Monsterbrücke über den Marchfluss geplant


Simple Fahrradbrücke entpuppt sich nun zum 4 Meter breiten und rund fünf Millionen teuren Projekt

 

Die niederösterreichische Gemeinde Dürnkrut an der March, rückt wieder einmal in den medialen Fokus.  Bereits im Jahr 2015 tauchte das Gerücht auf, dass man beabsichtige, über den Grenzfluss March eine „Fahrradbrücke“ zu errichten.  Aus diesem Gerücht wurde in der letzten Zeit Realität und so versuchte man wieder einmal, über die Bevölkerung drüber zu fahren.  Doch auch in diesem Fall, hatten die verantwortlichen Politiker die Rechnung ohne dem Wirt – sprich den Bürger(innen) – gemacht.  Denn ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung zeigt sich von der geplanten Brücke, die sich mittlerweile als ein 4 Meter breites und rund fünf Millionen teures Monsterprojekt herausstellt, wenig bis gar nicht begeistert.  Und so kommt es zu einer Volksbefragung und auch der Verfasser nachfolgenden Flugblattes, stellt einige sehr berechtigte Fragen zum geplanten Bauvorhaben.

 

 

Jedenfalls haben die Bürger(innen) der Gemeinde Dürnkrut nun am kommenden Sonntag, dem 19.02.2017 – im Zuge einer Volksbefragung – die Gelegenheit abzustimmen, ob sie für oder gegen die geplante Brücke sind. Vom Ergebnis werden wir berichten.

 

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2017-02-17


Selbsthilfegruppe verbuchte Erfolg

 

Den Einbrechern das Leben schwer machen


 

Vor vier Jahren haben wir über einen slowakischen Einbrecher berichtet, der mit seinen Einbrüchen die Fischerhüttenbesitzer entlang des Grenzflusses March terrorisierte und der österreichischen Exekutive samt der damaligen Innenministerin auf der Nase herumtanzte, bis es endlich zu seiner Festnahme kam.

 

Etliche Fischerhüttenbesitzer haben aus diesem Vorfall gelernt und ihre Hütten teilweise – unter hohem finanziellen Aufwand – zu wahren „Hochsicherheitsanlagen“ umgerüstet. Zudem haben sie abschnittsweise Selbsthilfegruppen gebildet. In nachbarschaftlicher Hilfe kontrollieren sie abwechselnd gegenseitig ihre Fischerhütten. Dies hat heute zu einem Erfolg geführt.

 

Um 07:30 Uhr entdeckte Josef Josef Prantner, in dem Abschnitt in dem sich auch seine Fischerhütte befindet, an seiner und auch an anderen Hütten Spuren eines versuchten Einbruches.

 

Bei einer Hütte, die einem 75jährigen Mindestrentner gehört, der diese aus finanziellen Gründen nicht so gut abgesichert hat, war die Türe der Veranda aufgebrochen. Prantner begab sich in die Fischerhütte und entdeckte weiters, dass die Türe von dieser eingetreten worden war. Bei genauerer Nachsicht entdeckte er auch den Einbrecher, der sich noch in der Hütte aufhielt.


 

Josef Prantner versuchte zwar noch den Einbrecher festzuhalten, jedoch konnte dieser auf Grund seiner körperlichen Überlegenheit über ein angrenzendes Feld flüchten. Dort hatte er ein Fahrrad – vermutlich auch gestohlen – deponiert, mit dem er seine Flucht auf der Bundesstraße 49 fortsetzte. Prantner verständigte per Handy sofort die Polizei. Diese konnte auf Grund der genauen Personenbeschreibung, den Einbrecher kurze Zeit später festnehmen. Beim Täter handelt es sich um einen 35jährigen slowakischen Staatsbürger, der anschließend auf freien Fuß angezeigt wurde.

 

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2016-10-11

March-Piraten


Angler am Grenzfluss March leben mitunter gefährlich

Über nachfolgenden Vorfall,  der sich am Abend des 23.07 2016 ereignet hat,  war in keiner
Zeitung zu lesen.   Auch erfolgte bis dato in den Presseaussendungen der Polizei-NÖ keine
Meldung.   Möglicherweise  hat  man  sich  bereits  an  die kriminellen Zustände entlang des
Grenzflusses March gewöhnt, sodass diese nicht mehr erwähnenswert erscheinen.
Zum Vorfall selbst:
Am Abend des 23.07 2016 wurde ein Angler,  der seinem Hobby frönte,  an der March bei
Zwerndorf – auf österreichischer Seite – von zwei  Slowaken  mit  Messern und einer Pistole
bedroht.   Die  Kriminellen  raubten  ihm seine Tasche mit Anglerausrüstung und diversen
Ausweisen.
Danach  flüchteten  die  zwei  Männer  mit  ihrem  Boot,  die noch ein  Boot im Schlepptau
hatten – .auf denen sich auch zwei Frauen befanden – .flussabwärts.   Es  folgte  ein Groß-
einsatz  der  österreichischen  Polizei  mit Einsatzfahrzeugen und einem Hubschrauber.
Da  das  Polizeieinsatzboot  „Hainburg“  einen zu langen Anfahrtsweg gehabt hätte, ent-
schied sich die Polizei auf das Feuerwehrrettungsboot der FF-Angern zurückzugreifen.
Die  freiwillig  gemeldete Bootsbesatzung der FF-Angern,  wurde aufgrund der Gefährlich-
keit des Einsatzes,  von der Polizei mit schusssicheren  Westen und Helmen ausgestattet.
Die Täter  konnten schließlich einige Zeit später,  von der österreichischen  Polizei auf der
slowakischen Seite der March gestellt werden.
Die Motivation der slowakischen Polizei, ihrer eigenen krimineller Staatsbürger habhaft zu
werden, hielt sich wie schon so oft zuvor festgestellt, in Grenzen. Erst nach Stunden tauchte
die slowakische Polizei auf und übernahm die Täter.
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2016-07-26

Luftmatratzen-Surfing


Neue Sportart im Hochwasser?


Scheinbar gibt es eine neue Sportart.  Ein offenbar verwegener Wassersportler nützte die
zurzeit Hochwasser führende March (Grenzfluss zwischen Österreich und Slowakei) dazu,
diese mit einer Luftmatratze zu befahren.
Eine  solche  Art der  Fortbewegung in einem Hochwasser führenden Fluss,  ist nicht ganz
ungefährlich.   Aber was soll´s,  solange es Spaß macht?!
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2014-09-06

Slowakische Einbrecher wieder aktiv


Wird die Innenministerin diesmal wieder schlafen?

Die  heurige Angelsaison hat noch gar nicht richtig begonnen,  da werden die Fischerhütten
-Einbrecher  am  Grenzfluss  March schon wieder aktiv.   Mit Booten übersetzen diese Krimi-
nellen  den  Fluss  von  der Slowakei nach Österreich und stehlen was nicht niet- und nagel-
fest ist.
Im vorigen Jahr räumte eine slowakische Bande 56 (!) Fischerhütten leer.   Erst nach erheb-
lichem  Druck  der Medien und von gutgesinnten Politikern mit Verantwortungsbewusstsein
– sowie der Eigeninitiative einiger Angler – wachte die Frau Innenministerin auf.   Dies führte
dann  schlussendlich zur Verhaftung und Verurteilung des Bandenbosses.  Wenn Sie in die
Suchfunktion  das Wort  „Fischerhütten“  eingeben,  gelangen Sie zu den Beiträgen,  in der
die Vorgänge der vorjährigen Einbruchsserie festgehalten sind.
Offensichtlich  hat  der  zwischenzeitlich  inhaftierte  slowakische  Berufseinbrecher  einen
würdigen Nachfolger gefunden.   Diesmal hat es das Revier Angern/March getroffen.  Dort
wurden innerhalb der letzten vier Wochen 8 Fischerhütten aufgebrochen und leergeräumt.
Und auch diesmal waren die Täter nicht zimperlich, wie die Fotos zeigen:
{besps}ed201301{/besps}
                              Fotos: © Privat
Türen  wurden  ausgehebelt oder komplett herausgerissen und die Fischerhütten anschließ-
end  „besenrein“ ausgeräumt.   Sogar die auf den Dächern montierten Photovoltaikanlagen
wurden  gestohlen.   Laut dem Vereinsobmann des Reviers Angern/March kamen die Täter
aller Voraussicht nach mit Booten. Dementsprechende Spuren wurden von Polizeibeamten
festgestellt, welche die Anzeigen der Hüttenbesitzer vor Ort aufnahmen.
Bleibt  nur  zu hoffen,   dass diesmal die Frau Innenministerin schneller reagiert und dement-
sprechende Schutzaktionen entlang des Grenzflusses March anordnet. Viel Hoffnung haben
wir  allerdings  nicht.  Dies schließen wir daraus,  weil die jüngste Einbruchserie,  der Presse-
stelle der NÖ-Polizei nicht einmal eine Zeile wert war.
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2013-04-27
 

Wort des Herausgebers zum Jahr 2012


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Wieder  ist  ein Jahr ins Land gegangen und dieses Online-Magazin  ist nun knapp über vier
Jahre alt.  Erfreulich ist,  dass auch 2012 ein stetiger Leser(innen)-Zuwachs zu verzeichnen
war.   Bei ERSTAUNLICH war man bemüht diesem Umstand Rechnung zu tragen und dies
mit einer dementsprechenden Berichterstattung zu quittieren.   Egal ob es sich um mediale
Hilfestellungen für sozialschwache Menschen, fragwürdige Geschäfte großer Konzerne oder
um  Aufdeckung politischer Skandale handelte.  Aber auch selbsternannte Tierschutz- und
erstaunliche Gutmenschen-Organisationen,  deren vorrrangiges Ziel aus dem eigene finanz-
iellen Vorteil besteht, waren im Brennpunkt unserer Beitragserstattung. 
 
Die Berichterstattungen auf ERSTAUNLICH hatten auch ihre Auswirkungen.  Ob nun  einer
hilfesuchenden  Vierzehnjährigen  zu medialem Gehör verholfen wurde oder Artikeln parla-
mentarische  Anfragen  auslösten,  hinterließen  ERSTAUNLICH-Beiträge  in  sehr  vielen
Fällen nachhaltige Wirkung.
 
Den  Erfolg  eines  investigativen  Webmagazins  kann man daran ablesen,  ob und wie oft
einzelne  Artikel  von  den  herkömmlichen  Medien (Print+TV) übernommen werden.  Dies
geschah im heurigen Jahr sehr häufig.   Egal ob es sich dabei um schwarze Schafe bei der
Polizei handelte, die eine Sheriff-Südstaaten-Mentalität an den Tag legten oder die Wiener
Vizebürgermeisterin  Maria Vassilakou  (Grünen) beim Wasser predigen aber Wein trinken
ertappt wurde.
 
Apropos Vassilakou.  In der Causa „Wie verstecke ich mein Auto“ drohte sie mit einer Klage
sowie Anzeige. Allerdings hat die Grünpolitikerin bis heute nicht Wort gehalten. Warum nur?
Auch sicherheitspolitisch konnte dieses Online-Magazin einiges bewegen.  Durch die Bericht-
erstattung auf ERSTAUNLICH bzgl. des Sicherheitsdefizites entlang des Grenzflusses March,
konnte  in  Zusammenarbeit  mit  der  Politik und der Exekutive ein slowakischer Einbrecher-
Bandenboss dingfest gemacht werden.
 
Im  Alleingang hätte ich das wohl alles nicht geschafft und so möchte ich mich bei meinem
Team,  bei  den  Gastautoren  und  bei  jenen  Personen  bedanken,  die für dieses Online-
Magazin  wertvolle  Recherchearbeit  geleistet  oder  sich  in  sonstiger Weise eingebracht
haben.
 
Ich  wünsche allen Leserinnen und Leser von  ERSTAUNLICH  einen guten Rutsch und ein
erfolgreiches  Jahr 2013.   Bitte  bleiben  Sie  dem  erstaunlichen  Online-Magazin auch im
neuen Jahr treu und empfehlen Sie es weiter.
 
Erich Reder

2012-12-31
 
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Slowakischer Fischerhütteneinbrecher verurteilt


Verhandlung im Landesgericht Korneuburg

Heute wurde ein Schlussstrich unter eine Angelegenheit gezogen, welche die Fischer am Grenz-
fluss March,  das ganze Jahr über in Atem gehalten hatte.   Der Einbrecher Juraj Janos,  der
im  heurigen August mit Hilfe unserer ausführlichen Berichterstattung verhaftet werden konnte,
wurde heute im Landesgericht Korneuburg verurteilt.   Den Vorsitz in der Schöffenverhandlung
führte der Richter Dr. Manfred Hohenecker.
Fotos: © erstaunlich.at
Das neue Justizzentrum                                Richter Dr. Manfred Hohenecker
Dem  slowakischen  Einbrecher wurde vorgeworfen,  in insgesamt 56(!) Fischerhütten,  sowie
in  ein  Gasthaus  eingebrochen  und  dabei  einen  Schaden  von 48.800,- Euro verursacht zu
haben. In dieser Summe war jedoch der angerichtete Sachschaden durch die Einbrüche nicht
enthalten.
Fotos: © erstaunlich.at
Juraj Janos im Verhandlungssaal des Landesgerichts Korneuburg

Der Richter nahm Janos die Opferrolle nicht ab

Janos zeigte sich zwar geständig aber sehr wortkarg.  Auf die, vom Richter mehrmals gestellte
Fragen wie:  „Warum er in Österreich einbrechen ging  – ob er sich erhofft habe, dass er nicht
erwischt  werde  oder  die  Gefängnisse  komfortabler sind –   und ob es in der Slowakei keine
Fischerhütten gäbe“,  antwortete der Fischerhütteneinbrecher stets mit:   „Er sei unter Drogen
(Pervitin) gestanden und habe nur eingebrochen um seine Drogensucht zu finanzieren.“
Damit  versuchte Janos offenbar  als Drogenopfer Mitleid zu erhaschen.  Der Richter nahm ihm
diese schlecht gespielte Opferrolle aber nicht ab und wollte wissen,  wie viel 1 Gramm Pervitin
kostet und welche Menge er davon konsumiert hat.
Janos gab an, dass 1 Gramm 20,- Euro kostete und er pro Woche 2 Gramm konsumierte. Der
Richter rechnete daraufhin jenen Betrag aus,  welcher zur Finanzierung der Drogensucht not-
wendig  war  und  stellte  diese  Summe  dem  Wert der gestohlenen Gegenstände (48.800,-
Euro) gegenüber.   Er  erinnerte  Janos  in  diesem Zusammenhang daran,  dass dieser sehr
wohl  aus  Erwerbsgründen  einbrechen ging und wies nochmals auf das eingangs erwähnte
Geständnis hin.
Da  erkannte  der  slowakische Fischerhütteneinbrecher,  dass er den Richter nicht für dumm
anzuschauen  brauchte  und räumte sofort ein,  dass er die Einbrüche zu seiner persönlichen
Bereicherung verübte.   Janos wurde gemäß  §§ 127, 128(1) Z 4, 129 Z 1, 2 u. 3, 130 4. Fall
StGB zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt.  Das Urteil ist rechtskräftig.
Bleibt  nur  zu  hoffen,  dass  Janos und seine (noch immer nicht ausgelieferten) Mittäter aus
dem Urteil gelernt haben, dass man auch in Österreich nicht straffrei einbrechen gehen kann.
Leute wie er,  bringen die Bevölkerung der  slowakische Grenzregion in Verruf.   Daher sollte
auch  die  slowakische Polizei aus diesem Fall gelernt haben und sich in Zukunft kooperativer
verhalten.
Wir  möchten  uns  auch  bei  jenen Personen bedanken,  die uns durch ihr Engagement bei
unserer  seinerzeitigen  Berichterstattung bzgl. Juraj Janos und den Hütteneinbrüchen unter-
stützten.
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2012-12-04
 

Donauinsel-Mörder ist tschetschenischer Asylbetrüger


Nach Bluttat in Wien setzte er sich in seine

Heimat ab, in der er angeblich verfolgt wird

Wegen  einer  Lappalie rammte Asylwerber Imran S. (27)  am 10. Juli 2011 auf der Donau-
insel  einem  Deutschen (29)  sein Messer in die Brust. Das Opfer starb wenig später.  Nun
wurde  der  Mörder  ausgeforscht  – in Tschetschenien, seiner Heimat,  in der er angeblich
so  massiv  verfolgt  wird,  dass  er  in  die  von  SPÖ,  ÖVP und Grünen gespannte soziale
Hängematte flüchten musste.
 
Dieser  Vorfall  stellt wieder einmal unter Beweis,  für welche Personen die österreichischen
Steuerzahler(innen)  aufkommen  müssen.  Denn  der Mörder war natürlich ebenso ein Asyl-
betrüger  wie  es  zumindest  90 Prozent  seiner  Landsleute in Österreich sind.   Dies belegt
neben sämtlichen internationalen Beurteilungen auch der Umstand,  dass die Tschetschenen
in Österreich über die Sommermonate massenweise in ihre angeblich so gefährliche Heimat
auf Urlaub fahren.
 
Es  reicht,  denn  das  kleine  Österreich  kann  nicht permanent Weltsozialamt spielen.  Das
Asylrecht ist ein hohes Gut und sollte nur jenen Personen  gewährt werden, die es brauchen
und  nicht  irgendwelchen  Scheinasylanten, die schlicht und einfach nicht arbeiten,  sondern
auf Kosten der fleißigen Österreicher(innen)  leben wollen.
 
Seit Jahren schon gibt es ein Rückführungsabkommen.   Nur die Innenministerin nutzt diese
Chance nicht –  und das, obwohl die Tschetschenen,  wie die Polizei regelmäßig betont und
auch dieser Mord wieder zeigt, zur gewalttätigsten Gruppe der Scheinasylanten zählen.
 
Aber in Sicherheitsfragen scheint die Innenminister noch immer in einem Dornröschenschlaf
zu verharren  – wie wir dies in unseren Beiträgen bzgl. der ausufernden Kriminalität entlang
der österreichischen  Grenze am Grenzfluss March unter Beweis gestellt haben.
 
Man  darf  gespannt sein,  wann Frau Mikl-Leitner erwacht und ihre Aufgabe  – nämlich den
Schutz der in Österreich lebenden Bevölkerung wahrzunehmen und Personen,  die das Asyl-
recht schamlos missbrauchen,  umgehend in ihre Heimat zurücktransportieren lässt.
 
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2012-09-08
 

Boss einer March-Einbrecherbande endlich in Haft


Juray JANOS wurde nach unserer Berichterstattung verhaftet

Nach  Erscheinen unseres Beitrags  „Slowakische Polizei verhöhnt das Österreichische Innen-
ministerium“  –  in  dem  ein  brisanter  Leserbrief  veröffentlicht wurde –  dürfte den verant-
wortlichen Beamt(innen) im Innenministerium der Kragen geplatzt sein.
 
Österreichische Ermittler erhöhten den Druck derart,  dass auch korrupte slowakische Polizist-
(innen)  keine  andere Möglichkeit mehr sahen,  als Juray JANOS festzunehmen.   Derzeit sitzt
er  in der Slowakei in Haft und soll nach Österreich ausgeliefert werden.   Bleibt nur zu hoffen,
dass von seiner Verwandtschaft keine Intervention erfolgt, welche die Auslieferung verhindert.
Screen: Tageszeitung HEUTE (Printausgabe vom 09.08.2012)
 
 
Mit seinen „Einkaufstouren“ in Österreich dürfte es vorläufig vorbei sein
 
J. JANOS und seine Bande dürften für zirka die Hälfte der rund 60 Einbrüche verantwortlich
sein.   Aus  sehr  gut  informierter Quelle  wissen  wir,  dass  mindestens zwei Banden auf
österreichischer  Seite  der March tätig sind.   Mit der Verhaftung von JANOS ist zumindest
ein Bandenboss vorläufig aus dem Verkehr gezogen.
 
Das heißt im Klartext, dass es für die Exekutive „kein Hände in den Schoß legen“ gibt.  Bleibt
nur zu hoffen,  dass in der betroffenen Region der Personalstand der Polizei aufgestockt und
diese mit adäquaten Fahrzeugen etc. ausgestattet werden.
 
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2012-08-09
 

Guten Morgen, Frau Innenministerin!


 Slowakische Ostbanden rücken bereits ins Landesinnere vor

Von  einem ERSTAUNLICH-Leser wurden wir auf nachfolgenden Beitrag,  der gestern auf
„meinbezirk.at“  erschien,  hingewiesen
 
Screen: meinbezirk.at
 

Unsere Prognose hat sich leider bewahrheitet

Offenbar  ist  in  den Fischerhütten an der March nicht mehr jene Beute zu holen,  die sich die
kriminellen Ostbanden erhoffen. Diese Thematik haben wir bereits in einem unserer früheren
Beiträge angesprochen und dazu ausgeführt, dass es nur mehr eine Frage der Zeit sein wird,
bis die Kriminellen ihre Tätigkeiten ins Landesinnere verlagern werden.
 
Dieser  Zeitpunkt  dürfte  nun  gekommen  sein.   Wie die Autorin,  Ulrike Potmesil,  in ihrem
Beitrag auf  „meinbezirk.at“  ausführt,  macht  sich  Sorge  unter  den  Bürgern des Bezirkes
Gänserndorf breit,  denn Einbrüche und Überfälle häufen sich.
 
Die  Ostgangster,  die über den  Grenzfluss March kommen haben ein breites Portfolio.  Vom
„normalen“  Einbruch  bis  zum  brutalen  bewaffneten  Raubüberfall  reicht  die Palette ihrer
kriminellen Handlungen.
 
Erstaunlich ist nur, dass sich der Chefinspektor Gerald Reichl auf meinbezirk.at“ in Relativier-
ung übt und meint,  dass laut Statistik die Delikte in den letzten drei Jahren deutlich gesunken
wären.  Wir  sind  zwar  nicht in Kenntnis welche Statistik der Herr Chefinspektor gelesen hat,
es kann aber keinesfalls die aktuelle Kriminalstatistik gewesen sein.
 
Hintergründig betrachtet finden wir die Aussage von Reichl gar nicht so erstaunlich, denn offen-
bar  dürfte  vom  Innenministerium  ein  Maulkorberlass  erteilt worden sein.   Dies wurde uns
nämlich auch aus recht zuverlässiger Quelle mitgeteilt.
 
Anstatt  in  der  Region  entlang  der sensiblen  Staatgrenze  an  der  March die Polizei personell
aufzustocken  und  dementsprechend  auszurüsten,  verweilt  man im Innenministerium offenbar
in  einer  Art  Dornröschenschlaf.   Die  Innenministerin  zieht es augenscheinlich lieber vor,  von
Fototermin  zu Fototermin zu eilen,  anstatt endlich in der betroffenen Krisenregion wieder Recht
und Ordnung herstellen zu lassen und dadurch  die leidgeprüfte Bevölkerung von den kriminellen
Ostbanden zu  befreien.
 
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2012-08-08

Slowakische Polizei verhöhnt das Österreichische Innenministerium


LESERBRIEF


Heute  am späten Nachmittag erhielten wir noch nachfolgenden Leserbrief!
 
Ich machte heute am 07.08.2012 nachmittags eine kurze Radtour in die Slowakei,  wobei ich
auch  durch das an der March liegende Suchohrad fuhr.  Zufällig (?!) kam ich gegen 15.00 Uhr
auch beim Haus Nr. 268 vorbei,  in dem der mutmaßliche Fischerhütteneinbrecher wohnt.  Als
ich auf dem Feldweg einbog, der hinter dem Haus vorbeiführt, kam mir plötzlich  ‚d e r‘  Juraj
JANOS,  den ich mittlerweile von unzähligen Fotos kenne, zu Fuß entgegen.   Um nicht aufzu-
fallen,  fuhr ich noch einige Meter weiter und wendete dann.   Beim Zurückfahren machte ich
während der Fahrt noch ein paar Fotos von ihm, auf denen er deutlich zu erkennen ist:
 
J. Janos – Fotografiert am 07.08.2012 in Suchohrad
 
Als ich bei ihm vorbei war,  sah ich, dass  er sich durch das schmal offenstehende Gartentor
von der Rückseite aus in sein Haus Nr. 268 begab.  Weil ja mittlerweile jeder Fischer in der
Gegend von Angern und Dürnkrut weiß,  dass laut der Tageszeitung Kurier für Juraj JANOS
ein  EU-Haftbefehl  besteht,  verständigte  ich  anschließend via Handy die Polizeiinspektion
Angern, die sofort über das Polizeikooperationszentrum Kittsee den Kontakt mit der slowak-
ischen Polizei herstellte. Gegen 15.25 Uhr war die slowakische Polizei über den Sachverhalt
informiert.
 
Nun  begann  das Warten.   Es  kam keine Polizei!   Zwischenzeitlich rief ich wieder an und
fragte  nach,  wann  denn die slowakische Polizei kommen werde.   Da sich danach wieder
nichts tat, rief ich abermals an und erkundigte mich!
 
Um 17.03 Uhr, für mich dann völlig überraschend, fuhr plötzlich ein weißes Polizeiauto ziel-
strebig vor das Haus,  das ihnen offenkundig schon bekannt war.   Dort stiegen ein Polizist
und  eine Polizistin aus und warteten eine gute Minute lang vor der Garteneinfriedung.  Sie
suchten  anscheinend  eine Glocke bei der Gartentür,  die es aber nicht gab.   Als sie dann
drauf  kamen,  dass  das  Gartentor gar nicht versperrt war,  betraten sie das Grundstück.
Was jetzt weiter geschah,  konnte ich nicht sehen.   Nach weniger als 1 Minute kamen sie
zurück, stiegen in ihr Polizeiauto ein und zogen alleine ohne Juraj JANOS wieder ab.
 
Das  Schauspiel war vorbei!   Abgesehen davon,  dass die  „slowakische Polizei“  über 1,5
Stunden benötigte,  um nach Suchohrad zu kommen,  um dort einen mit EU Haftbefehl ge-
suchten  Täter  zu  verhaften,  war dieses Einschreiten eine reine Lachnummer  –  einfach
gesagt:  unmotiviert, unprofessionell, schlichtweg inkompetent!
 
In Österreich gibt es so etwas nicht!   Hochachtung vor unserer Polizei! Unterm Strich be-
deutet das,  dass  die  slowakische  Polizei  offensichtlich  nicht gewillt und fähig ist,  den
mutmaßlichen  Fischerhütteneinbrecher  zu  verhaften und der Justiz auszuliefern!  Jeder
kann sich selber seinen Reim darauf machen!   Petri Heil, ein Marchfischer!
 

Anmerkung der Redaktion zum Leserbrief

Da fragen wir uns natürlich was ein EU-Haftbefehl wirklich wert ist, wenn dieser in einem
ehemaligen  Ostblock-Staat  vollstreckt werden soll.   Er ist offensichtlich nicht einmal das
Papier wert auf dem er steht.
 
Da nützen auch keine Beschwichtigungsversuche seitens des Innenministeriums wie:  „Es
gibt einen EU-Haftbefehl und verstärkten Polizeieinsatz“ oder „Man kooperiere gut mit der
Slowakei“.
 
Diese  Kooperation dürfte sehr einseitig sein,  denn wie wir aus sehr zuverlässiger Quelle
erfahren haben,  ist ein naher Verwandter von  Juraj JANOS ein dienstführender Beamter
bei  der  slowakischen  Polizei.   Dies dürfte auch die Erklärung dafür sein,  dass sich der
Gesuchte in seiner Heimat frei und unbekümmert bewegen kann.
 
Aber  auch auf österreichischer Seite ist nicht alles Gold was glänzt.   Zwar versuchte ein
Sonderkommando der Polizei eine Woche lang dem  Juraj JANOS  habhaft zu werden, je-
doch war die Aktion nicht von Erfolg gekrönt.   Währenddessen gingen die Fischerhütten-
Einbrüche munter weiter.
 
Das zugesagte Polizeiboot,  welches zu Patrouillenfahrten auf dem Grenzfluss March vor-
gesehen  ist,  kann  auf Grund  seiner Beschaffenheit nicht eingesetzt werden und liegt in
Marchegg  vor Anker.   Anstatt sich für ein Schlauchboot mit Außenbordmotor,  entschied
man sich für ein Boot mit Jetantrieb. Dieses kann auf Grund des niedrigen Wasserstandes
die March nicht befahren,  da der Marchsand die Antriebsdüsen verstopfen würde.
 
Es ist aber gerade der niedrige Wasserstand der March, der den slowakischen Kriminellen
ermöglicht  problemlos  ans  österreichische  Ufer überzusetzen,  um in der Alpenrepublik
ihre Einbrüche und Raubzüge zu begehen.
 
Wenn es einem Passanten  – der zufällig eine Radtour durch Suchorad macht –  möglich ist
den gesuchten Juraj  JANOS  beim Betreten seines Hauses zu fotografieren fragen wir uns,
warum  es nicht möglich ist einen österreichischen Zielfahnder in die Slowakei zu schicken,
um den per EU-Haftbefehl Gesuchten festzunehmen und nach Österreich zu überstellen?
 
Wartet  man  im  Innenministerium  wirklich auf die angekündigte Kooperationsbereitschaft
seitens der slowakischen Behörden?  Da wird Frau Mikl-Leitner bis zum St. Nimmerleinstag
warten können, denn diese gibt es definitiv nicht, wie der Leserbrief eindeutig unter Beweis
stellt.
 
*****

2012-08-07
 

Pressespiegel zum Sicherheitsproblem Grenzfluss March


Weiterhin mediales Interesse

 
Nach den Beiträgen von ORF und Kronen Zeitung berichten nun auch die Tageszeitungen
„KURIER“  und „HEUTE“ von den unhaltbaren Zuständen entlang des Grenzflusses March.
 

KURIER (27.07.12)

 
 

HEUTE (27.07.12)

 
Wir  bedanken  uns  bei  allen  Medien  für ihre  Berichterstattungen und bei allen engagierten
Politiker(innen),  die  sich  dieses  Themas  angenommen  haben.  Damit  bleibt nur zu hoffen,
dass  die  Polizei  dem  kriminellen Treiben der slowakischen Einbrecherbanden ein schnelles
Ende bereitet. 
 
*****

2012-07-27
 

Wachposten vor dem Schweinestall?


Nun auch mediales Interesse

Nachdem  unser  Beitrag  „Anfrage an die Innenministerin“  demensprechende  politische
Reaktionen auslöste,  sind auch die großen Medien neugierig geworden. Gestern strahlte
der ORF nachfolgenden Beitrag aus.

 

Quelle: ORF
{mp4-flv img=“videos/marchwp.jpg“ showstop=“true“}marchwp{/mp4-flv}
 
Heute haben auch diverse Printmedien über die Angelegenheit berichtet.  Am treffendsten
ist der Beitrag von Harold Pearson in der Kronen Zeitung.
 
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 25.07.12)
 
Dem Krone-Beitrag ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.   Pearson trifft den Nagel direkt auf
den Kopf.   Pikantes  Detail  am  Rande: Von gestern auf heute wurden wieder 5(!) Fischer-
hütten  zwischen  Stillfried  und  Dürnkrut  an  der  March aufgebrochen und ausgeplündert.
Ein  Einbruch  fand  sogar  während  der ORF-Dreharbeiten zu diesem Thema,  in unmittel-
barer Umgebung (in ca. 500 Meter Entfernung) statt. Polizeiliche Anzeigen wurden erstattet.
 
*****

2012-07-25
 

Parlamentarische Anfrage erfolgt zur Krisenregion „Grenzfluss March“


Erstaunlich schnelle Reaktion seitens der Politik

Unser  Beitrag   „Anfrage an die Innenministerin“   hat  eine  erstaunlich  schnelle  Reaktion
in  der  Politik ausgelöst.   Während uns der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Christian Höbart
bereits im Vorfeld Unterstützung zusicherte, dürfte auch der SPÖ-Nationalratsabgeordnete
Günther Kräuter zum Leser(innen)kreis von ERSTAUNLICH gehören und reagierte prompt.
Beide  Parlamentarier  äußerten  sich mit der notwendigen Schärfe zum eklatanten Sicher-
heitsdefizit  entlang  des Grenzflusses March,  –  mittels Presseaussendungen  –  welche wir
unseren Leser(innen) nachfolgend im O-Ton zur Kenntnis bringen wollen.

Presseaussendung FPÖ

FP-Höbart, FP-Königsberger: Ost-Einbrecherbanden stoppen!
Utl.: Offene Grenzen sorgen im Marchfeld für haltlose Zustände
Der  freiheitliche  Nationalratsabgeordnete  Ing.  Christian  Höbart  und  der  freiheitliche
Sicherheitssprecher  im  NÖ Landtag, LAbg.  Erich Königsberger, zeigten sich heute be-
sorgt  über  die  massive  zunehmende  Einbruchskriminalität  in  den Grenzgemeinden
entlang der österreichisch-slowakischen Grenze.
„Seit  einiger  Zeit  explodieren  die  Einbruchzahlen in den Grenzgemeinden entlang der
March. Anrainer berichten von regelrechten Raubzügen von offensichtlich slowakischen
Einbrecherbanden  in  der  Gegend.   Waren seit Jahren vorerst organisierte grenzüber-
schreitende  Fischdiebstähle  zu  beklagen,  stehen  nun  Raubzüge  und  Überfälle von
slowakischen Banden auf der Tagesordnung.
Auf  mindestens  50 Einbrüchen  in  Fischerhütten folgen nun zunehmend Übergriffe auf
Wohnhäuser.   Sogar  über Schießübungen mit automatischen Waffen wurde berichtet!
Die  Exekutive in der Gegend ist offenbar chronisch unterbesetzt und vollkommen über-
fordert, so dass die Einwohner bereits über die Gründung einer Bürgerwehr nachdenken.
Ein  solcher  Schritt zeigt bereits den Vertrauensschwund in die öffentlichen Institutionen
und  die Exekutive,  die aufgerufen wären,  für die Sicherheit der Bürger in den Grenzge-
bieten zu sorgen.“, so Höbart und Königsberger.
„Die  Innenministerin  Mikl-Leitner  ist  hier  dringend zum Handeln aufgefordert.  Anstatt
immer  mehr  Polizeiposten  zu  streichen  und  den Personalstand der Exekutive immer
weiter  zu  verringern,  wäre  es  geboten,  wirksame  Maßnahmen gegen die ausufernd
Grenzkriminalität im Marchfeld zu ergreifen.
Hierzu  sollte  Mikl-Leitner  Rechenschaft  ablegen,  warum  entlang  der March nicht der
Sollstand von 55 Polizisten erreicht wird und tatsächlich nur rund 34 Beamte im Einsatz
sind und warum auf 91 Marchkilometer kein Polizeiboot vorhanden ist.  Generell fordert
die  FPÖ  ja  bereits seit langem,  das Schengen-Abkommen zumindest temporär außer
Kraft zu setzen und unsere Außengrenzen zu überwachen und zu sichern. Nur so kann
dieser ausufernden Ost-Kriminalität wirksam Einhalt geboten werden.“,  meinen Höbart
und Königsberger.
Die  FPÖ  fordert daher eine effektive Aufstockung der Polizeikräfte,  ein konsequentes
und  hartes Vorgehen gegen diese Ost-Einbrecherbanden, eine verstärkte Zusammen-
arbeit  mit  den  slowakischen  Behörden und eben eine Aussetzung von Schengen mit
gleichzeitiger massiver Überwachung und Sicherung unserer Staatsgrenzen. Die Innen-
ministerin  versagt  allerdings  weiterhin  und verkündet lieber einen Papiertiger namens
„Sicherheitspaket“, bei dem es bei schönen Worten bleibt, während der Bürger mit der
steigenden Kriminalität allein gelassen wird.“, so Höbart und Königsberger abschließend.

Presseaussendung SPÖ

Kräuter: „Gesetzloser Zustand im niederösterreichischen Grenzgebiet“
Parlamentsanfrage an Innenministerin Mikl-Leitner
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter, auch Präsident des größten österreich-
ischen  Fischereiverbandes  VÖAFV,  fordert Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und
Landeshauptmann Erwin Pröll auf, Maßnahmen gegen die prekäre Sicherheitslage ent-
lang des Grenzflusses March zur Slowakei zu ergreifen. Kräuter: „Es herrscht de facto
ein gesetzloser Zustand im niederösterreichischen Grenzgebiet.
Waren  seit  Jahren  vorerst organisierte grenzüberschreitende Fischdiebstähle zu be-
klagen, stehen nun Raubzüge und Überfälle von slowakischen Banden auf der Tages-
ordnung. Zumindest 50 Einbrüche in Fischerhütten folgen zunehmend Übergriffe auf
Wohnhäuser.“
Erst  vor  wenigen  Tagen  sei e in bewaffneter Überfall auf die Fähre in Angern verübt
worden, die Polizei sei mangels Personal und unzulänglicher Ausrüstung zur Sicherung
der Flussgrenze völlig überfordert und resigniere offensichtlich.
Eine  Art  „Bürgerwehr“ plane  bereits  Selbstjustiz,  das  Gewaltmonopol  des  Staates
werde in Frage gestellt, beim Innenministerium müssten längst sämtliche Alarmglocken
schrillen. Kräuter: „Ich appelliere an Landeshauptmann Erwin Pröll, gemeinsam mit Mikl-
Leitner Maßnahmen zu ergreifen, um diese grenzüberschreitende Kriminalität zu ver-
hindern.
Österreichweit ist kein weiterer Grenzbereich sicherheitspolitisch derart vernachlässigt,
wie die östliche Region Niederösterreichs entlang der March.“
Kräuter kündigt eine umfangreiche parlamentarische Anfrage an die Innenministerin an.
Unter  anderem  werde  Rechenschaft abzulegen sein,  warum entlang der March nicht
der Sollstand von 55 Polizisten besetzt sei und nur 34 Beamte im Einsatz seien und auf
91 Marchkilometer kein Polizeiboot vorhanden sei, so Kräuter abschließend.

Anmerkung der Redaktion

Wir  danken  vorerst  den beiden Politikern für ihre prompte Reaktion.   Die Sicherheit
der  in  Österreich  lebenden Bevölkerung muss überparteilichen Rang haben und das
haben die Herren Höbart und Kräuter unter Beweis gestellt. Bleibt nur zu hoffen, dass
den Worten auch Taten folgen werden.
Ein Polizeiboot,  dass auf dem Grenzfluss March patrouilliert wäre zumindest einmal ein
Anfang. Eine solche Patrouille hätte mit Sicherheit präventive Wirkung und würde auf
slowakische  Gesetzesbrecher,  die  zu ihren Raubzügen mit Booten nach Österreich
übersetzen zu beabsichtigen,  abschreckende Wirkung haben.
*****

2012-07-23
 

Das Rechtsempfinden unserer östlichen Nachbarn


EINBRECHER: Wieder 4 Hütten geknackt!

Nachfolgenden Beitrag,  geschrieben von Kurt Hofer,  haben wir vom Blog  „nordbahn.com“
übernommen.
 
Habe  heute  7 Stunden mit der Angel auf Stinkis in der March gefischt.   Gerne hätte ich von
einem schönen Fang berichtet, aber leider ging überhaupt nichts!   Dafür gibt es aber wieder
schlechte Nachrichten für die Fischerhüttenbesitzer an der March! Während ich bei der Hütte
war, ging eine Mail mit folgenden Fotos bei mir ein:
 
Quelle: nordbahn.com
 
Auf  Höhe  Skodateich  wurden  am 03.07.2012 zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr wieder vier
Hütten  brutal aufgebrochen!   Der Täter war am  20.05.2012 auch Hütteneinbrüchen  beteiligt,
das zeigen die Bilder von einem früheren Beitrag: Hier klicken!  Der niedrige Wasserstand der
March wird uns also noch einige Überraschungen bescheren! Wie ich schon öfters geschrieben
habe, es wird nie mehr einen eisernen Vorhang geben, auch werden wir nie mehr Ruhe bei
unseren Fischerhütten haben!
 
Wie mir ein Polizist erzählte sind die Einbrecher sofern sie verhaftet werden voll unter Drogen,
wenn der Stoff ausgeht geht es wieder auf Einbruchstour! Passend zu der Einbruchsgeschichte
der folgende Artikel aus der Krone vom 04.07.2012:
 
 
Wenn  man jetzt das oben geschriebene als Ganzes betrachtet,  dann weiß man auch was mit
dem  anderen Rechtsempfinden unserer östlichen Nachbarn gemeint ist!   Das hat mir einmal
ein Grenzpolizist zu erklären versucht, jetzt kenne ich mich erst richtig aus!
 
Noch  eine  Anmerkung zum  Datenschutzgesetz.  Auch ich bin dafür,  dass die private Sphäre
von unbescholtenen und seriösen Personen gewahrt bleibt! Aber in diesem Fall handelt es sich
gemäß Datenschutzgesetz §50a (6)1 um eine von Amt wegen zu verfolgende gerichtlich straf-
bare Handlung und da wollen wir Fischer natürlich mithelfen um die Täter zu finden! 
 
Petri Heil Freunde und Augen offen halten!
 
*****

2012-07-04
 

Sicherheitskompetenz am Grenzfluss March ist geklärt


Straftaten unter Hilfenahme von Motobooten

Bezüglich  der  Einbrüche in Fischerhütten und der immer wiederkehrenden Schwarzfischerei
slowakischer Staatsbürger, stellte der ERSTAUNLICH-Leser und Fischerhüttenbesitzer Robert
S.  folgende  Anfrage  an  das  Bundesministerium  für Verkehr,  Innovation und Technologie
Abteilung  Schifffahrt – Technik  und  Nautik.   Für das Verkehrsministerium entschied er sich
deshalb, weil die meisten Straftaten mit Hilfe von motorisierten Booten durchgeführt wurden
und werden.
 
 

Die Anfrage im Originaltext:

Sehr geehrter Herr B.
Was  kann  man  rechtlich  machen  wenn  unsere  slowakischen  Nachbarn mit motorisierten
Schlauchbooten  fahren,  die  haben  keine  Bootsnummern.   Das  sind solche Schlauchboote
wie  es  das Bundesheer hat.   Die örtliche Polizei weiß auch nicht was man dagegen machen
kann.   Es ist nicht nur störend beim Fischen,   sondern man ist bei der Diebestour auch sehr
schnell wieder weg.   Mir wurde ein Kanu bei der Fischerhütte gestohlen. Meine Hütte ist bei
Fluss-km XX,X bei der March.
 
MfG
S. Robert
(Ende des Mails)
 

Die Antwort im Originaltext:

Sehr geehrter Herr S.,
der  öffentliche  Sicherheitsdienst (Polizei) ist sowohl bei strafrechtlichen Vergehen zuständig
als auch mit der Überwachung der schifffahrtsrechtlichen Vorschriften auf der March betraut.
Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat in diesem Bereich keine
Kompetenzen.
 
Gemäß § 2 der Verordnung des Bundesministers für öffentliche Wirtschaft und Verkehr betref-
fend schiffahrtspolizeiliche Regelungen für March und Thaya, BGBl. Nr. 1055/1994 in der Fass-
ung BGBl.Nr. 457/1995 (siehe www.ris.bka.gv.at) gilt auf der March oberhalb von Fluss-km 6
ein Fahrverbot für Motorfahrzeuge und für Schwimmkörper, die mit einem Maschinenantrieb
ausgestattet sind.
 
Im Bereich unterhalb von Fluss-km 6 bis zur Mündung ist das Fahrverbot für motorisierte Fahr-
zeuge durch Schifffahrtszeichen verordnet.  Ausnahmen gibt es für Behördenfahrzeuge,  Fahr-
gastschiffe und Fähren.   Selbstverständlich ist das Fahrverbot unabhängig von der Staatsbür-
gerschaft des Schiffsführers.
 
Mit freundlichen Grüßen
Bernd B.
 
Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie
Abteilung Schifffahrt – Technik
und Nautik
(Ende des Mails)
 

Fronten geklärt

Damit sind wohl die Fronten geklärt und das Märchen, dass slowakische Staatsbürger auf
der  March mit motorisierten Booten herumkurven dürfen,  offiziell  ins Reich der Lüge zu
verweisen.
 
Laut  dem Verkehrsministerium ist die Polizei für die Überwachung der Sicherheit zuständig.
Also  wäre  es höchst an der Zeit,  dass sich die Strompolizei auch in den Grenzfluss March
begibt, um dort für Ordnung, Ruhe und Sicherheit zu sorgen.  Denn die Österreicher(innen)
in dieser Region sind es schon leid, sich permanent von Banden oder sonstigem kriminellen
Gesindel des ehemaligen Ostblocks bestehlen und ausrauben zu lassen.
 
*****

2012-06-07
 

Ökologische Schnapsidee


FPÖ-Politiker will March schiffbar machen

Die  Schnapsidee von Stefan Nikl,  Bezirksobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer,  die March
für die Schifffahrt auszubauen, darf getrost als ökologischer Wahnsinn bezeichnet werden.  In
einem  Gespräch  mit  einem   NÖN-Reporter  schilderte er  seine Intentionen:  „Wir brauchen
einen europäischen Kanalverkehr auf der March, dadurch würden wir den Schwerverkehr von
der  Straße  wegbekommen.   Die March gehört ausgebaggert, damit sie tiefer wird und eine
durchgehende Rinne entsteht, die von Schiffen befahren werden kann.“
 
Kluger Weise winkte die  oberste Schifffahrtsbehörde  sofort ab. Reinhard Vorderwinkler von
der dieser Behörde:  „Die March ist schwer in ökologischer Hand. Aus Umweltschutzgründen
gibt es auch eine entsprechende Verordnung, die die Schifffahrt hier untersagt.“
 
Foto: © nordbahn.com
Nach dem Willen von Nikl sollen hier Lastenschiffe verkehren!
 

Protest auch vom WWF

Wir  wissen  nicht  welcher Teufel  hier Stefan Nikl geritten hat um zur Erkenntnis zu gelangen,
ein ökologisches Juwel,  wie es kaum noch in Europa zu finden ist, zerstören zu wollen.  Wenn
er den  Schwerverkehr von der Straße wegbekommen will, steht ihm nahe gelegene Nordbahn
zur Verfügung.  Diese ist ohnehin nicht ausgelastet und könnte durchaus noch Kapazitäten auf-
nehmen. Die ÖBB wäre einem lukrativen Zusatzgeschäft sicher nicht abgeneigt.
 
Auch der WWF,  vertreten durch ihren Sprecher Gerhard Egger,  protestierte auf das Schärfste.
Allerdings vermuten wir bei dieser Natur- und Tierschutzorganisation, nebst dem Schutz dieses
Naturparadieses  auch einen ökonomischen Grund.   Ein Schiffsverkehr mit Lastenschiffe würde
vermutlich das betuchte Jagdklientel aus den -an den Marchufern gelegenen-  Eigenjagden des
WWFs vertreiben. Damit würde dem WWF ein finanzieller Schaden entstehen.
 
Apropos WWF, seine Exzellenz der Großwildjäger und Elefantenmörder,  Juan Carlos,  ist nach
wie vor Ehrenpräsident der spanischen Sektion  dieser Natur- und Tierschutzorganisation.  Wir
wollen dies unserer Leserschaft in Erinnerung rufen, sodass sich diese einige Gedanken macht,
wenn der nächste Spenden-Erlagschein des WWFs in den Hausbriefkasten flattert.
 

Sicherheitskompetenz wäre angesagt

Aber  zurück  zum  Thema  „Grenzfluss March“.   Wenn sich Stefan Nikl schon der March an-
nehmen will,  hätten wir eine Aufgabe für ihn,  die in vermutlich einen erheblichen Zeitraum
in Anspruch nehmen wird. Wie wir schon mehrmals berichteten, ist es bereits an der Tages-
ordnung, dass an der March gelegene Fischerhütten aufgebrochen und ausgeräumt werden.
Auf der Webseite „nordbahn.com“ finden sich ausführliche Beiträge darüber.
 
Also Herr S. Nikl, wenn Sie die Langeweile plagt,  dann unternehmen Sie doch etwas für die
Sicherheit  der  in  Österreich  lebenden  Bevölkerung.   Egal ob es sich um Einbrüche in Ein-
familienhäuser in den Ortschaften entlang der March oder Fischerhütten  handelt. Hier wäre
jedenfalls Einsatzbereitschaft und politische Intervention dringend notwendig.
 
*****

2012-05-23
 

Einbrüche entlang der March finden kein Ende


LESERBRIEF

 
Werte Redaktion!
 
Sie  haben  schon  öfters  über  die kriminellen  Aktionen am österreichischen Ufer der
March berichtet. Ich muss euch beipflichten. Ich angle schon 25 Jahre an diesem Fluss.
Seit  der  Grenzöffnung  zur Slowakei geht es auf österreichischer Seite sehr turbulent
zu. Schwarzfischerei und Hütteneinbrüche stehen an der Tagesordnung.   Diesmal hat
es zwei meiner Nachbarn und meine Fischerhütte erwischt.  Unbekannte Täter haben
in der Nacht von gestern auf heute drei Hütten aufgebrochen.
 
{besps}marched01{/besps}
 
Die Einbrecher haben alles was einigermaßen von Wert und nicht niet- und nagelfest
war mitgenommen. Anglerzeug, Konservendosen und sogar meine Kanister mit Trink-
wasservorrat.  Zurück blieb ein Ort der Verwüstung.   Ein Polizist der die Anzeige auf-
nahm  erklärte mir,  dass diese Einbrecherbanden oft tagelang auf Tour sind und des-
halb  auch  Verpflegung und Getränke stehlen.   Die Sachschäden an den Gebäuden
übersteigen oft den Wert der Beute.
 
Was  für  mich unverständlich ist,  warum das Bundesheer von der Grenze abgezogen
wurde?   Solange  dieses  dort  patrouillierte  hielten sich die Einbrüche in den Fischer-
hütten und den Einfamilienhäusern in den Ortschaften an der March in Grenzen. Aber
gespart wird immer beim kleinen Mann, egal ob dieser Schaden erleiden muss.
 
Freundliche Grüße
Robert S.

2012-05-13
 

Reisefreiheit zwecks Begehung von Straftaten


Neue Saison, alte Probleme

Kaum hat die Angelsaison begonnen, beginnen am Grenzfluss March die alten Probleme.
Slowakische  Schwarzfischer  setzen  mit  ihren Booten vom slowakischen auf das öster-
reichische  Ufer  über,  um in der Alpenrepublik der Schwarzfischerei zu frönen.   Tja, so
werden  die  offenen  Grenzen  und  die  viel  propagierte  Reisefreiheit zum Nachteil der
Österreicher(innen) ausgenützt.
Screen: jusline.at
Bei  der  Schwarzfischerei handelt es sich keineswegs um ein Kavaliersdelikt,  sondern um
eine gerichtlich strafbare Handlung, die in schweren Fällen mit bis zu drei Jahren Freiheits-
strafe bedroht ist.
Nachfolgende  Fotos  schoss  ein  Angler am vergangenen Samstag von seiner Fischer-
hütte aus und verständigte gleichzeitig die Kontrollorgane des Fischereivereins.
Als  die  slowakischen  Schwarzfischer  der herbeigerufenen Fischereikontrolleure ansichtig
wurden,  ergriffen sie panikartig die Flucht ans slowakische Ufer,  wo sie sich  dann strom-
abwärts aus dem Staub machten. Wer kennt zufälligerweise eine oder mehrere Personen
auf den nachfolgenden Fotos?
             
Zweckdienliche  Hinweise  werden  vom  Kotrollobmann  des  Fischereivereins Dürnkrut,
Helmut Harrer, unter der Telefonnummer  0664 / 517 09 96 entgegengenommen.
*****
2012-04-23
 

Stress bei der Fischerei


Probleme gehen offenbar weiter

Der Angelsport sollte eigentlich zur Erholung dienen und keinen seelischen Stress verursachen.
Adrenalinschübe  sollten nur durch große  Fische an der Angel  ausgelöst werden.  Nun,  dass
dies  nicht immer so ist,  haben wir bereits im Beitrag  „Probleme in Fischereiverein Dürnkrut“
festgehalten.

 

Unsere  Hoffnung,  dass  der Fischereiobmann des Fischereivereins Dürnkrut,  Johann Istvanek,

das heurige Jahr etwas ruhiger angehen lässt, hat sich leider in Luft aufgelöst.  Dazu aber eine

kurze Vorgeschichte.   Nachfolgendes Schreiben flatterte im Oktober 2011  den Mitgliedern des

Anglervereins ins Haus.

 

 

Dabei  geht es  um die jährliche Hauptversammlung,  sowie um die  Ausgabebedingungen der

Fischereilizenzen 2012.   Interessant  sind  dabei  zwei  Sätze,  die  sich  völlig  widersprechen.

Einerseits  werden  die  Mitglieder mit dem Satz :  „Der Betrag ist bis spätestens 31.Dezember

2011 einzuzahlen“  verpflichtend zur  Zahlung bis Jahresende aufgefordert,  während der Satz

„Weiteres besteht auch die Möglichkeit, die Lizenz bei der Ausgabe in bar zu bezahlen“  ander-
seits die Bezahlung bis spätestens 21.Jänner 2012 offen lässt.

 

Zwar  ist diese Diskrepanz  keiner besonderen Erwähnung wert, zeigt aber auf,  dass der Ver-
einsobmann offenbar mit  sich selbst uneinig ist.   Aber es kommt noch dicker.  Wie es im all-
gemeinen  Geschäftsverkehr  üblich  ist,  kann  nach  erfolgter Bezahlung konsumiert werden.
Dies gilt unserer Ansicht nach auch für die Fischerei, wenn der Lizenzbeitrag ordnungsgemäß
einbezahlt wurde.

 

Nun  forderte der  Obmann des Anglervereins  Dürnkrut zwar die  Zahlung des Lizenzbeitrags

2012  bis  spätestens  31.12.2011  verpflichtend ein,  obwohl er  – aus welchen Gründen auch

immer –  nicht in der Lage war,  jenen Personen die  dieser  Aufforderung nachkamen  bis zu

diesem Datum eine neue Lizenz auszustellen.

 

Das  wäre im Prinzip auch kein Problem,  könnte doch unter Mitnahme der Einzahlungsbestät-

igung für das Jahr 2012, die Angelei auch problemlos bis zum Ausgabetag der Lizenz   – also

dem 7.Jänner 2012 – ausgeübt werden.

 

Das  sahen auch  zwei Angler,  die seit  50 Jahren je eine Fischerhütte am Grenzfluss March

besitzen  ebenso und  nutzen den sonnigen 6.Jänner 2012 um ihrem Hobby zu frönen.   Ange-

merkt sei,  dass die beiden ihre Lizenzgebühr für das Jahr 2012 schon im November 2011 be-

zahlt hatten.  

 

Quelle: nordbahn.com

 

Trotz Bezahlung wurde Fischerei untersagt

Die  beiden Senioren Rudolf B. (81)  und  Ernst K. (69)  saßen also  an diesem herrlich sonnigen

Jännertag in ihren Fischerhütten,  tranken gemütlich Kaffee  oder sonstiges und ließen dann und

wann  die Netze ihrer Daubelanlagen ins Wasser.   Dieser idyllische Vormittag  wurde durch den

Vereinsobmann, der gleichzeitig auch Fischerei-Kontrolleur ist, jäh unterbrochen.

 

Obwohl Istvanek die beiden Männer seit Jahrzehnten persönlich kennt, diese ihren Lizenzbeitrag

für 2012  bereits nachweislich  einbezahlt  und erst ab dem  7. Jänner 2012 die Möglichkeit den

Erhalt  ihrer  neuen  Lizenzen  hatten,  kam  der  Vereinsobmann  zur Ansicht,  dass die beiden
Senioren  ohne Berechtigung  die Angelei ausübten.   Er untersagte ihnen an Ort und Stelle die
Fischerei.

 

Am Folgetag  – der Lizenzausgabe am 7. Jänner- im Gasthaus Jana in Dürnkrut beschwerte sich

der  81-jährige Rudolf B.  beim Vereinsvorstand über die Vorgehensweise von  Johann Istvanek.

Betretenes Schweigen war die Folge.

 

Wir  wollten natürlich die Motivation dieser erstaunlichen Vorgehensweise wissen und befragten

dazu  den  Vereinsobmann  Johann Istvanek.   Nach anfänglichem im Kreis reden räumte er ein,
dass ihm möglicherweise ein Fehler unterlaufen sei. Ob derartige Fehler für seine  Wiederkandi-
datur im kommenden Herbst von Vorteil sind,  wagen wir ernsthaft zu bezweifeln.

 

*****

2012-01-08
 

Gesetzlose Grenzregion


Einbrüche an der Tagesordnung

In unserem Beitrag  „Lebensgefahr an der March“  haben wir über die  Zustände am
Grenzfluss zwischen Österreich und der Slowakei berichtet. Es vergeht kaum ein an-
gemessener Zeitraum,  in der es in dieser Region  nicht zu kriminellen Handlungen
kommt.   Wie die Webseite  „nordbahn.com“  erst kürzlich berichtete,  kam es auf
österreichischer Seite des Marchflusses zu zahlreichen Einbrüchen in Fischerhütten.

 

Am gestrigen Tag war es wieder einmal so weit. Allerdings spielte sich der Einbruchs-
versuch auf slowakischer Seite ab. Ein Fischerhüttenbesitzer auf der österreichischen
Seite des Flusses frönte gerade seinem  Mittagsschlaf,  als er durch Stimmengewirr
geweckt wurde.   Er begab sich auf die  Veranda seiner  Hütte und erblickte am
gegenüberliegenden Ufer ein motorisiertes Schlauchboot liegen.

 

 

Einbruch verhindert

An der, in der Slowakei gelegenen Fischerhütte machten sich drei finstere Gestalten
zu schaffen. Offenbar hatten diese bemerkt, dass auf der  Hütte am österreichischen
Ufer zur Zeit gerade jemand anwesend war und zogen es deshalb vor, den Einbruch
in der leerstehenden slowakischen Fischerhütte durchzuführen.

 

Nun kennt der österreichische Marchangler den slowakischen Besitzer  (ein hochan-
ständiger Mensch) der slowakischen Fischerhütte, da sich die beiden Hütten bereits
seit Jahren gegenüberstehen. Also rief der Österreicher die drei Gestalten an, was
sie dort zu treiben hätten.

 

Als Antwort erfolgten  Beschimpfungen und  Drohungen im gebrochenen Deutsch,
seitens  der Hütteneinbrecher.  Daraufhin nahm der österreichische  Marchangler
seinen  Fotoapparat und begann die Szene zu fotografieren.   Das gefiel den drei
Männern nicht und sie ergriffen die Flucht.

 

 

 

Seit der Grenzöffnung entsteht der Eindruck,  dass die Slowakei ihren kriminellen Ab-

schaum in die Grenzregion zu Österreich ausgespuckt hat. Das Traurige an der Sache
ist nur, dass die österreichischen Sicherheitsbehörden in keiner Weise reagieren. Bleibt
nur zu hoffen, dass es zu keinem Eklat kommt, wenn sich irgendwann jemand selbst
hilft.

 

*****

2011-08-16
 

Terror an der March TEIL3


Sicherheitsbehörde reagierte

Unser Beitrag  „Terror an der March TEIL2“ hat offensichtlich eine Reaktion ausgelöst. Sei-
tens  der österreichischen Sicherheitsbehörde wurde reagiert und die Kontrolle des Grenz-
flusses verstärkt.

Der Herausgeber dieses Magazins war dabei persönlich anwesend.

Heutige Grenzkontrolle an der March durch die Polizei

Es ist durchaus möglich, dass der strafrechtliche Tatbestand des rechtswidrigen Eingriffs
in das Jagd- und Fischereirecht, etliche Leute nicht wirklich interessiert und die  ständigen

Übergriffe seitens slowakischer Rechtsbrecher als Nachbarschaftsstreit abgetan werden.

Waffen- und Drogenschmuggler

Aber wer garantiert dafür, dass diese kriminellen Boatpeople nicht auch Waffen und Drogen
über den Grenzfluss bringen? Diese Vermutung haben wir bereits in einem Beitrag geäußert.
Möglicherweise  haben unsere Beiträge die Verantwortlichen zu einem  Umdenken bewogen
und haben eine verstärkte Überwachung der grünen Grenze angeordnet.

Jedenfalls  ist es sehr lobenswert,  dass durch verstärkte  Polizeikontrollen auf österreichischer

Seite eine präventive  Maßnahme gesetzt wurde, um so  zumindest einige slowakische Rechts-
brecher abzuschrecken und von ihren kriminellen Vorhaben abzubringen.

Wann wachen die Slowaken auf?

Allerdings stellt sich die Frage,  wann die  slowakische  Sicherheitsbehörde aus ihrem Dorn-
röschenschlaf   erwacht und ihrerseits  Maßnahmen  gegen ihre kriminellen Landsleute setzt.
Offene  Grenzen und Reisefreiheit sollten nicht mit einem  Freibrief für kriminelle Handlungen
verwechselt werden.

*****

2010-07-21
  

Terror an der March TEIL2


Jeder Grashalm war unter Kontrolle

Die March ist die natürliche Grenze zwischen Österreich und der Slowakei. In Zeiten des
Kommunismus war es der tschechoslowakischen Bevölkerung verboten diese Grenzregion
zu betreten.

Stolperdrähte lösten bei Berührung sofort den Abschuss einer Signalrakete aus, welche den

tschechoslowakischen Grenzsoldaten die Örtlichkeit anzeigte. Wurde so ein Alarm ausgelöst,
konnte man auf österreichischer Seite glauben, dass der 3.Weltkrieg ausgebrochen war.

Eine  kleine Armee maschierte  am Marchufer der damaligen  Tschechoslowakei auf  und

suchte nach dem wirklich oder vermeintlich vorhandenen Flüchtling. Meist waren es ohne-
hin nur Fehlalarme, weil irgendein Wildtier den Stolperdraht berührt hatte.

Gelang es einer Person tatsächlich aus der Tschechoslowakei zu flüchten, waren es fast
immer die Marchfischer welche den Flüchtling freundlich empfingen und erstversorgten.
Dieser Zustand hat sich in der heutigen Zeit leider geändert.

Die gute alte Zeit

Mit Wehmut denkt so mancher Marchfischer an die Zeit des Eisernen Vorhangs zurück.
Da waren die Marchauen noch wirklich ein Hort der Erholung und Kriminalität erschien
wie ein Fremdwort.

Die vielgepriesene Reisefreiheit und offenen Grenzen werden heute nämlich von allerlei

lichtscheuen und  kriminellen Gesindel  ausgenützt.  Wenn heute Slowaken den  Grenz-
fluss übersetzen, kommt bei den österreichischen Marchfischern keine Freude mehr auf.

Verschlechterung eingetreten

Denn diese  Boatpeople sind keine Leute welche die Hilfe der Österreicher in Anspruch
nehmen wollen, sondern ganz normale Wilddiebe und Einbrecher. Wir haben bereits  im
Vorjahr im Beitrag „Terror an der March“ über die Zustände an diesem Grenzfluss berichtet.
Leider ist keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung der Situation eingetreten.


Fischdiebstahl und Einbrüche in Fischerhütten sind an der Tagesordnung

Österreicher halten sich an die Regeln

Während die österreichischen Fischervereine kostspielige  Besatzmassnahmen vornehmen,
die einheimischen Fischer eine Angellizenz erwerben und sich an strenge Vorschriften halten
müssen, angelt das slowakische Fischdieb-Gesindel ohne jegliche Berechtigung in Österreich.

Dabei sind sie in der Auswahl ihrer Methoden nicht zimperlich. Sie verwenden beim Fisch-
diebstahl auch sogenannte Legschnüre, an denen die Fische qualvoll verenden, da meist
erst nach einigen Tagen Nachschau gehalten wird, ob ein Fisch an die Leine gegangen ist.

Von Einhaltung der  Schonzeiten oder Mindestmaße  kann  ohnehin nicht geredet werden.

Aber dem ist nicht genug, denn diese slowakischen Fischräuber stehlen auch was nicht niet-
und nagelfest ist. Ganze Daubelnetze werden abmontiert und Einbrüche in Fischerhütten
stehen an der Tagesordnung.

Sehen die slowakischen Sicherheitsbehörde weg?

Erstaunlich erscheint der Umstand, dass zu kommunistischen Zeiten jeder Feldhase eine
Truppe von tschechoslowakischen Grenzsoldaten in Alarmbereitschaft versetzte, aber die
slowakischen  Sicherheitsbehörden  heutzutage nicht in der Lage sind,  dem kriminellen
Treiben ihrer Staatsbürger ein Ende zu setzen.

Nun erscheint ein zarter Hoffnungsschimmer am Horizont. Eine hochrangige Kommission

mit Mitgliedern aus beiden Ländern soll sich in Bälde diesem Problem annehmen. Seitens
des Landesfischereiverbandes hofft man,  dass mittelfristig  nicht nur eine Lösung  der Pro-
bleme erreicht, sondern, dass ein gemeinsames Konzept der Fischerökologie erstellt werden
kann.

*****

2010-07-04
  

Terror an der March

 

Notstand

Vom Vorstand  eines Marchfischervereines wurden wir ersucht, nachfolgendes E-Mail zu
veröffentlichen:

Sent: Tuesday, July 07, 2009 9:18 AM
Subject: FVD.Situation Slovakei 2
Sg. Damen und Herren!
Werte Kollegen!
Wie bereits von E. Gerhard im mail vom 15.09.2008 ausführlich beschrieben möchte ich
hiermit noch einmal die Situation am Grenzfluss mit unseren lieben Nachbarn mittels Fotos
untermauern.
Die Örtlichkeit ist die Selbe wie beim letzten mail ( Stromkilometer 40).
Meine Vis a Vis Fischer haben nicht nur Festakte mit Live Musik in der Au anzubieten , sondern
noch viel mehr…
Während meiner Anwesenheit in meiner Fischerhütte:
1) Ein Motorboot wird ins Wasser gelassen…
2) Die Montage wird auf unser Ufer gefahren und der Lebendköder mittels Abreißschnur ca.
30 m unter meiner Hütte angebracht.
3) Nachdem meine Freundin der slowakischen Sprache mächtig ist, haben wir dem offen-
sichtlich nicht sehr intelligenten auftrainierten Fischer gesagt das sein Handeln nicht in Ord-
nung sei! Dieser reagierte ( wie vorhersehbar) sehr aggressiv mit Beschimpfungen. Welche
Emotionen solche Situationen auslösen braucht man nicht näher zu beschreiben.
Danach wurde auch noch eine zweite Montage herübergefahren…
Abgesehen vom Verstoß gegen sämtliche Regeln entwickelt sich Resignation bei uns March-
fischern, was bei weiteren nicht handeln unweigerlich dazu führt , daß in Zukunft die Anzahl
der Fischer in unserem Verein abnehmen wird!
Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß ich persönlich die Zeit in meiner Fischerhütte
zur Entspannung nütze. Dies ist mir in vielen Fällen seit einigen Jahren nicht mehr möglich.
Dieser Aussage stimmen viele meiner Kollegen zu.
Der Vorstand des FVD hätte gerne Informationen welche Maßnahmen von wem, und in
welcher Form getroffen werden.
Vielleicht können wir einen Beitrag dazu leisten.
Mit freundlichen Grüßen
Ing. Werner N.
  Schwarzfischer, Zigaretten- Drogen- oder Waffenschmuggler ? Wer weiß das schon.

Illegale Grenzübertritte

Was sich hier vielleicht wie ein Nachbarstreit anhört, ist in Wirklichkeit eine ernsthafte
Grenzverletzung.  Abgesehen davon, wird gegen das österreichische Strafgesetz ver-
stoßen und zwar mit einem rechtswidrigen Eingriff in das Jagd- und Fischereirecht.
Seit dem Abzug des österreichischen Bundesheeres von der Staatsgrenze, nehmen solche
Taten immer häufiger zu. Es hat den Anschein, als ob so manche slowakische Staatsbürger,
ihre Reisefreiheit sehr großzügig auslegen.

Soldaten spurlos verschwunden

Bis vor geraumer Weile hatte noch das Bundesheer an der österreichische Staatsgrenze entlang
der March patrouilliert.  Die Bevölkerung hatte ein Sicherheitsgefühl und respektierte die Soldaten. 
Auch kam es nicht zu derartigen Grenzverletzungen, den der Anblick einer bewaffneten Grenz-
patrouillie, ließen „lustige“ Ideen gleich wieder vergessen.
Eines schönen Tages gab es keine Soldaten mehr auf unserer Grenze. Der Assistenzeinsatz
unseres Bundesheeres wurde aus unerklärlichen Gründen eingestellt.

Prävention kleingeschrieben

In Österreich hat es den Anschein, dass immer erst etwas passieren muss, bis gehandelt wird.
Ein klassisches Beispiel dafür ist Pachfurth in Niederösterreich. Zuerst wurden die Soldaten
abgezogen, unmittelbar danach passierte der Doppelmord. Seitdem patrouilliert das Bundes-
heer wieder.

Schmugglern Tür und Tor geöffnet

Aber zurück zum Grenzfluss March. Heute sind es die slowakischen Schwarzfischer, morgen
die Zigarettenschmuggler und übermorgen werden dann Waffen und Drogen über den Fluss
gebracht.
Muss erst etwas passieren, dass die verantwortlichen Politiker aufwachen. Da werden unsere
Soldaten in den Tschad geschickt, während man die österreichischen Grenzen ungesichert
lässt.

Wählen Sie sofort den Notruf

Wir können nur jeden Mann(Frau) anraten. Wenn Sie einen illegalen Grenzübertritt sehen,
verständigen Sie „sofort den Notruf unter den Telefonnummern 112 oder 133.“
Eine derartige Tat ist kein Kavaliersdelikt und rechtfertigt die Inanspruchnahme und
Verständigung der Exekutive.
Vielleicht fordert man dann seitens der Polizei, wieder das Bundesheer zum Assistenzein-
satz an.
Stauni
  
2009-07-14
  

Inhalts-Ende

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