MA 49 kommt bei den meisten Leser(innen) nicht gut weg
Unser Beitrag „MA 49 – Beamter …..“ hat einigen Staub aufgewirbelt. Etliche Internet-
Plattformen sowie auch Printmedien, haben den Beitrag übernommen. Auch im Social Net-
work „Facebook“ wird das Thema eifrig diskutiert. Verfolgt man die Kommentare, so lassen
die User(innen) zum Großteil kein gutes Haar am Benehmen des Herrn R. und an der Stell-
ungnahme der MA 49, die an Frau Kalks erfolgte.
Foto: © „moments in time“
Wir haben eine Anfrage um Stellungnahme zu dem Vorfall an die Pressestelle der Stadt
Wien (MA 53) geschickt. Diese hat unsere Anfrage an die MA 49 delegiert. Dort wurde der
Vorfall nun zur Chefsache. Allerdings scheint man sich in der Verteidigungsstrategie für den
Herrn R. zu weit aus dem Fenster gelehnt zu haben, um noch einen Rückzieher machen zu
können. Aussitzen des Vorfalls scheint nun die Devise zu sein. Dementsprechend sieht auch
der textliche Inhalt des nachfolgenden Mails aus.
MA 49 – Mail an ERSTAUNLICH
Datum 09.07.2012 16:22 Von Januskovecz Andreas andreas.januskovecz@wien.gv.at
An office@erstaunlich.at Kopie MA 49 Post <post@ma49.wien.gv.at<,
MA 53 Post post@ma53.wien.gv.at Betreff ihr mail vom 08.07.2012 an die ma53
Bezugnehmend auf Ihr Mail vom 8. Juli 2012 an die MA 53 möchte ich Ihnen gerne folgen-
des mitteilen:
Als Chef der MA 49 bin ich dem Sachverhalt unmittelbar nachgegangen. Dieser stellt sich
für mich anders dar, als von Frau Kalks beschrieben. Mein Mitarbeiter gilt als freundlich
und zuverlässig und hat mir glaubhaft versichert, dass er niemanden attackiert bzw. die
Hunde nicht getreten hat. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es sich nicht um einen
Beamten der MA 49, sondern um einen saisonal beschäftigten Arbeiter handelt, der nicht
im Dienst, sondern in seiner Freizeit unterwegs war und sich auch nicht als Mitarbeiter der
MA 49 ausgegeben hat. Uns ist das Miteinander von Menschen und Tieren in der Stadt
bzw. in den Naherholungsbereichen von zentraler Bedeutung, viele Aktivitäten der MA 49
geben davon Zeugnis!
Mit freundlichen Grüßen
Dipl.Ing. Andreas Januskovecz
Forstdirektor der Stadt Wien
Behördliche Ermittlungen laufen bereits
Da staunen wir aber, dass der Chef der MA 49 plötzlich dem Vorfall nachgegangen ist, ließ
er doch die erste Stellungnahme an Frau Kalks von einem Untergebenen anfertigen. Frag-
lich ist auch, wie er dem Vorfall nachgegangen sein will. Hat er ein persönliches Gespräch
mit der betroffenen Bürgerin gesucht? Nein, außer der Anhörung der Aussage des Herrn
R. – den er mittlerweile zum Saisonarbeiter degradierte – hat er offenbar keine Hand-
lung gesetzt, welche die Aussage „dem Vorfall nachgegangen“ rechtfertigen dürfte.
Der Chef der MA 49 dürfte offenbar nicht realisiert haben, dass Frau Kalks eine Strafan-
zeige gegen R. erstattet hat. Auch stellt sie durch ihren Rechtsanwalt, Schadensersatz-
ansprüche gegen den MA 49-Mitarbeiter. Diese Fakten haben zur Folge, dass es aller
Wahrscheinlichkeit nach zu Gerichtsverhandlungen kommen wird.
Und die Richter(innen) werden mit Sicherheit dem Vorfall nachgehen so wie es sich ge-
hört und beide Parteien anhören. Wir sind schon jetzt gespannt, ob sich die Meinung der
Justiz mit der des Chefs der MA 49 decken wird. Jedenfalls bleiben wir an dieser Ange-
legenheit dran und werden wieder berichten, sobald sich Neuigkeiten ergeben.
*****
2012-07-11
GASTAUTOREN – BEITRAG
Chaos an der Alten Donau in Wien Floridsdorf
Wir wurden darauf angesprochen, dass es sich auf der Wiese neben dem Angelibad furcht-
bar abspiele. Zwei Lokalaugenscheine ergaben, dass die Mülleimer überquellen, die Bade-
gäste einfach ihren Müll überall entsorgen, leider auch teilweise im Wasser, es herrscht
absolutes Chaos.
{besps}altedonau{/besps}
Außerdem, dass große Gruppen von Leuten offensichtlich mit Migrationshintergund auf den
Wiesen rund um das Angelibad breit machen. Entsprechend laut ist es und auch der Müll
wird oft einfach vor Ort vergessen. Da sind Auseinandersetzungen vorprogrammiert, ge-
paart mit südländischem Temperament ergibt das eine explosive Mischung!
Von Polizei, Waste Watcher und /oder der Taskforce der Magistratsabteilung 45 ist weit
und breit nichts zu sehen und so nimmt dieser Wildwuchs von unkontrollierten Besucher-
strömen zu – wenn das mal auf die Dauer gut geht!?
E. Weber
Anmerkung der Redaktion!
Da scheint wohl aus dem vielgepriesenen Zusammenleben in Wien nichts geworden zu sein?
Mit diesem Thema haben wir uns im Beitrag „Integrationskurs für Wiener(innen)“ auseinander-
gesetzt. Tja, offenbar will sich die Wiener Bevölkerung nicht integrieren, wenn dies beinhaltet,
dass das altehrwürdige Angelibad zu einer Mülldeponie verkommt.
*****
2012-07-09
Kein Ende der kriminellen Übergriffe
Dass unsere östlichen Nachbarn ein sehr seltsames Rechtsempfinden haben wird der
Bevölkerung, die entlang des Grenzflusses March wohnen, nun schon tagtäglich vor Augen
geführt. Erst am 04.07.12 haben wir den Beitrag „Das erstaunliche Rechtsempfinden….“
gebracht, der sich mit einer bereits lang anhaltenden Einbruchsserie entlang der March
befasst.
Offenbar verwechseln unsere östlichen Nachbarn Österreich mit einem rechtsfreien Raum
und sind der Meinung, dass die Alpenrepublik ein Selbstbedienungsladen ist. Nachfolgende
Fotos bekamen wir gestern per E-Mail. Diese hatte ein Radfahrer auf der neuen Fahrrad-
brücke in die Slowakei, im Bereich Schlosshof (NÖ) geschossen.
{besps}schwarzfischer{/besps}
Der Mann konnte drei slowakische Schwarzfischer mit einem mittels Elektromotor betrieb-
enen Schlauchbootes beobachten, die einen Wels nach dem anderen auf österreichischem
Staatsgebiet fingen und aufs slowakische Ufer brachten.
Dass man in Österreich zur Ausübung der Fischerei berechtigt sein muss und auch dafür zu
bezahlen hat, interessierte die Kriminellen aus der Slowakei offensichtlich nicht. Auch das
sie mit ihrem Verhalten gegen das österreichische Strafrecht (§ 137 StGB) verstießen, war
ihnen augenscheinlich ebenfalls egal.
Die offenen Grenzen seit dem Fall des eisernen Vorhangs haben der Bevölkerung in der
March-Grenzregion nur Nachteile beschert. Die Polizei in dieser Region steht im Dauer-
einsatz, kann jedoch nur mäßige Erfolge verbuchen, da das kriminelle Gesindel sofort in
die Slowakei flüchtet, wo sie behördlich kaum bis gar nicht weiterverfolgt werden.
Anzeigen nur auf freiem Fuß
Wie wir aus zuverlässiger (jedoch amtlich nicht bestätigter) Quelle erfahren haben, darf
die Polizei, falls es ihr gelingt einen Dieb oder Einbrecher zu schnappen, diesen nur auf
freiem Fuß anzeigen.
Da lachen sich diese Kriminellen natürlich ins Fäustchen und setzen ihre kriminellen Taten
ungehindert fort. Dass sie zu keiner Gerichtsverhandlung gegen sie erscheinen, ist natür-
lich selbstverständlich. Es ist vermutlich nur mehr eine Frage sehr kurzer Zeit, bis sich die
leidgeprüfte Bevölkerung in der March-Grenzregion selbst zu beschützen beginnt. Das birgt
natürlich die Gefahr einer Eskalation. Über diesen Umstand sollten sich all jene bewusst
sein, die uns die offenen Grenzen beschert haben und nicht in der Lage sind, den Schutz für
die österreichische Bevölkerung zu gewährleisten.
*****
2012-07-07
Die Stadt Wien, die „Tschuldigung“ Aktion und
wie ernst es die Gemeinde Wien wirklich nimmt!
Für ein verständnisvolles Miteinander gibt die Gemeinde Wien seit Jahren viel Geld aus.
Zumindest für die Kampagnen, die dann das Straßenbild in Wien gestalten, egal ob es
die aktuelle Tschuldigung-Plakate sind oder zuvor die überdimensionalen Hundehaufen.
Macht man den Blick in die Praxis, dann zeigt sich Wien von einer anderen Seite.
Folgendes hat sich am letzten Samstag, 30.06.12 zugetragen, wie uns dies Frau Karina
Kalks in ihrem Schreiben lebensnah und glaubwürdig schildert.
Schreiben von Frau Kalks
Am Samstag, 30. Juni 2012 war ich mit meinen 3 Hunden (1 einsatzfähiger Rettungshund,
2 Rettungshunde in Ausbildung) in Groß Enzersdorf in der Lobau schwimmen. Ich selber bin
Obfrau der Mantrailing Academy Austria, führe meine Hunde im Mantrailing, einer der drei
Hunde wird in der Österreichischen Rettungshundebrigade zum Rettungshund ausgebildet,
wo ich die Funktion des Landespressereferent Wien und Niederösterreich innehabe. Und ich
laufe die meisten meiner Einsätze nach vermissten Personen in Wien. Meine Hunde dürfen in
keiner Situation Aggression gegen Menschen zeigen!
Ich habe mir am Samstag, 30. Juni 2012 einen abgeschiedenen Platz gesucht, wo niemand
anderer war. Gegen 10.00 Uhr kam ein Mitarbeiter der MA 49, Hr. R., stellte erst einen Sessel
hin, ging dann wieder und kam zurück um mich sofort auf beleidigenste Art und Weise zu
beschimpfen.
Nur er hätte das Recht hier zu sein, immerhin würde er hier bei der MA 49 arbeiten, ich solle
mich gefälligst mit meinen dreckigen „Hundsviechern schleichen“. Auf Nachfrage, was diese
Aggression solle wurde er noch ausfallender.
Nachdem ich schon ein Treffen mit einer Freundin ausgemacht hatte, wollte ich tatsächlich
gleich gehen, jedoch war noch ein Hund im Wasser. Plötzlich springt er auf, nimmt meinen
Rucksack und wirft diesen mit komplettem Inhalt ins Wasser! Mit den Ausführungen, dass dies
sein gutes Rech t wäre, immerhin würde er ja hier bei der MA 49 arbeiten und meine Hunde
hätten ihn bedroht. Meine Hunde haben ihn bestimmt nicht bedroht.
Er selber hat mich weiterhin beschimpft und ging schwimmen. Auf Bitte mir meinen Rucksack
aus dem Wasser zu holen (ich selber war komplett angezogen) hat er mich ausgelacht. Zum
Glück hat eine Dame vis a vis das Geschehen beobachtet und hat mir auf der Luftmatratze
schwimmend mir meinen Rucksack aus dem Wasser geholt.
Nachdem sich Herr R. geweigert hat mir seine Personalien zu geben, habe ich die Polizei an-
gerufen und um Hilfe gebeten. Zwei Polizeibeamte kamen kurze Zeit später. In der Zwischen-
zeit hat der MA 49- Mitarbeiter jeden meiner Hunde getreten! Auch hier hat keiner der Hunde
irgendeine Reaktion gezeigt.
Wobei mich das mehr als trifft, da ich immer versuche, dass die Hunde nur positive Erfahr-
ungen mit Menschen machen. Solche Handlungen sind Tierquälerei! Auch beim Eintreffen
der Polizei blieb Herr R. weiterhin aggressiv, dass ihn die Beamten darauf hinweisen mussten,
sich zu mäßigen.
Er gab an, dass er sich von den Hunden bedroht fühlen würde. Die Beamten haben allerdings
auch keine Bedrohung von meinen Hunden festgestellt. Die Anzeige gegen Herrn R. wurde
von Beamten der Polizei Groß Enzersdorf aufgenommen und ist bestimmt einsichtig.
Ich hab mit dieser Sachverhaltsdarstellung Hrn. Bürgermeister Häupl (gut, der ist derzeit mit
seinem abgebrannten Auto beschäftigt), die Vizebürgermeisterin Vassilakou (die hat sich un-
zuständig erklärt und an Umweltstadträtin Sima verwiesen) und Umweltstadträtin Sima kontak-
tiert, die überhaupt nicht reagiert hat.
Ich frug an, ob Sie das Verhalten ihres Beamten als korrekt betrachten und wie dies mit der
Kampagne „Tschuldigung“ der Stadt Wien zusammenpasst? Oder gelten für die MA 49 andere
Verhaltensregeln im zwischenmenschlichen Kontakt? Hr. R. hat ja ständig darauf hingewiesen,
dass er im Recht ist, ihm sein Verhalten zustünde, da er ja hier bei der MA 49 arbeiten würde.
Bei der Polizei habe ich Anzeige erstattet. Mein Anwalt wird in den nächsten Tagen eine
Schadensersatzklage gegen Hrn. R. einbringen
Schadenswert:
Fernbedienung Pkw Kia Sorrento
Mobiltelefon Sony Ericsson Xperia Arc S
Handtuch (leider untergegangen)
100 Euro (ebenfalls untergegangen)
Amtliche Reaktion
Reagiert hat nur Hr. Oberamtsrat Ing. Günther Annerl, mit folgenden Worten:
Sehr geehrte Frau Kalks!
Bezugnehmend auf Ihr Email vom 1. Juli 2012 – betreffend ihre Beschwerde über Hrn. R. –
antworte ich Ihnen als Personalchef der MA 49 im Auftrag von Hrn. Forstdirektor DI
Januskovecz.
Hr. R. wurde sofort am Montag, 2. Juli 2012 ins Personalbüro gebeten und zu dem von Ihnen
geschilderten Vorfall befragt. Herr R. – der als sehr ruhiger und freundlicher Mitarbeiter be-
kannt ist – hat berichtet, dass er am Samstag, den 30. Juni 2012 gegen 10.00 Uhr zum Ufer
des Großenzersdorfer Arms gegangen ist. Kurz vor dem Ufer sind ihm drei Hunde entgegen-
gekommen.
Die Hunde haben ihn angebellt bzw. beschnüffelt. Wie er sich gebückt hat – um etwas aufzu-
heben – hat ihm der kleinste der Hunde in die Hand gezwickt; die beiden anderen Hunde
haben zu bellen bzw. zu knurren begonnen und haben Kampfstellung eingenommen. Nach-
dem Herr R. – seinen Schilderungen zu Folge – Angst bekommen hat und Sie als Hundebe-
sitzerin nichts dagegen unternommen haben, hat er reflexartig zum nächstliegenden Gegen-
stand gegriffen und diesen Richtung Ufer geworfen.
Die Hunde haben sich daraufhin von ihm abgewendet und haben mit dem Rucksack (wurde
Hrn. R. erst in diesem Moment bewusst) zu spielen begonnen bzw. haben diesen ins Wasser
geschleppt.
Herr R. versichert weiter – bis zum Eintreffen der von Ihnen gerufenen Polizei – in keiner Art
und Weise erwähnt zu haben, dass er Mitarbeiter der MA 49 ist. Erst als ihm die Polizei nach
seinen Daten gefragt hat, hat er seinen Namen und seinen Arbeitgeber bekannt gegeben. Herr
R. zeigte sich verwundert, wie er mit den von Ihnen beschriebenen Äußerungen konfrontiert
wurde und stellte klar, dass er Ihnen gegenüber weder aggressiv aufgetreten ist noch Sie be-
schimpft hat. Auch den von Ihnen erhobenen Vorwurf – er hätte die Hunde getreten – weist
unser Mitarbeiter entschieden zurück.
Herr R. hat sich in diesem Zusammenhang auch bereit erklärt, eine entsprechende Erklärung
(Sachverhaltsdarstellung) zu unterschreiben. Seitens der MA 49 wird abschließend festgehal-
ten, dass derartige Situationen erst gar nicht entstehen können, wenn die Hunde ent-
sprechend der gesetzlichen Bestimmungen an der Leine geführt worden wären.
Mit freundlichen Grüßen
Ing. Günther Annerl
Oberamtsrat
Leiter des Fachbereichs 2 – Personal, Büro und Telekommunikation
MA 49 – Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien
1082 Wien, Volksgartenstraße 3
Sichtweise der Redaktion
Wie man sieht, hat die Gemeinde Wien ihre eigene Kampagne nicht gelesen oder nicht ver-
standen. Zumindest ein „Tschuldigung“ wäre nett gewesen, die Zeilen klingen aber mehr nach:
„Selber Schuld, ein(e) Bürger(in) hat Platz zu machen, wenn die Amtsgewalt naht“.
Die Haltung der Stadt ist für uns nicht nachvollziehbar, vor allem weil es laut Aussage von
Frau Kalks eine Anzeige gegen Hrn. R. gibt, weil die Polizei den „ruhigen“ Hrn. R. mehrmals zur
Mäßigung aufgefordert hat und weil es Zeugen gibt, die die Geschichte vom Hrn. R. etwas
anders gesehen haben, als es der Hr. Oberamtsrat darstellt. Außerdem war es Frau Kalks, die
die Polizei rufen musste.
Laut Frau Kalks (Telefongespräch mit der Redaktion) hat sich Herr R. ihr gegenüber sehr wohl
als Mitarbeiter der MA 49 ausgegeben. Das müsste auch nachvollziehbar sein, da sie die Poli-
zei über den Notruf angefordert hatte und diesen Umstand am Telefon mitteilte. Eingegangene
Notrufe werden von der Polizei 7 Jahre lang gespeichert.
Erstaunlich ist auch die Tatsache, dass Hunde, die noch eine Woche zuvor am Donauinselfest
als Rettungshunde von der Stadt „gehuldigt“ wurden, plötzlich als „Kampfhunde“ in „Kampf-
stellung“ abgestempelt werden, weil man einem Mitarbeiter der MA 49 in die Quere kommt.
Karina Kalks und die Mantrailing Academy Austria
Wer ist Frau Kalks und was macht Sie? Sie führt ihre Weimaraner Hündin erfolgreich als Man-
trailer im Realeinsatz bei der Suche nach vermissten Personen für die Mantrailing Academy
Austria. Ihr junger Rüde ist noch in Ausbildung. Seminare und Ausbildungen hat Kalks bei
Instruktoren aus den USA, Deutschland und der Schweiz besucht.
Fotos: © „moments in time“
Ihre eigenen und die von ihr ausgebildeten Hunde geben der Ausbildungsmethode von Karina
Kalks recht. Seit 2002 arbeitet sie ehrenamtlich bei „Graue in Not“. Ihre Erfolge, vor allem bei
Hunden mit Verhaltensproblemen, sprechen für sich.
*****
2012-07-06
Grüne Verkehrssprecherin verursacht mit 1,9 Promille einen Unfall
Zwischen gepredigter und gelebter Verkehrspolitik dürfte bei den Grünen ein eklatanter
Unterschied bestehen. Das haben wir schon in den Beiträgen „Vassilakou voll erwischt
Teil 1 – Teil 2 und Teil 3“ eindeutig unter Beweis gestellt.
Nachdem sich die grüne Vizebürgermeisterin in der ORF-Sendung „Bürgerforum“ vehement
für das Fahrrad und die Öffis eingesetzt hatte, wurde sie von „erstaunlich.at“ erwischt, als
sie weitab von den offiziellen ORF-Parkplätzen, offenbar bemüht sich den Blicken der
Öffentlichkeit zu entziehen, in ihren Dienstwagen gestiegen ist.
Erstaunlich waren dann auch die Reaktionen von Vassilakou, die von Klagedrohungen bis hin
zu Stöckelschuhen in der Nacht reichten. Wer aber glaubt, dass die grüne Verkehrsstadträtin
nicht zu toppen ist, der irrt gewaltig.
So geschehen am vergangenen Freitag kurz nach 18 Uhr. Die Gattin des FPÖ-Bezirksvor-
steher-Stellvertreters in Wien-Donaustadt, Werner Hammer, hielt mit ihrem Auto verkehrs-
bedingt an einer Kreuzung im 22. Wiener Gemeindebezirk an. Plötzlich krachte es gewaltig.
Ein anderer PKW war auf das Auto der Politikergattin aufgefahren.
Am Steuer des anderen Wagens saß die Bezirksrätin der Donaustädter Grünen und Ver-
kehrssprecherin der Öko-Stadtpartei, Eva Hauk. Laut Zeugenaussagen wollte die Grün-
politikerin die unangenehme Situation mit der Übergabe ihrer Visitenkarte und einem
„Tschuldigen“ bereinigen. Dies ließ aber der zwischenzeitlich herbeigeeilte Werner
Hammer nicht zu. Erstens wurde seine Frau durch den Unfall verletzt und zweitens kam
ihm Eva Hauk alkoholisiert vor.
Also wurde die Polizei gerufen, die bei der grünen Verkehrssprecherin einen Alkohol-
Test durchführte. Dieser ergab das stolze Ergebnis von 1,9 Promille. Im Auto von Eva
Hauk befand sich zudem eine leere Wodkaflasche. Während der Amtshandlung soll sich
die Grünpolitikerin wiederholt als Opfer einer Intrige ausgegeben haben. Was bei 1,9
Promille und einer leeren Wodkaflasche eine Intrige sein soll ist uns schleierhaft.
Fotos: © Werner Hammer
Jedenfalls wurde Eva Hauk der Führerschein abgenommen. Damit kommt sie in das Privi-
leg von Otto Normalverbraucher, in nächster Zeit die Öffis oder ein Fahrrad benützen zu
dürfen. Es sei denn, dass ihr die Grünen einen Fahrer samt einem umweltfreundlichen mit
Erdgas betriebenen PKW zur Verfügung stellen.
Wir haben lange über das Motiv des Vassilakou-Ausspruchs: „Ich möchte so viele Autos
aus Wien verbannen, als möglich!“ gerätselt. Nach dem Vorfall mit der grünen Verkehrs-
sprecherin glauben wir die Lösung gefunden zu haben. Wenn keine Autos mehr in Wien
unterwegs sind besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, dass Grüne betrunken Auto-
fahren können, ohne dabei andere Personen oder sich selbst zu gefährden. Natürlich
müsste man dann auch die Straßenlaternen und Bäume entfernen.
Allerdings hat die ganze Angelegenheit auch einen positiven Effekt. Die Grünen wissen nun
über die Problematik des Autoverkehrs in Wien Bescheid, zumindest was die alkoholisierten
Lenker(innen) aus ihren eigenen Reihen betrifft. Jedenfalls haben die Grünen wieder unter
Beweis gestellt, dass sie Wasser predigen aber selbst Wein bzw. Wodka trinken.
*****
2012-06-26
Exministerin Rauch-Kallat klagt
Wie bereits bekannt wurde, klagt die Ex-Ministern Rauch-Kallat das Nachrichtenmagazin
„Profil“ wegen Vorwürfe bezüglich ihres Ehemannes. Anlass ist ein veröffentlichter Profil-
Artikel, wonach der Gatte der Ex-Ministerin, Alfons Mensdorff-Pouilly, auf der Gehaltsliste
der Firma Dräger gestanden sei.
Konkret geht es dabei um einen Bericht über ihren Ehemann, den Lobbyisten Mensdorff-
Pouilly. Dieser soll 2006 auf der Payroll des deutschen Grippemasken-Herstellers Dräger
gestanden sein, zum Zeitpunkt als Rauch-Kallat Gesundheitsministerin war. Der ehe-
maligen Gesundheitsministerin und ihrem damaligen Kabinettschef seien in dem Artikel
„unwahre Zusammenhänge zwischen Aktivitäten des Gesundheitsministeriums und Alfons
Mensdorff-Pouilly unterstellt“ worden.
Rauch-Kallat stellte klar, dass weder sie selbst, noch das Ministerium „einen Auftrag an die
Firma Draeger“ erteilt haben. Das Gesundheitsministerium habe im Rahmen des Pandemie-
plans gegen die Vogelgrippe die Bundesbeschaffungsagentur ersucht, im Rahmen einer
Ausschreibung Schutzmasken für öffentliche Einrichtungen wie Spitäler, Rettung, Polizei und
Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Im Zuge dieses Beschaffungsvorganges seien diese
mit insgesamt 14 Millionen Schutzmasken versorgt worden.
„Profil“ kontert Aussagen Rauch-Kallats
Das Nachrichtenmagazin „Profil“ hält zu den jüngsten Aussagen von Ex-ÖVP-Gesundheits-
ministerin Maria Rauch-Kallat in Zusammenhang mit der Beschaffung von Grippemasken
2006 folgendes fest: Rauch-Kallat behauptet, das Gesundheitsministerium habe lediglich
Verhandlungen zwischen großen Handelsketten und möglichen Schutzmaskenlieferanten
initiiert – keinesfalls habe es eine Vergabe gegeben.
Dies steht im Widerspruch zu den Recherchen von „Profil“. Diesen zufolge wurde die Aus-
wahl der Lieferanten Dräger und 3M sehr wohl vom Ministerium getroffen. Wie Rauch-
Kallats früherer Kabinettschef Clemens Martin Auer Donnerstag vergangener Woche
gegenüber „Profil“ erklärte, habe er selbst die Verhandlungen mit 3M und Dräger geführt.
Die Anbieter seien über eine Marktforschung ausfindig gemacht und für geeignet erachtet
worden.
„Profil“ verweist auf einen Rechnungshofbericht aus dem Jahr 2008, in dem es heißt: „Das
Gesundheitsressort entschied sich für zwei weltweit tätige Produzenten von Schutzmasken.
Der RH vermerkte kritisch, dass die Auswahl der Hersteller durch das Gesundheitsressort
nicht dokumentiert und für ihn daher nicht nachvollziehbar war. Details auf www.profil.at
Fall Mensdorff-Pouilly: Rolle der ÖVP bis ins Detail aufklären
Zu den nunmehr bekannt gewordenen Verbindungen des Lobbyisten Mendorff-Pouilly zum
deutschen Medizintechnik-Konzern Dräger hält FPÖ-Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer
fest, dass die gesamte Rolle der ÖVP in dieser Sache im Detail aufgelöst werden müsse.
„Die Tatsache, dass Mensdorff-Pouilly im Sold dieser Firma gestanden habe, und die darauf-
folgende Auftragsvergabe seiner Ehefrau, der damaligen Gesundheitsministerin Maria
Rauch- Kallat, für den Ankauf von Pandemie-Masken über Dräger erfordern eine haarge-
naue Aufklärung bis hin zu einer etwaigen Schadensersatzklage“, so Hofer.
„Die Behauptung der ehemaligen ÖVP-Bundesministerin, sich nicht in die Vergabe einge-
mischt zu haben, sei genauso unglaubwürdig wie die Behauptungen des ehemaligen VP-
Innenministers Strasser in der Blaulichtfunk-Affäre“, so Hofer abschließend.
*****
2012-06-25
GASTAUTOREN-BEITRAG
Herrenloser Hund im 5er von der Polizei sichergestellt
Am Freitag gegen 19:50 Uhr des wurde die Polizei vom Fahrer eines Straßenbahn-
zuges der Linie 5, welche am Praterstern (Wien Leopoldstadt) stand verständigt.
Ein kleiner Hund sei wohl herrenlos und befinde sich im Beiwagen der Straßenbahn-
garnitur.
Zwei Mann der Polizeiinspektion Praterstern rückten an und redeten nach dem sie
den Beiwagen geräumt hatten auf den kleinen verängstigten Hund ein. Schließlich
ließ dieser sich dann auch widerstandslos „festnehmen“. „So eine Festnahme hatte
ich noch nie“ sagte der Polizist der den kleinen weißen Hund barg, als er aus dem
Wagon mit dem Hund im Arm ausstieg.
War ohne Fahrschein unterwegs
Der Hund wurde in die PI Praterstern gebracht und dort erst mal mit Wasser ver-
sorgt. Dann machte man sich daran den Besitzer ausfindig zu machen, denn soviel
man sah, hatte der Hund eine Marke am Halsband bzw. dem Brustgeschirr.
Ob der Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, war bei Redaktionsschluss nicht
bekannt!
Erich Weber
2012-06-09
Fast täglich schwere Verkehrsunfälle
Die Ostautobahn oder auch als A4 bezeichnet, verbindet die österreichische Bundeshauptstadt
Wien mit dem Grenzübergang Nickelsdorf. Die im Oktober 1994 eröffnete Autobahn ist die
wichtigste Verkehrsbindung nach Ungarn und in die Slowakei.
Die Öffnung der Grenzen zum ehemaligen Ostblock, haben aus der 66 Kilometer langen Transit-
route in Österreich einen wahren „Highway to Hell“ gemacht. Kaum ein Tag vergeht, an dem
es auf der A4 nicht richtig „crasht“. Nachfolgendes Video wurde heute gegen 07:30 Uhr ge-
dreht.
Video: © erstaunlich.at
{mp4-flv img=“videos/a4vu01.jpg“ showstop=“true“}a4vu01{/mp4-flv}
Besonders undiszipliniert verhalten sich viele LKW-Fahrer. Unzählige Kapitäne der Landstraße
meinen offenbar, dass die Ostautobahn nur für sie gebaut wurde . Brutales Ausscheren auf die
Überholspur ohne den F ahrtrichtungsanzeiger zu betätigen ist an der Tagesordnung. Wenn
man Glück hat, kommt es nur zu einem minutenlangen Elefantenrennen und der dazugehören-
den Staubildung.
Bei weniger Glück kommt dann das heraus, was im Video zu sehen ist. Nämlich ein fürchter-
licher Unfall. Abgesehen von den Personenschäden, war die A4 heute auf Grund dieses Unfalls,
zwischen Fischamend und Bruck/Leitha(West) in Richtung Ungarn, stundenlang gesperrt.
Was auf der A4 auffällt ist, dass kaum Polizeistreifen unterwegs sind, um dem LKW-Rowdytum
präventiv entgegen zu wirken. Meist entdeckt man Streifenwagen samt Radargerät gut getarnt
in gesperrten Autobahnausfahrten, wo sie in unnötigen 100 km/h – Begrenzungszonen fleißig
Fotos schießen. Aber so ist es eben, Radarfotos zu schießen bringt Geld. Was zählen da
schon einige Verletzte oder gar Tote, die mit Präventivfahrten der Exekutive verhindert
werden könnten.
*****
2012-06-08
Straftaten unter Hilfenahme von Motobooten
Bezüglich der Einbrüche in Fischerhütten und der immer wiederkehrenden Schwarzfischerei
slowakischer Staatsbürger, stellte der ERSTAUNLICH-Leser und Fischerhüttenbesitzer Robert
S. folgende Anfrage an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Abteilung Schifffahrt – Technik und Nautik. Für das Verkehrsministerium entschied er sich
deshalb, weil die meisten Straftaten mit Hilfe von motorisierten Booten durchgeführt wurden
und werden.
Die Anfrage im Originaltext:
Sehr geehrter Herr B.
Was kann man rechtlich machen wenn unsere slowakischen Nachbarn mit motorisierten
Schlauchbooten fahren, die haben keine Bootsnummern. Das sind solche Schlauchboote
wie es das Bundesheer hat. Die örtliche Polizei weiß auch nicht was man dagegen machen
kann. Es ist nicht nur störend beim Fischen, sondern man ist bei der Diebestour auch sehr
schnell wieder weg. Mir wurde ein Kanu bei der Fischerhütte gestohlen. Meine Hütte ist bei
Fluss-km XX,X bei der March.
MfG
S. Robert
(Ende des Mails)
Die Antwort im Originaltext:
Sehr geehrter Herr S.,
der öffentliche Sicherheitsdienst (Polizei) ist sowohl bei strafrechtlichen Vergehen zuständig
als auch mit der Überwachung der schifffahrtsrechtlichen Vorschriften auf der March betraut.
Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat in diesem Bereich keine
Kompetenzen.
Gemäß § 2 der Verordnung des Bundesministers für öffentliche Wirtschaft und Verkehr betref-
fend schiffahrtspolizeiliche Regelungen für March und Thaya, BGBl. Nr. 1055/1994 in der Fass-
ung BGBl.Nr. 457/1995 (siehe www.ris.bka.gv.at) gilt auf der March oberhalb von Fluss-km 6
ein Fahrverbot für Motorfahrzeuge und für Schwimmkörper, die mit einem Maschinenantrieb
ausgestattet sind.
Im Bereich unterhalb von Fluss-km 6 bis zur Mündung ist das Fahrverbot für motorisierte Fahr-
zeuge durch Schifffahrtszeichen verordnet. Ausnahmen gibt es für Behördenfahrzeuge, Fahr-
gastschiffe und Fähren. Selbstverständlich ist das Fahrverbot unabhängig von der Staatsbür-
gerschaft des Schiffsführers.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd B.
Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie
Abteilung Schifffahrt – Technik
und Nautik
(Ende des Mails)
Fronten geklärt
Damit sind wohl die Fronten geklärt und das Märchen, dass slowakische Staatsbürger auf
der March mit motorisierten Booten herumkurven dürfen, offiziell ins Reich der Lüge zu
verweisen.
Laut dem Verkehrsministerium ist die Polizei für die Überwachung der Sicherheit zuständig.
Also wäre es höchst an der Zeit, dass sich die Strompolizei auch in den Grenzfluss March
begibt, um dort für Ordnung, Ruhe und Sicherheit zu sorgen. Denn die Österreicher(innen)
in dieser Region sind es schon leid, sich permanent von Banden oder sonstigem kriminellen
Gesindel des ehemaligen Ostblocks bestehlen und ausrauben zu lassen.
*****
2012-06-07
Ausnahmebewilligungen für Exekutivbeamte
Bevor es ins Pfingstwochenende ging, tagte am vergangenen Freitag in der Bundeshaupt-
stadt noch der Wiener Landtag. Einer der Schwer- und Diskussionspunkte war – wie
könnte es anders sein – die Parkraumbewirtschaftung.
Besonders hervor taten sich die SP-Landtagsabgeordneten Karlheinz Hora und Godwin
Schuster mit einer vollendete Mastdarm-Akrobatik, vor der zwischenzeitlich rot eingefärb-
ten Wiener Polizei. Die beiden Rathaussozialisten meinten tatsächlich, dass es für für Exe-
kutivbeamte Ausnahmebewilligungen für das Abstellen derer Privatautos in Kurzparkzonen
geben müsse.
Dies solle in Form einer Parkkarte erfolgen. Die Karte ermöglicht den Polizist(innen), das
zeitlich unbegrenzte Abstellen ihrer Privatfahrzeuge in parkraumbewirtschafteten Zonen.
Dass es die beiden Herren wirklich ernst mit ihrem Vorschlage meinten, stellten sie mit
einem diesbezüglichen Antrag unter Beweis.
Auch d ie Begründung für diesen erstaunlichen Antrag lässt aufhorchen. „Exekutivbeamte
sind dienstrechtlich verpflichtet, Überstunden, Bereitschaft- und Journaldienste zu ver-
richten. So ist es oft nicht möglich Dienstzeit und -ort mit den Zeiten der Parkraumbewirt-
schaftung in Einklang zu bringen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, den PolizeibeamtInnen
Regelungen zu ermöglichen, ihren Dienst, der auch der Wiener Bevölkerung zu Gute
kommt, durch verwaltungstechnische Regelungen zu erleichtern“, so die beiden SP- Land-
tagsabgeordneten Hora und Schuster.
Der Polizeiberuf ist nicht das Non plus Ultra
Abgesehen davon, dass eine derartige Ausnahmeregelung gegen den Gleichheitsgrund-
satz verstoßen würde, gibt es zusätzliche Argumente die dagegen sprechen. Hora und
Schuster tun so, als wäre der Polizeiberuf das Non plus Ultra am Dienst der Wiener Be-
völkerung.
Da gibt es wohl Berufe deren Wertigkeit weit höher anzusiedeln ist, als jener eines
Polizisten. Da wären beispielsweise jene Personen, die zum Wohle der Wiener(innen)
im Krankendienst arbeiten. Auch diese sind verpflichtet Überstunden, Bereitschaft- und
Journaldienste zu verrichten.
Warum haben die Herren Hora und Schuster nicht Ausnahmeregelungen für Ärzt(innen),
Krankenschwestern, Krankenpfleger und Rettungswagenfahrer(innen) beantragt? Was
ist mit den Männern bei der Feuerwehr? So könnten wir noch zahlreiche Berufe auf-
zählen, die im Stellenwert – was den Dienst an der Bevölkerung betrifft – weit höher
angesiedelt sind als der Polizeiberuf.
Diese Mastdarm-Akrobatik vor der Polizei dürfte möglicherweise einen tieferen Sinn und
eine gezielte Absicht beherbergen. In Zeiten wo Rufe nach direkter Demokratie immer
lauter werden, weil sich die Bevölkerung von den Regierenden nicht mehr alles gefallen
lassen will, ist es doch für die Machthaber ganz angenehm zu wissen, das Wohlwollen
der Polizei zu besitzen.
Also füttert man das Fußvolk der Polizeibeamt(innen) mit kleinen Privilegien, sodass
diese sich keine besonderen Gewissenbisse zu machen brauchen, wenn sie möglicher-
weise in naher Zukunft, zu viel Demokratiebestreben auf Befehl von oben mit ihren Knüp-
peln beenden werden müssen. Beispiele dafür gibt es in Europa bereits zuhauf.
*****
2012-05-28
GASTAUTOREN-BEITRAG
Am Keplerplatz in Wien Favoriten
Wir wurden nach einem Fußballspiel in der Generali-Arena am Laaerberg von Passanten
angesprochen wegen der vielen Schmierereien an zahlreichen Wänden am Keplerplatz.
Daraufhin sahen wir uns das Ganze an und hielten es fotografisch fest, wobei wir uns
schon unseren Teil dachten.
Wir fanden so viele Schmierereien vor, alleine im Bereich der U Bahnstation waren Un-
zählige. Doch auch im angrenzenden Park sowie auf der Favoritenstraße fanden sich viele
Graffitis auf Stromkästen, Wänden, Müllbehältern und Gewächsbehältern. Leider sind
diese Graffitis nicht als Kunst zu werten wie z.B. entlang des Donaukanales, wo großteils
wirkliche Kunstwerke an den Wänden zu finden sind.
{besps}ekh{/besps}
Auf Nachfrage in Kaffees und Geschäften sowie bei Passanten (Anwohnern), wurde uns
immer wieder gesagt, dass diese Schmierereien großteils nach Veranstaltungen im nahe
gelegenen Ernst Kirchweger Haus (EKH) entstehen.
Die meist zugedröhnten und /oder schwer Aakoholisierten Jugendlichen schmieren dann
mit Stiften und /oder Lackspraydosen drauf los. Alles was halbwegs eben ist wird dann
„markiert“ wobei auch meist wer als Aufpasser abgestellt wird um vor Zeugen und /oder
Polizei zu warnen und die Flucht der Täter zu ermöglichen.
Einige Anwohner sagten uns auch, dass die Täter zumeist sogar vermummt sind um nicht
von eventuellen Zeugen der Tat(en) erkannt werden zu können, wenn mal wer ge-
schnappt wird von der Polizei oder Wachdiensten.
Außerdem ist man auch des Öfteren grölend bis randalierend durch die Straßen und Gas-
sen Favoritens unterwegs, sehr zum Unmut der Bewohner. Das EKH ist ein Treffpunkt der
linken sowie autonomen Szene unter denen sich leider auch oft Menschen sind, welche
dann mit und ohne Alkohol- bzw. Drogeneinfluss zu „Malern“ und Sachbe-
schädigern werden!?
Die Staatsmacht ist machtlos, denn das EKH ist autonom und so kann ohne konkreten
Verdacht bzw. Beweis nicht gegen die dort befindlichen Personen eingeschritten werden.
Einige werden dann zwar beim „Malen“ und /oder Beschädigen erwischt, doch mehr als
eine Geldstrafe oder Ersatzfreiheitsstrafe für einige Tage kommt auch dabei nicht raus,
so sieht es nun mal der Gesetzgeber vor.
Schadenersatz wird meist nicht geleistet so ein Betroffener Anwohner des EKH Klagen
und Exekutionen bleiben erfolglos, da die Täter zu meist mittellos sind. So bleiben die
Geschädigten Hausbesitzer sowie die Wiener Verkehrsbetriebe und das Stadtgartenamt
als Hauptgeschädigte auf den Kosten sitzen!
Da sollte sich der Gesetzgeber schon etwas überlegen um den Tätern, welche ja auch
S-Bahnen, U-Bahnen, Busse und Stationen verunstalten das Handwerk zu legen. Hohe
Geldstrafen und damit auch Ersatzfreiheitsstrafen bis hin zu hohen Haftstrafen wären
vielleicht ein Mittel um solchen Leuten endgültig den Spaß an der Schmiererei zu
nehmen!
Erich Weber
2012-05-27
Gewalttaten und Drogenhandel
Es ist noch kein Monat her, da setzte es seitens der Favoritner Bevölkerung massive Pro-
teste gegen die Wiedereröffnung des Flüchtlingsheimes in Wien 10., Zohmanngasse 28.
Im besagten Haus ist neben den männlichen Flüchtlingen, das gesamte Büro der Ute Bock
samt ihrem Mitarbeiterstab untergebracht.
Das Haus in der Zohmanngasse 28 ist kein unbekanntes Gebäude. Gewalttaten und Drogen-
handel waren in der Flüchtlingsunterkunft und in dessen Umfeld an der Tagesordnung. Im
Jahr 1999 beendete die Polizei das kriminelle Treiben, indem sie das Haus in einer groß
angelegten Razzia stürmte. Zur allgemeinen Erleichterung der Anrainer wurde die Flücht-
lingsunterkunft geschlossen.
Das Gebäude verfiel zusehend und wurde letztes Jahr mit Unterstützung des SPÖ-nahen
Bauunternehmers, Hans-Peter Haselsteiner, renoviert und an die Gutmenschin Ute Bock,
zwecks Fortführung eines Obdachlosenheimes für Flüchtlinge übergeben.
Wie bereits eingangs erwähnt, kam es zu Protestkundgebungen der Anrainer. Diesen
waren die kriminellen Vorgänge vor 13 Jahren noch in zu guter Erinnerung. Die FPÖ unter-
stützte die zu Recht aufgebrachten Bürger(innen), was ihnen den Vorwurf einbrachte, eine
Schmutzkübel-Kampagne zu betreiben.
Gegen den Willen der dort ansässigen Bevölkerung wurde das Flüchtlingsheim am 7.Mai
mit massiver politischer Unterstützung der SPÖ und der Grünen eröffnet. Diese argumen-
tierten u.a., man möge doch der Ute Bock und ihren Schützlingen eine Chance geben.
Zohmanngasse 28 reloaded
Welchen guten Riecher die Freiheitlichen bewiesen, sollte jedoch nur wenige Tage nach
der Eröffnung des Heimes unter Beweis gestellt werden. Am 20. Mai, also nur 13 Tage
nachdem das Flüchtlingsheim in Betrieb ging, kam es in dessen unmittelbarem Umfeld zu
einer schweren Gewalttat .
Zwei Bewohner des Heimes, beide gebürtige Tschetschenen, gerieten nahe ihrer Unterkunft
in Streit. Bei dieser Auseinandersetzung zog einer der beiden Männer ein Messer und stach
es seinem Kontrahenten in den Rücken. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde mit dem
Hubschrauber ins AKH geflogen. Der Messerstecher wurde von der Polizei festgenommen.
Mag sein, dass man in Tschetschenien Meinungsverschiedenheiten mit Waffen klärt, jedoch
ist dies in Österreich nicht üblich. Jedenfalls wird durch den gewalttätigen Vorfall die These
untermauert, dass sich in der Thematik Zohmanngasse 28 offenbar nichts geändert hat, auch
wenn im Vorfeld der Wiedereröffnung an die aufgebrachten Anrainer appelliert wurde: „Gebt
uns eine Chance!“
Die erste Chance hat soeben blutig geendet. Auch wenn es die Gutmenschen nicht wahrhaben
wollen, wird diese Messerstecherei vermutlich erst der Anfang sein. Es wird aller Wahrschein-
lichkeit nach dort weitergehen, wo es vor 13 Jahren geendet hat. Eigentlich nur schade, dass
jene Politiker von Rot und Grün, welche die Wiedereröffnung des Heimes befürworteten und
unterstützten, keine Anrainer von diesem sind.
*****
2012-05-22
GASTAUTOREN-BEITRAG
Finanz“polizisten“ werden ständig als Handlanger
privater Einzelinteressen missbraucht!
Weiß Finanzminister Dr. Fekter noch immer nicht, was da gespielt wird?
Fekter hat sich offenbar damit abgefunden, dass es seitens der Finanz“polizei“ laufend
zu Gesetzesverletzungen und auf Grund deren Vielzahl damit zu großen finanziellen
Belastungen kommt. Da stellt sich die Frage, was es heutzutage kostet, in Österreich
einfache Organe der öffentlichen Aufsicht in extrem fleißige Handlanger privater Einzel-
interessen umzufunktionieren? Kann man sich das über die einschlägig bekannten, teuren
„Vermittler“ und „Gesprächspartner“ längst im Finanzministerium billig „einkaufen“?
Theoretisch gäbe es im Finanzministerium wenigstens eine ordentliche Grundausbildung
http://www.bmf.gv.at/finanzministerium/8379.htm ; tatsächlich aber scheint nicht einmal
die zu funktionieren. Die Finanz“polizisten“ wurden und werden in Schnellsiedertages-
kursen unter anderem mit, für einen Rechtsstaat obskuren, „Rechtsmeinungen“ indoktri-
niert.
Von unkontrolliert agierenden „Möchtegernjuristen“ und zweifelhaften „Experten“, werden
die ahnungslosen Neulinge auch umfassend desinformiert! Unter Pröll und Lopatka wurde
die KIAB, ein einfaches Organ des Finanzministeriums, zur Finanz“polizei“ nur umgetauft.
Es steht der begründete Verdacht im Raum, dass die missbräuchliche Ausnutzung des
„Polizei“ Begriffs ausdrücklich in Kauf genommen wird. Obwohl „Polizei“ nicht grundsätzlich
„bewaffnet“ heißt, sondern bloß „Aufsicht“. Ausdrücklich wurde auch das Dienstkleid einer
echten Polizeiuniform täuschend ähnlich nachgeäfft!
Solches kann man auch als eine umfassende Verhöhnung und Degradierung der Sicher-
heitswache sehen, welche, als echte Exekutive, eben das Organ der öffentlichen Sicherheit
ist und langjährig profund ausgebildet wird.
Aus dem falschen, kumpelhaften, „wir sind doch alle (Polizei-)Kollegen“ hat es sich nun –
zwecks Vorgaukelns einer, bei Kontrollen beeindruckenden, „Rechtssituation“ – eingebürgert,
dass uniformierte Polizisten oder Kriminalpolizisten bei den Kontrollen dabei sind, um einen
offizielleren Anschein der Legitimität für freches, stümperhaftes Vorgehen zu erzeugen.
So kommen die Kontrollierten erst gar nicht auf die Idee, dass die „Finanz“polizisten immer
wieder ihre Kompetenzen weit überschreiten! Erzählt wird den echten Polizisten wahrschein-
lich aber, man brauche sie als Schutz, weil man ja so wehrlos sei! Das führt zu der grotes-
ken Situation, dass sogar strafbare Handlungen von der echten Polizei, als Zaungäste, immer
wieder rechtswidrig ignoriert, statt in Befolgung des eigenen Imageslogans „Wir sorgen für
Sicherheit und Hilfe!“ abgestellt und unterbunden werden.
Die Anmaßungen der Finanz“polizisten“ gehen inzwischen in der Form weiter, dass sie nicht
nur die erwünschte Vorgangsweise, sondern auch schon das Strafausmaß den diversen,
ihnen übergeordneten, B ehörden vorschreiben wollen. Bislang unbestätigten Gerüchten zu-
folge, reicht die rechtswidrige Einflussnahme bis hin zu einzelnen Unabhängigen Verwaltungs-
senaten (UVS).
Teilweise hat sich aber doch, auf Kosten der Steuerzahler und einer Vielzahl unnötig Ge-
schädigter, sehr langsam die Erkenntnis durchgesetzt, dass man wenigstens die Kontrollen
gemäß AVG, dem Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetz, durchzuführen hat.
Eine grundlegende Voraussetzung, wenn man die Verfassung und die Gesetze der Republik
Österreich – auf die übrigens auch die Finanz“polizisten“ ihren Diensteid ablegten – nicht
ständig weiter (vorsätzlich) ignoriert sehen will. Die Finanz“polizei“ hat sich nach einer langen
Zeit grotesker Anmaßungen, manche meinen, sie geriere sich als eine Art „oberstes Organ“
gegenüber allen und vor allem der Exekutive gegenüber als weisungsbefugt, immer wieder
der, oft ignorierten, Rechtsstaatlichkeit beugen müssen.
Weder Finanzminister Fekter noch Staatsekretär Schieder scheinen diese Leute im Griff zu
haben. Weil man beiden ungestraft nette Märchen erzählen kann?
DDr. Gerhard Grone
2012-05-22
Ab wann werden Bürger(innen) zur Selbsthilfe greifen?
Im Beitrag „Einbrüche entlang der March ….“ haben wir den Leserbrief von Robert S. ver-
öffentlicht. Dieser berichtete über Einbrüche in Fischerhütten, in der Nacht vom 12. auf den
13. Mai 2012. Den Einbrechern fiel damals auch seine Hütte zum Opfer.
Robert S. scheint vom Pech verfolgt zu sein, denn nun wurde er innerhalb einer Woche zum
zweiten Mal Opfer der Einbrecher. Im Zeitraum vom 16. zum 19. Mai 2012 wurde seine am
Marchufer gelegene Fischerhütte wieder von kriminellen Gesindel heimgesucht.
{besps}marched02{/besps}
„Was beim letzten Hütteneinbruch nicht gestohlen wurde, das wurde jetzt beim zweiten Ein-
bruch gestohlen. Zwei Einbrüche innerhalb einer Woche, jetzt habe ich nicht einmal mehr
Zünder oder ein Messer in der Hütte, es ist alles weg. So kann es nicht weiter gehen“, so
Robert S.
Da geben wir Herrn S. Recht, denn so kann es wirklich nicht weitergehen. Den Fischern und
Anrainern an der March wird vermutlich früher oder später der Kragen platzen. Das könnte
bedeuten, dass diese zur Selbsthilfe greifen werden.
Dass Selbsthilfeaktionen die Gefahr einer Eskalation bergen, dürfte jedermann(frau) klar
sein. Ein solches Szenario kann jedoch nicht im Sinn des Gesetzgebers liegen und daher
sollte dieser schleunigst etwas unternehmen, um die Sicherheit und den Schutz des Eigen-
tums der Marchfischer und Marchanrainer zu gewährleisten, bevor diese für ihren Schutz
selber sorgen.
Sei es durch verstärkte Polizeipräsenz oder Bundesheereinsatz in der betroffenen Region,
nur geschehen muss etwas. Denn eines dürfen in Österreich lebende Personen vom Staat
erwarten: Nämlich dass dieser ihren Schutz für Leib, Leben und Eigentum gewährleistet.
Dämliche Aussagen wie „ein Assistenzeinsatz des Bundesheeres ist verfassungswidrig“
oder dergleichen sind definitiv fehl am Platz.
*****
2012-05-19
Nächtliche Schwerpunktaktion der Polizei
„Bilanz der Polizei nach nächtlicher Schwerpunktaktion: Kontrolle war sehr erfolgreich“, so
titelt die Internetplattform „Vienna-Online“ die Headline ihres Beitrags, der sich mit der nächt-
lichen Schwerpunktaktion im Rahmen der Sonderkommission Ost (Soko Ost), in der Nacht
vom 16. auf den 17. Mai 2012 befasst.
Bei der Kontrolle ging es um Eigentums- und Migrationsdelikte und um die Bekämpfung von
Verkehrssündern. Abgesehen von den 55 Anzeigen wegen Lenkens in einem durch Alkohol
oder Suchtgift beeinträchtigten Zustand und den rund 200 ausgestellten Organstrafmandaten,
sind die zirka 500 strafrechtlichen Anzeigen und zahlreichen Sicherstellungen von Diebesgut
recht interessant.
”Wir werden den Kontrolldruck aufrecht halten und dadurch das Verbrechen weiterhin empfind-
lich treffen”, so der Landespolizeikommandant Mahrer zum Ergebnis der Schwerpunktaktion in
Wien, die er als zufriedenstellend wertete. Ob die Aktion wirklich so zufriedenstellend war sei
dahingestellt, denn die nicht erwischten Täter(innen) sind ganz sicher die überwiegende Mehr-
zahl.
Nun gehen wir nicht davon aus, dass von den strafrechtlichen Anzeigen und den Sicherstell-
ungen von Diebesgut die einheimische Bevölkerung betroffen war. Diese Maßnahmen dürften
die in Österreich eingereisten Kriminaltouristen betroffen haben. Denn wie bereits leidvoll be-
kannt ist, reisen ausländische Kriminelle ungehindert durch die unkontrollierten und sperr-
angelweit geöffneten Grenzen nach Österreich ein, um hier ihrem kriminellen Handwerk nach-
zugehen.
Versagen in der Sicherheitspolitik
Neben Wien ist Niederösterreich, vor allem von den einfallenden Ostbanden betroffen. Von
Jänner bis März 2012 wurden in Niederösterreich 18.283 Delikte zur Anzeige gebracht, dabei
war eine eklatante Zunahme von Wohnhaus- Wohnungs- und Baustelleneinbrüchen zu beob-
achten.
Rund 1000 Einbrüche in Niederösterreich in den vergangenen drei Monaten sind das erschreck-
ende Resultat der unkontrollierten Reisefreiheit für Ostverbrecher. Wie die Heuschrecken fallen
die Heerscharen der organisierten Ostkriminalität in Österreich ein und nützen die unkontrollier-
ten Grenzen für ihre Diebszüge tagtäglich schamlos aus. Die Steigerungen bei Baustellenein-
brüchen um 34 Prozent und bei Wohnhauseinbrüchen um 30 Prozent zeigen das Versagen,
sowohl der Bundesregierung als auch der Niederösterreichischen Landesregierung in Sachen
Sicherheitspolitik schonungslos auf.
Bekämpfung der Auswirkung aber nicht der Ursache
Es ist zwar recht medienwirksam einige Videokameras auf der Ost-Autobahn aufzustellen und
diese als Prävention gegen die Ostverbrecher zu bezeichnen oder eine nächtliche Schwer-
punktaktion in Wiens Ausfallfallstraßen zu inszenieren und von einem zufriedenstellenden
Ergebnis zu sprechen.
Allerdings werden mit Kameras und Planquadraten nur oberflächig die Auswirkungen des
Kriminaltourismus bekämpft. Die Ursache selbst wird davon nicht berührt. Solange Öster-
reichs Grenzen unkontrolliert sind und für jedermann(frau) sperrangelweit offen stehen,
werden die in Österreich lebenden Menschen weiterhin die Leidtragenden sein. Wir stehen
bereits knapp vor einem Kriminalkollaps und das Traurige daran ist, dass es die verantwort-
lichen Politiker(innen) nicht bemerken oder nicht wahrhaben wollen.
*****
2012-05-18
Politisch überkorrekter Radiosender
Nachfolgende Meldung, die in der heutigen Printausgabe der Kronen Zeitung zu lesen war,
wurde bereits gestern über den Radiosender „Arabella“ verlautbart. Natürlich völlig politisch
korrekt vergaß man dabei, die Herkunftsländer der Drogendealer anzugeben. Es wurde ledig-
lich von 7 Männern gesprochen, die wegen Drogenhandels festgenommen wurden.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 17.05.12)
Lügenbarone unterwegs
Welche Geschichten haben diese Männer wohl den österreichischen Behörden aufgetischt, als
sie illegal ins Bundesgebiet eingereist sind. Wahrscheinlich gaben sie an, dass sie in ihrer
Heimat aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden und um ihr Leben fürchten
mussten. Möglicherweise gaben sie auch an, dass sie homosexuell seien und wegen ihrer
sexuellen Orientierung flüchteten. Dass diese 7 Männer als Schlüsselarbeitskräfte legal nach
Österreich eingereist sind schließen wir aus.
Wir glauben schon lange nicht mehr die Münchhausengeschichten der „ach so“ armen Ver-
folgten. Der Fluchtgrund bei diesen 7 Verbrechern wird wohl darin gelegen haben, weil
auch in Afghanistan, Ghana, Algerien, Syrien und dem Sudan der Drogenhandel verboten
ist und diese dort wegen ihrer „Geschäfte“ Probleme mit der Polizei und/oder der Justiz
hatten.
Die Wahrheit durch Klagen verhindern wollen
Aber wie wird die Geschichte ausgehen? Nun, wie immer schätzen wir. Die Dealer werden
eine geringe Haftstrafe ausfassen, diese absitzen und anschließend weiterhin in Wien Dro-
gen verkaufen. Und was ist mit einer Abschiebung? Eine solche kommt doch gar nicht in
Frage, werden doch diese armen bedauernswerten Flüchtlinge in ihrer Heimat aus polit-
ischen, aus religiösen und/oder aus sexuellen Gründen verfolgt.
Und sollte es die Österreichische Justiz tatsächlich wagen, den einen oder anderen Drogen-
dealer abschieben zu wollen, werden sich wieder zahlreiche linke Gutmenschen einfinden,
um mit Protestaktionen den Abzuschiebenden freizupressen. Kommt es dann am Flughafen
durch Randalen und Widerstand gegen die Staatsgewalt zum Abbruch des Abschiebevor-
gangs, wird der Abzuschiebende wieder in seine Gefängniszelle zurück gebracht werden.
Vermutlich wird dann ein in die Bedeutungslosigkeit verschwundener Anwalt die Bühne be-
treten und mit irgendwelchen geschickten Winkelzügen den Inhaftierten aus dem Gefäng-
nis holen. Dabei wird er es vermutlich nicht verabsäumen all jene zu klagen, die den Asyl-
werber gerechtfertigt der Lüge bezichtigen, was dessen Angaben zu seinen Fluchtgründen
betrifft.
*****
2012-05-17
LESERBRIEF
Werte Redaktion!
Sie haben schon öfters über die kriminellen Aktionen am österreichischen Ufer der
March berichtet. Ich muss euch beipflichten. Ich angle schon 25 Jahre an diesem Fluss.
Seit der Grenzöffnung zur Slowakei geht es auf österreichischer Seite sehr turbulent
zu. Schwarzfischerei und Hütteneinbrüche stehen an der Tagesordnung. Diesmal hat
es zwei meiner Nachbarn und meine Fischerhütte erwischt. Unbekannte Täter haben
in der Nacht von gestern auf heute drei Hütten aufgebrochen.
{besps}marched01{/besps}
Die Einbrecher haben alles was einigermaßen von Wert und nicht niet- und nagelfest
war mitgenommen. Anglerzeug, Konservendosen und sogar meine Kanister mit Trink-
wasservorrat. Zurück blieb ein Ort der Verwüstung. Ein Polizist der die Anzeige auf-
nahm erklärte mir, dass diese Einbrecherbanden oft tagelang auf Tour sind und des-
halb auch Verpflegung und Getränke stehlen. Die Sachschäden an den Gebäuden
übersteigen oft den Wert der Beute.
Was für mich unverständlich ist, warum das Bundesheer von der Grenze abgezogen
wurde? Solange dieses dort patrouillierte hielten sich die Einbrüche in den Fischer-
hütten und den Einfamilienhäusern in den Ortschaften an der March in Grenzen. Aber
gespart wird immer beim kleinen Mann, egal ob dieser Schaden erleiden muss.
Freundliche Grüße
Robert S.
2012-05-13
Großbrand in der Leopoldstadt
Ein Brand auf dem Dach der neuen Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) in der Messe-
straße/Südportalstraße im 2. Wiener Gemeindebezirk, hielt heute ein Großaufgebot
der Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei in Atem.
Video: © erstaunlich.at
{mp4-flv img=“videos/unibrennt.jpg“ showstop=“true“}unibrennt{/mp4-flv}
Die mächtige Rauchsäule der brennenden Universität war bis in die Innenstadt zu
sehen. Die Brandursache ist bis dato unbekannt. Jedenfalls hat der Ausdruck
„unibrennt“ durch den Brand der neuen WU eine neue Bedeutung bekommen.
*****
2012-05-10
Keine politischen Motive
Wie in den Medien ausführliche berichtet wurde, verübten zwei unbekannte junge Männer
am 4. Mai 2012, in einer Linzer Filiale der Volkskreditbank einen Brandanschlag. Die krimi-
nelle Aktion wurde von der Überwachungskamera der Bank gefilmt.
Foto: © Polizei
Da zuerst politische Motive vermutet wurden dachten wir, dass es sich bei den beiden
Männern um Jusos auf Österreichtour handeln könnte. Diesen Verdacht begründeten
wir damit, weil einige dieser Möchtegern-Nachwuchspolitiker kein Problem in „Reiche
abschlachten“ und „Parlament in die Luft sprengen“ sehen. Ferner hatte ein Juso auch
keine Hemmungen ein eigenes Parteilokal abzufackeln, um es dem politischen Gegner
in die Schuhe zu schieben.
Ausländische Bankräuber im Drogenrausch
Aber wir wurden eines Besseren belehrt, denn auf Grund des hervorragenden Überwach-
ungsvideos der Bank, konnt die Polizei die Täter rasch ausforschen. Ein 19-jähriger
Kroate wurde gestern festgenommen. Der Komplize, sein 20-jähriger rumänischstämmiger
Freund ist noch auf der Flucht.
Das Motiv für den Brandanschlag hatte keine politische Hintergründe, sondern war schlicht
und einfach ein Banküberfall der scheiterte, weil sich beide Männer im Drogenrausch be-
fanden. Die Bankangestellten sollten mit der Drohung „das Benzin anzuzünden“ einge-
schüchtert werden, falls sie sich weigerten das geforderte Geld herauszurücken. Voll zu-
gedröhnt entzündete jedoch einer der beiden Männer den Brennstoff, bevor sie ihre
Geldforderung überhaupt noch deponieren konnten.
Und die Moral aus der Geschichte? Frau und Herr Österreicher dürfen sich bei jenen Gut-
menschen-Politiker(innen) bedanken, die an den ungesicherten und sperrangelweiten
Grenzen festhalten. Aber auch jenen Politiker(innen) welche Drogen verharmlosen und
ständig deren Legalisierung fordern gebührt ein Dankschön.
Denn beide Faktoren waren für den Überfall ausschlaggebend. Und sollte vorangegang-
ener Satz nicht verstanden werden, hier nochmals im Klartext: Ausländische Bankräuber
im Drogenrausch verübten Überfall und zündeten dabei eine Bank an.
*****
2012-05-07
GASTAUTOREN-BEITRAG
Nahezu keine Woche ohne haarsträubenden Bericht über den Praterstern
Der neue Brennpunkt für allerhand gescheiterte Existenzen ist wohl der Praterstern ge-
worden. Waren es früher nahezu nur Osteuropäer die dort ihrem Alkoholismus nachgingen,
so wurden es nach der Revitalisierung des „Sterns“ auch Drogenabhängige und Österreich-
ische „Sandler“ die dort Fuß fassten.
Nachdem jetzt auch der Karlsplatz geschlossen wurde, wurden es auch merklich mehr
Drogenabhängige die sich am „Stern“ breit machten. Im benachbarten Park wird gedealt
und das nicht selten vor den Augen vieler spielender Kinder, ebenso wie im Wurstelprater
und da vor allem rund um das Planetarium!
In lauen Sommernächten liegen die „Giftler“ und „Säufer“ auf der Kaiserwiese und über-
nachten dort. Am Morgen machen sie dann wieder den Stern unsicher und betteln und
lungern herum, sehr zum Ärger der Menschen, die vom oder zum Bahnhof wollen oder zur
U – Bahn müssen.
{besps}ps02{/besps}
Besonders Kinder fühlen sich am Schulweg oder am Weg in den Wurstelprater unsicher!
Waren es damals die Prostituierten in der Gegend, so sind es heute diese Leute, die für
Unmut sorgen. Dazu kommt, je später der Abend auch die Sicherheit zu wünschen übrig
lässt!
Da wird gepöbelt und gedroht, ja sogar angegriffen wenn dem Betteln nicht entsprochen
wird. Wo das hinführt sah man vor einigen Tagen, als sogar die WEGA anrückte und einen
randalierenden Mann mit Kampfhund mit einem Elektroschocker niederstrecken musste.
Er fuchtelte mit einem Messer rum und drohte den Beamten während sein Hund die Flucht
ergriff. Da die Beamten in solchen Fällen die Anweisung haben die WEGA zu rufen, geschah
das auch so.
Ein Lokalaugenschein mit Leuten eines Ordnungsdienstes, ergab diese Woche in ähnliches
Bild. Ständig randalierende Leute, Alkoholisierte Menschen die Rumliegen und auch die Pas-
santen anpöbeln.
So oft ist auch die Rettung vor Ort und sammelt die „Alkoleichen“ ein, die Polizei und der
Ordnungsdienst ermahnen und schlichten, ebenso wie die Sozialarbeiter der SAM.!
Diesen Sozialarbeitern musste sogar ein Ordnungsdienstmitarbeiter Schutz geben, als sie
einen gestürzten und offenbar unter Herzproblemen leidenden Mann versorgten bis die
Rettung kam. Sonst wäre der Mann wohl beraubt worden und die SAM Mitarbeiter wo-
möglich auch noch verletzt worden!
Am Mittwochabend dann eskalierende Vorgänge vor dem Bahnhofseingang! Gegen 21:00
randalierten einige offensichtlich Drogen- & Alkoholabhängige samt Hunden. Zunächst
beim Supermarkt der grade zusperrt, was den Personen nicht passte und dann eben vor
der Bahnhofshalle, als ausnahmsweise der Sicherheitsdienst der ÖBB die Personen raus-
schmiss. Sonst ist es eher üblich sich mit den dort aufhältigen dubiosen Personen zu
verbrüdern!?
Als die Sache eskalierte gegen 22:00 Uhr und Schlichtungsversuche verschiedener Per-
sonen nichts brachten, rief der Ordnungsdienst vor Ort die Polizei. Die rückte mit 5
Wagen inklusive zwei Fahrzeuge der Polizeidiensthundeeinheit an. Außerdem auch
andere Einheiten wie der Donaudienst.
Man schlichtete und ermahnte, drohte mit Festnahme sowie Anzeigen, was auch für
kurze Zeit für Ruhe sorgte. Nach einer dreiviertel Stunde rückten auch die letzten
beiden Hundeführer ab.
Doch wenig später flammte die Streiterei wieder auf, in der es inhaltlich wohl um Bezieh-
ungsprobleme ging. Es eskalierte und verlegte sich in die Bahnhofshalle in einer größeren
Prügelei, worauf wieder der Ordnungsdienst sowie Passanten die Polizei verständigten.
Die rückte wieder an mit mehr als 5 Fahrzeugen und abermals drei Diensthundeeinheiten
sowie einer Kripostreife. Man ging energisch dazwischen und wurde auch leicht hand-
greiflich um die Streithähne zu trennen.
Schließlich nahm man drei Personen mit auf die gegenüberliegende Polizeiinspektion um
die Lage zu beruhigen und ggf. Anzeigen zu legen. Schließlich ließ man nach und nach
die Leute wieder frei, was allerdings abermals wieder zu Problemen führte.
Die anderen Beamten waren schon abgerückt als ein Mädchen aus dem Gewahrsam der
Polizei entlassen wurde. Doch sie begann sofort wieder zu randalieren worauf sie drei Mal
ermahnt wurde. Da das nicht fruchtete, wurde sie schließlich festgenommen zur Selbst-
und Fremdsicherung, da sie schwer alkoholisiert zu sein schien. Etwa eine Stunde später
wurde sie dann von einem Arrestantenwagen, dem so genanntem „Frosch“ ins Kommis-
sariat zur Ausnüchterung.
Von da an war Friede am Stern, auch wenn der Ordnungsdienst noch eine Art Wegweis-
ung vornahm, weil aggressiv gebettelt wurde. Doch schon am nächsten Morgen war
wieder alles beim Alten und abends wie immer kleine Streitereien, …..
So setzt sich das fort bis am Freitag am späten Nachmittag abermals Rettung und Polizei
Anrücken muss. Ein betrunkener wackelt und randaliert auf der Rückseite des Bahnhofes
rum! Ein Kellner eines Lokals will helfen, da der Mann blutet und benommen wirkt. Doch
der lehnt das ab und geht auf den Kellner los!? Der Alkoholisierte stürzt und verletzt sich
abermals am Blumentrog, welcher mit anderen Trögen das Lokal abgrenzt. So muss die
Rettung kommen und die Polizei hat auch schon wer verständigt.
Ein Notarzt sowie Rettungswagen rücken an und gleich danach mit Folgetonhorn die Poli-
zei. Zwei Streifenwagen. Zwei Wagen der Diensthundeeinheit sowie die Fußstreife von
der Inspektion Praterstern. Der Verletzte wird erstversorgt, während die Polizei Zeugen
einvernimmt und die Schaulustigen mit Hilfe des abermals dazugekommenen Ordnungs-
dienstes vom „Tatort“ fernhält.
Es stellt sich heraus, dass der alkoholisierte Mann schon eine Schlägerei an der Vorder-
seite des Bahnhofes hatte und sich dort die Verletzungen holte. Auch konnte geklärt
werden, dass er sich die weiteren Verletzungen durch den Sturz auf den Trog holte,
ohne so genannte Fremdeinwirkung, so wurde praktisch der Täter zum Opfer. Denn auch
die Prügelei zuvor hatte er begonnen ehe er sich geschlagen geben musste.
Der Mann wurde mit mittelschweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der
Mann mit dem sich der Betrunkene zuvor prügelte konnte dank Zeugen auch ausgemacht
werden. Er wurde dazu von der Polizei auf der Inspektion einvernommen und konnte da-
nach wieder raus auf den „Stern“.
Ab diesem Vorfall patrouillierte die Polizei mit verstärkten Kräften am und rund um den
„Stern“, worauf Ruhe war. Später wurden auch die meisten „Sternbewohner“ mit Hilfe
der Polizeihundeführer des Platzes verwiesen. So war für die restliche Nacht Ruhe, die
Polizei hält diese Ruhe mit verstärkten Streifen aufrecht, unterstützt vom immer öfter an-
wesenden SGB Ordnungsdienst Wien.
Vielleicht ist diese Vorgehensweise auch auf die verstärkte Berichterstattung durch uns
zurückzuführen? Wie auch immer, bleibt zu hoffen, dass endlich Ruhe am Praterstern
einkehrt und die Exzesse ein Ende haben!
Erich Weber
2012-05-01
Optimales gesellschaftliches Miteinander
Screen: wien.gv.at
Dass immer mehr Wiener(innen) die Donauinsel meiden ist ein offenes Geheimnis. Grund
dafür ist, dass dieses Freizeitparadies immer mehr von Zuwander(innen) bevölkert wird,
welche dort ihre heimischen Sitten und Bräuche ausleben.
Laut Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) sorgen elf muttersprachliche Grillplatzmeister für
einen reibungslosen Ablauf. Allerdings lässt Sima offen, welche Muttersprache sie meint.
Die SPÖ-Politikerin ist tatsächlich der Meinung, dass durch öffentliches Grillen allen
Wiener(innen) ein Stück mehr Lebensqualität ermöglicht wird. „Denn dadurch können
Natur und gesellschaftliches Miteinander optimal genossen werden“, so die SPÖ-Stadt-
rätin.
Lebensqualität durch Massenschlägerei
Wie ein derart gesellschaftliches Miteinander optimal genossen wird, wird durch nachfolg-
enden Beitrag in der heutigen Kronen Zeitung demonstriert. Offenbar waren die elf
muttersprachliche Grillplatzmeister nicht in der Lage, für Ruhe und Ordnung zwischen den
verschiedenen Kulturen zu sorgen. Erst die Polizei konnte dem blutigen Spuk ein Ende
setzen.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe) vom 30.04.12
Tja, wenn so Lebensqualität und ein optimales Miteinander aussieht darf es nicht verwundern,
wenn immer mehr Wiener(innen) die Donauinsel meiden. Offenbar scheint sich das alte Sprich-
wort „Andere Länder, andere Sitten“ immer wieder zu bewahrheiten.
Jedenfalls dürfte feststehen, dass „Multikulti“ nicht einmal unter Ausländern funktioniert.
Dafür bekommen aber die Wiener(innen) tagtäglich den Multikulti-Wahn gepredigt und wer
es wagt sich dazu kritisch zu äußern, wird sofort als Ausländerfeind oder Nazi abgestempelt.
*****
2012-04-30
Das Innenministerium bedient sich absurder Ausreden
Die Rechtfertigung für den Nichtvollzug des Vermummungsverbotes durch die Polizei beim
WKR-Ball ist mehr als lächerlich. Eine absurdere Ausrede haben wir von einem Ministerium
noch nicht gehört. Damit meinen wir die Rechtfertigung des Sprechers des Innenminister-
iums dafür, dass bei den Gegendemonstrationen zum WKR-Ball das Vermummungsverbot
von der Polizei nicht exekutiert worden ist.
Am 27. Jänner 2012 haben etliche gewaltbereite Linksextremisten gegen den WKR-Ball
demonstriert und deren friedliche Besucher attackiert, beschimpft und bespuckt. Sogar
auf ältere Frauen und Behinderte ist von gewaltbereiten Ballgegnern keine Rücksicht ge-
nommen worden.
Die zum Teil von linksextremen undemokratischen Organisationen aus Deutschland und
Italien importierten Demonstranten ließen in Wien ihren Aggressionen und ihrem Zerstör-
ungstrieb ungehindert, ja sogar von den Grünen, der jungen SPÖ und konfessionellen
Organisationen – durch deren ideologischen Parolen – indirekt bestärkt, freien Lauf.
Ein großer Teil der hemmungslosen Gewalttäter (bei einem wurde eine Bombe gefun-
den) war vermummt gewesen, ohne dass die Polizei, die das Recht gehabt hätte, ein-
schritt. Wenn das Innenministerium diese Zurückhaltung der Polizei nur damit begründet,
die Situation hätte dadurch noch weiter eskalieren können, wäre diese Argumentation
nachvollziehbar gewesen.
Aber mit der Ausrede: „Man wusste nicht, ob jemand der Demonstranten rund um den
WKR-Ball am 27. Jänner eine Haube gegen Kälte aufhatte oder um sich unkenntlich zu
machen“ zu argumentieren, grenzt daran, sich über die Opfer dieser „Demonstranten“ in
zynischer Weise lustig machen zu wollen und jene Bürger, die auf Recht und Ordnung
Wert legen würden, für dumm zu verkaufen.
Wenn man dieses Argument fortsetzen will, kann das Innenministerium dann die nicht
erfolgte Entwaffnung eines Gewalttäters damit begründen, dass man ja nicht wissen
konnte, ob er mit dem Messer nicht jausnen wollte. Es ist ja fast erstaunlich, dass die
Bombe sichergestellt wurde. Diese hätte doch als verspätetes Sylvester-Feuerwerk gelten
können, wenn man die absurde Ausrede seitens des Innenministeriums vernimmt, was
den Nichtvollzug des Vermummungsverbotes durch die Polizei betrifft.
*****
2012-04-26
Warum werden Festnahmen in Telefonbetrugscausa verschwiegen?
Die FPÖ bekämpft seit 2010 den zunehmenden Telefonbetrug. In konkreten Mitteilungen
an die Staatsanwaltschaft sowie Anträgen und Gesetzesinitiativen zum Konsumentenschutz
in der Arbeiterkammer wurde auf diese kriminellen Aktivitäten mit Zentrale in Wien hinge-
wiesen und ein Abstellen durch die Politik gefordert. Alle unsere Vorschläge wurden aber
abgeschmettert, erinnert FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung.
Jetzt entdeckt die SPÖ zufälligerweise ihr Interesse an dem Thema, wundert sich der Man-
datar, der von Anfang an mit dem Verein VPT, dem wichtigsten Betreiber der Aufdeckung,
eng zusammengearbeitet hat. Er fragt sich allerdings, ob z.B. der Antrag der gegenwärtig
„zufällig“ in der AK eingebracht wird, in irgendeinem Zusammenhang mit den jetzt erfolgten
Festnahmen von drei der vier Köpfe dieses Abzockerkartells (vermutlich rund 80.000 Ge-
schädigte in Österreich, 10 Mal so viele in Deutschland) steht.
Erstaunlicher Weise hört man dazu nichts aus dem sonst so gerne Erfolge vermeldende
Innenministerium oder der Staatsanwaltschaft. Ob das mit der bekannten Nähe einiger der
Festgenommenen zu prominenten Wienern, auch Politikern, zu tun hat? Der vierte Mann,
der das Quartett des „Wiener Karussells“ vollzählig machen würde, wurde nämlich noch
nicht gefasst. Er soll übrigens Inhaber des Goldenen Verdienstzeichens der Stadt Wien
sein!
Da stellt sich doch die Frage an die SPÖ, welche Verdienste er sich um die Stadt erworben
hat? Mit den Verhaftungen wurden große Vermögenswerte (Grundstücke, zahlreiche Luxus-
autos vom Rolls Royce über Porsche bis zu Oldtimern) sichergestellt. Da aber hunderte Mil-
lionen in diesen Quellen versickerten, ist die Polizei jetzt gefordert, weiteren Spuren in der
Türkei oder nach Cypern entschlossener als bisher nachzugehen.
Man sollte sich das BKA und die deutschen Gerichte zum Vorbild nehmen. Dort gab es nicht
nur Festnahmen und Hausdurchsuchungen bei Subfirmen des Betrugskartells, sondern auch
Verurteilungen, kritisiert Jung die unverständlich lange Dauer der Fahndung in Österreich
und fordert auch entschlossene Maßnahmen der Banken, die den Erfolg der Telefonbe-
trüger durch ihre „freigiebige“ Einzugspraxis zumindest indirekt erleichtert haben.
Abschließend versichert der Mandatar: „Wir Freiheitlichen haben damals den Anstoß für die
Verfolgung dieser Betrugsform gegeben, wir bleiben dran und werden genau beobachten,
was weiter geschieht! Es gibt da noch einiges zu enthüllen. Aber natürlich gilt die Un-
schuldsvermutung!“
*****
2012-04-24
GASTAUTOREN – BEITRAG
Besetzung des AUDIMAX und des neuen Institutsgebäudes der Uni-Wien
Am Vormittag besetzten unzufriedene Studenten das Rektorat an der Hauptuni beim
Schottentor in Wien Innere Stadt. Kurz darauf wurden die Räumlichkeiten auf Anweisung
des Rektors von der Polizei geräumt.
{besps}uni{/besps}
Am Nachmittag besetzten rund 120 Studenten dann das AUDIMAX im selben Gebäude,
um wieder gegen Autonome Studiengebühren sowie der Auflösung des Bachelorstudiums
zu Demonstrieren. Die Besetzung ging wieder friedlich von statten, doch vor der Hauptuni
formierten sich nach und nach Polizeieinheiten und die Zugänge wurden gesperrt. So
konnte man zwar raus aber nicht mehr rein.
Gegen 20:00 kam es zu einer kurzen „Ringbesitzung“, welche jedoch auch gleich wieder
aufgehoben wurde, sodass die Polizei nicht Einschreiten musste. Gerade einige Autofahrer
reagierten genervt, doch da alles friedlich verlief gab es für die Polizei wie erwähnt keinen
Grund zur Intervention.
Kurz darauf machten sich rund 50 Demonstranten auf dem Weg zum neuen Institutsge-
bäude, nahe der Hauptuni. Da man auch dort eine Besetzung fürchtete, formierten sich
WEGA – Kräfte hinter dem Gebäude. Doch bevor diese zum Einsatz kamen, verließen die
Aktivisten das Gebäude und zogen zurück zum Schottentor.
Währenddessen wurde die Räumung des AUDIMAX durch die Polizei vorbereitet. Man zog
WEGA – Kräfte, Diensthundeführer und die Einsatzeinheit zusammen und umstellte die Uni
Wien. An der Rückseite des Gebäudes sammelte man sich dann zur Räumung unter Protest
von Kundgebungsteilnehmern. Vereinzelt kam es zu gegenseitigen verbalen Gefühlsaus-
brüchen, doch sonst blieb es weiterhin friedlich.
Um 21:00 Uhr begann die Polizei schrittweise mit der Räumung des Unigebäudes, wobei sie
laut Aussage eines im Gebäudebefindlichen Pressekollegen alles friedlich abging. Jedoch
wurden von der Polizei von allen Besetzern (ausgenommen dort offensichtlich tätige Presse)
die Daten samt Matrikelnummer aufgenommen.
Um 23:00 Uhr war die Räumung beendet und der reguläre Wachdienst der im übrigen mit
der Situation völlig überfordert war(!) konnte das Gebäude absperren und weiter sichern.
Die Versorgung der Demonstranten war besser als die der Polizei, die ordnungsgemäß ihren
Dienst versah. So wurden ihnen nicht wie gewöhnlich Einsatzverpflegungspakete gebracht,
sodass unzufriedene Beamte uns gegenüber ihren Unmut darüber äußerten. Einige waren
seit 6:00 Uhr im Dienst hatten grade mal wenn es hoch kam ein Frühstück im Bauch.
Einige Beamte konnten den Dienstort kurz verlassen und sich so bei einem nahe gelegenen
Fastfood-Restaurant etwas holen, doch nicht allen war das gegönnt!? Da waren die De-
monstranten besser versorgt, denn sie hatten sich Pizza bestellt, die zwar für die AUDIMAX
-Besetzer gedacht war, der Bote jedoch nicht rein gelassen wurde.
Dafür hatten die draußen befindlichen Kundgebungsteilnehmer für die langsam aus dem
Gebäude kommenden Besetzer Essen und Trinken aufgetrieben. Dieses wurde auch dank-
bar angenommen und den zahlreichen Polizisten kamen dabei „lange Zähne“ & der Bauch
knurrte. Knapp vor Mitternacht war der Spuk vorbei und es kehrte Ruhe um das Gebäude
ein! Die Polizeibeamten konnten nun auch großteils in die Rossauerkaserne einrücken und
endlich etwas zu sich nehmen.
Am Freitagmorgen war die Uni gesperrt und einige Demonstranten fanden sich ebenso
wieder ein wie auch die Polizei, aber lt. Pressekollegen blieb bis Redaktionsschluss alles ganz
friedlich.
Besetzer des Vortages beschwerten sich dabei, dass ihnen keinerlei Zeit gelassen wurde
noch genügend aufzuräumen im AUDIMAX. Sodass das Rektorat heute der Meinung war,
dass erst aufgeräumt werden müsse und auch Beschädigungen aufgenommen und repariert
werden, ehe das AUDIMAX und andere Teile der Hauptuni wieder in Betrieb gehen könnten.
Dem entgegneten die Aktivisten Pressekollegen gegenüber, dass durch sie absolut nichts
beschädigt wurde, maximal durch den Polizeieinsatz, wenn überhaupt.
Bei der Polizei äußerte man sich dazu nicht, war nur der Meinung, dass die Personaldaten von
allen deshalb aufgenommen wurden um ein Verwaltungsstrafverfahren einzuleiten wie es das
Gesetz vorschreibt. Außerdem man so auch Prüfen wollte, ob denn alles Studenten seien
und sich so zumindest teilweise rechtmäßig im Gebäude befanden.
Ein Lob an die Polizei, denn mit Presseangehörigen wurde gut zusammengearbeitet, egal von
welchem Medium, in – und außerhalb des Unigebäudes. Selbiges gilt auch großteils für die
Aktivisten, auch wenn es Misstrauen gab gegenüber den Medien.
Erich Weber
2012-04-21
LESERBRIEF
In Amstetten wurde heute für zwei Stunden von der Fa. AVANTI Sprit unter EUR 1,-
verkauft. Damit wird die kürzlich in Betrieb genommene Automatentankstelle be-
worben. Diese Tankstelle liegt an der Wiener Straße, der Hauptdurchzugsstraße von
Amstetten.
Es hat sich eine 600m lange Autokolonne gebildet, um dieses Verkehrschaos in den
Griff zu bekommen, wurden zwei Polizisten und ein Einsatzfahrzeug an den Einsatz-
ort beordert.
Als Steuerzahler interessierte mich, wer für diesen Polizeieinsatz die Kosten übernimmt.
Da es sich um eine Werbeaktion von AVANTI handelt, sollte man meinen, dieses Unter-
nehmen wird auch zur Kasse gebeten. Die Antwort der Beamten lautete aber anders:
„ein ganz normaler Polizeieinsatz“. Alle bezahlen für den Werbegag eines Großunter-
nehmens.
Mit freundlichen Grüßen
Robert D.
2012-04-19
Polizei auf „Hundetrümmerl-Jagd“?
Die Tierschutzstadträtin Ulli Sima (SPÖ) kündigte den Start einer zweiwöchigen Schwer-
punktaktion in Sachen Hundehaltung in Wien an. Auftakt der Aktion – die zwei Wochen
dauern soll- war heute im Erholungsgebiet am Wienerberg in Wien Favoriten.
Dabei wird das Veterinäramt der Stadt Wien (MA 60) von der Wiener Polizei unterstützt.
Da stellen wir uns die Frage ob die Polizei, die ohnehin genug mit den kriminellen Taten
der in Wien eingefallenen Ostblockbanden zu tun hat, nun auf Anordnung von Sima auf
„Hundetrümmerl-Jagd“ gehen müssen?
Foto: © erstaunlich.at
Es könnte natürlich auch sein, dass die in den Favoritner Parks zahlreich herumlungernden
jungen und arbeitslosen Kulturbereicherer daraufhin überprüft werden sollen, ob ihre Pit-
bulls und Staffords auch ordnungsgemäß einen Maulkorb tragen. Dann wäre die Unter-
stützung der Polizei gerechtfertigt. Wir sind schon gespannt, wann diesbezüglich der
erste Aufschrei der linkslinken Gutmenschen wegen „Diskriminierung“ erfolgt.
*****
2012-04-16
Bürgerzorn über neues Flüchtlingszentrum
Einheitliche Linie bei der Veranstaltung der FPÖ-Favoriten Donnerstagabend: Das Asyl-
antenheim in der Zohmanngasse darf nicht wiedereröffnet werden! Bezirksparteiobmann
Stadtrat DDr. Eduard Schock verwies auf die negativen Erfahrungen, die Favoriten bereits
mit dieser Einrichtung sammeln musste: „Das war ein Drogen-Mekka mit all den unange-
nehmen Begleiterscheinungen wie Verschmutzungen, Vandalismus und Beschaffungskrimi-
nalität. Den vorgeblich ach so armen Asylanten im Heim Zohmanngasse in ihren Armani-
Anzügen und mit den neusten Handys am Ohr legte die Polizei 1999 bei der erfolgreichen
Operation Spring das Handwerk. Insgesamt wurden 127 Dealer festgenommen, ein Teil
davon direkt im Heim. Zustände wie damals brauchen wir nicht erneut!“
Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus
griff die damalige und künftige Betreiberin Ute Bock an: „Sie hat damals den Drogenhandel
unter ihrem Dach, das Vergiften unserer Kinder, zumindest stillschweigend akzeptiert.
Bock war ja auch selbst wegen Drogenhandels und Bandenbildung angeklagt, vom Dienst
suspendiert und durfte keine Schwarzafrikaner mehr im Heim Zohmanngasse unterbringen.
Mit gutem Grund – und dieser ist bis heute nicht weggefallen. Diese Frau ist höchst
suspekt. Eine Neuauflage des Drogenzentrums muss verhindert werden.“
Die Dutzenden besorgten Anrainer, welche neben zahlreichen Medienvertretern die Ver-
anstaltung besuchten, sprachen offen ihre Sorgen und Ängste aus. Gudenus fasste die
Stimmung prägnant zusammen: „Favoriten sagt: Kein Bock auf Ute Bock!“
*****
2012-04-13
Ex-Gürtelkönig im NEWS-Interview
Wie die Boulevardpresse vorige Woche berichtete, musste der von dem beliebten Fami-
lienblatt zum Gürtelkönig gekrönte, Richard Steiner, aus der U-Haft entlassen werden, da
die Staatsanwaltschaft nicht in der Lage war innerhalb von 2 Jahren eine Anklage auf die
Beine zu stellen. Diesen Umstand darf Steiner vermutlich ausschließlich dem geschickten
Taktieren seines erfahrenen Anwalts Christan Werner verdanken.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen „Gürtelchef“, Delikte wie Erpressung, Nötig-
ung, schwere Körperverletzung, Bildung einer kriminellen Organisation und Steuerhinter-
ziehung vor. Der Ordnung halber merken wir an, dass die Unschuldsvermutung gilt.
An und für sich wäre die U-Haft und die Entlassung aus dieser, keinen Beitrag in diesem
Online-Magazin wert. Allerdings haben wir auf Grund eines heutigen Interviews in
„NEWS“ (Printausgabe) unsere Meinung geändert. Denn in diesem sind einige interes-
sante Zeilen zu lesen.
Steiner bestreitet im Interview, die ihm von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegten Vor-
würfe. Bis auf eine kleine Sachbeschädigung, die auf seine Kappe geht, sei alles unwahr.
Worauf der NEWS-Reporter folgende Frage stellt: „Sie sind also quasi das Unschuldslamm?“
Steiner antwortet darauf: „Wollen wir es mal nicht übertreiben. Natürlich habe ich man-
chen Mitbewerbern oft deutlich gesagt, wo es langgeht, solange ich etwas zu sagen hat-
te. Aber ohne Gewalt.“
In dieser Antwort liegt eindeutig ein Widerspruch. Dass es im Rotlichtmilieu nicht wie in
einem Mädchenpensionat zugeht, dürfte auch jedem Unbedarften klar sein. Was machte
Steiner also, wenn es einem Mitbewerber nicht interessierte was der Gürtelkönig deutlich
zu sagen hatte? Verlieh er dann seiner Forderung keinen dementsprechenden Nachdruck?
Wenn nicht, dann hatte Steiner ohnehin nie etwas zu sagen. Dass dem so gewesen sein
könnte untermauert auch seine kurze (acht Jahre) Wiener Rotlicht- und Gürtelkarriere.
Polizeiinformant bezeichnet Österreich als Polizeistaat
Interessant ist auch, dass Steiner Österreich als Polizeistaat wie unter Metternich bezeich-
net, in dem absolut jeder Bürger kontrolliert wird. Diese Aussage ist aus dem Grund er-
staunlich, ist es doch mittlerweile amts- und milieubekannt, dass der Gürtelkönig die Polizei
mit Informationen über seine Mitbewerber versorgte.
Möglicherweise glaubte Steiner, dass er sich durch seine Informationstätigkeit einen unbe-
grenzten Spielraum im Rotlichtmilieu gesichert hatte. Und hier war er schwer im Irrtum.
Er übersah, was ein routinierter Rotlichtplayer nie übersehen hätte. Die Polizei lässt Infor-
manten nur solange gewähren, als diese für sie nützlich sind.
Offenbar waren die Informationen von Steiner für die Polizei nicht mehr von besonderem
Interesse und zusätzlich begann das Büro für interne Angelegenheiten (BIA) gegen eigene
Kollegen, die sich zum Steiner-Clan ein zu enges Naheverhältnis aufgebaut hatten, zu er-
mitteln. Prominentestes Opfer ist der suspendierte Chefinspektor Franz Pripfl, der mittler-
weile zu acht Monate unbedingter Haft verurteilt wurde. Also war es für die Polizei höchst
an der Zeit, Richard Steiner von der Straße zu holen.
Österreichische Lösung und Tränen bei Petrovic?
Interessant ist auch die Aussage von Steiner, dass es nur einigen unabhängigen Richtern
zu verdanken ist, dass Österreich noch nicht zur Bananenrepublik verkommen ist. Ein
etwas gewagtes Statement finden wir, wo er doch seinen Prozess noch vor sich hat.
Wie wird dieser Prozess wohl ausgehen? Da wollen wir uns etwas in „oswaldischer“
Zukunftsdeuterei üben. Wir vermuten, dass es hier eine typisch österreichische Lösung
geben wird. Steiner wird mindestens zwei Jahre Haft ausfassen, die mit der U-Haft
abgetan sind. Sollte das Strafmaß höher ausfallen, wird dieses vermutlich auf Bewähr-
ung ausgesetzt werden.
Steiner kündigte auch an, dass er nach seiner Verhandlung Österreich verlassen wird.
Wir glauben kaum, dass ihm jemand eine Träne nachweint. Einzig die Grünpolitikerin
Madeleine Petrovic wird möglicherweise die eine oder andere Träne vergießen. Denn
wenn Steiner sich aus dem Rotlichtgeschäft zurückzieht und die Alpenrepublik verlässt,
in welchem Bordell wird sie dann ihr nächstes Buch vorstellen?
*****
2012-04-12
Steuerfreiheit und Diplomaten-Status
Mit heftiger Ablehnung reagiert die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Susanne Winter
auf den gestrigen Ministerratsbeschluss der Bundesregierung, welcher dem „König-Abdul-
lah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ Umsatz- und Grundsteuerfrei-
heit einräumt und den Mitarbeitern des Zentrums zudem diplomatischen Status verleiht.
Damit würde beispielsweise der Polizei der Zutritt zum Gebäude verwehrt. „Dass ausge-
rechnet das strengste islamische Land der Welt ein Dialogzentrum in Wien errichten will,
ist schon ein starkes Stück. Nicht umsonst betrachtet selbst der Großteil der hier lebenden
Muslime das Projekt äußerst skeptisch. Dass sich jedoch die Politiker von SPÖ und ÖVP
auch noch bemüßigt fühlen, dem saudischen Umschlagplatz für islamistische Hilfsgelder
Steuervorteile einzuräumen, ist ein Skandal der Sonderklasse“, kritisiert Winter.
„Außenminister Spindelegger hat mit der Unterzeichnung der Gründungsurkunde des
fundamentalistisch orientierten Dialogzentrums im Oktober 2011 in Wien einen imposanten
Kniefall vor dem saudischen Königreich hingelegt und Tür und Tor für die weitere Expansion
des politischen Islam in Europa geöffnet. Nunmehr dürfen sich die Islamisten über ein weit-
eres Gastgeschenk freuen: steuerliche und diplomatische Vorteile“, so Winter.
Europaweit würden Moscheen und sogar ganze muslimische Parallelwelten zur Verbreitung
des sektiererischen Wahhabismus mit finanzieller Hilfe des saudischen Königshauses aus
dem Boden gestampft. Während des Bosnienkrieges flossen Millionen US-Dollar aus dem
Königreich an die Mudschaheddin-Brigaden, reingewaschen als Spendengelder über islam-
ische Hilfsorganisationen, die ihren Sitz in Österreich hatten und teilweise in Verbindung zur
Al-Kaida oder anderen Terrororganisationen standen.
Weit über 100 Millionen US-Dollar sollen die saudischen Wahhabiten seit 1993 in den Bau
von bosnischen Moscheen und Koranschulen gesteckt haben. Der Großmufti von Bosnien
und Herzegowina, Mustafa Ceric, warnt davor, dass es in Wien „Netzwerke und Zentren“
von Islamisten gebe, deren Aktionsradius sich bis Sarajevo erstrecke.
Militante Muslime würden in Wien „rekrutiert und finanziert“, das saudische Geld fließe über
Wien nach Sarajevo. Staatsreligion in Saudi Arabien ist der Wahhabismus, eine besonders
fundamentalistische Strömung im Islam. Die Wahhabiten betrachten sich als die einzig
wahren Muslime. Menschen, die sich vom Islam abwenden, droht die Todesstrafe.
„In einem aufgeklärten westlichen Land wie Österreich von dieser Position aus einen inter-
religiösen Dialog führen zu wollen, ist mehr als zynisch“, schließt Winter.
*****
2012-04-12
GASTAUTOREN – BEITRAG
Die Entwicklung am Praterstern wird immer schlimmer je wärmer es wird, dies zeigte ein
neuerlicher Lokalaugenschein in der der Vorwoche drastisch. Wieder viele „gefallene Exis-
tenzen“ aus aller Herren Länder – Alkoholiker, Drogenabhängige und Obdachlose!? Man
sonnt sich in der Öffentlichkeit am Boden liegend, säuft und raucht „hascht“.
Eine offensichtlich Drogenabhängige lehnt beim Aufgang Ausstellungsstraße zur U Bahn, je-
mand rief die Stationsaufsicht, da sie sich übergeben hatte und nicht wirklich ansprechbar ist
obwohl bei Bewusstsein. Kinder spielen in unmittelbarer Nähe und müssen das Ganze mit an-
sehen! Die Rettung trifft ein nachdem die Verkehrsbetriebe-Mitarbeiter diese verständigt
hatten.
Kurz darauf gibt es beim Rettungswagen einen kleinen Tumult, da drei offensichtlich alko-
holisierte und obdachlose polnische Männer sich dort mit einem Ordnungsdienstmitarbeiter
sowie dem Sanitäter anlegten. Erst als der Ordnungsdienst die Polizei anruft suchen die
Männer das Weite, sodass sich die Sanitäter die Drogenkranken wieder voll widmen können.
Zur gleichen Zeit gibt es in der Bahnhofshalle Diskussionen mit der Polizei, die offenbar drei
so genannte „Sandler“ die offensichtlich stark angetrunken waren aus dem Bereich des
Supermarktes zu entfernen versuchen.
Der Platzverweis wirkt nach endlosen Diskussionen, doch bald drauf wieder Streitereien und
tätliche Auseinandersetzungen und viel Alkohol, am „Sandlereck“ (Platz neben dem U1 Auf-
gang Praterstern) sodass die Polizei abermals schlichtend eingreifen muss und einen Mann
des Platzes verweist. Der geht nicht freiwillig und so bringt man ihn mit geübtem Griff vom
Platz und verweist ihn in der Nordbahnstraße abermals des Platzes, diesmal mit Erfolg.
Nach etwa drei Stunden, es ist Abend geworden, wieder eine „Alkoleiche“, also ein Mann,
der zuviel des Wodkas erwischt hat und kaum ansprechbar liegen bleibt. Neuerlich rückt die
Rettung an, wieder dieselbe ASBÖ Mannschaft vom Nachmittag, man sagt mir, dass dies hier
agesordnung sei und man hier her bis zu 5 Mal / Tag anrückt nach Schlägereien, Alkoholex-
zessen und Drogenmissbrauch!
<<
Die Sani’s packen den Mann ein, währenddessen klappt ein weiterer Mann zusammen und
liegt in den Armen seiner Partnerin am Boden. Man ruft einen weiteren Rettungswagen,
eine weitere ASBÖ Mannschaft rückt an und die Erste verabschiedet sich von mir um den
Mann in die Rudolfstiftung zu bringen. Die zweite Mannschaft packt den anderen Alkoholiker
samt seiner angetrunkenen Partnerin ein um beide ebenfalls in ein Krankenhaus zu verfrach-
ten.
Die Polizei zeigt Präsenz, doch steht man der Problematik mit den „Pratersternbewohnern“
trotz Unterstützung dieser durch die SAM, einer sozialarbeiterisch tätigen Gemeindeorgani-
sation machtlos gegenüber. Die Streetworker reden mit den Leuten, leisten erste Hilfe
und gehen wieder, was genau nichts bringt, denn mehr Hilfe wird laut den Aussagen von
Betroffenen nicht geboten.
Auf telefonische Nachfrage hieß es bei der Stadt (Ma 40), dass man nicht mehr tun könne
und die (Zitat) „Individuen ohnehin nicht geholfen werden wollen. Darüber hinaus seien
die Obdachlosenheime und andere Einrichtungen alle voll und so könne man nicht mehr
machen!“
Auch die Polizei beklagt sich über die Zustände am Praterstern, doch ihnen sind die Hände
gebunden, da die Grundeigentümer ÖBB und Stadt Wien nicht mehr Unternehmen wollen
oder können gegen die unhaltbaren Zustände „am Stern“.
So wie es aussieht hat sich ein Teil der Karlsplatzszene auf den Praterstern verlagert und
nach Informationen von Mitarbeitern der Wiener Verkehrsbetriebe auch in die U-Bahnen.
Insbesondere die Linie U4 sei davon betroffen, aber auch diverse Stationen und da be-
sonders die neue U1 Station Großfeldsiedlung.
Wir konnten aber auch immer wieder in der Station Handelskai der U6 schwunghaften
Drogenhandel und Konsum beobachten. Auch in den Zügen wird fleißig gedealt und je
später der Abend auch brav konsumiert. Besonders in der Nacht U Bahn an den Wochen-
enden ist dies nicht selten der Fall.
Polizei sieht man selten in den Zügen ebenso wenig wie die so genannten „Nightliner“,
grade einige Freiwillige Ordnungsdienstmitarbeiter patrouillieren ab und an in den Zügen
und zeigen Präsenz! Was auch wirkt und hilft den anderen Fahrgästen ein Sicherheitsge-
fühl zu geben, auch wenn das nicht gerne von der Polizei gesehen ist (??), da sie wohl
„Amtsanmaßung“ dabei vermuten, so ein Polizeibeamter eines Nachts.
Selbiges gilt auch für den Praterstern, wo der Ordnungsdienst immer wieder auch Prä-
senz zeigt und nicht selten die Stationswarte unterstützt bei Problemen mit den „Stern-
bewohnern“ und das nur im gesetzlichen Rahmen, wie man uns versichert.
Wir behalten die Situation im Auge und werden auch weiter berichten über Praterstern
und U-Bahnen sowie U Bahnstationen! In der Hoffnung, dass die Stadt und / oder die
ÖBB endlich etwas gegen die Missstände in ihren Bereichen unternehmen, sodass man
sich wieder sicher fühlen kann in der U-Bahn und deren Stationen sowie am Praterstern!
Erich Weber
2012-04-09
Pfändungsversuch bei Hochzeitsfeier
Diese Beitrags-Überschrift ist in der heutigen Kronen Zeitung zu lesen.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 28.03.12)
Bekannter Weise hatte es ein Exekutor gewagt, in rechtmäßiger Ausübung seines Amtes
auf einer türkischen Hochzeitsfeier zu erscheinen, um Pfändungen beim säumigen Bräuti-
gam vorzunehmen. Laut Kronen Zeitung wurden dem Gläubiger, Riza Demir, bisher vier
Exekutionstitel über 127.000 Euro zuerkannt.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 28.03.12)
Der Grund für diese Amtshandlung bei der Hochzeitsfeier war nicht etwas Rassismus oder
Ausländerfeindlichkeit, sondern einfach die Tatsache, dass bisherige Exekutionen ins Leere
liefen. Der Exekutor rechnete offenbar mit der Tatsache, dass er bei den Hochzeitsge-
schenken eine erfolgreiche Pfändung durchführen könne.
Eigentor mit Video auf Youtube
Angesichts der Anzahl von 2.000 Gästen bei der Feier, hatte der Exekutor offensichtlich
Bedenken bezüglich seiner Sicherheit und ließ sich von 30 Polizisten unterstützend be-
gleiten. Wie recht er hatte beweist nachfolgendes Video, dass von einem Hochzeitsgast
dummerweise ins Internet gestellt wurde.
HIER ZUM VIDEO ANKLICKEN
Im Video ist einwandfrei ersichtlich, wie mindestens ein Polizist mit Fäusten attackiert und
die gesamte Polizeimannschaft von den Hochzeitsgästen aus dem Saal gedrängt wird. Hier
liegt der sehr Verdacht nahe, dass eine Exekutionsvereitelung und Widerstand gegen die
Staatsgewalt vorliegt. Das zu klären wird Aufgabe eines Gerichtes sein.
So weit, so nicht gut. Man möge unter Berücksichtigung aller Tatsachen die Aufgebracht-
heit der Hochzeitsgäste verstehen, jedoch rechtfertigt dies nicht Polizeibeamte bei der
Ausübung ihrer Pflicht anzugreifen.
Rechtmäßige Exekution als Übergriff bezeichnet
Den Vogel zu dem Vorfall schoss jedoch der SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim ab. Ab-
gesehen davon, dass es sich um eine rechtmäßige Amtshandlung handelte und Polizisten
während dieser angegriffen wurden, dürfte der SPÖ-Politiker der falsche Mann für den
Job eines Justizsprechers sein.
In einer Presseaussendung forderte er mehr Sensibilität bei Gerichts-Exekutionen und be-
zeichnete die betreffende Exekution als „Stürmen einer kurdisch-alevitischen Hochzeit.“
Offenbar hat H. Jarolim das Video nicht gesehen, denn sonst würde er nicht einen der-
artigen Unsinn verzapfen. Die Gewalt ging nämlich ausschließlich von den Hochzeitsgästen
aus.
Aber der SPÖ-Politiker übt sich weiter in geistigen Ergüssen und bezweifelt, ob man bei
österreichischen Staatsbürgern auch so vorgegangen wäre. Nein Herr Jarolim, bei einer
österreichischen Hochzeitsfeier hätten Exekutor und Polizei selbstverständlich noch Ge-
schenke mitgebracht.
Interessant ist auch, dass der SPÖ-Justizsprecher die Durchführung einer rechtmäßigen
Exekution als Übergriff wertet. Weiters fordert er spezifische Schulungen für Gerichts-
Exekutoren, um solche „Übergriffe“ zukünftig zu vermeiden. Es ist erstaunlich welche
Einstellung H. Jarolim zu Recht und Gesetz hat und das als Justizsprecher der SPÖ, die
doch so für Recht und Ordnung eintritt.
*****
2012-03-28