Todesstrafe ist in der EU seit 1.12.2009 geltendes Recht


System-Medien und  Politiker(innen) schweigen vornehm

Während  Frank Stronach die Todesstrafe nur gegen  Berufskiller einsetzen möchte,  erlaubt die
EU die Todesstrafe gegen die normale Bevölkerung. Über diesen EU-Skandal hat bis dato noch
keine Zeitung, geschweige denn ein Politiker berichtet.   Wir haben diese erstaunliche Tatsache
auf der Webseite der EU-Austrittspartei entdeckt.
So steht es auf „euaustrittspartei.at
Eigentlich war die Todesstrafe in Österreich schon abgeschafft. In Art. 85 der österreichischen
Bundesverfassung  ist seit 1968 gesetzlich geregelt:  „Die Todesstrafe ist abgeschafft.“  Leider
wurde  die  Todesstrafe  über  den EU-Vertrag  von Lissabon den EU-Mitgliedsländern wieder
erlaubt und trat mit 1. Dezember 2009 in Kraft:

Das ging so:
Schritt 1: Mit dem Vertrag von Lissabon wird wird die Charta der Grundrechte rechtsverbindlich.
Schritt 2:  Im Artikel 2 dieser  Grundrechtecharta steht unter (2):  Niemand darf zur Todesstrafe
verurteilt oder hingerichtet werden.

Schritt 3: in den sogenannten Erläuterungen zur Grundrechtecharta steht:
„Eine  Tötung wird nicht als Verletzung des Artikels betrachtet,“  wenn es erforderlich ist, „einen
Aufruhr  oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“.  Die zweite Ausnahme, wann die Todes-
strafe verhängt werden darf: „Für Taten in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr.“
Das bedeutet im Klartext,  dass die EU die Tötung eines Menschen bei  „Aufstand und Aufruhr“
legitimiert  und weiters die Todesstrafe für Taten vorsieht, die in Kriegszeiten oder bei unmittel-
barer  Kriegsgefahr  begangen  werden.  SPÖ  und  ÖVP  haben dem mittels EU- Vertrag von
Lissabon  zugestimmt.   In  Österreich  ist  übrigens  die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner
(ÖVP)  für die Exekution dieses unmenschlichen und rückschrittlichen EU-„Rechts“ zuständig.
Pikantes  Detail am Rande.   Bundeskanzler Werner Faymann hieß gestern den ehemaligen
Gouverneur  des  US-Bundesstaates  Kalifornien  und  Befürworter  der  Todesstrafe,  Arnold
Schwarzenegger,  im Bundeskanzleramt willkommen.
Quelle: BKA / Fotograf: Andy Wenzel
„Es  freut  mich  immer,  wenn Arnold Schwarzenegger Österreich einen Besuch abstattet“,  so
der  Bundeskanzler.   Über was die beiden beim  Abendessen wohl gesprochen haben?  Viel-
leicht  hat  der  Ex-Aushilfstaxifahrer  dem  Ex-Bodybuilder  mitgeteilt,  dass  nicht  nur  in  Kali-
fornien –   sondern  auch  in  Österreich  die  Todesstrafe   möglich  ist.   Es  könnte  durchaus
der Fall sein,  dass so eine Mitteilung beim ehernen Verfechter der Todesstrafe freudige Erreg-
ung ausgelöst hat. Jedenfalls quittierte Schwarzenegger  den  Empfang  beim  Bundeskanzler
mit den Worten:   „Freue mich riesig, wieder in Österreich zu sein.“
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2013-09-08

Fang den Türk´


Der deutschen Sprache zwar nicht mächtig,

aber trotzdem wahlberechtigt

Wahlwerbung  in  türkischer  Sprache ist bereits zur Normalität geworden.   Allerdings nicht in
der Türkei sondern in der Alpenrepublik. Offenbar dürfte sich zwischen der SPÖ, den Grünen
und der ÖVP eine Art Strategiespiel – wir nennen es  „Fang den Türk´“ – entwickelt haben.

Werner Faymann  stellt die türkische Wahlwerbung  vehement in Abrede obwohl diese ganz
offensichtlich  ist.    Er spricht in diesem  Zusammenhang sogar von Hetze.   „………. Wie uns
Mitarbeiter  der  Parteizentrale  mitgeteilt  haben,   gibt es nur deutschsprachige Plakate.  Wir
bitten  deshalb alle,  die  etwas anderes verbreiten,  sich mit derartigen Aktionen, die nur der
Hetze dienen, zurückzuhalten“, so der Bundeskanzler. Da wird doch der SPÖ-Chef nicht mit
verdeckten Karten spielen?

Screen: facebook.com (Account: Bundeskanzler Werner Faymann)
Weniger Berührungsängste zeigen da die Grünen.  Diese legen ihr Blatt offen.

Screen: gruene.at
Allerdings ist es für uns nicht nachvollziehbar, was der Eisbär in der türkischen Wahlwerbung
zu  suchen  hat.   Aber vielleicht ist das so eine  Art Joker im Strategiespiel  „Fang den Türk´“.
Bei  derartigem Spieleifer kann die ÖVP offenbar nicht tatenlos zusehen und beteiligt sich an
diesem Spiel.
Foto: © erstaunlich.at
Normalerweise sollte man annehmen können,  dass Wahlberechtigte der deutschen Sprache
mächtig  sind,  wenn sie in  Österreich zur Wahlurne schreiten dürfen.  Dem dürfte aber offen-
bar  nicht so sein und dies beweist die verfehlte Einwanderungspolitik der Bundesregierung in
den letzten Jahren.
Aus  diesem  Grund  wird  nun  ganz  augenscheinlich  Wahlwerbung  in türkischer Sprache
betrieben. Offenbar ist der SPÖ, den Grünen und der ÖVP nichts zu billig, um am Futtertrog
der Macht zu bleiben beziehungsweise dorthin zu gelangen.
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2013-09-06

Die Skandale der „Sauberparteien“


FPÖ-Bürgermagazin „Wir Österreicher“ deckt Malversationen auf

Screen: „Wir Österreicher“
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.  Doch vor allem SPÖ, ÖVP und Grüne
werfen nicht nur mit Steinen,  sondern geradezu mit Felsbrocken auf den unliebsamen Kon-
kurrenten FPÖ, wenn es darum geht, den Herausforderer anzupatzen.
Durch die aktuellen Enthüllungen des Magazins NEWS wird einmal mehr bestätigt,  in welchem
Glaspalast von Korruption und Geldgier die selbsternannten Sauberparteien sitzen. Nehmen ist
seliger  als  geben  scheint für die ehemals christlich-soziale ÖVP die Devise zu sein.  Und auch
die Faymann-Partei SPÖ langt „mit sicherer Hand“ zu, wenn es etwas zu holen gibt.
Dem  darf  die grüne Aufdeckerpartie,  mit ihrer eigenwilligen Interpretation von Anständigkeit
und Moral,  die nur für andere zu gelten scheint, natürlich nicht nachstehen.  Von Transparenz
hält  der  gute  Onkel  aus Kanada,  Frank Stronach,  aus guten Gründen nur in Sonntagsreden
etwas.
Die  FPÖ  macht  die  Skandale der politischen Mitbewerber publik.   Im Bürgermagazin „Wir
Österreicher“  wird  die Sündenliste unter dem Titel „Im Visier:  Skandale von SPÖ, ÖVP, BZÖ,
Grünen & Stronach“  dokumentiert.   „Ohne  Anspruch  auf Vollständigkeit“,  wie FPÖ-General-
sekretär Herbert Kickl betont. „Denn wie sich zeigt, werden wir wohl auch im laufenden Wahl-
kampf noch einige weitere Kapitel dazuschreiben müssen.“
Das  Bürgermagazin  „Wir Österreicher“  wird in einer Auflage von 60.000 Stück gedruckt, da-
nach  im  Wahlkampf  verteilt und Ende der Woche an Funktionäre und Mitglieder verschickt.
Vorab ist es unter folgendem Link als E-Paper lesbar: http://bit.ly/1fkVp0j
(Quelle: APA/OTS)
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2013-08-29

Blau-Schwarze Koalition könnte lebensgefährlich werden


Attentatsandrohung von SPÖ-Funktionär unter den Teppich gekehrt

Der Termin  zur  Nationalratswahl  rückt immer näher.   Wie werden sich die Wähler(innen) ent-
scheiden? Im Interesse der körperlichen Unversehrtheit von Angehörigen des Parlaments und
der  angrenzenden  Anrainer  hoffen  wir,  dass  es zu keiner blau-schwarzen Koalition kommt.
Warum? Nun,  immerhin steht nach wie vor eine schriftliche  Attentatsandrohung im Raum.
Diese  kam  aber nicht von bösen Freiheitlichen,  sondern wurde vor noch gar nicht so langer
Zeit vom SPÖ-Jungpolitiker, Martin Donhauser, ins soziale Netzwerk Facebook gestellt.  Und
das auf dem damaligen Facebook-Account der SPÖ Hochleithen.  Die Seite wurde nach Auf-
fliegen des Skandals geschlossen.
Screen: facebook.com
Screen: facebook.com
Trotz gründlichster Recherche konnten wir – bis auf eine im Sande verlaufene parlamentarische
Anfrage – keine rechtlichen Konsequenzen für die Attentatsandrohung finden.   Keine Gerichts-
verhandlung geschweige denn Verurteilung. Aufgedeckt hatte seinerzeit den Skandal nicht der
sonst  so  umtriebige  Datenpolizist  Uwe Sailer,  sondern  der Herausgeber des privaten Blogs
„SOS-Österreich“.
Den systemtreuen mit Inseraten gefütterten Medien   – bis auf Ausnahme des Kuriers –  war der
Skandal  keine  einzige  Zeile wert.   Die Sache wurde einfach unter den Teppich gekehrt.  Nun
mag sich der eine oder andere Leser fragen, warum wir diese Geschichte wieder in Erinnerung
rufen.
Dies hat mit dem jetzigen angeblichen Facebook-Skandal zu tun.   Auf einer privaten Facebook-
Seite  (die mittlerweile geschlossen ist)  wurden  einige  diskriminierende Kommentare gepostet.
Nun  wird  freiheitlichen Funktionären von politisch linker Seite vorgeworfen,  dass sie angeblich
diese  Postings  gelesen und nicht sofort nach dem Staatsanwalt geschrien haben.   Dieser Vor-
wurf wurde zum Skandal des Wahljahres 2013 hochstilisiert.
Da  staunen  wir aber , denn  auf  der damaligen offiziellen Facebook-Seite der SPÖ Hochleithen
müssen doch auch etliche sozialistische Funktionäre das Posting von Donhauser gelesen haben.
Dass  auf  der  betroffenen  Seite  sogar  hochrangige SPÖ-Politprominenz verkehrte,  wird durch
obigen  Screenshot  unter  Beweis  gestellt.   Sogar unser hochverehrter Herr Bundeskanzler gab
sich dort die Ehre.  Das  „e“  statt einem  „a“  in seinem Nachnamen werten wir als Tippfehler und
nicht als Fake-Account.
Wo  waren  damals  die   „ach so politisch korrekten“   linken Agitatoren wie Uwe Sailer und Karl
Öllinger? Von diesen hörte man damals nicht einmal den leisesten Piepser. Bleibt nur zu hoffen,
dass  die  Sicherheitsbehörden alle notwendigen Maßnahmen getroffen haben,  falls es zu einer
blau-schwarzen  Koalition  kommt.   Denn  wer  kann schon mit absoluter Sicherheit dafür garan-
tieren,  dass  Donhauser  seine im Jahr 2011 schriftlich angekündigte Attentatsandrohung nicht in
die Tat umsetzten wird?
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2013-08-23

SPÖ erwacht aus dem Dornröschenschlaf


Faymann will kämpfen – und das 5 Minuten vor 12

Erstaunlich wofür Werner Faymann und seine SPÖ – sechs Wochen vor der Nationalratswahl –
zu kämpfen beabsichtigt  bzw. gekämpft haben will.
Screen: spoe.at
Immerhin  ist der ehemalige Aushilfstaxler seit dem 2. Dezember 2008 Bundeskanzler und seine
Partei  der  große   Koalitionspartner  in  der  Bundesregierung.   Demnach  stellt  sich  für  uns  die
berechtigte  Frage,  was haben Werner Faymann und seine Genoss(innen) die letzten 4 ½ Jahren
eigentlich gemacht?
Steigende  Arbeitslosenzahlen  zeugen  nicht  gerade  vom  Erfolg eines aussichtsreichen Kampfes
um   jeden  Arbeitsplatz.  Die Bildung ist mittlerweile derart geschrumpft,  sodass sogar  Wahlwerbe-
plakate in ausländischer Sprache aufgehängt werden müssen.  Die Ankündigung des Kampfes um
sichere   Pensionen  empfinden  wir  als   Verhöhnung  der  Pensionist(innen).    Diese  können  ein
wahres   Lied  davon  singen,  wie  es  in  der  Realität  wirklich  aussieht.   Und  was  das   „leistbare
Wohnen“ betrifft,  braucht man sich nur die teils massiven  Preiserhöhungen bei   „Wiener Wohnen“
und/oder bei anderen der SPÖ nahestehenden Wohnraumvermieter anzusehen.
Daher  finden  wir,  Faymann  und die SPÖ haben  zumindest  in  diesen Bereichen auf ganzer Linie
versagt und sind deshalb nicht wählbar. Bezeichnend ist es auch, dass sie diese Themen 5 Minuten
vor  12  aufs  Tablett  bringen,  obwohl sie über 4 Jahre dazu Zeit hatten im Sinne der Bürger(innen)
zu arbeiten und dementsprechende Erfolge zu erzielen.
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2013-08-18

Faymann bestreitet Wahlwerbung in türkischer Sprache


Wer die Wahrheit verbreitet dient der Hetze

Über die erstaunliche Tatsache, dass die SPÖ Wahlwerbung in türkischer Sprache betreibt, haben
wir  bereits  vor  knapp  3 Jahren berichtet.   ( LINK 1LINK 2 ).   Daher war es für uns nicht über-
raschend  und  auch  nicht neu,  nachfolgendes Wahlwerbeplakat,  welches zahlreich ausgehängt
ist, in Wien zu sichten.
Auch ist es für uns nicht überraschend und auch nicht neu, dass es Politiker(innen) mit der Wahr-
heit  oft  nicht  so  genau  nehmen.   Allerdings das Offensichtliche derart in Abrede zu stellen,  ist
auch  für  uns neu.   Auf Facebook wurde der Bundeskanzler auf das im obigen Foto abgebildete
Wahlwerbeplakat  angesprochen.   Seine Antwort:   „………. Wie uns Mitarbeiter der Parteizentrale
mitgeteilt  haben,  gibt  es  nur  deutschsprachige  Plakate.   Wir  bitten  deshalb  alle,  die  etwas
anderes verbreiten, sich mit derartigen Aktionen, die nur der Hetze dienen, zurückzuhalten.“
Screen: facebook.com (Account: Bundeskanzler Werner Faymann)
Besonders interessant finden wir den Hinweis des Bundeskanzlers bezüglich der Hetze. Im Klar-
text  bedeutet  das  für  uns,  dass  jemand  gleich als Hetzer tituliert wird,  wenn er die Wahrheit
verbreitet –  wie  in  diesem  Fall  die  eindeutige  und  nachweisbare  Existenz  des  Wahlwerbe-
plakates  in  türkischer  Sprache.   Offenbar  hat  man  in  der SPÖ eine erstaunliche Auffassung
über die Wahrheit und dementsprechenden Umgang mit dieser.
Ein  pikantes  Detail am Rande:   Mittlerweile wurde obiger Facebook-Beitrag vom Account des
Bundeskanzlers  gelöscht.   Dumm nur,  dass  es  die  technische  Möglichkeit eines Bildschirm-
fotos gibt. Diese Tatsache dürften die Genossen, die im War-Room tätig sind, vergessen haben.
Scheinbar  weist  N. Darabos  als SPÖ-Wahlkampfleiter,  die selben Qualifikationen auf,  die er
bereits als Verteidigungsminister besaß.
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2013-08-01

Warum schützt der Bundeskanzler seinen Kopf?

Weil´s um die Arbeit geht?

 
Bei  nachfolgender  (bezahlter)  Werbeeinschaltung  auf Facebook  haben wir uns gefragt,
warum unser allseits geschätzter und hochverehrter Herr Bundeskanzler einen Helm trägt.
 
Screen: facebook.com
 
Waren  seine Jobs als Aushilfstaxler oder als Konsulent bei der Zentralsparkasse so gefährlich,
sodass er sich diese Sicherheitsmaßnahme beibehalten hat? Nein, mitnichten – der Beruf des
Bundeskanzlers ist es warum Werner Faymann sein edel frisiertes Haupt schützen muss.  Vor
allem,  wenn er Jean-Claude Juncker über den Weg läuft
 
Videoquelle und Screen: youtube.com
 
 
*****
 
2013-07-26

Wahlzuckerln werden im Hals stecken bleiben


Umsetzung der Versprechungen höchst unwahrscheinlich

Die  Wahlzuckerln  die  sowohl  SPÖ als auch ÖVP nun am laufenden Band verteilen,  werden den
Österreicher(innen) im Hals stecken bleiben.   Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist
klar,  dass diese nach der Wahl nicht umgesetzt werden können,  wenn es eine Neuauflage der rot-
schwarzen  Koalition  gibt.   Kein  Mensch  hat  Rot und  Schwarz daran gehindert in ihrer Koalition
genau das umzusetzen was sie jetzt fordern und versprechen.
Die  Wahlzuckerl-Verteilung  der  Regierungsparteien  zeigt  nur deutlich,  dass eine Verlängerung
der SPÖ-ÖVP-Koalition nichts als Stillstand und Reformstau bedeutet.  Egal was Rot und Schwarz
heute  versprechen,  am  Verhandlungstisch  wird  nach  den  Wahlen  von  all  den Zuckerln wenig
bis gar nichts übrig bleiben.
Man erinnere sich beispielsweise nur an das europapolitische Wahlkampfzuckerl der vergangenen
Nationalratswahl.   Da  hatte  der   Kanzler  Faymann  versprochen,  Volksabstimmungen  bei  EU-
Vertragsänderungen durchführen zu lassen.  Soviel zum Wahrheitsgehalt dieser Versprechungen.
*****
2013-07-07
 

Kauderwelsch eines Behördenleiters/Politikers


LESERBRIEF

BK Faymann spricht am 2013-07-02 vom Rechtsstaat, in welchem „nicht Politiker, sondern nur
Behörden/Gerichte“  das Sagen hätten…   Ein BK hätte zu wissen, dass er, wie andere Politiker
auch,  idR  gleichzeitig  Behörde  ist!   Für’n  BK reichten  4 Jus-Semester  nicht,  um Definition
„Behörde“ zu kapieren.   Er will sich so vor einer Sanierungsaufgabe,  Verbrechen des Staates
heilen  zu  müssen,  schützen.   Von wegen  –  was Justizorgane sprechen,  sei, gemäß Recht-
Staatlichkeit, absolut richtig. Er lasse sich beraten:
Über- und internationale Rechtsprechungsorgane wären froh, wenn nationale Rechtsprechung
akzeptabel wäre, dem EU-Recht (ggf der DatenschutzRichtlinie) und der EMRK entspräche.
Am  02.05.2011 schrieb „sein“  Justizsprecher,  auf Vorwürfe erlittener Grund- und Menschen-
rechtsverletzung,  dass  die  ungenügende  Prüfung  –  nach Aufzeigen justizieller Menschen-
rechtsverletzung, auf „schwierige Personalsituation in der österreichischen Justiz“  zurück zu
führen  ist.   (Auch Handlungsbedarf der Justizministerin.)   Jedenfalls  gelte  der vom BK  (iV
Justizsprecher) angegebene Grund „Konventionsverletzung“  nicht und nie als entschuldbar.
Ist das die Tauglichkeit eines Rechts-Vertreters unserer (Bananen-)Republik?
Beste Grüße
Deri
2013-07-07
 

EU-Marionetten und andere Weicheier


Obama an EU: „Bücke dich und küsse mich!“

Derzeit erfährt man nahezu jeden Tag neue schockierende Details über die Bespitzelung Europas
durch  die USA.   Man kann jetzt schon davon ausgehen,  dass es sich um den größten Überwach-
ungs-  und  Spionageskandal  seit   dem  Zweiten  Weltkrieg handelt.   Die  USA  unter  Präsident
Obama hätten einen regelrechten digitalen Krieg gegen Europa entfacht.
Man muss sich auch die absurde Ironie der Geschichte vor Augen halten.  Der Aufdecker dieser
ungeheuerlichen Machenschaften, Edward Snowden, musste über China nach Russland fliehen,
weil er vom amerikanischen Präsidenten,  einem Friedensnobelpreisträger,  verfolgt wird.  Wenn
so  etwas  in  einem  Roman  oder  einem Spielfilm vorkäme,  würde jeder dem Autor oder dem
Regisseur  vorwerfen,  dass  so  eine  unrealistische Handlung kein Mensch glauben wird.  Aber
die Realität ist offenbar manchmal wirklich kurioser als jede Fiktion.
Auch  das  US-Geheimdienst-Projekt  PRISM  erinnert an einen futuristischen Thriller.  Dieses
Überwachungsprojekt  ermöglicht der NSA und dem FBI unter dem Deckmantel der  Terroris-
mus- und Kriminalitätsbekämpfung  einen Direktzugriff auf die Server verschiedener Internet-
anbieter. Dadurch haben diese US-Geheimdienst- und Polizeiorganisationen weltweit Zugriff
auf  die Daten von hunderten Millionen Internetnutzern.   In einem NSA-Papier heißt es auch
hochoffiziell: „Die Europäer sind ein Angriffsziel.“
Die ganze Affäre entzaubert auch den amerikanischen Präsidenten endgültig. 2008 ist Obama
quasi  als  Messias  gefeiert worden,  der der Welt Frieden und Freiheit bringen wird.   In voraus-
eilendem  Gehorsam hat man ihm sogar kurz nach seinem Amtsantritt den Friedensnobelpreis
überreicht.  Möglicherweise  aus  dem  Grund,  da er nicht so viele unschuldige Menschen (Zivil-
personen) umbringen ließ, wie sein Amtsvorgänger George Bush.
Aber wie sieht seine Bilanz heute aus? In Afghanistan und im Irak herrscht die nackte Gewalt,
der gesamte Nahe Osten ist instabiler denn je, Guantanamo ist immer noch in Betrieb, es wur-
den  keine Atomwaffen abgebaut.   Und zuletzt erwies sich Barack Obama auch noch als Big
Brother à la Orwell, nach dem Motto „Big Barack is watching you“.
Früher  hat hieß es bei ihm:  „Yes, we can.“   Heute heißt es:  „Yes, we scan.“  Und dann besitzt
der  amerikanische  Präsident auch noch die unglaubliche Frechheit,  diesen Skandal mit dem
Satz  zu quittieren:   „Spionage unter Freunden ist nichts außergewöhnliches.   Wie würden die
Amerikaner  wohl  reagieren,  wenn irgendein europäischer Geheimdienst  Regierungseinricht-
ungen  in Washington abgehört hätte?
Wirklich schockierend ist jedoch die Tatsache,  der windelweichen Reaktionen der europäischen
Staaten und insbesondere der österreichischen Bundesregierung. Hier geht es nämlich nicht um
ein  Kavaliersdelikt,  sondern um eklatante Verstöße gegen das Völkerrecht.   Und es ist definitiv
eine  Schande,  wie devot und kriecherisch sich die meisten EU-Mitgliedsstaaten gegenüber den
USA verhalten.
Vor  wenigen Tagen  haben  einige  dieser  Staaten  sogar dem bolivianischen Präsidenten Evo
Morales  den  Überflug  verwehrt.   Und  dies  deshalb,  weil der falsche Verdacht bestanden hat,
Edward Snowden,  der Aufdecker des US-Abhörskandals und derzeit  Staatsfeind Nr. 1 der USA,
würde  sich  an  Bord  der Maschine befinden.   Der Präsident eines souveränen Staats wurde wie
ein dahergelaufener Krimineller behandelt und sogar sein Flugzeug ohne Durchsuchungsbefehl
durchsucht.   Es  ist  kein  Wunder,  dass ein Aufschrei der  Empörung durch ganz Lateinamerika
ging.
Das  Asylgesuch von  Edward Snowden  ist  völlig  legitim.   Es müsste eigentlich zur sofortigen
Gewährung von politischem Asyl führen. Aber die europäischen Spitzenrepräsentanten und die
österreichische  Bundesregierung  führen  hier  einen  Zirkus auf,  der  nur  mehr als peinlich zu
bezeichnen  ist.  Während jedem  Wirtschaftsflüchtling in Österreich der rote Teppich ausgerollt
wird,  zieht  man  sich  im  Fall  Snowden  auf Formalismen zurück,  wie das die österreichische
ÖVP-Innenministerin machte.
Der  Mann  ist ein Held und es gebührt ihm eigentlich Dank für seinen Mut,  unter Aufopferung
seiner eigenen, persönlichen Sicherheit hunderten Millionen Europäern die Augen darüber ge-
öffnet  zu  haben,  welchem  Totalangriff  durch  die  USA  auf ihre Privatsphäre,  auf ihre Wirt-
schaftsgeheimnisse und auch ihre politischen Geheimnisse sie ausgesetzt sind.
Statt  völlig  sinn- und  wertfrei Orden  für  eine  zehnjährige  Zugehörigkeit  zum Nationalrat zu
verteilen,  sollte  der  Bundeskanzler lieber alles daran setzen, dass Edward Snowden in Sicher-
heit  gebracht  wird und wenn es nicht anders geht,  dem Mann in Österreich Asyl zu gewähren.
Allerdings glauben wir nicht,  dass Faymann so handeln wird.  Immerhin könnte er sich wieder
eine Kopfnuss  – in einem solchen Fall möglicherweise von Obama himself –  einfangen.

*****
2013-07-05
 

Nun ist der Bundeskanzler gefordert


Faymann (samt grünem Anhang) kann nun zeigen, ob er Courage hat

 

Edward Snowden hat nämlich gestern gar nicht in Russland um Asyl angesucht (RT = Russia
Today = Russland heute):
„The Russian Federal Migration Service (FMS) has refuted media reports which claim that NSA
leaker Edward Snowden applied for political asylum in Russia.“
…..
„Information in the foreign media which states that Snowden asked for asylum “is not true,”
Zalina Kornilova, head of FMS press service, told RT.
Übersetzung:
„Die russische Einwanderungsbehörde hat Medienberichte zurückgewiesen, die behaupten dass
der NSA-„Leaker“ Edward Snowden um politisches Asyl in Russland angesucht hat.“
…..
„Informationen in den ausländischen Medien die behaupten dass Snowden um Asyl angesucht
hätte sind nicht wahr“,  hat Zalina Kornilova , Leiterin der Pressestelle  der FMS (Einwanderungs-
behörde), RT erzählt.“ http://rt.com/news/russia-russian-asylum-snowden-493/
Die Zeitung „Business Insider“ hat eine Liste all jener Staaten veröffentlicht bei denen Edward
Snowden  tatsächlich  um  politisches  Asyl  angesucht hat.   An erster Stelle findet sich da die
„Republic of Austria“ oder auf gut deutsch: Österreich.
Jetzt sind Werner Faymann und seine Vasallen gefordert zu zeigen ob sie es schaffen, daraus
politisches  Kapital zu schlagen.  Was aber eher nicht zu erwarten ist.   Vermutlich wird er sich
weiter von Juncker auf den Kopf schlagen lassen, aber sonst keine Aktivitäten setzen.
*****
2013-07-02
 

Faymann als EU-Watschenmann

Österreichischer Bundeskanzler als Lachnummer in Brüssel

 
Immer  wieder  wurde  und  wird  Werner  Faymann,  seines  Zeichens  Bundeskanzler  der
Republik Österreich, von politischen Gegnern als Marionette udgl. mehr bezeichnet.  Auch
erhielt  er  den Spitznamen  „Feigmann“.   Ehrlich gesagt dachten wir,  dass solche  „Adels-
prädikate“  für  Faymann  als  Staatsmann nicht würdig seien.   Leider haben wir uns geirrt,
wie nachfolgendes Video unter Beweis stellt:
 
Videoquelle und Screen: youtube.com
Während  eines ORF-Interviews beim Europäischen Rat in Brüssel am 28. Juni 2013,  schlug
Jean Claude Juncker  im Vorbeigehen,  dem  Kanzler Faymann  mit einer Zeitung  (oder ähn-
lichem)  auf  den  Hinterkopf.   Damit  stellte Juncker seine Primitivität unter Beweis, bewies
aber gleichzeitig,  wie wenig Respekt der  österreichische Bundeskanzler in Brüssel genießt.
Wir sind uns absolut sicher, dass sich Juncker dies bei der deutschen Kanzlerin nie getraut
hätte.
 
Aber zurück zu Feigmann – pardon – Faymann. Anstatt Juncker sofort zur Rede zu stellen
und  ihm die Leviten zu lesen,  begnügte  sich  der Bundeskanzler  damit,  mit einem etwas
gequält  klingenden  Kichern  und einem aufgesetzten Grinsen,  sich wieder dem ORF-Inter-
view zuzuwenden.
 
Der Vorfall Juncker – Faymann hat für uns bewiesen, dass der Kanzler in Brüssel offenbar
nicht  als Staatsmann respektiert wird.  Und mit seinem Verhalten hat er unter Beweis ge-
stellt, dass er auf Respekt augenscheinlich auch keinen gesteigerten Wert legt.
 
*****
 
2013-07-01

Österreichs Justiz zeigt ihren Mut stets nur gegen Oppositionelle


Einstellung der Inseratencausa wäre ein

Polit- und Justizskandal der Sonderklasse

Mit der kolportierten Einstellung des Verfahrens gegen Bundeskanzler Faymann in der Inseraten-
affäre  kündigt  sich ein Polit- und Justizskandal der Sonderklasse an.   Das rot-schwarze System
habe  von  Beginn an versucht,  die  gesamte  Causa  niederzuwalzen,  und mittlerweile offenbar
Erfolg gehabt, so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.
„Wer  die U-Ausschuss-Akten gelesen hat,  kann sich beim besten Willen nicht erklären, wie es
vor  dem  Hintergrund  massiver  Verfehlungen  zu  einer  Einstellung  kommen  kann.   Die  rot-
schwarze  Koalition  hat  jedenfalls  verhindert,  dass  Faymann  in  den  U-Ausschuss  kommen
musste und der Hauptbelastungszeuge Wehinger, der schon im Parlament war und umfassend
aussagen  wollte,  vom  Ausschuss  überhaupt  gehört  werden  durfte“,  schildert  Vilimsky  die
Vertuschungsexzesse von SPÖ und ÖVP im Parlament.
Jetzt  drohe  knapp  vor  dem  Wahltermin  auch  noch  die  juristische Beerdigung durch die rot
dominierte Staatsanwaltschaft und das schwarze Justizressort. „7 Millionen für den Werner sind
für Justiz und Regierungspolitik offenbar kein Thema“, kritisiert Vilimsky.
„Es  würde  mich  nicht  wundern,  wenn auch die Ermittlungen in der Inseratencausa Berlakovich
in  Bälde hochoffiziell  beerdigt  werden.   Das rot-schwarze System dürfte hinter den Kulissen ein
Paket von Verfahrenseinstellungen akkordiert haben, um auch nach der Wahl gemeinsam weiter-
packeln zu können“,  vermutet Vilimsky.   Es habe jedenfalls den Anschein,  die heimische Justiz
zeige ihren Mut stets nur gegen Oppositionelle. (Quelle: APA/OTS)
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2013-06-30
 

Neuerlicher Kniefall des Bundeskanzlers in Brüssel


Einmal mehr fällt Faymann in Brüssel um

und hält seine Versprechungen nicht

„Rien ne va plus,  Brüssel  hat  sich  in  der  Nacht  auf  Freitag  endgültig  auf die fast 1 Billion
schwere  EU-Finanzplanung  von  2014-2020  geeinigt.   Aber  nicht  alle Nettozahler werden
gleich  tief  in die Tasche greifen müssen.   Denn obwohl überall von Sparen, Kürzungen und
Einsparungen  geredet  wird,  mehr   Solidarität,  mehr  Abgaben  gefordert  werden,  müssen
einige Mitgliedstaaten weniger solidarisch sein als andere, oder verhandeln einfach besser.
So  ist  es  z. B.  Großbritannien  unter  Cameron einmal mehr gelungen,  den jährlich rund 4 Mil-
liarden  Euro  schweren  Briten-Rabatt zu erhalten.   Sein österreichischer Parteikollege, Bundes-
kanzler Werner Faymann, versprach in Camerons Windschatten noch im Februar diesen Jahres
großspurig  via  der  Wochenzeitschrift  News,  dass  auch  Österreich  seinen  95 Millionen Euro
Rabatt erhalten solle.
Es  kam wie es kommen musste,  unser „Starverhandler“ Faymann fiel in Brüssel wieder einmal
auf  die  Knie.   Dabei  dürfen  sich neben den Briten auch die Holländer,  Schweden und Dänen
freuen. Sie alle erhalten durch die Festlegung eines Pauschalbetrags einen Nettorabatt.
Dänemark wird zukünftig pauschal 130 Millionen Euro Reduktion erhalten,  die Niederlande 650
Millionen  und  Schweden  160 Millionen.   Österreich  verliert  demgegenüber  seinen  Millionen-
Euro-Rabatt. Zusätzlich wurden der Alpenrepublik auch noch 60 Millionen Euro an Förderungen
für den ländlichen Raum gekürzt.
Der freiheitliche Europaabgeordnete, Mag. Franz Obermayr ließ seiner Enttäuschung freien Lauf
und bezeichnete den Bundeskanzler als Pinoccio Faymann, die Brüsseler Marionette.
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2013-06-28
 

Bankensteuer ist in Wahrheit eine Bankkundensteuer


SPÖ gebärdet sich weiter als Schutzpatron der Banken

„In Wahrheit ist die Bankensteuer nichts anderes als eine Bankkundensteuer, die die Banken
über  steigende  Gebühren  1:1  an  die Kunden abwälzen.   Faymann will offenbar weiter die
Österreicher  für  die  ungebrochene  Zockermentalität  der  Banken zur Kasse bitten“,  stellte
der  Abgeordnete  zum  Nationalrat  Widmann (BZÖ) in einer Reaktion auf die Ankündigung
einer zeitlich unbefristeten Bankenabgabe durch Bundeskanzler Faymann fest.
Denn  Fakt  ist,  dass  die  Großbanken  nach wie  vor ungehemmt weiter spekulieren,  die
Manager üppige Boni kassieren und die Steuerzahler am Ende dafür zahlen müssen. Wo
bleibt  denn  die  seit  Jahren  geforderte  Trennung  zwischen  Geschäfts- und Investment-
banken?   Hier ist seit  2008 nichts geschehen.   Die Banken- und Steuererhöhungspartei
SPÖ  macht  offenbar  weiterhin  Politik  ganz  im  Sinne  der Banken,  nicht im Sinne der
Menschen.
Die  Österreicher haben längst „genug gezahlt“ für Banken und Spekulanten!“,  so Rainer
Widmann,  der  neben  der Forderung nach einer Einführung eines strikten Trennbanken-
systems  auch  an die BZÖ-Forderung nach einem Insolvenzrecht für Banken und neuen,
bankenunabhängigen Finanzierungsformen wie das BZÖ-Crowdfunding-Modell erinnerte.
*****
2013-05-26
 

Nicht nur Faymann hat die Haare schön


SPÖ-Granden unter türkischer Politprominenz

Vor zirka 6 Wochen wurde in der Online-Ausgabe des Magazins  „Vanity Fair“, der Bundes-
kanzler  Werner Faymann dank seiner Haarpracht in die „Top-10“ der modischsten „World
Leader“ gewählt.  Bei  www.erstaunlich.at  glaubt man nun das Geheimnis der gut frisierten
Haarpracht entdeckt zu haben.
Im  10. Wiener Gemeindebezirk (im Volksmund auch Klein Istanbul genannt) fiel uns der
im obigen Foto abgebildeten SPÖ Pkw-Anhänger auf. Dieser war dort schon längere Zeit
abgestellt.  Wir waren uns nicht sicher,  ob der Anhänger  möglicherweise eine Filiale der
SPÖ-Zentrale ist.
Also  beobachteten  wir dieses Gefährt  (hoffentlich bringt das nun die  ARGE Daten nicht
auf die Palme) und stellten fest, dass kein Parteienverkehr herrschte.   Dafür verbirgt sich
hinter  dem Pkw-Anhänger ein kleiner türkischer Friseursalon.  Ein Geheimcode?  Jeden-
falls  begannen  wir  in  diesem  zu recherchieren und landeten prompt einen Volltreffer.
Unter den Fotos türkischer  Politprominenz prangen dort die Konterfeis von Wiens Bürger-
meister Dr. Michael Häupl, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Studienabbrecher und
Nichtakademiker Werner Faymann (Bundeskanzler).
Also die ganzen SPÖ-Granden inmitten türkischer Politprominenz. Dabei stellten wir fest,
dass nicht nur Faymann die Haare schön hat.  Möglicherweise lassen sich Häupl, Fischer
und Faymann ihr Haupthaar bei diesem türkischen Friseur restaurieren. Und wenn nicht,
dienen die Bilder vermutlich als Wahlwerbung für das neue Wählerklientel der SPÖ.
 
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2013-05-12
 

SPÖ-Skandal bei Wiener Wohnen muss Konsequenzen haben


Haben sich rote Seilschaften im großen Stil bedient?

„Wenn der Direktor von Wiener Wohnen selbst Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet
und  Amtsmissbrauch,  Untreue  sowie  Absprachen  bei  Vergaben in seinem Unternehmen
vermutet,  weiß  der  gelernte Wiener,  dass  hier  einige  Leute  unglaublich  viel  Dreck  am
Stecken haben dürften“,  sagt der Wiener FPÖ-Klubobmann Mag. Johann Gudenus.
 
Preisabsprachen und andere Gaunereien auf Kosten der Mieter sollen ebenfalls Gegenstand
der  Ermittlungen  sein  wie  Insider-Tipps  über Konkurrenzangebote.   Die SPÖ hat mit der
Privatisierung  von Wiener Wohnen durch Ausgliederung leider schon vor Jahren den Grund-
stein  dafür  gelegt,  dass  sich  rote Seilschaften  offenbar im großen Stil bedienen und die
Mieter schädigen können.
 
Wiener Wohnen ist ja in dieser Hinsicht kein unbeschriebenes Blatt.  Ein von der FPÖ bean-
tragter  Kontrollamtsbericht zur  „Wiener Wohnen Hausbetreuungs-“  bzw.  Wiener Wohnen
Außenbetreuungs GmbH“,  wo es  von  SPÖ-Freunderln nur so wimmelt,  war jedenfalls ver-
nichtend.  Fehlende  Anlagen- und Zeiterfassung, nicht  vorhandene Preiskalkulation, unge-
rechtfertigte  Preiserhöhungen für die Grünflächenbetreuung im Gemeindebau,  Verletzung
der Sorgfaltspflicht durch den früheren Geschäftsführer und so weiter und so fort.
 
Der  123 Seiten  starke  Bericht  war eine einzige SPÖ-Skandalchronik und zeugte vom Ver-
sagen des früheren SPÖ-Wohnbaustadtrates Faymann, der für dieses Fiasko verantwortlich
war  und  den  Mietern in den städtischen Wohnhausanlagen und den Wiener Steuerzahlern
immensen finanziellen Schaden zugefügt hat.
 
„Aber  auch  der  aktuelle  SPÖ-Wohnbaustadtrat  Ludwig  sollte sich eine gute G’schicht für
seine  Rolle  im aktuellen SPÖ-Skandal bei Wiener Wohnen zurechtlegen.   Mit der „Hab nix
g’wußt“-Taktik  a’la  Burgstaller wird er bei der FPÖ jedenfalls nicht durchkommen“,  kündigt
Gudenus an.
 
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2013-03-16
 

Realitätsverlust bei Stronach?


Stronach überholt Ziegelstein und Faymann

Jubelstimmung herrschte heute im „Team Stronach“.   Dieses ließ heute via Presseaussendung
verlauten,  dass ihre Facebook-Seite seit gestern mehr Fans hat,  als jene des Bundeskanzlers
Werner Faymann.  Damit dominiere man klar und ist beim Social Media bereits Nummer 1.
 
Gut,  Faymann zu  überholen  ist keine große Kunst,  denn dieser liegt auf Facebook nur einige
Mausklicks  vor dem Beliebtheitsgrad eines Ziegelsteines.   Alle in diesem Beitrag abgebildeten
Screenshots stammen von Facebook und wurden heute um 19:00 Uhr angefertigt.
 
Grafik vergrößern:

Bild mit rechter Maustaste anklicken und „Grafik anzeigen“ bestätigen.

 
Der Ziegelstein hat 7.069 Fans                 Werner Faymann hat 7.199 Fans
 
 
Damit liegt Stronach mit 7.347 „Gefällt mit – Angaben“ exakt mit 148 Fan-Stimmen vor Werner
Faymann.   Aber wie war das mit der Jubelmeldung,  dass man nun beim  Social Media bereits
auf  Nummer 1  liegt?   Da mussten wir nicht lange recherchieren,  um diese Meldung wie eine
Seifenblase zerplatzen zu lassen.
 
 
Strache liegt mit 125.479 Fans um Lichtjahre  (exakt 118.132) vor Stronach. Da fragen wir uns,
ob  bei  Stronach ein altersbedingter Realitätsverlust eingetreten ist?   Oder kann er möglicher-
weise keine Zahlen lesen?   Dann ist es uns aber unklar,  wie dieser Mann Milliardär geworden
ist.
 
Eine Option könnte auch zutreffen:   Beim „Team Stronach“ wird bewusst gelogen.  Sollte dies
der Fall sein fragen wir uns, wie viel sind dann Stronachs Versprechungen wert, die er bereits
im laufenden Wahlkampf abgeben hat und noch abgeben wird?
 
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2013-02-05
 

SPÖ-Deutsch ist doch ein Realist


Wie viel verdient ein mittelrangiger SPÖ-Politiker?

Wir  haben schon einige Male über die realitätsfremden Aussagen des Wiener SPÖ- Landes-
parteisekretärs, LAbg. Christian Deutsch berichtet. Wir haben ihm auch „unterstellt“ in einer
Art Parallelwelt zu leben.   Diesbezüglich müssen wir uns korrigieren,  denn eine Recherche
über den SPÖ-Politiker ergibt, dass dieser sehr wohl ein Realist ist.   Allerdings nehmen wir
ihm nun seine klassenkämpferischen Töne nicht mehr ab.

Grafik vergrößern:
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Screen:  meineabgeordneten.at – Direktlink
 
Interessant sind auch die Verflechtungen rund um Deutschs Firmenbeteiligungen!

Grafik vergrößern:

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Screen: http://www.meineabgeordneten.at
 
Christian  Deutsch  wurde am 27. Februar 1962 in Linz geboren.   Zunächst besuchte er die
Volksschule  und  maturierte  dann  am  naturwissenschaftlichen  Realgymnasium  in  Linz-
Freinberg.   Ab 1980 studierte er einige Semester Medizin an der Universität Wien.
 
Das  Studieren  dürfte  Deutsch nicht so gelegen haben und so brach er  – wie sein Genosse
Werner Faymann –  das Studium ab.  Offenbar haben Studienabbrecher und Personen ohne
gelernten Beruf sehr gute Chancen in der SPÖ Karriere zu machen.
 
Deutsch begann seine  politische Tätigkeit nach der Matura. Interessant sind hier wieder die
Parallelen  zu Werner Faymann.   Denn beide stiegen über die „Sozialistische Jugend“ in die
Politik ein und beide wurden ab 1985 Konsulenten bei der Zentralsparkasse.
 
Die Frage die wir uns stellen ist, wie viel verdiente so ein Konsulent bei der Zentralsparkasse?
Und  wie  viel  verdient ein Politiker mittleren Ranges bei der SPÖ,  um sich derartige Firmen-
beteiligungen  (1. Screenshot)  kaufen  zu  können?    Denn  unseren  Recherchen nach hatte
Christian Deutsch – bis auf die aus seinen politischen Ämtern –  keine Nebeneinkünfte. Er fuhr
nicht einmal Taxi, wie sein Genosse Werner Faymann das tat.
 
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2013-01-26
 

Katzenjammer bei der SPÖ


Hat die SPÖ von direkter Demokratie jetzt die Nase voll?

Heute hat das große Wundenlecken bei der SPÖ begonnen.  Man tat zwar gestern bei den
Sozialisten  so,  als  ob  der  Ausgang  der Volksbefragung zum Thema Wehrpflicht nichts
mit einer Niederlage der eigenen Partei zu tun hätte.  Dass dem nicht so ist, beweisen die
nun ausgebrochenen Streitereien zwischen den Genossen.
 
Beispielsweise  übte  Niederösterreichs  SPÖ-Chef  Sepp  Leitner scharfe Kritik am Wiener
SPÖ-Chef  Michael Häupl  und  warf  ihm vor,  das Thema missbraucht zu haben.   Er ließ
dem Wiener Bürgermeister via Kurier ausrichten,  allfällige Themen für Volksbefragungen
künftig auf das Wiener Stadtgebiet zu beschränken.
 
Jedenfalls  dürfte  mit dem  gestrigen  Ausgang der Volksbefragung feststehen,  dass man
bei der SPÖ vorerst von  „direkter Demokratie“ die Nase voll hat. Denn eine überwiegende
Mehrheit der Wähler(innen) sprachen  sich  nicht nur für die Beibehaltung der Wehrpflicht
aus,  sondern teilten den Genossen mit ihrem Pro-Votum mit,  was sie von der Politik des
ständigen Drüberfahrens halten.
 
Interessant  ist  die Hartnäckigkeit und das Stehvermögen von Norbert Darabos.  Sichtlich
angeschlagen  machte  er bei Interviews den Eindruck eines trotzigen Kindes.   Auf Refor-
men  des Bundesheeres angesprochen meinte er,  dass er dazu mehr Geld benötige.  Da
staunen  wir aber,  denn wer für Reformen postwendet mehr Geld verlangt,  hat offensicht-
lich das Wort „Reform“ nicht verstanden.
 
Mehrfach auf einen eventuellen Rücktritt angesprochen meinte Darabos, dass er das Ver-
trauen des Bundeskanzlers genieße.   Faymann wird wohl oder übel nichts anderes übrig
bleiben,  dem  Verteidigungsminister seinen politisch schwer lädierten Rücken zu decken.
Ansonsten könnte der Eindruck entstehen,  dass er Darabos ganz nach dem Motto:  „Vor
Gebrauch schütteln und danach wegwerfen“ missbraucht hat. Den Verbleib von Darabos
in seinem Amt wird aber die FPÖ und auch die ÖVP wohlweislich zu nützen wissen.
 
Apropos  ÖVP,  dort  schwelgt man im Siegestaumel und übt sich in Reformvorschlägen.
Ein  Talente-Check  bei  der  Stellung soll künftig dafür sorgen,  dass die jungen Männer
nach  Talenten  und Kompetenzen eingesetzt  werden.   Die Innenministerin spricht sich
unter anderem dafür aus, dass alle Grundwehrdiener eine Grundausbildung im ABC des
Katastrophenschutzes erhalten.
 
Da wollen wir einmal hoffen,  dass Darabos eine Ausbildung im ABC-Katastrophenschutz
nicht mit einem Buchstabierwettbewerb verwechselt. Jedenfalls glauben wir nicht,  dass
der Verteidigungsminister in seiner noch verbleibenden Amtszeit,  irgendwelche positive
Reformen beim Bundesheer durchführen wird.
 
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2013-01-21
 

Österreicher(innen) stimmten für Wehrpflicht


SPÖ und Grüne erleiden eine eindeutige Niederlage

Die heutige Volksbefragung hat eine klare Entscheidung für die Beibehaltung der Wehrpflicht
gebracht.  Vorläufiges Endergebnis laut der Homepage des Innenministeriums:  40,2 Prozent
votierten  für  die  Einführung  eines Berufsheeres und eines freiwilligen sozialen Jahres.  Die
Wahlbeteiligung lag bei 49 Prozent.  97,5 Prozent der Stimmen waren gültig, 2,5 Prozent un-
gültig.   Das  vorläufige  Endergebnis enthält noch nicht die Wahlkartenstimmen, die erst am
Montag  ausgezählt  werden.   Das  Votum  bedeutet  eine  Niederlage  für  die SPÖ und die
Grünen.
 
Interessant ist eine Grafik auf „orf.at“.  Diese (Screenshot) zeigt, welche Bezirke für die Ein-
führung eines Berufsheeres oder für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des
Zivildienstes gestimmt haben.
 
Screen: „orf.at“
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
 
Trotz  der  eindeutigen  Niederlage  will Norbert Darabaos im Amt bleiben.   Er kommentierte,
dass  er  das  Vertrauen  des Bundeskanzlers besäße. Dies wurde von Werner Faymann auch
bestätigt.   Dazu fällt uns der ehemalige Kanzler Franz Vranitzky ein.   Jedes Mal wenn dieser
einem  Genossen  sein  Vertrauen  attestierte,  war es nur mehr eine Frage ganz kurzer Zeit,
bis dieser aus seinem Amt schied.
 
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2013-01-20
 

In Stein gemeißelt


Politischer Wendehals Darabos

Gestern  lief  auf   „PULS 4“  die  Sendung  „Pro und Contra“  zum Thema Wehrpflicht oder
Berufsheer.   Ein  völlig  überforderter  Verteidigungsminister  versuchte aus  seinem Argu-
mentationsnotstand heraus, die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht zu rechtfertigen.
Die meiste Zeit wirkte er völlig hilf- und ratlos.
Als prominenten Unterstützer hatte Norbert Darabos, Dr. Hannes Androsch zur Seite. Dieser
glänzte  durch entbehrliche Statements.   So behauptete Androsch unter anderem,  dass er
während  seiner  Bundesheerzeit  nur gelernt habe,  was sich bewegt zu grüßen und unbe-
wegliche Dinge zu putzen.
Angesicht  der  nahenden  Volksbefragung ( 20. Jänner 2013) zum Thema Wehrpflicht oder
Berufsheer,  möchten wir unserer Leserschaft den Standpunkt von Darabos  – der noch gar
nicht solange her ist –  zur Kenntnis bringen.
Noch im Frühsommer 2010 verkündete er: „Für mich ist  die Wehrpflicht in Stein gemeißelt.
Mit mir als Verteidigungsminister wird es kein Ende der  Wehrpflicht  geben.“  Eine genaue
Begründung  seiner  Aussage  tätigte  er damals nicht.   Interessant ist auch das Interview,
welches  Darabos  in einer ZIB2-Sendung gegenüber dem ORF-Moderator Armin Wolf gab.

Das ZIB2-Interview vom 14. Juli 2010

Wolf: Ein anderes Thema noch – die Wehrpflicht. Außer uns haben nur noch sechs Länder
in der EU eine Wehrpflicht.  Selbst Deutschland diskutiert jetzt intensiv über eine Abschaff-
ung. Warum wehren Sie sich so mit Händen und Füßen dagegen?
 
Darabos: Ich kann Ihnen drei Gründe nennen, in aller Kürze: Erstens Österreich ist neutral,
hat mit diesem System,  mit diesem Mischsystem Grundwehrdiener,  Berufssoldaten, Miliz-
system beste Erfahrungen gemacht…
 
Wolf: Schweden ist auch neutral.
 
Darabos:  Ja, hat eine konservative Regierung, hat einen anderen Zugang zu diesem Thema.
Finnland  ist auch neutral,  hat das gleiche System wie Österreich. Zweitens:   Es ist doppelt
so teuer,  wenn wir die Leistungen im Katastrophenschutz und für das sind wir auch da.  Die
Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich mit über 80 Prozent, dass das Bundesheer
auch im Katastrophenschutz da sein soll,  da brauchen wir die Grundwehrdiener,  sonst wird
es doppelt so teuer.  Und drittens, das ist zwar nicht mein Ressort,  das sage ich Ihnen auch
ganz  offen,  die Sozialdienste  – die  Caritas,  das Rote Kreuz –  würden  sich sehr wundern,
wenn  das  Bundesheer  sozusagen  in eine Berufsheer umgewandelt wird,  würde auch der
Zivildienst  fallen,  was  ungefähr  200 Millionen  Euro pro Jahr mehr Kosten für die sozialen
Einrichtungen bedeuten würde.   Alleine diese drei Gründe sprechen dafür, dass wir bei der
jetzigen Wehrpflicht bleiben sollten.
 
Wolf: Aber das heißt, wir leisten uns ein Militär für Katastropheneinsätze und weil wir sonst
keine Zivildiener hätten?

Darabos:  Wir  leisten  uns  ein  Heer für Katastropheneinsätze,  wir leisten uns ein Heer für
Auslandseinsätze und wir leisten uns das Heer in abgespeckter Form. Es hat ja eine Bundes-
heerreform  2010  gegeben  für  den theoretischen Fall der Landesverteidigung, der Gottsei-
dank,  nachdem  wir  Mitglieder  der  Europäischen Union  sind und von lauter befreundeten
Staaten umgeben sind, dieser theoretische Fall wird ja hoffentlich nicht eintreten.
 
Wolf: Jetzt betonen Sie immer wieder die Katastropheneinsätze.  Nun haben Sie allerdings
vor  ein  paar  Wochen  bei  einer  Fragestunde im Parlament Auskunft gegeben,  was das
Bundesheer so leistet und haben gesagt, im letzten Jahr alleine 300.000 Arbeitsstunden im
Katastropheneinsatz. Das klingt viel, aber wenn man es durch 23.000 Grundwehrdiener im
Jahr  dividiert,  dann  sind  es  genau  13 Stunden  pro  Jahr pro Grundwehrdiener.  Dafür
brauchen wir 23.000 Grundwehrdiener?
 
Darabos: Wir sind im Katastropheneinsatz ganz stark, die Republik und vor allem die Men-
schen der Republik sind dann auch für das Bundesheer,  wenn es um diese Katastrophen-
einsätze geht. Wir können über 10.000 Mann jederzeit bereitstellen.   Das Bundesheer ist
eben eine Einsatzorganisation.   Wir sind ja froh,  wenn wir nicht im Katastropheneinsatz
zum Einsatz kommen müssen. Das heißt, es gibt keine Katastrophen, aber wenn es Katas-
trophen  in  Österreich  gibt,  können wir 10 000 Mann bringen und mit einem Berufsheer
wäre  das in dieser Form nicht möglich,  außer man verdoppelt die Kosten und da würde
ich  mir auch die Diskussion in Österreich anschauen,  wenn wir statt 2,1 Milliarden Euro
vier Milliarden Euro für das österreichische Bundesheer ausgeben müssen.

Ein effektives Heer ist plötzlich nicht mehr zeitgemäß?

Mit  einem Schlag soll dieses effektive Heer nicht mehr zeitgemäß sein?   Warum eigent-
lich? Nun, wir sehen in der Ankündigung der Abschaffung der Wehrpflicht lediglich einen
billigen  Wahlkampftrick der SPÖ.   Dieser fiel nämlich dem Wiener Bürgermeister knapp
vor der Wien-Wahl 2010 ein, um eine drohende Niederlage abzuwenden. Genützt hat es
aber  gar  nichts,  denn die SPÖ verlor in Wien mit Pauken und Trompeten ihre absolute
Mehrheit.

Und wie es aussieht, soll die Abschaffung der Wehrpflicht auch ein Wahlkampfzuckerl für
die  heurigen  Nationalratswahl sein.   Darabos ist ein treuer Diener seiner Herren Häupl
und Faymann. Allerdings hat er übersehen, dass ihn diese mit dem Befehl zur „Abschaff-
ung der Wehrpflicht“  zum politischen Wendehals der Nation abgestempelt haben.

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2013-01-08
 

 

Wie wird man Bundeskanzler?


Die virtuellen Bruchlandungen von Werner Faymann

 
Screen: facebook.com
 
Läppische 7.053 „Gefällt mir“-Angaben sind für einen Bundeskanzler wohl eine Niederlage und
zeugen  nicht  unbedingt  von seiner Beliebtheit.   Aber auch auf  Twitter sieht es nicht besser,
sondern noch schlimmer aus.
 
Screen: twitter.com
 
Die geringe Anzahl von  „520 Follower“ dürfte der Auslöser gewesen sein, den Account derzeit
nicht aktiv zu betreuen. Offenbar wurde dieser ohnehin nur ganz kurz betreut.   Dies schließen
wir aus dem Umstand, dass überhaupt nur 2 Tweets gepostet wurden
 
Aber  auch  nach  seinen  virtuellen Bruchlandungen auf  Web 2.0,  sowie bereits erwähnt auf
Facebook  und  Twitter,  ließ  sich  Werner  Faymann  nicht entmutigen  und  suchte  sich ein
neues Klientel.   Da ihm erwachsene Personen möglicherweise zu anspruchsvoll sind, wandte
er sich Kindern zu.  Die neueste virtuelle Errungenschaft nennt sich „kanzler4kids“.
 
Da genügen einige lustige Zeichnungen. Und der große Vorteil daran ist, Kinder glauben noch
an Märchen. Erstaunlich wird es schon im Impressum,  denn da ist unter anderem folgender
Satz zu lesen:
 
Nachfolgende Screenshots stammen von der Webseite www.kanzler4kids.at/
 
Ob  die  Informationen  auf  der  Website des Bundeskanzleramtes für Kinder von besonderem
Interesse  sind,  wird  wohl  nur subjektiv zu beantworten sein.   Dass sie nicht zur rechtlichen
Beratung dienlich sind, kann jedoch bereits jeder Tafelklassler erkennen. Erheiternd finden wir
den Passus: „…..dafür sollte immer ein Sachverständiger zurate gezogen werden.“
 
Wir wollen uns nun zwei prägnanten Fragen auf der Webseite  www.kanzler4kids.at/
zuwenden:

 
 
Was  macht  ein Bundeskanzler so den ganzen Tag?   Tja liebe Kinder, das möchten wir auch
gerne wissen.
 
 
Das ist korrekt.  Es gibt keine Schule für Bundeskanzler.  Auch scheint man neuerdings auf ein
abgeschlossenes  Studium  oder eine abgeschlossene Berufsausbildung keinen Wert zu legen.
Dies beweist die Ernennung des Studienabbrechers Werner Faymann zum Bundeskanzler.
 
Erstaunlich finden wir,  dass  man  ohne einer abgeschlossenen Berufs- oder Fachausbildung
in  Österreich  nicht  einmal  ein Kaffeehaus eröffnen,  aber Bundeskanzler der Alpenrepublik
werden kann.
 
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2013-01-06
 

SOS-Pollak soll einmal seine „Kollateralschäden“ besuchen


Vergewaltigte Frauen, Kinder ermordeter Eltern, niedergeprügelte

Pensionisten – sie würden den Horizont dieses Herrn erweitern

 
Der  nach  der  Faymann-Methode  durch Inserate mit Steuergeld gekaufte Sprecher von
SOS-Mitmensch  – ein Alexander Pollak –  erlaubte  sich heute erneut,  den FPÖ-Obmann
der Brigittenau LAbg. Gerhard Haslinger zu verunglimpfen.
 
Dazu  hält  FPÖ-Landesparteisekretär  BR Hans-Jörg-Jenewein  knapp fest:   „Auch wenn
es  einigen  hochbezahlten  Bürohengsten in dubiosen Vereinen,  die sich dank SPÖ unge-
niert am Steuergeld bedienen können, nicht passt, ist bekannt, dass Ausländer Kriminelle
aus den eigenen Reihen decken.  Und von diesen kriminellen Ausländern gibt es, wie alle
Statistiken  belegen,  mehr  als  genug.   Ja,  wenn  Asylwerber  mindestens  ein Jahr im
Gefängnis verbringen,  werden sie sogar noch belohnt.   Sie haben danach Anspruch auf
Arbeitslosengeld, Notstandshilfe und schließlich auch Mindestsicherung.“
 
Jeneweins  wohlmeinender Rat an diesen Pollak:   „Setzen Sie sich einmal mit den Opfern
Ihrer Schützlinge zusammen. Dass Gewalt gegen Frauen in deren Kulturkreisen akzeptiert
wird,  das ist die eine Sache,  dass das bei uns nicht passiert, dafür steht die FPÖ  – auch
gegen Widerstand von ganz links außen.“
 
„Es  spricht  auch  für sich,  dass Pollak einem unliebsamen Politiker die Legitimation ab-
sprechen  möchte“,  so Jenewein,  der  diesem  Pollak  auch  erklärt:   „In unserem Land
bestimmen nicht Linksextreme, wer gut oder böse ist, sondern noch immer Gerichte und
im Falle von Politikern auch der Souverän.
 
Fakt  ist,  dass  sich  Herr  Haslinger  in  einer  demokratischen Wahl einer Abstimmung
gestellt hat und das wieder tun wird.   Herr Pollak versteckt sich indes hinter seiner Gut-
menschen-Narrenkappe und gibt seine Ratschläge. (Quelle: APA/OTS)
 
*****

2013-01-01
 

Die Pensionsprivilegien-Ritter


Gespart wird nur auf Kosten des kleinen Mannes

Während  die  Bundesregierung  zu  Lasten der Bevölkerung rigorose Sparmaßnahmen vor-
nahm, ließ sie die üppigen Politiker-Pensionen beim Sparpaket unangetastet. Von den jetzt
geltenden  Regelungen  könnten  nämlich  dereinst auch heute amtierende Spitzenpolitiker
profitieren. Und das nicht zu knapp.
 
Als  im Sommer 1997 die Regierung  – auch damals eine rot-schwarze Koalition –  die Privi-
legien  bei  Politikerpensionen  abschaffte,  wurde die Umsetzung Willi Molterer zuliebe um
einen Monat nach hinten verschoben (Dieses „Gerücht“ hält sich hartnäckig). Denn mit dem
Stichtag  31. Juni  erreichte der damalige ÖVP-Umweltminister fast punktgenau die nötigen
Mindestanrechnungszeiten für eine Ministerpension nach alter Fasson.
 
Wenn  Molterer  2020  regulär mit 65 in Pension gehen wird,  stehen ihm dann mindestens
rund 12.300 Euro brutto zu.  Andernfalls hätte Molterer einst nur wenig mehr als die Hälfte
bezogen.  Nämlich 7.500 Euro Rente nach vier Jahren.
 
Aus  Sicht  der  aktuellen  Renten(spar)debatte  wirken  die damaligen Begünstigungen fast
obszön:   Nach vier Jahren im Ministeramt standen 50 Prozent des Einkommens als Pension
zu, nach neun Jahren die Maximalpension von 80 Prozent des Letzbezugs, also 12.300 Euro
(abzüglich Pensionssicherungsbeitrag).
 
Für  Abgeordnete  des Nationalrats gab es ähnliche Vorteile,  die Geldleistungen fielen gerin-
ger aus. So konnten Nationalräte nach zehn Jahren im Amt mit 60 Prozent der Bemessungs-
grundlage  in  Pension  gehen,  nach 30 Jahren stand der volle Anspruch von 6.500 Euro zu.
Vier Jahre im Ministeramt,  zehn Jahre Abgeordnetentätigkeit:  Das waren die Grundvoraus-
setzungen,  die mit dem Stichtag 31. Juli 1997 gegeben sein mussten,  um im alten System
zu bleiben.
 
Allerdings  konnte  die Zeit im Nationalrat dem Regierungsamt zugeschlagen werden,  wenn
Verdienstjahre  fehlten.   Und  auch  Doppelbezüge  aus Abgeordneten-und Ministertätigkeit
waren möglich. Der Deckel dafür lag und liegt bei etwa 15.000 Euro. Rund 26 Millionen Euro
flossen  2010  in Altpolitiker-Pensionen und sogenannte Versorgungsbezüge an Witwen und
Waisen.
 
Doch  es  sind  nicht  nu r „Altgranden“  wie  Wolfgang Schüssel,  Karl Blecha  und Elisabeth
Gehrer, Peter Pilz und Ewald Stadler,  denen die Höchstpension zusteht.   Wer die Zugangs-
voraussetzungen zum Stichtag erfüllte, nimmt die Privilegien als Rucksack mit und kann sich
auch Amtszeiten nach 1997 für die spätere Rente anrechnen lassen.
 
So könnte Kanzler Werner Faymann als Ex-Stadtrat und Abgeordneter des Wiener Gemeinde-
rats mit 12.500 Euro Ruhebezug rechnen. Finanzministerin Maria Fekter kommt als Ex-Staats-
sekretärin  auf  zumindest  12.300  Euro.   Werden  ihr  auch  die  Abgeordnetenjahre  gutge-
schrieben, erreicht ihr Anspruch die Deckelungsgrenze von 15.000 Euro. Sozialminister Rudolf
Hundstorfer  hat  als  ehemaliger  Vorsitzender des Wiener Gemeinderats Anspruch auf rund
6.000 Euro Rente.
 
Laut Gesetz haben die erwähnten Minister keine Möglichkeit,  auf ihre kommenden Pensions-
privilegien zu verzichten. Dazu wurde von der FPÖ ein Antrag eingebracht, der es für solche
privilegierte Politiker möglich machen soll, in das neue System zu optieren. Wie nicht anders
zu erwarten, wurde dieser Antrag von den Regierungsparteien abgelehnt.
 
Jetzt  rühmen  sich  die Regierung sowie auch Blecha und Kohl,  dass sie für die Pensionisten
eine  Pensionserhöhung  um  1,8 % ausverhandelt haben. 2,8% betrug die Inflation zwischen
August 2011 und Juli 2012.   Nachdem das heuer beschlossene Sparpaket aber auch die Pen-
sionen in die Pflicht nimmt, wird dieser Prozentsatz um 1% reduziert – die Pensionserhöhung
2013 beträgt demnach eben 1,8 Prozent.
 
Einzig  die  knapp  über 400.000 Bezieher von Mindestpensionen (Ausgleichszulage) erhalten
die  vollen 2,8% Pensionserhöhung –  reich werden sie damit aber wohl trotz nicht.   Für die
rund 2,2 Mio. restlichen Pensionisten decken die 1,8% wohl auch im nächsten Jahr nicht ein-
mal die Inflation.
 
Die  Regierungsfraktionen  und  die Grünen haben im Verfassungsausschuss am 27.11.2012
beschlossen,  dass  die Pensionen und Gehälter der Politiker jedoch um 1,018% erhöht wer-
den. Der Unterschied zu den (Mindest-)Pensionisten liegt jedoch darin,  dass eine Erhöhung
bei den Politikern im alten sowie auch im neuen System um etliches mehr ausmacht als bei
den meisten Pensionisten.
 
*****

2012-12-08
 

Kanzler Faymanns dunkle Jahre

 

Buchvorstellung: „Faymann – Der Kanzler im Zwielicht“

Der Lebenslauf von Werner Faymann (SPÖ) weist eine große Lücke auf.   Der Buchautor
Ernst Hofbauer hat sich auf Spurensuche gemacht und versucht zu ergründen,  was der
heutige Bundeskanzler in sieben kaum dokumentierten Jahren gemacht hat.
 
 

 
 
Dabei ist er auf weitere Unregelmäßigkeiten in Faymanns Vergangenheit gestoßen.  Das
aktuelle FPÖ-TV-Magazin berichtet über die Vorstellung von Hofbauers Buch „Faymann –
Der Kanzler im Zwielicht“.  (Quelle: APA/OTS)
 
*****
 
2012-11-23
 

Faymann zeigt sich als Belastungskanzler


Neue Steuern haben mit Gerechtigkeit nichts zu tun

Faymann hat sich in seiner Rede zum SPÖ-Parteitag einmal mehr als überforderter Belastungs-
kanzler  positioniert,  denn Steuern wie sie die SPÖ fordert,  haben mit Gerechtigkeit nichts zu
tun.   Offenbar  hat der Kanzler sein eigenes Veranstaltungsmotto  „Mehr Gerechtigkeit“  nicht
ganz verstanden, denn durch die von ihm vorgeschlagenen Steuern werden die „Armen“ nicht
reicher, sondern der Mittelstand ärmer.
 
Da sich die Reichen die SPÖ-Aussackel-Politik nicht gefallen lassen werden und ihre Vermögen
an  sichere  Plätze  außerhalb  Österreichs bringen werden,  ist diese SPÖ-Idee bestenfalls ein
verunglückter Wahlkampfgag. Beispielsweise ist die von der SPÖ geforderte Wiedereinführung
der Erbschafts- und Schenkungssteuer, alles andere als gerecht.
 
Damit  würde  die  SPÖ  jenen,  die sich ein Leben lang abgemüht haben um ihren Kindern eine
gesicherte Existenz aufzubauen, einen Gutteil ihres Lebenswerkes nehmen. Gerade jene Werte,
die von einer Generation auf die Nächste weitergegeben werden sind es, die bereits x-fach ver-
steuert wurden und deshalb auch unangetastet bleiben müssen.
 

SP-Bürgerabzocke ist strikt abzulehnen

Setzt  sich  die  Idee  der SPÖ durch,  werden jene Lebensleistungen, die verantwortungsvolle
Generationen  ihren  Nachkommen  hinterlassen automatisch immer weniger wert und das ist
nicht zu akzeptieren.   Übrigens ist diese Idee ein Anschlag auf alle Bürger der Republik Öster-
reich,  vom  Häuslbauer,  über  den  fleißigen Landwirt bis hin zu verantwortungsvollen Unter-
nehmern.
 
Die Menschen in diesem Land bezahlen bereits mehr als genug Steuern.  Dafür sollte Faymann
und  Co.  laut  und  deutlich „Danke“ sagen und nicht schon wieder eine neue Abzocke auf das
Volksvermögen aushecken.
 
Unter  dem  Strich  hat Faymann keinerlei sinnvolle Lösungen für die Bewältigung der Krise an-
geboten,  sondern  in altem SPÖ-Stil nur neue Belastungen und weitere Zahlungen an Brüssel
verkündet.   Einen  solchen überforderten Belastungskanzler hat Österreich nicht verdient und
braucht ihn auch nicht.
 
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2012-10-13
 

ASFINAG-Toilette-Anlage spottet jeder Beschreibung


Häusl-Sheriffs statt Maut-Sheriffs gefragt

Es ist erfreulich, dass die ASFINAG bemüht ist die Trinkgeld-Unsitte bei den Toilette- Anlagen
ihren  Pächter  abzustellen.   Dabei  darf  man  aber nicht vergessen,  dass sich die von der
ASFINAG  selbst  betriebene  Anlage  in  einem  erbärmlichen  Zustand  befindet,  der  jeder
Beschreibung  spottet.   Statt Maut-Sheriffs wäre hier der  Einsatz von Häusl-Sheriffs durch-
aus angebracht, wenn nicht sogar dringend notwendig.
Wie  ein Hohn liest sich in diesem Zusammenhang die  Presseaussendung  von ASFINAG-
Vorstand  Klaus Schierhackl,  der davon spricht,  dass man „…garantiert kostenlose und
modernste  Sanitäreinrichtungen  auf  den  ASFINAG-eigenen Rastplätzen findet. Kosten-
los  und  modern sind sie ja die Anlagen.   Das sagt aber nichts über deren hygienischen
Zustand aus, vor dem sich – bei einer von uns kontrollierten Anlage – die sprichwörtliche
Sau graust.
Fotos: © erstaunlich.at (Aufgenommen heute, gegen 09:00 Uhr)
ASFINAG-Station Maria Ellend                       Entweder mit WC-Papier verstopfte…
…oder verkotete WC-Muscheln                      Nur mit starke Nerven betreten

Eine Toilette-Anlage für starke Nerven

Dem  ASFINAG-Chef  ist zu empfehlen,  dass sich dieser einmal vom Elfenbeinthron auf
eine  ASFINAG-Raststätte  – beispielsweise Maria Ellend –  begibt und einen Lokalaugen-
schein  vornimmt.  Verkotete  oder  mit  WC-Papier verstopfte Toilette-Muscheln,  das
Pissoir  mit  Urinstein  belegt,  der  Boden dreckig und vom penetranten Geruch in der
Anlage  wollen wir erst gar nicht sprechen.   Dieses Bild bot heute die ASFINAG-Station
Maria Ellend (Ostautobahn), gegen 09:00 Uhr.
Heißt  es  doch  in der Beschreibung der ASFINAG-Pflichten:   „Weitere Leistungen der
betrieblichen  Erhaltung  sind  … sämtliche Reinigungsleistungen (Tunnelanlagen, Park-
platzanlagen inkl. WC-Anlagen).
Die  ASFINAG  hebt  Millionen an Vignettengebühren ein.   Da ist es doch nur recht und
billig,  wenn  auch  die Toilette-Anlagen  in einem menschenwürdigen Zustand gehalten
werden. Geld dafür müsste jetzt im Überfluss vorhanden sein, da die ASFINAG nun von
den  teuren  und  sinnlosen  Faymann-Inseraten  erlöst  ist und mit diesem Geld endlich
Reinigungsmaterial kaufen kann.
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2012-09-26
 

Die späte Rache des Peter Pilz?


Pilz lässt kein gutes Haar an der SPÖ

„Das  Florett  wird  eingepackt.  Jetzt greifen wir zum Bihänder.  SPÖ-Bundesgeschäftsführer
Günter Kräuter kündigt an, dass seine Partei ab nun das größte Schwert in die Hand nehmen
und  alles  kurz und klein schlagen wird.“    Dieser Ausspruch stammt nicht etwa von einem
FPÖ-Politiker, sondern vom Grünen Peter Pilz persönlich.
 
Dieser lässt in seinem heutigen Blogeintrag auf „peterpilz.at“ fast kein gutes Haar an der SPÖ.
Peter  Pilz  stellt  sich die Frage   „Was ist mit der SPÖ passiert?“  und beantwortet sich diese
gleich selbst.  „Die Wandlung begann im Mai dieses Jahres.  Bis dahin war die SPÖ die Partei,
die  von  den  vier Parteien mit Problemen noch am wenigsten belastet war.   Das war jedem
einsichtig,  weil  die  Zeit der organisierten Korruption die Zeit der Schüssel-Regierungen war.
Die Farben der organisierten Korruption waren schwarz,  blau und orange – und nicht rot“, so
der Grünpolitiker.
 
Pilz  schreibt  weiters,  dass im Mai der SP-Fraktionsführer Hannes Jarolim durch Otto Pendl
abgelöst  wurde. Für ihn war damals klar, dass die SPÖ damit ihre Strategie geändert hatte.
Jarolim  steht  für  Aufklärung und Korruptionsbekämpfung – Pendl für Blockade.   Faymanns
Inseratenaffäre hätte schon vor dem Sommer behandelt werden sollen.  Aber Pendl kam zu
den Grünen  und ersuchte um Umreihung.
 
Man kam Pendl entgegen.   Der Plan dahinter ist erst heute klar.  Die SPÖ rechnete fix, dass
bis  Herbst alle Verfahren gegen Faymann eingestellt werden würden –  und der Kanzler nur
noch ein parlamentarisches Nachspiel absolvieren müsste. Er wäre im Herbst nicht mehr als
Beschuldigter,  sondern  als der von der Justiz entlastete Kanzler vor dem Ausschuss gestan-
den.   Die  Oberstaatsanwaltschaft hat neue Ermittlungen angeordnet und damit diesen Plan
durchkreuzt.   Im August wurde das an der Spitze der SPÖ heftig diskutiert.  Es ist durchaus
möglich, dass Faymann selbst eher zu einer Aussage vor dem Ausschuss tendierte. Letztlich
ist aber die Entscheidung gefallen:  Der Kanzler darf nicht aussagen,  das Risiko ist zu hoch,
resümiert Peter Pilz.
 

Grüne wollen laut Pilz keine Komplizen sein

Pilz unterstellt der SPÖ auch, dass es dieser nur noch um das Abdrehen des Untersuchungs-
ausschusse s ging,  als der erste rote Fall publik wurde.   Diese Aussage ist auch nicht ganz
von der Hand zu weisen, denn damit wäre das selbst kreierte  Sauberpartei-Image der SPÖ
dahin.
 
Peter Pilz  erwähnt  auch  Laura Rudas,  die seinen Rückzug aus dem U-Ausschuss forderte,
weil durch ihn rot-grün gefährdet sei.  „Aber wie stellt sich Rudas rot-grün vor?  Beginnt für
sie  die  Reformkoalition  mit  dem gemeinsamen Schutz des Kanzlers vor dem Parlament?
Müssen wir erst zu Komplizen werden, damit wir Partner sein können?“,  so Pilz.
 
Unter diesem LINK können geneigte Leser(innen) den gesamten – nicht uninteressanten –
Beitrag des grünen Sicherheitssprechers lesen.  Allerding fragen wir uns,  warum Pilz sich
das antut. Träumt doch schon seine Parteikollegin vom Job der Vizekanzlerin.  Denn seine
Argumentation,  dass  vor  einem Untersuchungsausschuss alle Beweisthemen gleich sein
müssen  und  die  Grünen  auch  nicht  damit  beginnen  wollen Korruption durch gefärbte
Brillen  zu  untersuchen um damit keine Menschen zu enttäuschen,  nehmen wir ihm nicht
ab. Dazu ist Pilz schon zu lange Zeit Politiker und er weiß sicher wie der Hase läuft.
 
Könnte  es  sein,  dass  er  sich  bei  den Verantwortlichen des Genderwahns  – der bei den
Grünen nicht zu übersehen ist-   revanchiert?  Immerhin ist Peter Pilz in keiner besonderen
politischen  Position  und  hat sich vielleicht schon ausgerechnet,  dass er eine solche auch
bei einer rotgrünen Koalition in einer Bundesregierung nicht erhalten wird? Möglicherweise
blüht ihm dasselbe Schicksal wie Van der Bellen.   Ein gut dotierter Posten auf einem polit-
ischen Abstellgleis, von dem aus er nichts zu melden hat.
 
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2012-09-23
 

Hat Darabos noch Selbstachtung?


Allgemeine Wehrpflicht hat sich bislang bewiesen

Unser Bundesheer mit integrierter Wehrpflicht leistet seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit.
Dies  wurde  während  der Ungarn-  CSSR- und  Ex-Jugoslawien-Krise,  sowie in unzähligen
in- und ausländischen Katastropheneinsätzen eindrucksvoll bewiesen.
 
Die  Unwetterkatastrophen  im heurigen Jahr zeigten aufs Neue,  dass deren Bewältigung nur
mit Hilfe des Österreichischen Bundesheeres möglich war. Solche Einsatzlagen zu bewältigen
war  nur mit der gegenwärtigen Heeresorganisation  – nämlich  mit  der  allgemeinen  Wehr-
pflicht,  die eine ausreichende Mannstärke  aufweist –  und auch die  notwendige Durchhalte-
fähigkeit aufbringen kann möglich.
 
Dieser Meinung war Darabos auch noch im Frühsommer 2010, als er verkündete: „Für mich
ist  die Wehrpflicht in Stein gemeißelt.   Mit mir als Verteidigungsminister wird es kein Ende
der  Wehrpflicht  geben.“   Eine genaue Begründung seiner Aussage tätigte er damals nicht.
Doch wir haben ein wenig recherchiert und ein ZIB2-Sendung ausgegraben, in der Darabos
Studiogast  war.   Sein  Gegenüber  war  der ORF-Moderator Armin Wolf, welcher ihn zum
Thema Wehrpflicht befragte.
 

Das ZIB2-Interview vom 14. Juli 2010

Wolf: Ein anderes Thema noch – die Wehrpflicht. Außer uns haben nur noch sechs Länder
in der EU eine Wehrpflicht.  Selbst Deutschland diskutiert jetzt intensiv über eine Abschaff-
ung. Warum wehren Sie sich so mit Händen und Füßen dagegen?
 
Darabos: Ich kann Ihnen drei Gründe nennen, in aller Kürze: Erstens Österreich ist neutral,
hat mit diesem System,  mit diesem Mischsystem Grundwehrdiener,  Berufssoldaten, Miliz-
system beste Erfahrungen gemacht…
 
Wolf: Schweden ist auch neutral.
 
Darabos: Ja, hat eine konservative Regierung, hat einen anderen Zugang zu diesem Thema.
Finnland  ist auch neutral,  hat das gleiche System wie Österreich. Zweitens:   Es ist doppelt
so teuer,  wenn wir die Leistungen im Katastrophenschutz und für das sind wir auch da.  Die
Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich mit über 80 Prozent, dass das Bundesheer
auch im Katastrophenschutz da sein soll,  da brauchen wir die Grundwehrdiener,  sonst wird
es doppelt so teuer.  Und drittens, das ist zwar nicht mein Ressort,  das sage ich Ihnen auch
ganz  offen,  die Sozialdienste  – die  Caritas,  das Rote Kreuz –  würden  sich sehr wundern,
wenn  das  Bundesheer  sozusagen  in eine Berufsheer umgewandelt wird,  würde auch der
Zivildienst  fallen,  was  ungefähr  200 Millionen  Euro pro Jahr mehr Kosten für die sozialen
Einrichtungen bedeuten würde.   Alleine diese drei Gründe sprechen dafür, dass wir bei der
jetzigen Wehrpflicht bleiben sollten.
 
Wolf: Aber das heißt, wir leisten uns ein Militär für Katastropheneinsätze und weil wir sonst
keine Zivildiener hätten?
 
Darabos:  Wir  leisten  uns  ein  Heer für Katastropheneinsätze,  wir leisten uns ein Heer für
Auslandseinsätze und wir leisten uns das Heer in abgespeckter Form. Es hat ja eine Bundes-
heerreform  2010  gegeben  für  den theoretischen Fall der Landesverteidigung, der Gottsei-
dank,  nachdem  wir  Mitglieder  der  Europäischen Union  sind und von lauter befreundeten
Staaten umgeben sind, dieser theoretische Fall wird ja hoffentlich nicht eintreten.
 
Wolf: Jetzt betonen Sie immer wieder die Katastropheneinsätze.  Nun haben Sie allerdings
vor  ein  paar  Wochen  bei  einer  Fragestunde im Parlament Auskunft gegeben,  was das
Bundesheer so leistet und haben gesagt, im letzten Jahr alleine 300.000 Arbeitsstunden im
Katastropheneinsatz. Das klingt viel, aber wenn man es durch 23.000 Grundwehrdiener im
Jahr  dividiert,  dann  sind  es  genau  13 Stunden  pro  Jahr pro Grundwehrdiener.  Dafür
brauchen wir 23.000 Grundwehrdiener?
 
Darabos: Wir sind im Katastropheneinsatz ganz stark, die Republik und vor allem die Men-
schen der Republik sind dann auch für das Bundesheer,  wenn es um diese Katastrophen-
einsätze geht. Wir können über 10.000 Mann jederzeit bereitstellen.   Das Bundesheer ist
eben eine Einsatzorganisation.   Wir sind ja froh,  wenn wir nicht im Katastropheneinsatz
zum Einsatz kommen müssen. Das heißt, es gibt keine Katastrophen, aber wenn es Katas-
trophen  in  Österreich  gibt,  können wir 10 000 Mann bringen und mit einem Berufsheer
wäre  das in dieser Form nicht möglich,  außer man verdoppelt die Kosten und da würde
ich  mir auch die Diskussion in Österreich anschauen,  wenn wir statt 2,1 Milliarden Euro
vier Milliarden Euro für das österreichische Bundesheer ausgeben müssen.
 
Screen: bundesheer.at
Jeder gesunde junge Mann sollte seinen Grundwehrdienst ableisten
 

Ein effektives Heer ist plötzlich nicht mehr zeitgemäß?

Mit einem Schlag soll dieses effektive Heer nicht mehr zeitgemäß sein?   Warum eigentlich?
Nun,  wir sehen in der Ankündigung der Abschaffung der Wehrpflicht lediglich einen billigen
Wahlkampftrick der SPÖ.
 
Es  ist  nicht  zu  leugnen,  dass die Wehrpflicht bei zahlreichen jungen Menschen nicht sehr
beliebt  ist.   Wer  robbt  schon  gerne durch den Dreck und lässt sich gerne vom Ausbildner
anschreien? Wohnen doch noch die meisten 18-Jährigen  noch zu Hause bei Mutti, die ihnen
das Bett macht und das Frühstück serviert.
 
Klar, dass der Ortwechsel von Hotel Mama in eine Militärkaserne bei manchen Jungmännern
einen  Schock auslöst.   Und hier sieht die SPÖ neues Wählerpotential. Die Ankündigung der
Abschaffung  der  Wehrpflicht  soll den Sozialisten bei der Nationalratswahl 2013 viele neue
Stimmen  bringen.   Und Darabos ist ein treuer Diener seiner roten Herren,  wie er dies mit
seinem Wendehalsmanöver bzgl. „Wehrpflicht“ einwandfrei unter Beweis gestellt hat.
 
Dabei darf man Darabos  gar nicht böse sein, denn in seiner Unterwürfigkeit hat er offenbar
noch  gar nicht bemerkt,  dass er nur ein Spielball von Faymann und Häupl ist,  die sich auf
seine Kosten profilieren wollen. Mit dem befohlenen Wendehalsmanöver bzgl. „Wehrpflicht“
haben diese einen eigenen Genossen zum Lügner der Nation abgestempelt,  denn wir sind
der  festen Überzeugung,  dass diese Aktion  nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen ist.
Dass Darabos für den Posten eines Verteidigungsministers ungeeignet ist, steht auf einem
anderen Blatt Papier.
 
Wenn Norbert Darabos noch einen Funken von Selbstachtung in sich trägt,  nimmt er von
selbst den Hut und kehrt der SPÖ, die ihn so jämmerlich verraten hat, auf Nimmerwieder-
sehen den Rücken.
 
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2012-09-02
 

Rechnungshof deckt Mängel in ÖBB-Werbung auf


Wann gibt es endlich volle Aufklärung über die BMVIT-Vergangenheit

des Bundeskanzlers und Einsparungen der ÖBB-Werbeschleuder

Im  aktuellen  Prüfbericht des Rechnungshofes beschäftigt sich ein Kapitel mit der Öffentlich-
keitsarbeit  der  Staatsbahn ÖBB.   Im Bericht ist zu lesen,  dass in den Jahren 2007 bis 2011
durchschnittlich 31 Millionen Euro für Werbung ausgegeben wurden, zusätzlich wendete man
noch acht Millionen Euro für zusätzliches Werbepersonal auf.
 
Ziel der hohen Werbeposten war laut ÖBB-Stellungnahmen das angekratzte Image der Bun-
desbahnen aufzubessern. Das Image der ÖBB als finanzielles Fass ohne Boden wurde weder
aufgebessert noch abgemildert, ganz im Gegenteil wird die verantwortungslose Budgetpolitik
von ÖBB-Managern immer augenscheinlicher.
 
Erstaunlich  ist  vor  allem die  Tatsache über  die  fehlenden Aufzeichnungen,  wofür welche
Geldmittel frei gegeben wurden. Man weiß, dass man jährlich 30 Millionen Euro für Werbung
braucht, aber im Detail nicht für welche?   So etwas wäre in privaten Konzernen schlichtweg
unmöglich und sollte es endlich auch in staatsnahen Betrieben werden.
 
Des  weiteren bestätigen die Aufklärungsarbeiten des Rechnungshofes indirekt den Verdacht
bezüglich der Inseratenaffäre des damaligen Verkehrsministern und jetzigen Bundeskanzlers
Faymann.
 
Der  Rechnungshof  schreibt:  „Die Schaltungen (gemeint gemeinsame Werbekampagne des
BMVIT und ÖBB, Anm.) erweckten teilweise den Eindruck einer Imagekampagne des BMVIT
und  des  Bundesministers/der Bundesministerin.   Es war nicht nachvollziehbar,  warum die
ÖBB-Holding AG die Kosten dieser Schaltungen zur Gänze übernommen hatte.“
 
Es wäre daher höchst an der Zeit volle Aufklärung über die Inseratenkampagnen von Doris
Bures  und  Werner  Faymann  zu  tätigen,  die anscheinend ein Transportunternehmen mit
einer Werbeagentur verwechseln.
 
Weiters müsste das ÖBB-Management dafür Sorge tragen, dass von nun an Werbekampag-
nen schriftlich und nachvollziehbar festgehalten werden. Zum zweiten müssten ÖBB-Werbe-
korporationen  mit  Ministerien  mit  voller  Transparenz  von statten  zu  gehen.  Zusätzlich
wären die anfallenden Kosten zwischen dem Ministerium und den ÖBB zu teilen.
 
Wenn nicht einmal simple Kosten-Nutzen-Analysen vor großen Werbekampagnen durchge-
führt werden, bleibt immer der Beigeschmack von Freunderlwirtschaft und Gefälligkeitsge-
schäften.   Deshalb  ist  es  unerlässlich,  dass die gesamten Kosten-Nutzen-Analysen von
Werbekampagnen  über  einem  Wert  von 100.000 Euro in Zukunft transparent für jeden
Steuerzahler einsehbar sind.
 
*****

2012-08-25
 

Inhalts-Ende

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