Rechenunfähigkeit oder Mega-Inflation?
Dass die Weichwährung Euro jeden Tag weniger wert wird, ist bereits hinlänglich be-
kannt. Allerdings war uns bis dato nicht bekannt, dass dieser einer derartigen Inflation
unterliegt, wie auf nachfolgendem Foto abgebildet.

Die Firma ZILLERTALER TRACHTENWELT verspricht, die im Inserat angepriesenen
Waren um den halben Preis abzugeben. Da bleiben doch in der Tat von beispiels-
weise in die Hälfte geteilten 69,- Euro, nur mehr 10,- Euro übrig. Tja, offenbar
verfügt man bei TRACHTENWELT über Informationen die Otto Normalverbraucher
noch nicht weiß, oder man ist dort einfach nicht in der Lage eine simple Bruchrech-
nung durchzuführen.
*****
2013-12-02
Kinderarbeit ist bei der Kakao-Produktion an der Tagesordnung
Anlässlich des bevorstehenden Nikolaus-Festes haben sich Greenpeace, Südwind, der Verein
für Konsumenteninformation und die Gewerkschaft PRO-GE Schokolade-Nikolos genauer
angeschaut. Insgesamt hat das Greenpeace Marktcheck-Team im Rahmen des jährlichen
Checks 23 in Österreich erhältliche Produkte auf ökologische Kriterien, Tierschutz und soziale
Aspekte hin geprüft.

Foto: © Greenpeace/ Georg Mayer
Fazit: Lediglich drei Schoko-Nikolos haben beim Check in allen Bereichen grünes Licht be-
kommen. Während bei den ökologischen Aspekten eine positive Entwicklung festgestellt
werden konnte und die Hersteller erstmals ohne problematische Zusatzstoffe auskommen,
bleibt das Abschneiden im Bereich „soziale Aspekte“ alarmierend.
Mehr als die Hälfte der Schoko-Nikolos sehen dabei rot. Bei diesen Produkten kann nicht
nachvollzogen werden, ob in der Kakaoproduktion existenzsichernde Löhne bezahlt wurden
und keine Kinderarbeit zum Einsatz kam. Welche Schoko-Nikoläuse ohne schlechtes Gewis-
sen geschenkt werden können, findet man auf www.marktcheck.at – dem Greenpeace-Online-
Einkaufsratgeber.
Dazu Bernhard Zeilinger, Leiter der Südwind-Kampagne „Make Chocolate Fair“: „Es stimmt
nachdenklich, wenn man bedenkt, dass der Anlass der Geschenke zum Heiligen Nikolaus und
auch zu Weihnachten dem Wohl der Kinder gewidmet ist und bei vielen der Produkte die
Ausbeutung von Kindern in den Hauptherkunftsländern von Kakao nicht ausgeschlossen
werden kann.“

Foto: © Schröder/ Südwind
Fair gehandelte Schokolade-Produkte fristen immer noch ein Schattendasein im österreich-
ischen Einzelhandel. Bei umgerechnet 95 Prozent der Schokolade-Produkte in Österreich ist
die Rückverfolgbarkeit nicht gegeben. Drei Viertel der in Österreich verarbeiteten Kakao-
bohnen stammen aus der Elfenbeinküste und Ghana, wo über zwei Millionen Kinder auf
den Kakaoplantagen mitarbeiten und davon rund ein Zehntel unter sklavenähnlichen Be-
dingungen ausgebeutet wird.
Kritik dazu übt auch Gerhard Riess, Branchensekretär der Gewerkschaft PRO-GE: “Die Ver-
antwortung, ihren Eigentümern satte Gewinne zu bieten, nehmen diese Unternehmen sehr
ernst, soziale Verantwortung findet sich dagegen eher in Hochglanzbroschüren als in der
Realität.“
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2013-12-01
Wirtschaftskammer beschönigt sich wieder einmal selbst
Während – speziell in Wien – eine Insolvenz die andere jagt und Geschäftsschließungen an
der Tagesordnung stehen, ist es die WK-Wien nicht leid, permanent Jubelmeldungen über
eine angeblich gute Wirtschaftslage in der Bundeshauptstadt hinaus zu posaunen. Offenbar
will sich die Zwangsanstalt wieder einmal selbst und die mit der Zwangsmitgliedschaft ver-
bundenen Zwangsbeiträge beschönigen. Denn anders können wir uns deren heutige Presse-
aussendung nicht erklären.

Screen: APA/OTS
Heute ist der 1. Einkaufssamstag. Laut der WK-Wien sind sind die Händler mit der Kunden-
frequenz und der Kauflaune zufrieden. Dies wurde laut Wirtschaftskammer mittels einer
durchgeführten Blitzumfrage ermittelt.
So weit, so nicht gut. Die meisten Geschäfte (außer Lebensmittelhandel) sperren erst um
09:00 Uhr auf und halten bis 18:00 Uhr offen. Und nun ein Blick auf die Presseaussendung
der WK-Wien. Diese ging bereits um 14:14 Uhr online. Kalkulieren wir nun die Zeit für die
durchgeführte Blitzumfrage (wie immer diese auch ausgesehen hat), die Ergebniswertung
sowie Übermittlung an die Wirtschaftskammer und den Zeitaufwand für das Schreiben der
Aussendung ein, müssten die Wiener Händler schon spätestens gegen 12:00 Uhr ihre
Zufriedenheit zum Ausdruck gebracht haben.
Das ist genau jener Zeitraum, in der zwar Lebensmittel fürs Wochenende aber kaum Weih-
nachtsgeschenke eingekauft werden. Also wo wurde hier die Blitzumfrage getätigt? Bei
Interspar, bei Hofer oder einem sonstigem Lebensmittelhändler?
Sind die meisten Jubelmeldungen der Wirtschaftskammer ohnehin nicht nachvollziehbar,
so führt sich die Heutige selbst ad absurdum. Nach maximal 3 Stunden Öffnungszeit ist
es nicht möglich zu beurteilen, ob der 1. Einkaufssamstag gut oder schlecht lief. Kein
seriöser Händler würde nach diesem kurzen Zeitraum Bilanz ziehen.
Aber das scheint die WK-Wien nicht zu stören, denn das Honorar der Marktforschungs-
firma „Makam Market Research“ wird ohnehin aus den Beiträgen der Zwangsmitglieder
beglichen. Für uns fällt die heutige Presseaussendung jedenfalls unter: Geistige Selbst-
befriedigung.
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2013-11-30
Genervter Autobesitzer
Wer kennt sie nicht, die nervigen Kärtchen hinter dem Scheibenwischer? „Möchten Sie Ihr
Auto verkaufen?“ – solche oder so ähnliche Texte sind auf diesen zu lesen. Offenbar gehören
VW-Busse zu den gefragten Marken und das dürfte den Besitzer des nachfolgend abgebildeten
Autos mächtig genervt haben.
Stellt sich nur die Frage, ob die Aufschrift auf der Heckscheibe potentielle Autokäufer
davon abschrecken wird, weiterhin Kärtchen hinter die Scheibenwischer des VW-Busses
zu stecken?
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2013-11-30
Neuerlicher Freispruch für Kinder-Vater- und Menschenrechtsaktivist
Utl.: Die undurchschaubaren Motive der StA Wien

Gegen den Vater Kurt Essmann wurde aufgrund seines Einsatzes für seine Töchter, und vor
allem in Folge seiner verschiedenen Aktivitäten für die Einhaltung der Kinderrechte schon
2009 wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung ermittelt,
sein Haus wurde durchsucht, 4 Monate Aufenthalt am Hochsicherheitstrakt der JA-Josefstadt
folgten. Selbst vor dem Antrag auf eine Unterbringung in einer Anstalt für geistig abnorme
Rechtsbrecher schreckte die Staatsanwaltschaft nicht zurück.
Kurt Essmann wurde jedoch am 31.3.2011 vor dem Straflandesgericht Wien durch den Richter
Dr. Stefan Apostol von sämtlichen Anklagepunkten der gefährlichen Drohung, Nötigung und
Widerstand gegen die Staatsgewalt freigesprochen. Nach 5 Verhandlungstagen kam der Erst-
richter in seinem – 99 seitigen – Urteil zu der Überzeugung, dass der Angeklagte weder seine
Pflegschaftsrichterin noch andere Richter oder Sozialarbeiter bedrohen oder nötigen wollte.
Aber nicht nur ich als seine Vertretung, sondern letztlich auch der Richter selbst übte schon
2011 starke Kritik an der Anklagebehörde, da z.B. Passagen eines Emails an seine Richterin
sinnverfälschend aus dem Zusammenhang gerissen wurden, ohne auf den Bedeutungsinhalt
des Gesamtzusammenhangs zu achten. Selbst der damals bei den Verhandlungen durchlaufend
anwesende Staatsanwalt Mag. Löw war nach Ende des Beweisverfahrens in einigen Punkten
davon überzeugt, dass der Angeklagte die „Opfer“ nicht in Furcht und Unruhe versetzen wollte.
In diesem Sinne berichtete er auch damals dem vorgesetzten Staatsanwalt, dass das gefällte
Urteil sachgerecht wäre.
Als dann dessen ungeachtet durch die StA Wien im Sommer 2011 in 4 Anklagepunkten, ja
selbst zu einem Faktum zu dem der anwesende Staatsanwalt in der Verhandlung einen Frei-
spruch nahelegte, eine Berufung erhob, waren die rechtlichen Motive der StA selbst für seine
Verteidigerin nicht mehr nachvollziehbar. Von einer Objektivität fehlte jede Spur. Plötzlich
versuchte man dem Angeklagten neue „Drohhandlungen“ zu unterstellen. War es zuerst das
alleinige Filmen von Amtshandlungen, dass als Tatbeitrag zur Drohung/Nötigung angesehen
wurde, war in der Berufung plötzlich von einem „Umringen“ der Opfer die Rede.
Nach fast 2 Jahren der Untätigkeit entschied heuer im Juni 2013 das Oberlandesgericht Wien,
dass der Berufung Folge gegeben wird – das Erstgericht hätte den subjektiven Tatvorsatz zu
wenig geprüft, das Verfahren musste gänzlich neu durchgeführt werden.
Aber auch beim neu aufgerollten Prozess am 2. Verhandlungstag, den 21.11.2013 wurde der
Angeklagte durch die Richterin Dr.Gerda Krausam neuerlich zur Gänze freigesprochen. Wie
schon der Richter Dr. Stefan Apostol am 31.3.2011 feststellte, Kurt Essmann hatte zu keinem
Zeitpunkt nur irgendeinen subjektiven Tatvorsatz jemanden zu bedrohen, noch hat er objek-
tive Drohhandlungen gesetzt!
Kurt Essmann ist lediglich seinen Grundsätzen immer treu geblieben, die er auch immer wieder
darlegte: „Ich bin Vater und werde jeden Berg besteigen…Ich gehe meinen Weg bis zum Ende “
(…bis ans Ziel).
Mag. Michaela Krankl
Verteidigerin in Strafsachen, RAA
2013-11-29
Gewählten Volksvertretern wird kein Zutritt gestattet
Die Oesterreichische Nationalbank und das Finanzministerium bauen rund um das Gold der
Österreicherinnen und Österreicher weiter an ihrer Schweigemauer. Ein Ersuchen des FPÖ-
Nationalratsabgeordneten Gerhard Deimek, die bei der Münze Österreich gelagerten
Bestände der OeNB besichtigen zu dürfen, wurde zurückgewiesen.
„Wir müssen den Druck auf Gouverneur Ewald Nowotny noch massiv erhöhen. Mit dieser
Geheimniskrämerei muss endlich Schluss sein“, kündigt Deimek weitere Aktivitäten an.
Am 12. November ließ der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek durch
seinen Mitarbeiter bei der Oesterreichischen Nationalbank telefonisch anfragen, die in
Räumen der Münze Österreich gelagerten Goldbestände Österreichs besichtigen zu dürfen.
Einen Tag später antwortete die Pressestelle der OenB via Mail (auszugsweise zitiert):
„Bezugnehmend auf den Wunsch von Hr. Abgeordneten Deimek in der Münze Österreich
AG die im Inland lagernden Goldbestände zu sehen, teilen wir Ihnen mit, dass dies nicht
möglich ist. Wir versichern Ihnen aber, dass die seit Jahren konstant bei 280 Tonnen
gehaltenen Goldreserven absolut sicher verwahrt sind und es werden in regelmäßigen
Abständen Kontrollen durchgeführt. Zudem erhält der Rechnungshof von der OeNB jähr-
lich einen umfassenden Bilanzbericht der OeNB, der auch die Goldbestände inkludiert.“
Diese pauschale und unbegründete Ablehnung zeige, dass Gouverneur Ewald Nowotny
offenbar „weitgehend transparenzresistent und geradezu demokratiefeindlich“ agiere,
so Deimek.
Es stellt sich erneut die Frage, ob und was die Bank zu verbergen hat und weshalb der
Rechnungshof die angekündigte Überprüfung des Goldgeschäftes offenbar nicht in An-
griff nimmt. Die fortgesetzte Reihe an Skandalen gibt jedenfalls Anlass zum Misstrauen.
„Das Dienstverständnis der Führungsriege der Bank scheint mir bestenfalls sonderbar.
Schließlich handelt es sich um das Gold der Österreicherinnen und Österreicher – die
Nationalbank befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Republik“, untermauert
Deimek seine Kritik.
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2013-11-28
Nun Übersetzungsprogramm für Einheimische
statt effektive Sprachkurse für Zuwanderer
Eine gemeinsame Sprache ist der Schlüssel zu Integration. Die SPÖ tut aber offensichtlich
alles, um die gemeinsame Sprache Deutsch zu torpedieren. So müssen etwa AMS-Mitarbeiter
Türkisch lernen, in Spitälern und Sozialeinrichtungen wird alles in mindestens vier Sprachen
angeschrieben, und sogar bei Wahlplakaten setzt die SPÖ auf Fremdsprachigkeit.
Jetzt schoss Integrationsstadträtin Frauenberger allerdings den Vogel ab. Sie präsentierte eine
sogenannte Wiener Sprachen App, quasi ein Übersetzungsprogramm für die Einheimischen,
damit sie mit jenen Zuwanderern, die einfach nicht Deutsch lernen wollen, trotzdem kom-
munizieren können.
Anstatt die gemeinsame Sprache Deutsch zu fördern, sucht die Wiener SPÖ laufend nach
Auswegen, um Fremde möglichst unselbstständig und damit möglicherweise unter Kontrolle
zu halten. Die erstaunliche Aktion wird verharmlosend als „Mehrsprachigkeit“ angepriesen.
Dazu Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus:
„Unsere Forderungen wie etwa Deutsch vor Schule, Deutsch als Pausensprache oder Deutsch
vor Gemeindewohnung sind keine Schikanen für Zuwanderer, sondern Maßnahmen, um eine
effektive Integration sicherzustellen.“
„Für uns Freiheitliche ist das Erlernen von Deutsch und das Akzeptieren unserer Werte und
unserer Kultur eine Bringschuld der Zuwanderer. Wenn das nicht freiwillig erfolgt, dann mit
etwas Druck. Wenn auch das nicht fruchtet, müssen sich die Zuwanderer ernstlich die Frage
stellen, ob sie in einem anderen Land nicht besser aufgehoben wären“, so Gudenus ab-
schließend.
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2013-11-27
Mehr Geld für das Team Stronach und eine
Ex-Miss World als Nationalratsabgeordnete
Monika Lindner hatte mit der Annahme des Nationalratsmandats trotz zurückgezogener
Kandidatur für das Team Stronach für große Aufregung gesorgt und wirbelte damit in den
letzten Wochen mächtig Staub auf.
Doch das Imperium schlug zurück und plötzlich kam Lindner nicht mehr aus den Schlag-
zeilen. Man grub im Keller der ehemaligen ORF-Chefin nach Leichen und konfrontierte
diese mit hohen Pensionsbezügen, Korruptionsvorwürfen rund um die St.-Anna- Kinder-
krebsforschung und dem Bau ihrer Villa am Wiener Stadtrand.
Lindner ist sicherlich keine Sympathieträgerin. Aber sollten die Vorwürfe stimmen, warum
erfolgten diese erst zu einem Zeitpunkt, wo sie zu einem Problem für Stronach wurde?
Durchleuchtete man jene Personen nicht, bevor sie sich dem Team des Austrokanadiers
als Kanditaten anschlossen? Also die ganze Angelegenheit erscheint mehr als durchsichtig.
Jedenfalls hat der Spuk nun ein Ende, denn Lindner zog nach zahlreichen Rücktritts-
forderungen die Konsequenzen und legte heute mit sofortiger Wirkung ihr Mandat zum
Nationalrat zurück.
„Humanitäre und soziale Anliegen stehen seit vielen Jahren im Zentrum meines beruflichen
und privaten Engagements. Ein effizienter Einsatz für eben diese Themen im Parlament ist
auf Grund der gezielten, gegen mich geführten Kampagne nicht mehr möglich“, so be-
gründete Lindner ihre Entscheidung.
Tja, steht doch der ehemaligen ORF-Chefin ihr soziales Engagement direkt ins Gesicht ge-
schrieben?! Man könnte sie fast mit der seligen Mutter Theresa verwechseln. Statt Lindner
rückt nun die Team Stronach-Kandidatin, Ex-Miss World Ulla Weigerstorfer, in den Natio-
nalrat auf.
Parteichef Frank Stronach nahm die Ankündigung von Monika Lindner, ihr Mandat zurück-
zulegen, erfreut zur Kenntnis. Und Grund zur Freude hat er auch. Mit dem Nachrücken
Weigerstorfers wächst der Stronach-Klub auf elf Köpfe und erhält laut dem Parlaments-
experten Werner Zögernitz nun 46.228 Euro mehr Klubförderung.
Aber auch bei Lindner wird vermutlich, wenn auch nur gedämpfte Freude aufkommen. Es
ist nämlich stark anzunehmen, dass nach den kolportierten Vorwürfen zu ihrer Person
kein Hahn mehr krähen wird.
*****
2013-11-27
SPÖ spielt die zu erwartenden Folgen
der Arbeitsmarktöffnung herunter
Aufs Schärfste wies SPÖ-Sozialsprecherin Sabine Oberhauser heute die Behauptungen der
FPÖ im Zusammenhang mit der Arbeitsmarktöffnung für Rumänien und Bulgarien ab dem
Jahr 2014 zurück. Die Freiheitlichen befürchten nämlich, dass die ohnehin schon ange-
spannte Arbeitslosenquote weiter nach oben schnellen wird.
Oberhauser bezeichnete die Behauptungen als haltlos und unwahr und unterstellte den Frei-
heitlichen, dass diese bei diesem Thema wieder einmal, durch Unwahrheiten billiges Klein-
geld bei ihrem europa- und fremdenfeindlichen Klientel sammeln wollen.
Um ihre These zu untermauern, verwies die SPÖ-Sozialsprecherin auf eine Studie, die von
Sozialministerium und Wirtschaftsministerium beim Wiener Institut für Internationale
Wirtschaftsvergleiche (WIIW) in Kooperation mit dem IHS in Auftrag gegeben wurde. „Die
Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Auswirkungen der Arbeitsmarktöff-
nung – ganz im Gegensatz zu den Behauptungen der FPÖ – marginal sein werden“, so
Oberhauser.
Und jetzt wird es höchst interessant: Konkret wird in der genannten Studie angeführt, dass
ein erheblicher Teil der Migration aus Bulgarien und Rumänien nach Österreich bereits
in den Jahren 2007 bis 2013 stattgefunden habe. Das Auslaufen der Übergangsfristen wird
zu einem Zustrom von lediglich jährlich 5.500 Personen in den ersten beiden Jahren führen.
Wenn tatsächlich ein erheblicher Teil der Migration in den letzten 6 Jahren stattgefunden hat
stellt sich die Frage, wovon haben die immigrierten Rumänen und Bulgaren gelebt? Diese
durften in Österreich nämlich keine unselbständige Tätigkeit ausüben. Arbeitsbewilligungen
gab es nur sehr spärlich, denn diese wären zur Arbeitslosigkeit in der Alpenrepublik kontra-
produktiv gewesen.
Sind also aus Rumänien und Bulgarien nur Personen nach Österreich eingewandert, die
eine selbständige Tätigkeit ausgeübt haben? Oder waren es hauptsächliche nur Kriminelle,
die für ihr Tagwerk ohnehin keinerlei Bewilligungen benötigten? Oder haben es sich die
Immigranten in der sozialen Hängematte bequem gemacht? Diese Fragen sollte sich Sabine
Oberhauser stellen, bevor sie derart geistige Ergüsse von sich gibt. Jedenfalls gibt die obig
genannte Studie keinerlei Auskunft über diese offenen und nicht uninteressanten Fragen.
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2013-11-26
Wiener Magistrat leitete ein Strafverfahren
nach neuer Auslegung des Tabakgesetzes ein
Die Inhaber der Schlossquadrat Lokale in Wien-Margareten haben heute Beschwerde beim
Verfassungsgerichtshof eingebracht. Es geht um Bestimmungen im Tabakgesetz, die nach
Meinung der Beschwerdeführer völlig unklar und daher verfassungswidrig sind.
In drei Lokalen des Schlossquadrats wurden im Jahr 2010 Rauchertrennungen errichtet
(Kosten: 50.000 Euro). Sie stehen im Einklang mit dem Tabakgesetz und mit einem Erkennt-
nis des Verfassungsgerichtshofs aus dem Jahr 2009. Diese Rauchertrennungen haben sich in
den vergangenen Jahren bewährt, die Gäste halten sich daran und sind zufrieden, sagen die
Betreiber.
Aber vor kurzem wurde Anzeige wegen Verstoß gegen das Tabakgesetz in einem der Schloss-
quadrat-Lokale erstattet. Der Wiener Magistrat leitete ein Strafverfahren ein und stützte sich
auf eine neue Auslegung des Tabakgesetzes durch den Verwaltungsgerichtshof. Diese Aus-
legung steht freilich in deutlichem Widerspruch zum früheren Erkenntnis des Verfassungs-
gerichtshofes.
„Das kann’s doch nicht sein!“, wundert sich Schlossquadrat-Gastronom Stefan Gergely. „Zwei
Höchstgerichte kommen zu völlig verschiedenen Auslegungen des Tabakgesetzes und jetzt
werden wir Wirte für diesen Wirrwarr mit Strafe bedroht?“
„Verantwortlich dafür ist der Gesetzgeber“, sagt dazu Rechtsanwalt Karl Engelhart, der die
Beschwerde beim Höchstgericht eingebracht hat, „weil im Tabakgesetz unklare Regelungen
getroffen wurden“.
Nun bleibt abzuwarten, was das Höchstgericht sagt. „Als verfassungswidrig galten bisher
Strafbestimmungen, wenn der Bürger nicht erkennen kann, was er tun muss, um nicht bestraft
zu werden, weil der Gesetzgeber nicht in ausreichendem Masse vorherbestimmt hat, was straf-
bar ist und was nicht“, kommentiert Wolf Szymanski, langjähriger Sektionschef im Innen-
ministerium. Szymanski: „Im vorliegenden Fall ist das Tabakgesetz in einem seiner Paragra-
phen so unklar, dass sogar zwei Höchstgerichte zu unterschiedlichem Ergebnis kommen.“
„Wie immer das Verfahren ausgeht – wir hoffen, dass die Verfassungsrichter den Widerspruch
zu ihren Kollegen vom Verwaltungsgerichtshof beseitigen“, ergänzt Gergely. Auch ein komp-
lettes Rauchverbot sei keine Option, weil Tausende Gastronomen in ganz Österreich erhebliche
Summen in die Rauchertrennungen investiert hätten.
Gergely: „Da pochen wir auf den Vertrauensschutz. Ausserdem wäre es schade, wenn der an
und für sich richtige Kompromiss, das Rauchen in abgetrennten Räumen zu gestatten, nur des-
halb aufgegeben wird, weil das Tabakgesetz unsauber formuliert ist. Wo bleibt der mündige
Bürger?“, fragt Gergely abschließend. Entscheidend sei doch vor allem, dass jeder Gast beim
Eintritt informiert wird, wo im Lokal Rauchverbot gilt und wo nicht.
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2013-11-25
Tschetschenen geraten immer wieder in Negativschlagzeilen
Immer wenn in den heimischen Medien über in Österreich aufhältige Tschetschenen berichtet
wird, sind dies keine positiven Nachrichten. Meist fallen diese durch Gewaltausübung oder
durch Drogenhandel auf.
Gewaltausübung scheint überhaupt eine Spezialität, der in ihrer Heimat angeblich verfolgten
Tschetschenen zu sein. Wir sind nun einer Truppe von tschetschenischen Männern auf die
Spur gekommen, die sich durch Wien prügelt. Grund dafür ist, dass sie sich selbst beauftragt
haben, Kontakte zwischen jungen tschetschenischen Frauen und jungen Männern die keine
Tschetschenen sind zu unterbinden. Interessant zu erwähnen wäre auch, dass die Mitglieder
des Rollkommandos in keinem familiären Zusammenhang mit den Frauen stehen.
In drei Tagen haben sie es geschafft, fünf von ihnen eigenmächtig nicht gewünschte Kontakte
aufzulösen. Dabei sind die Männer (ebenfalls Halbwüchsige) nicht zimperlich. Die Opfer wer-
den (mittels Handydaten der jungen Frauen) ausgeforscht und brutal zusammengeschlagen.
Dabei nehmen sie ihre kriminelle Taten auf Video auf. Betreffendes Bildmaterial wurde uns
zugespielt.
Bildausschnitt aus einem betreffenden Video
Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, wird dem übel zugerichtetem Opfer noch mit-
geteilt, dass es seiner Familie ebenso ergehen wird, falls er seinen Kontakt zur Tschetschenin
nicht abbricht bzw. wieder aufnimmt. Und wer an unserer Geschichte Zweifel hegt, der
möge sich nachfolgendes Youtube-Video (Bild anklicken) ansehen. Da berichtet ein junger
Mann (vermutlich Tschetschene) völlig unverblümt über die tschetschenischen Kommando-
aktionen in Wien.
Screen: youtube.com
Bild oder L I N K anklicken
um zum Video zu gelangen
Wir haben obiges Video gesichert. Sollte es aus (un)erklärlichen Gründen von Youtube
verschwinden, werden wir es auf unseren eigenen Server hochladen.
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2013-11-24
Steckt hinter neuer Abzocke Methode?
Man muss schon spezifische Charakterzüge haben um einen Job auszuüben, der rein darauf
abzielt andere Personen finanziell zu schädigen. Sie wissen schon um welche Berufsgruppe
es geht? Richtig, es sind die Parksheriffs. Tagtäglich zieht diese Kapperltruppe los um
Autofahrer(innen) gnadenlos abzustrafen. Das Wort Toleranz ist ihnen fremd, egal wie
geringfügig das Halte- oder Parkvergehen ist.
Unser heutiger Fall schlägt aber alles was wir von diesem rotgrünen Inkasso-Dienst bis dato
erfahren und gesehen haben. Ein Fahrzeuglenker stellte sein Auto vor der Einfahrt in Wien
10., Muhrengasse 12 ab und beabsichtige anschließend in den Innenhof der Hausanlage zu
fahren.


Die Einfahrt hat auch zum Innenhof ein Flügeltor, welches geöffnet werden muss um mit
dem Auto einfahren zu können. Also begab sich der Lenker zum innen gelegenen Tor um
dieses zu öffnen. Siehe obige Fotos. Der Öffnungsvorgang samt Wegzeit dauert ungefähr
zwei bis drei Minuten. Als er wieder zu seinem Fahrzeug kam, fand er hinterm Scheiben-
wischer eine Organstrafverfügung vor. Es wollte diese reklamieren, doch vom Parksheriff
war weit und breit nichts mehr zu sehen.
Screen: © erstaunlich.at
Dass ein Auto nicht parallel sondern nur schräg zum Fahrband abgestellt werden
muss um in eine Einfahrt zu fahren, dürfte außerhalb des Vorstellungsvermögens
des Parksheriffs gelegen haben. Zusätzlich sei angemerkt, dass in dieser Gasse
(laut Bodenmarkierungen) schräg geparkt werden muss.
Also setzte man sich telefonisch mit einem leitenden Beamten der Parkraumüberwachung in
Verbindung und erklärte diesem die Situation. Die Antwort war erstaunlich, denn der Mann
meinte, dass halt wer beim Auto bleiben müsse während das Einfahrtstor geöffnet wird.
Als der Oberparksheriff darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dies nicht möglich war weil
der Lenker alleine war, verstummte er kurz und meinte: „Es kann ja ein Einspruch gemacht
werden“. Bedenkt man nun, dass die verhängte Strafe 36,- Euro ausmacht, könnte durchaus
angenommen werden, dass solche Aktionen beabsichtigt sind. Denn rechnet man die Arbeits-
zeit für den Einspruch, die Wegzeit zum Postamt und das Postporto für den eingeschriebenen
Brief, werden die Unkosten nicht viel unter 36,- Euro liegen. Also führt sich ein Einspruch
selbst ad absurdum.
Wie bereits eingangs erwähnt, man muss schon spezifische Charakterzüge haben um den
Job eines Parkraumüberwachungsorgans auszuüben.
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2013-11-23
SOS-Sprecher Alexander Pollak zieht Parallelen
zwischen Reinhold Messner und Asyl-Erpressern
Vier der Votivkirchen-Erpresser sitzen bereits wegen Menschenhandels in Untersuchungshaft.
Unterbringung, Versorgung und Bewachung bezahlen die Österreicher. Nun ist, laut Kronen
Zeitung, erneut einer ihrer Komplizen, ein illegal eingereister Pakistani, nach einer wilden
Verfolgungsjagd über die Autobahn als Schlepper festgenommen worden.
Der Mann, der zuvor schon durch Gewattätigkeit und Betrug aufgefallen sein soll, hatte sich
von Anfang an begeistert der Gruppe der Votivkirchen-Besetzer angeschlossen, wollte mit ihr
gemeinsam und mit Unterstützung einschlägiger Vereine und Medien, Teilen der Grünen, der
SPÖ und der Kirche Gratis-Internet, Gratis-Öffis und Gratis-SAT-TV erpressen.
Dazu meint Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann
Gudenus : „Schutzbedürftige Asylwerber? Es war immer schon klar, dass das ein Schmäh ist.
Diese Menschen, das ist auch teilweise bereits durch Gerichte letztinstanzlich bestätigt, sind
zu uns gekommen, um sich in die soziale Hängematte zu legen. Aber offenbar entfalten einige
von ihnen, angestachelt von der ihnen entgegengebrachten, falsch verstandenen Toleranz, bei
uns auch ungeniert kriminelle Aktivitäten.“
Gudenus fordert erneut, dass die Innenministerin endlich die Gesetze umsetzt und die zuerst
Kirchen-, dann Kloster- und schließlich Uni-Besetzer allesamt festnehmen und abschieben lässt.
Aber auch Alexander Pollak, Sprecher von SOS-Mitmensch, äußerte sich heute zu den Flücht-
lingen. „Vor einem Jahr, am 24. November 2012, starteten die Flüchtlinge ihren Protest mit
einem Marsch von Traiskirchen nach Wien. Anschließend errichteten sie ein Zeltlager im
Sigmund-Freud-Park, suchten Zuflucht in der bitterkalten Votivkirche, wechselten nach
wochenlangem Hungerstreik ins Servitenkloster und haben jetzt in der Akademie der Bild-
enden Künste ihren regelmäßigen Sammelpunkt“, so Pollak.
„Irgendwie scheint Pollak „Zuflucht suchen“ mit „illegalem Besetzen bzw. Erpressung“ zu
verwechseln. Aber es kommt noch besser. „Für mich sind die Flüchtlinge, die seit einem Jahr
öffentlich für ihr Recht auf ein normales Leben kämpfen, die Reinhold Messners der Flucht.
Sie haben extreme Strapazen auf sich genommen, um nach Europa zu kommen“, so der
SOS-Sprecher.
Ob Reinhold Messner sehr begeistert sein wird, mit Rechtsbrechern in einem Atemzug bzw.
im Zusammenhang erwähnt zu werden, wagen wir zu bezweifeln. Wir gehen davon aus,
dass der Extrembergsteiger immer die Gesetze jener Länder beachtet hat, in denen er Berge
bestiegen hat. Anderenfalls hätte man ihn wahrscheinlich hochkantig hinausgeworfen.
Die Einhaltung der Gesetze unterscheidet Messner zu jenen Leuten, die Österreich seit knapp
einem Jahr mit Erpressung, Nötigung und Menschenhandel in Atem halten. Wo sieht also
Alexander Pollak Parallelen zwischen den Gesetzesbrechern und dem Extrembergsteiger?
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2013-11-22
Noch vor einigen Jahren wurden sie als „Aufrührer“ und „Nestbeschmutzer“ bezeichnet. Nun
hat der Vorstand der Ärztekammer für Wien beschlossen, an die Kollegen Ernst Berger,
Gerhard Hochwarter, Hermann Pleiger, Ferdinand Sator, Franz Sellner und Werner Vogt
Goldene Ehrenzeichen zu verleihen. Allen sechs Personen ist gemeinsam, dass sie in der
Vergangenheit mitgeholfen haben, Missstände im Gesundheitssystem beziehungsweise Ver-
fehlungen einzelner Ärzte aufzudecken.
Am prominentesten ist wohl der Fall Heinrich Gross. Gross war während der Zeit der National-
sozialismus als Stationsarzt an der Wiener „Euthanasie“-Klinik „Am Spiegelgrund“ beschäftigt.
1981 sah das Oberlandesgericht Wien in einem von Gross angestrengten Verleumdungsprozess
seine persönliche Beteiligung an der Kinder-„Euthanasie“ als gegeben an. Trotzdem genoss er –
auch in Ärztekreisen – zeitlebens hohes Ansehen. Mit der entsprechenden Distanz zu Gross tat
sich die Ärztekammer stets sehr schwer.
Weitere Fälle betreffen das Aufdecken von Verabreichungen von radioaktivem Material mittels
Magensonde an Säuglinge einer Wiener Kinderklinik ohne Einwilligung der Eltern sowie der
Fall eines Wiener Primararztes, dessen Verhalten dazu geführt hat, dass in kürzester Zeit viele
Mitarbeiter seiner Abteilung kündigten und der dann auch strafrechtlich verurteilt wurde, weil
Patienten mit dem Hinweis, „entweder zu zahlen oder ansonsten von unqualifizierten Ärztinnen
und Ärzten operiert zu werden“, erpresst wurden.
Begründet wird die späte Ehrung von Berger, Hochwarter, Pleiger, Sator, Sellner und Vogt da-
mit, dass sie schon sehr früh auf Missstände hingewiesen und – um die Vorwürfe gegen die
Kollegen publik zu machen – dafür auch ihre persönliche Existenz aufs Spiel gesetzt haben.
„Alle sechs Kollegen haben überdurchschnittliche Zivilcourage bewiesen, um Verbesserungen
im Gesundheitssystem beziehungsweise in der ärztlichen Betreuung herbeizuführen.“ Mit der
Verleihung der Goldenen Ehrenzeichen habe die Ärztekammer nun ein öffentlichkeitswirksames
Zeichen gesetzt, um geschehenes Unrecht zu korrigieren, so Ärztekammerpräsident Thomas
Szekeres.
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2013-11-22
Eigenartige Übersetzung
Ist Ihnen unser Beitrag „Inspiration zum Kindermord“ noch in Erinnerung? Das perverse Video
dazu kann unter diesem LINK aufgerufen werden.
Screen: youtube.com
Irgendwie erinnert uns die Angabe des Inhalts der nachfolgend abgebildeten Konservendose an
o.a. perverse Causa. Ähnlichkeiten mit dieser oder darin involvierter Personen sind rein zufällig
und nicht beabsichtigt.
Wir gehen davon aus, dass es sich um eine schlechte Übersetzung handelt und die Dose nicht
das beinhaltet was darauf zu lesen ist.
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2013-11-21
Serbe wird zum Wiener und Dänemark liegt auf dem 5. Kontinent
„Wiener Psycho (24) raubt acht Frauen aus“, so titelt die Tageszeitung ÖSTERREICH ihre
heutige Headline.
Screen: ÖSTERREICH (Printausgabe Titelseite)
Was will ÖSTERREICH damit zum Ausdruck bringen? Endlich gibt es einen inländischen
Täter? Wir wissen es nicht und es wird vermutlich auch immer ein Geheimnis des Autors
bleiben. Oder hofft man bei der kunterbunten Postille still und heimlich, dass ihre Leser
das Kleingedruckte nicht lesen. Denn wie sich auf Seite 15 herausstellt, entspricht die
Schlagzeile auf der Titelseite offenbar nicht ganz der Realität.
Screen: ÖSTERREICH (Printausgabe vom 21.11.2013)
Der mutmaßliche Täter hat weder einen wienerisch klingenden Namen , noch sieht er wie
ein Wiener aus. Er heißt Dragutin P. und ist Serbe. Da stellt sich die berechtigte Frage,
warum ÖSTERREICH den Mann auf der Titelseite als Wiener Psycho bezeichnet.
Aber wir haben noch ein Schmankerl, welches auf den „Qualitätsjournalismus“ bei ÖSTER-
REICH hinweist.
Screen: ÖSTERREICH (Printausgabe vom 21.11.2013)
Dass Dänemark nicht auf dem 5. Kontinent liegt, sollte man eigentlich auch bei ÖSTERREICH
wissen. Unser Fazit zur kunterbunten Postille: Geschenkt ist noch zu teuer!
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2013-11-21
Jetzt sind die Opfer gar selbst schuld
Während Bürgermeister Häupl, der leider bis auf Widerruf sein eigener Nachfolger als Stadtober-
haupt ist, sich Gedanken über einen eventuellen Rückzug bereits so um das Jahr 2023 macht,
erreichen die Zahlen der Einbruchsdelikte in Wien schwindelnde Höhen.
Auch von den lange versprochenen 1.000 zusätzlichen Polizisten ist weit und breit nichts zu
sehen, so dass die personell ausgedünnte und daher völlig überlastete Exekutive der Krimi-
nellen-Armada aus den ehemaligen Ostblockstaaten Europas oft machtlos gegenübersteht. In
den meisten Fällen wird ohnehin nur mehr eine Versicherungsbestätigung ausgestellt, denn
für Ermittlungen ist kaum Personal vorhanden.
Der bejubelte Sicherheitspakt Häupl/Mikl-Leitner wird mit einer Sicherheit und Selbstverständ-
lichkeit gebrochen, die nur mit einer XXL-Portion Präpotenz erklärbar und bereits ohnehin
zur Farce geraten ist.
Aber es kommt noch schlimmer, denn wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht
zu sorgen. In der Tageszeitung ÖSTERREICH (auch scherzhaft Micky Mouse für Erwachsene
genannt) schiebt man nämlich den Opfern die Schuld zu.

Screen: ÖSTERREICH (Printausgabe vom 20.11.2013)
Die Aussage in ÖSTERREICH kann nur unverständliches Kopfschütteln auslösen. Sollen jetzt
Einheimische ihre Wohnungen oder ihre Häuser in Festungen a la Fort Knox verwandeln um
dem Einbrecher-Gesindel Einhalt zu gebieten?
Die Aussage im ÖSTERREICH-Artikel: „Tätern wird es immer noch zu einfach gemacht“ ist
schlichtweg falsch. Diese müsste richtigerweise lauten: „Tätern wurde es einfach gemacht“.
Denn es waren unverantwortliche Politiker(innen), die für dieses Desaster verantwortlich
sind, indem sie die Grenzbalken zu den ehemaligen Ostblockstaaten entfernen ließen. Da-
mit wurde Österreich quasi zur vogelfreien Zone für Ost-Kriminelle erklärt.
Anständige Leute aus den ehemaligen Ostblockstaaten konnten auch vor der Grenzöffnung
ohne Probleme nach Österreich einreisen. Sie mussten sich im schlimmsten Fall ein Visum
lösen und sich den kritischen Blicken der Zöllner unterziehen. Das war auch nicht weiters
schlimm, verhinderte jedoch das unkontrollierte Einsickern von Kriminellen in die Alpen-
republik.
Es ist schon klar, dass Grenzkontrollen und Visumzwang keine absolute Schutzmaßnahmen
sind. Aber in Anbetracht der extrem gestiegenen Kriminalität in Österreich, seid der Grenzöff-
nung zu den ehemaligen Ostblockstaaten, haben diese Maßnahmen zur Sicherheit der in
Österreich lebenden Bevölkerung erheblich beigetragen.
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2013-11-20
Wo bleiben Maßnahmen zur Armutsbekämpfung?
Die Armut in Wien wächst unter Rot-Grün ungebremst weiter. Das ist leider traurige Realität.
Derzeit leben in der Bundeshauptstadt rund 160.000 Mindestsicherungsbezieher, Tendenz
steigend. Zum Vergleich: Genauso viele Einwohner hat etwa die Stadt Salzburg.
Die Armut steigt vor allem bei alleinerziehenden Müttern und Vätern. Besonders betroffen
sind allerdings die Kinder, die durch diese Situation sozial benachteiligt werden und deren
Chancen für einen erfolgreichen Start ins Leben von Haus aus gemindert sind. Armut be-
deutet eventuell eine kalte Wohnung, keine Kindergeburtstage, keine Vereinszugehörigkeit
bei einem Fußballverein oder ähnlichem – einfach keine Teilnahme am sozialen Leben.
Aber auch oft einen schlechteren Gesundheitszustand durch falsche und mangelhafte Er-
nährung, weil ungesunde Lebensmittel einfach billiger sind. Dazu kommen medizinische
Notwendigkeiten, die nicht finanziert werden können, wie etwa Zahnspangen oder Brillen.
Chronisch kranke Kinder werden in Zukunft chronisch kranke Erwachsene und verursachen
dann natürlich enorme Kosten (etwa durch lange Krankenstände, Arbeitslosigkeit usw.).
Die Kosten der bedarfsorientierten Mindestsicherung sind in den letzten zwei Jahren von
280 auf 420 Millionen Euro gestiegen. Dieser Umstand scheint den Verantwortlichen von
Rot und Grün in Wien aber herzlich egal zu sein. Andernfalls würden längst Maßnahmen
zur Armutsbekämpfung getroffen
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2013-11-20
Aktivistin(innen) mit Zahlenschwäche
In der heutigen Kronen Zeitung (Printausgabe) erschien ein Beitrag (Autor: Florian Hitz),
welcher die Hungerlöhne in der Textilindustrie Asiens zum Thema hatte. Dazu wurde
folgendes Bild (Grafik) veröffentlicht.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe 19.11.2013)
Nun sind keine großen Rechenkünste von Nöten um bereits beim ersten Blick zu erkennen, dass
hier etwas nicht stimmt. Der Verkaufspreis des T-Shirts von 29,- Euro ist gleich 100 Prozent.
Addiert man die in der Grafik angegebenen Prozentangaben, ist das Ergebnis allerdings 100,5
Prozent. Zusätzlich stimmt keine einzige durchgeführte Prozentrechnung.
Addiert man nun die in der Grafik errechneten Zahlen, ergibt sich ein Betrag von 28,74 Euro.
Das ist erstaunlich, denn es wird doch ein Verkaufspreis von 29,- Euro angegeben. Im Klartext
bedeutet dies eine Differenz von 26 Cent pro T-Shirt. Da sind wir doch knapp (1 Cent fehlt) auf
jene Summe gestoßen, welche die Aktivistin Zanella von Suedwind für die Arbeiter(innen)
fordert.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe 19.11.2013)
Rechnet man nun diese 26 Cent auf die jährlich millionenfach verkauften T-Shirts hoch, kann
man nur erstaunt sein, wie sich eine derartige Summe durch eigene falsche Berechnungen
einfach in Luft auflöst und dies von den Aktivist(innen) unbemerkt bleibt.
Das Erstaunliche und zugleich Traurige an der Angelegenheit ist, dass sich in diesem Fall
Aktivist(innen) für Personen in Geldangelegenheiten stark machen, obwohl sie selbst ganz
augenscheinlich nicht rechnen können. Damit lacht sich die Textilindustrie Asiens ins Fäust-
chen und wird weiterhin Hungerlöhne an ihre Arbeiter(innen) bezahlen. Denn wer nicht
rechnen kann, wird von den asiatischen Managern wohl kaum ernst genommen werden.
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2013-11-19
STAUBSAUBEN?
Gewisse Boulevardmedien können zeitweise sehr kreativ bei der Schöpfung neuer Wortkreationen
sein.
Screen: heute.at (Beitrag vom 18.11.2013)
Dann muss wohl das Gerät, welches am Foto – © Fotolia – abgebildet ist, ein STAUBSAUBER
sein.
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2013-11-18
Heuchelei und pro-religiöser Einsatz im Namen der Republik
Während das in Wien ansässige „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen
Dialog“ (KAICIID) das erste Jahr seines Bestehens mit einer aufwendigen Tagung zum „Bild des
Anderen“ feiert, zieht die „Initiative Religion ist Privatsache“ eine ernüchternde Bilanz über die
bisherige Aktivität des KAICIID und insbesondere über die Beteiligung der Republik Österreich
an dieser vom saudischen Königshaus finanzierten und kontrollierten Organisation.
Befürchtungen, wonach das KAICIID zur Verbreitung islamistischen Gedankenguts in Europa
dienen wird, bewahrheiteten sich zwar vorerst nicht, die ausschließlich pro-religiöse Aktivität
des Zentrums stellt hingegen eine politische und weltanschauliche Agenda dar, die von einer
säkularen Republik wie Österreich nicht mitgetragen werden durfte.
„Dass Österreich über die vorgeschobene Konstruktion einer internationalen Organisation aus-
schließlich den ‚interreligiösen Dialog‘ fördert und dabei säkulare Bestrebungen für mehr Demo-
kratie und Freiheiten indirekt bekämpft, ist skandalös“ meint Initiative-Sprecher Eytan Reif mit
Hinweis auf die katastrophale Menschenrechtslage ausgerechnet beim wichtigsten Vertragspart-
ner, Saudi-Arabien.
Dass die österreichische Politik, vom Bundespräsidenten abwärts, das Zentrum, das den Namen
des saudischen Königs trägt, mit ungedecktem Lob überschüttet jedoch niemand den Mut auf-
bringt, die Freilassung von inhaftierten Religionskritikern oder die Beendigung der religiös
motivierten Frauendegradierung zu verlangen, ist ein Armutszeugnis für die gesamte Republik.
Anlässlich der 1-Jahresfeier des KAICIID gibt die „Initiative Religion ist Privatsache“ bekannt,
dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien in Zusammenhang mit dem Erwerb des
Wiener Palais Sturany, dem Sitz des KAICIID, unmittelbar vor den österreichischen National-
ratswahlen im September 2013 und ohne jegliche sachliche Begründung eingestellt wurden.
Die umfangreiche Anzeige, die, je nach Schätzung, einen Schaden von 600.000 – 1 Million
Euro für die Republik belegt, wurde auch dem Österreichischen Rechnungshof vorgelegt.
Von einem Rechnungshof-Bericht zum KAICIID wurde bislang nichts bekannt.
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2013-11-18
„Humanisten“ zeigen wahres Gesicht
Bei der Sitzung der Bezirksvertretung im 15. Bezirk stellten die Freiheitlichen einen Resolutions-
antrag mit dem schlichten Text „Die Bezirksvertretung Rudolfsheim-Fünfhaus verurteilt Gewalt
gegen Andersdenkende im 15. Bezirk. “ Die Begründung lautete ebenso kurz und bündig: „In
den letzten Jahren ist die Zunahme von Gewalt gegen Andersdenkende im 15. Bezirk zu be-
merken, so wurden wiederholt Anschläge auf das Bezirksheim der Freiheitlichen verübt.“
Wie der freiheitliche Bezirksparteiobmann GR LAbg. Mag. Dietbert Kowarik berichtet, brachte
Rot-Grün daraufhin auf der Dringlichkeitsschiene eine eigene Resolution gegen Gewalt ein, die
mit einer Ablehnung von Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie begründet
würde.
Wiewohl die Freiheitlichen auch dieser Resolution zustimmten, war Rot-Grün nicht zu bewegen,
Anschläge auf das FPÖ-Bezirksheim zu verurteilen. Während sich Rot damit herauszuwinden
versuchte, dass die eigene Resolution alles beinhalte und man daher keine Gewalt gegen Frei-
heitliche verurteilen könne (?), ließ Grün ganz klar die Linie durchklingen, dass Freiheitliche
selbst schuld seien, wenn man Attentate auf sie verübt.
„Nun hat Rot-Grün seine scheindemokratische und pseudopazifistische Maske endgültig fallen
gelassen“, so Kowarik. (Quelle: APA/OTS)
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2013-11-18
Übt sich „Heimat ohne Hass“ gar in Patriotismus?
Bei unserem heutigen Internetspaziergang sind wir auf der Facebook-Seite „Heimat ohne Hass“
gelandet. Auf dieser wird kaum eine Gelegenheit ausgelassen, Hasstiraden gegen die FPÖ und/
oder deren Politiker(innen) zu fahren.
Zudem ist „Heimat ohne Hass“ sehr islamfreundlich eingestellt. Gut, Österreich ist ein freies
Land, wo jeder seine Meinung frei äußern kann, obwohl der FPÖ diese demokratische Er-
rungenschaft – zumindest auf der besagten Facebook-Seite – großteils abgesprochen wird.
In einem gestrigen Posting über die Meinung der FPÖ zur Homosexualität, wird auf die
Webseite „www.heimatohnehass.at“ verlinkt, welche vom Kriminalbeamten Uwe Sailer be-
trieben wird.
Da offenbar die Meinung von FPÖ-Politiker(innen) nicht mit der des Gastautors konform läuft,
wird in üblicher Weise über die FPÖ hergezogen. Dies dürfte der Userin Susanne Aspire sauer
aufgestoßen haben und es entwickelte sich nachfolgender Dialog.

Screen: facebook.com
Bei Durchsicht der Facebook-Seite stellten wir fest, dass die Userin Moni Österreicher zum
harten Kern (möglicherweise auch Administratorin) von „Heimat ohne Hass“ gehört. Diese
islamfreundliche Seite prangert die FPÖ an, weil sich diese nicht bedingungslos für die
Homosexualität erwärmen kann. Allerdings verschweigt man dort vornehm, dass in den
meisten islamistischen Ländern, diese sexuelle Ausrichtung unter Strafe steht. Im Extremfall
sogar die Todesstrafe. Interessant ist der Zusammenhang deshalb, weil man – wie bereits
erwähnt – bei „Heimat ohne Hass“ sehr islamfreundlich eingestellt ist.
Auf diesen Umstand angesprochen meint man bei „Heimat ohne Hass“ lapidar: „weil wir in
österreich leben ……. es steht ihnen frei, eine gruppe zu gründen, die den islam vor homo-
phobie schützt.“ Da staunen wir aber, denn die FPÖ bezieht auf besagter Facebook-Seite
für ihr Österreich-Bekenntnis immer wieder verbale Prügel.
Auf Grund dieser Tatsache bleibt es nun jedermann(frau) selbst überlassen, was von der
Facebook-Seite „Heimat ohne Hass“ zu halten ist. Für uns steht fest, dass deren Hauptan-
liegen offenbar darin besteht, der FPÖ ans Bein zu pinkeln. Objektivität scheint jedenfalls
ein Fremdwort zu sein.
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2013-11-17
Wer über 35 Jahre alt ist, sollte das hier lesen
(Quelle: facebook.com – Account: Österreicher für Österreich)
Neulich an der Supermarktkasse machte mir die junge Kassiererin den Vorschlag, doch bitte
eigene Taschen mitzubringen, anstatt neue Plastiktüten zu kaufen. Ich erwiderte entschuldigend
„Wir hatten das mit dem ‚Umweltschutz‘ früher nicht so.“ Sie entgegnete mir „Sehen Sie, das ist
heute genau das Problem: Ihre Generation hat zu wenig zum Schutze der Umwelt und künftiger
Generationen getan!“ Sie hatte völlig recht damit. „Umweltschutz“ gab es damals zu „unserer“
Zeit nicht.
Aber was hatten wir dann? Nach einigem Sinnen und schwelgen in Erinnerungen an das, was
„unsere“ Zeit so bot, habe ich hier die Dinge, an die ich mich erinnern kann: Damals brachten
wir leere Milchflaschen, Bierflaschen, Colaflaschen und Selterflaschen als Pfandflaschen zurück.
Das Geschäft brachte die Flaschen zum Hersteller. Der hat sie gereinigt und sie desinfiziert,
damit sie mehrmals benutzt werden konnten. Die Flaschen wurden als richtig recycelt. Aber
„Umweltschutz“ gab es damals nicht.
Wir sind Treppen gelaufen, weil es nicht für jede einzelne Etage in jedem Bürogebäude und
Kaufhaus einen Aufzug oder Rolltreppen gab. Wir sind zum Supermarkt gelaufen, anstatt uns
in eine Maschine mit 300 PS zu setzen, um zwei Minuten Fußweg zu sparen. Aber die Verkäuf-
erin hatte recht: „Umweltschutz“ gab es zu unserer Zeit nicht.
Anstatt die Wegwerf-Variante zu kaufen, haben wir damals die Windeln gewaschen. Wir
haben Wäsche auf der Leine im Hof getrocknet, anstatt dafür eine energiefressende Apparatur
zu benutzen, die 230 Volt frisst – Windkraft und Solarenergie haben das für uns erledigt.
Kinder bekamen die Kleidung der älteren Geschwister, und nicht bei jeder Gelegenheit brand-
neue Klamotten. Aber sie hatte trotzdem recht: „Umweltschutz“ gab es damals einfach nicht.
Früher, zu „unserer Zeit“, gab es einen Fernseher oder ein Radio im Haus. Und nicht jeweils
beides in jedem Zimmer einschließlich der Toilette. Der Fernseher hatte das handliche Bild
einer Serviette und nicht die Größe von Manhattan. In der Küche haben wir mit der Hand
gerührt und gemischt, weil es dafür einfach keine elektrischen Geräte hatte. Zum Einpacken
von zerbrechlichen Geschenken haben wir alte Zeitungen zerknüllt und in das Paket getan,
und nicht diese Styro-Chips oder Blasenfolie. Zu „unserer Zeit“ haben wir fürs Rasenmähen
der 20 Quadratmeter hinter dem Haus keinen 10PS Motormäher angeworfen sondern einen
menschbetriebenen Handmäher benutzt. Das war dann auch gleichzeit Sport, für den wir
heute in ein Fitnesscenter laufen, wo wir auf elektrisch betriebenen Laufbändern joggen.
Und doch hatte die Kassiererin recht: „Umweltschutz“ hatten wir zu „unserer Zeit“ nicht.
Waren wir durstig, dann tranken wir Wasser aus dem Wasserhahn. Wir haben nicht für jeden
Schluck einen neuen Plastikbecher benutzt und das Wasser in Plastikflaschen aus dem Super-
markt geholt. Wir haben Füllfederhalter nachgefüllt und nicht gleich den ganzen Stift wegge-
worfen. Auch unsere Rasiermesserklingen haben wir getauscht, obwohl es doch viel einfacher
ist, gleich den ganzen Rasierer wegzuwerfen, bloß weil die Klinge stumpf geworden ist. Aber
„Umweltschutz“ hatten wir nicht.
Damals nahmen Leute den Bus und Kinder fuhren mit dem Fahrrad zur Schule (oder sie gingen
zu Fuß) anstatt ihre Mütter in einen 24-Stunden Taxi-Service zu verwandeln. Wir hatten in
jedem Raum eine Steckdose. EINE. Und nicht gleich eine ganze Batterie davon, um elektrischen
Schnickschnack im Dutzend zu betreiben. Und wir brauchten auch kein computerisiertes Spiel-
zeug, was seine Signale 20.000km ins All sendet, nur um herauszufinden, wo der nächste
Pizzaladen ist.
Aber ist es nicht traurig, dass die junge Generation herumlamentiert, wie verschwenderisch wir
mit unseren Ressourcen umgegangen sind, weil wir damals keinen „Umweltschutz“ hatten?
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2013-11-17
„Ordenspriester“ verleiht 1 Million Euro
Screen: facebook.com
Tja, auch das Betrügen setzt einen gewissen IQ und sprachliche Kenntnisse voraus.
Herr Cula sollte seine „beruflichen Fähigkeiten“ besser auf ein anderes Betätigungsfeld
verlegen, um nicht verhungern zu müssen.
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2013-11-16
Verbleib der Steuergelder großteils unklar
„Unverschämte 8,9 Mio. Euro bekommt die rot-grüne Mobilitätsagentur bis zum Jahr 2015,
das unbemerkt an der Bevölkerung vorbeigegangene „Radjahr 2013“ wurde mit zusätzlichen
4,5 Mio. Euro aus dem Steuertopf gefördert. „Wo war die bisher die Leistung von Blum, Jens
& Co.?“, fragt sich nicht nur FPÖ-Verkehrssprecher Labg. Toni Mahdalik. Nur Posten und
Pöstchen für grüne Parteigänger zu kreieren und frisierte Zahlen zum Radverkehr in Wien zu
publizieren, ist nämlich nicht abendfüllend.
Alleine für die Agenden der grünen Fußgängerbauftragten wurden von SPÖ und Grünen satte
1,9 Mio. Euro genehmigt. Bis auf das Gefasel von sog. Fußgänger-Highways hat man aus
dieser Ecke noch nicht viel gehört. Der jüngst und vielleicht auch schon vorher mit völlig
falschen Zahlen um sich schmeißende Radfahrbeauftragte sperrt das „Fahrradhaus“ so ca. die
Hälfte des Jahres zu und hat auch zum Thema „Radfahren in der FUZO Mahü“ überraschend
wenig zu sagen.
Was genau also mit den 8,9 Mio. Euro aus der Stadtkassa passiert, ist unklar. Werden etwa
nur Freunderln mit Phantom-Jobs und nahestehende Firmen mit lukrativen Aufträgen ver-
sorgt? „Der Steuerzahler hat ein Recht auf lückenlose Information, darum wird die FPÖ hier
auch das Kontrollamt einschalten“, so Mahdalik. (Quelle: APA/OTS)
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2013-11-16
Handyparker werden bevorzugt
Haben Sie das gewusst? Das Parken in der gebührenpflichtigen Kurzparkzone in Wien ist auf
zwei Stunden begrenzt. Wer also einen Parkschein mit einer Dauer von zwei Stunden ausfüllt,
darf nicht länger in der Kurzparkzone halten – auch wenn er die Parkzeit mit einem zweiten
ordnungsgemäß ausgefüllten Parkschein verlängert. Beim Handyparken ist das kurioser Weise
anders. Da prüft offenbar keiner nach, ob das Fahrzeug länger als erlaubt in der Kurzparkzone
steht.
Im 6. Bezirk ist ein Autofahrer in diese Abzock-Falle getappt. Bis dato ein Handyparker, füllte
er zwei Parkscheine mit je zwei Stunden aus und legte diese sichtbar für den Parksheriff hinter
die Windschutzscheibe. Als er nach vier Stunden zurückkam, staunte er nicht schlecht: Er fand
ein Organstrafmandat in Höhe von 36 Euro vor. Am nächsten Tag erhob der Lenker des Fahr-
zeuges sofort Einspruch bei der zuständigen Magistratsabteilung 67 und nannte zwei Zeugen,
die seine Vorgangsweise bestätigen konnten. Ein Mitarbeiter dieser Abteilung schrieb zurück
– und zwar:
Da die maximale Abstelldauer im 6. Bezirk mit zwei Stunden begrenzt ist, war die Beanstand-
ung gerechtfertigt. Wir können daher in Ihrem Fall keine Ausnahme machen.
Dem Lenker wurde freundlicher Weise noch die Möglichkeit geraten, Organstrafverfügung
und nachfolgende Anonymverfügung nicht zu begleichen und gegen die mittels Rsa-Brief
zugestellte Strafverfügung Einspruch zu erheben. Ob die Strafe aber im Kulanzweg dann
erlassen werde, könne man nicht versichern.
Der Betroffene will die Strafe nun bezahlen und sich auf ein weiteres Verfahren, das ihm dann
vielleicht noch mehr Kosten verursacht, nicht einlassen. Die Ungerechtigkeit schreit in diesem
Fall aber zum Himmel: Beim Handyparken gab es bei Verlängerungen der Parkzeit nie Prob-
leme, bei den Parkscheinen schon. Diese Logik ist schwer zu erklären, denn beide – Handy-
parker und Parkscheinparker – zahlten das gleiche Geld, nämlich zwei Euro pro Stunde.
Abgesehen davon, dass mit dieser Regelung jeder Theaterbesuch, jedes geschäftliche Meeting
und jeder gemütliche Lokalbesuch ad absurdum geführt wird, weil man für diese Tätigkeiten
in der Regel länger als zwei Stunden benötigt, wird jeder Autofahrer zum Handyparken ge-
zwungen. Und das ausgerechnet zum Zeitpunkt, zu dem der Betreiber dieser Parkmöglichkeit,
Paybox, für das Service in Zukunft Geld verlangen möchte. (Quelle: unzensuriert.at)
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2013-11-13