Es geht doch noch peinlicher
Peinlicher als die Tatsache, dass Häftlinge zum Dienst beim Bundesheer herangezogen
werden (unser gestriger Beitrag), ist ein hilfloses Dementi des Bundesministeriums für
Landesverteidigung zu der pikanten Causa.
Da musste der Pressesprecher des Verteidigungsministers wohl Überstunden schieben,
denn exakt um 18:22 Uhr des gestrigen Abends erfolgte eine in sich widersprüchliche
Pressaussendung.
Zuerst wird in Abrede gestellt, dass bei den Pilotprojekten für ein Profiheer Freigänger
anstelle von Rekruten eingesetzt werden. Im gleichen Atemzug wird jedoch festge-
halten, dass Freigänger stundenweise in militärischen Liegenschaften arbeiten. Es
handelt sich hierbei um eine Resozialisierungsmaßnahme, so ist es jedenfalls in der
Presseaussendung zu lesen.
Also was stimmt nun? Versehen nun Häftlinge Dienst beim Bundesheer oder nicht?
Da sollte sich der Verteidigungsmnister Norbert Darabos doch zu einer klaren Aussage
durchringen können. Allerdings bleibt ihm diese erspart, denn in der gleichen Presse-
aussendung des Bundesministeriums für Landesverteidigung ist folgendes wörtlich
festgehalten:
„Die wenigen Freigänger übernehmen vor allem Tätigkeiten im Bereich der Landschafts-
pflege, Außengestaltung und Gebäudeerhaltung. Straftäter, die wegen schwerer
Eigentumsdelikte (Raub, Einbruch), terroristischer Handlungen oder Tätigkeiten, oder
wegen des Verstoßes gegen das Suchtmittel- oder Waffengesetz verurteilt wurden,
dürfen Arbeitseinsätze in militärischen Liegenschaften oder Liegenschaften, die sich in
der Verfügungsgewalt des Bundesheeres befinden, nicht eingesetzt werden. Ebenso
ausgeschlossen sind Strafgefangene ohne österreichische Staatsbürgerschaft.“
Damit ist eindeutig bestätigt, dass Strafgefangene beim Bundesheer Dienst versehen.
Interessant sind die Ausnahmen: Räuber, Einbrecher, Giftler, Waffenschieber ,Terror-
isten und Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft dürfen nicht „dienen“.
Auf Grund der haargenauen Aufzählung der Ausnahmen seitens des Verteidigungs-
ministeriums kommen wir zum Schluss, dass Mörder, Gewalttäter und Kinderschänder
sehr wohl beim Bundesheer Verwendung finden könnten. Denn laut Presseaussend-
ung bilden diese und auch keine anderen Gewaltdelikte eine Ausnahme.
*****
2012-03-10
Billigst-Lohnarbeiter und Strafgefangene beim Berufsheer
Neue Wege – Neue Chancen, so kündigte der wohl unfähigste Verteidigungsminister der
2. Republik, die Abschaffung des Grundwehrdienstes und die Einführung eines Berufs-
heeres an.
Foto: (c) erstaunlich.at
Was wir davon halten und welche Meinung wir über Norbert Darabos haben, kann in zahl-
reichen Beiträgen auf www.erstaunlich.at nachgelesen werden. Zur leichteren Auffindung
muss nur das Wort „Darabos“ in der Suchfunktion dieser Webseite eingegeben werden.
Aber zurück zum Thema. Nun kann man über ein reines Berufsheer geteilter Meinung sein,
allerdings darf erwartet werden, dass dieses Heer eine gut ausgebildete und schlagkräftige
Kampftruppe ist. Wenn da nur das Wörtchen „wenn“ nicht wäre, denn nach darabosischen
Vorstellungen dürfte ein Berufsheer wohl anders aussehen.
Dies stellte er in einem Pilotversuch am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe in der Steiermark
unter Beweis. Von der roten Medien-Propagandamaschine vornehm verschwiegen, sichern
dort Billigst-Lohnarbeiter und Strafgefangene den Schießplatz des Bundesheeres.
Brandgefährliche Pilotversuche
Darabos will mit Pilotversuchen beweisen, dass man Kasernen und militärische Liegenschaften
auch ohne Rekruten erhalten kann. Diese leisten als „Systemerhalter“ anfallende Arbeiten,
vom Küchendienst beginnend bis zum Schneeschaufeln. Und wenn scharf geschossen wird,
sperren die Rekruten alle Zufahrts- und Wanderwege.
Da diese aber nach Abschaffung der Wehrpflicht nicht mehr zur Verfügung stehen, muss Er-
satz gefunden werden. Diesen fand der Selbstverteidigungsminister offenbar in Personen
wie Billigst-Lohnarbeiter und Strafgefangene (Freigänger der JVA Leoben). Und so wurde
beim ersten Pilotversuch am Truppenübungsplatz „Seetaler Alpe“, ein Horrorszenario zur
Realität. Häftlinge sicherten ein Gelände, wo Soldaten mit scharfer Munition übten.
In der Praxis läuft dies derzeit so ab, dass vier Häftlinge in der Früh mit der Bahn von Leoben
nach Judenburg fahren, wo sie mit Heereskraftfahrzeugen abgeholt werden. Am Abend
müssen diese wieder in ihre Zellen in der Strafanstalt einrücken.
Wir könnten noch seitenlang über dieses Pilotprojekt des Zivildieners N. Darabos schreiben,
lassen dies aber sein. Eine Bemerkung können wir uns aber abschließend nicht verkneifen.
In uns keimt der Verdacht, dass Norbert Darabos selbst ein Pilotversuch sein dürfte. Die
Wissenschaft könnte aus ihm wahrscheinlich interessante Schlüsse ziehen.
*****
2012-03-09
Wirtschaftslage für SVA nicht wirklich interessant
Die derzeit von der Spitze der SVA bejubelte, angebliche Zahlungserleichterung für Ver-
sicherte, kann nur als Verhöhnung verstanden werden. Ist doch die SVA die Versicher-
ung, die am unerbittlichsten und brutalsten gegen die eigenen Versicherten vorgeht,
wenn aufgrund der wirtschaftlichen Lage die Beitragslast zu hoch wird.
„Die SVA hat zig-tausend österreichische Betriebe wegen ausstehender Sozialversicher-
ungsabgaben unerbittlich in den Konkurs getrieben und so tausende Arbeitsplätze ver-
nichtet“, meint dazu der freiheitliche Bundesrat und Abgeordnete zum Wiener Wirt-
schaftsparlament Mag. Reinhard Pisec.
Jetzt davon zu sprechen, dass Selbstbehalte für SVA Versicherte „derzeit schon mit
sozialer Treffsicherheit ausgestattet“ sind, ist blanker Hohn. Selbst wenn die SVA
nun gelobt Zahlungserleichterungen für SVA-Versicherte möglichst schnell umsetzen
zu wollen, so ist dies wenig glaubwürdig. Der einzige glaub würdige Schritt und die
beste Lösung wäre eine Selbstauflösung der SVA.
Urabstimmung über Erhalt der SVA wäre wünschenswert
In Österreich gibt es ohnehin zu viele Sozialversicherer. Es wäre daher wünschens-
wert, wenn die Versicherten der SVA auf die jeweiligen Gebietskrankenkassen auf-
geteilt würden. Zielführend wäre diesbezüglich eine Urabstimmung unter allen SVA
-Versicherten.
Sollen die Versicherten doch selbst entscheiden, ob sie die im Vergleich höchsten
Beiträge – gekoppelt mit 20% Selbstbehalt – zahlen wollen, oder lieber in ihren
Bundesländern versichert sind. Die SVA hat bereits genug Schaden für die Wirtschaft
angerichtet.
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2012-03-09
Gestiegene Lebensqualität bei minus 15 Grad
Wir haben uns schon einige Male mit den Publikationen des grünnahen Verkehrsclubs
Österreich (VCÖ) beschäftigt. Falsche oder widersprüchliche Angaben sind in dessen
Pamphleten offenbar an der Tagesordnung.
Im Beitrag auf der Webseite des VCÖ versucht dessen Autor mit hanebüchenen und
nicht nachvollziehbaren Argumenten, den geneigten Leser(innen) die rotgrüne Ab-
zocke der Wiener Parkraumbewirtschaftung schmackhaft zu machen.
So ist man beim VCÖ doch tatsächlich der Meinung, dass sich die Parkraumbewirt-
schaftung in Wien bewährt habe, weil dadurch die Wiener(innen) immer seltener mit
dem Auto fahren. Dieses Argument ist für uns nicht nachvollziehbar. Es entspricht
vielmehr der Wahrheit, dass dieser Umstand den enorm gestiegenen Treibstoffprei-
sen zuzuschreiben ist.
Die große Mehrheit der Wege, nämlich 71 Prozent, wird mit öffentlichen Verkehrsmit-
teln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das bedeutet eine gestiegene
Lebensqualität, so die Aussage beim VCÖ. Nun, wenn die Gehzeit zu den Öffi-
Stationen und das endlose Warten (wegen regelmäßiger erheblicher Verspätungen)
auf Bus oder Bim bei minus 15 Grad (wie in diesem Winter), sowie bei Regen- und
Schneefall als gestiegene Lebensqualität betrachtet werden kann, dann hat der VCÖ
recht.
Sicherlich bedeutet es auch eine gestiegene Lebensqualität, wenn der Wochenend-
einkauf im Supermarkt für eine vierköpfige Familie mit dem Fahrrad durchgeführt
wird. Scheinbar verspürt man beim VCÖ eine gewisse sadistische Ader, wenn dieser
versucht, der Bevölkerung eine Verschlechterung als gestiegene Lebensqualität zu
verkaufen.
Gestiegene Umweltbelastung
Interessant ist auch die Aussage, dass die Parkraumbewirtschaftung nicht nur der
Bevölkerung sondern auch der Wirtschaft zu Gute kommen soll. Offenbar scheint
es dem VCÖ entgangen zu sein, dass immer mehr Betriebe aus Wien absiedeln
und sich in den nahen Industriezentren des benachbarten Bundeslandes Nieder-
österreich niederlassen.
Dadurch müssen die Wiener(innen) die in diesen Betrieben arbeiten mitsiedeln,
was naturgemäß eine längere Wegzeit zum Arbeitsplatz beinhaltet. Das bedeutet
in Folge, dass mit dem Auto längere Strecken zurückgelegt werden. Das wieder-
um bedeutet eine vermehrte Umweltbelastung, da mehr Schadstoffe ausgestoßen
werden.
Aus den obig angeführten Gründen führt sich die Aussage des VCÖ, dass die Park-
raumbewirtschaftung ökonomisch vernünftig sei und die Luftqualität verbessere,
selbst ad absurdum.
Der VCÖ schreibt der Parkraumbewirtschaftung auch zu, dass durch diese das
Falschparken um rund 80 Prozent abgenommen habe und dadurch der Verkehr
nicht mehr behindert werde. Ein derart unsinniges Argument haben wir selten
gelesen, denn was hat Falschparken mit der Parkraumbewirtschaftung zu tun. Wir
sehen dies sogar gegenteilig, denn nicht immer hat ein(e) Autofahrer(in) einen
Kurzparkschein zur Hand und stellt das Auto quasi vorschriftwidrig ab. Das erhöht
wiederum die Einnahmen der Stadt Wien, mittels ihrer zahlreich schwadronierenden
Parksheriffs.
Mehr abgestellte Autos und dennoch mehr Parkplätze?
Am erstaunlichsten finden wir jedoch die Argumentation, dass einerseits durch die
Parkraumbewirtschaftung mehr Parkplätze vorhanden sind und anderseits die
Wiener(innen) ihr Mobilitätsverhalten dahingehend veränderten, dass sie ihre Autos
weit weniger benützen.
Sofern die Autos nicht in die Wohnungen mitgenommen oder im Kellerabteil abge-
stellt werden, ist diese VCÖ-Aussage völlig widersprüchlich. Ein Auto das nicht zur
Fahrt benützt wird muss zwangsläufig geparkt werden. Also fragen wir uns, wie
durch die Nichtbenützung von Autos mehr Parkraum entstehen soll? Offenbar hat
man beim VCÖ nicht viel nachgedacht als man ein derartiges Argument ins Rennen
brachte.
Für uns ist die Parkraumbewirtschaftung ein reines Abkassieren bei der Wiener Be-
völkerung und hat nichts mit einer Verbesserung der Lebensqualität zu tun. Eine
Frage hätten wir allerdings an den VCÖ. Warum nennt sich dieser Verein eigentlich
Verkehrsclub Österreich? Wäre da nicht der Name „Anti-Autofahrerclub“ an-
gebrachter?
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2012-03-09
Gefährlichkeit Pierre Vogels durch Verfassungsschutz bewiesen
Die Exekutive hat den Auftritt des deutschen Hasspredigers Pierre Vogel in den Räumlich-
keiten einer Grazer Pizzeria mangels Betriebsstättengenehmigung untersagt. Ein islamis-
tischer Verein hatte Anführer der Salafisten für den 16. März in die Lagergasse 57a zu
einem Vortrag eingeladen.
Auch an anderen Orten darf Vogel nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes nicht
mehr auftreten. Für die Grazer FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Winter ist das poli-
zeiliche Verbot der Veranstaltung ein kleiner Lichtblick im Kampf gegen radikale Islam-
isierungstendenzen in der Murstadt.
„Man muss alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um einer möglichen Konzentration
salafistischer Aktivitäten in Graz und einer Verschärfung der salafistischen Agitation ent-
gegenzuwirken. Wer die Steinigung von Ehebrecherinnen fordert und Nicht-Muslime in
die Hölle schicken will, missbraucht sein Recht auf Meinungsfreiheit für menschenveracht-
ende Propaganda und verwirkt seine Auftrittsberechtigung“, so Winter.
Die Ideologie der Salafisten, einer besonders konservativen und rückwärtsgewandten
Strömung des Islam, verstößt gegen unsere Demokratie und ist in höchstem Maße ver-
fassungswidrig und gefährlich. Unlängst hat der deutsche Verfassungsschutz deren
Ideologie als nahezu deckungsgleich mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida bezeichnet.
Die Anhänger würden in letzter Konsequenz einen islamischen Gottesstaat anstreben, in
dem wesentliche Grundrechte und Verfassungsinhalte nichts gelten. Einige Salafisten
sind auch für den Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung dieser Ziele empfänglich.
Innenministerin soll endlich Einreiseverbot aussprechen
Einmal mehr bekräftigt Winter außerdem ihre Forderung, ein Einreiseverbot für Pierre
Vogel nach Schweizer Vorbild auszusprechen. „Diesem Steinzeit-Islamisten muss jeg-
liche Berechtigung entzogen werden, sich in einem fortschrittlichen Land wie Österreich
aufhalten zu dürfen“, fordert Winter.
Innenministerin J. Mikl-Leitner (ÖVP) ist nun an der Reihe, aus Gründen der öffentlichen
Sicherheit und Ordnung konsequent durchzugreifen. Die Hassbotschaften der Salafisten
sind teilweise geeignet, orientierungslose Migrantenkinder zunehmend radikalisieren.
Winter hat Ende Februar zudem eine parlamentarische Anfrage (10772/J) an das Innen-
ministerium gestellt, um Informationen über Zusammenkünfte von Salafisten in den ver-
gangenen vier Jahren zu bekommen.
Ergänzend will sie wissen, ob aus verfassungsschutzrechtlichen Gründen Aufzeichnungen
über die Einreise von führenden salafistischen Hasspredigern nach Österreich vorliegen
und wie die Behörden damit künftig umgehen werden.
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2012-03-08
Ökonomie ein Fremdwort
Zu unserem Beitrag „Wenn Linke auf…..“ haben wir uns nachträglich noch einmal Ge-
danken gemacht. Es wollte uns nicht einleuchten, dass ein hoch subventioniertes
„Mussgeschäft“ wie ein Studenten-Kaffeehaus innerhalb eines Jahres vor der Pleite
steht.
Gut, dass eine antikapitalistische Führung eines Betriebes nicht gerade einer Gewinn-
optimierung dienlich ist, lernt ein jeder Handelsschüler schon am 1. Schultag. Das allein
kann es aber nicht gewesen sein dachten wir uns und durchstöberten die Webseite
des „Cafe Rosa“.
Auf der HP des Kaffeehauses unter der Rubrik „Was ist das Cafe Rosa?“ steht zum Bei-
spiel wörtlich: „Ein Cafe ohne Konsumzwang.“ Tja, wenn ein Lokal als kostenlose Wär-
mestube Verwendung findet, dann ist es zum Bankrott nicht weit.
Das ist aber noch nicht alles. Da werden beispielsweise folgende Anforderungen an die
Gäste gestellt, um überhaupt in das Lokal eintreten zu dürfen: „basisdemokratisch,
feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch,
ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, anti-
heteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch.“
Wer derartige Forderungen für den Zutritt ins Lokal voraussetzt darf sich nicht wundern,
wenn ihm die Gäste ausbleiben. Wir fragen uns wie viele Leute es wohl geben mag,
welche die obig geforderten „Tugenden“ gleichzeitig intus haben? Normalerweise ge-
nügt es, wenn sich ein Gast gut benimmt und seine Konsumation bezahlen kann.
Zutritt nur für Frauen und Transgender
Aber wir haben noch einen draufzusetzen. Wer zu einem Screening von (queer)feminis-
tischen Pornos einlädt darf sich ebenfalls nicht wundern, wenn ihm die Gäste ausbleiben.
Screen: cafe-rosa.at
Eine derartige Veranstaltung lockt nämlich nicht einmal einen alten Hund hinter dem
Ofen hervor. Außerdem widerspricht die Einladung den eigenen Grundsatzregeln des
Lokalbetreibers. Heftet sich doch das „Cafe Rosa“ das Schlagwort „Antidiskriminierung“
auf seine Fahnen. Im gleichen Atemzug verwehrt man allerdings Männern und Personen
die nicht Transgender sind den Eintritt in ein öffentliches Lokal und diskriminiert diese
dadurch.
Dass eine derartige Geschäftspolitik unweigerlich in die Pleite führt wird jedem klar sein,
auch wenn er nur Grundkenntnisse in der Ökonomie besitzt. Dem Lokalbetreiber des
„Cafe-Rosa“ sei angeraten seine Finger von gewinnorientierten Geschäftstätigkeiten zu
lassen. Für ihn/sie wäre es besser sich einen Beamtenjob in irgendeiner Magistratsabteil-
ung der Stadt Wien zu sichern. Denn dort gibt es jeden Monat einen sicheren Gehalt,
auch wenn es mit dem ökonomischen Denken nicht funktionieren sollte.
*****
2012-03-08
Ökonomische Alternative
Ein Topangebot für alle Heimreisewilligen. Aber wir glauben nicht, dass viele Personen
von diesem Angebot Gebrauch machen werden. Denn in den Ländern die der Airliner
in seiner Werbung anbietet fehlen zwei wichtige Fakten. Erstens gibt es dort keine
soziale Hängematte. Zweitens wird man in diesen Ländern für kriminelle Straftaten
dementsprechend zur Verantwortung gezogen.
Foto: © erstaunlich.at
Die Bundesregierung sollte sich ernsthafte Gedanken darüber machen, ob es nicht
sinnvoll wäre mit der Firma PEGASUS eine Art Werksvertrag abzuschließen. Statt
die zahlreichen – aus den o.a. Ländern vertretenen – schmarotzenden Asylbetrüger
auf Kosten der österreichischen Bevölkerung zu erhalten, erscheint es doch
wesentlich ökonomischer pro Person läppische 61,99 Euro zu investieren. Frau und
Herr Österreicher werden vermutlich dafür dankbar sein.
*****
2012-03-08
Beschäftigungsmangel bei SOS-Mitmensch?
Der Sprecher des links-linken, zum Teil mit Steuergeld subventionierten Gutmenschen-
Verein „SOS-Mitmensch“, Alexander Pollak, dürfte unter Beschäftigungsmangel leiden.
Anstatt sich wirklicher Probleme anzunehmen, wie etwa warum afrikanische Asylwerber
andere Afrikaner(innen) gegen Bezahlung illegal nach Österreich einschleppen, ortet
er in Speisen wie „Mohr im Hemd“ und „Zigeunerschnitzel“ beleidigende Nahrungsmit-
tel, die einen bitteren Nachgeschmack haben.
Normalerweise kommt ein derartiges Thema erst im Sommerloch auf den Plan, aber
A. Pollak beschäftigt sich erstaunlicher Weise schon anfangs März damit. Aber zurück
zum Thema. Warum soll die traditionelle Süßspeise „Mohr im Hemd“ einen bitteren
Nachgeschmack haben? Es sei denn diese wurde nicht ordnungsgemäß zubereitet
oder hat durch Ablaufen des Haltbarkeitsdatums bereits Schimmel angesetzt.
In seiner Aufregung dürfte A. Pollak auf die Süßigkeiten wie etwa Negerküsse oder
Negerbrot vergessen haben, denn von diesen ist in seiner heutigen Presseaussend-
ung kein Wort zu lesen.
„Bereits seit einigen Jahren setzen sich Akteur(innen) aus dem Menschenrechtsbe-
reich, darunter auch viele Schwarze Aktivist(innen), gegen diskriminierende Speise-
bezeichnungen ein“, so Pollak.
Wenn schon, denn schon
Interessanter Weise hat „SOS-Mitmensch“ kein Problem mit dem „Frankfurter Würst-
chen“ oder den „Spaghetti Puttanesca“, denn auch hier sind deutlich diskriminierende
Tendenzen zu erkennen. Die Bezeichnung „Würstchen“ für Frankfurter Bürger muss
wohl als beleidigend aufgefasst werden. Absolut frauenverachtend ist jedoch die
Bezeichnung Spaghetti Puttanesca, handelt es sich doch dabei um „Nutten-Spaghetti“.
Aber wir sind noch nicht fertig, denn da gibt es Bezeichnungen für Speisen die ganze
Bevölkerungsschichten, Berufsstände und Einwohner von Regionen „diskriminieren“.
Ein Blick ins Kochbuch genügt, um auf folgende Speisenbezeichnungen zu stoßen:
Wienerschnitzel, Pariserschnitzel, Jägerfleisch, Jägerschnitzel, Bauernomelett, Bauern-
salat, Tirolerknödel, Waldviertlerknödel, Krakauerwurst, Pariserwurst, Wienerwurst,
Linzerauge, Linzertorte, Bauernkrapfen, besoffene Kapuziner, Bauerngugelhupf,
Kaiserschmarrn, Wienerwürstel, Debrezinerwürstel, Hamburger, Augsburger und
Schwedenbombe.
Also wenn dem Herrn Pollak schon der „Mohr im Hemd“ ein Dorn im Auge ist, dann
sollte er Gerechtigkeit ausüben und ebenfalls beim Gastronomiefachverband um
Änderung der Bezeichnungen für die oben angeführten Speisen intervenieren, so-
wie er dies beim „Mohr im Hemd“ und beim „Zigeunerschnitzel“ tat.
Auch sollte sich der Sprecher von „SOS-Mitmensch“ Gedanken über seinen Namen
machen und diesen ebenfalls ändern, denn das Wort „Pollak“ ist ein übles Schimpf-
wort für Menschen aus Polen.
Die Forderungen an Pollak sind natürlich nicht ernst gemeint und dieser Beitrag ist
eher als Satire zu betrachten. Dennoch soll er aufzeigen mit welchen Unsinnig-
keiten sich „SOS-Mitmensch“ befasst. Der Verein sollte sich um die tatsächlichen
Probleme kümmern und nicht ständig versuchen den Österreicher(innen) einzu-
reden, dass sie mit einem „Mohr im Hemd“ andere diskriminieren.
*****
2012-03-07
Hatte Mister Zuckerberg etwa Besuch?
Wer in den heutigen Morgenstunden, zumindest bis 07:00 Uhr (Erstellung dieses
Beitrags), versuchte seine „Freund(innen) im weltgrößten Social Network zu er-
reichen, der mühte sich vergebens ab. Immer wenn Facebook aufgerufen wurde,
erhielt der/die User(in) folgende Bilder.
Da wird doch Mister Mark Elliot Zuckerberg und seine Crew nicht etwa Besuch
von diesen Herrschaften gehabt haben?
*****
2012-03-07
UPDATE:
Mittlerweile ist es 10:00 Uhr und Facebook funktioniert wieder.
Es darf wieder mit Freund(innen) Kontakt aufgenommen werden.
2012-03-07
Wie lange dauert es noch bis zur Verbalattacke?
Im heutigen Beitrag „Diplomatische Drecksarbeit“ haben wir uns sehr kritisch mit
einer Strache-Aussage auseinandergesetzt. Wir haben auch angemerkt, dass es uns
seltsam erscheint, dass sich die politische Konkurrenz (noch) nicht kritisch über die
Glückwünsche des FPÖ-Chefs an Wladimir Putin, „zum klaren Wahlsieg“ geäußert
hat. Diese Tatsache begründen wir aber damit, dass es speziell der Bundesregierung
nicht unangenehm sein dürfte, dass H.C. Strache diese „Diplomatische Drecksarbeit“
erledigt hat.
Allerdings trauen wir dem Frieden nicht und vermuten, dass es nur eine Frage der
Zeit ist, bis die Bundesregierung über H.C. Strache verbal herfallen wird. Zu groß
erscheint nämlich die Verlockung, der FPÖ ihre Wähler(innen) abspenstig zu machen.
Bevor sich aber die Bundesregierung auf einen eventuellen Verbalangriff auf Strache
rüstet sollte sie aber überlegen, ob Wahlen in Österreich hundertprozentig demokra-
tiebewusst über die Bühne gehen.
Demokratiepolitisch bedenkliche Wahlsysteme
Da gibt es zum Beispiel Wahlsysteme wie die Briefwahl oder das E-Voting, welche
demokratiepolitisch äußerst bedenklich sind. Bei diesen beiden Wahlmethoden kann
niemand eine hundertprozentige Garantie abgeben, dass das geheime und persönliche
Wahlrecht in Österreich gewährleistet ist. Außerdem öffnen diese Wahlsysteme einem
Wahlbetrug Tür und Tor.
Apropos Wahlbetrug, ein solcher scheint auch in der demokratischen Republik Öster-
reich nur ein Kavaliersdelikt zu sein. Erst im vorigen Sommer berichteten wir über einen
ÖVP-Politiker, der Wahlbetrug beging und damit ein wichtiges Grundrecht und Gesetz
einer Demokratie mit den Füßen getreten hatte.
Zu allem Überfluss sprach ihm seine Fraktion noch das volle Vertrauen aus. Auch vor
Gericht kam der ÖVP-Politiker glimpflich davon und wurde für seine verwerfliche Tat
zu läppische 6 Monate bedingter Haftstrafe verurteilt. Genaueres kann unter diesem
LINK nachgelesen werden.
Betrachtet man alle diese von uns angeführten Tatsachen wird man feststellen, dass
wir von Russland nicht allzu weit entfernt sind. Daher sollten es sich Mitglieder der
Bundesregierung oder sonstige Kontrahenten von Strache überlegen, ob sie den Mann
verbal verprügeln wollen oder es doch dabei belassen sollten, weiterhin glücklich sein
zu dürfen, dass er für sie diese „Diplomatische Drecksarbeit“ erledigt hat.
*****
2012-03-06
Der lupenreine Demokrat Putin
Der seinerzeitige Ausspruch des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers, Gerhard Schröder,
dass Putin ein lupenreiner Demokrat sei, sorgte quer durch alle Fraktionen für Heiterkeit.
Gut, im Gegenteil zu Stalin, der seine politischen Widersacher umbringen ließ, zeigte sich
Putin humaner. Politische Gegner wurden „nur“ verhaftet und in Schauprozessen zu
langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Allerdings hat sich Putin den Leitspruch von Stalin: „Es kommt nicht darauf an, was die
Leute wählen, sondern wer auszählt“ beibehalten. Dies wurde bei den jetzigen Wahlen
in Russland eindeutig unter Beweis gestellt. Seine Mitbewerber um das Präsidentenamt
waren allesamt politische Marionetten. Aber um auf Nummer Sicher zu gehen, wurden
vorsorglich zahlreiche Wahlurnen im Vorhinein mit Stimmzetteln befüllt, auf denen das
Kreuzchen bei Putin gesetzt war.
Aber Russland ist eben nicht mit westlichen Maßstäben zu messen und für den Grossteil
der russischen Bevölkerung wird es egal sein in welcher Diktatur sie leben, da sie nichts
anderes gewöhnt sind. Für den Iwan Normalverbraucher in Russland war und ist es ein
trauriger Normalzustand, dass er seit eh und je unterdrückt wurde bzw. wird. Da
spielt(e) es keine besondere Rolle ob ein Zar, Stalin oder nun Putin an der Macht war/ist.
Aber es gibt auch Positives
Eines ist Wladimir Putin allerdings nicht abzusprechen. Er hält mit seinem Regime kom-
munistische Tendenzen im Zaum und erstickt linksradikale Anwandlungen bereits im
Ansatz im Keim. Ob diese Vorgehensweise demokratisch ist sei dahingestellt, aber
immerhin noch besser als einen Massenmörder a la Stalin wieder an die Macht kom-
men zu lassen.
Bei allen Defiziten von Putin ist er jedoch berechenbar und dies ist bei einem Land wie
Russland nicht von Nachteil. Unumstritten ist auch, dass Russland ein wichtiger
Handels – und Geschäftspartner von Europa und natürlich auch von Österreich ist.
Allerdings darf dies nicht dazu führen, Wladimir Putin als Demokraten zu werten, wie
dies der FPÖ-Chef H.C. Strache tat. Dazu geben wir nachfolgend eine gestrige Presse-
aussendung der FPÖ wieder.
Strache gratuliert Putin zum klaren Wahlsieg
Utl.: Russland ist enorm wichtiger Partner für Europa
Wien (OTS) – FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache gratuliert Wladimir Putin zum
klaren Erfolg bei den russischen Präsidentenwahlen. „Wladimir Putin hat in zwei Perio-
den als Präsident und zuletzt als Ministerpräsident bewiesen, dass er ein Garant für ein
starkes und berechenbares Russland ist“, so Strache, der Russland als einen enorm
wichtigen Partner Europas sieht und auf eine weitere Intensivierung der Beziehungen
hofft.
Wir wissen nicht welcher Teufel hier Strache geritten hat, dass er Putin zum klaren
Wahlsieg gratuliert. Ein Wahlbetrug ist nicht mit einem Wahlsieg gleichzusetzen. Durch
das Wort „Wahlsieg“ erhebt Strache den russischen Despoten W. Putin in den Stand
eines Demokraten und das ist dieser beileibe nicht. Wer Putin als Demokraten wertet,
rückt sich selbst in die geistige Nähe eines Gerhard Schröder und das hat Strache sicher
nicht notwendig.
Interessant ist allerdings die Tatsache, dass von keiner anderen Partei oder deren Politiker-
(innen) Protest gegen die Glückwünsche von H.C. Strache eingelegt wurde. Für uns ent-
steht hier unweigerlich der Eindruck, dass man recht froh war, dass hier jemand anderer
die diplomatische Drecksarbeit erledigt hat.
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2012-03-06
Michael Häupl ist auf Facebook
Nachdem wir gestern den erstaunlichen Brief des Wiener Bürgermeisters entdeckten,
haben wir uns ein wenig nach den Internetaktivitäten von Michael Häupl umgesehen.
Dabei stießen wir auf den Facebook-Account des Wiener Landesfürsten, der medial bis
dato offenbar unbemerkt blieb.
Screen: facebook.com
Geht man von der ersten Aktivität auf der Facebook-Seite von Häupl aus, so besteht diese
mindestens seit dem 28. August 2011. In knapp über einem halben Jahr gab es dann drei
Kommentare, wobei der Wiener Bürgermeister sage und schreibe die erstaunliche Anzahl
von 9 (!) Personen als Fans sammelte.
Diese gigantische Anzahl von Fans oder Freunden spiegelt offenbar den Beliebtheitsgrad
des Wiener Bürgermeisters wider. Bevor nun Häupl in Depressionen verfällt, sollte er sich
vertrauensvoll an Fräulein Laura Rudas wenden, denn diese ist Spezialistin im Besorgen von
Freunden. Von diesem Talent durfte schon der Bundeskanzler Werner Faymann profitieren.
SERWAS MICHL………! gehn wir auf einen VELTLINER? 🙂
Screen: facebook.com
Tja, zumindest einen besorgten Bürger den der Wiener Landesfürst schon als Fan oder
Freund gewonnen hat, will dieser offenbar wieder vergraulen. Denn wir vermissen eine
Antwort auf die höfliche Anfrage: „SERWAS MICHL…..! gehn wir auf einen VELTLINER?“
Als Akademiker sollte der Wiener Bürgermeister schon wissen, dass die Nichtbeantwort-
ung einer Frage ein Akt der Unhöflichkeit ist.
*****
2012-03-05
GASTAUTOREN – BEITRAG
Provokation von unten:
„Wir kommen“, nennt sich die gedruckte Herausforderung. Eigentlich müsste sie lauten,
„Wir sind schon da!“. Inan Türkmen, ein junger türkischer Kurde (kein Islamist) mit
österreichischer Staatsbürgerschaft, ist der Autor. Einer der hungrig und stark genug
zu sein glaubt, um mit seinesgleichen eines Tages den Laden Österreich übernehmen zu
können.
Egal, sagt er, ob man sie wolle oder nicht, sie (die Türken) seien die Zukunft Europas.
Wobei hier nicht Vermischung, sondern wohl nur Verdrängung das Schlüsselwort sein
kann. Eine Kampfansage vor einem entscheidendem Hintergrund: jenem einer demo-
graphischen Hochkonjunktur der türkischen Nation. Eine völkische Provokation also,
dieses Mal nicht von offizieller türkischer Seite, und recht gelungen.
Es geschieht uns ganz recht. Wer dem Fremden nicht rechtzeitig seine Grenzen aufzeigt,
dem werden seine von diesem neu gezogen. Nun wird darüber debattiert. Die einen sind
erbost: „Was erlaubt sich der?“, die anderen haben wie gewohnt die wahren Problemver-
ursacher ausgemacht: die österreichische Mehrheitsbevölkerung. Das seien fremdenfeind-
liche Menschen, „Täter“ eigentlich, „in der Kindheitsphase des Fremdeln Steckengeblieb-
ene“… und ähnliches Blabla einer Integrationsexpertin.
Kurz gesagt: der Österreicher soll, nein, müsse sich ändern, also sich anpassen. Dass sich
bereits zu viele Türken (und nicht nur sie) nicht an die Regeln unseres Landes anpassen,
wird gerne übergangen. Hoffentlich nimmt man unsererseits, ehe es zu spät ist, endlich
zur Kenntnis, dass zwei wichtige Faktoren die Sicherheit und Identität Österreichs mittler-
weile bedrohen: Es sind zu viele Fremde, nicht nur Türken, aufgenommen und hier sess-
haft geworden (die inzwischen zu Großgruppen herangewachsen sind). Und es sind zu
viele, die aus verschiedenen Gründen nicht integrier- geschweige denn assimilierbar sind.
Die Anzahl der Fremden und die Integrationstauglichkeit einzelner sind (neben ökonom-
ischen, sozialen und Umweltfaktoren) aber von entscheidender Bedeutung ob wir in
unserer Heimat auch in Zukunft in Frieden leben werden können. Doch das schwärende
Problem in seiner Gesamtheit in schonungsloser Offenheit zur Diskussion zu stellen, das
ganze Integrationsgeschwätz einmal beiseite zu lassen, Ross und Reiter beim Namen zu
nennen und vorrangig inländerfreundliche, bevölkerungspolitische Korrekturen begünst-
igende Maßnahmen vorzunehmen, dazu fehlt es an politischem Willen, nicht zuletzt an
Zivilcourage.
Allen Integrationszauberlehrlingen und Gutmeinenden ein volkstümliches griechisches
Sprichwort ins Stammbuch: „Eine einzige Menge darfst du nicht mit einer anderen Menge
vermischen.“ Das heißt, dass man Einzigartiges nicht mit Fremdem vermischen soll. Es sei
denn, es liegt einen nichts mehr am Eigenen. So ähnlich wird es Inan Türkmen wohl auch
sehen.
Provokation von oben:
„Ich“, das Lieblingswort vieler Politiker. „Verzicht“, das von ihnen am wenigsten ge-
schätzte. Deutschlands Ex-Bundespräsident Christian Wulff erhält lebenslang einen
Ehrensold von 199.000 Euro im Jahr. Er ist damit nicht der einzige Politiker, der sich
sein Nietendasein vergolden lässt. Es reicht für eine Aufreizung der Volksseele.
Aber nicht nur in Deutschland sind die Politikerprivilegien auf einem unverschämteNiveau.
Egal, ob einer für die Allgemeinheit etwas Positives geleistet hat oder nicht. Das ist
System, das hat System. Dass man darüber wenig hört, verwundert nicht, die Vertreter
in eigener Sache genießen und schweigen. Und schauen, dass sie auch weiterhin nicht
zu kurz kommen. In allen Parteien.
Doch noch ein weiterer Skandal, dieser bereits uralt, hat ebenfalls mit dem schändlichen
Verhalten von Politikern zu tun. Konkret mit dem von Abgeordneten in Berlin und Wien,
die bei Abstimmungen weder ihrem loyalen Gewissen noch dem Auftrag ihrer Wähler fol-
gen, sondern ausschließlich den Vorgaben ihres Klubs bzw. ihrer Partei oder einer Lobby.
Wie auf diese Weise die Würde des Hohen Hauses mit Füßen getreten wird, ist eine
Schande für den Parlamentarismus. Man kann sagen, das Parlament oder der Bundestag
ist zu einem Ort der Gewissenlosigkeit, ja auch Verhöhnung geworden. Wer nur zum ge-
wissenlosen Kopfnicken angetreten ist, hat dort nichts verloren. Es gibt genug Beispiele
in der politischen Geschichte, wo durch so ein Verhalten auch Verbrechen ermöglicht
wurden.
Es mag schon sein, dass der einzelne Abgeordnete unter enormen Druck seines Klubs
steht, und auch die Angst, ausgegrenzt zu werden, ihn zum Verstummen oder Fehlver-
halten führt. Er hat sich eben nach der herrschenden Meinung (im Klub) auszurichten,
d.h. sich zu fügen.
Ein solches Verhalten führt aber dazu, dass hauptsächlich profillose Mitläufer in den Parla-
menten sitzen. Und das obwohl im so genannten Bonner Grundgesetz wie auch im
Österreichischen Bundesverfassungsgesetz der Schutz der Gewissensfreiheit der Abge-
ordneten geregelt ist.
Papier ist geduldig, kann man auch hier sagen, denn dieser verfassungsrechtlich garant-
ierte Schutz hinterlässt in der Abstimmungswirklichkeit kaum Spuren. Die Parlamente
sind längst zu einer Showbühne verkommen, wo hinter den Kulissen alle ehernen Grund-
sätze und guten Vorsätze der Macht und (fremden) Machtinteressen geopfert werden.
Dieser kaum mehr zu verheimlichende Zustand ist wohl einer der wesentlichen Gründe,
warum die Politiker beim Volk, dem sie längst nicht mehr dienen, unten durch sind.
Obwohl da unten auch nicht mehr alles in Ordnung zu sein scheint.
Ein soeben veröffentlichtes Umfrageergebnis über die (angeblich schlechte) Moral der
Österreicher sollte aber nicht zu voreiligen Schlüssen führen. Denn es gibt eine mögliche
Erklärung für moralische Defizite an der Basis: „Wie der Herr, so´s Gescherr“!
Helmut Müller
2012-03-05
Geburtstagswünsche oder Nachricht mittels Geheimcode?
Nachfolgenden Brief (Screenshot) haben wir auf dem Facebook-Account des stellver-
tretenden Bezirksvorstehers der Wiener Josefstadt, Alexander Spritzendorfer, gefunden.
Screen: facebook.com
Obiges Schreiben erhielt Spritzendorfer anlässlich seines 49. Geburtstags, vom Wiener
Bürgermeister Michael Häupl. Bei aller Kreativität ist es uns nicht möglich, die Aussage
im ersten Absatz auszuwerten.
Die offenbar willkürlich aneinander gereihten Worte ergeben für uns absolut keinen Sinn.
Möglicherweise wurde der Brief nach einem ausgiebigen Heurigenbesuch verfasst oder
der textliche Inhalt ist ein Geheimcode zwischen der SPÖ und den Grünen. Nicht einmal
Spritzendorfer konnte – laut eigener Angabe auf Facebook – erkennen, was ihm der
Wiener Landesfürst mit denen im Brief enthaltenen Worten mitteilen wollte.
Wie er selbst angibt, arbeitet er noch an einer Übersetzung. Vielleicht sollte er den Brief
der Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou vorlegen, denn seit der Koalitionsbildung
im Oktober 2010, versteht sie die Worte des Wiener Bürgermeisters perfekt und spricht
ihm auch nicht zurück.
*****
2012-03-04
„Cafe Rosa“ steht vor der Pleite
Am 28.02.2011 haben wir den Beitrag „Kein Job für Christen“ verfasst. In diesem haben
wir uns mit der erstaunlichen Stellenausschreibung des Lokals „Studibeisl“ befasst. Als
Voraussetzungen für eine Anstellung wurden folgende Kriterien festgesetzt: „basisdemo-
kratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, eman-
zipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, anti-
patriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch.“
Irgendwie scheint es die Führungsetage (falls überhaupt vorhanden) des „Studibeisls“
– oder auch „Cafe Rosa“ genannt- nicht begriffen zu haben, dass es nicht möglich ist einen
Betrieb mit antikapitalistischen Tendenzen zu führen. Mittlerweile sind die Pforten des
„Cafe Rosa“ geschlossen. Allerdings verwundert dieser Umstand wenig, wenn man be-
trachtet wer die Betreiber(innen) des Lokals sind bzw. waren, nämlich der politisch links-
orientierten „Verein zur Förderung der Emanzipation von Studierenden“
Pleite auf Kosten der Zwangsmitglieder
Geschäftsschließungen gibt es seit der Krise zuhauf, allerdings erfolgen diese in der Regel zu
Lasten der Betreiber. Nicht so beim „Cafe Rosa“, denn hier wird offensichtlich die Ausnahme
der Regel bestätigt. Der Gastronomiebetrieb wurde nämlich mit 500.000 Euro aus Mitglieds-
Zwangsbeiträgen der Österreichischen Hochschülerschaft subventioniert. Und diese Summe
wurde innerhalb eines Jahres in den Sand gesetzt.
„Es ist unglaublich, wie angeblich sozial orientierte Fraktionen mit dem Geld von Studenten
umgehen“, kommentiert der Bundesobmann des Rings freiheitlicher Studenten , Alexander
Schierhuber, das Verhalten von GRAS und VSStÖ. „Es muss dieser Geldverschwendung für
Eigeninteressen der linkslinken Fraktionen endlich ein Riegel vorgeschoben werden, damit in
geraumer Zeit Studenten auch wieder Vertrauen in die ÖH setzen können. Die ÖH-Bankrot-
teure werden aktuell nur noch als Witzfiguren wahrgenommen und völlig zu Recht in Öster-
reichs größter Zeitung verhöhnt“, erklärt Schierhuber.
Offenbar verfährt die ÖH-Spitze nach dem Motto: „Das Geld der anderen gibt man leichter
aus.“ Zwangsbeiträge von Mitgliedern werden und wurden neben sinnlosen Seminaren
und Protestaktionen auch für ein Kaffeehaus verwendet, das jetzt vor der Pleite steht.
500.000 Euro hatte man in ein Projekt investiert, dessen Lebensdauer nicht einmal ein
Jahr erreichte.
Blondinen-Witze verboten
Allerdings ist es schon ein Kunststück ein „deppensicheres“ Geschäft in die Pleite zu führen.
Aber das kommt eben dabei heraus, wenn ahnungslose Linke einen Betrieb mit antikapitalis-
tischen Grundsätzen führen. Zusätzlich kommt noch dazu, dass dieser Betrieb ein Kaffeehaus
war/ist und ein solches als Kommunikationsstätte – im Klartext: zum Schmähführen“ –
dienen sollte.
Wenn dann der Lokal-Betreiber via firmeneigener Webseite ankündigt, was im „Cafe Rosa“
gesprochen werden darf bzw. was nicht, darf dieser sich nicht wundern wenn ihm selbst
das politisch linksorientierteste Publikum ausbleibt. Eine derartige Zensur in einem Kaffee-
haus kann nur in die Pleite führen.
*****
2012-03-04
LESERBRIEF
Wir san Wödmaster…. denn Zahlen sind Fakten und die Statistik irrt nie!
Erich Sokol hatte recht, wenn´s einen Insel der seligen geben müsste dann kann´s nur
unser Österreich sein, ob nun 1980 oder 2012!
1980 kostete 1 Liter Superbenzin ca. 10.- Schillinge, das sind heute 73 Euro Cent, heute
2012 kostet 1 Liter Superbenzin ca. 1,50 Euro, das sind in Schillingen etwa 21.-
Das Brutto Durchschnittseinkommen (Arbeiter/Angestellte) betrug 1980 14.362.- Schil-
linge, das sind heute 1.043.- Euro! 2012 beträgt es 2.605.- Euro, das sind in Schillingen
etwa 35.844.-
Ein VW Käfer 1200 L mit 50PS Baujahr 1980, ohne Klimaanlage, Servolenkung, elektrische
Fensterheber, etc., etc. hatte damals einen Drittelmixverbrauch von etwa 10l/100 km,
heutzutage verbraucht ein vergleichbarer VW Beatle mit 105PS und allem Pipapo (nicht
der Po von der Pipa) 5,9l/100km im Drittelmix.
Wie kann man die Lebensumstände und das Konsumverhalten der Menschen Ende der
70er/ Anfang der Achtziger Jahre beschreiben. Gewohnt wurde auf Zimmer, Kuchl,
Kabinett oder im Gemeindebau, die Miete betrug etwa 1500.-, die Möbeln waren ent-
weder Erbstücke oder erste günstige IKEA Möbeln. Mc Donalds gab es noch nicht,
gegessen wurde zuhause was am Tisch kam, oder zwischendurch mal eine Extrawurst
Semmel mit Gurkerl um 5.- Schilling, dazu eine Dose Mirinda…
Die Straßen waren herrlich frei, die U-Bahn gabs noch nicht wirklich, in die Arbeit fuhr
man mit der Stadtbahn oder den roten Doppeldeckerautobussen, es herrschte Vollbe-
schäftigung á la Kreisky, d.h. von den Großprojekten (AKH, Autobahn, Kraftwerke
(Zwentendorf ausgenommen), Staudämme & Wohnbau) profitieren wir noch heute,
den die Abschreibungszeit solcher Projekte beträgt nicht 5-10 Jahre, sondern geht
eher gegen 100 Jahre, profitieren heute noch davon und deshalb haben wir auch
heute noch die Schulden und bezahlen Zinsen dafür, weil wir es ja auch benutzen.
Geraucht wurde Hobby Extra, das Hobby das nur 18 Schillinge kostet….. und von so
manchen Raucher war zu hören: Ich her erst auf zum tschicken, wann de Späh Fuzzig
Schülling kosten….
Zum Einkaufen ging´s zum Greissler ums Eck, der Konsum war schon „Super“, das
höchste der Gefühle war damals das KGM in Vösendorf. Eingekauft wurde 10dag Extra,
Butter, Brot, Soletti, Bensdorp Schokolade und ein Flasche Coca Cola, in der Regel so
um 100.- Schillinge! Schnitzeln gab´s am Sonntag bei der Großmutter!
Am Abend gingen die Kinder nach dem Spielen im Hof mit dem Betthupferl ins Bett und
die Eltern hatten die riesen Auswahl zwischen FS1 und FS2 wo um Mitternacht das Test-
bild kam und es ab ins Bett ging.
Versuchen wir nun mal dieselbe Beschreibung für den Durchschnittsbürger anno
2012 zu verfassen.
Gewohnt wird in der aufwendig sanierten Zinshauswohnung oder im finanzierten Reihen-
haus. Die Möbel der Oma wurden bei der Caritas deponiert und es wird fleißig beim
XXXXX-Lutz geshoppt, den es gibt ja ständig neue Trends oder es wird billiges Klumpat
beim Möbelix gekauft, welches in der Regel nach 3 Monaten von alleine zerfällt….
Tägliche Mc Donalds Besuche sind keine Seltenheit, vor der Arbeit noch schnell ins
Solarium, den Straßen sind verstopft, den Mama und Papa getrennt in Ihren schönen
neuen Leasing Autos in die Arbeit fahren. Nach der Arbeit geht’s in Fitness Center oder
ins Segafredo im Donauzentrum wo genüsslich eine Melange um 4.- Euro (55.- Schil-
linge) inklusive einem Packerl Marlboro um 5,20.- (72.- Schillinge, sind wir jetzt alles
Nichtraucher, die Zahlen beweisen das Gegenteil, es wir mehr geraucht als je zuvor)
konsumiert wird, nebenbei surfen wir auf unseren Smartphones im Internet und lästern
dabei auf Facebook über Gott und die Welt, fotografieren dabei die „Scheiße am Klo“,
stellen sie online und erhalten dafür zig Kommentare und „Gefällt Mir“ von tausenden
neuen Freunden.
Schnell noch einkaufen zum Hofer oder Lidl, es werden 7 verschiedene Jogurts, 4 ver-
schieden Biosäfte, 6 Fertigmenüs, etc. etc. gekauft, das Einkaufswagerl ist randvoll
gefüllt, b ezahlt wird natürlich mit Bankomat, wobei jedes Gefühl über die Menge des
ausgegeben Geldes verloren geht, dann geht’s ab nach Hause, wo noch die zu viel ge-
kaufte abgelaufenen Ware weggeschmissen wird und der Kühlschrank neu aufgefüllt
wird.
Schnell noch ein bisschen im Internet surfen, natürlich mit dem 100Mb UPC Anschluss
um 39,90.- im Monat, dabei den das 4te Wellness Weekend oder der Kurztripp nach
Dubai gebucht und das Online Shopping wird nebenbei erledigt, dann geht’s ab vor die
Flatscreen´s, entweder in der Küche, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder gar über
dem Whirlpool im Bad, entscheiden kann man sich sowie nicht bei 300 SKY und UPC
Kanälen um schlanke 49,90 im Monat.
Zuhause ist es aber trotzdem zu fad, also noch schnell zum Clubbing in die Disco……
Nach all dem Konsumstress fällt man irgendwann todmüde ins Bett, überlegt ob man
am „Burn Out“ Syndrom leidet und schläft dann irgendwann frustriert ein, überlegt das
sich alles irgendwie nie ausgeht…
Was sagen uns jetzt diese Zahlen und der Vergleich?
Wir verdienen nicht weniger als 1980, auch der Euro ist nicht schuld das es uns gefühlt
schlechter geht. Der Benzin kostet zwar das doppelte, die Autos verbrauchen zwar nur
die Hälfte, aber 1980 hatten wir gar keines und jetzt in der Regel 2 Autos, also geben
wir dafür das Doppelte aus…
Wir geben einfach wesentlich mehr Geld aus als früher und haben dadurch einfach wen-
iger zur Verfügung oder das Konto ständig im Minus, sodass einem die Zinsen rechts
überholen.
Zahlen sind Fakten und die Statistik irrt nie, das Gefühl täuscht aber offensichtlich erheb-
lich…..
Analysieren wir doch einmal das Unglück auf der Costa Allegra etwas genauer: Von den
636 Passagieren an Board waren 97 Österreicher, das sind nach Adam Riese 15,25%
der Passagiere! Es handelt es sich bei dieser Kreuzfahrt auch nicht um eine 498.-
Schnäppchen Reise, sondern die Preise bewegen sich ab 2.000.- aufwärts.
Betrachtet man die derzeitige Weltbevölkerung von 6.987.000.000, sind davon
8.384.745 Österreicher, das sind genau 0,12% der Weltbevölkerung!
Wenn man diese beiden Zahlen nebeneinander stellt, so kann es doch nur bedeuten das
Österreicher überproportional als Passagiere dieser Kreuzfahrt vertreten sind und es uns
überproportional gut geht!
Wer´s nicht glaubt kann ja gerne ins´s benachbarte EU Ausland übersiedeln und für 300.-/
Monat Hofer Pizza´s verpacken, wobei die Preise, egal ob Mieten, Einkauf oder Sprit gleich
oder teurer als bei uns sind…
Urbi et Orbi
2012-03-04
Grüne haben keinen einzigen Kampusch-Geheimakt gelesen
Die meisten Parteien stehen den neuerlichen Ermittlungen im Fall Kampusch positiv
gegenüber und haben den Auftrag an die Behörden des amerikanischen FBI begrüßt.
Alleine die Grünen und ihr selbsternannter Aufdecker Peter Pilz bezweifeln die Not-
wendigkeit neuer Untersuchungen.
Für die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein ist das wenig verwunderlich:
„Weder Peter Pilz noch die Mitarbeiter seiner Fraktion haben sich je für die Kampusch-
Akten interessiert.“ Eine nicht unbedeutende Anzahl von Akten konnte nur in einem
dafür eingerichteten Raum eingesehen werden, unter strenger Kontrolle der Parla-
mentsbeamten.
Jeder Besuch von Abgeordneten ist lückenlos dokumentiert und mit Unterschrift
gegengezeichnet. „Einzig und allein die Fraktion der Grünen hat diesen Raum offenbar
kein einziges Mal betreten. Das ist anhand der Unterschriftenliste eindeutig nachweis-
bar“, berichtet Belakowitsch- Jenewein.
P. Pilz habe den Kampusch-Unterausschuss nicht einmal ansatzweise ernst genommen,
was auch ein bezeichnendes Licht auf den Umgang der Grünen mit Kindesmissbrauchs-
Fällen werfe. „Ganz offensichtlich interessiert den selbsternannten Aufdecker nicht die
Wahrheit, sondern nur, wie er andere möglichst schnell und ohne großen Arbeitsauf-
wand anpatzen kann“, stellt die FPÖ-Abgeordnete fest.
*****
2012-03-03
Und es gibt sie doch
Auch wenn es immer wieder bestritten wird, gibt es in Österreich eine Asylindustrie, die
mit dem Einschleusen von angeblich politisch oder religiös verfolgten Personen jede Menge
Geld verdient. Nachfolgender Screenshot ist eine heutige Schlagzeile in der Kronen Zeitung.
Wobei wir die Meinung vertreten, dass folgender Fall lediglich die Spitze des Eisbergs ist.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 03.03.12)
300.000 Euro soll eine nun in Wien gesprengte somalische Schlepperbande an 250 Lands-
leuten „verdient“ haben! Die sechs in U-Haft sitzenden Verdächtigen (großteils Asylwerber)
versteckten die Illegalen auch in Wohnungen eines Vereins der afrikanischen Minderheit.
Versteck in Wohnungen des subventionierten Afrika-Vereins
In Österreich angekommen, wurden die Illegalen in sogenannten Bunkerwohnungen unter-
gebracht. Zwei dieser Wohnungen, die als Versteck dienten, gehören einem mit reichlich
Steuergeld geförderten Afrika-Verein.
In Wien wurden die Illegalen mit falschen Papieren (Flüchtlingspässe oder Asylkarten) aus-
gestattet. Jene denen Österreich nicht gefiel, wurden per Flugzeug vorzugsweise nach
Schweden oder Norwegen weitergeschickt. In diesen Ländern ist es nämlich auch möglich,
sich als Asylwerber in die soziale Hängematte zu legen.
Interessant ist die Tatsache, dass der mit Steuergeld subventioniert Afrika-Verein von den
Vorgängen nichts gewusst haben will und jeglichen Zusammenhang bestreitet. Dies zu
klären wird Aufgabe der Ermittler sein. Jedenfalls steht fest, dass es in der Alpenrepublik
doch eine gut verdienende Asylindustrie gibt. Man darf gespannt sein, ob und wie sich
Gutmenschen – Organisationen wie beispielsweise „SOS-Mitmensch“ zu diesem Vorfall
äußern.
*****
2012-03-03
Kurswechsel in der Werbemethode
Eines muss man den Glücksspielbetreibern lassen, sie sind lernfähig. Nachdem wir in unseren
Beiträgen „Österreicher mit Verantwortung – TEIL 1 und TEIL 2“ das Selbstbeweihräucherungs-
Inserat der Firma Novomatic medial in der Luft zerrissen haben, erfolgte werbemäßig offenbar
ein Kurswechsel.
Unsere in den Raum gestellte Behauptung wird durch ein heutiges Inserat in der Kronen
Zeitung gestützt, welches wir als reine Werbung für Glücksspielautomaten werten. Um sich
eine weitere Blamage wie beim „Novomatic-Inserat“ zu ersparen, bedient sich hier offenbar
ein Glücksspielbetreiber der Dienste einer Firma mit der Bezeichnung „Omnia Online Medien
GmbH“ in Wien 7., Neubaugasse 68 etabliert.
Allerdings konnten wir nicht einwandfrei nachvollziehen in welchem Auftrag dieses Krone-
Inserat erfolgt sein könnte, da auf der Webseite von „Omnia Online“ – http://www.spieler-
info.at – keine bösen Wörter über die Dualisten „Casinos Austria“ oder „Novomatic“ und
deren Konzerntöchter verloren werden.
Screen: „spieler-info.at“
Der Herausgeber und Chefredakteur von „Omnia Online“, Gert Schmidt, dürfte aber kein
Unbekannter in der Glücksspielszene sein. Dies lässt sich erkennen, wenn man den Ausführ-
ungen eines Artikels auf dem Onlineportal der „Presse“ folgt. Dort ist unter anderem folg-
endes zu lesen:
„Schmidt, Gesellschafter der „Omnia Communication-Centers GmbH“, einem Anbieter von
Online- Unterhaltungsspielen, führt seit Monaten „Krieg“ gegen Anbieter…… In der Glücks-
spielszene hält sich daher hartnäckig das Gerücht, Schmidt bzw. die Omnia agierten im Auf-
trag der Casinos Austria, die auf diese Art und Weise ihre Konkurrenz ausschalten will.“
(Quelle: diepresse.com)
Das Inserat und dessen erstaunlicher Inhalt
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe vom 03.03.12)
Im obigen Inserat in welchem zehn Punkte angeführt werden, sind die Ersten drei wirklich
interessant. Der restliche Text befasst sich im Groben nur mit behördlichen Androhungen
bzw. Sanktionen gegen Aufsteller von illegalen Glücksspielautomaten und hat für Spieler
eigentlich keine besondere Bedeutung.
Punkt 1.) SPIELER verlieren auf den nicht typisierten, unkontrollierten Hasard-Geldspiel-
automaten ihr Vermögen.
Da wurde doch tatsächlich vergessen zu erwähnen, dass Spieler(innen) auch auf typisierten
und kontrollierten Geldspielautomaten ihr Vermögen verlieren können. Interessant ist auch,
dass die Bezeichnung „Hasard“ ins Spiel gebracht wird, denn „Hasard spielen“ bedeutet
nichts anderes, als leichtfertig alles aufs Spiel setzen. Diese Möglichkeit besteht bei jedem
Geldspielautomat und daher sind auch typisierte und kontrollierte Automaten dieser Art
nichts anderes als Hasard-Geldspielautomaten.
Punkt 2.) Täglich spielen mindestens 15.000 (!) Personen auf nicht konzessionierten,
illegalen Geldspielgeräten!
Wäre doch interessant gewesen zu erfahren, wie viele Personen täglich auf konzessionier-
ten und legalen Geldspielautomaten spielen. Über das scheint sich die legale Glücksspiel-
branche jedoch lieber auszuschweigen. Ist aber auch verständlich, denn die Verlautbarung
dieser Zahl würde keinen „schlanken Fuß“ machen.
Punkt 3.) Geldspielautomaten OHNE gültige Glücksspielkonzession schaffen Spielsucht und
UN-Glück. Diese Geräte sind auf Abzocke programmiert und erhöhen damit den
Anreiz für Spielsucht.
Da staunen wir aber, dass die Schaffung von Spielsucht und Unglück nur davon abhängig ist,
ob ein Geldspielautomat mit oder ohne Konzession betrieben wird. Bei allem Respekt, eine
derart schwachsinnige Aussage haben wir selten gelesen.
Gewinn wurde einfach nicht ausbezahlt
Interessant ist auch die Aussage, dass Automaten die ohne Konzession betrieben werden
auf Abzocke eingestellt sind. Nun, da hatte es ein Betreiber von konzessionierten Geldspiel-
automaten wesentlich leichter, da er sich keiner manipulierten Geräte bedienen müsste. Er
bezahlte einen Gewinn einfach nicht aus.
Wie wir im Beitrag „Spielerschutz a la Casinos Austria“ berichteten, schoss ein Spieler in der
Filiale Feldkirch des Casinobetreibers, einen Jackpot mit 43 Millionen Euro ab. Anstatt dem
Mann seinen Gewinn auszubezahlen, reklamierte man seitens von „Casinos Austria“ einen
Softwarefehler, verwies den Unglücksraben des Lokales und erteilte ihm sogar Hausverbot.
Der betroffene Spieler, der Schweizer Merlaku, klagte daraufhin die „Casinos Austria“ auf
fünf Millionen Euro. Die Klagesumme fiel aber nur aus dem Grund wesentlich niedriger aus,
da Merlaku finanziell nicht in der Lage war, die Gerichtsgebühren für 43 Millionen Euro vorzu-
strecken, denn diese liegen bei einer solchen Summe bei rund 500.000 Euro. Mit diesem
Umstand dürfte man bei „Casinos Austria“ spekuliert haben.
Die Gerichtsgebühren bei einer Klagesumme von fünf Millionen Euro, belaufen sich auf rund
62.000 Euro. Diese Summe konnte Merlaku offensichtlich aufbringen. Möglicherweise wollte
man bei „Casinos Austria“ eine Risikominimierung erreichen und bot dem Mann 500.000 Euro
als Vergleichssumme an. Dieser lehnte jedoch ab. Dass es zu einem Prozess kommen wird
wagen wir zu bezweifeln. Wir vermuten eher, dass es in einem stillen Kämmerlein zu einer
Einigung kommt und der Schweizer eine Vereinbarung unterschreiben wird, welche ihm zum
Schweigen verpflichtet.
Mit diesem Beitrag wollen wir keinesfalls eine Lanze für Betreiber von illegalen Glücksspielen
brechen sondern nur aufzeigen, welche erstaunlichen Werbemethoden von der legalen Glücks-
spielbranche angewandt werden.
Unser Fazit ist daher: Jegliche Art von Glücksspiel kann Spielsucht auslösen und Existenzen
gefährden, wenn nicht gar vernichten. Dabei ist es völlig unerheblich ob diese Glücksspiele
konzessioniert und legal sind oder nicht.
*****
2012-03-03
Retusche ist jedenfalls überflüssig
Ein Leser hat uns nachfolgendes Foto gesendet:
Ob das obige Bild als Familienfoto viel Sinn ergibt darf dahingestellt bleiben.
*****
2012-03-02
21 Parlamentarisch Anfragen und 250 ungelöste Fragen
„Da zeigen sich die Medien überrascht, dass 92 % der Bevölkerung neue Ermittlungen im
Fall Kampusch wollen. Die FPÖ hatte von Anfang an das Ohr am Puls des Volkes seit dem
Kampusch-Untersuchungsausschuss, der von SPÖ und ÖVP noch vor dem Zeitpunkt
einer möglichen Klärung brutal abgedreht wurde“, so der FPÖ-NAbg. Werner Neubauer
in einer heutigen Stellungsnahme zu der aktuellen Berichterstattung im Fall Natascha
Kampusch.
„Trotzdem habe ich nie an die vorgelegten Ermittlungsergebnisse geglaubt und nahezu
als Alleinkämpfer versucht Licht ins Dunkel dieses Kriminalfalls zu bringen. Davon zeugen
21 Parlamentarische Anfragen, die rund 250 Einzelfragen umfassen, in welchen ich Ant-
worten von den zuständigen Ministerien gefordert habe. Diese Fragen wurden fadens-
cheinig bis gar nicht beantwortet“, so Neubauer ergänzend.
Es hat sich in den letzten Jahren leider der Verdacht aufgedrängt, dass die amtierende
Bundesregierung keinerlei Interesse an der Aufklärung hatte, sondern eher an einem
Zudecken. Aufgrund der nun aufgetauchten Erkenntnisse werde es, wenn man den
Aussagen des Vorsitzenden des Parlamentarischen Unterausschusses, NAbg. Werner
Amon, Glauben schenken darf, sogar der ÖVP zu dumm und sie zeigt plötzlich Interesse
an einer Aufklärung.
Einzeltätertheorie und Selbstmord mehr als fraglich
Der ehemalige Präsident des Obersten Gerichtshofs, Johann Rzeszut hat in einem 46(!)
Seiten umfassenden Brief an alle Parlamentsfraktionen sämtliche Ungereimtheiten und
sogenannte Ermittlungspannen im Fall Kampusch aufgezeigt. Es wurde nie zweifelsfrei die
Einzeltäter-Theorie bestätigt, auch ist Priklopils angeblicher Selbstmord niemals bewiesen
worden.
„Ungeklärt sind auch die Rolle des Priklopil-Freundes Ernst H., Bestellungen via Internet
von Frau Kampusch, sowie die Fragen bezüglich eines angemieteten Kraftfahrzeuges, wel-
ches zur Entführung gedient haben könnte. Unterlagen dazu wurden auf dem Anwesen
des Entführers gefunden“, nennt Neubauer einige der vielen offenen Fragen.
So harren viele ungeklärte Details einer Beantwortung, auch bleibt ein bleibt ein mehr als
schaler Beigeschmack. Auch die Arbeit der Staatsanwaltschaft Innsbruck, die nach ein-
jährigen Ermittlungen zu keinem anderen Ergebnis gelangt war, muss neu bewertet
werden. Der parlamentarische Unterausschuss hat jedenfalls in wenigen Wochen wesent-
lich mehr zu Tage gebracht, weshalb hier zur Tätigkeit der Staatsanwaltschaft Innsbruck
ein eklatanter Widerspruch besteht.
Angesichts dieser Tatsache muss die Frage erlaubt sein, welchen Stellenwert die Justiz in
Österreich hat. Die österreichische Polizei arbeitet nämlich gut, und ist mit sämtlichen
Ressourcen ausgestattet, diesen Fall zu klären, wenn man sie nur endlich ließe.
Wer hat an einer Vertuschung gesteigertes Interesse?
„Aber offenbar ist der Wille dazu nicht gegeben, weil heiße Spuren nicht nur in pädophile
Kreise, sondern auch in die Sado-Maso-Szene führen und höchstrangige, schwergewicht-
ige Politiker involviert sein könnten, und daher der Mantel des Schweigens darüber ge-
worfen wird“, so Neubauer weiter.
Neubauer verlangt, dass der Fall wieder aufgenommen wird und ohne Ansehen der invol-
vierten Personen, alle Fragen restlos geklärt werden sowie Schuldige zur Verantwortung
gezogen werden. Letztlich wird man auch bei allem Respekt der Privatsphäre von Frau
Kampusch nicht umhinkommen, sie zu einer neuerlichen Aussage zu bewegen.
*****
2012-03-02
SPÖ für Einnahmenmaximierung statt Mieterdenken
Die Kundendienstzentren gleichen auch nach der gefühlten 42ten „Umstrukturierung“ von
Wiener Wohnen in den letzten acht Jahren eher Kundenverunsicherungszentren, weil je
nach Standort, Betreuer und Wetter völlig andere Auskünfte zu den gleichen Fragen erteilt
werden.
Auch die inflationäre Vermehrung von sogenannten Informationsstellen (z.B. Betriebskosten,
Schimmel, Wohnpartner, Gebietsbetreuung, Wohnservice, etc.) und Organen (Ordnungsbe-
rater, Hausbesorger, etc.) tragen ebenso zur Verwirrung und Verärgerung bei wie undurch-
sichtige Betriebskostenabrechnungen, unsoziale Delogierungen sowie schleppende und
überteuerte Sanierungsmaßnahmen.
Ohne die unverzichtbare Arbeit des Kontrollamtes, das anhand einzelner Problemfälle Miss-
stände in großer Stückzahl bei Wiener Wohnen ans Tageslicht bringt, stünde es um den
sozialen Wohnbau in Wien vermutlich noch um einiges schlechter.
Anstatt weiterer Einnahmenmaximierung wäre seitens der SPÖ mehr Mieterdenken und
eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Ideen des sozialen Wohnbaus in Wien dringend
vonnöten. Davon scheint man aber weit entfernt zu sein, wie beispielsweise ein Fall im 21.
Wiener Gemeindebezirk unter Beweis stellt.
Wie die Kronen Zeitung gestern berichtete, nimmt Wiener Wohnen in einem Gemeindebau
in der Nordrandsiedlung (Floridsdorf) Mietzinserhöhungen von rund 90 Prozent (!) vor. Die
lapidare Begründung für diese massive Mietzinserhöhungen von Wiener Wohnen lautet
schlicht „Sanierungsmaßnahmen.“
Mietzinserhöhung trotz 370.000 Euro Rücklage
Mieter des Gemeindebaus Herzmanovsky-Orlando-Gasse 1-13 (39 Stiegen) erhielten jedoch
Anfang Februar ein Schreiben von Wiener Wohnen, in dem mitgeteilt wurde, dass auf-
grund von EDV-Umstellungen Berechnungsfehler passierten. Für diesen Bau stehen nun
jedenfalls rund 370.000 Euro als Rücklage eben für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung.
Da erscheint es doch erstaunlich, dass diese immensen Rücklagen keinerlei Auswirkung auf-
merksam den Mietzins haben, es seit denn, man würde eine Erhöhung als solche
betrachten. Der FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Irschik zeigt sich verärgert und meint:
„Einerseits werden neunzig prozentige Mietzinserhöhungen mit der Begründung von
Sanierungsmaßnahmen vorgenommen, andererseits gibt es Rücklagen von 370.000 Euro,
die keinerlei Senkung der Miete bewirken. Wiener Wohnen dreht es offenbar immer so,
wie es gerade gebraucht wird um abzukassieren.“
Interessant ist auch die Tatsache, dass die Sozialisten für die EU und die Pleitestaaten so-
fort Milliarden parat haben. Dass aber die großzügigen Geldgeschenke – wie in diesem Fall
deutlich zu sehen ist – auf Kosten sozial schwacher in Österreich lebenden Personen geht,
wird von der SPÖ vornehm verschwiegen.
*****
2012-03-02
Nachruf
Heute früh erlag das Wiener Orginal, Viktor Hennemann, einem Herzinfarkt. Der King of
Swing wurde nur 53 Jahre alt. Der Inhaber des legendären „Kore Swinger Klubs“ in der
Schottenfeldgasse und dem „Kerzenstüberl“ in der Kaiserstraße, beide im 7. Wiener
Gemeindebezirk, weilt nicht mehr unter uns.
Hennemann in einem Szenenausschnitt aus „Hundstage“
Unsterblichkeit erlangte Hennemann aber bereits im Jahr 2001, als er die Hauptrolle in
dem mehrfach ausgezeichneten Film „Hundstage“ spielte. Dieser Film ist zwischenzeit-
lich zum Kultstreifen avanciert.
Der Herausgeber dieses Online-Magazins und Viktor Hennemann kannten sich bereits
über 20 Jahre. Der King of Swing hatte zeitweise schwierige Zeiten zu überstehen,
blieb aber trotzdem immer ein liebenswerter Zeitgenosse.
Ruhe in Frieden, Viktor!
*****
2012-03-01
UPDATE:
Auf Leser(innen)-Wunsch veröffentlichen wir nachfolgend eines der letzten Bilder
von Viktor Hennemann. Sobald wir bezüglich des Bestattungstermines etwas er-
fahren, werden wir dies verlautbaren.
Viktor Hennemann
2012-03-08
UPDATE:
2012-03-24
Türken-Terror wegen Verlesung einer Namensliste
Am Mittwoch, 15. Februar 2012, misshandelten türkische Schüler muslimischen Glaubens
in der „Neuen Wiener Mittelschule“ am Leipziger Platz , im 20. Wiener Gemeindebezirk,
während der Nachmittagsbetreuung einen zwölfjährigen inländischen Mitschüler.
Anlass war die Verlesung einer Namensliste bei welcher der Schüler auch den Namen
„FIALA“ nennen musste. Darin erkannte ein muslimischer Schüler die Beleidigung „seines“
Gottes, denn er wollte den Namen als „VIEH ALLAH“ verstanden haben.
Zusammen mit weiteren muslimischen, türkischstämmigen Mitschülern wurde der Inländer
in ein leeres Klassenzimmer gedrängt und brutalst verprügelt. Erst die von Klassenkollegen
alarmierte Nachmittagsbetreuerin beendete den Angriff. Die Täter wurden lediglich für eine
Woche von der Schule suspendiert, der Vorfall allerdings bei der Polizei angezeigt. In der
Schule wurde eine Besprechung mit den betroffenen Eltern und Lehrern abgehalten.
Der Fall zeigt nicht nur, dass mangelnde Bildung und Sprachkenntnisse zu Missverständ-
nissen führen, sondern auch, dass Zuwandererkinder sehr oft als Gruppe gegen Einzel-
personen gewalttätig werden.
In diesem Zusammenhang darf gespannt auf eine Initiative des Vereins ZARA (Zivilcourage
und Anti-Rassismus-Arbeit) gewartet werden. Denn dieser nicht ganz unkritisch zu be-
trachtende Verein kassiert für sein aktuelles Projekt in zwei Wiener Berufsschulen immerhin
87.000 Euro Subvention.
Erstaunlich ist, dass der von der Linken mit Steuergeld finanzierte Mut zur Vielfalt für Inländer
leider immer öfters mit schmerzhaften Gewaltexzessen verbunden ist. Wer dieser Aussage
keinen Glauben schenken kann, braucht nur aufmerksam diverse Tageszeitungen zu lesen.
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2012-03-01
Politisch gesteuerte Skandalisierung
Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Dies haben wir im Beitrag
„Part oft he game“ eindrucksvoll demonstriert. Mag sein, dass der FPK-Politiker, Uwe
Scheuch, nicht unbedingt zu den Sympathieträgern dieser Republik zählt. Dies rechtfertigt
jedoch nicht wie mit ihm verfahren wurde.
Dazu zählt auch die mediale Skandalisierung und bewusste Meinungsmache in der Causa
„Hypo“, welche von Medien veranstaltet wurden, die der FPÖ – höflich ausgedrückt – nicht
gerade freundlich gesinnt sind und/oder politisch gesteuert werden.
Typisches Beispiel dafür ist, das Schweigen im Blätterwald in der Causa „Volksbank“. Da-
zu wäre zu erwähnen, dass in Österreich mehrere Banken große Probleme hatten und mit
Steuergeld vom Bankrott gerettet werden mussten. Beispielsweise erhielt die KA Finanz
4,65 Milliarden Euro. Der Volksbank wurde jüngst mit 1,05 Milliarden Euro unter die Arme
gegriffen und die eingangs erwähnte Hypo erhielt 1,55 Milliarden Euro.
In allen drei Fällen wurden unfassbare Summen an Steuergeld eingesetzt, um die eigenart-
igen Geschäfte von Bankmanagern – die sich übrigens nach wie vor mit üppigen Gehältern
in Amt und Würden befinden – zu sanieren.
Nur in der Causa Hypo findet eine jahrelange Skandalisierung statt, die ihresgleichen nicht
zu finden ist. Für halbwegs intelligente Beobachter wird somit klar, dass es bei der Skandali-
sierung rund um die Hypo-Problematik einzig und allein darum gegangen ist, der FPÖ und
der FPK einen Imageschaden zuzufügen. Die Gebrüder Scheuch musste dabei als Bauern-
opfer herhalten.
Verantwortung wird nicht hinterfragt
Die Schmuddel-Kampagne ging sogar so weit, dass sich die Finanzministerin erdreistete,
Kärnten mit Griechenland zu vergleichen. Vielleicht sollte man jetzt Maria Fekter sowie
einige Medien fragen, wer in der Volksbank und in der Kommunalkredit für die Misswirt-
schaft verantwortlich zeichnet.
Allesamt ÖVP-nahe Banker, die nach bester Manier Gewinne privatisieren und Verluste
sozialisieren. Aber über all das wird ein großer Mantel des Schweigens ausgebreitet, geht
es ja primär darum, die FPÖ anzupatzen und die rot/schwarze Regierung zu schützen.
Durch die künstliche inszenierte Schmuddel-Kampagne wurde und wird auch dem Bundes-
land Kärnten ein erheblicher Imageschaden zugefügt.
Eine solche letztklassige Behandlung und einseitig gesteuerte Berichterstattung haben sich
weder die Kärntner Bevölkerung, die FPÖ, die FPK und auch nicht Gebrüder Scheuch ver-
dient.
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2012-02-29
ÖVP-Justizministerin eröffnet Hintertür für Verdächtige
Es kann wohl nur ein schlechter Scherz sein, die Möglichkeit der Diversion auf Korruptionsfälle
auszuweiten. Die Diversion ist nämlich nur bei einem völlig geklärten Sachverhalt und bei
leichten Straftaten vorgesehen. Beides trifft auf Korruption praktisch nie zu und wäre als Frei-
fahrtschein bei Korruptionsfällen zu werten.
In Wahrheit geht es wohl eher darum, die völlige Aufklärung der aktuellen und auch zukünft-
iger Fälle zu verhindern und den Beschuldigten die Möglichkeit zu geben, sich durch ein
nebulöses Geständnis verbunden mit einer Zahlung an den Staatshaushalt vor weiterer Ver-
folgung zu schützen.
Die Möglichkeit der Diversion bei Korruptionsfällen käme einer Kapitulation des Rechtsstaates
gleich und ist daher abzulehnen. Die Justizministerin ist daher gefordert, den Gesetzesentwurf
umgehend zu ändern. Es ist völlig unverständlich, dass all jenen, die derzeit im Mittelpunkt von
gerichtlichen und parlamentarischen Untersuchungen stehen, eine Hintertür aufgemacht wer-
den soll.
SPÖ schweigt zustimmend
Die Initiative der Justizministerin ist daher ein erschütterndes Zeugnis dafür, wie wenig ernst
in ÖVP-Kreisen die effektive Bekämpfung der Korruption genommen wird. Allerdings scheint
Beatrix Karl das schwächste Glied in der Kette zu sein und wir glauben auch nicht, dass die
Idee zu diesem Gesetzesentwurf auf ihrem Mist gewachsen ist.
Wir sind der Meinung, dass sie diesen offenbar auf Anraten diverser Parteikolleg(innen) injiziert
hat. Dies schließen wir daraus, weil es gerade Namen aus der ÖVP sind, die die Hitliste der Kor-
ruptionsfälle anführen.
Bezeichnend ist es auch, dass aus SPÖ-Kreisen keinerlei Einwand gegen den Gesetzesentwurf
der Justizministerin erhoben wird. Nun gut, wer im Glashaus sitzt sollte auch nicht unbedingt
mit Steinen werfen.
Bauen die Grünen vor?
Erstaunlich allerdings ist ein Statement aus der selbsternannten Sauberkeitspartei. Der grüne
Justizsprecher Albert Steinhauser meint nämlich, er könne sich als Kompromiss vorstellen,
dass künftig alle Delikte mit einer Strafdrohung von bis zu fünf Jahren diversionsfähig werden.
„Damit würden kleinere Fälle von Amtsmissbrauch, wie unerlaubte Computerabfragen für
private Zwecke mit umfasst sein“, so Steinhauser.
Da staunen wir aber, dass der Grüne Justizsprecher eine Straftat, die mit bis zu fünf Jahren
Haft bedroht ist, als kleineren Fall von Amtsmissbrauch wertet. Hier werden doch die Grünen
nicht präventiv für die Zukunft vorbauen wollen, nachdem im Telekom-U-Ausschuss auch
Namen von grünen Politiker(innen) bzw. Mitarbeiter(innen) gefallen sind?
Wir sind der Meinung, dass im Falle der Korruption und/oder des Amtsmissbrauchs keine Mög-
lichkeit der Diversion gegeben sein darf. Denn eine solche ermuntert lediglich dazu, diese
Delikte auf die leichte Schulter zu nehmen und hat möglicherweise sogar eine animierende
Wirkung.
Ein potentieller Missetäter hätte nämlich keine strafrechtlichen Folgen aus seinem kriminellen
Verhalten zu erwarten, nachdem er eine bestimmte Summe an den Staat bezahlt. Er würde
sich damit von einer Strafverfolgung und einer eventuellen Verurteilung freikaufen. Bestochene
müssten allerdings darauf achten, dass im Schmiergeld auch der Betrag für die Diversion ent-
halten ist.
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2012-02-28
Sprachlos auf bestreikten Tankstellen?
Dachten wir, dass der gestrige Aufruf des BZÖ-Chefs, Josef Bucher, zum Tankstreik am
1. März 2012 an Unsinnigkeit nicht zu schlagen wäre, müssen wir uns einen Irrtum ein-
gestehen. Möglicherweise vom Streikfieber gepackt, ruft nämlich SOS- Mitmensch für
den selben Tag zu einem Sprachstreik auf.
Grund dafür ist, dass man bei SOS-Mitmensch offenbar nicht einsieht, dass in Österreich
Deutsch gesprochen wird und dies als „Deutschzwang“ wertet.
Screen: sosmitmensch.at
Sieht man sich obigen Aufruf (Screenshot) zum Streik an wird schnell klar, warum man
sich bei SOS-Mitmensch gegen einen „Deutschzwang“ in Österreich ausspricht. Dort ist
man offenbar nicht einmal in der Lage einen Satz ohne „Fallfehler“ zu schreiben. Und
sollte der Satz als Anspielung auf die „Rechten“ gemeint sein, dann ist es noch trauriger,
denn dieses Satzgebilde ergibt absolut keinen Sinn. Tja, deutsche Sprache – schwere
Sprache.
Einwanderer oder Kolonialisten?
Aber zurück zum Thema. Bei der Gutmenschen-Organisation ist man der Meinung, dass
es in Österreich falsche und diskriminierende Sprachzwänge gibt und der ausgerufene
Sprachstreik ein wichtiges Signal dagegen setzt.
In Österreich gibt es keinen Sprachzwang. Es sei denn, dass die in der Alpenrepublik
gesprochene Sprache Deutsch als solcher empfunden wird. SOS-Mitmensch bezeichnet
Österreich wörtlich als Einwanderungsland. Wenn das so ist, sollte sich jeder Immigrant
überlegen, ob er Österreich als neue Heimat ansieht oder hier eine Kolonie seines Her-
kunftslandes gründen will. Sollte letzteres zutreffen wäre es besser, wenn der Mann/die
Frau in seinem/ihrem Heimatland verbleibt.
Eine gemeinsame Sprache eint, fördert die Integration und damit den Zusammenhalt
einer Nation. Daher ist das Erlernen der deutschen Sprache in Österreich unbedingt not-
wendig. Wer sich dagegen ausspricht fördert Parallelgesellschaften und die damit ver-
bundenen Ghettobildungen.
Sicher ist es vorteilhaft mehr als eine Sprache zu beherrschen. Dies ist für ausländische
Geschäftskontakte oder Urlaubsaufenthalte im Ausland von Vorteil. Aber in österreich-
ischen Einrichtungen wie Ämter, Spitäler udgl. mehr kann es nur eine Sprache geben,
nämlich Deutsch. Daher hat auch der Pflichtschulunterricht in deutscher Sprache
zu erfolgen. Wer in Österreich die Sprache Deutsch als „Sprachzwang“ sieht ist besser
beraten nicht in die Alpenrepublik einzuwandern.
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2012-02-28
Treibstoffpreis schraubt die Inflation in die Höhe
Vor knapp über einem Jahr haben wir den Beitrag „Spritpreis-Wahnsinn“ verfasst. Mittlerweile
hat sich die Situation wesentlich verschärft und die Preise für Treibstoff – egal ob Diesel oder
Benzin – haben rekordverdächtige Höhen erreicht. Nicht etwa weil der Rohstoff Erdöl knapp
wurde, sondern vor allem weil sich die Mineralölfirmen unverschämt die Taschen vollstopfen.
Bedenkt man, dass der Liter Treibstoff (Diesel oder Benzin) in Österreich im Jahre 2006 durch-
schnittlich 80 Cent kostete, kostet er heute sagenhafte 1,50 Euro. Das freut natürlich die
Finanzministerin, die mit rund 50% Mineralölsteuer am Spritpreis mitnascht und die halbstaat-
liche OMV. Letztere erwirtschafte mit den hohen Treibstoffpreisen einen Umsatz von 34 Milli-
arden Euro und davon 2,5 Milliarden Gewinn im vorangegangenen Geschäftsjahr.
Dem einen Freud ist des anderen Leid, sagt eine alte Volksweisheit. Wobei das Leid bereits
volkswirtschaftliche Schäden zu verursachen beginnt. Denn ein hoher Treibstoffpreis dreht die
Inflationsschraube unweigerlich nach oben. Dabei geht es nicht nur um die Autofahrer(innen),
die mit ihren Fahrzeugen zur Arbeit fahren, sondern in nahezu jedem Lebensbereich spielt
der Treibstoff eine Rolle. Und sei es nur das morgendliche Frühstückssemmerl, denn auch für
dieses wurde Treibstoff benötigt. Begonnen von der Aussaat auf dem Feld mittels Traktor
bis zur Anlieferung in eine Bäckerei.
Reiner Populismus ohne nachzudenken
Einen zwar sehr populistischen aber ebenso unsinnigen Vorschlag machte BZÖ-Chef Josef
Bucher. Er ruft Österreichs Autofahrer(innen) zu einem Tank-Boykott am kommenden Don-
nerstag dem 1. März auf. Mit dieser Aktion soll den Öl-Multis die Macht der Konsumenten
gezeigt werden. Abgesehen davon, dass sich diese höchstens einen Ast darüber lachen
werden, wäre ein solcher Tank-Boykott völlig sinnlos und undurchführbar.
Sinnlos deshalb, da der am 1.März nicht getankte Treibstoff eben am Folgetag nachgetankt
werden müsste. Undurchführbar deshalb, da ein leerer Tank der nicht nachbefüllt wird zur
Folge hat, dass das betreffende Fahrzeug zum Stillstand gelangt. Wie werden dann Personen,
die auf ihr Auto angewiesen sind zur Arbeit gelangen?
Möglicherweise ist ein Herr J. Bucher abkömmlich und es fällt vielleicht auch nicht auf, wenn
dieser einen Tag nicht zur Arbeit erscheint. Für Otto Normalbürger trifft dies auf jeden Fall
nicht zu, denn ein unentschuldigtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz könnte den Job kosten.
Wie werden Professionisten, begonnen vom Taxifahrer bis hin zum Installateur-Betrieb ihren
Dienstleistungen am Kunden nachkommen? Nein, die Befolgung eines Aufrufes zu einem Tank-
Boykott wäre nicht nur schwachsinnig, sondern würde die Volkswirtschaft zusätzlich schädigen.
Ein Herr J. Bucher sollte vielleicht nachdenken was er von sich gibt, auch wenn das BZÖ keine
politisch tragende Rolle in Österreich spielt und kaum jemand eine Aufforderung der Orangen
befolgt.
Die einzigen Maßnahmen zur Abwendung weitere Schäden an der Volkswirtschaft durch die
weit überhöhten Treibstoffpreise wären eine sofortige Senkung der Mineralölsteuer, sowie
eine amtliche Preiskontrolle. Ein oberes Preislimit von maximal 1,20 Euro für einen Liter Treib-
stoff, wäre in Zeiten wie diesen vernünftig.
Sollte dies die Finanzministerin und/oder auch die Bundesregierung nicht realisieren können,
werden sie über kurz oder lang nicht nur keine Einnahmen mehr aus Treibstoffverkäufe luk-
rieren können, sondern auch in etlichen anderen Bereichen auf Steuereinnahmen verzichten
müssen. Denn mit unbezahlbarem Treibstoff, werden in absehbarer Zeit alle Räder – aller-
dings unfreiwillig – still stehen.
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2012-02-27
Parkpickerlabzocke von Rot-Grün durchgepeitscht
Die Angst vor den Gegnern des kostenpflichtigen Parkpickerl geht bei der SPÖ so weit,
dass für die heutige Sitzung der Meidlinger Bezirksvertretung die Rathauswache zur
Sicherung der Besuchergalerie angefordert wurde. Der Aufwand war leicht übertrieben,
da sich lediglich das letzte Aufgebot ausrangierter Mandatare von SPÖ und ÖVP und ein
Haufen von Nachwuchs-Apparatschiks der „Jungen Generation“ dort gelangweilt die Zeit
vertrieben.
Ein grüner Bezirksrat erklärte den Anwesenden allen Ernstes, dass sich jeder Autofahrer
zukünftig zirka 90 Euro ersparen wird, da er ja nicht mehr im Kreis fahren muss. Hier
kann den Autofahrern im 12. Bezirk nur empfohlen werden, den versprochenen Betrag
im Misserfolgsfall bei eben diesem Herrn einzufordern.
„Bürgerbefragung – die brauch man net“, waren die Worte des SPÖ-Vorsitzenden der
Verkehrskommission, was wieder einmal das doch ausbaufähige „Demokratieverständnis“
von Votava & Co. zeigte. Der Schock über den Ausgang der Bürgerbefragung zur Maril-
lenalm dürfte demnach noch tief sitzen.
Letztendlich wurde das teure Parkpickerl mit den Stimmen von SPÖ und Grünen heute
beinhart durchgedrückt, so dass im gesamten Bezirk (event. mit Ausnahme von Teilen
Hetzendorfs) im großen Stil abkassiert wird. Die Vorschläge der FPÖ-Meidling für ein
kostenloses Parkpickerl bzw. Anrainerparken in besonders sensiblen Bereichen wurde
von SPÖ und Grünen abgeschmettert, um das fröhliche Abkassieren nicht zu gefährden.
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2012-02-27
GASTAUTOREN – BEITRAG
Es gibt Geld und Ansehen verheißende Bereiche im Leben, in die man mit etwas Ehrgeiz und
ohne besondere Vorkenntnisse relativ schnell vorstoßen kann. Einer dieser Bereiche ist die
Politik, für manche beruflich wenig Erfolgreiche wird diese geradezu zur Überlebensnische.
Immer vorausgesetzt man wird nicht von allzu großen Hemmungen geplagt und verfügt über
ein flottes Mundwerk, stehen die Chancen, Mitnaschen zu können, ganz gut. Weiß man dann
auch noch ein wenig Schauspieltalent in die Waagschale zu werfen, braucht es eigentlich nur
mehr eine einzige Zutat und das Rezept ist perfekt: Dreistigkeit.
Die aktuellen Politik-Skandale sind natürlich nur die Spitze eines Eisberges. Auch weil nicht
wenige sich wohl noch erst im Zustand der Gärung befinden. Nun ist die Korruption, um die
es hier geht, selbstverständlich kein rein österreichisches Phänomen, hat aber vornehmlich
in Wien ein ihr besonders gedeihliches Milieu gefunden.
Zum einen ist es gewiß die nicht nur räumliche Nähe zu Balkan und Orient, die eine gewisse
Bakschisch-Herrlichkeit aufkommen ließ. Zum anderen ist das jahrzehntelange Festsitzen ein
und derselben Partei im Rathaus ein idealer Humus für moralisch und politisch unreinliche
Verhältnisse.
Es erklärt übrigens auch, warum diese Partei so wild entschlossen und mit allen Mitteln um
„ihren“ Besitz kämpft: Nach einem Abgang könnte ja außer fahrlässiger Verschuldung noch
ganz anderes – und nicht bloß ein Briefkuvert, das über einen Schreibtisch gewandert ist –
ans Tageslicht kommen.
Gewiss, es hat sich diese widerliche Bazar-Mentalität nicht nur bei dieser einen Partei ein-
geschlichen. Das System selbst ist infiziert. Man tanzt Korruptionswalzer ganz allgemein. Die
aktuellen Ereignisse um auch regierungsnahe Unternehmen bestätigen dies erneut.
Bestätigt wird auch ein altes Sprichwort: Mit dem Essen kommt der Appetit. Einige dürften
sich da aber ganz schön viel zugemutet haben. Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang
ein Verhalten festzustellen, das sehr typisch für einen gewissen Menschenschlag hierzulande
zu sein scheint: Mag einer noch soviel veruntreut oder der Republik geschadet haben, mag
er selbst verurteilt worden sein, er wandelt, um mit Nitzsche zu sprechen, „obschon ganz
verrucht, doch in Unschuld“.
Helmut Müller
2012-02-27
GESIBA soll mit dem Bau beauftragt werden
Auf dem Gelände des jetzigen Kaiserin-Elisabeth-Spitals wird bis 2015/16 ein modernes Pflege-
wohnhaus mit sozialmedizinischer Betreuung entstehen. Dieses stellt aus pflegerischer, aber
auch aus städtebaulicher Sicht eine gelungene Weiterentwicklung dar. Vor allem der Ansatz,
ältere Menschen stärker in das Stadtleben zu integrieren und dort zu pflegen, wo sie früher
selbstständig gewohnt haben, ist ein wichtiger und interessanter Ansatz, erklärte SPÖ-
Gemeinderätin Claudia Laschan im Rahmen der am vergangen Freitag stattgefunden Sitzung
des Wiener Gemeinderats.
Das ist sehr löblich finden wir, wenn da nur das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Denn als
Vertragspartner für den Bau des Pflegewohnhauses, erkor die Stadt Wien ausgerechnet die
SPÖ-nahe GESIBA.
Während seitens der Wiener-SPÖ beteuert wurde, dass die Auftrags-Ausschreibung korrekt
über die Bühne gegangen sei und die Grünen auch schön nach dem Mund ihres Koalitions-
partners plapperten, äußerte die ÖVP, die FPÖ und selbst Klubunabhängige ihre Bedenken
zur Auftragsvergabe.
Wegen Datenschutz keine Akteneinsicht
Gemeinderätin Ingrid Korosec (ÖVP) nannte das Konzept des Pflegewohnhauses, das auf
dem Areal des Kaiserin-Elisabeth-Spitals errichtet werden soll, im Prinzip stimmig. Trotzdem
werde die ÖVP nicht zustimmen. Die GESIBA habe den Zuschlag bekommen, da angeblich
kein anderes Angebot vorlag.
Es hätte zwei andere Mitbieter gegeben, die in erster Runde ausgeschieden seien. Aus Daten-
schutzrechtlichen Gründen habe die ÖVP keine weiteren Auskünfte diesbezüglich bekommen.
Diese Vorgehensweise sei laut Korosec abzulehnen. Eine Oppositionspartei könne keine
Kontrollfunktion ausüben, wenn sie keine Akteneinsicht bekomme. Die ÖVP plane eine
Kontrollamtsprüfung zu beantragen.
Gemeindrat Ing. Mag. Bernhard Dworak (ÖVP) bekannte sich dazu, dass dieses Pflegewohn-
haus auf dem Gelände des Kaiserin-Elisabeth-Spitals erbaut werde, sprach sich jedoch gegen
die Vorgangsweise aus. Er könne nicht nachvollziehen, dass sich bei einer europaweiten Aus-
schreibung lediglich drei Bieter fanden.
Nur ein Bieter bei einem 100-Millionen Euro – Auftrag?
Für Gemeinderat Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo (FPÖ) gab es zwei Themen. Zum einen das Fach-
thema. In diesem gehe dem Gesundheitswesen durch schlechte Organisation viel verloren,
der Ausbau der Pflege sei zu begrüßen. Auch die Umwandlung von Akutbetten in Pflegebetten
gehe in Ordnung, jedoch dürfe die Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich nicht
vergessen werden.
Das zweite Thema sei das Vergabeverfahren. Hier kritisierte Dr. Peter Frigo die mangelnde
Transparenz bei einem 100- Millionen- Auftrag. Nur ein Bieter bis zur letzten Runde, das
sei für ihn nicht möglich.
Für Gemeinderat Wolfgang Seidl (FPÖ) war die Vergabe und Ausschreibung des Bauträgers
sehr undurchsichtig. Schließlich handle es sich um einen Auftrag von 100 Millionen Euro. Die
Mitglieder des Gesundheitsausschusses hätten nur Informationen in der Länge von drei
Seiten bekommen, jedoch keine Unterlagen zur Ausschreibung.
Auch er stellte in Frage, dass es nur drei österreichische Unternehmen gegeben habe, die an
der europaweiten Ausschreibung teilgenommen hätten und bat um Einsicht in die Unterlagen.
Gemeinderat Dr. Wolfgang Aigner (Klubungebunden) verstand nicht, dass man sich bei einem
Vergabeverfahren eine „derartige Blöße“ gebe. Hier solle eine Prüfung durch das Kontrollamt
oder den Rechnungshof geschehen. Er könne den Hinweis auf Datenschutz nicht nachvoll-
ziehen und befand die Vorgangsweise als nicht seriös.
Lachhafte Gegenargumente der SPÖ
Analysiert man die obigen Aussagen bezüglich der Auftrags-Vergabepraxis, hören sich die
Argumente seitens der Wiener-SPÖ nahezu lachhaft an. Gemeinderätin Claudia Laschan
(SPÖ) meinte: „Die GESIBA habe im Errichten von Pflegewohnhäusern bereits Erfahrung.
Sie hoffe auf einen möglichst raschen Baubeginn.“
Gemeinderat Christian Deutsch (SPÖ) verwies auf das in zwei Stufen durchgeführte Verhand-
lungsverfahren. Die Firma GESIBA sei aus diesem Verfahren hervorgegangen. Auf Vermut-
ungen wolle er nicht eingehen.
Nun, zumindest lassen die Worte von Laschan und Deutsch, die Katze wenigstens ein bisschen
aus dem Sack. Für uns ist es jedenfalls ein erstaunlicher Zufall, dass bei einem 100-Millionen
Euro-Projekt der Stadt Wien, ausgerechnet die SPÖ- nahe GESIBA als Sieger der Ausschreib-
ung hervorging und deshalb den Auftrag erhalten soll.
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2012-02-26