Rebellion im ORF


Offener Brief an Nikolaus Pelinka

Die Redakteurinnen und Redakteure der Fi1 (ZiB, Diskussionssendungen, Wetter, Heute
in Österreich) haben heute in ihrer Redakteursversammlung folgenden Offenen Brief an
Nikolaus Pelinka beschlossen:
 
Sehr geehrter Herr Pelinka!
Wir entnehmen verschiedenen Medienberichten, dass Sie sich für die ausgeschriebene
Funktion  eines  „Leitenden Redakteurs“  als  Büroleiter  des  ORF-Generaldirektors be-
worben haben.  Sie wissen, dass wir und viele andere ORF-JournalistInnen gegen Ihre
Bestellung in diese Funktion protestieren,  seit sie am Tag vor Weihnachten ohne Aus-
schreibung öffentlich bekanntgegeben wurde.
Mehr  als tausend ORF-Journalistinnen und -Journalisten, das sind mehr als drei Viertel
aller Programm-MitarbeiterInnen des Unternehmens, haben mit ihrer Unterschrift den
Generaldirektor  aufgefordert,  Ihre  und  andere  – offensichtlich politisch motivierte –
Postenbesetzungen nicht vorzunehmen.
Sie selbst haben mehrfach öffentlich erklärt, Sie würden die Sorgen der ORF-Mitarbeiter
-Innen  verstehen,  aber sie würden  uns in ihren  „täglichen  Handlungen  überzeugen,
dass die Ängste unbegründet sind“. Diese Reaktion zeigt leider, dass Sie unsere Sorgen
keineswegs verstehen.
Unsere Hauptsorge gilt nämlich der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des ORF, die
für  ein  öffentlich-rechtliches  Unternehmen essentiell  sind.   Diese werden durch Ihre
nahtlose  Übersiedlung  von  der Spitze  der  SPÖ-Fraktion  im ORF-Stiftungsrat  in die
Generaldirektion schwerst beschädigt – und zwar völlig unabhängig von Ihren allfälligen
Handlungen  als  Büroleiter.  Das  beweist  die  öffentliche Debatte der letzten Wochen
leider eindrucksvoll.
Auch  Ihr  Vorgehen der  letzten  Tage lässt  uns zweifeln,  dass Sie die Problematik ver-
stehen.  Obwohl sie ihr Stiftungsratsmandat zurückgelegt haben, luden Sie noch dieser
Tage den SPÖ-„Freundeskreis“  (cc den SP-Klubobmann und die SP-Geschäftsführerin)
zu einer „fraktionellen Besprechung“ in ein SPÖ-Klubzimmer ein, um die „weitere Zusam-
menarbeit“ zu diskutieren.
Und  dies  am  Höhepunkt der öffentlichen Debatte über parteipolitische Verstrickungen.
Aber auch Ihre bisherige Funktion als Leiter eines Partei-„Freundeskreises“ stört uns, da
Sie  als Stiftungsrat bekanntlich vom ORF-Gesetz zur Unabhängigkeit verpflichtet waren.
Trotz  des  Fraktionsvorsitzes  im  Stiftungsrat,  Ihrer Arbeit für einen Abgeordneten und
eine  Ministerin  sowie  der  mehrfachen  Kandidatur auf Wahllisten der SPÖ  haben Sie in
einem Interview erklärt, sie seien „nie für eine Partei tätig“ gewesen.
Das  zeigt uns,  dass Sie und wir  offenkundig ein grundsätzlich  anderes Verständnis von
politischer  Unabhängigkeit haben.   Und schließlich haben  Sie im Lauf der letzten Monate
einen geplanten Wechsel in den ORF wiederholt öffentlich dementiert.  Auch das lässt uns
an  der  Verlässlichkeit  Ihrer  Ankündigungen  sehr  stark zweifeln.   So haben Sie vor der
letzten Generaldirektor-Wahl u.a. wörtlich erklärt:  „Ich schließe aus, dass ich in der näch-
sten Geschäftsführung in den ORF wechsle“.
Wenn  es  Ihnen  tatsächlich  um  den ORF  und  um seine Glaubwürdigkeit geht  – dann
stehen Sie zu ihrem Wort.  Wir fordern Sie auf –  im Interesse des ORF – Ihre Bewerbung
zurückzuziehen.
Für die Redaktionen der Fi1, die Redakteurssprecher:
Dieter Bornemann, Lisbeth Bischoff, Eugen Freund, Barbara Seebauer, Oliver Ortner,
Harald Jungreuthmayer, Sabine Schuster, Christian Stöger
 

Vergebliche Liebesmühe

Es  ist  sehr  lobenswert,  dass sich Journalist(innen)  im ORF um eine gewisses Maß an
politischer Unabhängigkeit bemühen.  Allerdings glauben wir kaum,  dass sich die polit-
ischen Machthaber im staatlichen Rotfunk beeindrucken lassen.  Sie werden ihren, seit
Jahrzehnten  gefahrenen Kurs des Proporzes weiterbetreiben und Schlüsselpositionen
weiterhin mit ihren Protegekindern besetzen.
Wie  wenig  sich  die  ORF-Machthaber  um gesetzliche Vorschriften kümmern beweist
allein die Tatsache, dass eine Stellenzusage an Pelinka erfolgte, bevor überhaupt noch
die gesetzlich geforderte öffentliche Stellenausschreibung kund getan wurde.
Was  die im Offenen Brief  angesprochene und kritisierte Glaubwürdigkeit des Nikolaus
Pelinka betrifft,  darf diese nicht so  ernst genommen werden.   Die widersprüchlichen
Aussagen  des SPÖ-Protegekindes bezüglich  seiner politischen Tätigkeit und  der Ver-
neinung eines beabsichtigten Wechsel in die nächste ORF-Geschäftsführung, sind für
uns  völlig  normal,  denn früh übt sich was ein gestandener Politiker werden will.   Zu
diesem  Erkenntnis sollten  auch erfahrene Journalist(innen) gelangen,  um nicht eine
herbe Enttäuschung zu erleben.
So  sehr wir es uns auch wünschen,  dass die Hoffnungen  der Unterzeichner(innen)
des Offenen Briefes an Pelinka in Erfüllung gehen, so sehr glauben wir nicht daran.
Denn welches politische Sprachrohr könnte effizienter sein, als ein Rundfunk. Darum
nehmen wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an, dass die SPÖ keiner-
lei Interesse daran hegt, die Proporzwirtschaft im staatlichen Rotfunk zu beenden.
Trauriger  Weise  wird  Nikolaus Pelinka  den  Job erhalten und die ganze Aktion wird
vermutlich vergebliche Liebesmühe gewesen sein. Trotzdem gebührt den „Rebellen“
Respekt, da sie zumindest einen Versuch gewagt haben.
*****

2012-01-13
 

Flammentod wegen Treibstoffpreise


Erstaunliche Wortwahl

Würde  man  einem  stilistischen  Erguss  in der heutigen  Kronen Zeitung wörtlich  folgen,
müsste  man  zur Annahme kommen,  dass sich auf  Grund der extrem  hohen Treibstoff-
preise immer mehr Autofahrer Brandverletzungen zuziehen oder diese sogar der Flammen-
tod ereilt.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe Seite 6) vom 13.01.12
Es  ist schon klar,  was der Autor des  Krone-Beitrags ausdrücken wollte.   Warum er aller-
dings das Wort  „zahlen“ durch den Gossenjargon „brennen“ ersetzte,  erschließt sich
uns nicht ganz.  Möglicherweise wollte er sich mit der Beitragsüberschrift auf jenes Niveau
begeben, welches in den zahlreichen Sexinseraten im beliebten Familienblatt vorherrscht.
*****

2012-01-13
 

Polizist mit Sehschwäche


Der Kriminalfall der Woche

Den  Kriminalfall der Woche löste gestern ein Polizeibeamter in Bruck an der Leitha.  Er
ertappte  einen LKW-Fahrer  auf frischer Tat.   Sein Verbrechen  war es einen LKW zu
lenken,  ohne  den  dafür  gesetzlich  vorgeschriebenen  Sicherheitsgurt  angelegt  zu
haben. Nach einer ausgiebigen Fahrzeug – und Lenkerkontrolle, wurde der Missetäter
mit 35 Euro zur Kassa gebeten.

Foto: © erstaunlich.at
Zuhause  angekommen  sah sich der ertappte Sünder das Organmandat etwas genauer
an  und  staunte  nicht  schlecht.   Obwohl er einen unübersehbaren LKW gelenkt hatte,
war im Knöllchen als Fahrzeug das Wort „PKW“ vermerkt worden. Und das obwohl dem
amtshandelten  Polizeibeamten  auch  der  Zulassungsschein  – auf  Verlangen –  ausge-
händigt  worden war,  in dem  deutlich sichtbar das Wort  „LASTKRAFTWAGEN“  zu
ersehen ist.
Foto: © erstaunlich.at
Nun  ist  es eine unumstößliche Tatsache,  dass Polizeibeamte im allgemeinen nicht unbe-
dingt jenem Personenkreis angehören, die für einen Nobelpreis nominiert sind.  Allerdings
sollte  man  sich von  einem  Polizisten  schon erwarten dürfen,  dass er den Unterschied
zwischen einem PKW und einem LKW erkennt. Und wenn ihm dies aus welchen Gründen
auch  immer nicht  möglich ist,  sollte er zumindest die Daten im  Zulassungsschein lesen
können.
*****
2012-01-13
 

Und sind sie nicht willig…


GASTAUTOREN – BEITRAG

Wenn die Journaille ihrem liebstem Geschäft frönt, heißt es auf der Hut zu sein.  Da wird
gelogen,  manipuliert,  getürkt und gehetzt.   Spätestens seit den EU-Sanktionen gegen
Österreich und dem so genannten „Kampf gegen Rechts“ sollte man darüber Bescheid
wissen.
Neuerdings können auch die Ungarn über diesbezügliche Medienberichterstattung ein
„garstig Lied“ singen.   Nun ist es nicht meine Aufgabe,  die ungarische Regierung zu
verteidigen, aber was mir an Informationen zugänglich ist, rechtfertigt zumindest eine
andere Wahrnehmung der Ereignisse in Ungarn.
Was  sehen wir also am ungarischen Schauplatz?  Zunächst einmal Hass- und Hetzorgien
von  gewissen Medien  für  die  Sache der innenpolitischen  Konkurrenten der derzeitigen
Regierung,  Postkommunisten,   Sozialisten und Liberale,  also Linke,  wie sie sich nennen,
und des internationalen Kapitals.
Die  abgewählten Linken,  die das Land in einem erbärmlichen Zustand hinterlassen haben,
mobilisieren ihre Gesinnungsfreunde in der EU und in den Medien, um Orban und Co, böse
Rechte diese, das politische Überleben zu erschweren. Sie wollen Revanche und zurück an
die Futtertröge.
So weit, so verständlich.   Auf der anderen Seite der  Grenze haben es Orban und Co. mit
noch  unbequemeren Gegnern zu tun:  mit Brüssel und dem  Internationalen Währungs-
fonds (IWF), nicht zuletzt mit den Konzernen, die sich nationale Eigengänge verbieten.
Den  Mächtigen ist wohl sehr daran gelegen,  Staaten nicht zu weit von der Leine zu lassen,
auch, um nicht anderen  Appetit auf mehr Selbständigkeit zu machen.  Denn mit der Kon-
trolle  der Nationalbank und der  Rückverstaatlichung  von Unternehmen  verstößt Orban
gegen Interessen des grenzenlosen freien Marktes.   Und damit  anscheinend auch gegen
Linke, was sehr verwundert.
Irritiert  sind natürlich auch die Banken,  die beim EU-Beitritt des  Landes nicht nur  diesem
selbst,  sondern auch den Durchschnittsungarn großzügig Kredite geradezu aufdrängten,
um deren Rückzahlung sie nun bangen müssen.   Doch es geht den Banken  immer noch
besser als den vielen Ungarn,  die wegen der inzwischen enorm hohen Rückzahlungsraten
in die Depression oder auch schon in den Tod getrieben wurden.
Besonders  betroffen  auch  viele Bauern,  denen mit einem  Raiffeisenbank-Kredit  größere
Abnehmermärkte vorgegaukelt wurden. Als Abertausende mit ihren Traktoren demonstrier-
ten, weil plötzlich billige Produkte aus dem Ausland den ungarischen Markt überschwemmten
und heimische schwer abzusetzen waren, war dies der Journaille, da wie dort, keine Erwähn-
ung wert.
Ohne  Zweifel hat es sich  Orban durch das  neue Mediengesetz mit vielen Redaktionen ver-
scherzt, denn dort sitzen ja vielfach jene Pharisäer,  die zu Zeiten der sozialistischen Regier-
ung  die  von  dieser  zu  verantwortende brutale und nicht selten blutige Niederschlagung
von Demonstrationen einfach ignorierten oder schönschrieben. Hunderttausende wurden
damals einfach pauschal zu Randalierern herabgestuft.
Das  Mediengesetz  scheint  mir  daher  als  ein  Abwehrinstrument  gegen  wahrheitswidrige
Berichterstattung zu sein.   Die außerhalb  Ungarns  allerdings nach  wie vor stattfindet.  Da
liest man in einer großen deutschen Wochenzeitung, das „Klub-Radio“ sei verboten worden.
In Wirklichkeit hat es nur die ausgeschriebene Frequenz nicht bekommen.   Die französische
Zeitung  „Liberation  wiederum  ist  empört,  denn:  „In Budapest gehen heldenhafte Dissi-
denten auf die Straße und schlagen Alarm“.
Heldenhaft?  Lächerlich, unter  Orbans Regierung braucht kein friedlicher Demonstrant Mut
zu  beweisen,  eher Chuzpe.   Niemand wird,  wie unter dem  Sozialisten Gyurcsany,  der die
Lüge zur Staatsräson erhob, blutig geschlagen oder grundlos inhaftiert.
Was sich wirklich gar so  „heldenhaft“ abspielt, schildert eine tapfere ungarische Journalistin
so: Grüne Abgeordnete ketten sich an die Zufahrtschranken zum Parlament, worauf, wie in
jedem Land es üblich ist, die Polizei einschreitet.   Da ergreift der Sozialistenchef Mesterházy
die Gelegenheit, gesellt sich zu den Demonstranten und steigt anschließend, ohne genötigt
zu werden, freiwillig in den Polizeiwagen, um von dort aus den Journalisten zuzuwinken.
Eine  tolle PR-Aktion,  wie ich meine.    Da konnte  es  sich  sogar die ARD-Tagesschau nicht
verkneifen,  um  von  der Verhaftung  Oppositioneller  zu s chwadronieren.   Alles  in  allem
scheinen mir die Vorgänge in und um Ungarn eine politisch-ökonomisch konzertierte Aktion
internationalistisch orientierter Kreise zu sein,  die ihr „Spielzeug“ Ungarn nicht aus der Hand
geben möchten.
Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und es kann überdies  jedem anderen Land passieren, das
nicht über Stärke und Ressourcen eines großen verfügt.   Ist es nicht willig,  wird es letzten
Endes erpresst und auf „Ramschniveau“ herabgestuft.
Orban  mag neben  vorbildlichen Leistungen  (z. B. in Fragen von  Kultur und Identität oder
der nationalen Souveränität) auch Fehler begangen und vielleicht ungeschickt agiert haben,
aber Hoch- und Landesverrat, wie er heute in Regierungskanzleien und Parlamenten der EU
üblich zu sein scheint, kann ihm bisher wohl nicht nachgesagt werden.
Helmut Müller

2012-01-12
 

Behinderte in Griechenland


Freifahrtschein für Exhibitionisten

Trotz  Schuldenkrise  verteilt  Griechenland großzügige Sozialleistungen:   Der Kreis der
Personen, die als „Behinderte“ Anspruch darauf haben, wurde sogar erweitert.  Weiter-
lesen……
 
Die  grotesken Sozialleistungen in Griechenland  sind ein Skandal und  Hohn für die euro-
päischen Nettozahler, die diesen Unsinn zu finanzieren haben.  So werden etwa Pädophile,
Pyromanen, Exhibitionisten und Kleptomanen als „Behindert“ gelten und Sozialleistungen
erhalten.   In der Tat ein erstaunlich lockerer Umgang der Griechen mit unserem Steuer-
geld.
Auch wer der Spielsucht verfallen ist oder sadomasochistische Neigungen verspürt, kann
ebenfalls einen Behindertenausweis beantragen.   Der Grad der Invalidität liegt für solche
„Gebrechen“  bei 20 bis 35 Prozent.   Das reicht  zwar nicht für eine Behindertenrente,
aber die Betroffenen  bekommen immerhin Freifahrscheine für öffentliche Verkehrsmittel,
so steht es jedenfalls in der „Kleinen Zeitung“ geschrieben.   Dass ein derartiger Zustand
eine Verhöhnung der Nettozahler ist, darüber braucht wohl nicht diskutiert zu werden.

Ein Land voller Invaliden

Hier wundert es kaum, dass es in Griechenland in Relation zur Bevölkerung weitaus mehr
Invalide gibt als in jedem anderen EU-Staat. So ist der Anteil der Behinderten doppelt so
hoch wie im EU- Durchschnitt.   Man kann nur hoffen, dass dieser Unsinn umgehend be-
endet wird.
Es  kann nicht sein,  dass Europa  den Sozialbetrug in Griechenland  finanziert und  es er-
staunt,  dass in Griechenland  Kleptomanie als Behinderung gelte,  wo doch offenbar alle
davon betroffen sind.
Alleine 6,2 Milliarden Euro gibt der griechische Staat jedes Jahr für Sozial-Beihilfen aus. Ein
Gutteil   davon dürfte aufgrund  von Sozialbetrug fließen.  Hier ist eine  Evaluierung unter
EU-Aufsicht gefordert.  Es ist ein Armutszeugnis für die EU, wenn sie sich derart schamlos
betrügen lässt.
Die Gretchenfrage ist,  ob für die tatsächlich behinderten Menschen in Griechenland über-
haupt Geld überbleibt,  da ihnen die berechtigten  Unterstützungen vor der Nase wegge-
stohlen werden.
*****

2012-01-12
 

Die Caritas und Du


Zu flott eingeparkt?

Ein erstaunliches Einparkmanöver fand heute gegen 08:30 Uhr, vor dem Haus in dem
die ERSTAUNLICH-Redaktion residiert, statt.
Fotos: © erstaunlich.at

Wie ging das?  Da staunten selbst erfahrene Polizeibeamte!
Des Rätsels Lösung wurde zufälliger Weise mit einer Handykamera festgehalten.
 
Video: © erstaunlich.at
{mp4-flv img=“videos/vu00.jpg“ showstop=“true“}vu120112{/mp4-flv}
Zwecks  Gender-Gerechtigkeit  möchten  wir  erwähnen,  dass das Caritas-Auto von
einer  Frau gelenkt  worden war.   Glücklicherweise  wurden  bei  dem  Verkehrsunfall
keine Personen verletzt.
*****

2012-01-12
 

Abkassieren solange noch Zeit ist


Kein Rotstift für erstaunliche Subventionen

Anstelle  der gewaltigen Gebührenerhöhungen in sämtlichen Bereichen,  die ausschließlich
zu Lasten der arbeitenden,  steuerzahlenden Bevölkerung gehen, müsste der Rotstift zu-
erst bei der Vielzahl an erstaunlichen Vereinen, wie etwa beim Amerlinghaus, WUK, QWien
odgl. angesetzt werden. Hier wäre ein Einsparungspotenzial in Millionenhöhe vorhanden.
Die rotgrüne Wiener Stadtregierung  wirft Unsummen für Eigenwerbung und Subventio-
nen für teils obskure Vereine hinaus.   Als Beispiel sei in diesem Zusammenhang etwa der
Verein  „Education“ – Projekt Computertraining für ethnische Minderheiten in Alikodom/
Bangladesh genannt.
Während beispielsweise den Mindestrentner(innen) der Heizkostenzuschuss halbiert wurde,
scheint es eine unerlässliche Notwendigkeit zu sein,  Computertrainings in Bangladesch zu
subventionieren.   Natürlich  darf  es  auch  nicht  an  Geldnachschub  für Pakistan fehlen.
Immerhin ist damit gewährleistet, dass in dieser Hochburg islamistischer Terroristen, deren
Ausbildung gesichert ist und auch neue Waffen gekauft werden können.
Derartige  Subventionen erscheinen  überhaupt dubios und sind in Zeiten wie diesen wohl
alles  andere  als angebracht.   Immerhin lebt  jeder sechste  Wiener bereits an oder unter
der Armutsgrenze.   Das scheint aber die verantwortlichen Politiker(innen)  in der Bundes-
hauptstadt  nicht zu interessieren und plündert mehr denn je die Geldbörsen der Wiener-
(innen),  zum Zwecke der  Subventionierung erstaunlicher Vereine.   Dabei wird  offenbar
großer Wert darauf gelegt, dass der Geldfluss so gut wie möglich in den Kassen von SPÖ-
nahen Vereinen mündet.

Von 155.000 Euro verblieben 3.000 Euro

Erstaunlich ist auch die Tatsache, wie sich Gelder aus Subventionen verteilen. Wie in der
heutigen Kronen Zeitung zu lesen war,  wurde dem Kulturverein Österreichischer Roma
in Döbling eine Subvention von 155.000 Euro gewährt.
Abgesehen von der Sinnhaftigkeit dieser Förderung, verblieben den Betroffenen für die
Verwirklichung ihrer Projekte lediglich 3.000 Euro.   Der Löwenanteil von 152.000 Euro
wurde von der Verwaltung verschluckt. Derartiges geht natürlich gänzlich am Sinn und
Zweck eines Vereins vorbei.
Auch die Misswirtschaft im Bereich der (Ver-)Spekulationen  – Stichwort Schweizer Fran-
ken- gehört unverzüglich abgestellt. Sollte sich der/die eine oder andere Politiker(in) als
Wallstreet-Expert(in)  fühlen,  so sollte  er/sie  Spekulationen mit seinem/ihrem eigenen
Vermögen durchführen und tunlichst vermeiden dafür Steuergelder zu verwenden.
Möglicherweise  ahnt man bei der Wiener SPÖ schon,  dass die nächste Landtags- und
Gemeinderatswahl  nicht mehr zu gewinnen sein wird.   Gebrochene Wahlversprechen
und die enormen Gebührenerhöhungen der letzten Monate, werden die Wähler(innen)
vermutlich nicht vergessen.   Also was bleibt anderes übrig,  als in der vermutlich noch
verbleibenden Regierungszeit, abzukassieren was das Zeug hält.
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2012-01-11
 

Migrantenkinder eindeutig bevorzugt


Haben Sie Probleme Ihr Kind zu fördern?

Besucht  Ihr Kind eine  AHS –Oberstufe oder  BHMS in Wien,  Vorarlberg  oder  Salzburg und
weist im Zeugnis einen Notendurchschnitt 1,0-2,5 auf?  Wollen Sie Ihr Kind dementsprechend

fördern und können dies aber nicht, weil Sie möglicherweise nicht so gebildet sind, Ihnen die

finanziellen  Mitteln fehlen,  beengte Wohnverhältnisse  bestehen oder die Umgebung zu laut
ist?

 

Alles kein Problem,  wenden Sie sich einfach an die Organisation „START-Stipendium“.  Dort

erhalten  engagierte  Schüler(innen)  materielle Unterstützung,  beispielsweise  in  folgender
Form:

 

Monatlich 100 Euro Bildungsgeld für bildungsrelevante Anschaffungen und Aktivitäten (u.a.

Lernmaterialien, gezielter Förderunterricht, Kulturausgaben).

 

Eine PC-Grundausstattung mit Internetanschluss, um die Vernetzung mit den START-Betreuer-

(innen) und Projektpartner(i)nnen sicherzustellen.

 

Exkursionen zu Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Messen Workshops in Kooperat-
ion mit Partnern aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft. Kooperationen mit Hochschulen.

 

Gesonderte Seminare und Beratungsangebote zur Studien- und Berufswahl individuelle Berat-
ung und Unterstützung Vermittlung kultureller Kompetenz, u.a. durch ein Studienprojekt unter
der Mentorenschaft eines renommierten Künstlers (bei START-Wien)

 

Bei  Bedarf  können  weitere  Fördermittel  bis zu einer Höhe von 700 Euro pro Jahr beantragt
werden,  z.B.  für Deutsch- oder Fremdsprachenkurse,  Computerkurse,  Studienfahrten oder
Praktika.  In Ausnahmefällen kann weitere Unterstützung gewährt werden, wenn die Stipend-
iat(i)nnen  während  schulischer  Ausbildung,  Praktikum oder Weiterbildungskursen nicht bei
ihren Eltern wohnen können.

 

Nur für Zuwanderer-Kinder

Doch  HALT  –  nicht so schnell,  denn diese  umfangreiche  Angebot  gilt  nicht  für  Inländer,
sondern nur für Kinder von Zuwanderern. Migrationshintergrund ist nämlich eine Grundvoraus-
setzung  um in den Genuss dieser Förderung zu kommen. Österreichische Kinder mit Begab-
ung sind bei START offenbar nicht erwünscht und dürfen, sollen oder können getrost verblöden.

 

Da  staunen  wir  aber,  dass  es  Personen  gibt,  die schon  bei Kinder derartige Unterschiede
machen obwohl uns von der Politik und diversen Gutmenschenorganisationen tagtäglich Gleich-
berechtigung  gepredigt wird.   Für uns  war diese  Tatsache Grund  genug nachzusehen,  wer
hinter START steckt und wer die Partner dieser Organisation sind.

 

In  den  Kontaktdaten scheint folgende Firma auf:   Promitto Organisations- und Politikberatung
Gmbh Landeskoordination START-Wien, Währingerstraße 2-4, A-1090 Wien.  Programmleiterin
von START-Österreich ist eine gewisse  Frau Katrin Bernd.

 

Im Beirat sitzt der Bezieher einer gut dotierten Polit-Pension, nämlich Vizekanzler aD Dr. Erhard

Busek.   START  steht in Österreich unter Schirmherrschaft des Integrationsstaatssekretärs und
Jungpolitker Sebastian Kurz. Interessant sind auch die Partner dieser Organisation.  Da tauchen
nämlich  unter  anderem  folgende  Namen  auf:   Bundesministerium für Inneres,  Wirtschafts-
kammer Wien, Magistrat der Stadt Wien – MA 40, Industriellenvereinigung, Vienna International
Airport,  sowie die Raiffeisen Zentral Bank.

 

Wo ist der Aufschrei der linkslinken Gutmenschen?

Für uns stellt sich die Frage,  was wohl die linkslinken Gutmenschen für ein Geschrei anstimmen

würden, wenn es eine Organisation mit den obig angeführten Partnern gäbe,  die ausschließlich

Stipendien an österreichische Kinder vergeben und jene mit Migrationshintergrund ausschließen

würden.

 

START bietet neben der Benachteiligung  -um nicht Diskriminierung zu sagen – österreichischer

Kinder eine besondere Erstaunlichkeit auf. Denn auf deren Webseite ist folgender Satz zu lesen:
 

Auch SchülerInnen mit mangelnden Deutschkenntnissen können sich bewerben.

 
Da  fragen wir uns ernsthaft wie es möglich sein kann,  dass sich diese Migrantenkinder um ein

Stipendium  bewerben  können?  Ist doch die  Grundvoraussetzung der Besuch  der AHS –Ober-
stufe oder BHMS, mit einem Zeugnisnotendurchschnitt von 1,0  bis 2,5.

 

Wie  schaffen es Kinder  mit mangelhaften  Deutschkenntnissen in  obig angeführte Schulen zu

gelangen  und dabei noch einen  Top-Notendurchschnitt zu erreichen.   Also hier stimmt etwas
nicht im Staate Dänemark, dass meinen zumindest wir.

 

*****

2012-01-09
 

Stress bei der Fischerei


Probleme gehen offenbar weiter

Der Angelsport sollte eigentlich zur Erholung dienen und keinen seelischen Stress verursachen.
Adrenalinschübe  sollten nur durch große  Fische an der Angel  ausgelöst werden.  Nun,  dass
dies  nicht immer so ist,  haben wir bereits im Beitrag  „Probleme in Fischereiverein Dürnkrut“
festgehalten.

 

Unsere  Hoffnung,  dass  der Fischereiobmann des Fischereivereins Dürnkrut,  Johann Istvanek,

das heurige Jahr etwas ruhiger angehen lässt, hat sich leider in Luft aufgelöst.  Dazu aber eine

kurze Vorgeschichte.   Nachfolgendes Schreiben flatterte im Oktober 2011  den Mitgliedern des

Anglervereins ins Haus.

 

 

Dabei  geht es  um die jährliche Hauptversammlung,  sowie um die  Ausgabebedingungen der

Fischereilizenzen 2012.   Interessant  sind  dabei  zwei  Sätze,  die  sich  völlig  widersprechen.

Einerseits  werden  die  Mitglieder mit dem Satz :  „Der Betrag ist bis spätestens 31.Dezember

2011 einzuzahlen“  verpflichtend zur  Zahlung bis Jahresende aufgefordert,  während der Satz

„Weiteres besteht auch die Möglichkeit, die Lizenz bei der Ausgabe in bar zu bezahlen“  ander-
seits die Bezahlung bis spätestens 21.Jänner 2012 offen lässt.

 

Zwar  ist diese Diskrepanz  keiner besonderen Erwähnung wert, zeigt aber auf,  dass der Ver-
einsobmann offenbar mit  sich selbst uneinig ist.   Aber es kommt noch dicker.  Wie es im all-
gemeinen  Geschäftsverkehr  üblich  ist,  kann  nach  erfolgter Bezahlung konsumiert werden.
Dies gilt unserer Ansicht nach auch für die Fischerei, wenn der Lizenzbeitrag ordnungsgemäß
einbezahlt wurde.

 

Nun  forderte der  Obmann des Anglervereins  Dürnkrut zwar die  Zahlung des Lizenzbeitrags

2012  bis  spätestens  31.12.2011  verpflichtend ein,  obwohl er  – aus welchen Gründen auch

immer –  nicht in der Lage war,  jenen Personen die  dieser  Aufforderung nachkamen  bis zu

diesem Datum eine neue Lizenz auszustellen.

 

Das  wäre im Prinzip auch kein Problem,  könnte doch unter Mitnahme der Einzahlungsbestät-

igung für das Jahr 2012, die Angelei auch problemlos bis zum Ausgabetag der Lizenz   – also

dem 7.Jänner 2012 – ausgeübt werden.

 

Das  sahen auch  zwei Angler,  die seit  50 Jahren je eine Fischerhütte am Grenzfluss March

besitzen  ebenso und  nutzen den sonnigen 6.Jänner 2012 um ihrem Hobby zu frönen.   Ange-

merkt sei,  dass die beiden ihre Lizenzgebühr für das Jahr 2012 schon im November 2011 be-

zahlt hatten.  

 

Quelle: nordbahn.com

 

Trotz Bezahlung wurde Fischerei untersagt

Die  beiden Senioren Rudolf B. (81)  und  Ernst K. (69)  saßen also  an diesem herrlich sonnigen

Jännertag in ihren Fischerhütten,  tranken gemütlich Kaffee  oder sonstiges und ließen dann und

wann  die Netze ihrer Daubelanlagen ins Wasser.   Dieser idyllische Vormittag  wurde durch den

Vereinsobmann, der gleichzeitig auch Fischerei-Kontrolleur ist, jäh unterbrochen.

 

Obwohl Istvanek die beiden Männer seit Jahrzehnten persönlich kennt, diese ihren Lizenzbeitrag

für 2012  bereits nachweislich  einbezahlt  und erst ab dem  7. Jänner 2012 die Möglichkeit den

Erhalt  ihrer  neuen  Lizenzen  hatten,  kam  der  Vereinsobmann  zur Ansicht,  dass die beiden
Senioren  ohne Berechtigung  die Angelei ausübten.   Er untersagte ihnen an Ort und Stelle die
Fischerei.

 

Am Folgetag  – der Lizenzausgabe am 7. Jänner- im Gasthaus Jana in Dürnkrut beschwerte sich

der  81-jährige Rudolf B.  beim Vereinsvorstand über die Vorgehensweise von  Johann Istvanek.

Betretenes Schweigen war die Folge.

 

Wir  wollten natürlich die Motivation dieser erstaunlichen Vorgehensweise wissen und befragten

dazu  den  Vereinsobmann  Johann Istvanek.   Nach anfänglichem im Kreis reden räumte er ein,
dass ihm möglicherweise ein Fehler unterlaufen sei. Ob derartige Fehler für seine  Wiederkandi-
datur im kommenden Herbst von Vorteil sind,  wagen wir ernsthaft zu bezweifeln.

 

*****

2012-01-08
 

Container-Schulklassen


Provisorium  wurde zur Dauerlösung

Viel  zu spät reagierte die  Wiener Stadtregierung  auf  den starken  Kinderzuwachs in der

Bundeshauptstadt und verschlief beinahe die Tatsache,  dass Kinder ab dem 6. Lebensjahr
zur Schule müssen.

 

In  Ermangelung ausreichender  Unterbringungsmöglichkeiten in den  vorhandenen Schulen,

errichtete die Stadt Wien im Herbst 2010 erstmals Container im 14. Wiener Gemeindebezirk,

in denen sechs Mobilklassen in zwei Ebenen untergebracht wurden.

 

Mittlerweile ist diese provisorische Lösung, in Wien  auf sage und schreibe 214 Schulklassen

angewachsen und zur Dauerlösung geworden.  Um die Form zu wahren, werden diese Bau-

stellencontainer offiziell als Pavillons in Metallbauweise bezeichnet.

 

Während  der zuständige Politiker,  SPÖ-Bildungsstadtrat  Christian Oxonitsch,  in den gutge-

heizten Prunkräumen des Wiener Rathauses residiert, frieren  Schüler(innen) in den 214 Bau-

stellencontainern.   Das Erstaunliche daran ist aber,  dass Oxonitsch nichts dabei findet.  Er
verteidigte sogar die Unterbringung von Schulkindern in den Containern.

 

„Mit  Containern,  wie sie auf Baustellen verwendet werden,  hätten diese nichts gemeinsam.
Sie seien auf dem neuesten Stand der Technik und würden von Firmen speziell entsprechend
der Schulbaustandards angefertigt“,  heißt es aus dem Büro von Bildungsstadtrat Oxonitsch.

 

Gewaltiges Einsparungspotential vorhanden

Wenn  die  Unterbringung in Baustellen-Containern  so toll und  lebenswert ist,  dann eröffnet
sich  hier  ein  gewaltiges Einsparungspotential.   Das sieht auch Wiens  FPÖ-Jugendsprecher
LAbg. Dominik Nepp so.   Er wird im nächsten Gemeinderat einen Antrag stellen,  im Rathaus-
Park Container aufzustellen,  um Christian Oxonitsch samt seinem Stab dorthin umzusiedeln.

 

Dann  könnte  man  den derzeitigen Luxus-Amtssitz des SPÖ-Politikers,  so groß wie dieser ist,
gleich  mit  mehreren  Magistratsabteilungen  zusammenfassen.   Es wäre interessant,  wenn
Oxonitsch samt seinem Team in einem Container hausen müsste,  ob  dann Mitarbeiter(innen)
in  seinem  Büro noch immer  Worte wie  „neuester Stand der Technik“  und  „entsprechender
Baustandard“ in den Mund nehmen.

 

Aber es gäbe noch weiteres Einsparungspotential. Wenn man die mit  hunderttausenden Euro

Steuergeld  subventionierten Linksextremisten aus dem  Amerlinghaus ebenfalls in Baustellen-

Container umsiedeln könnte, würde ein wunderbares Biedermeier-Gebäude für eine vernünftige
Verwendung frei.

 

Die Stadt Wien würde sich allein durch die Übersiedlungen von Christian Oxonitsch samt Stab

und  den linken Chaoten aus dem Amerlingshaus, schon in naher Zukunft  Millionen ersparen.

Wenn diese Maßnahme kein sinnvoller Beitrag zur Schuldenbremse ist, dann wissen wir auch

nicht weiter.

 

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2012-01-06
 

Grasser verlängerte Diplomatenpass


Keine Diplomaten,  aber trotzdem Diplomatenpässe

In einer heutigen  APA-OTS-Aussendung  berichtet der  KURIER  über ein erstaunliches
Privileg, welches Ex-Minister Grasser,  Strasser,  Scheibner und Gorbach genießen.

 

Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat im November 2011 seinen Diplomatenpass um
weitere fünf Jahre verlängern lassen. Das ergaben KURIER-Recherchen, die vom Außen-
ministerium bestätigt wurden.

 

Kurios: Die Gesetzeslage in Österreich  erlaubt es selbst ehemaligen  Kurzzeit-Ministern

und -Staatssekretären, alle fünf Jahre ihre Diplomatenpässe zu verlängern  – auch wenn

sie  längst nicht mehr in offizieller Mission reisen. Inhaber von Diplomatenpässen werden

im Ausland kaum kontrolliert und genießen an Grenzübergängen Sonderbehandlung.

 

Wie bereits eingangs erwähnt, besitzen neben  Karl H. Grasser auch weitere umstrittene

Ex-Minister  wie  Ernst Strasser,  Hubert Gorbach  oder  Herbert Scheibner  Diplomaten-

pässe.   Irgendwie praktisch  finden  wir,  denn mit der  bevorzugten Behandlung  an den

Grenzen,  lassen sich beispielsweise  Plastiksackerln mit  diversen  Inhalten  unbehelligt
von einem Land ins andere verbringen.

 

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2012-01-05
 

Rettungsgassen-Chaos


Wo gibt es in Österreich solche Autobahnen?

Betrachtet man nachfolgendes Plakat des staatlichen Autobahnbetreibers „Asfinag“ könnte
man glauben,  dass die Autobahnen in Österreich allesamt drei bis vierspurig sind.  Wie weit
die  Asfinag von der Realität  entfernt ist untermauern  unsere Beiträge  „Ungültige Mautkont-
rollen“  und   „Gefährliche Vignettenkontrolle  – TEIL1 und TEIL2“.  Daher sind  wir über
dieses fantasievolle Plakat nicht wirklich erstaunt.

<< 

Foto: © erstaunlich.at

 

Pflicht zur Bildung von Rettungsgassen

Seit 1.1.2012 ist das Gesetz zur Bildung von Rettungsgassen auf Autobahnen und mehrspur-
igen Schnellstraßen in Kraft getreten.   Fahrzeuglenker sind verpflichtet bei Stocken des Ver-
kehrs  eine Gasse zu bilden,  um Einsatzfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen. Bisher
befuhren diese bei Staubildung den Pannenstreifen.

 

Auf  zweispurigen Autobahnen müssen nun Fahrzeuglenker,  die sich auf der linken Fahrspur
befinden  nach  links und jene auf der  ersten Spur nach rechts auf den  Pannenstreifen aus-
weichen und anhalten.

 

Auf  Grund  der  zahlreichen  Radio-Verkehrsdurchsagen  dieser  Woche,  die vermehrt Staus
wegen gescheiterte Versuche zur Bildung von Rettungsgassen meldeten,  haben wir nachfolg-
endes Video gedreht.

 

{mp4-flv img=“videos/rg01.jpg“ showstop=“true“}rgavier{/mp4-flv}

Video: © erstaunlich.at

 

In  der praxisfernen Theorie soll  eine Rettungsgasse  ein rascheres Fortkommen von Einsatz-

fahrzeugen gewährleisten und das ist ein Ding der Unmöglichkeit, wie es unser Video beweist.
Lastkraftfahrzeuge sind bis zu 18 Meter Lang und über zwei Meter breit.   Um einen Sattelzug
oder  Lkw mit Anhänger  auf den Pannenstreifen zu lenken und anzuhalten,  benötigen selbst
routinierte Lenker die doppelte Länge ihres Schwerfahrzeuges.

 

Diese  Wegstrecke ist in der Praxis  schon bei aufkommender Staubildung nicht mehr vorhan-
den.  Daher wird das  Heck des Fahrzeuges zum  Teil in die erste Fahrspur  hineinragen und
diese blockieren.  Wie unser Video beweist  ist es auch Lenkern, die sich auf der linken Fahr-
spur  befinden  fast  unmöglich  weiter  nach  links  auszuweichen,  da sie ansonsten mit der
Betontrennwand kollidieren.

 

Chaos: Rettungsgassenbildung auf  2-spurigen Autobahnen

Die Bildung einer Rettungsgasse ist  auf drei- oder noch mehr spurigen Autobahnen möglich.

Allerdings  auf zweispurigen Autobahnen  (wie in unserem Video die A4)   führen Versuche

eines  solchen Unterfangens mit Sicherheit zu vermehrter Staubildung und zur Blockade von

Einsatzfahrzeugen.

 

Fotos: © erstaunlich.at

 

Realität auf der Autobahn                                   Fantasieplakat der Asfinag

 

Für  uns stellt sich daher die Frage,  warum man zumindest auf 2-spurigen Autobahnen nicht

am  altbewährten  Prinzip  „Pannenstreifen für Einsatzfahrzeuge“  festgehalten hat.  Mit
dem  neuen  praxisfernen Gesetz sind Staus und chaotische Situationen so gut wie sicher vor-
programmiert.   Dass dies einem  rascherem  Fortkommen von  Einsatzfahrzeugen abträglich
ist,  wird wohl jedermann(frau) erkennen.

 

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2012-01-05
 

Bewerbung als ORF Büroleiter


Konkurrenz für Nico Pelinka?

 

Nachfolgenden Beitrag haben wir heute im Internet gefunden:

 

Screen: robert-seeger.biz

 

Wir verzichten darauf den obigen Beitrag zu kommentieren und überlassen die Bewertung
unserer Leserschaft.

 

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2012-01-04
 

Asylanten gegenüber Pensionisten bevorzugt


Angenehmes Leben auf Kosten der Steuerzahler(innen)

14.426 Menschen haben im Jahr 2011 in Österreich um Asyl angesucht.   Das ist ein Anstieg

um 31 Prozent.  Dabei ist Österreich von sicheren Drittstaaten umgeben.  Ein nicht unerheb-

licher  Teil dieser  Menschen  sind  Scheinasylanten  und  Wirtschaftsflüchtlinge,  die sich in

Österreich auf Kosten der rot-weiß-roten Steuerzahler ein schönes Leben machen.

 

Auf der ganzen Welt ist  Österreich als Schlaraffenland für Asylbetrüger bekannt.  Dass die

Bundesregierung jetzt auch noch mehr für die Unterbringung der Wirtschaftsflüchtlinge aus-

geben will,  ist völlig unverständlich.  Damit schiebt sie nur noch mehr Geld,  das die Öster-

reicher(innen) mühsam erarbeitet haben, in die Asyl-Industrie.

 

Während  die österreichische Bevölkerung  zusehends verarmt, werden Unsummen an einen

zahlenmäßig  nicht  unerheblichen Personenkreis verschenkt.   Diese Personen geben fälsch-
licher Weise an,  in ihrer Heimat aus politischen,  religiösen oder sonstigen Gründen verfolgt
zu werden und deshalb flüchteten. Dass sie bei Ihrer Flucht nach Österreich zumindest einen
sicheren Drittstaat durchquerten, verschweigen die Leute wohlweislich.

 

Mit dieser falschen Menschlichkeit muss endlich Schluss sein.  Diese ist nichts nämliche nichts

anderes als die Ausbeutung der heimischen Bevölkerung.  Der Asyl-Lobby  gehört endlich das

Handwerk gelegt.

 

Pensionisten schlechter gestellt als Asylwerber

Die Bundesregierung finanziert Asylwerber(innen) ein „Taschengeld“ in Höhe von 40 Euro pro

Monat.   Das ist eine nette Geste,  über die sich auch österreichische Pensionist(innen) freuen

würden. Aber für diese scheint die rotschwarze Koalition nicht sehr viel übrig zu haben.  Viel-

leicht  liegt es daran,  dass sich das Wahlrecht  dieser  Leute über kurz   oder lang auf biolog-
ischem Weg erledigt und ein toter Wähler politisch wertlos ist.

 

Aber  gerade  diese  Pensionist(innen)  müssten  oft am Hungertuch nagen und haben immer
öfters derart finanzielle Probleme,  sodass sie nicht einmal mehr ihre Wohnungen ausreichend
beheizen können.  Da kann es wohl nicht sein, dass man ihnen verwehrt, was man den Flücht-
lingen zubilligt.

 

Wäre  da nicht eine Gleichstellung angebracht?   Wenn es gar nicht anders geht, dann kann die

Regierung ja an die Senior(innen),  die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet haben, zumindest
wie bei den Flüchtlingen angedacht, Gutscheine ausgeben. Denn warum sollen Personen, die für

Österreich noch nicht das Mindeste geleistet haben, außer dass sie illegal eingereist sind, jenen
Leuten  gegenüber bevorzugt werden,  die Jahrzehnte  lang ihren Obolus an den Staat geleistet
haben.

 

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2012-01-04
 

Das Volk blutet unter Rot und Grün


Energieversorger stopfen sich die Taschen voll

Die Doppelfunktion von Bund und Ländern als einerseits Eigentümer von Energieversorgern,
andererseits  als  Gesetzgeber und  Aufseher  führt zu  mangelndem Wettbewerb,  der zu
Lasten der Konsumenten geht.  Das stellte das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) fest.

 

Marktbeherrschende  Unternehmen  wie  etwa  die  Wiener Stadtwerke können für Strom

und Gas völlig überhöhte Preise verlangen.   Und das tun sie auch,  wie die gängige Praxis

beweist. Die Wiener SPÖ – welche sich das stetig das soziale Mäntelchen umhängt – sollte

diesem Treiben eigentlich ein Ende setzen.

 

Aber das Gegenteil ist der Fall.   Egal, ob es sich Gebühren-Wucher oder völlig überzogene

Preise für Gas und Strom handelt, glänzt die rotgrüne Wiener Stadtregierung durch dezentes
Wegschauen und plündert damit die Bürger(innen) regelrecht aus.

 

Die nächsten Wahlen kommen sicher

Besonders  einkommensschwache  Gruppen  müssen unter der unsozialen Politik der Stadt-
regierung leiden.  Bereits heute  lebt jede(r) sechste  Wiener(in) an oder unter der Armuts-
grenze und Sozialisten und Grüne sorgen mit ihrer verfehlten Politik dafür, dass die Tendenz
weiter steigend ist.

 

Bedenkt  man,  dass die Wiener Stadtwerke  gewaltige Gewinne einfahren,   ist eine Senkung
der Gas- und Strompreise unabdingbar.  Damit würden die Bürger(innen) entlastet,  die Kauf-
kraft gehoben  und somit die Wiener Wirtschaft gestärkt werden.

 

Aber  offenbar interessieren sich  Häupl,  Vassilakou und Co.  nicht für die prekäre Lage vieler

Wiener(innen).  Es ist ihnen augenscheinlich egal,  dass das Wiener Volk langsam aber sicher
finanziell ausblutet. Vielleicht sollten Rot und Grün deshalb  im eigenen Interesse, über die von

uns  gemachten Vorschläge nachdenken.   Denn die nächsten Wahlen kommen  mit Sicherheit

und wenn der Abwärtstrend bei diesen Parteien weiter anhält, werden sie über kurz oder lang

im politischen Nirwana verschwinden.

 

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2012-01-03
 

Die Kräuter-Schnapsidee


Umgang der SPÖ mit dem ungeliebten Verteidigungsressort

Das Neue Jahr fängt genauso an wie das Vergangene, nämlich mit einem Tohuwabohu im
Verteidigungsministerium.  Damit  ist  augenscheinlich  bewiesen,  dass der SPÖ-Versuch
einen Zivildiener zum Heereschef zu machen gründlichst gescheitert ist.
 
Dies  hat offenbar nun auch  SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter erkannt, der
seinem Vorgänger als Bundesgeschäftsführer nun „Tipps“ zur Führung des Ressorts gibt.

 

Allerdings hat  G. Kräuter hier eine besondere Kräuter-Schnapsidee eingebracht und den

Verkauf  der  Abfangjäger  vorgeschlagen,  verbunden mit  der Forderung  die staatliche

Pflicht zur Luftraumüberwachung von anderen Ländern erledigen zu lassen.

 

Die  SPÖ-Sicherheitspolitik der vergangenen  Jahre ist durch  die Bank von  Schnapsideen

geprägt. Angefangen vom Wahlkampfgag eines Berufsheeres,  über die geplante Schließ-

ung der Heeressanitätseinrichtungen, bis hin zum Abverkauf der Panzerkräfte, kommt ein

grober Unfug nach dem anderen.

 

Dies alles dokumentiert die Plan- und Orientierungslosigkeit der SPÖ-Führung mit diesem

Ministerium.  Sämtliche Ideen die aus der SPÖ zur Reform des Heeres kommen sind ent-
weder  sicherheitsgefährdend,  unrealistisch  oder  Schildbürgerstreiche.   Dies ist ein zu-
sätzlicher  Beweis dafür,  dass diese Partei mit der Führung  der  Armee  mehr  als über-
fordert ist.

 

Wer wie Minister N. Darabos eine derartige Abneigung gegen alles Militärische hat,  sollte
sich  aus  dem Verteidigungsministerium zurückziehen.  Die Sicherheit  Österreichs ist  zu
wichtig  um  als ideologische  Experimentierkiste für einen  lustlosen SPÖ-Apparatschik zu
dienen,  für den sich kein anderes Ressort gefunden hat.

 

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2012-01-02
 

Linke Geisteskinder


Die FPÖ soll der Blitz beim …….

Auf der impressumlosen Webseite „antifasalzburg.wordpress.com“ scheinen sich so manche
Geisteskinder herumzutummeln.

 

Screen: antifasalzburg.wordpress.com

 

Neben einem jeglicher Realität entbehrenden Text,  findet sich nachfolgender Banner auf dem
obig angeführten Blog.

 

Screen: antifasalzburg.wordpress.com

 

Mit  dem im Banner angeführten  „K(r)ampfspruch“    – der offenbar von einem Sonderschüler
stammt  –   rufen diese linken Geisteskinder  zu einer  antifaschistischen Demonstration gegen
das FPÖ-Neujahrstreffen am 21. Jänner 2012 in Salzburg auf.

 

Mut kann man nicht kaufen

Nun  ist  zwar  hinlänglich  bekannt,  dass  bei  diesen linken Anarcho-Gruppierungen nicht die
geistige Elite Österreichs aufhältig ist, aber eine derart geistige Exhibition fällt unter die Rubrik
„Erstaunlich“.  Um nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können,  verzichtet man auf
dem Gratis-Blog großzügig auf ein Impressum.

 

Das  erinnert uns  an so manche  Demonstration oder besser  gesagt Randale  der linkslinken
Geisteskinder.   Bis zu den Haarwurzeln vermummt,  ziehen sie da Steine  werfend durch die
Gegend.  Die Vermummung ist kein Kälteschutz sondern dient dazu, nicht erkannt zu werden.
Man könnte ja sonst für seine Handlungen zur Verantwortung gezogen werden.

 

Zwar  zeichnen sich diese  linken Anarchos nicht  durch Mut zur Verantwortung aus, erhalten
aber in Feigheit die Note  „Römisch Eins“.   Anstatt sich zu bekennen und einem politischen
Gegner unmaskiert gegenüber zu treten,  ** wünschen sie der FPÖ und allen anderen Feind-
(innen) ein beschissenes neues Jahr.  (** Textausschnitt aus dem Antifa-Beitrag)

 

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2012-01-02
 

Gehälter sind kein Betriebsgeheimnis mehr


Löhne müssen offen gelegt werden

Sollten  Sie  heute  die  Stellenangebote  – für  Arbeitsunwillige,  pardon  Arbeitslose  sehr

interessant –  in diversen Tageszeitungen studiert haben, ist Ihnen sicher aufgefallen, dass
fast alle Inserate Gehaltsangaben beinhalten.

 

Waren  und sind doch Löhne zu Recht  ein wohlgehütetes Betriebsgeheimnis,  wird sich so
manche(r) Leser(in) fragen, warum dies nun öffentlich verlautbart wird.  Ursache dafür ist
ein Gesetz,  dass es eigentlich schon seit dem März 2011 gibt.

 

Vorschriften  der  Novelle  zum  Gleichbehandlungsgesetz  schreiben  nämlich  Einkommens-
transparenz in Stellenanzeigen vor. Die Arbeiterkammer erhofft sich von dieser gesetzlichen

Vorschrift , dass sich so die Gehälter der Frauen endlich an die der Männer angleichen.

 

Damit  hat das Gleichbehandlungsgesetz  wiederholt gezeigt,  dass es  eigentlich in Schilda

seinen Platz hätte. Denn in Österreich gibt es einen gesetzlich verankerten Kollektivvertrag,

in dem keine geschlechtsspezifischen Unterschiede gemacht werden.

 

Darum  ist es auch  nicht nachvollziehbar,  dass Frauenministerin  Gabriele Heinisch-Hosek

der Meinung ist,  dass diese Vorschrift all jenen zu einem gerechteren Lohn verhelfen soll,

die  nicht  verhandlungsgeübt  sind,  oder keinen Einblick in  Lohnsysteme im  Arbeitsmarkt

haben.   Ob die Unfähigkeit  einen  Blick in  den Kollektivvertrag zu werfen oder diesbezüg-
liche  Auskünfte  bei  der Arbeiterkammer einzuholen  die Gabe der Verhandlungsgeschick-
lichkeit erhöht sei dahingestellt.

 

Firmen ignorierten weitgehend das skurrile Gesetz

Aus  den obig angeführten Gründen,  haben bis dato  kaum  Firmen irgendwelche Gehalts-
angaben  in ihren geschaltenen  Stelleninseraten veröffentlicht.   Aber nun ist Schluss mit
lustig,  denn ab heute wird gnadenlos abgezockt,  pardon abgestraft.

 

Firmen die in ihren Stellenangeboten keinen Gehaltsangaben angeben  – dabei genügt nicht
der Hinweis auf den gesetzlichen Kollektivvertrag –   werden mit bis zu 360 Euro zur Kasse
gebeten.

 

Die  skurrile gesetzliche Vorschrift enthält  noch eine zusätzliche  Erstaunlichkeit. Zu den Ge-

haltsangaben  müssen noch eventuelle Überzahlungen   – aus welchem Grund auch immer –

des  Kollektivvertrags veröffentlicht werden.   Da dies aber nicht kontrollierbar ist und Unter-

nehmer(innen) auch nicht auf den Kopf gefallen sind, begnügen sich diese die Mindestlöhne

nach  dem gesetzlichen Kollektivvertrag anzugeben.   Jedenfalls gelangt man zu diesem Er-
kenntnis, wenn man sich die Stellenangebote durchliest.

 

Nutznießer dieser höchst erstaunlichen Vorschrift werden wohl kaum Arbeitssuchende sein,

sondern  die Medien in denen die Annoncen geschalten werden.   Denn jedes Wort wird in

diesen  auf  die  sprichwörtliche  Goldwaage  gelegt und  natürlich  verrechnet.   Durch die
zwangsweise Verlautbarung des Lohnangebotes,  enthalten die Inserate naturgemäß mehr

verrechenbare Wörter.

 

Der ORF als (negatives) Musterbeispiel

Da loben wir uns die Gesetzestreue des ORF, zumindest was die Lohnangabe in Stellenaus-

schreibungen betrifft. Der staatliche Rotfunk, pardon Rundfunk, ließ am 28.Dezember 2011

nachfolgendes Inserat in der „Wiener Zeitung“ veröffentlichen.

 

Screen: kritikus.at

 

Allerdings beinhaltete das ORF-Inserat einen Pferdefuß.   Wurde doch bereits am 23.12.2011

für  jedermann(frau) hörbar verlautbart,  dass das SPÖ- Protégé-Kind, Nico Pelinka,  den Job

erhält und das obwohl es eine  gesetzliche Vorschrift zur  Stellenausschreibung gibt.

 

Als  der Skandal aufflog beteuerte man seitens des ORF,  dass sich Pelinka  ganz normal um

den Job bewerben müsse.  Allerdings schenken wir dieser Aussage keinen Glauben und sind

uns ziemlich sicher, dass der SPÖ-Günstling den Posten bekommt. Wäre doch gelacht, wenn

alle Menschen vor dem Gesetz gleich wären.

 

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2012-01-01
 

Silvesterpfad 2011 /12


GASTAUTOREN – BEITRAG


Es hat mich sehr gefreut!
 

 

Der  Silvesterpfad 2011 /12, war eher  ein Flop als ein Top,  denn außer unzähligen

Punschständen und dem einem oder anderem Neujahrskramständen hatte er wenig

zu bieten.

 

 

Die  Bühnen zu laut und / oder zu viel  Bässe oder übersteuert,  ein Gräuel für die

Ohren!  Die Interpreten fast alle wenig bekannt und großteils auch wenig wert be-

kannt  zu werden.  Der einzige Lichtblick war die  Radio Wien Band und der Radio

Wien DJ am Rathausplatz, wenngleich dort die Bässe geradezu extrem waren, so-

dass es in der Brust richtig hämmerte.

 

 

Trotz allem war die Stadt gesteckt voll, aber durchaus nur disziplinierte Besucher

unterwegs.

 

 

Die letzen Jahre waren etwas erbaulicher, was den Silvesterpfad betraf, mit bekann-

ten  Interpreten und  auch anderen Unterhaltungen.  Was die Sicherheit  anbelangte

war es heuer ruhig,  kaum alkoholisierte unterwegs,  auch die Knallerei hielt sich in

Grenzen.

 


Private Sicherheitsleute unterstützt von Ordnungsdienstleuten der Stadt sowie der

Polizei  sorgten  erfolgreich  für  Ruhe und Ordnung.  Im Prater sogar noch unter-
stützt  von der Praterwache mit Hunden,  sodass der Wintermarkt und die Prater-
unternehmen einen schönen Silvester verbringen konnten.

 


Mit einem Feuerwerk fand der Silvesterpfad im Prater sein Ende, während es in der

Stadt noch bis rund 02:00 Uhr weiter ging. Teilweise mit Raketen und Böllern sowie

Krachern,  aber weniger als in den letzten Jahren,  vielleicht auch auf Grund der An-

drohung von massivem Durchgreifens durch Ordnungsdienst und Polizei wenn wider-

rechtlich Pyrotechnik zum Einsatz kommen sollte.

 

Der  nächste Silvesterpfad 2012 / 13  wird hoffentlich  mehr zu bieten haben als nur

Alkstände und belanglose Musiker.

 

Erich Weber

2012-01-01
 

Brief aus Linz


LESERBRIEF

 

Liebe Redaktion!

 

Bitte veröffentlicht meinen Brief, der sich an die Einwanderer, an die verantwortlichen Landes-
und Bezirksschulräte, an die Politiker unseres Landes und an den ORF richtet.


Wenn wir in Österreich nicht mehr „Grüß Gott“ sagen dürfen, gibt es nur eine Alter-
native:

 

Wem dieses „Grüß Gott“ nicht gefällt,  der muss es ja nicht sagen,  aber wen es stört,  dass
Österreicher untereinander „Grüß Gott“ sagen, der hat das Recht, Österreich zu verlassen und
sich in einem anderen Land niederzulassen!

 

Schön langsam sollten auch wir in Österreich wach werden!!!

 

Zu Schulbeginn wurden in Linzer Schulen die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert,
wie  man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte.   Grüßen,  Bitte und Danke sagen,  ein-
fach höflich und freundlich sein.

 

Weiters wurde ihnen aber auch mitgeteilt,  dass das bei uns in Oberösterreich so vertraute
„Grüß Gott“ nicht mehr verwendet werden darf,  da das die muslimischen Mitschüler be-
leidigen könnte.

Dazu  kann man als  Otto Normalbürger eigentlich  nichts mehr anfügen und nur  mehr den
Kopf schütteln. Ich kann’s gar nicht glauben. Ist aber wahr.   Ihr könnt Euch gerne in Linz in
den Volksschulen erkundigen.

 

EINWANDERER UND NICHT DIE ÖSTERREICHER SOLLEN SICH ANPASSEN!!!

 

Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht darüber, ob wir irgendein
Individuum oder seine Kultur beleidigen könnten.

 

Die  Mehrheit der Österreicher steht patriotisch zu unserem Land.   Aber immer und überall
hört man Stimmen angeblich ‚politisch korrekter‘ Kreise,  die befürchten, unser Patriotismus
könnte andere beleidigen.

 

Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen Einwanderung;  die meisten Einwan-
derer kamen nach Österreich, weil sie sich hier ein besseres Leben erhofften.

 

Es  gibt aber ein  paar Dinge,  die sich Neuankömmlinge,  und  offenbar  auch hier Geborene,
unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten.


Die  Idee von Österreich  als multikultureller Gemeinschaft  hat bisher nur eine ziemliche Ver-
wässerung unserer Souveränität und unserer nationalen Identität geführt.

 

Als Österreicher haben wir unsere eigene Kultur, unsere eigene Gesellschaftsordnung, unsere
eigene Sprache und unseren eigenen Lebensstil. Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten
entwickelt aus Kämpfen,  Versuchen und Siegen von Millionen Männern und Frauen,  die Frei-
heit suchten.


Wir sprechen hier Deutsch, nicht Türkisch, Spanisch, Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japan-
isch,  Russisch,  oder irgendeine andere Sprache.   Wenn  Sie  also Teil unserer Gesellschaft
werden wollen, dann lernen Sie gefälligst die deutsche Sprache!

 

Im Namen Gottes‘ ist unser nationales Motto.

 

Das ist nicht irgendein politischer Slogan der rechten Parteien.  Wir haben dieses Motto ange-
nommen,  weil christliche  Männer und  Frauen diesen  Staat nach christlichen  Prinzipien ge-
gründet und entwickelt haben.   Es ist also auch nicht abwegig, dies an den Wänden unserer
Schulen mit einem Kreuz zu manifestieren.

 

Wenn  Sie  sich  durch Gott beleidigt fühlen,  dann schlage ich vor,  Sie wählen einen anderen
Ort auf der Welt als Ihren neuen Wohnsitz, denn Gott ist nun mal Teil unserer österreichischen
Kultur.

 

Wenn  Sie das Kreuz in der Schule empört,  oder wenn Ihnen der christliche Glaube nicht ge-
fällt  oder wenn Sie nicht bereit sind,  die in Österreich geltenden Gesetze einzuhalten, dann
sollten Sie ernsthaft erwägen,  in einen anderen Teil dieses Planeten zu ziehen,  er ist groß
genug.

 

Wir  sind  hier glücklich  und  zufrieden  mit  unserer Kultur und haben nicht  den geringsten
Wunsch,  uns groß zu verändern.   Es ist uns auch völlig egal,  wie die Dinge dort liefen, wo
Sie herkamen.

 

Dies ist UNSER STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART, und wir gönnen Ihnen gerne
jede Möglichkeit, dies alles und unseren Wohlstand mit uns zu genießen.

 

Aber  wenn  Sie  nichts  anderes  tun  als reklamieren,  stöhnen und schimpfen über unsere
Fahne, unser Gelöbnis, unser nationales Motto oder unseren Lebensstil, dann möchte ich Sie
ganz dringend ermutigen, von einer anderen, großartigen österreichischen Freiheit Gebrauch
zu machen, nämlich vom

 

‚RECHT UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT PASST!‘

 

Wenn  Sie hier nicht glücklich sind,  so wie es ist,  dann hauen Sie ab!   Wir haben  Sie nicht
gezwungen,  herzukommen.   Sie  haben  uns  darum gebeten, hier bleiben zu dürfen.  Also
akzeptieren Sie gefälligst das Land, das SIE akzeptiert hat. Eigentlich ganz einfach, wenn Sie
darüber nachdenken, oder?


Liebe Grüße  & Guten Rutsch

Carina H. (Lehrerin aus Linz)

2011-12-31
 

Wort des Herausgebers für das Jahr 2011


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und dieses Online-Magazin  ist nun knapp über drei

Jahre alt. Erfreulich ist,  dass auch 2011 ein stetiger Leser(innen)-Zuwachs zu verzeichnen

war.   Bei ERSTAUNLICH war man bemüht diesem Umstand Rechnung zu tragen und dies
mit einer dementsprechenden Berichterstattung zu quittieren.   Egal ob es sich um mediale

Hilfestellungen für sozialschwache Menschen, fragwürdige Geschäfte großer Konzerne oder

um Aufdeckung politischer Skandale handelte.

 

Die Berichterstattungen auf ERSTAUNLICH hatten auch ihre Auswirkungen.  Ob nun  einer

alleinerziehenden vierfachen Mutter zu einer Gemeindewohnung verholfen wurde oder ein

Artikel eine parlamentarische Anfrage auslöste,  hinterließen  ERSTAUNLICH-Beiträge in

sehr  vielen Fällen nachhaltige Wirkung.

 

Im  Alleingang hätte ich das wohl alles nicht geschafft und so möchte ich mich bei meinem

Team,  bei den Gastautoren und bei jenen Personen bedanken, die für dieses Online-Maga-
zinwertvolle Recherchearbeit geleistet haben.  Das ERSTAUNLICH-Team hat heuer auch Zu-

wachs bekommen. Der Künstler, Hartwig Koechlin,  schloss sich uns an und wird mit seinen

Karikaturen,  Portraits udgl.,  den textlichen  Inhalt  so mancher  zukünftiger Beiträge zeich-

nerisch verstärken.

 

Im  Großen und Ganzen  bin  ich mit der  Entwicklung von  ERSTAUNLICH  recht zufrieden,
aber wo Sonne ist gibt es auch Schatten. Wie Sie sicher bemerkt haben, gibt es seit heuer

die Rubrik „Gewerbliche Inserate“ auf  ERSTAUNLICH, die jedoch verwaist blieb.   Das hat
auch seinen guten Grund.

 

ERSTAUNLICH  hat mittlerweile  eine starke Webpräsenz und  wird immer wieder von den

„großen Medien“ als Quelle herangezogen.   Dies dürfte einer namhaften Werbeagentur im

Medienbereich aufgefallen sein.  Jedenfalls trat ein Vertreter dieser Agentur an mich heran

und schlug mir vor,  ERSTAUNLICH  kommerziell zu vermarkten.

 

Also wurde eine dementsprechende Möglichkeit für gewerbliche Inserate geschaffen. Aller-

dings ließ jener Agentur-Vertreter ganz zum Schluss die Katze aus dem Sack.   Nachdem

alle finanziellen Aspekte geklärt waren meinte dieser,  dass man sich auf  ERSTAUNLICH

in der Berichterstattung etwas zurücknehmen müsse,  um potentielle Kunden nicht zu ver-
grämen.

 

Dieses  unmoralische Angebot  ging mir gegen  den Strich und  so verzichtete ich auf eine

Vermarktung  dieses  Online-Magazins.   Denn ich habe  nicht die Absicht  mein Recht auf

freie Meinungsäußerung zu verkaufen.   Dazu habe ich  ERSTAUNLICH nicht ins Leben ge-
rufen.

 

Daher  werden auf  ERSTAUNLICH  weiterhin gut  recherchierte  Erstaunlichkeiten unver-
blümt  veröffentlicht und dies ohne Rücksicht auf politische oder kommerzielle Interessen.
Ich beabsichtige auch zukünftig nicht,  irgendjemanden nach dem Mund zu schreiben nur
weil er/sie ein Inserat schaltet.   Eine solche Gangart überlasse ich lieber den einschlägig
bekannten Medien.

 

Ich wünsche allen Leserinnen und Leser von  ERSTAUNLICH  einen guten Rutsch und ein
erfolgreiches Jahr 2012.   Bitte  bleiben  Sie  dem  erstaunlichen Online-Magazin auch im

neuen Jahr treu und empfehlen Sie es weiter.

 

Erich Reder

2011-12-31
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Verkauft’s mei Gwand, I fahr in Himmel


Der versprochene Beitrag

Im Artikel „Kein Geld fürs AKH, aber Subventionen für Schwule“ haben wir unserer Leser-

schaft einen Beitrag versprochen, in dem wir auflisten werden welche Vereine im heurigen

Jahr mit Subventionen von der Gemeinde Wien bedacht wurden.

 

Wir entschuldigen uns dafür, dass dies eine Weile gedauert hat. Aber die  Recherchen waren

eine wirkliche Sisyphusarbeit.   Wir glauben auch nicht,  dass wir alle Subventionen recher-
chieren konnten,  sondern vermutlich nur die Spitze des Eisberges entdeckten.

 

Bei den von uns aufgelisteten Vereinen sind sicher etliche dabei,  die einer Subvention   – ohne

jegliche Diskussion darüber-   würdig sind. Allerdings erhalten zahlreiche  Organisationen öffent-

liche Gelder,  deren Zweck für uns nicht nachvollziehbar ist.   Auffallend ist auch, dass viele der

aufgelisteten Vereine ein SPÖ-Naheverhältnis aufweisen.

 

Subventionen 2011

Der Verein Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende erhielt 20.400 EUR. 

 

Das Vorhaben „Warenkorb“ erhielt für das laufende Schuljahr  3.650.000 EURO.

 

Der  Wiener Fußballverband erhielt 217.000 EUR.

 

Die Subvention für die Nachwuchssportförderung betrug  663.000 EURO.

 

Die Wiener Landessportorganisation für die Fachverbands- und Leistungssportförderung erhielt

184.000 EURO.

 

600.000 EURO erhielt das Projekt „Wickelrucksack – für jedes in Wien geborene Kind.“

 

Das Magistrat zur Förderung von Vereinen, Gruppen und Projekten im Alternativbereich erhielt

50.000 EURO. genehmigt.

 

14.340.000 EURO erhielt der Verein wienXtra – ein junges Stadtprogramm zur Förderung von
Kindern, Jugendlichen und Familien die in den Häusern in 8, Friedrich-Schmidt-Platz 5 und 8,
Albertgasse 30 genutzten Räumlichkeiten der MA 13.

 

Die  MA 10 wurde ermächtigt,  für die Stadt Wien mit der  Hypo Noe Leasing GmbH die ent-
sprechenden Verträge für die Leasingfinanzierung sowie den Abbruch und die Neuerrichtung
des Kindergartens am Stadtpark abzuschließen und erhielt dafür  5.360.000 EURO.

 

Der  Jazz- und Musicclub Porgy & Bess erhielt 110.000 EURO.

 

Der  Hot Club de Vienne (Verein zur Förderung der Jazzmusik) erhielt  26.000 EURO.

 

Das Wiener Jeunesse Orchester erhielt  47.000 EUR .

 

Für die Umwidmung des Theatervereins Wien, flossen 200.000 EURO an den Betrieb des Kultur-

zentrums Kabelwerk.

 

Der  Verein Hunger auf Kunst und Kultur, Aktion für den freien Zugang zu Kunst und kulturellen
Aktivitäten für von Armut bedrohte Menschen  erhielt 80.000 EURO.

 

Die Tschauner Bühne GmbH erhielt  80.000 EURO.

 

Der  Verein IG Freie Theaterarbeit  51.000 EURO.

 

Für eine nochmalige nicht näher genannte Umwidmung erhielt das  Kulturzentrum Kabelwerk

nochmals eine Geldspritze von  insgesamt  314.000 EURO.

 

Der  Kunstverein Wien erhielt  1.551.900 EURO.

 

Die IG Bildende Kunst (Interessengemeinschaft Bildende Kunst) erhielt  26.000 EURO.

 

Die  Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession erhielt  310.000 EURO.

 

Der  Verein Springerin – Verein für Kritik und Kultur der Gegenwartskunst erhielt für die eng-
lische Online-Ausgabe  22.000 EURO.

 

Der  Verein „Unit F büro für mode“ erhielt  146.000 EURO.

 

Die  Wiener Kammeroper erhielt für den Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswett-
bewerb 25.000 EURO.

 

Das Wiener Volksliedwerk erhielt für das Festival „Wean Hean“  65.000 EURO.

 

Der  Voice Mania Kulturverein erhielt für das Festival „Wien im Rosenstolz  15.000 EURO.

 

Die Gesellschaft der Musikfreunde erhielt für das Frühlingsfestival  140.000 EURO.

 

Die Stadtinitiative Wien – Konzerte erhielt für die eingereichten Konzertprojekte im Frühjahr

40.000 EURO.

 

Den Verein „DV8-Film“ erhielt für das Identities.Queer Film Festival  185.000 EURO.

 

Die Vienna Film Commission GmbH erhielt  100.000 EURO.

 

Zur strukturellen Unterstützung von Kinobetrieben sowie Kinoförderung wurden in Form einer

1. Rate,   250.000 EURO locker gemacht.

 

Der  Wiener Tourismusverband  14.000.000 EUR.  Und weil dieser Betrag offenbar nicht aus-

reichte, gab es einen Nachschlag von zusätzlichen  4.776.000 EURO.

 

Zur  Finanzierung notwendiger infrastruktureller Maßnahmen zur Einrichtung von Mingo-Büros

für Medien flossen  500.000 EURO für die Wirtschaftsagentur Wien.


Der  Verein zur Förderung und Unterstützung von Freien Lokalen Nichtkommerziellen Radiopro-
jekten (Kurzname: Freies Radio Wien) erhielt 280.000 EURO.

 

Der  Verein Forum Wien Arena erhielt  225.000 EURO.

 

Der  Verein „ICE – Internet Center for Education – Verein zur Förderung von Medienaktivitäten
im schulischen und außerschulischen Bereich“  erhielt 720.000 EURO.

 

Der  Verein Juvivo  erhielt 504.800 EURO.

 

Für die Errichtung von Fahrradstehern (Bügelmodell) auf öffentlichem Grund wurden 150.000
EURO locker gemacht.

 

Der Verein Projekt Integrationshaus erhielt  199.583 EURO.

 

An die Interface Wien GmbH flossen  2.920.882 EUR, davon  45.082 EUR als Kofinanzierung für

das EFF Projekt „MoWien“.

 

Die  Diakonie – Flüchtlingsdienst gemeinnützige GmbH. INTO Wien – Integration von Flüchtlingen

erhielt  45.825 EURO.

 

Der  Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit erhielt  86.935 EURO.

 

Der Verein Station Wien – Verein zur Förderung des kulturellen Austausches zwischen In- und

Ausländern erhielt   643.942 EURO.

 

Der  Verein Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden erhielt  22.000 EURO.

 

Der  Verein Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen erhielt  367.999 EURO.

 

Der  Verein Miteinander Lernen – Birlikte Öğrenelim, Beratungs-, Bildungs- und Psycho-

therapiezentrum für Frauen, Kinder und Familien erhielt  132.692 EURO.

 

Der  Verein Helping Hands Koordinationsbüros für integrative und antirassistische Projekte

erhielt  30.500 EURO.

 

Der  Verein für Beratung ausländischer Schülerinnen bzw: Schüler in Wien 15 REBAS 15 er-
hielt 52.078 EURO.

 

Der  Verein Vereinigung für Frauenintegration Amerlinghaus erhielt  63.678 EURO.

 

Für die Fortführung des Integrations- und Diversitätsmonitorings, die Erstellung eines Wiener

Integrations- und Diversitätsmonitors 2011 der Stadt Wien und die Durchführung des Diversi-
tätsmonitorings sowie die Berichterstellung durch einen externen Auftragnehmer, flossen ins-
gesamt 150.000 EURO.

 

Der  Verein LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen erhielt  102.266 EURO.

 

Der Verein Peregrina – Bildungs-, Beratungs- und Therapiezentrum für Immigrantinnen erhielt

163.618 EURO.

 

Der  Verein Piramidops erhielt  86.019 EURO.

 

Der  Verein „WUK – Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser“ erhielt 37.301
EURO.

 

Der  Verein Orient Express – Beratungs-, Bildungs- und Kulturinitiative für Frauen erhielt 84.096
EURO. Aber weil das Geld offenbar nicht ausreichte, gab es einen Nachschlag von

89.500,06 EURO.

 

QWien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte erhielt für die Durchführung von

wissenschaftlichen Aktivitäten  120.000 EURO.

 

An die Planet Music & Media Veranstaltungs- und VerlagsgesmbH flossen 500.000 EURO für
die Sicherung des Veranstaltungsbetriebes, Personalkosten und Werbung der „Szene Wien“.

 

Der  Verein zur Veranstaltung und Organisation des Kultur- und Standortprojektes „Soho in

Ottakring“ erhielt für das laufende Projekt „Soho in Ottakring“ 60.000 EURO.

 

Der Verein Kunsthalle Wien erhielt  4.150.000 EUR.

 

Als zweite Rate der Subvention an den Verein Wiener Volksbildungswerk für den Betrieb, für
das Projekt „Wir sind Wien. Festival der Bezirke“ und für die Projektförderung inklusive „Cash
for Culture“ flossen  1.080.000 EURO.

 

Pro Jahr investiert die Stadt Wien 37.300.000 EURO an Subventionen für die Vereinigten Büh-
nen Wien.

 

Sparpaket und Schuldenbremse

In Zeiten wo wir täglich die Worte  „Schuldenbremse“ und  „Sparpaket“ seitens der Politik zu

hören bekommen ist es erstaunlich, wie locker die Wiener Stadtregierung mit dem ihr anver-

trauten Geld umgeht.   Ganz nach der Devise  „Verkauft’s mei Gwand, I fahr in Himmel“
wird hier Steuergeld mit beiden Händen beim Fenster hinausgeworfen.

 

Allerdings muss diese Geldvernichtung finanziert werden. Deshalb dürfen sich die Wienerinnen

und Wiener über satte Gebührenerhöhungen bei Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Hundesteuer und

Öffi-Fahrpreise erfreuen.

 

*****

2011-12-30
 

Türken bestatten Wiener


GASTAUTOREN – BEITRAG

„Ach Wien, ohne uns Fremde, Migranten, Zugewanderte, hättest Du weder Vergangenheit
noch Zukunft“  sind die belehrenden Worte des  chilenischen Immigranten, Patricio Handl,
im  gestrigen ERSTAUNLICH-Beitrag.


Macht man die Probe auf das Exempel und begibt sich zu diesem Zweck in den 15. Wiener
Gemeindebezirk  auf  die  Märzstraße,  dann  wird  man  sehr schnell den Wahrheitsgehalt
dieser Aussage bestätigt finden.  Während herkömmliche Geschäftszweige wie Handel und
Handwerk  nach und nach  vom Aussterben bedroht sind,  widmen sich unsere weitaus ge-
schäftstüchtigeren zugewanderten Mitbürger einem todsicheren Geschäft.

 

Fotos: © erstaunlich.at

Pleite gegangene Geschäfte in unmittelbarer Nachbarschaft


Fotos: © erstaunlich.at

Ein todsicheres Geschäft im wahrsten Sinn des Wortes

 

So findet sich gleich neben der mesopotamischen Kulturunion ein prosperierendes Bestattungs-
institut,  welches  vermutlich  von  einem  Migranten  türkischer  Abstammung  betrieben  wird.
Selbstverständlich werden diese Dienstleistungen natürlich auch der einheimischen Bevölkerung
angeboten.

 

Fotos: © erstaunlich.at

 

Sogar Rückführungen  – nein,  nicht in frühere Leben – sondern in die Heimat  – wo immer die
auch sein mag (Polen, Nigeria, etc.), stehen auf der Angebotsliste.

 

Fotos: © erstaunlich.at

 

Bei einem so tollen Service kann sich der bestattungswillige Bürger nur fragen, warum sich die
Wiener in den Jahren 1529 oder 1683 so vehement gegen dieses tolle Angebot gewehrt haben.
Ob da die Gewerkschaft die Hand mit im Spiel gehabt haben könnte?

 

Mit besten Grüßen

Günther Richter

2011-12-30
 

Ausländische Hetzer


Plakate an der Gemeindebau-Hausmauer

Nachfolgende Fotos sandte uns ein aufmerksamer Leser ein. Er hatte die Plakate, welche

sich  in verglasten Schaukästen befinden  –   die  an der Hausmauer des Gemeindebau in

Wien 4., Rechte Wienzeile 25-27 montiert sind –  entdeckt.

 

Fotos: © erstaunlichat

 

 

Dazu schrieb uns der Leser noch folgende Zeilen:

 

Geht man am Rande des Wíener Naschmarktes spazieren, dann wird man in der Auslage des

Lokales  Hopfeschampus  – welches in einem Gemeindebau residiert  – gleich in der richtigen

Farbe über die Vergangenheit und die Zukunft Wiens aufgeklärt.


In einer „Patografie“ – was immer das sein mag – von Patricio Handl wird der flanierende Wie-

ner mit den Worten belehrt: „Ach Wien, ohne uns Fremde, Migranten, Zugewanderte, hättest

Du  weder Vergangenheit noch Zukunft.“   Wertes Erstaunlich-Team,  könnt ihr mir  bitte mit-

teilen wer dieser Patricio Handl ist und was er mit seinem Spruch beabsichtigt?

 

Aufklärung

Selbstverständlich wollen wir versuchen den Leser über die angefragte Person und dessen Ab-

sichten  aufzuklären.  Patricio Handl ist ein chilenischer Immigrant,  auf den gewisse politische
Kreise  in Wien  vermutlich schon dringend  gewartet haben.   Was seine Absichten anbelangt,
sind wir uns nicht ganz im Klaren, können aber nachfolgendes Video anbieten.

 

{mp4-flv img=“videos/vinl.jpg“ showstop=“true“}vinl_mp{/mp4-flv}

Quelle:  www.importundexport.at

 

Existenzberechtigung für Wohnpartner

Nach  Sichtung des Videos ersuchen wir,  sich selbst ein Bild zu machen  und eigenes Urteil

darüber fällen.  Wir vermuten stark, dass Patricio Handl  möglicherweise ein  „Agent Provo-

kateur“ ist, um die Existenz von Wohnpartner zu rechtfertigen.

 

Denn diese  Einrichtung der  Gemeinde Wien hat    –  sofern sich die Mitarbeiter(innen) nicht
hinter zugezogenen Vorhängen verstecken und wirklich arbeiten –  die heikle Aufgabe, Streit-
igkeiten in Gemeindebauten zwischen Inländern und Immigranten zu schlichten.  Da kommen
die geistigen Ergüsse von Patricio Handl und der Anbringungsort seiner Plakate wie gerufen.

 

Einerseits  hebt  er  Migranten  und  Zuwanderer  in  den Himmel und unterstellt den Wiener-
(innen),  dass sie ohne diese  weder Vergangenheit noch Zukunft hätten,  während er ander-
seits massiv gegen Inländer hetzt.
 
Nun,  wenn dies nicht genügend Zündstoff für handfeste Auseinandersetzungen beinhaltet, was
dann?  Wie bereits im Beitrag erwähnt, warten gewisse politische Kreise in Wien auf Personen
wie Patricio Handl und für „Wohnpartner“ kommen solche Hetzer vermutlich nicht ungelegen.

 

*****

2011-12-29
 

Nebenerwerb von Kim Jong Un


Interessantes Inserat vom dicken Kim

In Nordkorea hat gestern eine bizarre Beisetzungszeremonie für den verstorbenen Diktator

und  Menschrechtsverbrecher Kim Jong Il stattgefunden.   Jetzt tritt sein Sohn Kim Jong Un

das menschenverachtende Erbe seines Vaters an.  Im Gegensatz zur hungernden Bevölker-
ung Nordkoreas, ist der Diktatorensprössling schwer adipös oder auf gut wienerisch gesagt
„ausgefressen oder blad“.

 

Offenbar  ist die Staatskasse von Nordkorea leer und so bangt der dicke   Kim Jong Un um

seinen  nicht verdienten Wohlstand.   Aus diesem  Grund dürfte er sich entschieden haben,

selbst ein wenig für seinen Broterwerb etwas zu unternehmen, wie nachfolgendes Inserat

unter Beweis stellt.

 

 

Aus  unbestätigter Quelle wurde  uns mitgeteilt,  dass die Gründung einer österreichisch –

nordkoreanischen Prostitutionsgesellschaft geplant ist.  Man darf gespannt sein,  wer den

Vorsitz im Präsidium dieser Gesellschaft führen wird.


Karikatur: (c) hartmut koechlin

Schlachtruf für den bladen Kim:  Attacke auf in die Hacke!

 

Beim  Anblick obiger Zeichnung wird etlichen  SPÖ-Politiker(innen) das Herz höher schlagen.

Jedenfalls  besteht  wieder  ausreichend Anlass dazu,  ihre  erklärte  Lieblingsdestination so
schnell wie möglich zu bereisen.

 

*****

2011-12-29
 

Sozialistischer Machterhalt


Erstaunliche Stellenvergabe beim ORF

Nachfolgenden Beitrag haben wir auf der Webseite  „kritkus.at“  gefunden:

 

Screen: kritkus.at

 

Nur dämlich oder vollkommen abgehoben?

Der realistisch verfasste Beitrag auf „kritkus.at“  zeigt auf, mit welcher Kaltschnäuzig-

keit  die SPÖ  agiert.   Die mittlerweile  ins Alter gekommen  Bonzen versuchen nun

mit aller Gewalt, mittels ihrer Protektionskinder den Machterhalt der sozialistischen

Führungsriege  zu erhalten.

 

Sollte  sich bei den nächsten Wahlen nichts Gravierendes ändern und Personen a la

Fräulein Laura Rudas tatsächlich in wirkliche Machtpositionen gelangen, dann Gnade

Gott dem österreichischen Volk und seiner Zukunft.

 

Und zur Frage  „Nur dämlich oder vollkommen abgehoben?“ meinen wir,  dass die

sozialistischen  Bonzen keineswegs  dämlich sind,  sondern mit dieser  Aktion ihre

Abgehobenheit eindeutig unter Beweis gestellt haben.

 

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2011-12-28
 

Der Jopie Heesters unter den Affen


Ja ist denn schon der 1. April?

Auf der Webseite des Zwangsgebührenvereins ORF erschien heute folgender Beitrag:

 

Weiterlesen…..

 

Schimpansen  sind zwar die nächsten lebenden Verwandten des Menschen,  können aber

definitiv keine 80 Jahre alt werden.   Sie sind zwar wie alle Menschenaffen langlebig und

können in menschlicher Obhut ein Alter von maximal 50 Jahren erreichen.

 

Recherche im Zwangsgebührenverein ist Fehlanzeige

Der erstaunliche, bereits an Schwachsinnigkeit grenzende ORF-Beitrag ist völlig haltlos.
Ein Blick ins Internetlexikon „Wikipedia“ hätte genügt um festzustellen,  dass die ganze
Story um den Affen „Cheeta“ erstunken und erlogen ist.

 

In Wikipedia ist nämlich nachzulesen, dass in Wirklichkeit die Rolle von mehreren Schim-

pansen gespielt wurde.   Je nach zu drehender Aufgabe im Film wurde ein anderer Affe,
der die entsprechende Fertigkeit besaß,  eingesetzt.   Zwar wurde im Guinness-Buch der
Rekorde,  der Schimpanse Cheeta seit 2003 als ältesten Schimpansen der Welt gelistet,
jedoch wurde bereits im Jahr 2008 die ganze Angelegenheit als Schwindel entlarvt.

 

Genaue  Recherchearbeit  dürfte  offenbar nicht  zu den  Stärken  des/der  Autor(in) des
affenmäßigen  ORF-Beitrags gehören.   Würde man nun die  darwinsche Lehre mit  dem
erstaunlichen  Beitrag über  Cheeta paaren,  so könnte man  zumindest theoretisch zur
Annahme kommen,  dass dieser von  einem direkten  Nachfahren des  Tarzan-Affen ver-
fasst wurde.

 

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2011-12-28
 

Management by Chaos


Sparpaket zeigt nur Chaos in der Regierung

„Management by Chaos“,  so  lässt  sich  die heutige Vorstellung  von Bundeskanzler und

Vizekanzler zum sogenannten  „Sparpaket“ bezeichnen,  das in  Wahrheit ein massives

Belastungs-  und  Wohlstandsvernichtungspaket  für  Österreichs  Mittelstand  zu werden
scheint.


Täglich  versuchen sich  Faymann (SPÖ)  und  Spindelegger (ÖVP) in ihrer Plan- und
Orientierungslosigkeit,  mit neuen noch bösartigeren Belastungs-,  Spar- und Umschicht-
ungsideen zu übertrumpfen.

 

Bezeichnend ist auch,  dass sich Faymann mit seinen neuen Steuerideen nur vor ein staat-

liches  ORF-Team  traut  und  die  unabhängigen,  kritischen  Privatmedien  vor der Türe
stehen lässt.  Aber das ist eben die sozialistische Informationsstrategie des Kanzlers.

 

Die heutige Ankündigung von Maßnahmen wird nicht die letzte sein, denn dass das Chaos

in der Bundesregierung wird unverändert prolongiert werden.  Die sinnvollste Einsparungs-

maßnahme wäre,  wenn sich die Regierung selbst einspart und endlich den Weg für Neu-

wahlen frei macht.  Denn diese Regierung wird in altbewährter Form weiterwursteln und

wohl keine vernünftigen Reformen schaffen.

 

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2011-12-27
 

Österreicher mit Verantwortung – TEIL 2


Warum hält sich das Anton Proksch Institut bedeckt?

Vorige Woche haben wir den Beitrag  „Österreicher mit Verantwortung“ verfasst.  Anlass

dazu war ein erstaunliches Selbstbeweihräucherungs-Inserat des Novomatic-Konzerns in

der Kronen Zeitung.

 

Screen:  Kronen Zeitung (Printausgabe vom 17.12.11 – Seite 16)

 

Nun hat es uns keine Ruhe gelassen, warum ein Geldspielautomatenerzeuger und Aufsteller

dieser Teufelsapparate mit dem renommierten Anton Proksch Institut  (im Volksmund unter

„Kalksburg“ bekannt) zusammenarbeitet und mit diesem ein Programm entwickelt.   Dessen

rühmt sich nämlich die Firma Novomatic.

 

Im  Anton Proksch Institut ist man nämlich bemüht, Personen von diversen Süchten – unter

anderem auch von  der Spielsucht – zu heilen, während im Gegensatz dazu Novomatic aus

rein wirtschaftlichen Interessen keinen Grund an einer Spielsuchtheilung haben kann.

 

Also fragten wir diesbezüglich in der PR-Abteilung der Suchtklinik  nach.  Die dortige Presse-

sprecherin wollte oder konnte uns dazu keine Antwort geben. Jedenfalls keine zehn Minuten

nach  Beendigung  des  Telefongespräches,  rief Herr  Univ. Prof. Dr. med. Michael Musalek

(Institutsvorstand und ärztlicher Leiter des Anton Proksch Instituts) in der Redaktion an.

 

Gut  eine halbe Stunde  lang redete der  honorige Professor  im Kreis und konnte  keine klare
Antwort auf unsere Frage geben, warum es eine Allianz zwischen einem Automatenaufsteller
– welcher eigentlich für die Spielsucht verantwortlich ist – und dem Anton Proksch Institut gibt.
Auch konnte oder wollte er bezüglich des gemeinsam entwickelten Programms keine Auskunft
geben.

 

Offenbar  hält man sich im Anton Proksch Institut sehr bedeckt,  was die Zusammenarbeit mit

einem  der weltgrößten Geldspielautomatenerzeuger und Aufsteller betrifft.   Allerdings fiel im

Gespräch seitens Dr. Musalek der bemerkenswerter Satz: „Mitarbeiter von Novomatic werden

im Institut geschult.“

 

Da staunen wir aber, ist es doch Aufgabe der Suchtklinik suchtkranke Personen zu heilen. Was

wird da wohl den Novomatic-Mitarbeiter(innen) in Schulungen mit auf den Weg gegeben,  dass

einen Heilungsprozess beschleunigen könnte oder gar zur Verhinderung der Spielsucht beiträgt?

 

Da  wir uns mit der verbalen Abspeisung des Professors nicht zufrieden geben wollten,  verfass-
ten wir eine schriftliche Anfrage an das Anton Proksch Institut.   Dort blockte man jedoch weiter
und teilte uns per E-Mail mit,  dass Dr. Musalek weiterhin gerne für mündliche Auskunft zur Ver-
fügung  stehen würde,  aber es ihm aus Zeitgründen nicht möglich sei eine schriftliche Stellung-
nahme (bzw. Aufklärung) zu verfassen.

 

Diese Antwort verstehen wir natürlich, denn an einer schriftlichen Stellungnahme kann im nach-

hinein  nicht  mehr gerüttelt werden,  während es bei  mündlichen Auskünften  doch  zu einem
„Hörfehler“  gekommen sein könnte.

 

Unsere Theorie

Bei ERSTAUNLICH versteht man zugegebener Weise nichts von Suchtheilung, allerdings ist uns

auch als Laie klar, dass eine Zusammenarbeit zwischen „Täter“ und „Heiler“ mehr als erstaun-

lich ist.   Wir vermuten dahinter eine ausgeklügelte Werbestrategie der Firma Novomatic,  die

sich dabei das renommierte Anton Proksch Institut als Feigenblatt umhängt.

 

Unsere Vermutung begründen wir folgender Maßen: Im Grunde genommen ist kein Mensch von

Natur aus süchtig. Zuerst muss ein Bedürfnis geweckt werden und dies geschieht mit Werbung.

Daraufhin erfolgt die Konsumation und diese kann zu Suchtverhalten führen.

 

Was  Geldspielautomaten anrichten können  ist  hinlänglich bekannt und deshalb sind diese ver-
pönt.  Die Aufsteller dieser Geräte genießen  in  der  Gesellschaft keinen  guten Ruf.   Es wäre
daher  für die Firma Novomatic nicht von Vorteil,  wenn diese  beispielsweise mit der neuesten
Generation  ihrer  Spielautomaten  werben würden.   Also beschloss man  beim Geldspielauto-
matenaufsteller  offenbar das Pferd von hinten  aufzusatteln  und heuchelt  ein Gutmenschen –
Image vor.

 

Was liegt da näher, als sich zum Schein medial für jene Menschen einzusetzen, die durch Geld-

spielautomaten  (auch die der Firma Novomatic)  an den  Rand des sozialen Abgrunds geschlit-
tert sind,  da diese  in ihrer Spielsucht  ihr gesamtes Hab  und Gut verloren haben.   Ein logisch
denkender  Mensch durchschaut  diese Strategie sofort,  denn ein Geldspielautomatenerzeuger
und Aufsteller kann nur von pathologischen Spielern leben und kann aus wirtschaftlichen Grün-
den kein Interesse an einer Ausmerzung der Spielsucht haben.

 

Bei  oberflächlicher  Betrachtung  des  Inserates,  indem  die  Zusammenarbeit mit dem Anton
Proksch Institut angepriesen wird,  könnte ein ungeübter Leser durchaus zur Ansicht gelangen,
dass  es sich bei  der Firma Novomatic um ein  Unternehmen handelt,  welches ihre Geschäfte
zum Wohle der Menschen betreibt.

 

Dass  dem nicht  so sein kann  beweist die Tatsache,  dass diese  Firma hauptsächlich dadurch
zum  drittgrößten Geldspielautomatenerzeuger  und Aufsteller aufgestiegen ist,  weil genügend
Menschen auf deren  „Einarmigen Banditen“ spielsüchtig wurden und ihr gesamtes Hab und Gut
verspielt haben.

 

Mit dem in sich widersprüchlichen Inserat will Novomatic offenbar ein Gutmenschen-Image vor-
gaukeln  und hängt sich wie bereits im Beitrag erwähnt,  das Anton Proksch Institut  als Feigen-

blatt um. Das Traurige an der Angelegenheit ist zweifelsohne, dass dieses renommierte Institut

bei dieser Farce mitspielt.

 

*****

2011-12-26
 

Was mit 1. Jänner 2012 in Kraft tritt


Jahresvorausschau oder was sich 2012 alles ändert

 
Budget und Finanzen:

Bundesfinanzgesetz für das Jahr 2012 (= Budget 2012)

Bundeshaushaltsgesetze 1986 sowie 2013 (Teile des Bundeshaftungsobergrenzengesetz).

Das Bundeshaftungsobergrenzengesetz begrenzt die Summe der vom Bund übernommenen

Haftungen auf 193,1 Milliarden Euro.

 

IFI-Beitragsgesetz 2011: Das zu Beginn des neuen Jahrtausends formulierte Ziel der Ver-
einten Nationen, die Armut der Menschen in den Entwicklungsländern bis 2015 zu halbieren,
macht es notwendig, die Kassen internationaler Entwicklungsorganisationen wieder aufzufül-
len.

 

Bundesgesetz, mit dem das Bankwesengesetz, das Börsegesetz 1989, das E-Geldgesetz 2010,

das Finalitätsgesetz, das Finanzkonglomerategesetz, das Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz,

das Kapitalmarktgesetz, das Ratingagenturenvollzugsgesetz, das Versicherungsaufsichtsgesetz,

das Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 und das Zahlungsdienstegesetz geändert werden.

 

Bundesgesetz, mit dem das Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 und die Gewerbeordnung 1994

geändert werden.

 

Tabaksteuergesetz:

Die Steuersätze für Zigaretten, Zigarren, Zigarillos und Feinschnitttabak für selbst gedrehte

Zigaretten werden in einem zweiten Schritt ab 1. Jänner 2012 angehoben. Zigaretten, Zigarren,

Zigarillos: 42 Prozent des Kleinverkaufspreises und 35 Euro je 1.000 Stück; Feinschnitttabak:

54 Prozent des Kleinverkaufspreises, mindestens 60 Euro je Kilogramm.

 

Einkommenssteuergesetz:

Die derzeit befristete Übergangsregelung für die Steuerbefreiung für „Auslandsmontagen“ soll

durch eine dauerhafte Lösung ersetzt werden, wobei unter bestimmten Voraussetzungen 60

Prozent der laufenden Einkünfte bis maximal 4.200 Euro befreit werden.

 

Aufnahme von Feuerwehren und Umweltschutzorganisationen sowie Tierheimen in den Kreis

begünstigter Spendenempfänger und weitgehende Vereinheitlichung der Verfahren zur Erlang-

ung der Spendenbegünstigung.

 

Zahlungen, über die bescheidmäßig abgesprochen wird oder die aus öffentlichen Mitteln getätigt

werden, sollen immer in jenem Jahr steuerlich zu erfassen sein, für das sie zustehen bzw. für
das sie gezahlt werden.

 

Die Abzugsfähigkeit von verpflichtenden Beiträgen an Kirchen und Religionsgesellschaften soll

von bisher 200 Euro auf 400 Euro im Jahr erhöht werden.

 

Für Steuerpflichtige, die durch Ausübung der Option als unbeschränkt Steuerpflichtige behandelt

werden, soll kein Freibetragsbescheid ausgestellt werden, da nicht feststeht, ob sie für das Jahr

der Wirksamkeit des Freibetragsbescheides die Voraussetzungen für die Behandlung als unbe-

schränkt Steuerpflichtige überhaupt erfüllen.

 

Umsatzsteuergesetz:

Kein Übergang der Steuerschuld bei sonstigen Leistungen betreffend die Eintrittsberechtigungen

zu Veranstaltungen (Messen, Konferenzen).

 

Bei Lieferungen von Mobilfunkgeräten ab 5.000 Euro soll es generell zu einem Übergang der

Steuerschuld kommen.

 

Kommunalsteuergesetz und Familienlastenausgleichsgesetz:

Aufgrund der Neuregelung der Auslandsmontage soll auch die Regelung im Kommunalsteuer-

gesetz und Familienlastenausgleichsgesetz angepasst werden und die begünstigten Auslandsbe-

züge (Bruttobezüge) nur im Ausmaß von 60 Prozent befreit sein.

 

Neugründungs-Förderungsgesetz:

Neu gegründete Betriebe sind im ersten Jahr von bestimmten lohnabhängigen Abgaben für die

beschäftigten Arbeitnehmer befreit.   Da jedoch häufig im ersten Jahr keine Arbeitnehmer be-
schäftigt werden,  soll die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Begünstigung auf drei Jahre
ausgedehnt werden.

 

Der Begünstigungszeitraum soll jedoch wie bisher für maximal 12 Monate gelten.   Die Frist be-
ginnt mit dem Beschäftigungsmonat des ersten Arbeitnehmers. Im zweiten und dritten Jahr nach
der Gründung gilt die Begünstigung allerdings nur noch für die ersten drei beschäftigten Arbeit-
nehmer.

 

Bundesabgabenordnung:

Es  sollen auch  Selbstbemessungsabgaben von  Grundlagenbescheiden  abgeleitet sein  können,
z.B. bei der selbst berechneten Grunderwerbsteuer, wenn die Bemessungsgrundlage der Einheits-
wert ist.   Dies ermöglicht  eine bescheidmäßige Festsetzung  der Abgabe,  wenn nach  erfolgter
Selbstberechnung der maßgebliche Einheitswertbescheid erlassen,  abgeändert oder aufgehoben
wird.

 

Die Aussetzung der Einhebung führt dazu, dass eine Abgabengutschrift unverzinst erfolgt, wenn

sich die Abgabennachforderung im Wege einer Berufung als rechtswidrig erweist. Diesem ein-

seitigen Zinsenrisiko soll mit der Verzinsung der mit Berufung bestrittenen Abgabenbeträge – auf
Antrag – entgegen getreten werden.   Voraussetzung dafür ist, dass die bestrittenen Abgaben-

beträge vor Erledigung der Berufung entrichtet werden.


Die Zinsen betragen pro Jahr zwei Prozent über dem Basiszinssatz und sind mit Bescheid festzu-

setzen. Zinsen unter 50 Euro werden nicht gutgeschrieben. Für Landes- und Gemeindeabgaben

gilt die Verzinsung von Abgabengutschriften nicht.

 

Kapitalerstragssteuer:

Neu (ab 1.4.2012) Betroffen sind Einkommenssteuergesetz (EStG), Körperschaftssteuergesetz

(KStG), Investmentfondsgesetz (InvFG) und Immobilieninvestmentfondsgesetz (ImmoInvFG).

 

Die Besteuerung von Kapitalvermögen wird neu geordnet, systematisiert und auf Substanz-

gewinne (insbesondere Veräußerungsgewinne) sowie auf Derivate ausgedehnt. Das Inkraft-

treten des neuen Kapitalbesteuerungssystems wird auf den 1. April 2012 verschoben. Dazu

gibt es Neuregelungen und Klarstellungen im EStG, KStG, InvFG und ImmoInvFG.

 

Erweiterung der beschränkten Steuerpflicht der zweiten Art auf sämtliche Kapitaleinkünfte,

die nicht dem besonderen Steuersatz unterliegen, und auf Einkünfte, die bislang als fiktiver

Betrieb gewerblicher Art steuerpflichtig waren. Ausgenommen davon sind Zinsen aus der

Gewährung von Förderdarlehen (z.B. Wohnbauförderungsdarlehen, Darlehen zur Förderung

der Wirtschaft, u.a.).

 

Budgetbegleitgesetz 2012

EU-Vollstreckungsamtshilfegesetz – Umsetzung der Richtlinie vom 16. März 2010 über die

Amtshilfe bei der Beitreibung von Forderungen in Bezug auf bestimmte Steuern, Abgaben

und sonstige Maßnahmen (Beitreibungsrichtlinie) durch eine Neufassung des geltenden

EG-Vollstreckungsamtshilfegesetzes.

 

Einkommensteuer –  Mit 1. Jänner 2011 wurde der Alleinverdienerabsetzbetrag für Steuer-

pflichtige ohne Kinderbetreuungspflichten abgeschafft.   Für Steuerpflichtige mit Pensions-

einkünften unter 13.100 Euro wurde als Ausgleich der Pensionistenabsetzbetrag im gleichen

Ausmaß angehoben.

 

Da der Bezug des Alleinverdienerabsetzbetrages mit weiteren steuerlichen Begünstigungen,

insbesondere im Bereich der Topfsonderausgaben und der außergewöhnlichen Belastungen

verknüpft ist, sollen diese Begünstigungen für jene Steuerpflichtige erhalten bleiben, die durch

den Wegfall des Alleinverdienerabsetzbetrages schlechter gestellt wurden. Für Pensionisten

wird die Einkommensgrenze für den Pensionistenabsetzbetrag außerdem von 13.100 Euro auf

19.930 Euro jährlich angehoben, wenn der Partner nicht mehr als 2.200 Euro im Jahr verdient.

 

Grunderwerbsteuergesetz 1987 und Stiftungseingangssteuergesetz:

Grundstückserwerbe von Stiftungen sollen zukünftig stets dem Grunderwerbssteuergesetz unter-

liegen,  wobei  im  Falle  keiner  Gegenleistung  oder  einer  Gegenleistung  unter  dem  halben
gemeinen Wert ein zusätzlicher Steuersatz von 2,5 Prozent (Stiftungseingangssteueräquivalent)
zur Anwendung kommen soll.   Daher sollen diese Vorgänge im Stiftungseingangssteuergesetz
befreit werden.

 

Zollrechts-Durchführungsgesetz:

Anpassungen an die Beitreibungsrichtlinie.

 

Familie:

Kinderbetreuungsgeldgesetz – Novelle: Mit dieser Novelle wird die Zuverdienstgrenze beim ein-
kommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld und der Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungs-
geld von 5.800 Euro auf 6.100 Euro erhöht, um den unselbständig erwerbstätigen Eltern neben

dem  Bezug des  Kinderbetreuungsgeldes weiterhin eine geringfügige Beschäftigung zu ermög-
lichen.

 

Für  selbständig Erwerbstätige bringt diese  Novelle zudem eine Erleichterung  hinsichtlich der

Aufrechterhaltung ihrer Tätigkeit / ihres Betriebes während des Bezuges von Kinderbetreuungs-

geld durch Einführung eines pauschalen Zuschlages von 30 Prozent statt der bisher vorgeschrieb-

enen Sozialversicherungsbeiträge.

 

Gleichbehandlung:

Einkommensberichte: Große Unternehmen sind bereits seit 31. Juli 2011 dazu verpflichtet,  Ein-

kommensberichte intern vorzulegen und dadurch für mehr Lohntransparenz und -gerechtigkeit zu

sorgen. Die Verpflichtung wird abhängig von der Unternehmensgröße stufenweise umgesetzt und

mit 1. Jänner gilt sie auch für Betriebe ab 500 Beschäftigte.   Ebenfalls neu sind die Sanktionen,
die bei einer Nicht-Angabe des Mindestgehalts in Job-Inseraten drohen.

 

Justiz:

Strafgesetznovelle 2011  –  Änderungen zum  Schutz von  Minderjährigen:  sollen bei strafbaren
Handlungen, die eine volljährige gegen eine unmündige Person unter Anwendung von Gewalt oder
gefährlicher Drohung begeht, einerseits die Androhung eines Mindestmaßes einer Freiheitsstrafe
eingeführt bzw. die Untergrenze der Freiheitsstrafdrohung angehoben und andererseits ein eige-
ner Erschwerungsgrund für derartige Taten vorgesehen werden. Darüber hinaus  soll  auch  der
strafrechtliche  Schutz  von Kindern  gegen sexuellen Missbrauch (Grooming)  weiter ausgebaut
werden. 

 
Novelle des EU-JZG:
Durch diese Novelle wird eine wirksame Möglichkeit geschaffen, dass Straftäter aus einem Mit-
gliedstaat der EU ihre Strafe im Heimatland verbüßen können.
 
Vereinsrechtsnovelle:
Sie bringt Ehrenamtlichen rechtliche Erleichterungen. Sie sollen künftig bei Schadensfällen, die
auf leichte Fahrlässigkeit zurückgehen, nicht mehr mit ihrem Privatvermögen haften.
 
Gaswirtschaftsgesetz:
Zentraler  Punkt  ist  die  Stärkung  der Konsumentenrechte  mit einer Verkürzung der Frist für
einen  Lieferantenwechsel auf drei Wochen  bei  gleichzeitig  niedrigen Gebühren (maximal 30
Euro).
 
Für mehr Wettbewerb soll insbesondere die Entflechtung der Fernleitungsnetzbetreiber von den
übrigen Aktivitäten eines Vollanbieters sorgen. Die Netzbetreiber sollen bei ihrem Marktauftritt
künftig darauf zu achten haben, dass die Konsumenten Gaslieferanten besser von den Netzbe-
treibern unterscheiden können.
 
Gerichtsorganisationsgesetz:
Die Änderungen im Gerichtsorganisationsgesetz verbessern das Bürgerservice der Justiz nach-
haltig. Das Modell Justiz-Ombudsstelle, 2007 per Erlass eingeführt, wird nun gesetzlich abge-
sichert.
 
Arbeits- und Sozialgerichtsgesetz:
Bisher wurden bei Sozialgerichtsverfahren – die Kosten dafür werden von denSozialversicher-
ungsträgern getragen  – Pauschalbeträge vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger an
das Justizministerium bezahlt.   Mittlerweile ist aber die Lücke zwischen tatsächlichen Kosten
(53 Millionen Euro) und dem Pauschalbetrag (41 Millionen Euro) massiv angewachsen. Mit der
Änderung  werden nun ab 2013 die tatsächlich  entstandenen Kosten  ersetzt und damit eine
nachhaltig tragfähige Lösung geschaffen.
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungsgesetz 1994:
Anpassung der Mindesthaftpflichtgrenzen

 

Soziales:

Sozialrechts-Änderungsgesetz 2011: Aktualisierung der Sozialversicherungsgesetze, Einschleif-
ung der Pensionserhöhungen – von 3.300 bis zu 5.940 Euro  Pension ist diese von 2,7 bis 1,5
Prozent linear sinkend zu erhöhen, bei mehr als 5.940 Euro ist sie um 1,5 Prozent zu erhöhen,
Überführung von Leistungen und Anwartschaften des Pensionsinstitutes für Verkehr und öffent-
liche Einrichtungen in die Höherversicherung nach dem ASVG.
 
Die Änderungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz bzw. im Arbeitsmarktservicegesetz klären
insbesondere  den Erwerb von Pensionsversicherungszeiten  für vor 1955 geborene Personen,
wenn ausschließlich wegen des hohen  Partnereinkommens kein Anspruch auf Notstandshilfe
besteht.
 
Neu geschaffen werden die Grundlagen für die besondere Betreuung für Personen mit Migrat-
ionshintergrund („Migrantenindex“) – Pflegegeldreformgesetz 2012: Übertragung der Gesetz-
gebungs- und Vollziehungskompetenz von den Ländern auf den Bund, Reduktion der Anzahl
der Entscheidungsträger, Vereinheitlichung der Vollziehung im Bereich des Pflegegeldes

Neue-Psychoaktive- Substanzen-Gesetz:  Angesichts  der schnellen Änderungen  in der chem-
ischen Zusammensetzung von Designerdrogen,  die dann mangels ausdrücklichem Verbot zwar
legal,  aber dennoch oft äußerst schädlich sind,  können künftig nicht nur einzelne Substanzen,

sondern auch Substanzklassen verboten und die Dealer bestraft werden.

 

Telekommunikation:

Novelle  zum Telekommunikationsgesetz:   Handynetz-Betreiber dürfen ab Ende Februar neue
Kunden künftig für maximal zwei Jahre vertraglich an sich binden und jeder Betreiber muss zu-
mindest einen Vertrag anbieten,  der auf maximal zwölf Monate beschränkt ist.   Gegen Rech-
nungen kann man künftig innerhalb von drei Monaten Einspruch erheben – bisher gab es keine
gesetzliche Regelung für Mindestfristen.
 
Ab  Ende Mai müssen  die Anbieter auf Kundenwunsch entgeltfreie Sperren von Verbindungen
zu  Datendiensten bereitstellen.   Die Kunden  sollen dadurch vor  überhöhten Rechnungen bei
Telefon- und Datendiensten geschützt werden.

 

Verfassung:

Bundeshymne:   Konkret werden die beiden Wörter  „bist du“  in der ersten Strophe durch die
Wörter „großer Töchter und“ sowie das Wort  „Bruderchören“ in der dritten Strophe durch das
Wort „Jubelchören“ ausgetauscht.
 

Politiker-Nulllohnrunde:
Die Politiker haben sich neuerlich selbst eine Null-Lohnrunde verordnet.

Erhöhung der Bürgermeisterbezüge:
Ausnahme der Nulllohnrunde: Konkret betroffen davon sind alle Bürgermeisterbezüge bis zu
einem Bruttogehalt von 3.999 Euro.   Diese Ausnahme betrifft im Wesentlichen  alle Bürger-
meister(innen) von Gemeinden bis zu einer Größe von 5.000 Einwohnern. Die Erhöhung ent-
spricht 2,5 Prozent.

Dienstrechts-Novelle:
Die Beamten-Dienstrechtsnovelle beinhaltet den Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst
2012. Zentrale Punkte der Gesetzesnovelle sind zudem die Abschaffung des derzeit geltenden
Höchstalters von 40 Jahren für die Aufnahme in ein Beamtendienstverhältnis, strengere Antikor-
ruptionsbestimmungen,  dienstrechtliche Schutzmaßnahmen für sog. Whistleblower (Hinweis-
geber), Anpassung der Regelung bei Ehrengeschenken und Verbot von Folgebeschäftigungen
innerhalb von sechs Monaten nach Ausscheiden aus dem Bundesdienst analog zu den in der
Privatwirtschaft üblichen Konkurrenzklauseln.
 

EU und Parlament:
Mehr  Informationsrechte  für  das  Parlament in EU-Angelegenheiten.   So können etwa Aus-
sprachen über aktuelle EU-Fragen auf die Tagesordnung von Fachausschüssen gesetzt,  EU-
Enqueten abgehalten und „Sondersitzungen“ des für EU-Angelegenheiten zuständigen Haupt-
ausschusses einberufen werden.

Die neue Möglichkeit einer Subsidiaritätsklage beim Europäischen Gerichtshof und das Instru-
ment der Subsidiaritätsrüge werden in der Geschäftsordnung verankert.  Die bisher von den
einzelnen Ressorts freiwillig erstellten Erläuterungen zu jenen EU-Vorhaben,  die in den EU-
Ausschüssen  des Nationalrats und  des Bundesrats  eingehender beraten werden,  werden
künftig zur Pflicht.
 
Die Regierung ist außerdem angehalten, das Parlament frühzeitig über besonders bedeutende
EU-Vorhaben zu informieren, auf Verlangen eines Klubs detaillierte schriftliche Erläuterungen
zu  einem EU-Dokument  vorzulegen und  über den Fortgang  etwaiger vom Nationalrat bzw.
vom Bundesrat eingebrachter Subsidiaritätsklagen zu berichten.  Auch die Öffentlichkeit wird
in  Hinkunft über eine  Datenbank der Parlamentsdirektion  grundsätzlich Zugang zu allen EU-
Dokumenten haben.
Medientransparenzgesetz:
In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen betreffend die
Vergabe von staatlichen Inseraten in Zeitungen.   Die mangelnde Transparenz dieser Geld-
flüsse an der Schnittstelle zwischen Politik und Medien stellte zwei wesentliche Grundwerte
der freien Presse  – die politische  Unabhängigkeit und die  publizistische Glaubwürdigkeit –
infrage.
 
Mit  diesem umfassenden Paket wird der  unabhängige Journalismus gestärkt. Kosten für In-
serate  und  Kooperationen  in  Medien müssen  in Zukunft offen gelegt werden.   Zusätzlich
müssen Medieninhaber ihre Eigentümerverhältnisse transparent darstellen – dies betrifft vor

allem  Stiftungs- bzw. Treuhandkonstruktionen.   Für Nicht- und Falschmeldungen  sind Ver-
waltungsstrafen vorgesehen.
 

Nationalfondsgesetz:
Österreich  stellt für die  Instandhaltung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und die Sanier-
ung des österreichischen Pavillons sechs Millionen Euro bereit.  Die Mittel sollen ab 2012 über
den  Nationalfonds an die  von Polen gegründete  Internationale Stiftung  Auschwitz-Birkenau
fließen.   Insgesamt ist für die Stiftung eine Dotierung von  120 Millionen Euro in Aussicht ge-
nommen, Deutschland hat etwa eine Unterstützung von 60 Millionen Euro zugesagt.

 

Verkehr:

Rettungsgasse:   Dabei müssen die Autofahrer bereits dann, wenn sich ein Stau zu bilden be-
ginnt,  zwischen den einzelnen  Fahrstreifen einen  freien Raum,  eben die  „Rettungsgasse“,
bilden.   Diese Gasse soll für die Einsatzfahrzeuge eine ungehinderte Zufahrtmöglichkeit zum

Unfallort schaffen.

 

Wirtschaft:

Maß- und Eichgesetz:   Das Papier im Feinkostbereich darf nicht mehr mit gewogen werden.
Mitarbeiter(innen)  müssen entweder die so genannte  „Tara-Taste“ drücken, um zu verhind-
ern,  dass die Verpackung mit gewogen und vom Kunden mitgezahlt wird,  oder das Gewicht
des Papiers durch eine entsprechende Voreinstellung der Waage automatisch abziehen.  Für
Händler ohne Waage mit Tara-Funktion gibt es eine Übergangsfrist bis 31. Dezember 2015.

 

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2011-12-25
 

Weihnachtsgeld


Unterschiedliche Beschaffung

Die  beiden heutigen aufgenommenen  Fotos stellen klar,  wie unterschiedlich die

Beschaffung  des  Weihnachtsgeldes  doch sein kann.   Die niederösterreichische

Kleinstadt Bruck an der Leitha,  war Ort der Geldbeschaffungsaktionen.

 

Der Staat verschaffte sich mit Hilfe der Polizei  – mittels Radar – sein Weihnachts-

geld.

 

Foto: © erstaunlich.at

 

Dem obdachlosen Mitbürger vor einem Supermarkt standen allerdings keine elek-

tronischen Hilfsmittel zur Verfügung.  Er beschaffte sich sein Weihnachtsgeld mit

künstlerischem Talent, sehr zur Freude der Kunden(innen) des Einkauftempels.


Foto: © erstaunlich.at
 

Diese  spendeten großzügig,  weil ihnen die künstlerische Darbietung des Mannes

gefiel.  Die „künstlerischen“ Radarfotos und die daraus resultierenden  „Spenden“

an  die Bezirkshauptmannschaft,  werden wohl kaum den  Gefallen der Menschen

finden.   Aber was soll´s?   Es ist nur einmal im Jahr Weihnachten.

 

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2011-12-24
 

Inhalts-Ende

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