Es wird aus vermeintlicher Anonymität heraus agiert
Neu am virtuellen Markt! Die Frage ist jedoch: „Wie lange?“
A) Sie haben kein gesetzlich vorgeschriebenes Impressum. Sollten sie doch eines haben ist
dieses so konstruiert, dass der/die Verantwortliche nicht oder nur sehr schwer ausfindig zu
machen ist. Meist wird eine anonyme Person/Gruppe oder eine nicht existierende Person
angeben.
B) Es wird meist absoluter Bullshit geschrieben. Da ist es direkt gut, dass es kein Geruchs-
Internet gibt, denn der Gestank wäre nicht auszuhalten. Hetzartikeln gegen politisch
Andersdenkende stehen an der Tagesordnung.
C ) Aus der vermeintlichen Anonymität heraus, schert man sich meist um keine Urheber-
rechte und schreckt auch nicht vor Verleumdungen oder übler Nachrede zurück.
D ) Sie lösen sich früher oder später in Luft auf. Meist ist der Anlass dafür, dass man sich
auf diesen abartigen Webseiten gegenseitig die Verantwortung zuschiebt, wenn ein
Verantwortlicher eruiert werden konnte. Klassisches Beispiel in jüngster Zeit war der
linkslinke Hetzblog „Heimat ohne Hass“, den es nun nicht mehr gibt.
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2015-12-08
Nicht alles glauben was einem erzählt wird
Es ist kaum zu glauben, mit welch erstaunlichen Methoden gewisse Firmen versuchen
im Internet Geschäfte zu machen. Eine befreundetes Unternehmen von uns, erhielt
nachfolgendes Mail.
Screen: erstaunlich.at
Da informiert also die Firma Web Optimierung die Firma Pendlerzimmer darüber, dass sich
deren Webseite außerhalb von den ersten 10 Suchergebnissen bei Google befindet, wenn
man sich beim Abrufversuch der wichtigsten Schlüsselwörter wie: „pendlerzimmer, ……“
bedient.
Für eine einmalige Gebühr von 160,- Euro (Bruttopreis) – die allerdings nur gilt nur bis zum
10.09.2014 galt – sei man bereit, die Position für die genannten Schlüsselwörter bis auf die
ersten zehn Suchergebnisse zu erhöhen. Nun ist man bei der Firma Pendlerzimmer auch
nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen und weiß sehr wohl um die Google-
Positionierung der Webseite www.pendlerzimmer.at Bescheid.
Auch wir haben die Probe aufs Exempel gemacht. Wir haben es gleich mit dem ersten und
wichtigsten Schlüsselwort (pendlerzimmer) versucht und siehe da, Google bringt die besagte
Webseite auf seiner Seite Nummer 1 und gleich an den ersten drei Positionen.
Screen: google.at
Da stellen wir uns die Frage, mit welcher Qualifikation die Firma Web Optimierung Analysen
von Webseiten durchführt und deren Betreiber Angebote zur Positionsverbesserung offeriert,
obwohl wie in diesem Fall, es keine bessere Positionierung geben kann.
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2014-09-18
Der Zensur Tür und Tor geöffnet

Der türkische Premier, Recep Erdogan, hat EU-Reife erlangt. Bevor sich unsere Leserschaft
nun die Frage stellt ob wir verrückt geworden sind, wollen wir unsere Aussage untermauern.
Bekannterweise ließ Erdogan „Twitter“ und nun auch „You Tube“ sperren. Dies geschah zwar
aus persönlichen Befindlichkeiten, aber ein jetzt gefälltes Urteil des EuGH bestätigt sein Vor-
gehen zumindest indirekt.
Gemäß eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes können nun Internetanbieter richterlich
gezwungen werden, Webseiten die „überwiegend“ Urheberrecht geschütztes Material illegal
anbieten, zu sperren. Wobei der Begriff „überwiegend“ nicht näher definiert wird. Damit
wurde die Büchse der Pandora geöffnet, denn dieses Urteil legt den Grundstein für Zensur.
Anstatt Urheberrecht-Streitigkeiten auf dem Rechtsweg auszutragen – was eigentlich der
normale Weg wäre – öffnen die Richter des EuGH mit ihrem Urteil, der Zensur im Internet
Tür und Tor. Heute sind es noch Webseiten die gegen das Urheberrecht verstoßen und
schon morgen vielleicht politisch oder anderweitig unliebsame Internetplattformen.
Also ist Recep Erdogan der EU nur einen kleinen Schritt voraus und hat – zumindest was
Zensur betrifft – bereits EU-Reife erlangt.
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2014-03-27
L E S E R B R I E F
Werte Redaktion
Ich bin ein treuer Leser eurer Webseite und stimme euch in vielen Dingen zu. Aber bei einem
kann ich euch nicht recht geben. Zwar seid ihr da nicht allein, andere Webseiten und Zeit-
ungen schreiben auch darüber. In Wien soll es angeblich zirka 125.000 Arbeitslose geben.
Meine Betonung liegt auf ARBEITSLOSE. Das sind für mich Menschen, die keine Arbeit finden.
Ich bin ein Gastwirt aus Wien Simmering. Ich betreibe mit meiner Frau ein kleines Wirtshaus.
Seid drei Monaten suche ich zwei Kellnerinnen oder Kellner in Vollzeit (40 Stunden/5Tage-
Woche). Ich habe schon in diversen Zeitungen inseriert und habe mich auch schon ans AMS
gewandt. Ich zahle 8,- Euro netto in der Stunde. Dazu gibt es noch eine Umsatzbeteiligung.
Daher heißt, dass der Monatsnettolohn knappe 1.400,- Euro (exkl. Umsatzbeteiligung) beträgt.
Was bis jetzt daher gekommen ist, lässt mich meine Haare raufen. Die Meisten die daher
kommen wollen nur einen Stempel fürs Arbeitsamt. Diese erklären mir nämlich beinhart ins
Gesicht, dass sie rund 850,- Euro monatlich Arbeitslosengeld bzw. Mindestsicherung kassieren
und für die Differenz von 550,- Euro sicher nicht arbeiten gehen werden.
Dann gibt es noch etliche, die nur geringfügig angemeldet sein wollen, weil sie ihr Arbeits-
losengeld nicht verlieren wollen. Dann gibt es noch die Unqualifizierten, die nicht einmal
einen Teller tragen können oder wollen. Nicht zu vergessen die Unverlässlichen, die kommen
und gehen wann sie wollen. Bis heute habe ich noch kein geeignetes bzw. arbeitswilliges
Personal gefunden.
Aber nicht nur mir ergeht es so. Wenn ich mir unzähligen Stellenangebote betreffend der
Gastronomie in diversen Zeitungen oder beim AMS ansehe frage ich mich, wie kann es
in Wien nur eine einzige Kellnerin oder einen einzigen Kellner gibt, der arbeitslos gemeldet
ist und Arbeitslosengeld erhält. Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich hier um
Arbeitsunwillige handelt. Ich kann zwar nicht für andere Branchen sprechen, aber ich
vermute sehr stark, dass es da nicht viel anders aussieht.
Mit freundlichen Grüßen
ein Gastwirt aus Simmering
2014-02-26
Auch in Österreich jährlich tausende Opfer
Wer im Internet surft kennt sie sicher, die Gratis-Angebote dubioser Webseiten. Da
wird mit marktschreierischen Sprüchen und dreisten Lügen zum Gratis-Download einge-
laden. Die Methoden der Abzocker sind mannigfaltig. Von der harmlos anmutenden
Meinungsumfrage bis hin zum „Gratulation, Sie haben gewonnen“ haben die Betrüger
alles im Angebot. Und ehe es sich der/die User(in) versieht, ist er/sie in eine Abo-Falle
getappt oder hat einen kostenpflichtigen Download getätigt.
Auch in Österreich werden jährlich tausende User(innen) zum Opfer der professionellen
Internetabzocker und deren Anwälte. In der Regel merkt der/die Anwender(in) erst
gar nicht, dass er/sie in eine Internetfalle getappt ist. Das wird meistens erst klar,
wenn das erste „Abmahnschreiben“ einlangt.
In Österreich haben sich zur Internetabzocke im Jahr 2011 32.700 Konsument(innen)
bei Arbeiterkammer und beim VKI beschwert. Dabei ging es um Abmahnungen und
urheberrechtliche Forderungen.
Millionenschwerer Industriezweig
Mittlerweile hat sich das betrügerische Geschäft zu einem millionenschweren Industrie-
zweig entwickelt. Die Betrüger bedienen sich dubioser Anwälte, die Abmahnungen in
folgenden Bereichen versenden: Abo-Fallen im Internet (Internetabzocke), behauptete
Urheberrechtsverletzungen beim so genannten Filesharing und Abmahnungen im Zu-
sammenhang mit „Cold Calling“.
Den Abmahnungen legen dubiose Rechtanwälte und/oder undurchsichtige Inkassobüros
nicht berechtigte Honorarnoten bei. Werden diese nicht bezahlt, folgen Droh- oder
Mahnschreiben. Konsumentenschützer raten derartige Schreiben nicht ernst zu nehmen
und den geforderten Betrag nicht zu bezahlen. Betrüger lassen es in der Regel nicht auf
einen Prozess ankommen, sondern versuchen mit ihrer Einschüchterungstaktik Gelder zu
lukrieren.
Im Nachbarstaat Deutschland ist der Internetbetrug bereits derart ausgeufert, sodass der
Rechtsstaat eingegriffen hat. Es gibt bereits zahlreiche Verfahren und Verurteilung gegen
Internetbetrüger und auch gegen deren Anwälte.
Einfachste Lösung wird ignoriert
Nun glaubt man den Stein der Weisen gefunden zu haben und will Internetnutzer(innen)
mit einem sogenannten „Bestätigungsbutton“ vor der Internetabzocke schützen. Die vor-
gesehene Buttonlösung, bei dem anfällige Kosten bereits vor Vertragsabschluss angezeigt
und extra bestätigt werden müssen, muss bis Mitte 2013 in den EU-Mitgliedsstaaten um-
gesetzt sein.
Wir können uns schon jetzt lebhaft vorstellen, wie Betrüger diese Buttonlösung austrick-
sen werden. Da wird es auf den Abzocker-Webseiten eine Option geben, die den/die
Internetuser(in) zur Bestätigung gemäß ihrer AGB auffordert. Veranschlagte Kosten
werden nach wie vor irgendwo kleingedruckt stehen.
Dabei wäre eine Lösung so simpel wie einfach. Bietet ein Webseitenbetreiber Leistungen
gegen Entgelt an, so ist er verpflichtet vom bestellenden Anwender eine E-Mailadresse
anzufordern. An diese hat er dann ein Anbot oder einen Vertrag zu senden, in dem die
Leistungen und deren Kosten angeführt sind. Der/die Kund(in) muss dann das E-Mail
mittels Antwort-Mail bestätigen. Somit ist eine Willensvereinbarung einwandfrei erkenn-
bar und der Internetabzocke ein Riegel vorgeschoben.
Aber offensichtlich ist man in den zuständigen EU-Gremien – die sich zwar mit Gurken-
krümmungen und anderen Schwachsinnigkeiten befassen – an dieser einfachen aber
recht sicheren Methode nicht interessiert. Daher wird die Internetabzocke den Betrügern
und ihren dubiosen Anwälten weiterhin gute Einnahmen garantieren.
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2012-04-21
Wellen bis nach Deutschland
Unsere Beiträge über die erstaunlichen Aktivitäten des WWF-Österreich, haben Wellen bis
nach Deutschland ausgelöst. Bei der Auswertung unserer Webstatistik, in der jede einzelne
Verlinkung registriert ist, haben wir festgestellt, dass zahlreiche deutsche Webseiten und
Foren auf unsere betreffenden WWF-Beiträge verlinkt haben.
Während sich der WWF-Österreich in vornehmes Schweigen hüllt und vermutlich darauf
hofft, dass Gras über unsere Aufdeckungen wächst, hat sich die Social Media Managerin
des WWF-Deutschland, Paula Hannemann, per Kommentar auf ERSTAUNLICH zu Wort
gemeldet.
WWF-Deutschland meldet sich zu Wort
Frau Hannemann lässt uns wissen dass es ihr weh tue, dass bei uns der Eindruck entstan-
den ist, dass der WWF eine geldgierige und verantwortungslose Organisation sei. Sie würde
auch gerne einige Dinge richtig stellen, dies sei jedoch aus der „Ferne“ schwierig. Ferner
bot sie uns an, Email Kontaktdaten auszutauschen, um Kritik und offene Fragen persönlich
klären zu können.
Da wir aber daran interessiert sind, dass unsere Leserschaft daran teilhaben kann, haben
wir Frau Hannemann angeboten, ihr per offenen Brief zu antworten. Sie hat dann die Mög-
lichkeit zu einer Stellungsnahme, die wir auf Wunsch selbstverständlich im Originaltext ver-
öffentlichen werden. Wir hoffen, dass die WWF-Mitarbeiterin von unserem Angebot Ge-
brauch machen wird.
Sehr geehrte Frau Hannemann!
Dieses Online-Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Erstaunlichkeiten und Dop-
pelmoral aus der österreichischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu berichten (siehe
Blattlinie). Das bedeutet aber nicht automatisch, dass erstaunliche Aktivitäten ungesetz-
lich wären. Es fallen auch Ereignisse darunter, die zwar auf gesetzlichen Bestimmungen
beruhen, aber mit normalen Rechtsempfinden und gesunden Hausverstand nicht nachvoll-
ziehbar sind.
Der WWF-Österreich ist ein Musterbeispiel an Doppelmoral. Wir denken nicht, dass diese
Natur- und Tierschutzorganisation verantwortungslos handelt, sondern im Rahmen des
Profitdenkens sicher alle gesetzlichen Vorgaben einhaltet. Allerdings besteht ein starkes
finanzielles Eigeninteresse, um Ihrem Ausdruck der „Geldgier“ eine korrekte Bezeich-
nung zu verleihen.
Die Politik in Österreich ist stark an der finanziellen Nutzung von Nationalparks interessiert
und macht aus diesem Interesse auch kein Hehl. Da finden wir es doch bedenklich, dass
sich der WWF-Österreich mit profitorientierten Politikern ins Bett legt und für diese als Fei-
genblatt fungiert.
Von einem betroffenen Personenkreis wurden wir ersucht, uns der Angelegenheit des ge-
planten 7. Nationalparks in Österreich anzunehmen. Wir haben sehr genau recheriert und
sind dabei auf wirklich Erstaunliches gestossen. Unter den folgend verlinkten Beiträgen,
können Sie die Ergebnisse unserer Recherchen nachlesen.
1)Nationalparks…. 2)WWF bläst….. 3)WWF bläst…TEIL2.. 4)WWF verhökert….
Erstaunlich fanden wir auch, dass der WWF-Österreich nach dem Erscheinen unserer Bei-
träge eine Umfrage in Auftrag gab und via Kronen Zeitung behauptete, dass 75 Prozent
der Bevölkerung für ein Schutzgebiet in der Region des angedachten Nationalparks sei.
Dieser Umfrage mit dem angeblich repräsentativen Ergebniss, haben wir einen eigenen
Beitrag gewidmet. Dieser ist unter diesem „Link“ nachlesbar.
Auch die örtliche Presse nahm dem WWF-Österreich seine Selbstbeweihräucherung nicht
ab und kritisierte die „repräsentative“ Umfrage heftigst.

Eine aktuelle Umfrage des WWF ergab: Ostösterreich sagt Ja zum Nationalpark March-
Thaya-Auen. Hermann Hansy, Geschäftsführer des Weinviertel Managements, stellt die
Ergebnisse in Frage…weiterlesen
Auch lassen diverse Äusserung von WWF-Mitarbeiter, wie zum Beispiel die von Frau Aich-
berger: „„Dass eine intakte Umwelt bei den Österreichern einen derart hohen Stellenwert
genießt, ist ein klarer Auftrag, Österreichs siebten Nationalpark in den March-Thaya-Auen
zu realisieren” den Schluss zu, dass sich der WWF-Österreich für eine politische Partei
oder für den Eigner von österreichischen Wäldern hält.
Es gibt von der österreichischen Bevölkerung keinen klaren Auftrag an Non-Profit-Organi-
sationen. Dafür ist die Politik und deren Vollzugsorgane zuständig. Und was die Wälder
betrifft, ist es ein absolutes „No-Go“, dass eine Natur- und Tierschutzorganisation, Eigen-
jagden unterhält, in denen Wildtiere abgeschossen werden. Dieses Verhalten des WWF
-Österreich hat bereits Politiker auf den Plan gerufen und diese werten so wie wir, dies
eindeutig als Doppelmoral.
So sieht die momentane Situation des WWF in Österreich aus. Auf Grund unserer Recher-
chen und der daraus resultierenden Beiträgen, hat bei Teilen der Bevölkerung in der be-
troffenen Region ein Umdenken eingesetzt, welches ihr bisheriges Verhältnis zum WWF-
Österreich betrifft.
Mit dem Verhalten welches der WWF-Österreich in Sachen Nationalpark an den Tag
legte, hat sich dieser unserer Meinung nach, sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert. Hier
wird einige Arbeit zur Schadensbegrenzung notwendig sein und vor allem wäre dieser
Natur-und Tierschutzorganisation mitzuteilen, welche Position sie tatsächlich in Österreich
innehaben.
Werte Frau Hannemann, möglicherweise wird dies Ihre Aufgabe sein. Eine Stellungsnah-
me Ihrerseits, werden wir gerne auf ERSTAUNLICH veröffentlichen. Bis dahin zeichnen
wir
mit freundlichen Grüßen
*****
2010-11-28
Scharfe Konkurrenz
Hatten Sexvideotheken- und Rotlichtlokal-Betreiber in früheren Zeiten für das Hardcore-
Angebot des Internets nur ein müdes Lächeln über, ist ihnen mittlerweile das Lachen ver-
gangen.
Heute werden im Netz immerhin rund 2.554,- Euro, pro Sekunde ausgegeben. Anbieter von
Pornofilmen und Sexwebcam-Betreibern im Internet, schmälern massiv die Umsätze der her-
kömmlichen Anbieter im Sexgeschäft.

Nicht, Sein oder Nichtsein, sondern Live oder Online ist hier die Frage.
Sonntag ist Porno-Tag
War bis jetzt immer der Sonntag der Tag des Herrn, ist dieser nun der beliebteste und um-
satzstärkste Tag für Online-Porno. Laut Online-MBA gibt es 24.644.172 Seiten mit porno-
grafischen Inhalt im Internet.
Das heißt dass insgesamt zwölf Prozent aller Webseiten im weltweiten Netz pornografisch
sind. Diese Daten werden auch von Quellen wie der Organisation SafeFamilies.org oder
der Coalition for Children and Families gestützt.
Astronomische Umsätze
Die Untersuchung bestätigt weiters, dass 35 Prozent aller Downloads und 8 Prozent aller
E-Mails pornografischer Natur sind. Der offiziell weltweit bekannte Umsatz mit Online-
Pornografie beträgt jährlich zirka 5 Mrd. Dollar.
Diesen Boom verdankt die Online-Pornoindustrie der Anonymität des Internets. Musste sich
der Porno-Konsument früher selbst bemühen um an einschlägige Videos oder Magazine zu
kommen, so wird ihm dies nun völlig anonym ins Haus geliefert.
Die Überraschung
Wie erwartet sind die meisten Konsumenten männlichen Geschlechts. 70 Prozent der 18- bis
24- Jährigen schauen sich regelmäßig jeden Monat Webseiten mit pornografischen Inhalt an.
Auch verwundert es kaum, dass in konservativen Staaten die meiste Online-Pornografie kon-
sumiert wird. Halten es die (Schein)heiligen ohnehin mit dem Motto „Wasser predigen und
Wein trinken“
Was allerdings erstaunt ist die Tatsache, dass jeder dritte Online-Pornokonsument weiblichen
Geschlechts ist. Allerdings sagt die Studie nichts über die Genres aus, welche sich das zarte
Geschlecht zu Gemüte führt.
*****
2010-06-04
Aktion Vorschlaghammer
Ein „Bravo“ den Fahndern des BKA die nun einen internationalen Internet-Kinderpornoring
zerschlagen haben. Wie wir erst kürzlich im Beitrag „Kinderporno“ vom 08.03.2009
berichtet haben, sind die „Konsumenten“ dieser perversen Webseiten in allen sozialen
Schichten vorhanden.
Alleine während der Überwachung der Webseite durch die Behörden, wurden 12 (!)
Millionen „Mausklicks“ von rund 145.000 „Kunden“ aus 170 Ländern registriert.
Bei dieser Aktion wurden in Österreich bei Hausdurchsuchungen 935 Verdächtige
ausgeforscht.
Alle soziale Schichten und Altersgruppen
Über 200 dieser Männer in verschiedenen Altersgruppen, hatten sich Bilder und Videos
heruntergeladen, an denen sie sich ergötzten und anschließend mit anderen Perverslingen
tauschten.
Laut Presseberichten befanden sich unter den „Konsumenten“ Akademiker, Politiker,
Beamte, Lehrer bishin zum normalen Arbeiter.
Einem wurde sogar nachgewiesen, ein eigenes Video gedreht zu haben, wobei seine
Tochter als Hauptdarstellerin herhalten mußte.
Die Webseite wurde vom Ausland aus gehackt, um an die Daten der „Konsumenten“
zu gelangen. Anschließend wurde diese Webseite rigoros überwacht bis der Zugriff
erfolgte.
In Österreich ist es leider auf Grund gesetzlicher Bestimmungen nicht möglich,
eine Webseite „legal“ zu hacken um an User und Hintermänner heranzukommen.
Anonyme Rechtsbrecher geniessen Schutz
Das der Schutz der Presse- und Meinungsfreiheit im Internet gesetzlich gewährleistet
wird, ist in Ordnung.
Was wir allerdings erstaunlich finden ist, dass Webseiten die eindeutig gegen bestehendes
Recht verstossen denselben Schutz geniessen.
Anonyme Rechtsbrecher im rechtsfreien Raum Internet
Jedes Printmedium würde in diesem Falle sofort beschlagnahmt und die Verantwortlichen
zur Rechenschaft gezogen werden.
Dringender Handlungsbedarf
Die Justiz in Österreich steht diesen anonymen Rechtsbrechern meist hilflos gegenüber.
Der Grund dafür, sind nicht angepasste Gesetze für diese „Neuzeit“. Man hat zwar ein
„Stalkergesetz“ kreiert, aber bei gesetzlichen Schritten gegen solche kriminellen Web-
seiten hinkt man hinterher.
Seitens der Politik sollte man sich ernsthaft überlegen, eine gesetzliche Möglichkeit
zu schaffen, dass Webseiten die eindeutig gegen österreichisches Recht verstossen und
anonym betrieben werden, diese von Spezialisten der Polizei gehackt werden dürfen.
Nachdem man die Gesetzesbrecher und Verantwortlichen ausgeforscht hat, müssten
diese Webseiten zerstört werden. Es ist höchste Zeit für diesen Schritt.
Stauni
2009-03-14