Finden diese Bräuche Aufnahme in die „Wiener Charta“?
Tieffliegende Hackeln, locker sitzende Messer und Watsche mit Fuß als Lingua franca der
multikulturellen Grillhorden auf der ehemals friedlichen Donauinsel gehören mittlerweile
zur gelebten Folklore bei der Steinsporn- bzw. Brigittenauer Brücke.
Nachdem weder SPÖ noch Grüne etwas gegen Massenschlägereien im rauchgeschwäng-
erten Ambiente der Donauinsel einzuwenden haben, dürfte dieser importierte Zeitver-
treib als „Watschentanz am Wasser“ wohl auch Aufnahme in die „Wiener Charta“ finden.
Als Alternative würde sich die Auflassung der Grillzonen anbieten.
Solide Grillprügeleien sind ebenso wenig ein Menschenrecht wie der Axtweitwurf von
einem Grillplatz zum übernächsten. Mögen kurzweilige Messerstechereien in anderen
Landen noch zum Brauchtum zählen, fallen sie in Österreich uns nichtsdestoweniger in
den Bereich des Strafgesetzbuches.
Möglicherweise ringen sich die SPÖ und die Grünen dazu durch, die oben angeführten
folkloristischen Darbietungen in die „Wiener Charta“ aufzunehmen. Tja, es geht eben
nichts über ein reibungsloses multikulturelles Zusammenleben, auch wenn dabei Bräuche
wie Messerstechereien udgl. zu akzeptieren sind.
*****
2012-05-06
Grüne Verkehrspolitik
„Ich möchte so viele Autos aus Wien verbannen, als möglich!“
(Maria Vassilakou, Grüne Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin)
Spätestens bei der Angelobung von Rot-Grün in Wien, hätten es die Wiener, die auf
ihr Auto angewiesen sind, wissen müssen, dass es mit der Herrlichkeit vorbei ist.
Allerdings, dass die grüne Handschrift unzählige und gefährliche Notbremsungen in
Kauf nimmt, war nicht vorhersehbar.
Mitten auf der Rettungsspur zum AKH (Allgemeines Krankenhaus), ca. 50 Meter vor
der Einfahrt, wurde dieser Tage ein Fahrradständer aufgestellt:
Übrigens, auf der vis-a-vis-Seite führt neben der Baumallee der Fahrradweg vorbei!
Rot–Grüne Logik! (Beitrag dankend von SOS-ÖSTERREICH übernommen)
*****
2012-05-06
Ein Denkmal für Julius Tandler
Im Beitrag „Gedenktafel für …..“ haben wir der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer
eine gewisse Portion Scheinheiligkeit attestiert. Wir schrieben damals folgendes wörtlich:
„Wir finden es lobenswert, wenn sich die Jugend mit den NS-Verbrechen auseinandersetzt
und versucht diese aufzuarbeiten. Allerdings nehmen wir der Nationalratspräsidentin nicht
ganz ab, dass sie wirklich beeindruckt und berührt war. Diese Behauptung stellen wir des-
halb in den Raum, weil es in Wien einen örtlichen Schandfleck namens „Julius Tandler Platz“
gibt.“
Im Schlusssatz des damaligen Beitrag merkten wir zynisch an, dass man vor dem Schloss
Hartheim eine Julius Tandler-Gedenktafel aufstellen könnte, sollte man seitens der SPÖ
nicht Willens sein, den „Julius Tandler Platz“ umzubenennen. Wie knapp wir an der Wahr-
heit vorbeigeschrammt sind wurde uns erst heute klar, als wir weitere Recherchen über
Julius Tandler anstellten.
Wer war Julius Tandler?
Für nicht informierte Leser(innen) wollen wir nochmals erklären, wer Julius Tandler war.
Er war von 1920 bis 1933 sozialdemokratischer Stadtrat für Wohlfahrtsangelegenheiten
und ein Verfechter der Euthanasie für „unwertes Leben“. So schrieb dieser als ideo-
logischer Wegbereiter für die schrecklichen Euthanasie-Morde der Nazis an Behinder-
ten, im Jahre 1924 in einem Aufsatz zu „Ehe und Bevölkerungspolitik“ folgendes:
„Welchen Aufwand übrigens die Staaten für völlig lebensunwertes Leben leisten müs-
sen, ist zum Beispiel daraus zu ersehen, daß die 30.000 Vollidioten Deutschlands diesem
Staat zwei Milliarden Friedensmark kosten. Bei der Kenntnis solcher Zahlen gewinnt das
Problem der Vernichtung lebensunwerten Lebens an Aktualität und Bedeutung. Gewiß,
es sind ethische, es sind humanitäre oder fälschlich humanitäre Gründe, welche dagegen
sprechen, aber schließlich und endlich wird auch die Idee, daß man lebensunwertes
Leben opfern müsse, um lebenswertes zu erhalten, immer mehr und mehr ins Volksbe-
wußstein dringen.“
Wir ersparen uns weitere Ausführungen zu Julius Tandler, denn auch dem Blauäugigsten
muss nun klar sein, welch unangenehmer Zeitgenosse dieser Mann war. Dass man so
einer Person kein positives Denkmal setzen sollte, müsste sich normalerweise von selbst
erklären. Das sahen die Rathaussozialisten jedoch anders und ehrten Tandler im Jahre
1960 per Gemeinderatsbeschluss, indem sie eine „Julius Tandler-Medaille“ in Bronze,
Silber und Gold ins Leben riefen.
Screen: wien.gv.at
Wahrheit sickerte langsam aber sicher durch
Es grenzt schon an perfider Ironie, einem Verfechter der Euthanasie an Behinderten eine
Medaille zu widmen. Noch perfider ist es allerdings an dieser festzuhalten, als die ideolog-
ische Haltung von Tandler zwar spät, aber langsam und sicher bekannt wurde. Dazu hat
das Internet einen erheblichen Teil beigetragen.
Die „Julius Tandler-Medaille“ wird ironischerweise an Personen verliehen, die sich durch
ihre uneigennützige und aufopfernde Tätigkeit um das Wohl der Mitmenschen besonders
verdient gemacht haben und soll als äußeres Zeichen der Anerkennung und Würdigung
durch die Stadt Wien dienen.
Wir sehen dies etwas anders. Die Verleihung einer Ehrenmedaille, die einem Verfechter
und Befürworter für die Ermordung von Behinderten gewidmet ist, empfinden wir als
Beleidigung der zu ehrenden Person.
Wie wir durch unsere Recherchen in Erfahrung bringen konnten, wurden die „Julius
Tandler Medaillen“ offenbar nur an hohe sozialistische Funktionär(innen) vergeben. Unter
den zahlreichen Ehrenträger(innen) finden sich beispielsweise Ilse Forstner, Ernestine
Graßberger, Erik Hanke und Ernst Berger, um nur einige Namen zu nennen.
Die letzte Verleihung fand erst im Dezember des Vorjahres statt. Am 21.12.2011 wurde
Prof. Dr. Ernst Berger, Kinder- und Jugendpsychiater, von Gesundheits- und Sozialstadt-
rätin Mag. Sonja Wehsely mit der Julius-Tandler-Medaille in Gold geehrt.
Aufklärung der Geehrten wäre angebracht
Offenbar sind sich die Träger(innen) der „Julius Tandler-Medaille“ gar nicht bewusst, was
ihnen da an die Brust geheftet wurde. Möglicherweise sind diese Personen auch gar nicht
in Kenntnis, welch unangenehmer Zeitgenosse dieser Tandler überhaupt war, denn es
wird nicht jedermann(frau) Recherchen anstellen, wenn ihm/ihr ein Orden der Stadt Wien
verliehen wurde.
Allerdings ist es nun höchst an der Zeit, dass die noch lebenden Träger(innen) dieser
Medaille seitens der SPÖ informiert werden, dass Julius Tandler als Arzt die Auslöschung
„unwerten Lebens“ forderte und damit der Eugenetik das Wort geredet hat. Damit sollte
den geehrten Personen die Möglichkeit gegeben werden zu entscheiden, ob sie dieses
Ehrenzeichen künftig überhaupt noch tragen wollen.
Nochmals zurück zu der von uns in den Raum gestellten Scheinheiligkeit. Es erscheint uns
erstaunlich, dass sich die SPÖ einerseits immer wieder für die Aufarbeitung der NS-Ver-
brechen stark macht, während sie andererseits an einem Apologet der Erbgesundheits-
lehre festhält und bis zum heutigen Tage durch die Stadt Wien die sogenannte „Julius
Tandler Medaille“ an Persönlichkeiten für „Verdienste um die Menschlichkeit“ vergibt.
Im Schlussabsatz wollen wir nochmals festhalten, dass Julius Tandler mit seiner Ideologie
ein Wegbereiter der Nationalsozialisten war, die mit der Auslöschung „unwerten Lebens“
genau jenen Weg bestritten haben, den dieser bereits in den 1920er Jahren vorge-
geben hat.
Die SPÖ wäre gut beraten sich von Personen wie Julius Tandler zu distanzieren, um bei
ihrem Anliegen, der Aufarbeitung der NS-Verbrechen wirklich ernst genommen zu wer-
den. Die umgehende Abschaffung der „Julius Tandler Medaille“ wäre ein erster geeig-
neter Schritt.
*****
2012-05-05
Soll das Volk durch Drogenkonsum verblöden?
Sie sind in der Politlandschaft relativ neu und können auch keine wirklich politischen
Pläne oder Ziele vorweisen. Eines scheinen sie jedoch sicher zu wissen, nämlich dass sie
den Grünen die Giftler abspenstig machen wollen. Von wem wir sprechen? Natürlich
von der Piratenpartei.
Das zurzeit wichtigste Anliegen der Piraten scheint die Aufforderung zur Teilnahme am
Hanfwandertag, der am 5. Mai 2012 über die Bühne geht, sowie die Verharmlosung
der Droge Cannabis zu sein. Ein dementsprechender Beitrag findet sich auf der Web-
seite der Piratenpartei.
Die Grünen lassen wieder in der Person der hinlänglich bekannten Birgit Hebein für den
Drogenwandertag werben. Diese unterstützt den heurigen Hanfwandertag und macht
in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, „dass zwischen verantwortungsvollem
Konsum und Genuss auf der einen sowie Missbrauch und Sucht auf der anderen Seite
zu unterschieden werden muss“.
Da staunen wir aber, denn der Konsum von Drogen hat nichts mit Genuss zu tun.
Das gilt auch für die „legalen Drogen“ wie Alkohol und Nikotin, die von den Drogen-
befürwortern so gerne als Ausrede für den Konsum von Rauschgift verwendet werden.
Die meisten Raucher und Alkoholiker würden viel dafür geben von ihrem Laster loszu-
kommen. Daher finden wir es unverantwortlich, sich für die Droge Cannabis stark zu
machen und diese zu verharmlosen.
Natürlich darf auch der Stadtrat für Soziales, Gesellschaft, Integration und Wohnungs-
vergabe in Hohenems, Bernhard Amann, im Drogenlegalisierungs-Boot nicht fehlen.
Über diesen Mann wussten wir auch schon einiges zu berichten. In der Suchfunktion
unserer Webseite finden geneigte Leser(innen) unter dem Suchbegriff „Amann“ die
dementsprechenden Beiträge.
Amann vergleicht die Verfolgung von Cannabis-Konsument(innen) wörtlich mit einer
Inquisition, mit der Schluss zu machen ist. Er schreibt auf seinem Blog folgendes
wörtlich: „Durch eine Legalisierung von Cannabis kann der Staat erheblich entlastet
werden. Andererseits sind Steuereinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe gewiss.
Weiters entstehen tausende neue Arbeitsplätze, die die Produktion und den Handel
regeln.“
Nun, wenn das so ist, könnte man ja auch gleich Kokain und Heroin legalisieren. Der
Verkauf dieser Drogen würde dem Staat noch mehr Steuereinnahmen bringen und
wesentlich mehr Arbeitsplätze entstehen lassen. Wir fragen uns allen ernstes, wie
kann ein verantwortungsvoller Politiker mit den Argumenten „erhöhte Steuerein-
nahmen“ und „neuen Arbeitsplätze“, die Forderung der Legalisierung einer Droge
rechtfertigen.
*****
2012-05-04
Wenig Ahnung beim Kurier
Wie wenig Ahnung man beim „Kurier“ vom Thema Prostitution hat, wird durch einen
gestrigen Beitrag dieser Tageszeitung unter Beweis gestellt. Da behauptet doch der/die
Autor(in) tatsächlich, dass in Österreich die Prostitution verboten sei.
Textausschnitt aus dem Kurier-Artikel
Screen: kurier.at
Prostitution ist zwar in Österreich sittenwidrig, aber definitiv nicht verboten. Die Sitten-
widrigkeit wirkt sich zum Nachteil der Sexarbeiterin dahingehend aus, dass Verträge und/
oder Geldforderung bezüglich ihrer sexuellen Dienstleistungen nicht einklagbar sind.
Der nächste Herr, die selbe Dame
Interessant ist der im Kurier angeführte Vorschlag seitens der Stadt (wir vermuten Wien),
dass die Führung von Laufhäusern karitative Organisationen übernehmen könnten.
Möglicherweise spielen einige von diesen bereits mit dem Gedanken, da die Prostitution
noch immer ein einträgliches Geschäft ist.
War bis dato die scheinheilig aufrecht erhaltene Moral an der Führung eines Bordells
hinderlich, so könnte das unmoralische Image nun mit dem Gutmenschen-Effekt vom
Tisch gefegt werden. Das Argument, man macht es ja nur aus reiner Nächstenliebe um
die Damen zu beschützen, könnte dann als Rechtfertigung herhalten.
Allerdings sollten jene karitative Organisationen, die mit der Ausübung dieses Gewerbes
spekulieren nicht vergessen, dass Zuhälter mit genau dem selben Argument hausieren
gehen. Damit muss jenen Gutmenschen- Organisationen, die mit einer Bordellführung
liebäugeln klar sein, dass sie sich dann in die Zuhälternische einordnen dürfen.
*****
2012-05-04
NS-Verbrechen verlangen Aufarbeitung ohne Wenn und Aber
Im Vorfeld der Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus am 4. Mai im Parlament
präsentierten heute auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer die Teil-
nehmer(innen) des Jugendprojekts zur NS-Euthanasie ihre Arbeiten im Hohen Haus.
Mit ihren Installationen, aufgebaut in der Säulenhalle des Parlaments, versuchten die
Schüler(innen) und Lehrlinge, die unfassbaren Verbrechen greifbarer zu machen. In Klein-
gruppen diskutierten die jugendlichen Teilnehmer(innen) im Rahmen der Ausstellung,
welche Erfahrungen sie durch ihre Beschäftigung mit den Opfern der NS-Euthanasie ge-
wonnen hatten.
Laut ihrer eigenen Aussage war Prammer über die detailreichen und gründlich recherchier-
ten Projektarbeiten zu den Opfern der NS-Euthanasie beeindruckt und berührt. „Es
müssten aus der NS-Zeit, dem dunkelsten Teil der österreichischen Geschichte, die richt-
igen Lehren gezogen werden“, so Prammer und begrüßte in diesem Zusammenhang, dass
die NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim zu einem Gedenkort geworden ist
Wir finden es lobenswert, wenn sich die Jugend mit den NS-Verbrechen auseinandersetzt
und versucht diese aufzuarbeiten. Allerdings nehmen wir der Nationalratspräsidentin nicht
ganz ab, dass sie wirklich beeindruckt und berührt war. Diese Behauptung stellen wir des-
halb in den Raum, weil es in Wien einen örtlichen Schandfleck namens „Julius Tandler Platz“
gibt.
Screen: dokumentationsarchiv.at
Es waren die Ideen des ehemaligen sozialdemokratischen Stadtrates, Julius Tandler, welche
in der nationalsozialistischen Euthanasie-Station Schloss Hartheim perfektioniert umgesetzt
wurden. So schrieb dieser als Wegbereiter für die schrecklichen Euthanasie-Morde der
Nazis an Behinderten, im Jahre 1924 in einem Aufsatz zu „Ehe und Bevölkerungspolitik“
folgendes:
„Welchen Aufwand übrigens die Staaten für völlig lebensunwertes Leben leisten müs-
sen, ist zum Beispiel daraus zu ersehen, daß die 30.000 Vollidioten Deutschlands diesem
Staat zwei Milliarden Friedensmark kosten. Bei der Kenntnis solcher Zahlen gewinnt das
Problem der Vernichtung lebensunwerten Lebens an Aktualität und Bedeutung. Gewiß,
es sind ethische, es sind humanitäre oder fälschlich humanitäre Gründe, welche dagegen
sprechen, aber schließlich und endlich wird auch die Idee, daß man lebensunwertes
Leben opfern müsse, um lebenswertes zu erhalten, immer mehr und mehr ins Volksbe-
wußstein dringen.“
Nun gehen wir von der Annahme aus, dass Prammer als Nationalratspräsidentin genügend
Einfluss auf ihre Wiener Genoss(innen) haben sollte, den Schandfleck „Julius Tandler Platz“
umbenennen zu lassen. Sollte sie das aus welchen Gründen auch immer nicht tun oder die
Genoss(innen) kämen einer derartigen Intervention nicht nach, dann könnte man gleich
vor dem Schloss Hartheim eine Julius Tandler-Gedenktafel aufstellen.
*****
2012-05-03
ÖIG fordert Konsequenzen gegenüber Abu Moussa
Bestürzt zeigt sich die Österreichisch Israelische Gesellschaft angesichts der Vorausmeld-
ung des Nachrichtenmagazins NEWS, der zufolge Hassan Mousa, Mitglied des Schura-
Rates der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, in einem Interview mit dem
iranischen Sender „Press TV“ zu Gewalt gegen Israel aufgerufen habe.
Richard Schmitz, 2. Präsident der ÖIG: „Das ist nichts anderes, als der Aufruf zum Völker-
mord. Diese Aussagen sind eine Ungeheuerlichkeit. Meint es die Islamische Glaubensge-
meinschaft ernst mit ihrer Forderung nach einer friedlichen Lösung im Nahen Osten, so
wäre Hassan Moussa umgehend von seinen Funktionen zu entheben. Von der Islam-
ischen Glaubensgemeinschaft ist mehr gefordert, als eine reine Distanzierung.“
Gleichzeitig zeigte sich die ÖIG verwundert darüber, dass keine der politischen Parteien
bisher auf den Bericht des Nachrichtenmagazins NEWS reagiert habe und warnt davor,
mit zweierlei Maß zu messen. Richard Schmitz: „Würde irgendein anderer Österreicher
derartige Aussagen treffen, gäbe es einen breiten Sturm der Entrüstung. Es gibt keinen
Grund Vertreter der islamischen Glaubensgemeinschaft bei derartigen Entgleisungen mit
Toleranz zu begegnen.“
Mit dem unlängst beschlossenen Anti-Terror-Paket des BMI bestehen nun auch erweit-
erte Möglichkeiten, islamistischer Radikalisierung mit den Mitteln des Rechtsstaates zu
begegnen. Die ÖIG geht davon aus, dass diese mit aller Konsequenz zur Anwendung
kommen.
Gleichzeitig ist die Staatsanwaltschaft gefordert, die Aussagen Moussas auf strafrecht-
liche Relevanz hin zu prüfen. Die ÖIG hat eine entsprechende Anzeige bei der Staatsan-
waltschaft Wien eingebracht.
Wer hätte reagieren sollen?
Obiger Text stammt aus einer heutigen Presseaussendung der ÖIG. Uns wundert, dass
die ÖIG darüber verwundert ist, dass keine der politischen Parteien bisher auf den Bericht
des Nachrichtenmagazins NEWS reagiert hat.
Wer hätte reagieren sollen? Die ÖVP, die sich gerade in einem Selbstauflösungsprozess
befindet und daher ganz andere Sorgen hat. Die FPÖ? Der wäre von den Linken post-
wendet billige Polemik und politische Kleingeldgewinnung vorgeworfen worden.
Die SPÖ und/oder die Grünen? Diese fahren doch schon längstens einen Kuschelkurs mit
den Islamisten. Dabei ist es ihnen offensichtlich egal, dass in den meisten islamischen Län-
dern die Vernichtung Israels und des jüdischen Volkes oberste Priorität hat.
Ist der ÖIG nicht bekannt, dass der große sozialdemokratische Humanist und Kommunal-
politiker Omar Al-Rawi, ein gern gesehener Gastredner bei Wiener Sympathiedemonstra-
tionen für die Hamas ist?
Kennt man bei der ÖIG nicht die Rede des wackeren und aufrechten Sozialdemokraten
Omar Al-Rawi, anlässlich einer Anti-Israel Demo am 4. Juni 2010 in Wien? Nein? Dann
sollten sich die Damen und Herren dieses VIDEO ansehen. Niemand hat sich bis dato
über die Rede von Al-Rawi aufgeregt oder nur im Ansatz kritisch geäußert.
Interessant ist auch das Copyright des Videos, denn dieses beansprucht eine gewisse
Kawther Salam für sich. Über diese Dame haben wir bereits in den Beiträgen „Kommt ein
Viertes Reich?“ TEIL 1 und TEIL 2 ausführlich berichtet. Über die hetzerischen Beiträge
auf „www.kawther.info, die sich gegen Israel richten, hat sich auch noch kein(e)
Politiker(in) kritisch geäußert. Dafür prangen auf der Israel- und judenfeindlichen Web-
seite die Konterfeis führender sozialdemokratischer Politiker(innen) samt dazugehörigen
lobenden Beiträgen.
Also wäre es für Richard Schmitz, 2. Präsident der ÖIG, und sonstigen Herrschaften in der
Österreichisch Israelische Gesellschaft höchst an der Zeit aufzuwachen und sich der Reali-
tät zu stellen. Politiker(innen) der SPÖ und/oder der Grünen werden sich hüten kritische
Worte gegen Islamisten auszusprechen. Rekrutieren diese doch aus diesem Kulturkreis
schon längst ihre Wähler(innen). Auch die ÖVP buhlt um Wählerstimmen bei den Islam-
isten und dürfte daher ebenfalls kein gesteigertes Interesse zur Kritik an diesem Personen-
kreis haben.
*****
2012-05-02
Neuer Herrenclub der SPÖ?
Der Club 45 war ein österreichischer Club, der 1973 von führenden Mitgliedern der SPÖ
gegründet wurde.
Die beiden später verurteilten Politiker Leopold Gratz und Hannes Androsch, sowie Fritz
Marsch wandten sich an einen gemeinsamen Freund, Fritz Eder, mit der Bitte, ein Clublokal
ausfindig zu machen. Dieser machte ein Clubzimmer in einem Restaurant am Fleischmarkt
ausfindig, und Leopold Gratz brachte seinen Bekannten Udo Proksch ins Spiel, welcher
eben die Konditorei Demel am Wiener Kohlmarkt um 18 Millionen Schilling (nach Kaufkraft
von 2011 etwa 4,5 Mio. Euro) gekauft hatte. Sie hegten die Hoffnung, dass in dieser k.u.k.
Hofzuckerbäckerei ein geeigneter Platz zu finden wäre. Proksch stimmte zu und 1973
wurde der Club gegründet.
Der Club war eine Art sozialdemokratischer Herrenclub, dem die Spitzen der österreich-
ischen Politik (SPÖ) und Wirtschaft der 1970er Jahre angehörten. Am Höhepunkt, in der
Zeit der absoluten Mehrheit der SPÖ, sah sich der Club als Treffpunkt der politischen und
wirtschaftlichen Elite Österreichs.
In den besten Zeiten kamen 200 Mitglieder zu den Clubtreffen. Club-Präsident war Leopold
Gratz, später Karl Heinz Demel. Der monatliche Mitgliedsbeitrag belief sich auf 300 Schilling
(nach Kauftkraft von 2011 etwa 70 Euro).
Dem Club gehörten unter anderem die damaligen Minister Karl Blecha (Innenminister),
Leopold Gratz (Außenminister) und Karl Lütgendorf (Verteidigungsminister, parteilos) an.
Der damalige Wissenschaftsminister und heutige Bundespräsident Heinz Fischer, Hannes
Androsch sowie Franz Vranitzky gehörten dem Club ebenfalls zeitweise an. 1992 wurde
der Club endgültig aufgelöst. (Quelle)
Angesichts des obigen Fotos (beachten Sie den roten Kreis) stellen wir uns die Frage, ob
die politische und wirtschaftliche Elite der SPÖ eine neue Heimat im Club 34 gefunden
hat? Auf Grund des politischen Kurses (eiserne Verfechter der Islamisierung Österreichs)
den die Sozialdemokraten fahren, wäre dies nämlich leicht vorstellbar.
*****
2012-05-02
Fräulein Rudas hatte ein feuriges Erlebnis
„Bahn fahren, Nerven sparen.“ Diesen Slogan hätte sich Fräulein Laura Rudas, ihres
Zeichens Nationalratsabgeordnete und Bundesgeschäftsführerin der SPÖ, vor Augen
halten sollen. Aber wie die meisten Politiker(innen) predigt auch sie Wasser und bevor-
zugt es Wein zu trinken.
Jedenfalls bescherte ihr eine heutige Fahrt mit einem SPÖ-Dienst-Mercedes zu einer 1. Mai-
Feier nach Pöchlarn (NÖ) ein feuriges Erlebnis. Aus unbekannter Ursache fing der PKW auf
der Westautobahn Feuer. „Es gab Probleme mit dem Gas. Plötzlich hat es komisch ge-
rochen, und Rauch drang aus dem Motorraum“, so Fräulein Rudas.
Der Chauffeur, Fräulein Rudas und ein mitfahrender Kollege flüchteten aus dem PKW, be-
vor dieser in Flammen aufging . Tasche, iPad, Handy und Unterlagen konnte die SPÖ-
Bundesgeschäftsführerin nicht mehr retten. Diese wurden ein Raub der Flammen. Wie
nun Rudas in nächster Zeit kommunizieren will steht in den Sternen. Gut, wirklich viel
hatte sie bisher ohnehin nicht zu sagen.
Die Ursache des Brandes ist bis dato ungeklärt. Mit Feuer hatte die SPÖ in letzter Zeit
ohnehin viel zu tun. Da wären beispielsweise die Fackelzüge und ein brennendes Partei-
lokal in Innsbruck. Apropos brennendes Parteilokal. Möglicherweise hatte sich im SPÖ-
Dienstwagen ein pyromanisch veranlagter Juso versteckt und mit Streichhölzer gespielt.
So ein Brand kommt ja sehr gelegen, denn man könnte diesen wieder den Rechten in
die Schuhe schieben. Apropos „brennen“, das Auto wird nicht der einzige Brand sein
den die SPÖ erlebt. Denn nächstes Jahr sind Nationalratswahlen und da wird bei den
Sozialisten ganz schön der Hut brennen.
*****
2012-05-01
GASTAUTOREN-BEITRAG
Nahezu keine Woche ohne haarsträubenden Bericht über den Praterstern
Der neue Brennpunkt für allerhand gescheiterte Existenzen ist wohl der Praterstern ge-
worden. Waren es früher nahezu nur Osteuropäer die dort ihrem Alkoholismus nachgingen,
so wurden es nach der Revitalisierung des „Sterns“ auch Drogenabhängige und Österreich-
ische „Sandler“ die dort Fuß fassten.
Nachdem jetzt auch der Karlsplatz geschlossen wurde, wurden es auch merklich mehr
Drogenabhängige die sich am „Stern“ breit machten. Im benachbarten Park wird gedealt
und das nicht selten vor den Augen vieler spielender Kinder, ebenso wie im Wurstelprater
und da vor allem rund um das Planetarium!
In lauen Sommernächten liegen die „Giftler“ und „Säufer“ auf der Kaiserwiese und über-
nachten dort. Am Morgen machen sie dann wieder den Stern unsicher und betteln und
lungern herum, sehr zum Ärger der Menschen, die vom oder zum Bahnhof wollen oder zur
U – Bahn müssen.
{besps}ps02{/besps}
Besonders Kinder fühlen sich am Schulweg oder am Weg in den Wurstelprater unsicher!
Waren es damals die Prostituierten in der Gegend, so sind es heute diese Leute, die für
Unmut sorgen. Dazu kommt, je später der Abend auch die Sicherheit zu wünschen übrig
lässt!
Da wird gepöbelt und gedroht, ja sogar angegriffen wenn dem Betteln nicht entsprochen
wird. Wo das hinführt sah man vor einigen Tagen, als sogar die WEGA anrückte und einen
randalierenden Mann mit Kampfhund mit einem Elektroschocker niederstrecken musste.
Er fuchtelte mit einem Messer rum und drohte den Beamten während sein Hund die Flucht
ergriff. Da die Beamten in solchen Fällen die Anweisung haben die WEGA zu rufen, geschah
das auch so.
Ein Lokalaugenschein mit Leuten eines Ordnungsdienstes, ergab diese Woche in ähnliches
Bild. Ständig randalierende Leute, Alkoholisierte Menschen die Rumliegen und auch die Pas-
santen anpöbeln.
So oft ist auch die Rettung vor Ort und sammelt die „Alkoleichen“ ein, die Polizei und der
Ordnungsdienst ermahnen und schlichten, ebenso wie die Sozialarbeiter der SAM.!
Diesen Sozialarbeitern musste sogar ein Ordnungsdienstmitarbeiter Schutz geben, als sie
einen gestürzten und offenbar unter Herzproblemen leidenden Mann versorgten bis die
Rettung kam. Sonst wäre der Mann wohl beraubt worden und die SAM Mitarbeiter wo-
möglich auch noch verletzt worden!
Am Mittwochabend dann eskalierende Vorgänge vor dem Bahnhofseingang! Gegen 21:00
randalierten einige offensichtlich Drogen- & Alkoholabhängige samt Hunden. Zunächst
beim Supermarkt der grade zusperrt, was den Personen nicht passte und dann eben vor
der Bahnhofshalle, als ausnahmsweise der Sicherheitsdienst der ÖBB die Personen raus-
schmiss. Sonst ist es eher üblich sich mit den dort aufhältigen dubiosen Personen zu
verbrüdern!?
Als die Sache eskalierte gegen 22:00 Uhr und Schlichtungsversuche verschiedener Per-
sonen nichts brachten, rief der Ordnungsdienst vor Ort die Polizei. Die rückte mit 5
Wagen inklusive zwei Fahrzeuge der Polizeidiensthundeeinheit an. Außerdem auch
andere Einheiten wie der Donaudienst.
Man schlichtete und ermahnte, drohte mit Festnahme sowie Anzeigen, was auch für
kurze Zeit für Ruhe sorgte. Nach einer dreiviertel Stunde rückten auch die letzten
beiden Hundeführer ab.
Doch wenig später flammte die Streiterei wieder auf, in der es inhaltlich wohl um Bezieh-
ungsprobleme ging. Es eskalierte und verlegte sich in die Bahnhofshalle in einer größeren
Prügelei, worauf wieder der Ordnungsdienst sowie Passanten die Polizei verständigten.
Die rückte wieder an mit mehr als 5 Fahrzeugen und abermals drei Diensthundeeinheiten
sowie einer Kripostreife. Man ging energisch dazwischen und wurde auch leicht hand-
greiflich um die Streithähne zu trennen.
Schließlich nahm man drei Personen mit auf die gegenüberliegende Polizeiinspektion um
die Lage zu beruhigen und ggf. Anzeigen zu legen. Schließlich ließ man nach und nach
die Leute wieder frei, was allerdings abermals wieder zu Problemen führte.
Die anderen Beamten waren schon abgerückt als ein Mädchen aus dem Gewahrsam der
Polizei entlassen wurde. Doch sie begann sofort wieder zu randalieren worauf sie drei Mal
ermahnt wurde. Da das nicht fruchtete, wurde sie schließlich festgenommen zur Selbst-
und Fremdsicherung, da sie schwer alkoholisiert zu sein schien. Etwa eine Stunde später
wurde sie dann von einem Arrestantenwagen, dem so genanntem „Frosch“ ins Kommis-
sariat zur Ausnüchterung.
Von da an war Friede am Stern, auch wenn der Ordnungsdienst noch eine Art Wegweis-
ung vornahm, weil aggressiv gebettelt wurde. Doch schon am nächsten Morgen war
wieder alles beim Alten und abends wie immer kleine Streitereien, …..
So setzt sich das fort bis am Freitag am späten Nachmittag abermals Rettung und Polizei
Anrücken muss. Ein betrunkener wackelt und randaliert auf der Rückseite des Bahnhofes
rum! Ein Kellner eines Lokals will helfen, da der Mann blutet und benommen wirkt. Doch
der lehnt das ab und geht auf den Kellner los!? Der Alkoholisierte stürzt und verletzt sich
abermals am Blumentrog, welcher mit anderen Trögen das Lokal abgrenzt. So muss die
Rettung kommen und die Polizei hat auch schon wer verständigt.
Ein Notarzt sowie Rettungswagen rücken an und gleich danach mit Folgetonhorn die Poli-
zei. Zwei Streifenwagen. Zwei Wagen der Diensthundeeinheit sowie die Fußstreife von
der Inspektion Praterstern. Der Verletzte wird erstversorgt, während die Polizei Zeugen
einvernimmt und die Schaulustigen mit Hilfe des abermals dazugekommenen Ordnungs-
dienstes vom „Tatort“ fernhält.
Es stellt sich heraus, dass der alkoholisierte Mann schon eine Schlägerei an der Vorder-
seite des Bahnhofes hatte und sich dort die Verletzungen holte. Auch konnte geklärt
werden, dass er sich die weiteren Verletzungen durch den Sturz auf den Trog holte,
ohne so genannte Fremdeinwirkung, so wurde praktisch der Täter zum Opfer. Denn auch
die Prügelei zuvor hatte er begonnen ehe er sich geschlagen geben musste.
Der Mann wurde mit mittelschweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der
Mann mit dem sich der Betrunkene zuvor prügelte konnte dank Zeugen auch ausgemacht
werden. Er wurde dazu von der Polizei auf der Inspektion einvernommen und konnte da-
nach wieder raus auf den „Stern“.
Ab diesem Vorfall patrouillierte die Polizei mit verstärkten Kräften am und rund um den
„Stern“, worauf Ruhe war. Später wurden auch die meisten „Sternbewohner“ mit Hilfe
der Polizeihundeführer des Platzes verwiesen. So war für die restliche Nacht Ruhe, die
Polizei hält diese Ruhe mit verstärkten Streifen aufrecht, unterstützt vom immer öfter an-
wesenden SGB Ordnungsdienst Wien.
Vielleicht ist diese Vorgehensweise auch auf die verstärkte Berichterstattung durch uns
zurückzuführen? Wie auch immer, bleibt zu hoffen, dass endlich Ruhe am Praterstern
einkehrt und die Exzesse ein Ende haben!
Erich Weber
2012-05-01
Haben die Wiener(innen) noch einen Grund zu feiern?
Die rot-grüne Stadtregierung „glänzt“ durch Negativ-Rekorde: Rekord-Gebührenwucher,
Rekord-Verschuldung und Rekord-Arbeitslosigkeit. Die rot-grüne Misswirtschaft hat be-
reits 300.000 Bürger unserer Stadt in die Armut getrieben.
Die Anzahl der Sozialhilfeempfänger ist in den vergangenen acht Jahren von 30.000 auf
130.000 regelrecht explodiert. Die Kinderarmut hat sich seit dem Jahr 2005 verdoppelt.
Man darf gespannt sein, wie viele Menschen, denen die sozialistische Abzocke und der
sozialistische Machtmissbrauch die Luft zum Atmen nimmt, noch morgen mit der eins-
tigen Arbeiterpartei SPÖ und deren Funktionären feiern werden.
Möglicherweise ereilt die Wiener SPÖ das gleiche Schicksal wie den Genossen in Graz, die
ja wegen ausbleibender Anhänger den traditionellen Mai-Aufmarsch sogar ganz abblasen
mussten. Die Sozialisten sind auch in der Bundeshauptstadt auf dem besten Weg dazu.
So eine unsoziale Stadtregierung hat es in Wien noch nie gegeben. Tag für Tag führt sie
den Bürgern eindrucksvoll vor Augen, dass es höchste Zeit ist, sie ins politische Nirwana
zu schicken.
Als doppelt dreist ist es zu empfinden, wenn die Grünen sogar ungeniert den Tag der
Arbeitslosen begehen. Diese Herrschaften sind in der Stadtregierung und hätten die Mög-
lichkeit etwas gegen die horrende Arbeitslosigkeit zu tun.
Aber im Gegensatz zu den anderen Bundesländern, in denen die Anzahl der Arbeitslosen
zurückgeht, steigt sie gerade im rot-grünen Wien weiter dramatisch an. Und darüber kön-
nen auch einige wenige neue Pseudo-Jobs für Parteifreunde wie etwa jener für Alexander
Van der Bellen, der die Steuerzahler 210.000 Euro pro Jahr kostet, nicht hinwegtäuschen.
*****
2012-04-30
Optimales gesellschaftliches Miteinander
Screen: wien.gv.at
Dass immer mehr Wiener(innen) die Donauinsel meiden ist ein offenes Geheimnis. Grund
dafür ist, dass dieses Freizeitparadies immer mehr von Zuwander(innen) bevölkert wird,
welche dort ihre heimischen Sitten und Bräuche ausleben.
Laut Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) sorgen elf muttersprachliche Grillplatzmeister für
einen reibungslosen Ablauf. Allerdings lässt Sima offen, welche Muttersprache sie meint.
Die SPÖ-Politikerin ist tatsächlich der Meinung, dass durch öffentliches Grillen allen
Wiener(innen) ein Stück mehr Lebensqualität ermöglicht wird. „Denn dadurch können
Natur und gesellschaftliches Miteinander optimal genossen werden“, so die SPÖ-Stadt-
rätin.
Lebensqualität durch Massenschlägerei
Wie ein derart gesellschaftliches Miteinander optimal genossen wird, wird durch nachfolg-
enden Beitrag in der heutigen Kronen Zeitung demonstriert. Offenbar waren die elf
muttersprachliche Grillplatzmeister nicht in der Lage, für Ruhe und Ordnung zwischen den
verschiedenen Kulturen zu sorgen. Erst die Polizei konnte dem blutigen Spuk ein Ende
setzen.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe) vom 30.04.12
Tja, wenn so Lebensqualität und ein optimales Miteinander aussieht darf es nicht verwundern,
wenn immer mehr Wiener(innen) die Donauinsel meiden. Offenbar scheint sich das alte Sprich-
wort „Andere Länder, andere Sitten“ immer wieder zu bewahrheiten.
Jedenfalls dürfte feststehen, dass „Multikulti“ nicht einmal unter Ausländern funktioniert.
Dafür bekommen aber die Wiener(innen) tagtäglich den Multikulti-Wahn gepredigt und wer
es wagt sich dazu kritisch zu äußern, wird sofort als Ausländerfeind oder Nazi abgestempelt.
*****
2012-04-30
LESERBRIEF
Nachfolgender Leserbrief aus Deutschland – zum Thema WWF und dessen Geschäfte,
der Großwildjagd und seine ehrenwerten Funktionären – wurde uns heute zugesandt.
Dieses sehr interessante Schreiben wollen wir unserer Leserschaft nicht vorenthalten.
Werte Redaktion!
Liebe Tierfreunde!
Sicherlich wissen Sie bereits durch die Presse, daß der Ehrenpräsident des WWF und Stier-
kampffreund Juan Carlos neulich bei einer Elefantenwilderei, sorry, so heißt es ja nicht,
wenn man an die richtigen Leute zahlt, also einer Großwildjagd erwischt wurde, weil er
dort bauz machte und sich dabei die Hüfte brach. Und wahrscheinlich haben Sie auch schon
davon gehört, wie unwahrscheinlich leid es dem WWF getan hat, dass ihr Ehrenpräsidenten
das tat und ihm jetzt nahegelegt wird, dieses Ehrenamt doch eventuell aufzugeben. Das
dürfte ihm natürlich schwerfallen, weil all die anderen wahrscheinlich lustig weitermachen
dürfen.
Seltsam. Als er damals in Russland einen offenbar zahmen Bären abschoss, der zuvor auch
noch mit Wodka und Honig abgefüllt wurde, dass sich das Tier auch ja nicht wehren konnte,
tat das dem WWF offenbar gar nicht so leid, ebenso wenig die ganzen anderen Wildtier-
morde, die Herr Von und Zu schon auf dem Gewissen hat, wie Sie hier einsehen können:
http://www.regenwald.org/news/4249/wwf-ehrenprasident-auf-elefantenjagd-in-afrika und
http://de.wikipedia.org/wiki/Juan_Carlos_I.
Vielleicht war das negative Echo, auch das des spanischen Volkes, dieses Mal zu gewaltig,
daß man es einfach hätte übergehen können? Lesen Sie dazu auch: König Juan Carlos und
die gnadenlose Jagd auf einen zahmen Bären.
Aber dafür hat er sich ja auch entschuldigt. Wie war das noch?
„Ich bedaure das sehr“
„Ich habe mich geirrt.“
„So etwas wird nicht wieder vorkommen.“
Was bedauert er sehr? Dass er erwischt wurde?
Bei was hat er sich geirrt? Bei seinem Fehltritt, wodurch er sich seine Hüfte brach?!
Und was wird nicht wieder vorkommen? Dass er sich die Hüfte noch einmal bricht?!!
Apropos entschuldigen
Es ist mehr als schwierig, die Krokodilstränen des WWF wirklich ernst zu nehmen, wenn man
sich folgende WWF – eigene Webseite verinnerlicht, die dieses sinnlose Morden von Wild-
tieren auch noch befürwortet: LINK
Alles nett geschrieben von wegen Washingtoner Artenschutzübereinkommen, CITES, Wild-
lifemonitoring, Bundesamt für Naturschutz bla… bla…
Beim Washingtoner Artenschutzübereinkommen ist es sehr seltsam, dass es ausgerechnet
die Amerikaner überhaupt nicht zu interessieren scheint. Beispiel: Kleiner Tiger unterm Weih-
nachtsbaum und wenn er zu groß geworden – ab in die Huntingfarm, wie es in den USA
auch bei vielen artgeschützten Zootieren die Regel ist, damit die Waffennarren immer etwas
zum Abballern haben. Vorne kuscheln die kleinen Kinder mit den Tigerjungen – hinten knallen
ihre Eltern Tigermamma und Tigerpapa zusammen.
Die Amerikaner sollen es übrigens auch sein, die die meisten Löwen in Afrika abgeschossen
haben, was u.a. dazu geführt hat, dass die Löwenpopulation bereits derart geschrumpft ist,
dass sich Mitglieder unterschiedlicher Rudel schon gar nicht mehr finden, so dass sich keine
neuen Gruppen mehr bilden können und zudem Inzucht vorprogrammiert ist. Da finde ich
es doch mehr als erstaunlich, dass der WWF offenbar auch noch Löwen als jagbar einstuft.
Die CITES kümmert sich nicht etwa vorrangig um den Artenschutz, sondern scheint sich bei
ihren Treffen, die alle 2 Jahre stattfinden, viel mehr für Abschussquoten von Tieren zu inter-
essieren, die eh schon an der Grenze der Ausrottung stehen. Einen CITES Knilch aus Öster-
reich durfte ich selber kennenlernen, unter dessen Beisein 2 Tiger kurz hintereinander ver-
reckten, siehe http://www.tigerfreund.de/4/safaripark/17.06.04-03.06.04.htm#Sie
Gott sei Dank hat dieser Mensch (mir kam er vor, wie der wahrhaftige Teufel) vor ein paar
Jahren den Löffel abgegeben – wie ich finde, ein echtes Glück für CITES Tiere! Und dieser
CITES Heini war ganz zufällig der beste Freund von Helmut Pechlaner, damals Chef des Tier-
garten Schönbrunn in Wien (auch bekannt für seine Elefantenquälerei, siehe LINK und wie
sollte es auch anders sein – Präsident des WWF Österreich! So schließt sich der Kreis, wenn
es darum geht, dass die eine Hand die andere wäscht!
Apropos quälen:
Es könnte einem ja fast so vorkommen, als müssten WWF Präsidenten immer Tierquäler sein,
was folgende Seite noch unterstreicht: LINK – Ähnliches hatten wir auch schon mit WWF
Präsidenten, die nicht einmal davor zurückschreckten, Tiger um die Ecke zu bringen – von
wegen „rettet den Tiger“.
Zurück zur CITES:
Dementsprechend werden auch schon Stimmen laut, die CITES abzuschaffen, weil sie offen-
bar keine Probleme verhindert, sondern vielmehr verursacht, siehe dazu auch folgende Meld-
ung: STOP FUNDING CITES – THEY ARE PART OF THE PROBLEM AND NOT THE SOLUTION
Und das Bundesamt für Naturschutz scheint mir auch nicht besser zu sein – stellt den stink-
reichen Tiermördern ihre CITES Papiere aus, so dass sie ungestört wildern, sorry, natürlich
Großwild jagen dürfen, während der kleine Urlauber, wenn er eine eh schon tote Muschel,
also nur das „Gerippe“ aus dem Urlaub mitbringt, einen höllischen Ärger mit dem Zoll be-
kommt. Wo sind da die Relationen? Vom „amtlichen Schutz“ von „Fellfunktionären“ (Fehns
Prozess) jetzt gar nicht erst zu sprechen.
Da scheint man ja in der richtigen Gesellschaft zu sein – der Gesellschaft des Adels, der
Reichen, des Überflusses…
Zu obiger WWF-Seite hat Tierschutznews.ch einen sehr schönen Artikel ins Netz gestellt,
den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
http://tierschutznews.ch/probleme/fischen-jagd-pelz/1736-wwf-die-gewalttaetigen.html
unbedingt lesen!
Überlegen Sie mal: Solche Leute unterstützen Sie mit Ihrer Spende, während kleine Vereine
wegen Geldnot nicht wissen, wie sie ihre Projekte für die Tiere und die Umwelt realisieren
sollen!
Aber auch wenn Sie nicht spenden, werden Sie indirekt zur Kasse gebeten, um die Ideen
des WWF bzw. seiner Mitglieder, (oder Lobbyisten?) zu verwirklichen. Wir zahlen nicht nur
für die Griechen (bzw. Banken). Wir zahlen noch für ganz andere Dinge!
Glauben Sie nicht?
Haben Sie schon einmal davon gehört, daß ein Umweltprojekt an dem eine sogenannte Um-
weltschutzorganisation beteiligt ist einen riesigen Batzen Geld, sagen wir mal so schlappe 20
Millionen Euro „für den Anfang“ von unserer Bundesregierung spendiert bekommt?! Geben
Sie bei Google einmal KAZA kfw bundesregierung ein. Erschreckend, nicht?
Da finden Sie dann so nette Einträge wie „KAZA – Wie Menschen vom Naturschutz profi-
tieren“ Ja klar. Profitieren. Wo geht es heutzutage auch nicht um den Profit?!
Wenn ich nun den Artikel Tierschutz – Weltweites Entsetzen: Der spanische König er-
schießt Elefanten im zukünftigen Mega-Schutzgebiet KaZa LINK lese, würde ich persönlich
das ganze etwas anders bezeichnen. Wie wäre es mit „KAZA – Wie jagdgeile Menschen von
der Natur profitieren“?!
Unser Superkönig hat nämlich ausgerechnet dort seinen Elefanten abgeknallt, dort im KaZa
Naturschutzgebiet, „dem Gebiet des WWF“, wo die Tiere ja so friedlich, ganz ohne Jagd
leben sollen, was seltsamerweise ausgerechnet das Ehrenmitglied des WWF nicht wusste!?!
Dazu hier noch ein ausgezeichneter Artikel von Tierschutznews.ch für Sie:
Der spanische König erschoss Elefanten im zukünftigen Mega-Schutzgebiet KaZa – LINK
Ebenfalls unbedingt lesen! Wie schreibt der WWF auf seiner Seite – LINK – so schön? Zitat:
„Mit ihrem Einsatz tragen die Wildhüter tragen an Freunde und Familie, dass man mit dem
Schutz der Tiere Geld verdienen kann.“
Stellen wir den Satz erst einmal richtig: „Mit ihrem Einsatz tragen die Wildhüter tragen an
Freunde und Familie, dass man mit dem Schutz der Tiere Geld verdienen kann.“ Ist zwar
auch so noch ein ziemlich dämlicher Satz, wie ich finde, aber Sie wissen jetzt in etwa, wie
es (vielleicht) gemeint ist.
Also: …dass man mit dem Schutz der Tiere Geld verdienen kann?!
Genau. Die kleinen Wildhüter schützen die Tiere, damit sie die großkopferten Ehrenmit-
glieder des WWF abballern können? Ist doch sehr praktisch, oder? Und zu allem Überfluss
steht dort auch noch zu lesen, Zitat: „Wir brauchen mehr Elefanten“. Wozu, werden Sie
sich nach diesem Vorfall sicherlich nicht mehr fragen!
Es gibt doch sicherlich noch ein paar Königsfamilien und Ehrenmitglieder mehr, oder irre
ich? Passend dazu gleich noch folgender Artikel für Sie: WWF Mitglieder erfreuen sich an
Tierquälereien – LINK – Na wenn das kein gerechter Ausgleich ist?!
Haben Sie auf oben genannter WWF Seite auch diesen fetten, fiesen, penetranten Balken,
der einem immer im Weg steht, mit der Aufschrift „zum Leben geboren“ und „Eine Spende
für die Elefanten Afrikas“?
Da frage ich mich persönlich: gehts vielleicht noch ein bisschen dekadenter?! Wie soll ich
das nach Juan Carlos Elefantengemetzel deuten? Zum Leben geboren, damit jeder WWF
Prinz seinen Abschuss hat? Oder: Eine Spende für die Elefanten Afrikas, dass uns ja nicht
die Trophäen ausgehen?
Der böse Witz ist nämlich, daß kurz bevor dieses KaZa Naturschutzprojekt letztes Jahr von
allen Großkopferten und natürlich auch der kleingeistigen Presse gefeiert wurde, ein paar
Monate zuvor in anderen Artikeln zu lesen stand, dass den Großwildjägern langsam die
Trophäen ausgehen, da die Nachfrage derart gestiegen sei, daß es nicht mehr genügend
Tiere zum Abschießen gäbe.
Und welch ein Zufall: kurze Zeit später steht dieses KaZa Projekt. Und kurz darauf bedienen
sich Ehrenmitglieder des WWF an den dortigen Tieren. Sollte uns das nicht zu denken
geben? Ich persönlich habe bei KaZa schon letztes Jahr an eine riesen Schießbude für das
betuchte Klientel gedacht und das ist auch weiterhin meine Meinung.
Und jetzt kommt etwas, von dem die wenigsten etwas wissen dürften: nämlich, daß die
Bundesregierung dieses m.E. vom WWF und der Jagdlobby in die Wege geleitete Natur-
schutzprojekt, zunächst mit erst einmal 20.000.000 Euro unterstützt, wie Sie bspw. hier
lesen können: http://www.baunetzjournal.sepeur-media.de/AFA_umweltnatur/19033a.php
Einen Satz aus diesem Text will ich unbedingt noch zitieren, Zitat: „Mit der offiziellen Eröff-
nung in Katima Mulilo, Namibia, erhält nun eine Fläche von insgesamt 444.000 Quadratkilo-
metern den Status eines ausgewiesenen Schutzgebietes, in dem in dem Tiere wie Elefanten,
Leoparden und Flusspferde ungestört leben und wandern können…“
Ungestört leben – Ja nee, iss klar. Da haben wir nach diesem „Ereignis“ überhaupt keine Fra-
gen mehr, gell? Und 444.000 Quadratkilometer? Da kann man mit ein bisserl Geld bestimmt
ganz tolle Dinge machen. Nur einen Bauz oder ähnliches und was die Presse sonst noch so
interessieren könnte, sollte man sich vielleicht verkneifen.
Mir persönlich wird speiübel, wenn ich das lese! Überlegen Sie selbst, liebe Leser, 20 Millio-
nen Euro! Hat sich unsere Bundesregierung je für die Umwelt oder ihre Tiere interessiert?
Doch eigentlich immer nur dann, wenn es darum ging, Natur und Tiere in irgendeiner Art
und Weise noch weiter ausnutzen zu können, oder irre ich?
Tropenholz für den Bundestag, wilde Affen für deutsche Tierversuchslabore, haufenweise
Verschmutzungsrechte für die luftverpestende Großindustrie, gnadenlose, weltweite Roh-
stoffplünderung für endlosen Konsum und Wirtschaftswachstum, Mutti Merkels Gekuschel
mit den Chinesen, ohne nur ein Sterbenswörtchen darüber zu verlieren, wie sehr sie der
Umwelt zusetzen und die seltensten Tierarten an den Rand der Ausrottung treiben (Stich-
wort chinesische bzw. asiatische Medizin) bzw. schon endgültig ausgerottet haben, wie
bspw. das Java Nashorn letztes Jahr. Zum Thema noch ein bitterböses Bild bzgl. Tiger da-
zu: (Tigerwein): LINK
…oder nehmen wir diesen Artikel hier: Vögel leiden unter Energiepflanzenanbau, ..unsere
Politiker aber offenbar alles daran setzen, diese Situation auch noch zu verschlimmern –
wohlgemerkt weltweit!
Man denke nur an den Agrospritwahn, E10 gehört auch dazu, seltene Erden, für die die
letzten Urwälder zerstört werden etc. Sie können diese Liste beliebig fortführen. Die Um-
welt kommt praktisch immer zu kurz, weil offenbar immer gewisse Lobbyisten dafür Sorge
tragen.
Auch daß der Schneeleopard akut vom Aussterben bedroht ist, siehe – LINK – interessiert
die Politik, sein wir doch mal ehrlich, einen feuchten Kehricht!
Und dann diese plötzliche Erleuchtung, das Interesse am Naturschutz, welcher der Regier-
ung mal eben 20 Millionen Euro wert ist?! Das erinnert mich doch sehr an das Gedicht von
Erich Kästner „ihm war so scheusslich mild zu Mute, er konnte sich fast nicht verstehn…)“
Da kommen m.E. wiederum nur Lobbyisten in Frage. Aus welcher Ecke die kommen dürf-
ten, können wir unschwer erahnen. (War neulich übrigens eine nette Sendung im Fern-
sehen, was allein die Waffenlobby hier in D. für eine Macht hat.) Und wenn wir uns dazu
folgenden Text anschauen, siehe:
http://de.groups.yahoo.com/group/tierrechts-news/message/10178
…hat man es vielleicht noch etwas einfacher mit dem Erahnen.
Das ganze ist übrigens nicht neu. Schon die rot-grüne Bundesregierung soll 50 Millionen
DM sogenannte Entwicklungshilfe gezahlt haben, um damit die Großwildjagd in Tansania
zu fördern, damals offenbar noch ohne zutun des WWF. Das ganze nannte sich damals
rot-grüne Entwicklungspolitik. Toll, nicht? Offenbar scheinen auch bei diesem Thema alle
Parteien gleichgeschaltet zu sein. Also passen Sie gut auf, wen Sie nächstes Mal wählen!
Wie war das noch im Kunstunterricht? Welche Farbe entsteht, wenn man Rot und Grün
zusammenkippt?
So, liebe Leser, hier sollte eigentlich Schluss ein.
Eigentlich wollte ich Ihnen diese Mail schon heute früh zuschicken, dass Ihnen auch schön
das Sonntagsbrötchen im Hals steckenbleibt. Aber ich habe noch eine nette Mär vom WWF,
ein Interview mit dem WWF Präsidenten Deutschland zugesendet bekommen, welches ich
kurz noch sezieren will.
So können Sie in der bietigheimer Zeitung unter der URL:
http://www.bietigheimerzeitung.de/bz1/news/blick_artikel.php?artikel=6239914
…lesen, was unser WWF Funktionär zum besten gibt. Unter der Überschrift „Interview –
Roland Gramling: Toleriertes Töten“ wird offenbarmal wieder versucht, den armen Julian
Carlos zu verteidigen.
So lesen wir, dass der WWF es toleriert, wenn Gutbetuchte genug Geld ausgeben, sie in
vielen Teilen Afrikas Elefanten ganz legal jagen dürfen – wobei wir schon wieder bei den
Extravaganzen des Adels angelangt wären.
So lesen wir weiter, dass allein in Botswana jährlich 300-400 Elefanten legal „erlegt wer-
den“. „Erlegt werden“. Welch ein lieblicher Begriff, finden Sie nicht auch? Schön mit Kopf-
kissen und so, dass es der Kleine auch gemütlich hat?!
Weiter lässt Gramling verlauten, daß der WWF einsehen musste, daß die regulierte Tro-
phäenjagd zur Armuts- und damit zur Wildereibekämpfung unter bestimmten Voraussetz-
ungen tolerierbar sein kann, da die Bestände der Tierarten so ansteigen könnten.
Verstehen Sie diesen Satz? Ich ehrlich gesagt nicht!
<<
Und was heisst eigentlich „einsehen musste“? Der erste WWF Präsident Prinz Philip hat
doch schon Tiger abgeknallt, bevor die Gründung des WWF überhaupt abgeschlossen war,
nachzulesen unter http://de.groups.yahoo.com/group/tierrechts-news/message/10178
Damit ist die Trophäenjagd für den WWF doch nichts neues?!
Und weiter lesen wir, daß keine gefährdeten Arten bejagt werden. Ach ja? Und warum
werden dann Löwen bejagt? Nur weil sich die erlauchten Herren der Artenschutzkonferenz
(willkommen im Club der Schönen und Reichen) nicht durchringen können, diese stark be-
drohte Tierart endlich in Anhang A zu übernehmen, da offenbar wirtschaftliche Interessen
dagegenstehen? Aus dem Grund ist es ja auch erlaubt, überhaupt noch Eisbären abzuknal-
len, obwohl sie längst schon auf der knallroten Artenschutzliste stehen müssten! Einen
diesbezüglichen Artikel können Sie hier einsehen: LINK
Und von wegen „unter strenger gesetzlicher Kontrolle“.
Die Kontrolle kann immer nur so gut sein, wie sie der Gesetzgeber gesetzlich festlegt – und
wir kennen das nur zu gut aus Deutschland, wo Lobbyisten dafür sorgen, dass Gesetze so
sind, wie sie sie gerne wollen!
Zusätzlich kommt es noch auf die Auslegung an und welche „extra Schlupflöcher“ dort ein-
gebaut sind. Und die Gesetzgebung dürfte in armen Ländern m.E. noch wesentlich leichter
zu beeinflussen sein, wenn man nur die richtigen Leute dafür bezahlt. Wir kennen das von
der Rohstoffmafia, die Diktatoren an der Stange hält oder gar einsetzt(e), weil sich ihr Land
so am besten plündern lässt.
Interessant in dem Artikel zu lesen auch, dass die Erlöse aus der Jagd in die Entwicklung der
Region und in den Naturschutz fließen müssen. Dass vor allem ausländische Jagdreiseveran-
stalter daran profitieren, wie Sie wiederum hier lesen können: LINK – ja darüber verliert man
dann lieber kein Wort! So ist es wohl auch zu erklären, dass die lokale Bevölkerung im Durch-
schnitt jährlich nur 0,2 € pro Person aus dem Jagdtourismus verdient, soweit sie überhaupt
beteiligt wird.
Rechnen wir mal ein bisschen
Sie können dem Artikel der bietigheimer Zeitung auch entnehmen, dass ein Elefantenmord
so zwischen 20.000 – 40.000 Euro kostet. Oben haben wir gelesen, dass allein in Botswana
jährlich 300-400 Elefanten „erlegt“ werden.
Nehmen wir von beiden Angaben einmal den Mittelwert und multiplizieren das ganze:
30.000 x 350 = 10.500.000 = 10,5 Millionen Euro – wohlgemerkt nur in Botswana!
Fragen Sie sich selbst: wo bleibt das ganze Geld?
Weiter gibt Gramling zum Besten, dass ein Trophäenjagdverbot in Botswana 2001-2003
den Effekt hatte, dass die Wilderei in der betreffenden Zeit einen schrecklichen Boom
erlebte, weil der Anreiz, Arten zu erhalten, entfernt worden war.
Verstehen Sie das?!
Warum hat denn in der betreffenden Zeit der WWF keinen Anreiz geboten, Arten zu er-
halten oder die Wilderei zu bekämpfen? Er ruft doch ständig zu Spenden für die armen
Tiere auf und das sogar in den größten Medien?! Ich würde ja gerne wissen, wie viele
Spendengelder da zusammenkommen und vor allem, wo sie dann verbleiben. Ich nehme
aber an, dass man darüber keine genauen Auskünfte erhalten dürfte.
Weiter lesen wir, daß es im asiatischen Raum grundsätzlich verboten ist, Tiger zu bejagen.
Gut zu wissen, dass Herr Gramling so darüber denkt und diese bewusste Einschränkung
macht. Außerhalb des asiatischen Raums gibt es nämlich die meisten Tiger, u.a. auch Zoo-
tiger genannt, die auch gerne mal „wohin“ exportiert werden, dass sie dort von betuch-
ten Jägern abgemetzelt werden dürfen – übrigens auch in Afrika!
Und bei der Nashornjagd sind die Auflagen generell strenger als bei Elefanten?
Welch ein Wunder. Nashörner stehen doch eh kurz vor der Ausrottung bzw. sind bereits
ausgerottet wie vor kurzem erst das Java Nashorn. Da frage ich mich natürlich, warum die
letzten Exemplare „unter Auflagen“ überhaupt noch gejagt werden dürfen.
Dass ein Elefantenkiller wie JC seinen erlegten Dickhäuter zwar mit ins Schlafzimmer neh-
men darf, ihn aber auf gar keinen Fall veräußern oder Eintritt bei einer Ausstellung verlan-
gen dürfte, weil das schon die Grenze der Legalität wäre – das, liebe Leser, wäre mir
ehrlich gesagt neu. Die Grenze der Legalität fängt m.E. so oder so schon wesentlich früher
an, nämlich dann, wenn man solch ein Tier hinterhältig ermordet!
Zum letzten Absatz, wie man vor jagdgeilen Staatsoberhäuptern zu kriechen hat, die einen
auf WWF Präsident machen, werde ich mich nicht weiter äußern. Weitere Infos finden Sie
wie immer auf der Seite http://www.tigerfreund.de/3/wwf-merkwuerdigkeiten.htm
MfG. Helmut R.
2012-04-29
Juan Carlos noch immer WWF-Ehrenpräsident
In unseren Beiträgen „Tiermörder als Ehrenpräsident beim WWF“ und „Ahnungslosigkeit
beim WWF“ haben wir über das mörderische Hobby des spanischen Königs und die danach
augenscheinlich gespielte Empörung und angebliche Ahnungslosigkeit beim WWF berichtet.
Das Auffliegen der Großwildjagd-Affäre schadete natürlich dem Spendeneinlauf der als Tier-
und Naturschutzorganisation getarnten Lobbyisten-Vereinigung. Also entschlossen sich
einige Sektionen des WWFs zu halbherzigen Rücktrittsaufforderungen, betreffend der
Ehrenpräsidentenfunktion von Juan Carlos.
Dem spanischen König gingen die Rücktrittsaufforderungen naturgemäß an seinem könig-
lichen Hinterteil vorbei, denn er ist ja nicht der einzige Großwildjäger im WWF. Er ist nach
wie vor in Amt und Würden und legt offenbar keinen gesteigerten Wert darauf, irgend-
welchen Rücktrittsaufforderungen nachzukommen.
Inzwischen dürften sich die Wogen wieder geglättet haben und die großen Medien ver-
meiden es jenes Gras abzumähen, welches in der Zwischenzeit über die Sache gewachsen
ist. Eine Kampagne gegen den WWF könnte ja dem Inseratengeschäft mit diesem abträg-
lich sein.
Welche Meinung wir über den WWF vertreten, kann in den zahlreichen Beiträgen im WWF-
Trailer nachgelesen werden. Aus diesem Grund bringen wir die erstaunlichen Vorkommnisse
beim WWF immer wieder ans Tageslicht.
Hat der WWF noch genügend Spender(innen)?
Allerdings machen wir uns ernsthafte Sorgen um den Spendeneinlauf des WWFs, denn
wenn die Gelder von ahnungslosen Spender(innen) ausbleiben, könnte dies möglicherweise
das Ende dieser selbsternannten Tier- und Naturschutzorganisation bedeuten. Daher haben
wir uns von unserem Karikaturisten nachfolgende Zeichnung anfertigen lassen.
Karikatur: Koechlin
Neue Elefanten braucht das Land!
Also liebe Spender(innen) seit weiter großzügig und unterstützt den WWF. Ihr seht, dass
die Spendengelder gut angelegt sind. Unser Spendenaufruf für den WWF ist nicht ganz un-
eigennützig, denn wir hätten über eine Erstaunlichkeit weniger zu berichten, wenn der
WWF aus Geldmangel seine Pforten schließen würde.
*****
2012-04-29
Der Tweet des Tages
Das ist ein gestriger Tweet des grünenTiroler Landtagsabgeordneten Gebi Mair.
Screen: twitter.com
Die öffentliche Ankündigung „die Bürgermeisterin zu nehmen“ löste bei uns
allerhöchstes Erstaunen aus. Aber wie sagt schon der Volksmund? „Ein bisschen
Bi schadet nie!“ Bleibt nur zu hoffen, dass Gebi im „Land of Oz“ kein Hausverbot
bekommt.
*****
2012-04-29
Eine sarkastische Frage
Auch heuer laden zahlreiche SPÖ-Jugendorganisationen wieder zu ihren Fackelzügen ein.
Screen: google.at
In Anbetracht der Vorkommnisse in „Innsbruck“ könnte ein Sarkast geneigt sein zu fragen,
ob ein Fackelzug eine Art Trockentraining für Jusos ist, die ihr eigenes Parteilokal abfackeln
wollen um es einem politischen Gegner in die Schuhe zu schieben.
*****
2012-04-28
Wieder leere Versprechungen
Seit der unglückseligen rot/grünen Koalition auf Wiener Kommunalebene, scheint auch der
Wiener Bürgermeister begriffen zu haben, dass der Stern der SPÖ endgültig im Sinken ist.
Daher betreibt er – offenbar im Hinblick auf die Nationalratswahl 2013 – auf der Facebook-
Seite der SPÖ-Wien verstärkt Wahlwerbung.
Von den zahlreichen zum Großteil nicht ernstzunehmenden Versprechungen ist uns nach-
folgende ins Auge gestochen:
Screen: facebook.com
Über die Gemeindebauten, die bereits eigene Streitschlichtungsstellen wegen multikultureller
Auseinandersetzungen benötigen, wollen wir uns in diesem Beitrag nicht äußern. Auch die
zum Teil bereits nicht mehr finanzierbaren „leistbaren Mieten“ wollen wir heute nicht be-
handeln.
Es ist die von Häupl an den virtuellen Pranger gestellte Privatisierung, die in unserem heut-
igen Beitrag Niederschlag findet. Aus der Facebook-Meldung des Wiener Bürgermeisters
kann einwandfrei geschlossen werden, dass er kein Freund von Privatsierungen ist und
diese ablehnt.
Das erstaunt uns allerdings, denn offenbar weiß der Wiener Bürgermeister nicht was sich in
seiner Stadt abspielt. Da werden nämlich ganze Straßenzüge, die eigentlich Allgemeingut
sind privatisiert, wie dies unser nachfolgender Leserbrief samt Fotos dokumentiert.
Herr Herbert U. aus Wien schreibt uns folgendes:
Die APCOA hat einen öffentlichen Parkstreifen in unserer unmittelbaren Nähe angemietet,
dort Schilder aufgestellt, die wie Werbeschilder aussehen, aber einen Hinweis auf Besitz-
störungsklagen beinhalten und ein Halte- und Parkverbot aufgestellt, das möglichst ver-
wirrend ist. Einschränkung per Monat, Wochentag und Uhrzeit, damit ja viele versehent-
lich dort parken.
Beinharte Konsequenz … wer auch nur ein paar Minuten in der Zeit der Gültigkeit des Halte-
und Parkverbots von den privaten Parksheriffs der APCOA angetroffen wird, wird foto-
grafiert und von einem ehrenwerten Anwalt der APCOA mit Besitzstörungsklage bedroht.
Abzuwenden nur, wenn man sofort EUR 175,- einzahlt und eine Unterlassungserklärung
übermittelt.
Die Frist ist zudem mit knapp über einer Woche so knapp gesetzt, dass selbst die Besitz-
störungsklage eine mögliche Konsequenz sein kann (die dann natürlich noch wesentlich
teurer ist. Ich hatte diese Ehre und möchte damit verhindern, dass die APCOA auch mit
euch ein Geschäft macht.
Diese Aktion der APCOA ist eindeutig darauf ausgelegt, Autofahrer massenhaft abzuzocken.
Das hat mir mein Anwalt bestätigt. Mittlerweile mietet die APCOA immer mehr Parkstreifen
in Wien an und treibt dort dieses unwürdige Spiel. Und die Stadt Wien spielt dabei mit und
kassiert für die Pacht des Parkstreifens, der eigentlich öffentliches Eigentum ist. (Ende)
Der betroffene Straßenzug:
Abgesehen von dem unwürdigen Schauspiel das die Firma APCOA auf Kosten der ohnehin
leidgeprüften Wiener Autofahrer(innen) betreibt fragen wir uns, warum geht ein Straßenzug
– Allgemeingut – in den Besitz einer Privatfirma über? Diese Frage stellt sich nämlich für
uns deshalb, weil sich doch der Wiener Bürgermeister gegen Privatisierungen ausspricht.
So verkauft er dies jedenfalls auf der Facebook-Seite der SPÖ-Wien. Schaut ganz so aus,
als hätten wir die Rathaussozialisten bei einer ihrer zahlreichen Lügen inflagranti ertappt.
*****
2012-04-28
Strafe für Falschparken um 71,5 Prozent angehoben
Für das Falschparken nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung sowie bei nicht
korrekter Entrichtung der Parkometerabgabe in Kurzparkzonen werden in Wien ab 1. Mai
2012 bei Ausstellung einer Organstrafverfügung 36,- statt bisher 21.- Euro fällig. Auch die
Strafsätze der Anonymverfügungen und der – bei Nicht-Bezahlung – darauf folgenden Straf-
verfügungen werden entsprechend angehoben. Diese Hiobsbotschaft versendete die rot-
grüne Wiener Stadtregierung mittels heutiger Presseaussendung.
Als Begründung für die massive Verteuerung führt die Stadt Wien an, dass die Strafen seit
20 Jahren „faktisch“ unverändert geblieben sind und der Verbraucherpreisindex seit der
Euro-Umstellung signifikant angestiegen ist. Was wohl die Verantwortlichen mit dem Wort
„faktisch“ (Originalausdruck in der Aussendung) meinen?
Obige Argumentation finden wir erstaunlich, denn sind es nicht gerade Vertreter(innen) der
SPÖ-Politiker(innen)-Riege die dem Volk permanent Glauben machen wollen, dass es
durch die Euro-Umstellung zu keiner Verteuerung des Lebens gekommen ist.
Erstaunlich finden wir auch die Ausrede mit dem gestiegenen Verbraucherindex. Uns war
bis dato nicht bekannt, dass Falschparken oder ähnliche Verkehrsdelikte in der Produktion
Kosten verursachen. Also dürfen die ab 1. Mai 2012 massiv gestiegenen Strafen getrost als
weitere Bürger(innen)-Abzocke der rotgrünen Wiener Stadtregierung angesehen werden.
Mehr Geld für weniger Leistung
Zur Allgemeinen Erheiterung unserer Leserschaft möchten wir eine Demonstration der Zu-
verlässigkeit der Verantwortlichen für die offizielle Webseite der Stadt Wien, betreffend
der Parkraumüberwachung (MA 67) vorführen.
Unter dieser „Internetadresse“ erhält man folgendes Bild, das dem User verspricht, durch
ein Video eine kompakte Information über Kurzparkzonen und das richtige Ausfüllen des
Parkscheines zu erhalten.
Screen: wien.gv.at
Klickt dann der erwartungsvolle User zum Video weiter und dieses an, erhält er keine Infor-
mationen über Kurzparkzonen oder über das Ausfüllen des Parkscheines, sondern die ledig-
lich die Nachricht „Server not found“. Diese Ansage ist typisch für die rotgrüne Wiener
Stadtregierung, denn sie spiegelt das Motto „Mehr Geld für weniger Leistung“ wider.
Screen: wien.gv.at
Aber es besteht noch vage Hoffnung, dass es durch die angehobenen Straftarife möglich
sein wird, den Server auf dem das Video liegt wieder in Gang zu setzen. Vielleicht sollte
sich die Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou dafür stark machen, fallen doch die Kurz-
parkzonen in ihr Ressort und lebt dieses zum Leidwesen der Wiener(innen) auch dem-
entsprechend aus.
Karikatur: Koechlin
Jetzt wird´s richtig teuer!
*****
2012-04-27
Prügelpolizisten wurden entlassen
In unserer Anfangszeit verfassten wir den Beitrag „(Ver)prügel Polizei“. Darin stellten wir
das Verhalten jener Polizisten an den Pranger, die den Schwarzafrikaner J. Bakary ver-
prügelten. Wir kritisierten auch die erstaunlich milden Urteile gegen die Prügelpolizisten.
Nun wurden jene WEGA-Beamte, die Bakary misshandelten, aus dem Polizeidienst ent-
lassen. Das ist auch gut so, denn solche Personen haben bei der Polizei nichts verloren.
Die Entlassung der Polizisten löste naturgemäß dementsprechendes Echo in den Medien
aus.
Interessant sind die Berichterstattungen in diversen Gutmenschen-Medien, wie zum Bei-
spiel der Internet-Plattform „M-Media“.
Screen: M-Media
Wer ist J. Bakary eigentlich?
Bei allem Respekt für das Opfer, entsteht auf „M-Media“ für den unbedarften Leser der Ein-
druck, dass es sich bei Bakary um eine männliche „Mutter Theresa“ handelt. In der gesam-
ten Berichterstattung, sowie auch auf der zitierten Internet-Plattform „afrikaner.info.net“
ist kein Wort darüber zu lesen, wer und was Bakary eigentlich ist, nämlich ein in Österreich
verurteilter Drogendealer.
J. Bakary war unter falschem Namen illegal nach Österreich eingereist und hatte Asyl bean-
tragt. Obwohl er noch verheiratet war, heiratete er in Österreich nochmals und erreichte
dadurch eine befristete Aufenthaltsbewilligung. Das wäre aber noch das kleinere Übel und
könnte, wenn man beide Augen zudrückt, als „Kavaliersdelikt“ abgetan werden.
Kein Kavaliersdelikt ist jedoch der Drogenhandel. Bakary wurde von der Polizei mit einem
dreiviertel (3/4 kg) Kilogramm Kokain erwischt. 1998 kam es zu einer Verurteilung wegen
Drogendelikten und im Jahr 2000 zu einer Abweisung seines Asylantrages. Seine Haftstrafe
endete im April 2006.
Die Prügelpolizisten haben ihre Strafe erhalten und stehen mit ihrer Entlassung vermutlich
ohnehin am Rande ihrer Existenz. Bakary nun quasi als unschuldiges Opferlamm hochzu-
stilisieren ist jedoch fehl am Platz. Jene die das tun sollten sich einmal Gedanken über die
Opfer des Schwarzafrikaners machen.
Wie viel Leid hat er wohl durch den Verkauf seiner Drogen angerichtet? Wie viele Kinder
wurden durch sein Kokain zum Drogenkonsum verführt? Interessanterweise wurden solche
Fragen in den Gutmenschen-Medien mit keinem einzigen Sterbenswörtchen thematisiert.
Die kriminelle Energie von J. Bakary ist jedenfalls nicht dazu angetan, ihn als wertvolles Mit-
glied der Gesellschaft zu bezeichnen. Das Verhalten der Polizeibeamten ist unentschuldbar
und durch nichts zu rechtfertigen. Angesichts seiner Tätigkeit als Drogendealer, hält sich
allerdings unser Mitleid für Bakary in recht überschaubaren Grenzen.
*****
2012-04-26
Das Innenministerium bedient sich absurder Ausreden
Die Rechtfertigung für den Nichtvollzug des Vermummungsverbotes durch die Polizei beim
WKR-Ball ist mehr als lächerlich. Eine absurdere Ausrede haben wir von einem Ministerium
noch nicht gehört. Damit meinen wir die Rechtfertigung des Sprechers des Innenminister-
iums dafür, dass bei den Gegendemonstrationen zum WKR-Ball das Vermummungsverbot
von der Polizei nicht exekutiert worden ist.
Am 27. Jänner 2012 haben etliche gewaltbereite Linksextremisten gegen den WKR-Ball
demonstriert und deren friedliche Besucher attackiert, beschimpft und bespuckt. Sogar
auf ältere Frauen und Behinderte ist von gewaltbereiten Ballgegnern keine Rücksicht ge-
nommen worden.
Die zum Teil von linksextremen undemokratischen Organisationen aus Deutschland und
Italien importierten Demonstranten ließen in Wien ihren Aggressionen und ihrem Zerstör-
ungstrieb ungehindert, ja sogar von den Grünen, der jungen SPÖ und konfessionellen
Organisationen – durch deren ideologischen Parolen – indirekt bestärkt, freien Lauf.
Ein großer Teil der hemmungslosen Gewalttäter (bei einem wurde eine Bombe gefun-
den) war vermummt gewesen, ohne dass die Polizei, die das Recht gehabt hätte, ein-
schritt. Wenn das Innenministerium diese Zurückhaltung der Polizei nur damit begründet,
die Situation hätte dadurch noch weiter eskalieren können, wäre diese Argumentation
nachvollziehbar gewesen.
Aber mit der Ausrede: „Man wusste nicht, ob jemand der Demonstranten rund um den
WKR-Ball am 27. Jänner eine Haube gegen Kälte aufhatte oder um sich unkenntlich zu
machen“ zu argumentieren, grenzt daran, sich über die Opfer dieser „Demonstranten“ in
zynischer Weise lustig machen zu wollen und jene Bürger, die auf Recht und Ordnung
Wert legen würden, für dumm zu verkaufen.
Wenn man dieses Argument fortsetzen will, kann das Innenministerium dann die nicht
erfolgte Entwaffnung eines Gewalttäters damit begründen, dass man ja nicht wissen
konnte, ob er mit dem Messer nicht jausnen wollte. Es ist ja fast erstaunlich, dass die
Bombe sichergestellt wurde. Diese hätte doch als verspätetes Sylvester-Feuerwerk gelten
können, wenn man die absurde Ausrede seitens des Innenministeriums vernimmt, was
den Nichtvollzug des Vermummungsverbotes durch die Polizei betrifft.
*****
2012-04-26
LESERBRIEF
Zum Buch Koran das ich vor einigen Tagen im 20., Bezirk erhielt: Sure 5 /37. Den Dieb
und der Diebin schneidet ihr die Hände ab, als Vergeltung für das was sie begangen
haben und als abschreckende Strafe von Allah und Allah ist allmächtig und Allweise.
(Ich dachte nach den ersten Worten im Koran er ist barmherzig und ein Allerbarmer?)
Ehebrecher sollen gesteinigt werden, das heißt sie werden eingegraben, so dass nur
der Kopf aus den Boden schaut und dann schießen die Mohammedaner so lange auf
diesen Kopf, bis er zu Brei wurde und der Ehebrecher oder die Ehebrecherin tot ist.
Und das wird tatsächlich noch in moslemischen Staaten wie dem Iran, Saudi Arabien
und anderen Staaten praktiziert! (Wenn es nicht auf Druck der westlichen Länder
nicht durchgeführt wird) Und das soll eine gültige Religion sein?
Mindestens 80 Prozent der Europäer würden dadurch tot sein und 95 Prozent ohne
Hände herumlaufen, denn Diebstahl ist in weitesten Sinne auch, wenn sich jemand
im derzeitigen System hohe Gehälter die über den Durchschnitt liegen auszahlen lässt!
Und damit stelle ich dieses Buch in meine Bibliothek und sehe nur wieder rein, wenn
irgendwo etwas Absurdes daraus zitiert wird. Das ist vielleicht eine „Religion“ für Leute,
wo diese Religion herkommt und wer sich dieser „Religion“ unterwirft soll sich selbst
gleich das Leben nehmen!
Ins 21. Jahrhundert und nach Europa passt diese Unmenschlichkeit sicher nicht! Wenn
das Buch „Mein Kampf“ in Deutschland und Österreich verboten ist, warum ist der
Koran erlaubt?
Ernst Stummer
2012-04-25
Sicherheitsmonitor belegt dramatischen Anstieg bei Raub-Delikten
Der aktuelle Sicherheitsmonitor für das erste Quartal zeigt etwa, welche Bezirke in Wien
besonders unsicher sind: Da ist ganz vorn die Innere Stadt mit 6.084 Anzeigen, das ent-
spricht 11,83 Prozent der Wiener Gesamtkriminalität. Es folgen Favoriten mit 4.696
Meldungen oder 9,13 Prozent und die Donaustadt mit 3.735 Meldungen oder 7,26 Pro-
zent. Am sichersten lebt es sich in der Josefstadt, in Währing und auf der Wieden.
Was wienweit sofort ins Auge sticht ist die Tatsache, dass die Anzahl der Eigentums-
delikte mit Gewaltanwendung – also Raubüberfälle – erneut drastisch angestiegen ist.
Konkret: Banküberfälle um 87 Prozent, Überfälle auf Geschäfte um 53 Prozent und
Handtaschenraube um fünf Prozent.
Von Banküberfällen besonders betroffen sind die Brigittenau, Liesing und Rudolfsheim-
Fünfhaus. Vier Täter konnten ausgeforscht werden, darunter befindet sich ein Öster-
reicher. Bei den Überfällen auf Geschäfte – insgesamt jetzt 86 nach 56 im ersten Quartal
2011 – liegt Favoriten unangefochten auf Platz eins der Negativ-Liste: 14 Geschäfte
wurden dort beraubt, das entspricht 12,39 Prozent der derartigen Delikte.
Innere Stadt und Favoriten sind die gefährlichsten Bezirke
Zur Warnung an alle Geschäftsleute hier auch die zeitliche Komponente: An Montagen
fanden 22,12 Prozent der Überfälle statt und das geht langsam hinunter auf schlussend-
lich 5,31 Prozent an Sonntagen. Unter 28 ausgeforschten Tätern sind zehn Österreicher.
Ein ganz sensibler Bereich seien Handtaschenraube. Dieser ist besonders sensibel, weil die
Opfer in der Regel Seniorinnen sind und häufig verletzt werden. Das ist in höherem Alter
besonders gefährlich. Die älteren Damen der Aufbaugeneration trauen sich in unserer
Stadt oft nicht mehr mit Handtasche außer Haus zu gehen, weil sie Angst vor Kriminellen
haben. So weit ist es gekommen. 114 derartige Delikte gab es insgesamt – das heißt öfter
als jeden Tag eines.
Die Bezirksreihung: Favoriten mit 17 Delikten erneut auf Rang eins, dahinter die Leopold-
stadt mit zehn und die Innere Stadt mit neun. Zudem braucht es einen viel stärkeren
Opferschutz. Gerade die ältere Damen benötigen, wenn sie Opfer geworden sind, psycho-
logische Unterstützung. Derzeit ist der Stand, dass man sie alleine lässt und sie sich immer
mehr zurück ziehen. Das ist unwürdig und unmenschlich.
*****
2012-04-25
Warum werden Festnahmen in Telefonbetrugscausa verschwiegen?
Die FPÖ bekämpft seit 2010 den zunehmenden Telefonbetrug. In konkreten Mitteilungen
an die Staatsanwaltschaft sowie Anträgen und Gesetzesinitiativen zum Konsumentenschutz
in der Arbeiterkammer wurde auf diese kriminellen Aktivitäten mit Zentrale in Wien hinge-
wiesen und ein Abstellen durch die Politik gefordert. Alle unsere Vorschläge wurden aber
abgeschmettert, erinnert FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung.
Jetzt entdeckt die SPÖ zufälligerweise ihr Interesse an dem Thema, wundert sich der Man-
datar, der von Anfang an mit dem Verein VPT, dem wichtigsten Betreiber der Aufdeckung,
eng zusammengearbeitet hat. Er fragt sich allerdings, ob z.B. der Antrag der gegenwärtig
„zufällig“ in der AK eingebracht wird, in irgendeinem Zusammenhang mit den jetzt erfolgten
Festnahmen von drei der vier Köpfe dieses Abzockerkartells (vermutlich rund 80.000 Ge-
schädigte in Österreich, 10 Mal so viele in Deutschland) steht.
Erstaunlicher Weise hört man dazu nichts aus dem sonst so gerne Erfolge vermeldende
Innenministerium oder der Staatsanwaltschaft. Ob das mit der bekannten Nähe einiger der
Festgenommenen zu prominenten Wienern, auch Politikern, zu tun hat? Der vierte Mann,
der das Quartett des „Wiener Karussells“ vollzählig machen würde, wurde nämlich noch
nicht gefasst. Er soll übrigens Inhaber des Goldenen Verdienstzeichens der Stadt Wien
sein!
Da stellt sich doch die Frage an die SPÖ, welche Verdienste er sich um die Stadt erworben
hat? Mit den Verhaftungen wurden große Vermögenswerte (Grundstücke, zahlreiche Luxus-
autos vom Rolls Royce über Porsche bis zu Oldtimern) sichergestellt. Da aber hunderte Mil-
lionen in diesen Quellen versickerten, ist die Polizei jetzt gefordert, weiteren Spuren in der
Türkei oder nach Cypern entschlossener als bisher nachzugehen.
Man sollte sich das BKA und die deutschen Gerichte zum Vorbild nehmen. Dort gab es nicht
nur Festnahmen und Hausdurchsuchungen bei Subfirmen des Betrugskartells, sondern auch
Verurteilungen, kritisiert Jung die unverständlich lange Dauer der Fahndung in Österreich
und fordert auch entschlossene Maßnahmen der Banken, die den Erfolg der Telefonbe-
trüger durch ihre „freigiebige“ Einzugspraxis zumindest indirekt erleichtert haben.
Abschließend versichert der Mandatar: „Wir Freiheitlichen haben damals den Anstoß für die
Verfolgung dieser Betrugsform gegeben, wir bleiben dran und werden genau beobachten,
was weiter geschieht! Es gibt da noch einiges zu enthüllen. Aber natürlich gilt die Un-
schuldsvermutung!“
*****
2012-04-24
Sprengt alle Gefängnisse
Auf dieser Welt gibt es neben normalen Menschen, harmlose aber auch gefährliche Narren.
Letztere sind unbestritten Vertreter der ideologisch links orientierten Organisation „ANAR-
CHIST BLACK CROSS“. Zu diesem Schluss kommen wir, da diese Truppe in letzter Zeit
verstärkt nachfolgende Banner im 10. Wiener Gemeindebezirk plakatiert.
Foto: © erstaunlich.at
Foto: © erstaunlich.at
Kein nur halbwegs normal denkender Mensch käme auf die Idee Mörder, Vergewaltiger,
Kinderschänder und sonstiges kriminelle Gesindel aus den Gefängnissen zu befreien.
Das obige Plakat spricht für sich selbst, denn diese Truppe ist augenscheinlich sogar be-
reit, ihre Wahnvorstellung mit Gewalt durchzusetzen.
Erstaunlicher Weise wird von Vertretern der SPÖ und der Grünen, eine Gewaltbereit-
schaft ideologisch links orientierter Aktivisten immer wieder in Abrede gestellt und be-
hauptet, dass Gewalt eine Domäne der Rechten sei.
Scheinbar sind der SPÖ und den Grünen obige Banner nicht bekannt. Da könnte ein
Ausflug nach „Klein-Istanbul“ – den Wiener Ureinwohnern noch unter dem Namen
Favoriten bekannt – nicht schaden. Dort können nämlich die Aufkleber der „ANARCHIST
BLACK CROSS“ zuhauf bewundert werden. Leider konnten wir auf deren (natürlich
impressumlosen) Webseite keine Kontaktdaten oder Adresse eines Verantwortlichen
ausfindig machen.
*****
2012-04-24
Geheimnis um Minderverdienst der Frauen gelöst
Immer wieder wollen uns Frauenrechtlerinnen Glauben machen, dass Frauen bei gleicher
Leistung weniger als Männer verdienen. Im Beitrag „Equal Pay Day” schrieben wir, dass
dieser Mythos dadurch zu erklären sei, dass ideologisch links gerichtete Organisationen
diese Behauptung zur Begründung der eigenen Existenz brauchen.
Diese Behauptung müssen wir nun widerrufen, denn durch die heutige Zusendung eines
Fotos ist die subjektive Wahrnehmung der Frauenrechtlerinnen (im Jargon auch K(r)ampf-
emanzen genannt) einwandfrei geklärt.
21,2% + 88,8% = 100% ???
Damit scheint festzustehen, dass die Behauptung der „Alice Schwarzers“ der Uni Salzburg,
dass Frauen weniger als Männer verdienen nicht stimmt, sondern dass diese einfach nur nicht
RECHNEN können.
Vielen Dank an den ERSTAUNLICH-Leser Georg G., der uns dieses Foto zusandte.
*****
2012-04-24
Neue Saison, alte Probleme
Kaum hat die Angelsaison begonnen, beginnen am Grenzfluss March die alten Probleme.
Slowakische Schwarzfischer setzen mit ihren Booten vom slowakischen auf das öster-
reichische Ufer über, um in der Alpenrepublik der Schwarzfischerei zu frönen. Tja, so
werden die offenen Grenzen und die viel propagierte Reisefreiheit zum Nachteil der
Österreicher(innen) ausgenützt.
Screen: jusline.at
Bei der Schwarzfischerei handelt es sich keineswegs um ein Kavaliersdelikt, sondern um
eine gerichtlich strafbare Handlung, die in schweren Fällen mit bis zu drei Jahren Freiheits-
strafe bedroht ist.
Nachfolgende Fotos schoss ein Angler am vergangenen Samstag von seiner Fischer-
hütte aus und verständigte gleichzeitig die Kontrollorgane des Fischereivereins.
Als die slowakischen Schwarzfischer der herbeigerufenen Fischereikontrolleure ansichtig
wurden, ergriffen sie panikartig die Flucht ans slowakische Ufer, wo sie sich dann strom-
abwärts aus dem Staub machten. Wer kennt zufälligerweise eine oder mehrere Personen
auf den nachfolgenden Fotos?
Zweckdienliche Hinweise werden vom Kotrollobmann des Fischereivereins Dürnkrut,
Helmut Harrer, unter der Telefonnummer 0664 / 517 09 96 entgegengenommen.
*****
2012-04-23
FPÖ kommt auf 28 Prozent!
(SPÖ fällt auf 27 Prozent – ÖVP stagniert bei 22 Prozent)
Wir konnten es kaum glauben, was in einer heutigen Presseaussendung geschrieben
stand. Nicht etwa weil wir an der Richtigkeit der Meldung zweifelten, sondern weil es
am Aussender lag. Denn dieser ist, man höre und staune, die SPÖ-freundliche Tages-
zeitung „ÖSTERREICH“.
Textausschnitt der Presseaussendung im Originaltext:
Überraschung bei der brandneuen Gallup-Umfrage (400 Befragte, Zeitraum Donnerstag
und Freitag dieser Woche) für die Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe).
Wären heute Nationalratswahlen, dann würde FP-Chef HC Strache gewinnen. Den Rest
der Aussendung können geneigte Leser(innen) unter diesem LINK nachlesen.
(Quelle für Screenshot und Text: APA/OTS)
Kurswechsel bei ÖSTERREICH?
Offenbar scheint man bei der bunten Postille auch schon begriffen zu haben, dass der
SPÖ-Tanker im Sinken ist. Da nützt es auch nichts, wenn man wie bisher um jeden
(Inseraten)Preis den Kanzler Faymann und seine Crew medial künstlich am Leben zu er-
halten versuchte.
Für uns entsteht jedenfalls der Eindruck, dass man bei „ÖSTERREICH“ mit fliegenden
Fahnen überlaufen will. Dies dürfte ökonomische Gründe haben, denn wenn die SPÖ
nicht mehr am Regierungsruder ist, dann dürften auch die Aufträge für Faymann- und
SPÖ-freundliche Inserate drastisch zurückgehen.
*****
2012-04-22
Sozialistische Säuberungsaktion des Wiener Stadtbildes
Möglicherweise ist es wirklich an der Zeit, historische Persönlichkeiten nach dem Stand
der heutigen Wertmaßstäbe neu zu bewerten. Jedenfalls scheint dies eine neue Lieb-
lingsbeschäftigung der SPÖ sein. Denn diese veranstaltet seit einiger Zeit eine „Säub-
erung“ des Wiener Stadtbildes.
So wurde beispielsweise der Jagdflieger Walter Nowotny seines Ehrengrabs verlustig
und die Gräber des Ständestaat-Kanzlers Dollfuß und des Generalstabschaf der k.u.k.
Armee im Ersten Weltkrieg, Feldmarschall Conrad von Hötzendorf, sollen dem Beispiel
Nowotnys folgen.
Nachdem der österreichische Dichter Ottokar Kernstock bei den Roten in Ungnade ge-
fallen war, hat es nun den christlich-sozialen Bürgermeister Karl Lueger erwischt. Der
Straßenzug im 1. Wiener Gemeindebezirk „Dr. Karl-Lueger-Ring“ soll nun umbenannt
werden.
Gilt nur für nicht-sozialistische Personen
Allerdings ist es auch für einen Blinden mit Krückstock auffallend, dass die rote Säuber-
ungsaktion nur nicht-sozialistische Personen betrifft. Denn von einer Beseitigung der
blutigen Spuren ihrer eigenen Ideologie nimmt die SPÖ offenbar Abstand. Denn anders
ist es nicht zu erklären, dass die Gedenktafel des Diktators und Massenmörders Stalin in
Wien-Meidling und das Denkmal des mörderischen Revolutionärs Ernesto „Che“ Guevara
in Wien-Donaustadt bis dato unangetastet blieben.
Auch ist uns von einer Umbenennung des Karl-Marx-Hofs oder des Friedrich-Engels-
Platzes nichts bekannt, obwohl die beiden Herren mit ihren Schriften die Basis für zahl-
reiche mörderische Regime mit Millionen von Opfern gelegt haben.
Besonders befremdlich ist jedoch die Treue der Sozialdemokraten zu Julius Tandler, der
als SPÖ-Stadtrat und Arzt ein Wegbereiter für die schrecklichen Euthanasie-Morde der
Nazis an Behinderten war, indem er 1924 in einem Aufsatz zu „Ehe und Bevölkerungs-
politik“ schrieb:
„Welchen Aufwand übrigens die Staaten für völlig lebensunwertes Leben leisten müs-
sen, ist zum Beispiel daraus zu ersehen, daß die 30.000 Vollidioten Deutschlands diesem
Staat zwei Milliarden Friedensmark kosten. Bei der Kenntnis solcher Zahlen gewinnt das
Problem der Vernichtung lebensunwerten Lebens an Aktualität und Bedeutung. Gewiß,
es sind ethische, es sind humanitäre oder fälschlich humanitäre Gründe, welche dagegen
sprechen, aber schließlich und endlich wird auch die Idee, daß man lebensunwertes
Leben opfern müsse, um lebenswertes zu erhalten, immer mehr und mehr ins Volksbe-
wußstein dringen.“
Die braune Vergangenheit der SPÖ
Auch ist es uns nicht bekannt, dass der „Dr. Karl Renner Ring“ umbenannt werden soll,
obwohl Renner den Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland befürwortete und sich
dafür dezidiert aussprach. Wer mehr über die braune Vergangenheit der SPÖ und die
Verehrung deren Vertreter wissen will, dem legen wir unseren Beitrag „Auf der Suche
nach den braunen Sümpfen“ ans Herz.
Nun stellt sich die berechtigte Frage, warum die SPÖ bei ihrer Säuberungsaktion nicht
gleiches Recht für alle gelten lässt? Oder ist dieses vorgeschobene und geheuchelte Gut-
menschentum wieder nur eine Ablenkung von den wahren Problemen der Stadt Wien?
Jedenfalls erinnern und solche polit-historische Säuberungsaktionen an totalitäre Systeme,
die meist mit ihrem Untergang zu kämpfen haben.
*****
2012-04-22
Berechtigte Fragen
Herr Peter L. will wissen, ob die Firma HEINEKEN Hundekämpfe unterstützt und wenn ja,
ob man vom Konsum dieser Biersorte Abstand nehmen sollte.
Herr Alfred K. will wissen, ob bei WIEN ENERGIE demnächst ein Rechtschreibkurs für Mit-
arbeiter(innen) abgehalten wird oder die Ausdrucksweise auf dem Schild unter Multikulti
fällt.
Sg. Peter; Sg. Alfred! Leider können wir diese Fragen nicht beantworten. Möglicherweise
liest ein Verantwortlicher der betroffenen Unternehmen diesen Beitrag und lässt uns eine
Antwort zukommen. Diese werden wir dann veröffentlichen.
*****
2012-04-21
Auch in Österreich jährlich tausende Opfer
Wer im Internet surft kennt sie sicher, die Gratis-Angebote dubioser Webseiten. Da
wird mit marktschreierischen Sprüchen und dreisten Lügen zum Gratis-Download einge-
laden. Die Methoden der Abzocker sind mannigfaltig. Von der harmlos anmutenden
Meinungsumfrage bis hin zum „Gratulation, Sie haben gewonnen“ haben die Betrüger
alles im Angebot. Und ehe es sich der/die User(in) versieht, ist er/sie in eine Abo-Falle
getappt oder hat einen kostenpflichtigen Download getätigt.
Auch in Österreich werden jährlich tausende User(innen) zum Opfer der professionellen
Internetabzocker und deren Anwälte. In der Regel merkt der/die Anwender(in) erst
gar nicht, dass er/sie in eine Internetfalle getappt ist. Das wird meistens erst klar,
wenn das erste „Abmahnschreiben“ einlangt.
In Österreich haben sich zur Internetabzocke im Jahr 2011 32.700 Konsument(innen)
bei Arbeiterkammer und beim VKI beschwert. Dabei ging es um Abmahnungen und
urheberrechtliche Forderungen.
Millionenschwerer Industriezweig
Mittlerweile hat sich das betrügerische Geschäft zu einem millionenschweren Industrie-
zweig entwickelt. Die Betrüger bedienen sich dubioser Anwälte, die Abmahnungen in
folgenden Bereichen versenden: Abo-Fallen im Internet (Internetabzocke), behauptete
Urheberrechtsverletzungen beim so genannten Filesharing und Abmahnungen im Zu-
sammenhang mit „Cold Calling“.
Den Abmahnungen legen dubiose Rechtanwälte und/oder undurchsichtige Inkassobüros
nicht berechtigte Honorarnoten bei. Werden diese nicht bezahlt, folgen Droh- oder
Mahnschreiben. Konsumentenschützer raten derartige Schreiben nicht ernst zu nehmen
und den geforderten Betrag nicht zu bezahlen. Betrüger lassen es in der Regel nicht auf
einen Prozess ankommen, sondern versuchen mit ihrer Einschüchterungstaktik Gelder zu
lukrieren.
Im Nachbarstaat Deutschland ist der Internetbetrug bereits derart ausgeufert, sodass der
Rechtsstaat eingegriffen hat. Es gibt bereits zahlreiche Verfahren und Verurteilung gegen
Internetbetrüger und auch gegen deren Anwälte.
Einfachste Lösung wird ignoriert
Nun glaubt man den Stein der Weisen gefunden zu haben und will Internetnutzer(innen)
mit einem sogenannten „Bestätigungsbutton“ vor der Internetabzocke schützen. Die vor-
gesehene Buttonlösung, bei dem anfällige Kosten bereits vor Vertragsabschluss angezeigt
und extra bestätigt werden müssen, muss bis Mitte 2013 in den EU-Mitgliedsstaaten um-
gesetzt sein.
Wir können uns schon jetzt lebhaft vorstellen, wie Betrüger diese Buttonlösung austrick-
sen werden. Da wird es auf den Abzocker-Webseiten eine Option geben, die den/die
Internetuser(in) zur Bestätigung gemäß ihrer AGB auffordert. Veranschlagte Kosten
werden nach wie vor irgendwo kleingedruckt stehen.
Dabei wäre eine Lösung so simpel wie einfach. Bietet ein Webseitenbetreiber Leistungen
gegen Entgelt an, so ist er verpflichtet vom bestellenden Anwender eine E-Mailadresse
anzufordern. An diese hat er dann ein Anbot oder einen Vertrag zu senden, in dem die
Leistungen und deren Kosten angeführt sind. Der/die Kund(in) muss dann das E-Mail
mittels Antwort-Mail bestätigen. Somit ist eine Willensvereinbarung einwandfrei erkenn-
bar und der Internetabzocke ein Riegel vorgeschoben.
Aber offensichtlich ist man in den zuständigen EU-Gremien – die sich zwar mit Gurken-
krümmungen und anderen Schwachsinnigkeiten befassen – an dieser einfachen aber
recht sicheren Methode nicht interessiert. Daher wird die Internetabzocke den Betrügern
und ihren dubiosen Anwälten weiterhin gute Einnahmen garantieren.
*****
2012-04-21