Millionen Patienten-Datensätze gestohlen
27 Millionen Datensätze sollen bei einem Wochenmagazin gelandet sein
Folgende Presseaussendung (Ausschnitt) kam heute von Österreichischen Apothekerkammer:
Screen: APA/OTS
Diese Mitteilung ist ein echtes Aha-Erlebnis, denn ein Hackangriff der bereits vor 1 ½ Jahren
passierte und bei dem Kundendaten gestohlen wurden, wird unter „ aktuellem Anlass“ geführt.
Sehr aufschlussreich ist auch folgende Mitteilung in der Presseaussendung: „Aufgrund des
dringenden Tatverdachts haben der Apotheker-Verlag und die Österreichische Apotheker-
kammer als Interessenvertretung aller österreichischen Apothekerinnen und Apotheker sofort
Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebracht.“
Wenn 1 ½ Jahre unter den Begriff „sofort“ fallen, wird es mehr als erstaunlich und der Zusage,
dass die Sicherheitsvorkehrungen wiederholt verschärft wurden, so dass die Kundendaten in den
Apotheken aus heutiger Sicht vor derartigen illegalen Angriffen sicher sind, schenken wir auch
keinen rechten Glauben geschweige denn Vertrauen.
Angeblich wurden über 27 Millionen Datensätze gestohlen und diese sollen bei einem Wochen
magazin gelandet sein. Abgesehen vom Versäumnis für dementsprechende Sicherheit zu
sorgen kommt erschwerend hinzu, dass offensichtlich erst nach 1 ½ Jahren reagiert wurde.
Wer jetzt noch an die Vertraulichkeit von persönlichen oder medizinischen Daten glaubt, dem
ist nicht mehr zu helfen.
Vor diesem Hintergrund müsste ELGA – die digitale medizinische Gesundheitsakte – eigentlich
sofort gestoppt werden, weil man durchaus berechtigt annehmen kann, dass sensible Patienten-
daten von Bürger(innen) früher oder später ebenfalls an die Öffentlichkeit gelangen könnten.
Auch ist das AVS-System bei den Apotheken in dieser Form nicht mehr akzeptabel. Über Bank-
daten, Verwaltungsdaten und nun auch Gesundheitsdaten wird der totale gläserne Mensch
erzeugt. In einer aufgeklärten, freien und demokratischen Bürgergesellschaft kann dies keinen
Tag akzeptiert werden.
*****
2013-09-25
Staatsbürgerschaft-Skandal
FPÖ prüft Anzeige gegen Chefin der MA35
Während die Anzahl der Einbürgerungen in Wien Jahr für Jahr steigt, bleiben hunderte Staats- bürgerschaftsansuchen von Südtirolern seit mehr als einem Jahr unbearbeitet. „Die MA35 verwehrt ihnen sogar die Bescheide, auf die sie einen Rechtsanspruch haben“, ärgert sich Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer, „man kann sich des Anscheins nicht erwehren, dass Drittstaatsangehörige gezielt bevorzugt und EU-Bürger sogar auf illegale Weise übergangen werden.“ Ob tatsächlich bewusst illegal gehandelt wurde und wird, soll nun die Staatsanwaltschaft klären. Gudenus: „Wir werden alle rechtlichen Schritte gegen die Chefin der MA35, Senatsrätin Mag. Beatrix Hornschall und die politischen Verantwortlichen prüfen. Es besteht der dringende Ver- dacht des Amtsmissbrauchs. Als Abteilungsleiterin wäre sie verpflichtet gewesen, sämtliche Anträge der Südtiroler zu behandeln und fristgerecht Bescheide auszustellen. Das hat sie nicht gemacht und somit den Antragstellern ordentliche Verfahren verwehrt.“ Darüber hinaus wird das Kontrollamt eingeschaltet. Im Jahr 2011 hat sich eine Mitarbeiterin der MA35 in den Tod gestürzt, weil sie mit den Arbeitsbedingungen dort schlicht nicht mehr zu Recht gekommen ist. Zahlreiche Mitarbeiter klagen über akutes Burnout. „Es ist vor allem dringend zu prüfen, ob in der MA35 genug Personal für die Fülle von Aufgaben zur Verfügung steht, ob die Abteilung finanziell ausreichend ausgestattet ist und ob es eine Weisung der zu- ständigen SPÖ-Stadträtin Frauenberger gibt, Anträge von EU-Bürgern gar nicht oder zumindest nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit zu bearbeiten“, so Gudenus und Neubauer. Bereits seit 1 ½ Jahren warten über 400 Südtiroler auf ihren Bescheid zur Erteilung der öster- reichischen Staatsbürgerschaft. Einen Devolutionsantrag, also die Zuteilung der Staatsbürger- schaftsansuchen an eine andere übergeordnete Behörde, wurde im Juni 2013 mit der Begründ- ung als unzulässig zurückgewiesen, dass es keine sachlich in Betracht kommende Oberbehörde gäbe. Für Neubauer ist dies ein klarer Fall für die Volksanwaltschaft. Diese wird auch von der FPÖ mit der Angelegenheit betraut werden. Es könne nicht sein, dass es bei einer Nichtbehandlung eines Antrages in Österreich keine zuständige Behörde gibt, die letztendlich diese Entscheidung zu treffen hat. Auch ÖVP-Justizministerin Karl ist hier gefordert, so Neubauer, der sie mittels parlamentarischer Anfragen auffordern wird, diese Gesetzeslücke rasch zu schließen. (Quelle: APA/OTS) ***** 2013-08-26Amtsmissbrauch zu Gunsten von Verbrechern?
GASTAUTOREN-BEITRAG
Zivilcourage offenbar nur in der Werbung – jedoch in der Realität nicht gefragt Am 12. Juli ging ein Mann mit einer Axt bzw. einem Axt ähnlichem Gegenstand auf Jugendliche los, die „aus Spaß“ das altbekannte Klingelspiel in der Obermüllnerstraße 9 spielten. Wutent- brannt stürmte er mit der Axt welche wohl zur Gänze aus Holz war (war so zu diesem Zeitpunkt nicht erkennbar!) aus dem Haus und hinter den flüchtenden Jugendlichen her. Ihnen gelang die Flucht worauf der Mann fluchend und drohend sich in Richtung des Hauses in dem er wohl wohnte zurückging. Als er von einem pflichtbewussten Bürger auf die Tat ange- sprochen wurde und mit dem Mann in Ruhe reden wollte, wurde der Bürger Opfer des Schlägers. Der Mann holte mit dem „Axt – Ding“ aus, worauf der mutige Bürger den Schlag abwehrte und dabei mittelschwer verletzt wurde. Daraufhin zückte er das CS Gas Spray, dass er für solche Fälle immer bei sich hat, als erfahrener Ordnungsdienstmann und Journalist.Der noch mal angreifende Gewalttäter holte trotz Beeinträchtigung durch das CS Gas abermals aus und traf den nun flüchtenden Bürger, der nur mit ihm reden wollte und sich auch als Ord- nungsdienst-Angehöriger zu erkennen gab abermals, diesmal am Rücken. Der Rucksack mit Ausrüstung und Kamera rettete dem couragierten Bürger vermutlich sogar das Leben! Der Schlag ging auf im Rucksack befindliche Kleidungsstücke und federte so ab, ehe der Angreifer die Flucht ergriff, wohl weil er die natürlich verständigte Polizei ankommen sah. Die Polizisten vor Ort taten korrekt ihre Pflicht, obwohl ein Kriminalbeamter dumme Fragen stellte und nach „weiterer Bewaffnung“ fragte und CS Gas sowie ein eingestecktes Taschen- messer und einen Letherman als gefährliche Waffen bezeichnete!? Daraus resultierte wohl auch die rechtswidrige Strafanzeige (Bild) die man dem durch seine langjährige Tätigkeit im Sicher- heitsdienst mit Zivilcourage ausgestatteten Wiener Bürger, der im übrigen am Weg in die, in der Obermüllnerstraße befindliche Redaktion des ÖMAG war aufdividierte!?

Straftäter und Prostituierte sowie deren Zuhälter haben wohl im Stuwerviertel sowie im Messe- viertel Narrenfreiheit, denn wie kann es sonst sein, dass Bürger die in Gefahrensituationen bzw. in Notwehr oder gar Nothilfe handeln mit einer Strafanzeige belohnt werden?! Die Ereignisse in der Leopoldstadt überschlagen sich geradezu und der Bezirksvorsteher schaut zu, die Polizei zeigt Helfer an und verjagt „neugierige“ Journalisten, die das Treiben in den genannten Vierteln aufdecken könnten bzw. die politische Unfähigkeit des Bezirksvorstehers. Zustände wie im ehemaligen Ostblock sind das, welche wohl wirklich nicht in eine mittel- europäische Hauptstadt gehören! Natürlich haben wir diese Sachverhaltsdarstellung auch der Zentralstaatsanwaltschaft zukom- men lassen und der betroffene Bürger, der sein Leben verteidigte hat seinerseits Anzeige gegen den Angreifer erstattet, sowie auch gegen die Polizei (als ganzes, da ihm der Anzeigenleger nicht bekannt ist) wegen Amtsmissbrauch und übler Nachrede. Bleibt abzuwarten ob es sich die Polizei anders überlegt und ihre Anzeige zurückzieht bzw. die des Angreifers abweist als rechtlich unbegründet, da wie betont ja Notwehr nötig war und kein vorsätzlicher Angriff, wie wohl die Polizei annimmt!? Der Angreifer wurde übrigens von WEGA-Beamten an diesem Abend kurz nach dem Vorfall in seiner Wohnung festgenommen und der Angegriffene von der Wiener Rettung erstversorgt. Er erlitt eine schwere Prellung am rechten Arm bzw. der rechten Hand sowie ein Hämatom am rechten Oberarm. So laboriert er nach wie vor mit den Prellungen und muss das hinnehmen als Mensch mit Zivilcourage , während die Politik und die Polizei wegschauen bzw. unnötige An- zeigen schreiben. Dabei wirbt die Polizei mit Zivilcourage in Radio & Fernsehen und dann wird man erst bestraft dafür?! Der Täter Yolacan G. (es gilt die Unschuldsvermutung) hat wohl keine längerfristigen Verletz- ungen erlitten, dafür belasten ihn zahlreiche Zeugenaussagen von Passanten und den Jugend- lichen, die er mit der Holzaxt verfolgte sowie das Attest der Amtsärztin und der Bericht der Rettungssanitäter, die den Angegriffenen untersuchten bzw. versorgten. Es ist wirklich an der Zeit, dass die Bezirksvorstehung etwas tut gegen die Zustände im Stuwer- viertel sowie im Prater, wie etwa: Prostitutionsverbot, schließen der Bordelle und „Sauflokale“ sowie strenge Personenkontrollen (Freier und andere zwielichtige Gestalten)! Da dies jedoch nicht anzunehmen ist, müsste der Bürgermeister ein Machtwort sprechen, damit man als Bürger wieder sicher ist in der Leopoldstadt! Dies vor allem auch wegen unserer Jugend, die stets großen Gefahren im Stuwerviertel ausgesetzt ist, insbesonders am Abend, wie ja dieser Fall besonders zeigt. Doch das wird wohl ein Wunschtraum bleiben!? Erich Weber 2013-08-03
SOS-Mitmensch solidarisiert sich offen mit Verbrechern
Politische Reaktion auf unseren heutigen Beitrag „SOS-Mitmensch…“
Der Versuch, Menschenhandel zu verharmlosen, zeugt von einer ganz gefährlichen Gesinnung Die Asyl-Erpresser seien nicht Köpfe der Schlepper-Mafia, erklärt Alexander Pollak, Sprecher von SOS-Mitmensch. Daher seien die Vorwürfe lediglich „Rufvernichtung der Flüchtlings- protestbewegung“. „Es ist wirklich unerhört, wie Pollak versucht, schwerste Verbrechen, nämlich Menschenhandel und die Bildung einer kriminellen Vereinigung, zu bagatellisieren. Das zeugt von einer ganz gefährlichen Gesinnung“, ärgert sich Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.Dass Ausländer in das österreichische Sozialsystem eingeschleust werden, sei ein zutiefst abzulehnendes, menschenverachtendes Millionen-Geschäft. Die Asyl-Erpresser hätten sich, laut Polizei, daran beteiligt. Da sei es völlig egal, ob sie nun Mafia-Bosse oder Gefolgsleute sind. Verbrechen bleibe Verbrechen.
Gudenus: „Wir haben allein in Wien mehr als 300.000 Menschen, die an oder unter der Armutsgrenze leben müssen. Für diese setzt sich Pollak nicht ein. Ihm sind nur illegale Aus- länder wichtig, weil er, wie die Schlepper-Mafia auch, mit ihnen ein gutes Geschäft macht. Jeder Asylwerber mehr, egal ob verfolgt oder nicht, lässt bei SOS-Mitmensch die Kassa klingeln. Menschlichkeit ist der Vorwand, Profitgier der wahre Hintergrund!“ (Quelle: APA/OTS) *****
2013-08-02
SOS-Mitmensch stellt sich schützend vor mutmaßliche Schlepper
Wurde der SOS-Mitmensch-Sprecher in die Ermittlungen involviert?
„Kolportierte Vorwürfe gegen Flüchtlinge brechen großteils in sich zusammen. Ein Großteil der medial kolportierten Vorwürfe ist damit binnen kürzester Zeit wie ein Kartenhaus in sich zu- sammengebrochen.“ Das behauptet heute Alexander Pollak von „SOS-Mitmensch und schreibt von Rufvernichtung und einer Reihe von offenen Fragen. Weiters übt A. Pollak scharfe Kritik daran, dass Teile von Politik, Behörden und Medien mit falschen Vorwürfen, fehlenden Klarstellungen und vorschnellen Verurteilungen Stimmung gegen Asylsuchende und insbesondere die Flüchtlingsprotestbewegung rund um das Serviten- kloster machen würden. Hat man nun den SOS-Mitmensch-Sprecher in die Ermittlungen involviert und sind die Fest- genommenen (es gilt die Unschuldsvermutung) allesamt Unschuldslämmer? Um das zu klären wurde heute zwischen der Redaktion „ERSTAUNLICH“ und Herrn Pollak ein Telefon- gespräch geführt. Pollak wurde natürlich nicht in die Ermittlungen gegen die Schlepper miteinbezogen. Seine Weisheit und die daraus folgenden Behauptungen bezieht er aus einem Zitat der Sprecherin der Wiener Staatsanwaltschaft, Nina Bussek, in einem Kurier-Artikel vom 31.07.2013
Screen: kurier.at „Die sechs sind nicht die Köpfe der Gruppe. Sie haben keine Millionen kassiert, wie kolportiert wird.“ Aus diesem Satz zieht Pollak offenbar den Schluss, dass die Festgenommenen keine Schlepper sind. Leider überlas er die vorigen 5 Worte: „Es geht um wiederholte Schlepperei“. Also sind die Festgenommenen möglicherweise doch keine Unschuldslämmer, wie sich das Pollak wünscht. Vielleicht haben sie nur im Auftrag der ganz großen Bosse Schlepper-Inkasso betrieben und die Drecksarbeit gemacht? (Es gilt die Unschuldsvermutung). Auch wäre es nicht außergewöhnlich, wenn die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen ab- sichtlich Fehlinformationen verbreiten würde. Diese Umstände scheinen dem SOS-Mitmensch- Sprecher offenbar noch nicht in den Sinn gekommen zu sein. Aber wir verstehen die Motivation von Alexander Pollak. Er ist aus Selbsterhaltungstrieb dazu verleitet, sich stets schützend vor Flüchtlinge zu stellen. Denn gäbe es dieses Klientel nicht, dann gäbe es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch „SOS-Mitmensch“ nicht. Und damit würde Herr Pollak keinen gut dotierten Job in diesem Gutmenschen-Verein haben. ***** 2013-08-02
Dein Werk geschehe
Ein Fall für den Verfassungsschutz?
Kürzlich erschien eine höchst erstaunliche Werbung des Baumarktes HORNBACH. Auf dem Sujet sind unter anderem ein Panzer, ein Hammer, ein Emblem und die Worte „DEIN WERK GESCHEHE“ zu sehen.
Screen: Hornbach
Was will uns der Baumarktriese damit sagen? Soll die Bevölkerung vielleicht Panzer für einen
Kampf instandsetzen? Interessant ist auch das Emblem (rot eingekreist) am rechten mittleren
Bildrand. Wir haben ein wenig recherchiert und haben dabei festgestellt, dass es ein ver-
blüffend ähnliches Abzeichen aus der Nazizeit gibt.
Screen: usmbooks.com
Stellt man dieses Emblem auf den Kopf, ist es vom Abzeichen welches auf der Hornbach-
Werbung zu sehen ist, kaum mehr zu unterscheiden.
Wäre das nicht ein Fall für die Wr. Neustädter Staatsanwaltschaft? Immerhin setzte diese
Himmel und Hölle in Bewegung, um gegen einen Kinderrecht-Aktivisten zu ermitteln. Natür-
lich mit Ermächtigung der Frauenministerin. (Hier der LINK zum betreffenden Beitrag).
Screen: erstaunlich.at
Der Mann steht unter Verdacht, sich gegenüber G. Heinisch-Hosek der „Üblen Nachrede“
schuldig gemacht zu haben. Ferner wird ihm angelastet, eine Sachbeschädigung (Schadens-
höhe 200,- Euro) begangen zu haben. Das berechtigte erstaunlicherweise, dass der Kinder-
recht-Aktivist zum DNA-Test vorgeladen wurde und auch das Landesamtes für den Verfass-
ungsschutz NÖ fleißig ermittelt.
In Anbetracht dessen, dass im Fall Heinisch-Hosek mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird,
stellen wir uns die Frage, wäre bei der Hornbach-Werbung nicht eher die Staatsanwaltschaft
und der Verfassungsschutz gefragt? In das Hornbach-Sujet könnte man nämlich spielend so
einiges hineininterpretieren.
*****
2013-07-21
Roland Düringer ruft zu Selbstanzeige Tierschutzprozess auf
Neben ihm unterschrieben heute auch die „Zwa Voitrotteln“, die
Gewinner der ORF Comedy Chance Show, die Selbstanzeige
Seit 2006 laufen die Ermittlungen in der Tierschutzcausa, im Mai 2011 kam es zum Freispruch in allen Punkten. Doch der verbissene Staatsanwalt berief, wenn auch nur noch bzgl. Bagatell- delikten und schwerer Nötigung in 4 Fällen. Die neue Dimension: diese Nötigungen bestehen aus freundlichen Emails und einer Rede auf einer Aktionärsversammlung, von der Androhung von Straftaten ist keine Rede mehr. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) gab dem Staats- anwalt recht und verfügte eine Wiederholung des Verfahrens am Landesgericht Wr. Neustadt. Deshalb haben nun bereits über 1500 Personen eine Selbstanzeige unterschrieben. Diese be- steht aus einem Email an die Firma Eybl, in dem der Ausstieg aus dem Pelzhandel gefordert wird, ansonsten werde es eine legale Kampagne geben. In der Neuauflage des Tierschutzprozesses sind 6 höfliche Emails an die Firma Fürnkranz mit gleichem Inhalt angeklagt. Dabei gab es gegen Fürnkranz in diesem Zusammenhang keine einzige Demonstration, keine einzige Aktion und schon gar keine Sachbeschädigung. Nur diese 6 Emails sollen also mit mindestens 6 Monaten und bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft werden. Heute unterschrieben auch Kabarettist Roland Düringer, das Duo „Zwa Voitrottln“, Gewinner der ORF Comedy Chance Show, und die emeritierte Strafverteidigerin und Buchautorin Dr. Katharina Rueprecht sowie der ehemalige Hauptangeklagte und VGT-Obmann DDr. Martin Balluch die Selbstanzeige. Dr. Rueprecht führte dabei aus, dass das Urteil des OLG Wien in der Sache der Nötigung un- lesbar sei. Noch nie in ihrer Karriere habe sie erlebt, dass ein Gericht – das OLG Wien – sich über das Urteil eines anderen – Richterin Mag. Sonja Arleth im Tierschutzprozess 1.0 – so abfällig geäußert hat. Das OLG, so Dr. Rueprecht, habe mit Schaum vor dem Mund sein Urteil verfasst, es sei offensichtlich, dass man unbedingt eine Verurteilung erreichen wolle, egal auf welche Weise. Die Selbstanzeigen werden am 24. Juli der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt übergeben. Sollte es zu einer Anklage kommen, so müsse ein neuer Gerichtssaal und ein neues Gefäng- nis für die Masse der Angeklagten gebaut werden. Sollte es keine Anklage geben, dann könne auch die Anklage im Tierschutzprozess 2.0 nicht halten. (Quelle: APA/OTS) ***** 2013-07-18Erstaunlicher Justizfall – und kein Ende in Sicht
Landesamt für den Verfassungsschutz ermittelt
bei Sachbeschädigung um 200,- Euro
Ein „Kriminalfall“ der besonderen Art, hatte sich in der Nacht von 25.2. auf den 26.2.2013 rund um das Rathaus von Guntramsdorf ereignet. Da hängten unbekannte Täter insgesamt 8 Plakate – wie nachfolgend zu sehen – auf Hochglanzpapier im Größenformat A3 auf.
Foto: © Privat
Zugegeben, dieses Plakat ist kein Adelsprädikat für die Frauenministerin. Aber wir haben schon
ärgere Verunglimpfungen gesehen. Sei es bei H.C. Strache, Barbara Rosenkranz oder anderen
FPÖ-Politiker(innen), deren Konterfeis mit Hitlerbärtchen, Hakenkreuze odgl. verziert wurden.
Zusätzlich sei gesagt, dass sich Heinisch-Hosek mit ihren diversen männerfeindlichen Aussagen
auch nicht unbedingt Freunde macht. Das soll aber keine Rechtfertigung für ein solches Plakat
sein.
Was aber darauf folgte bezeichnen wir als Skandal. Nach einer Anzeige (die noch völlig logisch
ist) des Ehemanns der Frauenministerin, wurde das Landesamt für den Verfassungsschutz NÖ
eingeschaltet. Die Polizeiinspektion Guntramsdorf nahm eine Anzeige wegen „Öffentlich
rassistischer Darstellungen“ auf. Wie bereits erwähnt, das Plakat ist primitiv, aber wir sehen
hier keine Gefährdung der Verfassung. Auch orten wir keine rassistischen Darstellungen, es
sei denn, SPÖ-Politiker(innen) sind eine eigene Rasse.
Screenshot: (c) erstaunlich.at
Wer nun glaubt die Sache hätte sich damit erledigt, der irrt gewaltig. Die Plakate wurden von der PI Guntramsdorf gesichert und vom Landeskriminalamt auf Fingerabdrücke untersucht. Diese Untersuchung verlief jedoch negativ. Dem nicht genug, wurde noch ein DNA- Tupfer- abrieb durchgeführt und ausgewertet. Die Anzeige wegen „Öffentlich rassistischer Darstellungen“ wurde zwischenzeitlich auf eine Sachbeschädigung relativiert, wobei eine Schadenshöhe von 200,- Euro, für das Entfernen der 8 Plakate, beziffert wurde. Wer nun glaubt, dass sich die Angelegenheit damit erledigt hatte, der irrt wiederum gewaltig. Nun brauchte man einen Täter. Dieser wurde in der Person eines Kinderrecht-Aktivisten, der offenbar ein Dorn im Auge bestimmter Personen ist, ausgemacht. Beamte des Landesamtes für den Verfassungsschutz NÖ durchsuchten das Haus des „Verdächtigen“ gründlichst. Diese Durchsuchung verlief negativ. Anschließend gab es ein ausführliches Verhör in einer Amts- stube, welches ebenfalls keine weiteren Anhaltspunkte für eine Täterschaft ergab. Und noch immer ist ein Ende dieser Angelegenheit nicht in Sicht. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ordnete eine molekulargenetische Untersuchung von biologischen Tatort- spuren an. Im Klartext heißt das, dass sich der Mann (am kommenden Freitag) einem DNA- Test unterziehen muss. Und das Ganze für eine Sachbeschädigung um 200,- Euro und eine mittlerweile dazugekommene Amtsehrenbeleidigung, obwohl bislang keinerlei Anhalts- punkte für die Täterschaft des unbescholtenen Mannes vorhanden sind.
Sceenshot: (c) erstaunlich.at
Da stellen wir uns die berechtigte Frage, ob das Landesamt f.d. Verfassungsschutz NÖ und die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt so wenig ausgelastet sind, um sich mit einer der- artigen Lappalie zu beschäftigen. Von den bislang aufgelaufenen Kosten zu Lasten der Steuerzahler ganz zu schweigen. Auch würde es uns interessieren, ob bei den bisherigen Verunglimpfungen von H.C. Strache, Barbara Rosenkranz oder anderen FPÖ-Politiker(innen) ebenfalls ein derartiger Aufwand betrieben wurde? ***** 2013-07-10
Österreichs Justiz zeigt ihren Mut stets nur gegen Oppositionelle
Einstellung der Inseratencausa wäre ein
Polit- und Justizskandal der Sonderklasse
Mit der kolportierten Einstellung des Verfahrens gegen Bundeskanzler Faymann in der Inseraten- affäre kündigt sich ein Polit- und Justizskandal der Sonderklasse an. Das rot-schwarze System habe von Beginn an versucht, die gesamte Causa niederzuwalzen, und mittlerweile offenbar Erfolg gehabt, so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. „Wer die U-Ausschuss-Akten gelesen hat, kann sich beim besten Willen nicht erklären, wie es vor dem Hintergrund massiver Verfehlungen zu einer Einstellung kommen kann. Die rot- schwarze Koalition hat jedenfalls verhindert, dass Faymann in den U-Ausschuss kommen musste und der Hauptbelastungszeuge Wehinger, der schon im Parlament war und umfassend aussagen wollte, vom Ausschuss überhaupt gehört werden durfte“, schildert Vilimsky die Vertuschungsexzesse von SPÖ und ÖVP im Parlament. Jetzt drohe knapp vor dem Wahltermin auch noch die juristische Beerdigung durch die rot dominierte Staatsanwaltschaft und das schwarze Justizressort. „7 Millionen für den Werner sind für Justiz und Regierungspolitik offenbar kein Thema“, kritisiert Vilimsky. „Es würde mich nicht wundern, wenn auch die Ermittlungen in der Inseratencausa Berlakovich in Bälde hochoffiziell beerdigt werden. Das rot-schwarze System dürfte hinter den Kulissen ein Paket von Verfahrenseinstellungen akkordiert haben, um auch nach der Wahl gemeinsam weiter- packeln zu können“, vermutet Vilimsky. Es habe jedenfalls den Anschein, die heimische Justiz zeige ihren Mut stets nur gegen Oppositionelle. (Quelle: APA/OTS) ***** 2013-06-30Sie wollen keinen Frieden, sie wollen Randale
Linke Krawallbrüder prügelten vermeintliche
Burschenschafter krankenhausreif
„Wir sind friedlich, was seid ihr?“ kreischen sie bei Demos gegen FPÖ und Burschenschaften und aus den hinteren Reihen fliegen dann gleichzeitig Steine und Brandkörper gegen Polizisten. Gestern Nacht, im Anschluss an das Fest der Freude, prügelte eine vom Heldenplatz kommende Horde Anarchos in der Fuhrmanngasse auf Passanten ein, weil einer eine Studentenmütze trug. Die aus einem Verbindungsheim herbeigeeilte Korporierte waffenstudentischer Verbindungen schlugen sie dann zwar in die Flucht, zurück blieben aber ein bewusstlos geprügelter Mann und ein MKV-er, der das Pech hatte , für einen Burschenschafter gehalten zu werden und das, untere anderem, mit einem Nasenbeinbruch büßte. Beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Anarchos entkamen wie üblich, der Polizeipräsident hatte, zum wiederholten Male, darauf verzichtet, die Burschenschafter-Häuser vor dem gewalttätigen Gesindel zu schützen. Auch die Staatsanwaltschaft schläft ja in diesen Fragen, gegen den Bombentransporter vom Ball des Vorjahres und die ertappten Brandstifter wurde noch immer kein Verfahren eingeleitet. „Wer nicht links ist, ist in dieser Stadt offenbar vogelfrei“, kritisiert der freiheitliche Gemeinde- rat Mag. Wolfgang Jung die gefährliche Entwicklung. Hoffentlich erkennt, nach dem Überfall auf die ÖVP-Studenten, die Justizministerin endlich, was in der Polizeiführung in Wien schief läuft. Auch der Überfall auf den stets elegant gekleideten SPÖ-Politiker Albrecht Konecny erscheint wieder in einem anderen Licht. Vermutlich wurde auch er verwechselt und von den linken Anarchos niedergeprügelt. Jung warnt vor dem nun einsetzenden Übermut der Chaoten, die heute mit einer radikalen Emanzen-Gruppe ein Haus in der Strozzigasse besetzten. Vermut- lich wird das heuer ein heißer Sommer. ***** 2013-05-09Bienensterben bedroht unmittelbar die menschliche Existenz
BASF verzeichnet Rekordgewinne dank Verkauf von Pestiziden
Der Cemiekonzern BASF hat bereits im Auftaktquartal 2013 mehr verdient als vor einem Jahr. BASF-Chef Kurt Bock meinte dazu: „Insbesondere unser Geschäft mit Pflanzenschutzmittel war erneut sehr erfolgreich.“ Wer die ÖVP-nahe Bauernzeitung aufschlägt oder deren Homepage besucht, findet dort Inserate und Werbung von BASF. Am guten Geschäft mit dem Gift verdient also auch die Bauernzeitung. Interessant ist die Tatsache, dass Werbung für Umweltgifte erlaubt ist, während diese für Zigaretten verboten ist. Auffallend ist, dass nicht nur Umweltminister sondern auch ÖVP- Umweltsprecher Schultes den Einsatz von Bienengiften verteidigt. In diesem Zusammenhang fordert der FPÖ-Bundesparteiobmann H.C. Strache den Umwelt- minister auf, umgehend alle Informationen zum Einsatz von Pestiziden in Österreich zu veröffentlichen. Er droht Berlakovich mit einer Anzeige wegen Amtsmissbrauchs. Dem sogenannten „Umweltminister“ droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe. „Es sei äußerst bedenklich, dass der Minister in Kauf nehme, amtsmissbräuchlich zu handeln, wie ein Verfassungsexperte feststellte, nur um Daten zu verheimlichen. Ob wir es hier sogar mit Bestechung zu tun haben, müsste nun die Staatsanwaltschaft klären“, so Strache und verlangt ein angemessenes Vorgehen. Immerhin sind Inserate von Pestizid- herstellern in der ÖVP-nahen Bauernzeitung gerne gesehen. Und man wird sich diese Öffentlichkeitsarbeit wohl auch gut honorieren lassen. Seit Jahren wird das mit dem Einsatz von Pestiziden verbundene Problem der Artenge- fährdung aufgezeigt. Der freiheitliche Umweltsprecher Norbert Hofer ist in dieser Sache laufend aktiv tätig gewesen und hat vor einem Problem gewarnt, dass man bis vor noch nicht allzu langer Zeit nicht in Europa vermutet hätte. Nun scheint es traurige Gewissheit zu werden, dass auch in Österreich Bienenvölker massiv dezimiert werden. Dass nun Berlakovich in einer ungeheuerlichen Abgehobenheit versucht, dieses Szenario totzuschweigen und sogar zu fördern, ist ein Akt der Unverfrorenheit und muss seinen Rückzug als Minister nach sich ziehen. Außerdem ist es höchste Zeit, das Ministerienge- setz endlich dahingehend zu ändern, dass Umwelt und Landwirtschaft als getrennte Ressorts geführt werden. Genau so wenig wie Familie und Wirtschaft in einem Minis- terium untergebracht sein sollten. Albert Einstein sagte einst: „Wenn die Bienen aussterben, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Keine Bienen – keine Blütenbestäubung – keine Pflanzen – keine Tiere – keine Menschen. Dass Teile der ÖVP pure Geldgier leben, zeigt sich am aktuellen Beispiel nur all zu deutlich. Jene Konzerne, die mit Pestiziden ihre Kassen füllen, unterhalten ein Heer von Lobbyisten und füllen die Kassa der ÖVP-nahen Bauern- zeitung. Strache bezeichnet Berlakovich als „schwarzen Darabos“: Er sei als Minister völlig unge- eignet, und geneigt, dem Ansehen Österreichs und den Interessen der Menschen zu schaden. ***** 2013-05-04GRAS demolieren Autos und Plakate der FPÖ-Salzburg
Die von der Polizei gefasste Studentin ist eine Politikerin
der GRAS und bewegt sich im Dunstkreis Simon Hofbauers
Vor wenigen Tagen wurden Plakate der FPÖ in der Stadt Salzburg zerstört und im Anschluss daran wurde das FPÖ-Wahlkampfauto beschädigt. Im Rahmen der Schmierattacke hat die Polizei nun die Polit-Aktivistin ausgeforscht. Es handelt sich um eine Frau Magistra, welche selbst in der Politik tätig ist. Sie ist Mitglied der GRAS Studierenden, der Vorfeldorganisation der Grünen in Österreich. „Es ist für mich persönlich unfassbar, was sich hier abspielt. Sie scheint im Studium nichts dazugelernt zu haben. Solche Personen gehören sofort aus der Politik entfernt. Ein solch radikales Handeln aus den Reihen der Grünen gehört sofort abgestraft. Zum einen haben wir auch das Fairnessabkommen, welches auch von der Grünen Partei in Salzburg unter- schrieben wurde. Hier sieht man wieder, wie Personen, die dieser linken Ideologie nahe stehen, agieren. Es ist halt zu wenig, diese linke Ideologie hinter Plakaten wie Käfer oder Affen zu verstecken. Die Bevölkerung muss aufgeklärt werden, welche Aktivisten und Personen hier dazugehören. Für mich ist eines klar: Da haben einige Linke offensichtlich große Angst vor einem FPÖ-Wahlerfolg. Wir Freiheitliche lehnen jeden Vandalismus ab. Gewalt darf in der Politik und in der Demokratie nichts verloren haben“, erklärt der RFJ-Landesobmann und gf. FPÖ-Bezirksparteiobmann und Landtagskandidat Markus Steiner. „Jetzt erklärt es sich schon von selbst wohin RFS-Plakatständer verschwinden. Die GRAS hat sich mit dieser Aktion selbst aus dem Spiel genommen und wieder einmal gezeigt, dass sie nicht in der Lage sind Andersdenkende zu akzeptieren. Wir fordern Simon Hofbauer auf, sich von solchen Aktionen zu distanzieren.“, kommentiert Alexander Schierhuber, Bundesobmann und Spitzenkandidat des Rings freiheitlicher Studenten, die Zerstörungswut der GRAS-Aktivistin. Neben Simon Hofbauer, Landtagskandidat der Grünen in Salzburg, gegen den die Staats- anwaltschaft ermittelt, dürften die Grünen nun wohl weiteren Erklärungsbedarf haben. Gleich vorweg: Die Ausrede, sie würden diese Person nicht kennen, darf hier keine Rolle spielen, denn die Truppe rund um Simon Hofbauer ist eine sehr kleine. (Quelle: APA/OTS) ***** 2013-04-25SPÖ-Skandal bei Wiener Wohnen muss Konsequenzen haben
Haben sich rote Seilschaften im großen Stil bedient?
„Wenn der Direktor von Wiener Wohnen selbst Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet
und Amtsmissbrauch, Untreue sowie Absprachen bei Vergaben in seinem Unternehmen
vermutet, weiß der gelernte Wiener, dass hier einige Leute unglaublich viel Dreck am
Stecken haben dürften“, sagt der Wiener FPÖ-Klubobmann Mag. Johann Gudenus.
Preisabsprachen und andere Gaunereien auf Kosten der Mieter sollen ebenfalls Gegenstand
der Ermittlungen sein wie Insider-Tipps über Konkurrenzangebote. Die SPÖ hat mit der
Privatisierung von Wiener Wohnen durch Ausgliederung leider schon vor Jahren den Grund-
stein dafür gelegt, dass sich rote Seilschaften offenbar im großen Stil bedienen und die
Mieter schädigen können.
Wiener Wohnen ist ja in dieser Hinsicht kein unbeschriebenes Blatt. Ein von der FPÖ bean-
tragter Kontrollamtsbericht zur „Wiener Wohnen Hausbetreuungs-“ bzw. Wiener Wohnen
Außenbetreuungs GmbH“, wo es von SPÖ-Freunderln nur so wimmelt, war jedenfalls ver-
nichtend. Fehlende Anlagen- und Zeiterfassung, nicht vorhandene Preiskalkulation, unge-
rechtfertigte Preiserhöhungen für die Grünflächenbetreuung im Gemeindebau, Verletzung
der Sorgfaltspflicht durch den früheren Geschäftsführer und so weiter und so fort.
Der 123 Seiten starke Bericht war eine einzige SPÖ-Skandalchronik und zeugte vom Ver-
sagen des früheren SPÖ-Wohnbaustadtrates Faymann, der für dieses Fiasko verantwortlich
war und den Mietern in den städtischen Wohnhausanlagen und den Wiener Steuerzahlern
immensen finanziellen Schaden zugefügt hat.
„Aber auch der aktuelle SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig sollte sich eine gute G’schicht für
seine Rolle im aktuellen SPÖ-Skandal bei Wiener Wohnen zurechtlegen. Mit der „Hab nix
g’wußt“-Taktik a’la Burgstaller wird er bei der FPÖ jedenfalls nicht durchkommen“, kündigt
Gudenus an.
***** 2013-03-16
SPÖ widerruft kleinlaut
Kräuter zu Rumpold-Anklage: „Strache von Vergangenheit eingeholt“
Im Zusammenhang mit der heute, Dienstag, bekannt gewordenen Anklage gegen den früheren
FPÖ-Werber und Generalsekretär Gernot Rumpold wird nun FPÖ-Obmann Heinz-Christian
Strache von der Vergangenheit eingeholt, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter am
Dienstag. Laut Staatsanwaltschaft Wien sollen im Vorfeld des EU-Wahlkampfes 2004 rund
600.000 Euro von der Telekom Austria AG via Gernot Rumpold zur FPÖ geflossen sein.
Kräuter: „Strache, schon im Jahr 2004 Obmann der Wiener FPÖ, hatte zu der Zeit, als die
Malversationen mit mutmaßlicher illegaler Finanzierung des Wiener EU-Wahlkampfes statt-
fanden, eine gemeinsame Firma mit Rumpold. Ich gehe davon aus, dass Strache endlich sein
Wissen oder seine Beteiligung an dem Deal eingesteht und sich nicht weiter mit faulen Aus-
reden vor der Verantwortung drückt.“
So lautete eine haltlose und unwahre Presseaussendung (obiger Text) der SPÖ am 8.Jänner
2013. Es war ja nicht das erste Mal, dass Genoss(innen) über den FPÖ-Chef Unwahr-
heiten verbreiteten. Jedenfalls ließ sich das H.C. Strache nicht gefallen und stellte eine Klage
in Aussicht. Dazu meinte Kräuter, dass der Wahrheitsbeweis zur Strache-Klage ein Kinderspiel
sei.
Interessant ist noch die Tatsache, dass der SPÖ-Bundesgeschäftsführer, Günther Kräuter, die
berechtigte Entrüstung von Strache als Beschimpfung empfand und dies als Ausdruck und
Eingeständnis dessen extremer Nervosität wertete.
Falsche Behauptung verbreitet
Nun hat es sich ausgespielt, denn aus dem von Dr. Kräuter großspurig angekündigten Kinder-
spiel wurde zum Leidwesen der SPÖ nichts. Nun mussten die Genoss(innen) die unwahre
Behauptung über H.C. Strache widerrufen. Dies taten sie heute Abend mittels einer Presse-
aussendung.
Screen: APA/OTS
Wir sind schon gespannt, ob die systemtreuen Medien diesen Widerruf veröffentlichen werden.
Und den Genoss(innen) sei ins Stammbuch geschrieben: Zuerst denken und sorgfältig recher-
chieren – und erst dann sprechen und schreiben. Es sei denn, dass hinter den Verbreitungen
von unwahren Behauptungen über politische Gegner(innen) System steckt. Und das wollen
wir doch nicht hoffen.
***** 2013-02-21
Anzeige gegen den Wiener Polizeipräsidenten
Andreas Mölzer zeigt Dr. G. Pürstl und Janine Wulz an
Der Freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, gibt bekannt, dass er die angekündigte Anzeige gegen den Wiener Landespolizeipräsidenten Dr. Gerhard Pürstl und die stellvertretende ÖH-Vorsitzende Janine Wulz einbringen ließ.
Geneigte Leser(innen) können sich durch Anklicken obigen Bildes, über den Inhalt der Sachverhaltsbekanntgabe an die Staatsanwaltschaft Wien informieren. ***** 2013-02-11
Sexueller Missbrauch im Kinderheim
Einzelfall oder die Spitze eines Eisbergs?
Unser Gastautor, Erich Weber, kam einem sexuellen Missbrauchsfall im städtischen Kinder-
heim „Scheibenbergstrasse 71“ auf die Spur. Der ungeheuerliche Vorfall soll sich bereits
im Dezember 2012 abgespielt haben.
Als E. Weber davon erfuhr, hat er seine Erkenntnisse sofort an die Staatsanwaltschaft
weitergegeben. Das Bundeskriminalamt leitete sofort Ermittlungen ein, weshalb wir
diesen Artikel aus rechtlichen Gründen erst jetzt bringen können.
Waren es früher oft die Betreuer und deren Kumpanen (Wilhelminenberg und Co.) nebst sicher auch Heiminsassen, so sind es wohl heute „nur“ noch diese „Insassen“, die andere Kinder missbrauchen und demütigen. Hinter dieser Türe (nachfolgendes Foto) spielten sich im Dezember 2012 gar grausame Dinge ab. Dort soll dem Vernehmen nach ein 14-Jähriger Heiminsasse (es gilt die Unschuldsvermutung) ein 8-jähriges Mädchen, welches ebenfalls in diesem Haus inter- niert war, sexuell missbraucht haben. Der Jugendliche wurde mittlerweile in ein anderes Heim verlegt.
Uns liegt ein Schreiben einer renommierten Wiener Rechtsanwaltskanzlei vor, in dem
der sexuelle Missbrauchsfall bestätigt wird. Die zuständige Magistratsabteilung der Stadt
Wien (MA 11) schweigt dazu beharrlich. Erstaunlich finden wir nur, dass sich die
systemgetreuen Medien bis dato dazu ausgeschwiegen haben. Es bleibt nur zu hoffen,
dass dies ein Einzelfall und nicht die Spitze eines Eisbergs ist.
*****
2013-02-04
Asylbetrug, der alltägliche Wahnsinn
Asylbetrüger gibt Interview in der Tageszeitung „Die Presse“
„Istanbul gilt schließlich als junge, moderne Stadt mit immensen Zukunftschancen, die Wirt-
schaft des Landes wächst rasant.“ Derartige Lobeshymnen auf die türkische Metropole, sind
in einem Beitrag auf „die presse.com“ vom 20.01. 2013 zu lesen.
Da mutet es mehr als erstaunlich an, dass in einem gestrigen Beitrag – gleicher Autor
(Köksal Baltaci) – auf „die presse.com“ unter anderem Istanbul als Schlangengrube be-
zeichnet wird, in der man es nicht aushalten könne. Dieses Statement wurde im Zusammen-
hang in einem Interview abgegeben, dass mit einem Türken geführt wurde, der bereits
seit 2007 als Illegaler in Wien lebt.
Alles begann im Februar 2007, als M. aus der anatolischen Provinz Urfa nach Wien kam
und um politisches Asyl ansuchte. „Ich habe damals behauptet, dass ich als Kurde in der
Türkei verfolgt und unterdrückt werde, was natürlich gelogen war“, so der verhinderte
Asylbetrüger, dessen Asylantrag negativ beschieden wurde. Seitdem lebt er als U-Boot
in der Bundeshauptstadt.
Sein wirkliches Motiv für seinen Asylversuchsbetrug war, dass er keinen Beruf erlernt hat
und er es daher als Chance betrachtet habe ins Ausland zu gehen. Sein Plan „B“, eine
Scheinehe mit einer Österreicherin – zwecks Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung –
einzugehen, ist bis dato noch nicht aufgegangen.
Damit steht dieser Mann für uns stellvertretend für tausende Wirtschaftsflüchtlinge, die
illegal nach Österreich einreisen. Sie versuchen dann mit Lügen und in betrügerischer
Absicht, sich in die soziale Hängematte zu legen. Und wenn das nicht klappt verüben sie
auch kriminelle Taten, denn irgendwie müssen sie ja ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Wiener FPÖ erstattet Anzeige gegen Asylbetrüger Sezgin M.
Während Asylbetrug von der politischen Linken offenbar schon als alltägliche Normalität
angesehen wird, kann man sich in der FPÖ mit diesem kriminellen Verhalten nicht ab-
finden. Als Dank für ihr gesundes Rechtsempfinden, werden die Freiheitlichen von
diversen Gutmenschen-Organisationen und den Linken, als Rassisten und Ausländer-
hasser bezeichnet.
Jedenfalls wird das Interview mit dem illegal aufhältigen Türken rechtliche Folgen haben.
Denn bei der FPÖ ist man zu Recht der Ansicht, dass es nicht sein kann, dass ein offen-
sichtlicher Asylbetrüger, der seit fünf Jahren in Wien Ottakring als U-Boot lebt, immer
wieder mit den Behörden zu tun hat, nun sogar in der Tageszeitung „Die Presse“ große
Interviews geben kann und der Rechtsstaat dabei völlig auf der Strecke bleibt.
„Vor diesem Hintergrund wird die Wiener FPÖ eine Sachverhaltsdarstellung an die
Staatsanwaltschaft übermitteln, da es sich hier auch um einen Fall handle, den es sicher
tausendfach in Österreich gebe, ohne dass die Behörden entsprechend einschreiten“,
stellt heute der Klubobmann der FPÖ-Wien und stellv. Bundesobmann Mag. Johann
Gudenus fest.
***** 2013-01-27
Weitere Anklage in der Strafsache Telekom
Staatsanwaltschaft fordert Rückzahlung von € 960.000,- vom BZÖ
Die Staatsanwaltschaft Wien hat heute gegen Klaus Wittauer, Dr. Peter Hochegger und
Ing. Mag. Rudolf Fischer sowie weitere Personen Anklage wegen des Verdachts der Un-
treue, der falschen Beweisaussage und der Geldwäscherei erhoben.
Im Vorfeld der Wahl zum Nationalrat im Jahr 2006 sollen von der Telekom Austria AG ohne
Wissen der Aktionäre und ohne adäquate Gegenleistung über Scheinrechnungen Euro
960.000,– an zwei den Wahlkampf des BZÖ führende Werbeagenturen geflossen sein.
Die Zahlungen sollen Dr. Peter Hochegger und Klaus Wittauer organisiert haben. Über-
dies sollen die genannten Personen vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss
zur Klärung von Korruptionsvorwürfen unrichtige Angaben über diese Vorgänge gemacht
haben.
Ob diese Zahlungen mit einer Änderung der Universaldienstverordnung im Zusammen-
hang standen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, für die Frage der Untreue bzw. der
Beteiligung daran jedoch irrelevant. Die Staatsanwaltschaft Wien hat überdies beantragt,
das BZÖ zur Rückzahlung der hierdurch eingetretenen unrechtmäßigen Bereicherung in
Höhe von etwa Euro 940.000,– zu verurteilen.
Die Strafdrohung für das Verbrechen der Untreue beträgt bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe.
Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig; die Angeklagten haben das Recht, innerhalb von
14 Tagen ab Zustellung der Anklage Einspruch bei Gericht zu erheben. Die Staatsanwalt-
schaft Wien ermittelt im äußerst umfangreichen Faktenkomplex „TELEKOM“ in mehreren
Ermittlungssträngen, wobei das Verfahren insgesamt gegen etwa 40 Beschuldigte geführt
wird.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit diesen Zahlungen wurden im März 2011 von der
Staatsanwaltschaft aufgenommen. Die übrigen Ermittlungsverfahren werden parallel zu
den bevorstehenden Hauptverfahren fortgesetzt. (Quelle: APA/OTS)
***** 2013-01-21
Polizeirazzien in Card-Casinos
GASTAUTOREN – BEITRAG
Von Götz Schrage, Chefkolumnist bei www.hochgepokert.com der führenden Pokernews-
Seite im deutschen Sprachraum.
Leitfaden für den unerschrockenen Spieler – Angstfrei in die Razzia –
Hundert Mann und ein Befehl
Endlich eine Thematik bei der ich mich wirklich auskenne und aus einem reichhaltigen
Erlebnisschatz schöpfen kann. Nach meinem Gefühl sehe ich mich ja als Experte für quasi
alles, muss aber zugestehen, dass sich diese Selbstwahrnehmung zumindest teilweise
schwer belegen lässt.
Bei Razzien allerdings kenne ich mich zweifelsfrei aus. Unglückliche Umstände und das
Talent im falschen Moment stets am falschen Ort zu sein, machen mich zu einem profun-
den Kenner der behördlichen Großeinsätze. Im Angesicht der bedrohlichen Großwetterlage
für die österreichischen Card-Casinos habe ich mich aufgerafft und schreibe jetzt einen
kleinen Leitfaden. Sollte mein umfassender Text ausgerechnet Ihre persönliche Frage un-
beantwortet lassen, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion und ich werde mich bemühen
zeitnah zu antworten.
Muss ich mich als Spieler vor der Polizei fürchten?
Nein, selbstverständlich nicht. Razzien in Card-Casinos (sollte es überhaupt so weit kom-
men) gehen in Österreich relativ unaufgeregt von statten. Wobei es gibt da definitiv ein zu
beobachtendes West/Ost-Gefälle. Das behördliche Eingreifen in den Bundesländern Salz-
burg, Tirol und Vorarlberg ist traditionell strikter und wird von den Verantwortlichen mit
deutlich mehr Engagement vorgetragen.
Der verheerende Einfluss durch die Grenznähe zu Deutschland und der Schweiz fördert
diesen Habitus. Wir in Wien haben es da schon deutlich leichter, der Balkan beginnt ja
bekanntlich bei der Triesterstraße und dementsprechend besser gestellt ist der Stand des
Pokerspielers.
Aber, wie bereits erwähnt, fürchten muss sich niemand. Die ganze Aktion geht in der Regel
relativ unaufgeregt über die Bühne und der Pokerspieler steht definitiv nicht im Fokus des
polizeilichen Interesses. Man darf auch nicht vergessen, es handelt sich bei den Einsatz-
kräften um geschultes Personal, die einschreiten, weil sie eben einschreiten müssen auf-
grund von Weisungen und Gesetzen. Wenn so eine Razzia auch für den Pokerspieler
überraschend kommt, für die Beamten hält sich die Überraschung in eng gesteckten
Grenzen.
Der Spieler hat auch wichtigeres zu tun, als akut Widerstand zu leisten, weil es nicht viel
gibt, wofür man kämpfen müsste und ohne Bedrohungssituation, kann es auch keine Eska-
lation geben. Zusammenfassend: Eine österreichische Razzia läuft eher gemütlich und
amüsant ab. Für den Fall der Fälle, Augen und Ohren auf und genießen. Später mal am
Kaminfeuer kann man dann noch seinen Enkelkindern davon erzählen und alles wird gut.
Muss ich als Spieler Angst um mein Geld haben?
Nein muss ich natürlich auch nicht haben. Dieser Satz gilt mit Garantie für alle gut geführten
Häuser. Warum er für schlecht geführte Häuser nicht gilt, erkläre ich am Schluss dieses Ab-
satzes. Bleiben wir aber bei den seriösen Cardcasinos. Persönlich durfte ich als Spieler zwei
Varianten erleben.
Wenn man Glück hat wird quasi der Spielbetrieb eingestellt und man geht zur Kassa und
wechselt seine Chips und fertig. Wenn man Pech hat übernimmt die Behörde die Kasse und
dann dauert es entsprechend und wird ein wenig umständlich. Weil eines ist fix, die Beamten
schießen kein Geld nach, also checken sie die vorhandenen Jetons aller Spieler und halten
Nachschau, ob auch das Äquivalent in Bargeld vorhanden ist.
So etwas kann schon seine Zeit dauern, wenn man auf jedem Chip jede Zahl einzeln ablesen
muss mangels Casinoroutine. – Als führender Mitarbeiter so mancher fragwürdiger Etablisse-
ments hatte ich ja durchaus in manchen Nächten die Verantwortung über die Kassa und da
wäre es, ohne meine Mitschuld, durchaus zu Turbulenzen bei der Auszahlung gekommen.
Wenn der Chef selbst am Spieltisch sitzt und man als Floorman eine Lage nach der anderen
über die Theke schiebt, fehlt es dann an Bargeld, weil auch der gierigste Schlitz nicht das Geld
verdienen kann, was ein Chef im Brand unter die Spieler streut. Da würde ein „Pokerus Inter-
ruptus“ wohl einige Probleme mit sich bringen.
Erinnere mich an einige Nächte, wo ich keinen Schein in der Kassa, aber dafür ein ganzes
Arsenal an deponierten Waffen beaufsichtigen durfte. Wir Mitarbeiter hatten den internen
Scherz, wer keine €10 000 in der privaten Hosentasche hat, meldet sich besser krank. Wie
erwähnt, sind diese Zeiten leider vorbei und die großen Häuser mit ihrem grenzwertigen
Rake haben sicher mehr als genug Bargeld im Safe.
Warum kommt immer gleich eine ganze Armee?
Ehrlich gesagt, das weiß ich auch nicht so genau. Nach meiner Erfahrung kommen aufeinen
Spieler mindestens drei Beamte. Querbeet, alles was eine Marke hat. Polizisten in Uniform,
Wirtschaftspolizei, Finanzpolizei, Hygieneamt, Sondereinsatzkommando (die Jungs mit den
Baretts und den sonderbaren Hosen), Hundeführer und Kriminalpolizei.
Nach meiner Theorie kommen so viele, weil es vielleicht eine fette Überstundenpauschale
gibt. Jede Abteilung lädt sich wechselseitig ein und dann trifft man sich wie zu einer Party.
Völlig ausschließen kann ich, dass sich die Beamten fürchten oder so. Vielleicht ist es ein-
fach Tradition.
Auffällig vielleicht noch die Vorhut. Wenn um 2.00 Uhr in der Nacht drei Männer, von denen
ich persönliche keinen kenne, in kurzen Jacken an der Bar sitzen und drei kleine Kaffee be-
stellen („Einmal koffeinfrei bitte und zwei Kandisin“), weiß ich was die Stunde geschlagen
hat. – Oder ich bleibe absichtlich, weil ich mich auf die uniformierten Polizistinnen mit den
Hochsteckfrisuren freue.
Ob man uns Spielern von der Staatsanwaltschaft eine Freude machen möchte, ob es bei
jeder Razzia eine Frauenquote gibt, oder man sich für den Fall der Fälle auf die zweifelsfrei
deeskalierenden weiblichen Fähigkeiten verlassen möchte, bleibt für mich ein weiterer un-
gelöst Punkt.
Fakt ist, die Polizistinnen sind dabei und ebenso Fakt ist, es kommen immer die Hübschesten.
Die Glock an der Hose und dann der zarte Nacken machen mich persönlich immer ganz rattig.
Alle meine Versuche durch virile Blicke, die Sehnsucht, Brutalität, Zärtlichkeit und Abenteuer
vermitteln sollen, irgendeine konstruktive Aufmerksamkeit zu erlangen, blieben erfolglos.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Muss man sich ausweisen?
Und mein skurrilstes Erlebnis. – Diese zwei Punkte behandle ich in einem Absatz. Bei gezähl-
ten sechs Razzien musste ich persönlich mich noch kein einziges Mal ausweisen. Habe aber
schon von Kollegen gehört, dass es sehr wohl vorkommen kann, dass Personalien aufgenom-
men werden. Konkret allerdings kann ich folgendes Erlebnis zum Besten geben.
Seinerzeit als Manager eines kleinen, feinen Casinos in bester Lage hatten wir behördlichen
Besuch. Es herrschte tiefster Winter, die Straßen waren vereist und zugeschneit. Aus
Gründen, an die ich mich nicht mehr erinnere wurde ein italienischer Gast (Bruno S. aka „Der
schöne Bruno“ – die Älteren werden sich erinnern) aufgefordert sich auszuweisen.
Er wäre dazu ohne weiteres bereit gewesen, allerdings hatte er den Ausweis im Handschuh-
fach seines Wagens. Und jetzt kommt die Amtshandlung: Der leitende Beamte sprach eine
Art „vorübergehende Festnahme“ aus und dann gingen die beiden einmal über Straße, der
schöne Bruno zeigte seinen Ausweis und alles war wieder gut.
Neugierig, wie ich nun mal bis zum heutigen Tage bin, erkundigte ich mich, ob denn da eine
vorübergehende Festnahme, wirklich angebracht war. Die verblüffende Antwort: „Das ist ja
nur zu seinem eigenen Schutz. Schauen Sie die Verhältnisse draußen sind sehr winterlich.
Wenn der Herr jetzt ausrutscht ist er als vorübergehend Festgenommener auf Staatskosten
versichert.
Sollte er nicht versichert sein und stürzen, weil ich ihn dazu auffordere hinaus in die Kälte
zu gehen, was glauben Sie, welche Schwierigkeiten ich dann habe.“ – So menschlich geht
es zu bei uns in Österreich. Also keine Angst. Besuchen Sie auch weiterhin das Casino Ihres
Vertrauens und genießen Sie das wunderbare Leben eines Spielers!
Götz Schrage
2013-01-05
Keine Fußfessel für Sexualstraftäter
Opferschutz geht vor Täterschutz
Klar gegen die elektronische Fußfessel für Sexualstraftäter hat sich heute die freiheitliche
Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber ausgesprochen. „Im Sinne der Generalprävention
ist die beschlossene Novelle des Strafvollzugsrechts der völlig falsche Weg“, so Gartelgruber,
die dies heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sabine R. , jenem Vergewaltigung-
sopfer, deren Peiniger mit einer Fußfessel davon gekommen ist, bekräftigte.
v.l.n.r.: Sabine R., Carmen Gartelgruber, Martin Glier
„Die Schwere der Strafen für Eigentumsdelikte ist verglichen mit den Strafmaßnahmen für Ver-
gehen gegen Leib und Leben viel zu gering“, betonte Gartelgruber. In diesem Deliktsbereich
gelte es vielmehr Präventionsmaßnahmen zu verstärken und nicht zu übersehen, dass die
Opfer von Sexualtätern oft ein Leben lang mit Angst leben müssten, so Gartelgruber, die
absolut kein Verständnis dafür aufbringen kann, dass ein rechtskräftig verurteilter Sexualstraf-
täter, nicht einen Tag seine Strafe im Gefängnis verbüßen muss.
„Hier ist die Justizministerin ist gefordert, sich endlich mehr um die Opfer zu kümmern als um
die Täter!“, so Gartelgruber. Gerade im Sexualstrafrecht müsse der Grundsatz lauten: „Opfer-
schutz geht vor Täterschutz“. „Vergewaltiger insbesondere von Behinderten, Jugendlichen
oder gar Kindern sind in Haft zu halten und nicht mit Vollzugsgeschenken zu belohnen“,
forderte Gartelgruber.
Die bisherigen Ankündigungen der Justizministerin zum Strafrechtsentwurf ließen allerdings
nicht viel erwarten, habe Karl doch selbst zugegeben, dass der Aspekt der seelischen Ver-
letzung von den Opfern mit der Gesetzesänderung nicht genug berücksichtigt wurde.
Im speziellen Fall von Sabine R., die den Mut hat aufzustehen und das Unrecht, dass ihr
geschehen ist, aufzuzeigen, sei besonders viel schief gelaufen, so Gartelgruber. Daher habe
die FPÖ auch eine Parlamentarische Anfrage mit 112 Fragen an die Justizministerin ge-
stellt.
„Die Antworten waren wie zu erwarten, schwammig und unzureichend. Auf zahlreiche
Fragen verweist sie nur darauf, dass diese Informationen nur im Wege der Akteneinsicht
erlangt werden können“, zeigte sich Gartelgruber empört. „Ich habe mir das Urteil ange-
sehen und kann für mich nur feststellen, dieses Urteil viel zu mild. Auch kann ich nicht nach-
vollziehen, warum der Staatsanwalt in diesem Fall keine Berufung eingereicht hat“, so
Gartelgruber abschliessend.
***** 2013-01-03
Öffentlicher Aufruf zum Völkermord
IKG übermittelt Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft
In einer gestrigen Presseaussendung teilte die Israelitische Kultusgemeinde(IKG) mit, dass sie
wegen antisemitischen Losungen wie „Tod den Juden“ auf antijüdischen Demonstrationen in
Wien am 16.11. und am 23.11.12, der Staatsanwaltschaft Sachverhaltsdarstellungen in Hin-
blick auf § 282 und § 283 des Strafgesetzes übermittelt.
Dies hat uns natürlich neugierig gemacht, vor allem weil in der Boulevard-Presse nichts von
derartigen Vorfällen bekannt gegeben wurde. Also begannen wir zu recherchieren und
kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis.
Bezüglich der Demonstration am 23.11.12 konnten wir nichts wirklich Handfestes ausfindig
machen, aber die antijüdische Demo vom 16.11.12 hatte es in sich. Da rief ein Redner völlig
unverblümt zum Völkermord auf und wurde von den Demo-Teilnehmer(innen) begeistert
bejubelt.
Wo bleibt der Aufschrei der Linken?
Nachfolgend ein kleiner Auszug aus einem Video, welches bei der Demonstration gedreht
wurde. Den gesamten Clip können sich geneigte Leser(innen) unter diesem LINK ansehen.
Sollte das Youtube-Video auf geheimnisvolle Weise verschwinden, werden wir die von uns
angefertigte Sicherungskopie hochladen.
Quelle: youtube.com
„…wir sind für ein Palästina das frei von der Westbank bis zum Mittelmeer reicht, und Israel
ausgelöscht wird und zerschlagen wird…“ Erstaunlich, dass solche Aussagen auf Kundgeb-
ungen mitten in Wien, völlig ungestraft getätigt werden können. Könnte es möglicherweise
an den Veranstaltern und den Teilnehmern (auf dem Youtube-Video sehr schön erkennbar)
liegen?
Wir vermissen den Aufschrei der Linken, die schon aus Manschettenknöpfen eine Staats-
affäre machen. Wo bleibt hier der Protest, wenn öffentlich zum Völkermord an Juden auf-
gerufen wird?
Kann es sein, dass es an den Veranstaltern liegt, in dessen Schoss sich die Linken sehr wohl
fühlen. Von Petra Bayer (SPÖ) zu diesen befragt, antwortet Erich Nuler, Journalist und
Ressortleiter von Politik HEUTE, auf Twitter wie folgt:
Screen: twitter.com
*****2012-11-27
Mord verjährt nicht
Warum kommen klerikale Kinderschänder immer ungeschoren davon?
Zwei wirklich traurig-interessante Vorfälle, wobei eher die Konsequenzen als interessant zu
betrachten sind, haben wir heute im Internet recherchiert. Ein und dieselbe Straftat, welche
sogar von Staatsbürgern desselben Landes begangen wurde, wollen wir unserer Leserschaft
zur Kenntnis bringen.
Wie das Bundeskriminalamt heute mitteilte, nahmen Zielfahnder einen international gesuchten
Kinderschänder in der Steiermark fest. Dem deutsche Staatsbürger Jann S., wird schwerer
sexueller Kindesmissbrauch vorgeworfen und wurde diesbezüglich in Deutschland auch schon
zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann wurde dem Landesgericht Graz – zur Aus-
lieferung nach Deutschland – überstellt.
Ein Pater und Ordensbruder des Stiftes Melk steht unter dem schweren Verdacht, ehemalige
Ministranten mit K.O.- Tropfen betäubt und sexuell missbraucht haben. Zusätzlich ermittelt
die Staatanwaltschaft nebst Missbrauch auch wegen Körperverletzung und beharrlicher Ver-
folgung (Stalking) gegen den Gottesmann.
Der Mann, ebenfalls ein Deutscher, muss allerdings in keine Gefängniszelle, sondern wurde
von der zuständige Erzdiözese abberufen und soll nach Deutschland versetzt werden. Dort
erwartet ihn eine Therapie im klerikalen Kreis – wobei wir uns fragen, wie eine solche in
der Realität aussehen mag.
Während Jann S. richtigerweise ins Gefängnis verfrachtet wurde, scheint der katholische
Pater ein besonderes Privileg – wie offenbar alle klerikalen Kinderschänder – zu genießen.
Wie lange sehen die Verantwortlichen in der Politik eigentlich noch zu, dass diese Perver-
sen ungestraft Kinder sexuell missbrauchen können.
Ach ja, da ist ja die immer wieder strapazierte Verjährungsfrist, die diese Abartigen vor
der Strafverfolgung schützt. Anstatt zahnlose Kommissionen – bei denen ohnehin nichts
herausschaut – einzusetzen, sollte der Gesetzgeber die Verjährungsfrist für sexuellen
Kindesmissbrauch ersatzlos aufheben.
Denn sexueller Missbrauch an Kindern ist Mord an Kinderseelen und Mord verjährt
bekannter Weise nicht.
***** 2012-10-26
Strafanzeige gegen Landwirtschaftsminister Berlakovich
Wegen Untreue und Verdacht auf Amtsmissbrauch
Die FPÖ hat gestern eine Strafanzeige gegen Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich
eingebracht. Das gab FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in einer Pressekonferenz be-
kannt, die er heute gemeinsam mit FPÖ- Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach und FPÖ-
Generalsekretär Herbert Kickl.
In diesem Zusammenhang bedauerte Strache, dass die gestrigen Verhandlungen über eine
Sondersitzung zu diesem Thema gescheitert seien, und zwar am BZÖ. Die Grünen wollten
eine schriftliche Vereinbarung über insgesamt drei Sondersitzungen, wozu das Orangenbünd-
nis aber nicht bereit war. „Wir hätten damit kein Problem gehabt, aber offenbar ist für Herrn
Bucher, Petzner und die Ihrigen Aufklärung doch nicht so wichtig“, meinte der freiheitliche
Klubobmann.
In den letzten Wochen wurde intensiv über die Inseratenaffäre des Landwirtschaftsministers
Nikolaus Berlakovich berichtet worden. Grund dafür waren die Kosten des Bundesministerium
für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft für die Öffentlichkeitsarbeit in
den Jahren 2006 bis 2011 in der Höhe von ca. 30 Millionen Euro. Der Rechnungshof hat in
einem Rohbericht die Verwendung der Mittel des Ministeriums heftig kritisiert.
So wurden exorbitante Summen in Medien investiert, ohne den Werbemaßnahmen qualifi-
zierte Medienresonanzanalysen nachzuschalten. „Oftmals“, so Strache, „haben die Maß-
nahmen auch keinen Bezug zu den Aufgaben des sog. Lebensministeriums gehabt wie z.B.
im Jahr 2010, als rund 420.000 Euro für Themen wie „Unsere Bauern bringens“, „Bäuerin
des Jahres“ oder „Wir sind Bioweltmeister“ ausgegeben worden sind.“ Allein die Inserate
zur Kampagne „green jobs“ im Jahr 2010 hätten das Ministerium 235.000 Euro gekostet,
ohne jedoch konkret auf Maßnahmen oder den zeitlichen Masterplan des Ministeriums einzu-
gehen.
2006 bis 2011 beauftragte das Ministerium Schaltungen in diversen Printmedien in der Höhe
von 13,01 Millionen Euro. Gem. § 26 Mediengesetz hätten die Printmedien diese bezahlten
Anzeigen als solche kennzeichnen müssen, was diese bei ca. 50 Prozent der Anzeigen unter-
lassen haben. 94 Prozent der Werbeschaltungen in Printmedien waren mit einem Foto des
Bundesministers Berlakovich versehen.
Ein Teil der Schaltungen erfolgte in Medien mit untergeordneter oder nicht bekannter Reich-
weite. Vor allem ÖVP-nahe Medien wie z.B „Die Österreichische Bauernzeitung“ wurden
durch das Landwirtschaftsministerium bedacht. Das Ministerium betreibt bekanntlich die
Homepage www.lebensministerium.at. Betreut wird diese Homepage vom Verein Land-,
forst- und wasserwirtschaftliches Rechenzentrum (LFRZ Verein).
Im Jahr 2001 wurde diese LFRZ GmbH – deren Anteile größtenteils vom LFRZ Verein ge- halten werden – mit dem Relaunch der Homepage im Umfang von 4,39 Millionen Euro beauf- tragt. Der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts sowie die Finanzprokuratur standen dieser Inhousevergabe sowie der unzulässigen Beteiligung Privater an Inhouse-Konstruktionen ablehnend gegenüber. Insbesondere kritisiert der Rechnungshof die unklare Trennung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer in dieser Konstruktion. Als besonders außergewöhnlich bezeichnete Strache die Errichtung eines Rahmenvertrags für den Zeitraum 2011 bis 2015 betreffend den Relaunch mit dem Mindestrahmen der erwähnten 4,39 Millionen Euro, die überschritten, aber nicht unterschritten werden können. Auch der Entzug der Gewinne der GmbH sowie des Vereines vor dem Zugriff des Staates erscheinen aufklärungsbedürftig. Darüber hinaus kaufte die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums externe Inhalte der Homepage zu. So erging zum Beispiel ein derartiger Auftrag an das „Bauernjournal West“ in der Höhe von 42.600 Euro. „Dieser Auftrag steht nach Auffass- ung des Rechnungshofs im Widerspruch zur eingangs erwähnten Informationspflicht und stellt vielmehr eine verdeckte Förderung dar“, so Strache. „Nach genauer Prüfung der Seite www.lebensministerium.at kann man abschließend feststel- len, dass selbst die Kosten von 1,35 Millionen Euro, die nach eigenen Angaben für die Umsetz- ung bezahlt wurden, völlig überzogen und absolut nicht nachvollziehbar sind. Wenn man nun die Kosten der Herstellung von den vorgesehenen 4,39 Millionen Euro abzieht, so bleiben für den Zeitraum von 48 Monaten (Fertigstellung: Ende 2011; Betrieb: 2012 bis 2015), nach eig- enen Angaben, rund 3,04 Millionen für den laufenden Betrieb und allfällige Anpassungen. Das wären monatliche Aufwendungen von 63.333 Euro. Angesichts dieser dargestellten Sum- men kann man feststellen, dass die Kosten im Vergleich zu ähnlichen Projekten nicht nur drastisch überzogen, sondern völlig absurd sind. Gesamt sind im Zeitraum 2006 bis 2011 ca. 7,2 Millionen Euro für die Betreuung des Intranets und der Homepage des Bundesministers angefallen. Dagegen erscheint sogar der umstrittene Relaunch der Parlamentshomepage um 1,93 Millionen Euro noch günstig.“ Strache behandelte auch das Thema Parteienfinanzierung. „Das Ministerium hat vom ÖVP- nahen Verein AIZ land- und forstwirtschaftliche Fachartikel gekauft, die sie dann als eigene Presseaussendungen weiterverwendete. Mangels einer systematischen Evaluierung der Pressearbeit sowie einer Medienresonanzanalyse konnte nicht dargelegt werden, dass dieser Zukauf im Interesse des Ministeriums lag und über eine verdeckte Förderung des ÖVP-nahen Vereins hinausging.“ Auch im Wahlkampf habe das Ministerium mitgemischt, so Strache. Im Vorfeld der National- ratswahl 2008 hat es in Niederösterreich einen halbtägigen Jugendkongress veranstaltet. Diese kurzfristig geplante Veranstaltung fand am 16. September 2008 statt (28. September 2008 NR-Wahl). Nicht nur, dass das Landwirtschaftsministerium keine internen Sponsoring- Richtlinien hat, so darf auch nach den Richtlinien für Öffentlichkeitsarbeit und Informations- maßnahmen der Bundesregierung nach Anordnung einer Nationalratswahl keine derartige „Öffentlichkeitsarbeit“ mehr begonnen werden. Inhaltlich drehte sich diese Veranstaltung nahezu ausschließlich um die Person des wahlkämpfenden Bundesministers Josef Pröll. Die Kosten für diese „Wahlveranstaltung“ betrugen 100.000 Euro, was bei der Teilnehmer- zahl von rund 500 Jugendlichen 200 Euro pro Teilnehmer ausmacht. Vom Ministerium wurde es unterlassen, z.B. durch öffentliche Ausschreibung günstigere Vergleichsangebote für die Ausrichtung der Veranstaltung einzuholen. „Minister Berlakovich soll nun nicht glauben, dass er einfach zur Tagesordnung übergehen kann, weil Rot und Schwarz den Untersuchungsausschuss abgedreht haben. Tatsache ist, dass sich Berlakovich als ein „schwarzer Faymann“ entpuppt hat, als eine Art Landwirt- schaftsInserator“, so Strache. Die FPÖ habe gestern eine Strafanzeige eingebracht, und zwar wegen Untreue und Miss- brauch der Amtsgewalt. Der Untreue-Paragraf (§ 153 StGB) ist auf Personen anzuwenden, die durch Missbrauch der Vertretungsmacht den Geschäftsherren schädigen. Das geschützte Rechtsgut ist das Vermögen, in diesem Fall eben das Vermögen des Landwirtschaftsminister- iums respektive des Steuerzahlers. Als Tatsubjekt kommen vermögensrechtlich bevollmächtigte Personen, allen voran die Bundes- minister selbst – ad personam der BM a.D. Josef Pröll sowie der BM Nikolaus Berlakovich – in Betracht. Die Missbrauchshandlung wäre eben die Bestellung unnützer Anzeigen und Kampag- nen sowie Pressetexte sein. „Wir stellen in der Anzeige den Antrag, die Staatsanwaltschaft möge den Sachverhalt dahin- gehend prüfen ob durch Bundesminister Berlakovich und/oder Bundesminister a.D. Pröll sowie andere Personen gegen strafrechtliche Bestimmungen sowie Bestimmungen des Nebenstraf- rechts verstoßen wurde und gegebenenfalls ein Strafverfahren gegen die verantwortlichen Personen, ohne Rücksicht auf das Ansehen der Personen, einleiten“, so Strache. (Quelle APA/OTS) ***** 2012-10-10
Importierte antisemitische Hetzer
Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts
Wie wir bereits im Beitrag „Möchtegern-Gangster….“ berichteten, zeigt sich Yasser Gowayed
und auch sein Kumpel Budak Osman darüber erstaunt, nachfolgende Ladung der Sicherheits-
direktion Steiermark erhalten zu haben. (Für beide gilt die Unschuldsvermutung)
Screen: facebook.com (Account von Yasser Gowayed)
Im eingangs erwähnten Beitrag haben wir schon antisemitische und verhetzende Kommentare
veröffentlicht, welche sich auf dem FB-Account von Gowayed befinden und von diesem augen-
scheinlich goutiert werden.
Wir haben uns nun auf der Facebook-Seite des Möchtegern-Gangsters genauer umgesehen und
sind auf Kommentare gestoßen, welche die im Beitrag „Möchtegern-Gangster….“ verblassen
lassen. Und das Erstaunliche dabei ist, dass sich Gowayed und Osman rege daran mitbeteiligen.
Es ist deswegen erstaunlich, weil doch die beiden Männer ihrer Meinung nach nicht wissen,
warum sie obige Ladung (Screenshot) erhalten haben.
Einige Kommentare zu einer brennenden Israelfahne
Screenshots: facebook.com -Account von Yasser Gowayed
Angesichts dieser Kommentare stellt sich für uns die Frage, warum solchen Leuten die öster- reichische Staatsbürgerschaft nicht aberkannt wird (sofern bereits verliehen wurde) und diese anschließend in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden? Einerseits gibt es bei uns Bemühungen dem Antisemitismus Einhalt zu gebieten, während andererseits importierten Antisemiten, die aktiv Hetze betreiben, die Gastfreundschaft der Alpenrepublik zu Teil wird. Hat es Österreich wirklich nötig derartige Personen im Lande zu behalten? *****
2012-10-07
Der Fall des Ex-Begas Chef Rudolf Simandl
Aufklärung seitens der Justiz- und der Finanzbehörden gefordert
Sind die Begas-Malversationen rund um Simandl seitens der Justiz- und Finanzbehörden geflissentlich übergangen worden? FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer will sachdienliche Auskünfte des Justiz- und Finanzressorts, weshalb bereits bekannt gewesene Verfehlungen Simandls nie weiter verfolgt wurden. Der Fall des Ex-Begas Chef Rudolf Simandl und seine kolportierten SchwarzgeldKonten ver- anlassen FPÖ-Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer diesbezügliche parlamentarische Anfragen einerseits an die Justizministerin und andererseits auch an die Finanzministerin einzubringen. Unter anderem stehe der Vorwurf im Raum, dass Simandl Gewinne aus Ver- käufen von Anteilen an der Firma „Pöttelsdorfer Edelputenholding“ nicht versteuert habe, was dringend bei den jeweiligen Ministerien hinterfragt werden müsse. Laut Medienberichten übernahm Simandl im Jahr 2001 die Puten-Firma, quasi als Neben- job zu seinem hoch dotierten Begas-Vorstandsmandat um 1,- Euro. Veräußert hat er die Firma dann um knapp 2,5 Millionen Euro. Daneben hatte er laut eigenen Angaben noch Einkünfte aus Veranlagungen zweier Liechtensteine r Stiftungen, drei ausländische Lebensversicherungen sowie Provisions- zahlungen, von denen nicht bekannt ist, woher diese stammen, lukriert. Seine seit dem Jahr 2000 aufgelaufene geschätzte Steuerschuld an das Finanzamt Eisenstadt beläuft sich auf über 5 Millionen Euro. „Kleine Trafikanten und Kleinunternehmer werden sofort gestraft, bei ‚großen Fischen‘ wird anscheinend weggesehen. Es gibt auch Hinweise, dass auch die Bank Burgenland auf Forderungen verzichtet hat“, so Hofer. „Im Jahr 2005 gab es zudem bereits eine anonyme Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Hier wurde behauptet, dass Simandl sich private Anschaffungen durch die Begas zahlen ließ. Diese Behauptung hat sich nun bewahrheitet, doch das Verfahren aus dem Jahr 2005, welches schon die skandalösen Vorgänge in der Begas ans Licht hätte bringen können, wurde nach einer ‚umfassenden Stellungnahme‘ Simandls eingestellt“, so Hofer, der nun von Justizministerin Karl wissen will, weshalb diese Anzeige aus dem Jahr 2005 nicht weiter verfolgt wurde. Und seitens des Finanzministeriums soll Klarheit in den Umstand gebracht werden, warum nicht sofort im Jahr 2005 eine Überprüfung der steuerlichen Verhältnisse von Rudolf Simandl durchgeführt wurde. (Quelle: APA/OTS)2012-10-05
Möchtegern-Gangster und Rapper wieder aktiv
Die Katze lässt das Mausen nicht
In den Beiträgen….
Fick das Finanzamt
Judenhetze auf Facebook
Wann spielt es bei uns Toulouse?
Wehleidiger Möchtegern-Gangster
Neues vom Möchtegern-Gangster
…. haben wir uns mit der Person des Yasser Gowayed beschäftigt. Mit seinen Beiträgen und den Kommentaren veranstaltete er einen Streifzug quer durchs Strafgesetzbuch. Wir haben uns schon damals gefragt, wie lange sich noch der Rechtsstaat von diesem Mann auf der Nase herumtanzen und ungestraft bedrohen lässt. Nach unserer Beitragsserie löschte Gowayed seinen Facebook-Account und es wurde sehr ruhig um ihn. Aber bekannter Weise lässt die Katze das Mausen nicht und so wurde er wieder aktiv. Auslöser dafür dürfte eine behördliche Ladung gewesen sein. Offenbar haben auch die zuständigen Behörden unsere Beiträge gelesen und präsentierten Gowayed die Rechnung in Form einer „Ladung des Beschuldigten im Ermittlungsverfahren“.
Screen: facebook.com (Account von Yasser Gowayed)
Diese dürfte Gowayed, der übrigens noch bei seinem Vater wohnt, auf den Magen geschlagen
haben. Anzumerken wäre noch, dass Yassers Vater Präsident des Islamischen Zentrums Graz
ist. Aber zurück zum Thema.
Yasser Gowayed zeigt sich über die Ladung verwundert und ist sich keiner Schuld bewusst. Auf
Facebook argumentiert er damit, dass in Österreich sogar Sexualtäter mit Fußfesseln versehen
werden. Dies ist zwar ein extremer Missstand unseres Justizsystems, rechtfertigt allerdings nicht
seine – ihm zur Last gelegten – Straftaten (siehe Ladung). Der Ordnung halber merken wir an,
dass für Yasser Gowayed die Unschuldsvermutung gilt.
Und sollte Gowayed nicht mehr wissen wie er zu dieser Ladung kommt, dann empfehlen wir ihm
die eingangs erwähnten ERSTAUNLICH-Beiträge zu lesen. Obwohl er alle belasteten Facebook-
Einträge gelöscht hat, scheint er wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Er lässt auf
seinem Account Kommentare zu, welche die Behörde wieder auf den Plan rufen müsste.
Augenscheinlich goutiert Yasser Gowayed diese Kommentare, denn sonst müsste er diese
löschen. Die technische Möglichkeit dazu besteht ja immerhin. Nachfolgend präsentieren wir
unserer Leserschaft einige geistige Ergüsse, stellvertretend für 57 abgegebene Kommentare
in etwa der gleichen Art..
Screen: facebook.com (Account von Yasser Gowayed)
Im Schlusskommentar pflichtet Gowayed dem Kommentator A. Spahic sogar bei
Wenn es Yasser Gowayed in Österreich nicht gefällt, stellt sich für uns die Frage, warum er die
Gastfreundschaft der Alpenrepublik weiterhin strapaziert? Leider kann dieser Mann nicht mehr
abgeschoben werden, da er mittlerweile die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt.
***** 2012-09-30
RFS klagt Funktionäre der SPÖ wegen Verhetzung
Rudas, Konecny, Kräuter und Winkelbauer werden sich
wegen § 282 StGB und §283 StGB verantworten müssen
Am 18.9.2012 brachte der Ring freiheitlicher Studenten eine Sachverhaltsdarstellung auf
Verdacht der Verhetzung bei der Staatsanwaltschaft Wien ein. Wie schon vom RFS in
einer Aussendung vom 29. August diesen Jahres erläutert, veranstaltete die Parteiaka-
demie der SPÖ Wien, die „Wiener Parteischule“ eine sogenannte „Burschi-Safari“ durch
Wien um mit Gleichgesinnten im Rahmen einer besonderen Stadttour gegen Mitglieder
von schlagenden Verbindungen zu hetzen.
Da diese gleichzeitig Zwangsmitglieder der Österreichischen Hochschülerschaft sind,
forderte der Bundesobmann Alexander Schierhuber damals schon ein sofortiges Handeln
von ÖH-Spitzenfunktionären um deren Mitglieder zu schützen. Leider kam dieser Rückhalt
nicht.
„Da sich gezeigt hat, dass die ÖH einzelne Gruppen offen diskriminiert und offenkundig
im Stich lässt, war es klar, dass wir die Sache selbst in die Hand nehmen, und uns endlich
gegen die Hetze, die mittlerweile sogar von einer Regierungspartei betrieben wird,
wehren!“, so der Bundesobmann des Rings freiheitlicher Studenten, Alexander Schier-
huber, zu der aktuellen Situation.
Nachdem der RFS in einer erwähnten Aussendung auf die „SP-Großwildjagd“ aufmerksam
gemacht hat, änderten die Funktionäre der „Wiener Parteischule“ im Stillen den Termin
und die Anmeldung zu dieser Führung konnte nur noch über die Bundesgeschäftsstelle der
SPÖ durchgeführt werden.
Die Sachverhaltsdarstellung wurde gemeinsam mit dem Wiener Korporationsring (WKR)
eingebracht. Als Verdächtige dieser Sachverhaltsdarstellung werden unteranderem
Albrecht Konecny, Ernst Woller, Marianne Klicka, Dr. Michael Ludwig, Dr. Andreas Mailath-
Pokorny, Heinz Vettermann, Mag. Sonja Wehsely, Renate Winkelbauer, Mag. Laura Rudas
und Dr. Günther Kräuter, geführt.
„Die Funktionäre und Verantwortlichen der Wiener Parteischule und der Bundes-SPÖ
werden sich eingestehen müssen, dass sie ihre eigenen Werte, wie Toleranz und Gleich-
heit, verraten und für politisches Kleingeld verkauft haben. Jetzt werden die Gerichte ent-
scheiden wie weit Verhetzung und politische Verfolgung gehen darf!“, so Schierhuber
abschließend.
(RFS-Presseaussendung APA/OTS)
2012-09-19
Glücksspiel in Österreich: Ohne Korruption keine Konzession?
GASTAUTOREN – BEITRAG
Der „Rechtsstaat“ dient als Feigenblatt für mafiöse Strukturen, aber konsumenten-
schützender Wettbewerb wird gezielt sabotiert.
Die willigen Helfer und Helfershelfer dazu findet man offenbar doch recht leicht unter Politikern, bei Behörden und in der Verwaltung. Sogar die Justiz tut sich schwer den Verdacht zu entkräf- ten, dass gravierende Rechtsmängel, seltsame Verfahrenseinstellungen und auffällige Unter- lassungen doch nicht ganz zufällig passieren. Zum Beispiel österreichischen Lotterien: (Eigentümer: die Casinos Austria AG mit 68% und mit 32% die Lotto Toto Holding, welche wiederum zu 18,75% im Eigentum des ORF steht). Es fragt sich, wer für welche „Leistungen“ mit welchem „Resultat“ in Brüssel und Österreich wie viel Geld bezahlt hat? Ex-EU Parlamentsabgeordneter Strasser dazu, laut der Tageszeitung „Kurier“: „Die Lotterien, die zahlen mehr, die zahlen mehr (als Euro 100.000.-) Sie haben viel Geld, es war gutes Geld, und ich glaube, wir haben gute Arbeit geleistet. Sie mussten viel zahlen.“ Gab es da wieder eine hohe „Rechnung, für die bei den österr. Lotterien konkret schon wieder niemand verantwortlich war? Was war so viel Geld wert? Es gilt natürlich die Unschuldsver- mutung für alle Beteiligten. Zum Beispiel Landeskonzessionen Burgenland: Längst pfeifen es die Spatzen von den burgen- ländischen Dächern, dass die drei Glücksspielkonzessionen nur an Firmen im Dunstkreis eines Duzfreunds vieler burgenländischer Politiker gehen werden. Warum kümmert der sich nämlich schon länger aufopfernd um die Nachwuchsförderung in den für diese Politiker wichtigen Wahlsprengeln? Warum wurde schon letztes Jahr , mit geradezu hellseherischer Sicherheit, umfangreichin einschlägige Neu-, Aus- und Umbauten im Burgenland investiert? Beträchtliche Investitionen nur auf gut Glück, oder gab es längst illegale Absprachen und Zusagen? Zum Beispiel Finanz“polizei“: Diese wird im Glücksspielbereich regelmäßig per Weisung als Handlanger für höchst fragwürdige Marktmanipulationen missbraucht. Die Finanz“polizisten“ missachten dabei viel zu oft nicht nur die Rechtslage, sondern sie empören sich zusammen mit einzelnen Lobbyisten auch noch darüber, wenn sich die Opfer gegen die dokumentierten Rechtswidrigkeiten und protokollierten Falschaussagen zu wehren wagen. Warum werden Strafanzeigen gegen Finanz“polizisten“ immer wieder, teils mit einseitigen Interpretationen, so vorschnell von den Staatsanwaltschaften eingestellt? Warum ist man dortamts bei dbzgl. Rückfragen so überaus freundlich und nett, daß kaum jemand einen Fortsetzungsantrag stellt? Die Unschuldsvermutung gilt selbstverständlich auch für Staats- anwälte! DDr. Gerhard Grone
2012-09-15
Wieder Einbrüche und Schießerei am Grenzfluss March
Standardausrüstung der slowakischen Kriminellen:
Bolzenschneider, Brecheisen und Kalaschnikow
Es war wieder eine turbulente Woche für die Marchfischer zwischen Angern und
Dürnkrut. Vier Fischerhütten wurden erneut aufgebrochen und ausgeräumt. Zusätzlich
erfolgte gestern ein Polizeieinsatz im Gemeindegebiet Waidendorf, da direkt am slo-
wakischen Ufer der March (Entfernung ca. 50 Meter zum österreichischen Ufer)
wiederholt Schießübungen mit schweren vollautomatischen Schusswaffen durch-
geführt wurden. Die Schüsse aus den Maschinenpistolen (gegen 22:00 Uhr) waren
bis nach Dürnkrut hörbar.
Laut Polizei sind mindestens zwei Banden für die zahlreichen und nicht enden woll-
enden Einbrüche in die Fischerhütten verantwortlich. Eine davon wird von dem
amts- und polizeibekannten Juray JANOS, aus dem slowakischen Grenzdorf Suchohrad
angeführt.
Fotos: nordbahn.com
Die Suppe ist zu dünn
Während sich die Polizei ernsthaft bemüht einen EU-Haftbefehl für den slowakischen
Verbrecher ausgestellt zu bekommen, lacht sich JANOS ins Fäustchen. Denn die
Staatsanwaltschaft Korneuburg weigert sich diesen auszustellen, weil ihr die „Suppe
zu dünn ist.“ Offenbar reichen etliche Zeugenaussagen und zahlreiche Fotos nicht
für hinreichenden Tatverdacht aus. Vielleicht wird die Suppe erst dann dick genug
sein, wenn JANOS jemanden erschlägt. Ein derart kontraproduktives Verhalten wie
das der Staatsanwaltschaft Korneuburg sucht seinesgleichen.
Aber Juray JANOS genießt einen weiteren Vorteil. Ihm und seiner Bande stehen
nämlich für seine Raubzüge adäquates Werkzeug zur Verfügung. Von dem kann die
Polizei nur träumen. Im betroffenen Gebiet gibt es nicht einmal einen einzigen Ge-
ländewagen für die Exekutive, mit denen Straftäter verfolgt werden können. Die
Dienstwägen der Polizei sind Pkws der Marke VW-Touran (Krankenkassaausführung),
die im schwierigen Gelände hängen bleiben. Bei Regen ist es oft nicht einmal möglich
mit diesen Einsatzfahrzeugen zu einem Tatort zu gelangen.
Der nächste Fauxpas passierte beim zugesagten Polizeiboot. Dieses liegt zwar bereits
in Marchegg vor Anker, kann aber auf Grund seiner Beschaffenheit, die March beim
derzeit niedrigen Wasserstand nicht befahren.
Gerade dieser niedrige Wasserstand ermöglicht es aber, dass slowakische Kriminelle
ungehindert und ohne Probleme die March nach Österreich überqueren, um in der
Alpenrepublik auf Raubzüge zu gehen. Warum um alles in der Welt ist es nicht mög-
lich, der Exekutive eine Zille oder ein Schlauchboot mit dementsprechend motorisier-
ten Außenbordmotor für ihre Dienstausübung zur Verfügung zu stellen. Mit derartigen
Wasserfahrzeugen wäre es nämlich möglich, die March auch bei Niedrigwasser zu
befahren.
Nicht einmal Geld für eine standesgemäße Türklingel vorhanden
Abschließend wollen wir unserer Leserschaft noch eine Erstaunlichkeit (wenn auch nicht
lebenswichtig) demonstrieren. Am Polizeiposten in Angern an der March prangt nach-
folgende Türklingel.
Fotos: erstaunlich.at
Auf unsere Rückfrage, ob die Aufschrift „Gendarmerie“ möglicherweise nostalgische Gründe
hat, bekamen wir als Antwort, dass dem nicht so sei. Es ist nämlich nicht einmal so viel Geld
vorhanden, dass die Aufschrift auf „Polizei“ geändert wird.
Ziehen wir ein kleines Resümee. Kein Geländewagen für die Exekutive in einem Einsatzgebiet,
welches einen solchen erfordern würde. Kein geeignetes Boot zur Befahrung der March. Nicht
einmal eine standesgemäße Türklingel. Und das alles, weil kein Geld vorhanden ist.
Da fragen wir uns natürlich wie das sein kann. Wenn die Exekutive wegen Sparmaßnahmen
derart schlecht ausgerüstet und noch zusätzlich unterbesetzt ist, schlägt sich das naturgemäß
auf die Sicherheit in Österreich nieder. In der Region entlang des Grenzflusses March ist
dieser Sicherheitsdefizit bereits spürbar. Aber was soll´s , solange unverantwortliche öster-
reichische Politiker(innen) Milliarden Euro in die EU-Pleitestaaten überweisen.
***** 2012-07-29