Liesing und Leopoldstadt verkommen zum Freiluftpuff


Prostitutionsgesetz ist völlig zahnlos

und SPÖ-Frauenberger merkt es nicht

„Wir  werden  nicht  zulassen,  dass  die Bezirke  Liesing und Leopoldstadt zum Freiluftpuff
verkommen“, hielten heute Liesings FPÖ-Bezirksobmann, LAbg. Mag. Wolfgang Jung und
der  Leopoldstädter  FPÖ-Bezirksobmann  LAbg.  Wolfgang Seidl fest.   Trotz Prostitutions-
gesetz eskaliert die Situation in bestimmten Bereichen der Bezirke.
Foto: © E. Weber
Im  23. Bezirk  ist  besonders das Gebiet um den Liesinger Friedhof,  im Bereich der Brun-
nerstraße  betroffen,  wo  Prostituierte   jetzt schon am frühen Nachmittag Anrainer,  Fried-
hofsbesucher  und   Trainierende  vom   nahen  Sportplatz   belästigen.    Nicht  nur,  dass
die Gunstgewerblerinnen immer mehr werden, sie verunreinigen zusehendes die Straßen.
Fäkalien,  gebrauchte  Kondome,  Taschentücher,  Uringeruch  und  über die Zäune geworf-
ener  sonstiger Müll sorgen für berechtigten Ärger bei Anrainern und Supermarktbetreibern.
Die  dort  ansässigen  Betriebe  fürchten  bereits  um  ihren guten Ruf.   Die  Zustände  sind
mittlerweile unzumutbar geworden.
Schließlich  ist auch das Sicherheitsrisiko enorm gestiegen.   Frauen werden bereits auf ihrem
Heimweg von Freiern angesprochen und belästigt.   Abgesehen davon kommt es zu Unruhen
durch Verdrängungskämpfe von Zuhältergruppen.  Das alles wird jedoch von der zuständigen
SPÖ-Stadträtin Frauenberger vehement bestritten.  Geht es nach ihr, gibt es kein Problem mit
dem Straßenstrich in Liesing.
Auch  im zweiten Bezirk gibt es Problemzonen.   Diese befinden sich nahe bzw. im Prater so-
wie  unterhalb  des Pratersterns im Stuwerviertel.  Abgesehen vom Straßenstrich ist hier auch
die hohe Anzahl an Bordellen einzigartig. Kreisende Freier sprechen jedes Mädchen und jede
Frau, die dort unterwegs ist, an.
Besonders  bedenklich  ist hierbei,  dass es im Umkreis einige Schulen gibt. Das Problem mit
der  illegalen  Prostitution  auf  offener  Straße ist daher evident.   Auch die niedrigen Preise –
gerade einmal 25 Euro für verschiedene Dienstleistungen – locken immer mehr Freier an und
führen  zu  teils  aggressiven  Konkurrenzkämpfen.  Trotzdem  ist  weder  der Bezirk noch die
Stadtregierung in der Lage, die Situation zu entschärfen.
Die  Probleme mit den Frauen der Nacht in vielen Gebieten Wiens zeigen also deutlich,  dass
das  seit  1.11.2011  in  Kraft  getretene Prostitutionsgesetz völlig zahnlos ist.   Die eigene Vor-
gabe,  nämlich Rechtssicherheit und Klarheit für alle Rechtsunterworfenen zu schaffen wurde
meilenweit  verfehlt.   Deshalb sprechen sich  Jung und Seidl abschließend für ein generelles
Straßenprostitutionsverbot aus.
*****
2013-05-29
 

Vergewaltiger mittels Hilfe privater Videoüberwachung verhaftet

Die Erfolge privater Videoüberwachungen reißen nicht ab

 
Nachfolgender Beitrag erschien gestern in der Kronen Zeitung. Wieder einmal hat ein Kultur-
bereicherer  es  nicht  verstanden,   dass Frauen beim  Sex freiwillig mitmachen sollten und
auch damit einverstanden sein müssen, denn sonst ist es eine Vergewaltigung.
 
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 27.05.13)
 
Die bedauerlichen „Einzelfälle“ von sexuellen Übergriffen häufen sich in letzter Zeit auffallend.
Aber  dies  ist  nicht  das  Thema  unseres  Beitrags,  obwohl es sicher einen wert wäre.  Heute
geht  es  um  die Videoüberwachung,  die  von  Privatpersonen durchgeführt wird.  Wie wichtig
diese  ist,  wird durch den Krone-Beitrag sehr schön dokumentiert.  Allerdings hat dieser einen
kleinen Schönheitsfehler, der jedoch wegen des Erfolges verzeihbar ist
 
Unter  dem Video-Standbild ist zu lesen,  dass es im Lokal eine Videoüberwachung gab und
daher  konnte  der  Verdächtige  anhand  der  Bilder  vom Wiener Landeskriminalamt ausge-
forscht werden.  Wie man auf dem Foto einwandfrei ersehen kann, kann diese Kamera nicht
im  Lokal  angebracht gewesen sein.   Es sei denn,  die Gäste behalten dort ihre Anoraks an
und parken ihre Fahrzeuge (roter Pfeil) vorm Tresen.
 
Also musste besagte Videokamera auf den Außenbereich des Lokals gerichtet sein und das
bringt  Personen  wie  den  Ober-Datenschützer  Hans  Zeger  von  der ARGE DATEN auf die
Palme.  Er spricht sich gegen die  Videoüberwachung von  Privatpersonen aus.   Dabei ist es
ihm  offensichtlich  egal,  ob damit Straftaten aufgeklärt werden.   Er vertritt die Meinung, dies
sei  Aufgabe der Polizei.  Wir haben in den Beiträgen „Verbot von Videokameras in …“  und
„Ab heute beim HOFER“ darüber berichtet.
 
Ohne  die  Außenkamera  oder die nach außen gerichtete Kamera wäre der Täter in diesem,
sowie  in etlichen anderen Fällen,  nicht gefasst worden.   Es ist richtig, dass es Aufgabe der
Polizei ist Straftäter zu fassen.  Aber was spricht gegen eine Hilfe aus der Bevölkerung?  Es
sind in Wien und in anderen Städten derart viele Videokameras montiert,  sodass jene,  die
von Privatpersonen betrieben werden sicherlich nicht ins Gewicht fallen.
 
Haben die extremen Datenschützer(innen) etwas zu verbergen, weil sie sich so gegen eine
Videoüberwachung aussprechen?   Jedenfalls stellt für uns die ARGE DATE mit ihrem über-
triebenen  Datenschutz-Geschwätz,  eine  Institution  zur Verhinderung zur Aufklärung von
Straftaten dar.   Das erstaunliche Argument bzgl. des Datenmissbrauchs bei privater Video-
überwachung wird nicht schlagend. Denn es können auch zufällig aufgenommene Videos
oder Fotos (beim Sport, im Urlaub odgl.) missbräuchlich verwendet werden.   Davor ist nie-
mand gefeit und  der/die Betroffene muss in einem solchen Fall  – so oder so –  den Rechts-
weg beschreiten.
 
Apropos HOFER:  Bei  ERSTAUNLICH  hat  man  sich die Kamerabrille besorgt.   Sie schaut
todschick  aus  und  kann  stilistisch  mit  jeder  Markenbrille  mithalten.   Neben einem Etui,
werden  zwei  Austauschgläser (grün und transparent),  eine 4 GB SDHC-Speicherkarte und
ein USB-Kabel (zum Laden und zur Datenübertragung) mitgeliefert.
 
 
Die eingebaute Videokamera liefert gestochen scharfe Bilder (Auflösung: 1280×720).  Beim
Testvideo  wurde  die  Auflösung  von  uns  stark  reduziert,  um unnötige Ladezeiten zu ver-
hindern.
 
TESTVIDEO: © erstaunlich.at
 
Hoffentlich  wurde  die  vorbeifliegende  Taube  nicht in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt
und  ruft den Ober-Datenschützer Hans Zeger auf den Plan.  Aber Spaß beiseite, wir können
nur jedermann(frau) empfehlen, sich diese Kamerabrille zu kaufen.
 
 
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2013-05-28

Finanziert die ÖH Rechtsberatung für Randalierer?

Nachwehen zur Randale beim Akademikerball 2013

 
Im  Beitrag  „Akademikerball 2013 …..“  haben wir über die  gewalttätigen Ausschreitungen
linker Randalier(innen) berichtet. Zur Erinnerung präsentieren wir nochmals nachfolgendes
Video:
Quelle: Youtube-Oesterreichzuerst
 
Obwohl der Wiener Polizeipräsident Pürstl die Angelegenheit sehr locker sah und die gewalt-
tätigen  Ausschreitungen gegen die friedlichen Ballbesucher(innen) verharmlosend mit einer
Situation in einem Fußballstadion verglich,  dürfte es nun doch einige Nachwehen geben.
 
Einige  gewalttätige  Randalierer(innen)  haben nun offenbar zumindest Verwaltungsstrafver-
fügungen  zugesandt  bekommen.   „Da  in  den  vergangenen Tagen  Strafen an Menschen
verschickt  wurden,  die  am  1.Februar  gegen  den WKR/Akademikerball protestiert haben,
wird  es  am  kommenden  Mittwoch  um  18.30 Uhr  im  ÖH-Großraumbüro  ein Nachbereit-
ungstreffen geben“,  heißt  es  in  einem  Beitrag  auf der Webseite  „rechtsinfokollektiv.org“.
 
Screen: rechtsinfokollektiv.org
 
Uns  verwirrt  der Text  ein  wenig,  denn  müsste  es  nicht heißen:   „Da in den vergangenen
Tagen  gerechtfertigte  Strafen  an  Randalierer(innen) verschickt wurden,  die am 1.Februar
gegen den Akademikerball 2013 gewalttätig protestiert haben…“?!
 
Aber  sei  wie es sei,  es naht Hilfe in Form einer Rechtsberatung im ÖH-Großraumbüro (ÖH
Uni Wien,  Altes AKH,  Hof 1,  Großraumbüro).   Diese  findet  am  29.05.2013  ab 18:30 Uhr
statt.  Für uns  stellt  sich die berechtigte Frage,  ob die Kosten aus den Zwangsmitgliedsbei-
trägen  der  ÖH  finanziert  werden.   Vielleicht könnte die ÖH ihren Zwangsmitgliedern dies-
bezüglich Aufklärung zukommen lassen.
 
 
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2013-05-27

Otto Muehl ist tot


Kinderschänder als brillanten Denker hochstilisiert

Mit Bedauern nimmt das mumok (Anm. der Red.: Museum moderner Kunst)den Tod von Otto
Muehl  zur Kenntnis.   Unser Mitgefühl gilt all jenen,  die sich ihm verbunden fühlen, ganz be-
sonders den Mitgliedern der ARTLIFE-Kommune in Portugal, in deren Kreis er zuletzt lebte.
Obiger Absatz war heute in einer Presseaussendung des Museums zu lesen.   In dieser wurde
Mühl  noch  überschwänglich  als  bahnbrechender Künstler gelobt.   So kommen im Nachruf
etwa  Sätze  wie:  „In seinem gattungsübergreifenden  Arbeiten erweist sich Muehl als wacher,
brillanter und radikaler Denker von überaus scharfer Beobachtungsgabe“  vor.
Ob eine „Pissaktion“, wobei drei nackte Männer um die Wette urinierten oder ob das Schlach-
ten eines  Schweines und anschließendes  Überschütten von nackten Frauen mit dessen Blut,
Urin und Kot  (gemeinsame Aktion mit Hermann Nitsch) als Kunst zählt  – selbst wenn dabei
Weihnachtslieder über Lautsprecher abgespielt wurden – sei dahingestellt.
Allerdings  erstaunt  es  uns,  dass  ein  Kinderschänder,  der  seine  Opfer mit Drogen gefügig
gemacht  hatte,  als  wacher,  brillanter  und radikaler Denker von überaus scharfer Beobacht-
ungsgabe  bezeichnet  wird.   Beim  Lesen  des  Nachrufs vom  „mumok“ könnte man zur An-
nahme  kommen,  dass  diese  von  der  Verurteilung  Mühls, wegen Sittlichkeitsdelikten,  Ver-
stößen gegen das Suchtgiftgesetz und Zeugenbeeinflussung zu sieben Jahren Freiheitsstrafe,
nicht in Kenntnis sind.
Der  Staatsanwalt  meinte  im Muehl-Prozess wörtlich:  „Ich habe schon viele große Prozesse
erlebt,  aber  noch  in  keinem  hat  mich das  Schicksal der Opfer so bedrückt wie in diesem.
Muehl hat Terror ausgeübt.  Was ein KZ ist, wissen wir aus der Geschichte. Was die Mädchen
am Friedrichshof mitmachen mussten, war genauso schrecklich. Otto Mühl hat mit Menschen
experimentiert, er hat sie manipuliert.“
Anlässlich  des Todes  von  Otto  Muehl  und  der  aktuellen  Berichterstattung  über sein soge-
nanntes  „Werk“  übte FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer scharfe Kritik an jenen Exponen-
ten  des  öffentlichen  Lebens  und vor allem der Politik,  die den Kinderschänder als Künstler
feierten und ihn hofierten und das nach wie vor tun.
Dazu  Hofer  wörtlich:  „Muehl hat vielen Menschen, vor allem Kindern, Unsägliches angetan.
Es  ist  widerlich, dass viele hochrangige Politiker nicht nur jahrelang ins seine Kommune ge-
pilgert sind, sondern ihn auch nach seiner Verurteilung weiterhin stützten.“
Man soll zwar den Toten nichts Schlechtes nachsagen, aber für uns ist/war Muehl weder ein
Künstler  noch  ein  Denker mit brillanter Beobachtungsgabe.   Für uns ist/war er ein Kinder-
schänder,  dem  es  nicht geschadet hätte,  nach Verbüßung seiner Haftstrafe in Sicherheits-
verwahrung genommen zu werden.
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2013-05-27
 

Bankensteuer ist in Wahrheit eine Bankkundensteuer


SPÖ gebärdet sich weiter als Schutzpatron der Banken

„In Wahrheit ist die Bankensteuer nichts anderes als eine Bankkundensteuer, die die Banken
über  steigende  Gebühren  1:1  an  die Kunden abwälzen.   Faymann will offenbar weiter die
Österreicher  für  die  ungebrochene  Zockermentalität  der  Banken zur Kasse bitten“,  stellte
der  Abgeordnete  zum  Nationalrat  Widmann (BZÖ) in einer Reaktion auf die Ankündigung
einer zeitlich unbefristeten Bankenabgabe durch Bundeskanzler Faymann fest.
Denn  Fakt  ist,  dass  die  Großbanken  nach wie  vor ungehemmt weiter spekulieren,  die
Manager üppige Boni kassieren und die Steuerzahler am Ende dafür zahlen müssen. Wo
bleibt  denn  die  seit  Jahren  geforderte  Trennung  zwischen  Geschäfts- und Investment-
banken?   Hier ist seit  2008 nichts geschehen.   Die Banken- und Steuererhöhungspartei
SPÖ  macht  offenbar  weiterhin  Politik  ganz  im  Sinne  der Banken,  nicht im Sinne der
Menschen.
Die  Österreicher haben längst „genug gezahlt“ für Banken und Spekulanten!“,  so Rainer
Widmann,  der  neben  der Forderung nach einer Einführung eines strikten Trennbanken-
systems  auch  an die BZÖ-Forderung nach einem Insolvenzrecht für Banken und neuen,
bankenunabhängigen Finanzierungsformen wie das BZÖ-Crowdfunding-Modell erinnerte.
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2013-05-26
 

Justizwache auf Einkaufstour


LESERZUSCHRIFT

Foto: © E.S.
Es  ist  nichts  Neues,  wonach  das  Ansehen  unserer  Justiz nicht immer das beste sein mag.
Genügend Beispiele dafür kann der gelernte Österreicher sicherlich aus dem Stegreif nennen.
Ebenso erwiesen  ist  das Sprichwort,  wonach der Fisch beim Kopf zu stinken beginnt.  Denn
jene  im  Anhang  befindliche  Belegaufnahme  konnte  ich am Freitag dem  24.05.2013,  am
Parkplatz der Hofer Filiale Stockerau anfertigen.   Man beachte dabei die Abstellfläche……
Beste Grüße
E.S.
2013-05-26
 

Privater stellt Pensionistenausweise aus


Kostenlos zu Daten und noch dafür kassieren

Dass  es  im  Internet  auch  immer  mehr ältere  –  zahlreich ungeübte –  User(innen) gibt,
dürfte  sich  ein  gewisser  Peter Url  zu  Nutze machen wollen.   Er ist Domaininhaber und
Betreiber der  Webseite  „www.pensionistenausweis.at“.  Vor allem Personen,  die sich der
Pension  nähern  und  im Internet unter dem Suchbegriff  „Pensionistenausweis“  googeln,
stoßen  mit  großer  Wahrscheinlichkeit  auf  die  Webseite  von  Url.   Denn dieser hat den
Suchbegriff vorsorglich sehr gut beschlagwortet.
Zu  welchem  Zweck  Peter Url  „Pensionistenausweise“  feilbietet  erschließt  sich  uns nicht
wirklich.  Sein ausgestellter „Pensionistenausweis“ berechtigt nicht einmal zur Lösung eines
Pensionistenfahrscheines. Möglicherweise haben die Ausweise etwas mit der Dienstleistung
in  der  automatisierten  Datenverarbeitung  zu tun.   Daten sind bekanntlich ja wertvoll und
Pensionisten  stellen  immerhin  ein  starkes  Käuferklientel dar.   Dies schließen wir daraus,
dass  einige  Firmen angeführt werden,  die  an Inhaber(innen) von  „Urls Pensionistenaus-
weis“  Rabatte gewähren.
Eines  ist  uns  jedoch aufgefallen.   Im Impressum der Webseite „pensionistenausweis.at
ist folgendes zu lesen:   „Info:  Einen  offiziellen „Seniorenausweis“, „Seniorinnenausweis“
oder „Pensionistenausweis“ gibt es nicht.“   Diese Information ist schlichtweg falsch.
Screen: pensionistenausweis.at
 
 

Auf der amtlichen Webseite der Stadt Wien erhalten

User(innen) richtigerweise nämlich folgende Auskunft:

Screen: wien.gv.at
Die  Pensionsversicherung  ist zwar keine Behörde, agiert aber in Selbstverwaltung.   Das be-
deutet, dass der Gesetzgeber bestimmte Verwaltungsaufgaben der öffentlichen Hand an jene
Personengruppen  überträgt,  die  davon unmittelbar betroffen sind. Im Bereich der Pensions-
versicherungsanstalt  sind  diese  unmittelbar  betroffenen Personengruppen die Versicherten
und deren Dienstgeber(innen) –  beide als Beitragszahler,  die Versicherten  auch als künftige
Leistungsempfänger(innen).   Unter  die  Leistungen der  PVA  fällt   beispielsweise  auch  die
Ausstellung von offiziellen Pensionist(innen)-Ausweisen.
Fotoquelle: Pensionsversicherungsanstalt
Und so sieht er aus, der offizielle Pensionistenausweis (obiger Screen), den es laut Angaben
von  Peter Url  angeblich  nicht  gibt.   Und noch ein kleines nicht  unbedeutendes Detail am
Rande: Während die PVA Pensionistenausweise kostenlos ausstellt, kosten diese bei Url 25,-
Euro.   Zusätzlich  gelangt  er  zu  Daten,  die er nie erhalten würde,  denn diese müssen die
„Antragsteller(innen)“   ja bekannt geben.  Unser Rat:  Hände weg!
*****
2013-05-25
 

Die wahren Werte des Frank Stronach


Team Stronach: Offenbarungseid über deren Demokratieverständnis

 
„Einfluss  und  Macht  der  Gewerkschaften  sind  in Österreich viel zu groß geworden.  Ihre sture
Blockadepolitik  bremst  das Land.   Es sei unbestritten, dass Gewerkschaften in ihren Anfängen
die  Arbeiter gegen Ausbeutung geschützt haben.  Jetzt haben wir aber 2013! Ausbeutung wird
durch Gesetze verhindert,  wenn in Einzelfällen dagegen verstoßen wird, kann die Gewerkschaft
ja helfen.   Dies rechtfertigt aber nicht,  dass die Gewerkschaften  „als geheime Macht im Staate“
den Weg der Politik bestimmen“  und ständig als Reformverhinderer auftreten.“   Diese Meinung
vertritt man im Team Stronach und ließ sie durch deren Klubobmann Robert Lugar verlautbaren.
Damit  hat Frank Stronach die Katze endgültig aus dem Sack gelassen.   Während er knapp vor
Wahlen  immer Süßholz raspelt, wie verbunden er Arbeitnehmer(innen) sei,  können diese nun
die  wahren  Absichten des austrokanadischen Milliardärs erkennen.   Es ist liegt ja in der Natur
der Sache,  dass einem Großindustriellen Gewerkschaften ein Dorn im Auge sind.
Was sind die Absichten von Stronach? Will er zurück zu ungebremster Ausbeutung der Arbeit-
nehmer(innen) und bezieht deswegen Stellung gegen die Gewerkschaften?  Es mag durchaus
stimmen,  dass  auch  bei den Gewerkschaften Reformbedarf besteht,  aber begrenzte Arbeits-
zeiten,  medizinische und Altersversorgung, Urlaubs- und Arbeitslosengeld, Mutterschutz udgl.
mehr,  sind  nicht  nur  historische  Errungenschaften  der Arbeiter(innen)-Bewegung,  sondern
müssen immer wieder aufs Neue verteidigt werden.
Die  durch die Gewerkschaften errungenen sozialen Fortschritte scheinen dem Milliardär Frank
Stronach  offenbar  nicht  zu  schmecken  und  es  hat  den  Anschein,  dass er gegen eine Ab-
schaffung  von  Gewerkschaften nicht das Geringste einzuwenden hätte,  ja sogar im Gegenteil
dabei behilflich wäre.
Die  Motive von Stronach sind leicht zu durchschauen. Teilen der Wirtschaft geht es nämlich
dann  am  Besten,  wenn  es  gierige und unersättliche Industrielle gibt,  die ihre Mitarbeiter-
(innen)  ausbeuten können.   Bester Profit heißt:  Maximale Arbeit zu Niedrigstlöhnen, ohne,
dass  sich Mitarbeiter(innen) zu Wehr setzen können.   Ohne den Gewerkschaften würde es
auch keine Lohnverhandlungen geben.  Ein solcher Umstand würde etlichen Großindustriel-
len unbestritten zum Vorteil gereichen.
Es  hat  sicher  seine  Richtigkeit,  dass  Frank Stronach  einiges von der  Wirtschaft versteht.
Mit  den  jetzigen  Aussagen hat sich der Austrokanadier allerdings demaskiert und gezeigt,
wie  weit er von Österreich und  seinen  Bürger(innen) entfernt ist  – und das betrifft nicht nur
die Entfernung zwischen der Alpenrepublik und Kanada.
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2013-05-24
 

Werden die Pfadfinder nun zur Schwulen-Truppe?


Jeden Tag eine gute Tat

Screen: orf.at
 
US-Pfadfinder  öffnen sich Homosexuellen.  Wie darf diese Ankündigung verstanden
werden? Sich öffnen?!  Ist damit möglicherweise ein bestimmtes Körperteil gemeint?
Da  könnte  der  altbewährte Pfadfinderspruch:  „Jeden Tag eine gute Tat“  eine völlig
neue Bedeutung bekommen.
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2013-05-24
 

Endlich Bergung der Ölfässer aus der Alten Donau


Wiener Stadtregierung stellt an sich selbst einen Tätigkeitsantrag

Nachdem  die  FPÖ  gestern  im Gemeinderat einen Beschlussantrag einbrachte,  in dem SPÖ-
Umweltstadträtin  Sima  aufgefordert wurde,  sie möge für eine ordnungsgemäße Bergung und
Entsorgung  der Ölfässer in der  Alten Donau sorgen,  sah sich die bislang untätige Stadtregier-
ung gezwungen, ebenfalls einen solchen Antrag einzubringen.
Peinlich und bezeichnend für die rot-grünen Rathaus Verantwortlichen, dass Ölfässer plötzlich
zu  „harmlosen  Blechfässern“  werden  und  statt  der  zuständigen  Stadtregierung  die  DHK
(Donauhochwasserschutz-Konkurrenz), deren Teil die Stadt Wien ist, in die Pflicht genommen
wird.  Das ist ein klares Schuldeingeständnis, welches leider viel zu spät kommt.
Denn der wahre Skandal besteht darin, dass SPÖ-Umweltstadträtin seit Jahren von der Gefähr-
lichkeit  der  Ölfässer wissen musste und trotzdem untätig blieb.   Sich dann per Antrag selbst
einen  Arbeitsauftrag zu erteilen,  ist an Erstaunlichkeit kaum zu überbieten.  Verräterisch war
auch  der  Umstand,  dass sich die grünen  „Umweltaposteln“ nicht zu  Wort gemeldet haben.
Der Großteil war bei der Verhandlung gar nicht anwesend.
Wenn die SPÖ gestern von einem Entsorgungsplan sprach, der seit Jahren bereits gezielt die
Alte  Donau  von  Ölfässern  befreien  würde,  so  richtet  sich  auch diese Aussage von selbst.
Denn  wenn  an  einem  Tag 100 Fässer von Freiwilligen geborgen werden können,  wie viele
Fässer müssen dann am Grund der Alten Donau liegen,  wenn tatsächlich bereits seit Jahren
professionell an der Entsorgung gearbeitet wird.
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2013-05-23
 

Wissensmangel beim Stronach-Verkehrssprecher


Hagen fordert Überholverbot für Lkw auf zweispurigen Autobahnen

„Wir  fordern ein Überholverbot von Lkw auf zweispurigen Autobahnen.   Das würde die Sicher-
heit  aller  Verkehrsteilnehmer  erhöhen“,  erklärt  Team Stronach  Verkehrssprecher Christoph
Hagen in seinem Debattenbeitrag und brachte einen entsprechenden Antrag ein.   Hagen, der
selbst  Exekutivbeamter ist,  kennt aus seiner beruflichen Praxis das Gefahrenpotential solcher
Überholmanöver:  „Oft dauert es Minuten,  bis ein Lkw den anderen überholt hat.   Das führt zu
Staus  und  gefährlichen  Bremsmanövern,  oft auch zu Unfällen.“   Deshalb, appellierte Hagen
an Ministerin Bures, möge man zumindest auf gefährlichen zweispurigen Autobahnteilstücken
ein Lkw-Überholverbot einführen.
Obiger Absatz war gestern in einer Presseaussendung des „Team Stronach“ zu lesen. Offen-
bar  kennt  Hagen,  die  ohnehin  bestehenden  gesetzlichen  Bestimmungen  nicht.  Dieses
Faktum  ist  deshalb  doppelt so traurig,  da der Mann Polizist ist.  Aber wir sind gerne behilf-
lich.
Gilt auf Grund der Gesetzeslage ohnehin schon
Für  LKW ab 3,5 Tonnen gilt auf österreichischen Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit
von 80 km/h. Die Mindestgeschwindigkeit auf denselben ist 60 km/h. Der vorgeschriebene
Geschwindigkeitsunterschied  beim  Überholen  beträgt  auf  österreichischen Autobahnen
20 km/h.   Dass  LKW-Fahrer  mit  ihren Fahrzeugen  mit weit mehr als  60 km/h unterwegs
sind,  müsste  dem  Stronach-Verkehrssprecher  aus  seiner  aktiven Dienstzeit als Polizist
doch noch hinlänglich bekannt sein. Damit ergibt sich für LKW ab 3,5 Tonnen automatisch
ein Überholverbot.
Dass  Hagen  gerade  an  Bures  seinen erstaunlichen Appell richtet ist bezeichnend.  Denn
dieses  Thema  gab es schon einmal und auch die Verkehrsministerin wusste seinerzeit die
gesetzlichen  Bestimmungen  ebenfalls  nicht.   Gut,  Bures ist gelernte  Zahnarztassistentin.
Dass  sie  da  mit der Straßenverkehrsordnung nicht viel am Hut hat ist zwar nicht entschuld-
bar aber verständlich.  Denn bei der SPÖ werden Ministerposten meist nicht nach fachlicher
Qualifikation besetzt.  Wir haben damals über den Fauxpas von Bures ausführlich berichtet.
„Das Über(hol)verbot TEIL 1 und TEIL 2“.

Christoph Hagen  ist allerdings Polizist und sollte eine dementsprechende Ausbildung und
Praxis genossen haben. Frank Stronach spricht sich doch andauernd für qualifizierte Fach-
leute  in  seinem  Team aus.   Möglicherweise hat Hagen in der Polizeischule beim Thema
„Überholverbot für LKW“ gefehlt.   Dass ist aber nun nicht mehr so schlimm, denn nun hat
er  ja einen Job als Verkehrssprecher im „Team Stronach“  – und da zählt Polemik vermut-
lich doch mehr als fundiertes Fachwissen.
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2013-05-23

Grüne Adelsprädikate für die FPÖ


David Ellensohn: Vom Paulus zum Saulus

Diktieren uns die Grünpolitiker(innen) nicht immer, dass man niemanden diskriminieren soll?
Und  laufen  die  Grünen nicht immer öfters zum Kadi,  wenn sie glauben Diskriminierungen
entdeckt zu haben?
Im Fall des ehemaligen „nichtamtsführenden Stadtrats“  (volkstümlich ins wienerische über-
setzt:  hocknstad und trotzdem a guats  Gerschtl),  David  Ellensohn,  fragen wir uns warum
die Grünen nicht das leben, was sie anderen vorschreiben.
Heutige Tweets vom Grünen David Ellensohn
Screen: twitter.com
Seit dem Jahr 2010 – als die SPÖ die Grünen als Steigbügelhalter in die Wiener Stadtregier-
ung nahmen –   bekleidet Ellensohn die Position des Klubobmannes der Grünen im Wiener
Landtag  und Gemeinderat.   In dieser Zeit scheint er vom  Paulus zum Saulus  (kein Fehler,
Sie  haben  richtig  gelesen) mutiert zu sein.   Ein sehr gutes Beispiel dafür finden Sie unter
diesem LINK.
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2013-05-22
 

Asyllobby kostet den Steuerzahler(innen) Millionen


60 Prozent der Fälle beim Verfassungsgerichtshof betreffen Asyl

Wie  aus  dem  jüngsten Tätigkeitsbericht des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) hervorgeht,
sind rund 60 Prozent der behandelten Fälle Asylfragen. So sind von 4.643 neu anhängigen
Verfahren  2.770 Asylangelegenheiten.   Dies  ist  aus  dem  Tätigkeitsbericht  2012  zu ent-
nehmen. Im Klartext bedeutet das, dass die Asyllobby – die vornehmlich von Rot-Grün mit
Steuergeld gesponsert wird – den Steuerzahler(innen) Millionen kostet.
Es ist doch erstaunlich, dass zahlreiche von der Bundesregierung mit Steuergeld finanzierte
NGO’s  nichts  anderes tun,  als aussichtslose Asylverfahren bis hin zum VfGH zu verschlep-
pen.   So  wird  ein großer Teil  der  VfGH-Beschwerden  abgelehnt  bzw.  zurück- und abge-
wiesen.
Von  den  4.574 Erledigungen  im  Vorjahr  waren 1.531 Ablehnungen,  117 Abweisungen
und 203 Zurückweisungen.   Nur 201 Anträgen wurde stattgegeben.  Diese Zahlen zeigen
deutlich  auf,  dass  es sich bei vielen Asylverfahren um reine Verschleppungstaktiken der
sogenannten „Hilfsorganisationen“ handelt.
 
Dass  diese  Asyllobby natürlich nicht gratis zur Verfügung steht sondern dabei kräftig ab-
kassiert ,  ist  die  eigentliche Ungerechtigkeit.   Denn das „Geschäft“ wird am Rücken der
Einzelschicksale  der  Flüchtlinge  gemacht,  denen  man  mit  falschen  Hoffnungen und
unhaltbaren Versprechen Jahre des Lebens stiehlt.
Dass diese Asyllobby nicht davor zurückschreckt geltendes Recht und jene die sich daran
halten,  als  ausländerfeindlich  und  rassistisch zu verunglimpfen,  um ihre „Aktivitäten“ in
ein  besseres  Licht  zu  rücken,  ist  im  Grunde  genommen menschenverachtend.  Denn
dieses  „gutmenschliche Engagement“  findet  zu einem sehr großen Teil auf dem Rücken
aussichtsloser Asylfälle – und daher den betroffenen Menschen – statt.
Anstatt  die  Asyllobby  mit  Millionen  zu  sponsern,  gehört  diese  in  die Verantwortung
genommen, wenn absichtlich aussichtslose Asylverfahren verschleppt werden. Aber hier
scheint  Profitgier  vor  Menschlichkeit  zu  gelten,  und zwar auf dem  Rücken der betrof-
fenen Asylwerber(innen), sowie zum Nachteil der Steuerzahler(innen).
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2013-05-21
 

Regierungsfunk Ahoi


Wie der ORF in Vorwahlzeiten Volksverdummung betreibt

Dem  regelmäßigen  Medienkonsumenten  dürfte die neuerliche Gewaltwelle die Wiens Bürger
derzeit  (wieder einmal) heimsucht nicht entgangen sein.  Da wurde z.B. ein Hausbesitzer bei
einem Raubüberfall im Eigenheim feige in den Rücken geschossen,  ein junges Mädel wird in
Klein Istanbul (vormals Favoriten) ins Spital getreten weil Sie keine Zigarette zu verschenken
hatte und rund um den Prater wird wieder fleißig zugestochen.
Auch die „Parkbesetzungen“ in Wien Liesing (wir berichteten) endeten in 2 Fällen blutig.  Um
letztendlich die „Wochenend-Bilanz“ der Weltstadt Wien zu vervollständigen seien noch rund
zwei Dutzend Fälle von schwerer Körperverletzung angemerkt.
Für den  „sozialdemokratisch“  durchregierten ORF war dieses blutige Horrorwochenende je-
doch kein Grund in der Regionalsendung Wien Heute einen Themenschwerpunkt zu senden.
Gerade  mal  das  Schussattentat  war der ORF Information  (So. 19.5.)  einen 1,36 Minuten
Beitrag  wert.   Die  mit  Messern  und  Ketten geführte Parkschlacht in Wien Liesing wurde
gerade mal in 25 Sekunden „abgefrühstückt“ (Sa. 18.5.)!
In  den CHRONIK Bereich des ORF Teletextes (S. 135) schaffte es gerade mal das Schuss-
attentat.   Erstaunlicherweise  gab  es  in  diesem  Info-Bereich  jedoch ein halbes Dutzend
Berichte über Gewalttaten im Ausland wofür eigentlich der Info-Bereich AUSLAND  (S. 126)
zuständig wäre.
Dem Regierungsfunk sei ins Stammbuch geschrieben: Wer in Vorwahlzeiten durch gezielte
Nichtberichterstattung  Volksverdummung betreibt führt sich nicht nur selbst ad absurdum,
er schafft sich auch über kurz oder lang ab.
Unnötig  zu betonen dass die Gewalttäter,  so Sie geschnappt wurden,  allesamt auf freiem
Fuß angezeigt wurden. Doch dies erstaunt in Wien nicht mehr wirklich. Warum sollten auch
Messerstecher  das  Übel  der  U-Haft  auf Grund der neuerlichen Tatbegehungsgefahr ver-
spüren, wo Sie doch gerade eben durch die Anzeige einen „Klaps auf die Finger“ bekamen.
Chris Lorre
2013-05-21
 

SPÖ-Frauenberger für Exklusion und Parallelgesellschaften


Unverantwortliches Sprach-Konzept der Multi-Kulti- Fanatikerin

ist der Todesstoß für das Wiener Schulsystem

Sprachen  aus  aller  Herren Länder sollen im Wiener Schulunterricht der deutschen Sprache
gleichgestellt werden.   So will es die angebliche Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger.
„Unfassbar!   In Sachen Bildung haben die Sozialisten Wien ohnehin bereits zum österreich-
ischen Schlusslicht und internationalen Prügelknaben gemacht. Und jetzt will Frauenberger
unserem  Schulsystem offenbar durch ein bewusst herbeigeführtes babylonisches Sprachen-
gewirr,  dem  dann  kein  Kind mehr folgen kann,  den Todesstoß versetzen“,  ist Wiens FPÖ-
Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus empört.
Aus  ideologischen  Gründen  soll  erneut  Politik gegen die Interessen der Bürger gemacht
werden.   „Selbst  die  groß  gefeierte  Mitgliederbefragung  der   Wiener  SPÖ  brachte  das
Ergebnis,  dass  die  Sprache  Deutsch die Säule der Integrationspolitik ist.   Frauenbergers
Vorgesetzter,  Bürgermeister  Häupl,  hat  damals ausdrücklich betont,  dass die Grundkom-
munikationssprache Deutsch sein muss“, erinnert Gudenus, „aber die Multi-Kulti-Fanatikerin
schert  sich  nicht  um  die  Meinung der Parteibasis und der angeschlagene Häupl ist intern
bereits zu schwach, Frauenberger zu stoppen.“
Das  völlig  unverantwortliche  Konzept der SPÖ-Politikerin sabotiere sämtliche Integrations-
bestrebungen.   Gudenus: “ Bereits  mehr  als  ein Viertel der Menschen,  die in Wien leben,
pflegen  eine  nichtdeutsche  Umgangssprache.  Sogar in der Monarchie taten das nur zehn
Prozent.   Wenn Frauenberger es nun tatsächlich schafft, Migranten-Sprachen auch als dem
Deutschen gleichwertig im Schulunterricht zu verankern, dann treibt sie damit gezielt einen
Keil in die Bevölkerung und fördert die Entstehung weiterer Parallelgesellschaften.“
Gudenus kündigt massiven Widerstand der Freiheitlichen an.  „Unsere Sprache in Wien ist
Deutsch.   Kein  Kind,  das diese nicht ausreichend beherrscht, darf in den Regelunterricht
aufgenommen werden. Deutsch muss zudem die Pausensprache sein.   Sonst können die
Kinder  nicht  miteinander  kommunizieren und in logischer Folge kein Verständnis fürein-
ander  aufbauen.   Integration  ist  eine  Bringschuld der Zuwanderer,  die wir autochthone
Wiener  aber  unterstützen  müssen.   Frauenberger  tut genau das Gegenteil davon und
geriert sich vielmehr als Stadträtin für Exklusion und Parallelgesellschaften.
(Quelle: APA/OTS)
*****
2013-05-20
 

Ist ÖVP-Rauch zu den Grünen gewechselt?


Suboptimale Einwanderungspolitik gehört schleunigst korrigiert

Niemand  hat  was  gegen Ausländer(innen),  die in Österreich einwandern,  sich integrieren,
einer geregelten Arbeit nachgehen und die österreichischen Gesetze befolgen.   Bestes Bei-
spiel  dafür  waren  und  sind jene Menschen aus Ex-Jugoslawien,  die in den 60er und 70er
Jahren nach Österreich eingewandert sind.
Allerdings was soll daran falsch sein, wenn man jene Personen wieder in ihre Heimat zurück-
schicken  will,  die  in  der  Alpenrepublik  kriminelle Taten  verüben,  ihre Einwanderung nur
das  Ziel  hat sich in die soziale Hängematte zu legen,  Asylbetrug begehen und keinen Inte-
grationswillen zeigen.
Gut, von den Grünen und anderen Linken ist dafür kein Verständnis zu erwarten.   Ihr Herz
und  die  Geldbörsen  der anderen sind auch für Vergewaltiger,  Drogendealer udgl.  mehr
kriminellen Gesindel geöffnet. Auch Integration wird von den Grünen und anderen Linken
abgelehnt,  denn sie bezeichnen diese als Aufgabe der Persönlichkeit von Immigranten.
Ferner  ist  eine  gut  überlegte  Einwanderungspolitik  eine  Notwendigkeit für die wirtschaft-
liche Existenz von Österreich. Diese lief bisher suboptimal und die Folgen sind bereits spür-
bar.   Anstatt  sich  zu  überlegen  welche  Arbeitskräfte  man  im  Land  benötigt,  ließ  man
jedermann  ins  Land.   Auch wenn der  Zuwanderer noch so ungebildet oder unqualifiziert
war,  sodass er gleich als Beruf  „Arbeitsloser“  war.
Das neue „Handbuch für freiheitliche Politik“ – ein Leitfaden für Parteifunktionäre –  spricht
diese Thematik offen an.   Das heutige Ö1-Morgenjournal berichtete darüber. Proteste von
den  Grünen  und anderen Linken hätten uns nicht gewundert, denn von diesen hätten wir
uns ohnehin nichts anderes erwartet.
Dass  sich  allerdings  die ÖVP darüber aufregt finden wir erstaunlich.   „Die FPÖ hat noch
immer  nichts  gelernt.    Mit  ihrer  politischen  Hetze,  ihrer  Retro-Politik   und  derartigen
menschenverachtenden  Aussagen  stellen  sie  sich  mehr denn je ins Abseits.  Derartige
Parolen  haben  in  der österreichischen Politik nicht zu suchen“,  so der ÖVP-Generalsek-
retär Hannes Rauch zum Funktionärs-Handbuch der FPÖ.
Offenbar  versuchen die Schwarzen ihren massiven Wähler(innen)schwund aus dem Pool
der  politischen  Linken  wettmachen  zu wollen.   Denn anders ist es nicht erklärbar,  dass
Rauch es als Hetze bezeichnet, wenn Ausländerkriminalität,  Asylbetrug, Ausnutzung des
Sozialsystems, fehlender  Integrationswille  und  Bildung  von Parallelgesellschaften offen
angesprochen werden.
Oder  liegt  es  möglicherweise daran,  dass die Liebe zwischen der ÖVP und den Grünen
schon so weit entflammt ist, dass sich Rauch jetzt wie ein grüner Zentralsekretär aufführt.
*****
2013-05-19
 

Beamtentum: Made in China


GASTAUTOR(INNEN) – BEITRAG

Als  einer  der  wenigen,  welche  das  Grundgesetz und die Gesetze zum Arbeitsrecht gelesen
haben,  bin  ich  sehr erfreut  darüber,  dass für meine Person trotz  (Über-)Qualifizierung offen-
bar  kein  Beamtenposten  in vier Gemeinden,  bei denen ich mich vorgestellt habe, verfügbar
ist.   Da  die  Leute in der Gegend ziemlich zutraulich und redselig sind,  habe ich in Erfahrung
bringen  können,  dass ausnahmslos alle Stellen durch die  Freunderlwirtschaft der Gemeinde-
räte  und  der  Gemeindebeamten  bereits  guten  “Freunden” versprochen und an diese ver-
geben worden sind.
Viele Bewerber sind, wie man erfährt, gehirnamputierte Nichtsnutze, die, wie etliche ihre Vor-
gänger, sehr oft krank und im ungeplanten Urlaub sind.  Es ist überdurchschnittlich oft keine
Sau  in  den Ämtern,  die irgendwas erledigen könnte.   Zahlreiche Fräuleins beginnen sofort,
wenn  sie den Beamtenposten haben,  Kinder zu werfen.  Während ihr gutes Gehalt weiterge-
zahlt wird, sind sie nicht da und eine Vertretung ist in Gemeinden nicht finanzierbar.

Eine  nicht  unerhebliche  Anzahl der Männlein unter den Beamten erkranken bereits am ersten
Tag ihrer Laufbahn an einem Burnout-Syndrom und sind auf ein halbes Jahr krankgeschrieben,
bevor  sie  wieder  eine  Woche im Amt in Erscheinung treten,  nur um einen netten Plausch mit
den Kollegen zu halten und wieder zu erkranken.
So  häufen  sich  natürlich  unerledigte Sachen zu einem nicht mehr zu bewältigenden Chaos,
weil  im Gemeindebetrieb nur noch die für nichts zuständigen Aushilfskräfte sitzen,  die nichts
erledigen  können,  die  Gemeinde  aber nur  400 Euro  und  nicht ein paar Tausend im Monat
kosten.  Irgendwie erinnern diese Zustände in Gemeinden an die sizilianische Mafia und nicht
an eine demokratische, dem Bürger untergeordnete und ihm verantwortliche Institution.
Man kann nicht oft genug wiederholen, dass das Beamtentum ein Überbleibsel aus dem Alter-
tum  ist  und  in  einer  Demokratie  nichts  verloren hat.   Doch was da bei der Vergebung von
Beamtenstellen (auch Empfangsdame und Büschelschneider) vor sich geht, ist ja nicht einmal
mit den pseudodemokratischen Gesetzen unserer Zeit vereinbar.
Ich  zumindest  kenne kein Gesetz zur Ausschreibung von Beamtenstelllen, das aussagt:  Wer
den  Postenverteilern  genügend  in  den  Arsch  gekrochen ist,  sie immer gut mit Geschenken
versorgt  hat,  mit  ihnen  verwandt  und/oder  befreundet  ist,  ist einem qualifizierten Bewerber
vorzuziehen und die Stelle sofort an den guten Bekannten zu vergeben.
Ruth Witt
2013-05-18
 

Wär‘ nicht Österreich!


Finanzpolizei: pro forma-Ausschreibung als Tarnung für

längst gefallene, bedenkliche, Personalentscheidungen?

Die  Spatzen pfeifen es längst von den Dächern,  dass zum eigenverantwortlichen und selb-
stständigen  Leiter  der  Finanz“polizei“  der  bisherige  „Stabsstellenkoordinator“,  Wilfried
Lehner, ernannt wird. Sein Stellvertreter wird der, für seine Eigenheiten bekannte, Rigobert
Rainer aus Kärnten werden. Das Alibi dafür seien diese Ausschreibungen:
wienerzeitung1 und wienerzeitung2
Aus  der  Schwarzarbeiterbekämpfungsabteilung wurde im Jänner 2011 die Finanz“polizei“
mit  einem  Dienstkleid, welches den echten Polizeiuniformen möglichst ähnlich nachgeäfft
wurde,  um als einfaches Organ der öffentlichen  Aufsicht den Eindruck zu erzielen man sei
viel  mehr,  nämlich  so etwas wie die echte Polizei.  Mit teilweise peinlich martialischen, bis
klar  rechtswidrigen  Auftritten  wird  diese  Art  von Beeindruckung bei einfachen Überprüf-
ungen genauso versucht.
Eine  Fülle von daraus entstehenden Rechtswidrigkeiten, bis hin zu strafbaren Handlungen,
ist öffentlich dokumentiert und protokolliert! Regelmäßig gibt es deshalb Beschwerden aus
allen Branchen aus ganz Österreich.
Seit mehr als zwei Jahren ist  W. Lehner nicht fähig, die Schulungen der Finanz“polizisten“
so durchzuführen oder wenigstens zu koordinieren, dass alle wissen, nach welcher Rechts-
grundlage und wie im Detail,  sie bei welcher Überprüfung überhaupt tatsächlich vorgehen
dürfen.
Zum Leiter der Finanz“polizei“ qualifiziert W. Lehner möglicherweise der Umstand, dass er
als  Vizebürgermeister und als langjähriger Gemeinderat von Ebreichsdorf/NÖ über Nacht
zurücktrat, als folgendes aufgedeckt wurde:
Doppelzahlungen an eine Wohnbaugesellschaft,
gravierende Mängel bei der Handkassa,
mehr als mangelhafte Nebenaufzeichnungen,
Buchungsrückstände,
fehlende Abstimmung mit der Hauptbuchhaltung,
Rechenfehler,
falsche Umsatzsteuerberechnungen.
Siehe auch den Kommentar zum Rücktritt in der Anfragebeantwortung:
Den Bock zum Gärtner machen? Seiner Karriere bei der Finanz als Betriebsprüfer, beim Zoll
und  bei  der  Steuerfahndung  hat das alles nicht geschadet.   Die Glücksspiellobbyisten im
Finanzministerium  brauchen  offensichtlich  solche  dienstbaren  Charaktere,  um  von  den,
nur scheinbar gescheiten, Glücksspielmarktmanipulationen dauerhaft abzulenken.
(Quelle: APA/OTS)
******
2013-05-17
 

Bundesregierung läuft sehenden Auges ins Messer von Islamisten


Nach dem „Erfolg“ mit dem „religiösen“ Zentrum am

Ring erobern die Muslime jetzt die Dammstraße

Der Grundstein ist gelegt. Bravo! Nach dem von den Saudis finanzierten angeblich religiösen
Zentrum am Ring, fahren jetzt die Bagger in der Dammstraße auf,  um ein neues islamisches
Zentrum zu errichten.   „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette,
die  Kuppeln  unsere  Helme  und  die  Gläubigen unsere Soldaten“,  hatte Türken-Präsident
Erdogan einst gesagt –  und seine Jünger in Wien halten sich mit Hilfe der Häupl-Sozialisten
konsequent an die ausgegebene Parole.
„Dieses  angebliche  Kultur-Zentrum  wird,  wie  das  unselige Wahhabiten-Zentrum im Palais
Sturany   am  Schottenring,  erneut  ein  Treffpunkt  der  radikalen  Islamisten  werden“,   weiß
FPÖ-Landesparteisekretär Bundesrat Hans-Jörg Jenewein, „es ist unfassbar, dass unsere rot-
schwarze Bundesregierung  permanent  potenziellen Attentätern den Teppich ausrollt.   Der
Bau dieses neuen Terror-Camps in Wien muss sofort eingestellt werden!“
Die Bundesregierung fällt laufend auf das falsche Spiel von Islamisten herein. Das kann man
schon  nicht  mehr  mit  Unwissenheit entschuldigen, das hat Methode.   Nicht einmal als der
offiziell  österreichische  Gotteskrieger Mohammed M.  mit der Waffe in der Hand ankündigte,
Feuer über unsere Städte, Züge, Straßen, Häuser und Parlamente zu bringen, hat die Politik
oder die betroffene Religionsgemeinschaft eine entsprechende Antwort gegeben.
Jenewein:   „Da  ist  die  Sicherheit  der  Bürger plötzlich deutlich weniger wichtig als ein Top-
Job im Islamisten-Verein für eine abgehalfterte Justizministerin. So geht es nicht! Für jeden
aufrechten Demokraten gilt es, konsequent gegen jede Form des Extremismus vorzugehen –
egal, ob nun von der Linken, der Rechten oder von religiösen Fanatikern.“
*****
2013-05-16
 

Der Euro schafft sich selbst ab


Nicht nur den Cent- sondern auch den Euro-Münzen droht das Aus

 
Wie  bereits  seit einigen Tagen in etlichen Medien berichtet wird, könnte den Ein- und Zwei-
Cent-Münzen das Aus drohen. Die EU-Kommission kam nämlich zu dem Schluss,  dass die
Herstellung  dieser  Münzen  seit  2002  zu einem Verlust von insgesamt 1,4 Milliarden Euro
geführt habe.
Gut, dass der Euro ohnehin in seiner Gesamtheit eine Verlustwährung ist, haben auch Frau
und  Herr Österreicher bereits  leidvoll zu spüren bekommen.   Das könnte möglicherweise
auch  zur  Folge  haben,  dass die EU nun prüft  ob auch keine neuen  Ein- und Zwei-Euro-
Münzen  mehr  ausgegeben  werden ,  oder ob  diese als  Zahlungsmittel verboten werden
sollen.
Ja, werte Leser(innen), Sie haben richtig gelesen. Möglicherweise ein Verbot der Ein- und
Zwei-Euro-Münzen.   Diese Meldung ist nämlich in der heutigen  Printausgabe der Kronen
Zeitung wortwörtlich zu lesen.
Screen: Kronen Zeitung vom 16.05.2013 (Seite 5)
Eines würde uns aber brennend interessieren: Von wo hat der Krone Redakteur, Christian
Hauenstein,  diese  Information  her.  Trotz  intensivster  Recherche  konnte  wir außer  im
Krone-Beitrag,  keinen  Hinweis  auf  ein nahendes Ende der Ein- und Zwei-Euro-Münzen
finden.   Dass  die  Krone-Meldung nicht stimmen kann,  ist wohl klar. Möglicherweise war
Hauenstein  mit  seinen  Gedanken  schon  im Pfingstwochenende und hat daher diesen
Bock geschossen. Das schließt aber nicht aus, dass es in Bälde nicht so kommen könnte.
*****
2013-05-16
 

Bienensterben führte zu heftigen Angriffen auf Berlakovich


Misstrauensantrag im Nationalrat mit Koalitionsmehrheit

abgewendet

Bundesminister  Nikolaus Berlakovich  kam gestern in der Sondersitzung des Nationalrats unter
gewaltigen  Druck  der  gesamten  Opposition.   Ein  von  den Grünen,  FPÖ, BZÖ und Team
Stronach eingebrachter Misstrauensantrag wurde aber aufgrund der SPÖ-ÖVP- Mehrheit abge-
wendet.   Auslöser für die heftigen Angriffe auf den Minister war dessen bis vor kurzem währ-
ende  Ablehnung,  dem  Vorschlag  der  EU-Kommission  nach vorübergehendem Verbot von
Neonicotinoiden zuzustimmen. Mit dem genannten Pestizid wird das dramatische Sterben von
Bienenvölkern in Zusammenhang gebracht.
In  der  von der FPÖ eingebrachten Dringlichen Anfrage wird Berlakovich vorgeworfen,  eng mit
„Lobbyisten  der  Giftindustrie“   zusammenzuarbeiten,  da die Studie „Melissa“ der AGES ( Öster-
reichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) von Pestizidherstellern mitfinanziert
worden sei. Dies werde dadurch offensichtlich, dass die ursprünglich erhobenen Zwischenergeb-
nisse,  die eindeutig die schädliche Wirkung von Neonicotinoiden auf Bienen gezeigt hätten, im
Resümee  der AGES-Studie nicht mehr vorkommen und die AGES sogar weiterhin die Zulassung
dieser Wirkstoffe empfohlen hat. Darüber hinaus empörten sich die Abgeordneten, dass sich der
Minister unter Berufung auf die Amtsverschwiegenheit weigert,  die Öffentlichkeit über den Ein-
satz von Neonicotinoiden zu informieren.
Berlakovich verteidigte sich gegen die Angriffe und bekräftigte,  er sei darum bemüht gewesen,
neben  dem  Verbot des Pestizids,  regionale und zeitlich begrenzte Ausnahmen durchzusetzen,
um  Bauern  nicht  in  ihrer Existenz zu gefährden und den Einsatz von Gentechnologie in den
Nachbarstaaten zu verhindern. Es gebe mehrere Ursachen für das Bienensterben, gab er zu be-
denken und wies darauf hin, dass trotz des Verbots von Neonicotinoiden Deutschland und die
Schweiz  noch  imme r hohe Verluste an Bienenvölkern zu verzeichnen haben.   Er werde nun
aber zustimmen, dass Neonicotinoide nicht mehr zum Einsatz gelangen.

Strache: Berlakovich ist Pestizidminister und Giftlobbyist

Einen  Frontalangriff  auf  den  Minister startete der FPÖ-Klubobmann Heinz-Christian STRACHE.
Er  bezichtigte  Berlakovich,  langjähriger  Vollzugsgehilfe  von  Chemiekonzernen  zu sein, und
nannte  ihn in diesem Zusammenhang einen  „Pestizidminister“  und  „Giftlobbyisten“,  der sein
Amt in einer ungeheuerlichen Abgehobenheit führe.   Der Minister stehe in einem permanenten
Interessenskonflikt, sagte Strache und trat für eine Trennung des Umweltressorts vom Landwirt-
schaftsbereich ein. Die Umwelt sei besser bei der Gesundheit angesiedelt, schlug Strache vor.
Strache kreidete dem Minister eine völlig verfehlte Landwirtschaftspolitik an, für die aber auch
die  gesamte  ÖVP zur Verantwortung gezogen werden müsse.   Nicht die Bauern würden ge-
schützt,  sondern die Interessen von Konzernmonopolisten, meinte der FPÖ-Klubobmann, wo-
durch die Landwirtinnen und Landwirte in die Abhängigkeit von diesen Firmen und Raiffeisen
getrieben würden.
Beispiele  dafür  seien  die Reduzierung bei der Auswahl des Saatguts,  die Tatsache,  dass der
überwiegende Teil von Spritz- und Düngemitteln auf Erdölbasis hergestellt werden,  aber auch
die  Massentierhaltung.   Mit  seiner  „Etikettenpolitik“  habe  es  der Minister auch verabsäumt,
den Konsumentinnen und Konsumenten mehr Klarheit über die Lebensmittel zu geben. Anstatt
Selbstversorgungs- und Ernährungssicherheit zu gewährleisten, habe sich das Bauernsterben in
Österreich in den letzten Jahren fortgesetzt, so die Kritik Straches.
Was nun die Haltung des Ministers im Zusammenhang mit dem Bienensterben betrifft, so habe
er  damit einen immensen Schaden angerichtet,  warf Strache Berlakovich vor.   Er habe seine
Verantwortung für die Umwelt nicht wahrgenommen, und der Bienengipfel der Vorwoche sei
eine  reine  Alibiaktion  gewesen.   „Wenn die Bienen aussterben,  dann hat der Mensch noch
höchstens  vier  Jahre zu überleben“  warnte Strache eindringlich und rechnete vor,  dass von
ehemals  360.000 Bienenvölkern nur mehr rund 120.000 existieren.   Damit sei die Erhaltung
der Biodiversität gefährdet.
Klubobmann Strache forderte den Minister auf, endlich alle Informationen über den Einsatz von
Pestiziden zu veröffentlichen und kündigte in diesem Zusammenhang auch eine Anzeige wegen
Amtsmissbrauchs an. Darüber hinaus steht seiner Ansicht nach der Verdacht der Bestechung im
Raum,  wenn man die Inseratenschaltungen in den entsprechenden Medien für die Bauern und
Bäuerinnen genau verfolgt. Für ihn wäre daher der Rücktritt von Minister Berlakovich ein Gebot
des Anstands und des Charakters.

Berlakovich: Bauern schützen und Bienensterben verhindern

Gegen  diese  Anschuldigungen verteidigte  sich der Minister mit Vehemenz.   Das Bienensterben
habe mehrere Ursachen,  dafür seien nicht nur die Neonicotinoide verantwortlich,  erklärte er. Er
habe  daher gemeinsam mit anderen Ländern zum Kommissionsentwurf für ein teilweises Verbot
des genannten Pestizids einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Darin sei man für ein Verbot mit
zeitlich  und räumlich begrenzten Ausnahmen eingetreten,  mit dem Ziel,  einen Interessensaus-
gleich  zu  schaffen,  nämlich  Bauern und  Bäuerinnen zu schützen  und  das Bienensterben zu
beenden.   Der  Minister  wies in diesem Zusammenhang darauf hin,  dass Österreichs Nachbar-
länder  im  Falle  eines  Verbots von Neonicotinoiden auf Gentechnologie zurückgreifen wollen,
was Österreich zu verhindern versuche.
Auch  der  Bienengipfel  von  letzter  Woche, an dem Bauern,  Imker und Wissenschaftler teilge-
nommen  haben,  sei  um diesen Interessensausgleich bemüht gewesen,  berichtete der Minister.
Als Ergebnis dieser Beratungen werde man nun den Vorschlag der EU- Kommission unterstützen
und  sich  für  ein  Verbot der Neonicotinoide aussprechen.   Zugleich werde man einen Forsch-
ungsauftrag  über  die vielfältigen Ursachen des Bienensterbens erteilen und diesbezüglich auch
in Kontakt mit der Kommission treten, da es sich dabei um ein weltweites Problem handle.
Der  Minister kündigte weiters die Ausweitung des Imkerprogramms an,  das finanzielle Unter-
stützung  und  Schulungen  beinhaltet,  sowie eine Biobienenförderung. Um den betroffenen
Bauern und Bäuerinnen Hilfestellung zu geben,  werde man auch saatgutwirtschaftliche Alter-
nativen erstellen und sie bei der Bekämpfung des Maiswurzelbohrers beraten.   Auf dem Prog-
ramm stehen weitere Informationsprogramme, besonders an Schulen.
Den Vorwurf, er halte Informationen über den Einsatz der umstrittenen Pestizide absichtlich zu-
rück, konterte Berlakovich mit dem Hinweis auf die Amtsverschwiegenheit.   Nach Rücksprache
mit den Betroffenen gab er jedoch bekannt, dass 9,77 Tonnen der umstrittenen Neonicotinoide
im Jahr 2011 zum Einsatz gekommen sind.   In diesem Zusammenhang sprach sich Berlakovich
für eine Neuregelung des Umweltinformationsgesetzes aus und bekräftigte, dass er um weitest-
gehende Transparenz bemüht sei.
Was die Inserate betrifft, so informierte der Minister, dass in den Jahren von 2006 bis 2012 in
der  österreichischen  „Bauernzeitung“ Inserate in der Höhe von 501.758 € und im  „Blick ins
Land“ in der Höhe von 366.007 € geschalten worden seien.

Neubauer: Umweltressort vom Landwirtschaftsbereich trennen

Mit dieser Antwort gab sich Abgeordneter Werner NEUBAUER (F) nicht zufrieden und brachte
gleich am Beginn seiner Wortmeldung einen Entschließungsantrag zur Änderung des Bundes-
ministeriengesetzes ein, in dem die Trennung vom Umweltressort vom Landwirtschaftsbereich
verlangt wird. Vor Beginn der Debatte hatte die FPÖ auch einen Antrag vorgelegt, in dem sie
dem  Landwirtschaftsausschuss  zur Behandlung des  FPÖ-Entschließungsantrags zum Verbot
von Neonicotinoiden eine Frist bis 22. Mai 2013 setzen möchte.
Für  Neubauer ging es in der Sondersitzung um mehr als um das Bienensterben.   Zur Diskussion
stünden auch die Frage des Amtsgeheimnisses und des Lobbyismus, meinte er und forderte eine
Ressortführung,  frei  von Klientel- und Lobbyismuspolitik und von Freunderlwirtschaft.  Minister
Berlakovich  hat sich laut Neubauer jedoch durch Inkompetenz,  Freunderlwirtschaft und Steuer-
geldverschwendung ausgezeichnet und hänge am Gängelband der Lobbyisten. Er sei massiv am
Klimaschutz  und  an  der Umweltpolitik gescheitert,  so die weiteren Vorhaltungen des Redners,
der die Frage in den Raum stellte, wieso die SPÖ diesem Treiben fünf Jahre lang zugeschaut hat
und ob das Verhalten des Ministers mit dem Ehrencodex der ÖVP im Einklang steht.

Cap: Kein Verständnis für Verhalten von Berlakovich auf EU-Ebene

 
Als  Motor  des  Ökosystems  bezeichnete SPÖ-Klubobmann Josef CAP die Bienen und erklärte, ein
Drittel unserer Nahrung gäbe es ohne sie nicht.   Kein anderes Tier könne diese Leistung erbringen,
so  Cap,  der  mit  dem  Hinweis auf die Wertschöpfung der Bienen in der Höhe von 22 Mrd. € im
EU-Raum die Bedeutung von Bienen doppelt unterstrich. Cap warnte eindringlich vor dem Pestizid
Neonicotinoid,  zumal es sich dabei um ein  Nervengift handelt,  und hielt es für unverantwortlich,
wenn Chemiekonzerne versuchen, sich einzukaufen und Studien zu beeinflussen.
Auch  der SPÖ-Klubobmann verhehlte seine kritische Haltung gegenüber dem Minister nicht, des-
sen  Abstimmungsverhalten  in  den  EU-Gremien  ist  für  ihn  unerklärlich.   Die  Warnung  von
Berlakovich  vor  der  Gentechnik im Zusammenhang mit dem Verbot von Neonicotinoiden ist in
seinen  Augen  nicht  glaubwürdig,  zumal  über  zwei  Drittel  der  Bauern  und Bäuerinnen das
genannte  Gift  nicht  verwenden und niemand  den Minister hindere,  sich für ein europaweites
Verbot  von  Gentechnik  einzusetzen.   Als  Kern des Problems bezeichnete Cap den ÖVP-Abge-
ordneten Schultes und die niederösterreichischen Bauernfunktionäre. Den Bienengipfel begrüßte
jedoch Cap, das Umweltinformationsgesetz hielt er für ausreichend.

Kopf: Verlogene Diskussion


Zur  Verteidigung  des  Ministers trat ÖVP-Klubobmann Karlheinz KOPF ans Rednerpult.   Er be-
zeichnete die Debatte als eine „verlogene Diskussion“, eine Wortwahl für die er von Präsidentin
Barbara Prammer  einen Ordnungsruf  erhielt.   Für Kopf  besteht kein Zweifel daran,  dass die
Bienen  ein  wichtiges landwirtschaftliches Nutztier sind,  es bestehe daher die Verantwortung,
die  Nebenwirkungen  von  Pestiziden  mit Sorgfalt zu prüfen.   In dieser Debatte geht es Kopf
zufolge  jedoch  weniger  darum,  Nutzen  und  Risiken  abzuschätzen  sondern  vielmehr  um
politisches Kleingeld.   Es werde hier eine regelrechte „Hatz“ gegen Berlakovich betrieben, mit
böswilligen Unterstellungen, wetterte Kopf.
Wie  der  Minister zuvor,  wies Kopf darauf hin, dass viele Bäuerinnen und Bauern durch den
Maiswurzelbohrer existentiell bedroht seien und daher gebeiztes Saatgut verwendeten.  Auch
gingen  die  Meinungen  von  Expertinnen und Experten in Bezug auf die Auswirkungen von
Neonicotinoiden auf die Bienen weit auseinander, führte er ins Treffen, die Ursachen für das
Bienensterben  seien  vielfältig.   Der  Minister  habe  auf das Bienensterben reagiert und mit
einem  gesonderten  Programm  erreicht,  dass  es heute wieder rund 380.000 Bienenvölker
gibt, man also auf dem Stand des Jahres 2000 sei.
Berlakovich  habe  auch  das  Verbot des Pestizids nicht kategorisch abgelehnt,  sondern in
Brüssel  einen  Alternativvorschlag  vorgelegt,  bemerkte Kopf.   Die Kommission werde das
Pestizid nun für zwei Jahre verbieten. Damit stürze man viele kleine Bäuerinnen und Bauern
in  existentielle  Probleme,  denen  nun  bei  der Suche nach Alternativen geholfen werden
müsse, forderte er abschließend.

Glawischnig-Piesczek: Vorsorgeprinzip in den Vordergrund stellen

Es  gebe  tausende  LandwirtInnen,  die ohne Pestizide auskommen,  konterte daraufhin die
grüne Klubobfrau Eva GLAWISCHNIG-PIESCZEK ihrem Vorredner.  Die Antwort des Ministers
sei gespickt mit Halbwahrheiten, Unwahrheiten und verdrehten Tatsachen. Für den Vorwurf
der  verlogenen  Diskussion  seitens der ÖVP erhielt auch sie von der Nationalratspräsidentin
einen Ordnungsruf.
Der Minister habe sich in der ganzen Zeit auf die Seite der Falschen gestellt und sein Stimm-
verhalten in der EU erst dann geändert, als er dem Druck der Bevölkerung nicht mehr stand-
gehalten hat, hielt Glawischnig-Piesczek Berlakovich vor. Grundsätzlich seien die Bäuerinnen
und  Bauern  durch  eine verfehlte Agrarpolitik in eine verhängnisvolle Monopolkette hinein-
getrieben  worden.   Sie  kritisierte  Berlakovich  auch scharf wegen der ihrer Meinung nach
nicht vorhandenen Umweltpolitik. Seine Vorgangsweise sei derart empörend, dass man ihm
das Misstrauen aussprechen müsse. In diesem Sinne brachte sie auch den von der gesamten
Opposition unterstützten Misstrauensantrag ein.
Glawischnig-Piesczek  plädierte  dafür,  dass Vorsorgeprinzip in den Vordergrund zu stellen.
Ihrer Ansicht nach ist es falsch, mit einer Unzahl von Studien die Unschädlichkeit von Pesti-
ziden  zu beweisen,  als Prinzip müsste gelten,  Stoffe erst dann einzusetzen, wenn ihre Un-
schädlichkeit erwiesen ist.

Bucher: Minister seit drei Jahren säumig

Die Rücktrittsaufforderung an den Minister kam dezidiert auch von BZÖ-Klubobmann Josef
BUCHER. Berlakovich hätte drei Jahre Zeit gehabt, etwas gegen das Bienensterben zu unter-
nehmen, sagt er. Das BZÖ habe bereits im Mai 2010 in einem Antrag gefordert, den Einsatz
von Neonicotinoiden zu verbieten. Darüber hinaus warf Bucher Berlakovich vor, zwei Jahre
Informationen über die Studie „Melissa“ nicht herausgegeben zu haben. Er forderte ihn auf,
im Unterausschuss endlich seiner Informationspflicht nachzukommen.
 
Berlakovich  nehme  offensichtlich  seinen  Auftrag  als Umweltminister nicht ernst,  so der
weitere Vorwurf Buchers,  der den Minister auch vorhielt, nicht nur Mitglied der Bauernzeit-
ung zu sein,  sondern diese Zeitung auch gemeinsam mit den Chemiekonzernen zu füttern.

Lugar: Hauptproblem ist die Profitmaximierung in der

Landwirtschaft

Das  Grundproblem  in  der  ganzen  Diskussion  bestand  für  den  Klubobmann  des  Team
Stronach, Robert LUGAR, darin, dass man aus Gründen des Profits die negativen Umweltaus-
wirkungen  des Pestizideinsatzes,  der in der ganzen Nahrungsmittelkette nachweisbar ist, in
Kauf nehme.
Denn es sei klar, dass die Anwendung der Fruchtfolge eine Ausbreitung von Schädlingen wie
etwa  dem  Maiswurzelbohrer  verhindere,  die  Erträge  in  der  Landwirtschaft aber mindere.
Schuld  daran sei natürlich auch die EU , die eine industrielle Landwirtschaft fördere und z.B.
allein  in  Österreich  jährlich  20 Mio. €  nur für die Stilllegung von agrarischen Flächen, wo
tonnenweise  Chemikalien  ausgebracht  werden,  zur Verfügung stelle, führte Lugar aus.  Er
wolle  jedenfalls  lieber  gesunde  Lebensmittel,  die  etwas  teurer  sind,  als billige,  die den
Menschen  schaden  und  dem gesamten System noch mehr Kosten verursachen,  unterstrich
Lugar abschließend.

Pflanzenschutzmittel – Landwirtschaft – Umweltschutz: Eine

Gratwanderung

Der  Agrarsprecher  der Freiheitlichen, Harald JANNACH, verwehrte sich zunächst entschieden
gegen  eine  Pauschalverunglimpfung  von Bäuerinnen und Bauern,  die Pflanzenschutzmittel
einsetzen.  Bei  der Debatte gehe es ausschließlich um die Verwendung von Neonicotinoiden,
also um Beizmittel für Saatgut, betonte der Redner. Bundesminister Berlakovich warf Jannach
vor,  dass  er  erst  aufgrund  des  öffentlichen Drucks die genauen Zahlen bezüglich des Ein-
satzes von Neonicotinoiden in Österreich bekannt gegeben habe.
 
Einen schweren Interessenskonflikt ortete er auch in Bezug auf die Durchführung der Melissa-
Studie,  zumal  sich genau jene Agrochemiekonzerne,  die die angesprochenen Beizmittel her-
stellen,  finanziell  daran  beteiligt haben.   Im Stich gelassen worden seien aber auch wieder
einmal  die heimischen LandwirtInnen, beklagte Jannach,  da seit längerem klar sei, dass die
Neonicotinoide auf EU-Ebene verboten werden.   In einem Antrag seiner Fraktion forderte er
u.a. noch die bundesweite Vereinheitlichung der Sachkundenachweise für die Bauernschaft
bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln.

Weitere Wortmeldungen

 
Nach Ansicht von Abgeordneter Rosemarie SCHÖNPASS (S) sollte das Thema Bienenschutz
vielmehr  unter  der  Perspektive des Ertragsschutzes für Bäuerinnen und Bauern betrachtet
werden.  Der Ertrag vieler Obstund Gemüsesorten, auch von Futterpflanzen, hänge nämlich
von der Bestäubung durch die Bienen ab.   Wie eine Welt ohne Bienen aussieht, könne be-
reits in Teilen von China beobachtet werden, zeigte die Mandatarin auf.
 
Ein ungezügelter Einsatz von Giften habe dort nämlich dazu geführt, dass mittlerweile tau-
sende Wanderarbeiter eingesetzt werden müssen, um die Blüten der Obstbäume händisch
zu bestäuben.   Es sei daher absolut notwendig, dass der Beschluss der EU betreffend ein
Verbot  der  Neonicotinoide sofort umgesetzt wird, forderte Schönpass.   Darüber hinaus
müsse geprüft werden, welche zusätzlichen Maßnahmen noch notwendig sind.
Abgeordneter Jakob AUER (V) warf der Opposition vor,  die Sondersitzung nicht aus sach-
lichen  Gründen,  sondern  wegen  der bevorstehenden  Nationalratswahlen  beantragt  zu
haben.   Dies sei sehr schade,  meinte der Redner,  weil damit weder den Bienen noch der
Umwelt  geholfen werde.   Außerdem könne doch wohl niemand glauben, dass es gerade
den Bäuerinnen und Bauern, die mit und von der Natur leben, egal sei, was in den Lebens-
mitteln enthalten ist.
 
Die KonsumentInnen können sicher sein, dass die LandwirtInnen nur dann Pflanzenschutz-
mittel  einsetzen,  wenn es unbedingt notwendig ist, war Auer überzeugt.   Interessant sei
zudem die Tatsache, dass auch in Deutschland,  wo die Neonicotinoide schon seit einigen
Jahren verboten sind, im Jahr 2012 ein Anstieg beim Bienensterben verzeichnet wurde.
Weiters  gab  Auer  zu  bedenken,  dass die Fruchtfolge von großen Bauernbetrieben viel
leichter  eingehalten  werden  kann  als  von  LandwirtInnen  mit  kleineren Flächen, die
Pestizidverbot viel härter treffen würde.
Minister Berlakovich habe auf der gesamten umweltpolitischen Linie versagt und Österreich
in Europa lächerlich gemacht, konstatierte einleitend Abgeordneter Wolfgang PIRKLHUBER
(G).   Außerdem  warf er dem Landwirtschaftsminister vor,  zum wiederholten Male die Un-
wahrheit gesagt zu haben.  In der EFSA-Studie sei nämlich ganz klar festgehalten, dass die
Verwendung von Neonicotinoiden nur bei Nutzpflanzen akzeptabel sei, die für Honigbienen
uninteressant ist.
Die Grünen hätten immer gesagt, dass das Bienensterben verschiedenen Ursachen hat, erinn-
erte  Pirklhuber, aber eine davon sei unbestritten der Einsatz dieser Beizmittel. Massive Kritik
übte  der  Redner  auch  an der Informationspolitik des Ministers,  der sich hinter dem Amts-
geheimnis  verschanze, widerspreche aber auch dem EU-Recht,  da es  seit  Dezember 2012
erforderlich  sei,  die  Liste  sämtlicher  Wirkstoffe,  die  in  Österreich  in  Verkehr gebracht
wurden,  der  Kommission zu melden.   In einem Entschließungsantrag forderte er eine Ent-
schädigung  für  betroffene  ImkerInnen  sowie die Unterstützung von jenen LandwirtInnen,
die auf alternative Methoden zur Reduktion von Schädlingsmitteln umsteigen.
Abgeordneter Gerhard HUBER (B)  bezeichnete Berlakovich als „Chemieminister“,  da er die
seit Jahren vorliegenden Studien von anerkannten Professoren zu den Ursachen des Bienen-
sterbens ignoriere und nur die Interessen der Konzerne vertrete. Es sei ein Faktum, dass die
Neonicotinoide , die gefährliche Nervengifte sind und 7.000 Mal stärker als DDT wirken, in
den Nahrungskreislauf kommen.   Bereits seit 2008 fordere seine Fraktion ein Umdenken in
dieser Frage sowie eine gänzlich neue Agrarpolitik, aber noch immer sei nichts passiert.
 
Wenn  man  sich als Feinkostladen in Europa positionieren will,  dann müsse garantiert wer-
den, dass gesunde Lebensmittel produziert werden können, unterstrich Huber. Dies sei auch
eine  große Chance  für  die LandwirtInnen und eine Antwort auf das so genannten Bauern-
sterben; ein positives Beispiel dafür sei etwa die Entwicklung in Südtirol.
Auch Abgeordneter Erich TADLER (T) forderte den Rücktritt des Umweltministers, der offen-
bar beratungsresistent sei. Trotz der zahlreichen Studien und wissenschaftlichen Beweise in
der  Frage  der  Neonicotinoide  habe  er ein unerklärliches Verhalten in Brüssel an den Tag
gelegt und erst unter großem medialen Druck seine Meinung geändert.  Seine Fraktion trete
jedenfalls  dafür  ein,  alle  Pestizide  zum  Schutz  der  Bienen  verboten  werden.  Wichtig
wäre  nach  Ansicht  von Tadler  aber  auch eine Aufteilung des Ministeriums in ein Umwelt-
und in ein Landwirtschaftsressort; dies würde zu mehr Transparenz und weniger Kompetenz-
dschungel führen.

Kritik am Amtsgeheimnis

Die  österreichische  Landwirtschaft  sei  sicherlich in vielen Bereichen ein Vorreiter,  urteilte
Abgeordneter  Maximilian LINDER (F),  dies  reiche von der hohen Anzahl an Biobauern und
Biobäuerinnen  bis  hin  zum  Schutz seltener Nutztierrassen.   Dieses positive Image sei nun
leider  aufgrund des schwer nachvollziehbaren Kurses von  Berlakovich in der Frage der Neo-
nicotinoide in Gefahr gebracht worden. Linder bedauerte, dass nicht viel früher reagiert und
den  Bauern  und  Bäuerinnen nicht rechtzeitig beim Umstieg geholfen wurde.  Völlig unver-
ständlich  ist für ihn auch,  wie eine so wichtige Studie wie zum Bienensterben von Chemie-
konzernen mitfinanziert werden kann.
Kritische Töne kamen auch von SPÖ-Abgeordnetem Hannes WENINGER (S).  Für ihn bleibt
es unbestritten, dass die Biene ein wichtiges landwirtschaftliches Nutztier ist.  Die Tatsache,
dass  in  Österreich Pflanzengifte verwendet werden,  die die Bienenvölker zum Aussterben
bringen,  habe  das  Fass  nun zum Überlaufen gebracht.   Die Menschen seien nicht mehr
bereit, alles hinzunehmen, so der Redner.
 
Die  Frage,  die  sich nun stelle,  sei, ob man auf der Seite jener steht,  die die Landschaft
pflegen,  biologisch  anbauen  und  gegen die Monokulturen sind oder ob man diejenigen
gutheißt, die möglichst viel produzieren wollen, ohne dass die Bäuerinnen und Bauern ein
höheres  Einkommen  haben  oder die KonsumentInnen ein besseres Produkt in der Hand
halten.   Seine  Fraktion stehe auf der Seite des ökologischen Kreislaufes,  der Konsument-
Innen und auf der Seite jener LandwirtInnen, die bereit sind, den richtigen Weg zu gehen.
Bezüglich  des Themas Amtsgeheimnis warf Weninger ein,  gehe es nach der SPÖ, könne
das  Gesetz  dahingehend  geändert  werden,  dass  alle  öffentlichen  Informationen den
BürgerInnen zur Verfügung stehen sollen.
Seit  2006  steigt  in Österreich die Zahl der Imker und Imkerinnen,  auch die Anzahl der
Bienen  ist  um  60.000 angestiegen.   Mit diesem Argument trat Abgeordneter Hermann
SCHULTES (V)  den  kritischen  Reden  in der Debatte entgegen.   Dies resultiere aus der
Umsetzung  eines  ordentlichen  Bienenprogramms  von Bundesminister Berlakovich, das
den ImkerInnen auch dabei helfe, die Ursachen ihrer Probleme zu erforschen, zeigte sich
Schultes überzeugt.
 
Seiner  Meinung  sei  für  die Bienen-Thematik Gesundheitsminister Alois Stöger zuständig,
da  dieser für etwaige Bereiche wie die Tierhaltung oder die Tiergesundheit verantwortlich
zeichne.  Aus der laufenden Debatte um die Giftstoffe habe man eine Polit-Show gemacht,
die den Menschen Angst gemacht habe, meinte Schultes. Wenn „der Tisch immer gedeckt
sein soll“  und  anständige  Ernten  zustande bringen soll,  die von den Lebensmittelunter-
nehmen  auch  gefordert werden,  müsse man auch weiterhin auf Schutzmittel der letzten
Generationen zurückgreifen,  warf der Mandatar ein. Es sei fahrlässig und verantwortungs-
los, diese Wirkstoffe von heute auf morgen ohne Alternativen zu verbieten.
Albert STEINHAUSER (G) ging auf die Gründe des Misstrauensantrags gegenüber Bundes-
minister Berlakovich ein.   Denn der Minister habe sich für Neonicotinoide und gegen die
Bienen,  für die Lobbyisten  und gegen die BürgerInnen sowie für die Geheimniskrämerei
und  gegen  die Transparenz entschieden.   Als weiteren Punkt für eine Begründung des
Misstrauensantrags nannte Steinhauser den „ausdrücklichen Rechtsbruch“, den der Minis-
ter bei der Verweigerung der Auskunft über die Anzahl der Pestizide begangen habe.
 
Das  Amtsgeheimnis sei an sich ein Problem , in diesem besonderen Fall sei es jedoch ab-
surd,  stellte  der Redner in diesem Zusammenhang klar.   Bundesminister Berlakovich sei
aus diesem Grund ein lebendes Mahnmal, das für die Abschaffung des Amtsgeheimnisses
in  Österreich  spricht, so Steinhauser.   Es diene lediglich dazu,  Korruption und die Ver-
schwendung von Steuergeld zu decken,  betonte Steinhauser und brachte im Namen der
Grünen  einen  diesbezüglichen  Entschließungsantrag  ein,  in dem dessen Abschaffung
gefordert wird.

Weitere Kritik an der Politik von Minister Berlakovich

„Die Menschen wollen kein Gift auf den Feldern, das weiß auch schon jedes kleines Kind“,
mit  diesen Worten eröffnete Abgeordneter Rainer WIDMANN (B)  seinen Debattenbeitrag
und  stellte  fest,  es  sei  bereits  seit Jahren durch entsprechende Studien evident,  dass
Neonicotinoide giftig sind und sich negativ auf den Menschen auswirken.
 
Er  verwies  in  diesem  Zusammenhang auf entsprechende Anfragen des BZÖ zu diesem
Thema hin.   Bundesminister Berlakovich sei nicht nur aus diesem Grund,  sondern unter
anderem  auch  wegen  Versagen  in Angelegenheiten der Atompolitik oder umstrittener
Inserate  rücktrittsreif,  meinte  Widmann.   Abschließend forderte der Redner im Namen
seiner  Fraktion  ein Verbot  der Neonicotinoide auch für das Wintergetreide,  entsprech-
ende  Informations- und Fördermaßnahmen  für die Bäuerinnen und Bauern,  ein umfas-
sendes  Umweltinformationsgesetz  und  die  Trennung  vom Landwirtschafts- und Um-
weltministerium.
Abgeordneter Christoph HAGEN (T) stellte klar,  dass das Bienensterben ein bereits lange
bekanntes Problem sei. Die Regierung habe bis heute jedoch nicht gehandelt, was vielen
Bienen  das  Leben  gekostet  habe, zeigte  sich  Hagen  überzeugt.   In seinem weiteren
Debattenbeitrag ging der Mandatar auf einen Zeitungsartikel zum Thema  „Kritik an Orts-
gruppenleiter im Team Stronach“ ein.
Abgeordneter Josef RIEMER (F) warf ein, es gehe nicht nur um die wirtschaftliche Leist-
ung  der  Bienen  oder die Neonicotinoide allein,  sondern auch um die Politik,  die die
Bäuerinnen und Bauern in diese „Einbahngasse“ bringe.  So wie bei der Pflanzenschutz-
verordnung werde man auch hier wieder versagen, meinte Riemer.
Abgeordneter Kurt GASSNER (S) stellte klar, dass die Verantwortlichkeit um das Verbot
von  Neonicotinoiden  keineswegs  im Verantwortungsbereich von Gesundheitsminister
Stöger  liege.   Auf  den  Misstrauensantrag  gegenüber Bundesminister Berlakovich ein-
gehend,  meinte Gaßner in Richtung Opposition,  dass es sinnvoller wäre,  den Minister
aufzufordern,  die  begangenen  Fehler  nun wieder gut zu machen und die Ablehnung
zum Pestizide-Verbot in Europa wieder zurückzunehmen.  Er plädierte in diesem Zusam-
menhang dafür, dass man im Unterausschuss gemeinsam zu einem ordentlichen Antrag
kommt,  denn  hier  handle  es  sich nicht um eine koalitionäre Angelegenheit,  meinte
Gaßner.  Aus diesem Grund brachte der Redner einen Vier-Parteien- Antrag zum Schutz
der Bienen ein.
Auch  Abgeordneter Franz WINDISCH (V) zeigte sich überzeugt,  dass Bienen ein essen-
tieller Teil des Ökosystems und unverzichtbar für die heimische Landwirtschaft sind. Der
Medienhype um dieses Thema sei nicht zu überbieten, stellte der Redner klar, wobei der
Preis dafür sei, dass die Sachdebatte verloren gegangen sei. Hardfacts, wie zum Beispiel,
dass   Bienensterben  auch  in Ländern vorkommt,  wo der Einsatz von Neonicotinoiden
verboten ist, habe man ausgeblendet, denn die Ursache für Bienensterben sei multifunk-
tionell.   Der  Mandatar  betonte  abschließend,  dass es für die Bäuerinnen und Bauern
vorwiegend um ihre Existenz und nicht um Gewinnmaximierung gehe.
Wolfgang SPADIUT (B) stellte entgegen den Ausführungen seiner Vorredner klar,  dass
ein  landwirtschaftliches  Nutztier  ein  Rind  oder ein Schwein, aber auf keinen Fall die
Biene ist. Sie sei aber ein nützliches und unverzichtbares Tier für die Landwirtschaft. Es
sei  auch nicht angebracht,  Gesundheitsminister Stöger nun den  „schwarzen Peter“ zu-
zuschieben,  denn  diese  Thematik falle nicht unter dessen Verantwortungsbereich Neo-
nicotinoide  seien zwar nicht der einzige Grund am Bienensterben, meinte Spadiut,  man
müsse aber alles dafür tun, um eine weitere Dezimierung zu vermeiden. „Jede Biene, die
durch  unsere Nachlässigkeit stirbt,  ist eine Biene zu viel“  betonte Spadiut und brachte
einen  Entschließungsantrag  hinsichtlich  eines  sofortigen  Verbots von Neonicotinoid-
Insektiziden ein.

Befristetes EU-Verbot von Neonicotinoiden wird kommen

Bundesminister  Nikolaus BERLAKOVICH  versicherte eingangs seiner Wortmeldung, dass
sich Österreich dem Verschlag der Europäischen Kommission anschließen werde.   Es sei
zu  erwarten,  dass dieser von der Kommission in den nächsten Wochen auch präsentiert
wird,  wobei  es  gelte,  diese  Verordnung  dann auch umzusetzen, so der Minister. Viel
wichtiger sei jedoch in Folge, das von den Vorrednern bereits angesprochene Programm,
wie das Ausbildungsprogramm für ImkerInnen, aufzustellen.   Der Bundesminister berich-
tete außerdem, dass das Bienenprogramm auch weiterhin ausgebaut und der Ankauf von
Investitionen  oder  neuen   Haltungsformen unterstützt  werde.   Als  wichtig  erachtete
Berlakovich  in  diesem  Zusammenhang auch die Bio- Bienenförderung sowie Unterstütz-
ungsmaßnahmen für die Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung.
Als letzte Rednerin in der Debatte stellte Abgeordnete Christiane BRUNNER (G) klar, dass
viele  der  österreichischen  Bäuerinnen und Bauern einen sehr positiven Beitrag zur Ent-
wicklung im Land leisteten und äußerte in diesem Zusammenhang Kritik an der ÖVP.
 
Brunner erinnerte auch daran, dass Österreich die Möglichkeit habe, unabhängig von der
EU ein nationales  Verbot von Neonicotinoiden zu beschließen,  denn es sei die Aufgabe
der Politik, Entscheidungen auf nationaler Ebene zu fällen. Im nachfolgenden Ausschuss
habe  man  die  Gelegenheit,  den  ÖsterreicherInnen  zu signalisieren,  ob man für oder
gegen Bienenschutz sei, so Brunner.
 
In Richtung Bundesminister Nikolaus Berlakovich meinte die Rednerin, Österreich könne
sich nicht mehr an die EU-Verordnung anschließen,  sondern man habe sie umzusetzen.
Nicht  nur wegen der gegenteiligen Positionierung des Umweltministers in Europa ford-
erten  die  Grünen  Berlakovich  zum  Rücktritt auf,  auch im Bereich des Klimaschutzes
ortete die Grüne Fraktion Untätigkeit. „Dieses Regierung ist, was Umwelt betrifft, völlig
falsch aufgestellt“, schloss Brunner.

Abstimmungen

Der Misstrauensantrag der Opposition wurde nach einer namentlichen Abstimmung mit
61 pro- und 96  contra-Stimmen mehrheitlich abgelehnt.   In weiterer Folge wurde der
Antrag  der  FPÖ  hinsichtlich  der  Trennung der Vollzugsbereiche Landwirtschaft und
Umwelt im Bundesministeriengesetz –  ebenfalls nach einer namentlichen Abstimmung –
mit 63 zu 98 Stimmen mehrheitlich abgelehnt.
Keine  Mehrheit  fanden  auch die Entschließungsanträge der Grünen betreffend bienen-
gefährliche  Neonicotinoide  sowie betreffend Abschaffung des Amtsgeheimnisses.  Der
Entschließungsantrag der BZÖ hinsichtlich einem sofortigem Verbot von Neonicotinoid-
Insektiziden wurde abgelehnt.
Der  Vier-Parteien – Entschließungsantrag  betreffend  Schutz  der  Bienen  in Österreich
wurde  hingegen  einstimmig  angenommen.   Keine Mehrheit fand schließlich der Frist-
setzungsantrag der FPÖ, dem Landwirtschaftsausschuss zur Vorbehandlung des Antrags
hinsichtlich  eines  Verbots  von  mit  Neonikotinen gebeiztem Maissaatgut eine Frist bis
zum 22. Mai 2013 zu setzen. (Quelle: APA/OTS)
*****
2013-05-15
 

Vassilakou will Radwege grün anmalen lassen


Zehn Millionen Euro für grüne Schnapsidee

Der  neu  geplante  Schildbürgerstreich der Wiener Verkehrsstadträtin,  Maria Vassilakou,  ist
kaum zu glauben.  Sie will in Wien die Radwege grün einfärben lassen.   Bedenkt man, dass
die Grünen bei der vergangenen Wiener Wahl (2010)  nach einer Ohrfeige der Bürger(innen)
(minus zwei Prozent)  nicht  einmal  mehr auf  13 Prozent der Stimmen kommen und nur als
Steigbügelhalter  für  die SPÖ in die Wiener Stadtregierung aufgenommen wurden,  wird die
geplante Aktion von Vassilakou verständlich.
Der grünen Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin dämmert es wohl langsam,  dass die
Grünen der nächsten Wiener  Stadtregierung  nicht  mehr angehören werden.   Daher scheint
sie  in  ihrer  noch verbleibenden Amtszeit  alles daran zu setzen,  in Wien einen bleibenden
grünen  Eindruck zu hinterlassen.   Und sei es nur damit,  Radwege grün anmalen zu lassen.
An  und  für  sich könnte über eine derartige Skurrilität nur mitleidig gelächelt werden,  wenn
da  das  Wörtchen  „wenn“  nicht  wäre.   Angesichts  der  steigenden  Armut in Wien und der
Streichung von Zuwendungen für Bedürftige  – wie beispielsweise der Heizkostenkostenzu-
schuss – kommt aber einem das Weinen. Augenscheinlich in eine Art Machtrausch verfallen,
lässt es Maria Vassilakou offenbar kalt, dass sich ihre Schnapsidee mit 10 Millionen Euro zu
Buche schlagen würde.
Die  höchst erstaunliche Rechtfertigung für diese Schnapsidee ist,  dass Radfahrer auf grün
angemalten Radwegen besser sichtbar wären, was natürlich nicht stimmen kann. Ein Pilot-
Projekt soll jedenfalls nächste Woche am Ring anlaufen.
Während es aus dem Büro der Verkehrsstadträtin heißt, dass die Kosten für die skurrile Idee
noch  ermittelt würden,  sprechen Medien bereits von einer konkreten Summe – nämlich von
der bereits von uns erwähnten Summe  –  von zehn Millionen Euro.  Scheinbar ist durch den
unsozialen  Gebührenwucher  der  rotgrünen  Wiener  Stadtregierung  ausreichend Geld für
einen derartigen Schwachsinn vorhanden.
Mit der Aktion  „Radwege grün anmalen“ beweist Maria Vassilakou einmal mehr, warum ihr
die  Bürger(innen)  bei  der Wiener Volksbefragung jegliche verkehrspolitische Kompetenz
abgesprochen  haben.   Grün  steht  in  Wien  mittlerweile als Signalfarbe für verkehrspolit-
ischen  Wahnsinn,  der  umgehend  gestoppt  gehört.   Es  erstaunt  uns,  dass  der  Wiener
Bürgermeister  bei  einer  solch  unsinnigen  und  Steuergeld  verschwenderischen  Aktion
seelenruhig zusieht.
 
Wenn Vassilakou den Wiener(innen) wirklich einen Gefallen machen will und ihre in den
Keller  gerasselten Sympathiewerte nicht weiter fallen sollen  (sofern das überhaupt noch
möglich ist),  dann sollte sie so rasch wie möglich von ihren Ämtern zurücktreten.
*****
2013-05-14
 

Wer die Wahrheit sagt, wird fertiggemacht


Sprechverbot für „Drehscheibe“-Leiter zeugt einmal mehr von

mangelndem Demokratieverständnis der Wiener Sozialisten

Norbert  Ceipek,  Mitarbeiter  der MA11  und Leiter der  „Drehscheibe“,  die sich um unbegleitete
Minderjährige aus dem Ausland kümmert, sprach Klartext, wenn es um den Schutz von Kindern
ging.   So  kritisierte  er  etwa öffentlich den  Missbrauch  von Minderjährigen als Ankerkinder, die
von ihren Familien vorgeschickt werden, um diesen die Einwanderung in unser Sozialsystem zu
ermöglichen,  oder den Missbrauch von Roma-Kindern durch die Bettlermafia.  So viel Wahrheit
konnte  SPÖ-Stadtrat  Christian  Oxonitsch  nicht  ertragen und  erteilte Ceipek,  unter Beifall der
vermeintlichen Sozialromantiker rund um ihn, ein mediales Sprechverbot.
„Nachdem  Oxonitsch  sich  bereits  als  Kinder-Feind einen Namen gemacht hat,  indem er die
Helige-Kommission, welche die Missbrauchsfälle durch rote  Parteisoldaten im Heim Wilhelmin-
enberg  aufarbeiten  soll,  durch  Schwärzung  und  Unterdrückung  von  Akten  behindern ließ,
macht  er  jetzt  unter  Vorspiegelung  von  Rassismus  einen  verdienten  Mitarbeiter  fertig, der
sein Leben der Hilfe für Minderjährige gewidmet hat. Ceipeks Kollegen sagen klar, dass es sich
da  um  Mobbing  von  höchster  Stelle  aus handelt“,  zeigt sich Wiens FPÖ-Klubchef und stell-
vertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus empört.
Es  sei offenbar das erklärte Ziel des SPÖ-Politikers,  konsequent Täter zu schützen und Opfer,
speziell  wenn  es  sich um  Kinder handelt,  ihrem Schicksal zu überlassen.   „Das ist der eine
Aspekt“,  so Gudenus,  „der  andere  ist,  dass  Oxonitsch  einmal  mehr  zeigt,  wie  die Wiener
Sozialisten mit Wahrheiten umgehen, die ihnen unangenehm sind. Sie verbieten einfach, dass
man darüber öffentlich redet.  In den ehemaligen Ostblock-Staaten hat man diese Geisteshalt-
ung  längst  überwunden,  in  unserer  Stadt  feiert  sie  jedoch  durch  Politiker  wie  Oxonitsch
fröhliche  Urständ.   Der  Herr  Stadtrat sollte sich schämen, bei Ceipek entschuldigen und ihm
sofort den absolutistisch anmutenden Maulkorb wieder abnehmen!“
*****
2013-05-13
 

Ab heute bei HOFER


Verbot von fix installierten Videokameras in Privatautos?

Im Beitrag „Verbot von Videokameras …..“ haben wir uns ausführlich mit einer erstaunlichen
Entscheidung  der  Datenschutzkommission  befasst.   Wir sind auch der Meinung,  dass der
Antragsteller ein beauftragter Agent Provokateur war, um absichtlich einen Negativbescheid
herbeizuführen.   Das letzte Wort in dieser Causa werden allerdings die Höchstrichter haben.
Dabei sollen die Videoaufzeichnungen nur dazu dienen, um nach einem Verkehrsunfall seine
Unschuld  beweisen  zu können.   Aber  offenbar  ist  es  den  Machthabern in Österreich unan-
genehm,  wenn  durch  das  gemeine Volk  unabsichtlich  die  Möglichkeit  bestünde,  sie oder
ihre Lakaien eventuell bei einem nicht ganz astreinem Verhalten auf Video zu bannen. Umso
mehr  Autos  mit  solchen  Kameras  ausgestattet  sind,  desto  größer  wäre nämlich  auch die
Chance.
Erstaunlich  ist  auch die  Aussage  des Datenschützer Hans Zeger,  auf „help.orf.at“:  „Die Arbeits-
gemeinschaft Daten, kurz ARGE DATEN schätzt, dass bis zu 20.000 Österreicher Videokameras
in  ihren  Autos  installiert  haben,  um  mögliche  Unfälle  aufzeichnen  zu können.   Das  sei ein
erster Schritt in Richtung Selbstjustiz und Anarchie“,  so der Ober-Datenschützer der Nation.
Was  die  Sicherung  von  Beweismitteln mit Selbstjustiz und Anarchie zu tun haben soll, wird
vermutlich  immer  ein  gut  gehütetes Geheimnis von Zeger bleiben.   Offenbar hat der Mann
keine Ahnung was diese Begriffe tatsächlich bedeuten.   Wir können ihm nur anraten, sich in
einem Lexikon schlau zu machen.
Zeger  vertritt auch die Meinung,  dass  die Folgen einer Erlaubnis von Videokameras,  die Bild-
ung von Bürgerwehren wäre, die im nächsten Schritt aber vielleicht mit dem Baseball-Schläger
und irgendwann mit der geladenen Kanone herumgehen.   Allein diese Aussage lässt uns über
die Sinnhaftigkeit und Existenzberechtigung der  ARGE DATEN ernsthaft ins Grübeln geraten.
Aber wer braucht noch eine fix installierte Videokamera im Auto?  Der Lebensmitteldiscounter
HOFER bietet ab heute ein High-Tech-Kamera im Miniformat um nur läppische 79,99 Euro an.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 13.05.13)
Diese  Minikamera  ist  in einer Sonnenbrille integriert und somit ein wahres Meisterwerk der
Technik.   Einziger Wermutstropfen dabei ist, dass man diese bei Dunkelheit nicht aufsetzen
sollte.  Aber vielleicht gibt es ja demnächst austauschbare Brillengläser.
Wie wird nun Hans Zeger von der ARGE DATEN reagieren? Wird er sich nun selbst zum Hilfs-
sheriff berufen fühlen und jeden Autofahrer anzeigen der eine Sonnenbrille trägt?  In diesem
Fall wird er in nächster Zeit viel Arbeit haben.
*****
2013-05-13
 

Wenn Dummheit weh tun würde


Wohl den Biologieunterricht geschwänzt?

Screen: twitter.com
Da haben die Mädels und Burschen von der ANTIFA wohl den Biologieunterricht geschwänzt.
Oder sie sind dort so bescheuert, dass sie nicht wissen, dass es zweierlei Geschlecht gibt.  In
diesem  Fall  würde  folgendes Sprichwort zutreffen:   „Wenn Dummheit weh tun würde,  dann
würde man bei der ANTIFA Tag und Nacht vor Schmerzen schreien!“
*****
2013-05-12
 

Nicht nur Faymann hat die Haare schön


SPÖ-Granden unter türkischer Politprominenz

Vor zirka 6 Wochen wurde in der Online-Ausgabe des Magazins  „Vanity Fair“, der Bundes-
kanzler  Werner Faymann dank seiner Haarpracht in die „Top-10“ der modischsten „World
Leader“ gewählt.  Bei  www.erstaunlich.at  glaubt man nun das Geheimnis der gut frisierten
Haarpracht entdeckt zu haben.
Im  10. Wiener Gemeindebezirk (im Volksmund auch Klein Istanbul genannt) fiel uns der
im obigen Foto abgebildeten SPÖ Pkw-Anhänger auf. Dieser war dort schon längere Zeit
abgestellt.  Wir waren uns nicht sicher,  ob der Anhänger  möglicherweise eine Filiale der
SPÖ-Zentrale ist.
Also  beobachteten  wir dieses Gefährt  (hoffentlich bringt das nun die  ARGE Daten nicht
auf die Palme) und stellten fest, dass kein Parteienverkehr herrschte.   Dafür verbirgt sich
hinter  dem Pkw-Anhänger ein kleiner türkischer Friseursalon.  Ein Geheimcode?  Jeden-
falls  begannen  wir  in  diesem  zu recherchieren und landeten prompt einen Volltreffer.
Unter den Fotos türkischer  Politprominenz prangen dort die Konterfeis von Wiens Bürger-
meister Dr. Michael Häupl, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Studienabbrecher und
Nichtakademiker Werner Faymann (Bundeskanzler).
Also die ganzen SPÖ-Granden inmitten türkischer Politprominenz. Dabei stellten wir fest,
dass nicht nur Faymann die Haare schön hat.  Möglicherweise lassen sich Häupl, Fischer
und Faymann ihr Haupthaar bei diesem türkischen Friseur restaurieren. Und wenn nicht,
dienen die Bilder vermutlich als Wahlwerbung für das neue Wählerklientel der SPÖ.
 
*****
2013-05-12
 

Franks Scherbenhaufen


Mittlerweile dürfte nicht einmal Stronach selbst wissen,

wer denn jetzt noch zu seiner Partei gehört – und wer nicht

Zwei Wochen nach der Wahl ist das Team Stronach zertrümmert.  Und das Ansehen des Partei-
chefs nachhaltig beschädigt. Frank Stronach könnte einem fast leidtun. Da geht ein alter Mann,
der  in  seinem  Leben  viel  erreicht hat,  her und setzt seine Reputation und viel Geld ein, um
plötzlich  in der Politik mitzumischen.   Aus durchaus hehren Motiven heraus übrigens,  weil in
der heimischen Bundespolitik tatsächlich vieles im Argen liegt.  Zumindest bis hierher ist nach-
vollziehbar, dass Stronach eingreifen und einen Wechsel herbeiführen wollte.
Nicht mehr verständlich ist, wie er seine Idee umsetzte.   Dass er mit viel Geld winkte, sich einen
Parlamentsklub  zusammenkaufte  und  Anhänger um sich scharte.  Dass er tatsächlich glaubte
und noch immer glaubt, er könne seine so genannte Partei wie ein Unternehmen führen:
Frank  schafft an,  und  alle  tun,  was er will.   Dass  er  davon  überzeugt ist,  mit  den  drei Wort-
hülsen Wahrheit, Transparenz und Fairness das ersetzen zu können, was andere ein Programm
oder zumindest Inhalte nennen.   Und dass er allen Ernstes glaubt, sein Name allein sei Garant
für Erfolg.
In  Tirol  ist  die  Strategie  des  Teams Stronach  völlig  in die Hose gegangen.   Mittlerweile dürfte
nicht  einmal  er  noch genau wissen,  wer denn jetzt zu seiner Partei gehört, wer zwischenzeitlich
bereits ausgeschlossen oder wieder aufgenommen wurde. Angesichts des langsam in die Gänge
kommenden Nationalratswahlkampfs stehen Politikbeobachter vor der Wahl,  ob sie sich ob des
erbärmlichen Zustands dieser Truppe amüsieren oder angeödet abwenden sollen.
Wie  sich  die  Neo-Partei  in jenen Bundesländern hält,  in denen sie den Einzug in den Landtag
schaffte,  wird sich weisen.   In Tirol  jedenfalls steht  Frank Stronach vor einem  Scherbenhaufen,
für den er selber verantwortlich ist, den er selber mitverursacht hat. Leidtun muss er uns deshalb
nicht. Er hat es ja selbst so gewollt. (Quelle: APA/OTS – Presseaussendung der Tiroler Tageszeitung)
*****
2013-05-12
 

Kulturbereicherer erobern Draschepark


Muslimische Parallelgesellschaft auf Wiener Grillplätzen

 
Sommerzeit  bedeutet  Grillzeit und gleichzeitig Problemzeit.   Nicht nur auf der Donauinsel –
mittlerweile  im  Volksmund  Dönerinsel genannt  –  gibt es zuhauf Probleme mit den einge-
wanderten  muslimischen Kulturbereicherern,  sondern diese ziehen sich bereits bis an das
andere Ende von Wien.
Der  Draschepark ist eine 13 Hektar große Parkanlage in Inzersdorf im 23. Wiener Gemeinde-
bezirk  Liesing.   Der  Name  des  Parks verweist auf die Familie Drasche von Wartinberg, die
seit 1857 die beiden Schlösser auf dem Gelände besaß. Zur Freizeitnutzung wurden ein Grill-
platz,  Spielplätze  und eine BMX-Bahn angelegt.   An und für sich sollte dieser Park ein Erhol-
ungsgebiet für alle Bürger(innen) sein.
Dem ist leider nicht so,  denn die Wiener(innen) beginnen diese Parkanlage bereits zu meiden.
Grund  dafür  ist,  dass  sich  dort  eine  muslimische  Parallelgesellschaft  gebildet  hat, welche
für  die einheimische Bevölkerung nicht sehr viel übrig hat.   „Schleich dich scheiß Österreicher“
sind  noch  die harmlosesten Worte,  die  erholungssuchende  Einheimische  von den Kulturbe-
reicherern zu hören bekommen.
Auch  mit der  Grillordnung  nehmen es die Herrschaften nicht so genau.   Da werden ganze
Tiere  gegrillt,  wobei mitunter sogar (noch) lebende Hühner  mitgebracht und dann vor  Ort 
geschächtet  werden.   Dass keine vorgeschriebenen Grilltassen verwendet werden ist  aller-
dings  verständlich,  denn auf einer solchen findet ein ganzer Hammel keinen Platz.
Unter  anderem  schreibt  die  Grillordnung  vor,  dass  keine  Bodenfeuer  entzündet werden
dürfen  und  kein  Holz  aus  dem  Wald  verwendet werden darf.   Auch diese Punkte stoßen
bei den Kulturbereicherern auf taube Ohren.   Zur Not werden sogar ganze Holzbänke oder
Baumstümpfe angezündet.
Grillen ist ausschließlich innerhalb der ausgewiesenen Grenzen des Grillplatzes beziehungs-
weise  der  Grillzone  erlaubt,  so  steht  es in der Grillordnung.   Aber Papier ist geduldig, wo
doch das Grillen neben einem Kinderspielplatz viel idyllischer ist.
Vom  sauberen Hinterlassen des Grillplatzes wollen wir gar nicht reden bzw. schreiben. In
dieser  Hinsicht  sind  die Herrschaften sehr kreativ.   Man nehme ein halbes Ölfass, bastle
einen  Griller  daraus und lasse diesen stehen, wenn man ihn nicht mehr benötigt.   In der
nachfolgenden  Bildershow  können  sich  geneigte  Leser(innen)  von  den Zuständen im
Draschepark überzeugen.
{besps}drasche{/besps}
                              Fotos: © Privat
Wie  uns berichtet  wurde beschweren sich laufend  Personen bei der Bezirksvorstehung in
Liesing.   Geschehen tut allerdings nichts und man hört auch seitens des Bezirksvorstehers,
Bischof Gerald, und/oder seinem Stellvertreter, Gruber Harald,  (beide SPÖ) kein Wort über
eine  eventuelle  Lösung  der  Zustände  im Draschepark.   Möglicherweise will man es sich
nicht mit dem neuen SPÖ-Wählerklientel verscherzen.
*****
2013-05-11
 

Armut in Österreich


Veranstaltungshinweis

EU! Nein Danke – Demonstration
Wann: Freitag, 17.5.2013 zwischen 15 Uhr und 18 Uhr
Anliegen:
Obwohl  die  EU durch die SILC Studie bereits bestätigt, dass sich zur zur 1.050.000 Menschen
in  Österreich,  also  ein  jeder  8.Österreicher/in  in  Armut befinden,  hat sich die österreichsche
Bundesregierung dennoch dazu entschlossen, Zahlungen an andere EU Staaten, deren Bevölk-
erung  deutlich  reicher sind zu zahlen und auch einer Erhöhung des EU Mitgliedsbeitrags zuge-
stimmt.
Da  dies  in  weiterer Folge  nicht  nur  die Menschen an  der  Armutsgrenze,  sondern auch die
Klein- und  Mittelunternehmer  (Kaufkraftschwächung),  die Bauern,  weil  die  Supermärkte die
Preise drücken müssen und damit auch die Kinder betrifft, haben wir uns entschlossen, gegen
dieses Vorgehen unserer Regierung zu protestieren.
Wir fordern die Österreichische Bundesregierung dazu auf, bis zur Absicherung der Bevölker-
ung  Österreichs  und  der  damit  verbundenen  Wirtschaft auf weitere Anweisungen durch die
EU im Bezug auf Zahlungen an das Ausland oder weitere Erhöhungen des Mitgliedsbeitrages
nicht mehr zu hören.
Unser Motto:
Offensichtlich ist die EU ein Zauberkünstler,  welcher aus lauter ursprünglich wohlhabenden
Völkern lauter arme Menschen macht. Die Frage die sich mir allerdings stellt: Wo bleibt das
Geld?
Organisator:
Der österreichische Bote, die christlich-soziale-investigative Obdachlosenzeitung Österreichs
Ansprechpartner:  Hans-Georg Peitl,  Laxenburgerstrasse 49-57/11/7,  1100 Wien, Telefon:
0676/355 20 75
Streckenführung:
Standdemo am Ballhausplatz
Technische Hilfsmittel:
Megaphone, Transparente, Flugblätter u.ä
Hans-Georg Peitl
2013-05-10
 

Marco Schreuder ist kein österreichischer Spitzenpolitiker


Nicht einmal ein  Micky Maus-Magazin für

Erwachsene nahm Schreuders Hochzeit wahr

Gestern  heiratete der homosexuelle BZÖ-Politiker,  Gerald Grosz,  seinen  Lebensgefährten
Thomas R.   An und für sich  wäre  das  in  einer  Zeitung  keine  Zeile wert,  weil es doch laut
der  Schwulen-Community ohnehin normal sei, wenn ein Mann einen anderen Mann heiratet.
Über dieses Thema gibt es mit Sicherheit verschiedene Meinungen,  aber das ist nicht Tenor
dieses Beitrags.
Jedenfalls berichtet die Tageszeitung  „ÖSTERREICH“  über diese Verpartnerung und bezeich-
nete diese als kleine Sensation.   Diese Meldung erzürnte offenbar den homosexuellen grünen
Bundesrat  Marco Schreuder.   Dieser urgierte via Twitter,  dass er bereits im Jahre 2005 seinen
Mann geheiratet hat.
Scheinbar  war  diese  Verpartnerung  damals  nicht  einmal  einem  Micky Maus-Magazin  für
Erwachsene eine Zeile wert.  Möglicherweise hat  Schreuder  übersehen,  dass er auch  schon
damals  kein  österreichischer Spitzenpolitiker  war.   Diesen  Status  hat  er bis  heute  beibe-
halten.   Also nicht  einmal in  gleichartigen Blättern wie  „ÖSTERREICH“  (erschien erst 2006)
erwähnt zu werden,  das muss für einen Politiker ganz schön weh tun.
Jedenfalls dürfte das auch Martin Glier, Leiter der FPÖ-Pressestelle im Parlament, so wie wir
gesehen  haben  und  teilte  dies  dem  Grünpolitiker via Twitter mit.  Ferner erlaubte er sich
nicht ganz zu Unrecht anzumerken:  „-nicht so stutenbissig sein in der dritten Reihe!“
Screen: twitter.com
Jetzt war aber die Kacke richtig am Dampfen.   Da traute sich doch jemand öffentlich zu ver-
lautbaren,  dass  Schreuder  kein  österreichischer  Spitzenpolitiker  sei und er sich aus der
dritten  Reihe  nicht  so  wichtig  nehmen  soll.   Er meinte: „Mir reicht es jetzt endgültig“ und
blockte Glier für seinen Account (#block).
Erstaunlich  ist  auch Schreuders Wehklage   „Beleidigen Sie andere Menschen“  aus jenem
Grund, da er selbst Andersdenkende als „homophobe Arschlöcher“ bezeichnet – also offen-
bar Beleidigungen  als normal hinnimmt,  wenn diese von seiner Person kommen.  Wieder
einmal  ein  schönes  Beispiel  für  „Wasser  predigen  und  selbst Wein trinken“  eines(r)
Grünpolitiker(in).
*****
2013-05-10
 

Das wahre Gesicht der Grünen

Ein wirklich sehenswerter Beitrag

 
Die Grünen eilen bei den Wahlen heuer von Erfolg zu Erfolg. Die Partei wird von vielen
als bürgerliche,  von manchen sogar als neue spießbürgerliche Kraft wahr…….
 
Videoquelle: fpoe.tv
 
 
*****
 
2013-05-09
 

Inhalts-Ende

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