Bienenfreundlich oder Nazisymbol?
Stets versuchen zahlreiche linke Gruppierungen Glauben zu machen, dass die Kornblume bis heute ein Nazisymbol sei und von FPÖ-Politikern als Erkennungszeichen getragen wird. Wenn dem tatsächlich so ist stellt sich für uns die Frage, warum Greenpeace Österreich für diese Blume die Werbetrommel rührt?

Von Greenpeace kann wohl der linkeste Linke nicht behaupten, dass diese etwas mit Nazis am Hut hätten. Diese Organisation ist eher als politisch links einzustufen und beschäftigt sich mit dem Umweltschutz. Tja, damit dürfte wieder einmal ein Ammenmärchen, der ach so korrekten politischen Linken, aufgedeckt worden sein.
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2016-11-27
Wer über 35 Jahre alt ist, sollte das hier lesen
(Quelle: facebook.com – Account: Österreicher für Österreich)
Neulich an der Supermarktkasse machte mir die junge Kassiererin den Vorschlag, doch bitte
eigene Taschen mitzubringen, anstatt neue Plastiktüten zu kaufen. Ich erwiderte entschuldigend
„Wir hatten das mit dem ‚Umweltschutz‘ früher nicht so.“ Sie entgegnete mir „Sehen Sie, das ist
heute genau das Problem: Ihre Generation hat zu wenig zum Schutze der Umwelt und künftiger
Generationen getan!“ Sie hatte völlig recht damit. „Umweltschutz“ gab es damals zu „unserer“
Zeit nicht.
Aber was hatten wir dann? Nach einigem Sinnen und schwelgen in Erinnerungen an das, was
„unsere“ Zeit so bot, habe ich hier die Dinge, an die ich mich erinnern kann: Damals brachten
wir leere Milchflaschen, Bierflaschen, Colaflaschen und Selterflaschen als Pfandflaschen zurück.
Das Geschäft brachte die Flaschen zum Hersteller. Der hat sie gereinigt und sie desinfiziert,
damit sie mehrmals benutzt werden konnten. Die Flaschen wurden als richtig recycelt. Aber
„Umweltschutz“ gab es damals nicht.
Wir sind Treppen gelaufen, weil es nicht für jede einzelne Etage in jedem Bürogebäude und
Kaufhaus einen Aufzug oder Rolltreppen gab. Wir sind zum Supermarkt gelaufen, anstatt uns
in eine Maschine mit 300 PS zu setzen, um zwei Minuten Fußweg zu sparen. Aber die Verkäuf-
erin hatte recht: „Umweltschutz“ gab es zu unserer Zeit nicht.
Anstatt die Wegwerf-Variante zu kaufen, haben wir damals die Windeln gewaschen. Wir
haben Wäsche auf der Leine im Hof getrocknet, anstatt dafür eine energiefressende Apparatur
zu benutzen, die 230 Volt frisst – Windkraft und Solarenergie haben das für uns erledigt.
Kinder bekamen die Kleidung der älteren Geschwister, und nicht bei jeder Gelegenheit brand-
neue Klamotten. Aber sie hatte trotzdem recht: „Umweltschutz“ gab es damals einfach nicht.
Früher, zu „unserer Zeit“, gab es einen Fernseher oder ein Radio im Haus. Und nicht jeweils
beides in jedem Zimmer einschließlich der Toilette. Der Fernseher hatte das handliche Bild
einer Serviette und nicht die Größe von Manhattan. In der Küche haben wir mit der Hand
gerührt und gemischt, weil es dafür einfach keine elektrischen Geräte hatte. Zum Einpacken
von zerbrechlichen Geschenken haben wir alte Zeitungen zerknüllt und in das Paket getan,
und nicht diese Styro-Chips oder Blasenfolie. Zu „unserer Zeit“ haben wir fürs Rasenmähen
der 20 Quadratmeter hinter dem Haus keinen 10PS Motormäher angeworfen sondern einen
menschbetriebenen Handmäher benutzt. Das war dann auch gleichzeit Sport, für den wir
heute in ein Fitnesscenter laufen, wo wir auf elektrisch betriebenen Laufbändern joggen.
Und doch hatte die Kassiererin recht: „Umweltschutz“ hatten wir zu „unserer Zeit“ nicht.
Waren wir durstig, dann tranken wir Wasser aus dem Wasserhahn. Wir haben nicht für jeden
Schluck einen neuen Plastikbecher benutzt und das Wasser in Plastikflaschen aus dem Super-
markt geholt. Wir haben Füllfederhalter nachgefüllt und nicht gleich den ganzen Stift wegge-
worfen. Auch unsere Rasiermesserklingen haben wir getauscht, obwohl es doch viel einfacher
ist, gleich den ganzen Rasierer wegzuwerfen, bloß weil die Klinge stumpf geworden ist. Aber
„Umweltschutz“ hatten wir nicht.
Damals nahmen Leute den Bus und Kinder fuhren mit dem Fahrrad zur Schule (oder sie gingen
zu Fuß) anstatt ihre Mütter in einen 24-Stunden Taxi-Service zu verwandeln. Wir hatten in
jedem Raum eine Steckdose. EINE. Und nicht gleich eine ganze Batterie davon, um elektrischen
Schnickschnack im Dutzend zu betreiben. Und wir brauchten auch kein computerisiertes Spiel-
zeug, was seine Signale 20.000km ins All sendet, nur um herauszufinden, wo der nächste
Pizzaladen ist.
Aber ist es nicht traurig, dass die junge Generation herumlamentiert, wie verschwenderisch wir
mit unseren Ressourcen umgegangen sind, weil wir damals keinen „Umweltschutz“ hatten?
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2013-11-17
Industrie schafft Arbeitsplätze, nicht Kyoto
Die Klima- und Energiepolitik der Europäischen Union führt zum Verlust von Arbeitsplätzen.
Besonders in der Grundstoffindustrie müssen CO2-Zertifikate gekauft werden. Geld das für
Investitionen in Arbeitsplätze, neue Technologien und Wettbewerbsfähigkeit fehlt. Menschen
sind wichtiger als der Handel mit Zertifikaten. Arbeitsplätze und soziale Sicherheit sind
wichtiger als Kyoto und Brüssel.
Besonders Oberösterreich ist ein industrialisiertes Bundesland. Doch Brüssel, EU und Grünen
scheint das ein Dorn im Auge zu sein. Ständig neue und steigende Auflagen kosten Geld,
das für die Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen fehlt.
Dazu der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und stellvertretende Landesparteiobmann der
FPÖ Oberösterreich: „Ich möchte, dass Oberösterreich nicht nur ein Industriebundesland ist,
sondern auch wieder ein Bundesland der Arbeitsplätze und des Wachstums wird.“
Dass etwa die VOEST ihre Kapazitäten in den USA und nicht in Österreich erweitert, ist
ein Alarmsignal. Auch die Vorgänge im Steyrer MAN-Werk untermauern, dass die Arbeiter
die Leidtragenden des Klimawahnes sind. Die Aktionäre verzichten nicht auf ihre Dividenden.
Der Windmühlenkampf gegen CO2 und Klimawandel wird auf dem Rücken der Arbeiterschaft
aufgetragen. Arbeitszeitflexibilisierung und Lohnkürzungen sind Realität oder stehen vieler-
orts ins Haus. Wo bleibt hier die SPÖ, die angeblich um jeden Arbeitsplatz kämpft bzw.
kämpfen will?
Die FPÖ fordert den sofortigen Austritt aus dem Abkommen von Kyoto. Die voranschreitende
De-Industrialisierung muss einer Re-Industrialisierung weichen. „Hochöfen schaffen Arbeits-
plätze, nicht Windräder“, fasst Deimek pointiert zusammen. „Umweltschutz sei ein freiheit-
liches Kernanliegen, aber Klimawahn drängt Menschen in den sozialen Abstieg und unser
Land in den wirtschaftlichen Dornröschenschlaf“, so Deimek abschließend.
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2013-09-21
LESERBRIEF
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion!
Ich weiß mir nun keinen Rat mehr, und möchte Ihnen – am symbolträchtigen Nationalfeiertag –
den Schriftverkehr mit unserer ÖVP-Bürgermeisterin zur Information übermitteln, da meiner
Meinung nach dieses Verhalten einer Bürgermeisterin gegenüber einem Gemeindebürger nicht
in Ordnung ist.
Ich möchte den u.a. Sachverhalt jedoch Ihrer persönlichen Beurteilung überlassen, und würde
mich über Ihre Einschätzung und gegebenenfalls über Ihre Hilfe sehr freuen.
Zu meiner Person möchte ich noch anführen, dass ich 5 Jahre lang Benefizveranstaltungen
(Charity-Gala und Prominentenweinkost) für verschiedene Behindertenorganisationen (2x
Licht ins Dunkel, österreichische Kinderkrebshilfe, österreichischer Blindenverband, Behinder-
tenorchester No Problem Orchestra) durchgeführt habe.
Weiters zeige ich Missstände in meiner Heimatgemeinde auf, um sie einer Sanierung zuzu-
führen und setze mich auch genauso selbstlos für „Minderprivilegierte“ ein, um auch deren
Bedürfnisse umzusetzen. So habe ich z. B. auch für einen Behindertenparkplatz beim Kinder-
garten gesorgt, der trotz Bedarf vorher leider nicht vorhanden war, und weiters habe ich mich
auch wegen der vorhandenen Gefahren für Schüler und Jugendliche im Straßenverkehr für die
Realisierung von Schülerschutzeinrichtungen im Verkehrsbereich erfolgreich eingesetzt, so
wie es mir letztlich auch gelungen ist, in meiner Siedlung in einer jahrelang oft rechtswidrig
beidseitig verparkten Gemeindestrasse endlich erfolgreich ein einseitiges Halte- und Parkver-
bot zu erwirken, worüber viele Gemeindebürger aufgrund der jahrelangen Behinderungen
natürlich sehr erfreut waren.
Genauso wie ich auch einen lange ungesicherten> Straßenschaden so lange reklamiert habe,
bis dieser endlich gesichert und saniert wurde, damit es zu keinen größeren Personen- und/
oder Sachschäden mehr kommen konnte.
Und da mir auch der Schutz meiner Heimat und der Umweltschutz sehr am> Herzen liegen,
habe ich mich im letzten Jahr in unserer Bürgerinitiative gegen Schiefergas-Fracking
http://www.weinviertelstattgasviertel.at/ engagiert.
Dies alles mache ich selbstverständlich nebenberuflich und unentgeltlich und stelle dafür
nicht nur meine Freizeit sondern auch noch meine persönlichen und materiellen und finanz-
iellen Ressourcen zur Verfügung.
Es ist nicht meine Aufgabe , ich bin auch kein Kommunalpolitiker, und engagiere mich auch
nicht in der Hoffnung auf „Dankesbezeugungen“ oder aus persönlicher Geltungssucht, und
gerade deshalb ist die Reaktion unserer ÖVP-Bürgermeisterin auf das selbstlose Engage-
ment eines Gemeindebürgers schon sehr befremdlich.
Wie schon nachweislich bei meinen früheren Anfragen (z. B. bezüglich der o.a. Verkehrs-
angelegenheiten oder wegen meiner diversen Anfragen als Mitglied der Bürgerinitiative) kam
es auch bezüglich meiner jüngsten Anfrage wegen einer Hundezone in Poysdorf zu der leider
schon „normalen“ reflexartigen und äußerst kurz gehaltenen Ablehnung (siehe unten), ohne
sich auch nur im Geringsten mit dem Thema näher auseinander zu setzen, oder gar einen
Bedarf zu evaluieren bzw. die betroffenen Hundebesitzer zu befragen.
Werter Herr Kleibl!
In Poysdorf gibt es keine Hundezone, und es steht auch keine in Planung, weil es derzeit
weit wichtigere Projekte gibt.
Mit freundlichen Grüßen Gertrude Riegelhofer
Nun komme ich zu den diesbezüglichen Fakten:
In Poysdorf dreht sich derzeit alles um die NÖ Landesausstellung. Ich möchte diese hier gar
nicht bewerten, obwohl in Anbetracht der derzeitigen Verkehrsverhältnisse in Poysdorf und
ohne vorherige Fertigstellung der Autobahn A5, in Verbindung mit den zu erwartenden
zusätzlichen Besucherströmen anlässlich der NÖ Landesausstellung, machen die zu erwarten-
den Verkehrsverhältnisse vielen Menschen in und um Poysdorf schon jetzt große Sorgen, was
das Gelingen der NÖ Landesausstellung anbelangt bzw. fürchtet man auch kontraproduktive
Auswirkungen sowohl für die Bewohner als auch für die Besucher.
Die Kosten der Landesausstellung unterteilen sich auf Baukosten bzw. Infrastrukturkosten und
betragen € 4,4 Mio. bzw. € 1,2 Mio. laut Kostenschätzungen. Aber trotzdem gibt es auch
weiterhin andere Probleme, welche auch für die Menschen trotzdem wichtig sind, wie z. B.
eine Hundezone, weil sich ja die Welt auch trotz der NÖ Landesausstellung weiter dreht UND
auch das Leben der Hunde mit allen ihren normalen Bedürfnissen weiter geht.
Und wenn es derzeit auch ein Großprojekt gibt, dann sollten doch auch trotzdem die „nor-
malen“ Projekte nicht gänzlich auf der Strecke bleiben. Immerhin kassiert die Stadtgemeinde
Poysdorf von den Besitzern der aktuell angemeldeten 446 Hunde jährlich über € 11.000,– an
Hundesteuer.
Diese Hundesteuer wird zum überwiegenden Großteil jedoch irgendwo im Gemeindebudget
verwendet, und kommt nur sehr minimal den Hunden zugute. Meine diesbezüglichen Anfrag-
en blieben leider – trotz mehrerer Urgenzen – bisher unbeantwortet. (Vielleicht weil man in
einen Argumentationsnotstand kommt und weil es eben keine entsprechenden Gemeindeauf-
wendungen für die Hunde gibt??) Als Hundebesitzer weiß ich nur von ein paar Hundekot-
ständern mit Hundekotsackerln (welche aber leider oft leer sind) als tatsächliche „Aufwend-
ungen“ der Gemeinde für die Hunde.
Wie aus meinem e-mail Schriftverkehr mit unserer Bürgermeisterin ersichtlich ist, gibt es
keine haltbare Begründung gegen eine Hundezone, deren Verordnung sicherlich auch keine
„Unsummen“ verschlingen würde. Es liegt einzig und allein am Umsetzungswillen und ob
man endlich auch einmal etwas für die Hundebesitzer und die Hunde tun will oder nicht.
Der Bedarf wäre bei 446 Hunden jedenfalls mit Sicherheit gegeben.
Was mich auch noch sehr erschüttert, ist der Umgang mit mir als Gemeindebürger, der sich
für die Allgemeinheit einsetzt, und dadurch möglicher weise „unbequem“ geworden ist. Ich
kenne keinen anderen Fall, bei dem ein Gemeindebürger immer wieder um Antworten „bet-
teln“ muss und ich fühle mich ehrlich gesagt durch dieses Verhalten schon sehr diskrimi-
niert.
Man wird „von oben herab“ behandelt, wenn man sich als „unbequemer Querulant außer-
halb der gewünschten Norm“ bewegt UND reflexartig werden alle Eingaben und Anträge
kurz und bündig abgelehnt, auch wenn sie dann bei der mir eigenen Beharrlichkeit doch
realisiert werden müssen, weil dies gesetzlich so vorgeschrieben ist. Aber muss es wirklich
immer erst so weit kommen??
Kann man als KommunalpolitikerIn nicht auch offen und gleich berechtigt mit den Sorgen,
Nöten und Wünschen der Gemeindebürger umgehen?? Oder sind hier gar persönliche Motive
ausschlaggebend?? Sollte man sich als KommunalpolitikerIn nicht auch darüber freuen,
wenn sich ein Gemeindebürger derart engagiert einbringt??
Ob unsere Frau Bürgermeisterin mit ihrem Amt überfordert ist, möchte ich hier gar nicht be-
urteilen, obwohl sie das von sich aus – freiwillig und unaufgefordert – in einem persönlichen
Gespräch in einer anderen Angelegenheit vor insgesamt 5 Personen von sich gegeben hat.
Sollte es wirklich so sein, dann müsste man dies alleine schon aus Rücksicht auf die ganze
Gemeinde wegen der Wichtigkeit dieses Amtes persönlich hinterfragen und bei Bedarf die
entsprechenden persönlichen Schlüsse oder Konsequenzen daraus ziehen.
Abschließend fällt mir noch folgendes ein:
Vor Jahren stand beim Familienanwesen der Bürgermeisterin oft das Tor offen, wodurch der
damalige Haushund ungestört entlaufen und im Ortsgebiet herum streunen konnte, obwohl
es damals auch schon entsprechende gesetzliche Vorschriften für Hundehalter gab. In der
Nähe befindet sich auch eine Hauptschule und Schüler wechselten oft die Straßenseite,
wenn der Hund beim offenen Tor stand oder sich auf der Straße befand. Beim Herum-
streunen kam der unbeaufsichtigte Hund auch nachweislich bis in unsere Siedlung. Schon
damals fragte man sich, ob die Gesetze für Hundehalter nicht für alle Menschen gleich
gelten.
Und jetzt sind die Hundebesitzer – mangels einer Hundezone – gezwungen immer angeleint
ihre Hunde aus zu führen, obwohl diese dann ihre natürlichen Triebe (spielen, laufen und
herum tollen) einfach nicht ausleben können, und damit auch die Hundebesitzer nicht in die
Gefahr einer eventuellen Gesetzesübertretung kommen, bzw. dass es zu keinen Problemen
bzw. Interessenskonflikten mit der Jägerschaft oder Nicht-Hundebesitzern kommt.
Die Verordnung einer Hundezone wäre natürlich auch deshalb so wichtig, da es sich um
Lebewesen und keine Sachgüter handelt, welche davon betroffen sind und wir ja alle Inter-
esse an einem friedvollen und harmonischen Zusammenleben haben und das sollten auch
alle (Kommunal)Politiker so sehen, und dies sollte auch jederzeit und nach Kräften gefördert
werden, auch wenn das Problem aus einer subjektiven Sicht noch so klein und unbedeutend
erscheinen mag und um dadurch auch der allgemeinen Politik(er)verdrossenheit entgegen
zu wirken.
Mit freundlichen Grüßen
Johann Kleibl
A-2170 Poysdorf
2012-10-26
Steht bereits jahrelang zum Verkauf
In Bruck an der Leitha wird seit Jahren ein Grundstück zum Verkauf angeboten. Auf diesem
befand sich früher eine Tankstelle. Möglicherweise konnte der Betreiber dieser Tankstelle, die
strengen Auflagen zum Schutz der Umwelt nicht mehr einhalten und ließ das Objekt auf. Für
diese Vermutung würde auch sprechen, dass sich bis dato kein neuer Tankstellenbetreiber
mehr gefunden haben dürfte.
Aber sei wie es sei, dass besagte Grundstück steht seit einigen Jahren zum Verkauf. Die da-
rauf befindlichen Baulichkeiten (ehemaliges Kaffeehaus, Waschstraße und Flugdach) sind in
keinem optimalen Zustand mehr und müssen vermutlich abgerissen werden. Dies dürfte auch
dem Grundstücksverkäufer bekannt sein – und so bietet dieser nur das Grundstück zum Ver-
kauf an.
Fotos: © erstaunlich.at
{besps}tsb{/besps}
Wie bereits erwähnt, wird für das obige Grundstück bereits seit mehreren Jahren ein Käufer
gesucht. Zwischenzeitlich waren die Angebotstafeln für kurze Zeit verschwunden und so
dachten wir, dass es bereits einen Besitzerwechsel gegeben hat. Doch weit gefehlt, vor
einigen Tagen wurden diese Tafeln wieder aufgestellt.
Dies erweckte unsere Neugier und deshalb begannen wir zu recherchieren. Besitzerin des
besagten Grundstücks – mit einem Gesamtausmaß von 3.235 m2 – ist die OMV.
Industriegrundstücke werden in Bruck/Leitha um und bis zu 35,- Euro (netto) pro Quadrat-
meter gehandelt, wobei sich dieser Betrag bereits an der oberen Preisgrenze befindet. Zu
Vergleichszwecken haben wir uns zwei Angebote eines renommierten Brucker Immobilien-
händlers herausgesucht. Diese entsprechen in etwa dem gleichen Standard wie das Grund-
stück der OMV.
Screen: willhaben.at
Unrealistische Preisvorstellung oder Scheinangebot?
Als wir uns beim Makler des OMV-Grundstückes erkundigten, was der Preis für das angebot-
enen Objekt sei, fielen wir aus allen Wolken. Für dieses wird nämlich sage und schreibe
270.000,- Euro (netto) verlangt. Das ist fast das Dreifache vom ortsüblichen Grundstückspreis.
Dabei sind die Abrisskosten für die auf dem Grundstück befindlichen Baulichkeiten noch nicht
berücksichtigt. Damit ist für uns klar, warum sich für dieses Objekt noch kein Käufer gefunden
hat.
Nun gehen wir davon aus, dass sich in der Immobilienverwaltung der OMV fachkundiges
Personal befindet, das sehr wohl über den Preisspiegel für Grundstücke in Bruck/Leitha ausreich-
end informiert ist. Daher stellt sich für uns die Frage, warum hier eine Fantasiesumme verlangt
wird. Könnte es sein, dass die OMV dieses Grundstück gar nicht verkaufen will? Wenn dem tat-
sächlich so ist fragen wir uns, ob dies nur ein reines Scheinangebot ist und welchen Zweck die
halbstaatliche Mineralölfirma damit verfolgt.
*****
2012-09-30
Cyberweiber rechnet mit den Grünen und mit Eva Hauk ab
Der schreckliche Auffahrunfall von vorgestern, rief uns wieder die Grüne Eva Hauk in
Erinnerung, da sowohl der Unfallhergang als auch der Gemeindebezirk in dem sich der Unfall
ereignete übereinstimmte.
Screen: diepresse.com
Während beim vorgestrigen Unfall kein Alkohol im Spiel war sondern ein Herzversagen des
Lenkers vermutet wird, sah es bei der nunmehrigen Ex-Verkehrssprecherin der Grünen schon
etwas anders aus. Diese fuhr volltrunken mit ihrem Auto auf einen vor ihr verkehrsbedingt
anhaltenden Pkw auf. In ihrem Pkw befand sich sogar noch eine leere Wodkaflasche ohne
Verschluss. Auf dem nachfolgenden Foto ist diese trotz Spiegelung der Seitenscheibe deutlich
zu erkennen.
Foto: © Werner Hammer
Wir stellten neuerliche Recherchen an und stießen auf einen Beitrag auf der Webseite
„ceiberweiber.at“. Obwohl der genannte Blog politisch schwer links orientiert ist, rechnet
dort die Autorin mit Eva Hauk und den Grünen ab. Hier der LINK zu diesem wirklich interes-
santen Beitrag.
Aber auch das war uns noch zu wenig und wir recherchierten weiter. Und da das Leben oft
aus Zufällen besteht, wurde uns ein solcher zuteil. Ein ERSTAUNLICH-Leser ließ uns ein
Mail, einer ehemaligen hochrangigen Grünpolitikerin und nunmehrigen Journalisten zukom-
men.
E-Mail einer ehemaligen hochrangigen Grünpolitikerin
Sehr geehrter Herr XXXXX,
ich bin Journalistin und war bei den Grünen, habe auch deshalb etwas über den Unfall ge-
schrieben:
Ich finde die Reaktionen der Grünen in höchstem Maß verlogen, denn alle, die Eva Hauk
kennen, wissen von ihrem „Problem“. Ich hatte erstmals 1988 mit ihr zu tun, im Bundes-
vorstand der Grünen – bei der ersten Klausur des Gremiums wunderte ich mich und dann
erklärten mir andere, dass die Eva eben dieses „Problem“ habe.
Sie war immer extrem unsicher und hat besonders alle Frauen als „Konkurrenz“ betrachtet
– ich war jedoch bei den Grünen, um Politik zu machen (genauer gesagt kam ich von der
Alternativen Liste und wehrte mich gegen die „Machtübernahme“ Roter in den Grünen).
Ich musste nachrechnen, aber ich bin heute ein bisschen älter als Hauk damals war – und
kann nach wie vor nicht nachvollziehen, wie man so unsicher sein kann als Frau. 1992 war
eine Szene, die an die Ausfälle erinnert, die Hauk beim Unfall und danach hatte – sie
schmiss mit absurden Anschuldigungen an andere um sich und landete dann in Kalksburg,
wo ich sie auch besuchte.
Ich deute in meinem Artikel nur an, dass es das Problem immer gab – ich will nicht auf
Kosten einer Süchtigen „triumphieren“. Allerdings bin ich über manche Reaktionen von
Usern etwa beim Standard entsetzt und verstehe nicht, warum manche unterschlagen,
dass Frau Hammer verletzt wurde.
Wären die Grünen so moralisch, wie sie sich darstellen, hätte man u.a. Frau Hauk schon
lange vor die Alternative stellen müssen „entweder du hast Funktionen bei uns ODER du
machst so weiter“. Letztlich sind aber solche Personen auch leicht zu beeinflussen und
daher Machtspielchen nicht im Weg.
Mich haben die Wiener Grünen übrigens ohne Ausschlussverfahren ausgeschlossen – wohl
wegen Nüchternheit und Intelligenz…
Mit freundlichen Grüßen
XXXX XXXXXX
Wer „Grün“ wählt wird in „Tiefrot“ aufwachen
Da staunen wir aber, taten doch die Grünen so, als ob sie vom Problem der Eva Hauk nichts
wüssten. Aus dem Mail geht auch schön hervor mit welch politisch orientierten Personen die
Grünen besetzt sind. Es sind ganz augenscheinlich Personen mit Gedankengut in kommunis-
tischer Richtung, die sich das grüne Deckmäntelchen des Umweltschutzes umhängen.
Beobachtet man die Politik des Drüberfahrens über das Volk von Maria Vassilakou und ihre
Aussagen – die u.a. auch von Personen wie Glawischnig, Ellensohn etc. getätigt werden –
kommen die kommunistischen Tendenzen klar zu Vorschein. Also sollten sich jene Wähler-
(innen) die „Grün“ wählen im Klaren sein, wenn sie ihr Kreuzchen bei den Grünen setzen,
dass sie einer Partei mit kommunistischer Ausrichtung ihre Stimme geben.
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2012-07-13
Einige Worte aus dem Schwarzbuch-WWF
Herzzerreißende Werbeplakate mit traurigen Elefanten, Tiger-Projektionen an Wolken-
kratzern oder Werbespots über hungernde Orang-Utans – der WWF weiß sich zu vermark-
ten. Das Ergebnis: jährlich etwa 500 Millionen Euro Spendengelder.
Wilfried Huismann dringt in das Herz des WWF ein – und stößt auf ein Netzwerk von
Industriebossen, Ölmagnaten, Bankiers, Diktatoren und Großwildjägern. Die Vorzeige-
Organisation ist kein blütenreines Unternehmen. Sie kooperiert mit den größten Umwelt-
sündern des Planeten und ist mitverantwortlich für die Umsiedlung von Ureinwohnern.
Foto: © erstaunlich.at
WWF holte sich eine Abfuhr
Bislang versuchte der WWF vergeblich das Enthüllungs-Buch „Schwarzbuch-WWF“ von
Winfried Huismanns verbieten zu lassen. Der WWF holte sich am 15.06.12 beim Kölner
Landgericht eine Abfuhr, denn dieses entschied: Das Buch bleibt weiterhin lieferbar und
darf uneingeschränkt verkauft werden.
Einziger Wermutstropfen dabei ist, dass eine Passage aus dem Buch entfernt werden muss.
Allerdings braucht dies erst in einer Nachauflage geschehen. Doch der WWF will nicht auf-
geben und so ist der nächste Verhandlungstag für den 20. Juli 2012 anberaumt. Sollten sich
die Parteien bis dahin nicht einig werden, so wird das Gericht an diesem Tag ein Urteil fäl-
len.
Offenbar ist ein Buch noch immer effektiver als das Internet. Denn da wurden die Geschäfte
des WWF bereits zum großen Teil aufgedeckt und verbreitet. Auch wir haben unser
bescheidenes Scherzlein dazu beigetragen (siehe WWF-TRAILER) und wurden schon mit
einer Klagedrohung bedacht. Allerdings warten wir noch bis dato auf die angekündigte
Klage.
WWF-Spenden in Gefahr?
Aber warum geht der WWF so rigoros gegen das Buch vor? Vermutlich liegt es daran, dass
die potentiellen Spender(innen) dieser selbsternannten Tier- und Naturschutzorganisation
der älteren Generation angehören und diese keine eifrigen Internet-Surfer(innen) sind.
Also sollten aus diesem Spender(innen)-Kreis so wenig wie möglich Personen dieses Buch
lesen, um einen Rückgang der Spenden zu verhindern.
Auch wir haben uns dieses Buch besorgt. Es ist flüssig geschrieben, leicht begreifbar ver-
fasst und fördert Erstaunliches zu Tage. Wir können nur jedermann(frau) empfehlen, sich
dieses Buch zu kaufen, bevor diese ihre nächste Spende an den WWF zu überweisen beab-
sichtigen. Allerdings könnte dann für den WWF ein negativer Effekt eintreten. Nämlich
jener, dass der Spenden-Erlagschein seinen Weg in den Papierkorb findet. Der gut recher-
chierten Inhalt des Buches wird vermutlich dem Unbedarften die Augen öffnen, was und
wer der WWF eigentlich ist.
Das Buch ist im Fachhandel und über das Internet erhältlich. Buchtitel: „SCHWARZBUCH
WWF“. Autor: Wilfried Huismann. Verlag: Gütersloher Verlagshaus. Preis: 20,60 Euro
*****
2012-06-24
FPÖ-Politiker will March schiffbar machen
Die Schnapsidee von Stefan Nikl, Bezirksobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, die March
für die Schifffahrt auszubauen, darf getrost als ökologischer Wahnsinn bezeichnet werden. In
einem Gespräch mit einem NÖN-Reporter schilderte er seine Intentionen: „Wir brauchen
einen europäischen Kanalverkehr auf der March, dadurch würden wir den Schwerverkehr von
der Straße wegbekommen. Die March gehört ausgebaggert, damit sie tiefer wird und eine
durchgehende Rinne entsteht, die von Schiffen befahren werden kann.“
Kluger Weise winkte die oberste Schifffahrtsbehörde sofort ab. Reinhard Vorderwinkler von
der dieser Behörde: „Die March ist schwer in ökologischer Hand. Aus Umweltschutzgründen
gibt es auch eine entsprechende Verordnung, die die Schifffahrt hier untersagt.“
Foto: © nordbahn.com
Nach dem Willen von Nikl sollen hier Lastenschiffe verkehren!
Protest auch vom WWF
Wir wissen nicht welcher Teufel hier Stefan Nikl geritten hat um zur Erkenntnis zu gelangen,
ein ökologisches Juwel, wie es kaum noch in Europa zu finden ist, zerstören zu wollen. Wenn
er den Schwerverkehr von der Straße wegbekommen will, steht ihm nahe gelegene Nordbahn
zur Verfügung. Diese ist ohnehin nicht ausgelastet und könnte durchaus noch Kapazitäten auf-
nehmen. Die ÖBB wäre einem lukrativen Zusatzgeschäft sicher nicht abgeneigt.
Auch der WWF, vertreten durch ihren Sprecher Gerhard Egger, protestierte auf das Schärfste.
Allerdings vermuten wir bei dieser Natur- und Tierschutzorganisation, nebst dem Schutz dieses
Naturparadieses auch einen ökonomischen Grund. Ein Schiffsverkehr mit Lastenschiffe würde
vermutlich das betuchte Jagdklientel aus den -an den Marchufern gelegenen- Eigenjagden des
WWFs vertreiben. Damit würde dem WWF ein finanzieller Schaden entstehen.
Apropos WWF, seine Exzellenz der Großwildjäger und Elefantenmörder, Juan Carlos, ist nach
wie vor Ehrenpräsident der spanischen Sektion dieser Natur- und Tierschutzorganisation. Wir
wollen dies unserer Leserschaft in Erinnerung rufen, sodass sich diese einige Gedanken macht,
wenn der nächste Spenden-Erlagschein des WWFs in den Hausbriefkasten flattert.
Sicherheitskompetenz wäre angesagt
Aber zurück zum Thema „Grenzfluss March“. Wenn sich Stefan Nikl schon der March an-
nehmen will, hätten wir eine Aufgabe für ihn, die in vermutlich einen erheblichen Zeitraum
in Anspruch nehmen wird. Wie wir schon mehrmals berichteten, ist es bereits an der Tages-
ordnung, dass an der March gelegene Fischerhütten aufgebrochen und ausgeräumt werden.
Auf der Webseite „nordbahn.com“ finden sich ausführliche Beiträge darüber.
Also Herr S. Nikl, wenn Sie die Langeweile plagt, dann unternehmen Sie doch etwas für die
Sicherheit der in Österreich lebenden Bevölkerung. Egal ob es sich um Einbrüche in Ein-
familienhäuser in den Ortschaften entlang der March oder Fischerhütten handelt. Hier wäre
jedenfalls Einsatzbereitschaft und politische Intervention dringend notwendig.
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2012-05-23
Umweltfreundlichkeit wird in Bruck/Leitha bestraft
So ein Elektroauto ist eine feine Sache. Umweltfreundlich, geräuscharm und in der Erhaltung
(Treibstoff) kostengünstig. Einziger Wermutstropfen ist die lange Tankdauer. Ein Elektroauto
kann eben nicht wie ein Benzin- oder Dieselfahrzeug innerhalb von 10 Minuten betankt wer-
den.
Unter Umständen kann ein Tankvorgang sogar mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Wem jedoch der „Saft“ ausgeht, hat bei sogenannten „Stromzapfsäulen“ die Möglichkeit
eine Schnellaufladung vorzunehmen, die allerdings auch eine etwas längere Zeitdauer in
Anspruch nimmt.
An und für sich sollten Besitzer von Elektroautos einen Bonus erhalten, da sie mit ihren
Fahrzeugen die Umwelt schonen. Nicht so in Bruck an der Leitha (Niederösterreich). Dort
werden die umweltfreundlichen Zeitgenoss(innen) sogar extra zur Kassa gebeten.
Wieso werden Sie sich fragen. Der niederösterreichische Energieversorger EVN, stellte am
Brucker Hauptplatz eine Elektro-Tankstelle – bestehend aus einer Zapfsäule – auf. Dort
haben die Besitzer von Elektroautos die Möglichkeit ihre Fahrzeuge mit Strom aufzutanken.
Foto: © erstaunlich.at
Elektro-Tankstelle am Hauptplatz in Bruck/Leitha
So weit, so nicht gut. Warum? Weil der gesamte Hauptplatz in Bruck/Leitha eine gebühren-
pflichtige Parkzone ist. Jedermann(frau) der an der besagten Örtlichkeit die Batterien seines
Elektroautos mit Strom auflädt, muss ein kostenpflichtiges Parkticket lösen. Denn auch eine
kurze Aufladung – wenn diese etwas bringen soll – dauert länger als die 15 Freiminuten, die
jedem Autofahrer in der kostenpflichtigen Parkzone gewährleistet werden. Eine Ausnahme-
regelung für Elektroauto-Tanker gibt es bis dato nicht.
Foto: © erstaunlich.at
Wer elektrisch tankt muss eine Strafmaut zahlen
Für die Brucker Stadtväter(mütter) scheint die Förderung von umweltfreundlichen Maß-
nahmen offenbar nur ein Lippenbekenntnis zu sein. Denn anders können wir uns es nicht
erklären, dass der/die Besitzer(in) eines Elektroautos beim Tanken auf dem Brucker Haupt-
platz ein Parkticket lösen muss und damit extra zur Kassa gebeten wird.
Hoffentlich haben wir mit unserem Beitrag nicht die Wiener Vizebürgermeisterin Maria
Vassilakou (Grüne) auf eine Idee gebracht. Es könnte ja durchaus möglich sein, dass diese
nach dem Brucker Beispiel agieren will und von allen Autofahrer(innen) verlangt einen Park-
schein auszufüllen, wenn diese bei einer Tankstelle tanken, die in einem parkraumbewirt-
schafteten Bezirk liegt.
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2012-05-14
Retten Sie die Berggorillas! Als Pate
Welche Meinung wir über den WWF haben, können geneigte Leser(innen) in diver-
sen Beiträgen (WWF-Trailer) nachlesen. Diese entstanden nicht aus Jux und Tollerei,
sondern auf Grund sorgfältiger Recherchen über die selbsternannte Natur- und Tier-
schutztruppe, die in Wirklichkeit eine Lobbyisten-Vereinigung ist.
Unser heutiger Beitrag beschäftigt sich mit einer neuen Schnorr-Aktion des WWFs,
welche im Prinzip nicht erwähnenswert wäre, wenn es da nicht eine indirekte Ver-
bindung nach Österreich gäbe.
Wie immer versucht der WWF mit Tierbabys auf die Tränendrüse der Menschen zu
drücken, um diese zu animieren ihre Brieftasche zu zücken. Nachfolgenden Ein-
schaltung haben wir heute auf Facebook entdeckt.
Screen: facebook.com
Auf seiner Webseite führt der WWF an, dass der Urwald im Dreiländereck Kongo,
Ruanda und Uganda abgeholzt wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass die dort
lebenden Gorillas gefährdet sind.
Screen: WWF
Bei WWF-Partnern sieht es anders aus
Vermutlich sind die Holzfäller in obig angeführter Region keine Geschäftspartner
des WWFs, denn wenn diese verbrannte Erde zurücklassen, sieht dies die Natur-
und Tierschutztruppe als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. In
unserem Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“ haben wir über die brutale
Mähmethode eines WWF-Pächters berichtet.
Der WWF-Geschäftspartner (ein Biogasanlagenbetreiber) mähte heuer, eine im
Naturschutzgebiet (Storchenregion) gelegene und unter Verantwortung des
WWFs stehende Wiese – inmitten des Nationalparks – bis zum letzten Grashalm
ab und ließ das Schnittgut in riesige Container saugen. Auf der ganzen Wiese
war kein einziger Käfer mehr zu entdecken. Das wiederum macht eine Nahrungs-
aufnahme der Störche unmöglich, was zum Verenden zahlreicher Storchenküken
führte.
WWF hat einen Plan „B“
Nun scheint die betroffene Storchenstadt Marchegg wirklich eine Stadt ohne
Störche zu werden, denn mit dieser vom WWF gebilligten Mähmethode werden
die Zugvögel vertrieben werden, falls man sie ohnehin nicht schon verjagt hat.
Das scheint aber der Natur- und Tierschutztruppe offenbar keine Kopfschmerzen
zu bereiten, denn diese haben bereits einen Plan „B“. Man fertigte einfach
Störche aus Pappkarton an. Nachfolgende Storchenständer haben wir erstmalig
vor einer Woche in Marchegg gesichtet.
Foto: © erstaunlich.at
Zusammenfassung
Also fassen wir zusammen. Die Holzfäller von Ruanda und Umgebung, die offenbar
keine WWF-Partner sind, vertreiben durch ihre Schlägerungen die in der Region
lebenden Berggorillas. Dieser Missstand kann vom WWF mit einer kostenpflichtigen
Patenschaft beendet werden. Der WWF schützt den Berggorilla direkt vor Ort, so
steht es nämlich auf deren Webseite. Allerdings wird verschwiegen wie dies in der
Praxis aussehen soll.
Ein Biogasanlagen-Betreiber (WWF-Pächter) vernichtet mit seiner Mähmethode die
Existenzgrundlage der Storchenkolonie von Marchegg. Das sieht der WWF wieder-
um als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. Es ist schon erstaunlich,
dass der WWF ein und denselben Naturfrevel derart unterschiedlich bewertet.
Gut, in Marchegg ist der Verursacher ein WWF-Geschäftspartner. Da will man
möglicherweise nicht so kleinlich sein.
Wir fragen uns wie lange es noch dauern wird, dass man eine Storchen-Paten-
schaft für die gefährdeten Zugvögel in Marchegg erwerben kann, um diese vor
dem WWF und seinem Geschäftspartner beschützen zu können.
*****
2011-08-07
Gelseninvasion ist vorprogrammiert
Der relativ trockene Vorsommer beschert den Einwohnern entlang der March-Thaya-Auen
seit Langem wieder ein gewisses Maß an Lebensqualität. Die Trockenheit verhindert das
Schlüpfen der Gelsenlarven. Wer schon einmal eine Stechmückeninvasion erlebt hat, weiß
wovon wir schreiben. Da gibt es kein gemütliches Verweilen auf der Terasse und auch
keine Outdoor-Betätigungen jeglicher Art.
Screen: Wikipedia

Keine angenehmen Zeitgenossen
Aber die lästigen Blutsauger sind wahre Überlebenskünstler. Die von ihnen gelegten Eier
können jahrelang im Trockenen verweilen und werden mit einem Schlag vom nächsten
Hochwasser „quasi reanimiert“.
Und das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Um einer Gelseninvasion vorzubeugen
beabsichtigt der Hohenauer Bürgermeister, Robert Freitag, mittels Helikopter ein Gelsen-
vernichtungsmittel versprühen zu lassen. Laut Freitag liegt ein gültiger Bescheid der
Wasserrechtsbehörde vor, welcher diese Regulierungsmaßnahme gestattet.
Ausgerechnet der WWF übt Kritik
Da wir keine Experten in Sachen „chemischer Keule“ sind, können und wollen wir zu die-
ser geplanten Maßnahme keine Stellung beziehen. Allerdings haben wir erwartet, dass
sich zu diesem Vorhaben diverse Natur- und Tierschutzorganisationen zu Wort melden
werden.
Dass sich jedoch der WWF zu der geplanten Gelsenvernichtungsaktion kritisch zu Wort
meldet ist höchst erstaunlich. Dieser agumentiert unter anderem, dass durch die Hub-
schraubereinsätze brütenden Vögel im Augebiet gestört und verjagt werden könnten. Der
WWF will dass jene Flächen, wo Greifvögel und Störche möglicherweise brüten könnten,
von der Aktion ausgenommen werden und wendet sich in dieser Causa an den Umwelt-
anwalt.
Da staunen wir aber welche Sorgen man sich beim WWF plötzlich um Störche macht. Im
Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“ haben wir aufgedeckt, dass die Natur- und
Tierschutztruppe weit weniger um das Wohl dieser Vögel interessiert ist, sofern natur-
und tierfeindliche Aktionen von seinen Geschäftspartnern durchgeführt werden.
Da wird eine brutale Mähmethode, welche verbrannte Erde hinterlässt auf der nicht ein-
mal ein Sandfloh überleben könnte, als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz
gesehen. Dabei liegen die Ortschaften Marchegg und Hohenhau nicht einmal sehr weit
auseinander.
Streicheleinheiten gibt es nur für Partner
Aber auch international befürwortet der WWF fragwürdige Methoden, wie beispielsweise
die Verwendung von „Ringwadennetze“. Wichtig dürfte nur sein, dass es sich um einen
Geschäfts- bzw. Kooperationspartner des WWFs handeln muß, um von diesem ein gutes
Zeugnis ausgestellt zu bekommen. Als Zuckerl gibt es dann noch das WWF-Gütesiegel
mit dem Panda.
Was sollte der Hohenauer Bürgermeister daraus lernen? Hätte er sich den WWF als Ge-
schäfts- bzw. Kooperationspartner angelacht, wäre die Gelsenvernichtungsaktion vermut-
lich eine optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz.
Eine ausführliche Recherche über den WWF und dessen erstaunliches Betätigungsfeld
kann im „WWF-Trailer“ nachgelesen werden.
*****
2011-06-18
30 Jahre Natur- und Tierschutz umsonst?
Weit über die Landesgrenzen hinaus ist die niederösterreichische Kleinstadt Marchegg
bekannt. Ihren Ruhm verdankt sie ihrer Storchenkolonie, welche vor rund 30 Jahren vom
Storchenvater, Gerhard Maywald, gegründet wurde.

Fotos: (c)erstaunlich.at
Nachfolgende 4 Fotos wurden uns von Hrn. Maywald zur Veröffentlichung übergeben


Bilder aus besseren Tagen. Diese Storchenkolonie wird es in Bälde nicht mehr geben,
wenn es nach den Praktiken eines WWF-Pächters geht.
Der WWF und seine Geschäftspartner
Wie wir breits in einigen Beiträgen anführten, ist der WWF bei seiner Geschäftspartnerwahl
nicht sehr wählerisch. Hauptsache der Rubel rollt und die Kassa stimmt, auch wenn dabei
die Natur, bzw. die Tiere auf der Strecke bleiben.
Der Herausgeber dieses Online-Magazins führte gestern ein persönliches Gespräch mit
dem Storchenvater Gerhard Maywald, bezüglich Gefährdung der Storchenkolonie durch
einen WWF-Geschäftspartner.
Foto: (c)erstaunlich.at

Storchenvater Gerhard Maywald ist verbittert und vom WWF schwer enttäuscht.
Fotos: (c)erstaunlich.at

In Marchegg befindet sich das WWF-Naturreservat, in welches Touristen in Autobussen
herangekarrt werden. Auch da gilt wieder die Devise, Hauptsache der Rubel rollt und die
Kassa stimmt.
Aber selbst hunderte Touristen konnten nicht jenen Schaden anrichten, welcher heuer durch
einen WWF-Pächter verursacht wurde. Inmitten des Naturschutzgebietes liegt die Schloss-
wiese, deren Eigner der WWF ist. Es gelten dort die strengsten Auflagen bezüglich des
Naturschutzes.
Bis zum letzten Grashalm
Der WWF hat die rund 1.200 Hektar große Schlosswiese (seit vorigen Jahr), an einen Bio-
gasanlagenbetreiber in Zwerndorf verpachtet. Dieser arbeitete sehr effizient und mähte
diese Wiese heuer bis zum letzten Grashalm ab.
„Statt der früher üblichen Wiesenmahd mit Trocknen und Wenden des Mähguts rund um die
Storchenkolonie, wurde trotz Versprechens des WWF, mit Riesengeräten geschnitten und
mittels Sauger auch gleich das gesamte Schnittgut in riesige Container (Eisenbahnwaggon-
größe) geblasen“, so Maywald.
„Käfer, Schnecken, Schlangen, Heuschrecken, ja sogar junge Hasen und kleine Rehkitze,
die im Gras Schutz suchen, wurden zerfetzt und brutal getötet. Auf der ganzen Wiese ist
kein einziger Käfer mehr zu entdecken. Das wiederum macht eine Nahrungsaufnahme der
Störche unmöglich. Diese müssen nun kilometerweit fliegen, um Futter für ihre Brut heran-
zuschaffen. Etliche Jungtiere sind bereits verendet und wurden aus den Nestern geworfen“,
so Maywald weiter.
WWF nennt die Vorgangsweise „optimale Synergie…“
Anstatt den Pachtvertrag aufzukündigen oder sich zumindest den Pächter zur Brust zu
nehmen, meinte ein Vertreter des WWF-Österreichs gegenüber Maywald, dass man in der
Nutzung des Schnittguts für die Biogasanlage eine optimale Synergie für Natur- und Um-
weltschutz sehe, wobei die Umstellung der Vorgangsweise keine negativen Effekte ge-
bracht habe. Mit dieser Aussage deckt man ganz augenscheinlich die Mähmethode des
Pächters.
Sieht man von der verbrannten Erde, dem Verenden von Storchenküken und einem mög-
lichen Ende der Storchenkolonie ab, hat der WWF sogar recht. Denn was zählt schon eine
unberührte Natur und eine 30 Jahre lang aufgebaute Storchenkolonie, wenn diese „läpp-
ischen“ Faktoren dem Pachtzins und diversen Geldförderungen gegenüber gestellt werden.
Soviel wieder einmal zum WWF und dessen Natur- und Tierschutzgedanken.
*****
2011-06-12
Emotionen schlugen hoch
Unser letzter „Beitrag“ über den WWF hat wieder etliche Emotionen ausgelöst. Obwohl wir
für die emotionalen Ausbrüche unserer Leser(innen) volles Verständnis haben, konnten
wir nicht alle Kommentare veröffentlichen. Diesbezüglich ersuchen wir unsere User(innen)
keine beleidigenden oder diffamierende Postings zu verfassen. Man kann seine verständ-
liche Wut, über die Gangart des WWF auch in höflicher und sarkastischer Form verfassen.
Ein derartiges Posting wird sicher auch so verstanden werden.
Nicht nur wir kritisieren den WWF
Aber zurück zum Thema. Gibt doch der WWF vor, sich für den Natur- und Tierschutz einzu-
setzen und wirbt mit dem Tierschutzgedanken um Spendengelder, so bezweifeln wir auf
Grund der unterhaltenen WWF-Eigenjagden dieses edle Motiv. Für uns entstand der Ein-
druck, dass es dem WWF vorwiegend um finanzielle Eigeninteressen geht.
Wir haben ein wenig im Internet recherchiert und sind auf zahlreiche Beiträge gestossen,
die alles andere als Lobeshymnen auf die Natur- und Tierschutzorganisation waren. Zwei
Beiträge die uns besonders interessant erschienen, wollen wir Ihnen zur Kenntnis bringen.
Screen: www.taucher.net

Screen: www.tauchen.nullzeit.at


Anklicken der Bilder oder dieser „L I N K“ führen zum Beitrag
Wir ersparen uns die beiden Beiträge zu kommentieren, denn diese sprechen für sich
selbst. Allerdings können sich nun Leser(innen) ernsthafte Gedanken darüber machen,
wie der WWF zur Umwelt, der Natur und zum Tierschutz steht.
*****
2010-12-29
Leserbrief zum WWF-Beitrag
Bezüglich unseres WWF-Artikels ersucht uns eine Leserin (Name der Redaktion bekannt)
um Veröffentlichung ihres Leserbriefes.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Vorigen Dezember war ich auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Der große Weihnachts-
baum wurde mit Hilfe des WWF aus nachhaltiger Forstwirtschaft entnommen, gilt also als
„Bio-Weihnachtsbaum“. Aus diesem Anlass steht vor dem Weihnachtsbaum ein WWF-
Häuschen – mit Spendenglas, Panda-Teddys und vor allem: Wurst und Schinken aus Wild-
tierfleisch! (Fotos für Veröffentlichung habe ich beigefügt).


Ich hatte einige Zeit mit den beiden „Tier- und Umweltschutz“-Frauen darüber geredet, wie
der WWF Fleisch mit Umweltschutz vereinen kann. Ich will nicht ausführlich den Gesprächs-
inhalt widergeben. Man kann jedoch zusammenfassen, dass die WWF-Vertreter Jagd als
Umwelt- und Tierschutz betrachten, keinen Zusammenhang zwischen Klimakatastrophe und
Fleischkonsum finden können und der Überzeugung sind, Menschen seien Fleischfresser!
Ich habe dem WWF diesbezüglich geschrieben und sarkastische Antworten wie z.B.: „Offen-
sichtlich haben wir mit unserem Engagement für die Rettung der Wälder auf dem Frankfurter
Weihnachtsmarkt nicht ganz Ihren Geschmack getroffen“ erhalten.
Auch wurde im Antwortbrief des WWF angemerkt, dass ich deren Argumentationen nicht fol-
gen will oder kann. So etwas hätte ich von dem WWF nicht erwartet! Wie kann ein so großes
Naturschutzunternehmen so rückständig sein?
Wenn diese Organisation hinter dieser Aktion und den Aussagen Ihrer Mitarbeiter steht, muss
ich dem WWF nahelegen, sich doch mal mit modernen Studien über die Jagd, Ernährung und
Umweltschutz auseinander zu setzen!
Ich bin bitter enttäuscht von Unaufgeklärtheit des WWF und ganz sicher werde ich bis zu ein-
em eindeutigen Umdenken von diesen, keine Aktionen des WWF unterstützen und Freunde
und Verwandte vor Ihnen warnen! Wenn der WWF Jagd und Fleischkonsum tatsächlich befür-
worten, hat er nicht das geringste Recht sich als Umweltschutzorganisation zu bezeichen!
Mit freundlichen Grüßen
*****
2010-11-13
Allgemeine Wehrpflicht
Über Sinn oder Unsinn der allgemeinen Wehrpflicht zu schreiben, würde vermutlich end-
los lange Seiten füllen. Fakt ist jedoch, dass in Österreich alle männlichen Staatsbürger
vom vollendeten 17. bis zum 50. Lebensjahr verpflichtet sind, ihrem Vaterland zu dienen.
Entlohnung beim Grundwehrdienst
Der Grundwehrdienst wird in folgender Höhe entlohnt (Stand 1. Jänner 2010): Monatsgeld
von 190,09 Euro, Grundvergütung von 99,09 Euro, Einmalige Erfolgsprämie von 443,54 Euro.
Natürlich gibt es beim österreichischen Bundesheer auch Berufssoldaten. Im Zeichen der
Gleichberechtigung werden auch Soldatinnen angeworben. Stolz wird verkündet, dass Frauen
ein fixer Bestandteil des Bundesheeres sind. Ihnen stehen dieselben Karrieremöglichkeiten
offen wie ihren männlichen Kameraden.
Soldatinnen verdienen mehr als männliche Wehrpflichtige
Das heißt, dass beim Bundesheer mit der Unterbringung von Soldatinnen kein Problem
besteht. Auch läuft der Dienst der Soldatinnen keineswegs männlichen Interessen zuwider.
Da fragen wir uns doch, warum die „allgemeine“ Wehrpflicht noch immer nur für Männer
gilt. Hier scheinen sich die Gleichberechtigungs-Befürworter wie Heinisch-Hosek, Frauen-
berger und Co in nobler Zurückhaltung zu üben.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit scheint hier nicht zu gelten, vor allem wenn man sich die
Entlohnung der Grundwehrdiener ansieht. Würde eine Frau für diesen Hungerlohn eine
derartige Leistung erbringen müssen, wäre bei den Feministinnen der Teufel los. Wir
können nur erahnen, welche Adelsprädikate der Dienstgeber, in dem Fall das Bundes-
heer, zuerkannt bekommen würde.
Alternative Zivildienst
Die Dauer des ordentlichen Zivildienstes beträgt seit 1. Jänner 2006 neun Monate. Dieser
kann in Einrichtungen aus folgenden Bereichen geleistet werden: Krankenanstalten, Rett-
ungswesen, Sozialhilfe, Behindertenhilfe, Sozialhilfe in der Landwirtschaft, Altenbetreuung,
Krankenbetreuung und Gesundheitsvorsorge, Betreuung von Drogenabhängigen, Justiz-
anstalten, Betreuung von Vertriebenen, Asylwerbern, Flüchtlingen, Menschen in Schub-
haft, Katastrophenhilfe und Zivilschutz, Tätigkeiten im Rahmen der zivilen Landesverteid-
igung, Vorsorge für die öffentliche Sicherheit und Sicherheit im Straßenverkehr, Inländ-
ische Gedenkstätten (insbesondere für Opfer des Nationalsozialismus), Umweltschutz und
Jugendarbeit.
Entlohnung beim Zivildienst
Zivildienstleistende haben Anspruch auf: Grundvergütung 289,20 Euro pro Monat (Stand
01.01.2010). Da Wehrpflichtige in Kasernen untergebracht sind, wo sie mit Speis und
Trank versorgt werden und ihnen im Bedarfsfall ärztliche Hilfe angedeiht, bekommen
Zivildiener noch zusätzlich finanziellen Ausgleich.
Kranken- und Unfallversicherung sowie Befreiung von der Servicegebühr für die E-Card und
der Rezeptgebühr. Angemessene Verpflegung (Naturalverpflegung und/oder Verpflegungs-
geld). Fahrtkosten (VORTEILS-Card Zivildienst für kostenloses Bahnfahren mit der ÖBB in
ganz Österreich sowie Fahrtkostenvergütung für tägliche Fahrten (bzw. bei Unter bring-
ung am Dienstort für vier einfache Fahrten) mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln
zwischen Wohn- und Dienstort (ausgenommen ÖBB-Tickets)).
Da Wehrpflichtige vom Bundesheer eingekleidet werden, steht Zivildienern Dienstkleidung
und deren Reinigung zu, soweit es die Art der Dienstleistung oder des Einsatzes erfordert.
Auch die Unterbringung am Dienstort, wenn die tägliche Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrs-
mitteln zwischen Wohn- und Dienstort mehr als 2 Stunden (Hin- und Rückfahrt zusammen)
be trägt bzw. wenn die Dienstleistung es erfordert, wird Zivildienern zugestanden.
300,- Euro im Monat
Vergleicht man die Entlohnung die Wehrpflichtige und Zivildiener erhalten, so sind diese
gleich. Knappe 300,- Euro monatlich, inklusive Kost und Logis, sowie Kleidung erhalten
Männer die ihrem Vaterland dienen.
Statt dem Wehrdienst kann auch Zivildienst abgeleistet werden. Die Vorraussetzung dieses
Wehrersatzdienstes ist die Ablehnung des Dienstes mit der Waffe aus Gewissensgründen.
Im Zeichen der immer wieder geforderten Gleichberechtigung, sind Frauen von diesem natür-
lich auch ausgenommen.
Geht man von der Annahme aus, dass nicht jede Frau zum Rambo geboren ist und auch nicht
die körperlichen Voraussetzungen für den Wehrdienst erbringt, bleibt dennoch die Frage
offen, warum das schwache Geschlecht keinen Zivildienst ableisten muss.
Das Angebot des Zivildienstes ist derart breit gefächert, sodass für jede Frau sicherlich eine
geeignete Tätigkeit dabei ist. Aber Frauen scheinen offensichtlich keine Lust zu haben, neun
Monate lang für 300,- Euro inklusive Kost und Logis, Sozialdienst für ihr „Mutterland“ zu
leisten.
Unlust gepaart mit Unglaubwürdigkeit
Diese Unlust wird noch von den Gleichberechtigungs-Befürworter(innen) unterstützt. Es ist
keineswegs erstaunlich, dass Heinisch-Hosek, Frauenberger und Co. noch keinen Vorstoss
in diese Richtung getätigt haben. Denn Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern
scheint nicht immer angesagt zu sein. Vor allem wenn diese in einer sozialen Verpflichtung
gegenüber der Allgemeinheit besteht.
Durch die Tatsache, dass für Frauen keine Verpflichtung zur Ableistung des Zivildienstes
besteht, wird die Behauptung vom besserbezahlten Mann eindeutig der Lüge überführt.
Solange sich Gleichberechtigungs-Befürworter(innen) davor drücken, auch in dieser An-
gelegenheit Gleichberechtigung zu fordern oder herzustellen, solange erscheinen diese
unglaubwürdig.
*****
2010-06-22
Ahnungslose Politiker planen Schädigung der Wirtschaft
Kaum erfängt sich die Wirtschaft ein wenig, planen ahnungslose Politiker bereits einen
Anschlag auf die Kaufkraft der Bevölkerung und würden damit den leichten Aufschwung
massiv schädigen. Das normalerweis lautetende Sprichtwort „In Linz beginnt’s“ hat dies-
mal keine Gültigkeit.
In diesem Fall ist es die Stadt Graz, von der das Übel seinen Ausgang finden soll. Wir
haben bereits am 24.Juli 2009, den Beitrag „Die Stadt der Superreichen“ verfasst.
Im vorigen Jahr enstand in einigen Köpfen realitätsfremder Politiker der Plan, Diesel-
fahrzeuge die älter als vier Jahre alt sind, ab dem Jahr 2010 nicht mehr in die Grazer
Innenstadt einfahren zu lassen.
Klimaerwärmung blieb aus
In Erwartung einer anderen Abzockmöglichkeit, nämlich einer „Erderwärmungsabgabe“
wurde dieses Vorhaben vorerst in die Schublade gelegt. Dann machte jedoch die Natur
einen Strich durch die Abzockerrechnung und die Erde erwärmte sich nicht. Das kann
jeder Mensch im Angesicht der noch immer herrschenden Temperaturen bestätigen.
Also wurde die zwischenzeitlich schubladisierte Idee wieder hervorgeholt. Nun ist ab
2011 geplant, Dieselfahrzeuge die älter als vier Jahre alt sind, nicht mehr in den Groß-
raum Graz einfahren zu lassen. Darauf einigten sich Landesrat Wegscheider, Bürger-
meister Nagl und seine grüne Gefährtin Rücker.
FPÖ stellt sich dagegen
Gegen die Pläne von Rot, Schwarz und Grün, welche diese erstaunliche Massnahme als
„Feinstaub-Fahrverbot“ verkaufen wollen, stellt sich die FPÖ. Mario Kunasek, National-
ratsabgeordneter der FPÖ und Mitglied im Verkehrsausschuss merkt an, dass jeder
Laie feststellen kann, dass die Einführung von Umweltzonen nach deutschem Vorbild
keinen Erfolg gebracht haben. Einzig und allein die ohnehin schon genug belasteten
Autofahrer müssten erneut tief in die Brieftasche greifen, um eventuelle Nachrüstungen
an ihren Fahrzeuge durchführen zu lassen..
Kunasek wörtlich: „Die Zustimmung zu diesem sinnlosen Immissionsschutzgesetz-Luft
wird uns weder SPÖ, noch ÖVP oder Grüne auf parlamentarischer Ebene abringen
können! Auch hier werden wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel zur Verhinder-
ung ergreifen!“.
Nüchterne Zahlen zum erwartenden Schaden
Hier einige Fakten, die den wirtschaftlichen Schaden einer solchen Maßnahme erkennen
lassen: Von diesem Fahrverbot wären in der Steiermark rund 263.000 Autos betroffen.
Die Hälfte aller landesweit zugelassenen PKW dürfte dann nicht mehr in Graz fahren.
Neuere technisch einwandfreie Dieselfahrzeuge würden einen geschätzten Wertverlust von
etwa 70 Millionen Euro einbüßen. Laut Angaben der Wirtschaftkammer würde Graz einen
jährlichen Kaufkraftverlust von fünf Prozent jährlich erleiden, dass entspricht in Zahlen 35(!)
Millionen Euro pro Jahr.
Zeitiger Wechsel der Politiker-Dienstautos
Die Zeche für diese fatale Fehlentscheidung wird der Bürger zahlen und Graz ist keine
Stadt der Superreichen, die einen derartigen Verlust locker wegstecken können. Den
Politikern wird es egal sein. Die logistische Konsequenz für diese Herrschaften, wird
sich dann eben in einem 3 Jahres-Wechsel des Dienstautos auswirken. Bezahlen darf
dies natürlich der Steuerzahler.
*****
2010-04-10
Lauter Millionäre ?
Geht man nach den erstaunlichen Meinungen der Grazer Politiker, muss Graz die größte
Millionärsdichte haben, oder es müssen zumindest die reichsten Einwohner von Österreich
in der Stadt des Uhrturms wohnen.
Es ist nämlich geplant, dass Dieselfahrzeuge die vor dem Jahr 2005, also älter als vier
Jahre sind, nicht mehr in die Grazer Innenstadt einfahren dürfen. Von dieser Maßnahme
wären über 250.000 Autos betroffen.
Abgehobene Politiker
Macht ja nichts, soll sich halt ein jeder Besitzer eines Dieselautos, alle vier Jahre einen neuen
Wagen kaufen. So oder so ähnlich müssen wohl die verantwortlichen Politiker denken und
beweisen damit, wie weit sie sich von der Realität entfernt haben.
Traumgagen und Dienstautos dürften diese Volksvertreter zu dieser Abgehobenheit verleitet
haben. Aber wie heißt es so schön, die Lämmer wählen sich ihre Schlächter stets selbst.
Wenn man bedenkt das der durchschnittliche Preis eines Dieselautos bei zirka 25.000,- Euro
liegt, darf die berechtigte Frage gestellt werden, welcher Durchschnittsverdiener kann sich das
leisten.
Wer steckt dahinter ?
Wir glauben nicht das dies eine Idee der Autolobby ist, den selbst diese können sich es auf
zehn Finger ausrechnen, dass sich Otto Normalverbraucher nicht alle vier Jahre einen neuen
Wagen kaufen kann.
Wir vermuten eher, dass Großkonzerne hinter dieser abstrusen Idee stecken. Wenn ein der-
artiges Gesetz wirklich in Kraft tritt, können die meisten kleinen Gewerbetreibenden in der
Grazer Innenstadt zusperren.
Verlagerung der Kaufkraft
Die Leute würden vermutlich in die Shoppingcenter am Stadtrand fahren und ihre Einkäufe
dort tätigen. Auch Lokal- und Kinobesuche würden sich aus der Grazer Innenstadt in diese
Einkaufsmeilen verlagern.
Wenn dann die Dieselautos erledigt sind, wird man wahrscheinlich den Benzin betriebenen
Fahrzeuge auf den Leib rücken. Hier wird sich vermutlich die selbe Gangart wiederholen.
Erstaunlich daran ist, dass die Grazer Volksvertreter bei diesem Spiel offensichtlich voll dabei
sind. Sie tun dies sicher nur aus Gründen des Umweltschutzes. So behaupten sie es zumindest,
doch wer das glaubt wird selig.
Stauni
2009-07-24