Gesetzesverschärfung und Kontrollschwerpunkte gegen Anstieg bei getöteten Fahrradfahrern und E-Bikern

Lokalaugenschein von Innenminister Karner und Verkehrsminister Hanke bei Fahrrad-Schwerpunktaktion der LVA Niederösterreich

Innenminister Gerhard Karner und der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, nahmen am 20. April 2026 an einer Fahrrad-Schwerpunktaktion der LPD Niederösterreich teil. Rund 10 Polizistinnen und Polizisten der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich und des Stadtpolizeikommandos St. Pölten führten unter der Leitung von Brigadier Willy Konrath, dem Leiter der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich, schwerpunktmäßige Fahrrad- und E-Scooter-Kontrollen im Morgenverkehr durch.

Zahl der getöteten Fahrrad-, E-Bike-Fahrer steigt

2024 kamen 39 Fahrrad-, E-Scooter und E-Biker-Fahrerinnen und Fahrer auf Österreichs Straßen ums Leben. Mit 71 Todesopfern hat sich diese Zahl im Jahr 2025 fast verdoppelt. Besonders auffällig ist der Anstieg der tödlich verunglückten E-Biker: Waren 2024 noch 20 Todesopfer zu beklagen, stieg die Anzahl im Jahr 2025 auf 32 an – ein Anstieg, dem man konsequent entgegenwirken muss.

„Solche Schwerpunktaktionen sind notwendig, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und damit Menschenleben zu retten“, sagte Innenminister Karner. „Jede und jeder Verletzte oder gar Tote im Straßenverkehr ist eine bzw. einer zu viel.“

„E-Scooter sind Fahrzeuge, keine Spielzeuge – und sie müssen auch so behandelt werden. Mit der StVO-Novelle setzen wir klare Regeln durch: für mehr Sicherheit, weniger Unfälle und letztlich zum Schutz von Menschenleben. Ich bin heute hier, weil Verkehrssicherheit keine Ressortfrage ist, sondern eine gesamtstaatliche Verantwortung“, so Verkehrsminister Hanke.

Kontrolldichte erhöhen, Gesetze verschärfen

Durch gezielte Kontrollen und Schwerpunkte von mehr als 50 Fahrradpolizistinnen und -polizisten in Niederösterreich (bundesweit sind rund 450 im Einsatz), unterstützt durch technische Geräte wie Rollentester, um illegales Tuning aufzudecken und zu ahnden, sowie durch gesetzliche Verschärfungen wird die Sicherheit auf Österreichs Straßen erhöht.

Mit der 36. Novelle der Straßenverkehrsordnung, die am 1. Mai 2026 in Kraft tritt, werden E-Scooter gesetzlich mit Fahrrädern bzw. E-Bikes gleichgestellt; bisher galten sie als „Kleinfahrzeuge“. Daraus ergibt sich die Helmpflicht für unter 16-Jährige, das Verbot der Mitnahme von Personen und die Herabsetzung der Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 Promille.

E-Mopeds, wie sie in den letzten Jahren gerade im städtischen Bereich vielfach von Essenslieferanten genutzt werden, werden künftig als Kraftfahrzeuge eingestuft und müssen somit mit Kennzeichentafeln ausgestattet werden. Für das Lenken wird demzufolge ein Führerschein benötigt und die Benützung von Radwegen, das aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeiten vielfach zu gefährlichen Situationen geführt hat, ist nicht mehr zulässig. Dieser Teil der Novelle tritt mit Oktober in Kraft, um den Anbietern die Möglichkeit zu geben, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

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Sechs Verkehrstote in der vergangenen Woche

359 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 23. November 2025

In der vergangenen Woche starben zwei Pkw-Lenker, zwei Fußgänger und je ein Klein-Lkw-Lenker und Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montag, 17. November 2025, im Bezirk Sankt Pölten (Land), Niederösterreich, bei dem die oben erwähnte Radfahrerin getötet wurde. Am Wochenende verunglückte kein verstorbener Verkehrsteilnehmer.

Drei Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B, zwei auf Landesstraßen L und einer auf einer Gemeindestraße ums Leben. Je ein Verkehrstoter musste in Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in je zwei Fällen Vorrangverletzung und nicht angepasste Geschwindigkeit und in einem Fall Alkohol, Drogen oder Medikamente. Bei einem tödlichen Unfall konnte die Ursache bisher noch nicht geklärt werden. Zwei tödliche Unfälle waren Alleinunfälle und ein Verkehrstoter war ein ausländischer Staatsangehöriger.

Vom 1. Jänner bis 23. November 2025 gab es im österreichischen Straßennetz 359 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2024 waren es 325 und 2023  375.

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FPÖ – Mahdalik ad Strafzettelorgien im 22. Bezirk

"SPÖ-Totalversagen nunmehr amtlich"

„Weil die Ludwig-SPÖ Wien heruntergewirtschaftet hat und 2025 ein Budgetdefizit von unfassbaren 3,8 Milliarden Euro produzieren wird, müssen die Donaustädter Autofahrer büßen und für Parkpickerl und Anzeigenorgien mit Strafen bis zu 140 Euro tief ins Taschl greifen“, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Die gestrige Bürgerversammlung zum Stellplatzchaos in den Siedlungsgebieten des 22. Bezirks ohne Gehsteige hat die sieben Todsünden von SPÖ-Bezirksvorsteher Nevrivy und SPÖ-Verkehrsstadträtin Sima einmal mehr aufgezeigt.

1. Das Parkpickerl ist eine Inkassoaktion ohne jeden Lenkungseffekt

2. Die SPÖ kassiert seit 2022 ab, 35.000 Parkplätze sind noch immer nicht „legalisiert“

3. Pflegedienste, Handwerker, Besucher und Anrainer müssen hohe Strafen riskieren

4. Die Anrainer werden von SPÖ und MA46 weder informiert noch eingebunden

5. Die Parktaferln und -markierungen sind völlig willkürlich und sehr oft hirnrissig

6. Bei Nachfragen von Betroffenen reagieren SPÖ und MA46 patzig oder gar nicht

7. Für Taferln und Markierungen fehlt das Geld, für leere Radwege fließen 53 Mio. Euro

„D’rüberfahren as usual, die Überheblichkeit des SPÖ-Kleingartenmillionärs Nevrivy ist ja sprichwörtlich und dürfte schon auf die MA46 abgefärbt haben. Für Parktaferln und Markierungen ist hinten und vorn kein Geld da, während für Geister-Radhighways wie etwa auf der Donaustadtstraße 53 Millionen Euro im Jahr verbrannt werden. Als Autofahrer ist man insbesondere im 22. Bezirk als „Trottel des Jahres“ gesetzt, den Radlfahrern werden die Millionen gleichsam hinten reingeschoben“, geht Mahdalik, der selbst jährlich 8.000 Kilometer mit Rad zurücklegt, bei der gesellschaftsspaltenden Ungleichbehandlung durch die SPÖ rein metaphorisch das Messer im Sack auf.

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Wiens Autofahrer durch Verkehrsplanung absichtlich schikaniert


Geständnis von Verkehrsplaner Knoflacher lässt aufhorchen

 

 

Dass die Wiener Grünen sowohl Fußgängern als auch Radfahrern einen höheren Stellenwert einräumen als Autofahrern, ist bekanntlich kein Geheimnis. Die Beichte von Verkehrsplaner Hermann Knoflacher, wonach man die Wiener Autofahrer seitens der städtischen Verkehrsplanung absichtlich schikaniert habe, ist allerdings skandalös.   „Das offenherzige Interview von Knoflacher, in dem er sich dazu bekennt, dass man systematisch Stau erzeugt und Straßen verengt hat um die Autofahrer zu nerven, ist ein weiterer Beweis für das Versagen der städtischen Verkehrsplanung“, so der Verkehrssprecher der FPÖ-Wien, Toni Mahdalik.

 

Die von Knoflacher angesprochene Abneigung gegen die Gruppe der Autofahrer ist ein Affront gegenüber der Wienerinnen und Wiener, die jahrelang schikaniert worden sind.  „Die zuständige Verkehrsstadträtin Vassilakou ist aufgerufen diese Machenschaften sofort zu beenden und die daraus resultierenden Konsequenzen zu ziehen“, fordert Mahdalik.

 

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2018-03-05


FP-Mahdalik zur Radlerzahlen-„Behübschung“


Fünf Fragen an Vassilakou und Blum

 

„Selbstverständlich werden weder Verkehrsstadträtin Vassilakou noch Radfahrbeauftragter Blum etwas vom offensichtlichen Radlerzahlen-Schummeln am Praterstern gewusst haben wollen. Aber bevor ich mich wundere, glaub ich’s lieber nicht“, meint dazu der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher Stadtrat Toni Mahdalik. Wie die Kronen Zeitung aufgedeckt hat, umkreisten dort laut Augenzeugen zehn Radfahrer mindestens eine halbe Stunde lang die Zählstelle, um offenbar die Statistik zu „behübschen“.

 

Nachdem die kreativen Zählungen von Blum etwa in Sachen Radfahrer im Winter nicht mehr so richtig ziehen, könnte der in Wien bei 7% herumgrundelnde Radverkehrsanteil mit solch unsauberen Praktiken – zumindest statistisch – in die Höhe geschraubt werden, auch um geplante Autofahrerschikanen wie auf der Praterstraße durchdrücken zu können. Das im Jahr 2011 von Rot-Grün ausgegebene Ziel – 10% Radverkehrsanteil im Jahr 2015 – wurde ja nicht gerade arschknapp verfehlt und kurzerhand auf 2020 verschoben. „Auch das wird sich unter Garantie nicht ausgehen, sonst wäre ja solche Radlfahrer-Ringelspiele nicht notwendig. Zudem konzentriert sich die Stadt leider auf Prestigeprojekte wie stauprovozierende aber verwaiste Radwege wie etwa in der Lidlgasse oder am Flötzersteig“, kritisiert Mahdalik.

 

Nachdem ich mir nur schwer bis gar nicht vorstellen kann, dass die Aktion am Praterstern nicht gesteuert war und nur ein paar schwindlige Pedalritter den Radweg nicht gefunden haben, stelle ich fünf Fragen an Verkehrsstadträtin Vassilakou und Radfahrbeauftragten Blum:


1. Waren Verkehrsressort bzw. Mobilitätsagentur über das Radlfahrer-Ringelspiel informiert oder indirekt sogar „Auftraggeber“?

2. Hatte der Koalitionspartner SPÖ Wissen über solche Aktionen?

3. Wissen Sie von weiteren Manipulationsversuchen dieser Art?

4. Wann treten Sie endlich zurück?

5. Genieren Sie sich nicht?

(Quelle: APA/OTS – FPÖ Wien Toni Mahdalik)

 

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2018-01-03


Geplanter Radweg durch Kinderspielplatz im Währinger Hockepark gestoppt


Freiheitliche Initiative gegen das grüne Sinnlos-Projekt fand Mehrheit im Bezirk

 

Auf Wunsch der grünen Währinger Bezirksvorsteherin Silvia Nossek sollte im Zuge der Neugestaltung des beliebten Hockeparks auch ein Radweg durchführen. Für diesen Radweg hätten unter anderem die derzeit zum Schutz spielender Kinder vorhandenen Tore entfernt werden müssen. Die Währinger Freiheitlichen lehnen das geplante grüne Fahrradprojekt aus Sicherheitsgründen vehement ab.

Der freiheitliche Währinger Klubobmann Georg Köckeis stellte bereits im Vorfeld der Bezirksvertretungssitzung vom 11. Mai 2017 klar:  „Der geplante Radweg im Hockepark würde nicht nur spielende Kinder sondern alle Parkbesucher gefährden und den ohnehin geringen Erholungsraum weiter verkleinern.“

 

Auf Initiative des freiheitlichen Klubs haben am 11. Mai 2017 alle Währinger Fraktionen gegen die Stimmen der Grünen einen Antrag zur Verhinderung dieses Radwegs beschlossen. „Es freut uns, dass dieses ‚grüne‘ Wahnsinns-Projekt nun mit einer Mehrheit gestoppt werden konnte. Schließlich ist im Sinne der Sicherheit der Parkbesucher wohl jedem Radfahrer zuzumuten, seinen Drahtesel 50 Meter weit zu schieben“, meint Köckeis.

 

„Jetzt sind die beiden zuständigen Stadträtinnen Vassilakou und Sima gefordert, für die Errichtung des mehr als umstrittenen Radweges keine Bewilligung zu erteilen“, so der freiheitliche Bezirksobmann LAbg. Udo Guggenbichler zu diesem Thema.

 

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2017-05-18


Getreidemarkt: Zurück an den Start


Nach der massiven Kritik am geplanten Radweg am

Getreidemarkt fordert der ARBÖ die Überprüfung neuer Varianten

 

Schon in den ersten Tagen der Bauarbeiten ist die Verkehrsbelastung entlang der Zweierlinie spürbar gestiegen.  „Unsere Telefone laufen heiß, viele Autofahrer äußern ihren Unmut über diese Verkehrsmaßnahme und wünschen ein Ende der Schikanen. Es melden sich aber auch Radfahrer, die einen sicheren Radweg in diesem Bereich wünschen“, berichten die Verkehrsexperten des ARBÖ-Informationsdienstes.

 

Auch ARBÖ Wien-Geschäftsführer Günther Schweizer ortet verhärtete Fronten im Streit „Autofahrer“ versus „Radfahrer“: „Die Situation ist verfahren.  Wir fordern daher einen Stopp der Umsetzungsarbeiten und anschließend eine neue Bewertung durch Experten, wie Radfahrer und Autofahrer in diesem Bereich gleichermaßen zufriedengestellt werden können“, hofft Schweizer auf positive Gespräche, die möglicherweise eine noch bessere Lösung für Alle hervorbringen wird.

 

Kritisch betrachtet Schweizer die sture Haltung in dieser Causa: „Beim Lobautunnel wird ebenfalls ein fertig geplantes Projekt auf die „Lange Bank“ geschoben und es werden ständig neue Alternativvorschläge seitens der Grünen angekündigt. Hingegen wird das Projekt Getreidemarkt einfach durchgezogen und an den Plänen festgehalten.  Das ist nicht im Sinne einer modernen Politik, die alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen berücksichtigt“, so Schweizer abschließend.

 

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2017-05-10


Weißkappler sollen künftig auch Radverkehr kontrollieren dürfen


SPÖ, Grüne und ÖVP haben Nummerntaferln für Fahrräder stets abgelehnt

 

 

„Ich fahre selbst 5.000 Kilometer pro Jahr mit dem Radl durch Wien, habe jedoch vollstes Verständnis für ORF-Journalist Hanno Settele. Er steht stellvertretend für zehntausende verärgerte Autofahrer und Fußgänger, die von Rad-Rambos provoziert und oft gefährdet werden. Jeder Zweite dieser Idioten fährt bei Rot über die Kreuzung und darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann über den Haufen gefahren wird. Die von rücksichtslosen Radfahrern provozierten Unfälle würden drastisch zurückgehen, wenn Fahrräder endlich durch Nummerntaferln identifizierbar wären“, so heute der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher Stadtrat Toni Mahdalik und fordert, dass Weißkappler künftig auch den Radverkehr kontrollieren dürfen, statt wie bisher nur Autofahrer wegen Parkdelikten zu abzustrafen.

 

SPÖ, Grüne und ÖVP haben jedoch alle bisherigen FPÖ-Anträge – bezüglich der Nummerntafelpflicht für Fahrräder – im Wiener Gemeinderat abgelehnt, so dass sich Rad-Rowdys nach von ihnen verursachten Kollisionen mit verletzten Fußgängern bzw. beschädigten Autos samt Fahrerflucht weiter sicher vor Strafen fühlen können. Die Chancen, diese Rowdys am Sattel nach Amokfahrten dingfest zu machen, würden deutlich steigen und rasch zu rücksichtsvollerem Fahrstil führen. Auch eine Pflichtversicherung für Radfahrer, sowie strengere Verkehrskontrollen und saftige Geldstrafen bei Verstößen, würden durchaus sinnvoll sein.

 

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2017-04-11


Mariahilfer Straße verfällt immer mehr


Immer mehr Unternehmen schließen ihre Pforten

 

Mit der Schließung der Österreich-Filiale der kalifornischen Modekette Forever 21 stehen bereits 11 Geschäfte auf der Mariahilfer Straße leer.  Unternehmer auf der einst so erfolgreichen Einkaufsmeile verbuchen durch den sündhaft teuren Umbau in eine Fußgängerzone einen Umsatzrückgang von bis zu 70%.

 

„Wenn die zuständige Stadträtin Vassilakou nicht endlich eingesteht, dass der Umbau ein Kapitalverbrechen an den ansässigen Unternehmen war und sie keine Gegenmaßnahmen ergreift, dann wird die Straße bald ausschließlich für rote, grüne und türkische Demonstranten interessant sein“, so der Wiener FPÖ-Klubobmann Dominik Nepp.

 

Der Umbau hat viele Millionen verschlungen. Ein Rückbau ist daher nicht ohne weiteres möglich. Doch es gibt andere Ideen, mit welchen man versuchen könnte, die begangenen Fehler auszubessern.  Ein konkreter Vorschlag von Nepp wäre, die Fahrbahn in der Begegnungszone für den motorisierten Individualverkehr deutlich zu kennzeichnen und etwa durch Blumentröge abzugrenzen, wieder Parkplätze zu schaffen und den Bereich vor den Auslagen ausschließlich den Fußgängern zur Verfügung zu stellen.

 

Ferner schlägt der FPÖ-Politiker vor, dass man zur Attraktivierung der Straße, diese zusätzlich durch einen Bummelzug aufzuwerten, welcher den Einkaufenden gratis zur Verfügung stehen sollte. Drei bis fünf Haltestellen würden es ermöglichen, den Besuchern bequem und oberirdisch die Geschäfte auf der „Mahü“ kennenzulernen. Zusätzlich bestünde die Möglichkeit, dass die Kaufleute mit Angeboten in und auf diesem Zug werben.

 

Der nächste Vorschlag von Nepp, lässt die Grünen vermutlich ausflippen.  Er ist der Ansicht, dass Fahrradfahrer auf der Mariahilfer Straße vielen Kaufwilligen ein Dorn im Auge sind und ein hohes Unfallrisiko darstellen.  Daher plädiert er für ein Fahrverbot für Radler auf der „Mahü“.  Zudem spricht sich der FPÖ-Politiker für Demozonen außerhalb der Mariahilfer Straße aus.  Dies ist auch nachvollziehbar, denn die Unternehmer leiden massiv unter den regelmäßig stattfindenden Kundgebungen, bei welchen es immer wieder zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen kommt.

 

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2017-01-11


Bremsschwellen auf Fahrradwegen können Leben retten

FPÖ-Antrag auf Errichtung von Tempobremsen

auf Radwegen von Rot-Grün abgelehnt

 
 
In Wien häufen sich Verkehrsunfälle zwischen (Last-)Kraftfahrzeugen und Radfahrern.
Meist kommt es zu solchen Kollision an Stellen, an denen der Radweg nicht unmittel-
bar  auf  der  Fahrbahn platziert ist,  sondern durch einen Park- oder Grünstreifen von
dieser getrennt ist.   Abbiegende Fahrzeuge übersehen durch dieses eingeschränkte
Sichtfeld  oft  einen,  die  Straße  querenden, Radfahrer.   Bei solchen Begebenheiten
nimmt der abbiegende PKW oder LKW-Fahrer den Radweg nicht oder zu spät wahr.
 
 
Aus  diesem  Grund  hat der Wiener FPÖ-Gemeinderat Karl Baron die Errichtung von
Bremsschwellen  auf  Fahrradwegen beantragt.   Sie hätten den Nutzen, dass heran-
rasende Radfahrer abbremsen müssen, bevor sie eine Straße überqueren.
 
Auch hier wäre eine Tempobremse von Vorteil gewesen
 
Die  Annahme  des  Beschlussantrages hätte zu mehr Sicherheit in Wien geführt.  Die
Gefahr,  dass Radfahrer von abbiegenden Kraftfahrzeugen angefahren werden,  hätte
sich  stark  verringert.   Es hat den Anschein, dass Rot-Grün offenbar aus Prinzip alles
ablehnt, was die FPÖ vorschlägt, sei es noch so sinnvoll oder sogar lebensrettend.
 
Entmutigen lassen will sich die FPÖ Wien davon nicht. Der Wiener FPÖ-Gemeinderat
Karl  Baron  kündigte  an:.. „Wir  werden  weiterhin  an  sinnvollen Ideen arbeiten und
geben  die  Hoffnung  nicht  auf,  dass  die  Stadtregierung eines Tages das Wohl der
Bevölkerung vor Parteiinteressen stellt.“
 
 
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2016-06-30

Bild der Woche 19/2015


Ausnahmegenehmigung oder indirekte Aufforderung?

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2015-05-10

Public Relations für Maria Vassilakou


Studie  bestätigt:  Fußgänger  können  ihr  Tempo

selbst bestimmen und brauchen keinen Parkplatz

Screen: wien.gv.at
Das Büro der Wiener Verkehrsstadträtin gab heute das Ergebnis einer Studie über die Bedeut-
ung  des Zu-Fuß-Gehens in Wien bekannt.  Diese basiert auf einer „repräsentativen“  Umfrage,
die im Auftrag der Magistratsabteilung 18 erstellt wurde.
Sage  und  schreibe  wurden  618 Personen im Alter von über 15 Jahren im Rahmen der Studie
befragt. Soviel zur „repräsentativen“ Umfrage. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, denn
es beträgt satte 94 Seiten. Download hier klicken.
Allerdings  zweifeln  wir  an,  ob für die Erkenntnisse in dieser Studie überhaupt eine solche not-
wendig gewesen wäre.   Denn gratis wird diese nicht gewesen sein und wir meinen,  dass selbst
umsonst noch zu viel gewesen wäre.
In dem 94-seitigen Werk kommt man beispielsweise zur Erkenntnis:  72 Prozent der Befragten
gefällt  das  Gehen,  weil  es  ohne  Hilfsmittel immer und überall möglich ist.   Gehen ist für alle
zugänglich und kostet nichts.    Für 14 Prozent stellt Hundekot am Gehweg,  die größte Barriere
beim Gehen dar.
Wie  nicht  anders zu erwarten,  stellt der KFZ-Verkehr mit 46 Prozent die größte Barriere für zu
Fuß  Gehende dar.   Dieser soll einerseits das Gefühl sicher unterwegs zu sein beeinträchtigen
und  andererseits  auch  den  Komfort  für  Fußgänger  schmälern.   Tja,  kein  Wunder  bei den
vielen Autos, die permanent rücksichtslos auf den Gehsteigen fahren.
Und das bringt uns zum nächsten Punkt.  Wir zitieren wörtlich: Von allen erwähnten Barrieren
werden Radfahrerinnen und Radfahrer am Gehweg am wenigsten oft mit 10 Prozent genannt.
In  dieser  Studie  wird deutlich,  dass der Konflikt mit Radfahrerinnen und Radfahrer eher ein
Randproblem darstellt.
Das finden wir erstaunlich,  sind es doch gerade die Radrowdys,  die eine erhebliche Gefahr
für  Fußgänger  darstellen.   Aber  vielleicht will es sich Vassilakou mit diesem Klientel nicht
verscherzen, war sie doch selbst als ein solcher unterwegs.
In der Studie kommt man auch zur Erkenntnis,  dass Gehende keinen Parkplatz benötigen, sich
nicht  an Einbahnen halten müssen,  sich flexibel und  unabhängig bewegen können und weder
technische Hilfsmitteln noch eine spezielle Ausrüstung benötigen.
Auch  können Fußgänger ihr Tempo beim Gehen selbst bestimmen und die eigenen Füße sind
ein  zuverlässiges  Fortbewegungsmittel.    Zusätzlich ist Gehen eine Fortbewegungsart für Alle,
unabhängig von Alter,  Geschlecht,  Herkunft  oder  Ausbildung.   Auch  das  wird  in  der Studie
festgehalten.
Das  sind  nur  einige Punkte aus der 94-seitigen Studie,  die man auch ohne weiteres als Vorlage
für  eine  Kabarettstück  verwenden  könnte.   Wir  halten  diese  für  ein  PR-Werk zu Gunsten der
politisch schwer angeschlagenen Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Vassilakou.
Bei  den 618 Befragten vermuten wir,  dass diese ein ausgesuchter Personenkreis war.
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2014-02-27

Radrowdy unterwegs

Ist das ein Fan von Maria Vassilakou?

 
Video: © erstaunlich.at
 
Gefährlicher geht es wohl kaum.   Ein Radfahrer auf der Laxenburger Straße im 10. Wiener
Gemeindebezirk.  Teils auf der Fahrbahn und teils am Gehsteig fahrend, mit einem Pitbull
an  der  Leine.   Tierschutz  und  Straßenverkehrsordnung  dürften für diesen Radrowdy ein
Fremdwort sein.  Fehlt nur noch, dass er sich Kopfhörer aufsetzt und eine Stopptafel über-
fährt, wie die Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.
 
 
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2013-10-31

Eine lebensgefährliche Verkehrssituation


Hier hätte sogar Maria Vassilakou ein Problem

Wer den Fahrstil von Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin, Maria Vassilakou,
kennt, wird sich über die im nachfolgenden Bild gezeigte Situation kaum wundern.
Im 5. Wiener Gemeindebezirk wird ein gekennzeichneter Radweg gegen die Einbahnführung
der  Spengergasse  geführt.   Derartig  erstaunliche – um nicht zu sagen hirnlos –  angebrachte
Bodenmarkierungen sind den leidgeprüften Wiener Autofahrer(innen) bestens bekannt.
Die Situation in der Spengergasse zeichnet sich aber noch dadurch zusätzlich aus,  da es auf
Grund  der  Fahrbahnbreite  nicht  möglich  ist,  dass  ein  Auto und ein  Fahrrad  gefahrlos  an-
einander  vorbeifahren  können.   Was  sich  die  Verantwortlichen  der Stadt Wien wohl dabei
gedacht  haben  als  sie  einen  Radweg  schufen,  der schnurstracks in die Motorhaube eines
Autos führt?
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2013-10-12

Schutzpatronin der Wiener Rad-Rowdys

Die eilige Maria kämpft um unentschlossene Rad-Rowdys

 
Politische  Reaktion zu unserem gestrigen Beitrag „Vassilakou wieder voll erwischt“ vom
FPÖ- Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik,  in seiner gewohnten humorvollen Art, die
aber einen durchaus ernst gemeinten Hintergrund birgt.
 
„Mit  vorbildhaftem  Einsatz  kämpft die  „Schutzpatronin der Wiener Rad-Rowdys“  um  jede
einzelne  Rüpel-Stimme.   Musikbeschallte XXL-Kopfhörern tragend und Stopp-Tafeln lässig
ignorierend  gibt  die  Mutter aller Rad-Rambos bis zur letzten Minute des Wahlkampfs Voll-
gas.   Der grüne Wahlkampfspot zeigt die hohe Schule des Rad-Rowdytums und wird sicher
noch  den  einen oder anderen Lebensmüden, dem Verkehrsregeln und insbesondere Stopp-
Tafeln meilenweit am Gesäß vorbeigehen, für die Grünen gewinnen können“,  so Mahdalik.
 
 
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2013-09-27

Vassilakou wieder voll erwischt

Wiener Verkehrsstadträtin als Radrowdy unterwegs

 
Wer  ist wohl die Radfahrerin auf nachfolgendem Video,  die in der Alszeile (nächst dem
Haupteingang zum Friedhof Hernals) im 17. Wiener Gemeindebezirk so flott unterwegs
ist?
 
Richtig,  es  ist  Frau Maria Vassilakou,  ihres Zeichens Wiener Vizebürgermeisterin und Ver-
kehrsstadträtin (Grüne). Traurige Berühmtheit erlangte sie zuletzt mit dem Umbau der einst-
igen  Flanier- und Einkaufsmeile Mariahilfer Straße,  die jetzt ein tristes Dasein führt.  Einzig
die Radrowdys haben dort ihre helle Freude.
 
Ob  die  Mariahilfer Straße  für  dieses  Klientel umgebaut wurde und ob Vassilakou rücksichts-
lose Radfahrer(innen) besonders in ihr Herz geschlossen hat,  können wir nicht mit Sicherheit
sagen. Aber eines steht fest, die Grünpolitikerin war zum Zeitpunkt der Videoaufnahme selbst
als Radrowdy unterwegs.
 
Jeder vernünftige Mensch schützt seinen Kopf auf einem Zweirad mit einem geeigneten Helm.
Auf  diesen  scheint  Vassilakou keinen Wert zu legen.   Auch kommt ein verantwortungsvoller
Verkehrsteilnehmer nicht auf die Idee Kopfhörer aufzusetzen,  während er ein Fahrzeug lenkt.
Damit können nämlich andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger akustisch nicht mehr wahr-
genommen werden und dies birgt eine extrem erhöhte Unfallgefahr.
 
Aber  den  Vogel schoss Vassilakou damit ab,  dass sie ein dort angebrachte STOPPSCHILD
einfach  rücksichtslos  überfuhr.   Offenbar  scheint  sich  die  Verkehrsstadträtin  nicht  um die
Straßenverkehrsordnung  zu  scheren.   Und  damit  haben wir wieder einmal bewiesen, dass
sie zwar Wasser predigt aber selbst Wein trinkt.
 
 
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2013-09-26

Radfetisch treibt immer kuriosere Blüten


Sind Autofahrer schlechtere Kunden als Radfahrer?

Wenn  Radfahrer  sicherer und verkehrstechnisch intelligenter nach Möglichkeit in Nebenstraßen
unterwegs  sein  sollen,  bricht mit Sigi Lindenmayr einer der zahlreichen SPÖ-Verkehrssprecher
ansatzlos zusammen, weil diese dann – des Gehens offenbar nicht mächtig – als Kunden in stark
befahrenen Straßen flach fallen.

„Wenn beim Umbau etwa der Ottakringer Straße mutwillig dutzende Parkplätze vernichtet und
den  Geschäftsleuten  somit  starke  Umsatzrückgänge  beschert werden,  ist seine kleine Welt
jedoch  in  Ordnung“,  macht FPÖ-Verkehrssprecher  Landtags Abg. Toni Mahdalik auf krause
Gedankengänge in den Reihen der SPÖ-Radfetischisten aufmerksam.

Aber  was  soll’s:   „Wenn jemand offenbar ernstlich meint,  dass Stehlampen, Ohrensesseln,
Kaffeemaschinen,  Farbkübeln,  Fernseher  und Wäschetrockner mit dem Klappradl besser
zu transportieren sind als mit dem Auto,  so ist ihm  – politisch gesehen –  eh nicht zu helfen“,
so Mahdalik.

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2013-07-24

Nackerte Radfahrer stauerregend und abtörnend


Halblustige Aktion schadet Umwelt

Nichts gegen die Freunde der mobilen Freikörperkultur, aber der morgige „Naked-Bike-Run“
zur nachmittäglichen  Verkehrsspitze  ist  nicht  nur  aus  verkehrspolitischer  Sicht schwach-
sinnig weil stau- bzw. abgaserregend sondern auch wenig erfreulich für das Auge.
Es  gibt  auf dieser Welt wahrlich erbaulichere Anblicke als halb- oder pudelnackerte Pedal-
ritter, die singend und schwingend am Schanigarten vorbeiradeln. Es wäre doch ein bisserl
magen  schonender,  wenn sich die  forschen Flitzer gleich in der  Lobau treffen würden, wo
sie nach getaner Tat auch gleich textilfrei im Wasser nach Abkühlung suchen könnten.
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2013-06-20
 

Vassilakou will Radwege grün anmalen lassen


Zehn Millionen Euro für grüne Schnapsidee

Der  neu  geplante  Schildbürgerstreich der Wiener Verkehrsstadträtin,  Maria Vassilakou,  ist
kaum zu glauben.  Sie will in Wien die Radwege grün einfärben lassen.   Bedenkt man, dass
die Grünen bei der vergangenen Wiener Wahl (2010)  nach einer Ohrfeige der Bürger(innen)
(minus zwei Prozent)  nicht  einmal  mehr auf  13 Prozent der Stimmen kommen und nur als
Steigbügelhalter  für  die SPÖ in die Wiener Stadtregierung aufgenommen wurden,  wird die
geplante Aktion von Vassilakou verständlich.
Der grünen Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin dämmert es wohl langsam,  dass die
Grünen der nächsten Wiener  Stadtregierung  nicht  mehr angehören werden.   Daher scheint
sie  in  ihrer  noch verbleibenden Amtszeit  alles daran zu setzen,  in Wien einen bleibenden
grünen  Eindruck zu hinterlassen.   Und sei es nur damit,  Radwege grün anmalen zu lassen.
An  und  für  sich könnte über eine derartige Skurrilität nur mitleidig gelächelt werden,  wenn
da  das  Wörtchen  „wenn“  nicht  wäre.   Angesichts  der  steigenden  Armut in Wien und der
Streichung von Zuwendungen für Bedürftige  – wie beispielsweise der Heizkostenkostenzu-
schuss – kommt aber einem das Weinen. Augenscheinlich in eine Art Machtrausch verfallen,
lässt es Maria Vassilakou offenbar kalt, dass sich ihre Schnapsidee mit 10 Millionen Euro zu
Buche schlagen würde.
Die  höchst erstaunliche Rechtfertigung für diese Schnapsidee ist,  dass Radfahrer auf grün
angemalten Radwegen besser sichtbar wären, was natürlich nicht stimmen kann. Ein Pilot-
Projekt soll jedenfalls nächste Woche am Ring anlaufen.
Während es aus dem Büro der Verkehrsstadträtin heißt, dass die Kosten für die skurrile Idee
noch  ermittelt würden,  sprechen Medien bereits von einer konkreten Summe – nämlich von
der bereits von uns erwähnten Summe  –  von zehn Millionen Euro.  Scheinbar ist durch den
unsozialen  Gebührenwucher  der  rotgrünen  Wiener  Stadtregierung  ausreichend Geld für
einen derartigen Schwachsinn vorhanden.
Mit der Aktion  „Radwege grün anmalen“ beweist Maria Vassilakou einmal mehr, warum ihr
die  Bürger(innen)  bei  der Wiener Volksbefragung jegliche verkehrspolitische Kompetenz
abgesprochen  haben.   Grün  steht  in  Wien  mittlerweile als Signalfarbe für verkehrspolit-
ischen  Wahnsinn,  der  umgehend  gestoppt  gehört.   Es  erstaunt  uns,  dass  der  Wiener
Bürgermeister  bei  einer  solch  unsinnigen  und  Steuergeld  verschwenderischen  Aktion
seelenruhig zusieht.
 
Wenn Vassilakou den Wiener(innen) wirklich einen Gefallen machen will und ihre in den
Keller  gerasselten Sympathiewerte nicht weiter fallen sollen  (sofern das überhaupt noch
möglich ist),  dann sollte sie so rasch wie möglich von ihren Ämtern zurücktreten.
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2013-05-14
 

Kraftfahrer bleiben weiterhin Buhmänner der Nation


Fußgänger auf der Fahrbahn: Wo bleibt da die Verkehrssicherheit?

Die  25. StVO-Novelle  (Straßenverkehrsordnung als Bundesgesetz)  stellt  den zuständigen
Behörden auf Landes- oder Bezirksebene frei,  sogenannte  „Fahrradstraßen“  und  „Begeg-
nungszonen“ einzurichten.   Was da auf die leidgeprüften Kraftfahrer unter einer rot-grünen
Stadtregierung in Wien zukommt,  kann man sich leicht ausmalen.
 
In Fahrradstraßen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 30km/h.  Man darf gespannt sein, ob
sich  die  Radler auch daran halten.   Zudem ist das Nebeneinanderfahren von Fahrrädern
gestattet.   In Begegnungszonen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.   Hier dürfen
Fußgänger die Fahrbahn(!) benützen. Wo hier die Verkehrssicherheit bleibt,  ist sicherlich
allen vernünftig denkenden Menschen schleierhaft.
 
Weiters  dürfen  Behörden  die Benützungspflicht von Radwegen und Radfahrstreifen aus-
setzen.   Es  stellt  sich daher die Frage,  wozu dann ebenjene um sündteures Steuergeld
errichtet wurden.  Man merkt eindeutig, auch im Nationalrat werden Gesetze beschlossen
oder novelliert, die nur dem Bekämpfen des motorisierten Individualverkehrs dienen.
 
*****

2013-02-13
 

Rot-Grün lernt aus Unglück offenbar nichts


Trotz Todesdrama werden Radwege weiter vor Gehsteigen geräumt

Trotz des Todesdramas auf einem Gehsteig im 21. Bezirk scheinen SPÖ und Grüne weiter an
der  Praxis  festzuhalten,  Radwege  vor  Gehsteigen vom Schnee zu räumen,  kritisiert FPÖ-
Verkehrssprecher  LAbg. Toni Mahdalik,  der  heute  Augenzeuge  dieser lebensgefährlichen
Prioritätensetzung des Rathauses war.
Der Ringradweg zwischen Burgtheater und Bellaria war schon um 7.45 Uhr geräumt, so dass
er –  wie  fotografisch  um  8.15 festgehalten –  von Radfahrern benutzt werden konnte.  Erst
zwischen 8.00 und 8.30 Uhr wurde dann der Fußweg in diesem Abschnitt geräumt.
Fotos: © Mahdalik
Auf  den  Fotos  sieht  man,  dass der Gehweg rechts erst halb und das auch nur irgendwie ge-
räumt ist, während der Radweg benutzbar ist, er ist zwar schon wieder ein bisserl angezuckert,
aber trotzdem vorher geräumt worden.   Ferner ist zu erkennen,  dass die Fußgänger ebenfalls
den Radweg benützen, weil es am Gehweg zu gefährlich ist
SPÖ  und  Grüne  dürften  demnach  Verletzte  oder  gar  Tote durch zu spät oder gar nicht ge-
räumte  Gehsteige  weniger  Kopfzerbrechen zu bereiten als die Sorge um zwei Dutzend Pedal-
ritter,  die  auch bei starkem Schneefall partout nicht auf die Öffis umsteigen wollen.   Die FPÖ
fordert  die  rot-grün  Stadtregierung  auf,  endlich  die  richtigen  Prioritäten  und nicht weiter
Gesundheit und Leben der Fußgänger aufs Spiel zu setzen, so Mahdalik.
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2013-01-28
 

Taschenspielertricks sollen von Fiasko ablenken


„Verkehrsrückgang“ um 1,5% als neuer Parkpickerl-Schmäh

Die  rotgrüne  Inkassoaktion Parkpickerl soll jetzt wohl mit herzig-naiven Zahlenspiel-
ereien schön geredet werden.   Die Radfahrer vom VCÖ etwa rechnen vor, dass auf
der  A-23 bei Inzersdorf im Oktober 2012 um ganze 900(!) Pkw weniger unterwegs
waren als im Vergleichsmonat 2011.
 
Was das Verkehrsaufkommen auf der Südosttangente bei Inzersdorf mit der Pickerl-
ausweitung  im  Westen Wiens zu tun haben könnte,  ist genauso rätselhaft wie der
Umstand befremdend,  dass ein kaum merkbarer Rückgang um 1,5% bejubelt wird.
 
Die horrenden Treibstoffpreise etwa haben mit Sicherheit mehr Einfluss auf die Wahl
des Verkehrsmittels als das Parkpickerl. Wenn der VCÖ die 63.612 Pkw auf der A-23
im  Oktober  2012 von der Zählstelle Inzersdorf her nimmt,  ist das überhaupt kurios.
 
Auf der A-23 sind im Schnitt 180.000 Autos unterwegs. Wahrscheinlich war das aber
die  einzige Z ählstelle,  wo zumindest ein marginaler Rückgang zu verzeichnen war,
welcher jedoch genau Null mit dem Parkpickerl zu tun hat.
 
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2012-11-16
 

Die Wiener Ringstraße ist nicht genug

 

Wo geht’s  hier nach Peking?

Die Verkehrsschilder auf nachfolgendem Foto weisen auf die Städte Bratislava, Budapest etc.
hin.  Aber es ist kein Hinweis auf  Peking zu ersehen.
 
Foto: © erstaunlich.at
 
Also wo geht’s hier nach Peking?  Warum wir auf diese erstaunliche Frage kommen?  Sehen
Sie sich einfach das nachfolgende Video an.
 
Video: © erstaunlich.at

 
Möglicherweise  hat  der Mann aus dem  „Reich der Mitte“  Heimweh und sucht die kosten-
günstige  Lösung  in  seine  Heimat  zu  gelangen?   Für Humorlose:  Das meinen wir natürlich
ironisch.
 
Allerdings könnte so ein Video die Grünen auf die Idee bringen,  eine Freigabe der Autobahnen
für Radfahrer(innen)  – unter dem Motto:  „Die Wiener Ringstraße ist nicht genug“  –  zu fordern.
Und das meinen wir nicht ironisch, denn das ist so einigen Vertreter(innen) dieser Partei durch-
aus zuzutrauen.
 
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2012-09-16
 

Polizei darf fahrerflüchtige Radler nicht erfassen


Politik verschließt vor dem Problem

mit Rad-Rambos einfach die Augen

Sie verletzen Fußgänger, beschädigen Autos und radeln ungeniert weiter.  Das Problem
mit Rad-Rowdies droht in Wien zu eskalieren.  Aber weil es politisch nicht erwünscht ist,
ist  es der Polizei erst gar nicht erlaubt zu erfassen,  wie viele Fälle von fahrerflüchtigen
Pedalrittern es gibt. Es gibt lediglich eine Zahl für die gesamte Deliktgruppe Fahrerflucht.
Eine sinnvolle Aufschlüsselung nach Tätern und deren Fahrzeugen ist untersagt.
 
Die Innenministerin ist daher aufgefordert, umgehend für entsprechendes Zahlenmaterial
zu sorgen. Ein Problem wird nicht geringer, wenn man vor ihm die Augen verschließt.  Es
ist  schockierend,  dass sich Mikl-Leitner offenbar von grün-anarchistischen Fahrrad-Feti-
schisten  in  Geiselhaft nehmen lässt und die Anzahl der entsprechenden Gesetzesbrüche
unter den Teppich kehrt.  Man ist  es den Opfern schuldig, dass die Wahrheit offengelegt
wird.
 
Auch  eine  erneute Forderung nach einer Kennzeichen- und Versicherungspflicht für Rad-
fahrer  ist daher unerlässlich. Das ist im Interesse aller Beteiligten.  Wie kommt die über-
wiegende Mehrheit der gesetzestreuen Pedalritter dazu, angefeindet zu werden, nur weil
sich  einige  rücksichtslose Rad-Rambos im Schutze der Anonymität auf den Straßen und
Gehsteigen austoben?
 
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2012-08-03
 

Gefährliche VCÖ-Empfehlung


Grüner Nonsens

Im Beitrag  „Kinder-Radhelmpflicht“  haben wir über die irrealen  Ansichten der Grünen
berichtet, mit welcher diese eine Helmpflicht für Kinder beim Radfahren ablehnen. Man
versuchte die juristische Schiene zu fahren und wollte allerseits Glauben machen, dass
durch die Helmpflicht für Kinder, den Eltern rechtliche Nachteile erwachsen.

Wir haben  die Grüne Fraktion  mit unserem damalig  gut fundierten  Beitrag aufgeklärt,
dass durch die Kinder-Radhelmpflicht nicht mehr und nicht weniger Verantwortung bei
den Eltern liegen wird,  als jene die ohnehin bereits vorhanden ist.  Seit unserer Bericht-
erstattung haben die  Grünen diesbezüglich auch keine Aussendung mehr in dieser Art
publiziert.
 

Jetzt probiert es der VCÖ

Dafür springt nun der grünnahe VCÖ in die Presche und argumentiert gegen die gesetz-
liche  Verpflichtung  zum Tragen  eines Helmes  beim Radfahren.  Allerdings  sind die
Argumente derart haarsträubend, sodass wir uns fragen warum sich der VCÖ überhaupt
mit dem Thema Fahrrad-Sicherheit im Straßenverkehr befassen traut.
 
In der aktuellen Printausgabe des VCÖ-Magazins erschien ein Beitrag gegen die Radhelm-
pflicht,  welche durch  Argumente untermauert wird,  bei denen sich jeder halbwegs ver-
antwortungsvolle Mensch an den Kopf greifen muss.


Screen: VCÖ-Magazin (Printausgabe)
 

Vergrämt der Helm die Lust am Radfahren?

Bedenkt man dass für alle einspurige Kraftfahrzeuge,  also vom Mofa bis zum Motorrad
seit Jahren  Helmpflicht besteht  und dies  unzähligen Benutzern  dieser Fahrzeuge bei
Verkehrsunfällen das Leben gerettet hat,  fragen wir uns warum  der VCÖ derart Front
gegen eine Radhelmpflicht bezieht.
 
Die Sturzhelme für Nutzer von einspurige  Kraftfahrzeuge sind im Gegenteil zu den Rad-
helmen  sehr  unbequem und  schränken zum Teil  auch  die Sicht  und die  Akustik der
Fahrer ein. Trotzdem schreckt der Helmzwang keinen Biker von der Verwendung seines
geliebten Vehikels ab.
Sicher gibt es einige Narren die im „Easy Rider-Stil“ ohne Helm unterwegs sind  um sich
den Wind  der Freiheit um  ihren ungeschützten Kopf wehen zu lassen. Diese Unbelehr-
baren sind es dann, die ihr Leben mit tödlichen Kopfverletzungen lassen müssen, wenn
es zu einem Sturz oder Unfall kommt.
 
Daher ist die Argumentation (siehe Screenshot) dass ein Helmzwang zur Abschreckung
der Fahrradnutzung führt völlig unsinnig, ja sogar gefährlich. Besser einmal mehr abge-
schreckt, als für immer tot oder geistig behindert.
 

Kinder sind am meisten gefährdet

Gerade Kinder  können  Gefahren oft  nicht richtig  einschätzen und  neigen daher  zum
Übermut.  Aus diesem  resultieren dann  oft Stürze mit  dem  Fahrrad,  bei denen  es zu
ernsthaften  Verletzung  im Kopfbereich  kommen  kann.  Ein  Arm- oder  Beinbruch  ist
relativ schnell ausgeheilt.  Bei einer eingeschlagenen Schädeldecke sieht die Sache schon
ganz anders aus. Daher ist uns auch die Head-Line des VCÖ-Magazins völlig unverständ-
lich.

Screen: VCÖ-Magazin (Printausgabe)

Studien für den Papierkorb

Die  zitierten  Studien welche  angeblich  zeigen,  dass eine Radhelmpflicht  für  Kinder unter
12 Jahren  kontraproduktiv ist gehören in den Müll,  denn sie sind das Papier nicht wert auf
den sie stehen. Es existieren ja auch Studien die aussagen, dass der Konsum von Cannabis
unbedenklich ist. Ein jeder verantwortungsvolle Arzt schüttelt über solche  Studien nur den
Kopf.
Dies gilt natürlich auch für die angebliche  Kontraproduktivität der Kinder- Radhelmpflicht.
Wenn uns die Damen und Herren vom VCÖ keinen Glauben schenken, brauchen sie nur
ein Unfallkrankenhaus  zu besuchen und  sich Kopfverletzungen von verunglückten oder
gestürzten Radfahrern anzusehen, welche auf einen schützenden Helm verzichtet haben.

Der VCÖ benötigt Geld

Möglicherweise haben  die erstaunlichen  Aussagen seitens  des VCÖ zu  einem Mitglieder-
schwund geführt. Aus diesem Grund dürfte man nachfolgenden Bettelbrief dem Magazin
beigelegt haben.
Ob ein verantwortungsvoller Mensch eine aktive Fahrradpolitik darin sieht, dass der VCÖ
schützende Fahrradhelme  für Kinder  unter 12 Jahren  als kontraproduktiv  bezeichnet,
das sei dahingestellt.
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2011-04-27
 

Der Anfang vom Ende


Tour de SPÖ

Nun wissen wir auch, warum der Noch-Verteidigungsminister Norbert Darabos, den
Posten des Sportministers innehat.  Er ist nämlich der  perfekte Radfahrer  und hat
unter  Beweis gestellt,  dass er die Technik  „nach unten treten und nach oben
buckeln“ hervorragend beherrscht.
Wie wir  bereits im  Beitrag  „Der Wegwerfpolitiker“  schrieben,  befahlen  ihm  seine
Bosse Faymann und Häupl, ein Wendehalsmanöver bezüglich der Abschaffung der
allgemeinen Wehrpflicht durchzuführen.
Im Sommer des Vorjahres ließ Darabos noch folgendes verkünden:  „Für mich ist die
Wehrpflicht in Stein gemeißelt. Mit mir als Verteidigungsminister wird es kein Ende der
Wehrpflicht geben.“   Der Generalstabschef Entacher war der  gleichen Meinung wie
sein Chef, der Verteidigungsminister.

Darabos der Steinmetz

Als Häupl zum Ende des  Wiener Wahlkampfs (Oktober 2010) bemerkte,  dass ihm die
Felle davonschwammen, griff er in die Wahlkampf-Trickkiste und zog das Wahlzuckerl
der Abschaffung der  allgemeinen Wehrpflicht heraus.  Bundeskanzler Faymann nickte
dazu eifrig und  war mit Häupl,  ein Herz  und eine Seele. Nebenbei bemerkt,  hatte der
Trick nicht funktioniert und die SPÖ verlor massenhaft Stimmen.
Jedenfalls musste Darabos  neuerlich einen  Meißel in  die Hand  nehmen und  seine in
Stein gemeißelte Aussage entfernen.  Sein Generalstabschef, Edmund Entacher, stand
als Offizier und Ehrenmann weiter zu seinem Wort  und machte daraus  auch kein Ge-
heimnis.

Untergebene Beamte haben zu kuschen

Das kostete  dem ranghöchsten  Offizier Österreichs seinen Posten.  Denn der Befehls-
empfänger Darabos, konnte oder wollte keine andere Meinung neben sich akzeptieren.
Anstatt sich mit jenen Personen, also Faymann und Häupl, die ihm diese Suppe einge-
brockt hatten auseinander zu setzen,  feuerte er seinen Generalstabschef.
Abgesehen davon, dass dies von mangelnden Demokratieverständnis zeugt, welches
in der SPÖ offenbar immer weniger gefragt ist, dürfte sich Darabos mit diesem Schritt
sein eigenes Grab zu schaufeln begonnen haben. Wenn sich die Offiziere zu formieren
beginnen und eine Front gegen ihren Chef aufbauen, wird dieser entweder alle entlas-
sen oder Stante pede seinen Hut nehmen müssen.
*****

2011-01-25
 

Lebensgefährlicher Radweg


(Screen: www.jusline.at)
Weiterlesen unter …..
Diesen Paragrafen der Straßenverkehrsordnung dürfte sich der zuständige Stadt- und Ver-
kehrsplaner nicht durchgelesen habe. Abgesehen in offensichtlicher  Unkenntnis der StVO,
wurde im 10. Wiener Gemeindebezirk, in der Laaer Berg Straße , zwischen der Absberggas-
se und der Steudelgasse, eine absolut lebensgefährliche Situation für Radfahrer geschaffen.

6 Wochen Bauzeit für Schilda-Posse

Im oben genannten Straßenstück, wurden in zirka 6-wöchiger Bauzeit, an beiden Rändern
der  Fahrbahn,  Radwege  geschaffen.  Dazu wurde einfach die  Fahrbahn  beiderseitig mit
Bodenmarkierungen beschnitten. Und dass das Ganze noch Unsinn macht, wurden in der
Straßenmitte zusätzliche Verkehrsinseln integriert und Sperrflächen aufgemalt.
Wie anhand der o.a. Fotos unschwer zu erkennen ist, leben Radfahrer welche diesen Rad-
weg benützen absolut lebensgefährlich. Auf Grund der künstlich planlos geschaffenen Situ-
ation, ist es mehrspurigen Fahrzeugen  nicht möglich,  an einem Radfahrer vorbeizufahren,
ohne den gesetzlich geforderten, seitlichen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Fahrstreifenbreite von 2,22 Meter

Größere Fahrzeuge, wie z.B. Busse oder Lkws, müssen teilweise den Radweg mitbenützen,
da die Fahrstreifen über eine erhebliche Strecke sogar nur 2,22 Meter in der Breite aufwei-
sen. Durch diese hirnlose Schaffung der Verkehrssituation, gibt es im besagten Bereich für
Kraftfahrer nur die Möglichkeit hinter einem Radfahrer nachzufahren.
Dadurch wird auch der öffentliche Verkehr schwerstens behindert.  Dem Busfahrer bleibt
nur die Möglichkeit hinter dem Radfahrer nachzufahren, oder gesetzeswidrig die Verkehrs-
inseln oder die Sperrflächen zu überfahren, um den Radfahrer zu überholen.

Ein Radfahrer in 5 Stunden

Wir haben an der betreffenden Örtlichkeit einen Beobachter  postiert. In sage und schreibe
5 Stunden, konnte ein einziger Radfahrer ausgemacht werden, welcher den Radweg auch
tatsächlich benützte.
Ein Adrenalin-Junkie in 5 Stunden. Tja, Mut kann man nicht kaufen.
Die etwas vorsichtigeren Biker zogen es vor, ihr Rad am Gehweg zu schieben.
Diese erstaunliche Posse könnte sich durchwegs in Schilda abspielen und zeigt auf, wie die
Rote Stadtregierung  Steuergeld verschwendet.  Zusätzlich  wird der öffentliche Verkehr
behindert und die Gesundheit, sowie das Leben von Personen gefährdet.
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2010-09-15
 

Nackte Tatsachen TEIL2

 

Kein Veranstalter

Wir haben in unserem Beitrag „Nackte Tatsachen“  Critical Mass als Veranstalter bezeichnet.
http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=285;nackte-tatsachen&catid=1;erstaunliches
In einigen E-Mails wurden wir darüber aufgeklärt, dass CM kein Veranstalter ist.

Unter Wikipedia steht unter dem Begriff Critical Mass folgender Eintrag:
(Kritische Masse) ist eine international verwendete Aktionsform, bei der sich mehrere nicht

motorisierte Verkehrsteilnehmer scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemein-
samen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenstädte mit ihrer bloßen Menge und
ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten
Individualverkehr aufmerksam zu machen. (Quelle: Wikipedia)

Korrekt heisst es  Urheber

Allerdings merkt man in Wikipedia auch an, dass es zwar keine zentrale Organisation,
jedoch immer einen Urheber von Aktionen gibt, der via Internet, Plakate, etc. zu Aktionen
aufruft.
Irgendwie logisch, denn wie wüssten sonst die anderen wo gerade etwas geplant ist.

Also wir korrigieren uns, nicht der „Veranstalter“ sondern der Urheber von CM, hatte

am Freitag zur „Raddemonstration“ aufgerufen und die Teilnehmer aufgefordert, nackt
auf dem Fahrrad zu fahren, soferne sie sich dies zutrauen.

Viel Dummheit

Nun, viel Mut gehört offensichtlich nicht dazu nackt auf einem Fahrrad durch halb Wien zu
radeln, aber sicherliche eine gehörige Portion Dummheit.
  
Wenn man bedenkt das ein Sturz mit dem Drahtesel bereits zu erheblichen Verletzungen
führen kann selbst wenn man angezogen ist, kann sich jeder ausmalen wie ein nackter
Körper aussieht, nachdem er Radiergummi auf dem Asphalt gespielt hat.

Erstaunliche Argumentationen

Diese Dummheit spiegelt sich auch in diversen Argumentationen wieder, welche in einer
Diskussion auf der Webseite von CM unter  http://www.criticalmass.at/1633 angeführt
wurden.

Ein User bekritelte das mangelhafte Sicherheitsdenken und merkte an, dass es doch sinnvoll

wäre, auch am Fahrrad einen Schutzhelm und leichte Schutzkleidung zu tragen.

Einige Antworten waren mehr als erstaunlich, welche wir hier wortwörtlich wiedergeben:

Welche boesartigen gesundheitlichen folgen befuerchtest du bei einem laeppischen sturz,

die durschschnittliche alltagskleidung verhindern koennte?

Ich wüsste nicht, warum man gerade bei der CM stürzen sollte, wo das Tempo doch sehr

gemächlich und auch die gefährliche Nähe zu Autos nicht vorhanden ist. Also ist das
“Gefahrenpotenzial” wohl doch eher ein Pseudoargument…

Die Forderung nach Helmpflicht ist derzeit eine Forderung der Autolobby um das Rad-

fahren unattraktiver zu machen.

Wir sollten viel besser das Risiko „Auto“, einschränken, dezimieren und viel langsamer

machen das erst gar keine Unfälle entstehen. Der Helm verhindert keinen Unfall!
Was sagst du zu den Rennfahrern die fast nichts anhaben außer ein Stück Schweiß absor-
bierendes Stück Werbe Kunstfaser die keine Spur schützt. Die fahren aber weit höhere
Geschwindigkeiten. Wir bei der CM fahren max 20 Km/h. Da kann nicht viel passieren.

Das es der Autofahrerlobby relativ egal sein wird, ob ein Radfahrer einen Helm trägt oder

nicht, ist mit Sicherheit anzunehmen. Aber wie schon oft, müssen die dümmsten Argumente
als Ausreden herhalten.

Selbstversuche empfohlen

Derjenige der den Unterschied nicht weis, welche Verletzungsunterschiede es gibt, wenn
man nackt oder angezogen über den Asphalt radiert, sollte es einfach ausprobieren.

Das Helme keine Unfälle verhindern wissen wir auch. Ausserdem wird noch die geringe

Geschwindigkeit von maximal 20 km/h als Argument angeführt, das ja nicht viel passieren
kann.

Demjenigen können wir einen kleinen Test empfehlen. Laufen Sie gemütlich mit zirka 6-8 km/h,

mit ihrem von einem Helm geschützen Kopf gegen eine Hausmauer.
  
Anschliessend wiederholen Sie den Versuch, allerdings ohne Schutzhelm.
Wir garantieren Ihnen, Sie merken den Unterschied sofort.

Stauni

  
2009-06-22
   

Nackte Tatsachen

Peepshow auf Räder

Für gestern rief Critical Mass, kurz CM genannt, zu einer Radtour der besonderen Art auf.
   
  Fahrbare Peepshow
Foto Quelle: www.oe24.at
 
Um gegen Behördenwillkür  zu demonstieren und die Verletzlichkeit von Radfahrern
aufzuzeigen, veranstaltete CM eine Radtour quer durch Wien.
Das besondere an dieser Tour de Vienna war, dass der Veranstalter die Teilnehmer
ersuchte nackt zu erscheinen, soferne diese sich das zutrauen.

Durch halb Wien

Treffpunkt war der Schwarzenbergplatz, wo zirka 800 Leute an den Start gingen.
Dann ging es vorbei am Museumsquartier über die Neustiftgasse zum Gürtel und
anschliessend zur Donauinsel.
Dort kamen noch zirka 350 Teilnehmer an. Wo der Rest verblieben ist weis kein Mensch,
dabei ging die Fahrt gar nicht durchs Bermudadreieck.

Tour de Nackt

Den Sinn nackt auf einem Fahrrad gegen Behördenwillkür zu demonstrieren können
wir noch nachvollziehen, da diese Veranstaltung sicher Aufmerksamkeit erregt hat.
Allerdings die Argumentation der „Verletzlichkeit von Radfahrern“ ist in unseren
Augen erstaunlich, da CM die Teilnehmer ersuchte, ihren Drahtesel nackt zu fahren.
Würde dem Veranstalter die Verletzlichkeit der Radler wirklich am Herzen gelegen
sein, so hätte er um Helm und Schutzkleidung ersuchen müssen.
Augenscheinlich hat CM zur Verfolgung seiner Ziele, Verletzungungen von Teilnehmern
billigend in Kauf genommen. Ein Sturz mit einem Fahrrad bei dem der Radler komplett
nackt ist, kann schwere gesundheitliche Folgen haben.

Rochtlichtzone

Pikantes Detail am Rande zum schmunzeln. Während es den Damen des leichten Gewerbes
behördlich verboten ist, am Gürtel nackt bzw. in aufreizender Kleidung zu stehen, wurde dies
bei den Naked Bikern von der Behörde geduldet.
Also sehr viel gegen „Behördenwillkür“ war offensichtlich ohnehin nicht zu demonstrieren.
Stauni
  
2009-06-20
   

Inhalts-Ende

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