Einbrüche an der Tagesordnung
In unserem Beitrag „Lebensgefahr an der March“ haben wir über die Zustände am
Grenzfluss zwischen Österreich und der Slowakei berichtet. Es vergeht kaum ein an-
gemessener Zeitraum, in der es in dieser Region nicht zu kriminellen Handlungen
kommt. Wie die Webseite „nordbahn.com“ erst kürzlich berichtete, kam es auf
österreichischer Seite des Marchflusses zu zahlreichen Einbrüchen in Fischerhütten.
Am gestrigen Tag war es wieder einmal so weit. Allerdings spielte sich der Einbruchs-
versuch auf slowakischer Seite ab. Ein Fischerhüttenbesitzer auf der österreichischen
Seite des Flusses frönte gerade seinem Mittagsschlaf, als er durch Stimmengewirr
geweckt wurde. Er begab sich auf die Veranda seiner Hütte und erblickte am
gegenüberliegenden Ufer ein motorisiertes Schlauchboot liegen.
Einbruch verhindert
An der, in der Slowakei gelegenen Fischerhütte machten sich drei finstere Gestalten
zu schaffen. Offenbar hatten diese bemerkt, dass auf der Hütte am österreichischen
Ufer zur Zeit gerade jemand anwesend war und zogen es deshalb vor, den Einbruch
in der leerstehenden slowakischen Fischerhütte durchzuführen.
Nun kennt der österreichische Marchangler den slowakischen Besitzer (ein hochan-
ständiger Mensch) der slowakischen Fischerhütte, da sich die beiden Hütten bereits
seit Jahren gegenüberstehen. Also rief der Österreicher die drei Gestalten an, was
sie dort zu treiben hätten.
Als Antwort erfolgten Beschimpfungen und Drohungen im gebrochenen Deutsch,
seitens der Hütteneinbrecher. Daraufhin nahm der österreichische Marchangler
seinen Fotoapparat und begann die Szene zu fotografieren. Das gefiel den drei
Männern nicht und sie ergriffen die Flucht.
Seit der Grenzöffnung entsteht der Eindruck, dass die Slowakei ihren kriminellen Ab-
schaum in die Grenzregion zu Österreich ausgespuckt hat. Das Traurige an der Sache
ist nur, dass die österreichischen Sicherheitsbehörden in keiner Weise reagieren. Bleibt
nur zu hoffen, dass es zu keinem Eklat kommt, wenn sich irgendwann jemand selbst
hilft.
*****
2011-08-16
Das Ritual Rauchen
Rauchen ist ungesund, kostet viel Geld und stinkt. Außerdem werden nichtrauchende
Mitbürger(innen) vom Tabakrauch belästigt und eventuell in ihrer Gesundheit gefähr-
det. Diese Tatsachen wird wohl niemand bestreiten können.
Rauchen ist allerdings eine Sucht und eine Gewohnheit. Das wiederum bewirkt, dass
es Raucher(innen) sehr schwer fällt dem Glimmstängel Adieu zu sagen und ein nikotin-
freies Leben zu beginnen. Was haben Raucher(innen) nicht schon alles versucht von
ihrer Sucht loszukommen. Vom Nikotinpflaster über die Nicorette bis hin zur Hypnose
und Akupunktur.
In den meisten Fällen wurden die Raucher(innen) wieder rückfällig. Beim Rauchen
gibt es nämlich noch einen zusätzlichen Faktor, nämlich das Ritual. Das beruhigende
Gefühl die Zigarette zwischen den Fingern zu halten, an dieser ziehen zu können
und den warmen Rauch zu inhalieren ist nicht nur Suchtverhalten, sondern ist auch
eine rituelle Handlung.
Denn würden Raucher(innen) tatsächlich nur jene Zigaretten rauchen die ihnen tat-
sächlich schmecken, kämen sie vielleicht auf fünf bis zehn Stück pro Tag. Das wäre
nach jeder Mahlzeit, zu jedem Tässchen Kaffee und die berühmte Zigarette danach.
Die E-Zigarette
Diesem Ritual wird wohl kaum mit einem Nikotinpflaster oder einer Akupunktur ent-
gegenzuwirken sein. Vor einigen Jahren kam die sogenannte E-Zigarette auf den
Markt. Diese wird in Zigarillo- und Zigarettenform angeboten und kann mit Patronen
(Depots) befüllt werden, in denen sich nikotinhaltige aber auch nikotinfreie und
nicht aromatisierte Liquide befinden.
Ein kleiner wieder aufladbarer Akku steuert die Elektronik. Im Inneren dieses elektron-
ischen Zigarettenersatzes befindet sich ein kleiner Keramikkörper, der sich nur während
des Zuges erwärmt. Durch diese Erwärmung entsteht Wasserdampf der Zigaretten-
rauch simuliert. Der abgegebene Wasserdampf ist völlig geruchlos und verursacht auch
kein gesundheitsschädliches Passivrauchen anderer Mitmenschen.
Foto: © erstaunlich.at
Zusätzlich ist in der Spitze der E-Zigarette eine Leuchtdiode integriert, die bei jedem
Zug rot aufleuchtet. Der Nikotinbedarf wird durch die Elektronik dosiert an den Raucher
abgegeben, sobald dieser an der Zigarette zieht. Durch den Rauch (Wasserdampf) und
das Aufleuchten der Zigarettenspitze, wird ein „echtes“ Rauchgefühl vermittelt. Damit
wird auch das rituelle Verlangen befriedigt.
Ob sich starke Raucher(innen) wirklich damit das Rauchen abgewöhnen können,
wagen wir nicht zu beurteilen. Allerdings erscheint uns diese E-Zigarette zum Abge-
wöhnen sinnvoller als die nutzlosen, aber überteuerten Nikotinpflaster und Nicorette-
Staberln.
Kauft sich die Tabaklobby Experten?
Nun schrieb die Krone in ihrer gestrigen Ausgabe, dass die EU diese E-Zigarette ver-
bieten will, da Experten vor der Schädlichkeit dieser warnen. Offenbar hat ein Boom
auf dieses Utensil eingesetzt und dies dürfte der Tabaklobby nicht gefallen. Es wäre
doch ein Malheur, wenn ein großer Teil der Raucher(innen) sich mit dieser E-Zigarette
tatsächlich das Rauchen abgewöhnt oder mit Hilfe dieses Ersatzes weniger raucht.
Also vermuten wir, dass diese sogenannten Experten von der milliardenschweren
Tabaklobby gekauft wurden, um vor der Schädlichkeit der E-Zigarette zu warnen.
Leider wurde vergessen hinzuweisen, dass eine „echte“ Zigarette zigmal schädlicher
ist als dieses elektronische Ding. Denn bei der E-Zigarette inhaliert der Raucher kein
Teer, wie bei den „echten“ Zigaretten.
In Österreich seit 2007 verboten
In der Kronen Zeitung stand weiter, dass sich die Hightech-Raucher in Österreich, in
einer rechtlichen Grauzone bewegen. Da hat die Autorin der Krone-Beitrags, Brigitte
Blabsreiter, leider recht. Denn in der Alpenrepublik dürfte die Tabakindustrie bereits
vor Jahren erkannt haben, dass die E-Zigarette möglicherweise wirklich dabei hilft,
sich das Rauchen abzugewöhnen. Das hätte natürlich eine Umsatzschmälerung
bedeutet und so wurde am 18. 04.07 vom Bundesamt für Sicherheit im Gesund-
heitswesen folgendes entschieden:
Dass Nikotindepots als Arzneimittel und Inhalatoren als Medizinprodukte einzuteilen
wären. Daher wäre angeblich der Vertrieb solcher Produkte ohne einschlägige
Gewerbeberechtigung prinzipiell nicht zulässig, der Vertrieb wäre Apotheken oder
dem Medizinproduktehandel vorbehalten.
Der Pferdefuß an dieser Entscheidung ist jedoch, dass die E-Zigarette in Apothe-
ken nicht erhältlich ist. Daher bleibt den österreichischen Raucher(innen) welche
sich ihr Laster mittels E-Zigarette abgewöhnen wollen nur ein Weg. Die mehr
oder weniger illegale Bestellung übers Internet.
*****
2011-08-15
Ein Zauberkunststück
Der interessanteste Teil einer Zeitung ist jener, in der die Inserate stehen. Sich diesen
aufmerksam durchzulesen bringt es wirklich. Beispielsweise in der heutigen Kronen
Zeitung. Da steht unter der Rubrik „Immobilien“ zu lesen, dass es Herr Prok. P. Lux
und sein Team möglich machen (Was auch immer damit gemeint ist). Immerhin sind
diese seit 28 Jahren im Geschäft.
Screen: Kronen Zeitung (Print v. 14.08.11)
Da würde selbst David Copperfield vor Neid erblassen, wenn er sehen könnte welches
Kunststück Herr Lux zustande bringt. Immerhin schafft er es eine Wohnung des Bau-
jahrs 1964, in eine Neubau-Eigentumswohnung zu verwandeln. Und ob der Preis von
sage und schreibe 78.000 Euro für eine 38 m2 kleine Altbau-Garconniere „Preis und
Wert“ ist, lassen wir den geneigten Leser(innen) selbst beurteilen.
*****
2011-08-14
Bitte leserlich Herr Baxant
Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte der SPÖ-Abgeordnete zum Wiener Land-
tag und Wiener Gemeinderat, Peko Baxant, folgenden Facebook-Eintrag: „ hier ein
screenshot der fb-site von hc strache. kickl´s handpupperl hat im diepresse-interview
behauptet, auf seinem profil gäbe es keine gewaltaufrufe… (Originaltext im baxant-
ischen Schreibstil)
Screen: facebook.com
Leider verabsäumte er es, den Text des Gewaltaufrufs auf Straches Facebook-Seite
leserlich zu präsentieren. Selbst mit einer Vergrößerung des Screens kommt man leider
nur zu nachfolgendem Ergebnis. Baxant hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht,
den Text des Facebook-Eintrags herauszuschreiben.
Vielleicht wäre es Herrn Baxant möglich den Facebook-Eintrag so zu präsentieren, dass
dieser auch leserlich ist. Es wäre nämlich sehr interessant, zu welchen Gewalttaten
dieser User aufruft.
Interessantes E-Mail
Aber sei wie es sei, in den eigenen Reihen hat man ganz andere Kaliber bezüglich Ge-
waltaufrufe und deren Zustimmung. Und das nicht von irgendwelchen „Usern“ die sich
als Freunde auf Facebook ausgeben, sondern vom eigenen politischen Nachwuchs.
Folgendes E-Mail wurde uns heute zugesandt:
Selbstverständlich kommen wir dem Ersuchen von Uwe D. nach und veröffentlichen
diesen höchst interessanten Facebook-Eintrag.
Screen: facebook.com
Hoffnungsvolle Nachwuchspolitiker bei der SPÖ
Kleine Anmerkung am Rande: Wir veröffentlichen unsere Screens für jedermann(frau)
leserlich. Aber zurück zum Thema. Beim Autor des Postings, Sebastian Seidlitz, handelt
es sich um den den Vorsitzenden der SJ-Bruck/Mur. Der Kommentator, Michael Peiner,
welcher das Posting mit den Worten „Der is seeehr nice :DD“ goutiert, bekleidet die
Funktion des Bezirksobmannes der SJ in Bruck/Mur.
Wir wollen den Facebook-Eintrag und dessen Gutheißung, der hoffnungsvollen sozialis-
tischen Nachwuchspolitiker, nicht kommentieren. Dies überlassen wir den geneigten
Leser(innen). Herrn Baxant wollen wir allerdings ans Herz legen, sich nicht nur im
„virtuellen Feindesland“ umzusehen. Bei den eigenen Freund(innen) und Genoss-
(innen) sind viel interessanter Einträge zu finden.
*****
2011-08-14
Wie gewonnen, so zerronnen
Ein Mann geht ins Casino, löst dort einen Millionenjackpot mit knapp 43 Millionen Euro
aus, muss aber mit leeren Händen abziehen. Ein Angestellter des Casinobetreibers
entfernt die Chipkarte aus dem Automaten, um diese zu überprüfen. Dabei kam her-
aus, dass es sich offenbar um einen Softwarefehler gehandelt hatte. Der Jackpot
wurde nicht ausbezahlt.
(Quelle: orf.at)
Foto: © erstaunlich.at
Dies geschah nicht etwa in einem Hinterzimmer einer zwielichtigen Spelunke, nein dieser
Vorfall ereignete sich im März dieses Jahres im Casino Bregenz. Die Betreiber, Casinos
Austria, berufen sich auf einen Softwarefehler. Man argumentiert damit, dass der Höchst-
gewinn beim sogenannten Austria Jackpot nie über zwei Millionen Euro liegen kann.
Softwarefehler nur bei Gewinn?
Die Tatsache, dass Höchstgewinnchancen bei Casinos Austria nicht vom Glück,
sondern offenbar durch Computerprogramme geregelt werden, ist in der Tat erstaun-
lich. Da bekommt der Werbeslogan „Kommen sie und machen sie ihr Glück“ beim
Dualisten eine völlig neue Bedeutung. Vielleicht sollte man sich in der Geschäftsleitung
überlegen, die Bezeichnung Glückspiel-Automaten zu streichen und durch Software-
Automaten zu ersetzen.
Der von Casinos Austria eingeräumte Softwarefehler bei dem großen Gewinn löst
natürlich eine berechtigte Frage aus. Warum werden Automaten nicht auf solche
Fehler überprüft, wenn Spieler(innen) ein kleines Vermögen in den Geldschlitz
stecken und nichts gewinnen. Können diese armen Teufel nun zukünftig auch
einen Softwarefehler geltend machen und werden sie ihr Geld zurückerhalten?
Jedenfalls erhielt der Unglücksrabe welcher den Jackpot abschoss keinen müden
Cent, dafür aber Casinoverbot. Wir vermuten, dass man unter dieser Vorgangs-
weise bei Casinos Austria den viel zitierten Spielschutz versteht, denn auf diesen
legt der Dualist allerhöchsten Wert.
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2011-08-12
Wahlwerbung auf Türkisch
Integration ist wichtig, so oder so ähnlich tönt es aus dem Wiener Rathaus. Dass es die
Wiener SPÖ aber nicht wirklich damit ernst meint, bewies die Wahlwerbung der ver-
gangenen Wien-Wahl im Oktober 2010. Da platzierten die Roten jede Menge Wahl-
werbeplakate in türkischer Sprache.
Gut, diese Aktion war noch bedingt verständlich, da der SPÖ das heimische Wähler-
klientel scharenweise davonlief. Da probierte man eben im türkischen Immigranten-
Wählerpool zu angeln. Bekannter Weise lässt sich ein alter Baum nicht versetzen und
das wusste auch die Wiener SPÖ. Warum sollten alt eingesessene Immigranten plötz-
lich Deutsch lernen, nur um die Wahlversprechen der Roten zu verstehen?
Also machte man aus der Not eineTugend und verfasste die Wahlwerbung in türkischer
Sprache. Der Schuss ging aber ohnehin nach hinten los, wie es das Wahlergebnis ein-
drucksvoll bewies.
Aus gehabten Schaden nichts gelernt
Wer nun glaubt, dass die Wiener SPÖ aus diesem Schaden gelernt hat, der irrt gewaltig.
Offenbar sind die jetzigen Integrationsrufe der Roten nichts weiter als Lippenbekennt-
nisse. Die Integration beginnt bei der Sprache. Was wäre also einfacher, als Kindern die
deutsche Sprache zu vermitteln?
Da wäre doch ein Kinderspielplatz das geeignete Umfeld dafür. Dass die Rathaus-Sozialis-
ten offenbar kein gesteigertes Interesse daran haben, demonstrieren nachfolgende
Fotos. Diese wurden vor einigen Tagen im 15. Wiener Gemeindebezirk, im Vogelweid-
park aufgenommen.
Foto: © erstaunlich.at
Foto: © erstaunlich.at
Foto: © erstaunlich.at
Foto: © erstaunlich.at
Türkisch hat Vorrang vor Deutsch
Beachten Sie beim letzten Foto die Größenverhältnisse der Parkordnung. Während sich
Serbokroatisch noch im Mittelfeld hält, ist der in Türkisch verfasste Text doppelt so
groß als der Hinweis in deutscher Sprache. Einzig die Worte „AHHH..“ und „PSSSSST“
dürften international sein und wurden nicht ins türkische übersetzt.
Anstatt den gesamten Text in deutscher Sprache zu verfassen und diesen mit geeig-
neten Symbole zu untermalen, verfasste man die Parkordnung zusätzlich in Serbo-
kroatisch und in Türkisch. Da stellt sich natürlich die Frage welcher Anreiz für Immi-
grantenkinder bestehen soll Deutsch zu lernen, wenn ihnen ihre Muttersprache selbst
am Kinderspielplatz vor die Nase gesetzt wird. Vermutlich wird es nur eine Frage der
Zeit sein, dass in Türkisch verfasste Lehrbücher in den Volksschulen Einzug halten
werden.
*****
2011-08-12
Leserbrief
Von Frau Barbara Gladysch erhielten wir bezüglich des gestrigen Beitrags nachfolgen-
den Leserbrief, den wir im Originalwortlaut wiedergeben:
Geehrter Herr Erich Reder!
Ich schreibe aus Deutschland. Österreich kenne ich. Ich spreche deutsch. Ich bin in
Österreich ein Ausländer. Obwohl ich deutsch spreche, lese und verstehe! Ich will für
Österreich gern eine Deutsche, Ausländerin sein!
Ich will nicht zu Ihnen gehören! Ich zähle mich ab heute zu den „Ausländer raus“
Beschimpften, denn ich schätze z.B. die Arbeit von Frau Bock in Wien sehr! Ihr
Pamphlet, das ich nicht „erstaunlich“, sondern “empörend und menschenverachtend“
finde, kann offenbar nicht öffentlich gedruckt werden, da es sonst vom Verfassungs-
schutz verboten würde.
Jedenfalls würde das in Deutschland passieren. Aber das Internet ist ja eine wunder-
bare Schmuddelecke für allerlei Schweinereien. Da ich versuche, mich in den Methoden
der „Feindesliebe“ zu üben, (die ja christliche Wurzeln haben, so wie ja in Ihrem Artikel
„Österreich muss Österreich bleiben“ zum Ausdruck kommt, dass Österreich christliche
Wurzeln hat (nur: wo sind Ihre christlichen Blüten, Herr Reder?), weil ich Sie zwar
nicht wert schätze oder achte, will ich versuchen, Sie als armen Menschen nicht zu
verachten.
Barbara Gladysch
Stellungnahme
Erst mal freut es uns, dass www.erstaunlich.at eine derartige Reichweite hat und so-
gar in deutschen Asylantenkreisen gelesen wird. Aber genug des Selbstlobes, wollen
wir nun zu den Fakten schreiten.
Frau Gladysch scheint den Begriff Ausländer mit integrationsunwilligen oder in Öster-
reich illegal aufhältigen Personen zu verwechseln. Daher geht die polemische
Anmerkung „Ausländer raus“ ins Leere.
Beginnen wir wie in der Schule mit dem kleinen Einmaleins, um der Dame die Grund-
regeln des guten Benehmens zu erklären. Wenn ein nur halbwegs gebildeter Mensch
z.B. seinem Nachbarn einen Besuch abstattet, so wird er die dortige Hausordnung
akzeptieren und sich dementsprechend gut benehmen. Anschauungsbeispiel: Man
wird sich die Schuhe im Flur ausziehen, beim Essen nicht grunzen, keine Darmwinde
von sich geben usw.
Ein Staat ist nichts anderes als eine große Familiengemeinschaft, in der ebenfalls
Hausordnungen Bestand haben. Diese werden im allgemeinen Gesetze oder Vor-
schriften genannt. Nun kann von jedermann(frau) erwartet werden, sich an diese
zu halten. Das heißt im Klartext, dass Ausländer die nach Österreich kommen diese
Gesetze nicht zu verletzen und auch die Gebräuche ihres Gastlandes zu respektieren
haben. Soviel zum kritisierten Beitrag „Österreich muss Österreich bleiben“.
Nun zu Frau Ute Bock, deren Arbeit von Frau Gladysch sehr geschätzt wird. Auch wir
finden es erfreulich, wenn sich Menschen für andere Menschen einsetzen. Allerdings
muss dabei die Kirche im Dorf gelassen werden und dies hat Frau Bock in dem von
uns verfassten Beitrag „Ute Bock schießt einen Bock“ nicht getan.
Dreizehn (13!) Tschetschenen werden von Mitarbeitern einer öffentlichen Einricht-
ung, in diesem Fall des Wiener Rettungsdienstes, angetroffen. Keiner dieser Personen
kann sich ausweisen, geschweige denn ist krankenversichert. Die Sanitäter erfüllten
zuerst ihre medizinische Pflicht und versorgten die erkrankte/verletzte Person ärztlich.
In Österreich besteht für Ausländer gesetzlich Ausweispflicht. Daher haben die
Tschetschenen gegen ein Gesetz verstoßen. Allein das berechtigte den Sanitäter
dazu die Polizei zu rufen, um die Identität der Person abzuklären. Immerhin sind
durch den Rettungseinsatz Kosten entstanden, die von irgendjemand getragen
werden müssen.
Das allein dürfte es allerdings nicht gewesen sein, dass den Sanitäter dazu veranlasste
die Polizei zu rufen. Die Tatsache, dass sich dreizehn (13!) Personen, von denen sich
kein einziger ausweisen konnte in einer einzigen Wohnung angetroffen wurden, lös-
ten bei dem Mann berechtigte Bedenken aus. Immerhin könnte es sich ja um
Schlepper-Opfer oder um Kriminelle handeln.
Die Handlungsweise des Sanitäters war völlig gerechtfertigt. Dass nun Frau Bock des-
halb diesen Mann und in Folge das Wiener Rettungswesen diskreditierte, veranlasste
uns den besagten Beitrag zu verfassen. Kuriosum am Rande der Geschichte: Die
betreffende Wohnung gehört dem Verein der Ute Bock.
Zur erstaunlichen Feststellung von Frau Gladysch, dass www.erstaunlich.at gegen die
Verfassung verstößt, können wir nur den Kopf schütteln. Dieses Online-Magazin ist ein
in Österreich registriertes Internet-Medium mit Wort- und Bildmarkenschutz. Die Dame
darf sich auch sicher sein, dass auf www.erstaunlich.at von den zuständigen Behörden
mitgelesen wird.
Allein die Tatsache, dass wir nicht die Meinung der linken Gutmenschen teilen, ver-
stößt nicht gegen die Verfassung. Aber wir laden Frau Gladysch herzlichst dazu ein,
uns die verfassungswidrigen Passagen zu nennen. Wir werden diese dann umgehend
entfernen. Allerdings wird die Suche nach diesen betreffenden Texten vergeblich
sein, da keine vorhanden sind.
Zum Abschluss möchten wir der Frau Gladysch noch eine alte Volksweisheit mit auf
den Weg geben: „Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erst
verdienen“.
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2011-08-11
Keine Verdachtsmomente?
Ältere Personen haben öfters eine eingeschränkte Sicht der Dinge. Im Volksmund wird
dies Altersstarrsinn genannt. Diesem dürfte Frau Ute Bock zum Opfer gefallen sein. Das
schließen wir daraus, da sie dem Wiener Rettungswesen wörtlich folgenden Vorwurf
macht: „Jetzt sind wir soweit, dass sich die Menschen nicht einmal mehr trauen, die
Rettung zu rufen. Eine Schande ist das!“
Was war passiert? Am vergangenen Donnerstag wurde ein Sanitäter-Team via Not-
ruf wegen eines medizinischen Notfalls, in eine Wohnung im 3. Wiener Gemeinde-
bezirk gerufen. Am Einsatzort angekommen, sahen sich die Sanitäter mit dreizehn
(13!) tschetschenischen Personen in einer einzigen Wohnung konfrontiert, die alle-
samt keine gültigen Ausweispapiere hatten. Von einer Krankenversicherung ganz
zu schweigen.
Die medizinische Versorgung des Erkrankten wurde trotzdem durchgeführt. Weil aber
einem Sanitäter diese ganze Situation verdächtig vorkam, rief dieser die Polizei. Wir
finden dieser Mann hat richtig gehandelt. Es hätte sich bei den Personen immerhin
um Schlepper-Opfer oder um Kriminelle handeln können. Denn dreizehn (13!) aus-
weislose Tschetschenen in einer einzigen Wohnung entsprechen wohl nicht der
Normalität und rufen berechtigter Weise Bedenken hervor.
Ute Bock diskreditiert Sanitäter
Auf Grund der angegeben Personenzahl rückte die Polizei mit zwei Vans und einem
Funkwagen an. Auch das bekrittelt Ute Bock. Hätte man bei 13 Tschetschenen
einen Rayonsposten zwecks Identitätsklärung vorbeischicken sollen? Aber die nette
alte Dame setzt noch einen drauf und meint: „Die Formalitäten bis zur Abklärung
dauerten für die Beamten der Polizeiinspektion und die völlig verstörten Bewohner-
(innen) rund drei Stunden.“
Mit dem muss gerechnet werden, wenn man sich in einem fremden Land ohne
gültige Ausweispapiere aufhält. In Tschetschenien wären Fremde wohl mehr als
„völlig verstört“, wenn sie ohne gültige Ausweispapiere von der dortigen Polizei
angetroffen werden.
Für den anrufenden Sanitäter hat Frau Bock natürlich auch noch einige nette Worte
übrig und meint: „Wir sind soweit gekommen, dass ein diensthabender Sanitäter
nichts besseres zu tun hat als Fremde, die nichts verbrochen haben außer krank zu
sein, als verdächtig einzustufen! Kein Ausweis und keine Versicherung sind nicht
verdächtig, bitte, sondern eine Tatsache!“
Die obige Aussage beweist die eingeschränkte Sicht der Ute Bock. Dreizehn (13!)
Ausländer (in diesem Fall Tschetschenen) ohne gültige Ausweispapiere, allesamt in
einer einzigen Wohnung aufhältig, würden ihr nicht verdächtig vorkommen. Da kann
man nur froh sein, dass Personen wie Ute Bock nicht für die Sicherheit unseres
Landes zuständig sind.
Wo war der Verantwortliche des Vereins?
Aber das Beste haben wir uns für den Schluss aufgehoben. Die betreffende Wohn-
ung in der die dreizehn Tschetschenen angetroffen wurden, wird vom Verein der Ute
Bock betreut. Da ergibt sich die berechtigte Frage, warum nicht ein(e) Mitarbeiter(in)
dieses Vereins vor Ort anwesend war?
Wir sind uns sicher, dass die in der Wohnung anwesenden Personen die Telefonnum-
mer eines Verantwortlichen des Vereins hatten. Es kommt uns schon erstaunlich vor,
dass die Tschetschenen nicht diesem Verantwortlichen die Erkrankung einer Person
meldeten und von sich aus direkt die Rettung gerufen haben.
Anstatt sich selbst bei der Nase zu nehmen, diskreditiert Bock lieber einen pflichtbe-
wussten Sanitäter und in Folge das Wiener Rettungswesen. Mit ihren erstaunlichen
Aussagen zu diesem Vorkommnis, hat Ute Bock wohl einen kräftigen Bock ge-
schossen.
*****
2011-08-10
Hege und Pflege sind Voraussetzung
Jetzt wird klar warum der March-Fluss scharenweise Schwarzfischer aus Slowakei
anlockt, die nach Raubrittermethoden im österreichischen Revier illegal angeln.
Die österreichischen Fischer(innen) und deren Vereine hegen und pflegen ihr
Gewässer.
Zudem werden auf österreichischer Seite sündteure Besatzmaßnahmen vorge-
nommen und die Angelei erfolgt äußerst schonend . Verwendung von Einfach-
haken, beaufsichtigte Ruten, Einhaltung von Schonzeiten und Brittelmaßen,
schonende Zurücksetzung von kleinen Fischen udgl. mehr, ermöglichen es solche
Rekordfische zu fangen.
Von links nach rechts: Christian Hahn, Roland Piskaty, Lukas Hahn
Diesen wahren Monsterwels mit 46 Kilo und einer Länge von 1,95 Meter, fing der
Marchangler, Christian Hahn, am 26. Juli 2011 im Marchrevier Drösing. Gegen
18:00 Uhr bekam er auf seiner Angelrute einen gewaltigen Biss. Nach einem
kräfteraubenden Drill konnte er diesen schönen Wels landen. Wir wünschen ihm
nachträglich ein kräftiges Petri Heil!
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2011-08-10
Sterben wird teurer
Bekanntlich ist im Leben nichts gratis. Nicht einmal der Tod, denn der kostet das
Leben und in Wien noch dazu sehr viel Geld. In einer Nacht- und Nebel-Aktion hat
die Friedhöfe Wien GmbH die Gebühren erhöht, natürlich ohne die Bevölkerung
über die Preissteigerung zu informieren.
Diese Erhöhungen betragen in einzelnen Fällen mehr als 40 Prozent, ja sogar bis zu
nahezu 50 Prozent. Eine derartige Vorgangsweise ist inakzeptabel, da dadurch Be-
zieher geringerer Einkommen weit über Gebühr belastet werden.
Schon in den vergangenen Monaten und Jahren hätten ja die Gemeinde Wien und
ihre ausgelagerten Betriebe die Gebühren kräftig angehoben und tief in die Geld-
börsen der Wiener(innen) gegriffen.
Allein im heurigen Jahr wurden bereits die Pflegegebühren in den öffentlichen
Krankenanstalten, der Spitalskostenbeitrag, die Gebühren der Büchereien und des
Rettungs- und Krankentransports, die Ambulatoriums-Beiträge, der Kehrtarif der
Rauchfangkehrer, der Taxitarif, der Gaspreis und der Kostenbeitrag für ambulante
Pflege erhöht. Und nun auch noch die Friedhofsgebühren.
Subventionen für Fahnenpisser
Andererseits werden öffentliche Gelder zu Fenster hinausgeworfen. Da gibt es Sub-
ventionen über die man nur den Kopf schütteln kann. Hier drei kleine Beispiele: Das
QWien – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte erhielt 120.000 Euro
für die Durchführung von wissenschaftlichen Aktivitäten im Jahr 2011.
Die Subvention an den Verein zur Veranstaltung und Organisation des Kultur- und
Standortprojektes „Soho in Ottakring“ im Jahr 2011 für das laufende Projekt
„Soho in Ottakring“ betrug 60.000 Euro.
Das WUK , das ist jene Institution welche Personen beherbergt die auf die öster-
reichische Fahne pissen und auf die Vielfalt in Wien scheißen, erhielt 2011 die stolze
Summe von 1.390.000 Euro. Wie gesagt, das sind nur drei kleine Beispiele dafür,
wie öffentliche Gelder beim Fenster hinausgeworfen werden. Alle derart erstaun-
lichen Subventionen aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Webseite sprengen.
Rote Finanzgenies
Ach ja, da gab es ja noch die enormen Spekulationsverluste, die irgendwelche
Finanzgenies im Wiener Rathaus verursacht haben. Anstatt Steuergeld mündel-
sicher anzulegen, übten sich einige rote Möchtegern-Broker in risikoreichen
Spekulationsgeschäften, die gründlich in die Hose gingen.
Die Kursverluste dieser Geschäfte (Währungsspekulationen) werden mit 230
Millionen Euro kolportiert. Dieses riesige Loch im Gemeindesäckel muss natürlich
gestopft werden. Da bei den Lebenden offenbar nicht mehr viel zu holen ist,
greift man eben auf die Verstorbenen zurück. Es wird vermutlich nur eine Frage
der Zeit sein, wann in Wien sogar das Sterben unleistbar wird.
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2011-08-09
Ist der Ruf einmal ruiniert, dann lebt es sich recht ungeniert
Der allgemeine Ruf der Telefon- und Internetanbieter ist hinlänglich bekannt. Würde
eine Vertrauensumfrage gestartet werden so käme man vermutlich zum Ergebnis,
dass diese Branche hinter den Autoplatz-Eckhändlern rangiert. Allerdings muss zuge-
geben werden, dass die Telefon- und Internetanbieter alles daran setzen ihrem
schlechten Ruf gerecht zu werden und diesen zu erhalten.
Nicht nachvollziehbare Rechnungen sind noch das kleinste Übel, welches dem leidge-
plagten Kunden widerfahren kann. Diese lassen sich unter Umständen noch auf-
klären, sofern man im Callcenter des Betreibers eine(n) halbwegs brauchbaren
Mitarbeiter(in) erwischt.
Zurzeit können wir uns des Eindrucks nicht erwehren, dass A1 alles daran setzt, die
Spitzenposition des unbeliebtesten Telefon- und Internetanbieters zu erklimmen.
Beispielsweise können wir nur jedermann(frau) abraten bei A1 einen Internetvertrag
abzuschließen, wenn ein anderes Betriebssystem als Windows oder Mac verwendet
wird.
Denn sollte ein Kunde Probleme haben und er verwendet zum Beispiel Linux, dann
wird er von A1 allein im Regen stehengelassen. Der Betreiber verkauft zwar Zube-
hör (wie z.B. Funkmodem udgl.) für dieses Betriebssystem, lässt aber dem Kunden
keinerlei geartete Unterstützung zukommen. Allerdings gibt es bei Vertragsabschluss
keinen Hinweis über diesen fragwürdigen Zustand.
Sollte bei einem Kunden in späterer Folge ein Problem auftauchen, welches normal-
erweise über das technische Callcenter zu lösen ist, hat dieser User einfach Pech. Er
bekommt lediglich folgende Telefonnummer: 0900-664-900 vermittelt. Dort wird
ihm dann mitgeteilt, dass A1 nur Windows oder Mac supported. Und diese Auskunft
ist nicht einmal gratis, denn die angeführte Telefonnummer ist mit 1,56 Euro in der
Minute schwer kostenpflichtig.
A1 betreibt Vertragsbruch
Gut, oben angeführtes Szenario kann verhindert werden, wenn man sich von A1 zu
den Betriebssystemen Windows oder Mac zwingen lässt. Nachfolgende Beispiele
lassen sich nur verhindern, wenn man auf Telefon oder Internet bei A1 verzichtet,
wie die eingescannte Rechnung beweist.
A1 verrechnet nach wie vor, die bereits gerichtlich untersagte „Erlagscheingebühr“.
Allerdings wurde diese alibihalber in „Entgelt für Zahlung ohne Einzugsermächtig-
ung“ umgetauft. Soll ja alles seine Richtigkeit haben.
Die größte Chuzpe allerdings ist der Posten „Internet Service Pauschale (jährlich)“.
Bekannter Weise hatten A1 und Telekom vor kurzer Zeit fusioniert. Diese Fusion
ging nur über die Bühne, da es sich um zwei Staatsbetriebe – obwohl dies stetig
geleugnet wird- handelte. Bei reinen Privatbetrieben hätte es keine gesetzliche
Zustimmung für eine derartige Fusion gegeben.
Aber sei es wie es sei, A1 nützte diese Fusion aus, um in bestehende Verträge der
Telekom einzugreifen und diese zu ihren Gunsten einseitig zu ändern. Der Passus
der jährlichen Internet Service Pauschale kam nämlich in den abgeschlossenen
Telekom-Verträgen nicht vor.
Mit diesem Schritt führt A1 die Rechtssicherheit bei Verträgen ad absurdum und
begeht außerdem Vertragsbruch. Als Alibihandlung stellte A1 den betroffenen
Kunden frei, aus dem Vertragsverhältnis auszusteigen. Wir verwenden absichtlich
den Ausdruck der „Alibihandlung“, da es im ländlichen Raum keine Alternative
zu A1 gibt, da diese die einzigen Festnetz-Internetanbieter sind. Daher bleibt den
Kunden nur übrig in den sauren Apfel zu beißen und zu bezahlen.
Erstaunliche Schlichtungsstelle
Wir wollten wissen, wie man in der Schlichtungsstelle „RTR“ (Rundfunk und Tele-
kom Regulierungs-GmbH) die ganze Angelegenheit sieht und stießen dabei auf
eine Überraschung. Eine Sachbearbeiterin (Name der Red. bekannt) hatte mit der
Vorgangsweise von A1 nicht das geringste Problem. Ganz im Gegenteil, sie ver-
suchte diese zu rechtfertigen.
Dies kam uns allerdings „spanisch“ vor und wir recherchierten ein wenig über die
RTR. Dabei kam Erstaunliches zu Tage. Die Schlichtungsstelle wird nämlich von
den Telefon- und Internetanbietern finanziert. Zusätzlich erhält diese Firma noch
staatliche Zuschüsse. Nun kann sich der/die geneigte Leser(in) selbst ein Urteil
darüber bilden wie sinnvoll es ist, sich bei RTR über eine Telefon- oder Internet-
rechnung zu beschweren oder gar um Unterstützung zu ersuchen.
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2011-08-08
Nicht Österreicher(innen) müssen sich anpassen
Nachfolgender Beitrag ist eine Rede (angeblich ein Fake) eines ausländischen Politikers,
der in seinem Land Klartext gesprochen haben soll. Diese hat uns derart gut gefallen,
sodass wir den Inhalt auf österreichische Verhältnisse angepasst und dementsprechend
umgeschrieben haben.
Einwanderer und/oder Asylanten, nicht Österreicher, müssen sich anpassen. Muslime,
die unter dem islamischen Gesetz der Scharia leben wollen, haben in ihren Herkunfts-
ländern ausgiebig dazu Gelegenheit. Dies sollten diese Leute akzeptieren oder Öster-
reich verlassen.
Die österreichische Kultur ist in Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten,
Prozessen, Siegen und Niederlagen von Millionen von Frauen und Männern, die alle
nur Frieden gesucht und gewollt haben.
In Österreich wird Deutsch gesprochen und nicht Türkisch, Englisch, Serbokroatisch,
Russisch oder andere Sprachen. Deswegen sollten alle die ein Teil der österreichischen
Gesellschaft werden wollen, so schnell wie möglich Deutsch lernen.
Die meisten Österreicher(innen) – es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein polit-
isch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein – es ist eine Tatsache,
denn überwiegend christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben
Österreich gegründet und immer wieder aufgebaut, wenn es in Kriegen zerstört wurde.
Dies ist ganz klar dokumentiert.
Daher ist es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden in österreichischen Schulen
zum Ausdruck zu bringen. Sollte sich jemand durch Gott beleidigt fühlen, wäre es für
diese Person besser einen anderen Teil dieser Welt als seine neue Heimat zu
betrachten, denn Gott ist Teil der österreichischen Kultur.
Die Österreicher(innen) akzeptieren alle Glaubensrichtungen und stellen diese nicht in
Frage. Alles was verlangt wird ist, dass Einwanderer und/oder Asylanten den Glauben
des überwiegenden Teils der österreichischen Bevölkerung akzeptieren, und in Harmo-
nie, Friede und Freude mit den Österreicher(innen) leben.
Dies ist die österreichische Nation, das österreichische Land und der österreichische
Lebensstil. Jedem wird die Möglichkeit eingeräumt all diese Errungenschaften mit den
Österreicher(innen) zu genießen und zu teilen.
Allerdings wenn Einwanderer und/oder Asylanten sich ständig beschweren, auf die
österreichische Fahne urinieren, den österreichischen Lebensstil sowie den christ-
lichen Glauben verurteilen und dessen Werte missachten, kann diesem Personen-
kreis nur empfohlen werden, einen weiteren Vorteil der großartigen österreichischen
Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN!
Wenn also Einwanderer und/oder Asylanten in Österreich nicht glücklich sind, sich
ständig verfolgt oder diskriminiert fühlen, dann sollten sie wieder gehen. Niemand hat
diese Leute gezwungen nach Österreich zu kommen, sondern diese haben gebeten
hier sein zu dürfen. Die einzige Alternative dazu ist, Österreich und seine Einwohner-
(innen) zu akzeptieren. Denn die Österreicher(innen) akzeptieren alle Menschen
die in ihr Land kommen und sich hier an die Spielregeln halten.
*****
2011-08-08
Retten Sie die Berggorillas! Als Pate
Welche Meinung wir über den WWF haben, können geneigte Leser(innen) in diver-
sen Beiträgen (WWF-Trailer) nachlesen. Diese entstanden nicht aus Jux und Tollerei,
sondern auf Grund sorgfältiger Recherchen über die selbsternannte Natur- und Tier-
schutztruppe, die in Wirklichkeit eine Lobbyisten-Vereinigung ist.
Unser heutiger Beitrag beschäftigt sich mit einer neuen Schnorr-Aktion des WWFs,
welche im Prinzip nicht erwähnenswert wäre, wenn es da nicht eine indirekte Ver-
bindung nach Österreich gäbe.
Wie immer versucht der WWF mit Tierbabys auf die Tränendrüse der Menschen zu
drücken, um diese zu animieren ihre Brieftasche zu zücken. Nachfolgenden Ein-
schaltung haben wir heute auf Facebook entdeckt.
Screen: facebook.com
Auf seiner Webseite führt der WWF an, dass der Urwald im Dreiländereck Kongo,
Ruanda und Uganda abgeholzt wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass die dort
lebenden Gorillas gefährdet sind.
Screen: WWF
Bei WWF-Partnern sieht es anders aus
Vermutlich sind die Holzfäller in obig angeführter Region keine Geschäftspartner
des WWFs, denn wenn diese verbrannte Erde zurücklassen, sieht dies die Natur-
und Tierschutztruppe als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. In
unserem Beitrag „Storchenstadt bald ohne Störche“ haben wir über die brutale
Mähmethode eines WWF-Pächters berichtet.
Der WWF-Geschäftspartner (ein Biogasanlagenbetreiber) mähte heuer, eine im
Naturschutzgebiet (Storchenregion) gelegene und unter Verantwortung des
WWFs stehende Wiese – inmitten des Nationalparks – bis zum letzten Grashalm
ab und ließ das Schnittgut in riesige Container saugen. Auf der ganzen Wiese
war kein einziger Käfer mehr zu entdecken. Das wiederum macht eine Nahrungs-
aufnahme der Störche unmöglich, was zum Verenden zahlreicher Storchenküken
führte.
WWF hat einen Plan „B“
Nun scheint die betroffene Storchenstadt Marchegg wirklich eine Stadt ohne
Störche zu werden, denn mit dieser vom WWF gebilligten Mähmethode werden
die Zugvögel vertrieben werden, falls man sie ohnehin nicht schon verjagt hat.
Das scheint aber der Natur- und Tierschutztruppe offenbar keine Kopfschmerzen
zu bereiten, denn diese haben bereits einen Plan „B“. Man fertigte einfach
Störche aus Pappkarton an. Nachfolgende Storchenständer haben wir erstmalig
vor einer Woche in Marchegg gesichtet.
Foto: © erstaunlich.at
Zusammenfassung
Also fassen wir zusammen. Die Holzfäller von Ruanda und Umgebung, die offenbar
keine WWF-Partner sind, vertreiben durch ihre Schlägerungen die in der Region
lebenden Berggorillas. Dieser Missstand kann vom WWF mit einer kostenpflichtigen
Patenschaft beendet werden. Der WWF schützt den Berggorilla direkt vor Ort, so
steht es nämlich auf deren Webseite. Allerdings wird verschwiegen wie dies in der
Praxis aussehen soll.
Ein Biogasanlagen-Betreiber (WWF-Pächter) vernichtet mit seiner Mähmethode die
Existenzgrundlage der Storchenkolonie von Marchegg. Das sieht der WWF wieder-
um als optimale Synergie für Natur- und Umweltschutz. Es ist schon erstaunlich,
dass der WWF ein und denselben Naturfrevel derart unterschiedlich bewertet.
Gut, in Marchegg ist der Verursacher ein WWF-Geschäftspartner. Da will man
möglicherweise nicht so kleinlich sein.
Wir fragen uns wie lange es noch dauern wird, dass man eine Storchen-Paten-
schaft für die gefährdeten Zugvögel in Marchegg erwerben kann, um diese vor
dem WWF und seinem Geschäftspartner beschützen zu können.
*****
2011-08-07
Dasselbe Spiel, aber mit SPÖ-Besetzung
Im Beitrag „Das Scheuch Urteil“ haben wir behauptet, dass die Justiz offenbar der
Politik dienlich ist. Wir begründeten dies mit den völlig unterschiedlichen Urteilen
(Strafhöhen) gegen den ÖVP-Politiker Wilhelm Heissenberger (vollendeter Wahl-
betrug) und gegen den FPÖ/FPK-Politiker Uwe Scheuch (versuchter Geschenk-
annahme als Amtsträger).
Dass wir mit unserem Beitrag offenbar nur an der Oberfläche gekratzt haben, be-
weist eine heutige Aussendung der FPÖ. Laut dieser soll die SPÖ-Landeshauptfrau
von Salzburg, G. Burgstaller, dasselbe Verhalten wie Scheuch an den Tag gelegt
haben.
Screen: Krone Zeitung (Printausgabe vom 07.08.11)
Zusätzlich soll Burgstaller mit dem russischen Investor in Kontakt getreten sein und
im Voraus 800.000,- Euro für die Osterfestspiele kassiert haben. Diese sollten eine
Art Anzahlung für die Verleihung der Staatsbürgerschaft gewesen sein. Nach der
Staatsbürgerschaftsverleihung sollten noch weitere 1,2 Millionen Euro fließen.
Nun soll das Verhalten von Burgstaller kein Persilschein für Scheuch sein. Allerdings
finden wir es erstaunlich, dass die Korruptionsstaatsanwaltschaft die Ermittlungen
gegen Burgstaller einstellte. In der Folge gab es keine Anklage, kein Verfahren
und somit auch keine Verurteilung.
Politische Gegner mit Hilfe der Justiz eliminieren?
Offenbar wurde hier von einer politisch orientierten Justiz mit zweierlei Maß ge-
messen. Ob sich die bei der Justiz intervenierenden Parteien damit einen Gefallen
getan haben, sei dahingestellt. Möglicherweise wird sich die Gangart gegen Uwe
Scheuch als Bumerang erweisen.
Selbst rechtsunkundige Personen können damit erkennen, dass man mittels der
Justiz eine aufstrebende und immer stärker werdende FPÖ politisch abtöten will.
Das ganze Justizdebakel rund um Uwe Scheuch erinnert uns an Politprozesse a la
Kasachstan.
Ach ja, ist dort nicht ein ehemaliger SPÖ-Spitzenpolitiker als Berater des Diktators
Nasarbajew tätig? Möglicherweise kamen von dort (un)geeignete Ratschläge, wie
man sich eines politischen Gegners entledigen soll, wenn man diesen bei freien
Wahlen nicht schlagen kann.
Nazi ist out, Einsperren ist in
Das ganze Szenario erinnert an ein wenig an die seinerzeitige Waldheim – Bundes-
präsidentenwahl. Damals begnügte man sich aber noch den politischen Gegner
samt seinem Pferd in die Nazi-Ecke zu stellen. Diese Gangart ist aber völlig aus-
gereizt und lockt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.
Offenbar glaubt man nun ein neues Wundermittel gegen unliebsame politische
Mitbewerber gefunden zu haben. Man lässt sie verurteilen und einsperren. Dass
diese Methode mit absoluter Sicherheit nach hinten losgehen wird, dass können
sich die Initiatoren solcher fragwürdigen Methoden schon jetzt ins Parteiprogramm
schreiben. Die Polit-Strategen in der FPÖ werden solche undemokratischen Vor-
gehensweisen tunlichst auszunützen zu wissen.
Das Traurige dabei ist nur, dass Kräfte in der Justiz bei diesen politischen Spielen
mitmachen und dabei das ohnehin schon angekratzte Image der Gerichtsbarkeit
noch mehr verschlechtern. Es gibt genügend anständige Personen im Justiz-
apparat. Diese sollten schnellstens aufstehen und den politisch motivierten
Trauerspielen ein Ende setzen, bevor Österreich auf derselben Stufe wie
Kasachstan steht.
*****
2011-08-07
Nachbarschafts-Service im Wiener Gemeindebau
Wie bereits hinlänglich bekannt ist, funktioniert das multikulturelle Zusammenleben
nicht so einwandfrei wie es sich die Stadtväter(mütter) von Wien vorgestellt
hatten. Um ein wenig Ordnung in die zwangsverordnete Multikulti-Gesellschaft zu
bringen, entschloss sich die Gemeinde Wien vor einiger Zeit das Projekt „Wohn-
partner – Das Nachbarschafts-Service im Wiener Gemeindebau“ ins Leben zu rufen.
Diese Service-Einrichtung soll im im Auftrag der Stadt Wien vielfältige Maßnahmen
zur Stärkung der Gemeinschaft setzen, Projekte zur weiteren Erhöhung der Wohn-
zufriedenheit initiieren und zur Verbesserung des eigenen Wohn- und Lebensum-
felds anregen.
Stressgeplagte Bürger(innen) werden aufgefordert mit Ihren Anliegen das für
ihren Bezirk bzw. Gemeindebau zuständige Beratungslokal zu kontaktieren. Zur Zeit
gibt es 19 Lokale wienweit. Wir haben uns einmal die unmittelbare Umgebung
um den Kriemhildplatz im 15. Wiener Gemeindebezirk angesehen. Dort gibt es
nämlich jede Menge Gemeindebauten und ein Wohnpartnerlokal.

Die Gemeindebauten sind rot umrandet.
Rot-grüne Feudalfrauschaft
Wer nun glaubt, dass sich Wohnpartner direkt ins „Feindgebiet“ begibt und sein
Beratungsservice in einem Gemeindebaulokal anbietet, der irrt gewaltig. So ein
finsteres Loch ist doch für eine rot-grüne Feudalfrauschaft nicht adäquat. Mög-
licherweise fürchten sich die Wohnpartnerdamen. Also muss für die (Un-)Tätigkeit
ein ordentliches Lokal angemietet werden, und zwar mit Grünblick.
Nur zwei Häuserblocks weiter findet sich ein nur selten – und dann nur am Abend-
genutztes Objekt wo die SPÖ und der angeschlossene Pensionistenverein geleg-
entlich ihre Treffen abhalten. Das Lokal könnte tagsüber sicher auch von Wohn-
partner genutzt werden.
Fotos: (c) erstaunlich.at

Feudale Wohnpartner-Residenz in Wien 15., Kriemhildplatz 5
Das Bürolokal entspricht genau dem Gegenteil, was vom Kunden abverlangt wird.
Sorgsamer Umgang mit der Energie scheint ein Fremdwort zu sein. Bei ca. 5 Meter
Raumhöhe sind schon im Winter die Heizkosten entsprechend hoch. Aber ein
toller Ausblick für die Feudalfrauen hat nun einmal seinen Preis.

Fotos: (c) erstaunlich.at
Keine Sitzgelegenheiten für Parteien
Gewerkt wird dort ein paar Stunden am Tag – wenn überhaupt. Ein vermehrter
Kundenansturm während der Öffnungszeiten war bislang nicht zu bemerken.
Ein ausgiebiger Kundenstrom wäre in Ermangelung von entsprechenden Sitzge-
legenheiten für das Klientel auch gar nicht zu bewältigen (siehe obere Bilder).

Foto: (c) erstaunlich.at
Und wenn auch nicht besonders viele Gemeindebau-Bewohner betreut werden,
so geschieht doch etwas! Es wird stürmisch gedacht und geplant, und für dieses
„Brainstorming“ gibt es sogar einen eigenen Bereich, wo die Feudalherrin mit ihren
Vasallinnen sich Gedanken – wohl um die eigene Selbstberechtigung – zu machen
pflegt. Alles natürlich auf Kosten der Steuerzahler.

Foto: (c) erstaunlich.at
Pünktlichkeit ist eine Zier, doch……
Beim „Brainstorming“ sollte sich die Damen dieser Wohnpartner-Filiale ernsthafte
Gedanken um die Pünktlichkeit machen, denn mit dieser ist es nicht weit her.
Dies soll nachfolgendes Bild demonstrieren. Ein Paketbote steht vor verschlos-
senen Türen, obwohl das Beratungszentrum eigentlich schon geöffnet haben
sollte.

Foto: (c) erstaunlich.at
Es ist immer wieder interessant wie verschwenderisch die rot-grüne Stadtregier-
ung mit Steuergeld umgeht. Die Anmietung einer feudalen Residenz die zur
Beratung von Gemeindebaumietern dienen soll ist bereits erstaunlich. Denn
fehlen in dieser Beratungsstelle jegliche Sitzgelegenheiten für eventuelle Kunden
die sich eventuell auch beraten lassen würden, wenn man die Pforten dieses
Luxusbüros wenigstens pünktlich aufsperren würde.
Uns kommt diese ganze feudale Wohnpartner-Beratung wie eine Beschäftigung-
therapie für p
rivilegierte und ansonst arbeitslose Gemeindebedienstete vor. Und
das natürliche auf Kosten der Steuerzahler. Da bleibt nur mehr eines zu sagen:
„Nobel geht die Welt zu Grunde.“
*****
2011-08-06
Doktortitel statt Weihrauch
Normalerweise bringen die Sternsinger symbolisch Gold, Weihrauch und Myrrhe. Da
hatte unser Bundeskanzler etwas mehr Glück, denn erhielt einen Doktortitel, ohne
dafür jemals einen Universitätsabschluss getätigt zu haben.

Screen: gallery.media22.at
Von 1985 bis 1988 studierte Faymann zwar vier Semester Rechtswissenschaften, schloss
aber das Studium nicht ab (Quelle: Wikipedia). Aber immerhin schaffte er es in drei
Jahren, lläppische vier (4) Semester zu absolvieren. Den gesamten Lebenslauf des
Maturanten Faymann, welcher seine Karriere der SPÖ verdankt, kann unter diesem
LINK nachgelesen werden.
Doktortitel auch auf amtlicher Webseite
Wer nun glaubt beim angeführten Doktortitel auf „gallery.media22.at“ habe sich ein
Fehlerteufel eingeschlichen, der wird mit dem nächsten Screen eines Besseren belehrt.

Screen: www.st-poelten.gv.at
Denn selbst auf der hochamtlichen Webseite der Stadt St. Pölten wird der Bundes-
kanzler als Herr Doktor tituliert. Dass dabei sein Name irrtümlich mit Feymann statt
Faymann angeführt wurde ist halb so wild. Denn die Erteilung eines akademischen
Grades ohne Universitätsabschlusses, machen den kleinen Tippfehler mehr als wett.
Da musste sich der deutsche Möchtegern-Doktor von und zu, hinter und neben Gutten-
berg schon etwas mehr anstrengen. Dieser musste zumindest von anderen Personen
abschreiben, um zu akademischen Ehren zu gelangen.
In Österreich scheint dies anders zu sein. Ein dementsprechend politischer Rang
scheint offenbar einen Doktortitel zu inkludieren. Wir danken dem Leser Peter E. für
seinen Hinweis, der uns zu diesem Beitrag verhalf.
*****
2011-08-04
Kronen Zeitung organisiert Anzeigenverkauf neu
In einer heutigen Presseaussendung teilt die Kronen-Zeitung mit, dass sie ihr umfang-
reiches Produktportfolio künftig noch effizienter zu vermarkten beabsichtigt. Daher
stellt die stellt die Nr. 1 am österreichischen Tageszeitungsmarkt ihren Anzeigenver-
kauf neu auf.
War dieser bisher nach Verlagsprodukten organisiert, orientiert sich das Salesmanage-
ment der Kronen Zeitung verstärkt nach den Erfordernissen und Ansprüchen der
unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen. Ab sofort wird die Betreuung nationaler An-
zeigenkunden nach Branchen ausgerichtet.
Dazu wurden die 4 Branchengruppen „Handel, Marke & Lifestyle“, „Dienstleistungen
& Bauen, Wohnen, Leben“, „Tourismus & Motor“ sowie „Öffentliche Institutionen“
gebildet.
Keine Sexinserate mehr?
Auf den ersten Blick könnte man glauben, dass sich die beliebte Familienzeitung
ihrer moralischen Verantwortung bewusst wurde und die Hardcore-Sexinserate den
dafür bestimmten Schmuddelblätter überlässt. Allerdings glauben wir das nicht.

Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe)
Wer wird wo eingeordnet werden?
Unter welcher der vier Branchengruppen wird wohl zukünftig fremdsprachlicher
Unterricht in „Naturfranzösisch“ und „Traumgriechisch“ angeboten werden? Wird
die ärztlich verordnete Therapie der „Prostatamassage am Praxisstuhl“ unter die
Gruppe „Leben“ fallen? Unter der Rubrik Tourismus könnten wir uns die „strengen
Kammerspiele“ vorstellen. Das dafür geeignete Blasinstrument sollte jeder Gast
selbst mitbringen.
Aber Spaß beiseite, wir sind uns absolut sicher dass die Anzeigenprofis der Kronen
Zeitung für die sprachtalentierten „Blasmäuschen“ die ihr „naturfranzösisch mit
Mundvollendung“ perfekt beherrschen, ein Plätzchen im beliebten Familienblatt
finden werden. Möglicherweise muß das Inserat in Zukunft etwas anders fomuliert
werden und könnte beispielsweise so aussehen: „„Französischexpertin bietet
Konversation in fließendem französisch, mit anschließendem Dinner“.
Die behaarten Omis mit Hängebrüsten, die es laut Krone-Inserate ihrem geneigten
Klientel besorgen, werden vielleicht in der Rubrik „Lifestyle“ ihre neue Heimat
finden. Fazit des Ganzen ist, dass die Kronen-Zeitung ihrer Doppelmoral treu
bleiben wird.
*****
2011-08-03
Erstaunlich hohe Strafe
Der stellvertretende Kärntner Landeshauptmann und FPK – Obmann, Uwe Scheuch,
wurde heute am LG Klagenfurt wegen „versuchter Geschenkannahme als Amtsträger“,
zu eineinhalb Jahre Haft (sechs Monate davon unbedingt) verurteilt.
Scheuch soll im Jahr 2009 einem russischen Investor, gegen eine Parteispende, die
österreichische Staatsbürgerschaft angeboten haben. Ein Unternehmensberater hatte
das Gespräch heimlich aufgezeichnet. Der Deal kam nie zustande. Ob die verhängte
Strafe gerechtfertigt ist wird im politischen Auge des jeweiligen Betrachters liegen .
Wir bezeichnen es schlichtweg als Justizskandal und können dies auch begründen.
Am 7.Okotober 2010 gestand Wilhelm Heissenberger , ÖVP-Bürgermeister der Ge-
meinde Unterrabnitz-Schwendgraben (Bgld./Bez. Oberpullendorf), nach vierstündiger
Einvernahme bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft, Wahlbetrug begangen zu haben.
Heissenberger hatte bei der burgenländischen Landtagswahl 2010, insgesamt sech-
zehn (16) Wahlkarten manipuliert, Stimmzettel selbst ausgefüllt und die Wahlkarten
dann aufgegeben. Am LG Eisenstadt wurde er am 30.Juni 2011, zu läppischen sechs
(6) Monaten bedingt verurteilt.
Nun stellen wir einmal die beiden Personen und ihre begangenen Straftaten gegen-
über. Beide waren unbescholtene Ersttäter. Während es bei Scheuch beim Versuch
blieb, vollendete Heissenberger seine Tat. Für uns stehen daher die eklatant unter-
schiedlich verhängten Höhen der Strafen in keiner Relation. Mit diesen Urteilen hat
die Justiz bewiesen, dass sie offenbar der Politik dienlich ist.
Die Reaktionen
Im SPÖ-Lager und bei den Grünen war die Freude nach der Urteilsverkündung groß.
Dies beweisen auch zahlreiche Pressaussendungen dazu. Immerhin hatten sie es
mit Hilfe der Justiz geschafft, einen politischen Gegner abzuzschiessen. Wer weiß ob
ihnen dies auch bei Wahlen gelungen wäre.
Unverständlich hingegen sind die Reaktionen der ÖVP. Kärntens Wirtschaftskammer-
präsident Franz Pacher über Scheuch: „Solange diese Person in ihren Ämtern ist,
muss jeder Unternehmer in Kärnten fürchten, dass alles beim Alten bleibt: Eine
personifizierte gefährliche Drohung für alle, die in Kärnten investieren wollen.“
ÖVP-Obmann Josef Martinz: „Ich hätte mir erwartet, dass Scheuch nach diesem Urteil
alle Ämter ruhend stellt. Nachdem er das nicht tut, stellt die ÖVP Kärnten ab heute die
Koalition mit der FPK ruhend, bis das rechtskräftige Urteil vorliegt.“
Erstaunlicherweise hatten ÖVP-Politiker seinerzeit keinerlei Bedenken, dem damal-
igen ÖVP-Bürgermeister von Unterrabnitz-Schwendgraben , Wilhelm Heissenberger,
nach seinem Geständnis des Wahlbetruges, ihr volles Vertrauen auszusprechen.
Immerhin hatte der Mann neben seinem begangenen Wahlbetrug, ein fundamentales
Grundrecht einer Demokratie mit den Füßen getreten.
*****
2011-08-02
Textauszüge aus der „HEUTE“
Ausschnitt aus der Juli-Aussendung der FP-nahen AUF in Niederösterreich
In einer Mitglieder-Aussendung verharmlost sie die Zwangsarbeit in Konzentrations-
lagern der Nationalsozialisten. Im Beitrag „Schwerarbeit – Was ist darunter zu ver-
stehen?“ wird zwei Seiten lang erörtert, dass Polizeidienst Schwerarbeit sei.
Bebildert ist der Beitrag mit einer Zeichnung, die KZ-Insassen bei der Zwangsarbeit
zeigt: bis auf die Knochen abgemagerte Gestalten mit kahlrasierten Köpfen tragen
KZ-typische gestreifte Gefangenen-Kleidung.

Niederösterreichs AUF-Chef Robert Rathammer zu Heute: „Das ist eine künstlerische
Darstellung, die nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hat. Das Bild haben wir
von oberösterreichischen Kollegen übernommen. Deshalb vermute ich, dass hier
VOEST-Arbeiter gezeigt werden.“ (Quelle für Text und Screen: www.heute.at)
Vergleich und Bild sind geschmacklos und indiskutabel
So ist es in der gestrigen Ausgabe der Gratis-Zeitung „HEUTE“ zu lesen. Tatsächlich
stammt das Bild von der Webseite „www.stiftung-bg.de“ und zeigt KZ-Insassen bei der
Zwangsarbeit. Das Aquarell hängt im Museum „Baracke 39“ im KZ Sachsenhausen
im Rahmen der Ausstellung „der Alltag der Häftlinge im Konzentrationslager Sachsen-
hausen 1936 bis 1945″ und wurde vom KZ-Überlebenden Etienne van Ploeg gemalt.

Screen: stiftung-bg.de
Dass die Bebilderung und der Vergleich zwischen Polizeiarbeit und KZ-Zwangsarbeit in
der AUF-Aussendung geschmacklos und indiskutabel sind steht ausser Zweifel. Ein nur
halbwegs geschultes Auge hätte erkennen müssen, dass es sich beim uniformierten
Mann im Hintergrund des Bildes um einen KZ-Aufseher und bei den drei abgemagerten
Personen in den Streifenhosen um KZ-Insassen handelt.
Aber dass geschulte Auge des Gesetzes sieht leider sehr oft nicht die Realität. Dies
haben schon etliche Bürger(innen) am eigenen Leib erfahren müssen. So weit, so
nicht gut.
Sind AUF-Polizist(innen) lauter Nazis?
Die empörten Reaktionen und Protestnoten auf diese geschmacklose und primitive
AUF-Aussendung sind verständlich. Allerdings ist es nicht zu verstehen, dass diese
nicht auf den Verantwortlichen bezogen waren. Da übte man sich lieber in kollektiver
Schuldzuweisung. Rot und Grün überschlugen sich förmlich, die AUF und natürlich
die FPÖ allgemein als Nazitruppe hinzustellen.
In den Aussendungen von SPÖ und den Grünen waren Kommentare wie: „Sammel-
becken für Rechtsextreme und Ewiggestrigen“; „Der Eklat sei ein weiterer Beweis für
die Verbreitung rechten Gedankenguts in den Reihen der FPÖ“; „Der NS-Terror
verharmlosende Vergleich von Polizeiarbeit mit Zwangsarbeit in den Konzentrations-
lagern des Dritten Reiches zeigt, wes Geistes Kind die Freiheitliche Gewerkschaft ist“
udgl. mehr zu lesen.
Die AUF (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher) ist eine sehr starke
Gewerkschaftsfraktion, die unbestritten der FPÖ nahesteht. Zieht man nun aus den
Kommentaren seitens der politischen Funktionäre von SPÖ- und der Grünen Resü-
mee, muss man unweigliche zum Schluss kommen, dass Polizeibeamt(innen) die
der Gewerkschaftfraktion AUF angehören lauter Nazis sein müssen. Denn ein
Sammelbecken ohne Sammelgut gibt es nicht.
Warum gab es kein Gespräch mit der Innenministerin?
Wenn das tatsächlich so wäre, dass die Exekutive von Nazis unterwandert ist
ergibt sich die berechtigte Frage, warum haben die Grünen und die Sozialdemo-
kraten bis heute nicht dementsprechend reagiert? Eine parlamenterische Anfrage
wäre beispielsweise das mindeste Mittel, welches schon längst erfolgen hätte
können.
Warum haben die Verantwortlichen in der SPÖ nicht schon längst ein ernstes Wort
mit der Innenministerin gesprochen, um Nazis aus den Reihen der Polizei zu ent-
fernen. Warum wohl sind diese Handlungen nicht geschehen? Ganz einfach, weil
das beschriebene Szenario von Rot und Grün nicht der Realität entspricht.
Anstatt jene Person welche die Tat setzte zur Verantwortung zu ziehen, hetzen Rot
und Grün lieber gegen eine nicht unerhebliche Anzahl von Polizeibeamt(innen),
indem sie über die Gewerkschaftsfraktion AUF in übelster Weise herziehen.
*****
2011-08-02
Veröffentlichung des Fischereivereins „Marchegg“
Der Obmann des Fischereivereins „Marchegg“, Christian Fiala, hat uns um Veröffent-
lichung nachfolgenden Beitrags ersucht. Wir kommen diesem Ersuchen gerne nach,
um die Rechtspflege zu unterstützen. Hinweise werden vertraulich behandelt und
können an unsere E-Mailadresse office@erstaunlich.at übermittelt werden.
Übergriffe nicht nur durch slowakische Schwarzfischer!
Seit es die Möglichkeit gibt, die Fischereilizenz für die slowakische Marchstrecke
zu lösen, haben wir neben dem Problem der slowakischen Übergriffen, auch noch
zusätzlich ein Problem mit Einheimischen, die unberechtigerweise per Boot die
österreichische Marchstrecke systematisch befischen.
Das beigefügte Foto wurde am 16.07.2011 um 12:00 vormittags im Marchegger
Revier auf Höhe Stromkilometer 13,5 geschossen und zeigt wie per Boot mit
Elektroantrieb gefisch t wird. Die Aktion wurde von 3 beeideten Aufsehern des
Marchreviers I/2a beobachtet.

Um derartige Eingriffe in fremdes Revier hinkünftig zu unterbinden, wurde Anzeige
gegen Unbekannt erstattet. Zwecks Unterstützung der polizeilichen Erhebungen,
versuchen wir auf diese Weise die Identität der Personen festzustellen.
Ich bitte um eure Mithilfe!
Mit besten Dank und freundlichen Grüßen
Christian Fiala
2011-08-01
Was ist mit Dörfler los?
Wenn die FPÖ schon dabei ist Ordnung in ihren eigenen Reihen zu machen, wäre sie
gut beraten sich vom Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) zu trennen.
Denn sein heutiger Vorschlag in einem Gespräch mit der Austria Presse Agentur ist
demokratiepolitisch bedenklich und grenzt möglicherweise an parteischädigendes
Verhalten.
Er schlägt allen Ernstes die Auflösung der Gewerkschaften vor. Wir wissen nicht was
im Kopf dieses Mannes vorgegangen ist. Möglicherweise war es ein Frustverhalten
wegen der (fast) winterlichen Temperaturen im Hochsommer oder ein falsches Pilz-
gericht.
Vitamin „P“ statt Qualifikation
Es ist zwar nicht von der Hand zu weisen, dass die Gewerkschaften als Versorgungs-
posten für SPÖ- und ÖVP-Bonzen dienen. Aber niemand wird gezwungen der Ge-
werkschaft beizutreten und damit als Sponsor für dieses Polit-Klientel zu dienen.
Einzig in Staats- und Gemeindebetrieben oder in deren wirtschaftlich-politischer
Nähe befindlichen Insitutionen, besteht ein indirekter Zwang zum Gewerkschaftsbei-
tritt.
Dies aber auch nur, wenn der/die Arbeitnehmer(in) eine Karriere in diesem Betrieb
anstrebt. Denn in diesen Betrieben erfolgen Beförderungen selten wegen der Quali-
fikation einer Person, sondern meist wegen Vitamin „P“ (Protektion). In diesem
Fall ist es von Vorteil der Gewerkschaft anzugehören.
Zwangsmitgliedschaft bei AK und WK abgeschaffen
Aber Dörfler setzt noch einen drauf und meint, dass die Arbeiterkammer die Agenden
der Gewerkschaft übernehmen soll. Auf Grund dieser Ausage zweifeln wir am Sach-
verstand des Kärntner Landeshauptmannes Dörfler. Ein Zwangsverein hat nicht ein-
mal das geringste Interesse sich wirklich für die Anliegen und Interessen seiner
Zwangsmitglieder einzusetzen.
Bestes Beispiel dafür ist die Wirtschaftskammer. Zwangsvereine wie diese und die
Arbeiterkammer vertreten vorwiegend die Interessen ihrer politischen Fraktionen und
setzen deren Anliegen ohne Rücksicht auf Verluste ihrer Zwangsmitglieder durch.
Hätte Gerhard Dörfler nur fünf Minuten nachgedacht bevor er das Gespräch mit der
Austria Presse Agentur führte, wäre er wohl zu dem Ergebnis gekommen, dass
eigentlich Zwangsvereine a la Arbeiter- und Wirtschaftskammer abgeschafft gehören.
*****
2011-07-31
Baxantische Gehirnscann-Theorie
Nachfolgenden Facebook-Eintrag von Peko Baxant wollen wir gar nicht mehr näher
kommentieren. Das überlassen wir den geneigten Leser(innen).

Screen: facebook.com
Allerdings möchten wir alle nicht informierten Leser(innen) davon in Kenntnis
setzen, dass dieser Mann folgendes politisches Amt bekleidet: SPÖ-Abgeordneter
zum Wiener Landtag und Wiener Gemeinderat. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
*****
2011-07-31
Todesspritze für Entenküken
Erinnern Sie sich noch an die herzzereissende Story über die Entenküken im Gesund-
heitsministerium? Eine Entenmutter hatte es im April dieses Jahres gewagt, sich in
der Tintenburg am Donaukanal häuslich einzurichten. Dass störte eine beamtete Frau
Magistra derart, sodass sie den Entschluss fasste die schlüpfbereiten Küken durch
eine Todesspritze in den Dottersack töten zu lassen.
Der Plan der Beamtin war jedoch noch weitläufiger. Im Innenhof des Ministeriums
sollte jegliches Grün gerodet werden um zu verhindern, dass weitere Enten dort ihre
Brutplätze errichten. Die Boulevardpresse berichtete damals ausführlich über das
tierfeindliche Verhalten im Gesundheitsministerium.
Störendes Entengeschnatter
Nun hat die Story eine Fortsetzung gefunden. Irgendwie glaubte eine Ente, dass das
Gesundheitsministerium ihrer Gesundheit dient und besiedelte vor einigen Tagen
neuerlich den Innenhof der Tintenburg. Möglicherweise verleitete die Stille des
Gebäudes die Ente dazu. Denn viel Arbeitslärm wird in Beamtenburgen ja nicht
produziert.
Als jedoch dann Küken schlüpften, rief dies etliche Beamt(innen) auf den Plan,
welche das Entengeschnatter als störend empfinden. Das können wir nachvollziehen,
denn wie kann es das Federvieh wagen, Beamt(innen) während des Büroschlafs zu
stören.
Der Entenmutter wurden die Küken weggenommen und zu einem Bauernhof nach
Breitenfurt verfrachtet. Möglicherweise landen diese in Bälde, mit Knödel und Rotkraut
verziert, auf den Tellern der tierfeindlichen Beamt(innen).
Nun will sich die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Immobilien-Eigentümer über-
legen, wie Enten dauerhaft aus dem Hof in der Radetzkystraße vertrieben werden
können. Da gibt es eine alte Redewendung die lautet: „Wer zu Tieren schlecht ist und
sie misshandelt, geht mit Menschen auch nicht anders um und ist schlecht zu seiner
Familie.“
ERSTAUNLICH ist tierfreundlich
Wesentlich tierfreundlicher geht es bei ERSTAUNLICH zu, wie folgende Fotos be-
weisen. Eine kleine und äußerst zutrauliche Spitzmaus besuchte den Herausgeber
dieses Online-Magazins, auf der Veranda seiner in einem Wald gelegenen Blockhütte.

Fotos: (c) erstaunlich.at
Die kleine Spitzmaus wollte sich offenbar zuerst mit der Computermaus anfreunden und
als dies nicht klappte, inspizierte sie ausgiebig die Tastatur.

Foto: (c) erstaunlich.at
Die Spitzmaus zeigte überhaupt keine Scheu vor Menschen und krabbelte sogar auf
die Hand, wo sie sich mit Brotkrumen füttern ließ. Dieses kleine Naturschauspiel
dauerte zirka eine Stunde. Dann verschwand der tierische Besucher genauso still
und leise wie er gekommen war.
Hätte sich dieser tierische Besuch im begrünten Innenhof des Gesundheitsminister-
iums abgespielt, wäre das possierliche Tierchen mit absoluter Sicherheit erschlagen
worden.
*****
2011-07-30
Gegen Neonazis und Terrorsympathisanten vorgehen
Die Israelitische Kultusgemeinde befürwortet nicht nur ausdrücklich ein in Vor-
bereitung befindliches Antiterrorgesetz, sondern weist auch auf die bestehende
widersprüchliche Gerichtspraxis hin, wonach zwar eine Gruppe Tierschützer
gerichtlich verfolgt wurde, es aber jahrelang möglich war, daß Neonazis auf
Internetseiten wie „alpen-donau“ ihr Gift verbreiten konnten und Anzeigen
wegen Wiederbetätigung häufig zurückgelegt werden.
In anderen europäischen Staaten wäre weder ein Herr Königshofer jahrelang
FPÖ-Abgeordneter gewesen, noch Abgeordneter Graf zum 3.Nationalratspräsi-
denten gewählt worden.
Ebenso müsste die Hetze islamistischer Kreise unterbunden werden und Geld-
sammelaktionen in Österreich für Terror-Organisationen wie Hamas oder
Hisbollah, die auf der Terrorliste der EU stehen, endlich gerichtlich verfolgt
werden.
Jede ideelle oder materielle Unterstützung von Terror ist zu unterbinden, sonst
bilden die rechtsextremen Burschenschaften á la Olympia und Islamistische
Sympathie-Organisationen den ideologischen Nährboden für die Wahnsinns-
täter.
Wir Österreicher leben auf keiner „Insel der Seeligen“. Der Umstand, daß in
Österreich in den letzten Jahren „nichts passiert“ ist, bedeutet keine Garantie
für die Zukunft.
Quelle: APA-OTS
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2011-07-30
HC Strache: Königshofer aus FPÖ ausgeschlossen!
„Der Tiroler Nationalratsabgeordneter DDr. Werner Königshofer ist mit sofortiger Wirk-
ung aus der FPÖ und dem freiheitlichen Parlamentsklub ausgeschlossen und erhält
somit die rote Karte aufgrund seines parteischädigenden Verhaltens“, gab gestern
der freiheitliche Bundesparteiobmann H.C. Strache bekannt. „Mehrere interne Ver-
suche, Königshofer zur Einsicht zu bringen, ihn zur Mäßigung seiner Aussagen und
zu Entschuldigungen für seine untragbaren Äußerungen zu bewegen, haben zu
meinem größten Bedauern allesamt nichts gefruchtet“, so Strache. Das Maß sei end-
gültig voll.
Wer der Parteilinie derart widerspreche und dogmatisch unbelehrbar an seinem
Fehlverhalten festhalte, sei für die freiheitliche Gemeinschaft nicht tragbar, betonte
Strache, der bedauert, dass sich Königshofer in diese Richtung entwickelt habe.
Walser zu Königshofer-Rücktritt:
Strache hat viel zu spät reagiert
„Der öffentliche Druck auf die FPÖ hat Wirkung gezeigt: Der Tiroler Nationalratsab-
geordnete Werner Königshofer ist heute Nachmittag mit sofortiger Wirkung aus der
FPÖ und dem freiheitlichen Parlamentsklub ausgeschlossen worden. FPÖ-Chef
Heinz-Christian Strache hatte angesichts der unglaublichen Entgleisungen des
(sogar in der FPÖ) Rechtsaußen keine andere Wahl mehr. Er hat aber viel zu spät
und nur auf öffentlichen Druck reagiert und in den letzten Tagen die unglaublichen
Entgleisungen noch gedeckt, wohl auch, weil viele in der Strache-FPÖ diese Posit-
ionen insgeheim oder offen teilen“, mit diesen Worten reagierte Dr. Harald Walser
(Grüne) in einer gestrigen Pressaussendung.
Welch ein Sinnenswandel
Ganz nebenbei war es ein lang gehegter Wunsch und eine ständige Forderung der
Grünen, den Tiroler FPÖ-Politiker, Werner Königshofer, ins politische Aus zu stellen.
Hatte sich gestern der grüne Abgeordnete, Harald Walser, noch mit dem Verhalten
von H.C. Strache einverstanden erklärt und ihm sogar vorgeworfen, dass er viel zu
spät reagierte, so sieht dies heute ganz anders aus.
Auf seinem Blog tätigt der Grüne Abgeordnete heute folgenden Eintrag: „Sein Aus-
schluss wurde von FPÖ-Führer Heinz-Christian Strache damit begründet, der Tiroler
sei „dogmatisch unbelehrbar“. Dass in der FPÖ nur „dogmatisch Belehrbare“ Platz
haben, habe ich immer schon vermutet. Dass die Parteiführung das aber so offen
sagt, erstaunt. Hingegen erstaunt nicht, dass in einer autoritären Partei der Partei-
führer vom Urlaubsort aus einen Ausschluss aus Partei und Klub verkündet und
nicht irgendwelche demokratischen Gremien. Wo kämen wir denn da hin!“
Seine Spitze der „dogmatisch Belehrbaren“ geht ins Leere, denn Walser versucht
hier offenbar der FPÖ eine gewisse politische Richtung zu unterstellen. Dass dem
nicht so ist beweist der Ausschluss von Königshofer. Einem Akademiker hätten wir
schon mehr Rethorik zugetraut, als diesen durchsichtigen und plumpen Versuch
der voll in die Hose ging.
Auch der Versuch H.C. Strache als autoritären Parteiführer hinzustellen geht ins
Leere. Denn die demokratischen Gremien innerhalb der FPÖ wurden sehr wohl
bemüht. Aber aus welchem Grund hätte man dies einem Herrn Dr. Walser mitteilen
sollen? Parteiinterne Angelegenheiten der FPÖ gehen diesem nämlich schlichtweg
nichts an.
Befürworter krimineller Taten und Rauschgift-
verharmloser unter den Grünen Politiker(innen)
Offenbar hat man bei den Grünen ein grosses Problem damit, dass man sich inner-
halb der FPÖ couragiert zeigt und Personen aus den eigenen Reihen entfernt, die
sich trotz wiederholter Abmahnung nicht an demokratische Spielregeln halten.
Man darf gespannt sein wann die Grünen ebenfalls soviel Courage aufbringen
werden und jenen Personen die Türe weisen, welche kriminelle Handlungen wie
Sachbeschädigungen durch Steinewerfen, illegale Hausbesetzungen etc. gut-
heißen.
Dann wäre da noch jener Personenkreis innerhalb der Grünen Politiker(innen) die
erheblichen Schaden unter der Jugend anrichten, indem sie Rauschgift verharm-
losen und sich vehemment für dessen Freigabe einsetzen. Wie lange dürfen diese
unverantwortlichen Menschen noch ihr Unwesen innerhalb der „Grünen Partei“
treiben?
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2011-07-29
Wir hegten schon Schuldgefühle
Dachten wir doch schon, dass es unsere Schuld war, dass sich Peko Baxant von Face-
book zurückzog, nachdem wir über seine erstaunlichen Deutsch- und Rechtschreib-
kenntnisse berichteten.

Screen: facebook.com vom 19.Juli 2011
Wir hatten schon Schuldgefühle, denn wir wollten keineswegs die Verursacher sein,
dass dem weltgrössten Social Network ein wertvoller Literat der deutschen Sprache
abhanden kommt.
Der SPÖ-Abgeordnete zum Wiener Landtag und Wiener Gemeinderat, Peko Baxant,
beabsichtige sich zumindest virtuell zu verändern und teilte seinen Freund(innen)
und Genoss(innen) mit, dass er sein Facebook-Konto löscht und in Kürze ein neues
virtuelles Leben auf „Google+“ beginnen werde.
Ich bin weg, ich bin wieder da……
Irgendwie schien dies aber nicht geklappt zu haben. Vielleicht war das Anwender-
programm auf „Google+“ zu kompliziert oder es lagen andere wichtige Gründe vor,
die Baxant von seinem Vorhaben abhielten. Sei wie es sei, der Ex-Berufsjugendliche
der Wiener SPÖ kehrte vor kurzer Zeit wieder auf Facebook zurück.

Screen: facebook.com
Von irgendwo ist uns diese „ich bin weg, ich bin wieder da..“ – Politik bekannt. Ach
ja, der selige Jörg Haider war es, der die Leute damit ihn Atem hielt. Da wird doch
Peko Baxant nicht von einem politischen Gegner abgekupfert haben?
Auf jeden Fall finden wir es sehr begrüßenswert, dass Peko Baxant wieder auf Face-
book ist und begrüßen ihn mit einem kräftigen „bandaloop rockt sowas von wie oag!!!
bist du mopped“ (was immer das auch heissen mag).
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2011-07-29
Außenminister über Gewalt an kosovarisch-serbischer
Grenze besorgt
In der Nacht auf Donnerstag haben maskierte Angreifer den Grenzübergang Jarinje,
der seit zwei Tagen von der kosovarischen Polizei sowie Einheiten der internationalen
KFOR-Truppen bzw. der EU-Rechtstaatlichkeitsmission EULEX kontrolliert wird, mit
Molotow-Cocktails in Brand gesteckt. Auch sind Schüsse auf KFOR-Soldaten abge-
geben worden.
Besorgt zeigt sich Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger angesichts der
angespannten Situation im Konflikt um die beiden Grenzübergänge im Norden Kosovos.
„Der jüngste Gewaltausbruch im nördlichen Kosovo, der unter anderem das Leben eines
kosovarischen Polizisten gefordert hat, ist völlig inakzeptabel und wird von Österreich
klar verurteilt“, so der Außenminister.
Lunacek zu Kosovo: Gewalt sofort stoppen
Aber auch die Grünen zeigen sich über die serbische Aggression besorgt. „Die Gewalt
muss sofort gestoppt werden, nationalistischer Extremismus ist keine Lösung“, betont
Ulrike Lunacek, außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion und Kosovo-Be-
richterstatterin des Europaparlaments anlässlich des Grenzstreites zwischen Kosovo
und Serbien, der in den vergangenen Tagen eskaliert ist.
„Serbien fügt der Wirtschaft des Kosovo schweren Schaden zu. So dürfen Nachbarn –
vor allem wenn sie der Europäischen Union beitreten wollen – nicht miteinander um-
gehen“, betont Lunacek.
Zwei Parteien mit völlig unterschiedlichen ideologischen Ansichten stoßen in das selbe
Horn. Mit den Aussagen von Spindelegger und Lunacek wird eindeutig klar, dass
Serbien noch immer Aggressionen gegen andere Völker ausübt, wenn es ihren Interes-
sen zuwiderläuft. Die lange und kriegerische Geschichte der Serben stellt dies eindeutig
unter Beweis.
SPÖ tätigt sehr flache Aussage
Erstaunlich ist die Aussage des EU-Abgeordnete der SPÖ, Hannes Swoboda, der meint,
dass beide Länder einseitige Aktionen sofort einstellen müssen. Irgendwie scheint es
Swoboda verschlafen zu haben, dass es Serben waren welche Soldaten der internat-
ionalen Friedenstruppe Kfor, sowie kosovarischen Polizisten unter Beschuss nahmen
und Grenzstationen abfackelten.
Möglicherweise wollte der SPÖ/EU-Politiker mit seinem flachen Statement, dem Ex-
Berufsjugendlichen der Wiener SPÖ, Peko Baxant, nicht vor den Kopf stoßen. Denn
dieser meinte vor noch gar nicht so langer Zeit folgendes:

Screen: pekobaxant.at
Dass Serbien sein wahres Gesicht zeigte werden die niedergeschossen kosovarischen
Polizisten, beziehungsweise die Hinterbliebenen nicht in Abrede stellen, ja sogar be-
stätigen. Allerdings nicht im Sinne des SPÖ-Abgeordneten zum Wiener Landtag und
Wiener Gemeinderat, Peko Baxant. Mit seiner Einschätzung der serbischen Politik zeigte
sich Baxant genauso qualifiziert, wie mit seinen Deutsch- und Rechtschreibkenntnissen.
Dann wollen wir uns für heute in baxantischer Ausdrucksweise mit den Worten „banda-
loop rockt sowas von wie oag!!! bist du mopped“ (was auch immer das heissen mag)
verabschieden.
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2011-07-28
WARNUNG! – Betrugsversuch
ERSTAUNLICH-Stammleserin Gerda S. erhielt heute nachfolgendes E-Mail (Screen).


Das Erstaunliche bei der Sache ist, dass Frau S. weder Inhaberin einer Master-
noch einer Visacard ist. Auch beim Kreditkartenunternehmen weiß man von einer
derartigen Aussendung nichts.
Hier versucht jemand in betrügerischer Absicht zu Kreditkartendaten zu gelangen.
Obwohl die Aufmachung recht offiziell ausschaut, sind die Betrüger trotzdem
dumm. Kein Kreditkartenunternehmen fragt ihre Kunden bezüglich ihrer Daten
per E-Mail an, da sie ohnehin in deren Besitz sind. Und wenn trotzdem Anfragen
notwendig sind, geschieht dies im schriftlichen Weg oder direkt am Bankschalter.
Also geben Sie den dummen Betrügern keine Chance und verschieben Sie der-
artige E-Mails ungeöffnet in den virtuellen Papierkorb.
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2011-07-27
GASTAUTOREN – BEITRAG
Ein FIGL, RAAB oder KREISKY würde sich im Grabe wenden …..
Utl.: Wie könnte der Tagesablauf eines Politikers (Volksvertreter) ausehen?
9h Vormittags Ministerbüro betreten – Pc starten, den Stapel gelieferter Tageszeit-
ungen beiseite schieben – denn das wichtigste hat bereits der Ministerchauffeur
gebeichtet – dann kommt die wichtigste A…rbeit eines SPÖ/ ÖVP Ministers, die
eigenen Bankkonten abrufen – und das dauert so seine Zeit — sämtliche Sektions-
chefs warten bereits darauf, ihre Anliegen ihrer Emminenz vorzutragen!
Es wird gleich Mittag und auf die Ministeriumsküche kann keiner verzichten, denn
so billig wie dort bekommt kein Arbeiter in keinem Wirtshaus den Bauch gefüllt!
So – es wird 13:30h – Anträge sind zu unterschreiben, und das in aller Eile – einmal
ist die Brille angelaufen und dann wiederum unauffindbar, der Unterschriftenzeit-
druck steigt – ach ja, der U-Bahnzeitung HEUTE müssen wir auch noch 92.000,-
Euro überweisen – ein Mitarbeiter des Ministerbüros soll noch schnell prüfen ob
der U-Bahnzeitungsredakteur eh alles mund- und lesegerecht verfasst hat ….. und
all das geht so weiter bis sich der Chauffeur am Handy meldet … und es ist bereits
16h …..da kommt auch noch die Büroleiterin, die auf ihrer rot/schwarzen Personal-
tafel Neueinstellungen markiert hat …….der/die zuständige Minister/in dreht sich
noch einmal in seinem Ministerbüro um und fragt, beim ORF lauft eh alles wie
geschmiert?
SPÖ / ÖVP – ein politischer Einheitsbrei = Seit Jahrzehnten täuschen und narren
diese beiden Parteien das österreichische Wählervolk – endlich dürfte Herr und
Frau Österreicher bemerkt haben, dass für das eigene Volk nichts mehr übrig
geblieben ist!
Mit Steuergeldern bezahlte Hetzen in diversen Schmierblättern gegen die größte
Oppositionspartei (FPÖ) fällt diesen Blutsaugern nichts mehr ein! Keiner spricht
von Armut, Arbeitslosigkeit und der extrem hohen Staatsverschuldung! Diese
beiden Selbstversorgerparteien sind am Ende ihrer Glaubwürdigikeit angelangt —
begonnen hat vor Jahrzehnten der ganze Polit-Krimi mit dem Konsum, Bawag
und der ÖMOLK u.v.a. — damals nannte sich die ÖVP noch Christdemokratische
Partei, oder sah sich als Familienpartei.
Ein Skandalbuch über jahrzehntelanges Insiderwissen der ROT-SCHWARZEN
Selbstversorgerparteien könnte ich darüber schreiben ….
ÖVP-Kronprinz Josef PRÖLL: Neffe des Mächtigen ÖVP-GURU Erwin PRÖLL —-
der schwerkranke Finanzminister tritt nach milliardenhohen Bankensubventionen
zurück und bekommt nach einigen Wochen Genesung einen hochdotierten Job
im Raiffeisenimperium! Wartet womöglich schon bald der höchste Job im Banken-
wesen, als Generalanwalt der Raiffeisen-Gruppe ???
Wohin haben uns diese VOLKSVERTRETER in Wirklichkeit gebracht – und haben
wir nichts besseres verdient?
Mit besten Grüßen
Johann Posch
2011-07-27
Aussendung der WKO
Unabhängig von jeder möglichen Änderung der Bestimmungen über den Alkoholaus-
schank wird das Gastgewerbe auch künftig alkoholfreie Jugendgetränke verstärkt an-
bieten und damit seinen Beitrag im Sinne des Jugendschutzes leisten.
Jugendschutz ist für uns ein wichtiges Thema. Die Gastgewerbetreibenden sind Part-
ner der Jugend und verstehen sich als Treffpunkt und Kommunikationsplattform. Wie
berichtet, sollen im Zuge dieser Reform die Bestimmungen über den Alkoholausschank
an Jugendliche und die Verpflichtung, so genannte Jugendgetränke anzubieten, ersatz-
los gestrichen werden.
Die bestehenden Bestimmungen dienten dem Schutz der Jugend und sollen weiterhin
bundeseinheitlich geregelt sein. Der Alkoholausschank an Jugendliche und die Aus-
preisung der Jugendgetränke sollen wie bisher bestehen bleiben. Derzeit müssen zwei
antialkoholische Getränke („Jugendgetränke“) billiger sein als das billigste alkoholische
Getränk.
Die drei obigen Absätze stammen aus einer Aussendung der Wirtschaftskammer Öster-
reich vom 05.03.2002. Weche Dilletanten bei diesem Zwangsverein Funktionen inne-
haben beweist der Umstand, dass die WKO in über 9 Jahren nicht in der Lage war ihre
irreführende Aussendung zu korrigieren.
Warum irreführend?
Liest man sich den Text der WKO-Aussendung durch, kommt jeder logisch denkende
Mensch zu folgenden Ergebnis: Bei dem Wort Jugendgetränk in Verbindung mit dem
Begriff Jugendschutz, kann es sich nur um den Schutz von Jugendlichen handeln.
Daher die Auflage an die Gastgewerbetreibenden, zwei antialkoholische Getränke
(„Jugendgetränke“) billiger als das billigste alkoholische Getränk anzubieten.
So weit, so falsch. Zahlreiche Gastgewerbetreibende wurden von Marktamtsbeamten
abgestraft, da sie keine sogenannten „Jugendgetränke“ anboten. Dabei handelte es
sich um Betreiber jener Lokale, in denen Jugendliche unter 18 Jahre keinen Zutritt
hatten und haben. Es wäre ja nach den Worten der WKO unlogisch, wenn ein Nacht-
klub-Betreiber in dessen Lokal ein gesetzliches Jugendverbot besteht, Jugendge-
tränke anbieten muss.
Die Wortkreation „Jugendgetränk“ ist eine reine Erfindung der WKO. Die gesetzliche
Bestimmung (die übrigens nicht verändert wurde), dass Lokalbetreiber zwei anti-
alkoholische Getränke billiger anbieten müssen als das billigste alkoholische Ge-
tränk, hat mit dem Jugendschutz nicht das Geringste zu tun.
Was sagt das Gesetz? (§ 112 GewO Abs.4)
Gastgewerbetreibende, die alkoholische Getränke ausschenken, sind verpflichtet,
auf Verlangen auch kalte nichtalkoholische Getränke auszuschenken. Weiters sind
sie verpflichtet, mindestens zwei Sorten kalter nichtalkoholischer Getränke zu einem
nicht höheren Preis auszuschenken als das am billigsten angebotene kalte alkohol-
ische Getränk (ausgenommen Obstwein) und diese besonders zu kennzeichnen. Der
Preisvergleich hat jeweils auf der Grundlage des hochgerechneten Preises für einen
Liter der betreffenden Getränke zu erfolgen. (Quelle: jusline.at)
Warum korrigierte die WKO ihre Aussendung nicht?
Einige Nachtlokalbetreiber (der Red. bekannt) wandten sich an die Wirtschaftskam-
mer, da sie sich zu Unrecht bestraft fühlten. Diese wurden bei ihrer Zwangsinteres-
sensvertretung jedoch nur abgewimmelt oder vertröstet.
Eine im Gesetz verankerte Begriffsbestimmung „Jugendgetränk“ gab es nie und gibt
es auch bis heute nicht. Da stellt sich die berechtigte Frage mit welcher Qualifikation
wurde die seinerzeitige WKO-Aussendung erstellt. Eigentlich sollte die WKO ihren
Zwangsmitgliedern Gesetzestexte so vermitteln, dass jedermann(frau) weiß um was
es wirklich geht. Offenbar ist man aber in dieser Zwangsvereinigung nicht qualifiziert
genug dies durchzuführen und übt sich lieber im Erfinden irreführender Worte wie
„Jugendgetränk“.
Wichtiger erscheint uns aber die Frage warum hat die WKO bis dato (über 9 Jahre)
ihre irreführende Aussendung nicht korrigiert, obwohl sie in Kenntnis gewesen
sein muss, dass bereits zahlreiche Lokalbetreiber wegen dem fehlenden „Jugend-
getränk“ abgestraft wurden.
Da haben wir nur zwei Antworten parat. Entweder sitzen in der WKO zahlreiche
Dilettanten die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, oder dies geschah mit
voller Absicht. Denn die eingehobenen Strafgelder des Marktamtes flossen und
fließen weiterhin in die Kassa der Wirtschaftskammer.
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2011-07-26
Kontrolle für die Konsumenten unmöglich
Hand aufs Herz, wer hat noch nie das Gefühl gehabt bei seiner Handyrechnung über-
vorteilt worden zu sein? Da seitens der Konsumenten leider keinerlei Möglichkeit
einer Kontrolle besteht, müssen sich diese wohl oder übel auf Korrektheit ihres An-
bieters verlassen.
Die einzige Möglichkeit einer Kontrolle seitens der Konsumenten ist die, die von ihnen
getätigten Anrufe zu kontrollieren. Dazu gibt es die Möglichkeit des „Einzelgesprächs-
nachweises“, der vom jeweiligen Mobilfunk-Anbieter angefordert oder auch online
abgefragt werden kann.
Damit könnte zumindest theoretisch kontrolliert werden, ob wenigstens die angeruf-
enen Telefonnummern richtig sind. Wie gesagt „theoretisch“, denn diese Einzelge-
sprächsnachweise sind in der Praxis wertlos.

Orange; Tarif: „Europa0“ (Flatrate 1000 Freiminuten in die EU)
Wie alle anderen Mobilfunkunternehmen unterlässt es auch „Orange“, die voll-
ständige Nummer der Angerufenen anzugeben. Die letzten drei Ziffern werden
durch „xxx“ ersetzt.
Ausrede „Datenschutz“
Auf Nachfrage erhält man die erstaunliche, wenn nicht sogar schon schwachsinnige
Antwort, dies geschehe aus Gründen des Datenschutzes. Welche Daten sollen so
geschützt werden? Der Handynutzer weiß beim Anruf ohnehin alle Ziffern der von
ihm gewählten Telefonnummer, denn sonst hätte er seinen Gesprächspartner nicht
anrufen können.
Wir vermuten eher, dass die „xxx“ eine Kontrolle für den Handynutzer erschweren,
wenn nicht gar verhindern sollen. Diese ganze Datenschutz-Story halten wir für
einen ausgewachsenen „Schmäh“. Dies können wir auch mit dem folgenden Foto
beweisen.

Foto: (c)erstaunlich.at
Bei Bezahlung fällt der Datenschutz
Das Unternehmen „Orange“ gibt vor, dass es aus Datenschutzgründen nicht die voll-
ständigen Ziffern einer angerufenen Telefonnummer angibt. Dabei fällt diese Nummer
ohnehin nicht unter Datenschutz, da sie dem Anrufer bekannt sein muss. Der Daten-
schutz wäre eigentlich bei eingegangenen Anrufen sinnvoll.
Denn dieser Anruf könnte irrtümlich erfolgt sein oder der Anrufer legt keinen Wert
darauf, dass der Angerufene in den Besitz seiner persönlichen Daten gelangt. Hier
nimmt es der Mobilfunkanbieter „Orange“ mit dem Datenschutz offenbar nicht so ge-
nau. Denn für 30 Cent werden dem jeweiligen Handynutzer der Namen und auch
die Adresse des Anrufers angeboten.
Das ist sehr erstaunlich. Einerseits verheimlicht „Orange“ (mit der Ausrede des
Datenschutzes) ihren Kunden die vollständige Ziffernangabe der von ihnen selbst
gewählten Telefonnummern, während andererseits für 30 Cent die schützenswerten
Daten von Anrufern angeboten werden. Für wie blöd hält „Orange“ eigentlich seine
Kunden?
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2011-07-26