Es wird höchste Zeit für Häupl aus der Politik abzutreten


Realitätsverweigerung und Blockade ist kein Zukunftsprogramm

„Seine  besten Jahre liegen schon lange  hinter  Herrn Häupl.   Es wird höchste Zeit für Wiens
Bürgermeister  einen  Abgang  aus  der  Politik  zu  machen“,  kommentierte der freiheitliche
Generalsekretär  NAbg.  Herbert Kickl  den  beschämenden  und peinlichen Auftritt des noch
mächtigsten  Mannes  der Sozialdemokratie  im  Ö1-Mittags-Journal.  „Realitätsverweigerung,
Verfolgungswahn,  Abgehobenheit  und Präpotenz sind Zutaten einer Art von Politik,  die den
Österreichern nicht weiter zugemutet werden kann“, so Kickl.
Angefangen  von  der  Weigerung Stimmenverluste der SPÖ an die FPÖ anzuerkennen bis hin
zur diesbezüglichen Ursachenerhebung habe sich Häupl abgehoben und geradezu beleidigt
gezeigt,  dass man es seitens des ORF wage,  ihn mit der Realität zu konfrontieren, zeigte sich
Kickl  erschüttert  über die Gemütslage des stellvertretenden Bundesparteichefs der SPÖ.  „Ich
glaube  er  ahnt  schon sehr genau,  was bei den kommenden Wahlen in Wien auf ihn zukom-
men wird und ist deshalb in einer Art Panikattacke gefangen.
Beinahe  schon  skurril sei die Kritik Häupls am Verhalten des ORF im Wahlkampf gewesen, so
Kickl, der darauf verwies, dass der ORF ohnehin alles getan habe um Faymann im besten Licht
erscheinen  zu  lassen  und  selbst  die  ZiB streckenweise zur Belangsendung der SPÖ umfunk-
tioniert habe.   Zu dieser selektiven Wahrnehmung Häupls passe auch gut, dass er vor „Schwarz-
Strache-Stronach“  warne,  zeigte  sich  Kickl   amüsiert  über  diesen  Häupl-Spin,  den  er  wohl
selbst  nicht  ganz  glauben  könne.   Genauso  wenig  glaubhaft sei die von ihm in Anspruch ge-
nommene  Schutzfunktion gegenüber Gewerkschaften und Arbeiterkammer,  denn diese seien
von  niemandem  bedroht  außer von  der  SPÖ selbst,  wenn  diese  wieder zu Maßnahmen wie
einer schon einmal erfolgten Aussperrung von ÖGBlern aus dem Parlament greife.
„Häupl  ist  derartig  in  seinem  blinden  Hass auf die FPÖ gefangen, dass er für rationale Über-
legungen nicht zugänglich ist.   Für seinen inneren Frieden wäre es vermutlich besser,  wenn er
so rasch wie möglich die politische Bühne unverblendeten aber dafür engagierten,  motivierten
und  jüngeren  Parteikollegen überlassen würde,  denen Sacharbeit wichtig ist“,  kommentierte
Kickl die Aussage Häupls,  dass es eine Frage des Anstandes sei,  keine Koalition mit der FPÖ
einzugehen. „Wenn ein Bürgermeister von Wien nur über die eigene Bevölkerung drüber fährt
statt  sie  einzubinden aber dafür Vetternwirtschaft und Privilegien hochhält und wenn dieselbe
Person  als  SPÖ-Parteichef  sich innerparteilich  aufführt  wie  ein absoluter Monarch,  dann ist
diese Person die letzte, der es zukommt darüber zu urteilen, was anständig ist und was nicht“,
so Kickl. (Quelle: APA/OTS)
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2013-10-05

Wahlkampf im Kindergarten


Die SPÖ kennt im laufenden Nationalratswahlkampf

offenbar überhaupt keine Schamgrenzen mehr

Der  Verein  Wiener Kinderfreunde  ist eine Vorfeldorganisation der SPÖ und betreibt eine große
Anzahl von Kindergärten in ganz Wien.  Die Stadt Wien subventioniert diese Kindergärten jedes
Jahr mit zehntausenden Euro,  damit diese im öffentlichen Auftrag mithilft,  die Kinderbetreuung
in dieser Stadt sicherzustellen. Soweit nichts Neues.
Man  sollte  meinen,  dass  es  im  Kindergarten grundsätzlich keiner parteipolitischen Werbung
bedarf.   Insbesondere  in  Kindergärten,  die  mit  öffentlichen  Mitteln  arbeiten.   Dass der SPÖ
offensichtlich  nichts  zu  blöd  ist,  hat   jetzt  die  Abgeordnete Christine Lapp  – stellvertretende
Vorsitzende  der  Kinderfreunde Simmering – bewiesen,  die in zumindest  einen Kinderfreunde-
Kindergarten  Schreiben  mit sozialdemokratischer Wahlpropaganda verteilt hat.   Dabei hat sie
auch gleich eine Anleitung zur richtigen Abgabe einer Vorzugsstimme für ihre Person gegeben.
Foto: Stefan Treske
Die  Aktion wird nicht nur den Unabhängigen Parteien-Transparenz-Senat und den Rechnungs-
hof  beschäftigen,  sondern auch den für die Subventionen an die Wiener Kinderfreunde verant-
wortlichen Stadtrat Oxonitsch in Form einer schriftlichen Anfrage.
Mag. Dietbert Kowarik
2013-09-28

Angebliche Morddrohungen gegen die Frauenministerin


Frauenministerin in der Opferrolle

Nachfolgender Beitrag erschien gestern auf der Internet-Plattform des KURIERS:
Gesamter KURIER-Beitrag unter diesem LINK.
Interessant ist die Headline die lautet:   „Wütende Väterrechtler bedrohen Frauenministerin“.
Einige Zeilen später wird jedoch schon abgeschwächt und der KURIER schreibt:   „…sollen
Morddrohungen von einem oder mehreren Väterrechtlern sein…“
Auch  ist  aus  dem  KURIER-Beitrag  nicht  ersichtlich  in  welcher Form die Morddrohungen statt-
gefunden  haben  sollen.   Erhielt  Heinsich-Hosek  Drohbriefe,  stand  jemand vor ihrer Haustüre
oder  wurde  sie  via eines Social-Network mit Mord bedroht?   Da wir vom KURIER bei so einem
heiklen Thema eigentlich gründliche Recherchen gewöhnt sind vermuten wir, dass an der Sache
nichts dran ist und die Story eher so entstand:  „Heinisch-Hosek erzählte die Geschichte und der
KURIER schrieb“.
Selbst  die Sprecherin der Frauenministerin will oder kann keine Details nennen.  Das sagt aber
nicht  aus, dass sich  Heinisch-Hosek nicht bedroht fühlt.   Nachfolgendes Schreiben könnte bei
ihr durchaus Ängste ausgelöst haben.
QUELLE
Heinisch-Hosek  hat  sich  mit  ihren  feministischen und männerfeindlichen Auftritten sicher
keine  Freunde  gemacht.   Sogar  die  meisten  Frauen distanzieren sich von ihr.  Allerdings
dürften der Frauenministerin die Väterrechtler ein Dorn im Auge sein, wie dies unser Beitrag
„Erstaunlicher Justizfall – und kein Ende in Sicht“ dokumentiert.
Vermutlich  ist  ihre  Person so unwichtig, dass nicht einmal Rücktrittsforderungen getätigt wur-
den. Sie fällt eher unter das Motto: „Mit so einer Person muss man halt leben“. Nachdem man
von  der  Frauenministerin  im Wahlkampf bis dato sehr wenig bis gar keine Aktivitäten beob-
achten  konnte  vermuten  wir,  dass sie sich mit den angeblichen gegen sie gerichteten Mord-
drohungen lediglich in den medialen Mittelpunkt stellen will.
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2013-09-22

ATV lädt Frank Stronach aus


„ATV Meine Wahl“ –  22. September 2013, ab 20.15 Uhr live bei ATV

Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass Zusagen von Frank Stronach an TV-Diskussionen
teilzunehmen,  nicht für bare Münze genommen werden können. ATV hat zwar ein schriftliches
Versprechen des Team Stronach,  dass der Spitzenkandidat zur Diskussionsrunde am 22. Sep-
tember erscheint, doch negative Anzeichen verdichten sich.   Um dem Zuseher eine politische
Diskussion  mit  ernsthaften  Politikern  bieten  zu  können,  hat  sich  ATV  entschlossen Frank
Stronach aus der Diskussionssendung „ATV Meine Wahl“ am 22. September 2013 auszuladen.
ATV hat mit Frank Stronach schon im Juni dieses Jahres die Erfahrung gemacht, dass Zusagen
ohne  Angabe von Gründen kurzfristig revidiert werden.   Doch ATV will seinen Sehern im Wahl-
kampf  keine  falschen  Versprechungen  machen,  sondern  politische  Diskussion  auf hohem
Niveau bieten.
Um die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit der ATV-Nachrichtenredaktion zu wahren, wurde
beschlossen,  Frank Stronach aus der Diskussionssendung  „ATV Meine Wahl“ auszuladen. So-
mit  werden  zuerst  Kanzler  Werner  Faymann  und  Vize-Kanzler  Michael  Spindelegger  und
danach  Heinz-Christian  Strache,  Eva Glawischnig  und  Josef Bucher  live in der Sendung dis-
kutieren,  ihre  Wahlprogramm  darlegen  und  um  Wählerstimmen  kämpfen.   Es werden den
Zusehern in der Sendung weder leere Plätze, noch Ersatzkandidaten präsentiert.
ATV  Chefredakteur  Alexander Millecker:   „Das  Team Stronach  hat  in  der Vergangenheit auf
fragwürdige Weise versucht, Sendezeit im Privatfernsehen zu bekommen.   Damit ist Stronach
bei  ATV  allerdings  abgeblitzt,  denn politische Unabhängigkeit ist für uns nicht nur ein Schlag-
wort. Unser Angebot an einer seriösen politischen Diskussionssendung teilzunehmen, hat Herr
Stronach  wiederholt  ausgeschlagen.   Wir  können  und  wollen natürlich niemanden zwingen,
aber auch Frank Stronach muss klar sein: hier machen wir die Regeln.“
ATV-Geschäftsführer  Martin  Gastinger:  „Privatfernsehen  ist  unabhängig –  wir  müssen nicht
alleine Parteien teilnehmen lassen, können uns aussuchen wer kommen darf.  Wir sind nicht
käuflich  und  nur  wir  selbst entscheiden, wer bei ATV zu sehen ist.   Auf keinen Fall werden
wir uns auf der Nase herumtanzen lassen.“   (Quelle: APA/OTS)
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2013-09-16

Gewalttätiger Zwischenfall bei FPÖ-Veranstaltung


Linksextremer Schlägertrupp versuchte

FPÖ-Filmpräsentation zu stürmen

Ein  linksextremer  Schlägertrupp hat heute versucht, die Präsentation des Films „20 Jahre Öster-
reich  zuerst“   in  der  Lugner-City   zu  stürmen.    Dabei  wurden  auch  freiheitliche  Wahlhelfer
verletzt,  bevor  sich  die  feigen  linksextremen Gewalttäter wieder aus dem Staub machten, von
denen sich einige als Journalisten ausgegeben haben, um Zutritt zur Veranstaltung zu erlangen.
Die FPÖ erstattete zunächst Anzeige gegen Unbekannt. Erste Auswertungen von sichergestellten
Utensilien  der  Randalierer  und  von  Fotos legen den Verdacht nahe,  dass es sich bei den Ran-
dalierern  um  Mitglieder  der  Gruppe   „Linkswende“   handelt.   Film- und  Fotomaterial  von  den
Randalierern wird man der Polizei zur Verfügung stellen.
Die FPÖ wird in Zukunft überdies Foto- und Filmmaterial, welches die gewalttätigen Aktionisten
kenntlich mache, im Internet verbreiten, damit jeder weiß, mit wem man es zu tun hat.
{besps}linkswende{/besps}
Für  FPÖ-Generalsekretär  Herbert Kickl ist dieser Vorfall ebenso schockierend wie bezeichnend
für die linke Gewaltbereitschaft,  die immer massiver werde.  Die permanente Hetze von Figuren
wie Öllinger und Co.  trage damit ihre düsteren Früchte.   Die Grenzen zwischen Links und Links-
extrem seien mittlerweile derart verschwommen, dass sie kaum noch existieren würden.
Nach dem heutigen kriminellen Vorgehen des linken Brutalo-Trupps dürfe man nicht zur Tages-
ordnung  übergehen.   Kickl  forderte  die  umgehende  Distanzierung  aller  linken Parteien von
dieser  Vorgangsweise.   Speziell müsse sich Eva Glawischnig distanzieren, deren Hassprediger
Öllinger und Pilz den Keim für solche Vorkommnisse säen würden.
Die  linke  Gewaltbereitschaft  ziehe  sich  von  Demonstrationen  gegen gesellschaftliche Veran-
staltungen wie dem „Akademikerball“ bis hinein in den laufenden Wahlkampf.  Statt Argumente
auszutauschen würden die Linken auf Störaktionen und Handgreiflichkeiten setzen.
„Der Vergleich macht sicher. Es hat noch keine Störaktion der FPÖ oder einer mit ihr befreund-
eten  Organisation  bei Wahlkampfauftritten der Linken gegeben.   Störaktionen von gewaltbe-
reiten Linken bei FPÖ-Veranstaltungen stehen dagegen schon auf der Tagesordnung“, schloss
Kickl.  (Quelle: APA/OTS)
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2013-08-23

Angeblicher Facebook-Skandal wird immer dubioser


Warum zeigt Sailer die Administratoren und

nicht die Verfasser der Postings an?

Ausgesprochen  seltsam  mutet   für  FPÖ-Generalsekretär  Herbert Kickl  die Vorgangsweise der
selbsternannten  „Aufdecker“  rund  um  Uwe  Sailer an,  die sich jetzt damit brüsten,  eine angeb-
lich „geheime“ Facebook-Gruppe „enttarnt“ zu haben.
„Der  einzige  Vorwurf,  der gegen freiheitliche Funktionäre erhoben wird,  ist, dass sie angeblich
irgendwelche Postings gelesen und nicht sofort nach dem Staatsanwalt geschrien haben“, stellte
Kickl klar.   „Wer diese Postings allerdings mit Sicherheit gelesen hat,  sind Uwe Sailer und seine
Spießgesellen.   Da  stellt  sich  natürlich  schon  die  Frage,  warum  diese  Herrschaften nicht um-
gehend Anzeige erstattet haben“,  so Kickl ergänzend.
Sailer  behauptet außerdem,  die wirklichen Namen der Verfasser der fragwürdigen Postings aus-
geforscht  zu  haben.   Da  stellt  sich die  berechtigte  Frage,  warum  dieser statt den betroffenen
Kommentatoren,  die  Administratoren anzeigt?   Denn logisch ist  dieser  Vorgang nicht.   Das ist
ungefähr so,  als wenn man die Post anzeigt, wenn sie einen Drohbrief zustellt,  und nicht dessen
Verfasser.   Unter  diesem  Gesichtspunkt wird die Affäre immer dubioser.   Kickl forderte Sailer in
diesem  Zusammenhang  auf,  die  Namen  der Ausgeforschten bekanntzugeben, damit die FPÖ
Anzeige erstatten kann.

Quelle: NEWS – Screen: facebook.com
Auch  stellt sich für die Frage warum  NEWS  die  User  anonymisierte,  welche  die diskriminier-
enden Kommentare auf die Facebookseite der betroffenen  Facebook-Gruppe gepostet haben.
Wir  glauben  kaum,  dass  diese  irgendwelche  Persönlichkeitsrechte  in Anspruch genommen
hätten.   Wenn  wir  uns die betreffenden Postings  durchlesen  erscheint  es uns viel wahrschein-
licher,  dass  es  sich um  Fake-Accounts  von  Personen  handelt,  die  als  „Agent Provocateur“
agierten um die FPÖ vorsätzlich in ihrem Ansehen und in ihrem Ruf zu schädigen.
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2013-08-22

NEWS-Schmuddeljournalismus ohne Substanz


Außer Anschüttungen kein Inhalt

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl wies die heute via NEWS getätigten Behauptungen bezüglich
der Facebook-Gruppe “ Wir stehen zur FPÖ“  entschieden zurück.  Diese Seite sei keine offizielle
FPÖ-Seite,  sondern  eine  Privatinitiative.   Die Vorwürfe würden schon allein aus diesem Grund
völlig ins Leere gehen.
Es  handle  sich  ganz offensichtlich um eine konzertierte Aktion von linken Agitatoren im laufen-
den  Wahlkampf.   Die  Präsenz  von  Möchtegern-Stasi-Offizieren  wie Uwe Sailer,  Karl Öllinger
und Co.  lasse diesen Schluss genauso klar zu wie das auf Knopfdruck einsetzende Gekreische
aus den Parteisekretariaten von Rot und Schwarz.
In dieses Bild passe auch,  dass in der gesamten Medienberichterstattung keinerlei Hinweis da-
rauf  zu  finden sei, wer die inkriminierten Facebook-Einträge überhaupt verfasst habe.   Es sei
nicht   auszuschließen,  dass   Kreise  im  Umfeld  der  angeblichen   Aufdecker  ihrer  eigenen
Geschichte  etwas  nachgeholfen  hätten.    Das  Medium  Facebook  biete  dafür  ausreichend
Möglichkeiten.
Der  Wahlkampf  und  möglicherweise  schwindende  Auflagezahlen  wären  nachvollziehbare
Motive.   Der journalistische „Eifer“ beschränke sich jedenfalls darauf, freiheitliche Funktionäre
dadurch  anzuschütten,  dass  man  ihnen  das angebliche Lesen von Einträgen zum Vorwurf
mache.
Kickl stellte klar, dass es keinen aktiven Beitritt der medial angegriffenen FPÖ-Funktionäre zu
dieser  Gruppe  gegeben  habe.   Genauso wenig hätten diese Personen sich aktiv an Diskus-
sionen  in  dieser  Gruppe  beteiligt.   Unterm  Strich bleibe eine künstliche Aufregung,  deren
Ziel  für  jeden durchschaubar sei und auf die das Prädikat  Schmuddeljournalismus voll und
ganz zutreffe. (Quelle: APA/OTS)
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2013-08-21

Politische Raubkopien mit grünem Etikett


Wien ist ein Mekka des Gebührenwuchers

Seit  heute ist manchen Österreicherinnen und Österreichern das punktuelle Wohnprogramm der
Grünen bekannt.   Für den  FPÖ-Nationalratsabgeordneten Gerhard Deimek  „ein grüner Schnell-
schuss“  vor  der  Wahl.   Dass gerade die Grünen Wohnen leistbar machen wollten, glaube ohne-
dies niemand. Schließlich ist Wien „ein Mekka des Gebührenwuchers“.
Eva Glawischnig  verkündete,  Mieten radikal  senken zu wollen.   Die Vorschläge dafür seien ein
Sammelsurium an „politischen Raubkopien“, kritisierte Deimek den „grünen Etikettenschwindel“.
Die  Forderungen  sind  ebenso  altbekannt  wie  durchsichtig.   Sie  erinnern  an  eine Mixtur aus
Forderungen der Arbeiterkammer und Ideen des gestrandeten Verteidigungsministers und zum
SPÖ-Wahlwerber degradierten Norbert Darabos.
„Doch  die  Realität  hinter  Glawischnigs  Wahlkampftönen  ist der rotgrüne Gebührenwucher in
Wien.   Die  Stadt  wurde  unter  grüner  Regierungsbeteiligung  zum Mekka städtischer Geldein-
treiber“, erinnert Deimek.   „Ja, es braucht ein faires und verständliches Mietrecht. Es muss aber
auch  der  Staat  seinen  Beitrag leisten und der heißt zumindest:  runter mit den Gebühren“, ver-
leiht Deimek der Debatte zusätzliche Breite.
Wie  sehr  sich  Glawischnig  und  ihre  Partei  schon  mit  der  SPÖ  arrangiert hat zeigt,  dass die
Grünen kein Wort über eine notwendige Reform des gemeinnützigen Wohnbausektors verlieren.
Ohne  reformierte  Genossenschaften  werde  es  nicht  gehen,  kritisiert Deimek offenkundige rot-
grüne  Arrangements.   „Beim  Thema  Wohnen scheint der grüne Boboismus mit der Realität zu
kollidieren und an seine Grenzen zu stoßen“,  schließt Deimek.
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2013-08-19

A4-Ausbau dürfte einmal mehr ein Politschmäh sein


Woher will Ministerin Bures wissen, was nach ihrer Amtszeit passiert?

Der angekündigte Ausbau der A4 (Ostautobahn) ist zwar begrüßenswert,  ob die angekündigte
Umsetzung  der  Erweiterungspläne  tatsächlich  in der vorgesehenen Zeitschiene erfolgen wird
darf aber jedenfalls stark bezweifelt werden.
Der dreispurige Ausbau der A4, die zu den unfallträchtigsten und meistbefahrenen Autobahnen
Österreichs  zählt,  wurde  in  der  Vergangenheit   bereits  mehrmals  und  in  unterschiedlichen
Varianten  angekündigt.   So  auch zuletzt im  November 2011,  wo Landeshauptmann Pröll die
Verbreiterung der A4 zwischen dem Flughafen und Fischamend von den dort vorhandenen vier
auf  sechs  Fahrspuren angekündigt hatte.   Eine Umsetzung hätte bis 2013 erfolgen sollen, ge-
schehen ist aber bis dato nichts.
Auch  das nunmehr vom Verkehrsministerin  D. Bures vorgelegte Ausbaukonzept für die A4 ist
ebenso keine schnelle verkehrstechnische Lösung,  sondern wohl auch eher als eine politische
Wahlkampfansage  anzusehen.   So soll mit dem dreispurigen Ausbau vom Flughafen bis nach
Fischamend erst 2014 begonnen werden.
Das wichtigere und auch unfallträchtigere Teilstück der Autobahn A4 –  nämlich jenes zwischen
Fischamend  und  Neusiedl  –   soll aber erst frühestens 2018 und damit mit großer Wahrschein-
lichkeit  auch  in  einer  möglichen aber nicht sicheren kommenden Amtsperiode von Verkehrs-
ministerin  Bures wieder nicht zur Umsetzung kommen,  obwohl die Verkehrsprognosen für die
nächsten  Jahre  nicht  nur  eine  steigerndes  Verkehrsaufkommen  sondern  auch eine daraus
resultierende  Überlastung für die A4 in der jetzigen zweispurigen Ausbauvariante vorhersagen.
Mit  diesem  neuen  Ausbaukonzept  der A4 hat man bei den Menschen in der Brucker Region
erneut  viel  Hoffnung  erzeugt,  wo  aber  zu  befürchten ist,  dass diese aber einmal mehr ent-
täuscht werden.   So gesehen ist dieser nunmehr angekündigte Ausbau der A4 keinesfalls die
langersehnte  Umsetzung  einer  längst  überfälligen  Forderung  sondern vermutlich ein ober-
flächliches  Wahlkampfgeplänkel,  auch auf Kosten der Verkehrssicherheit und der Menschen
in der Region.
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2013-08-06

Facebook wird für den Wahlkampf missbraucht


Zur Zeit ist der Verleumdung und dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet

Vorige  Woche  wurde  der  Facebook-Account  des  FPÖ-Chefs  H.C.  Strache ohne Angabe von
Gründen  für  30 Tage  gesperrt.   Bei der FPÖ vermutete man,  dass dies mit kritischen Postings
gegenüber  der USA bzgl. Edward Snowden zu tun hätte.   Es war die Rede davon, dass irgendein
US-Geheimdienst   – und  von  diesen  haben  die Amis ja jede Menge –   Einfluss  auf  Facebook
genommen habe.
Anfänglich dachten wir dies auch,  denn von jemanden der eigene  „Freunde“ ausspioniert,  kann
eine solche Einflussnahme durchaus angenommen werden.  Jedenfalls berichteten wir ebenfalls
über die Facebook-Sperre von H.C. Strache. Und man höre und staune, einen Tag nach unserer
Berichterstattung wurden wir mit einer 24-stündigen Sperre unseres Facebook- Accounts belegt.
Und dies ebenfalls ohne Angabe von Gründen.
Screen: facebook.com
Eine  solche  Sperre ist zwar ärgerlich,  aber für uns nicht weiter von Bedeutung.  Wir haben aus-
reichend  Leser(innen),  die  unsere Beiträge auf ihren Facebook-Accounts verlinken.  Allerdings
weckte  diese Sperre unsere Neugier,  denn es uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich-
keit bewusst,  dass sich weder die NSA,  der CIA oder ein anderer US-Geheimdienst für dieses
Online-Magazin interessiert.
Also  begannen wir zu recherchieren und schickten einen unserer Top-Recherchisten ins Rennen.
Unser  Mann  wurde  sehr schnell  fündig.   In einem kleinen  Kellerlokal hinterm Wiener Rathaus,
finden  regelmäßig  konspirative  Treffen  von  politisch  links orientierten Studenten statt.  Einige
von  ihnen  verdienen  sich  zur  Zeit  ihr Taschengeld damit,  dass sie im Auftrag des politischen
Gegners,  bewusst Facebook-Profile von FPÖ-Politiker(innen),  FPÖ-Ortsgruppen und FPÖ-freund-
lichen  Medien  sperren lassen.   Gab es früher einige Schillinge dafür, die Wahlwerbeplakate des
politischen Gegners mit Hitlerbärtchen oder Hakenkreuze zu verunstalten, so haben sich im Inter-
netzeitalter die Methoden geändert.
Die Masche funktioniert eigentlich ganz simpel.   Es werden auf Facebook etliche Fake-Accounts
angelegt.   Mit diesen werden dann  Beiträge von politischen Gegnern oder missliebigen Personen
gemeldet.   Mittels eines vorgefertigten Pop up-Menü kann sich der Denunziant   – beginnend von
„Mir gefällt dieser  Beitrag nicht“  bis hin zu  „Sexuell explizite Inhalte“ –   aussuchen,  mit welcher
Meldung er den jeweiligen Account-Inhaber verleumden will.
Screen: facebook.com
Bei  Facebook  wird  weder  der  Wahrheitsgehalt  der Meldung,  noch der textliche Inhalt des
gemeldeten  Beitrags  überprüft.   Bei  einer gewissen Häufigkeit  (genaue Zahl konnte leider
nicht   eruiert  werden)  von  Meldungen   innerhalb  von   24  Stunden,  wird  der  betreffende
Facebook-Account  gesperrt.   Wie  wir  in  Erfahrung  bringen konnten,  wurden allein in der
vorigen  Woche über 150 Profile von FPÖ-Sympathisanten und/oder FPÖ-Politiker(innen) auf
dem  sozialen Netzwerk gesperrt.   Ein weiteres prominentes Opfer der Sperrorgie war Wiens
FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.
Daraufhin  kontaktierten  wir  Facebook  und zwar über eine Mail-Adresse,  über die normaler-
weise  von  einem  FB-Mitarbeiter  persönlich geantwortet wird.   Der betreffende Mail-Account
wird in der Regel bei Urheberrechtsverletzungen in Anspruch genommen. Denn nichts fürchten
die Amis so sehr, wie eine Klage nach dem Urheberrecht.  Deshalb sind wir uns absolut sicher,
dass man unser E-Mail gelesen hat.
In diesem wollten wir wissen,  warum unser Profil für 24 Stunden gesperrt worden war.   Ferner
unterrichteten  wir Facebook über die missbräuchlichen Meldungen und wollten wissen,  warum
sie sich für den Wahlkampf in Österreich missbrauchen lassen.   Als Antwort erhielten wir nach-
folgendes E-Mail,  in dem auf  keine unserer Fragen eingegangen wurde.  Wir werten dieses als
Geständnis der Hilflosigkeit oder der Gleichgültigkeit seitens Facebook.
Screen: (c) erstaunlich.at
Man  darf  nur  hoffen,  dass  man  seitens Facebook Überlegungen anstellt wie der Übelstand der
missbräuchlichen Meldungen abgestellt werden kann. Es ist schon klar, dass Facebook bei einer
Milliarde User(innen) nicht in der Lage sein kann jedes einzelne Posting zu überprüfen.   Das darf
aber nicht dazu führen der Verleumdung und dem Missbrauch Tür und Tor zu öffnen.
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2013-07-17
 

Facebook sperrt Strache-Profil nach Kritik an US-Überwachung


Keinerlei Verstoß gegen Nutzungsbedingungen

H.C. Strache  ist  der  mit  Abstand  beliebteste  österreichische Politiker im sozialen Netzwerk
Facebook.   Mehr als 135.000 Nutzer haben bei seinem Profil bisher auf  „Gefällt mir“  geklickt.
Umso bedenklicher ist es, dass der Facebook-Konzern Strache seit Kurzem mit Sperren belegt
und  ihm so die Möglichkeit nimmt,  auf diese Weise mit seinen Anhängern zu kommunizieren.
Hintergrund  dieser Einmischung in den österreichischen Wahlkampf ist nicht etwa ein Verstoß
gegen Nutzungsbedingungen, sondern offenbar die „Wahrung amerikanischer Interessen“.
Screen: facebook.com
Ohne  die  Angabe eines Grundes wurde Strache für 30 Tage die Möglichkeit genommen,  Bei-
träge auf seinem Facebook-Profil zu veröffentlichen.  Gleichzeitig verschwanden zwei Einträge
von der Seite, die sich kritisch mit dem von Edward Snowden aufgedeckten Spionage-Skandal
auseinandersetzten:  Straches  diesbezügliche  Rede  im  Plenum des Nationalrats sowie eine
Presseaussendung,  in der er die lückenlose Aufklärung der Vorgänge forderte.
Dazu meint der FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky:  „Facebook geriert sich hier als
Verteidiger des überwachungswütigen US-Imperiums und belegt somit selbst, dass jeder Arg-
wohn  gegenüber  US-amerikanischen Internet-Giganten berechtigt ist,  was den mangelnden
Datenschutz  und die Überwachung der Nutzer betrifft“,  und fordert die Verantwortlichen auf,
Straches Facebook-Profil umgehend wieder freizuschalten.
*****
2013-07-11
 

U P D A T E :

 
Die  Sperre  des Facebook-Accounts von  FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist wieder aufge-
hoben.   Ein  Facebook-Sprecher  dementiert  den Verdacht der FPÖ bzgl.  der Sperre wegen
kritischer Äußerungen zum US-Spionageskandal. Allerdings konnte er bis dato keinen Grund
angeben.  „Wir prüfen derzeit, weshalb“,  so das Kommentar seitens Facebook.
*****
 
2013-07-11  –  20:10 Uhr
 

Opfer werden als Gesetzesbrecher abgestempelt


Hochwasser-Opfern wird finanzielle Entschädigung verweigert

Zu  den zahlreich ins Leben gerufenen  „Spenden- und Unterstützungsvereinen“  zu Gunsten
Betroffener  der  jüngst  vergangenen Hochwasserkatastrophe,  haben  wir  uns  schon einige
Gedanken  gemacht.   Einerseits  werden  Unsummen von Steuergeldern in EU-Pleitestaaten
verschoben und in der Alpenrepublik unzählige Asylbetrüger(innen) und zahlreiche dubiose
Vereine  finanziert,  während  anderseits  private  Hilfe  notwendig  ist,  um  in  Not geratenen
Einheimischen zu helfen.
Zusätzlich  fanden wir es erstaunlich,  dass Trittbrettfahrer  – getarnt als Helfer –  versuchten,
ihre Ladenhüter unter dem Titel  „Angebote für Hochwassergeschädigte“ an den Mann bzw.
an die Frau zu bringen.   Tja, es gibt Firmen denen wirklich nichts zu peinlich ist.
Die erstaunlichste aber auch traurigste Meldung kam heute über „Radio Niederösterreich“. In
den  niederösterreichischen Ortschaften Kritzendorf und Klosterneuburg,  erhalten zahlreiche
Hochwasser-Opfer   keine  Entschädigung,  obwohl  an  ihren  Häusern  erhebliche  Schäden
entstanden sind.
Grund  für  die  Ablehnung  der  Entschädigungsanträge  ist,  dass  sich  die  Betroffenen nicht
behördlich  angemeldet  haben,  da  diese  Domizile  als Zweitwohnsitze (Wochenendhäuser)
dienten.   Also  werden  in  diesem Fall Hochwasser-Opfer als Gesetzesbrecher abgestempelt,
denn  die  Begründung  der Ablehnung lautet dahingehend,  dass gegen das Meldegesetz ver-
stoßen wurde.   Damit ist für uns klar,  dass die großmundigen Ankündigen betreffend rascher
und  unbürokratischer  Hilfe,  nichts weiter als ein  „hohles Phrasen dreschen“  im Wahlkampf
war.
Während  echte Geschädigte als Gesetzesbrecher tituliert werden und ihnen Hilfe verweigert
wird,  haben es in Österreich illegal aufhältige Asylbetrüger(innen) wesentlich besser.  Diese
erhalten  mit  Scheinanmeldungen,  die von selbst ernannten Gutmenschen getätigt werden,
finanzielle Hilfe zu ihrem ungesetzlichen Aufenthalt in der Alpenrepublik.
*****
2013-06-29
 

Missbrauch von Kindern bei der Wahlwerbung


Ungeborenes Kind muss für SPÖ-Wahlwerbung herhalten

Für uns ist es immer wieder erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit wahlwerbende
Parteien,  Kinder für ihren Wahlkampf missbrauchen.  Auf der Facebook-Seite  der SPÖ-
Umweltreferentin,  Beate Prettner,  prangt  nachfolgendes  Bild.   Dieses  führt  die  SPÖ-
Politikerin  aus  Kärnten  unter folgendem Motto:   „Maria Gail wird von Schneemännern/
frauen erobert!“
 
Screen: facebook.com (Account: Beate Prettner)
 
Wir  nehmen  mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an,  dass die auf dem Foto
abgebildeten Kinder nicht wissen wofür sie vor der Kamera posierten.  In diesem Alter ist
das auch selbstverständlich,  denn da liegen die Interessen ganz woanders.
 
Laut einer APA/OTS-Pressaussendung musste in Kärnten, in ganzseitigen SPÖ- Inseraten
der  letzten  Tage,  der  Sohn  des SPÖ-Landesgeschäftsführers und sogar das noch unge-
borene  Kind  des  SPÖ-Pressesprechers für den roten Wahlkampf herhalten.   Soviel zum
guten Geschmack der Genoss(innen).
 
Aber  auch  in  Niederösterreich  sieht  es  nicht anders aus.   Der regierende Landesfürst
Erwin Pröll  und  sein  Kontrahent  Sepp Leitner  suchen permanent die Nähe von Kindern,
wenn es darum geht sich auf Wahlwerbeplakate ablichten zu lassen.
 

Kinder mit Tieren gleichgesetzt

Den Vogel bezüglich erstaunlich geschmackloser Wahlwerbung schossen aber die Grünen
in Niederösterreich ab.  Mit dem Slogan:  „Sauber bleiben. Sauber wählen“  präsentieren
die Grünen-Niederösterreich nachfolgende Wahlwerbeplakate.
 
Fotos: © erstaunlich.at
 
Da  beide  Plakate  unter  demselben  Motto  laufen,  setzen die Grünen Kinder mit Tieren
gleich. Abgesehen davon ist die Botschaft unverständlich. Soll man sich vor dem Betreten
der  Wahlkabine  die  Hände waschen?   Oder meinen die Grünen gar,  jede andere Wahl,
außer das Kreuzchen bei ihnen sei unsauber?
 
Zudem ist die Werbung nicht produktbezogen.  Das erstaunt uns natürlich,  denn sind es
nicht  immer gerade Vertreter(innen) der Grünen,  die einen direkten Bezug zum Produkt
in  der  Werbung fordern?   Und wieder einmal haben wir die selbst ernannte Öko-Partei
beim Wasser predigen,  aber selbst Wein trinken erwischt.
 
*****

2013-02-17
 

Realitätsverlust bei Stronach?


Stronach überholt Ziegelstein und Faymann

Jubelstimmung herrschte heute im „Team Stronach“.   Dieses ließ heute via Presseaussendung
verlauten,  dass ihre Facebook-Seite seit gestern mehr Fans hat,  als jene des Bundeskanzlers
Werner Faymann.  Damit dominiere man klar und ist beim Social Media bereits Nummer 1.
 
Gut,  Faymann zu  überholen  ist keine große Kunst,  denn dieser liegt auf Facebook nur einige
Mausklicks  vor dem Beliebtheitsgrad eines Ziegelsteines.   Alle in diesem Beitrag abgebildeten
Screenshots stammen von Facebook und wurden heute um 19:00 Uhr angefertigt.
 
Grafik vergrößern:

Bild mit rechter Maustaste anklicken und „Grafik anzeigen“ bestätigen.

 
Der Ziegelstein hat 7.069 Fans                 Werner Faymann hat 7.199 Fans
 
 
Damit liegt Stronach mit 7.347 „Gefällt mit – Angaben“ exakt mit 148 Fan-Stimmen vor Werner
Faymann.   Aber wie war das mit der Jubelmeldung,  dass man nun beim  Social Media bereits
auf  Nummer 1  liegt?   Da mussten wir nicht lange recherchieren,  um diese Meldung wie eine
Seifenblase zerplatzen zu lassen.
 
 
Strache liegt mit 125.479 Fans um Lichtjahre  (exakt 118.132) vor Stronach. Da fragen wir uns,
ob  bei  Stronach ein altersbedingter Realitätsverlust eingetreten ist?   Oder kann er möglicher-
weise keine Zahlen lesen?   Dann ist es uns aber unklar,  wie dieser Mann Milliardär geworden
ist.
 
Eine Option könnte auch zutreffen:   Beim „Team Stronach“ wird bewusst gelogen.  Sollte dies
der Fall sein fragen wir uns, wie viel sind dann Stronachs Versprechungen wert, die er bereits
im laufenden Wahlkampf abgeben hat und noch abgeben wird?
 
*****

2013-02-05
 

Weitere Anklage in der Strafsache Telekom


Staatsanwaltschaft fordert Rückzahlung von € 960.000,- vom BZÖ

Die  Staatsanwaltschaft  Wien  hat  heute gegen Klaus Wittauer,  Dr. Peter Hochegger und
Ing. Mag. Rudolf Fischer  sowie  weitere  Personen  Anklage wegen des Verdachts der Un-
treue, der falschen Beweisaussage und der Geldwäscherei erhoben.
 
Im Vorfeld der Wahl zum Nationalrat im Jahr 2006 sollen von der Telekom Austria AG ohne
Wissen  der  Aktionäre und  ohne  adäquate  Gegenleistung  über  Scheinrechnungen Euro
960.000,– an zwei den Wahlkampf des BZÖ führende Werbeagenturen geflossen sein.
 
Die   Zahlungen  sollen  Dr. Peter Hochegger und Klaus Wittauer organisiert haben.   Über-
dies  sollen die genannten Personen vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss
zur  Klärung von Korruptionsvorwürfen unrichtige Angaben über diese Vorgänge gemacht
haben.
 
Ob  diese  Zahlungen  mit  einer  Änderung der Universaldienstverordnung im Zusammen-
hang standen,  ist Gegenstand weiterer Ermittlungen,  für die Frage der Untreue bzw. der
Beteiligung daran jedoch irrelevant.  Die Staatsanwaltschaft Wien hat überdies beantragt,
das  BZÖ  zur  Rückzahlung der hierdurch eingetretenen unrechtmäßigen Bereicherung in
Höhe von etwa Euro 940.000,– zu verurteilen.
 
Die Strafdrohung für das Verbrechen der Untreue beträgt bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe.
Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig;  die Angeklagten haben das Recht,  innerhalb von
14 Tagen ab Zustellung der Anklage Einspruch bei Gericht zu erheben.   Die Staatsanwalt-
schaft Wien ermittelt im äußerst umfangreichen Faktenkomplex  „TELEKOM“  in mehreren
Ermittlungssträngen, wobei das Verfahren insgesamt gegen etwa 40 Beschuldigte geführt
wird.
 
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit diesen Zahlungen wurden im März 2011 von der
Staatsanwaltschaft aufgenommen.   Die übrigen Ermittlungsverfahren werden parallel zu
den bevorstehenden Hauptverfahren fortgesetzt.  (Quelle: APA/OTS)
 
*****

2013-01-21
 

In Stein gemeißelt


Politischer Wendehals Darabos

Gestern  lief  auf   „PULS 4“  die  Sendung  „Pro und Contra“  zum Thema Wehrpflicht oder
Berufsheer.   Ein  völlig  überforderter  Verteidigungsminister  versuchte aus  seinem Argu-
mentationsnotstand heraus, die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht zu rechtfertigen.
Die meiste Zeit wirkte er völlig hilf- und ratlos.
Als prominenten Unterstützer hatte Norbert Darabos, Dr. Hannes Androsch zur Seite. Dieser
glänzte  durch entbehrliche Statements.   So behauptete Androsch unter anderem,  dass er
während  seiner  Bundesheerzeit  nur gelernt habe,  was sich bewegt zu grüßen und unbe-
wegliche Dinge zu putzen.
Angesicht  der  nahenden  Volksbefragung ( 20. Jänner 2013) zum Thema Wehrpflicht oder
Berufsheer,  möchten wir unserer Leserschaft den Standpunkt von Darabos  – der noch gar
nicht solange her ist –  zur Kenntnis bringen.
Noch im Frühsommer 2010 verkündete er: „Für mich ist  die Wehrpflicht in Stein gemeißelt.
Mit mir als Verteidigungsminister wird es kein Ende der  Wehrpflicht  geben.“  Eine genaue
Begründung  seiner  Aussage  tätigte  er damals nicht.   Interessant ist auch das Interview,
welches  Darabos  in einer ZIB2-Sendung gegenüber dem ORF-Moderator Armin Wolf gab.

Das ZIB2-Interview vom 14. Juli 2010

Wolf: Ein anderes Thema noch – die Wehrpflicht. Außer uns haben nur noch sechs Länder
in der EU eine Wehrpflicht.  Selbst Deutschland diskutiert jetzt intensiv über eine Abschaff-
ung. Warum wehren Sie sich so mit Händen und Füßen dagegen?
 
Darabos: Ich kann Ihnen drei Gründe nennen, in aller Kürze: Erstens Österreich ist neutral,
hat mit diesem System,  mit diesem Mischsystem Grundwehrdiener,  Berufssoldaten, Miliz-
system beste Erfahrungen gemacht…
 
Wolf: Schweden ist auch neutral.
 
Darabos:  Ja, hat eine konservative Regierung, hat einen anderen Zugang zu diesem Thema.
Finnland  ist auch neutral,  hat das gleiche System wie Österreich. Zweitens:   Es ist doppelt
so teuer,  wenn wir die Leistungen im Katastrophenschutz und für das sind wir auch da.  Die
Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich mit über 80 Prozent, dass das Bundesheer
auch im Katastrophenschutz da sein soll,  da brauchen wir die Grundwehrdiener,  sonst wird
es doppelt so teuer.  Und drittens, das ist zwar nicht mein Ressort,  das sage ich Ihnen auch
ganz  offen,  die Sozialdienste  – die  Caritas,  das Rote Kreuz –  würden  sich sehr wundern,
wenn  das  Bundesheer  sozusagen  in eine Berufsheer umgewandelt wird,  würde auch der
Zivildienst  fallen,  was  ungefähr  200 Millionen  Euro pro Jahr mehr Kosten für die sozialen
Einrichtungen bedeuten würde.   Alleine diese drei Gründe sprechen dafür, dass wir bei der
jetzigen Wehrpflicht bleiben sollten.
 
Wolf: Aber das heißt, wir leisten uns ein Militär für Katastropheneinsätze und weil wir sonst
keine Zivildiener hätten?

Darabos:  Wir  leisten  uns  ein  Heer für Katastropheneinsätze,  wir leisten uns ein Heer für
Auslandseinsätze und wir leisten uns das Heer in abgespeckter Form. Es hat ja eine Bundes-
heerreform  2010  gegeben  für  den theoretischen Fall der Landesverteidigung, der Gottsei-
dank,  nachdem  wir  Mitglieder  der  Europäischen Union  sind und von lauter befreundeten
Staaten umgeben sind, dieser theoretische Fall wird ja hoffentlich nicht eintreten.
 
Wolf: Jetzt betonen Sie immer wieder die Katastropheneinsätze.  Nun haben Sie allerdings
vor  ein  paar  Wochen  bei  einer  Fragestunde im Parlament Auskunft gegeben,  was das
Bundesheer so leistet und haben gesagt, im letzten Jahr alleine 300.000 Arbeitsstunden im
Katastropheneinsatz. Das klingt viel, aber wenn man es durch 23.000 Grundwehrdiener im
Jahr  dividiert,  dann  sind  es  genau  13 Stunden  pro  Jahr pro Grundwehrdiener.  Dafür
brauchen wir 23.000 Grundwehrdiener?
 
Darabos: Wir sind im Katastropheneinsatz ganz stark, die Republik und vor allem die Men-
schen der Republik sind dann auch für das Bundesheer,  wenn es um diese Katastrophen-
einsätze geht. Wir können über 10.000 Mann jederzeit bereitstellen.   Das Bundesheer ist
eben eine Einsatzorganisation.   Wir sind ja froh,  wenn wir nicht im Katastropheneinsatz
zum Einsatz kommen müssen. Das heißt, es gibt keine Katastrophen, aber wenn es Katas-
trophen  in  Österreich  gibt,  können wir 10 000 Mann bringen und mit einem Berufsheer
wäre  das in dieser Form nicht möglich,  außer man verdoppelt die Kosten und da würde
ich  mir auch die Diskussion in Österreich anschauen,  wenn wir statt 2,1 Milliarden Euro
vier Milliarden Euro für das österreichische Bundesheer ausgeben müssen.

Ein effektives Heer ist plötzlich nicht mehr zeitgemäß?

Mit  einem Schlag soll dieses effektive Heer nicht mehr zeitgemäß sein?   Warum eigent-
lich? Nun, wir sehen in der Ankündigung der Abschaffung der Wehrpflicht lediglich einen
billigen  Wahlkampftrick der SPÖ.   Dieser fiel nämlich dem Wiener Bürgermeister knapp
vor der Wien-Wahl 2010 ein, um eine drohende Niederlage abzuwenden. Genützt hat es
aber  gar  nichts,  denn die SPÖ verlor in Wien mit Pauken und Trompeten ihre absolute
Mehrheit.

Und wie es aussieht, soll die Abschaffung der Wehrpflicht auch ein Wahlkampfzuckerl für
die  heurigen  Nationalratswahl sein.   Darabos ist ein treuer Diener seiner Herren Häupl
und Faymann. Allerdings hat er übersehen, dass ihn diese mit dem Befehl zur „Abschaff-
ung der Wehrpflicht“  zum politischen Wendehals der Nation abgestempelt haben.

*****
2013-01-08
 

 

Hat Darabos noch Selbstachtung?


Allgemeine Wehrpflicht hat sich bislang bewiesen

Unser Bundesheer mit integrierter Wehrpflicht leistet seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit.
Dies  wurde  während  der Ungarn-  CSSR- und  Ex-Jugoslawien-Krise,  sowie in unzähligen
in- und ausländischen Katastropheneinsätzen eindrucksvoll bewiesen.
 
Die  Unwetterkatastrophen  im heurigen Jahr zeigten aufs Neue,  dass deren Bewältigung nur
mit Hilfe des Österreichischen Bundesheeres möglich war. Solche Einsatzlagen zu bewältigen
war  nur mit der gegenwärtigen Heeresorganisation  – nämlich  mit  der  allgemeinen  Wehr-
pflicht,  die eine ausreichende Mannstärke  aufweist –  und auch die  notwendige Durchhalte-
fähigkeit aufbringen kann möglich.
 
Dieser Meinung war Darabos auch noch im Frühsommer 2010, als er verkündete: „Für mich
ist  die Wehrpflicht in Stein gemeißelt.   Mit mir als Verteidigungsminister wird es kein Ende
der  Wehrpflicht  geben.“   Eine genaue Begründung seiner Aussage tätigte er damals nicht.
Doch wir haben ein wenig recherchiert und ein ZIB2-Sendung ausgegraben, in der Darabos
Studiogast  war.   Sein  Gegenüber  war  der ORF-Moderator Armin Wolf, welcher ihn zum
Thema Wehrpflicht befragte.
 

Das ZIB2-Interview vom 14. Juli 2010

Wolf: Ein anderes Thema noch – die Wehrpflicht. Außer uns haben nur noch sechs Länder
in der EU eine Wehrpflicht.  Selbst Deutschland diskutiert jetzt intensiv über eine Abschaff-
ung. Warum wehren Sie sich so mit Händen und Füßen dagegen?
 
Darabos: Ich kann Ihnen drei Gründe nennen, in aller Kürze: Erstens Österreich ist neutral,
hat mit diesem System,  mit diesem Mischsystem Grundwehrdiener,  Berufssoldaten, Miliz-
system beste Erfahrungen gemacht…
 
Wolf: Schweden ist auch neutral.
 
Darabos: Ja, hat eine konservative Regierung, hat einen anderen Zugang zu diesem Thema.
Finnland  ist auch neutral,  hat das gleiche System wie Österreich. Zweitens:   Es ist doppelt
so teuer,  wenn wir die Leistungen im Katastrophenschutz und für das sind wir auch da.  Die
Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich mit über 80 Prozent, dass das Bundesheer
auch im Katastrophenschutz da sein soll,  da brauchen wir die Grundwehrdiener,  sonst wird
es doppelt so teuer.  Und drittens, das ist zwar nicht mein Ressort,  das sage ich Ihnen auch
ganz  offen,  die Sozialdienste  – die  Caritas,  das Rote Kreuz –  würden  sich sehr wundern,
wenn  das  Bundesheer  sozusagen  in eine Berufsheer umgewandelt wird,  würde auch der
Zivildienst  fallen,  was  ungefähr  200 Millionen  Euro pro Jahr mehr Kosten für die sozialen
Einrichtungen bedeuten würde.   Alleine diese drei Gründe sprechen dafür, dass wir bei der
jetzigen Wehrpflicht bleiben sollten.
 
Wolf: Aber das heißt, wir leisten uns ein Militär für Katastropheneinsätze und weil wir sonst
keine Zivildiener hätten?
 
Darabos:  Wir  leisten  uns  ein  Heer für Katastropheneinsätze,  wir leisten uns ein Heer für
Auslandseinsätze und wir leisten uns das Heer in abgespeckter Form. Es hat ja eine Bundes-
heerreform  2010  gegeben  für  den theoretischen Fall der Landesverteidigung, der Gottsei-
dank,  nachdem  wir  Mitglieder  der  Europäischen Union  sind und von lauter befreundeten
Staaten umgeben sind, dieser theoretische Fall wird ja hoffentlich nicht eintreten.
 
Wolf: Jetzt betonen Sie immer wieder die Katastropheneinsätze.  Nun haben Sie allerdings
vor  ein  paar  Wochen  bei  einer  Fragestunde im Parlament Auskunft gegeben,  was das
Bundesheer so leistet und haben gesagt, im letzten Jahr alleine 300.000 Arbeitsstunden im
Katastropheneinsatz. Das klingt viel, aber wenn man es durch 23.000 Grundwehrdiener im
Jahr  dividiert,  dann  sind  es  genau  13 Stunden  pro  Jahr pro Grundwehrdiener.  Dafür
brauchen wir 23.000 Grundwehrdiener?
 
Darabos: Wir sind im Katastropheneinsatz ganz stark, die Republik und vor allem die Men-
schen der Republik sind dann auch für das Bundesheer,  wenn es um diese Katastrophen-
einsätze geht. Wir können über 10.000 Mann jederzeit bereitstellen.   Das Bundesheer ist
eben eine Einsatzorganisation.   Wir sind ja froh,  wenn wir nicht im Katastropheneinsatz
zum Einsatz kommen müssen. Das heißt, es gibt keine Katastrophen, aber wenn es Katas-
trophen  in  Österreich  gibt,  können wir 10 000 Mann bringen und mit einem Berufsheer
wäre  das in dieser Form nicht möglich,  außer man verdoppelt die Kosten und da würde
ich  mir auch die Diskussion in Österreich anschauen,  wenn wir statt 2,1 Milliarden Euro
vier Milliarden Euro für das österreichische Bundesheer ausgeben müssen.
 
Screen: bundesheer.at
Jeder gesunde junge Mann sollte seinen Grundwehrdienst ableisten
 

Ein effektives Heer ist plötzlich nicht mehr zeitgemäß?

Mit einem Schlag soll dieses effektive Heer nicht mehr zeitgemäß sein?   Warum eigentlich?
Nun,  wir sehen in der Ankündigung der Abschaffung der Wehrpflicht lediglich einen billigen
Wahlkampftrick der SPÖ.
 
Es  ist  nicht  zu  leugnen,  dass die Wehrpflicht bei zahlreichen jungen Menschen nicht sehr
beliebt  ist.   Wer  robbt  schon  gerne durch den Dreck und lässt sich gerne vom Ausbildner
anschreien? Wohnen doch noch die meisten 18-Jährigen  noch zu Hause bei Mutti, die ihnen
das Bett macht und das Frühstück serviert.
 
Klar, dass der Ortwechsel von Hotel Mama in eine Militärkaserne bei manchen Jungmännern
einen  Schock auslöst.   Und hier sieht die SPÖ neues Wählerpotential. Die Ankündigung der
Abschaffung  der  Wehrpflicht  soll den Sozialisten bei der Nationalratswahl 2013 viele neue
Stimmen  bringen.   Und Darabos ist ein treuer Diener seiner roten Herren,  wie er dies mit
seinem Wendehalsmanöver bzgl. „Wehrpflicht“ einwandfrei unter Beweis gestellt hat.
 
Dabei darf man Darabos  gar nicht böse sein, denn in seiner Unterwürfigkeit hat er offenbar
noch  gar nicht bemerkt,  dass er nur ein Spielball von Faymann und Häupl ist,  die sich auf
seine Kosten profilieren wollen. Mit dem befohlenen Wendehalsmanöver bzgl. „Wehrpflicht“
haben diese einen eigenen Genossen zum Lügner der Nation abgestempelt,  denn wir sind
der  festen Überzeugung,  dass diese Aktion  nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen ist.
Dass Darabos für den Posten eines Verteidigungsministers ungeeignet ist, steht auf einem
anderen Blatt Papier.
 
Wenn Norbert Darabos noch einen Funken von Selbstachtung in sich trägt,  nimmt er von
selbst den Hut und kehrt der SPÖ, die ihn so jämmerlich verraten hat, auf Nimmerwieder-
sehen den Rücken.
 
*****

2012-09-02
 

Warum hat es die Kärntner SPÖ mit Neuwahlen so eilig?


Immunität von SPÖ-Klubobmann Rohr

wurde im Ausschuss aufgehoben

Im  zuständigen  Ausschuss des Kärntner Landtages wurde heute der Beschluss zur Aufheb-
ung  der Immunität von SPÖ-Klubobmann Reinhart Rohr gefasst.   Das teilt der Vorsitzende
des Immunitätsausschusses, FPK-Klubobmann Mag. Gernot Darmann mit.
 
„Nach  Befassung des Kärntner Landtages in der kommenden Sondersitzung können die Er-
mittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen SPÖ-Klubobmann Reinhart Rohr,  SPÖ
-Chef  Dr. Peter Kaiser,  Ex-SPÖ-Chefin  Dr. Gabriele  Schaunig-Kandut und  Ex-Landesrat
Wolfgang Schantl in der SPÖ-Top-Team-Affäre beginnen“ , so Darmann.
 
Unter diesen Gegebenheiten erscheint es nicht erstaunlich,  dass Dr. Peter Kaiser (SPÖ) sich
heute wiederholt für Neuwahlen in Kärnten stark machte.  „Der letztmögliche Termin ist der
25. November“,  so der SPÖ-Landesparteivorsitzende und Landeshauptmannstellvertreter.
 

SPÖ drängt auf Neuwahlen im November dieses Jahres

Laut Kaiser könne man die verbleibende Zeit jetzt nutzen,  um eine Vereinbarung über eine
Wahlkampfkostenbeschränkung  in  Gesetzesform  zu bringen.   Da staunen wir aber,  von
welcher  Sorge  der  SPÖ-Politiker  plötzlich geplagt wird.   Er verwehrt sich auch  dagegen,
dass die FPK jetzt Gesetze auf den Weg bringen will,  die lediglich dazu dienen,  das Unver-
meidliche, nämlich Neuwahlen zu verhindern.
 
Aber warum die plötzliche Eile der SPÖ? Das liegt für uns ganz klar auf der Hand, denn hier
spielt Zeit eine absolut wichtige Rolle.  Die nächsten planmäßigen Landtagswahlen finden in
Kärnten im März 2014 statt.
 
Sollte  sich  nun  der Verdacht der SPÖ-Top-Team-Affäre als wahr herausstellen und die er-
mittelnde  Korruptionsstaatsanwaltschaft ein Verfahren einleiten,  hätte diese immerhin 1 ½
Jahre  Zeit  dazu.  Bis zum Termin 25. November 2012 ist es für die Behörde unmöglich ge-
naue und umfangreiche Ermittlungen durchzuführen.  Dazu ist die Materie zu komplex.
 
Also würde die SPÖ  – auch wenn die Vorwürfe wahr wären –  bei den Neuwahlen am 25.11.
2012 als Saubermann-Partei dastehen.   Werden die Wahlen planmäßig im März 2014 abge-
halten und sollte die Korruptionsstaatsanwaltschaft zwischenzeitlich ein Verfahren eingeleitet
haben  – vorausgesetzt  das sich der Verdacht bestätigt -,  wird die Kärntner SPÖ zum plan-
mäßig vorgesehen Wahltermin auf gut Deutsch gesagt „kein Leiberl mehr reißen“.
 
*****

2012-08-07
 

Die Kräuter-Schnapsidee


Umgang der SPÖ mit dem ungeliebten Verteidigungsressort

Das Neue Jahr fängt genauso an wie das Vergangene, nämlich mit einem Tohuwabohu im
Verteidigungsministerium.  Damit  ist  augenscheinlich  bewiesen,  dass der SPÖ-Versuch
einen Zivildiener zum Heereschef zu machen gründlichst gescheitert ist.
 
Dies  hat offenbar nun auch  SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter erkannt, der
seinem Vorgänger als Bundesgeschäftsführer nun „Tipps“ zur Führung des Ressorts gibt.

 

Allerdings hat  G. Kräuter hier eine besondere Kräuter-Schnapsidee eingebracht und den

Verkauf  der  Abfangjäger  vorgeschlagen,  verbunden mit  der Forderung  die staatliche

Pflicht zur Luftraumüberwachung von anderen Ländern erledigen zu lassen.

 

Die  SPÖ-Sicherheitspolitik der vergangenen  Jahre ist durch  die Bank von  Schnapsideen

geprägt. Angefangen vom Wahlkampfgag eines Berufsheeres,  über die geplante Schließ-

ung der Heeressanitätseinrichtungen, bis hin zum Abverkauf der Panzerkräfte, kommt ein

grober Unfug nach dem anderen.

 

Dies alles dokumentiert die Plan- und Orientierungslosigkeit der SPÖ-Führung mit diesem

Ministerium.  Sämtliche Ideen die aus der SPÖ zur Reform des Heeres kommen sind ent-
weder  sicherheitsgefährdend,  unrealistisch  oder  Schildbürgerstreiche.   Dies ist ein zu-
sätzlicher  Beweis dafür,  dass diese Partei mit der Führung  der  Armee  mehr  als über-
fordert ist.

 

Wer wie Minister N. Darabos eine derartige Abneigung gegen alles Militärische hat,  sollte
sich  aus  dem Verteidigungsministerium zurückziehen.  Die Sicherheit  Österreichs ist  zu
wichtig  um  als ideologische  Experimentierkiste für einen  lustlosen SPÖ-Apparatschik zu
dienen,  für den sich kein anderes Ressort gefunden hat.

 

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2012-01-02
 

Der Anfang vom Ende


Tour de SPÖ

Nun wissen wir auch, warum der Noch-Verteidigungsminister Norbert Darabos, den
Posten des Sportministers innehat.  Er ist nämlich der  perfekte Radfahrer  und hat
unter  Beweis gestellt,  dass er die Technik  „nach unten treten und nach oben
buckeln“ hervorragend beherrscht.
Wie wir  bereits im  Beitrag  „Der Wegwerfpolitiker“  schrieben,  befahlen  ihm  seine
Bosse Faymann und Häupl, ein Wendehalsmanöver bezüglich der Abschaffung der
allgemeinen Wehrpflicht durchzuführen.
Im Sommer des Vorjahres ließ Darabos noch folgendes verkünden:  „Für mich ist die
Wehrpflicht in Stein gemeißelt. Mit mir als Verteidigungsminister wird es kein Ende der
Wehrpflicht geben.“   Der Generalstabschef Entacher war der  gleichen Meinung wie
sein Chef, der Verteidigungsminister.

Darabos der Steinmetz

Als Häupl zum Ende des  Wiener Wahlkampfs (Oktober 2010) bemerkte,  dass ihm die
Felle davonschwammen, griff er in die Wahlkampf-Trickkiste und zog das Wahlzuckerl
der Abschaffung der  allgemeinen Wehrpflicht heraus.  Bundeskanzler Faymann nickte
dazu eifrig und  war mit Häupl,  ein Herz  und eine Seele. Nebenbei bemerkt,  hatte der
Trick nicht funktioniert und die SPÖ verlor massenhaft Stimmen.
Jedenfalls musste Darabos  neuerlich einen  Meißel in  die Hand  nehmen und  seine in
Stein gemeißelte Aussage entfernen.  Sein Generalstabschef, Edmund Entacher, stand
als Offizier und Ehrenmann weiter zu seinem Wort  und machte daraus  auch kein Ge-
heimnis.

Untergebene Beamte haben zu kuschen

Das kostete  dem ranghöchsten  Offizier Österreichs seinen Posten.  Denn der Befehls-
empfänger Darabos, konnte oder wollte keine andere Meinung neben sich akzeptieren.
Anstatt sich mit jenen Personen, also Faymann und Häupl, die ihm diese Suppe einge-
brockt hatten auseinander zu setzen,  feuerte er seinen Generalstabschef.
Abgesehen davon, dass dies von mangelnden Demokratieverständnis zeugt, welches
in der SPÖ offenbar immer weniger gefragt ist, dürfte sich Darabos mit diesem Schritt
sein eigenes Grab zu schaufeln begonnen haben. Wenn sich die Offiziere zu formieren
beginnen und eine Front gegen ihren Chef aufbauen, wird dieser entweder alle entlas-
sen oder Stante pede seinen Hut nehmen müssen.
*****

2011-01-25
 

Der Wegwerfpolitiker


Offiziere proben den Aufstand

Die Tage des Verteidigungsministers Norbert Darabos scheinen gezählt zu sein. Abgesehen
von seiner fehlenden  Qualifikation für  dieses  Ministeramt  und  dem  erstaunlichen  Wende-
halsmanöver bezüglich der allgemeinen Wehrpflicht,  hat er sich nun maßgebende Personen
im Bundesheer zu Feinden gemacht.

Dr. Eduard Paulus  (Präsident  der  Österreichischen  Offiziersgesellschaft),  Dr. Michael
Schaffer  (Präsident  der  Bundesvereinigung  der  Milizverbände) und  Vzlt.  Franz Hitzl
(Präsident  der  Österreichischen  Unteroffiziersgesellschaft)  fordern  in  einer  heutigen

APA-OTS Aussendung ganz offen, den Rücktritt von Darabos.

Darabos begann zu drohen

Nachdem er von seiner „in Stein gemeißelten“ Versprechung, der Beibehaltung der all-
gemeinen Wehrpflicht komplett abgerückt war,  löste er eine öffentliche Diskussion aus,
an der  sich natürlich  auch Offiziere des  Bundesheeres  beteiligten.  Anstatt sich  einer
sachlichen Diskussion zu stellen,  fiel Darabos nichts  besseres ein,  als allen  Ressort-
angehörigen  des  Bundesheeres   die  nicht  seiner  Meinung sind,  per gestriger APA-
Aussendung mit personellen Konsequenzen zu drohen.

Obwohl wir der Meinung sind,  dass sich niemand  vor Darabos fürchtet und auch seine

Drohungen von  niemanden  wirklich ernst  genommen  werden,  verletzte er  damit das
demokratische, verfassungsrechtliche Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Ein der-
artiger Fehler ist für einen Politiker eines demokratischen Staates unverzeihbar.

Ein zweiter Fred Sinowatz

Der  studierte   Geschichts- und Politikwissenschafter  wurde  im  Jahr 2007  zum  Verteidig-
ungsminister ernannt,  nachdem die SPÖ bei der Nationalratswahl 2006,  überraschend die
stimmenstärkste Partei wurde. Darabos welcher damals dem Koalitions-Verhandlungsteam
angehörte, wurde von Gusenbauer der Posten des Innenministers versprochen.

Zum Erhalt des Anspruches der Position des Bundeskanzlers, musste die SPÖ das Innen-

ressort jedoch an die ÖVP abgeben. Dadurch blieb für Darabos, nur mehr der Posten des
Verteidigungsministers übrig.  In Manier  des seligen  Fred Sinowatz  (Die Partei ist alles),
trat  er den  Posten an  und wurde ab  diesem  Zeitpunkt  ein willfähriges  Opfer der  SPÖ-
Granden.

Darabos als Spielball von SPÖ-Interessen

Der Job des österreichischen Verteidigungsministers ist eigentlich ruhig und problemlos,
sofern man sich  nicht zum Spielball  parteieigener Interessen machen lässt.  Und genau
dies ist Darabos aus eigenem Verschulden passiert.

Die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht war im Frühjahr des Vorjahres noch ein ab-

solutes Tabuthema  für die SPÖ.  Während Darabos  getreu  der Parteilinie  seine ablehn-
ende Haltung sogar „in Stein meißelte“, drehte sich die Situation vor den Wien-Wahlen im
Oktober 2010.

Als der Wiener Bürgermeister in der Schlussphase des Wahlkampfes erkannte, dass ihm
und seiner Partei ein massiver Stimmenverlust drohte, versuchte er das Ruder nochmals
herumzureissen.  Er präsentierte plötzlich und unerwartet,  das Wahlversprechen der Ab-
schaffung der allgemeinen Wehrpflicht.

Zu allem Überfluss sprang auch noch Bundeskanzler Faymann auf diesen Zug auf. Nun

stand Darabos wie ein begossener Pudel da, hatte er doch getreu der Partei,  keine Ab-
schaffung der allgemeinen Wehrpflicht „in Stein gemeißelt“ und musste nun auf Geheiß
der Parteiführung eine 180 Grad-Wendung vollziehen.

Hat Darabos noch Selbstachtung?

Während sich nun Faymann und Häupl auf Kosten von Darabos profilieren, steht dieser
als Lügner da. Mit diesem Akt haben der Bundeskanzler und der Wiener Bürgermeister,
ihrem  eigenen  Parteigenossen klar  gemacht,  wie entbehrlich  er ist  und ihn öffentlich
zum Wegwerfpolitiker degradiert.

Wenn Darabos noch einen Funken von Selbstachtung in sich trägt, nimmt er von selbst
den Hut und kehrt der SPÖ, die ihn so jämmerlich veraten hat, auf Nimmerwiedersehen
den Rücken.

*****

2011-01-23
 

SPÖ-Schmankerln


Zur Erheiterung

Nach einer  Serie scharfer  politischer Beiträge,  versuchen wir das  Wochenende ruhig an-
gehen zu lassen. Wir haben ein wenig in den Politikblogs gestöbert und zwei Schmankerln
von SPÖ-Politikern gefunden,  welche wir zwecks  Amüsements unserer  Leser(innen) hier
wiedergeben wollen.

Baxant sucht den Superstar

Dachten wir zuerst, dass die SPÖ ihren Jugendsprecher, Peko Baxant, nach ihrer desas-
trösen Wahlniederlage im Oktober ins Exil geschickt hat, werden wir nun eines Besseren
belehrt.

Immerhin erfolgte nun bereits der zweite Eintrag auf seinem Blog,  seit den Wiener Wahlen
im Oktober 2010.  Vor der Wahl bediente er diesen fast täglich.  Genützt hatte es allerdings

nichts. Möglicherweise wäre der Schaden für die SPÖ kleiner gewesen, wenn  sich Baxant
bereits vor und  im Wahlkampf in vornehmes Schweigen gehüllt hätte.

Nachdem auch seine Promotion  für diverse Rapper nicht von Erfolg gekrönt war,  bedient
er sich nun seiner Parteigenossin Claudia Schmied, ihres Zeichens Kulturministerin.


Screen: www.pekobaxant.at    

Möglicherweise gelingt nun dem „motherfuckenden“ Ardalan Afshar, alias Rapper Nazar,
der Durchbruch seiner künstlerischen Karriere.

Neue Rechtschreibreform?

Das  scheint  zumindest  die  SPÖ-Landtagsabgeordnete,  Tanja Wehsely,  bezüglich  der
Groß- und Kleinschreibung so zu sehen. Seit geraumer Zeit vermeidet Wehsely, diese bei
ihren  Beiträgen auf ihrem Blog anzuwenden.  Kann es sein,  dass es in jüngster  Zeit eine
neue Rechtschreibreform gab die wir verschlafen haben?


Screen: www.tanja-wehsely.at

Nachdem  die  SPÖ-Landtagsabgeordnete  eine  durchaus  solide  Schulausbildung  hatte,

glauben  wir nicht,  dass sie ein  spätes Pisa-Opfer  geworden ist.  Möglicherweise  bedient
sie sich eines jungen Lohnschreibers, der seine „Lehrausbildung“ bei der Gemeinde Wien
absolvierte.

*****

2011-01-22
 

Nestbeschmutzer


Der Aufdecker H.P. Martin

Gegen wen und was hatte  Hans Peter Martin vor der  EU-Wahl 2009  nicht alles gewettert.
Der selige Krone-Inhaber,  Hans Dichand,  widmete ihm sogar  eine eigene  Kolummne für
den Wahlkampf.  Martin ließ sich so richtig aus und berichtete über Korruption und Bereich-
erung seiner Parlamentskollegen. Er gab unter anderem auch an, dass er über 7.000 Fälle
registriert habe, in denen Abgeordnete ungerechtfertigt Sitzungstagegelder kassiert hätten.

Er   ließ an  seinen  Kollegen und  dem EU-Parlament  kein gutes Haar.  Martin versicherte,

dass er sich im Falle einer Wiederwahl, in die von ihm so verschmähte Institution, der Miss-
stände annehmen und diese bekämpfen werde.  Glaubwürdig waren seine  Beteuerungen
und Versprechungen unserer Meinung nach ohnehin nicht.

Unser  Misstrauen wurde leider  auch bestätigt.  Denn kaum war  Hans Peter Martin wieder
ins EU-Parlament gewählt worden, hörte man von ihm keinen Ton mehr. Aus welcher Moti-
vation heraus ihn Dichand unterstützte, wissen wir nicht. Allerdings verhalf ihm die  Promo-

tion des Krone-Inhabers dazu,  seinen Job zu behalten.  Hätte es diese  Unterstützung sei-
tens der  Kronen-Zeitung nicht  gegeben,  wäre Martin wohl unter  „ferner liefen“  gefallen
und chancenlos gewesen.

H.P. Martin und seine Auffälligkeiten

Wir müssen uns nachträglich leicht korrigieren, denn ganz unauffällig war H.P. Martin nach
seiner  Wiederwahl  doch nicht.  In Strassburg  fiel er  angeblich  mit einem  Hitlergruß auf.
Auch mit der  Auffrischung seiner Englisch-Sprachkenntnisse,  machte er auf sich aufmerk-
sam.

Als eine Bewertung seiner Person bei einer  TV-Debatte nicht zu seinen  Gunsten ausfiel,
schrie er einem Standard-Journalisten quer durchs Studio, ein fröhliche „Fuck you“  ent-

gegen. Das war es aber auch schon, mit welchen Taten Hans Peter Martin auffiel.

Weiße Weste ist nun beschmutzt

Zumindest bis zu dieser Woche.  Da erwischte es den  EU-Saubermann selbst,  denn nun
verurteilte ihn der Europäische Gerichtshof (EuGH), zur Rückzahlung von 163.381,- Euro.
Der Vorwurf von  regelwidrigen  Gelder-Verwendungen,  welchen er unter  anderem auch
etlichen EU-Parlamentariern vorgeworfen hatte,  wurden ihm nun selbst  zum Verhängnis.

Im Zeitraum zwischen Juli 1999 und Juli 2004,  soll Hans Peter Martin seine  Sekretariats-

zulage regelwidrig verwendet haben.  Zu diesem Schluß kam das  Europa-Parlament und
der EuGH, bei dem Martin dagegen geklagt hatte, gab dem Parlament recht. In Folge wur-
de er dazu verurteilt, den Betrag von 163.381,- Euro rückzuerstatten.

H.P. Martin spricht von einem absurden Fehlurteil, gegen das er berufen wird. Ist doch klar,

dass sich der EU-Saubermann mit allen Mitteln gegen dieses Urteil wehren wird,  hat doch
seine selbstgestrickte weiße Weste, auf einmal einen kräftigen Schmutzfleck abbekommen.

Wasser predigen und Wein trinken

Die Aussagen von  Politikern sind im Allgemeinen mit Vorsicht zu geniessen.  Allerdings
ist bei jenen,  die aus wahltaktischen Gründen jene  Institution in die sie gewählt werden
wollen anpatzen, allergrößte Vorsicht geboten. Gegen konstruktive Kritik ist nichts einzu-
wenden, allerdings fällt Nestbeschmutzung nicht darunter.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes lässt den Schluss zu, dass Hans Peter Martin
zu jenen  Zeitgenossen zählt,  die  Wasser predigen und Wein trinken.  Wir glauben auch
nicht,  dass er  nochmals die  Chance haben  wird ins  EU-Parlament gewählt zu werden,

denn Gönner wie Hans Dichand sind rar geworden.

*****

2010-12-16
 

Wanted


Die letzten Worte


(Screen: http://www.pekobaxant.at/)

Das waren die vorerst letzten Worte, die der SPÖ-Jugendsprecher Peko Baxant, am 13.10.

2010 von sich gegeben hat.  Seitdem ist Funkstille  eingetreten und  der Rap-Fan dürfte in
der Versenkung verschwunden sein.

Wir  machen  uns schon  ernsthafte Sorgen um den  Verbleib von  Peko Baxant  und dachten

schon daran, eine polizeiliche Abgängigkeitsanzeige zu erstatten. Vorerst begnügen wir uns
jedoch damit  unsere  Leser(innen)  zu ersuchen,  bei der Auffindung des Abgängigen behilf-
lich zu sein.

(Bild-Screen: http://www.pekobaxant.at/)

Für zweckdienliche Hinweise ist eine Rap-CD von Nazar ausgelobt.

Warum ist Peko Baxant verschwunden

Wir rätseln noch immer über die Gründe des Verschwindes von Peko Baxant. Ist er möglicher-
weise bei  Michael Häupl in Ungnade gefallen,  weil sein agressiver  Wahlkampf der SPÖ bei
der Wien-Wahl  einen erheblichen Stimmenverlust beschert hat? Muss er sich deswegen ver-
stecken um den Zorn des Wiener Bürgermeisters aus dem Weg zu gehen?

Ist Baxant mit Nazar unterwegs?

Möglicherweise  ist er auch  unter die Suchenden gegangen.  Vielleicht  sucht er mit seinem
Busenfreund Nazar nach Mütter, die mit dem Rapper geschlechtlich verkehren wollen, nach-
dem die Mutter des FPÖ-Chefs H.C. Strache, das  Angebot eines unfreiwilligen Geschlechts-
verkehrs ablehnte.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass Baxant mit seinem Freund Nazar, Vorbereit-
ungen für die nächste  11.September-Jahrestagsfeier trifft.  Der SPÖ-Jugendsprecher meint

in seinem  vorerst  letzten Blogeintrag,  dass er im  Wahlkampf Themen angesprach,  die für
junge Menschen wichtig und relevant sind.

Keine Stadtrat-Ehren

Ob er  mit seinen  Themen auch  das Ficken fremder Mütter  gegen deren Willen  und das
Abfeiern des  11.Septembers gemeint hat?  Wir glauben nicht,  dass die Jugendlichen die
Promotion dieser abartigen Sprüche goutierten und deshalb zahlreich der SPÖ den Rück-
en kehrten.

Warten wir einmal  das Ende der  Koalitionsverhandlungen ab.  Wir sind schon neugierig

ob Peko Baxant überhaupt sein Mandat behält. Zu Stadtrat-Ehren wird er sicherlich nicht
gelangen und das ist auch gut so.

*****

2010-11-05
 

Wer entzaubert H.C. Strache?


Weder Fisch noch Fleisch

Der fulminante Stimmenzuwachs der FPÖ bei den Wien-Wahlen 2010, hat vor allem bei
der Wiener  SPÖ schwere Kopfschmerzen ausgelöst.  Während die ÖVP zur Kleinpartei
mutierte und die Grünen gerade nochmals mit einem blauen Auge davonkamen, befin-
det sich die  SPÖ in einem Zustand, der zur Zeit weder Fisch noch Fleisch ist.
Den Roten ging erwartungsgemäß die absolute Mandatsmehrheit verloren und sind daher
gezwungen, sich einen Koalitionspartner zu suchen.  Dabei können sie nun nur mehr zwi-
schen Schwarz und Grün  wählen, da das Politbüro der  Wiener SPÖ,  eine Partnerschaft
mit den Blauen schon im Vorfeld ausschloss.

Angeln im Migrantenwähler-Teich ging schief

Offensichtlich geschah dies in der Absicht, im Teich der Wähler mit  Migrationshintergrund
auf Stimmenfang zu gehen. Was gibt es da schöneres, als sich betont ausländerfreundlich
zu geben und  die FPÖ als „Rechte Recken“  hinzustellen, mit denen man keinesfalls will
oder kann.
Nun hatte aber Häupl und Co mit dem  Protegieren  von Personen  wie Omar Al Rawi oder
Gülsüm Namaldi, den Bogen der Wiener Gast- und Ausländerfreundlichkeit weit überspannt
und der Schuss  ging nach hinten los.  Als eindeutiger  Beweis dafür gilt,  das Ergebnis der
Wien-Wahl 2010, bei der die ach so „Rechte“ FPÖ ein fulminantes Ergebnis einfuhr.

Die SPÖ will sich nichts vergeben

Nun begann der Katzjammer in den Roten Reihen.  27 Prozent der  Wahlberechtigten als
Idioten oder Nazis hinzustellen,  kam bei der  Bevölkerung  ebenfalls genauso schlecht an,
wie die extrem  freundliche Haltung gegenüber  erzkonservativen  Moslems während des
Wahlkampfes.
Ein Abweichung vom FPÖ-feindlichen Kurs kommt für die Wiener SPÖ auch nicht in Frage,
denn man will doch sein Gesicht nicht komplett verlieren.  Also kamen einige Schlaumeier
auf eine erstaunliche Idee.

Die Kamikaze-Idee

Einerseits lehne man es zwar weiter ab mit der  FPÖ zu koalieren,  anderseits  sollte doch
unter Beweis gestellt werden, dass H.C. Strache nur  ein Schwätzer ist. Unter diesem Ge-
sichtspunkt  würde man sich ja auch nichts vergeben,  dem FPÖ-Chef doch ein wenig Re-
gierungsverantwortung zu überlassen.
Der Ursprung dieser schwachsinnigen Idee findet sich im Jahre 2000. Die damalige Haider-
FPÖ hatte ebenfalls unter der Ausgrenzungspolitik des Franz Vranitzky zu leiden. Dennoch
oder deswegen gelang dem Bärentaler ein grandioser, aber völlig überraschender Sieg bei
der damaligen Nationalratswahl im Jahre 1999.
Bekanntlicher Weise begab sich die SPÖ in Opposition und die drittstärkste Partei ÖVP unter
der Führung von Dr. Wolfgang Schüssel, bildete mit der völlig überraschten Haider-FPÖ eine
Regierungskoalition.

Schüssel zerlegte die Haider-FPÖ

Die damalige FPÖ unter der Führung von  Dr. Jörg Haider hatte keine  Persönlichkeiten in
ihren Reihen.  Diese Partei war quasi eine  One-Man-Show des Bärentalers.  Die politische
Unerfahrenheit und das  Fehlen von politischen Köpfen in den Blauen Reihen, wusste der
Vollblutpolitiker Schüssel voll auszunützen.
Als erfahrener Politprofi und hervorragender Stratege zerlegte er die damalige Haider-FPÖ
in ihre Bestandteile, um sich so viel Machtanteil wie möglich zu sichern.  Der unerfahrenen
FPÖ wusste  damals gar  nicht wie  ihr geschah.  Im Jahre 2005 zerfiel sogar  die Partei in
zwei Teile.
Die FPÖ wurde  wieder zu einer Kleinpartei,  in der  Rot und Schwarz keine  Gefahr mehr
sahen.  Das  BZÖ verblieb in der  Koalition mit  der ÖVP und Haider residierte im Exilland
Kärnten.

FPÖ wurde ignoriert

Obwohl die Rest-FPÖ bei allen, dann kommenden  Wahlen leichte Zuwächse verzeichnen
konnte, glaubte niemand mehr an die Auferstehung des Phönix aus der Asche. Der neue
Mann der Blauen, H.C. Strache wurde missbilligend als Haider-Kopie gehandelt.
Als die SPÖ dann noch zusätzlich auf kommunalpolitischer Ebene in Wien Erfolge feierte,
schenkte man der FPÖ kaum wirklich mehr Beachtung.  Und das war ein riesiger Fehler.
Die, durch die Spaltung schwer angeschlagenen Blauen, sammelten sich und begannen
eine Politik der kleinen Schritte zu betreiben.
Während H.C. Strache verbal zu Bestformen auflief und mit seinen Vorträgen die Massen
polarisierte,  vergatterte man innerhalb der Freiheitlichen die besten Köpfe. Die Führung
der „neuen“ FPÖ hatte sich geschworen, sich nie wieder so kalt erwischen zu lassen.
Mittlerweile verzeichnete die FPÖ zwar keine fulminanten Wahlerfolge, aber wie heißt es
so schön: „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“.  Die SPÖ hingegen  verlor von Wahl
zu Wahl an Stimmen. Aber in roter Selbstgefälligkeit verharrend, hatte man sich bis zum
10.Oktober 2010, nicht wirkliche Sorgen gemacht.

Der 10.Oktober 2010

An  diesem  besagten Tag klingelte dann der  politische Wecker.  Was sich  im Vorfeld der
Steiermark-Wahl am  26. September 2010 bereits ankündigte, wurde in Wien zur brutalen
Realität. Schwere Verluste für die  SPÖ,  die ÖVP und  die Grünen,  während sich die FPÖ
fast verdoppelte.
Michael Häupl der auf das Motto „Islam statt daham“ gesetzt hatte, anstatt einen ausge-
glichenen Wahlkampf zu führen, dürfte den Front-Mann der FPÖ schwerst unterschätz hab-
en. Mittlerweile hat es sich jedoch in den SPÖ-Reihen herumgesprochen,  dass ein Strache
auf Dauer nicht ignoriert und ausgegrenzt werden kann.

H.C. Strache entzaubern

Nun wird bereits laut  darüber nachgedacht,  den FPÖ-Chef mit Regierungsbeteiligung zu
entzaubern.  Dieser Versuch kann nur ein Schuss ins eigene Knie  werden. Wie bereits im
Beitrag  erwähnt,  schaffte es der  Politprofi Dr. Schüssel (ÖVP) eine politisch völlig uner-
fahrene und  vom Wahlerfolg  überraschte  Haider-FPÖ zu zerlegen.  Allerdings  scheinen
die Magiers zu vergessen,  dass die heutige FPÖ auf einem ganz anderen Level steht, als
jene des Jörg Haiders.
Eine Entzauberung des H.C. Strache kann auch deshalb nicht stattfinden, da wir der fes-
ten Meinung  sind,  dass dieser weiterhin  Front-Mann und Spitzenpropagandist  der FPÖ
bleibt und von den wahren „Blauen Bossen“  kein Regierungsamt zugeteilt bekommen
würde.

H.C. Strache ist für die FPÖ nicht entbehrlich

Wie die gelebte Praxis beweist sind politische Amtsträger beliebig austauschbar.  Über Feh-
ler die diese begehen, spricht kaum jemand mehr, wenn ein wenig Zeit verronnen ist. Man
erinnert sich oft nicht einmal mehr an die Namen dieser Personen.
Ein H.C. Strache ist für die FPÖ nicht austauschbar, denn gute Propagandisten sind äußerst
rar. Jeder Fehler der durch FPÖ-Beteiligung entstünde,  würde sofort dem FPÖ-Chef ange-
lastet werden, um ihn entzaubern zu wollen. Daher wird die FPÖ-Spitze einen H.C. Strache
nicht für ein Regierungsamt opfern, auch wenn er selbst dazu bereit ist.

Die Möchtegern-Entzauberer

Und einen wesentlichen Punkt haben die Möchtegern-Entzauberer noch vergessen. Wolf-
gang Schüssel ist unserer Meinung nach zwar kein Sympathieträger, aber ein Politprofi und
Spitzenstratege. Wir kennen zur Zeit niemanden der diesem Mann nur annähernd das Was-
ser reichen könnte.
Daher wären alle Möchtegern-Magiers gut beraten, die Finger von einem derartigen Versuch
zu lassen, um nicht in Gefahr zu laufen, sich selbst zu entzaubern.  Vielleicht  sollte die SPÖ
im nächsten  Wahlkampf den  Mund nicht so  voll nehmen und einsehen,  dass das Fell des
Bären erst verteilt werden kann, wenn dieser erlegt ist.
*****

2010-10-15
 

Wahlanalyse Gemeinderatswahl 2010


Wien Gesamt – Gemeinderatswahl 2010

(Quelle: www.wien.gv.at)

Wien hat gewählt

Erwartungsgemäß blieb die SPÖ stimmenstärkste Partei. Allerdings traf auch der unvermeid-
bare Verlust  der absoluten  Mandatsmehrheit im  Wiener Gemeinderat ein.  Auch die ÖVP
und die Grünen mussten herbe Verluste hinnehmen.
Großer Sieger dieser Wahl war eindeutig die FPÖ. Mit so einem überwältigenden  Ergebnis
hatten  die  Blauen vermutlich selbst nicht gerechnet.  Ihnen gelang das  Kunststück, sich
fast zu verdoppeln.
Nun hatten es die Verliererparteien sehr eilig, Experten mit Wahlauswertungen und Wähler-
stromanalysen zu beauftragen. Sie bezahlen schweres Geld dafür um zu erfahren, warum sie
derartige  Niederlagen  einfahren mussten.  Selbstverständlich  sollen diese  Expertisen auch
mundgerecht erstellt werden, um parteipolitisch nicht in schwere Depressionen zu verfallen.
Wir sind wahrlich keine Politik-Experten und können deswegen auch keine „professionelle“
Expertise über das Wählerverhalten  und den damit  verbundenen Wahlausgang erstellen.
Dennoch wollen wir versuchen, aus  unserer Sicht,  also die des Otto  Normalbürgers, die
Wahlniederlagen von SPÖ, ÖVP und den Grünen zu analysieren.

Die ÖVP und die Law and Order Lady

Mit der farblosen Christine Marek schien es von vorhinein fast aussichtslos, bei dieser Wahl
zu punkten.  Frischen Wind  und schwarzen Pfeffer ins Getriebe der Roten zu blasen, ge-
nügt leider nicht als Programminhalt einer so wichtigen Wahl.
Auch die moralische Unterstützung für die Innenministerin, die zwei kleine Mädchen mittels
einer  schwer bewaffneten  Polizeieinheit zum Zwecke der Abschiebung abholen ließ,  kam
bei Otto Normalverbraucher nicht so gut an.
Der Normalbürger kann nämlich sehr wohl abschätzen, wann solche Polizeieinsätze gerecht-
fertigt sind. Es ist nämlich nicht zu verstehen, dass illegal aufhältige Drogendealer ungestört
ihren Geschäften nachgehen können und zwei wehrlose Kinder mittels einer Polizei-Eliteein-
heit abgeholt werden. Der Versuch die FPÖ hier rechts zu überholen, ging gründlich in die
Hose.

Die Grünen und ihr Chaos

Die innerparteilichen Streitereien waren für die Wähler sicherlich nicht vertrauensfördernd.
Da half auch der  Rettungsplan der  Grünen-Chefin Eva Glawischnig nichts, die  Galionsfigur
Alexander Van der Bellen  in den  Wahlkampf  einzuspannen.  Im  allgemeinen  Chaos und
Streitereien der Grünen, verhallten seine Worte ungehört und all seine Bemühungen fielen
auf fruchtlosen Boden.
Auch der virtuelle Ausflug der Grünen Sprecherin für Integration, Migration und Menschen-
rechte, Abgeordnete zum Nationalrat, Frau Mag. Alev Korun, auf die Webseite „yabanci.at“,
dürfte etliche Grünwähler verunsichert und bei Sympathisanten zumindest Kopfschütteln
ausgelöst haben.

Die SPÖ und Michael Häupl

Aus  dem  einstigen  sympathischen  Wiener Original,  Dr. Michael Häupl, wurde in letzter
Zeit ein  überheblicher  und verbitterter alter Mann.  Offensichtlich  bemerkte man in der
SPÖ, dass allmählich die Felle zum davonschwimmen begannen. Diese Erkenntnis dürften
die Genossen aus 14 Wahlniederlagen in Serie gewonnen haben.

Unserer Meinung nach, wurde Michael Häupl von der SPÖ verheizt. Er gab sich, oder muss-
te sich mit Leuten abgeben, mit denen keine Wiener-Wahl zu gewinnen ist. Integration ist
ein schönes Wort. Nur wenn dieses als Ausverkauf der eigenen Kultur interpretiert werden
kann, geht der Schuss nach hinten los, wie es das Wahlergebnis eindrucksvoll bewiesen hat.

Wir glauben nicht, dass sich Personen wie Omar Al-Rawi oder die moslemisch-konservative
Gülsüm Namaldi, bei der Wiener Bevölkerung besonderer Beliebtheit erfreuen.  Möglicher-
weise haben auch liberale Mitbürger mit türkischen Migrationshintergrund erkannt, zu wel-
chen Quantensprünge man zum Machterhalt bereit ist und deshalb der SPÖ ihre Stimme
nicht gegeben.

Auch der freundschaftliche  Umgang mit  dem  SPÖ-Jugendsprecher Peko Baxant, dessen
Freund der  Rapper Nazar liebend gerne  fremde Mütter  gegen deren  ihren Willen ficken
will und den 11.September als Feiertag begeht, dürfte Häupl mehr geschadet als genützt
haben.

In einer  Disco spielen die  textlichen Inhalte  derart primitiver Rap-Songs keine Rolle. Diese
aber in einen Wahlkampf einfließen zu lassen, ist schon eine andere Sache. Hier wurde das
Wahlvolk offenbar weit unterschätzt, denn dieses hat sich sicher Gedanken über die Ernst-
haftigkeit der Aussagen dieser Texte gemacht.

Aus unserer Sicht sind das einige der wichtigsten Gründe, warum ein H.C. Strache bei der
Wien-Wahl derart punkten konnte. Es gibt sicherlich noch etliche andere davon. Diese zu
analysieren überlassen wir jedoch den hochbezahlten Politik-Experten.

*****

2010-10-11
 

Stalingrad an der Wahlkampf-Front

(Screen: www.pekobaxant.at)
Ich lebe für Freiheit, Demokratie und einen neuen Sozialismus. Als Landtagsabgeordneter
engagiere ich mich für Respekt,…. Dies ist auf der Webseite des SPÖ Landtagsabgeordne-
ten und Jugendsprecher Peko Baxant zu lesen.

Was bedeutet der „Neue Sozialismus“

Wofür Freiheit, Demokratie und Respekt steht, müsste jedem normal denkenden Menschen
klar sein. Was allerdings das Wortgebilde  „Neuer Sozialismus“  bedeutet, dürfte nicht ein-
deutig geklärt sein.
Steht Freiheit,  Demokratie und Respekt in Verbindung mit einem neuen Sozialismus für das
Ficken  fremder Mütter,  gegen deren Willen?  Oder im  Abfeiern eines Tages,  an dem  rund
3.000 unschuldige Menschen bei einem Terroranschlag ihr Leben verloren?
 
Möglicherweise steht es auch dafür, einen Wahlkampf wie den 2. Weltkrieg führen zu wollen.
Das würde auch erklären, warum Kinder an die politische Front geschickt werden,  um Wahl-
kampfveranstaltungen der Opposition zu stören, während die Auftragsgeber in ihren sicheren
Bunkern sitzen.

Respekt für Mord, Gewalt und Vergewaltigung

Nun werden Sie sich sicher fragen, wie wir auf diese erstaunliche Frage kommen. Nun, der
SPÖ Landtagsabgeordnete und Jugendsprecher Peko Baxant bewirbt Videoclips, in denen
es um Mord, Gewalt und Vergewaltigung geht.  Seinem Busenfreund Ardalan Afshar,  alias
„Rapper Nazar“  mit iranischen  Migrationshintergrund  zollt  er Respekt  und klatscht App-
laus, wenn dieser öffentlich angekündigt den  11.September  als Feiertag zu begehen und
fremde Mütter ficken zu wollen.

Baxant sieht im Wahlkampf die Schlacht um Stalingrad

Baxant selbst scheint einen demokratisch zu führenden Wahlkampf, offenbar mit dem 2.Welt-
krieg zu verwechseln und will die Nazis zurückschlagen. Wie im Standard zu lesen ist, mein-
te der Rote Gemeinderat und Jugendsprecher: „Es ist wie bei der Schlacht von Stalingrad:
Entweder schlagen wir die Nazis zurück, oder sie überrollen uns.“
Bedenkt man, dass sich in Stalingrad zwei totalitäre Systeme bekämpft haben und dies ein-
en Blutzoll von rund  700.000 Toten gefordert hatte,  sind die  Gedankengänge von Baxant
bereits mehr als erstaunlich. Wenn man dem FPÖ-Chef H.C. Strache vorwirft zeitweilig po-
lemische  Ausdrücke zu verwenden,  welche an der  Grenze des  guten  Geschmacks sind,
erscheint dieser gegen den Roten Gemeinderat trotzdem noch wie ein Sängerknabe.

One Way Ticket nach Nordkorea

Sollte Herr Baxant tatsächlich für Freiheit, Demokratie und Respekt einstehen, wäre es höchst
an der Zeit dass er von  seinen öffentlichen  Funktionen zurücktritt.  Für die Auslebung  seiner
Ideologie des neuen Sozialismus stehen ihm noch wenige Regime dieser Welt,  wie zum Bei-
spiel Nordkorea,  zu Verfügung.  Wir sind sich auch sicher, das man einem  Herrn Baxant ein
One Way Ticket in ein derartiges Land finanzieren würde.
*****
 
2010-09-11

Scheiß Vuvuzela?


Fußball und seine Nebenerscheinungen

Die Begleiterscheinungen von König Fußball können manchmal nerven und auch Ärger
hervorrufen. Beschädigte  U-Bahngarnituren welche  „Fans“  auf dem Gewissen haben,
Prügeleien in den Stadien und randalierende  Hooligans, sind sicher die negativen Rand-
erscheinungen dieses beliebten Volksport.

Da sind Tröten oder sonstige Geräte zur Geräuscherzeugung, welche in den Stadien ver-
wendet werden, in Wirklichkeit harmlos. Instrumente zur akustischen Unterstützung der
Manschaft oder zum Ausdruck von Jubel, gehören zum Fußball wie Mützen, Fahnen oder
sonstige Fanartikel.

Was sagt Wikipedia?

In Südafrika verwenden die Fußballfans ein Instrument namens Vuvuzela, um ihrer Freude
Ausdruck zu verleihen. Die Vuvuzela  (in Setswana manchmal auch Lepatata genannt) ist
ein Blasinstrument und ein Symbol des südafrikanischen Fußballs. Diese Information haben
wir dem Internetlexikon „Wikipedia“ entnommen.


(Fotoquelle: Wikipedia)

Kinder lieben die Vuvuzela

Dieses Instrument mit traditioneller Herkunft ist bei Kindern in Südafrika, auch ausserhalb von
Fußballstadien, zum emontionalen Gefühlsausdruck sehr beliebt. Da waren wir doch höchst
erstaunt, als wir nachfolgenden Beitrag im Internet gefunden haben.


(Screen:http://lindwurm.wordpress.com)

Wäre dieser Beitrag auf einer  „Rechten Seite“  gestanden hätten wir uns nicht gewundert.

Unser Erstaunen beruht darauf, dass dieser diskriminierende Artikel von einem gewissen
Bernhard Torsch stammt, der eine linksgerichtete Webseite betreibt.

Schielt der Lindwurm  nach rechts?

Wir haben im Zuge des Bundespräsidenten-Wahlkampfes die Frage „Ist Barbara Rosenkranz
eine Nazi?“   gestellt, um auf den widerwärtig geführten Wahkampf hinzuweisen.  Daraufhin
wurde dem Herausgeber dieses Magazins von B. Torsch empfohlen, sich einem Komitee für
„Nazis und Zuhälter für Babsi“ anzuschliessen. Das waren noch die höflichsten Worte die der
Lindwurm-Betreiber übrig hatte.

Es stört Torsch offensichtlich nicht, dass in  heimischen Fussballstadien  Kompressor-Signal-

hörner als akustische Unterstützung oder zum Ausdruck der Freude verwendet werden, denn
darüber haben wir auf seiner Seite noch kein einziges Wort gelesen.

Südafrikaner als Arschlöscher bezeichnet

Dafür bezeichnet er aber südafrikanische Fußballfans als Arschlöcher, weil sie ein traditionel-
les Instrument zum Ausdruck ihrer Freude verwenden. Rassistischer geht es wohl nicht mehr.
Mit diesem Beitrag hat sich Bernhard Torsch geoutet.

Wenn offensichtlich nicht etwas seinem Geschmack entspricht, scheut er nicht davor zurück

rassistische und beleidigende Äußerungen zu publizieren. Für uns hat dieser Mann jegliches
Recht verloren, sich „links“ oder „liberal“ zu nennen.

*****

2010-06-12
  

Burgenländische Wahlwerbung


Kampf um Mann und Maus

Die FPÖ kämpft zur Zeit im burgenländischen Wahlkampf um jede Stimme und das im wahrsten
Sinne des Wortes. Das nachfolgende Foto ist keine Fotomontage. Das abgebildete Wahlwerbe-
plakat wurde heute mitten in einem Waldstück bei Kaisersteinbruch gesichtet.


Dieses Plakat steht mitten in einem Wald

Möglicherweise denken die Wahlhelfer der burgenländischen FPÖ, dass in den Wäldern viel-
leicht Eremiten wohnen. Also was liegt näher, diese Einsiedler zur Wahl zu bitten. Hoffentlich

erschrecken die Waldtiere nicht bei der Ansicht dieses Wahlplakates.

*****

2010-05-24
  

Trauriger Wahlsieg


Voraussage

Es waren keine hellseherischen Fähigkeiten von Nöten, um das Wahlergebnis der gestrigen
BP-Wahlen vorauszusagen. Wie auch dieses Online-Magazin im  Beitrag vom Samstag fest-
hielt, war die Wiederwahl von  Dr. Heinz Fischer voraussehbar.

Euphorie fehl am Platz

Erstaunlich ist allerdings, dass so einige Linke Blogs  und Printmedien von einem fulminanten
Wahlergebnis von 78,9% schreiben. Diese Autoren dürften bei Ihrer Berichterstattung Scheu-
klappen getragen  und die Realität nicht erkannt  haben.
Diese Wahl wurde durch die schwächste Wahlbeteiligung in der Geschichte der 2.Republik
ausgezeichnet. Nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten fanden den Weg zu den Wahl-
urnen.

Kleine Rechenaufgabe

Von den 49,2 Prozent Wahlberechtigten, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten, wähl-
ten wiederum die Hälfte ungültig oder weiß. Von den verbliebenen 24,6 Prozent der gültigen
Stimmen, entfielen dann 78,9 Prozent auf Dr. Heinz Fischer. Ob das ein Grund zum Jubeln ist,
sei dahingestellt.

Äußerst schwache Gegner

Das Dr. Heinz Fischer diese Wahl gewann lag nicht in der Stärke seiner Person, sondern dass
er gegen äußerst schwache Gegner antrat. Nehmen wir zum Beispiel Barbara Rosenkranz.
Während H.C. Strache irgendwas von 35 Prozent faselte, erklärte die FPÖ-Kandidatin dass
sie ihr Wahlziel beim Erhalt 17 Prozent der Stimmen als erfüllt sehe.

Kein Siegeswillen und Konzeptlosigkeit

Unter diesen Umständen fragen wir uns, warum ist Rosenkranz überhaupt zu dieser Wahl
angetreten. Ihr hat es eindeutig am Siegeswillen gefehlt und daher war es schade um die
Zeit, welche sie in den Wahlkampf investiert hatte.
Das wäre vergleichsweise wenn ein Boxer, der zu einem Kampf in den Ring steigt vorher
ankündigt, dass er froh sei wenn er 5 Runden überstehe. Kein Mensch würde auf diesen
Kämpfer  nur einen Cent setzen.
Abgesehen von der Konzeptlosigkeit der FPÖ bei diesem Wahlkampf, ist ein H.C. Strache
als Wahlhelfer nicht gerade das Non plus Ultra. Unsere Einstellung zum FPÖ-Chef können
Sie zahlreichen Beiträgen auf ERSTAUNLICH entnehmen.

Ein trauriges Ergebnis

Wir gratulieren Dr. Heinz Fischer trotzdem zu seinem Wahlsieg, obwohl dieser nicht unter
das Prädikat „wertvoll“ fällt. Zieht man als Bemessungsgrundlage alle wahlberechtigten
Österreicher(innen) heran, erhielt BP-Kandidat Dr. Fischer einen Stimmenanteil von trau-
rigen 18 Prozent.
*****

2010-04-26
  

Das misslungene Interview


Sind Weblogs die Medien der Zukunft?

Der Betreiber des Polit-Weblogs „zurPolitik.com“ führte vergangene Woche ein Interview
mit dem zur Zeit amtierenden BP Dr.Heinz Fischer. Er darf zu Recht stolz sein, eine solche
Gelegenheit bekommen zu haben.



Möglicherweise haben Politiker bereits eine zukünftige Wichtigkeit von Webblogs, Inter-
netmagazins, Onlinejournale oder wie man sie immer bezeichnen mag erkannt. Als mög-

liche Medienträger von Morgen, werden sie sicher von der Politik hofiert oder verachtet
werden.

Interview gehörig verbockt

Leider hat Schaffer aus der Möglichkeit, mit dem ranghöchsten Politiker unseres Landes
ein Interview zu führen nichts gemacht und so erwies sich dieses als Kaffeetratsch in der
Hofburg.

Lag es an der Obrigkeitshörigkeit des jungen Studenten der Politwissenschaft? Nervös
dürfte er allemal gewesen sein, denn er vergaß während des gesamten Gespräches mit

Dr. Heinz Fischer seinen Hut abzunehmen.

Unverständlicher und unnötiger Hinweis

Bevor wir auf das Interview eingehen, wollen wir einen Hinweis des Tom Schaffer wieder-
geben: „Die Fotos schoss Georg Pichler. Die Titelfotos (Startseite und oben) sind von
Andreas Wenzel und Urheberrechts-geschützt.“

Dieser Hinweis ist völlig unnötig und aus ökonomischer Sicht unverständlich. Erstens sind
die geschossenen Fotos des BP nicht wirklich interessant, da von diesen zahlreiche kosten-
frei im Web angeboten werden.

Zweitens betreibt Schaffer seinen Weblog sicherlich nicht aus dem Grund um in der Ano-

nymität zu bleiben, sondern weil er sich der Öffentlichkeit mitteilen will. Würden diese Fotos
mit Angabe der Quelle verwendet werden, könnte dies den Bekanntheitsgrad von Tom
Schaffer bzw. seiner Webseite sicherlich steigern. Anstatt den Hinweis „Fotos stehen mit
Linkverweis zu freien Verfügung“ anzumerken, sitzt er auf diesen wie die Henne auf ihren
Kücken.
  

Interview glich Wahlwerbung

Das Frage- und Antwortspiel im ersten Teil seines „Beitrags“ vom 30.März ist mit einer Valium-
kur vergleichbar. Fade Fragen und ebensolche Antworten ziehen sich durchs gesamte Inter-
view. Als Beispiel eine auszugsweise Frage und die darauffolgende Antwort:

Schaffer:
Das bringt uns auch gleich zu den alten Medien. Die Krone kampagnisiert sehr stark gegen
Sie bzw. für Ihre MitbewerberInnen. Was passt dem Hans Dichand an Ihnen nicht?

Dr. Fischer:
Das müssen Sie Hans Dichand fragen.

Mit solchen Antworten ließ sich Tom Schaffer abspeisen. Der überwiegende Teil dieser
Unterhaltung glich einer Wahlwerbung für Heinz Fischer, zu den kommenden BP-Wahlen.

Für den zweiten Teil des Interviews versprach Schaffer Interessantes zu den Themen
Fischers Verhältnis zu Nordkorea, zweisprachige Ortstafeln, die Millenium Goals und
Barack Obama.

Zusätzlich kündigte er an, dem BP ein Ehrenabzeichen zu verleihen. Wofür Heinz Fischer
diesen Orden bekommen sollte, wurde allerdings verschwiegen. Vielleicht weil er dem
jungen Studenten ein persönliches Gespräch ermöglichte. Die Tatsache der Ordensver-
leihung weist jedoch darauf hin, dass Schaffer nicht objektiv in dieses Interview ging.

Schlaftablette Fischer?

Der zweite Teil des „Fischer-Interviews“ am Folgetag, ließ die angekündigte Brisanz missen.
Zwar wurde versucht mit Fragen wie: „Kritiker bezeichnen sie hart gesagt als “konturlose
Schlaftablette”. „Was entgegnen Sie dem?“
ein wenig zu provozieren. Mit der Antwort des
BP: „Dass mich die ordentlich unterschätzen.“ war die Angelegenheit auch schon wieder
erledigt.

Dr. Heinz Fischer, der bereits Jahrzehnte im Geschäft ist, ist zwar Vollblutpolitiker, jedoch

politische Energie versprühte dieser Mann bis dato noch nie. Er war und ist bis heute ein
braver Parteisoldat der SPÖ. Das Schaffer über diese Tatsache nicht informiert war, er-
scheint uns ein wenig erstaunlich.

Fischer führte Schaffer vor

Bei der angekündigten Frage bezüglich dem Verhältnis zu Nordkorea, ließ der BP den
Studenten Schaffer so richtig auflaufen. Wir wollen uns hier ersparen Auszüge der Ant-
wort des BP wiederzugeben. Das gesamte Interview, falls man eine derartige Unter-
haltung so nennen darf, kann der geneigte Leser auf dem Weblog von Schaffer selbst
nachlesen. Dementsprechende Links wurden in diesem Beitrag gesetzt.

Wir können Ihnen aber noch folgenden „Beitrag“ empfehlen. Dieser interessante Artikel
stammt von Hans Pretterebner, aus dem BP-Wahlkampfjahr 2004. Diesen hätte sich Tom
Schaffer durchlesen sollen, bevor er in die Hofburg begab.

Möglicherweise hätte er dann einen kleinen Wissensvorsprung gehabt und es vermieden

sich so vorführen zu lassen. Gut, die „Auseinandersetzung“ war auch nicht ganz fair.
Während in der einen Ecke ein erfahrener Vollblutpolitiker stand, kauerte im anderen Corner
ein junger Student, dem jeglicher „Killerinstinkt“ fehlte.

Auch wenn wir nicht die politische Auffassung von Schaffer teilen finden wir, dass die Bei-

träge auf seinem Weblog nicht schlecht sind. Für unseren Geschmack zum Teil realitäts-
femd und sehr Links, aber das ist eben seine Weltanschauung. Mit der Veröffentlichung
des geführten Fischer-Interviews hat sich Tom Schaffer allerdings keinen Gefallen getan.

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2010-04-04
  

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