Nordkoreas, ist der Diktatorensprössling schwer adipös oder auf gut wienerisch gesagt
„ausgefressen oder blad“.

 

Offenbar  ist die Staatskasse von Nordkorea leer und so bangt der dicke   Kim Jong Un um

seinen  nicht verdienten Wohlstand.   Aus diesem  Grund dürfte er sich entschieden haben,

selbst ein wenig für seinen Broterwerb etwas zu unternehmen, wie nachfolgendes Inserat

unter Beweis stellt.

 

 

Aus  unbestätigter Quelle wurde  uns mitgeteilt,  dass die Gründung einer österreichisch –

nordkoreanischen Prostitutionsgesellschaft geplant ist.  Man darf gespannt sein,  wer den

Vorsitz im Präsidium dieser Gesellschaft führen wird.


Karikatur: (c) hartmut koechlin

Schlachtruf für den bladen Kim:  Attacke auf in die Hacke!

 

Beim  Anblick obiger Zeichnung wird etlichen  SPÖ-Politiker(innen) das Herz höher schlagen.

Jedenfalls  besteht  wieder  ausreichend Anlass dazu,  ihre  erklärte  Lieblingsdestination so
schnell wie möglich zu bereisen.

 

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2011-12-29
 

Sozialistischer Machterhalt


Erstaunliche Stellenvergabe beim ORF

Nachfolgenden Beitrag haben wir auf der Webseite  „kritkus.at“  gefunden:

 

Screen: kritkus.at

 

Nur dämlich oder vollkommen abgehoben?

Der realistisch verfasste Beitrag auf „kritkus.at“  zeigt auf, mit welcher Kaltschnäuzig-

keit  die SPÖ  agiert.   Die mittlerweile  ins Alter gekommen  Bonzen versuchen nun

mit aller Gewalt, mittels ihrer Protektionskinder den Machterhalt der sozialistischen

Führungsriege  zu erhalten.

 

Sollte  sich bei den nächsten Wahlen nichts Gravierendes ändern und Personen a la

Fräulein Laura Rudas tatsächlich in wirkliche Machtpositionen gelangen, dann Gnade

Gott dem österreichischen Volk und seiner Zukunft.

 

Und zur Frage  „Nur dämlich oder vollkommen abgehoben?“ meinen wir,  dass die

sozialistischen  Bonzen keineswegs  dämlich sind,  sondern mit dieser  Aktion ihre

Abgehobenheit eindeutig unter Beweis gestellt haben.

 

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2011-12-28
 

Der Jopie Heesters unter den Affen


Ja ist denn schon der 1. April?

Auf der Webseite des Zwangsgebührenvereins ORF erschien heute folgender Beitrag:

 

Weiterlesen…..

 

Schimpansen  sind zwar die nächsten lebenden Verwandten des Menschen,  können aber

definitiv keine 80 Jahre alt werden.   Sie sind zwar wie alle Menschenaffen langlebig und

können in menschlicher Obhut ein Alter von maximal 50 Jahren erreichen.

 

Recherche im Zwangsgebührenverein ist Fehlanzeige

Der erstaunliche, bereits an Schwachsinnigkeit grenzende ORF-Beitrag ist völlig haltlos.
Ein Blick ins Internetlexikon „Wikipedia“ hätte genügt um festzustellen,  dass die ganze
Story um den Affen „Cheeta“ erstunken und erlogen ist.

 

In Wikipedia ist nämlich nachzulesen, dass in Wirklichkeit die Rolle von mehreren Schim-

pansen gespielt wurde.   Je nach zu drehender Aufgabe im Film wurde ein anderer Affe,
der die entsprechende Fertigkeit besaß,  eingesetzt.   Zwar wurde im Guinness-Buch der
Rekorde,  der Schimpanse Cheeta seit 2003 als ältesten Schimpansen der Welt gelistet,
jedoch wurde bereits im Jahr 2008 die ganze Angelegenheit als Schwindel entlarvt.

 

Genaue  Recherchearbeit  dürfte  offenbar nicht  zu den  Stärken  des/der  Autor(in) des
affenmäßigen  ORF-Beitrags gehören.   Würde man nun die  darwinsche Lehre mit  dem
erstaunlichen  Beitrag über  Cheeta paaren,  so könnte man  zumindest theoretisch zur
Annahme kommen,  dass dieser von  einem direkten  Nachfahren des  Tarzan-Affen ver-
fasst wurde.

 

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2011-12-28
 

Management by Chaos


Sparpaket zeigt nur Chaos in der Regierung

„Management by Chaos“,  so  lässt  sich  die heutige Vorstellung  von Bundeskanzler und

Vizekanzler zum sogenannten  „Sparpaket“ bezeichnen,  das in  Wahrheit ein massives

Belastungs-  und  Wohlstandsvernichtungspaket  für  Österreichs  Mittelstand  zu werden
scheint.


Täglich  versuchen sich  Faymann (SPÖ)  und  Spindelegger (ÖVP) in ihrer Plan- und
Orientierungslosigkeit,  mit neuen noch bösartigeren Belastungs-,  Spar- und Umschicht-
ungsideen zu übertrumpfen.

 

Bezeichnend ist auch,  dass sich Faymann mit seinen neuen Steuerideen nur vor ein staat-

liches  ORF-Team  traut  und  die  unabhängigen,  kritischen  Privatmedien  vor der Türe
stehen lässt.  Aber das ist eben die sozialistische Informationsstrategie des Kanzlers.

 

Die heutige Ankündigung von Maßnahmen wird nicht die letzte sein, denn dass das Chaos

in der Bundesregierung wird unverändert prolongiert werden.  Die sinnvollste Einsparungs-

maßnahme wäre,  wenn sich die Regierung selbst einspart und endlich den Weg für Neu-

wahlen frei macht.  Denn diese Regierung wird in altbewährter Form weiterwursteln und

wohl keine vernünftigen Reformen schaffen.

 

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2011-12-27
 

Österreicher mit Verantwortung – TEIL 2


Warum hält sich das Anton Proksch Institut bedeckt?

Vorige Woche haben wir den Beitrag  „Österreicher mit Verantwortung“ verfasst.  Anlass

dazu war ein erstaunliches Selbstbeweihräucherungs-Inserat des Novomatic-Konzerns in

der Kronen Zeitung.

 

Screen:  Kronen Zeitung (Printausgabe vom 17.12.11 – Seite 16)

 

Nun hat es uns keine Ruhe gelassen, warum ein Geldspielautomatenerzeuger und Aufsteller

dieser Teufelsapparate mit dem renommierten Anton Proksch Institut  (im Volksmund unter

„Kalksburg“ bekannt) zusammenarbeitet und mit diesem ein Programm entwickelt.   Dessen

rühmt sich nämlich die Firma Novomatic.

 

Im  Anton Proksch Institut ist man nämlich bemüht, Personen von diversen Süchten – unter

anderem auch von  der Spielsucht – zu heilen, während im Gegensatz dazu Novomatic aus

rein wirtschaftlichen Interessen keinen Grund an einer Spielsuchtheilung haben kann.

 

Also fragten wir diesbezüglich in der PR-Abteilung der Suchtklinik  nach.  Die dortige Presse-

sprecherin wollte oder konnte uns dazu keine Antwort geben. Jedenfalls keine zehn Minuten

nach  Beendigung  des  Telefongespräches,  rief Herr  Univ. Prof. Dr. med. Michael Musalek

(Institutsvorstand und ärztlicher Leiter des Anton Proksch Instituts) in der Redaktion an.

 

Gut  eine halbe Stunde  lang redete der  honorige Professor  im Kreis und konnte  keine klare
Antwort auf unsere Frage geben, warum es eine Allianz zwischen einem Automatenaufsteller
– welcher eigentlich für die Spielsucht verantwortlich ist – und dem Anton Proksch Institut gibt.
Auch konnte oder wollte er bezüglich des gemeinsam entwickelten Programms keine Auskunft
geben.

 

Offenbar  hält man sich im Anton Proksch Institut sehr bedeckt,  was die Zusammenarbeit mit

einem  der weltgrößten Geldspielautomatenerzeuger und Aufsteller betrifft.   Allerdings fiel im

Gespräch seitens Dr. Musalek der bemerkenswerter Satz: „Mitarbeiter von Novomatic werden

im Institut geschult.“

 

Da staunen wir aber, ist es doch Aufgabe der Suchtklinik suchtkranke Personen zu heilen. Was

wird da wohl den Novomatic-Mitarbeiter(innen) in Schulungen mit auf den Weg gegeben,  dass

einen Heilungsprozess beschleunigen könnte oder gar zur Verhinderung der Spielsucht beiträgt?

 

Da  wir uns mit der verbalen Abspeisung des Professors nicht zufrieden geben wollten,  verfass-
ten wir eine schriftliche Anfrage an das Anton Proksch Institut.   Dort blockte man jedoch weiter
und teilte uns per E-Mail mit,  dass Dr. Musalek weiterhin gerne für mündliche Auskunft zur Ver-
fügung  stehen würde,  aber es ihm aus Zeitgründen nicht möglich sei eine schriftliche Stellung-
nahme (bzw. Aufklärung) zu verfassen.

 

Diese Antwort verstehen wir natürlich, denn an einer schriftlichen Stellungnahme kann im nach-

hinein  nicht  mehr gerüttelt werden,  während es bei  mündlichen Auskünften  doch  zu einem
„Hörfehler“  gekommen sein könnte.

 

Unsere Theorie

Bei ERSTAUNLICH versteht man zugegebener Weise nichts von Suchtheilung, allerdings ist uns

auch als Laie klar, dass eine Zusammenarbeit zwischen „Täter“ und „Heiler“ mehr als erstaun-

lich ist.   Wir vermuten dahinter eine ausgeklügelte Werbestrategie der Firma Novomatic,  die

sich dabei das renommierte Anton Proksch Institut als Feigenblatt umhängt.

 

Unsere Vermutung begründen wir folgender Maßen: Im Grunde genommen ist kein Mensch von

Natur aus süchtig. Zuerst muss ein Bedürfnis geweckt werden und dies geschieht mit Werbung.

Daraufhin erfolgt die Konsumation und diese kann zu Suchtverhalten führen.

 

Was  Geldspielautomaten anrichten können  ist  hinlänglich bekannt und deshalb sind diese ver-
pönt.  Die Aufsteller dieser Geräte genießen  in  der  Gesellschaft keinen  guten Ruf.   Es wäre
daher  für die Firma Novomatic nicht von Vorteil,  wenn diese  beispielsweise mit der neuesten
Generation  ihrer  Spielautomaten  werben würden.   Also beschloss man  beim Geldspielauto-
matenaufsteller  offenbar das Pferd von hinten  aufzusatteln  und heuchelt  ein Gutmenschen –
Image vor.

 

Was liegt da näher, als sich zum Schein medial für jene Menschen einzusetzen, die durch Geld-

spielautomaten  (auch die der Firma Novomatic)  an den  Rand des sozialen Abgrunds geschlit-
tert sind,  da diese  in ihrer Spielsucht  ihr gesamtes Hab  und Gut verloren haben.   Ein logisch
denkender  Mensch durchschaut  diese Strategie sofort,  denn ein Geldspielautomatenerzeuger
und Aufsteller kann nur von pathologischen Spielern leben und kann aus wirtschaftlichen Grün-
den kein Interesse an einer Ausmerzung der Spielsucht haben.

 

Bei  oberflächlicher  Betrachtung  des  Inserates,  indem  die  Zusammenarbeit mit dem Anton
Proksch Institut angepriesen wird,  könnte ein ungeübter Leser durchaus zur Ansicht gelangen,
dass  es sich bei  der Firma Novomatic um ein  Unternehmen handelt,  welches ihre Geschäfte
zum Wohle der Menschen betreibt.

 

Dass  dem nicht  so sein kann  beweist die Tatsache,  dass diese  Firma hauptsächlich dadurch
zum  drittgrößten Geldspielautomatenerzeuger  und Aufsteller aufgestiegen ist,  weil genügend
Menschen auf deren  „Einarmigen Banditen“ spielsüchtig wurden und ihr gesamtes Hab und Gut
verspielt haben.

 

Mit dem in sich widersprüchlichen Inserat will Novomatic offenbar ein Gutmenschen-Image vor-
gaukeln  und hängt sich wie bereits im Beitrag erwähnt,  das Anton Proksch Institut  als Feigen-

blatt um. Das Traurige an der Angelegenheit ist zweifelsohne, dass dieses renommierte Institut

bei dieser Farce mitspielt.

 

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2011-12-26
 

Was mit 1. Jänner 2012 in Kraft tritt


Jahresvorausschau oder was sich 2012 alles ändert

 
Budget und Finanzen:

Bundesfinanzgesetz für das Jahr 2012 (= Budget 2012)

Bundeshaushaltsgesetze 1986 sowie 2013 (Teile des Bundeshaftungsobergrenzengesetz).

Das Bundeshaftungsobergrenzengesetz begrenzt die Summe der vom Bund übernommenen

Haftungen auf 193,1 Milliarden Euro.

 

IFI-Beitragsgesetz 2011: Das zu Beginn des neuen Jahrtausends formulierte Ziel der Ver-
einten Nationen, die Armut der Menschen in den Entwicklungsländern bis 2015 zu halbieren,
macht es notwendig, die Kassen internationaler Entwicklungsorganisationen wieder aufzufül-
len.

 

Bundesgesetz, mit dem das Bankwesengesetz, das Börsegesetz 1989, das E-Geldgesetz 2010,

das Finalitätsgesetz, das Finanzkonglomerategesetz, das Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz,

das Kapitalmarktgesetz, das Ratingagenturenvollzugsgesetz, das Versicherungsaufsichtsgesetz,

das Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 und das Zahlungsdienstegesetz geändert werden.

 

Bundesgesetz, mit dem das Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 und die Gewerbeordnung 1994

geändert werden.

 

Tabaksteuergesetz:

Die Steuersätze für Zigaretten, Zigarren, Zigarillos und Feinschnitttabak für selbst gedrehte

Zigaretten werden in einem zweiten Schritt ab 1. Jänner 2012 angehoben. Zigaretten, Zigarren,

Zigarillos: 42 Prozent des Kleinverkaufspreises und 35 Euro je 1.000 Stück; Feinschnitttabak:

54 Prozent des Kleinverkaufspreises, mindestens 60 Euro je Kilogramm.

 

Einkommenssteuergesetz:

Die derzeit befristete Übergangsregelung für die Steuerbefreiung für „Auslandsmontagen“ soll

durch eine dauerhafte Lösung ersetzt werden, wobei unter bestimmten Voraussetzungen 60

Prozent der laufenden Einkünfte bis maximal 4.200 Euro befreit werden.

 

Aufnahme von Feuerwehren und Umweltschutzorganisationen sowie Tierheimen in den Kreis

begünstigter Spendenempfänger und weitgehende Vereinheitlichung der Verfahren zur Erlang-

ung der Spendenbegünstigung.

 

Zahlungen, über die bescheidmäßig abgesprochen wird oder die aus öffentlichen Mitteln getätigt

werden, sollen immer in jenem Jahr steuerlich zu erfassen sein, für das sie zustehen bzw. für
das sie gezahlt werden.

 

Die Abzugsfähigkeit von verpflichtenden Beiträgen an Kirchen und Religionsgesellschaften soll

von bisher 200 Euro auf 400 Euro im Jahr erhöht werden.

 

Für Steuerpflichtige, die durch Ausübung der Option als unbeschränkt Steuerpflichtige behandelt

werden, soll kein Freibetragsbescheid ausgestellt werden, da nicht feststeht, ob sie für das Jahr

der Wirksamkeit des Freibetragsbescheides die Voraussetzungen für die Behandlung als unbe-

schränkt Steuerpflichtige überhaupt erfüllen.

 

Umsatzsteuergesetz:

Kein Übergang der Steuerschuld bei sonstigen Leistungen betreffend die Eintrittsberechtigungen

zu Veranstaltungen (Messen, Konferenzen).

 

Bei Lieferungen von Mobilfunkgeräten ab 5.000 Euro soll es generell zu einem Übergang der

Steuerschuld kommen.

 

Kommunalsteuergesetz und Familienlastenausgleichsgesetz:

Aufgrund der Neuregelung der Auslandsmontage soll auch die Regelung im Kommunalsteuer-

gesetz und Familienlastenausgleichsgesetz angepasst werden und die begünstigten Auslandsbe-

züge (Bruttobezüge) nur im Ausmaß von 60 Prozent befreit sein.

 

Neugründungs-Förderungsgesetz:

Neu gegründete Betriebe sind im ersten Jahr von bestimmten lohnabhängigen Abgaben für die

beschäftigten Arbeitnehmer befreit.   Da jedoch häufig im ersten Jahr keine Arbeitnehmer be-
schäftigt werden,  soll die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Begünstigung auf drei Jahre
ausgedehnt werden.

 

Der Begünstigungszeitraum soll jedoch wie bisher für maximal 12 Monate gelten.   Die Frist be-
ginnt mit dem Beschäftigungsmonat des ersten Arbeitnehmers. Im zweiten und dritten Jahr nach
der Gründung gilt die Begünstigung allerdings nur noch für die ersten drei beschäftigten Arbeit-
nehmer.

 

Bundesabgabenordnung:

Es  sollen auch  Selbstbemessungsabgaben von  Grundlagenbescheiden  abgeleitet sein  können,
z.B. bei der selbst berechneten Grunderwerbsteuer, wenn die Bemessungsgrundlage der Einheits-
wert ist.   Dies ermöglicht  eine bescheidmäßige Festsetzung  der Abgabe,  wenn nach  erfolgter
Selbstberechnung der maßgebliche Einheitswertbescheid erlassen,  abgeändert oder aufgehoben
wird.

 

Die Aussetzung der Einhebung führt dazu, dass eine Abgabengutschrift unverzinst erfolgt, wenn

sich die Abgabennachforderung im Wege einer Berufung als rechtswidrig erweist. Diesem ein-

seitigen Zinsenrisiko soll mit der Verzinsung der mit Berufung bestrittenen Abgabenbeträge – auf
Antrag – entgegen getreten werden.   Voraussetzung dafür ist, dass die bestrittenen Abgaben-

beträge vor Erledigung der Berufung entrichtet werden.


Die Zinsen betragen pro Jahr zwei Prozent über dem Basiszinssatz und sind mit Bescheid festzu-

setzen. Zinsen unter 50 Euro werden nicht gutgeschrieben. Für Landes- und Gemeindeabgaben

gilt die Verzinsung von Abgabengutschriften nicht.

 

Kapitalerstragssteuer:

Neu (ab 1.4.2012) Betroffen sind Einkommenssteuergesetz (EStG), Körperschaftssteuergesetz

(KStG), Investmentfondsgesetz (InvFG) und Immobilieninvestmentfondsgesetz (ImmoInvFG).

 

Die Besteuerung von Kapitalvermögen wird neu geordnet, systematisiert und auf Substanz-

gewinne (insbesondere Veräußerungsgewinne) sowie auf Derivate ausgedehnt. Das Inkraft-

treten des neuen Kapitalbesteuerungssystems wird auf den 1. April 2012 verschoben. Dazu

gibt es Neuregelungen und Klarstellungen im EStG, KStG, InvFG und ImmoInvFG.

 

Erweiterung der beschränkten Steuerpflicht der zweiten Art auf sämtliche Kapitaleinkünfte,

die nicht dem besonderen Steuersatz unterliegen, und auf Einkünfte, die bislang als fiktiver

Betrieb gewerblicher Art steuerpflichtig waren. Ausgenommen davon sind Zinsen aus der

Gewährung von Förderdarlehen (z.B. Wohnbauförderungsdarlehen, Darlehen zur Förderung

der Wirtschaft, u.a.).

 

Budgetbegleitgesetz 2012

EU-Vollstreckungsamtshilfegesetz – Umsetzung der Richtlinie vom 16. März 2010 über die

Amtshilfe bei der Beitreibung von Forderungen in Bezug auf bestimmte Steuern, Abgaben

und sonstige Maßnahmen (Beitreibungsrichtlinie) durch eine Neufassung des geltenden

EG-Vollstreckungsamtshilfegesetzes.

 

Einkommensteuer –  Mit 1. Jänner 2011 wurde der Alleinverdienerabsetzbetrag für Steuer-

pflichtige ohne Kinderbetreuungspflichten abgeschafft.   Für Steuerpflichtige mit Pensions-

einkünften unter 13.100 Euro wurde als Ausgleich der Pensionistenabsetzbetrag im gleichen

Ausmaß angehoben.

 

Da der Bezug des Alleinverdienerabsetzbetrages mit weiteren steuerlichen Begünstigungen,

insbesondere im Bereich der Topfsonderausgaben und der außergewöhnlichen Belastungen

verknüpft ist, sollen diese Begünstigungen für jene Steuerpflichtige erhalten bleiben, die durch

den Wegfall des Alleinverdienerabsetzbetrages schlechter gestellt wurden. Für Pensionisten

wird die Einkommensgrenze für den Pensionistenabsetzbetrag außerdem von 13.100 Euro auf

19.930 Euro jährlich angehoben, wenn der Partner nicht mehr als 2.200 Euro im Jahr verdient.

 

Grunderwerbsteuergesetz 1987 und Stiftungseingangssteuergesetz:

Grundstückserwerbe von Stiftungen sollen zukünftig stets dem Grunderwerbssteuergesetz unter-

liegen,  wobei  im  Falle  keiner  Gegenleistung  oder  einer  Gegenleistung  unter  dem  halben
gemeinen Wert ein zusätzlicher Steuersatz von 2,5 Prozent (Stiftungseingangssteueräquivalent)
zur Anwendung kommen soll.   Daher sollen diese Vorgänge im Stiftungseingangssteuergesetz
befreit werden.

 

Zollrechts-Durchführungsgesetz:

Anpassungen an die Beitreibungsrichtlinie.

 

Familie:

Kinderbetreuungsgeldgesetz – Novelle: Mit dieser Novelle wird die Zuverdienstgrenze beim ein-
kommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld und der Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungs-
geld von 5.800 Euro auf 6.100 Euro erhöht, um den unselbständig erwerbstätigen Eltern neben

dem  Bezug des  Kinderbetreuungsgeldes weiterhin eine geringfügige Beschäftigung zu ermög-
lichen.

 

Für  selbständig Erwerbstätige bringt diese  Novelle zudem eine Erleichterung  hinsichtlich der

Aufrechterhaltung ihrer Tätigkeit / ihres Betriebes während des Bezuges von Kinderbetreuungs-

geld durch Einführung eines pauschalen Zuschlages von 30 Prozent statt der bisher vorgeschrieb-

enen Sozialversicherungsbeiträge.

 

Gleichbehandlung:

Einkommensberichte: Große Unternehmen sind bereits seit 31. Juli 2011 dazu verpflichtet,  Ein-

kommensberichte intern vorzulegen und dadurch für mehr Lohntransparenz und -gerechtigkeit zu

sorgen. Die Verpflichtung wird abhängig von der Unternehmensgröße stufenweise umgesetzt und

mit 1. Jänner gilt sie auch für Betriebe ab 500 Beschäftigte.   Ebenfalls neu sind die Sanktionen,
die bei einer Nicht-Angabe des Mindestgehalts in Job-Inseraten drohen.

 

Justiz:

Strafgesetznovelle 2011  –  Änderungen zum  Schutz von  Minderjährigen:  sollen bei strafbaren
Handlungen, die eine volljährige gegen eine unmündige Person unter Anwendung von Gewalt oder
gefährlicher Drohung begeht, einerseits die Androhung eines Mindestmaßes einer Freiheitsstrafe
eingeführt bzw. die Untergrenze der Freiheitsstrafdrohung angehoben und andererseits ein eige-
ner Erschwerungsgrund für derartige Taten vorgesehen werden. Darüber hinaus  soll  auch  der
strafrechtliche  Schutz  von Kindern  gegen sexuellen Missbrauch (Grooming)  weiter ausgebaut
werden. 

 
Novelle des EU-JZG:
Durch diese Novelle wird eine wirksame Möglichkeit geschaffen, dass Straftäter aus einem Mit-
gliedstaat der EU ihre Strafe im Heimatland verbüßen können.
 
Vereinsrechtsnovelle:
Sie bringt Ehrenamtlichen rechtliche Erleichterungen. Sie sollen künftig bei Schadensfällen, die
auf leichte Fahrlässigkeit zurückgehen, nicht mehr mit ihrem Privatvermögen haften.
 
Gaswirtschaftsgesetz:
Zentraler  Punkt  ist  die  Stärkung  der Konsumentenrechte  mit einer Verkürzung der Frist für
einen  Lieferantenwechsel auf drei Wochen  bei  gleichzeitig  niedrigen Gebühren (maximal 30
Euro).
 
Für mehr Wettbewerb soll insbesondere die Entflechtung der Fernleitungsnetzbetreiber von den
übrigen Aktivitäten eines Vollanbieters sorgen. Die Netzbetreiber sollen bei ihrem Marktauftritt
künftig darauf zu achten haben, dass die Konsumenten Gaslieferanten besser von den Netzbe-
treibern unterscheiden können.
 
Gerichtsorganisationsgesetz:
Die Änderungen im Gerichtsorganisationsgesetz verbessern das Bürgerservice der Justiz nach-
haltig. Das Modell Justiz-Ombudsstelle, 2007 per Erlass eingeführt, wird nun gesetzlich abge-
sichert.
 
Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz:
Bisher wurden bei Sozialgerichtsverfahren – die Kosten dafür werden von denSozialversicher-
ungsträgern getragen  – Pauschalbeträge vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger an
das Justizministerium bezahlt.   Mittlerweile ist aber die Lücke zwischen tatsächlichen Kosten
(53 Millionen Euro) und dem Pauschalbetrag (41 Millionen Euro) massiv angewachsen. Mit der
Änderung  werden nun ab 2013 die tatsächlich  entstandenen Kosten  ersetzt und damit eine
nachhaltig tragfähige Lösung geschaffen.
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungsgesetz 1994:
Anpassung der Mindesthaftpflichtgrenzen

 

Soziales:

Sozialrechts-Änderungsgesetz 2011: Aktualisierung der Sozialversicherungsgesetze, Einschleif-
ung der Pensionserhöhungen – von 3.300 bis zu 5.940 Euro  Pension ist diese von 2,7 bis 1,5
Prozent linear sinkend zu erhöhen, bei mehr als 5.940 Euro ist sie um 1,5 Prozent zu erhöhen,
Überführung von Leistungen und Anwartschaften des Pensionsinstitutes für Verkehr und öffent-
liche Einrichtungen in die Höherversicherung nach dem ASVG.
 
Die Änderungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz bzw. im Arbeitsmarktservicegesetz klären
insbesondere  den Erwerb von Pensionsversicherungszeiten  für vor 1955 geborene Personen,
wenn ausschließlich wegen des hohen  Partnereinkommens kein Anspruch auf Notstandshilfe
besteht.
 
Neu geschaffen werden die Grundlagen für die besondere Betreuung für Personen mit Migrat-
ionshintergrund („Migrantenindex“) – Pflegegeldreformgesetz 2012: Übertragung der Gesetz-
gebungs- und Vollziehungskompetenz von den Ländern auf den Bund, Reduktion der Anzahl
der Entscheidungsträger, Vereinheitlichung der Vollziehung im Bereich des Pflegegeldes

Neue-Psychoaktive- Substanzen-Gesetz:  Angesichts  der schnellen Änderungen  in der chem-
ischen Zusammensetzung von Designerdrogen,  die dann mangels ausdrücklichem Verbot zwar
legal,  aber dennoch oft äußerst schädlich sind,  können künftig nicht nur einzelne Substanzen,

sondern auch Substanzklassen verboten und die Dealer bestraft werden.

 

Telekommunikation:

Novelle  zum Telekommunikationsgesetz:   Handynetz-Betreiber dürfen ab Ende Februar neue
Kunden künftig für maximal zwei Jahre vertraglich an sich binden und jeder Betreiber muss zu-
mindest einen Vertrag anbieten,  der auf maximal zwölf Monate beschränkt ist.   Gegen Rech-
nungen kann man künftig innerhalb von drei Monaten Einspruch erheben – bisher gab es keine
gesetzliche Regelung für Mindestfristen.
 
Ab  Ende Mai müssen  die Anbieter auf Kundenwunsch entgeltfreie Sperren von Verbindungen
zu  Datendiensten bereitstellen.   Die Kunden  sollen dadurch vor  überhöhten Rechnungen bei
Telefon- und Datendiensten geschützt werden.

 

Verfassung:

Bundeshymne:   Konkret werden die beiden Wörter  „bist du“  in der ersten Strophe durch die
Wörter „großer Töchter und“ sowie das Wort  „Bruderchören“ in der dritten Strophe durch das
Wort „Jubelchören“ ausgetauscht.
 

Politiker-Nulllohnrunde:
Die Politiker haben sich neuerlich selbst eine Null-Lohnrunde verordnet.

Erhöhung der Bürgermeisterbezüge:
Ausnahme der Nulllohnrunde: Konkret betroffen davon sind alle Bürgermeisterbezüge bis zu
einem Bruttogehalt von 3.999 Euro.   Diese Ausnahme betrifft im Wesentlichen  alle Bürger-
meister(innen) von Gemeinden bis zu einer Größe von 5.000 Einwohnern. Die Erhöhung ent-
spricht 2,5 Prozent.

Dienstrechts-Novelle:
Die Beamten-Dienstrechtsnovelle beinhaltet den Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst
2012. Zentrale Punkte der Gesetzesnovelle sind zudem die Abschaffung des derzeit geltenden
Höchstalters von 40 Jahren für die Aufnahme in ein Beamtendienstverhältnis, strengere Antikor-
ruptionsbestimmungen,  dienstrechtliche Schutzmaßnahmen für sog. Whistleblower (Hinweis-
geber), Anpassung der Regelung bei Ehrengeschenken und Verbot von Folgebeschäftigungen
innerhalb von sechs Monaten nach Ausscheiden aus dem Bundesdienst analog zu den in der
Privatwirtschaft üblichen Konkurrenzklauseln.
 

EU und Parlament:
Mehr  Informationsrechte  für  das  Parlament in EU-Angelegenheiten.   So können etwa Aus-
sprachen über aktuelle EU-Fragen auf die Tagesordnung von Fachausschüssen gesetzt,  EU-
Enqueten abgehalten und „Sondersitzungen“ des für EU-Angelegenheiten zuständigen Haupt-
ausschusses einberufen werden.

Die neue Möglichkeit einer Subsidiaritätsklage beim Europäischen Gerichtshof und das Instru-
ment der Subsidiaritätsrüge werden in der Geschäftsordnung verankert.  Die bisher von den
einzelnen Ressorts freiwillig erstellten Erläuterungen zu jenen EU-Vorhaben,  die in den EU-
Ausschüssen  des Nationalrats und  des Bundesrats  eingehender beraten werden,  werden
künftig zur Pflicht.
 
Die Regierung ist außerdem angehalten, das Parlament frühzeitig über besonders bedeutende
EU-Vorhaben zu informieren, auf Verlangen eines Klubs detaillierte schriftliche Erläuterungen
zu  einem EU-Dokument  vorzulegen und  über den Fortgang  etwaiger vom Nationalrat bzw.
vom Bundesrat eingebrachter Subsidiaritätsklagen zu berichten.  Auch die Öffentlichkeit wird
in  Hinkunft über eine  Datenbank der Parlamentsdirektion  grundsätzlich Zugang zu allen EU-
Dokumenten haben.
Medientransparenzgesetz:
In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen betreffend die
Vergabe von staatlichen Inseraten in Zeitungen.   Die mangelnde Transparenz dieser Geld-
flüsse an der Schnittstelle zwischen Politik und Medien stellte zwei wesentliche Grundwerte
der freien Presse  – die politische  Unabhängigkeit und die  publizistische Glaubwürdigkeit –
infrage.
 
Mit  diesem umfassenden Paket wird der  unabhängige Journalismus gestärkt. Kosten für In-
serate  und  Kooperationen  in  Medien müssen  in Zukunft offen gelegt werden.   Zusätzlich
müssen Medieninhaber ihre Eigentümerverhältnisse transparent darstellen – dies betrifft vor

allem  Stiftungs- bzw. Treuhandkonstruktionen.   Für Nicht- und Falschmeldungen  sind Ver-
waltungsstrafen vorgesehen.
 

Nationalfondsgesetz:
Österreich  stellt für die  Instandhaltung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und die Sanier-
ung des österreichischen Pavillons sechs Millionen Euro bereit.  Die Mittel sollen ab 2012 über
den  Nationalfonds an die  von Polen gegründete  Internationale Stiftung  Auschwitz-Birkenau
fließen.   Insgesamt ist für die Stiftung eine Dotierung von  120 Millionen Euro in Aussicht ge-
nommen, Deutschland hat etwa eine Unterstützung von 60 Millionen Euro zugesagt.

 

Verkehr:

Rettungsgasse:   Dabei müssen die Autofahrer bereits dann, wenn sich ein Stau zu bilden be-
ginnt,  zwischen den einzelnen  Fahrstreifen einen  freien Raum,  eben die  „Rettungsgasse“,
bilden.   Diese Gasse soll für die Einsatzfahrzeuge eine ungehinderte Zufahrtmöglichkeit zum

Unfallort schaffen.

 

Wirtschaft:

Maß- und Eichgesetz:   Das Papier im Feinkostbereich darf nicht mehr mit gewogen werden.
Mitarbeiter(innen)  müssen entweder die so genannte  „Tara-Taste“ drücken, um zu verhind-
ern,  dass die Verpackung mit gewogen und vom Kunden mitgezahlt wird,  oder das Gewicht
des Papiers durch eine entsprechende Voreinstellung der Waage automatisch abziehen.  Für
Händler ohne Waage mit Tara-Funktion gibt es eine Übergangsfrist bis 31. Dezember 2015.

 

*****

2011-12-25
 

Weihnachtsgeld


Unterschiedliche Beschaffung

Die  beiden heutigen aufgenommenen  Fotos stellen klar,  wie unterschiedlich die

Beschaffung  des  Weihnachtsgeldes  doch sein kann.   Die niederösterreichische

Kleinstadt Bruck an der Leitha,  war Ort der Geldbeschaffungsaktionen.

 

Der Staat verschaffte sich mit Hilfe der Polizei  – mittels Radar – sein Weihnachts-

geld.

 

Foto: © erstaunlich.at

 

Dem obdachlosen Mitbürger vor einem Supermarkt standen allerdings keine elek-

tronischen Hilfsmittel zur Verfügung.  Er beschaffte sich sein Weihnachtsgeld mit

künstlerischem Talent, sehr zur Freude der Kunden(innen) des Einkauftempels.


Foto: © erstaunlich.at
 

Diese  spendeten großzügig,  weil ihnen die künstlerische Darbietung des Mannes

gefiel.  Die „künstlerischen“ Radarfotos und die daraus resultierenden  „Spenden“

an  die Bezirkshauptmannschaft,  werden wohl kaum den  Gefallen der Menschen

finden.   Aber was soll´s?   Es ist nur einmal im Jahr Weihnachten.

 

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2011-12-24
 

Fröhliche Weihnachten 2011


Werte Leserin, werter Leser!

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest,

sowie angenehme Feiertage.

 

 

Wir sind bemüht, Ihnen auch während den Feiertagen so manche

erstaunliche Geschichte zu präsentieren.
 
Das Team von ERSTAUNLICH
 
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2011-12-24
 

Jugendamtswillkür


GASTAUTOREN – BEITRAG

Demo gegen Jugendamtswillkür!
 
Am  Donnerstag Abend fand  am  Christian Broda Platz  in Wien Mariahilf eine  von zwei
Kundgebungen statt, die auf die Willkür des Wiener Jugendamtes aufmerksam machen
soll.
Es wurde auf 4/5 Fälle hingewiesen,  stellvertretend für viele Fälle mehr, die sich das Wiener
Jugendamt alljährlich leistet:  So werden Kinder abgenommen ohne Gerichtsbeschluss,wei-
tergegeben an Pflegeeltern bzw.  in Wohngemeinschaften untergebracht.  Als Begründung
wird entweder der Verdacht auf sexuellen Missbrauch oder / und Gefahr in Verzug genannt.
Die Justiz sieht zu und handelt entweder gar nicht oder nur sehr langsam bzw. im Sinne des
Jugendamtes. Nur selten wird ein Kind an die Eltern zurückgegeben und auch dann nur mit
Vorbehalt! So lässt sich das Jugendamt ein weiteres willkürliches Einschreiten offen.
Dagegen kämpfen verschiedene Organisationen sowie Plattformen, welche sich nun zu einer
großen NGO zusammengeschlossen haben um entschiedener gegen die Willkür des Jugend-
amtes und deren Mitarbeiter vorgehen zu können.
 
 
 
 
So  sind  weitere  Kundgebungen  sowie  rechtliche  Schritte  geplant  um endlich  einheitliche
Standards in der Jugendwohlfahrt zu erreichen, damit endlich einheitlich und transparent von
den Jugendämtern gehandelt wird!
Erich Weber

2011-12-23
 

Gebührenerhöhungen im Zwangsverein Wirtschaftskammer


Präsidentin der WK-Wien kritisiert die Stadt Wien

Screen: Wiener Wirtschaft (Printausgabe)

In  der aktuellen Ausgabe des  Jubelblättchens der Wirtschaftskammer Wien,  kritisiert
Brigitte Jank die Gebührenerhöhungen der Stadt Wien.   Sie meint,  dass in den letzten
Wochen  eine Gebührenerhöhungslawine  losgetreten wurde,  die Wirtschaftstreibenden
in Summe mehr als 100 Millionen Euro jährlich kosten wird.

Die  Präsidentin der WK-Wien teilt auch mit,  dass ihr für Gebührenerhöhungen jegliches
Verständnis fehle.   Solche in einer  gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeit durchzuführen,
widerspricht jeglicher wirtschaftspolitischen Vernunft.

Auch wir haben die massiven  Gebührenerhöhungen der Stadt Wien kritisiert und eigent-
lich hat Jank mit ihrer Aussage recht,  wenn da das Wörtchen „wenn“ nicht wäre.  Denn
in  der selbigen Ausgabe der  „Wiener Wirtschaft“  findet man nachfolgende (Screen)
sehr umfangreiche Beilage.

Screen: Wiener Wirtschaft (Printausgabe)

Selbst um keine Spur besser

Erstaunlich ist, dass B. Jank wegen der Gebührenerhöhungen verbal auf die Stadt Wien
losprügelt,  aber in ihrem eigenen Zwangsverein ebenfalls die Gebühren  zu Lasten der
Wirtschaftstreibenden  erhöht wurden.   Leider vergaß sie mitzuteilen, mit welcher jähr-
lichen Summe, die Zwangsmitglieder durch diese Erhöhungen belastet werden.

Dazu kommt noch,  dass man die   –  unserer Meinung nach ungerechtfertigten  –  Ge-
bührenerhöhungen der Stadt Wien abfedern kann.  Durch effizienteres wirtschaften ist
es nämlich möglich Kosten bei Gas, Wasser, Abfall, Abwasser, Kanal und Fernwärme ein-
zusparen, oder  – wenn auch sehr kompliziert –  Alternativen zu suchen.

Dies ist bei den Zwangsmitgliedsbeiträgen der Wirtschaftskammer nicht der Fall.  Hier
wird jeder unbarmherzig zur Kasse gebeten, egal wie effizient er in seinem Betrieb arbeitet.
Auch  Alternativen sind nicht möglich,  denn die Wirtschaftskammer ist ein Zwangsverein,
in  der abgehalfterte Politiker(innen) sitzen und die  wirtschaftlichen Pfründe ihrer Parteien
abzusichern versuchen.

Erstaunlich  ist es auch, dass  Brigitte Jank für die Gebührenerhöhung des Zwangsvereins
Wirtschaftskammer  Verständnis  hat,  auch  wenn  diese  in  einer  gesamtwirtschaftlich
schwierigen Zeit stattfinden.  Offenbar findet sie eine Erhöhung der Gebühren bei der WK,
als wirtschaftspolitisch vernünftig.

*****

2011-12-23
 

Rechengenies beim ORF


GASTAUTOREN – BEITRAG

Die wundersame Vermehrung – oder der ORF und die Mathematik
Also da gibt es im ORF einen Bericht, in dem behauptet wird, dass auf einem Flug Brüssel
– New York pro Passagier „rund“  800 kg CO2 produziert werden.
Die Strecke  Brüssel – New York  ist genau 5.904 Flugkilometer!
Hier hat ein schlauer Kopf berechnet,  dass auf einer Strecke von 7.500 km rund 88.000
kg  Treibstoff für 380 Passagiere verbraucht werden  –  was ungefähr hinkommen sollte.
Auf einer Strecke von 5.904 km wären  das nach Adam Riese dann ca. 69.300 kg Treib-
stoff.
Im ORF-Bericht wird behauptet, dass auf einer Strecke von 5.904 km pro Passagier 800kg
Co2 produziert werden.   Das macht bei 380 Passagieren frei nach Adam Riese die Menge
von 304.000 kg.
Normalerweise  kann aus einer bestimmten  Masse nicht mehr werden,  sie kann  sich nur
verändern,  z.B. vom flüssigen in den  gasförmigen Zustand.  Bei der  Verbrennung wird
natürlich auch noch Sauerstoff aus der Luft entnommen und zu einer chemischen Reak-
tion mit dem Treibstoff gebracht.
Es ist aber schon irgendwie erstaunlich, dass sich dabei das Gewicht von 69.300 kg gleich
auf das mehr als Vierfache (304.000 kg) erhöhen soll ….
Mit besten Grüßen
Günther Richter

2011-12-22
 

Einen Esel als Weihnachtsgeschenk


Das soziale Gewissen entdeckt

Zum  zweiten Mal feierte REWE Group gestern das Fest für Adresslose in der Wiener Stadt-
halle mit  und unterstützte mit 1.000 gefüllten Sackerln.  In diesen befanden sich Brot, Auf-
strich, Äpfel oder Schokolade.

 

Fotocredit: REWE International AG /APA-Fotoservice/Schedl

 

Die  Festgäste freuten sich über den Inhalt,  der nicht nur von REWE Group bzw. deren
Marken  Clever,  Ja! Natürlich  und BIPA,  sondern  auch  von Partnern  wie Anker  und
Wojnar beigesteuert wurde.  Tanja Dietrich-Hübner,  Leiterin der Nachhaltigkeitsabteil-

ung  REWE International AG:  „Wir helfen  gerne ein Fest zu unterstützen,  dass vielen

Menschen, die es nicht so gut haben wie wir, eine Freude macht.“

 

Da  wird einem ja richtig warm ums Herz,  wenn man sieht wie ein  multinationaler Kon-
zern zumindest zu Weihnachten sein soziales Gewissen entdeckt, nachdem er das ganze
Jahr eine mindestens dreistellige Millionensumme -wenn nicht mehr- vereinnahmt hat.

 

Dabei  darf natürlich keineswegs  eine medienträchtige  Inszenierung fehlen,  wenn läpp-
ische 1.000 Sackerln mit Brot,  Aufstrich, Äpfel oder Schokolade verschenkt werden. Aber
immerhin  erspart  sich  der  Konzern  zumindest  für einen Tag,  1.000 mittel- und/oder
obdachlose  Personen von den  Containern seiner Filialen  zu vertreiben,  in denen abge-
laufene Lebensmittel entsorgt werden.

 

Trotz  seiner lächerlichen  Gabe von sage und schreibe 1.000 Sackerln, ist der REWE-Kon-
zern samt Partner ein Realist gegenüber der Caritas. Diese verschenken zwar nichts direkt,
sondern belassen es dabei eine Empfehlung für Geschenke abzugeben.

 

Ein Esel als „Last Minute“-Geschenk

In einer heutigen Presseaussendung macht die Caritas darauf aufmerksam, dass der Count-

down  läuft und will wissen,  ob Ihnen noch  Geschenkideen für  Weihnachten fehlen.   Das

allein wäre noch nicht erstaunlich, sondern die Empfehlung der Geschenke. Als Weihnachts-
geschenke für obdachlose Personen empfiehlt diese Organisation beispielsweise  Eseln oder

Zentral-Heizkörper.

 

Foto: © Tepic mit Genehmigung von Shutterstock

 

Foto: ohne Fotocredit

 

Wir  können es uns beim besten  Willen nicht vorstellen,  was eine obdachlose Person mit
einem  Esel oder einem  Heizkörper anfangen soll.   Jedenfalls können diese,  doch etwas
erstaunlichen  Geschenke über den  virtuellen Caritas-Shop,  mittels selbst ausgedruckten
Geschenkgutscheines geordert werden.

 

*****

2011-12-21
 

Wien wird Alabama


Südstaaten-Sheriffmentalität

Unser Beitrag  „Gilt für die Polizei die StVO nicht?“  dürfte die Bevölkerung ein wenig sen-
sibilisiert haben. Jedenfalls scheinen einige Mitbürger(innen) – zu Recht – ein wachsames
Auge auf die uniformierten Gesetzeshüter geworfen zu haben.
In der Redaktion von  „HEUTE“  liest man offenbar  „ERSTAUNLICH“ sehr gerne und so
brachte die Gratis-Tageszeitung den im obigen Absatz erwähnten Beitrag.  Aber auch in
der ERSTAUNLICH-Redaktion wird „HEUTE“ sehr aufmerksam gelesen und entdeckten
in der gestrigen Ausgabe nachfolgenden Artikel.
Screen: HEUTE (Printausgabe v. 20.12.11)
Der  ein wenig sarkastisch gestaltete Text hat eigentlich einen sehr  ernsten Hintergrund.
Dieser  weist weist nämlich darauf hin,  dass sich so manche  Gesetzeshüter einen Dreck
um gesetzliche Vorschriften scheren. Offenbar entwickelt sich bei uns eine amerikanische
„Südstaaten-Sheriffmentalität“.
*****

2011-12-21
 

Texte aus islamischen Rechtsgutachten – TEIL 1


Frauenrechte und andere Erstaunlichkeiten

Im Internet haben wir die wirklich  lehr- und aufschlussreiche  Webseite  „Institut für Islam-

fragen“ gefunden. Aus dieser werden wir in regelmäßigen Abständen zitieren oder Screens

veröffentlichen um aufzuzeigen,  welchen Umgang Muslime untereinander pflegen,  was sie

von anders Gläubigen halten, wie sie zu Frauenrechte stehen usw., usw.  Dabei werden wir

uns auf jene Texte beschränken, die uns am erstaunlichsten erscheinen.

 

Die  von uns veröffentlichten  Screens oder Zitate stammen  nicht von islamfeindlichen Per-

sonen  die gegen diese Religion zu hetzen beabsichtigen,  sondern von islamischen Rechts-

gelehrten. Die von uns veröffentlichten Texte sind in deren Rechtsgutachten verankert.

 

Soviel zu den Rechten der Frauen:

 

 

Soviel zum Umgang mit Glaubensbrüder, die nicht beten:

 

Wir  überlassen es nun den  geneigten Leser(innen),  sich ein eigenes  Bild über die in den
beiden Screens veröffentlichten Texte zu machen.

 

*****

2011-12-20
 

Sozialistischer Besteuerungswahn


Wie vernichtet man einen Wirtschaftsstandort und Jobs?

Sollte sich die SPÖ mit ihren Besteuerungs-Ideen durchsetzen, führt diese SPÖ/VP-Regierung
Österreichs  Wirtschaft,  speziell die KMUs,  in den Abgrund,  vernichtet  den  Binnenkonsum,
Arbeitsplätze und schadet damit dem Standort Österreich.

 

Österreich  ist ein Hochsteuer-Land.   Der einzig sinnvolle Weg,  um das Budget  zu sanieren

und  gleichzeitig den Standort  nicht komplett zu ruinieren,  sind ausgabenseitige  Reformen
und  Strukturmaßnahmen.   Die Vorschläge des Rechnungshofes liegen auf dem Tisch,  man

müsste sie lediglich aufgreifen.

 

Wirtschafts-  und standortpolitisch  sei der sozialistische  Besteuerungswahn schlicht gefähr-

licher Unsinn. Die von den Genossen geforderte gänzliche Abschaffung der Gruppenbesteuer-
ung, des Gewinnfreibetrags, der Steuerpauschalierung für Betriebe sowie die Anhebung der
KÖSt  würde tausende  Existenzen vernichten,  weil einerseits  Betriebe abwandern würden
und andere, speziell kleine Unternehmer, zusperren müssten.

 

Mit einer  Abschaffung der  Kleinunternehmerpauschalierung feiert  die Bürokratie  fröhliche
Urständ.   Die Anhebung der Grundsteuer würde auf die Mieten durchschlagen.   Die Anheb-

ung der LKW-Maut  (die vor kurzem schon angehoben wurde)  würde auf die  Lebensmittel

und Güter des täglichen Bedarfs durchschlagen, die hohe Inflation weiter steigen.

 

Dass  sie  mit  solchen  Ideen auch  ihre eigene Klientel,  die Arbeitnehmer,  massiv treffen
würden, haben die Genossen und ihr wirtschaftspolitisches „Mastermind“,  AK-Chef Werner

Muhm,  in ihrem Klassenkampf-Wahn wohl übersehen.

 

Und  ein Blick zurück  in  die  jüngere  Steuer-Geschichte würde  den Genossen  auch nicht
schaden. Die geforderte Vermögenssteuer, die die SPÖ wieder einführen wolle, ist nämlich

Mitte  der  Neunziger Jahre (1994) wegen chronischer  „Sinnlosigkeit“  abgeschafft worden

– und zwar von einem sozialistischen Finanzminister.

 

Ginge  die SPÖ bei der Struktur- und Verwaltungsreform nur halb so eifrig vor,  wie sie bei

ihren Rundumschlägen gegen das  „Feindbild“ Leistungsträger,  Wirtschaft und Mittelstand,

wären  Pensions-,  Gesundheits- und Verwaltungsreform  wahrscheinlich schon  lange auf

Schiene.

 

*****

2011-12-20

Diktator Kim Jong Il ist tot


Ein Tyrann ist von dieser Welt gegangen

Wieder hat sich ein Schwerbrecher von dieser Welt verabschiedet.  Kim Jong Il ist tot.
Der 69-jährige Tyrann Nordkoreas  erlag einem Herzinfarkt.   Dem irren  Diktator werden
außer  permanenten Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land,  Terroranschläge in
Burma und Thailand, sowie Waffenhandel mit den Talibans zur Last gelegt.
Für  die atomare Aufrüstung  Nordkoreas ließ er die eigene  Bevölkerung hungern und so
fielen nach internationalen Schätzungen,  mehr als eine Million Nordkoreaner(innen)  dem
Hungertod zum Opfer. Regimegegner wurden in Straflagern zu Tode gequält.
Aber es kommt bekannter Weise nichts besseres nach und so tritt sein Sohn, Kim Jong Un,
das verbrecherische Erbe seines Vaters an.  Sicherlich werden sich nun unsere Leser(innen)
fragen,  warum  wir  als Online-Magazin,  welches  sich  hauptsächlich  mit  österreichischen
Themen befasst, über den Tod des nordkoreanischen Diktators berichten.

Warum berichten wir über den Tod dieses Verbrechers?

Das  hat seine guten Gründe.   Zunächst einmal sei in Erinnerung gerufen,  dass unser ge-
schätzter Herr Bundespräsident, Dr. Heinz Fischer, jahrelang Präsidiumsmitglied der öster-
reichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft war.   Daher würde es uns interes-
sieren,  ob er zur Beisetzung von  Kim Jong Il eingeladen wurde und wenn ja, ob er diese
Einladung angenommen hat.
Außerdem  ist  Nordkorea  eine  der  erklärten  Lieblings-Destinationen  der sozialistischen
Politiker(innen)-Führungsriege.  Es  ist  erst  zwei  Jahre her,  da bereiste eine fünfköpfige
SPÖ-Delegation,  darunter der Nationalratsabgeordnete Peter Wittmann und die EU-Ab-
geordnete Karin Kadenbach, diese Diktatur.
Daraufhin hagelte es Spott und herbe Kritik von allen Seiten. Selbst die sonst so realitäts-
fremden Grünen kritisierten diese Reise der  SPÖ-Delegation nach  Nordkorea.  Peinlicher
als die Reise selbst,  waren die hilflosen Erklärungsversuche seitens der SPÖ.  „Seit vielen
Jahren  pflegt Österreich diplomatische Beziehungen mit Nordkorea,  um damit auch die
politischen  Gegebenheiten  auf  der  koreanischen Halbinsel  nach westlichen Maßstäben
positiv zu beeinflussen“, so damals der SPÖ-Nationalratabgeordnete Anton Heinzl.
Nicht zu vergessen die vorjährige Ausstellung im MAK,  welche durch SPÖ-Politiker(innen)
ermöglicht  und  von  den Steuerzahler(innen)  bezahlt wurde.  Aber wie bereits eingangs
erwähnt,  übernimmt der Diktatorensohn, Kim Jong Un,  das politische Erbe in Nordkorea.
Damit  dürfte  gesichert  sein,  dass das verbrecherische System seine Fortsetzung finden
wird.

Kein Grund zum Trübsal blasen

Also liebe Nordkorea-Fans der SPÖ.   Der Tod des Diktators Kim Jong Il ist kein Grund zum
Trübsal blasen. Sohnemann Kim Jong Un wird sicher im Sinne seines Vaters weitermachen
und  so gibt es voraussichtlich  immer  wieder einen Grund Nordkorea zu besuchen.  Auch
wenn die versuchten positiven Beeinflussungen dem verstorbenen und auch dem zukünftigen
Diktator am Allerwertesten vorbeigingen beziehungsweise vorbeigehen werden.

Karikatur: (c) hartmut koechlin
 
Auch  gibt es wieder Hoffnung auf eine Ausstellung im  MAK,  in der weiterhin Lobeshymnen
auf die Diktatorenriege Nordkoreas gesungen werden dürfen.  Und möglicher Weise gibt es
wieder eine Funktion im Präsidium der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesell-
schaft für eine(n) SPÖ-Politiker(in).
*****
2011-12-19
 

Österreicher mit Verantwortung

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Oscarreifes Novomatic-Inserat

Wenn es einen  „Oscar“ für erstaunliche Werbeeinschaltungen gäbe,  dann würde nachfolg-
endes Inserat der Firma Novomatic für diesen zweifelsfrei in Frage kommen.  Möglicherweise
laufen die Geschäfte des Glücksspielautomatenbetreibers (und Erzeuger) nicht mehr so optimal,
denn anders können wir uns eine derartige Selbstbeweihräucherung nicht erklären.

Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 17.12.11 – Seite 16)

Der professionelle Glücksspielunternehmer, der seine Gewinne ausschließlich aus den Verlusten
von Spielern erwirtschaftet gibt an, dass er mit dem renommiertem Institut für Suchtforschung
und Suchttherapie der medizinischen Universität Wien und dem Anton-Proksch-Institut ein Pro-
gramm entwickelt, das in der EU vorbildlich ist.

Um welches Programm kann es sich da wohl handeln? Denn mit den geforderten Maßnahmen
des österreichischen Glücksspielgesetzes in Fragen des Spieler- und Jugendschutzes  – wie es
Novomatic vorgibt –  haben die beiden obig angeführten Institute wohl nichts zu tun.  Das sind
nämlich Auflagen des Gesetzgebers, die ohnehin einzuhalten sind.

Verantwortungsvolles Auslösen von Suchtverhalten

Interessant ist auch,  dass sich die Glücksspielunternehmen „Novomatic“ und „Admiral“ als
Österreicher mit Verantwortung bezeichnen. Das ist erstaunlich für jemanden, der mit seinen
geschäftlichen  Aktivitäten  Suchtverhalten auslöst und  dadurch die Süchtigen an den  Rande
ihrer Existenz drängt.

Was uns unverständlich erscheint ist die Profilierungssucht von Glückspielbetreibern, wie dies
im  abgebildeten Inserat erkennbar wird.   Diese heften sich den sogenannten Spielerschutz
auf  ihre Fahnen.   Offenbar wollen  sie einen hohen  moralischen  Standpunkt  öffentlich zur
Schau stellen, um einen Blick hinter die Kulissen zu verhindern.

Dort spielen sich nämlich die wahren Tragödien ab, wenn Leute ihr gesamtes Geld verspielen
und  nicht dann nicht mehr wissen,  wie sie ihren täglichen finanziellen Verpflichtungen nach-
kommen sollen.

Glücksspielbetreiber schmückt sich mit Spielerschutz

Wenn diesen Firmen tatsächlich daran gelegen wäre Spielsucht zu verhindern und Menschen
davor zu schützen ihr gesamtes Hab und Gut zu verspielen,  bräuchten sie ihre Läden nur zu
schließen.  Aber das kommt natürlich auch nicht in Frage und Novomatic gibt dazu folgendes
Statement ab:  „Glückspielverbote sind keine Lösung,  denn Prävention  ist der beste Spieler-
schutz“.   Wenn die Angelegenheit  nicht so traurig wäre,  könnte man sich bei  diesem Satz
vor lauter Lachen wegschmeißen, wenn man betrachtet wer diesen von sich gibt.

Ein  professioneller Glückspielbetreiber der ausschließlich  dadurch Gewinne erzielt,  wenn er
mit  Glückspielautomaten oder sonstigen  Wetten den Leuten  ihr Geld abnimmt, wagt es die
Worte „Spielerschutz“ und „Prävention“ in den Mund zu nehmen.

Wir haben uns das erstaunliche ganzseitige Inserat, welches in der gestrigen Kronen Zeitung
erschien,  etliche Male durchgelesen.   Allerdings erschloss  es sich aus diesem für uns nicht,
warum sich die Glückspielunternehmen Novomatic und Admiral als Österreicher mit Verant-
wortung bezeichnen.

*****

2011-12-18

Der Wiener Weg – TEIL 2


Verlogene SPÖ-Anbiederungskampagne

Erstaunlich  schnelle Reaktion der Politik auf unseren gestrig veröffentlichten Leserbrief  „Der
Wiener Weg“.   FPÖ-Chef H.C. Strache verurteilt die verlogene SPÖ-Anbiederungskampagne,
da durch diese die einheimische Bevölkerung massiv benachteiligt wird.

 

Foto: © E.S.

 

Die Wiener FPÖ nahm in einer heutigen Presseaussendung, zu der von uns aufgezeigten SPÖ-
Werbe-Kampagne wie folgt Stellung:

 

Presseaussendung (Originaltext)

„ZUSAMMEN LEBEN, GEMEINSAM FEIERN“ plakatiert die Wiener SPÖ in ihrer Weihnachts-
kampagne,  obwohl Häupl,  Brauner & Co. ihre Politik ausschließlich nach der muslimischen
Wählergruppe  richten und die  einheimische Bevölkerung  massiv benachteiligen,  kritisiert
der  Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.   Der Nikolo gilt in den  Kindergärten als
Persona  non grata,  Weihnachtslieder sind im  Beisein muslimischer  Kinder tunlichst nicht

abzusingen,  von  traditionelle  Weihnachtsfeiern  ist  bitte  abzusehen.   Angesichts dieser
peinlichen Anbiederungsoffensive Ausdrücke wie „zusammen“ oder „gemeinsam“ zu ver-
wenden, ist zynisch bis verlogen. (Schluss)

 

Diesen Worten haben wir eigentlich fast nichts mehr hinzuzufügen. Eines ist uns jedoch un-

klar.   Warum gibt es solche Werbe-Plakate ausschließlich nur für den Islam und nicht auch
für die zahlreich anderen Konfessionen,  welche in Wien ebenfalls vertreten sind und gelebt
werden?

 

*****

2011-12-17
 

Diskonter Hofer rationiert seine Ware


Abgabebeschränkungen bei Lockangeboten

Supermärkte bieten immer wieder Waren zu Aktionspreisen an, die als Lockangebote dienen
und  an denen sie  kaum etwas verdienen.   Da ist  es bedingt verständlich,  dass die Abgabe
dieser Waren auf „Haushaltsmengen“ beschränkt ist. Dies wird auch für die Kunden ersichtlich
angeschrieben.

 

Allerdings hatte ein Kunde am vergangenen Donnerstag beim Lebensmitteldiskonter „Hofer“
in Bruck an der Leitha (NÖ) diesbezüglich ein Erlebnis, das eher als Rationierungsmaßnahme
zu werten ist, wie es nach dem 2. Weltkrieg in Österreich üblich war.

 

Foto: © erstaunlich.at

Hofer-Filiale in Bruck an der Leitha

 

Rationierung bei regulärer Ware

Herr X. (Name der Red. bekannt) beabsichtigte an Geschäftspartner  – 33 an der Zahl –  eine
kleine Aufmerksamkeit zu verschenken.   Da es  sich um keine Freunde handelt,  kam für ihn
der Werbeslogan  „Guten Freunden schenkt man ein Küsschen“  nicht in Frage.

 

Er entschloss sich für eine prickelnde Aufmerksamkeit und so fiel seine Wahl auf den Sekt der
Marke „Herzog Alba“ zu 1,39 Euro je Flasche.   Der Sekt war kein Sonderangebot,  sondern
war im regulären Angebot der Firma Hofer und wurde nicht verbilligt angeboten.   Auch war
keine Beschränkung einer Abgabenmenge ersichtlich.

 

Fotos: © erstaunlich.at

  Kassa Bon                                                   Das Objekt der Begierde

 

Herr X. verfrachtete 33 Flaschen des Schaumweins in sein Einkaufswagerl und begab sich zur
Kassa.  Als er bezahlen wollte, wurde er von der Kassiererin in unhöflichen Ton angeherrscht,
dass  es untersagt sei eine derartig große  Anzahl von Sekt zu kaufen.   Da staunte der Kunde
nicht schlecht,  als er wie ein ertappter Dieb  behandelt wurde und verlangte  nach dem Filial-
leiter.

 

Die  Filialleiterin Frau D.  erklärte dem Kunden,  dass sie vom Gebietsleiter  den Auftrag habe
nur 10 Flaschen pro Einkauf abgeben zu dürfen. Denn die Firma Hofer lege Wert darauf, dass
alle Kunden Ware erhalten.  Herr X. fragte daraufhin was wäre, wenn er nun dreimal hin und
her gehen würde,  ob er dann die von ihm gewünschte Menge käuflich erwerben könne.  Dies
wurde von Frau D. bejaht.

 

Als  Herr X. nun der Filialleiterin erklärte,  dass dies eigentlich  keinen Sinn mache und zudem

kundenfeindlich  sei,  dürfte  diese  die  offensichtliche  Schwachsinnigkeit  des  erstaunlichen
Orders erkannt haben und gab die 33 Flaschen zum Verkauf frei.  

 

Schlecht geschultes Personal?

Aus  diesem erstaunlichen  Vorfall bei der  Firma Hofer  ergeben sich für uns einige Fragen.
Was  passiert eigentlich,  wenn eine Ware ausverkauft ist und dadurch  nachfolgende Kunden

nichts  mehr erhalten?   Müssen dann an der Kassa  stehende Kunden  einen Teil  ihrer Ware

zurückgeben?  Ist man bei einem Konzern wie Hofer nicht in der Lage, die Filial- oder Gebiets-

leiter so zu schulen, dass diese ausreichend Ware einkaufen oder nachbestellen können?

 

In jeder kleinen Greißlerei ist es möglich den Wareneinkauf  so zu gestalten, dass es zu keinen

Engpässen kommt.  Und wenn ja,  dann ist es eben so, denn in Österreich herrscht das markt-
wirtschaftliche Prinzip. Das bedeutet wer zuerst kommt und bezahlt, der mahlt auch als Erster.

 

Mit  dem Order  der Rationierung,  welche die Brucker  Filialleiterin von ihrem Gebietsleiter er-
halten hat,  passt  Hofer  eher in das Wirtschaftssystem  eines kommunistischen Staates.  In
diesem  Fall wäre zum Beispiel Nordkorea zu empfehlen,  denn dort herrschen noch Planwirt-
schaft und Rationierung.

 

*****

2011-12-17
 

Der Wiener Weg


LESERBRIEF

Gesichtet heute Nachmittag an der 27A Haltestelle Josef Baumann Gasse in Wien!

 

Foto: © E.S.

 

Politisch korrekter Weihnachtsgruß der SPÖ oder nur die dümmsten Kälber wählen

ihren Schlächter selber?

 

In diesem Sinne ein weihnachtliches Freundschaft!

E.S.

2011-12-16
 

Menschenverachtendes Inserat in der Kronen Zeitung


Flatrate-Sex

Dass es der Sexbranche seit einiger Zeit finanziell nicht gut geht,  ist ein offenes Geheimnis.

Extrem  gestiegene Lebenshaltungskosten und laufende  Gebührenerhöhungen sind Gründe,

die Bordellbesuche drastisch verringern.   Dieser Umstand veranlasst diverse Rotlicht-Lokal-

betreiber zu erstaunlichen Maßnahmen, welche das Geschäft wieder ankurbeln sollen.

 

So lädt beispielsweise der „Saunaclub Centaurus“ im 21. Wiener Gemeindebezirk, zu einer

heutigen  „Weihnachtsfeier“ ein.   Als besonderes Schmankerl wird eine Flatrate für Essen,

Trinken und Sex geboten.  Wörtlich lautet das Centaurus-Sex-Weihnachtspaket wie folgt:

 

Screen: clubcentaurus.at

 

Zieht man nun von den 150 Euro die Spesen für Speisen, Getränke und Betreiberanteil ab, so

kann sich jedermann(frau) ausrechnen, welcher Betrag für die Sexarbeiterin überbleibt.  Wir

schätzen einmal,  dass sich dieser maximal um die 70 Euro bewegen wird.  Bedenkt man das
branchenüblich für die sexuelle Dienstleistung einer  „Nummer“  (Oralsex mit anschließendem
Geschlechtsverkehr)  zwischen  70 und 100 Euro  verlangt wird , kann man  bereits  erahnen
welch arme „Schweine“ (nicht böse gemeint) diese Mädchen sind.

 

Denn  jedem halbwegs  gesunden Mann ist es möglich,  zweimal hintereinander Sex zu haben.

Wenn  sich dieser noch mit den blauen Pillen behilft,  könnte dies zu einer ausgedehnten Qual

für die Sexarbeiterin werden.   Gehen wir vom günstigsten Fall, dem zweimaligen Sex aus, so

müssen  oder dürfen  (Auslegungssache)  die Mädchen für maximal  35 Euro ihren Körper ver-

kaufen.

 

Eine  solche Veranstaltung ist  für den  Lokalbetreiber zwar  nicht strafbar,  aber im wahrsten

Sinne des Wortes menschenverachtend.  Diese Geschäftspraktik erinnert an ein orientalisches

Billigpuff,  in dem Männer wie am Fließband über die Damen hinwegsteigen.

 

Was zählt die Menschenwürde bei der Kronen Zeitung?

Aber es kommt noch härter. In der heutigen Kronen Zeitung ist folgendes Inserat geschalten.

 

Screen: Krone Zeitung (Print v. 16.12.11 – Seite 61)

 

Wir  haben dem selbsternannten  Familienblatt schon einige Male  Doppelmoral vorgeworfen,

da  diese einerseits  immer wieder gegen das Rotlichtgewerbe  schreiben und anderseits über

mehrere Seiten einschlägige Sexinserate schalten.  Aber wie sagten schon die alten Römer:

„Pecunia non olet“  (Geld stinkt nicht).

 

Da sich die Kronen Zeitung allerdings stets die moralische Fahne an ihre Brust heftet, erscheint

die Tatsache der entgeltlich geschaltenen Sexinserate ohnehin erstaunlich.  Noch erstaunlicher

ist es jedoch,  dass man in der  Kronen Zeitung gegen  Bezahlung Inserate  schalten kann,  die

zwar nicht ungesetzlich, aber menschenverachtend sind und daher der Menschenwürde wider-

sprechen.

 

*****

2011-12-16
 

Wien statt Lüttich?


GASTAUTOREN – BEITRAG

Die Auswüchse fehlgeschlagener Integrationspolitik

 

Der jüngste Terroranschlag im belgischen Lüttich ließ nicht nur fünf Todesopfer zurück, sondern
auch verstörte, aus ihrer Ruge gerissene Menschen. Wie konnte das passieren? Nordine Amrani,
Sohn  marokkanischer Einwanderer,  war schon bisher auffällig gewesen.   Erst im Oktober ver-
gangenen Jahres war Amrani auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen worden,  wo er seit
2007  eine knapp fünfjährige Haftstrafe wegen illegalen  Waffenbesitzes und Rauschgiftdelikten
verbüßt hatte.

 

Für viele Medien war es von der ersten Sekunde an klar  – ein Rechtsextremer,  ein Ausländer-

hasser,  ein Waffennarr.   Über diese bevorzugte,  politisch korrekte  Einstufung wurde wesent-

licheres übersehen. Jemand wirft Handgranaten in die Menge, feuert wahllos mit einem Sturm-

gewehr. Beides verbotene Waffen, beides in der arabischen Community in Europa leicht erhält-

lich. Wie schon beim Anschlag in Oslo wird nicht gefragt:
 
Wie kann man solche Terroranschläge verhindern?

Sind Behörden darauf vorbereitet?

 

Übertragen wir das Szenario auf Wien.   Jemand wirft zur Hauptverkehrszeit beispielsweise im

Jonas-Reindl (passende Tatorte bieten sich in großer Zahl an) Handgranaten und schießt dann

hemmungslos um sich.   Mit ein wenig Schießausbildung könnte ein einzelner Terrorist an sol-
chen  Plätzen  dutzende  Tote,  hunderte Verletzte  verursachen, sich dann  bequem selbst er-

schießen, oder in die Luft sprengen. Wer könnte es verhindern?
 
Die  islamistische Szene  (und damit meine ich nicht die Moslems)  genießt in Wien praktisch

Narrenfreiheit. Niemand darf sie und ihre Aktivitäten kontrollieren,  überwachen.  In jedem ein-

zelnen Sicherheitsbericht der letzten Jahre ist das BVT bemüht,  nur nicht anzustreifen. Öster-
reich sei doch fast sicher, heißt es regelmäßig.

 

Subversive  Ausbildung radikaler Elemente,  illegaler Waffenhandel, dicke Kontakte zur internat-

ionalen terroristischen Szene,  Finanzierung bekannter Terroristen,  all das mag niemand hören

oder sehen.   Sonst würde man sofort des Rassismus, des Ausländerhasses beschuldigt werden.

Nicht nur in Belgien, auch in Österreich fehlt der politische Wille, Anschläge zu verhindern.

 

Die  Polizei wäre mit Attentaten dieser Art völlig überfordert.   Wenig hat sich geändert seit dem

Überfall  auf die OPEC.   Streifenpolizisten sind  auf solche Extremfälle  nicht vorbereitet,   vielen
Beamten fehlt selbst die notwendige Waffenausbildung,  die auch der beliebte Pfefferspray nicht
ersetzen kann.   Einsatzgruppen wie  die Cobra sind zu weit entfernt,  kämen jedenfalls  zu spät.

Private dürfen weitgehend keine Waffen tragen, sind damit wehrlose Opfer. Video-Überwachung

ist bei Terroranschlägen nutzlos, das ist anderswo schon lange bekannt.
 
Die Kapazitäten des Bundesheeres sind verschwunden.   Antiterror-Ausbildung nicht gefragt.  Die

Garde,  deren ureigenster Auftrag der Schutz wäre,  ist zu einem  Ausstellungsstück verkommen,
für  Schutzzwecke  nicht  verwendbar,  geschweige denn für Extremeinsätze.   Würde jemand in
Wien  eine  Botschaft überfallen,  wäre das Gros  der Polizei und  das gesamte Bundesheer zum
Zuschauen verurteilt.  So der politische Wille.
 
Zittern wir,  ob es auch bei uns zu einem solchen Anschlag kommen wird.  Die Regierung ist mit

dem  Gendern der Bundeshymne  und der Gesetze ausgelastet,  die Wiener Stadtverwaltung mit

krampfhaftem Suchen nach erhöhbaren Steuern und Tarifen.  Die Sicherheit der Bevölkerung ist

unwichtig.  „Die“ Sicherheit ist gendergerecht, neue Steuern kann man damit nicht begründen.

 

Beste Grüße

XY

2011-12-15
 

Grenzüberschreitender Prostitutionshandel


Peepshow oder Puff

Im April dieses Jahres brachte das Online-Magazin „unzensuriert.at“ nachfolgenden Beitrag:
Weiterlesen ……..
Wir sind nicht in Kenntnis darüber,  ob der Betreiber dieses Etablissements so gute Bezieh-
ungen zur  Magistratsabteilung 36  hat oder nur die  augenscheinliche Unfähigkeit der
Beamten zu nutzen wusste.  Denn obwohl es diesbezüglich Anfragen im Büro der zuständ-
igen Stadträtin Ulli Sima gab und angeblich Kontrollen durchgeführt wurden, wurde die
Peepshow weiterhin als Puff geführt.
Seit  1. November 2011 braucht der Betreiber  weder Beziehungen,  noch die Unfähigkeit
von den zuständigen Beamten zu nutzen. Denn nach dem neuen Prostitutionsgesetz hat
er  nun bis 31.Oktober 2012 Zeit,  die Peepshow als Prostitutionslokal  genehmigen zu
lassen.

Erstaunliche Anwerbungs-Anzeige

Aber  wir wären nicht ERSTAUNLICH,  wenn wir nicht etwas  tiefer gegraben  hätten und
sind  bei  unseren  Recherchen auf  folgende Anwerbungs-Anzeige auf der Webseite der
Peepshow „Burggasse“ gestoßen.

Vergrößern mit rechter Maustaste und „Grafik anzeigen“ anklicken!
Screen: “guckloch.at”
Offenbar scheint dieses Etablissements einen Mangel an Prostituierten zu haben und so hat
sich  dessen Betreiber zur grenzüberscheitenden Anwerbung der Damen,  via Internet ent-
schlossen.   Das Stellenangebot,  falls man dieses  als ein solches bezeichnen darf,  kann in
neun Sprachen abgerufen werden.

Dominierend  dabei  sind  die Sprachen der  ehemaligen  Ostblockländer wie  Slowakisch,
Ungarisch,  Rumänisch  oder Tschechisch.   Dieser Umstand ist leicht erklärbar,  werden
doch  die meisten Mädchen und Frauen vorwiegend aus diesen  Ländern nach Österreich
gelockt um sie hier als Prostituierte zu verdingen.

Folgender Satz in der Anwerbung ist uns besonders ins Auge gestochen:  Wenn du dich
entschieden hast, zu uns zu kommen, bezahlen wir dir die Anreise. Als Starthilfe bezahlen
wir auch die ersten 4 Tage dein Essen.“
Da wäre einmal die Verköstigung der ersten vier Arbeitstage. Was passiert wohl, wenn die
Dame  nicht ausreichend verdient?   Muss sie dann ab dem fünften Tage hungern?   Und
was  ist mit  den Abreisekosten,  da  laut  Anwerbung  nur  die Anreise  bezahlt wird.  Wie
kommt  die  Sexarbeiterin wieder  nach Hause,  wenn ihr  hier der erhoffte Verdienst aus-
bleibt?

Unserer  bescheidener Rechtsmeinung  nach  werden durch diese  Praxis  des  Peepshow-
betreibers,  die Damen in ein wirtschaftliches Abhängigkeitsverhältnis gedrängt. Da es sich
hier um keine Ausschreibung für Putzfrauen sondern für Prostituierte handelt, kam uns die
Sache etwas spanisch vor. Wir haben uns das Österreichische Strafgesetzbuch zu Gemüte
geführt und sind prompt fündig geworden.

Grenzüberschreitender Prostitutionshandel

Im Paragraphen 217 StGB (1) ist folgendes wörtlich zu lesen:
„Wer eine Person,  mag sie auch  bereits  der  Prostitution nachgehen,  der Prostitution in
einem Anderen  Staat als in dem,  dessen  Staatsangehörigkeit  sie  besitzt oder  in dem sie
ihren  gewöhnlichen Aufenthalt hat,  zuführt oder  sie hiefür anwirbt,  ist mit Freiheitsstrafe
von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, wenn er die Tat jedoch gewerbsmäßig begeht, mit
Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.“ (Quelle: „jusline.at“)
Nun braucht man kein Rechtsgelehrter zu sein um zu erkennen, dass mit der Anwerbungs-
Anzeige der Peepshow, eindeutig gegen den § 217 StGB (1) verstoßen wird. Dazu kommt
noch die Gewerbsmäßigkeit, die wohl nicht in Abrede gestellt werden kann.
Betrachtet man die Tatsache, dass der Betreiber seine Peepshow bis zum 31.Oktober 2011
ganz offiziell als Bordell betrieb und keine Konsequenzen daraus ziehen musste   –  obwohl
es  nicht  den gesetzlichen  Bestimmungen entsprach  –  stellt sich für uns folgende Frage.
Über welche Beziehungen muss dieser Lokalbetreiber verfügen, um völlig unbehelligt grenz-
überschreitenden Prostitutionshandel betreiben zu können?
*****

2011-12-14
 

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