Niederschmetterndes Ergebnis für die SPÖ
Zwecks geistiger Selbstbefriedigung bezahlen politische Parteien immer wieder viel
Geld an diverse Meinungsforschungsinstitute. Dabei könnten sie sich dieses sparen
und zwecks Eruierung des Beliebtheitsgrades ihrer Spitzenpolitiker einfach einen Blick
auf die Facebook-Seiten ihrer Leader werfen.
Wir haben dies für die zwei heftigst konkurrierenden Parteien in Österreich getan. Wir
verglichen die Fan-Seiten von Werner Faymann (SPÖ), seines Zeichens Bundeskanzler
der Republik Österreich von Dichands Gnaden und des von den Roten vielgeschmähten
FPÖ-Chefs H.C. Strache.
Screen: Facebook
Stand: 9 September 2011
Screen: Facebook
Stand: 23. Oktober 2011
Dieses Ergebnis sollte der SPÖ zu denken geben. Während die Strache-Facebook-Seite
104.717 Fans aufweist, rangiert Faymann mit der lächerlichen Fan-Anzahl von sage
und schreibe 56 im politischen Nirwana.
Da nützt es auch nichts, wenn die (un)sinnige Frage „Glauben Sie das Österreich 2013
schon zukunftsfit ist?“ gestellt wird. Diese Anfrage erwies sich ohnehin als Bumerang,
denn die Hälfte der Beantworte(innen) – laut Balkendiagramm – meinten: „Mit euch
sicher nicht“.
*****
2011-11-05
Vorsicht bei Facebook-Einträgen
Wir haben bereits in einigen Beiträgen angemerkt, dass wir dem weltgrößten Social
Network „Facebook“ mit einer gesunden Portion Misstrauen gegenüberstehen. Obwohl
immer wieder heftig dementiert, soll Facebook alle Daten und Eintragungen von User-
(innen) bis ins kleinste Detail analysieren und speichern.
In unserem Beitrag „Big Brother Facebook“ haben wir über ein Erlebnis berichtet,
welches wir selbst mit Facebook hatten. Unsere Warnung bei Facebook-Einträgen
größte Vorsicht walten zu lassen ist nicht von der Hand zu weisen, denn die Pläne
des Oberbosses Mark Zuckerberg müssten jeden normaldenkenden Menschen er-
schaudern lassen.
Facebook Timeline
Was ursprünglich als Kommunikationsplattform gedacht war, wird langsam aber sicher
zu einem Überwachungsinstrument. Mit dem Projekt „Timeline“ sollen User(innen)
noch intensiver an den Dienst gebunden werden. Facebook wird automatisch ent-
scheiden, was dort zu sehen sein wird.
Das User(innen)- Profil wird komplett neu umgebaut und erhält eine Timeline, in der
die Aktivitäten eines Nutzers in zeitlicher Abfolge dargestellt werden. Wir wollen gar
nicht mehr näher auf weitere Erstaunlichkeiten dieses Projekts eingehen, da bereits
in zahlreichen Medien ausführlich darüber berichtet wird.
Jedenfalls sollte es Nutzer(innen) von Facebook klar sein, dass sie auf dieser Plattform
zukünftig ihr Privat- und Intimleben aufgeben werden. Selbst unbedachte Kommentare
aus dem Jahre Schnee und Jugendsünden werden auf Facebook Timeline sichtbar blei-
ben und dem einen oder anderen in seiner beruflichen oder gesellschaftlichen Karriere
das Genick brechen.
Erstaunliche Anfrage
Erstaunlich ist auch, was man bei Facebook schon jetzt von den User(innen) wissen will.
Da gibt es zum Beispiel die „Freunde finden – Funktion“, die sich von ganz alleine ein-
blendet. Zu diesem Zwecke will man bei Facebook das E-Mail Passwort wissen und
versichert gleichzeitig, dass dieses nicht gespeichert wird. Was wird man in Zukunft
noch wissen wollen? Den Pin-Code der Kreditkarte oder die Zahlenkombination des
Safes?
Screen: facebook.com
Wir selbst nutzten Facebook seit zirka einem halben Jahr als Werbeplattform und unter-
hielten zu diesem Zwecke einen Account auf diesem Social Network. Da wir aber nun
dieses nicht mehr als Kommunikationsplattform sondern als Überwachungsinstrument an-
sehen, haben wir die Konsequenzen daraus gezogen und unser Facebook-Konto gelöscht.
Auch die Buttons für „teilen“ und „gefällt mir“ wurden auf ERSTAUNLICH entfernt.
Facebook wird uns zukünftig nur mehr als Informationsquelle dienen. Vielleicht veranlasst
der eine oder andere erstaunliche Beitrag, welchen wir dann durch diese Plattform recher-
chieren, zum Nachdenken ob man dort wirklich derart bedenkenlos Beiträge einstellen
soll.
*****
2011-09-24
Rohrkrepierer und Bumerang
Da sich die Schuldzuweisungen an die Adresse von H.C. Strache, bezüglich der Telekom-
affäre als Rohrkrepierer, ja sogar als Bumerang erwiesen, versucht man dem FPÖ-Chef
nun anderwärtig ans Bein zu pinkeln.
Screen: facebook.com
Der Grünabgeordnete Karl Öllinger und der Land.Abg. Christian Deutsch (SPÖ) versuchen
nun mittels der Facebook-Fanseite von H.C. Strache, gegen diesen Stimmung zu machen.
Auf Grund ihrer heutigen Aussagen entsteht für uns der Eindruck, dass die beiden mehr
oder weniger glücklosen Politiker, als mediales Kanonenfutter ihrer Parteien dienen.
Öllinger geht in die Vollen
Öllinger meint unter dem Motto „Strache lernt nichts dazu!“, dass der FPÖ-Chef offen-
sichtlich nicht ausreichend dafür sorgen kann oder will, dass seine Fans mit Postings nicht
gegen das Verbotsgesetz oder andere strafrechtliche Bestimmungen verstoßen. Anlass
für diese und so ähnliche Äußerungen des Grünpolitikers waren einige verhetzende Kom-
mentare auf der Facebook-Fanseite von H.C. Strache.
Screen: facebook.com
Die Aussage von Öllinger entspricht allerdings nicht den Tatsachen, denn Strache fordert
immer wieder dazu auf, Hass- und Gewaltaufrufe auf seiner Fanseite zu unterlassen und
droht als Konsequenz mit der sofortigen Löschung des Postings und Sperre des Users.
Wir sind der Meinung, dass auf besagter Webseite die meisten Hass- und Verhetzungs-
Postings von politischen Gegnern kommen, welche dem H.C. Strache mit ihren Kommen-
taren schaden wollen. Nachdem man sich auf einer Facebook-Seite nicht mit einem
Parteibuch ausweisen muss, sondern der Eintritt mehr oder weniger anonym ist, wird
dies von Strache-Gegnern weidlich ausgenützt werden.
Auch Kontrolle stößt auf Grenzen
Die Fan-Webseite des FPÖ-Chefs hat immerhin rund 105.000 Mitglieder, die eine dem-
entsprechende Anzahl von Kommentaren absetzen. Da kann es durchaus vorkommen,
dass Hetz- oder Gewaltaufruf-Postings übersehen werden. Strache ersucht diesbezüglich
alle User auf seiner Seite, ihm oder seinem Team derartige Kommentare zu melden. Mehr
kann man beim besten Willen nicht machen.
Das ist dem Karl Öllinger zu wenig und er meint: „Seine Rechtfertigung nach den jüng-
sten inakzeptablen Entgleisungen, er und sein Team würden die Einträge zwar lesen,
seien aber überfordert und außerdem sei es durchaus möglich, dass der politische
Gegner solche Postings schreibe, um ihm zu schaden, ist inakzeptabel!“
Ferner beabsichtigt K. Öllinger eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft
einzubringen. Eigentlich nur schade, dass ihm dieser Schritt nicht bei der letzten linken
Anarchistendemonstration eingefallen ist, auf der Steinewerfer ihr Nachtwerk tätigten.
Die Stimme aus der Parallelwelt
Kommen wir nun zu Christian Deutsch, der offenbar noch immer in einer Parallelwelt lebt.
Dieser meint, dass „Hatebook-Strache“ weiter provoziere. Wörtliches Zitat: „Mit den
eigenen Facebook-Kommentaren provoziert Strache vielmehr entsprechende Reaktionen
seiner ‚Fans‘ – wie von einem Dirigentenpult aus!“
Im Prinzip schlägt Deutsch mit seinen Aussagen in dieselbe mediale Kerbe wie Öllinger.
In seiner blinden Wut auf Strache dürfte dem SPÖ-Politiker ein Eintrag auf einer Facebook-
Seite entgangen sein, welcher aus den eigenen Reihen stammt. Allerdings wurden diese
nicht von anonymen Kommentatoren, sondern von Funktionären der SPÖ verfasst bzw.
goutiert.
Screen: facebook.com
Da die betreffende Facebook-Seite mittlerweile gesperrt wurde ist davon auszugehen,
dass zahlreiche Fans von dieser, auf die Facebook-Fanseite von H.C. Strache wechsel-
ten, um dort ihre geistigen Ergüsse abzulassen. Natürlich mit dem Ziel dem FPÖ-Chef
zu schaden.
Der Neid ist ein Hund
Man kann zu Facebook verschieden Meinungen vertreten, aber die Werbewirksamkeit
dieser Internetplattform ist mittlerweile unbestritten. Und da finden wir auch schon das
nächste Anpatz-Motiv der Herren Öllinger und Deutsch. Wir haben uns die Fanseiten
der jeweils – in den eigenen Reihen – beliebtesten Politiker(innen) herausgesucht.
Screens: facebook.com
Während H.C. Strache einen Mitgliederstand – und damit potentielle Wähler – von
104.717 aufweist, krebsen Frau Alev Korun bei 4.914 und Fräulein Laura Rudas bei
5.495 herum. Sieht man sich diese Zahlen an, die für die Beliebtheit der Politiker(innen)
stehen wird klar, warum die SPÖ und die Grünen vor Neid zerfressen werden.
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2011-09-09
Leserbrief
Bezüglich unseres Beitrags „Social Network für Tiere“ haben wir nachfolgenden Leserbrief
erhalten um dessen Veröffentlichung ersucht wird. Diesem Ersuchen kommen wir gerne
nach.
Hier sind Tiere unter sich: fellix als soziales Netzwerk nur für Tiere gestartet
Für Menschen gibt es bereits viele Möglichkeiten, sich mit Hilfe von Social Networks im
Internet zu vernetzen. Facebook, meinVZ und viele andere… Für Tiere gibt es ab sofort
fellix.de.
fellix ist ein kostenloses Angebot von Tierfreunden für alle Tiere. Die Besonderheit im
Vergleich zu Facebook & Co. ist das Motto „Tiere unter sich“: Bei fellix melden sich nur
Tiere an, die Menschen dienen lediglich als Eingabehilfen.
Den tierischen Besuchern steht unter anderem eine Tierlandkarte zum Finden neuer
Spielgefährten zur Verfügung. Viele Infoseiten und Blogs von Experten ergänzen das
Angebot rund ums Tier.
Neben dem reinen Austausch und dem Spaß durch diese neue Art der tierischen Kom-
munikation stehen auch ernste Anliegen hinter der Idee von fellix. Wir möchten die
Macht sozialer Netzwerke nutzen, um den Tierschutz und das Engagement für Tiere in
Deutschland voranzubringen. Deshalb planen wir beispielsweise als nächste Funktion
eine Vermittlungsplattform für Tiernotfälle, um Tierschutzvereine vor Ort zu unter-
stützen.
Gründer der Seite. Torsten Norgall ist selbst seit April 2011 Herrchen eines ehemaligen
Tierheim-Hundes. Sein Hund Nemo freut sich jetzt auf viele neue tierische Freunde.
Herzlichen Dank und viele Grüße!
Michael Gau
Logo fellix:
http://fellix.de/public/admin/fellix_logo.jpg
Torsten Norgall
info@fellix.de
Telefon: +49 2227 8089403
Mobil: +49 1577 4091700
Web: www.fellix.de
*****
2011-09-03
Wir haben einen neuen Facebook Account
Seit heute haben wir einen neuen Facebook Account. Diesen können Sie beim welt-
größten Social Network unter „Online-Magazin Erstaunlich“ aufrufen.
*****
2011-09-01
Gesundes Misstrauen ist angebracht
Wir unterhalten zwar auf Facebook einen Account, doch dient diese Seite lediglich
für Werbezwecke. Dem weltgrößten Social Network stehen wir mit einer gesunden
Portion Misstrauen gegenüber. Obwohl immer wieder heftig dementiert, soll Facebook
alle Eintragungen von User(innen) bis ins kleinste Detail analysieren.
Vorwiegend sollen diese Analysen dazu dienen, Facebook-User(innen) mit gezielter
Werbung zu beglücken. Wir begnügen uns damit, dass wir auf unsere Facebook-Seite
aktuelle Beiträge von ERSTAUNLICH einstellen. Die Metadaten werden von Facebook
automatisch übernommen und den Beiträgen hinzugefügt.
Screen-Vergrößerung mit rechter Maustaste und „Graifk anzeigen“ bestätigen
Screen: facebook.com
Private Einträge tätigen wir auf Facebook nicht. Allerdings ist es immer wieder erstaunlich,
was so manche User(innen) ganz freiwillig in diesem Social Network von sich bekannt-
geben. Dies sollten sie lieber unterlassen, denn die Analysen der Einträge dürften tat-
sächlich stattfinden. Dafür haben wir auch einen Beweis.
Freundschaftsvorschläge für Baxant und Korun
Auf ERSTAUNLICH gibt es zahlreiche Beiträge über den Wiener SPÖ-Gemeinderat Peko
Baxant und die grüne N.Abg. Alev Korun. Allerdings sind diese Beiträge keine Lobeshym-
nen auf die beiden Volksvertreter. Dies scheint man bei Facebook aber nicht feststellen
zu können und so erhielten wir gestern folgende Freundschaftsvorschläge.
Screen-Vergrößerung mit rechter Maustaste und „Graifk anzeigen“ bestätigen
Screen: facebook.com
Offenbar wurde hier bei Facebook die Häufigkeit der Namen Peko Baxant und Alev
Korun in unseren Beiträgen registriert und es kam dadurch zu diesen Freundschafts-
vorschlägen. Wir nehmen kaum an, dass Baxant oder Korun auf unsere Freundschaft
großen Wert legen. Da wir aber keine Spielverderber sein wollten, haben wir die Vor-
schläge angeklickt. Allerdings erwarten wir uns keine positiven Antworten.
Jedenfalls sollte unser Beispiel dazu mahnen, bei Facebook-Einträgen größte Vorsicht
walten zu lassen. Die Orwellsche Zukunftsprognose „Big Brother is watching you”
ist nämlich schon längst zur Realität geworden.
Älteste Facebook-Userin
Aber wir haben auch humorvolles vom weltgrößten Social Network zu berichten. Wir
haben die älteste Facebook-Userin ausfindig gemacht. Die angeblich mittlerweile
106-jährige Sarah Guschlbauer (Jahrgang 1905) sucht ebenfalls Freunde.
Screen-Vergrößerung mit rechter Maustaste und „Graifk anzeigen“ bestätigen
Screen: facebook.com
Der obige Screen stellt allerdings unter Beweis, dass die Analysen von Facebook keines-
wegs perfekt sind. Denn sonst hätte es auffallen müssen, dass eine 106-Jährige wohl
kaum Mitglied der Facebook-Gemeinde ist. Tja, Nobody is perfect!
*****
2011-08-25
Will Baxant den Sozialisten Castro zum Teufel jagen?
Diesen Eintrag tätigte Peko Baxant gestern auf seiner Facebook-Seite:
Screen: facebook.com
Zu unserem Erstaunen dürfte beim Sozialisten Baxant ein Sinneswandel eingetreten
sein. Er wirft Fidel Castro mit Ben Ali, Mubarak, Gaddafi, Assad und Lukaschenko in
einen Topf. Dabei äußert er den Wunsch, man möge den kubanischen Revolutionär
von der Macht erlösen.
Wie gibt es denn so etwas, da will Baxant den Inbegriff eines sozialistischen Revolu-
tionärs zum Teufel jagen. Wehe wenn dies die Genossen erfahren, dann ist aber
Feuer am Dach. Möglicherweise hat Baxant aber auch nur Mitleid mit Castro und
wünscht ihm einen gerechtfertigten Ruhestand, nachdem er bereits über 50 Jahre
lang das kubanische Volk mit Sozialismus in Reinkultur beglückt hat.
*****
2011-08-23
Ich muss gar nichts!
Die Sozialistische Jugend propagiert derzeit Werbeplakate, die sich an junge Menschen
richten, auf der ein Stinkefinger und die Aufschrift ‚Ich muss gar nichts!‘ zu lesen ist.
Angesichts der Krawalle in London , bei denen Jugendliche nicht nur aus eigenem An-
trieb plündern gegangen sind, sondern sogar nach Aufforderung ihrer Eltern, zeigt dies
einmal mehr die geistige Unterbelichtung des linkslinken Gesellschaftsbildes.
Screen: sjoe.at
In Österreich arbeiten Protagonisten wie die SJ auf Londoner Zustände hin und wollen
die Jugend zu Autoritäts- und Leistungsverweigerung erziehen. So kann aber kein ver-
antwortungs- und leistungsbewusstes Gemeinwesen funktionieren.
SJÖ-Vorsitzender beschuldigt die FPÖ als Zeitbombenleger
Der SJÖ-Vorsitzende, Wolfgang Moitzi, findet an der Stinkefinger-Plakataktion offenbar
nichts besonderes und meint: „Die Plakatkampagne beziehe sich auf ein Leben frei
von vorgegebenen Normen, Rollenbildern und gesellschaftlichen Zwängen.“
Moitzi meint weiter: „Wer nichts zu verlieren hat, greift leichter zu Gewalt. Einsparungen
auf dem Rücken der Jugend sind tickende Zeitbomben, die irgendwann hochgehen.“
Diese Aussage lässt wohl kaum Zweifel zu, was damit gemeint ist. Er versucht zwar noch
seine sehr eindeutige Aussage zu relativieren indem er hinzufügt, dass die Sozialistische
Jugend stets für die Entschärfung solcher Zeitbomben eingetreten sei.
Zusätzlich lastet Moitzi der FPÖ an, dass sie es sind die Zeitbomben legen. Da sind wir
aber erstaunt, denn der SJÖ-Vorsitzende dürfte offenbar keine Ahnung haben was in
den eigenen Reihen vorgeht. Da wollen wir dem guten Mann behilflich sein und ihm
folgendes Beispiel vor Augen führen.
Zeitbombenleger in den Reihen der SPÖ
Screen: facebook.com
Beim Autor des Postings, Sebastian Seidlitz, handelt es sich um den Vorsitzenden der
SJ-Bruck/Mur. Der Kommentator, Michael Peiner, welcher das Posting mit den Worten
„Der is seeehr nice :DD“ goutiert, bekleidet die Funktion des Bezirksobmannes der SJ
in Bruck/Mur.
Hoffentlich konnten wir dem SJÖ-Vorsitzenden, Wolfgang Moitzi, ein wenig auf die
Sprünge helfen und einen Hinweis geben, wo die Zeitbomben wirklich gelegt werden.
Nämlich in den eigenen Reihen und nicht bei der FPÖ.
*****
2011-08-22
Bitte leserlich Herr Baxant
Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte der SPÖ-Abgeordnete zum Wiener Land-
tag und Wiener Gemeinderat, Peko Baxant, folgenden Facebook-Eintrag: „ hier ein
screenshot der fb-site von hc strache. kickl´s handpupperl hat im diepresse-interview
behauptet, auf seinem profil gäbe es keine gewaltaufrufe… (Originaltext im baxant-
ischen Schreibstil)
Screen: facebook.com
Leider verabsäumte er es, den Text des Gewaltaufrufs auf Straches Facebook-Seite
leserlich zu präsentieren. Selbst mit einer Vergrößerung des Screens kommt man leider
nur zu nachfolgendem Ergebnis. Baxant hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht,
den Text des Facebook-Eintrags herauszuschreiben.
Vielleicht wäre es Herrn Baxant möglich den Facebook-Eintrag so zu präsentieren, dass
dieser auch leserlich ist. Es wäre nämlich sehr interessant, zu welchen Gewalttaten
dieser User aufruft.
Interessantes E-Mail
Aber sei wie es sei, in den eigenen Reihen hat man ganz andere Kaliber bezüglich Ge-
waltaufrufe und deren Zustimmung. Und das nicht von irgendwelchen „Usern“ die sich
als Freunde auf Facebook ausgeben, sondern vom eigenen politischen Nachwuchs.
Folgendes E-Mail wurde uns heute zugesandt:
Selbstverständlich kommen wir dem Ersuchen von Uwe D. nach und veröffentlichen
diesen höchst interessanten Facebook-Eintrag.
Screen: facebook.com
Hoffnungsvolle Nachwuchspolitiker bei der SPÖ
Kleine Anmerkung am Rande: Wir veröffentlichen unsere Screens für jedermann(frau)
leserlich. Aber zurück zum Thema. Beim Autor des Postings, Sebastian Seidlitz, handelt
es sich um den den Vorsitzenden der SJ-Bruck/Mur. Der Kommentator, Michael Peiner,
welcher das Posting mit den Worten „Der is seeehr nice :DD“ goutiert, bekleidet die
Funktion des Bezirksobmannes der SJ in Bruck/Mur.
Wir wollen den Facebook-Eintrag und dessen Gutheißung, der hoffnungsvollen sozialis-
tischen Nachwuchspolitiker, nicht kommentieren. Dies überlassen wir den geneigten
Leser(innen). Herrn Baxant wollen wir allerdings ans Herz legen, sich nicht nur im
„virtuellen Feindesland“ umzusehen. Bei den eigenen Freund(innen) und Genoss-
(innen) sind viel interessanter Einträge zu finden.
*****
2011-08-14
Retten Sie die Berggorillas! Als Pate
Welche Meinung wir über den WWF haben, können geneigte Leser(innen) in diver-
sen Beiträgen (WWF-Trailer) nachlesen. Diese entstanden nicht aus Jux und Tollerei,
sondern auf Grund sorgfältiger Recherchen über die selbsternannte Natur- und Tier-
schutztruppe, die in Wirklichkeit eine Lobbyisten-Vereinigung ist.
Unser heutiger Beitrag beschäftigt sich mit einer neuen Schnorr-Aktion des WWFs,
welche im Prinzip nicht erwähnenswert wäre, wenn es da nicht eine indirekte Ver-
bindung nach Österreich gäbe.
Wie immer versucht der WWF mit Tierbabys auf die Tränendrüse der Menschen zu
drücken, um diese zu animieren ihre Brieftasche zu zücken. Nachfolgenden Ein-
schaltung haben wir heute auf Facebook entdeckt.
Screen: facebook.com
Auf seiner Webseite führt der WWF an, dass der Urwald im Dreiländereck Kongo,
Ruanda und Uganda abgeholzt wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass die dort
lebenden Gorillas gefährdet sind.
Screen: WWF
Bei WWF-Partnern sieht es anders aus
Vermutlich sind die Holzfäller in obig angeführter Region keine Geschäftspartner
des WWFs, denn wenn diese verbrannte Erde zurücklassen, sieht dies die Natur-
und Tierschutztruppe als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. In
unserem Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“ haben wir über die brutale
Mähmethode eines WWF-Pächters berichtet.
Der WWF-Geschäftspartner (ein Biogasanlagenbetreiber) mähte heuer, eine im
Naturschutzgebiet (Storchenregion) gelegene und unter Verantwortung des
WWFs stehende Wiese – inmitten des Nationalparks – bis zum letzten Grashalm
ab und ließ das Schnittgut in riesige Container saugen. Auf der ganzen Wiese
war kein einziger Käfer mehr zu entdecken. Das wiederum macht eine Nahrungs-
aufnahme der Störche unmöglich, was zum Verenden zahlreicher Storchenküken
führte.
WWF hat einen Plan „B“
Nun scheint die betroffene Storchenstadt Marchegg wirklich eine Stadt ohne
Störche zu werden, denn mit dieser vom WWF gebilligten Mähmethode werden
die Zugvögel vertrieben werden, falls man sie ohnehin nicht schon verjagt hat.
Das scheint aber der Natur- und Tierschutztruppe offenbar keine Kopfschmerzen
zu bereiten, denn diese haben bereits einen Plan „B“. Man fertigte einfach
Störche aus Pappkarton an. Nachfolgende Storchenständer haben wir erstmalig
vor einer Woche in Marchegg gesichtet.
Foto: © erstaunlich.at
Zusammenfassung
Also fassen wir zusammen. Die Holzfäller von Ruanda und Umgebung, die offenbar
keine WWF-Partner sind, vertreiben durch ihre Schlägerungen die in der Region
lebenden Berggorillas. Dieser Missstand kann vom WWF mit einer kostenpflichtigen
Patenschaft beendet werden. Der WWF schützt den Berggorilla direkt vor Ort, so
steht es nämlich auf deren Webseite. Allerdings wird verschwiegen wie dies in der
Praxis aussehen soll.
Ein Biogasanlagen-Betreiber (WWF-Pächter) vernichtet mit seiner Mähmethode die
Existenzgrundlage der Storchenkolonie von Marchegg. Das sieht der WWF wieder-
um als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. Es ist schon erstaunlich,
dass der WWF ein und denselben Naturfrevel derart unterschiedlich bewertet.
Gut, in Marchegg ist der Verursacher ein WWF-Geschäftspartner. Da will man
möglicherweise nicht so kleinlich sein.
Wir fragen uns wie lange es noch dauern wird, dass man eine Storchen-Paten-
schaft für die gefährdeten Zugvögel in Marchegg erwerben kann, um diese vor
dem WWF und seinem Geschäftspartner beschützen zu können.
*****
2011-08-07
Baxantische Gehirnscann-Theorie
Nachfolgenden Facebook-Eintrag von Peko Baxant wollen wir gar nicht mehr näher
kommentieren. Das überlassen wir den geneigten Leser(innen).

Screen: facebook.com
Allerdings möchten wir alle nicht informierten Leser(innen) davon in Kenntnis
setzen, dass dieser Mann folgendes politisches Amt bekleidet: SPÖ-Abgeordneter
zum Wiener Landtag und Wiener Gemeinderat. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
*****
2011-07-31
Wir hegten schon Schuldgefühle
Dachten wir doch schon, dass es unsere Schuld war, dass sich Peko Baxant von Face-
book zurückzog, nachdem wir über seine erstaunlichen Deutsch- und Rechtschreib-
kenntnisse berichteten.

Screen: facebook.com vom 19.Juli 2011
Wir hatten schon Schuldgefühle, denn wir wollten keineswegs die Verursacher sein,
dass dem weltgrössten Social Network ein wertvoller Literat der deutschen Sprache
abhanden kommt.
Der SPÖ-Abgeordnete zum Wiener Landtag und Wiener Gemeinderat, Peko Baxant,
beabsichtige sich zumindest virtuell zu verändern und teilte seinen Freund(innen)
und Genoss(innen) mit, dass er sein Facebook-Konto löscht und in Kürze ein neues
virtuelles Leben auf „Google+“ beginnen werde.
Ich bin weg, ich bin wieder da……
Irgendwie schien dies aber nicht geklappt zu haben. Vielleicht war das Anwender-
programm auf „Google+“ zu kompliziert oder es lagen andere wichtige Gründe vor,
die Baxant von seinem Vorhaben abhielten. Sei wie es sei, der Ex-Berufsjugendliche
der Wiener SPÖ kehrte vor kurzer Zeit wieder auf Facebook zurück.

Screen: facebook.com
Von irgendwo ist uns diese „ich bin weg, ich bin wieder da..“ – Politik bekannt. Ach
ja, der selige Jörg Haider war es, der die Leute damit ihn Atem hielt. Da wird doch
Peko Baxant nicht von einem politischen Gegner abgekupfert haben?
Auf jeden Fall finden wir es sehr begrüßenswert, dass Peko Baxant wieder auf Face-
book ist und begrüßen ihn mit einem kräftigen „bandaloop rockt sowas von wie oag!!!
bist du mopped“ (was immer das auch heissen mag).
*****
2011-07-29
GASTAUTOREN – BEITRAG
Ein FIGL, RAAB oder KREISKY würde sich im Grabe wenden …..
Utl.: Wie könnte der Tagesablauf eines Politikers (Volksvertreter) ausehen?
9h Vormittags Ministerbüro betreten – Pc starten, den Stapel gelieferter Tageszeit-
ungen beiseite schieben – denn das wichtigste hat bereits der Ministerchauffeur
gebeichtet – dann kommt die wichtigste A…rbeit eines SPÖ/ ÖVP Ministers, die
eigenen Bankkonten abrufen – und das dauert so seine Zeit — sämtliche Sektions-
chefs warten bereits darauf, ihre Anliegen ihrer Emminenz vorzutragen!
Es wird gleich Mittag und auf die Ministeriumsküche kann keiner verzichten, denn
so billig wie dort bekommt kein Arbeiter in keinem Wirtshaus den Bauch gefüllt!
So – es wird 13:30h – Anträge sind zu unterschreiben, und das in aller Eile – einmal
ist die Brille angelaufen und dann wiederum unauffindbar, der Unterschriftenzeit-
druck steigt – ach ja, der U-Bahnzeitung HEUTE müssen wir auch noch 92.000,-
Euro überweisen – ein Mitarbeiter des Ministerbüros soll noch schnell prüfen ob
der U-Bahnzeitungsredakteur eh alles mund- und lesegerecht verfasst hat ….. und
all das geht so weiter bis sich der Chauffeur am Handy meldet … und es ist bereits
16h …..da kommt auch noch die Büroleiterin, die auf ihrer rot/schwarzen Personal-
tafel Neueinstellungen markiert hat …….der/die zuständige Minister/in dreht sich
noch einmal in seinem Ministerbüro um und fragt, beim ORF lauft eh alles wie
geschmiert?
SPÖ / ÖVP – ein politischer Einheitsbrei = Seit Jahrzehnten täuschen und narren
diese beiden Parteien das österreichische Wählervolk – endlich dürfte Herr und
Frau Österreicher bemerkt haben, dass für das eigene Volk nichts mehr übrig
geblieben ist!
Mit Steuergeldern bezahlte Hetzen in diversen Schmierblättern gegen die größte
Oppositionspartei (FPÖ) fällt diesen Blutsaugern nichts mehr ein! Keiner spricht
von Armut, Arbeitslosigkeit und der extrem hohen Staatsverschuldung! Diese
beiden Selbstversorgerparteien sind am Ende ihrer Glaubwürdigikeit angelangt —
begonnen hat vor Jahrzehnten der ganze Polit-Krimi mit dem Konsum, Bawag
und der ÖMOLK u.v.a. — damals nannte sich die ÖVP noch Christdemokratische
Partei, oder sah sich als Familienpartei.
Ein Skandalbuch über jahrzehntelanges Insiderwissen der ROT-SCHWARZEN
Selbstversorgerparteien könnte ich darüber schreiben ….
ÖVP-Kronprinz Josef PRÖLL: Neffe des Mächtigen ÖVP-GURU Erwin PRÖLL —-
der schwerkranke Finanzminister tritt nach milliardenhohen Bankensubventionen
zurück und bekommt nach einigen Wochen Genesung einen hochdotierten Job
im Raiffeisenimperium! Wartet womöglich schon bald der höchste Job im Banken-
wesen, als Generalanwalt der Raiffeisen-Gruppe ???
Wohin haben uns diese VOLKSVERTRETER in Wirklichkeit gebracht – und haben
wir nichts besseres verdient?
Mit besten Grüßen
Johann Posch
2011-07-27
Ein Literat verlässt die Bühne
Mit grosser Bestürzung und in tiefer Trauer geben wir bekannt, dass sich der SPÖ-Abge-
ordnete zum Wiener Landtag und Wiener Gemeinderat, Peko Baxant, von Facebook
zurückziehen will. Damit verliert das weltgrösste Social Network einen wertvollen
Literaten der deutschen Sprache. Satzkreationen wie „bandaloop rockt sowas von wie
oag!!! bist du mopped“ fallen nämlich nicht jedermann(frau) ein. Da würde selbst
Johann Wolfgang von Goethe vor Neid erblassen.
Schade das es soweit kommen musste, aber wie konnte dies geschehen? Versuchen
wir einmal eine chronologische Abhandlung der Ereignisse nachzuvollziehen. Offen-
bar hatte Baxant einen Blick in dieses Online-Magazin riskiert und unseren Beitrag
„Deutsche Sprache – schwere Sprache“ entdeckt. Von diesem muss er derart fasziniert
gewesen sein, denn er verlinkte ihn auf seine Facebook-Seite.

Screen: facebook.com
In seiner ersten Euphorie wollte er sich sogar totlachen. Bitte Genosse Baxant nehmen
Sie von diesem Vorhaben Abstand, denn Sie sind ein unerschöpflicher Quell für diese
Webseite. Aber zurück zum Thema. Dann erfolgten irgendwelche zusammenhanglose
Zitate bezüglich irgendeiner Parodie, welche mit unserem Beitrag nicht das Geringste zu
tun hatte.
Eine erstaunliche Quelle weniger
Irgendwie muss ihm aber unser Beitrag auf seine Nieren geschlagen haben, denn er
begann offenbar nachzudenken. Nach zwei Stunden Nachdenkphase entschloss sich
Baxant seinen Freund(innen) und Genoss(innen) mitzuteilen, dass er sein Facebook-
Konto zu löschen beabsichtige.

Screen: facebook.com
Irgendwie schade finden wir, denn die textlichen Inhalte auf der Facebook-Seite von
Baxant waren teilweise erstaunlich und sehr erheiternd. Da können wir nur hoffen,
dass er der Allgemeinheit wenigstens mit seinem Weblog erhalten bleibt. Diesen hatte
er in letzter Zeit ohnehin sehr stark vernachlässigt.
*****
2011-07-19
Wer im Glashaus sitzt……
Dass der Ex-Berufsjugendliche der Wiener SPÖ, Peko Baxant, nicht unbedingt ein Fan
der FPÖ ist, ist hinlänglich bekannt. Da es ihm offenbar an konstruktiver Kritik mangelt,
versucht er sich nun darin die Deutschkenntnisse von Kickl und Co ins Visier zu
nehmen. Auf seiner Facebook-Seite fanden wir folgenden Eintrag.

Screen: facebook.com
In diesem Eintrag bemängelt Baxant die Deutschkenntnisse der „echten Österreicher“.
Dabei dürfte es um seine Kenntnisse ebenfalls nicht zum Besten bestellt sein. Abge-
sehen davon, dass er seinen Eintrag in Kleinschrift veröffentlichte (könnten ja Fehler
bei einer Groß- und Kleinschreibung passieren), haben wir gleich auf der ersten Bild-
schirmseite seiner Facebook-Seite folgende Einträge gefunden.

Screen: facebook.com

Screen: facebook.com
Mit viel Fantasie können geneigte Leser(innen) vermutlich nur erahnen, was Baxant
in seinen Einträgen zum Ausdruck bringen will. Dabei ist es aber offenbar nicht nur
um seine Deutsch- sondern auch um seine Englischkenntnisse nicht zum Besten
bestellt.
Wir haben uns lediglich auf eine einzige Bildschirmseite der Facebook-Seite von
Baxant beschränkt. Seine gesamten erstaunlichen Werke in deutscher Sprache hier
zu veröffentlichen, würde den Rahmen dieser Webseite sprengen.
Es ist doch ungemein beruhigend zu wissen, welcher Koryphäe der Abgeordnete
zum Wiener Landtag und Wiener Gemeinderat, Peko Baxant, ist. Hoffentlich kommt
dieser Mann nie in Verlegenheit die Geschicke von Wien lenken zu müssen.
*****
2011-07-17
Baxant weiter auf Jungwählerjagd
Ein interessanter Eintrag des ehemaligen Berufsjugendlichen, SPÖ-L.Abg. Peko Baxant, auf
der Facebook-Seite von „BIBER“, am 28.06.2011.

Screen: facebook.com
Nachdem der Stimmenfang unter den islamischen Jugendlichen nicht funktionierte, hat
Baxant offenbar das Feld gewechselt und probiert sich nun bei der serbischen Jugend.
Zu diesem Zwecke unternahm er sogar eine „Bildungsreise“ nach Serbien.
EXIT vs. Donauinselfest
Aber zurück zum eigentlichen Thema, dem Facebookeintrag von Baxant. Wenn der Wiener
Landesfürst und ehemalige Gönner des Ex-Berufsjugendlichen diesen liest, wird er sehr
erzürnt sein. Da behauptet doch Baxant tatsächlich, das „EXIT“ sei das coolste und wahr-
haftigste kommerzielle Festival Mitteleuropas.
Dachten wir bislang dies sei das Donauinselfest, denn Michael Häupl und die Wiener SPÖ
behaupten dies steif und fest. Tja, so wird sich Peko Baxant keine Freunde unter seinen
Genossen machen. Auch lassen sich mit dieser Schleimerei keine serbischen Jungwähler-
stimmen einfangen, denn diese sind nicht so dämlich auf dieses billige Anpirschen herein-
zufallen.
Diese Erfahrung musste Paxant schon mit den islamischen Jugendlichen machen. Auch
diese fielen nicht auf die „Motherfucker-Sager“ von Baxant-Lieblingsrapper und sonstig
billiger Polemik herein. Wie die Wien-Wahl 2010 ausging ist ohnehin jedermann(frau) hin-
länglich bekannt.
Kein Stadtrat Baxant
Als Belohnung dürfte Baxant die SPÖ-Jugendsprecherfunktion an den Bürgermeistersohn
abgeben und die erhoffte Stadtrat-Ehre spielte es auch nicht. Dumm gelaufen würden wir
sagen. Wenigsten durfte er seinen Abgeordneten-Posten im Wiener Landtag behalten.
Dieser könnte aber auch wackeln, wenn er serbische Festivals dem beliebten Donauinsel-
fest vorzieht und sich dadurch den Unmut des Wiener Bürgermeisters zuzieht.
Apropos Bürgermeistersohn. Vom neuen SPÖ-Jugendsprecher, Berhard Häupl, hört man
so gut wie gar nichts. Da wird doch der Herr Papa dem Sohnemann nicht einen Maulkorb
verpasst haben? Denn das Verteilen dieser beherrscht die Wiener-SPÖ perfekt. Bestes
Beispiel dafür sind die Wiener Grünen mit ihrer Chefin Maria Vassilakou. Seitdem diese
Koalitionspartner der Wiener SPÖ sind, hört man von dieser Partei keinen SPÖ-kritischen
Ton mehr.
*****
2011-06-30
Türk(innen) rücken in den Mittelpunkt
Dieses Online-Magazin befasst sich hautpsächlich mit erstaunlichen Ereignissen aus
Österreich. Themen aus dem Ausland kommen hier nur selten vor, da die Alpenrepublik
genügend an Erstaunlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu bieten hat.
Allerdings ist für uns in letzter Zeit der Eindruck entstanden, dass in Österreich türkische
Immingranten immer mehr in den Mittelpunkt rücken. Islamische Kulturzentren schießen
wie die Pilze aus dem Boden, Gemeindewohnungen werden unter türkischen Einwander
-(innen) wie Bonbons verteilt (während Wiener(innen) in Schimmelwohnungen hausen
dürfen ) und zu guter Letzt, forderte die grüne Integrationssprecherin, Alev Korun, ein
Lehramt in Türkisch, sowie die Einführung der türkischen Sprache in Österreichs Schulen.
Denn die türkischen Gepflogenheiten sollen ja nicht verloren gehen, nur weil Herr oder
Frau Türk(in) seiner/ihrer Heimat den Rücken kehrte und es vorzog in unserem Land
eine neue Existenz aufzubauen.
Hitler wird in der Türkei gehuldigt
Die oben angeführten Gründe ließen uns die Türkei kurzzeitig wie ein zehntes Bundes-
land betrachten. Daher haben wir uns ein wenig mit der politischen und gesellschaft-
lichen Kultur in der Türkei befasst. Dabei haben wir Erstaunliches zu Tage gefördert.
Während die Grünen um die Aberkennung der (angeblich noch vorhandenen) Ehren-
bürgerschaft des Massenmörders Adolf Hitler in Amstetten einen Mordsradau schlugen,
feiert derselbige in der Türkei fröhliche Urstände.
Als wir dies bekritelten wollte uns ein User Glauben machen, dass Alev Korun, sowie
99,9 Prozent aller Türken von diesem Zustand keine Ahnung hätten. Wer es glaubt wird
selig, aber wir wollen dies einmal so hinnehmen.
Staatliche Internet-Zensur
Alev Korun ist eine fleißige Facebook-Nutzerin. Dieser Gewohnheit wird sie aber beim
nächsten Heimaturlaub nicht fröhnen können. Falls sie es noch nicht weiß, wollen wir
sie und 100 Prozent der Türken von einer neuen Erstaunlichkeit türkischer Politkultur
in Kenntnis setzen.
Ab sofort sind in der Türkei eine Million Internetseiten gesperrt. Darunter fallen beispiels-
weise Internetplattformen und Webseiten wie Google, BBC, eBay, Amazon, die Seite des
türkischen Menschenrechtsvereins, Facebook und damit auch Koruns geschätzte Face-
book-Seite. Da werden User(innen) aus dem ehemaligen osmanischen Reich in endlose
Trauer und tiefe Depressionen verfallen, wenn Korun in der Türkei nicht mehr erreichbar
ist.
Die englischsprachige Version der freien Internetenzyklopädie Wikipedia ist in dem
Bereich gesperrt, wo das Stichwort „Kurdish People“ aufzurufen ist. Ferner sind Web-
seiten von Schwulen- und Lesbenvereinen, sowie Anbieter von Bademoden gesperrt.
Betreiber von türkischen Internetcafes sind per sofort verpflichtet einen speziellen Filter
einzubauen, um Zugriffe auf die oben genannten Webseiten zu unterbinden. Die neue
Filterverordnung für Internetcafes gibt eine kleine Vorschau auf das, was ab 22. August
2011 jedem Internetnutzer (auch Private) blüht.
Zu diesem Thema gibt es in der linksliberalen Tageszeitung „Die Presse“ ein Zitat, wel-
ches wir unseren Leser(innen) wiedergeben wollen. Dieses betrifft die sogeannten
„Familiensalons“ in Anatolien.
Zitat aus „Die Presse“
In traditionellen Lokalen in Anatolien gibt es einen „Familiensalon“: Das ist der Teil des
Lokals, in dem die Frauen sitzen, möglichst ohne Blickkontakt zum übrigen Teil des
Lokals. Offenbar soll das türkische Internet nun auch so einen „Familiensalon“ bekom-
men. Statt der mit dem Internet normalerweise verbundenen Weltoffenheit kommt nun
scheinbar die Rückkehr ins anatolische Dorf. (Quelle: diepresse.com vom 26.05.11)
Da fragen wir uns allen Ernstes warum grüne Politiker(innen) einen derartigen Wert
darauf legen, dass türkische Immigranten ihre politische und gesellschaftliche Kultur
beibehalten sollen. Auf die Mißachtung von Frauenrechten, das Verfolgen von Minder-
heiten und staatliche Zensur der Presse- und Meinungsfreiheit, kann in Österreich
großzügig verzichtet werden.
*****
2011-05-26
Kein Berufsdiplomat
Dass der FPÖ-Politiker Königshofer nicht zum Berufsdiplomaten berufen ist dürfte klar auf
der Hand liegen. Seine Ausdrucksweise ist zuweil sehr rustikal. Allerdings gibt es meist
konkrete Anlässe, wenn sich Königshofer zu seinen sehr direkten Äußerungen hinreissen
läßt. Eines muß man dem Mann aber lassen, nämlich dass er die Dinge beim Namen
nennt und nicht wie die Katze um den heißen Brei schleicht.
Die in Österreich herrschende Ausländerkriminalität und die dadurch resultierende Ab-
schiebeproblematik ist kein Geheimnis mehr. Anstatt kriminelle Ausländer sofort abzu-
schieben, bleiben diese oft jahrelang in der Alpenrepublik und tanzen den Behörden
auf der Nase herum. Unterstützung finden sie bei diversen Gutmenschenfraktionen und
NGOs.
Kritik nicht erwünscht
Und wagt es jemand diese Tatsache offen zu kritisieren, ist er sofort ein Diskriminierer
oder schlimmstenfalls ein Nazi. Ein konkreter Fall veranlasste Werner Königshofer zu
folgendem heutigen Facebook-Eintrag.

Screen: facebook.com
Dieser Eintrag versetzte die Online-Ausgaben der Tageszeitungen „Die Presse“ (Zitat: „Der
FPÖ-Politiker Königshofer wettert gegen einen Asylwerber („Kanake“)“ und „Der Standard“
(Zitat: „Der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Werner Königshofer hat in einem Facebook-
Eintrag einen marokkanischen Asylwerber als „Kanaken“ bezeichnet“ in hellen Aufruhr.
Schwer krimineller Asylwerber
Nun handelt es sich bei dem „armen“, vermutlich politisch verfolgten Marokkaner um ein be-
sonderes Früchtchen. Laut Online-Ausgabe der Kronen-Zeitung wird gegen den 19-jährigen
Asylwerber wegen Drogen, Gewalt, Widerstand gegen die Staatsgewalt und sogar eine Mord-
drohung gegen einen Polizeibeamten verhandelt. Auf einen anderen Asylwerber ging der An-
geklagte mit einer zerbrochenen Bierflasche los und schnitt ihm dabei ein Ohr ab. Zudem
wurde der Strafantrag von Staatsanwalt Thomas Willam auf Betrug und Diebstahl ausgeweitet.
Keine adäquate Stelle vacant?
Leider schweigen sich „Die Presse“ und „Der Standard“ in ihren Beiträgen darüber aus, wie
man mit so einem Gesindel verfahren sollte. Vielleicht sollten die beiden Tageszeitungen
dem Mann eine Stelle mit Dienstwagen, Sekretärin und Dienstwohnung zur Verfügung stellen.
Sollte dies nicht der Fall sein, finden wir dass Königshofer mit seiner Äußerung den Nagel auf
den Kopf getroffen hat.
Den einzigen Vorwurf den man dem FPÖ-Politiker in diesem Fall machen kann ist der, dass
er mit der Äußerung „Kanaken“ die Ureinwohner von Neukaledonien beleidigt haben könnte.
Denn diese haben mit dem kriminellen Marokkaner nichts gemeinsam.
*****
2011-05-25
Erstaunlich – International
Als österreichisches Nachrichten-Medium haben wir es absichtlich verabsäumt, von der
royalen Traumhochzeit zwischen Prinz William und seiner Kate zu berichten. Laut inter-
nationalen Pressemeldungen verfolgten weltweit Hunderte Millionen Menschen das royale
Spektakel im TV. Allein im Nachbarstaat Deutschland saßen zehn Millionen Menschen am
helllichten Tag vor dem Fernseher.
Diesem internationalen Interesse konnten wir uns nun im nachhinein nicht mehr entziehen
und haben im Internet ein wenig recherchiert. Dabei sind wir bei Facebook auf nachfolgen-
des Foto gestoßen.

Fotoquelle: www.facebook.com
Nun wollen wir obiges Bild nicht näher dokumentieren. Wir überlassen es unseren Leser-
(innen) unter Einbeziehung ihrer Fantasie zu deuten, warum sich die zukünftige Queen in
dieser erstaunlichen Position befand.
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2011-05-01
Der Facebookfreudige Dompfarrer
Bei unserem heutigen virtuellen Spaziergang im Internet, sind wir auf folgenden Beitrag
auf „meinbezirk.at“ gestossen. Darin geht es um die Facebook-Freudigkeit des Dompfarrers
Toni Faber.

Screen: meinbezirk.at
Ein Satz von Faber stach uns besonders ins Auge. Nämlich jener, dass der Geistliche, Face-
book-Freundschaften von Personen und Gruppen ablehnt, die die Menschenwürde und die
christlichen Werte nicht beachten. Naja dachten wir, der Herr Faber hat eben Prinzipien die
einem Gottesmann zur Ehre gereichen.
Bordelle, pfui Teufel
Wir haben anschliessend noch ein wenig über Toni Faber gegoogelt und haben auf der
christlichen Webseite „kreuz.net“ diesen Beitrag entdeckt.

Screen: kreuz.net
Auch hier zeigt Wiens Dompfarrer Toni Faber geistliche Haltung, Moral und Anstand. Er sagt
dezitiert aus: „Etwas Unsittliches wie ein Bordell würde ich nicht segnen.“ Respekt dem
Mann, der so standhaft ist und alles Unmoralische ablehnt, dachten wir zumindest bis zu un-
serem nächsten Rechercheergebnis.
Da waren wir aber erstaunt
Aber wir wären nicht ERSTAUNLICH, wenn wir nicht weiter recherchiert hätten und sind auf
eine kleine Sensation gestossen. Auf dem Facebook-Profil des Gottesmannes befindet sich
gut plaziert, inmitten zwischen Michael Landau und Laura Rudas, ein Freundschaftseintrag
mit dem Namen „Rachel Laufhaus“.

Screen: facebook.com
Nun ist es bereits jedem Pubertierenden hinlänglich bekannt, dass es sich bei einem Lauf-
haus um ein Bordell handelt. Die Bezeichnung „Laufhaus“ hat nichts mit der sportlichen
Betätigung des Laufens zu tun. Dass diese Tatsache auch dem Dompfarrer Toni Faber be-
kannt sein müsste, von dem kann mit absoluter Sicherheit ausgegangen werden.

Sreen: Laufhaus Rachel
Was verbindet Dompfarrer Faber mit dem Bordell Rachel?
Nun tun sich hier folgende berechtigte Fragen auf. Meint es der Gottesmann mit seiner Aus-
sage von „christlichen Werten“ nicht so genau, da er ja eine Facebookfreundschaft mit einem
Bordell pflegt?
Hat er unter Umständen doch dieses Bordell gesegnet und ist dieses dadurch zu christlichen
Werten gelangt? Oder ganz einfach ausgedrückt, predigt der Dompfarrer Toni Faber Wasser
und trinkt lieber Wein? Wir sind schon auf seine Antwort gespannt, soferne er zu diesem
pikanten Vorfall überhaupt Stellung bezieht.
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2011-04-01
Wir möchten Sie wieder über die Thayatalbahn informieren
1. Die Thayatalbahn-Konferenz mit Politikern und Verkehrsexperten findet am 29.3.2011
um 19:00 Uhr im Gemeindesaal in in 3842 Thaya statt. Einladung anbei. Es gibt die Mög-
lichkeit für das Publikum Fragen an die Politiker und Verkehrsexperten zu stellen. Raum
für Diskussionen.
2. über unser Facebook Profil gibt es viele weiterführende Informationen, Links und Bilder
der Thayatalbahn, senden Sie uns eine Freundschaftsanfrage:
www.facebook.com/thayatalbahn
3. wenn Sie Mitglied im Verein werden wollen oder einfach spenden möchten um unsere
Arbeit zu unterstützen und die Zerstörung der Thayatalbahn verhindern möchten, bitten
wir um Überweisung mit Namen und Adresse auf (Jahresmitgliedsbeitrag 10 Eur):
Verein „Neue Thayatalbahn“
Waldviertler Sparkasse von 1842
KtoNr. 0000-009886, BLZ: 20263
Mit freundlichen Grüßen
Egon Schmidt
Obmann Verein „Neue Thayatalbahn“
www.thayatalbahn.at
2011-03-24
Ein Muss bei Facebook zu sein?
Vor einigen Tagen erklärte ein Bekannter dem Herausgeber dieses Online-Magazins, dass
es in der heutigen Zeit unerlässlich sei ein Konto bei Facebook zu haben. Also wurde für
www.erstaunlich.at ein derartiges Konto auf der weltgrößten Webseite eingerichtet.
Wir haben ein wenig in den Nutzungs- und Sicherheitsbestimmungen von Facebook ge-
schmökert und möchten diese unseren Leser(innen) zur Kenntnis bringen. Folgende Zei-
len von Punkt 1. bis Punkt 12. stammen aus den Sicherheitsbestimmungen bei Facebook.
Auszug aus den Sicherheitsbestimmungen
1. Du wirst keine nicht genehmigten Werbekommunikationen (beispielsweise Spam) auf
Face book versenden oder auf andere Art auf Facebook posten.
2. Du wirst mittels automatisierter Mechanismen (wie Bots, Roboter, Spider oder Scraper)
keine Inhalte oder Informationen von Nutzern erfassen oder auf andere Art auf Facebook
zugreifen, sofern du nicht unsere Erlaubnis hast.
3. Du wirst keine rechtswidrigen Strukturvertriebe, wie beispielsweise Schneeballsysteme,
auf Facebook betreiben.
4. Du wirst keine Viren oder anderen bösartigen Code hochladen.
5. Du wirst keine Anmeldeinformationen einholen oder auf ein Konto zugreifen, das einer
anderen Person gehört.
6. Du wirst andere Nutzer weder tyrannisieren noch einschüchtern oder schikanieren.
7. Du wirst keine Inhalte posten, die: verabscheuungswürdig, bedrohlich oder pornograf-
isch sind, zu Gewalt auffordern oder Nacktheit sowie Gewalt enthalten.
8. Du wirst keine externen Anwendungen entwickeln oder unterhalten, die alkoholspezif-
ische oder andere für Minderjährige ungeeignete Inhalte (einschließlich Werbeanzeigen)
enthalten, ohne entsprechende Altersbeschränkungen einzuhalten.
9. Ohne unsere schriftliche Einwilligung wirst du keine Wettbewerbe, Werbegeschenke oder
Preisausschreiben („Werbeaktionen“) auf Facebook anbieten. Wenn wir unsere Einwillig-
ung dazu geben, übernimmst du die vollständige Verantwortung für die Werbeaktion und
wirst dich an unsere Richtlinien für Promotions und alle geltenden Gesetze halten.
10. Du wirst Facebook nicht verwenden, um rechtswidrige, irreführende, bösartige oder dis-
kriminierende Handlungen durchzuführen.
11. Du wirst keine Handlungen durchführen, welche das einwandfreie Funktionieren von
Facebook blockieren, überbelasten oder beeinträchtigen könnten, wie etwa Denial-of-
Service Attacken.
12. Du wirst jegliche Verstöße gegen diese Erklärung weder unterstützen noch fördern.
Wird doch lieber Wein getrunken?
Sehr schön dass man bei Facebook um alle möglichen Sicherheitsrisken besorgt ist, dachten
wir zumindest bis wir auf dieses Konto stießen.

Screen: www.facebook.com
Entweder predigt man bei Facebook Wasser und trinkt doch lieber Wein, oder nehmen die
Betreiber der weltgrößten Webseite ihre eigenen Sicherheitsbestimmungen nicht so wirklich
ernst.
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2011-03-19
Nazis auf Facebook?
Aufgrund eines heute, Donnerstag, in der Zeitschrift „News“ erschienenen Kommentars (News
29/10, Seite 17 – “ Brauner Wortmüll – Kurt Kuch über Nazis auf Facebook“) hat das Bundes-
ministerium für Justiz Untersuchungen eingeleitet. So steht es heute in einer APA-OTS Aus-
sendung des Bundesministeriums für Justiz.
(Screen: www.facebook.com)


Als Beamter sollte man seine Meinung nicht öffentlich kundtun
Unechter Justizwachebeamter
Ob der gute Mann, der sich sinnigerweise mit einem Stahlhelm für ein Facebook-Foto ab-
lichten ließ ein Nazi ist, wissen wir nicht. Das er nicht unbedingt den Roten Falken angehört
ist aber offensichtlich. Aber darum geht es eigentlich nicht.
Der Mann ist, bzw. war Justizwachebeamter in der Justizanstalt Krems-Stein. Mittlerweile wur-
de er wegen seiner privaten Meinungsäußerung auf Facebook, aus dem Dienst entlassen.
Die Justizministerin beeilte sich auch mit der Aussage, dass der Mann „nicht ursächlich ein
Justizbediensteter“ gewesen sei, sondern vom Bundesheer dienstzugeteilt war.
Damit versucht Claudia Bandion-Ortner dem Bundesheer den „Schwarzen Peter“ zu zuspielen.
Das sie ernsthaft der Meinung ist, dass etliche Justizwachebeamte nicht über ein derartiges
Vokabular verfügen, nimmt ihr wohl niemand ab.
Unter Schwerkriminellen
Dass die Worte Neger und Kanaken vermutlich abwertend und beleidigend gemeint waren,
dürfte ebenfalls Tatsache sein. Wie bereits erwähnt, war der Mann Vollzugsbeamter in der
Haftanstalt Krems-Stein. In diesem Gefängnis sind ausschliesslich Schwerkriminelle unter-
gebracht.
Sind die Justizministerin und die kreischende Menge an überkorrekten Gutmenschen tatsäch-
lich der Meinung, dass in diesem Gefängnis ein politisch korrekter Umgangston herrscht?
Wird in Stein Burgtheaterdeutsch gesprochen?
Wir glauben nicht, dass in Stein jemand mit Herr Afroamerikaner oder Herr islamischer Mitbür-
ger angesprochen wird. Der Umgangston wird milieubedingt sehr rauh sein. Wir sind auch der
Meinung, dass in diesem Gefängnis die Worte „Neger“ oder „Kanaken“ fallen und diese vermut-
lich noch die harmloseren Ausdrücke sind.
Die Beamten haben in dieser Haftanstalt ausschliesslich mit Schwerverbrechern zu tun und
müssen ihre Sprache daher an diese Gegebenheit anpassen. Höfliche Wortfloskeln würden
von den Gefangenen sicherlich missinterpretiert und als Schwäche ausgelegt werden.
Entlassung war überzogene Reaktion
Es ist daher für Justizwachebeamte in einem derartigen Gefängnis lebenswichtig, sich der sel-
ben Sprache zu bedienen, welche die Insassen sprechen. Dass dies auch in den privaten Be-
reich abfärbt, ist nicht aussergewöhnlich.
Wie bereits erwähnt, können wir nicht beurteilen ob der Ex-Beamte ein Nazi ist oder war. Aller-
dings waren die Worte „Neger“ und „Kanaken“ eine private Meinungsäußerung und wir finden
es nicht korrekt, ihn wegen dieser aus dem Dienst zu entlassen.
Privatmeinung ist nicht erwünscht
Eine Lehre sollten Beamte aus diesem Vorfall ziehen. Sie haben keine private Meinung zu
haben, wenn diese nicht mit jener seiner Vorgesetzten übereinstimmt. Sollten sie widrigen-
falls dennoch eine Privatmeinung haben, dürfen sie die keinenfalls öffentlich kundtun. Denn
nur ein meinungsloser Beamter ist ein guter Beamter.
*****
2010-07-22