GASTAUTOREN – BEITRAG
Genossenschaften und Bauträger haben die Gegend um die Alte Donau als lukrative
Einnahmequelle entdeckt. Dementsprechend rege Bautätigkeit herrscht seit Jahren ent-
lang der Alten Donau zwischen Floridsdorf und der Donaustadt. Aktuell bauen die
BUWOG und GLORIT ihre Häuser im Bereich der oberen Alten Donau sowie am Fischer-
strand.
{besps}ad{/besps}
Anrainer laufen auch seit Jahren besonders gegen die Bauprojekte der Firma GLORIT
Sturm. GLORIT hat entgegen der Wiener Bauordnung bzw. der Schutzzonenbestimmungen
erreicht, dass sie große Bauten an der Alten Donau errichten durfte!?
Dadurch sinkt die die Lebensqualität der „alt eingesessenen“ Anrainer gewaltig. Das beste
Beispiel ist ein Objekt in der Siebeckstraße an der Grenze zwischen 21. und 22. Bezirk. Ein
Kleingartenhaus steht seit ca. drei Jahren direkt neben einem riesen Bau und schafft so ein
Mikroklima, welches grade im Sommer äußerst unangenehm ist. Da strahlt die große Mauer
die Sonne ab bzw. des Nachts die gespeicherte Wärme und macht dem Gartenbesitzer das
Leben schwer.
Aber auch andern Orts hat man Probleme mit den Bauten der Firma GLORIT, da sie das
Schutzgebiet mit ihren Bauten „verschandeln“, den Anrainern Licht / Sonne und Blick auf die
Alte Donau nehmen und Menschen als Käufer anzieht, welche dann mit den „alt eingeses-
senen“ ihre Probleme haben, weil sie einfach aus einer anderen Bevölkerungsschicht sind.
Handelt es sich doch bei den alten Siedlern seit Generationen um Menschen aus der soge-
nannten „Arbeiterschicht“ und bei den neuen Haus- & Wohnungsbesitzern um Menschen aus
der sogenannten Oberschicht. Kunststück, bei Wohnungspreisen von mehr als einer Million
Euro und Mieten ab 1000,– €.! So sind Konflikte vorprogrammiert, doch GLORIT baut fleißig
weiter!? Die Stadt schaut zu und genehmigt trotz Schutzzonen und Anrainerprotesten die
Bauprojekte der Firma GLORIT!?
Andere Bauprojekte hingegen sind auch in Anbetracht der Schutzzone ok, wie die beiden
Häusern in der Mühlschüttelgasse oder auch an der Schanze. Dafür baut man am Fischer-
strand in Wien Donaustadt mitten in den Kleingärten ein riesiges Haus! Wie da eine Bau-
genehmigung, mitten in der Schutzzone erlangt werden konnte fragt sich. Die zuständige
MA 37 Baupolizei sagt, dass alles rechtens sei, da der Grund als Baugrund gewidmet sei.
Baugrund in einer Bauschutzzone!? Darauf weiß nicht mal die MA 37 eine Antwort.
So bleiben die Menschen wohl Spielball der Reichen und Mächtigen, ohne viel Chancen
sich dagegen zu wehren!?
Erich Weber
2012-08-23
Erstaunliche Argumentation
Bei unserem virtuellen Spaziergang im Internet haben wir auf TWITTER nachfolgenden
TWEET entdeckt, der uns allerdings nur ein müdes Lächeln entlocken konnte.
Screen: twitter.com
Der gute Mann vergaß bei seiner erstaunlichen Argumentation bezüglich Homophobie doch
glatt darauf, dass von den 450 Arten der homosexuellen Lebewesen nur eines des Denkens
fähig ist. Damit fällt wohl der Seitenhieb auf jene, die Homosexualität nicht als normal
empfinden ins Wasser.
Dem Wachsamen sei auch mitgeteilt, dass in der Tierwelt bei unzähligen Arten der Kanni-
balismus völlig normal ist. Deswegen fressen sich die Menschen auch nicht gegenseitig auf,
nur weil dieses Verhalten bei unzähligen Tierarten völlig normal ist.
Unser Fazit daher: Alles was in der Tierwelt als völlig normal erscheint, kann nicht 1:1 auf
den Menschen übertragen werden. Und als Ausrede sind solche Vergleiche sicher nicht
argumentativ, sondern eher peinlich und lächerlich.
*****
2012-08-22
Wieder ein Sexualstraftäter, der keinen Tag ins Gefängnis muss
Es ist ungeheuerlich, wie diese Justizministerin Opfer von Sexualverbrechen verhöhnt. Ein
wegen fünffacher Vergewaltigung verurteilter Mann, der ein junges Mädchen mehrmals
brutal vergewaltigt hatte, wurde zu nur zwei Jahren Haft – davon acht Monate unbedingt –
verurteilt.
Das Mädchen wird wohl lebenslang mit den psychischen Folgen zu kämpfen haben. Und
als wäre das nicht genug, wird diese lächerliche Strafe auch noch reduziert und der feine
Herr darf mit Fußfessel seine Strafe in Freiheit verbringen. Selbst die Bitte des Opfers an
die Justizministerin, doch dem Täter keinesfalls die Fußfessel zu gewähren, nutzte nichts.
Während den Tätern alle nur erdenklichen Hilfestellungen gewährt werden, bleiben die
Opfer mit ihren psychischen und physischen Problemen alleine gelassen. Oft sind jahr-
zehntelange Therapien nötig, um ein halbwegs normales Leben führen zu können.
Die Täter können nach wenigen Monaten freigehen und sich weitere Opfer suchen.
Weder die Justiz- noch der Gesundheitsminister scheinen sich an der Opfer-Täter-Umkehr
zu stoßen. Der Gesundheitsminister sollte sich auch für Verbrechensopfer und deren
Gesundheit verantwortlich fühlen und sich im Sinne der Betroffenen für die Opfer stark
machen.
Leider ist vom Linksideologen A. Stöger in dieser Hinsicht wenig zu erwarten. Er agiert
augenscheinlich frei nach dem Zitat von Solschenizyn: „Ein marxistisches System erkennt
man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert!“
Aber noch bedenklicher als das Verhalten des Gesundheitsministers, ist das der Justiz.
Mit der Genehmigung einer Fußfessel für einen Vergewaltiger, findet unverhohlen eine
Verhöhnung des Opfers statt.
Aber was will man sich schon von einer Justiz erwarten, die einen pädophilen Jugend-
richter, der auf seinem PC massenhaft kinderpornografisches Material gehortet hatte, zu
lächerlichen 5 Monaten auf Bewährung verurteilte? Mit diesem Fast-Freispruch darf der
Mann in Amt und Würden bleiben und auch in Zukunft Urteile im Namen der Republik
fällen.
*****
2012-08-22
Empfehlung für Österreicher(innen)!
Foto: © erstaunlich.at
Empfehlung für Asylbetrüger(innen)!
Foto: © erstaunlich.at
Tja, alles ist möglich und nix ist fix.
*****
2012-08-22
Schwelbrand am Dach des Parlaments
Heute war im wahrsten Sinne des Wortes Feuer am Dach des Parlaments. Bei der Demontage
von alten und beschädigten Dachlauftreppen am Vormittag entstand ein Schwelbrand mit
starker Rauchentwicklung, der seitens der Parlamentsdirektion als klein eingestuft wurde.
Das Material, das zum Abtransport gelagert war, hatte sich angeblich später selbst entzündet.
Die Feuerwehr wurde sofort verständigt, aber die Arbeiter konnten den Brand noch vor ihrem
Eintreffen mit vorhandenen Feuerlöschern eindämmen.
Laut Parlamentsdirektion bestand aber zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Personen oder das
Parlamentsgebäude. Das finden wir aber erstaunlich, dass bei einem Gebäudebrand auch
keine Gefahr für das Parlament bestanden haben soll. Eine solche Aussage lässt vermuten,
dass diese von keinem Brandexperten stammen kann.
*****
2012-08-21
Faulende Fischkadaver im Mühlbach
Bezüglich unseres Beitrags „Bald kein Storchenfest mehr in Marchegg?“ haben wir mit
zwei Neuigkeiten aufzuwarten. Vorerst die schlechte Nachricht. Eine Marchegger Bürgerin
mailte uns heute nachfolgende Bilder, die sie vom Mühlbach in Marchegg – im Bereich der
Brücke hinterm Schloss – aufgenommen hatte.
Keine Überlebenschance für Fische im Mühlbach
Nicht einmal die faulenden Kadaver werden entfernt
Dazu schrieb sie uns, dass es ihr das Herz zerreißt wenn sie ansehen muss was aus dem
einst herrlichem Mühlbach geworden ist, seitdem dieser unter der Verwaltung des WWFs
steht. Sie verstehe auch nicht, dass die Behörde dabei untätig zusieht und nicht reagiert.
Das verstanden auch wir nicht und so kommt jetzt die gute Nachricht. Nach einer kurzen
Redaktionsbesprechung entschlossen wir uns, nicht den „politisch korrekten“ Weg einzuhalten
und uns nicht an die Presseabteilung der Niederösterreichischen Landesregierung zu wenden.
Wir verkürzten den Amtsweg und kontaktierten gleich einen hochrangigen Beamten, der für
dieses Ressort zuständig ist. Diesem (den wir hier namentlich nicht nennen) wurde das
Problem vorgetragen und unser betreffender Beitrag zu diesem Thema zur Kenntnis gebracht.
Keine 10 Minuten später erhielten wir ein Mail mit folgender Antwort
Auf Grund unseres soeben geführten Telefonates wird die Wasserrechtsbehörde einen Akt
anlegen und die Technische Gewässeraufsicht bei der BH Gänserndorf, Herrn Ing. ******
beauftragen, eine entsprechende Erhebung beim Mühlbach durchzuführen.
Beim Telefonat mit dem Beamten der Niederösterreichischen Landesregierung erfuhren wir
auch folgendes. Beim Wasserrechtsgesetz handelt es sich nicht wie wir irrtümlich annahmen
um Landes- sondern sogar um ein Bundesgesetz. Aber auch dies dürfte dem WWF augen-
scheinlich egal sein. Zu dieser Erkenntnis gelangen wir zwangsläufig, wenn wir uns den
Zustand des Mühlbaches in Marchegg ansehen.
Interessant erscheint uns auch die Information, dass Frau Karin Gorton (Geschäftspartnerin
des WWFs) in allen wasserrechtlichen Belangen beim Eigenjagdrevier (Miteigentümerin)
in Marchegg nicht in Erscheinung tritt, sondern dies der WWF tut. Nun mag sich dabei jeder
denken was er will.
Jedenfalls gehört der WWF behördlich angewiesen den Mühlbach schleunigst wieder in
einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen. Wir bleiben an der Sache dran und werden
wieder berichten, wenn es Neuigkeiten gibt. Egal ob diese positiv oder negativ sind.
Zum Abschluss dieses Beitrags möchten wir noch eine Leseempfehlung für all jene abgeben,
die mit den Geschäften des WWFs nicht so vertraut sind. Entweder können dies geneigte
Leser(innen) kostenlos in unserem WWF-TRAILER tun, oder sie investieren 20,60 Euro
und kaufen sich das sehr interessante „SCHWARZBUCH–WWF“.
Foto: © erstaunlich.at
*****
2012-08-21
GASTAUTOREN – BEITRAG
In einer ehemaligen Pizzeria in der Mühlfeldgasse Ecke Holzhausergasse haben sich vor
einiger Zeit Alternative und sogenannte Anarchos, welche alle samt der linken Szene zuzu-
ordnen sind eingenistet.
{besps}arno{/besps}
Wie die Tageszeitung „Heute“ berichtete, will der Hausbesitzer diese Leute jetzt wieder los-
werden. Alle anderen Mieter seien vom Hausbesitzer schon hinausgeekelt worden, so „Heute“
in ihrem Bericht. Nur ein Mieter ist noch im Haus und der sympathisiert mit den Lokalbesetzern,
da er wohl das Selbe will wie sie, nämlich entsprechende Räume mit niedriger Miete,
so „Heute“ weiter in ihrer Dienstagsausgabe.
Wir haben einen Lokalaugenschein gemacht, trafen im Lokal niemanden an ebenso wenig wie
im Haus selbst. Das Haus ist baufällig und wie erwähnt Großteils leerstehend, außerdem über-
all die „Wandbemalungen“ der Lokalbesetzer.
In der näheren Umgebung sieht es nicht viel besser aus, überall findet man Schmierereien, sei
es nun am Praterstern und am Bahngelände oder in den umliegenden Gassen bis in den Prater
hinein sowie bis rauf zum Tabor!?
Die meisten Schmierereien sind eindeutig der Hausbesetzerszene zuzuordnen, da sie sich auch
im besetzten Haus wiederholen. Außerdem sind einige Slogans wie „die Pizzeria bleibt“ hinzu-
gefügt, welche auf die Lokalbesetzer hinweisen.
Gerne hätten wir diese Leute Interviewt, doch da ja niemand anzutreffen war bzw. möglicher-
weise mit uns und anderen Journalisten nicht gesprochen wird, müssen wir das so hinnehmen.
Selbiges gilt für de n Hausbesitzer und auch von der Polizei war keine Stellungnahme bis
Redaktionsschluss zu bekommen. „Heute“ berichtete auch, dass der Hausbesitzer das Haus
von der Polizei räumen lassen wolle, doch auch das geschah bis dato unseres Wissens nach
nicht.
So wird die Gegend wohl weiter verunsichert und die Wände beschmiert, Tafeln beklebt und
Menschen in der Umgebung angebettelt bzw. angepöbelt. So wird auch der Maler weiter die
Wände des anliegenden Gebäudes der Fa. Schmidberger immer wieder nachmalen müssen,
ebenso wie andere Häuser über kurz oder lang auch!
Leider ist es eine Tatsache, dass wo immer sich linke Aktivisten und / oder Anarchos länger
aufhalten auch die Schmierereien an Hauswänden einhergehen. Dass es sich hierbei um eine
Sachbeschädigung handelt scheint diesen Leuten egal zu sein!? Ebenso, dass die Mieter und /
Hausbesitzer für den meist nicht geringen Schaden aufkommen müssen, weil die Täter kaum
gefasst werden und wenn doch, sind sie mittellos und da sie auch nicht arbeiten wollen
bleiben sie das auch. So liegen sie der Gesellschaft auf der Tasche, denn Bezug von Mindest-
sicherung und anderen Hilfen schlagen sie nicht aus!
Gesetze sind für sie nur „Machwerk“, welches man getrost nicht befolgen muss und auch Haft
schreckt sie nicht ab. So lassen sich solche Leute grade im Winter gerne inhaftieren um einen
warmen Schlafplatz zu haben.
Es sei an dieser Stelle aber auch erwähnt, dass es durchaus auch „brave“ Alternative & Linke
gibt, die sehr wohl die Gesellschaft bereichern eben nur anders leben wollen als der Rest der
Gesellschaft. Lobend erwähnt sei da z.B. ein Teil der „Wagenplatzbewegung“, welche alle
samt arbeiten, ja sogar teilweise erfolgreiche Selbstständige sind und solche Machenschaften
wie Besetzungen strikt ablehnen!
Erich Weber
2012-08-20
Dem verdeckten Ermittler auf der Spur
Unserem Gastautor Erich Weber hatte der Beitrag „Verdeckter Ermittler“ keine Ruhe gelassen
und so wandte er sich diesbezüglich an das Bundeskriminalamt. Von dort erhielt er folgende
Antwort.
From: Mario.Hejl@bmi.gv.at
onlineredaktion-ew@hotmail.com
CC: Johann.*****@polizei.gv.at
Subject: WG: Dubioser Polizist
Date: Fri, 17 Aug 2012 10:12:23 +0000
Sehr geehrter Herr Weber!
Danke für Ihre Mitteilung! Eine Überprüfung ergab, dass es beim .BK und im ganzen Innen-
ressort keine Person mit diesem Namen gibt. Wie Sie wissen ist Facebook ja für alle zugäng-
lich und jeder kann sich unter einem beliebigen Namen anmelden. Auch alle weiteren An-
gaben können frei erfunden und beliebig sein. So wird es in diesem Fall sein. Wir werden
versuchen mit „Rudolf Neuböck“ Kontakt aufzunehmen und ihn darauf hinweisen. Strafrecht-
lich relevantes Verhalten ergibt sich aus dieser Sachlage nicht.
MfG
Mario Hejl, BSc
Pressesprecher
Bundeskriminalamt
Josef-Holaubek-Platz 1, 1090 Wien
Damit hat der Pressesprecher des Bundeskriminalamtes auch Recht. Denn für eine Amtsan-
maßung gemäß § 314 StGB ist das Verhalten des „Möchtegernpolizisten“ Rudolf Neuböck
nicht ausreichend. Im Strafgesetz ist eine Amtsanmaßung wie folgt beschrieben.
Wer sich die Ausübung eines öffentlichen Amtes anmaßt oder, ohne dazu befugt zu sein,
eine Handlung vornimmt, die nur kraft eines öffentlichen Amtes vorgenommen werden darf,
ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu
bestrafen.
Also die bloße Titulierung als Polizist, ohne dabei eine Amtshandlung zu setzen ist straffrei.
Allerdings haben wir im FB-Account von R. Neuböck etwas gestöbert und sind auf folgende
Eintragung gestoßen.
Screen: facebook.com
Bei Androhungen dieser Art könnte die Sache schon etwas delikater werden
Auch geheimer Archivar und Theatermacher
Wir haben weiter recherchiert und wurden auf „herold.at“ fündig. Dort gibt sich Rudolf
Neuböck aus Pinsdorf nicht mehr als „verdeckter Drogenfahnder“ aus, sondern ist plötzlich
seines Zeichens Magister und geheimer Archivar.
Screen: herold.at
Aber auch das ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Der Mann ist auch Theatermacher,
wenn man dem Eintrag auf der Webseite „home.eduhi.at“ Glauben schenken darf.
Screen: home.eduhi.at
Bei seinen vielen Jobs dürfte Rudolf Neuböck jedenfalls sehr ausgelastet sein. Ob er da
für seine verdeckten Ermittlungen im Drogenmilieu noch Zeit hat?
*****
2012-08-19
LESEREPORTER(IN)
Am Nachmittag des 11.August entdeckte ich vor der Baumax Filiale Stockerau den auf dem
Foto abgebildeten Funkwagen der Polizei. Nun muss man wissen, wonach dieser Baumarkt
über einen stattlichen Kundenparkplatz verfügt, welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme (16:53
Uhr) wohl nicht mehr allzu sehr ausgelastet gewesen ist.
Anstatt den Funkwagen in einer der vorgesehenen Parklücken vorbildgerecht abzustellen,
wurde eine ganz und gar „erstaunliche“ Abstellweise gefunden und von mir bildlich doku-
mentiert. Wie man sehen kann, sind manche eben gleicher als gleich.
Beste Grüße!
E.S.
2012-08-19
LESERBRIEF
Zum Beweis dafür, dass wir politisch unabhängig sind – obwohl dies unsere Kritiker(innen)
permanent bezweifeln – veröffentlichen wir nachfolgenden Leserbrief eines Mitglieds der
Sozialistischen Jugend. Auf www.erstaunlich.at soll jedem die Möglichkeit gegeben werden
seine Meinung äußern zu können. Entweder im Kommentarbereich oder wenn sich Gelegen-
heit dazu bietet mittels eines Leserbriefes. Der junge Mann drückt seine Meinung höflich
und gewählt aus und das gehört auf jeden Fall honoriert.
Sehr geehrter Herr Reder!
Seit einiger Zeit wird die Forderung nach der Einbindung des Führerscheins in den Schulunter-
richt in der Steiermark laut, ich habe meine Gedanken dazu zusammengeschrieben! Dieses
Thema ist zwar schon einige Male aufgekommen, aber nachdem ich selbst Mitglied der SJ
bin sowie Jugendlicher bin, könnten diese Gedanken vielleicht doch interessant sein!
Wie auch immer, würde mich über eine Veröffentlichung freuten, bitte meinen Namen im
Falle einer Veröffentlichung aber auf „Stephan V.“ abkürzen!
Mit freundlichen Grüßen,
Stephan V.
Die Kurzsichtigkeit der Jugendgruppen
Nicht zum ersten Mal wird zur Zeit die Forderung nach einer Einbindung des Führerschein-
Kurses in den Schulalltag laut. Nicht zum ersten Mal scheint die Sozialistische Jugend (SJ)
mit ihrer Forderung abzublitzen, nun auch in der Steiermark.
Die Forderung
Die Idee an sich ist recht simpel: Fahrlehrer kommen an die Schulen und unterrichten dort
im Zuge von Freigegenständen die theoretischen Aspekte des Führerscheins. Die praktische
Übung wird wie gehabt durch die Schüler selbst übernommen. Finanziert werden soll das
Projekt zum Teil durch die Schulen sowie durch ein Entgegenkommen der Fahrschulen.
Andere Freigegenstände sollen eingespart werden, um den Unterricht für die Schüler kosten-
frei zu halten.
Das Problem
Nun ist aber gerade der theoretische Teil des Führerscheins der am wenigsten Kostenauf-
wendigste: Durch die Tatsache, dass hier viele Anwärter gleichzeitig gelehrt werden können,
ergibt sich eine große Effizienz und somit niedrige Kosten, es ist teilweise von 50 Euro pro
Schüler die Rede. Den Großteil der Kosten entfällt auf die praktischen Fahrstunden, der nur
in Form von Einzelunterricht vollzogen werden kann und zum Beispiel auch die Treibstoff-
kosten miteinkalkuliert werden müssen.
Der Nutzen ist somit fraglich, unter anderem auch weil die Arbeitshaltung in den bestehen-
den Strukturen der Schulhäuser oft zu wünschen übrig lässt. Als Schüler kann man gut
beobachten, wie die Motivation bei Erwähnen des Wortes „Freigegenstand“ abrupt absackt.
Die Kurzsichtigkeit
Nun gut, der Vorschlag an sich ist jedenfalls diskutabel, nur gibt es noch einen zweiten
Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf: die Nachhaltigkeit. Dass ausgerechnet
eine Jugendgruppe den Individualverkehr sowie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
fördern will, ist dann doch etwas ironisch. Klar ist, es muss Geld in die Hand genommen
werden, dann sollte mit diesem der unbestritten viel zu schwache öffentliche Verkehr in
ländlichen Gegenden gefördert werden.
Den Führerschein und damit das Auto zu fördern und gleichzeitig für den Umweltschutz zu
plädieren ist unmöglich. Des Weiteren geht es auch um eine Bewusstseinsbildung: Das
Auto ist in der heutigen Zeit (leider) fast selbstverständlich geworden, doch gerade bei
Jugendlichen, die es bis zum 18. Lebensjahr gewohnt sind, auch ohne Auto auszukommen,
besteht die Möglichkeit, dieses Verhalten weiter zu verankern. Wenn der öffentliche Ver-
kehr gut genug ausgebaut ist, muss der Schritt hin zum Führerschein viel bewusster
gesetzt werden, was aus der Sicht eines Jugendlichen das einzig richtige sein kann.
Das Fazit
Zusammenfassend lässt sich die Aktion als Populismus bezeichnen, als schnelle und kurz-
sichtige Lösung, die bei den Zielgruppen gut ankommt. Betrüblich, dass dieses Verhalten
schon durch die Jugendgruppen, also den Politikern von morgen, praktiziert wird. Wenn
schon die etablierten Entscheidungsträgern jede Weitsicht und Ideologie vermissen
lassen, wäre es schön zu wissen, dass zumindest die Jugend diese noch besitzt.
Stephan V., 18 Jahre, Mitglied der SJ
2012-08-18
Der WWF fällt uns immer wieder negativ auf
Storchenvater Gerhard Maywald rief uns wieder einmal zu Hilfe. Voriges Jahr betraf es, wie
könnte es anders sein, den WWF bzw. die umweltfeindliche Mahd-Methode seines Pächters
und Geschäftspartners, einen Biogasanlagenbetreiber aus Zwerndorf. Dieser „rasierte“ auf
der Schlosswiese im Naturschutzgebiet Marchegg jeglichen Grashalm ab. Wir haben damals
im Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“ ausführlich darüber berichtet.
Foto: ©erstaunlich.at
Obwohl der WWF-Pächter verbrannte Erde hinterließ meinte man damals beim WWF, dass
man in der Nutzung des Schnittguts für die Biogasanlage eine optimale Synergie für Natur-
und Umweltschutz sehe, wobei die Umstellung der Vorgangsweise keine negativen Effekte
gebracht habe. Mit dieser Aussage deckte man voriges Jahr ganz augenscheinlich die Mäh-
methode des Pächters.
Aber offenbar hat unser damaliger Beitrag zu einem Umdenken beim WWF geführt und der
Biogasanlagenbetreiber und Geschäftspartner des WWFs, führte heuer eine naturschonende
Mahd durch. Allerdings ändert dies nicht an der Tatsache, dass die Vernichtung der Insekten-
welt im vorigem Jahr, zumindest drei bis vier Jahre brauchen wird bis sich diese Population
wieder erholt.
Keine Insekten bedeuten auch weniger bis gar keine Störche. Jedes Jahr werden es weniger,
weiß der Storchenvater zu berichten. Dazu kommt nun auch ein zusätzliches Problem, wes-
wegen Maywald uns zu Hilfe rief.
Vom rauschenden Bach zur stinkenden Brühe
Es geht um den Mühlbach. Dieser entspringt in den Gegenden um Zwerndorf und Baumgarten
und wird von Grundwasserströmen genährt. Bei Marchegg mündet er dann in die March. Einst
rauschte dieses Gewässer in voller Pracht durch die Auen und meterlange Karpfen und Hechte
tummelten sich in dem kühlen Nass.
Fotos: © erstaunlich.at
{besps}mb{/besps}
Aber auch die Bevölkerung – vor allem Kinder – wusste den Mühlbach zu schätzen und fanden
darin im Sommer ein unvergleichliches Badevergnügen. Möglicherweise störte den WWF-
Mannen-(Frauen) das fröhliche Kindergeschrei, denn dadurch könnte ja das betuchte Jagd-
klientel, welches in den unmittelbar angrenzenden WWF-Eigenjagdrevieren ihrem mörderischen
Hobby frönt, gestört sein.
Wie wir darauf kommen? Ganz einfach, der Storchenvater erzählte uns, dass der WWF Bäume
– die in den Mühlbach umstürzen – nicht mehr entfernt. Dadurch wird der Bach in seiner Fließ-
geschwindigkeit und der daraus resultierenden Selbstreinigungskraft schwerstens beeinträchtigt.
Das Ergebnis können Sie den Bildern in der obigen Slide Show entnehmen. Aus dem einst
rauschenden Bach ist eine braungrüne zum Himmel stinkende Brühe geworden. In diese würde
man nicht einmal einen Hund jagen, geschweige denn Kinder baden lassen. „Heuer musste ich
schon neun Jungvögel begraben, nachdem sie in ihrer Unerfahrenheit aus dem Mühlbach ge-
trunken haben“, erzählt uns Storchenvater Maywald mit trauriger Stimme.
Das Gesetz spricht eine eindeutige Sprache
Nun finden wir es erstaunlich, dass der WWF ein Gewässer, welches durch seinen Grund fließt,
derart verkommen lässt obwohl im § 30 des Wasserrechtsgesetzes für Niederösterreich folgen-
des verankert ist:
(1) Alle Gewässer einschließlich des Grundwassers sind im Rahmen des öffentlichen Interes-
ses und nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen so reinzuhalten und zu schützen,
1.dass die Gesundheit von Mensch und Tier nicht gefährdet werden kann,
2.dass Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und sonstige fühlbare Schädigungen vermie-
den werden können, ….. usw., usw. Der gesamte Gesetzestext kann unter diesem LINK nach-
gelesen werden.
Da wir keine Experten für Mikrobiologie sind können wir auch nicht sagen, ob bereits eine
mögliche Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier vorliegt. Aber in Anbetracht dessen,
dass der Mühlbach mit dem Grundwasser in Verbindung steht, haben wir eine Untersuchung
der Wasserqualität im Bereich Marchegg in die Wege geleitet. Vom Ergebnis werden wir
berichten.
Über die Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes braucht man wohl kaum diskutieren, wenn
man sich die Fotos ansieht. Dazu kommt noch, dass der Mühlbach im Überschwemmungsge-
biet liegt. Der kräftige „Zug“ eines Fließgewässers trägt sehr viel dazu bei, dass ein Hoch-
wasser schneller abfließen kann. Dies ist beim Mühlbach, in dem sich zahlreiche umgestürzte
Bäume befinden und dieser dadurch in seiner Fließgeschwindigkeit erheblich beeinträchtigt
wird, nicht mehr gegeben.
Erstaunlich finden wir auch, dass die Behörde nichts unternimmt und den WWF auch nicht
beauftragt, einen ordnungsgemäßen Zustand des Mühlbaches herzustellen. Denn der § 47
des Wasserrechtsgesetzes für Niederösterreich besagt folgendes:
Screen: jusline.at – LINK
Wir werden die betreffende Behörde auch dahingehend um Stellungnahme ersuchen, warum
der WWF hier augenscheinlich eine Ausnahmestellung genießt. Erstaunlich erscheint uns auch,
dass der Marchegger Bürgermeister offenbar mit geschlossenen Augen durch seine Ortschaft
zu gehen pflegt, zumindest wenn es den WWF betrifft.
Aber offenbar haben sich die verantwortlichen Politiker(innen) in der Storchenstadt Marchegg
schon mit der Tatsache abgefunden, dass immer weniger Meister Adebars kommen und es
über kurz oder lang kein Storchenfest mehr geben wird. Möglicherweise setzt man deshalb
bezüglich Tierfeste im wahrsten Sinne des Wortes schon auf ein anderes Pferd.
Foto: ©erstaunlich.at
*****
2012-08-18
150 Babys jährlich in Wien auf Drogenentzug aber
SPÖ und Grüne verharmlosen trotzdem weiter
Wussten Sie, dass in Wien jährlich 150 süchtige Babys zur Welt kommen und sofort nach der
Geburt einen Entzug machen müssen? Nein? Dann ist das auch keine Bildungslücke, denn
diese Tatsache wird so gut wie möglich verheimlicht und ist Beweis für das Versagen der
Drogenpolitik der rotgrünen Wiener Stadtregierung.
Auch die Tatsache, dass sich Kriminelle als Drogensüchtige ausgeben und mit riesigen Men-
gen an Substitol eindecken können, macht deutlich, dass die windelweiche Linie von SPÖ und
Grünen falsch und gefährlich ist.
Die Anti-Drogenmaßnahmen müssen aber schon bei Kindern beginnen. Drogenabhängige
Mütter und Kleinstkinder sind ein besonders abschreckendes Beispiel, so dass Verharmlos-
ungsaktionen wie etwa rotgrüne „Drogenkonsumräume“ einer herzlichen Einladung zum
Rauschgiftmissbrauch gleichkommen und daher inakzeptabel sind.
Viele Schwangere versuchen in der Schwangerschaft einen Entzug mit Ersatzmitteln wie etwa
Methadon, ohne ihrem Kind jedoch den Entzug ersparen zu können. In Wien kommen daher
jährlich rund 150 Kinder mit Entzugssyndromen im Spital zur Welt, wobei die Dunkelziffer
noch weit höher anzusetzen ist.
Die Prävention muss daher schon vor der Schule einsetzen. Zudem muss der Bereich der
legalen Drogen stärker beleuchtet werden. So starb ein österreichischer Jugendlicher vorige
Woche in Spanien an einer Alkoholvergiftung, eine Kombination mit Partydrogen wie Ecstasy
wird vermutet.
Auch hier hilft Aufklärung über den Umgang mit Alkohol bzw. die tödlichen Gefahren der
Einsteigerdrogen. Dazu braucht es psychologisch gut ausgebildete Fachleute, vor allem auch
vor Ort. Diese Drogen müssen stärker bekämpft werden, nicht zuletzt durch eine Verstärk-
ung der Exekutive. Wie schlecht es um die Prävention beim Alkoholkonsum bei Jugendlichen
bestellt ist, zeigt schon die gesetzliche Lage, die in jedem Bundesland unterschiedlich ist.
Eine einheitliche Regelung wäre daher dringend von Nöten.
SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely leider untätig
Zudem fehlen in Wien zwischen 50 und 100 Akut-Therapieplätze, so dass es zu wochen- und
sogar monatelangen Wartezeiten für Süchtige kommt. SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely ist
daher aufgefordert, statt kontraproduktive Alibihandlungen wie Substitol- und Spritzenverteil-
aktionen zu setzen, endlich für eine ausreichende Anzahl solcher Plätze zu sorgen.
Es ist traurig und unverantwortlich, dass in der offiziellen Drogenstatistik Wiens nur die direkt
170 suchtbezogenen Drogentoten aufscheinen. Spätfolgen, die zu Jobverlust, Frühpension
oder sehr oft zum Tode führen, werden von Rot-Grün verschwiegen. Ebenso im Dunklen
liegen die Auswirkungen auf das soziale Umfeld bei Depressionen, Isolation, Jobverlust, Ge-
walt und Aggression gegen Familienangehörige.
Dabei sind die Dimensionen erschreckend: Rund 37.000 Wohnungslose, 190.000 Arbeitslose
und 174.000 Personen in Mindestsicherung rekrutieren sich aus dieser Personengruppe. Leid-
tragende sind meist Frauen und Kinder. Endstation ist oft das Frauenhaus, denn bei Einnahme
bewusstseinsverändernder wie auch legaler Drogen sinkt im Dauerkonsum die Hemm-
schwelle gegenüber Frauen und Kinder.
Das Vorbild für Kinder ist fatal. Jedes 4. Kind wächst in einem Umfeld auf, in dem zumindest
ein Elternteil im Übermaß trinkt. Damit tragen sie ein 4-6 Mal höheres Drogenrisiko. Heute
kommen 12- bis 15-Jährige zum Entzug. Auch in der Drogenpolitik hat Rot-Grün damit
völlig versagt. Drogenfreiräume sowie der legale Konsum von Heroin und Kokain sind indis-
kutable Forderungen und eigentlich ein Armutszeugnis für Regierungsparteien.
Drakonische Strafen und Abschiebung für ausländische Dealer
Beispiele für vernünftige Anreize für freiwillige Maßnahmen und einen Mix von gesundheits-
bezogenen sowie kriminalitätsbekämpfenden Maßnahmen wären:
-Präventionsmaßnahmen bereits ab dem Kindergarten
-Drogentests bei von betrieblichen Gesunden-Untersuchungen
-Einbeziehung der Drogenvorsorge in der Schule
-Keine Verharmlosung von Drogen
-Strenge Strafen für Dealer, Abschiebung ausländischer Dealer
-Vernetzung von Datenbanken
-Drogenkontrollen im Verkehr nicht nur bei Alkohol
-Ausbau von medizinisch-psychologischen Therapieplätzen.
-Aufstockung der Polizei
-Mehr Arbeitsplätze und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche
Bei den harten Drogen darf nicht vergessen werden, dass 80% der Drogendealer aus dem
Ausland kommen. Beim Verkauf an Minderjährige sind drakonische Strafen – die auch
lebenslänglich bedeuten können – gefordert bzw. die sofortige Ausweisung und Verbüßung
der Strafen im Heimatland der Rauschgifthändler. Die österreichischen Gefängnisse sind ja
teilweise zu Wellness-Oasen für Schwerkriminelle umgestaltet worden, die ihre abschreck-
ende Wirkung auf die Verbrecher aus aller Herren Länder verloren haben.
*****
2012-08-17
Jagd auf halb domestizierte Enten im Burgenland
Aus Ungarn importierte Zuchtenten in Volieren entlang der Leitha gemästet und kurz vor der
Schusszeit ausgesetzt – Exkremente belasten den Leitha-Fluss.
Enterie Zurndorf
Jedes Jahr werden 10.000 in Ungarn gezüchtete Hochbrut-Flugenten nach Österreich importiert
und in Volieren am burgenländischen Leitha-Ufer bei Zurndorf gemästet. Erst 14 Tage vor der
Schusszeit werden sie ausgesetzt. Seit 15. August müssen täglich bis zu 350 halbzahme
Enten ihr Leben lassen.
„Nicht nur aus ethischer Sicht ist das Aussetzen gezüchteter Flugenten zum bloßen Abschuss
problematisch“, konstatiert Elmar Völkl vom VGT: „Die Haltungsbedingungen in der Aufzucht
sind katastrophal: Der VGT hat ‚Enterien‘ entdeckt, bei denen hunderte Wasservögel ohne Zu-
gang zu offenen Wasserflächen auf wenigen Quadratmetern leben mussten. Auch in den
Volieren in der Leitha war die Besatzdichte viel zu hoch. Die gezüchteten Flugenten im Leitha-
gebiet sind eine Kreuzung aus der wilden Stockente und der domestizierten Hausente, die
eigentlich nicht geschossen werden darf. Tatsächlich zeigen die Tiere weniger Furcht und
Fluchtverhalten gegenüber Menschen und sind schlechter flugfähig als ihre wilden Ahnen.“
Elmar Völkl weiter: „Das Aussetzen von 10.000 Entenvögeln in einem gerade einmal 10 km
langen Flussabschnitt bleibt nicht ohne ökologischen Einfluss: Wie eine vom VGT beauftragte
mikrobiologische Auswertung dreier Wasserproben entlang des Aussetzungsbereichs zeigt,
verschlechtert sich die Wasserqualität der Leitha über diese 10 km dramatisch: Der Richtwert
für Badegewässer an fäkalcoliformen Bakterien ist am Ende des Aussetzungsbereichs bereits
um den Faktor 170 überschritten. Das ist weder im Sinne des Naturschutzes noch im gesund-
heitlichen Interesse der wassersportbegeisterten Touristen!“
Das entsprechende Genossenschaftsjagdgebiet ‚Nickelsdorf II, West‘ ist derzeit von Harro
Uwe Cloppenburg gepachtet, seines Zeichens Unternehmensleiter des Bekleidungsimperiums
‚Peek & Cloppenburg Düsseldorf KG‘. Wer aus rechtlicher Sicht allerdings zu verantworten ist,
wird noch zu klären sein.
Der VGT hat eine umfassende Anzeige wegen mehrerer Übertretungen des Tierschutz-,
Wasser und des Naturschutzgesetzes, sowie strafrechtlicher Beeinträchtigung der Umwelt ein-
gebracht.
Tierversuche und die Jagd sind explizit vom Tierschutzgesetz ausgenommen. Der VGT fordert
ein Ende dieser gleichheitswidrigen Ausnahmen. Darüber hinaus ist die Jagd spätestens seit
dem Wissen um ökologische und tierfreundliche Alternativen weder zeitgemäß noch ethisch
vertretbar. Der VGT fordert daher grundsätzlich die Abschaffung der Jagd.
*****
2012-08-16
Peinlicher und inkompetenter Auftritt des Gesundheitsministers
Der vorgestrige Auftritt des Gesundheitsministers zum Ärztemangel in Vorarlberg ist an
Peinlichkeit und Inkompetenz nicht zu überbieten gewesen. Mit Klassenkampf-Schlag-
worten wie Verteilungsprobleme und Verteilungsgerechtigkeit wird das Problem wohl
kaum bewältigbar sein.
Noch vor wenigen Wochen hat sich Stöger als Meister der neuen Erkenntnis betätigt und
eine Studie präsentiert, die den Ärztemangel in Österreich bestätigt hat. Lösungen blieb
Stöger damals schon schuldig. Vorgestern schließlich hat der Gesundheitsminister gar
einen Ärztemangel geleugnet und hat die erstaunten Zuseher mit billigsten Klassen-
kampftönen überrascht.
Seit vier Jahren negiert dieser Gesundheitsminister alle Warnungen und setzt die
Gesundheitsversorgung der österreichischen Bevölkerung fahrlässig aufs Spiel. Lösungs-
vorschläge beispielsweise der Vorarlberger Ärztekammer, die Tarife für Ärztemangel im
ländlichen Raum anders zu gestalten, schiebt er gleich mit dem Hinweis auf die Sozialver-
sicherungen beiseite.
Allerdings sollte vom amtierenden Bundesminister für Gesundheit aber schon auch ein
eigener Gestaltungswille und eine eigene Meinung erwartet werden können. Diese Fest-
stellung ist jedoch leider nur rhetorisch, denn Stöger wird vermutlich nur das vollziehen
was er von der Parteileitung angeordnet bekommt.
Einen gewissen Unterhaltungswert hat das Interview dennoch in den letzten Minuten be-
kommen, als Minister Stöger erklärte, er habe gemeinsam mit Minister Darabos einen
Richtungswechsel eingeleitet, die Österreicher(innen) würden nun mehr Sport betreiben.
Das wäre auch eine Gelegenheit für Stöger. Er sollte schleunigst beginnen die sportliche
Disziplin des Marathonlaufs zu trainieren und seinen Genossen an der Hand nehmen und
mit ihm möglichst weit weg laufen. Damit würde er auch vielen Österreicher(innen)
einen immensen Gefallen erweisen.
*****
2012-08-16
Hetzschrift der Sozialistischen Jugend
Der Blog www.unzensuriert.at berichtet heute über eine Hetzschrift der Sozialistischen Jugend,
die in der Steiermark für politischen Wirbel sorgt. Die Jungroten wurden am 30. Mai 2012 er-
tappt, als die auf dem Schulweg zum Gymnasium Mürzzuschlag Folder verteilten, mit dem sie
der FPÖ „die Zähne zeigen“ wollen.
Abgesehen von den hetzerischen Parolen wie ……
…. haben wir festgestellt, dass die Autoren des Folder-Textes entweder stroh-
dumm oder bösartige Lügner sein müssen. Denn auf diesem Pamphlet ist u.a.
folgendes zu lesen:
H.C. Strache war von 1991 bis 2005 Wiener Stadtpolitiker und hatte mit der Bundespolitik
etwa gleich viel zu tun, wie Mutter Theresa mit einer Pornofilmproduktion. Wer also in
diesem Zeitraum, was auch immer mit der Schüssel-ÖVP verbrochen haben soll, es war
verbindlich nicht Strache.
Nach der Aufspaltung der Freiheitlichen in FPÖ und BZÖ, war letztere Koalitionspartner der
der ÖVP. Heinz Christian Strache wurde Vorsitzender der stark dezimierten FPÖ, die er
dann wieder aufbaute. Von Beginn seiner Politikerkarriere bis dato, hatte Strache keine
Möglichkeit in einer Bundesregierung Entscheidungen zu treffen. Also wie kommen die Jung-
sozis darauf, dass er etwas verbrochen haben soll. Das bestätigt uns in der bereits erwähn-
ten Annahme, dass diese entweder strohdumm oder bösartige Lügner sind.
Eines fiel uns im Text des Folders noch auf und zwar wir behauptet, dass sich Strache für un-
bezahlte Praktika ausspricht. Auch hier irren die Jungsozis gewaltig, denn es sind politisch
linksorientierte Organisationen, die eine derartige Praxis betreiben oder betreiben zu beab-
sichtigen.
Screen: SOS-Mitmensch
Screen: M-Media
Daher sei den Jungsozis angeraten ihr Gehirn einzuschalten, bevor sie verleumderische Texte
auf Folders drucken und diese dann an unbedarfte Personen verteilen. Ein wenig politische
Bildung wäre ebenfalls angebracht. In diesem Sinne „Freundschaft!“
*****
2012-08-15
Ist SPÖ-Deutsch schon wieder in einer Parallelwelt?
Im Beitrag „Die Parallelwelt eines SPÖ-Funktionärs“ haben wir schon am 05.06.2010 die
Realitätsferne des Wiener SPÖ-Landesparteisekretärs, LAbg. Christian Deutsch, dokumentiert.
Damals tätigte er Aussagen wie: „Strache hat heuer jede Wahl verloren!“ oder „Das Loser-
Image Straches hat sich verfestigt.“ oder „Im Herbst wird Strache, dem das Wasser nach
dieser Niederlagenserie bis zum Hals steht, endgültig baden gehen!“
Letztere Aussage bezog sich auf die damals bevorstehenden Landtags- und Gemeinderats-
wahlen in Wien. Abgesehen davon, dass Strache schon damals von Wahlsieg zu Wahlsieg eilte,
müsste der Ausgang der Wien-Wahl 2010 auch einem Christian Deutsch noch in lebhafter Er-
innerung geblieben sein. Aber der Mann scheint lernresistent zu sein, zumindest bestätigt er
dies mit einer heutigen Presseaussendung.
Als „grauslich“ und „zu verurteilen“ bezeichnete Christian Deutsch heute die neuesten Facebook-
Aktivitäten des FPÖ Obmanns. „Laut Medienberichten ist Strache Mitglied einer FPÖ-Fangruppe,
in der es von Hasstiraden und rassistischen Kommentaren bei gleichzeitigen Strache-Huldig-
ungen nur so wimmelt“, informierte Deutsch.
SPÖ-Deutsch wieder bestens uninformiert
Ad 1 sind es keine neueste Facebook- Aktivitäten des FPÖ-Chefs, sondern eine Fangruppe, die
sich „Wir stehen zur FPÖ“ nennt. Wir haben uns diese FB-Seite sehr genau angesehen und da-
bei weder Hasstiraden und/oder rassistischen Kommentare feststellen können. Da sind SPÖ-
Funktionäre schon aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Wie etwa in der Äußerung der
Absicht, das Parlament in die Luft zu sprengen oder Reiche abschlachten zu wollen, welche
von solchen zum Besten gegeben wurden.
Ad 2 beziehen sich die „Medienberichte“ auf einen Artikel in der Tageszeitung „ÖSTERREICH“.
Dies wollen wir gar nicht näher kommentieren, da sich unsere Leserschaft sicher selbst ein
Bild über den Wahrheitsgehalt so mancher Beiträge in dieser kunterbunten Postille machen
kann und wird.
Aber der Überhammer kommt noch: „Nachdem ihm sämtliche WählerInnengruppen davon
laufen und er offensichtlich von den Burschenschaftern in die Enge getrieben wird, begibt er
sich nun wieder auf virtuellen Kuschelkurs mit dem offensichtlich rechtesten Rand der Repub-
lik“, so Deutsch. Offensichtlich verwechselt hier der der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär
– wie schon im Jahre 2010 – die SPÖ mit der FPÖ bezüglich des Wähler(innen)-Schwundes.
Gut, spätestens nach den Nationalratswahlen im nächsten Jahr, wird Christian Deutsch wieder
aufwachen.
Aber kommen wir nochmals auf gewaltbereite SPÖ-Funktionäre zurück. Diese gibt es nicht nur
in der virtuellen Welt auf Facebook, sondern auch ganz real. Wie wir im Beitrag „SPÖ-
Mandatar stürmt mit Messer…“ berichteten, kam es vor nicht einmal zwei Monaten zu beängs-
tigenden Szenen im Wiener Gemeinderat.
SP-Deutsch soll rote Messerhelden dingfest machen
Auch wenn der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär Deutsch nach dem unerreichten Social Media-
Debakel seines rund um die Uhr lächelnden Bezirksgenossen im Bundeskanzleramt neiderfüllt
auf die weit über 110.000 Unterstützer von Heinz-Christian Strache auf Facebook schielt, ist
sein hyperventilierendes Gekeife über angeblich verhetzende Postings, die nicht einmal auf der
H.C. Strache-Seite zu finden waren, in etwa so entbehrlich wie ein noch nach wie vor undichtes
Schwimmbecken im Stadthallenbad.
Zudem sollte der gute Mann zuerst einmal in den eigenen Reihen dafür sorgen, dass bei den
nächsten Sitzungen des Gemeinderates nicht wieder ein SPÖ-Mandatar in „Mackie Messer“-
Manier zum Rednerpult stürmt und wie von Sinnen auf etwaig wieder dort befindliche Kartona-
gen mit freiheitlichen Unterschriftenlisten einsticht.
*****
2012-08-14
LESERBRIEF
von Peter Konstantin Laskaris
…Josef Bucher möchte Landeshauptmann werden, Stefan Petzner seine First Lady, für
Gerhard Dörfler wird Gerechtigkeit gefordert, who the fuck is Kurt Scheuch, Frau Faymann
hat sich das Haxer´l verstaucht, HC Strache macht Party auf Ibiza, Eva Glawischnig rast
durch Österreich, Peter Pilz sucht weiterhin narrische Schwammerln, Sebastian Kurz
besucht eine Grundschule in der Bronx und die politische Zukunft Österreichs liegt beim
80jährigen Jungpolitiker und Neo Parteichef Franz Strohsack alias Frank Stronach…
Da fang ich mich richtig nach der guten alten Zeit eines Ernest Windholz zu sehnen an,
denn der hat sich für seine Blödheit wenigstens entschuldigt…
Habe diesen Beitrag auch auf Eurer Facebook-Seite eingestellt. Ich hoffe Ihr habt nichts
dagegen.
Liebe Grüße
Peter Konstantin Laskaris
2012-08-14
Häupl vertschüsst sich, Vassilakou schweigt
Nach 150.000 Menschen in Wien, die gegen das rotgrüne Parkpickerl-Diktat unterschrieben
haben, FPÖ, ÖVP und ÖAMTC spricht nun auch der gewiss nicht extrem SPÖ-ferne ARBÖ
aus, was nicht mehr zu beschönigen ist. Die geplante Erweiterung der Parkpickerlzonen ist
ein beispielloses Fiasko und leider bezeichnend für die Arbeit der rotgrünen Stadtregierung.
Ein sofortiger Stopp der Inkassovorbereitungen für die Bezirke 12, 14, 15, 16 und 17 sowie
eine Volksabstimmung zu dieser Frage wäre dringend gefordert. Befremdend ist zudem,
dass sich Bürgermeister Häupl aus dieser Thematik komplett verabschiedet hat, während
Verkehrsstadträtin ein sommerliches Schweigegelübde abgelegt haben dürfte.
Die beiden für das Parkpickerldebakel Verantwortlichen streifen gemeinsam über 30.000,-
Euro im Monat ein, da darf man sich auch in der heißen Jahreszeit ein Mindestmaß an
Aktivität erwarten.
*****
2012-08-13
Das Bier für Kulturbereicherer
Nachfolgendes Werbeplakat haben wir heute entdeckt:
Foto: © erstaunlich.at
Verflüxt und zugenäht, da bleibt uns nur mehr eines zu sagen: „Prüst mit Flüx!“
*****
2012-08-13
Ein kleiner egoistischer Beitrag
Zugegebener Weise setzt dieser Beitrag ein wenig Insiderwissen voraus. Normalerweise
halten wir unsere Berichterstattung so, dass alle ERSTAUNLICH-Leser(innen) auf ihre
Kosten kommen. Werte Leserschaft! Bitte verzeihen Sie uns diesen kleinen egoistischen
Ausrutscher, aber wir können in diesem Fall nicht anders.
Einen Tag nach unserem Beitrag „Der arme Lindwurm“ mussten wir auf dem Blog von
Bernhard Torsch folgendes lesen:
Screen: Der Lindwurm
Torsch beschwert sich auch über ausbleibende Zugriffszahlen und dass er mit seinem
Blog in 3 Jahren nur 40,- Euro vereinnahmt hat. Tja, mit linkslinker Beitragserstattung
bleiben eben die Leser(innen) aus und reich wird man dabei auch nicht. Jedenfalls hat
uns das virtuelle Ende des Lindwurms zu folgendem Nachruf veranlasst.
© erstaunlich.at
Irgendwie tut uns aber das virtuelle Ende des Lindwurms leid, war doch der Blog von
Bernhard Torsch hie und da eine Quelle für erstaunliche Berichterstattungen.
*****
2012-08-13
Unqualifizierter Polizist oder Wichtigmacher?
Facebook ist eine wahre Fundgrube für Erstaunlichkeiten. Bei unserem heutigen virtuellen
Rundgang im weltgrößten Social-Network haben wir folgendes entdeckt.
Das Bild wurde von uns geschwärzt. Auf FB ist es in seiner ganzen Pracht zu sehen.
Screen: facebook.com (FB-Seite von Rudolf Neuböck)
Der Mann gibt vor beim Bundeskriminalamt Österreich als verdeckter Ermittler tätig zu sein.
Da stellt sich für uns die Frage, ob es nicht der Sinn eines verdeckten Ermittlers ist verdeckt
zu bleiben, anstatt sein Konterfei und zahlreiche Familienfotos öffentlich auf Facebook zu
präsentieren?
*****
2012-08-12
Verarmt die Kärntner Bevölkerung schon?
Dass sich in Kärnten einige Politiker(innen) die eigenen Taschen bzw. die Kassen ihrer Parteien
vollgestopft haben, kristallisiert sich nun langsam aber sicher heraus. Aber dies restlos aufzu-
klären wird die Aufgabe der Ermittlungsbehörden sein. Allerdings wussten wir nicht, dass das
Verhalten dieser Politiker(innen) bereits zur teilweisen Verarmung der Kärntner Bevölkerung
geführt haben könnte.
Wie wir zu dieser Annahme kommen? Nun, im Beitrag „Es geht abwärts….“ haben wir u.a.
einen geistigen Erguss des Standard– Kolumnisten Thomas Rottenberg veröffentlicht, den
dieser auf seinem Facebook-Account verfasste.
Bei neuerlicher Nachschau auf Rottenbergs FB-Seite stellten wir fest, dass seine Zeilen sogar
kommentiert wurden, auch wenn das nur in spärlicher Form geschah.
Screen: facebook.com (FB-Account Thomas Rottenberg)
Ist Bernhard Torsch bereits das erste Opfer einer anrollenden Armutswelle?
Einer unserer „Lieblingsblogger“, nämlich der „selbsternannte Linksliberale“ und Betreiber des
Blogs „Lindwurm“, Bernhard Torsch, hat bei Rottenberg sein Herz ausgeschüttet. Wir hätten
ihn als Rassist und Antisemit verleumdet, so Torsch. Haben wir den Links-Blogger wirklich
verleumdet? Mit absoluter Sicherheit nicht, denn wenn wir ihn als solchen betitelt haben,
dann beruht dies auf wahrheitsgemäßen und nicht widerlegbaren Fakten.
Jedenfalls fühlte sich Torsch in seiner Ehre gekränkt – so interpretieren wir sein Kommentar –
und konnte uns laut eigener Aussage wegen Geldmangels nicht klagen. Das bringt uns zur
eingangs erwähnter Annahme, dass in Kärnten eine teilweise Verarmung der Bevölkerung
eingetreten sein könnte.
Aber zurück zum Betreiber des Blogs „Lindwurm“. Wer ein kritisches Medium (egal in welche
politische Richtung) betreibt – und ein solches ist Torschs Blog – der muss allerdings auch
damit rechnen, dass er geklagt wird. Was macht Torsch in einem solchen Fall? Also können
wir ihm nur anraten, sich einen Notgroschen für den Fall der Fälle zurückzulegen.
Apropos Klage. Die Aussage von Torsch „Rotlichttypen wie den Betreiber des Blogs“ und
damit meint er zweifelsohne den Herausgeber von www.erstaunlich.at, ist in sich schon
schon abwertend und daher ehrenrührig. Wir nehmen aber Rücksicht auf die finanziellen
Verhältnisse von Bernhard Torsch und werden ihn deswegen nicht klagen.
*****
2012-08-12
Wiedereinzug des BZÖ in den Nationalrat
ist die mit Abstand beste Pointe
Eine wirklich treffend pointierte Presseaussendung kam heute von der FPÖ. Diese
wollen wir unserer Leserschaft nicht vorenthalten und geben sie deshalb nachfolgend
im Originaltext wieder.
BZÖ-Obmann Josef Bucher hat heute betont, dass Politiker keine Unterhaltungs-
künstler sein sollten – und doch sei er selbst in gewisser Weise einer, konstatiert FPÖ-
Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.
„Die unfreiwillige Unterhaltung, die Bucher den Lesern seines Interviews bereitet,
qualifiziert ihn durchaus für einen Job im Kabarett, wenn es mit dem Wiedereinzug
des BZÖ in den Nationalrat nicht klappt. Dass Bucher diesen nämlich für fix hält, ist
wohl die größte Pointe. Spätestens wenn Frank Stronach auftaucht und mit dem BZÖ
um das verschwindend kleine Wählersegment der neoliberalen Turbokapitalisten zu
raufen beginnt, ist das Schicksal der Orangen besiegelt“, kündigt Kickl an.
Sollte es Bucher dann doch seine unterhaltsame Sprache verschlagen, bestünde für
ihn noch die Möglichkeit, an einem Karl-Heinz-Grasser-Lookalike-Wettbewerb teilzu-
nehmen.
*****
2012-08-11
Wie lange wird Deutsch noch existieren?
Auf dem FB-Account von Thomas Rottenberg haben wir nachfolgendes Foto entdeckt. Da
stellen sich für uns die Fragen, wie lange die deutsche Sprache in Österreich noch existieren
wird und warum stellt ein politisch links orientierter Journalist ein derartiges Foto ins Internet?
Zu diesen Fragen sind wir deswegen gelangt, weil es sich bei der Handynummer 0676/……
um einen österreichischen Anschluss handeln muss.
Quelle: facebook.com
Aber erstaunlicher als der augenscheinliche Niedergang der deutschen Sprache, erscheint uns
die Tatsache, dass gerade ein Thomas Rottenberg ein derartiges Foto auf seinem FB-Account
veröffentlichte. Studiert man seinen Lebenslauf wird man unweigerlich feststellen, dass er zu
jenem Personenkreis gehört, der jegliche Ausländer(innen) ohne Vorbehalt in seinem Herzen
aufnimmt und diese gegen Beleidigungen und Diskriminierungen verteidigt.
Also was wollte Rottenberg mit dem Foto zum Ausdruck bringen? Hat er gar seine Einstellung
geändert? Wir wissen es nicht, allerdings hat er nach Erscheinen unseres Artikels sofort das
Foto auf Facebook entfernt und uns ein nettes E-Mail geschickt. Zusätzlich hat er auch im
Kommentarfeld (wir hoffen das er dies wirklich war) gepostet.
Sollte er sein Foto – möglicherweise aus Gründen der Nostalgie – vermissen, schicken wir
ihm gerne den von uns angefertigten Facebook- Screenshot (auch in Printform) gratis zu.
Dazu fällt uns nur eines ein. Ruft der Müller dem Bäcker zu: „Schau, du bist ganz weiß!“
*****
2012-08-10
U P D A T E :
Mittlerweile hat T. Rottenberg sein erstaunliches Foto – aus welchen Gründen auch immer –
wieder online gestellt. Möglicherweise hat ihm seine Anwältin dazu geraten, um das Ganze
nicht wie ein Eingeständnis aussehen zu lassen.
Screen: facebook.com (FB-Account T. Rottenberg)
Rottenbergs Kommentar: „besser geht nicht. echt nicht.“ spricht eine klare
Sprache. Erstaunlich, dass sich ein politisch links orientierter Journalist zu
diesem Foto derartig äußert.
Aber auch für uns findet Rottenberg erstaunliche Worte:
Screen: facebook.com (FB-Account T. Rottenberg)
Dieses FB-Posting von T. Rottenberg wollen wir nicht näher kommentieren, da es
weit unter unserem Niveau liegt.
*****
2012-08-11
17:00:05
U P D A T E :
Mittlerweile hat T. Rottenberg sein erstaunliches Foto auf seinem FB-Account – aus welchen
Gründen auch immer – wieder offline gestellt. Möglicherweise ist er zu der Erkenntnis gelangt,
dass ein derartiges Foto samt süffisantem Kommentar doch keine Reklame für einen politisch
links orientierten Journalisten ist. Jedenfalls erinnert uns Rottenberg mit seiner Aktion „Foto
online – Foto offline“ an der verblichenen Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider. Dieser
übte sich auch in der Kunst: „bin schon weg – bin schon wieder da – bin schon wieder weg
– bin schon wieder da – bin schon wieder weg …….“
*****
2012-08-24
16:25:10
ERSTAUNLICH landete Volltreffer in Sachen Rettungsgasse
In unseren Beiträgen „Rettungsgassen-Chaos“, „Rettungsgassen“ und „Rettungsgasse in der
Praxis“ haben wir ausführlich darüber berichtet, was wir von dieser Verkehrsmaßnahme
halten. Nämlich gar nichts, weil sie nichts bringt, sondern im Gegenteil lebensrettende Maß-
nahmen verzögert, da eine Rettungsgasse – speziell auf zweispurigen Autobahnen – kaum
bis gar nicht zu realisieren ist. Wir haben unsere Behauptungen in den betreffenden Bei-
trägen auch mit zahlreichem Foto- und Videomaterial dokumentiert.
Foto: © erstaunlich.at
Wie sich nun herausstellt, haben wir mit unseren Behauptungen voll ins Schwarze getroffen.
Die Rettungsgassen scheinen nur einen Sinn zu haben und zwar, dass gnadenlose Abkassieren
bei den Autofahrer(innen) durch die Polizei, wenn eine solche nicht gebildet wurde. Dies
spiegelt sich auch in der Aussage von Oberst Binder (Wiener Verkehrspolizei) im Kurier wieder.
„Wir strafen derzeit sehr viel, aber die Rettungsgasse funktioniert noch immer wenig bis gar
nicht“, so der leitende Polizeibeamte. Warum es kein Funktionieren gibt scheint die Polizei nicht
zu interessieren. Hauptsache die Kassa stimmt!
Noch eine Aussage – jedoch anderer Art- die im Kurier getätigt wurde lässt aufhorchen. „Wir
sind seit 27 Jahren einsatzmäßig im Staubereich unterwegs. Es gab keinerlei Notwendigkeit
für die Rettungsgasse. Sie wird auch niemals funktionieren“, sagt Hermann Dominik, Leiter
der Sanitätsstaffel des Österreichischen Rettungsdienstes. „Wer die Rettungsgasse wieder ab-
schafft, den schlage ich für einen Orden vor.“
Wir haben auch behauptet, dass der Pannenstreifen bis zur Einführung der nutzlosen, ja so-
gar gefährlichen Rettungsgasse, hervorragend für die Fortbewegung von Einsatzfahrzeugen
zu Verkehrsunfällen geeignet war. Auch dies wird im Kurier-Beitrag bestätigt. Bereits vor der
Verabschiedung des Gesetzes gab es auch Hunderte Bilder der ÖAMTC-Christophorus-Piloten
bei Verkehrsunfällen, die belegten, dass der Pannenstreifen praktisch immer frei geblieben ist.
Doch diese Warnungen wollte im Vorfeld niemand hören.
Also sollten unbeirrbare Geister – aus welchem Grund auch immer – auf die Beibehaltung der
Rettungsgasse beharren, dann sollte diese wenigstens in „Abzocker –Gasse“ unbenannt wer-
den. Denn für mehr, als für das Abkassieren bei den Autofahrer(innen), ist diese irrwitzige
Verkehrsmaßnahme nicht zu gebrauchen.
*****
2012-08-10
Was haben sich da die Wiener Linien wohl dabei gedacht?
Nachfolgende Fotos wurden nicht im Orient, sondern in Wien – genau gesagt in einer Garnitur
der Straßenbahnlinie „9“ – aufgenommen.
{besps}bim{/besps}
Man könnte ja fast glauben, dass diese Flyer dort illegal hingehängt wurden, wäre da nicht die
äußere Form und der Werbende „A1“. Die Wiener Linien haben es offensichtlich nötig mit Fahr-
gästebelästigung Einnahmen zu lukrieren.
Plakate sind offensichtlich nicht genug, also werden Passagiere, die sich festhalten wollen, mit
Werbung zwangsbeglückt. Apropos „festhalten“ – wer wird wohl dafür verantwortlich sein,
wenn ein ältere oder möglicherweise behinderte Fahrgast bei einer Notbremsung diesen Flyer
mit einem Festhaltegriff verwechselt und zu Sturz kommt?
Auf Grund dieser erstaunlichen Werbeaktion gelangen wir zur Ansicht, dass logisches Denken
und die Sicherheit der Fahrgäste bei den Wiener Linien nicht im Vordergrund stehen dürften.
*****
2012-08-10
ORF vergaß Kennzeichnung des Interviews als „bezahlte Einschaltung“
„Der irreführenderweise als Interview angekündigte nette Plausch zwischen ORF-Moderator
Tarek Leitner und Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll hätte wohl eher als bezahlte
Einschaltung der ÖVP Niederösterreich gekennzeichnet werden müssen“, kommentierte FPÖ-
Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die unhinterfragten scheinheiligen Ergüsse des blau-gelben
Landeschefs in der gestrigen ZiB-2.
„Es ist schon erstaunlich, dass Pröll in mehr als acht Minuten keine einzige kritische Frage zu
seinem hoch verschuldeten und von Skandalen gebeutelten Bundesland gestellt bekommt, dafür
aber den erhobenen Zeigefinger auf Kärnten richten darf“, so Kickl, der an die vom Rechnungs-
hof festgestellte katastrophale Finanzgebarung des Landes, den Milliardenverlust durch Wohn-
bau- Spekulation, den Sumpf um die NÖ-Hypobank und die Verwicklung des Landes in das
Skylink-Debakel erinnert.
„Man hätte Pröll aber auch fragen können, wie er zu seinem einstigen politischen Ziehsohn
Ernst Strasser steht, der soeben wegen des Verdachts der Bestechlichkeit angeklagt wurde und
auch beim schwarzen Birnbacher-Deal in Kärnten als Berater tätig gewesen sein soll“, ergänzte
Kickl, den Strassers Entwicklung angesichts des Umfeldes in seiner politischen Heimat durchaus
nicht überrascht.
„Wer auf die Feststellungen des demokratischen Kontrollgremiums Rechnungshof so reagiert
wie Pröll und seine Mannen, kann sich moralisierende Kommentare über das Demokratiever-
ständnis anderer sparen“, stellte Kickl fest und erinnert daran, dass die ÖVP Niederösterreich
bis heute nicht zu dem Verdacht Stellung genommen hat, wonach die ohne Parteilogo affichier-
ten Riesenplakate mit Prölls Konterfei im Landtagswahlkampf 2003 nicht von der ÖVP, sondern
von der Niederösterreich-Werbung bezahlt worden sein sollen.
Peinlicher und hilfloser Versuch einer Retourkutsche
Die Aussagen und Feststellungen von Herbert Kickl konnte die Niederösterreichische ÖVP
nicht auf sich sitzen lassen und konterte mit nachfolgend 5-zeiliger Presseaussendung.
Screen: APA/OTS
Da staunen wir aber, dass das Wort Skandal-Sumpf gerade von einem Mandatar kommt, des-
sen Partei von Korruptionsskandalen stark gebeutelt ist. Falls es Karner noch nicht bemerkt
haben sollte, in Österreich ist die ÖVP in Sachen Korruption federführend.
Ebenfalls erstaunt die Behauptung, dass FPÖ-Kickl gerade dabei ist im eigenen Skandal-Sumpf
unterzugehen. Falls Karner auf Uwe Scheuch anspielen sollte, so hat Kickl mit diesem nichts zu
tun. Offenbar scheint es dem niederösterreichischen VP-Landesgeschäftsführer entgangen zu
sein, dass Kickl der FPÖ und nicht der FPK angehört.
Unser Fazit ist daher: Ein wenig politische Bildung würde nicht schaden, bevor man eine Presse-
aussendung veröffentlicht. Wir kommen jedenfalls zur Ansicht, dass Karners geistiger Erguss
sich eher als Pointe für den Villacher Fasching eignen würde.
*****
2012-08-09
Deutsche Sprache, schwere Sprache
Nachfolgendes Foto bedarf eigentlich keines näheren Kommentars mehr. Aber die Empfehlung,
dass die Verantwortlichen einen Rechtschreibkurs in Deutsch besuchen sollten, finden wir
trotzdem angebracht.
Aufgenommen am 07.08.2012 gegen 17:15 Uhr am Bahnhof Wien Meidling
Aber möglicherweise ist man bei den ÖBB auch schon der Ansicht, dass Deutsch in Österreich
nicht mehr wichtig ist. In diesem Fall ziehen wir unsere eingangs erwähnte Empfehlung zurück.
*****
2012-08-09
Slowakische Ostbanden rücken bereits ins Landesinnere vor
Von einem ERSTAUNLICH-Leser wurden wir auf nachfolgenden Beitrag, der gestern auf
„meinbezirk.at“ erschien, hingewiesen
Screen: meinbezirk.at
Unsere Prognose hat sich leider bewahrheitet
Offenbar ist in den Fischerhütten an der March nicht mehr jene Beute zu holen, die sich die
kriminellen Ostbanden erhoffen. Diese Thematik haben wir bereits in einem unserer früheren
Beiträge angesprochen und dazu ausgeführt, dass es nur mehr eine Frage der Zeit sein wird,
bis die Kriminellen ihre Tätigkeiten ins Landesinnere verlagern werden.
Dieser Zeitpunkt dürfte nun gekommen sein. Wie die Autorin, Ulrike Potmesil, in ihrem
Beitrag auf „meinbezirk.at“ ausführt, macht sich Sorge unter den Bürgern des Bezirkes
Gänserndorf breit, denn Einbrüche und Überfälle häufen sich.
Die Ostgangster, die über den Grenzfluss March kommen haben ein breites Portfolio. Vom
„normalen“ Einbruch bis zum brutalen bewaffneten Raubüberfall reicht die Palette ihrer
kriminellen Handlungen.
Erstaunlich ist nur, dass sich der Chefinspektor Gerald Reichl auf „meinbezirk.at“ in Relativier-
ung übt und meint, dass laut Statistik die Delikte in den letzten drei Jahren deutlich gesunken
wären. Wir sind zwar nicht in Kenntnis welche Statistik der Herr Chefinspektor gelesen hat,
es kann aber keinesfalls die aktuelle Kriminalstatistik gewesen sein.
Hintergründig betrachtet finden wir die Aussage von Reichl gar nicht so erstaunlich, denn offen-
bar dürfte vom Innenministerium ein Maulkorberlass erteilt worden sein. Dies wurde uns
nämlich auch aus recht zuverlässiger Quelle mitgeteilt.
Anstatt in der Region entlang der sensiblen Staatgrenze an der March die Polizei personell
aufzustocken und dementsprechend auszurüsten, verweilt man im Innenministerium offenbar
in einer Art Dornröschenschlaf. Die Innenministerin zieht es augenscheinlich lieber vor, von
Fototermin zu Fototermin zu eilen, anstatt endlich in der betroffenen Krisenregion wieder Recht
und Ordnung herstellen zu lassen und dadurch die leidgeprüfte Bevölkerung von den kriminellen
Ostbanden zu befreien.
*****
2012-08-08
LESERBRIEF
Heute am späten Nachmittag erhielten wir noch nachfolgenden Leserbrief!
Ich machte heute am 07.08.2012 nachmittags eine kurze Radtour in die Slowakei, wobei ich
auch durch das an der March liegende Suchohrad fuhr. Zufällig (?!) kam ich gegen 15.00 Uhr
auch beim Haus Nr. 268 vorbei, in dem der mutmaßliche Fischerhütteneinbrecher wohnt. Als
ich auf dem Feldweg einbog, der hinter dem Haus vorbeiführt, kam mir plötzlich ‚d e r‘ Juraj
JANOS, den ich mittlerweile von unzähligen Fotos kenne, zu Fuß entgegen. Um nicht aufzu-
fallen, fuhr ich noch einige Meter weiter und wendete dann. Beim Zurückfahren machte ich
während der Fahrt noch ein paar Fotos von ihm, auf denen er deutlich zu erkennen ist:
J. Janos – Fotografiert am 07.08.2012 in Suchohrad
Als ich bei ihm vorbei war, sah ich, dass er sich durch das schmal offenstehende Gartentor
von der Rückseite aus in sein Haus Nr. 268 begab. Weil ja mittlerweile jeder Fischer in der
Gegend von Angern und Dürnkrut weiß, dass laut der Tageszeitung Kurier für Juraj JANOS
ein EU-Haftbefehl besteht, verständigte ich anschließend via Handy die Polizeiinspektion
Angern, die sofort über das Polizeikooperationszentrum Kittsee den Kontakt mit der slowak-
ischen Polizei herstellte. Gegen 15.25 Uhr war die slowakische Polizei über den Sachverhalt
informiert.
Nun begann das Warten. Es kam keine Polizei! Zwischenzeitlich rief ich wieder an und
fragte nach, wann denn die slowakische Polizei kommen werde. Da sich danach wieder
nichts tat, rief ich abermals an und erkundigte mich!
Um 17.03 Uhr, für mich dann völlig überraschend, fuhr plötzlich ein weißes Polizeiauto ziel-
strebig vor das Haus, das ihnen offenkundig schon bekannt war. Dort stiegen ein Polizist
und eine Polizistin aus und warteten eine gute Minute lang vor der Garteneinfriedung. Sie
suchten anscheinend eine Glocke bei der Gartentür, die es aber nicht gab. Als sie dann
drauf kamen, dass das Gartentor gar nicht versperrt war, betraten sie das Grundstück.
Was jetzt weiter geschah, konnte ich nicht sehen. Nach weniger als 1 Minute kamen sie
zurück, stiegen in ihr Polizeiauto ein und zogen alleine ohne Juraj JANOS wieder ab.
Das Schauspiel war vorbei! Abgesehen davon, dass die „slowakische Polizei“ über 1,5
Stunden benötigte, um nach Suchohrad zu kommen, um dort einen mit EU Haftbefehl ge-
suchten Täter zu verhaften, war dieses Einschreiten eine reine Lachnummer – einfach
gesagt: unmotiviert, unprofessionell, schlichtweg inkompetent!
In Österreich gibt es so etwas nicht! Hochachtung vor unserer Polizei! Unterm Strich be-
deutet das, dass die slowakische Polizei offensichtlich nicht gewillt und fähig ist, den
mutmaßlichen Fischerhütteneinbrecher zu verhaften und der Justiz auszuliefern! Jeder
kann sich selber seinen Reim darauf machen! Petri Heil, ein Marchfischer!
Anmerkung der Redaktion zum Leserbrief
Da fragen wir uns natürlich was ein EU-Haftbefehl wirklich wert ist, wenn dieser in einem
ehemaligen Ostblock-Staat vollstreckt werden soll. Er ist offensichtlich nicht einmal das
Papier wert auf dem er steht.
Da nützen auch keine Beschwichtigungsversuche seitens des Innenministeriums wie: „Es
gibt einen EU-Haftbefehl und verstärkten Polizeieinsatz“ oder „Man kooperiere gut mit der
Slowakei“.
Diese Kooperation dürfte sehr einseitig sein, denn wie wir aus sehr zuverlässiger Quelle
erfahren haben, ist ein naher Verwandter von Juraj JANOS ein dienstführender Beamter
bei der slowakischen Polizei. Dies dürfte auch die Erklärung dafür sein, dass sich der
Gesuchte in seiner Heimat frei und unbekümmert bewegen kann.
Aber auch auf österreichischer Seite ist nicht alles Gold was glänzt. Zwar versuchte ein
Sonderkommando der Polizei eine Woche lang dem Juraj JANOS habhaft zu werden, je-
doch war die Aktion nicht von Erfolg gekrönt. Währenddessen gingen die Fischerhütten-
Einbrüche munter weiter.
Das zugesagte Polizeiboot, welches zu Patrouillenfahrten auf dem Grenzfluss March vor-
gesehen ist, kann auf Grund seiner Beschaffenheit nicht eingesetzt werden und liegt in
Marchegg vor Anker. Anstatt sich für ein Schlauchboot mit Außenbordmotor, entschied
man sich für ein Boot mit Jetantrieb. Dieses kann auf Grund des niedrigen Wasserstandes
die March nicht befahren, da der Marchsand die Antriebsdüsen verstopfen würde.
Es ist aber gerade der niedrige Wasserstand der March, der den slowakischen Kriminellen
ermöglicht problemlos ans österreichische Ufer überzusetzen, um in der Alpenrepublik
ihre Einbrüche und Raubzüge zu begehen.
Wenn es einem Passanten – der zufällig eine Radtour durch Suchorad macht – möglich ist
den gesuchten Juraj JANOS beim Betreten seines Hauses zu fotografieren fragen wir uns,
warum es nicht möglich ist einen österreichischen Zielfahnder in die Slowakei zu schicken,
um den per EU-Haftbefehl Gesuchten festzunehmen und nach Österreich zu überstellen?
Wartet man im Innenministerium wirklich auf die angekündigte Kooperationsbereitschaft
seitens der slowakischen Behörden? Da wird Frau Mikl-Leitner bis zum St. Nimmerleinstag
warten können, denn diese gibt es definitiv nicht, wie der Leserbrief eindeutig unter Beweis
stellt.
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2012-08-07