Lippenbekenntnisse
Beachtet man die letzten drei Urteile gegen pädofile Kinderpornografen, jeweils 3 Monate
bedingt für einen ÖBB-Bediensteten und einen Rechtspraktikanten am LG Wien, sowie 8
Monate bedingt für einen pädophilen Pfarrer, erscheint die Forderung der Justizministerin
erstaunlich.
Der obige Satz stammt aus unserem Beitrag „Milde für Pädofile“ vom 19.06.2010. Die
Äußerung der damalige Justizministerin Bandion-Ortner: „Außerdem darf es im Bereich
der Kinderpornografie keine Denkverbote geben. Das Wohl des Kindes hat Priorität“,
klang schon seinerzeit wie Hohn.
Dass die Justiz offenbar keine glückliche Hand im Umgang mit Kinderschändern hat oder
diese aus welchem Grund auch immer mit Samthandschuhen anfasst, zeigt ein Beispiel
aus der Vorwoche auf. Ein verurteilter pädophiler Sexualstraftäter, soll mit elektronischer
Fußfessel in den „Hausarrest“ entlassen werden.
Und dass, obwohl auch die jetzige Justizministerin, Beatrix Karl, vollmundig erklärte,
gegen Kinderschänder mit der vollen Härte des Gesetzes vorgehen zu wollen. Für uns
sind die Äußerungen der Damen C. Bandion-Ortner und B. Karl nicht mehr als Lippen-
bekenntnisse. Das stellt auch nachfolgender Fall eindeutig unter Beweis.
Ein Schandfleck für die Justiz
Ein gestrig gefälltes Urteil im LG Steyr, schlägt jedoch dem Fass den Boden aus. Im
Beitrag „Psychotests für Richter TEIL2“ haben wir über einen Salzburger Richter be-
richtet, der massenhaft kinderpornografisches Material auf seinen PC hortete.
Der Salzburger Jugendrichter, Peter H., ist ein Schandfleck für die ganze Justiz und nicht
würdig dieser zu dienen. Normalerweise gehört dieser Mann aus dem Justizapparat ent-
lassen. Das dürfte der verhandelte Richter nicht so gesehen haben und verurteilte den
Mann zu lächerlichen 5 Monaten bedingt und 2.250 Euro Geldstrafe.
Erstaunlich ist auch, dass folgendes als mildernd gewertet wurde. Der Richter soll sich
während der Tatzeit in einer psychischen Ausnahmesituation befunden habe, weil er seit
Anfang 2007 keinen Urlaub mehr gehabt habe und auch unter einem Burn-out-Syndrom
litt. Bei diesem Milderungsgrund stellen sich bei jedem normal denkenden Menschen die
Nackenhaare auf.
Mit diesem Urteil, ja man könnte fast geneigt sein „Freispruch“ dazuzusagen, darf der
Pädophile seinen Job in der Justiz behalten, denn Beamte können erst dann entlassen
werden, wenn sie zu mehr als einem Jahr Strafe verurteilt werden. Angesichts der Tat-
sache, dass für die Anfertigung von kinderpornografischen Material sexueller Missbrauch
an Kindern begangen wird, setzen wir Konsumenten dieses Bild- und Videomaterials
als Kinderschänder gleich.
Keine ernsthafte Konsequenzen für Pädophile
Das gestrig gefällte Urteil am LG Steyr kommt fast einem Freibrief für sexuellen Kindes-
missbrauch gleich. Es sagt nämlich aus, dass keine wirklich ernsthaften Konsequenzen
zu erwarten sind, wenn jemand kinderpornografisches Material zur Befriedigung seiner
Perversität sammelt und konsumiert.
Dieses erstaunlich milde Urteil ist für uns ein Justizskandal erster Klasse und entwertet
so ganz nebenbei, die sicherlich nicht leichte Arbeit der Ermittler. Ob sich der urteilende
Richter und der schweigsame Staatsanwalt beim Rasieren noch in den Spiegel schauen
können? Auf eines sind wir jedenfalls noch gespannt, nämlich ab wann der pädophile
Richter wieder im Namen der Republik urteilen wird.
Jedenfalls sehen wir uns in unserer Forderung bestätigt, dass Richter(innen) in period-
ischen Zeitabständen dahingehend überprüft werden sollten, ob sie psychisch noch in
der Lage sind das Richteramt auszuüben. Zum Schluss wollen wir unseren Leser(innen)
empfehlen, auf die Webseite „gegensexuellegewalt“ zu schauen, auf der man sich eben-
falls mit diesem Thema ausführlich befasst.
*****
2011-11-04
Randalierer erhalten Preis
Nachfolgendes Posting haben wir auf der Webseite „indymedia“ entdeckt.
Vergrössern mit rechter Maustaste und „Grafik anzeigen“ anklicken
Screen: indymedia
Wir wollen dieses Posting gar nicht näher kommentieren und überlassen dies den geneigten
Leser(innen). Jedoch auf den „Ute Bock Preis“, der heute von SOS-Mitmensch um 19:00
Uhr in der Akademie der bildenden Künste Wien (Schillerplatz 3, 1010 Wien) verliehen wird,
wollen wir etwas näher eingehen.
Diesen erhalten heute der 22jährige Robert Zahrl und vier weitere junge Abschiebeverhind-
erer, welche die rechtmäßige Abschiebung des in Österreich illegal aufhältigen Ousmane
Camara – oder wie er sonst noch heißen möge – verhinderten, indem sie im Flughafen
Wien Schwechat randalierten. Die Beiträge zum Fall Camara können geneigte Leser(innen)
unter LINK01 und LINK02 aufrufen.
Nun wundert es uns zwar nicht, dass linkslinke Gutmenschen jene Personen ehren welche
den Rechtsstaat gebeugt haben, allerdings haben sich die Prioritäten etwas verschoben.
Die völlig neue Bedeutung des „Ute Bock Preises“
Wie wir berichteten hatte sich Ute Bock selbst geoutet, um offenbar einem Zwangsouting
zuvorzukommen. Sie räumte gegenüber dem „Standard“ ein, dass sie in ihrer Dienstzeit
als Erzieherin Kinder geschlagen hatte und bezeichnete dies verharmlosend als „die üb-
lichen Detschn“.
Ferner berichtete sich auch von blutverschmierten Wänden nach Züchtigungsmaß-
nahmen und SS-Männern als Kollegen. Über all diese Gewalt gegen Kinder hat sie knapp
50 Jahre lang geschwiegen, obwohl es ihre Pflicht gewesen wäre diese Zustände bei den
Behörden anzuzeigen. In diesem Fall wäre allerdings auch ihr eigenes gewalttätige Ver-
halten gegenüber ihren Schutzbefohlenen aufgeflogen und da war es wohl besser zu
schweigen.
Durch das gewalttätige Verhalten der Ute Bock gegenüber Kinder, das Decken von
Gewaltorgien von SS-Männern gegen Kinder und ihr jahrelanges Schweigen darüber,
hat dieser Preis für uns eine völlig neue Bedeutung bekommen.
Wir sind daher aus tiefstem Herzen davon überzeugt, dass der „Ute Bock Preis“ dem
Herrn Robert Zahrl und seinen vier Mitstreitern völlig zu Recht zusteht. Mögen sie da-
mit glücklich werden, ihn in Ehren halten und in die Fußstapfen der Ute Bock treten.
*****
2011-11-03
300.000 Euro als Untergrenze für Vermögenssteuer
Im heutigen Budgetausschuss haben die Experten von Rot (Markus Marterbauer) und
Grün (Bruno Rossmann) die Katze aus dem Sack gelassen und dargestellt, wie sie sich
eine Vermögenssteuer vorstellen. Jeder Österreicher mit einem Vermögen ab 300.000
Euro soll zur Kasse gebeten werden.
Damit soll der Mittelstand massiv abgezockt werden. Mit einer Vermögenssteuer, durch
die Vermögenswerte ab 300.000 Euro besteuert würden, fielen selbst Eigentümer von
Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den Geltungsbereich dieser neuen
Steuer.
Von einer Reichensteuer, die nur die oberen Zehntausend beträfe, kann hier keine Rede
sein. Die Lasten für die exorbitanten Staatsschulden sollen auf den Mittelstand abgewälzt
werden, wenn es nach SPÖ und Grünen geht. Anstatt das Budget endlich durch nach-
haltige Struktur- und Verwaltungsreformen zu sanieren, soll die Steuerschraube für den
Mittelstand weiter angezogen werden.
Bürger(innen) sollen ausspioniert werden
Um diese Abzocke auch möglichst effizient durchziehen zu können, soll dazu das jämmer-
liche des Überbleibsel österreichischen Bankgeheimnis fallen. Im Endeffekt kämen diese
Pläne einer teilweisen Enteignung des Mittelstandes gleich. Gleichzeitig sollen die privaten
Finanzen auch aller unbescholtenen Bürger ausspioniert werden. Ohnehin werden die
Ersparnisse der Österreicher(innen) bereits jetzt schon durch die KEST entsprechend
besteuert.
Diesen Umverteilungsplänen gleichen Vorgängen in staatssozialistischer Ostblockmanier.
Der Mittelstand ist bereits jetzt über Gebühr belastet, statt weiterer Abzocke muss es
endlich zu einer Entlastung kommen. Mit derartig billigem Klassenkampf haben SPÖ
und Grüne wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt.
Kein Wille zu wirklichen Reformen
Die ÖVP glänzt dagegen im Ausschuss durch Planlosigkeit und Schönfärberei und wollen
ihre Reformunwilligkeit offenbar als den richtigen Weg verkaufen. Gerade in der derzeit-
igen Lage ist der völlig Stillstand allerdings fatal für Österreich.
Angesichts steigender Belastungen und eines enormen Budgetdefizits ist es erschreckend,
wie SPÖ und Grüne die Österreicher enteignen wollen, während die ÖVP in völligem Still-
stand verharrt.
*****
2011-11-03
Zensus 2011- alles geht in den Arsch
Hallo! Sind Sie Haus- oder Wohnungsbesitzer? Sind Sie schuldenfrei? Keine Sorge, das
wird nicht lange so bleiben! Nach Angaben von Politikanalysten ist es eine Frage von
Monaten, bis auch Sie und alle ihre schuldenfreien Mitbürger Zwangshypotheken auf
Ihren Besitz aufgezwungen bekommen.
In Deutschland ist es laut Gesetz vollkommen legal, dass der Staat Haus-und Grundbe-
sitzer dazu zwingt, ihre Häuser mit hunderttausenden von Euro Schulden zu belasten
oder sie dazu zu nötigen, alles verkaufen zu müssen und dem Staat das erworbene
Vermögen komplett abzugeben. Der „Zensus 2011″ will wissen, was Sie besitzen,
weil der Staat plant, Ihnen Ihren Besitz wegzunehmen oder Sie mit schwer bezahl-
baren Schulden (eben Zwangshypotheken) zu belasten.
Sie werden noch schön schauen. Die „Heute-Show“ verniedlichte den Zensus, dabei ist
es eine die Grundrechte beschneidende staatliche Handlung, die zur Folge hat, dass
dem Bürger sehr bald alles genommen wird. Sie werden vielleicht nie wieder etwas
haben oder schuldenfrei sein. Und es ist egal, ob die CDU, SPD oder eine andere Partei
dann regiert.
Die Sache ist abgesprochen und jede Partei realisiert sie. Da werden Sie Depp gar nicht
gefragt. Wir werden alles verlieren und und ist es scheißegal. Wer jetzt darüber lacht,
soll nur ruhig warten, bis seine Bankkonten von heute auf morgen eingefroren und nicht
zugänglich sind und er auf einmal kein Haus mehr hat oder eine halbe Million Euro
Schulden darauf.
Wer bei der Sache fein raus ist, sind die milliardenschweren Kapitalbesitzer, Firmenbosse
und Bankenchefs, denn der Staat belastet sie nicht. Sie werden also von heute auf
morgen arm, während die Reichen Ihnen dabei lachend zuschauen wie Sie nichts ein-
kaufen können und einen surrealen Schuldenberg auf dem Rücken tragen. Gut, dass die
deutschen Bürger so doof sind, sonst könnte die Regierung das nicht realisieren. Ihr macht
es möglich, deutsche Politik-Hammeln. Fröhlichen Zensus wünschen wir und hoffentlich
keine Zwangsversteigerung!
Beitrag dankend vom Blog Unautorisiertes Amt übernommen.
2011-11-02
GASTAUTOREN-BEITRAG
Wieder mal wurde am 31.10.11 eine heile Welt in der ORF-Sendung „Thema – Kinder
WG’s & Pflegeeltern“ dargestellt, doch das in rund 50% aller Fälle diese heile Welt in den
WG’s nicht gegeben ist, wird wieder mal tunlichst Verschwiegen!? Warum macht sich
Redaktion der ORF-Sendung nicht die Mühe hinter die Kulissen zu schauen?
Denn in Wirklichkeit sieht es so aus:
In den WG’s herrscht zwar keine physische Gewalt mehr (hoffen wir mal), doch die psych-
ische Gewalt ist vorherrschend! Die Kinder werden zu Dingen gezwungen die sie nicht
wollen, werden nahezu „gehalten“ wie in einer Freigänger-Abteilung einer Justizanstalt.
Freiheiten also nahezu nicht, kontrollierte Anrufe (gibt’s nicht mal mehr bei der Justiz!),
kontrollierte Besuche (auch das gibt’s bei der Justiz kaum mehr), schlechte Ernährung wie
sie auch in Ihrer Sendung gezeigt wurde (mit Paketfutter & Fastfood), Abwechslung im
Alltag gibt es nahezu keine, nicht mal in WG’s die am Stadtrand sind und so vieles mög-
lich wäre.
Wenn nicht der eine oder andere Sozialpädagoge sich ein Herz fassen würde und die Kin-
der ab und zu mal „Ausführen“ würde (wie übrigens inzw. auch bei der Justiz oft möglich!),
dann würden die Kinder in den Häusern versauern!
Mit den Kindern wird nicht gelernt, sie werden großteils in Sonderschulen abgeschoben!
Die Kinder dürfen nicht wann und was sie wollen Essen, sodass sie unter- und übergewichtig
sind; Stattdessen wird ihnen Fastfood und Paketessen angeboten, welches ja nachweislich
das ungesündeste ist was es gibt. Gemüse und gesundes Obst udgl. – Fehlanzeige!
Die Kinder werden in gebrauchte teilw. verschlissene Gewänder gesteckt, Schuhe sind „ver-
hatscht“ , die Kinder können sich nicht dagegen wehren! Kleidung von den Eltern dürfen sie
nur in Ausnahmefällen Tragen und selbst was Kaufen spielt es großteils gar nicht!
Medizinische Versorgung ist so gut wie nicht vorhanden! Lausbefall an der Tagesordnung
ebenso Magen Darmerkrankungen!? Moralische Unterstützung ist nicht vorhanden, Nahe-
verhältnisse werden zu den Kindern erst gar nicht zugelassen; Obwohl jedes Kind einen
Betreuer für sich hat, doch das ist nur Alibi sonst nichts!
Die Eltern werden gezwungen mit der Situation zurecht zu kommen wie auch die Kinder,
tut ein Teil das nicht so werden beide Teile dazu genötigt (gibt etliche Strafanzeigen dahin-
gehend bis hin zur erpresserischen Entführung!)! Mit den Eltern wird nicht gesprochen und
es wird strikt abgelehnt sich zu unterhalten, obwohl im Gesetz so vorgesehen.
Rückgabe der Kinder gibt es in 90% aller Fälle nicht, nein die Kinder bleiben in den WG’s
oder betreuten Wohneinheiten bzw. kommen an Pflegefamilien! Auch das lässt den Schluss
zu, dass in so mancher Regionalstelle der MA 11 nebst der Korruption auch Menschenhandel
in irgendeiner Form betrieben wird (Es gilt die Unschuldsvermutung – Ermittlungsverfahren
auch hier im Laufen!).
Da ist insbesonders die Ma 11 in Wien Floridsdorf zu erwähnen, in der die höchsten Ab-
nahmezahlen Wiens vorherrschen und ebenso wenige Rückführungen, stattdessen Pflege
eltern udgl.! Ebenso im KH Tulln (KJP), wo die Angestellten „Assistieren“ zur Abnahme
und wohl da irgendwo mitschneiden an den Gewinnen dabei, von wo die auch immer kom-
men!?
Die Polizei wird als Mittel zum Zweck benutz, obwohl sie das gar nicht darf ohne Gerichts-
beschluss, trotzdem muss sie wohl auf Grund von Anweisungen von oben mitspielen, bei
sonstigen dienstlichen Konsequenzen. So werden nicht selten u.a. sexuelle Missbräuche an-
gezeigt wo keine sind ebenso wie Gewalt in der Familie – und da auch die Polizei beweist,
dass nichts vorliegt – doch das interessiert die Ma 11 einfach nicht – sie benutzt es weiter
als Druckmittel bis hin zu eben der erwähnten erpresserischen Entführung mit und ohne
Exekutivhilfe!
Wie in der ORF-Sendung geschildert, dass die Sozialpädagogen sich Mühe geben auf die
Kinder einzugehen, ist doch wohl die Ausnahme, denn meist haben sie schon aus admini-
strativen Gründen gar nicht die Zeit dazu. Dazu sind die Angestellten der Ma 11 von ihren
Vorgesetzten dazu aufgerufen sich nicht zu viel um die Kinder zu kümmern und um die
Eltern schon gar nicht!!
Tun sie es doch, so werden sie nachweislich strafversetz oder ganz aus den Diensten der
Ma 11 entfernt! Viele der Betreuer haben weder Qualifikation noch psychische Stabilität sich
ihrer eigentlichen Aufgabe zu widmen und so sind die Kinder großteils auf sich alleine ge-
stellt! So sieht es wirklich in den Wiener WG’S und Kinderunterbringungsmöglichkeiten aus
und von den privaten (außer vielleicht den SOS Kinderdörfern) ist sowieso nichts zu halten,
da ist es noch viel schlimmer.
In Wien werden lt. „Wien Heute“ rund 15 000 Kinder fremduntergebracht, davon betonen
Zeugenaussagen, dass eine Dunkelziffer von rund 25% rechtswidrig fremd untergebracht
sind, doch davon will die Ma 11 ja nichts hören, obwohl teilweise nachgewiesen!
Auch Gutachter und Spitalangehörige werden ganz offensichtlich bestochen um für die „An-
liegen“ des Jugendwohlfahrtsträgers „zu Stimmen“ und entsprechende Gutachten und / oder
Aussagen zu tätigen (auch hier laufen Beweisverfahren bei STA und LKA bzw. BK! – daher
gilt die Unschuldsvermutung!).
Auch die Gerichte sind mit der Situation überfordert und sehen so ohnmächtig zu, wie Famil-
ien zerstört werden und Kinder vielleicht sogar zu Verbrechern herangezogen werden, weil
sie einfach das Leben in den Unterbringungsmöglichkeiten nie auf die Reihe gebracht haben!
Richter die sich die Mühe machen und Hintergründe herausfinden möchten werden einfach
ignoriert und Akten nicht an sie weitergeleitet bzw. trotz Gerichtsbeschlüsse nicht ausge-
händigt. Selbiges gilt auch für Zeugenaussagen von MA 11 Mitarbeitern, die sich dieser trotz
Zeugenpflicht einfach entziehen!?
All das bleibt allerdings nahezu ohne Konsequenzen, da entweder die Justiz einknickt oder die
Jugendwohlfahrtsträger Strafen udgl. übernehmen bzw. solange bekämpfen, bis sie im Sande
verlaufen – so läuft unser Rechtssystem zum Wohle unserer Kinder – eine Schande für diese
Republik und die Stadt Wien.
Die Verantwortlichen sehen zu, sind unterrichtet von den Vorgängen bei der MA 11 und unter-
nehmen nichts, trotz Rechtswidrigkeit der Vorgänge in der Wiener Jugendwohlfahrt. Selbst
der Bürgermeister sieht zu, lässt sich von Stadtrat und weiteren Untergebenen in Sicherheit
wiegen und so was ist Bürgermeister!?
Wir haben sogar Informationen darüber, dass es in so mancher WG sogar Drogenhandel bzw.
Drogenkonsum geben soll, weil Kinder und ja sogar Betreuer einfach mit der Situation nicht
zurechtkommen!
Und da stellt Thema die heile Welt der Ma 11 dar, wo doch wie erwähnt in 50% aller Fälle
diese nicht gegeben ist? Und was sich in so mancher Pflegefamilie so abspielt, na davon kön-
nen wir nur (Alb)Träumen! Auch da haben wir schon Geschichten gehört, dass einem nur
Übel werden kann!
In dieser Sache werden wir uns noch mal an Sie wenden und das Gegenteil beweisen, doch
dazu müssen wir uns erst besprechen und klären wer sich vor die Kamera traut außer mir
und vielleicht die Anwälte der Betroffenen.
Es gibt auch nachweislich die andere Seite, wo Organisationen und Einzelpersonen Miss-
bräuche und Gewalt in der Familie Nachweisen können und die MA 11 bzw. die Justiz unter-
nehmen nichts dagegen, mit scheinheiligen Aussagen!
Auch das muss mal an die Öffentlichkeit gebracht werden, doch dazu wenden Sie sich an die
Organisation „Opfersolidarität“, die u.a. solche Dinge aufzeigt!
Wir sind:
Die Plattform gegen Jugendamtswillkür und Ohnmacht der Justiz in Jugendwohlfahrtsfällen
mit meiner Unterstützung und der anderer Proponenten sowie Partnerorganisationen.
So verbleibe ich mit freundlichem Gruße
Erich Weber
2011-11-01
Müllabfuhr wider Willen
In einem Rechtsstaat sollte das Verursacherprinzip gelten, egal ob es sich um angedrohte
oder ausgesprochene Sanktionen in einem Goldhamsterzuchtverein oder um Urteile bei
Gericht handelt. Dass dem offenbar nicht so ist, beweist Herr Johann Istvanek, seines
Zeichens Obmann der Fischervereins „Dürnkrut“.
Er ließ am sogenannten „Hufeisenteich“ – Nähe Waidendorf/March – folgende Be-
schilderung anbringen.
Nun ist es zwar klar, dass jeder Angler seinen Angelplatz sauber zu verlassen und seinen
verursachten Müll mitzunehmen hat. Bei Zuwiderhandlung gegen das Sauberkeitsgebot
sind Sanktionen selbstverständlich angebracht.
Allerdings, dass ein Angler den Müll eines anderen „Kollegen“ zu entsorgen hat und dies
mit einem „Lizenzentzug“ bedroht wird, wenn er dies nicht macht, überspannt den Bogen
bei weitem.
Wie kommt jemand dazu, der rund 400 Euro für die Jahreslizenz im besagten Fischerei-
revier hinblättert, als Müllabfuhr für fremde Personen zu fungieren? Hier ist Istvanek als
Obmann gefordert, dementsprechende Müllcontainer aufstellen und leeren zu lassen. Von
ERSTAUNLICH dazu befragt meinte der Vereinsobmann folgendes: „Vielleicht ist es ein
wenig unglücklich formuliert.“
Eine Anhäufung von unglücklichen Formulierungen
Da staunen wir aber, dass Istvanek bezüglich seiner Formulierungen noch nichts dazuge-
lernt hat. Denn für seine Ausdrucksweise gab es sogar schon auf ERSTAUNLICH, seitens
eines Kommentators harsche Kritik. Der Vereinsobmann versuchte mit folgenden Worten:
„Die Zustimmung vom Verein zum Verkauf an die jeweilige Person ist unbedingt
abzuwarten!“ in die Eigentumsrechte von Fischerhüttenbesitzer(innen) einzugreifen,
wenn diese beabsichtigten ihre Hütte zu verkaufen.
Auch versuchte er in verbriefte Zufahrtsrechte von Hüttenbesitzer(innen) einzugreifen, in-
dem er vorschreiben wollte, wann mit dem Pkw zugefahren werden darf. Androhungen
von rechtlichen Schritten ließen den Fischereiobmann jedoch relativ rasch wieder auf den
Boden der Realität zurückkehren.
Auf der wirklich guten Webseite www.nordbahn.com wurde von Kommentatoren Post-
ings eingestellt, in denen J. Istvanek vorgeworfen wird, im Zuge der Ausübung seiner
Funktion als Vereinsobmann „Freunderlwirtschaft“ zu betreiben, Mitglieder nicht zu
informieren und die Belange des Vereins in Geheimsitzungen zu besprechen.
Diese Vorwürfe sind nicht ganz von der Hand zu weisen und werden dadurch gestützt,
dass es beim Fischerverein „Dürnkrut“ bis dato kein geheimes Wahlrecht bei der Vorstands-
wahl gibt. Die bisherigen Vorstandswahlen erinnern eher kommunistische Rituale, bei denen
öffentlich per Handzeichen abgestimmt wird.
Angriff auf Meinungsfreiheit
Aber auch mit der Kritikfähigkeit des Vereinsobmannes dürfte es nicht weit her sein, denn
Kritik an seiner Person beantwortete er mit einem medialen Angriff auf die Meinungsfrei-
heit. Dazu bediente er sich des offiziellen Sprachrohrs des VÖAFV. In der Fachzeitschrift
„FISCH & WASSER“ ist in der aktuellen Ausgabe auf Seite 22 folgendes zu lesen:
„Anonyme Postings auf einer privaten Homepage eines unserer Mitglieder
tragen nicht gerade dazu bei, unser Vereinsleben zu verbessern…“
Damit meint J. Istvanek die Webseite „www.nordbahn.com“ , auf der konstruktive Kritik
bezüglich seiner Person bzw. seines Verhalten geübt wurde. Dem Vereinsobmann ist es
offenbar entgangen, dass knappe 99 Prozent aller Kommentare, egal in welchem Forum
oder Online-Zeitung unter einem Nicknamen abgegeben werden. Nur ganz wenige Perso-
nen posten unter ihrem Klarnamen. Das sind meist jene, die sich auf Grund ihrer Position
nicht vor ungerechtfertigten Sanktionen fürchten.
Mit dem Zitat: „..unser Vereinsleben zu verbessern…“ räumt Istvanek ein, dass ihm
mittlerweile klar geworden sein muss, dass ihm Verein offenbar sehr viel nicht zur Zu-
friedenheit der Mitglieder abläuft. Man kann nur hoffen, dass die Vorstandswahl im
nächsten Jahr, im demokratiegerechten Stil – also geheime Wahl – abläuft. Ob dann
noch ein Herr Johann Istvanek Obmann des Fischereivereins „Dürnkrut“ sein wird?
*****
2011-11-01
Unterbeschäftigung im Gesundheitsministerium?
Wir stellen immer wieder fest, dass der Annoncenteil oft der interessanteste Abschnitt
einer Zeitung ist. Aber zum Thema. Wie allgemein bekannt ist, ist Sport äußerst gesund.
Egal ob es sich dabei um Judo, Catchen oder Ringen handelt. Diese Sportarten sind be-
sonders reizvoll, da es dabei zu intensivem Körperkontakt kommt, der meist im Würge-
griff oder Schwitzkasten endet.
Dies hat auch ein Beamter des Bundesministeriums für Gesundheit erkannt. Der lustige
Kerl, wie er sich selbst beschreibt, sucht große wilde Girls zwecks Körperertüchtigung.
Seine potentielle Gegnerinnen sollen jung, rauflustig, ausgeflippt, kindisch, energisch,
kräftig und brutal sein.
Erstaunlich bei der ganzen Angelegenheit ist nur, dass wir obige Inserate unter der
Rubrik „Sexkontakte“ in drei Ausgaben einer Zeitung gefunden haben und als
Kontaktadresse jeweils die offizielle E-Mail-Adresse des Bundesministeriums für
Gesundheit angegeben wurde.
Scheinbar ist der Beamte Christian P. in seinem Job nicht ganz ausgelastet und dürfte
nicht in Kenntnis sein, dass er den E-Mail-Account des Ministeriums missbräuchlich
verwendet.
*****
2011-10-31
UPDATE:
Folgebeitrag unter diesem LINK
2011-11-18
Kein Interesse an der Aufklärung des Falles Kampusch?
Die gestrige RTL-Reportage zur Causa Kampusch zeigt einmal mehr, dass bei den Ermitt-
lungen Ungereimtheiten und Halbwahrheiten offenbar als gegeben hingenommen wurden.
Auch das Medienverhalten des Entführungsopfers trug zur Klärung nicht bei, sondern das
Gegenteil war der Fall.
Dabei ist es nicht wirklich interessant, ob sich Kampusch im Laufe der Jahre mit Priklopil
arrangiert hatte. Dies ist ihre Privatsache und sie braucht auch niemanden Rede und
Antwort stehen. Faktum ist jedoch, dass die Umstände der Entführung sowie ihr an-
schließender Lebensalltag weit weniger mit ihren Angaben übereinstimmen, als sie wort-
reich zu Glauben machen versucht.
Auch stellt sich die Frage, warum wesentliche Zeugen im Entführungsfall nicht gehört
wurden und warum in diesem brisanten Kriminalfall offensichtlich die Ermittlungen in
Richtung weiterer Täter vorschnell eingestellt wurden.
Waren da etwa parteipolitische Motive im Innen- und Justizressort dafür verantwortlich
oder nur klassische Unfähigkeit und Ignoranz der ermittelten Behörden? Abschließend
ist jedenfalls festzuhalten, dass diese Causa laufend mysteriöser wird je mehr Details
an die Öffentlichkeit dringen.
Kampusch könnte die Fragen nach weiteren Tätern und den Umstand ihrer Entführung
leicht aufklären, steht aber offenbar derart unter Druck, dass von dieser Seite kaum
ernst zu nehmende Aussagen zu erwarten sind.
Um uns nicht als Verschwörungstheoretiker abstempeln zu lassen, präsentieren wir
unseren Leser(innen) nochmals das Rzeszut-Dossier, welches wir als erstes und einziges
Internetmedium, am 21.10.2010 online gestellt hatten.
HIER DOSSIER DOWNLOADEN!
*****
2011-10-30
Bundesheerzerstörung ist Chefsache
Die Bundesheergewerkschaft verwehrt sich gegen die Behauptung von Minister Norbert
Darabos, das ÖBH schlecht zu reden, stellt Manfred Haidinger, Präsident der Bundes-
heergewerkschaft gegenüber Darabos fest. Es ist nicht die Gewerkschaft und auch nicht
die Personalvertretung, die das Bundesheer schlecht redet, es ist Minister Darabos der
das Bundesheer ausschaltet.
Es ist Darabos, der mit dem neuen Budget – Personalplan das Bundesheer zu einem Ver-
waltungsapparat umbaut, indem er die Soldatenzahlen um über 1000 Mann zurückfährt
und die Zivilbediensteten um über 850 erhöht.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Munition um mehr als 4,6 Millionen Euro, ver-
mindert.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Kraftstoffe für Kfz um 2,3 Millionen Euro redu-
ziert.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Pioniergerät um 2,3 Millionen Euro zurückfährt.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Sanitätsgerät um 1,3 Millionen Euro senkt.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für die Instandhaltung von Gebäuden um über 5 Mil-
lionen Euro abbaut.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für ABC Gerät um über 200.000 Euro senkt.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Fernmeldemittel um über 31 Millionen Euro redu-
ziert.
Es ist Darabos, der das Heer nicht professionalisieren sondern handlungsunfähig machen
will.
Wie sonst ist es zu verstehen, fragt Haidinger, wenn dem Bundesheer die
– Fähigkeit der Selbstversorgung durch das Zentralküchensystem entzogen wird,
– die Fähigkeit der Sanitätseigenversorgung durch Streichung von Sanitätszügen bei den
Verbänden genommen wird,
– die Fähigkeit des militärischen Einsatzes durch Streichung von Munitionskäufen verhind-
ert wird,
– die Fähigkeit des Katastrophenschutzes durch fehlenden Treibstoff, Pioniergerät und
ABC-Gerät verloren geht
Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des „einfachen Soldaten“ der General-
stab weiterhin in seinen Glashäusern sitzen kann und neue Generalstabsoffiziere ohne Be-
darf ausbildet.
Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des „einfachen Soldaten“ die Offiziers-
ausbildung weiterhin ohne Bedarf betrieben wird.
Es ist Darabos, der es zulässt, dass im UO Bereich, jener Bereich, bei dem das ÖBH den
einzigen Personalbedarf hat, ein Abbau von über 800 Arbeitsplätzen im neuen Personal-
plan vorgesehen wird.
Da jammert Darabos darüber, dass das Bundesheer zu viele Häuptlinge und zu wenig Indi-
aner hat und verstärkt dieses Missverhältnis durch den neuen Personalplan noch. „Es ist
nicht die Gewerkschaft, die das Bundesheer schlecht redet, es ist Minister Darabos, der das
Bundesheer schlecht macht“, so Haidinger abschließend.
*****
<<
2011-10-30
Neue Polizeimotorräder
Am 17. Oktober 2011 wurden 17 Polizeimotorräder der Marke Honda von der Innen-
ministerin, Johanna Mikl-Leitner, übernommen und an die Landesverkehrsabteilung
Wien im Beisein zahlreicher Fest- und Ehrengäste in der Rossauer Kaserne übergeben.
Screen: Bundespolizei
Bei der Übergabe muss es zu einem Todesfall gekommen sein. Denn die Ministerin
übergab auch eine Feierleiche. Offenbar hatte sich ein Beamter bei der Feier derart
gefreut, sodass er zu Tode kam. Daher stammt wahrscheinlich auch der amtliche
Ausdruck „Feierleiche“.
Screen: Bundespolizei
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2011-10-29
Kriminelle haben Angst vor Kriminalisierung
Seit zwei Wochen wird ein Haus in Wien Neubau unter dem Namen „Epizentrum“ besetzt.
„Es geht uns um alternative Lebensformen“, meint einer der Aktivisten im Gespräch mit
einigen Journalist(innen). Seinen Namen will er genauso wie die anderen Hausbesetzer-
(innen) in der Lindengasse 60 lieber nicht sagen. Auch zeigt man sich kamerascheu und
lässt sich lieber nicht fotografieren. Zu groß ist die Angst, durch Polizei und Verfassungs-
schutz kriminalisiert zu werden.
Erstaunlich ist die Tatsache, dass gerade Personen, die sich am fremden Eigentum ver-
greifen Angst davor haben kriminalisiert zu werden. Auch das Beziehen von Energie ohne
dafür zu bezahlen scheint für diese Leute eine Selbstverständlichkeit zu sein. Denn sie be-
dauern, dass sie das Abschalten des Stromanschluss für Nr. 60 nicht verhindern konnten.
Screen: epizentrum
Wohnen wollen ohne dafür zu bezahlen
Einfach ein Haus zu besetzen und zu behaupten, man tue damit etwas für die Kultur und für
die Schaffung billigen Wohnraums mag zwar in linksanarchischen Randgruppen Mode sein,
ist aber nichts anderes als eine durch Scheinheiligkeit getarnte Verletzung von Eigentums-
rechten und schlichtweg kriminell.
Hier wollen sich nur einige wenige Personen unter einem ideologischen Deckmantel frem-
des Eigentum aneignen und sich Lebenshaltungskosten sparen, die sich andere durch
tagtäglichen Arbeitseinsatz verdienen müssen. Es gibt von der öffentlichen Hand genügend
Angebote alternativer Wohnformen, für Menschen, die auf dem normalen Wohnungsmarkt
für sich keine Chance sehen. Diese können bei tatsächlicher Bedürftigkeit in Anspruch ge-
nommen werden.
Zurück zu den Hausbesetzer(innen) in der Lindengasse. Wäre doch interessant zu wissen
wie sich diese verhalten, wenn sich jemand unter einem ideologischen Deckmantel an
ihrem Eigentum vergreifen würde. Wir sind uns absolut sicher, dass der erste Weg in ein
Polizeiwachzimmer – zwecks Anzeigeerstattung – führen würde.
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2011-10-28
ERSTAUNLICH-Beiträge lösten Lawine aus
Mit unseren Beiträgen „Und es brummt doch / TEIL1 und TEIL2“ haben wir nun eine
Lawine ausgelöst. Auf Grund einiger Hilferufe von Wiener Taxiuntermehmer(innen), die
an uns gerichtet wurden, haben wir in der Wiener Taxibranche und rund um die beiden
Funkfahrtenvermittler ausgiebige Recherchen angestellt und dementsprechende Artikeln
verfasst.
Dazu kam noch eine erstaunliche Stellungnahme der Taxiinnung, welche sich offenbar auf
die Seite der Funkfahrtenvermittler schlägt und die Taxiunternehmer(innen) im Regen
stehen lässt. Dieses Mail ist im Beitrag TEIL2 nachzulesen.
Die beiden Wiener Funktaxizentralen wollen sich die herannahende Konkurrenz der Firma
„mytaxi“ unbedingt vom Leibe halten. Diese neue Art der Fahrtenvermittlung via Handy
bedeutet nämlich für die Taxiunternehmer(innen) und auch für deren Kunden ein Kosten-
ersparnis. Nun haben sich diesem Thema, welches wir ausgelöst haben, auch die großen
Medien wie Kronen Zeitung oder ORF.at angenommen und auch die Behörde auf den Plan
gerufen.
Der Anwalt eines Taxiunternehmens wirft in der „Kronen Zeitung“ den zwei großen Funk-
zentralen vor, ihre Machtposition gegen jene Lenker „auszuspielen“, welche die App be-
nutzen. Handlanger würden verdeckte Fahrten bestellen, hieß es im Bericht. Ins Auto ein-
gestiegen, würden Repressalien und Funkentzug angedroht werden. Zudem informierte
der Jurist: „Die Behörden bereiten Wettbewerbsklagen vor.“
Auf welcher Seite steht die Taxiinnung eigentlich?
Anstatt sich schützend vor die von ihm zu vertretenden Taxiunternehmer(innen) zu stellen,
meinte der Fachgruppenobmann für das Taxigewerbe, Christian Gerzabek: „ Die Konkurrenz-
klausel in den Verträgen sehe vor, dass man nicht zeitgleich auch mit einer anderen Vermitt-
lungsfirma zusammenarbeiten dürfe.“ Interessant ist, dass sich Gerzabek offenbar mehr Sor-
gen um die Funkzentralen macht, als um die Taxler. Aber dies geht bereits aus dem E-Mail
hervor, welches uns die Taxiinnung als Stellungnahme zu unserem Beitrag TEIL1 zugesandt
hatte.
Zum Einschreiten der Wettbewerbsbehörde erklärte Gerzabek lediglich, dass die Funkzen-
tralen von der Behörde aufgefordert worden seien, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.
Der Fachgruppenobmann stellte abschließend klar: „Ich freue mich über freien Wettbewerb
unter Fahrtenvermittlern. Aber er müsse mit fairen Mitteln ablaufen.“
Da staunen wir aber, dass Gerzabek den Einsatz von verdeckten Handlangern und Androh-
ungen von Repressalien seitens der Funkfahrtenvermittler, als faire Mittel wertet. Offenbar
hat dieser Mann völlig den Bezug zur Basis verloren. Klar, als Fachgruppenobmann braucht
er auch nicht mehr Taxi zu fahren und hat vielleicht vergessen, wie schwer sich die Taxler
ihr Geld auf der Straße verdienen. Wir können Gerzabek nur dringend empfehlen, als Fach-
gruppenobmann zurückzutreten und sich wieder in ein Taxi zu setzen. Möglicherweise
wäre dieser Schritt hilfreich, die Realität und die Härte des Fahrgeschäftes wieder zu er-
kennen.
*****
2011-10-27
Immobilienfirma erregte unser Aufmerksamkeit
Die Firma „PEMALREAL“ und ihr Prokurist – der mit dem vertrauenserweckenden Foto in
der Kronen Zeitung – Herr P. Lux haben unsere Aufmerksamkeit erregt. Zum Ersten
weil diese Immobilien-Objekte, die weit über 40 Jahre alt sind als „Neubaueigentums-
Wohnungen“ anbieten und zum Zweiten, da sie uns ein mitternächtliches E-Mail zu-
sandten. In diesem wollten sie uns doch tatsächlich den Mund verbieten.
Am 23. Oktober 2011 (Sonntag) erschien unter dem Motto „PREIS u. WERT“ folgendes
Inserat in der Kronen Zeitung:
Screen: Krone Print v. 23.10.11
Da wurde ein 46 Jahre altes Immo-Objekt als „Neubaueigentums-Wohnung“ um 129.000
Euro offeriert. Offenbar scheinen auch eventuelle Kaufinteressenten unserer Meinung
gewesen zu sein und haben diese Wohnung nicht als „Neubaueigentum“ gewertet .
Denn heute Mittwoch, dem 26.10.2011 wurde ein und dieselbe Wohnung mit nachfolg-
endem Inserat beworben.
Screen: Krone Print v. 26.10.11
Kurssturz bei Immobilien?
Erstaunlich ist der „Preisverfall“ von satten 10.000 Euro innerhalb von 3 Tagen. Da
wird es auch wenig nützen, wenn dieses Objekt nun als „ECHTE CHANCE!“ ausgerufen
wird. Es sei denn, diese echte Chance gilt für die Firma „PEMALREAL“ und ihrem Pro-
kuristen P. Lux.
Bedenkt man, dass der Kaufpreis dieser Wohnung innerhalb von 3 Tagen um 10.000 Euro
reduziert wurde, bekommt der Slogan der werbenden Immobilienfirma: „GRUNDBUCH
statt Sparbuch“, eine völlig neue Bedeutung.
*****
2011-10-26
Leserbrief
Ein Rendezvous ganz anderer Art!
Eines vorweg: Die Fischer an der March und deren Kontrolleure bedanken sich auf diesen
Weg beim österreichischen Bundesheer (ÖBH) für die gute Zusammenarbeit in den ver-
gangenen Jahren.
Ein erstaunliches „Rendezvous“ ertrug sich in den Marchauen bei Stillfried an der March
(Grenzfluss Österreich/Slowakei) zu.
Aufgrund eines Hinweises legten sich vier Fischereiaufseher des Fischereiverein Dürnkrut
in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf die Lauer, um Schwarzfischern das Handwerk
zu legen. Um dabei möglichst unauffällig zu sein, machten sie dies, ohne die Taschen-
lampen aufzudrehen. Die „Beute“ ließ allerdings auf sich warten.
Diesen Rechtsbrechern sollte aufgelauert werden
Anschließend noch ein Kontrollgang bei den Fischerhütten an der March, entlang des Flusses
– vielleicht trifft man ja auf einen Einbrecher – auch nichts – vier enttäuschte Kontrolleure,
Fehleinsatz – keine Action.
Doch es sollte anders kommen!
Was die vier nicht wussten – sie waren nicht alleine. Von dem ungewöhnlichen Auftreten
mitten im finsteren Wald hatten die Kontrolleure das ÖBH auf sich aufmerksam gemacht.
Und diese wiederum verfolgten die vier auf Schritt und Tritt, in der Meinung illegale Ein-
wanderer oder sonstige dunkle Gestalten aufs Korn nehmen zu können.
Sinnvoller Bundesheereinsatz wird mit Dezember 2011 eingestellt
Was folgte waren Straßensperren, Ausweiskontrollen und erstaunte Kontrahenten auf beiden
Seiten nachdem aufgeklärt wurde, wer diese vier Gestalten waren.
Trotz allem, liebe Kontrolleure und liebe Soldaten, bleibt wachsam! Österreich ist es wert be-
wacht zu werden. Leider wird es solche amüsanten Zusammentreffen nicht mehr geben,
weil das Bundesheer im Dezember 2011 von der Grenze zu Tschechien und Slowakei abge-
zogen wird.
Die Moral der Geschichte: Jage nicht, was du nicht erlegen kannst 🙂
Mit besten Grüßen
Helmut Harrer
2011-10-26
Erstes Feedback ist eingetroffen
Unser gestriger Beitrag „Das Outing der Ute Bock – TEIL2“ war keine zwölf Stunden alt
und wir erhielten bereits ein Echo. Es betrifft zwar nicht die pädagogischen Maßnahmen
der Frau Bock im Zuge ihrer Kinderbetreuung, aber dafür ein Schülerheim welches unter
SPÖ-Fittichen stand und noch immer steht.
Foto: © erstaunlich.at
Auch hier gab es Prügel bis das Blut spritzte
In der Redaktion meldete sich heute ein Mann, der vorerst ungenannt bleiben will und so
einiges zu erzählen hatte. Er war von 1966 bis1969 im Schülerheim Stromstraße 34, im
20. Wiener Gemeindebezirk untergebracht.
Sein Aufenthalt war „vollintern“, da seine Eltern Markfahrer waren und mit ihren Waren
halb Europa bereisten. Dieses Heim war kein Aufenthaltsort für Kinder aus sozial
schwierigen Familienverhältnissen. Dort wurden Kinder untergebracht, deren Eltern aus
beruflichen Gründen zur Erziehung ihres Nachwuchs keine Zeit hatten und dafür auch
ein erhebliches Monatsentgelt bezahlen mussten.
Foto: © erstaunlich.at
Heute lacht der lustige Kasperl an der Türe
Das tat jedoch keinen Abbruch, dass auch in einer solchen Institution blanke Gewalt
gegen Kinder ausgeübt wurde. Herr XY (Name der Red. bekannt) erzählte uns folgen-
des: „Für jedes Vergehen gab es Sanktionen, welche von den Erziehern ausgeführt
wurden. In meiner Gruppe gab es zwei davon. Den Herrn D. und den Herrn H.“
„Wenn beispielsweise nach dem Licht ausschalten im Zimmer gesprochen wurde, musste
der ertappte Übeltäter stundenlang – oft bis nach Mitternacht und bis zur Erschöpfung –
zur Strafe am Gang stehen.“
Herr D. hatte zusätzlich eine besondere Bestrafungsmethode. Da gab es das „Österreich-
ische Wörterbuch“ welches zur Erziehung eingesetzt wurde. Je nach Vergehen, mussten
Kinder die gegen Regeln verstoßen haben, das Vorwort aus diesem Buch x-mal abschrei-
ben. Die Prozedur konnte man sich jedoch ersparen, wenn man sich stattdessen besagtes
Buch, x-mal auf den Kopf schlagen ließ. Und Herr D. hat ganz schön zugelangt.“
Die „g´sunde Watschn“ stand bei den Erziehern D. und H. ohnehin an der Tagesordnung.
Einmal verprügelte mich H. derart, dass ich mit dem Hinterkopf gegen einen Heizkörper
donnerte. Eine riesige Platzwunde und eine Gehirnerschütterung waren das Ergebnis der
Prügelorgie des Erziehers H.“
„Anstatt den Erzieher zu fristlos feuern, vertuschte das Heimleiterehepaar W. den Vorfall.
Meine Platzwunde musste im Lorenz Böhler Krankenhaus genäht werden. Als Grund
wurde im Spital ein „Unfall“ beim Spielen angegeben. Der Prügelerzieher verblieb weiter
im Dienst, als wenn nichts geschehen wäre.“
„Mit meinen Eltern habe ich erst 14 Tage nach dem Vorfall gesprochen, nachdem sie aus
Brüssel zurückgekehrt waren. Mein Vater stellte sofort das Heimleiterehepaar W. zur Rede
und bestand auf eine Anzeige gegen H.“
„Doch aus dieser wurde nichts, denn es wurde ihm unverblümt mitgeteilt, wenn er H. an-
zeige, müsse er mich und meine beiden Geschwister aus dem Schülerheim nehmen. Da es
meinem Vater auf Grund seiner beruflichen Situation nicht möglich war drei Kinder sofort
aus dem Heim zu nehmen, biss er in den sauren Apfel und verzichtete auf eine Anzeige-
erstattung. Ein knappes Jahr später konnte er es so arrangieren, dass die Mutter daheim
bleiben konnte und nahm uns aus dem Schülerheim.“
„Die Zeit in diesem Heim war für mich und meine Geschwister ein Horrorerlebnis. Ich er-
innere mich noch an einen besonderen Vorfall, der zwar mit Gewalt gegen Kinder nichts
zu tun hat, mir aber heute noch einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Der Haus-
meister stürzte aus ungeklärter Ursache im Stiegenhaus-Schacht zu Tode und seine
Leiche lag stundenlang am Boden des Schachtes.“
Auf unsere Frage warum er erst so spät mit seinen Schülerheimerlebnissen an die Öffent-
lichkeit geht, antwortete Herr XY folgendes: „Ich habe kein Interesse an einer finanziellen
Entschädigung. Ich bin ein erfolgreicher Geschäftsmann. Jedoch die Aufdeckung des Kinder-
heimskandals Wilhelminenberg haben meine Kindheitserinnerungen wieder wachgerüttelt.
Ich will, dass so viele Menschen wie möglich erfahren, wie es im Schülerheim Stromstraße
in den 60iger-Jahren zugegangen ist.“
*****
2011-10-25
Links-linke Flüchtlingshelferin war am Heim-Horror beteiligt
Es ist immer wieder erfreulich festzustellen, dass die Politik auf ERSTAUNLICH-Beiträge
reagiert. Es sind zwar nicht immer freundliche Reaktionen, wie wir sie beispielsweise von
den Grünen vermissen, aber diese hatten bislang dazu wahrlich keinen Grund uns gegen-
über gut gesinnt zu sein. Zu oft haben wir diese Partei oder deren Politiker(innen) bei
Erstaunlichem ertappt und darüber berichtet.
Aber zum Thema. Unser Beitrag „Das Outing der Ute Bock“ veranlasste heute die FPÖ-
Politiker Mag. Johann Gudenus und NAbg. Christian Höbart zu dieser traurigen Angelegen-
heit Stellung zu beziehen.
FP-Klubchef Gudenus stellte klar, dass die Gutmenschin Ute Bock Zöglinge misshandelte
und zeigte sich über das Geständnis, der von den Sozialisten hofierten Ute Bock bestürzt.
„Die Bediensteten in den Wiener Heimen waren bis hinauf zu Euthanasie-Arzt Gross und
den Heimleiterinnen stramme SP-Parteisoldaten. Und nicht die wehrlosen Opfer sondern
sie, die Täter wurden vom roten Wien geschützt“, empörte sich Gudenus.
„Spätestens seit 1974 wussten ja die MA 11 und die politischen Verantwortlichen von den
Vorwürfen, reagiert haben sie freilich nicht. Auch wenn sie es jetzt abstreiten, an den Ver-
brechen und an der Vertuschung der Gräueltaten haben in Wien fast ausschließlich Sozial-
isten mitgespielt. Ich würde mich schämen, dieser Partei anzugehören“, so Gudenus.
NAbg. Christian Höbart meint dazu
„Es sei höchste Zeit für die Grünen, sich endlich vom Kindesmissbrauch zu distanzieren“,
forderte heute der freiheitliche Jugendsprecher NAbg. Christian Höbart, anlässlich der Aus-
sagen zu der bekannt gewordenen „Detschn“-Affäre rund um Gutmenschin Ute Bock.
„Hunderte Kinder seien schwerst misshandelt und vergewaltigt worden, doch die „Gute Frau
Bock“ will nur Watschen ausgeteilt haben, aber von den Massenvergewaltigungen nichts
mitbekommen haben“, so Höbart und zeigte sich von der Grünen Doppelmoral angewidert.
„Hier betreiben die Grünen wieder einmal eine Opfer-Täter Umkehr“, so der FPÖ-Abgeord-
nete.
Hier müssen wir kurz einhaken, um die weiteren Aussagen von Höbarth verständ-
lich zu machen. Denn die Grünen verteidigen gar das Verhalten der Ute Bock. Dazu
kommen wir etwas später im Beitrag.
„Angesichts dieser unschuldigen Opfer, die Täter zu verteidigen, passe genau in das wirre
linke Weltbild der Grünen“, so Höbart, der daran erinnerte, dass es die deutschen Grünen
gewesen seien, die noch in den 80er-Jahren gefordert hatten, den Kindesmissbrauch straffrei
zu stellen.
„Sex mit Kindern sei für beide Teile angenehm, produktiv, entwicklungsfördernd, kurz: positiv'“,
zitierte Höbart aus dem damaligen Grün-Programm. Nachdem der FPÖ-Politiker so richtig in
Fahrt gekommen war, führte er wie folgt weiteres aus:
„ Auch der Co-Präsident die Grünen-Fraktion im europäischen Parlament, Daniel Cohn-Bendit,
der unlängst auf einer Veranstaltung der Österreichischen Grünen hofiert worden sei, habe in
seinem Buch „Der große Bazar“(Trikont-Verlag, München) freimütig bekannt, in der „Kinder-
ladenbewegung“ sexuelle Kontakte mit Kindern gehabt zu haben.“
Grüne Laudatio für Ute Bock
Wie wir bereits im Beitrag „Wenn der Papst katholisch wird“ festhielten, lud die grüne Befür-
worterin für die Legalisierung von Drogen, Birgit Hebein, heute zu einer Pressekonferenz ein.
Das Thema war „Kampf dem Missbrauch in Kinderheimen“.
Da staunten wir aber nicht schlecht, welche Laudatio die Grünpolitikerin für die Kinderverprüg-
lerin Ute Bock hielt. Sie meinte doch tatsachlich folgendes: „Die heutigen Versuche der FPÖ,
die Flüchtlingshelferin Ute Bock mit Schmutz zu bewerfen seien letztklassig. Solche Aussagen
richten sich von selbst. Ute Bock hat halt als eine der wenigen offen und ehrlich über die
schwarze Pädagogik der 70er Jahre gesprochen.“
Letztklassig war das Verhalten von Frau Bock, als sie wehrlose Kinder verprügelte oder es
mit ihren verharmlosenden Worten auszudrücken „die üblichen Detschn verteilte.“ Die
linkslinke Flüchtlingshelferin braucht nicht mehr mit Schmutz beworfen zu werden, denn
mit diesem hat sie sich selbst beworfen als sie begann wehrlose Kinder zu schlagen. Und
in diesem Schmutz steckt sie bis dato bis zum Halse.
Und was die „ach so“ betonte Offenheit und Ehrlichkeit betrifft, dürfte es mit dieser nicht
weit her sein. Wie wir bereits vermuteten trat Bock mit ihrem Outing eine Flucht nach vorne
an. Es wäre doch peinlich gewesen, wenn ihr ein verprügelter Zögling zuvor gekommen wäre.
Abgesehen davon, dass sie selbst prügelte, fand sie es nicht einmal der Mühe wert -selbst
nach Beendigung ihrer Dienstzeit im Heim – die Prügelorgien bei denen Blut an die Wände
spritzte anzuzeigen. Dafür hat sie offenbar ohne jegliche moralischen Bedenken, zahlreiche
Auszeichnungen für ihr soziales Engagement entgegen genommen.
Für uns ist es unverständlich mit welcher moralischen Berechtigung eine Birgit Hebein, die
eine Frau welche wehrlose Kinder verprügelte verteidigt, zu einer Pressekonferenz mit dem
Thema „Kampf dem Missbrauch in Kinderheimen“ einladen kann.
Aber zurück zu Ute Bock. Wir haben einige Zeit im Internet recherchiert und sind auch fündig
geworden. Bekannter Weise war Frau Bock zuerst im Kinderheim „Biedermannsdorf“ als
Erzieherin. Das ist jener Ort des Grauens, wo die Gutmenschin die „üblichen Detschn“ an
wehrlose Kinder verteilte.
In späterer Folge wurde sie Heimleiterin im Lehrlingsheim „Zohmanngasse 28“. In diesem
Heim waren ihr die Zöglinge mit Sicherheit körperlich überlegen. Aus diesem Grund dürfte
Bock davon Abstand genommen haben, auch dort die „üblichen Detschn“ zu verteilen. Aller-
dings agierte sie auch in diesem Jugendheim höchst erstaunlich, wie der nachfolgende Text-
auszug eines Blogeintrages beweist.
Statt „Detschn“ lebensgefährdende Ignoranz
So kam für mich aus heiteren Himmel der Tag, wo ich von einem kräftigen Mitbewohner
vorne am Kragen gepackt wurde und er sagte: „Waunst deppat bist, stich i di oh!“ und ließ
mich dann los. Das war für mich ein Schock und ich kann mich nicht mehr erinnern, ob mir
jener das Messer tatsächlich ansetzte, oder er mir „bloß“ drohte.
Ich befand mich in Todesangst, die ich auch aus meinen Erlebnissen als Kind bei meiner
Mutter kannte und ähnlich aus den Drohungen, die ich einst in der Kinderübernahmestelle er-
fuhr. Als ich mich nach einiger Zeit aufraffte um die nach meiner Empfindung ernstgemeinte
Drohung bei der Heimleiterin Frau Ute Bock anzuzeigen, meinte sie, ich solle nicht so empfind-
lich sein, es sei „jo eh nix passiert“. Sie ignorierte mich dann ganz einfach.
Den kompletten Beitrag, der von einem ehemaligen Zögling verfasst wurde, können geneigte
Leser(innen) unter diesem LINK nachlesen. Möglicherweise war dieser Beitrag bereits ein
beginnendes Zwangsouting für Ute Bock. Da es sich bei der Webseite auf dem der Eintrag
eingestellt wurde um ein eher schwaches Internet-Medium handelt, dürfte dieser im welt-
weiten Netz untergegangen sein. Wir mussten eine Weile gezielt suchen, um diesen ausfindig
zu machen. Vielleicht gibt es noch Beiträge über pädagogische Maßnahmen der Frau Bock.
Wir werden weiter danach suchen.
Sollten sich unter unserer Leserschaft ehemalige Zöglinge der Ute Bock befinden und erstaun-
liches mitzuteilen haben, dann ersuchen wir diese sich mit uns in Verbindung zu setzen. Diese
Einladung ergeht selbstverständlich auch an Zeitzeug(innen).
Alle Informationen werden natürlich vertraulich behandelt.
*****
2011-10-24
Unzumutbares Verkehrschaos
„In Schwechat liegen bisweilen die Nerven der Autofahrer und der Freiwilligen bei der
Feuerwehr blank. Und zwar dann, wenn es auf der Ostautobahn kracht. Zuletzt brachten
sechs Unfälle……“, mit diesen Worten begann der samstägige Kolumnenbeitrag des
Krone-Reporters Harold Pearson.
Er berichtete dann anschließend über Verkehrsverhältnisse und Unfälle auf der Ostauto-
bahn. Erstaunlich war der Schlusssatz der Kolumne.
Screen: Krone Print v. 22.10.11
Die Asfinag muss endlich tätig werden, um die Unfallbilanz auf der Ostautobahn zu ver-
bessern. Beim Lesen dieses Satzes brach in der ERSTAUNLICH-Redaktion schallendes
Gelächter aus. Nicht etwa deswegen weil wir diese Forderung so lustig fanden, sondern
weil Pearson offenbar keine Ahnung über die Arbeitsweise der Asfinag hat.
Kleine Hilfe für den Krone-Reporter
Da wollen wir doch dem Kollegen von der Kronen Zeitung, die ERSTAUNLICH-Beiträge
„Gefährliche Vignettenkontrolle“, „Ungültige Mautkontrolle“ und „Gefährlicher Vignetten-
kontrolle-TEIL2“ als Lesestoff empfehlen.
Eine kurze Zusammenfassung der drei zitierten Beiträge. Anfangs Mai dieses Jahres führte
die Asfinag an einem laut dem Gesetz nicht genehmigten Mautkontrollplatz und noch dazu
in einer unübersichtlichen Kurve, eine Vignettenkontrolle durch.
Foto: © erstaunlich.at
Nach unserer Beitragserstattung rechtfertigte sich die Asfinag, sie habe nach dem Gesetz
gehandelt und versuchte die Gefährlichkeit des Kontrollplatzes mit hanebüchenen Ausreden
herunterzuspielen.
Abgesehen davon, dass man bei der Asfinag das Gesetz offenbar überhaupt oder nicht sinn-
erfassend gelesen hatte, war der ausgewählte Kontrollplatz sowohl für die Asfinagkontrol-
leure, als auch für die Autofahrer lebensgefährlich.
Angesichts der erstaunlichen Ausreden mit denen man bei der Asfinag das Fehlverhalten zu
rechtfertigen versuchte, ist es wohl ein frommer Wunschtraum, dass gerade diese Organi-
sation etwas zur Verbesserung der Unfallbilanz betragen soll.
*****
2011-10-24
Gastautoren-Beitrag
Neonazi-Kundgebung wurde abgesagt
Am Samstagnachmittag formierte sich eine kleine Gruppe linker Demonstranten am Ballhaus-
platz. Für diesen Nachmittag hatte die Österreichische Bürgerpartei der Nationalsozialistische
Tendenzen nachgesagt werden zu einer Kundgebung mit dem Namen „Straße der Sieger“
geladen.
Doch auf Grund des Abratens des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbe-
kämpfung die Kundgebung durchzuführen wurde diese auch abgesagt. Als Grund wurde
angegeben, dass sich offenbar wirkliche Nationalsozialisten aus dem In- & Ausland der
Kundgebung einfach anschließen wollten.
Darüber hinaus rief eben die Linke Szene zur Gegendemo auf, wodurch auch Ausschreit-
ungen befürchtet wurden. So kam es, dass sich gegen 15:00 Uhr rund 50 Demonstranten
am Ballhausplatz sammelten und alleine da standen.
Vergebliche Ausschau nach Gegnern Wurden nicht gebraucht
Dadurch setzte auch gleich ein Teilnehmerschwund ein, sodass nur der harte Kern von
etwa 30 Leuten blieb. Dieser zum Großteil aus Punks bestand sowie den Aktivisten der SLP,
die auch die Kundgebung ordnungsgemäß angemeldet hatten.
Die Polizeipräsenz war Widererwarten klein, sodass nur 6 Polizisten sowie 3 Beamte des
LVT in der Nähe des Kundgebungsortes standen und das Treiben beobachteten. So wurde
nichts aus der geplanten Gegendemo.
E. Weber
2011-10-23
Verursacht ERSTAUNLICH schlaflose Nächte?
Schlaflose Nächte dürfte der Firma Pemal Immobilien GmbH unser Beitrag „Herr Lux
macht´s möglich“ bereitet haben. Denn anders können wir es uns nicht erklären, dass
uns besagte Firma heute um 00:31 Uhr nachfolgendes Mail schickte.
Eine gesetzliche Begriffsbestimmung für das Wort „Neubau“ gibt es nicht. Es ist durchaus
möglich, dass man in der Immobilienbranche Bauten die nach 1945 erbaut wurden, subjektiv
als Neubau betrachtet.
Aus objektiver Sicht können wir dem nicht zustimmen, denn ein 47(!) Jahre altes Gebäude
als Neubau zu bezeichnen finden wir erstaunlich. Daher sind wir nicht der Meinung, dass
unser damaliger Beitrag ins Leere gegangen ist.
Interessant ist auch die Anmerkung von Pemal Immobilien, dass uns punkto Preis überhaupt
keine Äußerung zustehe. Abgesehen davon, dass wir uns von dieser Firma sicher nicht den
Mund verbieten lassen und uns sehr wohl das Recht zur Meinungsäußerung zusteht, scheint
man bei Pemal ein Problem mit sinnerfassendem Lesen zu haben.
Denn wir gaben zum Preis gar kein Statement ab sondern schrieben wörtlich: „Und ob der
Preis von sage und schreibe 78.000 Euro für eine 38 m2 kleine Altbau-Garconniere „Preis
und Wert“ ist, lassen wir den geneigten Leser(innen) selbst beurteilen.“
Herr Lux macht es schon wieder möglich
Aber warum reagiert Pemal Immobilien auf den damaligen ERSTAUNLICH-Beitrag erst nach
zwei Monaten und das um 00:31 Uhr in der Früh? Das hat natürlich unsere Neugier geweckt
und diese wurde in einem heutigen Inserat dieser Firma befriedigt.
Screen: Krone Print (23.10.11)
Denn Herr Lux macht es schon wieder möglich. Diesmal versucht er ein Objekt in einem
46(!) Jahre altem Gebäude, als Neubauwohnung an den Mann bzw. an die Frau zu brin-
gen. Und die Beurteilung ob diese Wohnung „Preis und Wert“ ist, überlassen wir
wieder den geneigten Leser(innen). Liegt doch dieses Objekt in einer Gegend, die von
den noch verbliebenen Wiener Ureinwohnern liebevoll als „Klein Istanbul“ bezeichnet
wird.
*****
2011-10-23
Griechenland noch immer pleite
Erstellt von ruthwitt
Heute höre ich in den Abendnachrichten von etlichen nutzlosen aber berühmten Politiker-
kakerlaken, dass man ein noch umfassenderes Hilfspaket für Griechenland benötige,
weil sie immer noch pleite seien. Wir wissen alle Eines: Schulden haben Politiker, Privat-
banken und Staatsbanken zu begleichen. Finanzinvestoren sind die Gläubiger dieser
Schulden.
Diese Leute werden jetzt mit unserer hart verdienten Blutkohle noch mehr bereichert. Zu
retten sind nicht die Griechen- keiner von den armen griechischen Durchschnittsbürgern
hat noch Arbeit oder irgendein Einkommen und erhält sicher keinen halben Cent staat-
liche Unterstützung. Die sehen von der Kohle, die wir „ihnen“ zukommen lassen, nichts.
Wir retten mit unseren Abgaben und der immer radikaleren alles umfassenden Teuerungs-
rate die weltweiten Finanzinvestoren und ihre Bonusauszahlungen und Kapitalausschütt-
ungen. Die Drecksäue, die Villen, Privatjets, Schlösser, einen Stall voller Luxusautos und
hunderte von privaten Arbeitssklaven haben, die ihnen bei einem Martini in Monaco ihre
Zehennägel auskratzen. Diese Leute retten wir.
Wir Bürger Europas sind bescheuerte Lämmer, die das nicht kapieren. Wir hören auf
Nichtskönner wie Schäuble, Merkel, Sarkozy, die uns weismachen, wir hätten irgend-
etwas zu verlieren, wenn wir nicht zahlen.
Wir haben nichts zu verlieren! Und die Griechen auch nicht! Die haben doch nichts mehr!
Verlieren werden die Finanzbetrüger und Investment-Blutegel, wenn wir nicht in weitere
„Rettungsfonds“ für Finanzjongleure zahlen. Tun die Ihnen etwa leid?
Beitrag dankend vom Blog ruthwith übernommen.
*****
2011-10-22
Die üblichen “Detschn“
Auch sie habe immer wieder „Detschn“ ausgeteilt, räumt die Flüchtlingshelferin Ute Bock,
gegenüber der Tageszeitung „Der Standard“ ein. Diese erhielten aber nicht kräftige
Asylwerber welche unter ihren Fittichen stehen, sondern wehrlose Kinder.
Bock hattet in den 1960er- und 1970er-Jahren als Erzieherin in den Kinderheimen „Bieder-
mannsdorf“ und „Zomanngasse 28“ gearbeitet. Interessant ist ihre Rechtfertigung für die
Gewalt, welche sie gegenüber Kindern ausübte. Der Mensch sei ein Gewohnheitstier und
Ausbildung zur Erzieherin habe sie keine genossen.
„Das war nicht einfach. Es war sicher auch nicht alles in Ordnung, was ich gemacht hab,
ich hab auch Detschn ausgeteilt. Das war damals so üblich“, führt Bock im Standard-Beitrag
aus. Interessant ist, dass sich die jetzige Flüchtlingshelferin auf „Üblichkeit“ ausredet. Denn
wenn diese „Üblichkeit“ Grund ihres Verhaltens war müsste sie auch wissen, dass sich
auch Asylwerber und deren Helfer(innen) an eine solche – sprich Einhaltung der Gesetze –
zu halten haben.
Aber Ute Bock scheint zwischen „Üblichkeit“ und geltenden Gesetzen einen Unterschied
zu machen, denn mit ihrer jetzigen Tätigkeit schrammt sie immer wieder hart an der Illegalität.
Dafür patzt sie offenbar gerne Personen an, die sich an Gesetze halten.
Erstaunliches „Gewissen der Nation“
Aber zurück zur „Üblichkeit“ der Frau Bock. Wir nennen es schlichtweg kriminell und keines-
wegs üblich, wenn jemand Kinder schlägt. Aber es wird noch ärger, denn die Dame mit dem
Helferleinsyndrom berichtet folgendes weiter: „Kollegen, die sich nicht beherrschen konnten,
hätten Kinder nasse Bettwäsche ins Gesicht gedrückt oder sie mit Ohrfeigen durchs Stiegen-
haus getrieben, dass überall an der Wand das Blut geklebt ist.“
Und was hat Bock als damalige Augenzeugin und Autoritätsperson in der Situation unternom-
men? Außer verschwiegen, vertuscht, mitgespielt und sich somit mitschuldig gemacht am
Leid der Kinder. Dass Frau Bock von den gewalttätigen Prügelorgien der Erzieher mit Blut-
spritzern an den Wänden und Demütigungen wusste und diese nicht gemeldet hat – nicht
einmal nach Beendigung ihrer Arbeitszeit im Heim- macht sie zur braven Mitläuferin dieses
Gewaltsystems, von dem sie durch ihren monatlichen Gehalt profitierte.
Wirklich sehr erstaunlich, das „Gewissen der Nation“ als stillhaltende und damit gewähr-
endlassende Beobachterin von Kindermisshandlungen, die bis vorgestern eisern geschwiegen
hat. Aber warum outet sich Ute Bock nun? Ist es gar ihr schlechtes Gewissen welches sie in
ihren alten Tagen drückt? Das glauben wir kaum sondern vermuten, dass sie im Zuge des
Aufliegens der damaligen Kinderheim-Missbrauch-Skandale nicht zwangsgeoutet werden
wollte.
Möglicherweise hätte sich der eine oder andere Zögling an die Prügel erinnert, die er von
Bock bezog. Daher war es offenbar klüger die Flucht nach vorne anzutreten. Wie menschlich
kalt Bock noch heute reagiert lässt sich daraus erkennen, dass sie das Verprügeln von wehr-
losen Kindern, verharmlosend als „Detschn“ austeilen bezeichnet.
Dafür jede Menge Auszeichnungen
Aber der größte Witz kommt noch. Laut der Webseite „carinaisabella“ erhielt Bock folgende
Auszeichnungen für ihr soziales Engagement: „2000, UNHCR Flüchtlingspreis – 2002, Bruno
Kreisky Preis für Menschenrechte – 2003, Dr. Karl Renner Preis – 2004, Humanitätspreis des
Roten Kreuzes – 2004, Spin the Globe Award von Siemens“
Im Jahr 2002 wurde von SOS-Mitmensch ein eigener „Ute Bock-Preis für Zivilcourage“
gestiftet. Weiters wurde sie 2004 von der Tageszeitung „Die Presse“ als eine von fünf Öster-
reicherinnen des Jahres, in der Kategorie soziales Engagement nominiert.
Auch das zeigt wieder die menschliche Kälte von Bock auf. Obwohl sie von den schweren
Kindesmisshandlungen in Kenntnis war und nie etwas dagegen unternahm, sondern im
Gegenteil selbst wehrlose Kinder verprügelte, nahm sie diese Preise an.
Um die Worte von Ute Bock zu gebrauchen, vielleicht ist es „so üblich“, dass Kinderverprüg-
ler(innen) Preise für ihr soziales Engagement erhalten. Obwohl sie für ihr damaliges Ver-
halten rechtlich nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden kann, sollte sich Bock aus
humanitären Gründen überlegen, die erhaltenen Auszeichnungen zurückzugeben. Denn
dieser Schritt wäre „üblich“.
So erschütternd und traurig die ganze Angelegenheit ist, hat sie einen positiven Aspekt.
Wie im Fall Bock einwandfrei bewiesen wird, enttarnen sich die sogenannten Gutmensch-
(innen) früher oder später ganz von selbst.
*****
2011-10-21
Kampf dem Missbrauch in Kinderheimen
Die Verfechterin für Drogenfreigabe, Birgit Hebein, ihres Zeichens Familiensprecherin und
Sozialsprecherin der Grünen Wien, lädt zu einer Pressekonferenz ein.
Screen: APA/OTS
Da bleibt nur zu hoffen, dass der Obergrüne Daniel Cohn-Bendit bereits aus Wien abgereist
ist und nicht als Gastredner auf dieser Pressekonferenz erscheint.
Zum Thema Kindesmissbrauch hätte Cohn-Bendit sicher einiges zu berichten. Aber Hebein
hätte mit dem „Roten Danny“ sicherlich ihre helle Freude. Nascht doch dieser Mann liebend
gerne Haschischkuchen.
*****
2011-10-21
Demokraten(innen) haben sich durchgesetzt
Zum Glück haben sich in der gestrigen Nationalratssitzung, welche bis in die heutigen frühen
Morgenstunden dauerte, die wahren Demokrat(innen) und Bewahrer(innen) der Rede- und
Meinungsfreiheit durchgesetzt.
Bekannter Weise startete die Bundesregierung einen wiederholten Versuch, die Meinungs-
freiheit unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung massiv einzuschränken. Mittels
dem ursprünglich geplanten Text zur Novellierung des § 283 StGB wäre es ein leichtes
gewesen, politisch missliebige Äußerungen beliebig zu verfolgen und damit den Boden für
Gesinnungsjustiz und Einschränkung der Meinungsfreiheit zu bereiten.
Aber es geschehen doch noch Wunder in der Alpenrepublik und so zeigten sich die Opposi-
tionsparteien –wenn auch mit unterschiedlichen Motiven- geschlossen gegen die schwam-
mige Gesetzestext-Formulierung zur Novellierung des § 283 StGB. Auch ERSTAUNLICH
hat seinen Teil zum Protest gegen die geplante Einschränkung des demokratischen Grund-
rechts der freien Meinungsäußerung beigetragen. Wir hatten zwar keine eigene Petition
gestartet, aber auf etliche Webseiten – egal welcher politischen Ausrichtung – verlinkt,
auf denen es möglich war seine Unterschrift zu leisten.
Der nun beschlossene § 283 StGB lautet wie folgt:
(1) Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden,
oder wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar zu Gewalt gegen eine Kirche oder
Religionsgesellschaft oder eine andere nach den Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der
Sprache, der Religion oder Weltanschauung, der Staatsangehörigkeit, der Abstammung
oder nationalen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters
oder der sexuellen Ausrichtung definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied
einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen dessen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auffor-
dert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar gegen eine in
Abs. 1 bezeichnete Gruppe hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise
beschimpft und dadurch verächtlich zu machen sucht.
Die Version des Absatz (1) ist akzeptabel
War die Verhetzung früher nur auf Kirchen, Religionsgemeinschaften, Rassen, Völker Volks-
stämme und Staaten bezogen, so werden nun weitere Gruppen von Menschen unter den
Schutz des Strafgesetzbuches gestellt. Diese Gruppen können auch nach Geschlecht,
Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung definiert sein. Allerdings ist es zunächst er-
forderlich zu Gewalt aufzurufen.
Der ursprünglich geplante Wortlaut: „sonstigen feindseligen Handlung“ hätte jeglichen
Spielraum für beliebige Interpretationen zugelassen. Dadurch wäre einem Missbrauch
Tür und Tor geöffnet gewesen.
Und nun zum Wermutstropfen des § 283 StGB. Wir halten nach wie vor an unserer
Meinung fest, dass der Absatz (2) einer Demokratie nicht würdig ist, sondern eher in
diktatorische Staatssysteme wie Nordkorea oder China passt. Denn was bedeutet
„beschimpft“ oder „verächtlich machen“?
Kritik oder kritische Anmerkungen werden nie eine Lobeshymne auf einen Zustand,
eine Person oder eine Gruppe sein. Kritik kann subjektiv stets als Beschimpfung oder
Verächtlichmachung empfunden werden. Offenbar dient der obig zitierte Absatz (2)
des § 283 StGB als letztes Hintertürl für Einschüchterungsversuche kritischer Zeit-
geister. Im Allgemeinen kann man aber mit der jetzig beschlossenen Version des
§ 283 StGB leben, denn das Leben besteht bekannter Weise aus Kompromissen.
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2011-10-20
Kurse in Verkehrssicherheit dringend gefragt
Die Segnerstraße im 10.Wiener Gemeindebezirk wird zwischen der Friedhofstraße in
Richtung Oberlaaer Straße als Einbahn geführt. Die Segnerstraße ist in diesem Bereich
zirka 2,5 Meter breit.
Screen: Google Maps
Nun kann es durchaus vorkommen, dass auf Grund einer Gebrechensbehebung eine Straße
gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden muss. Eine derartige Reparatur fand heute
gegen Mittag in der Oberlaaer Straße statt. Akteure waren Bedienstete der Wiener Gas-
werke.
Foto: © erstaunlich.at
Anstatt die Oberlaaer Straße dementsprechend vorher abzusperren und den Verkehr umzu-
leiten, hatten die Gemeindebediensteten eine besondere Idee, wie nachfolgendes Foto zeigt.
Foto: © erstaunlich.at
Jeder Autofahrer der hier nicht umkehrte sondern der Einbahntafel gefolgt wäre, wäre zum
Geisterfahrer geworden und hätte unter Umständen einen Verkehrsunfall verursacht. Viel-
leicht sollte man sich bei den Wiener Gaswerken überlegen, geeignete Kurse für das Auf-
stellen von Verkehrsschildern abzuhalten.
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2011-10-19
Schweigen und andere Peinlichkeiten
Während sich FPÖ, ÖVP und BZÖ mit ihren Meldungen zum Missbrauchsskandal rund um
das ehemalige Kinderheim der Stadt Wien am Wilhelminenberg förmlich überschlagen,
hüllt sich der Klerus in vornehmes Schweigen. Von dessen Seite kam bis dato kein ein-
ziges Statement. Offenbar ist dieser zu sehr mit der eigenen Vergangenheit in Sachen
Kindesmissbrauch beschäftigt und will nicht mit Steinen werfen, da man ja selbst im
Glashaus sitzt.
Die für den Missbrauchsskandal politisch verantwortliche SPÖ krümmt sich wie ein Regen-
wurm und versucht irgendwie aus der Sache ohne größeren Imageschaden herauszukom-
men. Allerdings wird das nicht gelingen, denn mit der von dieser Partei betriebener Vogel
Strauß-Politik wird die Optik täglich schiefer.
Die SPÖ zieht es lieber vor, die MA 11 mit diversen Presseaussendungen ins Feld ziehen
zu lassen in denen verlautbart wird, dass für beide Betroffene finanzielle Leistungen be-
schlossen wurden. Offenbar will man dadurch allgemein Glauben machen, dass es außer
den beiden bekannten Missbrauchsopfern keine weitere gibt. Dieser Meinung sind wir nicht
und glauben, dass die Beiden die Spitze des Eisbergs sind. Bis dato hat noch kein politisch
Verantwortlicher der SPÖ mit klaren Worten zu diesem ungeheuerlichen Skandal Stellung
bezogen.
Grüne wirken unglaubwürdig
Am interessantesten ist allerdings die Stellungnahme der Grünen. Im Zusammenhang mit
den Missbrauchs -Vorwürfen rund um das Kinderheim am Wilhelminenberg fordert die
Sozialsprecherin der Grünen Wien und Befürworterin für Drogenlegalisierung, Birgit Hebein,
die vorläufige Dienstfreistellung von Mitarbeiter(innen), die mit den Vorwürfen in Verbind-
ung gebracht werden.
Diese Forderung ist sehr löblich und könnte auch durchaus ernst genommen werden, wenn
es da nicht einen Pferdefuß gäbe, der die Glaubwürdigkeit der Grünen schwer erschüttert.
Exakt vor 15 Tagen traf sich nämlich die Grünen-Chefin, Eva Glawischnig, mit einem Mann
dem es mehrmals passiert ist, dass Kinder seinen Hosenlatz geöffnet und angefangen
haben ihn zu streicheln.
Ferner findet dieser Mann, dass die Sexualität eines Kindes etwas Fantastisches sei, wenn
ein fünfjähriges Mädchen sich auszuziehen beginnt. Er findet dies großartig weil es ein
Spiel ist, ein wahnsinnig erotisches Spiel.
Bei diesem Mann handelt es sich um niemand Geringeren als um Daniel Cohn-Bendit,
Fraktionsvorsitzender der Grünen im Europäischen Parlament. Sozusagen der leibhaftige
Obergrüne in Person. Uns ist nicht bekannt, dass sich nur ein einziger österreichischer
grüner oder grüne Politiker(in) von Cohn-Bendit distanziert hat.
Damit ist die von Hebein getätigte Aussage, bezüglich der Missbrauchs-Vorwürfe im Kinder-
heim am Wilhelminenberg, für uns völlig unglaubwürdig. Denn Cohn-Bendit befindet sich
bis heute in Amt und Würden und dürfte ein ausgezeichnetes Verhältnis zur Grünen-Chefin
Eva Glawischnig haben.
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2011-10-18
Sämtliche Fakten müssen auf den Tisch
Es bleibt einem die Luft weg, bei derart unfassbaren Vorwürfen rund um das ehemalige
Kinderheim der Stadt Wien am Wilhelminenberg. Hier muss alles aufgearbeitet werden
und zwar nicht nur die jetzt bekannt gewordenen Fälle, sondern es müssen sämtliche
Akten seit Bestehen des Kinderheims geöffnet werden.
Es ist nämlich zu befürchten, dass die jetzt bekannt gewordenen Missbrauchsfälle nur
die Spitze des Eisbergs darstellen. Offenbar war hier ein System installiert, welche
jahrzehntelang gut funktionierte und offenbar von vielen Verantwortlichen – auch auf
politischer Ebene bis hinein ins Wiener Rathaus – gedeckt wurde.
Parteibuchfreundschaften dürfen die
Aufklärungen nicht behindern
Auch Parteibuchfreundschaften und sonstige politische Verbindungen der damals Ver-
antwortlichen dürfen die Aufklärung nicht behindern. Eine unabhängige und objektive
Kommission hat in diesem Fall die Ermittlungen zu leiten.
Und auch mit dem bisher von der Stadt dotierten Fond wird man sicher nicht auskom-
men. Solch abartige Verbrechen sind ja ohnehin finanziell nicht wieder gut zu machen.
Die bisherige Dotierung der Stadt Wien ist angesichts der Fülle an Missbrauchsfällen in
städtischen Kinderheimen ohnehin zynisch und muss auf neue finanzielle Beine gestellt
werden.
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2011-10-16
Auswirkungen der „ganz normalen“ Homosexualität
Heftige Diskussionen gibt es zurzeit um die Forderung der künstlichen Befruchtung für les-
bische Paare in Österreich. Normalerweise steht dieser medizinische Eingriff nur Hetero
-Paaren zu, denen ungewollt der Kinderwunsch versagt bleibt.
Nachdem diverse Schwulen –und Lesbenvereinigungen der Heterobevölkerung stets
Glauben machen wollen, dass Homosexualität völlig normal sei, wundert uns eigentlich
die Forderung nach der künstlichen Befruchtung für Lesben. Sollen doch lesbische Frauen
versuchen auf natürlichem Weg ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Sie bräuchten den
Geschlechtsakt ja nicht unter einem „Aha-Erlebnis“ verbuchen, sondern diesen lediglich
als Mittel zum Zweck betrachten.
Und nun zu den Schwulen. Gerade unter schwulen und bisexuellen Männern sind die HIV-
Neudiagnosen in den letzten Jahren wieder überdurchschnittlich hoch und steigen weiter
an. Auch die Ansteckungszahlen bei Syphilis und Hepatitis C klettern immens in die Höhe.
Bevor uns wieder diverse Schwulen-Blogs wegen der im obigen Absatz getätigten Aus-
sage in der Luft zerreißen und uns Homophobie unterstellen sei festgehalten, dass dieses
Zitat von der HOSI – Salzburg stammt. Irgendwie scheint bei den Schwulen irgendwas
schief zu laufen, denn sonst würde es diese Entwicklung vermutlich nicht geben.
Das war unser Samstag-Beitrag zur „ach so“ normalen Homosexualität, wo lesbischen
Frauen der Kindersegen gewollt versagt bleibt, weil sie lieber mit einer Frau Sex prakti-
zieren. Und weil „Schwul sein“ angeblich völlig normal ist, gibt es in einem medizinischen
Vorzeigeland wie Österreich, ein überdurchschnittliches Ansteigen von HIV, Syphilis und
Hepatitis C unter schwulen Männern.
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2011-10-15
“Moschee baba“ doch keine Verhetzung
Mit zwei Freisprüchen endete heute der Prozess am LG Graz, gegen den steirischen FP-
Chef und Landesrat Gerhard Kurzmann und den von ihm beauftragten Schweizer Werbe-
fachmann Alexander Segert wegen des 2010 im Landtagswahlkampf online gestellten
„Anti-Minarett-Spiels“.
Bekannter Weise hatten die steirischen Grünen im Vorjahr bei der Staatsanwaltschaft
Anzeige wegen Verhetzung erstattet. Das Onlinespiel musste auf richterliche Anordnung
offline gestellt werden.
Der heute verhandelnde Richter, Christoph Lichtenberg, sah allerdings keine Verhetzung
und fällte zwei Freisprüche. Für ihn war dieser strafbare Tatbestand nicht erfüllt worden.
In seiner Urteilsbegründung führte er an, dass es unterschiedliche Deutungen des Spiels
gäbe. Es gibt kein Fadenkreuz, keine Schussgeräusche, es brechen keine Gebäude zu-
sammen. Der Inhalt des Spiels ist strittig. Daher ist zugunsten des Angeklagten zu ent-
scheiden.
Richter ließ sich nicht vor den politischen Karren spannen
Der FPÖ-Chef H.C. Strache kommentierte den Freispruch wie folgt: „Der Versuch, das
Strafrecht im Zusammenhang mit dem Online-Spiel „Moschee baba“ zu strapazieren und
mit Hilfe eines Kriminalisierungsversuchs das Problem des Islamismus in eine politische
Tabuzone zu verbannen, sei ordentlich misslungen.“
Der Freispruch und auch die vom Richter dazu abgegebene Begründung waren ein Zeichen
der Unabhängigkeit und Souveränität seiner Person. Dieser hat auch eine klare Trennung
zwischen einer politischer Aussage und der damit verbundenen Kritik von gesellschaftlichen
Fehlentwicklungen erkannt. Der gewünschten strafrechtlichen Aburteilung eines Politikers
hat er keine Folge geleistet.
Aus dem Urteil kann auch abgeleitet werden, dass die Frage, ob der Bau von Minaretten
verboten werden soll, europaweit diskutiert wird und daher völlig legitim ist. Aus dem
Urteil kann aber auch erkannt werden, dass die Grünen mit ihrer Anzeige den Bogen über-
spannt haben. Es kann nicht angehen, dass beim Fehlen von Argumenten versucht wird
den politischen Gegner zu kriminalisieren.
Auch hier hat der Richter ein Zeichen gesetzt und klar gemacht, dass er sich nicht vor
einen politischen Karren spannen lässt. Dem Rat, Christoph Lichtenberg, ist für seine
weise Entscheidung allerhöchster Respekt zu zollen.
Von den Grünen war bis dato keine Stellungnahme zu vernehmen. Vielleicht sollte es
diese Partei zukünftig unterlassen, bei Argumentationsnotstand Strafanzeigen gegen
politische Gegner zu erstatten. Auf gut Deutsch könnte man sagen, dass mit der heutig
gefällten richterlichen Entscheidung den Grünen klargemacht wurde: „Wo der Bartl
den Most herholt“.
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2011-10-14
Produktwarnung „Gorgonzola D.O.P.“
…..wurde. Die Höhe der Kontamination liegt mit 41.000 KbE/g weit über dem für verzehrs-
fertige Produkte festgelegten Grenzwert (100 KBE/g am Ende der Haltbarkeitsdauer). Das
Produkt wurde somit als gesundheitsschädlich beurteilt. Weiterlesen… (PDF-Download)
Diese Produktwarnung wurde heute von der AGES im Auftrag des Bundesministeriums
für Gesundheit, via APA-Aussendung, exakt um 18:29 Uhr ausgesendet. Nach dem letzten
Listerien-Skandal sollte man glauben, dass der Gesundheitsminister die Bevölkerung vor
diesem gefährlichen Bakterium zeitgerecht warnen lässt.
Dem ist leider nicht so, denn der verseuchte Käse weist ein Ablaufdatum – oder vornehm
als Mindesthaltbarkeitsdatum ausgedrückt- per 07. Oktober 2011 auf und heute ist bereits
der 13. Oktober 2011. Da stellt sich die berechtigte Frage, wie lange hat dieser Giftkäse
bereits in den Regalen der Supermärkte gelegen?
Offenbar hat Alois Stöger ein gespaltenes Verhältnis zum käseverseuchenden Bakterium
und ist möglicherweise Weise der fälschlichen Meinung, dass es sich bei diesem um eine
Gewürzzutat handelt.
Denn anders können wir es uns nicht erklären, dass der Gesundheitsminister die Bevölker-
ung erst nach dem Ablaufdatum warnen lässt. Möglicherweise hat er aber wie beim
letzten Mal, die ganze Angelegenheit wiederum einfach verschlafen.
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2011-10-13