Hege und Pflege sind Voraussetzung
Jetzt wird klar warum der March-Fluss scharenweise Schwarzfischer aus Slowakei
anlockt, die nach Raubrittermethoden im österreichischen Revier illegal angeln.
Die österreichischen Fischer(innen) und deren Vereine hegen und pflegen ihr
Gewässer.
Zudem werden auf österreichischer Seite sündteure Besatzmaßnahmen vorge-
nommen und die Angelei erfolgt äußerst schonend . Verwendung von Einfach-
haken, beaufsichtigte Ruten, Einhaltung von Schonzeiten und Brittelmaßen,
schonende Zurücksetzung von kleinen Fischen udgl. mehr, ermöglichen es solche
Rekordfische zu fangen.
Von links nach rechts: Christian Hahn, Roland Piskaty, Lukas Hahn
Diesen wahren Monsterwels mit 46 Kilo und einer Länge von 1,95 Meter, fing der
Marchangler, Christian Hahn, am 26. Juli 2011 im Marchrevier Drösing. Gegen
18:00 Uhr bekam er auf seiner Angelrute einen gewaltigen Biss. Nach einem
kräfteraubenden Drill konnte er diesen schönen Wels landen. Wir wünschen ihm
nachträglich ein kräftiges Petri Heil!
*****
2011-08-10
Veröffentlichung des Fischereivereins „Marchegg“
Der Obmann des Fischereivereins „Marchegg“, Christian Fiala, hat uns um Veröffent-
lichung nachfolgenden Beitrags ersucht. Wir kommen diesem Ersuchen gerne nach,
um die Rechtspflege zu unterstützen. Hinweise werden vertraulich behandelt und
können an unsere E-Mailadresse office@erstaunlich.at übermittelt werden.
Übergriffe nicht nur durch slowakische Schwarzfischer!
Seit es die Möglichkeit gibt, die Fischereilizenz für die slowakische Marchstrecke
zu lösen, haben wir neben dem Problem der slowakischen Übergriffen, auch noch
zusätzlich ein Problem mit Einheimischen, die unberechtigerweise per Boot die
österreichische Marchstrecke systematisch befischen.
Das beigefügte Foto wurde am 16.07.2011 um 12:00 vormittags im Marchegger
Revier auf Höhe Stromkilometer 13,5 geschossen und zeigt wie per Boot mit
Elektroantrieb gefisch t wird. Die Aktion wurde von 3 beeideten Aufsehern des
Marchreviers I/2a beobachtet.

Um derartige Eingriffe in fremdes Revier hinkünftig zu unterbinden, wurde Anzeige
gegen Unbekannt erstattet. Zwecks Unterstützung der polizeilichen Erhebungen,
versuchen wir auf diese Weise die Identität der Personen festzustellen.
Ich bitte um eure Mithilfe!
Mit besten Dank und freundlichen Grüßen
Christian Fiala
2011-08-01
Unsere Meinung über den WWF ist kein Geheimnis
Wegen seiner auffällig intensiven Bestrebungen zur Errichtung des Nationalparks March-
Thaya-Auen, war die Umwelt- und Tierschutzorganisation WWF ins Visier von ERSTAUN-
LICH geraten. Offenbar lag den Umwelt- und Tierschützern nicht besonders daran, das
Leben von Wildtieren zu schützen, sondern war kommerzielles Denken der Grund ihrer Be-
strebungen.
Dieses Online-Magazin deckte die Geschäfte des WWF auf und publizierte das streng
gehütete Geheimnis der Eigenjagden in Österreich. Mittlerweile hat auch die betroffene
Bevölkerung die wahren Absichten der Naturschutztruppe erkannt und auch kommunale
Politiker distanzieren sich vom Nationalpark March-Thaya-Auen mit dem WWF. In der Zu-
sammenfassung „WWF-TRAILER“ haben Sie einen gesamten Überblick über unsere Bei-
träge und Recherchen zu dieser Umwelt- und Tierschutzorganisation.
Wir haben auch kein Hehl daraus gemacht, dass wir den WWF für ein Feigenblatt der ob-
eren Zehntausend halten. Unter dem Natur- und Tierschutzgedanken soll das gemeine
Volk daran gehindert werden, die Geschäfte und Hobbys der High Society zu stören. Diese
elitäre Schicht will dem gemeinen Fußvolk klar machen wie die Natur ausgebeutet wird,
dabei sind es ausgerechnet sie selbst , welche diesen Planeten als Selbstbedienungsladen
betrachten.
Da gerade diese Personen kaum Glaubwürdigkeit finden, bedienen sie sich einer Natur-
und Tierschutzorganisation, welche sie selbst mitbegründet haben. In einer Sonntagslaune
oder aus Überheblichkeit (wir wissen es nicht) gibt der WWF-Österreich in einer heutigen
Presseaussendung zu, wer sich unter den Mitbegründern der Organisation befindet.
Zitat aus der WWF-Aussendung
Zu Beginn war der WWF eine sehr elitäre Organisation von Milliardären, gekrönten Häup-
tern, internationalen Stars und Industriekapitänen. Manche von ihnen waren Großwildjäger
wie die Gründungsmitglieder Prinz Philip, Gemahl der britischen Königin Elizabeth II. oder
Prinz Bernhard von den Niederlanden, der sogar WWF-Präsident wurde. Auch unterstütz-
ten zahlreiche Großindustrielle wie Luc Hoffmann seit Jahrzehnten den Kampf des WWF
zum Artenschutz. Die kommerzielle Großwildjagd, so wie sie heute betrieben wird, ist eine
der größten Gefahren für Arten wie den Tiger. Daher setzen wir uns intensiv dagegen ein.
Damit steht fest, dass wichtige Gründungsmitglieder der Natur- und Tierschutzorganisation
WWF selbst Großwildjäger waren bzw. noch sind. Das wäre ungefähr vergleichbar, wenn
Kinderschänder an der Gründung eines Kindergartens beteiligt sind und einer davon so-
gar Vorstand wird.
Interessant ist auch die Aussage: „Die kommerzielle Großwildjagd, so wie sie heute betrie-
ben wird, ist eine der größten Gefahren für Arten wie den Tiger. Daher setzen wir uns inten-
siv dagegen ein“. Aus diesem Satz lässt sich ableiten, dass es dem WWF nur um den Tiger
geht und alle anderen Großwild-Tierarten weiterhin abgeschossen werden können. Ist ja
auch klar, denn die Großwildjagd fährt nämlich erhebliche Gewinne ein.
Wenn am WWF berechtigte Kritik geübt wird, beginnt diese Naturschutztruppe zu jammern
und spielt auf beleidigt, wie folgendes Zitat aus der Presseaussendung beweist.
Zitat aus der WWF-Aussendung
Die tendenziösen und einseitigen Ausssagen im aktuellen Profil der kommenden Woche
weist der WWF schärfstens zurück. Der WWF ist kein „intriganter Eliteclub“ sondern eine
Organisation, die ihre Kontakte zu Politik und Wirtschaft nutzt um diesen Planeten ein Stück
besser zu machen.
Obwohl das Nachrichtenmagazin Profil nicht unbedingt zur Lieblingslektüre von ERSTAUN-
LICH zählt, müssen wir hier zustimmen. Möglicherweise ist das Wort „intrigant“ nicht ganz
zutreffend und sollte durch „präpotent“ ersetzt werden. Für uns ist der WWF eine Lobbyisten
-Organisation, bei der finanzielle Motive weit vor dem Natur- und Tierschutzgedanken ran-
gieren. Diese Gedanken kommen offenbar nur dann zum Tragen, wenn sie den Interessen
der oberen Zehntausend nicht abträglich sind.
Wenn Sie Lust und Liebe verspühren die gesamte Presseaussendung des WWF lesen,
welche dieser zum 50-jährigen Bestehen aussendete, dann klicken Sie bitte H I E R.
Diese Presseerklärung sollte wohl eine Art Selbstbeweihräucherung werden, die aber
gründlich in die Hose gegangen ist.
*****
2011-04-10
Breites mediales Echo
Durch das Kommentar des Users Danilo im Beitrag „WWF-TRAILER“, sind wir auf einen
Artikel vom 11.01.2011, auf folgender Webseite aufmerksam geworden.
Screen: „mein bezirk.at“
Zu Recht klopfen wir uns ein wenig stolz auf die Brust, denn durch unsere Beitragsserie
über den WWF, der den Natur- und Tierschutz mit seinem finanziellen Eigeninteresse
verbindet, haben wir einen Stein ins Rollen gebracht.
Kleine Webseiten betroffener Anglervereine bis hin zu großen Tageszeitung wie dem
Kurier, haben sich dann ebenfalls dieses Themas angenommen. Man kann nur hoffen,
dass diese breite mediale Front, den erstaunlichen Geschäften des WWF Einhalt gebie-
tet.
Erste Erfolge zu verzeichnen
Nun sind bereits erste Erfolge zu verzeichnen. Politiker auf kommunaler Ebene (SPÖ und
ÖVP) der betroffenen Regionen, stellen sich gegen den Nationalpark March-Thaya-Auen.
Offenbar haben die Volksvertreter erkannt, dass es dem WWF vorzugsweise nur darum
geht, sein finanzielles Eigeninteresse zu befriedigen.
Da sich aber mit Otto Normalbürger nicht dementsprechend Geld verdienen lässt, da
dieser meist nicht in der finanziellen Lage ist mehrere tausende Euros für einen Hirsch-
abschuss zu bezahlen, muss das gemeine Volk von den ertragreichen Jagdgründen fern-
gehalten werden.
Es war der freiheitliche Vize-Parteiobmann NAbg. Norbert Hofer, der diese Situation bereits
nach unserem ersten „Beitrag“ erkannte und ein dementsprechendes Statement bezüg-
lich des WWF abgab. Die Verantwortlichen dieser Non-Profit-Organisation waren natürlich
nicht erfreut, dass ihre Geschäft durch dieses Online-Magazin aufgedeckt wurden und üb-
ten sich in polemischen Phrasen.
Erstaunliche Konstellation
Sei wie es sei, in dieser Angelegenheit sollten alle an einem Strang ziehen. Es kann nicht an-
gehen, dass sich eine privilegierte Schicht auf Kosten der Allgemeinheit bereichert, in dem
sie Otto Normalbürger aus den March-Thaya-Auen vertreiben lässt, um ungestört ihrem
Hobby fröhnen zu können.
Der Gipfel der Frechheit ist aber, dass sich die High Society den WWF als Feigenblatt um-
schnallt, dieser munter mitspielt und dabei jede Menge Geld verdient. Da kommt es natür-
lich sehr ungelegen, wenn diese erstaunliche Konstellation aufgedeckt wird.
Dienste des WWF sind nicht von Nöten
Wie im Artikel von „mein bezirk.at“ richtig angeführt wird, ist der Schutz des Auwaldes ent-
lang der March, Jahrhunderte lang durch die umsichtige Pflege der hier beheimateten
Bevölkerung gegeben, wodurch ein optimaler Lebensraum für einzigartige Tiere und Pflan-
zen geschaffen und erhalten werden konnte.
Wir meinen, dass es hier keines WWF bedarf um ein guterhaltenes Öko-System, aus Profit-
gründen, gegen den Willen der dort ansässigen Bevölkerung umzukrempeln. Wir sind froh
darüber, dass dieser Umstand nun auch von den dortigen Kommunal-Politikern erkannt
wurde.
*****
2011-01-13
Starkes Interesse am WWF
Das erstaunliche Hobby und die noch erstaunlicheren Geschäftsverbindungen der Natur-
und Tierschutzorganisation WWF haben ein reges Interesse in der Bevölkerung geweckt.
Nicht nur Betroffene die befürchten, durch den angedachten Nationalpark March-Thaya-
Auen, aus ihren angestammten Revieren vertrieben zu werden, sondern auch Natur- und
Tierschützer, sowie Otto Normalverbraucher interessieren sich bereits ausserordentlich für
die erstaunlichen Geschäftstätigkeiten des WWF.
Extrem starke Zugriffe auf unsere WWF-Beiträge, die zum Teil bereits archiviert sind, sowie
zahlreiche E-Mails von Leser(innen) die uns um ein Inhaltsverzeichnis zu diesen Artikeln
ersuchten, haben uns veranlasst folgende Übersicht zu verfassen, um ihnen die Archiv-
suche zu ersparen.
Nationalparks als Geldquelle
…. „Nationalpark“. Das kann wohl nicht der Sinn eines derartigen Projekts sein, in der
mehr zerstört als verbessert wird. Das erstaunliche Engagement des WWF Warum sich
der WWF für einen Nationalpark …Link zum aktuellen Beitrag
Interview mit dem Verbandssekretär des VÖAFV
… etlicher WWF-Leute fallen, die angeblich bereits Pläne für einen Nationalpark vorgelegt
haben. Versucht der WWF sich durch einen Alleingang zu profilieren und werden die
Fischer weichen müssen?…Link zum aktuellen Beitrag
WWF bläst zum Hallali
…..ist. Sollten Sie über einen starken Magen verfügen, klicken Sie diesen „Link“ an um
einen Einblick in das Tiermassaker „Jagd“ zu gewinnen. Wie steht der WWF zur Jagd?
Aus gegebenem Anlass ...Link zum aktuellen Beitrag
WWF bläst zum Hallali TEIL2
Politik reagiert auf unseren gestrigen Beitrag Unser gestriger Beitrag „WWF bläst zum
Hallali“ löste „Reaktionen“ bis in die hohe Politik aus. Als Musterbeispiel für Bigotterie
bezeichnete …Link zum aktuellen Beitrag
WWF verhökert Jagdbeute
Leserbrief zum WWF-Beitrag Bezüglich unseres WWF-Artikels ersucht uns eine Leserin
(Name der Redaktion bekannt) um Veröffentlichung ihres Leserbriefes. Sehr geehrte
Damen und Herren, Vorigen Dezember …Link zum aktuellen Beitrag
Neue Eigenjagd für den WWF?
….. Wie es der Ausgang der Wahlen in der Steiermark und Wien einwandfrei bewiesen
hat, dienen diese Umfrageergebnisse maximal zur geistigen Selbstbefriedigung. Offen-
bar war auch das Image des WWF, in ...Link zum aktuellen Beitrag
Offener Brief an den WWF
Wellen bis nach Deutschland Unsere Beiträge über die erstaunlichen Aktivitäten des
WWF-Österreich, haben Wellen bis nach Deutschland ausgelöst. Bei der Auswert-
ung unserer Webstatistik, in der jede …Link zum aktuellen Beitrag
Gehen dem WWF die Spender(innen) aus?
Zuwenig Geld für den WWF-Präsidenten? Aus aktuellen Anlass wollen wir uns zum Jahres-
ausklang nochmals mit dem WWF befassen. Das ist jene Non-Profit-Organisation, deren
Präsident jährlich 500.000,- ...Link zum aktuellen Beitrag
Da bleibt der Lachs im Hals stecken
Emotionen schlugen hoch Unser letzter „Beitrag“ über den WWF hat wieder etliche Emot-
ionen ausgelöst. Obwohl wir für die emotionalen Ausbrüche unserer Leser(innen) volles
Verständnis haben, konnten ...Link zum aktuellen Beitrag
Resolution gegen Nationalpark March-Thaya-Auen
Breites mediales Echo Durch das Kommentar des Users Danilo im Beitrag „WWF-TRAI-
LER“, sind wir auf einen Artikel vom 11.01.2011, auf folgender Webseite aufmerksam
geworden. Screen: ….Link zum aktuellen Beitrag
WWF-Splitter
Kursverfall? Offenbar steht der WWF bei der auflagenstärksten Tageszeitung Öster-
reichs, der Kronen- Zeitung, nicht mehr so hoch im Kurs wie es in vergangenen Zeiten
der Fall war. Wir vermuten dies ….. Link zum akutellen Beitrag
WWF-Pflichttermin
… ist sie unbestrittener Messehöhepunkt für alle Jäger und Fischer aus Österreich und
den umliegenden Nachbarstaaten. Also ein absoluter Pflichttermin für die WWF-Führ-
ungsriege. Auf dieser …Link zum aktuellen Beitrag
Krisensitzung in der Storchenstadt
Nationalpark March- Thaya Auen Gestern Abend fand in de r „Storchenstadt“ Marchegg
eine Sondersitzung der örtlichen Fischereivereine statt. Zu dieser hatte der Obmann des
Feigenblatt WWF
Unsere Meinung über den WWF ist kein GeheimnisWegen seiner auffällig intensiven Be-
strebungen zur Errichtung des Nationalparks March-Thaya-Auen, war die Umwelt- und
Tierschutzorganisation WWF ins Visier von ERSTAUNLICH geraten. Offenbar lag…..
Link zum akutellen Beitrag
WWF befürwortet Delfinmord
Kein Appetit auf FischSeit dem Atomgau in Fukushima scheint den Leuten der Appetit auf
Meeresfische, im speziellen auf Thunfisch, vergangen zu sein. Verwunderlich ist diese
Tatsache nicht, da radioaktives Kühlwasser aus den beschädigten Atommeilern und…Link
zum akutellen Beitrag
Storchenstadt bald ohne Störche
30 Jahre Natur-und Tierschutz umsonst?Weit über die Landesgrenzen hinaus ist die nieder-
österreichische Kleinstadt Marcheggbekannt. Ihren Ruhm verdankt sie ihrer Storchenkolo-
nie, welche vor rund 30 Jahren vom Storchenvater, Gerhard Maywald, gegrün……Link zum
aktuellen Beitrag
Storchenfest ohne Störche
Politiker sehen seelenruhig zu Um den gestrigen Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“
nicht zu überladen, haben wir uns ein trauriges Kuriosum für die heutige Berichterstattung
vorbehalten. Mit zahlreichenPlakaten wirbt die „Noch-Storchenstad…..Link zum aktuellen
Beitrag
Die Gelsen und der WWF
Gelseninvasion ist vorprogrammiert Der relativ trockene Vorsommer beschert den Ein-
wohnern entlang der March-Thaya-Auen seit Langem wieder ein gewisses Maß an
Lebensqualität. Die Trockenheit verhindert dasSchlüpfen der Gelsenlarven. Wer schon
einm….Link zum aktuellen Beitrag
Neuer Star beim WWF?
Maggie Entenfellner macht sich für den WWF stark Offenbar scheinen die ständigen
Unkenrufe des WWF-Pressesprechers, Gerhard Egger, ungehört zu verhallen. Das
ist auch gut so, denn dem WWF geht es vorrangig um die Wahrung seiner eigen…
Link zum aktuellen Beitrag
Störche in Not
Retten Sie die Berggorillas! Als Pate Welche Meinung wir über den WWF haben, können
geneigte Leser(innen) in diversen Beiträgen (WWF-Trailer) nachlesen. Diese entstanden
nicht aus Jux und Tollerei, sondern auf Grund sorgfältiger Recherchen …
Link zum aktuellen Beitrag
Tiermörder als Ehrenpräsident beim WWF
… der Tatsache, dass der WWF für die Rettung von Elefanten eintrittund diesbezüglich
um Spenden ersucht finden wir es erstaunlich, dass auf deren Webseite kein einziges
Ahnungslosigkeit beim WWF
WWF will es erst aus den Medien erfahren haben Besten Dank an den/die User(in) „Müllers
Büro“. Wir haben den Kommentarhinweis „Der WWF meldet sich kleinlaut zu Wort:“
aufgeschnappt und ein … Link zum aktuellen Beitrag
Spendenaufruf für den WWF
Juan Carlos noch immer WWF-Ehrenpräsident In unseren Beiträgen „Tiermörder als Ehren-
präsident beim WWF“ und „Ahnungslosigkeit beim WWF“ haben wir über das mörderische
Hobby des spanischen Königs … Link zum aktuellen Beitrag
Das Ding mit der Elefantenjagd, dem WWF und der kaputten Hüfte
LESERBRIEF Nachfolgender Leserbrief aus Deutschland – zum Thema WWF und dessen
Geschäfte, der Großwildjagd und seine ehrenwerten Funktionären – wurde uns heute
zugesandt. Dieses sehr interessante … Link zum aktuellen Beitrag
Dem WWF auf der Spur
LESER(INNEN)-INFORMATION ÜBER DEN WWF ! Die Organisation ECOTERRA International
hat uns nachfolgende Beiträge gemailt und um deren Veröffentlichung auf ERSTAUNLICH.AT
ersucht. Die Beiträge sollen … Link zum aktuellen Beitrag
„SCHWARZBUCH WWF“ Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda
Einige Worte aus dem Schwarzbuch-WWF! Herzzerreißende Werbeplakate mit traurigen
Elefanten, Tiger-Projektionen an Wolken- kratzern oder Werbespots über hungernde Orang-
Utans – der WWF weiß … Link zum aktuellen Beitrag
Bald kein Storchenfest mehr in Marchegg?
Der WWF fällt uns immer wieder negativ auf Storchenvater Gerhard Maywald rief uns wieder
einmal zu Hilfe. Voriges Jahr betraf es, wie könnte es anders sein, den WWF bzw. die um-
NOE Landesregierung reagiert in Sachen Mühlbach
… seitdem dieser unter der Verwaltung des WWFs steht. Sie verstehe auch nicht, dass die
Behörde dabei untätig zusieht und nicht reagiert. Das verstanden auch wir nicht und so
kommt jetzt die … Link zum aktuellen Beitrag
Trailer für Übersicht
Schlagzeilen zu eventuellen Neuigkeiten oder neue Berichte, werden an dieser Stelle
hinzugefügt und mit dem betreffenden Beitrag verlinkt. Sollte der/die eine oder andere
Leser(in) interessantes zum Thema WWF und seinen erstaunlichen Geschäftspraktiken
wissen, so ersuchen wir, uns diese Information zukommen zu lassen. Ihre Anonymität
bleibt selbstverständlich gewahrt.
*****
Erstellt am 2011-01-08
(Letzte Aktualisierung)
2012-09-06
Emotionen schlugen hoch
Unser letzter „Beitrag“ über den WWF hat wieder etliche Emotionen ausgelöst. Obwohl wir
für die emotionalen Ausbrüche unserer Leser(innen) volles Verständnis haben, konnten
wir nicht alle Kommentare veröffentlichen. Diesbezüglich ersuchen wir unsere User(innen)
keine beleidigenden oder diffamierende Postings zu verfassen. Man kann seine verständ-
liche Wut, über die Gangart des WWF auch in höflicher und sarkastischer Form verfassen.
Ein derartiges Posting wird sicher auch so verstanden werden.
Nicht nur wir kritisieren den WWF
Aber zurück zum Thema. Gibt doch der WWF vor, sich für den Natur- und Tierschutz einzu-
setzen und wirbt mit dem Tierschutzgedanken um Spendengelder, so bezweifeln wir auf
Grund der unterhaltenen WWF-Eigenjagden dieses edle Motiv. Für uns entstand der Ein-
druck, dass es dem WWF vorwiegend um finanzielle Eigeninteressen geht.
Wir haben ein wenig im Internet recherchiert und sind auf zahlreiche Beiträge gestossen,
die alles andere als Lobeshymnen auf die Natur- und Tierschutzorganisation waren. Zwei
Beiträge die uns besonders interessant erschienen, wollen wir Ihnen zur Kenntnis bringen.
Screen: www.taucher.net

Screen: www.tauchen.nullzeit.at


Anklicken der Bilder oder dieser „L I N K“ führen zum Beitrag
Wir ersparen uns die beiden Beiträge zu kommentieren, denn diese sprechen für sich
selbst. Allerdings können sich nun Leser(innen) ernsthafte Gedanken darüber machen,
wie der WWF zur Umwelt, der Natur und zum Tierschutz steht.
*****
2010-12-29
Zuwenig Geld für den WWF-Präsidenten?
Aus aktuellen Anlass wollen wir uns zum Jahresausklang nochmals mit dem WWF befassen.
Das ist jene Non-Profit-Organisation, deren Präsident jährlich 500.000,- US$ verdient. Wie
wir aufdeckten und bereits ausführlich darüber berichteten, unterhält diese Natur- und Tier-
schutzorganisation, vier Eigenjagden in österreichischen Nationalparks.
Damit wird auch die Motivation klar, warum sich diese Organisation seit einiger Zeit, für die
Errichtung des Nationalparks March-Thaya-Auen derart stark macht. Offenbar hat aber un-
sere Berichterstattung über das erstaunliche Hobby der Naturschützer, etlichen Menschen
die Augen geöffnet und so fanden wir nachfolgendes in der heutigen Krone (Print).

(Quelle: Kronen Zeitung)
Der Krone-Beitrag befasste sich mit Spenden und deren Absetzbarkeit. Frau und Herr Ös-
terreicher sind an und für sich spendabel, lassen sich allerdings nicht für blöd verkaufen.
Diese Tatsache dürfte der WWF-Österreich nun zu spüren bekommen haben, denn laut
Krone ist nur der WWF von der Stagnation betroffen und dies dürfte mit der zur Zeit fehlen-
den Absetzbarkeit von Spenden nichts zu tun haben .
Unterstützung vom Kurier
Offenbar haben wir mit unseren Beiträgen über den WWF-Österreich, die Tageszeitung
„Kurier“ inspiriert und so brachte dieser am 24.12.2010 nachfolgenden Beitrag.

Quelle: Kurier Printausgabe–zum Online-Beitrag geht es „hier“
Christian Filala, Obmann des Marchegger Fischereivereines meint, dass der WWF mit
seiner Kampagne übersieht, dass es sich bei den Fischern entlang March und Thaya zum
größten Teil um ältere Mitbürger mit durchwegs kleinen Einkünften und Pensionen handelt,
für die das Angeln und Daubeln oft das einzige und vor allem leistbare Freizeitvergnügen
in ihrer Heimatgemeinde darstellt.
Wir glauben nicht, dass der WWF von irgendwelchen sozialen Gedanken getragen wird.
Lässt sich doch mit betuchten Jagdgästen, welche in ihren dicken SUV anreisen, wesentlich
mehr Profit erwirtschaften als mit Rentnern deren einziges Freizeitvergnügen das Angeln ist.
Mit dem Erlös aus Angellizenzen wird sich kaum die Traumgage des WWF-Präsidenten fin-
anzieren lassen.
Setzt der WWF-Mann auf Konfrontation?
Interessant ist auch ein Interview mit dem WWF-Mann Gerhard Egger, in der Fachzeitschrift
Fisch&Wasser, welche die VÖAFV-Mitglieder dieser Tage zugesandt bekamen. Offenbar
setzt Egger ganz unverblümt auf Konfrontation und meint: „Reibungspunkte könnten in Zu-
kunft differierende Naturschutzinteressen, der Fischbesatz und die Gestaltung der Daubel-
hütten sein.“

Quelle: Fisch&Wasser (Print)
Da sei diesem Herrn Egger ins Stammbuch geschrieben, dass Angler friedliche Zeitgenos-
sen und Naturschützer sind, die keine Reibungspunkte suchen. Sie haben ihre Hütten schon
Jahrzehnte, hegen und pflegen die Natur und besetzen auch seit diesem Zeitraum Fische in
die Gewässer. Aber wie heisst ein altes Sprichwort: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden
leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“.
Neue Führungsriege im VÖAFV?
Dachten wir bis dato, dass der Präsident des „Verband Österreichischer Arbeiter-Fischerei-
Vereine“ Günter Kräuter und der Verbandssekräter Martin Genser heissen. Bei der Beant-
wortung der Frage: „Auf welche Art könnte die Fischerei betroffen sein?“ antwortet Egger
in einer Art bei der man zur Annahme kommen kann, dass er die beiden Herren bereits
überholt hat und ein maßgeblicher Entscheidungsträger im VÖAFV ist.
Da ist von „was die Fischer werden müssen“ udgl. die Rede. Im obigen Screen ist der ge-
samte Text seiner Antwort enthalten. Bei seiner Aussage stellt sich bei uns die Frage, wer
glaubt dieser Herr Egger zu sein, dass er sich eines derartigen Kasernenhoftons bedient?
Resteverkauf auf Märkte
Hat es der WWF wirklich schon so notwendig zu einem neuen Jagdrevier zu kommen, um
die Überreste von abgeschossenen Tieren, welche die betuchten Jagdgäste großzügig zu-
rücklassen, unter dem WWF-Gütesiegel auf Märkten zu verkaufen?

Der Rest vom Schützenfest
Wir stimmen mit Fiala überein
Christian Filala, Obmann des Marchegger Fischereivereines hat absolut recht wenn er
meint: „Wir brauchen keinen fremdbestimmten, aufgesetzten Naturschutz, der den Be-
wohnern der Grenzregion vorschreibt, was sie in ihrer Heimat machen dürfen und was
nicht.“
Unter den nachfolgenden Links können Sie die gesamte Serie der Berichterstattung über
die Non-Profit-Organisation WWF-Österreich und deren erstaunliche Freizeitbeschäftigung
nachlesen. Beitrag 1 Beitrag 2 Beitrag 3 Beitrag 4 Beitrag 5 Beitrag 6 Beitrag 7
*****
2010-12-27
Aus der Sicht des Verbandssekretärs Martin Genser
Bezüglich des gestrigen Beitrags „Nationalparks als Geldquelle“, veröffentlichen wir heute
das Interview mit dem Verbandssekretär des VÖAFV (Verband der österreichischen
Arbeiter-Fischerei-Vereine) .
VÖAFV–Verbandssekretär Martin Genser, im Interview mit ERSTAUNLICH
ERSTAUNLICH:
Eine mögliche Verwirklichung des Vorhabens eines Nationalparks March-Thaya-Auen, löst
bei den Fischern entlang dieser Grenzflüsse Alarmstimmung aus. Sie befürchten nicht un-
begründet, aus ihren angestammten Revieren vertrieben zu werden.
Ein klassisches Beispiel dafür bietet der Nationalpark Hainburger-Au. Wo einst Angler still
und friedlich ihrem Hobby nachgingen, ziehen nun lautstark Besuchermassen und Moun-
tain-Biker durch die Au. Wie sinnvoll ist der Austausch von ruhigen Anglern gegen lärm-
ende Schulklassen und Mountainbikern in einer Naturlandschaft?
MARTIN GENSER:
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, möglichst vielen Menschen die Wichtigkeit von Natur-
schutz und Artenvielfalt nahe zu bringen, und damit Verständnis für den sensiblen Um-
gang mit Naturressourcen zu schaffen. Um das zu ermöglichen, ohne die Kriterien von
eingerichteten Schutzzonen zu verletzen, ist die sogenannte Besucherlenkung die Her-
ausforderung an die Naturparkverwaltungen, die bekannter weise nicht immer so funk-
tioniert, wie man sich das wünscht. Andererseits dürfte sich die Besucher-Frequenz, mit
der der Nationalpark Donau-Auen aufgrund der geografischen Nähe zur Millionenstadt
Wien konfrontiert ist, an den March-Thaya-Auen in Grenzen halten.
Zum Anderen waren die Fischer immer schon an der Erhaltung von Natur und insbeson-
dere von Flussläufen mit mehr oder weniger Erfolg bemüht. Anders als vielfach geglaubt
wird, geht es uns Fischern nicht um die Erhaltung der Fischfauna einzig zum Zweck des
Ausfanges.
Das Verständnis für sensible Ökosysteme und das biologische Zusammenspiel einzelner
Arten hat die Fischerei in den letzten Jahrzehnten geprägt und die Aufgabenfelder auch
des VÖAFV im Laufe der Zeit bis heute neu definiert. Viele Fischarten währen heute ohne
die Bemühungen der Fischereiorganisationen ausgestorben. Wir stehen somit klar hinter
der Prämisse: Dringender Schutzstatus der March-Thaya-Auen – aber gemeinsam mit uns
Fischern!
ERSTAUNLICH:
Die geografische Gegebenheit entlang der Flüsse March und Thaya sieht so aus, dass der
überwiegende Teil der Gegend aus einem Überschwemmungsgebiet, in einer durchschnitt-
lichen Breite von etwa 500 Meter besteht. In diesem befindet sich der Hochwasserdamm,
sowie die Trasse der dort verkehrenden Bahnlinien.
Zusätzlich wird die gesamte Örtlichkeit teils von Wohngebieten oder landwirtschaftlich ge-
nutzten Fläche eingesäumt. Gleich daneben verlaufen stark befahrene Bundestrassen. Die
kleinen Auwälder und Ausstände die sich in diesem Überschwemmungsgebiet befinden,
werden seit eh und je von den Fischern und Jägern bzw. deren Vereinen gepflegt und ge-
hegt. Es herrscht absoluter Einklang mit der Natur. Was soll dort ein Nationalpark verbes-
sern?
MARTIN GENSER:
Zur Erhaltung der ökologischen Artenvielfalt in der Marchregion, die von Menschenhand in
hohem Maße geprägt wurde, macht ein Schutz- und Pflegestatus wie etwa ein Biosphären-
park durchaus Sinn. Der sensible Umgang mit bedrohten Pflanzen und Tierarten im wirkungs-
vollen Zusammenspiel mit der Umfeldnutzung wird in der Bevölkerung und bei den Fischern
der Region bereits gelebt. Ohne Schutzstatus würde aber möglicherweise auch dieser rest-
lich verbliebene Teil einzigartiger Fauna und Flora dem Wirtschafts- und Infrastrukturdruck
auf Dauer nicht standhalten können.
ERSTAUNLICH:
Erst am 14.10.2010 befasste sich der Tourismus-Ausschuss des Nationalrats im Rahmen einer
aktuellen Aussprache mit dem Thema Nationalparks. Staatssekretärin Christine Marek meinte
die Natur sei ein absoluter Anziehungspunkt für den Tourismus, und die sechs Nationalparks
vom Seewinkel zu den Hohen Tauern berührten verschiedene Aspekte des Tourismus.
Konkret verwies sie darauf, dass 451 Mio. Euro durch Nächtigungen und 29 Mio. Euro durch
Tagestourist(innen) in den Nationalparks erzielt würden. Es sei nun die Aufgabe, unter den
bestehenden Rahmenbedingungen das touristische Potential unter Berücksichtigung des
Umweltschutzgedankens auszuschöpfen.
Unter diesem Aspekt stellt sich die Frage, wie sinnvoll überhaupt die Errichtung weiterer
Nationalparks sei. Es entsteht der Eindruck, zu Lasten von Personen welche finanziell nicht
so interessant sind, wie z.B. die Fischer im Falle des im Gespräch befindlichen Nationalparks
March-Thaya-Auen, die Natur unter dem Vorwand des Naturschutzes, als Tourismus-Indus-
trie zu verwerten. Macht eine derartig kommerzielle Vermarktung der Natur wirklich Sinn
und warum geschieht dies unter dem Deckmantel „Nationalpark“?
MARTIN GENSER:
Diese Frage müssen Sie konkret an die Politik und den Tourismus stellen. Die Auseinander-
setzung um touristisches Potential darf auf keinen Fall im Widerspruch zum Naturschutz-
gedanken stehen. Das ist klar. Ich bin mir sicher, dass allein die Gelsen das Besucher-
interesse an einem Naturschutzpark an der March ziemlich einschränken dürften.
ERSTAUNLICH:
Der im Gespräch befindliche Nationalpark March-Thaya-Auen, löst wie bereits eingangs
erwähnt, Unmut bei sämtlichen Fischereivereinen entlang der March und Thaya aus. Es
bestehen nicht unbegründete Zweifel dafür, dass ein jahrhundertealtes Kulturgut wie die
Fischerhütten entlang dieser Flüsse, zum Opfer der Privilegierungs-Sucht etlicher WWF-
Leute fallen, die angeblich bereits Pläne für einen Nationalpark vorgelegt haben. Versucht
der WWF sich durch einen Alleingang zu profilieren und werden die Fischer weichen müs-
sen?
MARTIN GENSER:
Dahingehend ein klares Nein. Der VÖAFV steht in ständigem Dialog mit den Projektbetrei-
bern. Ein Alleingang wird nicht möglich sein, das ist auch beim WWF unmissverständlich
angekommen und wird auch respektiert. Ebenso stehen auch weite Teile der Bevölkerung
hinter uns mit der Meinung, dass ein österreichisches Kulturgut, wie es die Fischerhütten
an Donau und March sind, nicht aus der Landkarte gestrichen werden kann.
ERSTAUNLICH:
Der WWF-Mann Gerhard Egger meinte in einem Gespräch wörtlich, dass ihn an den Fischern
nichts störe (Quelle: Kurier Print vom 15.10.2010). Aus dieser doch etwas überheblichen
Aussage kann der Schluss gezogen werden, dass Angler und Daubler in einem eventuellen
Nationalpark im höchsten Fall geduldet sind. Wie weit ist so ein Mann ein ernsthafter Ge-
sprächspartner für den VÖAFV?
MARTIN GENSER:
Man muss sich das einmal vorstellen: Noch vor wenigen Jahren waren Fischer und Natur-
schützer erbitterte Gegner. Heute kämpfen VÖAFV und WWF Schulter an Schulter öster-
reichweit für die Durchgängigkeit freier Flussstrecken und gegen den massiven naturfeind-
lichen Ausbau der Wasserkraft. Ich habe Gerhard Egger als weitsichtigen Experten rund um
Biologie und Naturschutz kennen gelernt. Auf diese Gemeinsamkeiten und das gegenseitige
Verständnis bauen wir auch in den nächsten Schritten Richtung March/Thaya-Schutzgebiet.
ERSTAUNLICH:
Der VÖAFV ist Österreichs größter Fischereiverband mit rund 12.000 Mitglieder. Er steht
unter Schirmherrschaft von Nat.Abg. Dr. Günther Kräuter, der Präsident dieses Verbandes
ist. Der VÖAFV besitzt auch einige Reviere an den Flüssen March und Thaya. Nun hat sich
Dr. Günther Kräuter, positiv zu einem geplanten Nationalpark March-Thaya-Auen geäußert.
Fällt er damit nicht seinen Schutzbefohlenen in den Rücken?
MARTIN GENSER:
Keinesfalls. Auch wenn die Aussagen in Fischerkreisen einige Irritationen hervorgerufen
haben: Präsident Kräuter weiß genau um die Notwendigkeiten und Möglichkeiten in Bezug
auf die Fischerei, wenn es darum geht, ein wichtiges Naturgut in einen Schutzstatus zu er-
heben. Darauf können wir vertrauen.
ERSTAUNLICH:
Wir danken für das Gespräch.
*****
2010-11-02
Jahrhundertelange Tradition in Gefahr
Die Angel- und Daubelfischerei an den Flüssen March und Thaya blicken auf eine jahrhun-
dertelange Tradition zurück, die bereits am Ende des 17. Jahrhunderts urkundlich erwähnt
wurde.

(Fotoquelle: nordbahn.com)
Zu dieser Tradition zählen auch die dort befindlichen Fischerhütten. Bislang konnten die An-
gel- und Daubelfischer ihrem Hobby mit Freude und Begeisterung nachgehen. Doch seit
einiger Zeit herrscht Unruhe und Alarmstimmung bei den Anglern, Daublern und Fischer-
hüttenbesitzer.
(Fotoquelle: nordbahn.com)
Grund dafür ist eine mögliche Verwirklichung des Vorhabens eines Nationalparks March-
Thaya-Auen. Sie befürchten nicht unbegründet, aus ihren angestammten Revieren vertrieben
zu werden. Ein klassisches Beispiel dafür bietet der Nationalpark Hainburger-Au. Wo einst
Angler still und friedlich ihrem Hobby nachgingen, ziehen nun lautstark Besuchermassen und
Mountain-Biker durch die Au.
Örtlichkeit für einen Nationalpark ungeeignet
Die geografische Gegebenheit entlang der Flüsse March und Thaya sieht so aus, dass der
überwiegende Teil der Gegend aus einem Überschwemmungsgebiet, in einer durchschnitt-
lichen Breite von etwa 400 Meter besteht.
In diesem befindet sich der Hochwasserdamm, sowie die Trasse der dort verkehrenden
Bahnlinie. Zusätzlich wird die gesamte Örtlichkeit teils von Wohngebieten oder landwirt-
schaftlich genutzen Fläche eingesäumt. Gleich daneben verlaufen stark befahrene Bund-
estrassen.
Die kleinen Auwälder und Ausstände die sich in diesem Überschwemmungsgebiet befin-
den, werden seit eh und je von den Fischern und Jägern beziehungsweise von deren
Vereinen gepflegt und gehegt. Es herrscht absoluter Einklang mit der Natur.
Der wahre Hintergrund
Da stellt sich naturgemäss die Frage, was an dieser Örtlichkeit ein Nationalpark verbes-
sern soll. Wir mussten nicht lange suchen um eine Antwort zu erhalten. Hier liegt offen-
bar ein finanzielles Interesse vor, dass unter dem Deckmantel eines „Nationalparks“ ver-
kauft werden soll.
Erst am 14.10.2010 befasste sich der Tourismus-Ausschuss des Nationalrats im Rahmen
einer aktuellen Aussprache mit dem Thema Nationalparks. Staatssekretärin Christine
Marek meinte die Natur sei ein absoluter Anziehungspunkt für den Tourismus, und die
sechs Nationalparks vom Seewinkel zu den Hohen Tauern berührten verschiedene As-
pekte des Tourismus.
Konkret verwies sie darauf, dass 451 Mio. Euro durch Nächtigungen und 29 Mio. Euro
durch Tagestourist(innen) in den Nationalparks erzielt würden. Es sei nun die Aufgabe,
unter den bestehenden Rahmenbedingungen das touristische Potential unter Berück-
sichtigung des Umweltschutzgedankens auszuschöpfen.
Wer es nicht glaubt, der kann es selbst nachlesen
Was Politiker wirklich über das Thema Nationalpark denken, können Sie aus diesen drei
Links 1. / 2. / 3. entnehmen. Diese APA-OTS Pressemeldungen wurden erst zwischen dem
14. und 20. Oktober 2010 ausgesendet und sind daher hochaktuell.
Zitat aus einer solchen Aussendung:
SPÖ-Nationalratsabgeordneter Josef Auer hat sich dafür ausgesprochen, dass die österreich-
ischen Nationalparks weiter ausgebaut werden und eine gemeinsame Werbelinie entwickeln.
Die Parks seien Österreichs „Naturkompetenz“ und stellten einen großen Wettbewerbsvorteil
dar.
„Sie sind die Lokomotive für einen nachhaltigen Tourismus in Österreich und geben der ge-
samten Branche eine Zukunftsperspektive“, sagte Auer heute, Dienstag, gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst.
In dieser Art geht es in sämtlichen Presse-Aussendungen weiter. Politiker(innen) aller Coul-
eurs sprechen ganz unverblümt von der Tourismus-Einnahme „Nationalpark“. Das kann
wohl nicht der Sinn eines derartigen Projekts sein, in der mehr zerstört als verbessert wird.
Das erstaunliche Engagement des WWF
Warum sich der WWF für einen Nationalpark March-Thaya-Auen stark macht, erscheint
unter diesen Aspekten mehr als erstaunlich. Haben die Verantwortlichen bei dieser Natur-
schutztruppe die Presseaussendungen nicht gelesen?
Es bestehen nicht unbegründete Zweifel dafür, dass ein jahrhundertealtes Kulturgut wie
die Fischerhütten entlang dieser Flüsse, zum Opfer der Privilegierung-Sucht etlicher WWF-
Leute fallen, die angeblich bereits Pläne für einen Nationalpark vorgelegt haben.
Möglicherweise besteht aber auch ein finanzielles Interesse des WWF an der Errichtung die-
ses Nationalparks und eine politische Rückendeckung ist bereits erfolgt. Denn dies könnte
einer der Gründe sein, die den WWF-Mann Gerhard Egger zu der überheblichen Aussage,
dass ihn an den Fischern nichts störe, bewogen hat. Da ist doch direkt beruhigend, dass
der WWF ein Kulturgut in seinem Revier dulden will, welches bereits einen jahrhunderte-
langen Bestand hat.

(Screen: Kurier Print vom 15.10.2010)
Der VÖAFV und sein Präsident
Aber zurück zur Politik und deren Auswirkungen auf den geplanten Nationalpark March-
Thaya-Auen. Der grösste Fischereiverband Österreichs mit 12.000 Mitgliedern, nämlich der
VÖAFV (Verband der österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine) besitzt auch einige Re-
viere an den Flüssen March und Thaya. Dadurch wären auch zahlreiche Mitglieder des
VÖAFV von einem derartigen Projekt betroffen.
Den VÖAFV gibt es seit dem 16.Jänner 1921 und feiert im kommenden Jahr sein 90-jährig-
es Bestehen. Bei diesem Fischerei-Verband hat es Tradition, den Posten des Präsidenten
mit einem hochrangigen Politiker zu besetzen. Dies ist nichts Verwerfliches, denn eine gute
Verbindung in die Politik ist immerhin die halbe Miete und ist der Durchsetzung von Anlieg-
en sicherlich dienlich.
Der derzeitige Präsident des VÖAFV ist der Nat.Abg. Dr. Günther Kräuter. Er ist selbst pas-
sionierter Angler und daher eine gute Wahl. Zumindest bis zu seiner Aussage, dass er dem
Vorhaben eines Nationalparks March-Thaya-Auen positiv gegenüber stehe.
Diese Aussage von Kräuter hat bei seinen Schutzbefohlenen Unmut ausgelöst. Immerhin
ist es die Aufgabe des Präsidenten die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten und nicht
ihnen in den Rücken zu fallen.
Kräuter ist in einer schwierigen Situation. Einerseits ist er als Politiker ein Vertreter der Lob-
bysten von Industrie und Wirtschaft, während er anderseits die Interessen der Mitglieder des
VÖAFV vertreten soll. Man darf gespannt sein, wie der Mann diesen Spagat meistern wird.
Der Verbandssekretär Martin Genser, war diese Woche Gast in der ERSTAUNLICH-Redak-
tion. Es wurde über die Sportfischerei gefachsimpelt und zum Thema Nationalpark March-
Thaya-Auen ein Interview geführt, welches wir morgen veröffentlichen werden.
*****
2010-11-01
Sicherheitsbehörde reagierte
Unser Beitrag „Terror an der March TEIL2“ hat offensichtlich eine Reaktion ausgelöst. Sei-
tens der österreichischen Sicherheitsbehörde wurde reagiert und die Kontrolle des Grenz-
flusses verstärkt.
Der Herausgeber dieses Magazins war dabei persönlich anwesend.

Heutige Grenzkontrolle an der March durch die Polizei
Es ist durchaus möglich, dass der strafrechtliche Tatbestand des rechtswidrigen Eingriffs
in das Jagd- und Fischereirecht, etliche Leute nicht wirklich interessiert und die ständigen
Übergriffe seitens slowakischer Rechtsbrecher als Nachbarschaftsstreit abgetan werden.
Waffen- und Drogenschmuggler
Aber wer garantiert dafür, dass diese kriminellen Boatpeople nicht auch Waffen und Drogen
über den Grenzfluss bringen? Diese Vermutung haben wir bereits in einem Beitrag geäußert.
Möglicherweise haben unsere Beiträge die Verantwortlichen zu einem Umdenken bewogen
und haben eine verstärkte Überwachung der grünen Grenze angeordnet.
Jedenfalls ist es sehr lobenswert, dass durch verstärkte Polizeikontrollen auf österreichischer
Seite eine präventive Maßnahme gesetzt wurde, um so zumindest einige slowakische Rechts-
brecher abzuschrecken und von ihren kriminellen Vorhaben abzubringen.
Wann wachen die Slowaken auf?
Allerdings stellt sich die Frage, wann die slowakische Sicherheitsbehörde aus ihrem Dorn-
röschenschlaf erwacht und ihrerseits Maßnahmen gegen ihre kriminellen Landsleute setzt.
Offene Grenzen und Reisefreiheit sollten nicht mit einem Freibrief für kriminelle Handlungen
verwechselt werden.
*****
2010-07-21
Jeder Grashalm war unter Kontrolle
Die March ist die natürliche Grenze zwischen Österreich und der Slowakei. In Zeiten des
Kommunismus war es der tschechoslowakischen Bevölkerung verboten diese Grenzregion
zu betreten.
Stolperdrähte lösten bei Berührung sofort den Abschuss einer Signalrakete aus, welche den
tschechoslowakischen Grenzsoldaten die Örtlichkeit anzeigte. Wurde so ein Alarm ausgelöst,
konnte man auf österreichischer Seite glauben, dass der 3.Weltkrieg ausgebrochen war.
Eine kleine Armee maschierte am Marchufer der damaligen Tschechoslowakei auf und
suchte nach dem wirklich oder vermeintlich vorhandenen Flüchtling. Meist waren es ohne-
hin nur Fehlalarme, weil irgendein Wildtier den Stolperdraht berührt hatte.
Gelang es einer Person tatsächlich aus der Tschechoslowakei zu flüchten, waren es fast
immer die Marchfischer welche den Flüchtling freundlich empfingen und erstversorgten.
Dieser Zustand hat sich in der heutigen Zeit leider geändert.
Die gute alte Zeit
Mit Wehmut denkt so mancher Marchfischer an die Zeit des Eisernen Vorhangs zurück.
Da waren die Marchauen noch wirklich ein Hort der Erholung und Kriminalität erschien
wie ein Fremdwort.
Die vielgepriesene Reisefreiheit und offenen Grenzen werden heute nämlich von allerlei
lichtscheuen und kriminellen Gesindel ausgenützt. Wenn heute Slowaken den Grenz-
fluss übersetzen, kommt bei den österreichischen Marchfischern keine Freude mehr auf.
Verschlechterung eingetreten
Denn diese Boatpeople sind keine Leute welche die Hilfe der Österreicher in Anspruch
nehmen wollen, sondern ganz normale Wilddiebe und Einbrecher. Wir haben bereits im
Vorjahr im Beitrag „Terror an der March“ über die Zustände an diesem Grenzfluss berichtet.
Leider ist keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung der Situation eingetreten.

Fischdiebstahl und Einbrüche in Fischerhütten sind an der Tagesordnung
Österreicher halten sich an die Regeln
Während die österreichischen Fischervereine kostspielige Besatzmassnahmen vornehmen,
die einheimischen Fischer eine Angellizenz erwerben und sich an strenge Vorschriften halten
müssen, angelt das slowakische Fischdieb-Gesindel ohne jegliche Berechtigung in Österreich.
Dabei sind sie in der Auswahl ihrer Methoden nicht zimperlich. Sie verwenden beim Fisch-
diebstahl auch sogenannte Legschnüre, an denen die Fische qualvoll verenden, da meist
erst nach einigen Tagen Nachschau gehalten wird, ob ein Fisch an die Leine gegangen ist.
Von Einhaltung der Schonzeiten oder Mindestmaße kann ohnehin nicht geredet werden.
Aber dem ist nicht genug, denn diese slowakischen Fischräuber stehlen auch was nicht niet-
und nagelfest ist. Ganze Daubelnetze werden abmontiert und Einbrüche in Fischerhütten
stehen an der Tagesordnung.
Sehen die slowakischen Sicherheitsbehörde weg?
Erstaunlich erscheint der Umstand, dass zu kommunistischen Zeiten jeder Feldhase eine
Truppe von tschechoslowakischen Grenzsoldaten in Alarmbereitschaft versetzte, aber die
slowakischen Sicherheitsbehörden heutzutage nicht in der Lage sind, dem kriminellen
Treiben ihrer Staatsbürger ein Ende zu setzen.
Nun erscheint ein zarter Hoffnungsschimmer am Horizont. Eine hochrangige Kommission
mit Mitgliedern aus beiden Ländern soll sich in Bälde diesem Problem annehmen. Seitens
des Landesfischereiverbandes hofft man, dass mittelfristig nicht nur eine Lösung der Pro-
bleme erreicht, sondern, dass ein gemeinsames Konzept der Fischerökologie erstellt werden
kann.
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2010-07-04
Erstaunlicher Sportfischer
Wir haben am 14.07.2009 nachfolgenden Beitrag verfasst:
http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=313;terror-an-der-march&catid=1;erstaunliches
Dies hat uns auch dazu veranlasst, auf der Homepage des örtlichen Fischereivereines
http://www.fischereiverein-duernkrut.at etwas herumzublättern. Dabei haben wir etwas
erstaunliches entdeckt, wobei uns diese HP auch als Quelle der Fotos diente.
Da gelingen dem „Sportfischer“ Ernst K. offensichtlich die Fänge seines Lebens. Er fängt
am 03.07.09 gleich zwei kapitale Welse, einer mit 27 Kilo und der andere mit 24 Kilo Gewicht.
Zwei kapitale Welse völlig sinnlos abgeschlachtet !
Mit der Angel fast chancenlos
Dazu muss man sagen, dass ihm diese Fänge wahrscheinlich nicht gelungen wären, wenn die
March nicht Hochwasser geführt hätte. Bei stark erhöhten Wasserstand sind die Fische meist
desorientiert und suchen die Ufernähe auf.
Die Fänge gelangen Ernst K. mit einer Krandaubel. Das sich auch Nichtfischer vorstellen können
was eine „Daubel“ eigentlich ist, haben wir nachfolgendes Foto online gestellt.
Gerät für Freizeitbeschäftigung
Das Daubelfischen
Das Netz wird unmittelbar beim Ufer ins Wasser gelassen und von Zeit zu Zeit hochgekurbelt.
Fische die just im Zeitpunkt des Hochkurbelns über das Netz schwimmen, sind darin gefangen.
Mit wirklicher Sportfischerei hat das unserer Meinung nach nichts zu tun, es ist eher eine Freizeit-
beschäftigung bei Schlechtwetter. Aber sei wie es sei, darüber kann man geteilter Meinung sein.
Der Sportfischer
Was zeichnet einen Sportfischer eigentlich aus ? Nun, er muss nachdenken wie er den Fisch
„überlisten“ kann, welchen Köder er anbietet, Wasser- und Witterungsverhältnisse beachten
etc., etc.
Wenn ihm dann ein Fisch an die Angel geht und er es schafft diesen sicher zu landen, werden
Erinnerungsfotos geschossen und der Fisch wird meist anschließend wieder in sein Element
entlassen.
Angler die alles „einpacken“ was ihnen vor die Angel kommt, werden in Sportfischerkreisen
als „Fleischfischer“ bezeichnet.
Auch Sportfischer essen Fische
Sicher landen auch bei einem Sportfischer einige Fische auf dem Teller, allerdings achtet der
darauf, dass diese Fische auch wirklich für den Verzehr geeignet sind.
Und hier sind wir bei des Pudels Kern. Diese beiden o.a. Welse waren mit Sicherheit nicht mehr
für den Verzehr geeignet, da ihr Fleisch auf Grund ihres Alters und Gewichts bereits zu fett war.
Ausgefischt ?
Diese zwei Welse zählen sicherlich zu den Rekordfängen in der March. Allerdings sollten alle
Fischer so wie Ernst K. handeln, wird es bald keine Rekordfische mehr in diesem Fluss geben.
Wir wissen nicht was in seinem Kopf vorgegangen ist, diese beiden Fische abzuschlachten,
Es ist zwar sein gutes Recht sich die Fische anzueignen, allerdings zwei Kapitale an einem
Tag finden wir doch etwas erstaunlich. Drillverletzungen kann es keine gegeben haben, da
diese ja mit dem Netz gefangen wurden. Auch die „Präsentation“ seines Fanges ist Wasser
auf die Mühlräder von Angelgegnern.
Das es auch anders geht, beweist nachfolgendes Foto:
So sehen echte Sportfischer aus. Wir wünschen ein kräftiges Petri Heil !
Warum nicht so ?
Da fängt Herr Josef L., am 20.06.2009, im selben Revier einen wunderschönen Schuppen-
karpfen mit über 12 Kilo Gewicht.
Nach dem anschließenden „Fototermin“, setzt er ihn unter größter Sorgfalt, wieder in den
Fluss zurück.
Hungersnot ?
Vielleicht regt dieser Beitrag den Herrn Ernst K. oder andere Fleischfischer ein wenig zum
nachdenken an, denn in Österreich ist noch keine Hungersnot ausgebrochen, um jeden Fisch
töten zu müssen, den man fängt.
Übrigens, auch der Herausgeber dieses Magazins ist seit 40 Jahren begeisterte Sportfischer
und setzt Kapitale zurück, soferne es nicht Drillverletzungen erforderlich machen den Fisch
zu töten.
Stauni
2009-07-17
Notstand
Vom Vorstand eines Marchfischervereines wurden wir ersucht, nachfolgendes E-Mail zu
veröffentlichen:
Sent: Tuesday, July 07, 2009 9:18 AM
Subject: FVD.Situation Slovakei 2
Sg. Damen und Herren!
Werte Kollegen!
Wie bereits von E. Gerhard im mail vom 15.09.2008 ausführlich beschrieben möchte ich
hiermit noch einmal die Situation am Grenzfluss mit unseren lieben Nachbarn mittels Fotos
untermauern.
Die Örtlichkeit ist die Selbe wie beim letzten mail ( Stromkilometer 40).
Meine Vis a Vis Fischer haben nicht nur Festakte mit Live Musik in der Au anzubieten , sondern
noch viel mehr…
Während meiner Anwesenheit in meiner Fischerhütte:
1) Ein Motorboot wird ins Wasser gelassen…
2) Die Montage wird auf unser Ufer gefahren und der Lebendköder mittels Abreißschnur ca.
30 m unter meiner Hütte angebracht.
3) Nachdem meine Freundin der slowakischen Sprache mächtig ist, haben wir dem offen-
sichtlich nicht sehr intelligenten auftrainierten Fischer gesagt das sein Handeln nicht in Ord-
nung sei! Dieser reagierte ( wie vorhersehbar) sehr aggressiv mit Beschimpfungen. Welche
Emotionen solche Situationen auslösen braucht man nicht näher zu beschreiben.
Danach wurde auch noch eine zweite Montage herübergefahren…
Abgesehen vom Verstoß gegen sämtliche Regeln entwickelt sich Resignation bei uns March-
fischern, was bei weiteren nicht handeln unweigerlich dazu führt , daß in Zukunft die Anzahl
der Fischer in unserem Verein abnehmen wird!
Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß ich persönlich die Zeit in meiner Fischerhütte
zur Entspannung nütze. Dies ist mir in vielen Fällen seit einigen Jahren nicht mehr möglich.
Dieser Aussage stimmen viele meiner Kollegen zu.
Der Vorstand des FVD hätte gerne Informationen welche Maßnahmen von wem, und in
welcher Form getroffen werden.
Vielleicht können wir einen Beitrag dazu leisten.
Mit freundlichen Grüßen
Ing. Werner N.
Schwarzfischer, Zigaretten- Drogen- oder Waffenschmuggler ? Wer weiß das schon.
Illegale Grenzübertritte
Was sich hier vielleicht wie ein Nachbarstreit anhört, ist in Wirklichkeit eine ernsthafte
Grenzverletzung. Abgesehen davon, wird gegen das österreichische Strafgesetz ver-
stoßen und zwar mit einem rechtswidrigen Eingriff in das Jagd- und Fischereirecht.
Seit dem Abzug des österreichischen Bundesheeres von der Staatsgrenze, nehmen solche
Taten immer häufiger zu. Es hat den Anschein, als ob so manche slowakische Staatsbürger,
ihre Reisefreiheit sehr großzügig auslegen.
Soldaten spurlos verschwunden
Bis vor geraumer Weile hatte noch das Bundesheer an der österreichische Staatsgrenze entlang
der March patrouilliert. Die Bevölkerung hatte ein Sicherheitsgefühl und respektierte die Soldaten.
Auch kam es nicht zu derartigen Grenzverletzungen, den der Anblick einer bewaffneten Grenz-
patrouillie, ließen „lustige“ Ideen gleich wieder vergessen.
Eines schönen Tages gab es keine Soldaten mehr auf unserer Grenze. Der Assistenzeinsatz
unseres Bundesheeres wurde aus unerklärlichen Gründen eingestellt.
Prävention kleingeschrieben
In Österreich hat es den Anschein, dass immer erst etwas passieren muss, bis gehandelt wird.
Ein klassisches Beispiel dafür ist Pachfurth in Niederösterreich. Zuerst wurden die Soldaten
abgezogen, unmittelbar danach passierte der Doppelmord. Seitdem patrouilliert das Bundes-
heer wieder.
Schmugglern Tür und Tor geöffnet
Aber zurück zum Grenzfluss March. Heute sind es die slowakischen Schwarzfischer, morgen
die Zigarettenschmuggler und übermorgen werden dann Waffen und Drogen über den Fluss
gebracht.
Muss erst etwas passieren, dass die verantwortlichen Politiker aufwachen. Da werden unsere
Soldaten in den Tschad geschickt, während man die österreichischen Grenzen ungesichert
lässt.
Wählen Sie sofort den Notruf
Wir können nur jeden Mann(Frau) anraten. Wenn Sie einen illegalen Grenzübertritt sehen,
verständigen Sie „sofort den Notruf unter den Telefonnummern 112 oder 133.“
Eine derartige Tat ist kein Kavaliersdelikt und rechtfertigt die Inanspruchnahme und
Verständigung der Exekutive.
Vielleicht fordert man dann seitens der Polizei, wieder das Bundesheer zum Assistenzein-
satz an.
Stauni
2009-07-14