Erstaunliches

Kondome machen Frauen depressiv

 

Warum man(frau) Kondome verwenden sollte

Zur Zeit muß sich in Deutschland die Popsängerin Nadja Benaissa vor Gericht verantworten,
weil sie trotz HIV-Erkrankung ungeschützen  Geschlechtsverkehr mit Männern hatte.  „Nach
Kondomen hat keiner gefragt“ ist eine Kernaussage zu ihrer Verteidigung, welche die Säng-
erin tätigte.

Im  „Sieben-Punkte-Plan“  der  SP-Stadträtin  Sandra  Frauenberger zum Entwurf des  neuen

Prostitutionsgesetzes  ist eine Kondompflicht  vorgesehen.  Wie diese  kontrolliert werden soll,
darüber schweigt sich Seximus-Gegnerin Frauenberger aus.

Verbietet das Kondom

Alles Nonsens sagen wir.  Verbietet endlich das Kondom,  denn es macht Frauen krank und
degradiert sie zu Onanierpuppen für den Mann. Asthma, Allergien, Gebärmutterkrebs, Sucht-
verhalten etc., sind auf die Verwendung des Kondoms zurückzuführen.

Deshalb ist auch Nadja Benaissa freizusprechen, denn sie hatte sich durch die Nichtverwend-
ung eines Kondoms,  vor weiteren Krankheiten geschützt.  Wegen der schweren  gesundheit-

lichen Risken bei der  Verwendung eines  Präservativs,  führt sich die beabsichtigte Kondom-
pflicht a  la Frauenberger ohnehin ad absurdum.

Weisheiten eines Frauenmagazins

Sollten  Sie nun  denken dass bei uns der  Schwachsinn ausgebrochen ist,  müssen wir das
verneinen. Denn diese Weisheiten sind nicht auf unseren Mist gewachsen, sondern werden
durch das Frauen-Online-Magazin  „die-frau.at“  unter der Rubrik  „Frauengesundheit“  pro-
klamiert.  Die von uns angeführten Nachteile der Kondomverwendung,  sind nur ein kleiner
Auszug aus dem Beitrag des Frauenmagazins.

Beitrag wäre maximal für ein Sexforum akzeptabel

In dem Beitrag des Frauenmagazins,  der 41(!) Zeilen umfasst,  wird in läppischen  4 Zeilen
ganz nebensächlich auf die Vorteile eines Kondoms hingewiesen. Der restliche Text von 37
Zeilen wird dafür verwendet anzuführen, warum Frauen auf diesen Schutz verzichten sollen.

Wäre „die-frau.at“ ein Sexforum, wo sich notgeile Männer rechtfertigen, warum sie das Riskio

eines ungeschützen Geschlechtsverkehr eingehen, würden wir uns über diesen Beitrag nicht
wundern . Dass eine solche Meinung aber von  einem Frauenmagazin vertreten wird,  finden
wir allerdings  höchst erstaunlich.

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2010-08-18
 

Hundeführerschein – Erfundene Expertenmitwirkung

Alles Schimäre

Wie wir bereits in einigen  Beiträgen festgehalten haben,  hat sich die  SPÖ-Stadträtin Ulli
Sima und einige ihrer Mitarbeiter(innen) selbst zu Hundeexperten  ernannt und eine neue
Hunderasse, nämlich die der „Kampfhunde“ erfunden.

Eine Einteilung in gefährlichen Rassen bei Hunden ist Unsinn. Normalerweise sind Hunde
Rudeltiere und je nach Erziehung in der Hierarchie des Familienverbandes eingegliedert.
Allerdings darf nicht vegessen werden dass jeder Hund, egal welcher Rasse er angehört,
unberechenbar ist und es daher auch aus diesem Grund zu Biss-Attacken kommen kann.

Vernunft gilt nicht

Diese vernüftige Version über Hunde wollte Ulli Sima und ihre Mitstreiter(innen) allerdings
nicht gelten lassen. Es mußte unbedingt untermauert werden, dass es die Rasse „Kampf-
hund“ gibt und diese führerscheinpflichtig sein muß.

In der TV-Diskussion „Talk of town“ (Puls4, 7.7.2010) wurde Kritik an der sachlichen Grund-
lage des Wiener Hundeführscheins und dessen Rassenliste geübt. SPÖ-Gemeinderat Erich

Valentin, der die Position der Stadt Wien vertrat, wehrte sich, dass die Rassenliste sehr wohl
von Experten erstellt worden sei. Valentin nannte dabei den deutschen „Hundepapst Profes-
sor Rütter“.

(Foto: www.grande-fotografie.de)
Hundeexperte Martin Rütter, aus zahlreichen TV-Sendungen bekannt

Ein Skandal bahnt sich an

Nun kam der Österreichische Hundehalterverband  (ÖHV)  einer Tatsache auf die Spur, welche
sich vermutlich noch zu einem handfesten Skandal entwickeln wird. Dr. Hans Mosser, Präsident
des ÖHV, setzte sich mit der Pressesprecherin von Rütter in Verbindung um zu erfahren, warum
ein anerkannter Hundexperte die hanebüchene Fiktion der Kampfhunderasse unterstützt.

Hundepapst Rütter weiß von nichts

Bei dieser Nachforschung stellte sich erstaunliches heraus. Rütter  dementiert am  16.8.2010
seine Mitwirkung an der Erstellung des Wiener Hundeführscheins sowie der Rassenliste. Der
Herausgeber dieses  Online-Magazins hat sich mit Dr. Mosser in Verbindung gesetzt.  .

Auf Grund der uns vorliegenden Unterlagen, sowie der Stellungsnahme der Pressesprecherin

von Martin Rütter steht  eindeutig fest,  dass dieser weder in  Deutschland noch in  Österreich
an der Erstellung einer Rasseliste beteiligt war.

Ist Valentin ein Nachfahre der Gebrüder Grimm?

Aus diversen Schriftstücken  lässt sich einwandfrei ableiten,  dass der  Hundeexperte  Martin
Rütter weder an der Erstellung des Wiener Hundeführscheins, noch an der Hunderassenliste
mitgewirkt hatte.  Es ist doch erstaunlich mit welcher Unverfrorenheit der  SPÖ-Gemeinderat
Erich Valentin, auf Referenzen verweist die gar nicht vorhanden sind.

Kein Hundeführerschein dieser Welt kann eine Bissattacke vermeiden und daher dient die-

ses wertlose Papier ausschliesslich dazu, Gelder in die marode Gemeindekasse zu spülen.
Vor lauter Abzockgedanken schreckte der Rote Gemeindepolitiker nicht einmal davor zurück,
einen Namen in den Mund zu nehmen und auf einen Experten zu verweisen, der von dieser
Angelegenheit nicht einmal etwas wußte.

Möglicherweise rechtliche Schritte

Laut ÖHV dürfte Martin Rütter rechtliche  Schritte gegen die Stadt Wien oder den SPÖ-Ge-
meinderat  Valentin prüfen,  da er sich,  wie es Informationen  zufolge heißt, durch solche
Aussagen in Ansehen und Ehre verletzt sehe.

Sollte es tatsächlich  zu einem Prozess kommen,  ist es auch halb so wild. Der Steuerzahler
wird für den Schaden aufkommen müssen,  den ein profilierungssüchtiger Politiker verschul-

dete. Könnte man aber den  SPÖ-Gemeinderat  Valentin nicht zu den  Waste-Watcher  ver-
setzen?
 
Dort könnte er nämlich den ganzen Tag Geschichten erfinden und diese den Hundehaufen er-
zählen.  Und das  Schöne daran  wäre noch,  er bräuchte  sich nicht  einmal zu fürchten, denn
Hundeexkremente stinken zwar, aber können nicht  beißen. Auch wenn sie von sogenannten
„Kampfhunden“ stammen.

*****

2010-08-17
 

Wiener Blut


Frei von der Leber weg

ERSTAUNLICH ist ein politisch völlig unabhängiges Online-Magazin. Unsere finanzielle Sit-
uation erlaubt es, niemanden in den Allerwertesten kriechen zu müssen und auch keine För-
dergelder zu beanspruchen oder um Spenden zu betteln.

Aus dieser finanziellen Unabhängigkeit kann auch frei von der Leber weg geschrieben wer-
den.  Uns ist die politische  Richtung einer  Partei egal,  wenn uns ihr Vorhaben gefällt und
wir über deren Pläne oder Ansichten positiv schreiben oder diese kritisieren,  wenn es uns
mißfällt und wir uns damit nicht identifizieren können.

H.C. Strache ist kein Freund des Hauses

Wie Sie aus zahlreichen ERSTAUNLICH-Beiträgen entnehmen können, zählt der FPÖ-Chef
H.C. Strache  nicht zu den Freunden  des  Hauses.  Trotzdem haben  wir aber über die FPÖ
auch positive Beiträge verfasst,  wenn unserer  Meinung nach dazu Berechtigung bestand.

Diesem Umstand war es zu verdanken, dass ERSTAUNLICH von linkslinken Gutmenschen

immer wieder ins „Rechte Eck“ gedrückt und als FPÖ-Werbeseite proklamiert wurde, was
natürlich völliger Schwachsinn ist. Wir berichteten auch über die Grünen positiv und haben
mit „Linken Gedankengut“ nichts am Hut.

Rassistischer Schwachsinn

Das es einem die FPÖ jedoch nicht leicht macht beweist nachfolgendes Werbe-Plakat, des-
sen Botschaft bereits an rassistischen Schwachsinn grenzt.


Screen: www.helge.at

Zitat von Helge Fahrnberger

Der Herausgeber dieses Blogs, Helge Fahrnberger, schreibt: „Es widerstrebt mir, die Nazi-
keule auszupacken, aber “Wiener Blut” und “Zu viel Fremdes”, das erinnert halt doch sehr
an den WWochenspruch der NSDAP” in der Woche vom 21. November 1938, keine zwei
Wochen  nach der  Reichskristallnacht”  und zieht Vergleiche  mit einem antisemitischen
Nazi-Sujet von Julius Streicher.

Im Angesicht dieses FPÖ/Strache-Plakates,  kann Fahrnberger diese Aussage nicht einmal

verübelt werden.  Ob dieses Sujet  noch Folgen nach sich ziehen wird wissen wir nicht. Für
uns ist es ein rassistischer Rülpser und nicht einmal Wert beachtet zu werden.

Faltenfreies Gesicht für den nächsten Discobesuch?

Interessant ist auch das Konterfei des FPÖ-Chefs. Entweder handelt es sich um ein Jugend-
foto von Strache, oder die Gesichtsfalten wurden in mühseliger Arbeit wegretuschiert. Aller-
dings macht das künstlich faltenfrei gestaltete Gesicht von H.C. Strache, die Botschaft des
Sujets auch nicht besser, sondern dient eher dazu mehr Jugendliche um den FPÖ-Chef zu
scharen, wenn dieser seinen nächsten Disco-Besuch absolviert.

Plakate und Hundehaufen bitte entsorgen

Da die Waste-Watcher heute im Rathaus ihre 10.000ste Amtshandlung feierten, hätten wir
an die zuständige Stadträtin ein Anliegen. Ulli Sima möge doch ihre Kapperltruppe beauf-
tragen,  diese Plakate gemeinsam mit den  noch vorhanden  Hundehaufen  zu entsorgen.
Denn beides hat den gleichen geistigen Inhalt.

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2010-08-16
 

Schlag gegen die organisierte Kriminalität?


Wichtige Pressemeldung

Wie durch eine APA-OTS Pressemeldung soeben bekannt wurde, ist einer Spezialtruppe der
entscheidende Durchbruch bei der  Kriminalitätsbekämpfung in Wien gelungen.  Die Wiener
Kapperltruppe Waste-Watcher, im Volksmund auch liebevoll  „Hundstrimmerl-Sheriffs“ ge-
nannt, konnte in  10.000 Amtshandlungen gegen das organisierte Verbrechen des  „Hinter-
lassens von Hundehauferln“ beachtliche Erfolge erzielen.

Hundespezialistin Sima zieht Bilanz

Umweltstadträtin Ulli Sima,  das ist jene Dame die von  Hunden wenig bis gar keine Ahnung
hat, was auch dadurch bestätigt wird da sie die Hunderasse „Kampfhund“ mit erfunden hat,
zieht eine beeindruckende Bilanz aus der Tätigkeit der Waste-Watcher.

Diese erfolgreichen Heldentaten im Kampf gegen das organisierte Hinterlassen von Hunde-

haufen ist natürlich eine Pressekonferenz wert, bei der Vertreter(innen) der Medien herzlich
eingeladen sind.

Bitte merken Sie sich diesen außerordentlich wichtigen Termin vor.
Datum: 16.8.2010, um 10:00 Uhr.
Ort: Büro Umweltstadträtin Ulli Sima Rathaus,
Halbstock, Stiege 4, Felderstraße 1, 1010 Wien.
Im Anschluss daran findet ein Fototermin statt, bei denen die neuen und streng geheimen
Einsatzfahrzeuge der Waste-Watchers fotografiert werden können.

Also vergessen Sie alles was Sie über die Bekämpfung der organisierten Kriminalität von
Banden aus den ehemaligen Ostblockstaaten wissen wollten und eilen Sie zu diesen äuß-

erst wichtigen Termin.

Versuch der billigen Effekthascherei

Spaß beiseite, natürlich ist es unangenehm in einen Hundehaufen zu treten und es ist auch
wichtig,  dass es Personen  gibt welche auf die  Sauberkeit in Wien achten.  Allerdings aus
dieser Tätigkeit eine Zeremonie zu zelebrieren, ist mehr als erstaunlich.

Da die Umweltstadträtin  Ulli Sima mit ihrer  Kampfhunderasse-Theorie  offenbar nicht die
notwendige Aufmerksamkeit erhielt, versucht sie nun die Tätigkeit der Waste-Watcher aus-
zuschlachten und einen ganz normalen Job als Sicherheitserfolg der rote Stadtregierung
zu verkaufen.

*****

2010-08-15
 

Pantherjagd vor der Voves-Villa


Inspektor Sherlock jagt den „Grünen Panther“

Ob der Versuch einen  Slapstick-Film über die Entführung des  „Grünen Panther“  vor der
Prachtvilla des steirischen Landeshauptmannes Voves zu drehen ein besonders intelligen-
tes Vorhaben war, darüber läßt sich streiten.

Bitte hier klicken:


Pantherjagd vor der Prachtvilla des Sozialdemokraten Franz Voves

Die Handlung

Eine als „Grüner Panther“ verkleidete und gefesselte Person, welche noch einen Jutesack
über den Kopf gestülpt hatte, wurde von einem schwarz gekleideten Mann hinterher gezerrt.
Bevor der  „Entführte“  noch die Klingel beim Eingang der Millionenvilla betätigen konnte,
suchten die Verdächtigen samt „Geisel“, die das Ganze auch noch selbst mitgefilmt hatten,
das Weite.

Soviel zum Inhalt des Slapstick-Films, der so einiges über die Geisteshaltung des politischen

Nachwuchses in Österreich aussagt. Eines muß man jedoch den Kreativen der Jungen ÖVP
zu Gute halten, die Handlung des Filmes ist  unter harmlos einzustufen.

Der Sozialdemokrat und die Millionenvilla

Warum nun die SPÖ einen derartigen Wirbel um die Angelegenheit veranstaltet ist nicht nach-
vollziehbar.  Möglicherweise  wollte der  sozialdemokratische Landeshauptmann und eherne
Verfechter der einstigen SPÖ-Privatstiftung, Franz Voves, vermeiden dass die breite Bevölker-
ung in Kenntnis gelangt, in welcher millionenschweren Villa er sein Dasein fristen muß.

Bei diesem Video keine SPÖ-Bedenken

Erstaunlicherweise haben die Damen und Herren der „SPÖ“ bei nachfolgendem „Videofilm“
keinen derartigen  Zirkus veranstaltet.  Auch wurde seitens der SPÖ keine  Herausgabe des
gesamten Filmmaterials und auch keine lücklose Aufklärung durch die Sicherheitsbehörden
gefordert.

Bitte hier klicken:


Morddrohung gegen den FPÖ-Chef  H.C. Strache

Folgen Denkzettelwahlen?

Es wäre höchst interessant gewesen was die SPÖ alles veranstaltet hätte, wenn ein der-
artiges Video aufgetaucht wäre, wo die bedrohte Person nicht H.C. Strache sonder Franz
Voves gewesen wäre?

Für uns wird die SPÖ von Tag zu Tag unglaubwürdiger und hat in Sachen Populismus der

FPÖ schon längstens den Rang abgelaufen. Die kommenden Wahlen in Wien und in der
Steiermark werden möglicherweise beweisen, dass auch das Wahlvolk bereits so denkt.

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2010-08-15
 

Was tut den Kirchenmännern gut?


Kirchenaustritte

Die Zahl der Kirchenaustritte haben dramatische Ausmaße angenommen. Allein in den Lan-
deshauptstädten gab es im ersten Halbjahr 2010  mehr als doppelt so viele  Austritte wie im
Vergleichszeitraum 2009.

Die sexuellen Missbrauchsfälle an Kindern innerhalb der Kirche haben mit Sicherheit dazu
beigetragen,  dass bei  Jugendlichen ein  Glaubwürdigkeitsverlust eingetreten  ist und sich
diese von der Kirche abzuwenden begannen.

Alle Wege führen nach Mariazell

Ob da die „Stiftung Opferschutz“, welche bei der Bischofskonferenz in Mariazell beschlossen
wurde nützlich ist die  Welle an Kirchenaustritten stoppen,  steht in den Sternen.  Jedenfalls
ist Mariazell nun wieder Mittelpunkt klerikaler Tätigkeit.

(Fotoquelle: http://pressefotos.at)

Mariazell, zu jeder Jahreszeit ein Ort der Begegnung

Die große Jugendwallfahrt in Mariazell wurde gestern offiziell eröffnet. Eine reele Chance
für die Kirche,  Jugendliche wieder  in ihren Bann zu ziehen.  Rund 600 Jugendliche aus

ganz Österreich waren am Freitag nach Mariazell gekommen, um gemeinsam mit den Bi-
schöfen das letzte Wegstück der Wallfahrt zu Fuß zurückzulegen.

Was tut den Bischöfen gut?

Erstaunlich sind für uns die Worte in der Eröffnungsrede zur Jugendwallfahrt, von Jugend-
bischof Stephan Turnovszky: „Die Begegnung mit den Jugendlichen tut uns Bischöfen gut.“
Wie der geistliche Würdenträger diesen Satz wohl gemeint haben mag?

*****

2010-08-14
 

AMS verweigert Pflegeausbildung für Mann


Pflegenotstand in Österreich

Bedenkt man dass der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Gesundheits- und
Sozialberufe, Johann Hable, noch vor wenigen Tagen vor einen zu erwartenden Pflegenot-
stand warnte und in dieser Berufssparte massiver Personalmangel herrscht, kann man über
den Vorarlberger AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini nur ungläubig den Kopf schütteln.

Ausbildung nur für Frauen

Der 43-jährige arbeitslose Lagerist Michael K. wollte sich zum Pflegehelfer umschulen las-
sen und erhielt vom prompt eine Absage. Die erstaunliche Begründung war,  nur arbeitslose
Frauen werden vom Arbeitsmarktservice für die Pflege in Altenheimen ausgebildet, Männer
nicht.

Irgendwie scheint man beim AMS im  Ländle noch nicht mitbekommen zu haben,  dass es ein

Gesetz gibt welches vorschreibt, dass Jobs und Ausbildungen nicht vom Geschlecht abhängig
gemacht werden dürfen.

Selbsherrlicher Landesgeschäftsführer

Strini gegenüber orf.at: „Dass Frauen über 45 Jahre dennoch in den Genuss der Ausbildung
kommen, habe etwas  mit ihren sonst schlechteren  Chancen zu tun.  Das AMS versuche Be-
nachteiligungen am Arbeitsmarkt auszugleichen und Frauen „positiv“ zu diskriminieren.“

(Fotoquelle: http://123people.at)

Hat Anton Strini eine private Auslegung bestehender Gesetze?

Selbst der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber setzte sich erst heute für die
Einführung des Lehrberufes  „Pflege und Soziales“ ein, um dem Personalmangel in den Vor-
arlberger Pflegeheimen entgegen zu wirken.

Personalmangel und trotzdem 135 arbeitslose Pflegehelferinnen

Unter diesem Gesichtspunkt  erscheint es auch  erstaunlich dass man seitens des  AMS ver-
lauten lässt, dass in Vorarlberg zur Zeit 135 Pflegehelferinnen arbeitslos sind. Dass bestätigt
uns wiederum in der Annahme, dass das AMS vorwiegend zur Verwaltung von Arbeitslosen
dient, als ihrer wirklichen Aufgabe nachzukommen und Stellen zu vermitteln.

Ist Anton Strini rücktrittsreif?

Zurück zum Vorarlberger AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini. Mit welcher Selbstherrlich-
keit nimmt sich dieser Mann heraus, ein bestehendes Gesetz zu missachten und die Möglich-
keit für Ausbildungen nach eigenem Gutdünken zu vergeben.

Vielleicht wäre es für die Vorarlberger Arbeitslosen besser, wenn Strini von seinem Posten
zurücktritt. Es bliebe ihm ja noch immer die Möglichkeit sich arbeitslos zu melden und sich

einer eventuell privaten Gesetzesauslegung des neuen Leiters auszuliefern.

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2010-08-13
 

Spenden für Terror-Camps


Österreich leistet Flutopferhilfe

Die Diakonie Österreich bittet um Spenden für Flutopfer in Pakistan. Österreich entsendet
Experten für Katastrophenhilfseinsätze und Hilfsgüter nach Pakistan. Das österreichische
Rote Kreuz stellt 960.000 Wasseraufbereitungstabletten zur Verfügung.

Die Caritas Österreich greift in die Kasse und schickt vorerst 20.000,- Euro nach Pakistan.
Care-Österreich  will sich auch nicht lumpen  lassen und ist mit 30.000.- Euro  mit von der
Partie. Das sind so einige Meldungen der vergangenen Tage, bezüglich der Flutopferhilfe

für Pakistan.

Zweifellos ist eine Naturkatastrophe wie sie zur Zeit in Pakistan stattfindet ein Drama. Aller-

dings scheint man zu vergessen, dass diese Überschwemmungen welche durch den Mon-
sunregen ausgelöst werden, seit hunderten Jahren über die Bühne gehen.

Atombomben statt Dämme

Anstatt Dämme zu bauen, steckten sich korrupte Politiker das Geld lieber in die eigeneTasche.
Auch zogen es die Volksvertreter von Pakistan vor  die Atombombe bauen zu lassen und sich
bis auf die Zähne hochzurüsten, anstatt die Bevölkerung vor der jährlich immer wiederkehren-
den  Flut zu schützen.

Mehr Bevölkerung heißt mehr Tote

Die Geburtenrate der islamischen Bevölkerung in Pakistan, nahm speziell in den flußnahen
Gebieten rasant zu.  Dass hat natürlich auch zur Folge,  dass bei Überflutungen mehr Leute
obdachlos werden oder zu Tode kommen.

Erstaunlich ist es auch, dass die islamischen  Ölförder-Länder ihren Glaubensbrüdern in
Pakistan nicht unter die Arme greifen und sie lieber absaufen lassen. Dafür muß es offen-
sichtlich gute Gründe geben, oder es ist ihnen schlichtweg egal.

Hochburg islamistischer Terror-Camps

Da ist es doch schön zu wissen, dass Österreich einer Hochburg für islamistische Terror-
Camps so hilfreich zur Seite steht, anstatt diese Mittel den österreichischen Hochwasser-
opfern zukommen zu lassen.

Al Kaida-Chef Osama Bin Laden und Co,  werden es zu danken wissen und sich mit dem

einen oder anderen  Terroranschlag  revanchieren.  Denn wenn in Pakistan, mit Hilfe von
österreichischen Spenden wieder islamistische Ordnung herrscht und das Chaos beseitigt
wurde, können in aller Ruhe wieder Gottes-Krieger ausgebildet werden.

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2010-08-12
 

Möbelix kost‘ fast nix


…ausser möglicherweise die Gesundheit von Kunden, die im Zeitraum ab Mai 2010 bis heute
eine Melamineschale und/oder einen Trinkbecher mit Tierdekor der Marke Excellent House-
ware erworben haben.

Quelle: APA-OTS

Ein Gutachten der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES),
Lebensmitteluntersuchung Wien, hat ergeben, dass die Schale mit EAN-Code 8711295882678
und Trinkbecher mit EAN-Code 8711295882685, beide der Marke Excellent Houseware und er-
kennbar an gezeichnete Tierdekore, als gesundheitsschädlich zu beurteilen sind.

Die vorliegenden Proben „Becher“ und „Schale“ wurden aufgrund der RASFF-Meldung 0695/

2010 gezogen und einer Untersuchung auf Formaldehyd- und Melaminabgabe unterzogen.

Es  hat sich  hierbei  herausgestellt dass diese  beiden Artikel  bei bestimmungsgemäßen Ge-
brauch die menschliche Gesundheit gefährden können und sind als gesundheitsschädlich zu
beurteilen. Sie unterliegt dem Verbot des Inverkehrbringens gemäß §16 Abs. 1 Z 1 LMSVG in
Verbindung mit Artikel 3 (1) a) der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004.

Soviel zum Sachverständigendeutsch aus der APA-OTS Presseaussendung. Im Klartext heisst
dies wohl, dass es tunlichst zu vermeiden wäre aus diesen Gefäßen zu trinken, ohne dabei zu

riskieren seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Der „Kleine Preis“ sorgt sich

Die Firma Möbelix hatte einen größeren Posten dieser Ware erworben und und seit Mai 2010
in ihren Filialen verkauft..  Nun macht  sich der  „Kleine Preis“  ernsthafte Sorgen  um die Ge-
sundheit seiner Kunden.

Daher ersucht die Firma Möbelix all jene Personen die einen derartigen Becher oder Schale
erworben haben,  diese nicht mehr zu verwenden.  Die Ware kann zu jener Verkaufsstelle in
welcher  der betreffende  Artikel gekauft wurde,  gegen eine entsprechende Rückvergütung

abgegeben werden.

Tja wie gesagt, Möbelix kost‘ fast nix. Allerdings stellt sich für uns eine Frage. An wen können

sich Kunden wenden, die eventuell bereits einen gesundheitlichen Schaden erlitten haben?
Dieser Hinweis wurde nämlich von der Firma Möbelix bislang  verschwiegen.
 
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2010-08-11
 

Kinderschänder an den Pranger


Internet-Pranger gefordert

Der FPK-Mann Kurt Scheuch, lässt heute mit einer interessanten Meldung aufhorchen. Er ist
der Meinung, dass die Daten von verurteilten und aus der Haft entlassenen Kinderschändern
in einer öffentlich zugängigen Datenbank abzuspeichern wären.

Auf diese Daten soll jederman(frau) via Internet zugreifen können, denn die Bürger haben
ein Anrecht zu erfahren, welche tickenden Zeitbomben in ihrer Nachbarschaft leben. Auch
wenn ERSTAUNLICH nicht unbedingt zum Fanklub von Scheuch gehört, unterstützen wir

dieses Anliegen voll und gehen sogar noch einen Schritt weiter.

KIPO-Konsumenten sind verhinderte Kinderschänder

Wir sind der Meinung, dass bereits eine bedingte Verurteilung eines Kinderschänders für den
Eintrag in eine solche  Datenbank reichen muß.  Auch müßten  Daten von  Konsumenten, die
kinderpornografisches Material sichten oder auf ihren Rechnern downloaden, in ein solches
Internet-Register eingetragen werden, sofern sie dafür strafrechtlich verurteilt wurden.

Konsumenten von Kinderpornografie sind für uns nichts anderes, als verhinderte Kinderschän-

der.  In Ermangelung einer  Gelegenheit zum sexuellen Kindesmissbrauch,  sehen sie sich er-
satzweise kinderpornografische Filme oder Bilder an.

Kein Recht auf Anonymität

Solche perverse und abartige Mitmenschen haben kein Recht in der Anonymität zu leben und
im Schutz dieser, möglicherweise ihre nächste Tat zu planen. Diese Worte mögen hart erschei-
nen, sind aber durch die hohen  Rückfallsquoten von  Kinderschändern und KIPO-Konsumen-
ten durchaus gerechtfertigt.

Nun werden sicher wieder linkslinke Gutmenschen aufschreien und uns für unseren Standpunkt
verurteilen. Wie können wir es nur wagen, den Abschaum der Menschheit am Pranger sehen zu
wollen?

Bedenkt man dass Personen  für viel läppischere Dinge, wie zum Beispiel Insolvenzen oder
Konkurse unter http://www.edikte.justiz.gv.at am Internet-Pranger stehen, so wäre eine solche

Maßnahme für jene Personen, die sich an Kindern vergreifen oder an KIPO-Material ergötzen
mit Sicherheit eher gerechtfertigt.

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2010-08-10
 

Mir ist so fad


Nervtötender Werbespot

1. Kind: „Mir ist so fad.“
2. Kind: „Mir war schon einmal fader.“
1. Kind: „Wann denn?“
2. Kind: „Vorige Woche.“
1. Kind: „Das gilt nicht.“
2. Kind: „Na gut, dann ist mir jetzt am fadesten.“

Schluss mit fad. Das grosse McDonald’s Ferienspiel. Für grenzenlosen Ferienspaß mit der
ganzen Familie. Mit täglich neuen Spielen und buntem Bastelspaß.

So oder so ähnlich tönt es nervtötend in regelmäßigen Abständen aus dem Radio. Allerdings
hat der McDonald’s-Ferienspaß auch seine gute Seite. Die Kids sind unter Kontrolle und wer-

den zeitgerecht an Fast Food gewöhnt. Das wiederum garantiert dem Burgerriesen gute Um-
sätze und sichert Arbeitsplätze.

Wem war da wohl fader?

Kein  Radio hatten offenbar zwei  Jugendliche im Alter von  13 und 14 Jahren in  Oberöster-
reich. Möglicherweise war auch der Empfang gestört und so erfuhren die beiden Kids nichts
von der McDonald’s-Aktion gegen „Fadität“.

Da den beiden Burschen so fad war, kamen sie auf die glorreiche Idee eine Hauptschule in
Mauerkirchen in ihre  Bestandteile zu  zerlegen.  Hat ja im entferntesten  Sinne  auch etwas
mit Basteln zu tun.

Sie verwüsteten etliche Klassenzimmer, entzündeten Toilettepapier mit Teelichter, das wie-

derum  die Schule Brand setzte  und überfluteten  diese anschließend  bei ihren  hilflosen
Löschversuchen.

Putzfrau verhinderte Totalschaden

Dass die Schule nicht zum Totalschaden wurde konnte nur dadurch verhindert werden, dass
die Putzfrau  zufälligerweise  vorbeikam und sofort die  Feuerwehr verständigte,   als sie den
Rauch bemerkte der aus dem Gebäude drang.

Laut Polizei beträgt der Schaden am Schulgebäude zwischen 300.000,- und 400.000,- Euro.

Man hofft,  dass die  Sanierungsarbeiten bis zum Schulbeginn  abgeschlossen  sein werden
und einem pünktlichen Schulstart nichts mehr im Wege steht.

Für die Schadenssumme hätten sich die beiden Kids bis in die dritte Generation bei McDonald’s
versorgen können. Daher die Moral aus der Geschicht`, vernichte deine Schule nicht, sondern
eile lieber in einen Fast Food-Tempel.

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2010-08-10
 

Den eigenen Stall ausmisten


BP Dr. Heinz Fischer meldet sich zu Wort

Es ist immer positiv wenn sich moralisch gefestigte Personen um das Ansehen  Österreichs
sorgen.  In diesem Fall war es der  Bundespräsident  Dr. Heinz Fischer,  welcher  bei seiner
Eröffnungsrede zu den Innsbrucker Festwochen, eine lückenlose und rasche Aufklärung be-
züglich Buwog, Hypo Alpe Adria und den angeblichen Geheimkonten Jörg Haiders forderte.

Einige Causen vergessen

Offenbar hat es dem ersten  Mann im  Staat an Zeit gefehlt,  sonst hätte er noch andere auf-
klärungsbedürftige Causen zur Sprache bringen können. Da wäre zum Beispiel der Skylink-
Skandal, der dem Steuerzahler einen enormen dreistelligen Millionenschaden beschert hat.
Der Verantwortungsbereich für diese durchaus aufklärungsbedürftige Angelegenheit liegt
bei der SPÖ und der ÖVP.

Ach ja, da wäre noch die  ÖBB,  wo laut dem  Nachrichtenmagazin „Profil“ jahrelang weit
überhöhte Gagen an eine tiefrote  Anwaltskanzlei  geflossen sind.  Ausserdem wurden für

Beratertätigkeiten Millionen bezahlt, die ebenfalls einer Aufklärung bedürfen.

Und dann gibt es noch die Nationalbank. Der in der OeNB amtierende tiefrote Gouverneur
Ewald Nowotny, weigert sich trotz  Krise standhaft  Privilegien abzubauen,  die vom Steuer-
zahler nicht mehr  verstanden werden und enorme  Summen an  öffentlichen  Geldern ver-

schlingen.

Unser Appell an Dr. Fischer

Werter Herr BP Dr. Heinz Fischer. Sie sind für die meisten Menschen in Österreich und auch
für uns eine Respektsperson. Sollten Sie Wert darauf legen auch weiterhin diesen Respekt
zu geniessen, erlauben wir uns Ihnen nahezulegen, sich von Ihren Parteigenossen nicht so
offensichtlich ausnutzen zu lassen.

Auch wenn die Wiener Gemeinderats- und Landtagswahlen vor der Türe stehen, hat es Ihr

Amt nicht notwendig, billige Wahlpropaganda für die SPÖ zu veranstalten. Die Damen und
Herren von der Sozialdemokratischen Partei Österreichs mögen doch einmal ihren eigenen
Stall ausmisten, bevor sie mit der Mistgabel auf andere Personen zeigen.

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2010-08-09
 

5.100,- Euro Kopfprämie


Geldprämien

Mädchen und  Frauen werden aufgrund ihres  Geschlechts in vielen  Bereichen und verschie-
denster Form benachteiligt. Diese Meinung vertritt die Frauenabteilung der Stadt Wien MA 57.
Nachdem offensichtlich dem weiblichen Geschlecht die ständige Doktrine vom armen und be-
nachteiligten Weiblein zum Halse heraushängt und dass erwartete Echo der Damen ausblieb,
hat die Frauenabteilung beschlossen mit Geldprämien nachzuhelfen, um doch noch einige
benachteiligte Frauen zu finden.

Es wurde ein Fördertopf für eine Mädchen- und Frauenaktionen ins Leben gerufen, welcher

bis zu 5.100,- Euro pro Projekt dotiert ist. Projektanträge können noch bis 15.11.2010 einge-
bracht werden. Gefördert werden kann nur ein nach dem Vereinsgesetz 2002 konstituierter
Verein.

Der Kreavität sind keine Grenzen gesetzt

Um die Wirkung von  frauen- und genderspezifische  Aktivitäten in Wien entfalten zu können,
sollen Frauenvereine Projekte einreichen. Frauenstadträtin Sandra Frauenberger meint: „Ob
ein Schnupperkurs für Mädchen mit Schwerpunkt Naturwissenschaften und Mathematik,  Ge-
haltsverhandlungstraining für Frauen oder ein Heimwerkerinnennetzwerk, der Kreativität sind
keine Grenzen gesetzt.“

Und damit sind wir beim Stichwort „Kreativität“. Dass dieser sind keine Grenzen gesetzt sind,

hat Frauenberger bei ihrem Angriff auf die „Hirter-Bier Werbung“ eindrucksvoll bewiesen. Mit
dieser Gender-Attacke ist sie zur Lachnummer der Nation avanciert.


Wieviel die armen und  benachteiligten Models wohl für diese Werbung erhalten haben?

Bei den Schwulen suchen

Möglicherweise funktioniert es diesmal,  denn im Angesicht einer  5.100,- Euro Kopfprämie
könnte sich die eine oder andere  Dame doch  noch benachteiligt fühlen.  Und falls es trotz-
dem  nicht klappt,  sollte sich  Sandra  Frauenberger an eine  Schwulenbewegung wenden.
Dort finden sich mit Sicherheit etliche sexuell anders ausgerichtete Männer, die sich ständig
diskriminiert und benachteiligt fühlen.

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2010-08-09
 

Vermögend erst ab einer Million


Wer ist nun reich oder vermögend?

Meinungsunterschiede  scheinen zwischen dem amtierenden  SPÖ-Bundeskanzler Werner
Faymann und der SPÖ-Abgeordneten zum OÖ. Landtag, Gertraud Jahn zu bestehen, wenn
es darum geht wer als reich oder vermögend zu gelten hat.

Während für Faymann die  Reichtum-Grenze erst dann überschritten wird,  wenn der oder die-

jenige mehr als 300.000 bis 400.000,- Euro im Jahr verdient, ist für Jahn das Ende der Armuts-
grenze beim Überschreiten der Millionengrenze  (Vermögenswerte)  erreicht.  Erstaunlich ist
auch, wie mit dem Differenzbetrag von 100.000,- Euro locker umgegangen wird.

SPÖ macht nun auf Klassenkampf

Da in der SPÖ offenbar schon der kleinste Funktionär bemerkte, dass langsam aber sicher die
Felle zum Davonschwimmen begannen,  mußten  sich die Genossen und Genossinnen etwas
medienträchtiges einfallen lassen. Also was lag näher, als auf „Klassenkampf“ zu machen und
eine Unterschriftenaktion für eine sogenannte Millionärssteuer zu organisieren.

Wie im heutigen Blogeintrag von Getraud Jahn zu lesen ist, diente die Kleinstadt Perg und Um-

gebung, als erste Station für eine  Fotoaktion der  Bürger(i)nnen-Initiative,  um auf mehr Verteil-
ungsgerechtigkeit  aufmerksam zu machen.  Diese Region  war sicher gut ausgewählt,  da sie
wirtschaftlich  sehr  schwach und von  Abwanderung  geprägt ist und  Klassenkampf-Parolen
sicher auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

Millionen-Boni für Pleite-Banker

Populistisch in Szene gesetzt wurden die  Bürger(innen) darüber informiert,  dass beim Er-
werb einer Wurstsemmel   10%  Prozent Steuer zu bezahlen sind , während hingegen bei
Aktiengewinne  keine  Abgaben an den Fiskus fällig werden.  Die SPÖ verlange daher die
Einführung einer Spekulationssteuer.

Getraud Jahn hält fest,  dass die SPÖ auch eine  Bankenabgabe und Finanztransaktionssteuer
fordere,  damit auch die ihren Beitrag leisten,   die die Krise  verursacht haben.  Da staunen wir

aber, sah doch der große Regierungs-Koalitionspartner SPÖ  tatenlos zu, als Millionen-Boni an
Bankmanager ausbezahlt wurden,  obwohl diese schwere  Spekulationsverluste einfuhren.

SPÖ diente als Musterbeispiel für Privatstiftung

Die OÖ-Landtagsabgeordnete stellt weiters fest, dass die Einkommensunterschiede zwischen
arm und reich immer größer werden. Zitat: „Zehn Prozent der ÖsterreicherInnen besitzen mehr
als Zwei Drittel des gesamten Vermögens,  während die  übrigen 90 Prozent der  Bevölkerung
zusammen nur ein Drittel besitzen.  Wer sein  Vermögen in  Privatstiftungen geparkt hat,  zahlt
nur halb so viele Steuern auf Zinsen wie jemand, der das Geld auf dem Sparbuch hat.“

Auch hier sahen die Genossen aus der Regierung tatenlos zu und rührten keinen Finger um
eine Veränderung  herbeizuführen.  Und was das  Vermögen in  Privatstiftungen betrifft, war
es geradezu die  SPÖ die als  Musterbeispiel diente.  Möglicherweise hat Frau Jahn von der
SPÖ-Stiftung in der Steiermark keine Kenntnis gehabt, dann könnte man der SPÖ-Politikerin
ihre populitische Aussage verzeihen.

Warum die 1 Million Euro – Grenze?

Interessant ist auch der Standpunkt von Frau Jahn,  bis zu welcher Summe Häuslbauer und
Wohnungsbesitzer  von einer  Vermögenssteuer nicht  betroffen  sein sollten.  Bedenkt man
dass eine durchschnittliche Eigentumswohnung von  Otto Normalverbraucher in etwa einen
Vermögenswert von 150.000,- bis 250.000,- Euro darstellt und ein normales Einfamilienhaus
zwischen 250.000,- und maximal 500.000,- Euro wert ist, ist es nicht nachvollziehbar wie die
SPÖ-Politikerin auf einen Freibetrag von 1.000.000,- Million Euro kommt.

Möglicherweise sind in den vergangenen Jahren zahlreiche sozialdemokratische Funktio-

näre in die finanzielle Vermögenswert-Liga zwischen 500.000,- und 1.000.000,- Euro auf-
gestiegen und es wurde die  Millionengrenze  deshalb gewählt,  um den eigenen Leuten
nicht auf die Füsse zu treten.

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2010-08-07
 

Bei Hofer Diesel und Benzin um die Hälfte


Kaum zu glauben

Nachfolgenden Screenshot haben wir heute um 10:15 Uhr von der Webseite www.orf.at an-
gefertigt.

.
(Screen: www.orf.at)

Wir konnten es kaum glauben. Diesel um 0,525 und Benzin um 0,592 Eurocent. Entweder

sind diese Preisangaben ein Irrtum  oder es stellt sich die berechtigte Frage,  wieviel Geld
verdienen die restlichen Tankstellen in Österreich wirklich an ihren Kunden?

Dort liegen die Preise nämlich für die gleichen Treibstoffe ab einem Euro und mehr.  Nach-
dem der Diskonter Hofer auch nichts zu verschenken hat, müssen die Gewinne der ständig
jammernden Mineralölfirmen ernorm hoch sein.

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2010-08-07
 

Homosexuelle brandmarken sich selbst


Nebenschauplätze

ERSTAUNLICH beschäftigt sich sehr oft mit „Nebenschauplätzen“,  welche immer wieder inter-
essante Tatsachen ans Tageslicht befördern.  Da Haiders  Goldschatz noch immer nicht gefun-
den wurde und wir auch an der Berichterstattung von  Umstandsmode  beim Bundesheer kein
Interesse hatten, haben wir ein wenig im Internet gestöbert.

Aufruf an Oliver Ritter

Dabei sind wir auf eine Erstaunlichkeit gestossen, die eigentlich für Oliver Ritter, Betreiber des
Online-Magazins „thinkoutsideyourbox“, von sehr großen Interesse sein sollte. Wir wollten wis-
sen, welche Lektüren oder Bücher von homosexuellen Menschen bevorzugt werden und sind
beim Googeln auf folgende Buchhandlung gestossen.


(Screen: http://www.loewenherz.at)

Erstaunliche Datenschutzerklärung

Der erste Schritt ist für uns immer die Einsicht in das Impressum einer Webseite. Die Verantwort-
lichen für diese sind:  „LÖWENHERZ Schmidt & Ostler KG“ in A-1090 Wien Berggasse 8.
Die nachfolgende Datenschutzerklärung auf dieser Seite hat es dann in sich.




(Screen: http://www.loewenherz.at)

Datenweitergabe

Hier wird dem Benutzer mitgeteilt, dass Daten von seinem Computer, einschließlich seiner
IP-Adresse gespeichert und an Google Inc. weitergeleitet werden. Dass ein Unternehmen
die Daten  seiner Kunden  speichert ist nichts  ungewöhnliches.  Warum in aller Welt aber,
leitet diese Firma die Daten an ein anderes Unternehmen weiter?

Besonders „gut“ gefällt uns der Satz: „Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls
an Dritte übertragen,  sofern dies  gesetzlich vorgeschrieben oder  soweit Dritte diese Daten
im Auftrag von Google verarbeiten.“

Selbstouting zur Freude der Behörden

Das bedeutet im Klartext, sollte wider erwarten die Homosexualität wieder strafbar werden,
leitet Google, soferne sie dazu aufgefordert werden, die Daten an die Behörden weiter, da
dies sicher  gesetzlich  vorgeschrieben wird.  In diesem Fall darf sich jeder homosexuelle
User gratulieren, der die Webseite der Buchhandlung „Löwenherz“ genutzt hat.

Bedenkt man welches Gezetere seitens homosexueller Seite um das  Kreuzchen  „Eingetrag-

ene Partnerschaft“ auf den Meldezetteln gemacht wurde, brandmarkt sich jeder homosexuelle
Mensch freiwillig selbst, wenn er die Dienste der Buchhandlung für Schwule und Lesben unter
http://www.loewenherz.at in Anspruch nimmt.

In den eigenen Reihen auskehren

In diesem Beitrag brechen wir eine Lanze für Homosexuelle, obwohl wir uns mit dieser sex-
uellen Ausrichtung nicht identifizieren können. Allerdings können wir es uns nicht verkneifen
folgenden Rat an Schwule und Lesben zu erteilen.

Kehrt einmal in Euren eigenen Reihen, bevor Ihr immer wieder Menschen die sich mit Eurer
Lebensart nicht anfreunden können,  Diskriminierung und  Intoleranz vorwerft.  Eine Frage
allerdings hätten wir noch. Unter was fällt es eigentlich wenn Homosexuelle die Daten von
anderen homosexuellen Menschen weitergeben, die sie unter Umständen in Schwierigkei-

ten bringen könnten?

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2010-08-06
 

Kampfkühe


Blutrünstige Kampfkühe

Fast kein Tag vergeht, ohne dass nicht eine Meldung über Kuhattacken in den Nachrichten
erscheint.  Die blutrünstigen Milchproduzenten haben es sich zur Aufgabe gemacht,  harm-
lose Wanderer niederzustrampeln oder aufzuspießen.


Walliser Kampfkuh  (Quelle:http://www.lid.ch)

Damit haben die Rindviecher den Hunden zur Zeit den Rang abgelaufen. Also was liegt näher,
als die Einführung eines  „Kuhführerscheines“   zu fordern.  Irgendein  unterbeschäftigter und

profilierungssüchtiger Politiker,  wird sich doch mit  Hilfe eines  S(chw)achverständigen dieser
drohenden Gefahr annehmen können.

Kuhführerschein vs. Hundeführerschein

Offen bleibt die Frage,  wer den  Kuhführerschein-Kurs absolvieren soll.  Der Bauer dem das
Vieh gehört,  oder die Wanderer die es beim grasen stören.  Jedenfalls wäre ein  Kuhführer-
schein genauso für die „Jetti-Tante“ wie der Hundeführerschein.

Apropos Hundeführerschein. Vor lauter Abzockgedanken hatte man in Niederösterreich ver-
gessen zu verlautbaren,  wer die von der Landesregierung zugelassene Experten sind, wel-

che die praktischen und theoretischen Kurse abhalten dürfen.

Gültiges Gesetz kann nicht eingehalten werden

Obwohl dieses unsinnige Gesetz zur „Haltung von Hunden mit Gefährdungspotenzial“ seit 1.
Juli 2010 in Kraft ist, gibt es keine Hundetrainer mit Berechtigung an die sich die Besitzer der
„bösen“ Kampfhunde wenden können, um diese schulen zu lassen.

In der zuständigen Abteilung im Landhaus meint man, dass alles seine Zeit brauche und eine
dementsprechende Liste in der kommenden Woche erscheinen wird. Naja, ist ohnehin nicht
so dringend, denn zur Zeit sind es die Kampfkühe die immer wieder für Schlagzeilen sorgen.

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2010-08-06
 

Wie funktioniert eine anonyme Bewerbung?


Wer hat sich noch nicht gewundert?

Welche(r) Bürger(in) hat sich nach so manchen Besuch einer Amtsstube wohl noch nicht ge-
dacht, wie der/die Beamt(in)  zu seinem Job gekommen ist.  Da gibt es schon einige Muster-
exemplare an  Ahnungslosigkeit und  Desinterresse,  die ausschliesslich nur darauf warten
dass die Dienstzeit vorüber geht.

Dieser Zustand könnte sich in Zukunft rasant verschlimmern,  wenn es nach dem Willen des

BZÖ-Obmann, Klubobmann Josef Bucher geht, der heute mit der wohl erstaunlichsten Meld-
ung des Tages aufhorchen lässt.

Anonyme Bewerbung für den öffentlichen Dienst

Bucher schlägt allen Ernstes vor, dass Bewerbungen im öffentlichen Dienst und in staatsnahen
Unternehmen  künftig anonym erfolgen sollen und  daher  ohne den Namen,  das Geschlecht,
den Familienstand, das Religionsbekenntnis und Behinderungen angeben zu müssen.

Dass wird sicher eine Gaudi  wenn zum Beispiel die  Polizei  18-30 Jährige,  unbescholtene
und körperlich gesunde Aspiranten sucht und sich dann 70-jährige Rentner bewerben, weil
ihnen zu Hause fad ist. Eine sofortige Überprüfung des Bewerbers ist ja nicht möglich, da er

nicht einmal seinen Namen bei der Bewerbung angeben muß.

David Copperfield würde vor Neid erblassen

Erst nach einem Auswahlverfahren, bei dem nur einige wenige Kandidaten übrig bleiben, soll
es dann ein  Hearing geben, bei dem die Anonymität aufgehoben wird.  „Dann würde rein die
fachliche Qualifikation zählen-und nicht die politische Vergangenheit“
, meint Josef Bucher.

Wenn dies David Copperfield lesen könnte, würde er vor Neid erblassen. Da will Bucher doch
tatsächlich die Anonymität von Personen aufheben, deren Namen er nicht einmal weiß, da sie
diesen ja nicht angeben mussten.

Politische Vergangenheit

Und was die politische Vergangenheit von Beamten-Bewerber betrifft, haben die meisten noch
gar keine bevor sie ins Amt kommen.  Diese bildet sich  erst in der  Dienstzeit nach  dem Motto:
„Nach oben bücken und nach unten treten.“

Josef Bucher ist der Meinung, dass jeder Beamte in diesem Auswahlverfahren die gleichen
Chancen hätte, unabhängig davon, welches Parteibuch er besitzt. Abgesehen davon, dass
er die  Identität der  Bewerber gar  nicht kennt,  da diese  anonym sind,  vergisst er dass die
Personen zum Zeitpunkt der Bewerbung noch gar keine Beamten sind.

Es darf gelacht werden

Jedenfalls meint Bucher abschliessend, dass sein Vorschlag das Ansehen des öffentlichen
Dienstes heben würde. Wir meinen, dass der BZÖ-Obmann mit seinem Vorschlag der ano-
nymen Bewerbung, auf jeden Fall zur allgemeinen Erheiterung beigetragen hat.

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2010-08-05
 

FPÖ-Leserbrief


Der Freiheitliche Pressedienst hat uns um Veröffentlichung des folgenden Briefes ersucht.



Eilt! Gerd Heidemann in „Österreich“ Redaktion gesichtet

Dem freiheitlichen Pressedienst liegen vertrauliche Aussagen von „Österreich“ Insidern vor,
wonach Tagebuchspezialist Gerd Heidemann in den vergangenen Tagen mehrmals in den

Räumlichkeiten der Redaktion gesichtet worden sein soll. Dies habe auch ein Staatsanwalt
bestätigt,  der jedoch keinerlei  Einblick in die Aktenlage  hat und daher auch nicht genannt
werden will. Er hält es aber für möglich,  was er auch dem freiheitlichen Pressedienst gegen-
über bestätigte.

Andere Zeugen wiederum bestätigen, dass Heidemann, der eine  Hazienda in Paraguay be-

sitzen soll, aber auch schon in der Schweiz gesichtet wurde, dort von „Österreich“-Redakteu-
ren besucht wurde, denen er  Tagebücher  ausgehändigt  haben soll.  Losungswort bei der
geheimen Übergabe war  „Stern“,  was auch ein Parkwächter aus Liechtenstein  bestätigte,
der diese Insiderinformation von seinem Neffen dritten Grades erhalten hat,  als dieser wie-
der einmal so voll war, dass er nur mehr Sterne gesehen hat.

Drahtzieher dieses sensationellen Journalistencoups soll Wolfgang   „Enten“ Fellner sein –
nicht verwandt mit der gleichnamigen Krone-Tierecken  Maggie, aber dennoch sehr tierlieb.
Dies wird auch von zahlreichen intimen Kennern der  „Österreich“-Redaktion  bestätigt,  die
sich bereits über die zahlreichen quakenden Tiere in der Redaktion beim Wiener Tierschutz-
haus beschwert haben und eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Enten-

hausen eingebracht haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Martin Glier
FPÖ-Parlamentsklub

Presse
Dr. Karl-Renner-Ring 3
1017 Wien

Tel.: 01/ 40110-7044

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2010-08-05 
 

Wer enterbte die FPÖ?



(Screen: andreasmoelzer.wordpress.com)

Haiders Erben? Wir sicher nicht! Diese Feststellung trifft der FPÖ-Mann Andreas Mölzer,
seines Zeichens Mitglied des Europaparlaments, in seinem heutigen Blogeintrag. Wir zi-
tieren nun aus diesem folgende Frage, die sich Mölzer stellt.

Zitat:

Ist es nun das dritte, das national-liberale Lager, ist es die FPÖ, sind es die Freiheitlichen,
die sich als politische Erben Haiders für all diese Vorgänge der Verantwortung zu stellen
haben?

Dann resümiert er etliche Zeilen lang  in geflügelten Worten, warum die FPÖ nicht die poli-

tischen  Erben des tödlich verunglückten  Dr. Jörg Haiders sind  und kommt  zu folgender
Erkenntnis.

Zitat:

Wenn es einen politischen Erben Haiders gibt, dann ist es das Rest-BZÖ. Wobei sich die
„Cleveren, Jungen, Dynamischen und Modernen“,  insbesondere  jene wenigen,  die in
Haiders Machinationen eingeweiht waren,  ohnehin bereits vertschüsst haben dürften.

Berufsbedingter Gedächtnisverlust?

Irgendwie muß die anstrengende Arbeit eines Politikers, mit zeitweiligen  Gedächnisver-
lust einhergehen. Zu diesem Erkenntnis sind wir gelangt, denn es ist noch nicht solange
her, als H.C. Strache seine Rede am 18.Jänner 2009 in der Wörthersee-Halle hielt.

In dieser Mischung aus  Trauer-und Propaganda-Rede sah  H.C. Strache  die FPÖ als den

wahren Hort des dritten Lagers, als „soziale Heimatpartei“ und werde Haiders Erbe wahren.
Denn: Jörgs geistige und körperliche Arbeit darf nicht umsonst gewesen sein“, so die Worte
des freiheitlichen Spitzen-Propagandisten.

Will Strache die FPÖ spalten?

Irgenwie passt das Ganze nun nicht zusammen. Fährt H.C. Strache vielleicht einen eigenen
Kurs und beabsichtigt die FPÖ zu spalten?  Möglicherweise war ihm der verstorbene Kärnt-
ner Landeshauptmann Jörg Haider ein guter Lehrmeister.

Der Herausgeber dieses Magazins wollte Andreas Mölzer auf die  bestehende  Diskrepanz

aufmerksam machen und verfasste gegen 14:00 Uhr folgenden Kommentar auf dessen Blog.



Keine Antwort ist auch eine Antwort

Jetzt ist es mittlerweile 22:00 Uhr und der Kommentar ist noch immer nicht freigeschaltet,
obwohl nachfolgende Kommentare bereits online sind. Sollte hier nicht zufälligerweise ein
technisches Gebrechen vorliegen, befindet sich Andreas Mölzer in bester Gesellschaft mit
Tanja Wehsely.  Die SPÖ-Gemeinderätin schaltet  nämlich keine Kommentare frei,  die ihr
unangenehm sind.

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2010-08-04
 

Hundeattacke in Tirol


Kaum beachteter Unglücksfall

Ein von den meisten Medien kaum beachteter Unglücksfall, war gestern auf www.orf.at zu
lesen.  Dem  Internet-Portal  war der Vorfall auch keine Schlagzeile wert, sondern brachte
die Meldung unter „ferner liefen“.

Bub von Opas Hund schwer verletzt

Diese fast verharmlosende Zeile titelte den Beitrag auf der ORF-Webseite. Was war gesche-
hen?  Ein siebenjähriger Bub wurde in Kramsach (Tirol) vom  Langhaar-Collie seines Groß-
vaters angefallen und schwer verletzt. Der Hund attackierte das Kind am Kopf und fügte ihm
schwere Bisswunden an Ohr und Hinterkopf zu.

Notarzt und Rettung versorgten den Buben noch an Ort und Stelle, bevor er ins Krankenhaus

eingeliefert wurde.  Dort wurde er dann sofort operiert.   Wann der Knabe das Spital verlassen
darf, stand zunächst nicht fest.  Ein tragischer Vorfall wie er  leider immer  wieder vorkommt.

Lassie

Der  Collie ist ein schottischer Schäferhund und gelangte in den  60er-Jahren  durch die TV-
Sendung  „Lassie“  zu ungeheurer Popularität.  In Österreich ist er  heutzutage sehr  selten
vertreten und hat den Ruf eines Luxushundes.

Kampf-Collie?

Da wäre es doch unangebracht gewesen, wenn Medien diesen Hund als „Kampf-Collie“
bezeichnet hätten. Wäre der attackierende Hund ein Rottweiler, Pitbull oder Staff gewesen,
kann sich jeder sicher sein, wie die Schlagzeile über diesen Vorfall gelautet hätte. Außer-
dem wäre die Story in jeder Tageszeitung auf der Titelseite gestanden und hätte für mehr-
ere Tage medialen Zündstoff geliefert.

Auch siebengescheite Politiker hätten sich wieder zu  Wort gemeldet und mit  Unterstützung
von S(chw)achverständigen untermauert, wie wichtig ein Kampfhundegesetz und der Kampf-
hundeführerschein ist.  Die Collie-Attacke in Tirol führt  jedoch jegliche  Einteilung in gutmüt-

ige und gefährliche Hunderassen  ad absurdum.

Rasseneinteilung und Kampfhunde

Eine Einteilung in gefährlichen Rassen bei Hunden ist Unsinn. Normalerweise sind Hunde
Rudeltiere und je nach Erziehung in der Hierarchie des Familienverbandes eingegliedert.
Allerdings darf nicht vegessen werden dass jeder Hund, egal welcher Rasse er angehört,
unberechenbar ist und es daher auch aus diesem Grund zu Biss-Attacken kommen kann.

Ebenfalls gibt es die Rasse „Kampfhund“ nicht. Ein Kampfhund ist eine Hund, der für Hun-

dekämpfe abgerichtet wurde.  Zugegebener Weise steigt die Gefahr eines Hundeangriffes
natürlich,  wenn sich ein geistiger  Tiefflieger aus Gründen seines  Minderwertigkeitskom-
plexes einen Hund hält, der mühelos einem Menschen schweren Schaden zufügen kann.

Hundeführerschein

Dass der Hundeführerschein auch kein adäquates Mittel zur Verhinderung eines Hunde-
angriffes ist, beweist der traurige Vorfall im November des Vorjahres. Da wurde das Klein-
kind eines Polizeidiensthundeführers, von seinem eigenen Rottweiler getötet.

Das dieser Mann die Qualifikation zur Führung eines solchen Hundes hatte,  wird wohl nie-
mand in Abrede stellen. Trotzdem kam es zu dem tödlichen Unfall. Der Hundeführerschein
hat die vorrangige Aufgabe, Geld in die maroden Gemeindekassen zu spülen.

Reine Abzocke

Profilierungssüchtige Politiker drängen sich aber immer wieder in den Vordergrund und ver-
suchen mit Argumenten, die weder Hand noch Fuß haben, Gesetze oder deren Entwürfe zu
verteidigen. Mit Kampfhunde-Führerscheinen und Gesetzen die eine besondere Haltung der
sogenannten gefährlichen Hunde vorsehen, wird den Leuten nur ihr Geld aus der Tasche ge-
zogen.

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2010-08-04
 

Steirische SPÖ-Stiftung darf Trickserei genannt werden


Wofür sind Stiftungen wirklich gut?

Das Wort Stiftung hat  für Otto Normalverbraucher meist einen schalen Beigeschmack. Stift-
ungskonstruktionen dienen meist dazu, Gelder  „steuerschonend“  anzulegen und in man-
chen Fällen auch  Vermögen zu  verschleiern.  In Folge ist der Verdacht der beabsichtigten
Steuerhinterziehung bei so mancher Stiftung nicht so einfach vom Tisch zu wischen.

Von den Reichen abgeschaut

Da ist es doch erstaunlich, dass sich gerade eine sogenannte Arbeiterpartei und zwar genau
die  steirische SPÖ,  einer  solchen  Finanzkonstruktion  bediente.   Sind es doch gerade die
Sozialdemokraten, die ständig auf der Hatz nach den Reichen sind und pausenlos von Um-
verteilung sprechen. Ob da eine Stiftung das geeignete Instrument dafür ist, sei dahingestellt.

SPÖ-Steuertricksereien?

Jedenfalls stieß dieser Umstand dem VP-LGF Bernhard Rinner sauer auf und meinte dass die
SPÖ,  Steuertrickserei scheinbar  zu ihrem Metier erhoben hat.  „Ich fordere die SPÖ auf:  Aus
mit dem Bunkern von Geldern in  SPÖ-Stiftungen, Schluss mit den  parteiinternen Steuertrick-
sereien und der exzessiven Ausnützung von Steuerprivilegien!“
, waren die Worte, welche der
Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei seinerzeit an die SPÖ richtete.

Dass konnten sich die Sozialdemokraten natürlich nicht gefallen lassen, wo sich doch ihr Par-

teivorsitzender das  Credo  „Es ist Zeit für Gerechtigkeit“  auf seine Fahnen geheftet hatte.
Sie klagten den ÖVP-Mann Berhard Rinner.


(Screen: www.spoe.at)

Mit der Klage ein Eigentor geschossen

Die Antwort erhielt die SPÖ nun in Form eines OGH-Urteils. Der Oberste Gerichtshof be-
stätigte, dass in der  Causa rund um  die  steirische  SPÖ-Privatstiftung  weiterhin von
„Trickserei“ und möglicher „Steuerhinterziehung“ gesprochen werden darf.

Ein herber Schlag ins Gesicht jener Partei, die sich doch so für Gerechtigkeit und Umver-
teilung ausspricht. Allerdings ist in dieser Causa noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Berhard Rinner strebt nun ein  Zivilgerichtsverfahren an.  „Es geht jetzt darum, dass wir
Franz Voves vor Gericht sehen.  Ich hoffe,  dass er zugeben wird, wie die  Tricksereien

rund um die Stiftung gelaufen sind“, so der ÖVP-Mann.

Unser Fazit aus dieser noch nicht abgeschlossenen Geschichte ist, Bruno Kreisky würde

sich im  Grab umdrehen,  wenn er sehen  könnte was aus der SPÖ geworden ist.  Es ist
höchste Zeit, dass sich die Sozialdemokraten ihrer eigentlichen Werte besinnen.

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2010-08-04
 

Follow your leader


Ist der Heroinvorrat zu Ende?

Der Grüne Nachwuchs scheint  immer für Überraschungen gut zu sein.  Wenn sie nicht
gerade die Freigabe von  „Heroin“  fordern, betätigen sie sich offenbar künstlerisch mit
dem Aufhängen von geschmacklosen Bildern.

Folge deinem Führer

In  Kärntens Landeshauptstadt  Klagenfurt wurden  Bilder  aufgehängt, die das Unfall-
wrack des im Jahre 2008,  tödlich  verunglückten Dr. Jörg Haider zeigen.  Diese pietät-
losen Kunstwerke wurden noch zusätzlich mit der Aufschrift „Follow your leader“ und
den Namen von H.C.  Strache und Gerhard Dörfler,  samt fiktiven Sterbedaten verziert.


Der Unfallwagen ist nun Gegenstand geschmackloser Plakate

Grüne dementieren

Laut Dienstagsausgabe der Kronen Zeitung  stammt das Plakat von der Grünalternativen
Jugend.  Dies wird von den Kärntner Grünen vehement in  Abrede gestellt.   Als Mitglied
der grünalternativen  Jugend meldet sich heute  Bernhard Kratzwald per  APA-OTS  Aus-
sendung zu Wort.

Wir zitieren aus dieser Aussendung:   „Als  Mitglied der  grünalternativen Jugend kann ich
feststellen,  dass das angesprochene  Plakat weder von  irgendjemanden  in meinem Um-
kreis erstellt oder beauftragt wurde.  Auf keinen Fall wurde das Plakat durch öffentliche
Gelder oder aus Geldern der Grünen Kärnten finanziert!“

Warum Aufregung um veraltetes Plakat?

Wenn der Grüne Nachwuchs  mit den geschmacklosen Bildern tatsächlich nichts  zu tun
hat, stellt sich  allerdings  die  berechtigte Frage  warum  Kratzwald seiner   „Presseaus-
sendung“
  folgenden  Titel gab::   „Aufregung um veraltetes Plakat völlig übertrieben.“
Ein Schelm ist nun wer Böses dabei denkt.

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2010-08-03
 

Bankgeheimnis vs. Parteispenden


Wettbewerb in Leichenschänderei

Wie  bereits hinlänglich  bekannt ist, soll der tödlich verunglückte  Kärntner Landeshauptmann
Dr. Jörg Haider, 45 Millionen Euro aus dunklen Kanälen nach Liechtenstein geschleust haben.
Dies ist zumindest einer Exklusiv-Story des Nachrichtmagazins „Profil“ zu entnehmen.

Daraufhin ging ein Aufschrei durchs Land und diverse Politiker und solche die es gern sein
wollen, ereiferten sich in einem Wettbewerb der Leichenschänderei. Denn ausser dem Profil-
Beitrag, gab und gibt es keinerlei Anhaltspunkte ob diese Story überhaupt der Wahrheit ent-
spricht, oder nur eine Sommerloch-Ente ist.

Wir trauen dem Profil-Artikel nicht

Dass im Nachrichtmagazin „Profil“ desöfteren Artikel zu lesen waren die nicht den Tatsachen
entsprachen,  beweist sich in etlichen  Entgegnungen und  diversen Klagen.  Sollte sich die
Haider-Lichtenstein-Story als Erfindung herausstellen, wird „Profil“ vermutlich Glück haben,
denn Tote können nicht mehr klagen.

Wir haben uns in dieser Angelegenheit absichtlich in Zurückhaltung geübt, denn es ist nicht
unsere Art über  unbewiesene  Tatsachen zu berichten  oder diese zu kommentieren.  Auch

finden  wir diese Art der Leichenschänderei verwerflich,  denn Tote können  sich nicht mehr
wehren.

Roter Politnachwuchs bringt sich ein

Allerdings hat uns eine heutige Presseaussendung der Sozialistischen Jugend Österreichs
(SJÖ) doch dazu veranlasst, einige Zeilen zum Anlassfall zu verfassen. Dabei geht es nicht
um die angeblich verschwundenen Haider-Millionen, sondern darum aufzuzeigen wie sich
der Rote Politnachwuchs in das Geschehen einbringt.

„Die  aktuell öffentlich  gewordenen Verstrickungen  rund um  BZÖ und  FPÖ zeigen einmal

mehr, dass das Bankgeheimnis dringend fallen muss“,  fordert  Wolfgang Moitzi, seines Zei-
chens Vorsitzender der SJÖ.  Wenn der  SJÖ-Vorsitzende mit den Verstrickungen die unbe-
wiesenen  Behauptungen im „Profil“ meint,  befindet er  sich mit den  Leichenfledderern in
bester Gesellschaft . Mit seriöser Politik hat dieses Aussage jedenfalls nichts zu tun.

Moitzi der Bankspezialist

Moitzi lässt sich dann in dieser Presseaussendung  noch deftig über die Parteien BZÖ und
FPÖ aus, bevor er  zu einem erstaunlichen Erkenntnis kommt.  Seiner Meinung  nach gehe
es beim Aus für das Bankgeheimnis nicht darum, jede Bewegung auf den Konten der Öster-
reicherinnen und Österreicher offen zu legen.

Da irrt der gute Mann gewaltig, denn gerade um das geht es. Nicht umsonst muss sich jede
Person bei einer Einzahlung oder Abhebung von einem Sparbuch legitimieren. Selbst die
zugesagte 15.000,- Euro-Grenze hat keine Gültigkeit mehr.

SJÖ als Law and Order-Gesellschaft

Daher ist das  Bankgeheimnis ohnehin  schon löchriger als ein  Schweizer  Käse und kann
getrost ganz abgeschafft werden. Diese Tatsache wird auch durch das umstrittene Swift-Ab-
kommen zwischen der  USA und der  EU bestätigt. Seit Sonntag können  US-Behörden auf
die Daten von Millionen europäischer Bankkunden zugreifen.

Wolfgang Moitzi meint weiters, ihm gehe es vielmehr darum die Rechtmäßigkeit beim Zustan-

dekommen von Vermögen zu überprüfen. Nun wenn dies das dringende Anliegen des selbst-
ernannten Law and Order-Mann ist, hätten wir ein Tip für ihn.

Parteispenden offenlegen

Viel besser gehütet als jedes Bankgeheimnis, sind wohl die Geldflüsse der Parteispenden.
Vielleicht bestünde die Möglichkeit diese offen zu legen und nicht mit obskuren Ausreden
zu beschützen.

Werter Herr Moitzi. Begeben Sie sich doch mit diesem Vorschlag zur Ihrem Parteivorsitzen-

den. Wir sind sicher,  dass er  Sie ersuchen wird die Türe von aussen zu schliessen,  nach-
dem Sie ihm den Vorschlag der Transparenz von Parteispenden offeriert haben.

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2010-08-02
 

Studienreise im Tropenparadis


El Presidente ist wieder daheim

Nun ist Dr. Martin Graf, einer der mächtigsten Männer in der FPÖ, von seiner Studienreise
aus Costa Rica in heimatliche Gefilde zurückgekehrt. Was der Dritte Nationalratspräsident
im Tropenparadis und Rückzugsgebiet der Schönen und Reichen wohl studiert haben mag?
Mögicherweise hat er sich schon um ein Plätzchen für seinen Lebensabend umgesehen.

Deutschlehrermangel in Costa Rica

Jedenfalls kam Dr. Graf mit erstaunlichen Erkenntnissen nach Österreich zurück. Da besteht
doch im 4,3 Millionen einwohnerstarken Tropenparadis ein Mangel an Deutschlehrern. Dies
wurde ihm vom dortigen Direktor der Humboldt-Schule, Kurt Endres, mitgeteilt.

Diese Tatsache ist höchst interressant, leben doch in ganz  Costa Rica knappe 200 Öster-

reicher. Jedenfalls gab der  FPÖ-Grande den  Junglehrern  den Rat, sich bei den diversen
Humboldt-Schulen auf der Welt zu bewerben, sollten sie in Österreich keinen Job finden.

Irgendwie kommt uns dies aber spanisch vor. Warum wollen die im Tropenparadis so drin-

gend benötigten Deutschlehrer, auf eimal nach Österreich auswandern? Da wird doch das
Deutschstudium nicht als Vorwand zur Emigration dienen?

Besser freikaufen als importieren

Jedenfalls zog sich Dr. Graf geschickt aus der Affäre indem er versprach, sich bei Bildungs-
ministerin Schmied dafür einzusetzen, dass einige Lehrer durch Österreich bezahlt werden.
Naja, es ist zwar eine Art des Freikaufens, aber immerhin noch besser als Lehrer aus Costa
Rica zu importieren und unseren arbeitlosen  Junglehrern weiterhin die Arbeitslosenunter-
stützung auszubezahlen.

Interesse am österreichische Bildungssystem

Die Rektorin der Universidad Nacional, Sandra Leon Coto, zeigte reges Interesse am Aus-
bildungssystem, insbesondere das der  Berufsausbildung, in Österreich.  Wir sind nicht in
Kenntnis welche Auskunft hier von Dr. Graf erteilt wurde.

Angesichts der 400.000 Arbeitslosen in Österreich und der dazu parallel 100.000 fehlen-
den qualifizierten Fachkräfte am Arbeitsmarkt, welche die Innenministerin aus dem Aus-
land zuwandern lassen will, hätte Dr. Graf der Rektorin vom österreichischen Berufsaus-
bildungssystem abraten müssen.

Hoffentlich nicht weiterempfohlen

Wenn in einem Land ein Viertel der Arbeitslosen nicht wieder in den Arbeitsprozess einge-
gliedert werden kann, obwohl diese dringends benötigt werden und es nur daran scheitert,
dass diese Leute keine fundierte Ausbildung haben, so liegt es ganz offensichtlich am Aus-
bildungssystem. Ein derartiges System darf fairerweise nicht weiterempfohlen werden.

Unter Freunden

Zum Abschluss seiner Studienreise in Costa Rica traf  Dr. Martin Graf  mit dem Oppositions-
führer und Gründer der rechtsliberalen Partei „Movimiento Libertario“, Otto Guevara zusam-
men.  Man wird sich vermutlich  gegenseitig gute Ratschläge erteilt haben,  ein Plauscherl
unter Freunden sozusagen.

Jedenfalls dürfte Dr. Martin Graf samt seiner Delegation einige schöne Tage im Tropenpara-

dis Costa Rica verbracht haben. Möglicherweise hat er auch schon eine Hacienda entdeckt,
auf die er sich in seiner Pension zurückziehen will.

*****

2010-08-02
 

Wiener Wahl(k)rampf


Zum Schmunzeln

Ein erstaunliches Interview haben wir auf  http://www.w-tx.at/ gefunden. Grund für dieses war,
die kommenden Gemeinde- und Landtagswahlen in Wien, die im heurigen Herbst stattfinden
und mit riesigen Schritten näher kommen.

Da sich der Langzeitbürgermeister und Feinschmecker des Jahres Michaels Häupl, der Loyali-
tät seiner Genossen vergewissern wollte, lud er sie im Rathaus zu einem üppigen Buffet ein.

Genossen: Na endlich,haben schon solange gewartet!
Häupl: Möchtet ihr,dass ich gehe?
Genossen: Nein! Wie kommen sie darauf? Schon die Vorstellung ist schrecklich für uns!
Häupl: Achtet ihr mich?
Genossen: Natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit!
Häupl: Haltet ihr mich für wertlos??
Genossen: Nein! Niemals! Warum fragen sie das?
Häupl: Würdet ihr mich wiederwählen?
Genossen: Ja, jedes Mal, wenn wir Gelegenheit dazu haben!
Häupl: Würdet ihr mich jemals im Stich lassen?
Genossen: Sind sie wahnsinnig?
Häupl: Kann ich euch voll vertrauen?
Genossen: Ja.
Häupl: Genossen ….

Und nun lesen Sie den Text bitte von unten nach oben. Sie werden feststellen, dass
diese Version einer gewissen Realität sicher nicht entbehrt.

*****

2010-08-01
 

Urlaubsbetrug

Urlaubszeit ist Einbruchszeit

Bekanntlich haben Einbrecher während der Urlaubszeit Hochsaison. Wie das Licht die Motten,
locken  leerstehende Häuser und Wohnungen  lichtscheues Gesindel an.  Für Betrüger ist die
Urlaubszeit normalerweise eine Flaute, da potentielle Opfer im Urlaub verweilen.
Wie gesagt normalerweise, denn findige Betrüger haben eine Marktnische gefunden, um auch
in der Urlaubszeit auf ihre Kosten zu kommen. Sie erkundigen sich wann ihr späteres Opfer in
den Urlaub fährt und vergewissern sich, dass dieser Umstand auch eingetreten ist.

Fingierte Mahnklagen

Dann bringt der Betrüger beim zuständigen Bezirksgericht eine Mahnklage, gegen die im
Urlaub verweilende Person ein. Als Grund wird meistens ein angeblich aushaftendes Dar-
lehen angegeben.
In Folge erhält der Gemahnte einen Zahlungsbefehl mittels RSB- Brief. Ein solches Schreiben
kann auch an einen Ersatzempfänger,  also an jede erwachsene  Person die an der gleichen
Adresse wie der Empfänger wohnt,  zugestellt werden. In diesem Fall könnte der Betrug noch
verhindert werden.

Hinterlegung gilt als Zustellung

Da aber der Urlaub großteils ein Familienereignis ist, ist in den meisten Fällen niemand an
der Zustelladresse anzutreffen. In diesem Fall deponiert der Briefträger eine Hinterlegungs-
anzeige (gelber Abholschein). Ab diesem Zeitpunkt fängt die 4-wöchige Einspruchsfrist zu
laufen an, da die Hinterlegung als Zustellung gilt.
Sollte in der gesetzlich vorgegeben Frist kein Einspruch erhoben werden, erwächst die Mahn-
klage in Rechtskraft und der  Zahlungsbefehl hat rechtliche Gültigkeit.  Der Betrüger oder ein
Helfer begibt sich nun zur  Wohnadresse und stiehlt die Hinterlegungsanzeige aus dem Brief-
kasten. Damit ist auch die Möglichkeit ausgeschalten, dass sich der Empfänger den RSB-Brief
zu einem späteren Zeitpunkt vom Postamt abholt.

Plötzlich steht der Exekutor vor der Türe

Das ahnungslose Opfer hat keine Ahnung was da abgelaufen ist und merkt das Dilemma erst
zu dem  Zeitpunkt,  wenn der Exekutor vor der Türe steht. Gegen die nun folgende Exekution
stehen keine rechtliche Mittel zur Verfügung.
Der Betrogene hat zwar nun die Möglichkeit des Rechtsbehelf der Wiedereinsetzung in den
vorigen Stand und kann dadurch versuchen prozessualen Nachteile zu beseitigen. Ein der-
artiger Schritt birgt jedoch Kosten, Mühen und vor allem erhebliche prozessualen Risken.

Ortsabwesenheitserklärung

Die sicherste Methode sich gegen einen solchen Betrug zu schützen ist eine Ortsabwesen-
heitserklärung, die man beim zuständigen Postamt kostenlos abgeben kann. Hierfür gibt es
eigene Formulare. Mit einer solch abgegeben Erklärung werden alle RSA- und RSB-Briefe
an den Absender (Behörden, Ämter) zurückgeschickt und gelten nicht als zugestellt.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Beitrag ein wenig die Augen geöffnet haben und mit
dem Tip der Ortsabwesenheitserklärung ein wenig hilfreich sein konnten. In diesem Sinne
wünschen wir Ihnen noch einen schönen Urlaub.
*****
2010-08-01
 

Rot-Weiß-Rot bis in den Tod


Die Motive der ÖVP

Dachten wir bis dato dass es nur die SPÖ ist, die auf „Grünen Pfaden“ wandelt um sich
für die nächste Generation ihre Wählerschaft zu sichern, stellt sich nun heraus, dass auch
die ÖVP für ungezügelte Zuwanderung ist.
Allerdings  liegen die Motive bei der ÖVP vermutlich  teilweise in einem anderen Bereich.
Als Marionette der Großkonzerne, die natürlich an billigen Arbeitskräften interessiert sind,
will Spindelegger, Fekter und Co, 100.000 Arbeitskräfte aus dem Südost-asiatischen Raum
nach Österreich importieren, anstatt den Personalmangel in den sogenannten Not-Bran-
chen aus den 400.000 Arbeitlosen in Österreich zu rekrutieren.

Fekter besteht auf Behandlungsunterschied

Fekter hat ein wenig zurückgerudert und spricht sich nun für die Zuwanderung qualifizierter
Arbeitskräfte aus. Zu diesem Zwecke soll eine Rot-Weiß-Rot-Card ins Leben gerufen werden,
denn die Innenministerin meint, dass  ein hochqualifizierter Diplom-Ingenieur nicht die selbe
Behandlung erfahren darf, wie ein unqualifizierter Analphabet aus irgendeinem Bergdorf.
Wenn wirklich Bedarf an ausländischen Arbeitskräften besteht, ist die Aussage der Innen-
ministerin  höchst erstaunlich.  Worin begründet Fekter einen  Behandlungsunterschied
zwischen einem  Akademiker und einem Kuhhirten?  Aber diese Frage ist ohnehin nur
rhetorisch, denn wir sind der Ansicht dass eine Zuwanderung aus wirtschaftlichen Gründen
ohnehin unnötig ist.

Zustrom aus den neuen EU-Ländern

Abgesehen davon, dass es höchst an der Zeit ist arbeitsunwilligen Empfängern von staat-
lichen Unterstützungsgelder die Leviten zu lesen und diese wieder in den  Arbeitsprozess
einzugliedern,  werden ohnehin sehr  viele ausländische  Arbeitskräfte ab Mai 2011 nach
Österreich kommen.  Denn zu diesem  Zeitpunkt fällt das  unselbständige  Arbeitsverbot
für die neuen EU-Länder (ausgenommen Rumänien und Bulgarien).

Armutszeugnis

Mit der Forderung nach ausländischen qualifizierten Arbeitskräften, stellt die Innenminis-
terin dem österreichischen Bildungswesen eigentlich ein Armutszeugnis aus. Im Klartext
bedeutet die  Aussage von Fekter,  dass Österreich nicht in der Lage  ist seinen Bürgern
eine adäquate Ausbildung angedeihen zu lassen und daher ein Mangel an qualifizierten
Fachkräften besteht
Aus diesem Grund will man lieber einen  Fachkräfteimport  durchführen und zwar just aus
jenen Ländern, in die Österreich sehr viel Geld zur Entwicklungshilfe leistet.  Mit dieser Ab-
sicht würden auch diese Länder geschädigt,  da man ihnen qualifizierte Fachkräfte entzieht.

Gesellschaftlicher Selbstmord

Viel eher wäre es angebracht, unqualifizierte ausländische Zuwanderer wieder in ihre Hei-
matländer zurück zu schicken und das Bildungswesen in Österreich derart zu verbessern,
so dass es den geforderten Ansprüchen des Arbeitsmarktes gerecht wird.
Das  eigene Volk dumm zu halten,  nicht fachgerecht auszubilden und  dafür qualifizierte
Tätigkeiten durch ausländischen Fachkräfte erledigen zu lassen, gleicht einem gesellschaft-
lichen Selbstmord.
Aber wie hat es schon der schwarze Bundeskanzler Kurt Schuschnigg bei seiner Abschieds-
rede 1938  ausgesprochen:  „Rot –Weiß-Rot bis in den Tod“.  Der modifizierte Ausdruck
im Jahr 2010 lautet: Rot-Weiß-Rot-Card
*****

2010-07-30
 

Migranten-Kaufkraft mit Steuergeld


Erstaunliche Studie

Um die von Außenminister Spindelegger beabsichtigte Massenzuwanderung von 100.000
Migranten ein wenig schmackhaft zu machen, wurde in der mit Zwangsinseraten künstlich
am Leben gehaltenen „Wiener Zeitung“ das Ergebnis einer Studie von Regio Data Research
veröffentlicht.
Diese Studie soll den Österreicher(innen) glaubhaft machen, dass die bei uns lebenden
Migranten, die immerhin einen Anteil von 18 Prozent der Bevölkerung stellen, über eine
Kaufkraft von 13,5 Prozent verfügen. Angebliche Experten raten dem Einzelhandel, sich
über dieses Marktpotential bewusst zu werden.

Worauf stützt sich das Ergebnis?

Worauf sich das Ergebnis dieser Studie stützt, geht allerdings aus dem Beitrag in der „Wiener
Zeitung“ nicht hervor.  Es fehlen sämtliche  Angaben über  Steuer- und Sozialabgaben, aus
denen die Einkünfte der  Migranten korrekt errechenbar wären.   Nur so könnte die tatsäch-
liche Kaufkraft bestimmt werden.

Statistik Austria spricht Tacheles

Dafür wurden tatsächlich bekannte Fakten verschwiegen. Laut Statistik Austria  waren im
Jahr 2009,  von in Österreich geborenen  Männer 4,2% und  Frauen 4,0% arbeitslos und
erhielten die staatliche Arbeitslosenunterstützung.
Bei den Migranten zeichnet sich ein völlig anderes Bild ab. Von denen im  Ausland gebor-
enen Männer waren stolze 11,1 Prozent und Frauen 9,4 Prozent arbeitslos und erhielten
ebenfalls die Arbeitslosenunterstützung.

Auch bei der Frauenerwerbsquote schaut es traurig aus

Weiters wurde von der  Statistik Austria die Frauenerwerbsquote untersucht und kamen
zu folgendem Ergebnis. In Österreich geborene Frauen im Alter zwischen 25 und 54 Jahr-
en gehen zu 80 Prozent einer Beschäftigung nach.
Bei den Türkinnen sind lediglich  knapp über 40 Prozent erwerbstätig.  Etwa 65 Prozent
der Frauen aus Ex-Jugoslawien,  zirka 70 Prozent der EU-Bürgerinnen und rund  58 Pro-
zent sonstig im Ausland geborene Frauen gehen einer Beschäftigung nach.

Migranten-Kaufkraft durch den Steuerzahler

Das heißt im Klartext, dass die von Regio Data Research angepriesene Kaufkraft von Mig-
ranten, sich zu einem nicht unerheblichen Teil aus Steuergeld rekrutiert. Denn Sozialleist-
ungen wie Arbeitslosenunterstützung, staatlichen Familienbeihilfe, Kindergeld, Sozialhilfe
oder sonstige staatliche Zuwendungen, werden von der arbeitenden Bevölkerung finan-
ziert.

Von der linken in die rechte Hosentasche

Das wäre in etwa genauso, als wenn ein Geschäftsmann in seinem eigenen Lokal, von sei-
nem eigenen  Geld täglich viel einkauft und sich  dann über gute Umsätze freut.  Das sein
Vermögen dadurch schwindet weil er Ware nachkaufen muss, verheimlicht er wohlweislich.
Wer auch immer diese Studie in Auftrag gegeben hat muss glauben, dass die heimische
Bevölkerung aus lauter Vollidioten besteht und das Ergebnis freudig zur Kenntnis nimmt.
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2010-07-29
 

Sexistische Kunst


Was ist Sexismus?

Zum gestrigen Beitrag „Sexistische Werbung?“ haben wir außer etlichen Kommentaren, auch
einige E-Mails erhalten. In einem davon wollte ERSTAUNLICH-Leserin Frau Margit S. von uns
wissen, was wir als sexistische Darstellung werten.
Wie es der Zufall wollte, haben wir heute ein Musterbeispiel für Sexismus gefunden. Im heu-
tigen Kulturteil der Kronen-Zeitung wird ausführlich über die Uraufführung der Rihms Oper
„Dionysos“ berichtet.
(Quelle: Kronen Zeitung Printausgabe vom 29.07.10)

So sehen es die SPÖ-Bundesfrauen

Wenn Frauen auf eine herabwürdigende Art auf ihre Sexualität und Haarfarbe reduziert und
in herabwürdigender und verachtenswerter Weise dargestellt werden, sehen  die wackeren
SPÖ-Bundesfrauen, sowie die Frauenstadträtin Frauenberger,  den Tatbestand des Sexismus
erfüllt.

Hängebrüste und überdimensionale Vagina

Ein altes Sprichwort sagt, dass Geschmäcker und Ohrfeigen verschieden sind. Allerdings gibt
es auch eine Grenze des guten  Geschmackes.  Diesen sehen wir darin, wenn zum  Beispiel
wie  in dieser Opernaufführung,  eine Frau mit  künstlich angefertigter, überdimensionaler
Vagina und Hängebrüste bis zum Bauchnabel, über die Bühne hüpft.
Eine derartige Darstellung einer weiblichen  Person gilt für uns als Sexismus,   auch wenn es
als Kunst verkauft wird. Diese Figur stellt eine Frau in eindeutig verachtenswerter und herab-
würdigender Weise dar.

Kein Ton von den  Sexismus-Bekämpferinnen

Dagegen ist das Hirter Bier Werbeplakat eine Augenweide. Auf diesem sind drei Frauen in
ästhetischer Weise abgebildet, auch wenn die Werbung nicht produktbezogen ist. Wir fra-
gen uns schon, warum es bei dieser perversen  Darstellung einer weiblichen Person in der
besagten Opernaufführung keinen Aufschrei der Sexismus-Bekämpferinnen gibt.
Vielleicht liegt es daran, dass diese Aufführung staatlich subventioniert ist und so sich einige
Herrschaften  aus Bund oder Gemeinde eine goldene Nase daran verdienen.  Dies trifft bei
der Firma Hirter natürlich nicht zu, denn bei diesem Unternehmen handelt es sich um einen
Privatbetrieb.
*****

2010-07-29
 

Sexistische Werbung?


SPÖ-Frauen im Kampf gegen Sexismus

Die Wiener  Frauenstadträtin  Sandra Frauenberger will nun ein deutliches Zeichen gegen
Sexismus in der Werbung setzen. Dabei kann sie sich der Unterstützung der SPÖ-Bundes-
frauen erfreuen.
(Fotoquelle: www.wien.gv.at)
Wie die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz heute in eine Presseaussend-
ung festhält, geht es um die Würde der Frauen und auch um stereotype Rollenbilder, die
durch herabwürdigende und verachtenswerte  Darstellungen suggeriert werden.
Zum Zwecke der Untermauerung ihrer kämpferischen Absichten, wurde unter diesem Link
ein Download-Musterbrief eingerichtet, um Frauen die Möglichkeit zu geben, sich mittels
Brief gegen sexistische Werbung zu beschweren.

Ein höchst erstaunlicher Grund

Harte Geschütze die da aufgefahren werden dachten wir uns und wollten natürlich wissen,
welche spezielle  Art der Werbung derartige Kampfmassnahmen erfordern.  Wir ersuchten
im Büro der Frau Andrea Mautz,  um genaue Aufklärung  zu diesem Thema  und erhielten
prompt nachfolgendes E-Mail.

Zitat aus dem Mail: Die Werbung suggeriert: „Wer das entsprechende Bier konsumiert,
bekommt die dazupassende Frau.“

Die Hirter Bier Werbung war also Stein des Anstoßes. Zugegeben, sehr produktbezogen
ist dieses Sujet nicht. Die drei sehr attraktiven Damen dienen offensichtlich als Blickfang
für den Gerstensaft.
Das Erstaunliche daran ist, dass das angeblich sexistische Sujet auf den gemeindeeigenen
Werbeflächen  plakatiert wird. Bei Gewista ist man eben anderer Meinung, als bei den SPÖ-
Bundesfrauen.  Auch scheint man dort  auf die  Meinung von  Sandra  Frauenberger keinen
besonderen Wert zu legen.

Zu jeder Flasche eine Frau

Wir sehen in diesem Werbeplakat keine herabwürdigende Art auf Sexualität und Haarfarbe.
Es gibt ein altes Sprichwort das besagt, sowie der Schelm denkt, so ist er. Man muss schon
über eine sehr ausschweifende Fantasie verfügen um in dieser Werbung zu erkennen, dass
zur betreffenden Biersorte, die dazupassende Frau erhältlich ist.
Das Werbung in sehr vielen Fällen nicht produktbezogen ist, ist eine Tatsache. In der Werb-
ung werden auch Dinge oder Ereignisse versprochen, von denen ein jeder normaldenkender
Mensch weiß, dass diese nicht eingehalten werden können.
Wenn es Frauenberger und ihren Mitstreiterinnen darum geht, dass Werbesujets in denen
Frauen vorkommen nur realitätsbezogen sein dürfen um nicht als sexistisch zu gelten, frag-
en wir uns wie in der Praxis dann ein  Werbeplakat für  Tampons oder  Monatsbinden aus-
sehen soll.

Attraktive Frauen sind Werbeträgerinnen

Attraktive Frauen spielen in der Werbung eine sehr wichtige Rolle als Werbeträgerinnen. Es
liegt in der Natur der Sache, dass hübsche Frauen ein Blickfang sind und dies auch von der
Werbeindustrie ausgenützt wird.
Bei jeder Autosalon-Ausstellung posieren äußerst attraktive Models, obwohl diese mit den
Blechkarossen im eigentlichen Sinn nichts zu tun haben. Auch wird niemand auf die Idee
kommen, dass er zum passenden Auto die dazugehörige Frau erhält.

Realitätsbezogene Werbung

Aber kommen  wir zur realitätsbezogenen Werbung.  Wir haben im  Internet zwei sehr
schöne Beispiele dafür gefunden.  Ein Fitnessstudio wirbt für den Besuch in seinen Hal-
len und die allseits bekannte Firma Palmers bewirbt auf diesem Plakat Strumpfhosen.
(Fotoquelle: watchgroup-sexismus.at)
 
Das Werbeplakat vom  Fitnessstudio Atrium wird als sexistisch verurteilt.  Wäre es weniger
sexistisch wenn statt dem knackigen Frauen-Po, ein von Zellulitis zerfurchtes Hinterteil zu
sehen wäre. Vermutlich wäre dieses zwar  realitätsbezogener, aber dem  Studiobetreiber
ging es offenbar darum, den Erfolg eines durchgeführten Fitnessprogramms aufzuzeigen.

(Fotoquelle: http://www.epamedia.at)
Dass der Großteil der Frauen nicht so aussieht, wie die auf dem Palmers-Plakat abgebildeten
Models, dürfte jeder(frau) klar sein.  Hier wird allerdings ganz realitätsbezogen für Damenbe-
kleidung Werbung gemacht. Ist auch dieses Sujet sexistisch und herabwürdigend?

Futterneid und Konkurrenzdenken

Beim Thema sexistische Werbung kommt eines immer wieder klar in den Vordergrund. Die
Frauen die auf den Plakaten abgebildet sind oder in diversen Werbespots mitspielen, sind
zum überwiegenden Teil äußerst attraktiv.
Nun liegt bekanntlicher  Weise zwar die  Schönheit im Auge des  Betrachters,  aber es ist
schon auffällig dass jene Damen die am lautesten Sexismus rufen, nicht unbedingt zu den
attraktiven weiblichen Geschlechtsgenossinnen zählen.
Daher drängt sich für uns der Verdacht auf, dass es hier vordergründig gar nicht um Sexis-
mus in der Werbung geht, sondern dieses Thema als Vorwand für vorhandenen Futterneid
und/ oder Konkurrenzdenken verwendet wird.
*****
2010-07-28
  

Inhalts-Ende

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